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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 12. März 2010, 06:26:07
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Autor Thema: Hausregeln (Gelesen 9402 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Bruder Grimm
Mitglied
Antworten #45 am: 15. Dezember 2008, 13:54:39»

Zitat
Leitest Du nur One-Shots? Macht Ihr keine Stufenaufstiege?

Ich will hier auf folgendes hinaus:
Charakter A hat Prestigeklasse X schon seit einiger Zeit und steigert diese auch konsequent durch.
Charakter B hat irgendwelche anderen Klassen, aber sein Spieler bemerkt, daß ihm einige der Fähigkeiten von X doch ganz gut zu Gesicht stehen würden und möchte daher "dippen". In-Game ist das recht einfach erklärbar weil B ja schon seit einiger Zeit A beobachtet hat, recht genau weiß was dieser kann und der ihm sogar als Lehrer zur Verfügung steht ("den Trick mußt Du mir unbedingt beibringen").

Vermutlich habe ich da was falsch verstanden. Ich meinte, das bezöge sich nur auf Gastspieler, die mal vorübergehend in einer meiner Runden mitspielen wollten. (Ich dachte, das wäre mit "dippen" gemeint. Sorry, der Ausdruck kam mir bisher nicht unter). Dauerhafte Spieler würden erst gar keine Prestigeklassen haben, die ich nicht zulasse.

Zitat
maximal würde ich vielleicht den Austausch eines Feats oder die Umverteilung einiger Skillpunkte gestatten

Ja, genau. Darauf läuft's in der Regel hinaus. Irgendwelche Vorraussetzungen weglassen würde ich jetzt auch nicht. Eher eine Vorraussetzung so ändern, daß die Prestigeklasse für den Spieler interessanter wird, zum Beispiel einen Prereq-Feat austauschen gegen einen, der besser zum Konzept des Charakters paßt - insbesondere, wenn der Spieler diesen Feat bisher nicht beachtet hat. So was in der Art. Oder eine Vorraussetzung durch eine ähnliche als erfüllt betrachten.

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Manche Leute werden erwachsen,
andere einfach nur älter.
Talwyn
Mitglied
Antworten #46 am: 19. Dezember 2008, 14:58:59»

Ich denke Darastin will nicht auf Prestigeklassen hinaus, die du ohne gesperrt hast. Mal ein konkretes Beispiel:

Spieler A spielt einen Magier und hat sich als Prestigeklasse den Sacred Exorcist herausgesucht. Das Charakterkonzept orientiert sich an der Figur von Dr. Van Helsing aus Bram Stokers Dracula, ist stimmig, schlüssig und auch nicht zu stark.

Spieler B spielt einen Archivisten, und hat anhand des Beispiels von Spieler A gemerkt, dass einem der Sacred Exorcist auf der 1. Stufe Turn Undead verschafft. "Toll!", denkt er sich, "so komme ich ja doch noch an Divine Metamagic!" und will deswegen eben nur eine Stufe der Prestigeklasse nehmen, die du Spieler A ja schon genehmigt hast. Vielleicht passt auch der Hintergrund noch halbwegs, aber es ist trotzdem offensichtlich, dass Spieler B nicht wirklich einen Exorzisten aus seinem Charakter machen will, es geht nur darum, sich die Rosinen aus dem Kuchen zu picken und dann zu einer anderen Klasse weiterzuziehen.

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Der Burning-Ethrea-Blog
Bruder Grimm
Mitglied
Antworten #47 am: 19. Dezember 2008, 18:27:27»

Hmm, ich verstehe. Ja, das ist nicht ganz einfach. Ich denke, ich würde darauf verweisen, daß die Wahl einer Prestigeklasse mehr ist als nur regeltechnische Voraussetzungen zu erfüllen, sondern auch eine gewisse Lebenseinstellung mit sich bringt. Und wer nur mal in eine PrC reinschnuppern will, ohne wirklich dafür einzustehen, wird feststellen, daß ihm die Disziplin (oder was auch immer) fehlt, um diese PrC zu lernen. Vereinfacht ausgedrückt: Du kannst es nicht werden, weil du es nicht wirklich willst.
Hier wäre dann zu analysieren, was der Spieler wirklich will, um ihm eine generischere Alternative zu bieten, d.h. daß der PrC-Spieler ihm zwar nicht wirklich die Prestige-Klasse beibringen kann, aber irgendetwas, was so ähnlich ist wie die Fähigkeit (sofern möglich) - einen Feat etwa, oder in deinem Beispiel eine Stufe Cleric. Sollte so etwas nicht möglich sein, verfügt der Charakter wohl doch nicht über die moralischen (seelischen, geistigen...) Voraussetzungen, um die gewünschte Fähigkeit auch nur in Ansätzen zu lernen.

Zum Glück hatte ich dieses Problem noch nicht. Aber auch wenn ich damit tyrannisch klinge: Ich bin der Spielleiter. Ich habe immer das letzte Wort - über alles.
Und "Weil ich es sage" ist eine ausreichende Regelbegründung. Zunge (Zumindest zur Not...)

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Jumanchy
Mitglied
Antworten #48 am: 18. Mai 2009, 21:29:32»

Unsere sind recht einfach:

Regel 1: Magier, Hexenmeister und Kleriker erhalten wenn sie keine Prestigeklasse ergreifen alle 3 Stufen über der 1 Stufe ein  Bounustalent (je nach Magieanwender sind Maggibezogene-/Drakonische- und Göttliche Talente wählbar)

Weil: Das so den Reitz der zauberwirkenden Prestigeklassen die lächerlicherweise bei voller Spruchproggression auf 10 Stufen bis zu 8 echt nützliche Talente erhalten etwas ausgleichen wird.
Trotzdem sind noch genug Prestigeklassen zu gut aber es reicht um den Machlevel der Prestigeklassen etwas anzupassen.


Regel 2: Talente die +2 auf 2 Fähigkeiten geben (z.B. Verstohlenheit) machen diese zu Klassenfähigkeiten.

Weil: Es den Spielern ermöglicht Charakterkonzepte zu verwirklichen wie z.B. den verstohlen Magier oder den Krieger der als Wache mitbekommt wenn sich wer anschleicht. Außerdem werden die „toten“ Talente interessant.

Regel 3: Todeseffekte reduzieren stattdessen auf 0 TP uns sterbend.
Weil: Es macht kein Spaß nur aufgrund von schlechten würfen andauern neue Charaktere zu erstellen.

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Ich sammle Freunde wie andere Leute Pokemon.
« Edit: 18. Mai 2009, 21:35:21 von Jumanchy »
Bruder Grimm
Mitglied
Antworten #49 am: 25. Mai 2009, 17:39:39»

Zitat
Regel 2:  Talente die +2 auf 2 Fähigkeiten geben (z.B. Verstohlenheit) machen diese zu Klassenfähigkeiten.

Weil: Es den Spielern ermöglicht Charakterkonzepte zu verwirklichen wie z.B. den verstohlen Magier oder den Krieger der als Wache mitbekommt wenn sich wer anschleicht. Außerdem werden die „toten“ Talente interessant.

Find ich gut, die Regelung. Würdest du das auch für Skill Focus gelten lassen? Also daß auch eine Fertigkeit, auf die dieser Feat gelegt wurde, zur Klassenfertigkeit wird? Oder meinst du, daß da was dagegen spräche?

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Jumanchy
Mitglied
Antworten #50 am: 31. Mai 2009, 09:45:40»

Ja skill Fokus gibt +3 auf eine Fähigkeit die dann ebenfalls um class skill wird.

_________________
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Darigaaz
Mitglied
Antworten #51 am: 31. Mai 2009, 20:06:14»

Zitat
Regel 2: Talente die +2 auf 2 Fähigkeiten geben (z.B. Verstohlenheit) machen diese zu Klassenfähigkeiten.
Pfui, die hast du von mir geklaut  suspious.

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Realismus erhöht nur den DC

Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr!
DonDiego
Mitglied
Antworten #52 am: 13. Dezember 2009, 13:10:48»

Mal das forum wiederbeleben..
Habe es allerdings nicht 1-1 durchgelesen ..daher bitte ich um Ablass wenn das thema schon hier irgendwo vorhanden ist.

1.HausRegel: Paladine dürfen Multiklassieren..
Meines Erachtens nach ist der Paladin durch die Regel: einmal Paladin angefangen nur noch Paladin oder (Stufen-)Karriereende etwas zu eingeschränkend im Verhältnis zu anderen Klassen. Nach der Auslegung ist paladin ja eine Berufung und nicht nur ein Beruf. Diese verliert man nicht nur dadurch, dass man zwischendurch andere Fähigkeiten(hier sind Klassenfähigeiten) erlent. Das limit mit der Moral ist schon heftig. Und wenn man die Stufen-Tabelle des Pala im PHB ansieht tut sich da phasenweise kaum etwas mit neuen feats oder su- oder ex- Fähigkeiten..

2.HausRegel: TP-vergabe..
Erster Level voll, danach Wurf. liegt das Resultat aber unter 50% so darf neu gewürfelt werden. Allerdings gilt dann auf jeden Fall das zweite Würfel Ergebnis (auch wenn´s noch schlechter ist)

Zu
Silence
Mitglied
Antworten #53 am: 14. Januar 2010, 23:53:31»

1. Nennung der Hausregel
2. Überlegungen warum
3. in Einsatz seit
4. sonstige Erfahrungen

1. Auf den ersten 3 Stufen immer maximale Trefferpunkte (Spieler und NSCs).
2. Gerade auf den ersten Stufen ist der Kampf stark vom Glück bestimmt und Zauber wie Auferstehung sind nicht verfügbar. Gerade nicht Kämpferklassen können durch einen einzigen Treffer sofort ausgeschaltet werden. Bringt durchschnittlich 3 - 11 zusätliche Trefferpunkte.
3. Etwa 2 Jahren
4. Kämpfe dauern etwas länger, sind auf den ersten Stufen IMO etwas taktischer.

_________________
"Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und »Scheiß Götter!« zu rufen."
Terry Pratchett
WWW
Sendar Evendur
Mitglied
Antworten #54 am: 21. Januar 2010, 08:35:42»

1. Nennung der Hausregel
2. Überlegungen warum
3. in Einsatz seit
4. sonstige Erfahrungen

1. Jeder Charakter erhält pro Stufe 2 zusätzliche Skillpunkte. Cross-classed skills können 1:1 erworben werden, allerdings nur - wie gewohnt - bis zum halben Rang.

2. Klassen mit niedriger INT und wenig skill points haben zu wenig Spielraum, um ihre skills zu steigern. Üblicherweise werden nur class skills gesteigert, was die Varianz der Charaktere hemmt. Es sollte auch Krieger geben, die spot, tumble oder knowledge (X) können, wenn das Charakterkonzept dies erwünscht. Skills sollen sich von Magie abheben können. Dies gelingt, indem die Charaktere mehr Spielraum bei der Verteilung haben.

3. Jahren

4. Entgegen der Befürchtung getraten skilllaste Klassen (Rogue etc) nicht ins Hintertreffen. Erfahrungsgemäß steigert der Rogue seine Spezialitäten, während die anderen Klassen ebenfalls ihre Spezialitäten steigern, aber eben noch Spielraum für andere skills haben.
Ich kann diese Regel nur empfehlen.

----
Was anderes:
was haltet ihr eigentlich von der Umwandlung der Wirkungsdauer bei einigen Zauber von 1 min/lev auf 10 min/lev?
Bei Attributsboostern wird es scheinbar hier und da schon eingesetzt.
Ich wollte dies etwas weiterführen, da ich mit 1 min/lev überhaupt nichts anfangen kann. Selbst extend spell oder ein hohes CL ändern da nicht viel. Ein erfahrener Magier der 10 . Stufe wird seine Schutzzauber maximal 10 Minuten aufrechterhalten können, 20 mit extend spell.
Bei vielen Zaubern macht die Kütze evtl. Sinn, bei anderen engt das doch sehr ein.
Mir ist es auch schon passiert, dass der eigentliche Storyverlauf bzw die Erkundung eines Dungeons von dem Hintergedanken, dass die spells bald auslaufen, vorangetrieben wird (statt eben von der Story). Insofern erwies sich die kurze WD als Störfaktor.
Das ist zu lang für einen Kampf und zu kurz für eine längerfristige Erkundung (also den beiden Haupttätigkeiten von Abenteurern).
Wäre 10 min/lev zu stark?
Soll der Zauberer einen entsprechenden Zauber dann eben 2mal wirken müssen, wenn er ihn länger braucht?

Gewiss hängt das von den einzelnen Zaubern ab.
Bei abilityboostern kann ich mir das gut vorstellen.
Aber wie ist das bei diesen Zaubern:
Aid, Align Weapon, Shield of Faith, Shield, Mirror Image, Blur, Invisibility, Magic Weapon, Protecton from Evil, Fly, Death Ward, Spell Resistance?

Das sind jetzt so die gängigen buffs im Stufenbereich 1-4. Wäre das Spielgleichgewicht aus dem Ruder, wenn man diese Zauber länger wirken lassen würde?
Oder würdet ihr da im Einzelfall bei best. Zaubern etwas ändern?
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