Autor Thema: Vorschlag bzgl. Rezensionen  (Gelesen 3359 mal)

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Pestbeule

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« am: 04. August 2010, 22:32:44 »
Nur mal als Vorschlag. Ich würde gern mehr Rezis lesen von bespielten Abenteuern. Dieser theoretische Eindruck ist ja ganz gut und nett, aber ein wirkliches Bild hat man imho nur wenn man das Abenteuer gespielt hat. Gerade diesen Aspekt fand ich bei der Rezi von Jahrmarkt der Tränen sehr gelungen. Wie der Rezesent selbst schreibt wirkt das Abenteuer auf dem Papier sehr gut - im Spiel zeigt es jedoch seine Schwächen. Also bitte nicht mehr soviele "trockene" Rezis und mehr praxisnahe Bewertungen! :)
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Zechi

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #1 am: 04. August 2010, 22:41:14 »
Nur mal als Vorschlag. Ich würde gern mehr Rezis lesen von bespielten Abenteuern. Dieser theoretische Eindruck ist ja ganz gut und nett, aber ein wirkliches Bild hat man imho nur wenn man das Abenteuer gespielt hat. Gerade diesen Aspekt fand ich bei der Rezi von Jahrmarkt der Tränen sehr gelungen. Wie der Rezesent selbst schreibt wirkt das Abenteuer auf dem Papier sehr gut - im Spiel zeigt es jedoch seine Schwächen. Also bitte nicht mehr soviele "trockene" Rezis und mehr praxisnahe Bewertungen! :)

Habe das mal gesplitted, weil das nicht in den Rezi-Exemplar Thread gehört.

Du hast völlig Recht, dass eine Rezension die auf Praxisanwendung des rezensierten Produktes basiert am Besten ist. Das Problem hierbei ist, dass es die Rezension dann meistens nicht mehr sonderlich "aktuell" sein kann und gerade bei Reziexemplaren auch ein gewisser Zeitdruck besteht. Aber wünschenswert sind Praxiserfahrungen allemal. Meine Bewertung wäre bei so manchem Buch/Abenteuer anders ausgefallen, wenn ich vor der Rezi Gelegenheit gehabt hätte, es ausführlich zu nutzen/spielen. Das gilt gerade für die Abenteuer.

Gruß Zechi
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

Pestbeule

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #2 am: 04. August 2010, 22:49:20 »
Ok, zwischen Erscheinen des Abenteuers und der Rezi sind nun wirlich schon 5 Monate ins Land gezogen. Aber vermutlich hat der Schreiber das Abenteuer auch erst vor nicht so langer Zeit erhalten (gehe ich einfach mal von aus). Gerade solche 32 Seiten Module sollten sich doch recht zeitnah bespielen und bewerten lassen. Ich persönlich wäre gerne bereit dafür 1- 1,5 Monate länger auf die Rezi zu warten.
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hewimeddel

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #3 am: 05. August 2010, 07:27:20 »
Wie gut ein Abenteuer am Spieltisch funktioniert ist auch von vielen Faktoren abhängig, die der Abenteuerschreiber nicht beeinflussen kann.
Die Rezensionen anhand des unbespielten Abenteuers sind daher schon sinnvoll.

Als Ergänzung zu den Rezensionen kann ja der Rezensent seinen Eindruck nach dem Spielen in den zugehörigen Diskussionsthread oder in einen Anhang als Rezensionsupdate schreiben, auch wenn das erst Monate/Jahre später ist.
Das wäre als Kompromiss zwischen Aktualität/Rezensionsaussagekraft/Aufwand am Besten.

tschau
hewi
"The right way to play guitar is to play thrash metal" (Mike Mearls)

Windjammer

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #4 am: 05. August 2010, 07:59:27 »
Wie gut ein Abenteuer am Spieltisch funktioniert ist auch von vielen Faktoren abhängig, die der Abenteuerschreiber nicht beeinflussen kann.
Die Rezensionen anhand des unbespielten Abenteuers sind daher schon sinnvoll.

Als Ergänzung zu den Rezensionen kann ja der Rezensent seinen Eindruck nach dem Spielen in den zugehörigen Diskussionsthread oder in einen Anhang als Rezensionsupdate schreiben, auch wenn das erst Monate/Jahre später ist.
Das wäre als Kompromiss zwischen Aktualität/Rezensionsaussagekraft/Aufwand am Besten.

tschau
hewi

Dem stimme ich zu. Wie ich im E1-Diskussionsthread schrieb, sehe ich den deutlichen Mehrwert für Rezensionen, die (auch) auf der Spielpraxis gründen. Aber das realistisch für jede Abenteuerrezension einzufordern (und warum eigentlich nur dort? warum sollte man nicht eine Handvoll Gegenstände aus einem Adventurer's Vault oder eine neue Klasse aus dem PHB 3 am Spieltisch antesten, bevor man sagt, dieses Material bereite Spielspass und sei ausgeglichen?) halte ich für unrealistisch. Ich selbst besitze ein gefühltes hundertfaches an Abenteuermaterial für D&D 3.5, als das, was ich realistisch spielen kann. Vieles davon will ich gar nicht spielen, genauso wie ich vieles an veröffentlichen anderem Rollenspielmaterial am hauseigenen Spieltisch gar nicht benutzen will nach dem ersten Durchlesen. Jeder von uns selektiert nun mal. Eine Kampagne, bei der ich jedes und alles einsetze, was ich mir gerade kaufe, wäre ein Fiasko.

Beim Abenteuer ist das etwas weniger vehement vielleicht, da man sich denkt (gerade bei einem Kurzabenteuer wie E1), ist ja nur eine Session. Bei mir persönlich ist aber eine einzelne Session, für die ich unsere eigene Kampagne unterbreche, verdammt viel, da wir so schon massiv Probleme haben, Termine zu finden wo alle Zeit haben, ohne dass Beruf, Partnerinnen und Kinder vorgehen.
« Letzte Änderung: 05. August 2010, 08:03:58 von Windjammer »
A blind man may be very pitturesque; but it takes two eyes to see the picture. - Chesterton

Glgnfz

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #5 am: 05. August 2010, 08:17:27 »
Ich halte das auch für eine gute Idee und bin gerne bereit, die Rezension für ein Abenteuer, das ich zuerst rezensiert und später gespielt habe, zu "erweitern". Fände ich eine gute Sache.


Übrigens ist es auch das, was einen als Autor am meisten erfreut: Berichte, wie die Spielrunden mit dem Material denn nun wirklich gelaufen sind. Das bedeutet mir immer viel mehr als eine "normale" Rezension.

Wormys_Queue

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #6 am: 05. August 2010, 08:50:19 »
Ich sehs ähnlich wie hewimeddel und Windjammer, wenn ich auch die Gründe für Pestbeules Wunsch verstehen kann. Aber gerade anhand der E1-Rezi und der angeschlossenen Diskussion kann man erkennen, dass zumindest einige der vermeintlichen Schwächen weniger dem Design des Abenteuers als der Spielweise der Gruppe zugrundelag. Vor allem aber habe ich der Rezi entnommen, dass die Gruppe des Rezensenten offenbar ganz anders an Kaufabenteuer herangeht als ich das tun würde. Das ermöglicht zwar interessante Einblicke in andere Gruppen, bringt mir aber ehrlich gesagt wenig, wenn es darum geht, zu beurteilen, ob das Abenteuer denn für mich funktionieren würde.


Da wärs mir dann ehrlich gesagt lieber, wenn in den Diskussionsthreads vermehrt Spielberichte auftauchen würden. die man zur Einschätzung heranziehen kann. In der Rezi selbst würde ich lieber vermehrt über inhaltliche Dinge aufgeklärt werden, da das in erster Linie darüber entscheidet, ob ich mir das Abenteuer überhaupt erst anschaue (schlecht ausgeführte Abenteuer mit einer tollen Grundidee sind für mich interessanter als technisch perfekte, deren Inhalt mich nicht die Bohne interessiert).
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

Zechi

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #7 am: 05. August 2010, 09:26:23 »
Aber das realistisch für jede Abenteuerrezension einzufordern (und warum eigentlich nur dort? warum sollte man nicht eine Handvoll Gegenstände aus einem Adventurer's Vault oder eine neue Klasse aus dem PHB 3 am Spieltisch antesten, bevor man sagt, dieses Material bereite Spielspass und sei ausgeglichen?) halte ich für unrealistisch.

Da sehe ich schon einen Unterschied. Wenn man ein Abenteuer spielt, so benutzt man in der Regel das komplette Abenteuer, man spielt es einmal komplett durch und sammelt somit Erfahrungen mit dem gesamten Inhalt des Produktes (OK, die eine oder andere Begegnung wird vielleicht ausgelassen). Bei Splat-Books oder Supplements nutzt man normalerweise nur Teile des Buches, nicht aber das komplette Buch, so dass man allenfalls seine Erfahrungen mit bestimmten Teilen des Buches schildern kann, nicht aber des Gesamtproduktes.

Gruß Zechi
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Windjammer

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #8 am: 05. August 2010, 10:30:32 »
Aber das ist doch genau das, was Wormy und ich - was unseren eigenen Umgang mit Kaufabenteuern betrifft - abstreiten. :)
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Zechi

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #9 am: 05. August 2010, 10:45:18 »
Aber das ist doch genau das, was Wormy und ich - was unseren eigenen Umgang mit Kaufabenteuern betrifft - abstreiten. :)

Und? Euer Umgang ist hier nicht der Maßstab finde ich, sondern allein die Frage, ob es einen Mehrwert für eine Abenteuer-Rezension hat, wenn jemand das Abenteuer tatsächlich gespielt hat und da sage ich ganz klar "JA!". Selbstverständlich muss der Rezensent nicht nur seine eigene Spielerfahrung schildern, denn die wird höchst subjektiv sein, sondern wie gehabt das Produkt aus allen Blickwinkeln betrachten und rezensieren, aber die subjektive Erfahrung das Abenteuer gespielt zu haben hilft das Produkt besser zu bewerten. Insbesondere weil einem bei der konkreten Anwendung im Spiel häufig objektive Schwächen des Produktes auffallen können, die man durch bloßes Lesen nicht leicht erkennen kann.

Richtig ist, dass der Rezensent aufpassen muss, dass er seine subjektive Erfahrung in den Mittelpunkt stellt, wie das bei der E1-Rezi der Fall ist, sondern auch seine Spielerfahrung versucht möglichst objektiv zu betrachten. Was ihm nicht gefällt kann anderen möglicherweise gefallen, z.B. bei anderer Herangehensweise.

Richtig ist auch, dass es aus Organisations- und Zeitgründen in der Regel nicht möglich sein wird, dass der Rezensent das Abenteuer tatsächlich spielt.
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Nadir

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #10 am: 05. August 2010, 11:32:24 »
Ehrlich gesagt finde ich die Auf-"forderung" recht drastisch.

Wir sind in einem privaten Hobby-Bereich unterwegs und die Ansprüche an eine Rezension sind hier, in diesem Thread, ehrlich gesagt zu hoch gehandelt. Es ist unbestreitbar, dass viele formulierte Dinge wünschenswert sind, aber dennoch bleibt es eine unprofessionelle Rezi im Gate. Nicht mehr, nicht weniger.

Die 4E GRWs wurden zB auch ohne Spielerfahrung rezensiert. Und ehrlich gesagt verstehe ich nicht, warum für Abenteuert plötzlich neue, anspruchsvollere Maßstäbe gelten sollten.

Ich schreibe noch immer an meiner Rezi zu LL und kann den geforderten Spielbericht aus mehreren Gründen beispielsweise nicht liefern. Soll ich es nun gleich lassen, weil irgendjemand diesen aber plötzlich und dringend braucht?
"Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." N.M.

Wormys_Queue

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #11 am: 05. August 2010, 11:45:25 »
Und? Euer Umgang ist hier nicht der Maßstab finde ich,

Tatsächlich behaupte ich, dass es der Maßstab ist. Es ist nur eine Minderheit, die Abenteuer unmodifziert nachspielen (mag sein, dass der Anteil in Deutschland höher ist als in den USA, aber eigentlich bezweifle ich auch das). Man muss es eigentlich immer an die eigene Gruppe anpassen, und wer das nicht tut,braucht sich nicht wundern, wenn es zu einem Weniger an Spielspass führt. Das wissen die Spielleiter, vor allem aber wissen das auch die Autoren. Letztere können daher vielleicht einen möglichen Weg vorschlagen, sind sich aber durchaus bewusst, dass selbst im besten Fall dieser Weg nur von wenigen genauso goutiert wird wie von ihnen selbst.

Aber selbst wenn man das außen vorlässt: Lass ein beliebiges Abenteuer 10 Gruppen unmodifiziert spielen, kriegst du 10 verschiedene Spielerlebnisse. Die einen werden es abgrundtief schlecht finden, andere werden es wiederum vielleicht lieben (weils halt aus Versehen ihren Stil getroffen hat). Ein Spielbericht bildet also immer nur einen Teil der Wahrheit ab, und darauf dann ein allgemeines Werturteil im Rahmen einer Rezension zu gründen, halte ich für arg gefährlich.

Das gute an lukilucks Rezi war insoweit vor allem, dass man den Spielstil der Gruppe einigermaßen mitbekommen hat (teilweise auch über die angeschlossene Diskussion) und mit dem eigenen vergleichen konnte. Die auf dem eigenen Spielerlebnis beruhende Bewertung ist allerdings höchst objektiv und ich kann mir gut vorstellen, dass luckiluck, wenn er das Abenteuer bei einem anderen Spielleiter als Spieler erlebt hätte, eine ganz andere Meinung darüber hätte.

Wir haben ja zum Beispiel gesehen, dass eines der Probleme daher rührte, dass die Gruppe sich darauf geeinigt hatte, nicht während des Abenteuers aufzustufen. Das stand aber nicht in der Rezi, was deshalb beim Lesen gegebenenfalls einen falschen Eindruck hervorruft. Wenn, dann müsste so etwas also als Information dabeistehen (wegen der notwendigen Objektivität), und eigentlich gehört so etwas nicht in eine Produktrezension.
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Wormy's Worlds

Zechi

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #12 am: 05. August 2010, 11:56:02 »
Und? Euer Umgang ist hier nicht der Maßstab finde ich,

Tatsächlich behaupte ich, dass es der Maßstab ist. Es ist nur eine Minderheit, die Abenteuer unmodifziert nachspielen (mag sein, dass der Anteil in Deutschland höher ist als in den USA, aber eigentlich bezweifle ich auch das). Man muss es eigentlich immer an die eigene Gruppe anpassen, und wer das nicht tut,braucht sich nicht wundern, wenn es zu einem Weniger an Spielspass führt. Das wissen die Spielleiter, vor allem aber wissen das auch die Autoren. Letztere können daher vielleicht einen möglichen Weg vorschlagen, sind sich aber durchaus bewusst, dass selbst im besten Fall dieser Weg nur von wenigen genauso goutiert wird wie von ihnen selbst.

Aber selbst wenn man das außen vorlässt: Lass ein beliebiges Abenteuer 10 Gruppen unmodifiziert spielen, kriegst du 10 verschiedene Spielerlebnisse. Die einen werden es abgrundtief schlecht finden, andere werden es wiederum vielleicht lieben (weils halt aus Versehen ihren Stil getroffen hat). Ein Spielbericht bildet also immer nur einen Teil der Wahrheit ab, und darauf dann ein allgemeines Werturteil im Rahmen einer Rezension zu gründen, halte ich für arg gefährlich.

Das gute an lukilucks Rezi war insoweit vor allem, dass man den Spielstil der Gruppe einigermaßen mitbekommen hat (teilweise auch über die angeschlossene Diskussion) und mit dem eigenen vergleichen konnte. Die auf dem eigenen Spielerlebnis beruhende Bewertung ist allerdings höchst objektiv und ich kann mir gut vorstellen, dass luckiluck, wenn er das Abenteuer bei einem anderen Spielleiter als Spieler erlebt hätte, eine ganz andere Meinung darüber hätte.

Wir haben ja zum Beispiel gesehen, dass eines der Probleme daher rührte, dass die Gruppe sich darauf geeinigt hatte, nicht während des Abenteuers aufzustufen. Das stand aber nicht in der Rezi, was deshalb beim Lesen gegebenenfalls einen falschen Eindruck hervorruft. Wenn, dann müsste so etwas also als Information dabeistehen (wegen der notwendigen Objektivität), und eigentlich gehört so etwas nicht in eine Produktrezension.

Dagegen habe ich auch keine Einwände, denn natürlich kommt es darauf an, wie man das "Spielerlebnis" in die Rezi einbaut. Die E1 Rezi finde ich eher etwas "ungeschickt". Ich sage nur, dass es generell vorteilhaft ist, wenn man ein Abenteuer gespielt hat und es dann rezensiert. Letztlich kann die Spielerfahrung die Rezi nur bereichern. Natürlich birgt es die Gefahr, dass man sein subjektives Spielerlebnis zu sehr in die Bewertung einfliessen lässt, aber ein erfahrener Rezensent sollte das eigentlich vermeiden können.

@Nadir
Ich finde dein Posting etwas "drastisch" :) Niemand - auch nicht Pestbeule - fordert hier, dass es zur Anforderung werden sollte, dass ein rezensiertes Abenteuer vorher gespielt wird, es wäre nur wünschenswert.

Im Übrigen hinkt dein Vergleich. Die 4E Core Rules umfassend zu testen dauert Monate, wenn nicht Jahre, ein kürzeres Abenteuer vollumfänglich zu spielen, kann dagegen nur ein paar Sessions dauern (geht natürlich auch länger).
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

Nadir

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #13 am: 05. August 2010, 12:08:23 »
@Nadir
Ich finde dein Posting etwas "drastisch" :) Niemand - auch nicht Pestbeule - fordert hier, dass es zur Anforderung werden sollte, dass ein rezensiertes Abenteuer vorher gespielt wird, es wäre nur wünschenswert.

Im Übrigen hinkt dein Vergleich. Die 4E Core Rules umfassend zu testen dauert Monate, wenn nicht Jahre, ein kürzeres Abenteuer vollumfänglich zu spielen, kann dagegen nur ein paar Sessions dauern (geht natürlich auch länger).

Ich habe absichtlich von einer Auf-"forderung" gesprochen, was den drastischen Tonfall mEn deutlich entschärft. Meiner Meinung nach. Ebenso sprach ich im folgenden Satz ebenfalls von "wünschenswert" ;)

Und mein Vergleich hinkt nicht, da ich ihn auf meine anstehende LL-Rezi bezogen habe. Zudem wurde das Pathfinder-RPG deutlich intensiver getestet und rezensiert, als jedes andere GRW, was ja auch schon im Zuge der Diskussion aufs Tapet gebracht wurde.

Mal davon ab, dass ich es selbst okay finde, ein GRW zu rezensieren, welches man (noch) nicht spielen konnte.
"Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." N.M.

Talamar

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Vorschlag bzgl. Rezensionen
« Antwort #14 am: 05. August 2010, 17:54:18 »
Ich fände Hewis Vorschlag ziemlich weit oben recht gut, wenn man das so machen würde.
ABER... das bleibt dann jedem Redakteur selbst überlassen ob er nachher seine Rezi erweitern will.
Das kann und will ich von niemanden einfordern.
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