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Aktuelles Datum und Uhrzeit: 01. August 2010, 07:08:36
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Autor Thema: Wie hart und wie oft "darf" man Gesinnungen auf die Probe stellen? (Gelesen 1517 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
Meldoran
Mitglied
Antworten #105 am: 05. März 2010, 12:35:31»

@Satinavian :

Du hast doch in deinen Beispielen direkt mit der Überzeichnung angefangen auf die wir reagiert haben.
Da gings nicht um sowas wie Orks oder Goblins, mit denen auch ganze Städte und Reiche durchaus mal handeln oder sie als Söldner anheuern.
Ne, da wurden direkt die großen Geschütze wie Gedankenschinder (Larven) aufgefahren. Darum gehts.
Bei den "normalen" Völkern, dem Grobzeug wie Goblins & Co. werden viele Paladine mal ein Auge zugedrückt haben, (auch wenns sich nachträglich immernoch als falsch heraustellte) aber bei Gedankenschindern? Und da ist es dann egal obs Larven sind oder nicht. Im Gegenteil, Glück gehabt für den Paladin! Da kann er das Übel direkt an der Wurzel vernichten und so verhindern das überhaupt irgendwer noch von diesem Monster (direkt wie übertragen) bedroht wird.

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Die Liebe ansich ist ohne Wert, denn sie ist ein biologischer Prozeß. Es ist unsere bewusste Entscheidung, die ihr eine Bedeutung verleiht.
Wormys_Queue
Mitglied
Antworten #106 am: 05. März 2010, 12:37:44»

Alles Böse und alle tendenziell bösen Spezies zu töten, nicht für richtig halte.

Ich schätze mal, das fettgedruckte Wort ist der Kasus Knaxus. Ich übersetze "Usually" nicht mit "tendenziell". Sondern mit: auf 1 Million Böse kommt vielleicht 1 Nichtböser. Jetzt weiss ich zwar, was die Bibel zu dem 1 Gerechten sagt, aber da die Religionen  der durchschnittlichen D&D-Welt damit so gut wie nix zu tun haben, spielt das für mich keine Rolle.

Und wie schon erwähnt, für moralische Konflikte gibts wesentlich bessere Ideen, als aus den fiesesten Monstern, die D&D zu bieten hat, Blumenkinder zu machen. Aber wers mag, soll halt.

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Annoyance is a great motivator for players, but for some reason, being annoyed by wussy little fey is a little more grating on heroes than being annoyed by brain-sucking aberrations.
--Wolfgang Baur
Sol
Mitglied
Antworten #107 am: 05. März 2010, 12:48:55»

Gerade für Eberron-Spieler sind Gedankenschinder in Relation zu Orks und Goblins schon ein Unterschied.

Wie würde wohl ein Siegelbewahrer auf Eberron mit bösen Gedankenschinder-Larven umgehen? wink
In ein (imaginäres) "Umerziehungscamp" seiner Druidensekte wird er sie nicht bringen, das kann ich schon mal verraten wink

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"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)
Satinavian
Mitglied
Antworten #108 am: 05. März 2010, 13:07:48»

@ Meldoran

Ich habe nicht mit Gedankenschindern angefangen.

Ich muß nämlich zugeben, dass ich aufgrund von Desinteresse an Psi und Abberationen über Gedankenschinder praktisch nur weiß, was im Monsterhandbuch steht. Und da kommt weder eine Erfordernis von Wirtskörpern für Larven vor, noch sonst irgendwelche abartigen körperlichen Bedürfnisse, sondern nur ein Haufen komischer Fähigkeiten und der Hang dazu, Sklaven zu halten.

Es fehlt sogar ein Hinweis darauf, ob das Gehirnessen eine reine Kampftaktik, eine typische Nahrungsaufnahme, eine Notwendigkeit oder ein dekadenter Luxus ist, ebenso wie fehlt, ob es Gehirne interlligenter Wesen sein müssen.

Der "Gesellschaft der Gedankenschinder"-Eintrag erklärt auch fast nur, was die Gruppen under Organisation im Monstereintrag bedeuten.

Insofern, rein vom Monsterhandbuch her ist der Gedankenschinder nicht so viel schlimmer als der Goblins, bloß seltsamer und gefährlicher.


@ Worms_Queue

Nein, laut Monsterhandbuch bedeutet der Gesinnungseintrag "immer irgendwas", dass andere Gesinnungen möglich, aber einzigartig oder äußerst selten sind,  während der nächsthärtere Eintrag "in der Regel", was wohl "usually" ist, bereits zum tragen kommt, wenn mehr als die Hälfte der Kreaturen diese Gesinnung haben. "Oft" gibt es sogar schon, wenn eine Gesinnung wesentlich häufiger als der Rest vorkommt, aber die Mehrheit immer och davon abweicht.

Also könnte vom Monsterhandbucheintrag locker jeder dritte Gedankenschinder nichtböse sein.

Habe leider grade nur die deutsche Ausgabe.
« Edit: 05. März 2010, 13:10:08 von Satinavian »
Wormys_Queue
Mitglied
Antworten #109 am: 05. März 2010, 13:33:33»

Nein, laut Monsterhandbuch bedeutet der Gesinnungseintrag "immer irgendwas", dass andere Gesinnungen möglich, aber einzigartig oder äußerst selten sind,  während der nächsthärtere Eintrag "in der Regel", was wohl "usually" ist, bereits zum tragen kommt, wenn mehr als die Hälfte der Kreaturen diese Gesinnung haben.

Deswegen sagte ich auch nicht: "Im MHB steht", sondern: "Ich übersetze." Abgesehen davon ist das MHB da bei weitem nicht die einzige, vor allem aber nicht die einzig relevante Quelle. Jetzt mal im Ernst: Wenn hier jemand ankäme, und behaupten würde, dass das Verhältnis bei Drow und Illithiden zwischen böse und nichtböse näher an 50:50 als an 100:0 pro  Böse ist, würde das höchstens für Amüsement sorgen. Dei Geschichte dieser und anderer Völker in D&D spricht da eine deutlich andere Sprache.

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--Wolfgang Baur
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