Umfrage

Wie wichtig ist euch ein Beruf, ein Handwerk oder eine künstlerische Begabung für eure Spielfigur im Rollenspiel?

Mir sind diese drei Dinge schon wichtig, aber ich brauche dafür keine Spielwerte zu vergeben (z.B. Fertigkeiten, Talente, Fähigkeiten etc.)
16 (23.5%)
Mir sind diese drei Dinge wichtig und ich drücke das auch in Spielwerten aus.
27 (39.7%)
Diese drei Dinge sind für meine Spielfigur überhaupt nicht wichtig.
17 (25%)
Ich unterscheide zwischen diesen drei Alternativen und zwar wie folgt:... (bitte im Topic angeben!)
1 (1.5%)
Ganz anders und zwar... (bitte im Topic angeben!)
7 (10.3%)

Stimmen insgesamt: 67

Umfrage geschlossen: 26. März 2012, 20:56:42

Autor Thema: Umfrage Nr. 280 - Wichtigkeit von Beruf, Handwerk und Kunst im Rollenspiel  (Gelesen 1689 mal)

Beschreibung:

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Sol

  • Globaler Moderator
In D&D 3.5 und in Patfhfinder gibt es ja noch Profession, Craft und Perform. In D&D 4 gibt es ja diese Fertigkeiten nicht mehr. Aber wie wichtig sind euch überhaupt diese drei Dinge unabhängig von irgendeiner D&D Edition? Braucht man dafür wirklich Spielwerte für das Ausspielen am Spieltisch?
"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)

widdi

  • Mitglied
Ui, Erster, da schreib ich doch gleich mal was dazu ^^

Diese Skills spielen leider im System überhaupt keine Rolle und als SL vernachlässige ich sie leider auch immer, auch wenn ich meine Spieler öfters dazu ermutige ihre SCs abzurunden indem sie Punkte drauf vergeben. Aber wenn ich dann doch mal dran denke, die Spieler auf Beruf oder Handwerk würfeln zu lassen (meistens sinds dann Berufe oder Handwerke, die im Spielerhandbuch nicht erwähnt werden), dann spielt das Ergebnis meistens keine allzu große Rolle, gestehe ich zu meiner Schande.

Wenigstens befolge ich als Spieler dann meinen eigenen Rat und gebe viele Punkte auf Flair-Handwerke oder Berufe, die dann vom leitenden SL ebenso stiefmütterlich behandelt werden.

Da krankt das 3.5er System einfach ein wenig. Oder wir können nicht damit umgehen...
Proud member of the PL
Die Kraft des Geistes ist grenzenlos - Psionics rock!

Tigershark

  • Mitglied
Ich mache das immer abhängig von meinem Charakter. Passt das zu ihm, dann ja, ansonsten nicht.
Du hast nicht wirklich erwartet, dass ich dir Recht gebe, oder?

Xiam

  • Mitglied
  • Mörder der 4E
Zu einem Zwerg gehört einfach in den allermeisten Kampagnenwelten ein Handwerk. Und wenn es dann sowas wie Steinmetz oder so ist, dann ist das im Dungeon auch durchaus schon mal ganz nützlich.

Im Grunde aber mache ich das auch vom Charakterkonzept abhängig. Wüsste jetzt spontan nicht, was ich z.B. einem Ent-Druiden für ein Handwerk oder Beruf verpassen sollte...  :-\
1984 was not supposed to be an instruction manual.

masse

  • Mitglied
Zu einem Zwerg gehört einfach in den allermeisten Kampagnenwelten ein Handwerk. Und wenn es dann sowas wie Steinmetz oder so ist, dann ist das im Dungeon auch durchaus schon mal ganz nützlich.

Im Grunde aber mache ich das auch vom Charakterkonzept abhängig. Wüsste jetzt spontan nicht, was ich z.B. einem Ent-Druiden für ein Handwerk oder Beruf verpassen sollte...  :-\
Gärtner?
Ansonsten kann ich das vollstens unterschreiben.  :)
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Paladina

  • Mitglied
Mir ist es wichtig und ich drücke es auch in Werten aus, was daran liegt, dass ich gerne ambientelastige Chars spiele. Mein PF-Schurke ist als Anhänger einer Karawane von Zigeunern zum Beispiel auch Sänger, da die Karawane sich manchmal auch mit solchen Auftritten das eine oder andere Goldstück dazu verdient. Zudem gehört er einer Religion an, bei der Gesänge alá Aragorn in HdR Teil 1 an der Tages- bzw in seinem Fall Nachtordnung stehen. ;)

Was Handwerk/Beruf angeht, verankere ich gerne Waffenbau bei Charakteren, die mit einer speziellen Waffe besser umgehen können. Das ist nur recht, weil es so die Stärken des Chars unterstützt und sinnvollen Hintergrund dafür gibt, denn man lernt eine Waffe am Besten kennen, wenn man sie auch selber baut. Dies ist dann auch eine der Varianten, wo das Handwerk auch wirklich etwas nützt.

Zu guter Letzt kann ich als Beispiel auch noch meine pazifistische Priesterin im WoW-Universum nennen. :D Die kann eigentlich nichts außer Heilung, und da hab ich ihr einfach noch Malerei/Illustration hinzugegeben, als kleines Freizeithobby und angelehnt an das echte Leben im Kloster, auch wenn es Inplay wenig bringt.
« Letzte Änderung: 19. März 2012, 21:28:29 von Paladina »
"If you are to truly understand, then you will need the contrast, not adherence to a single ideal." - Kreia

Tempus Fugit

  • Mitglied
Das ist ein wenig unglücklich gestellt, da der Bezug zu D&D erst in dem ersten Post hergestellt wird.
Ich war daher geneigt anzukreuzen, dass es mir sehr wichtig ist. In D&D ist das jedoch so wichtig wie die Frage ob man im Dungeon in die Ecke pinkeln darf.
Übermensch, weil Rollenspieler

Sol

  • Globaler Moderator
Das ist ein wenig unglücklich gestellt, da der Bezug zu D&D erst in dem ersten Post hergestellt wird.
Ich war daher geneigt anzukreuzen, dass es mir sehr wichtig ist. In D&D ist das jedoch so wichtig wie die Frage ob man im Dungeon in die Ecke pinkeln darf.

Ich habe immer die Hoffnung, dass die Umfrage samt ersten Post gelesen wird. Aber vielleicht bin ich da einfach zu optimistisch, was das betrifft.
"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)

Alpha_Centauri

  • Mitglied
Kommt drauf an.
Wenn es zum Chara passt und er einen Beruf hat, bekommt er auch Werte dafür, wenn nicht dann nicht. Ob er einen Beruf eine Fähigkeit oder ähnliches hat hängt aber vom Gesammtkonzept ab. Manchmal fällt es aus optimierungsgründen weg, manchmal hab ich es als Teil seiner Fähigkeiten, manchmal hab ich es alst Vorraussetzungen, manchmal passt es einfach zum Hintergrund und ich kann dafür ein paar Pünktchen investieren.
Der Inhalt dieses Beitrages spiegelt meine persönliche Meinung und oder meinen Wissensstand zum Zeitpunkt des Absendens des Postes wieder.

Siran

  • Mitglied
Ich setze da immer gerne Ränge ein und motiviere als SL auch meine Mitspieler dazu.

Das liegt aber generell an der Sichtweise aus die Fertigkeiten, dass nicht alles auf die üblichen, abenteuerrelevante Fertigkeiten a la Spor, Search, Knowledge, Spellcraft und Hide/MS reduziert werden soll.
Die Charaktere müssen nicht immer auf den Heldenstatus geeicht und spezialisert werden.
Die SCs sind auch irgendwo in die Gesellschaft integriert und nehmen dort ihre "normale" Rolle ein. Das muss nicht mal ein Beruf sein, es kann auch ein Hobbby sein wie zB Malerei, Kalligraphie, Florist usw.
Das ist auch der Grund, warum unsere Runde mit der bewährten Hausregle arbeiten, +2 Fertigkeitenpunkte pro Stufe zu vergeben und cross-classed skills 1:1 steigern zu können. Mehr Farbe, mehr Diversität für die Charaktere - und damit mehr Fleisch auf den Knochen :)

Es ist natürlich nicht immer einfach, entsprechende Würfe auf diese Fertigkeiten im Abenteuer einzubringen. Meist funktioniert es nur, wenn man abseits des roten Fadens unterwegs ist und Dinge machen kann, die nicht immer plotrelevant sind.

Nadir

  • Mitglied
Im Rollenspiel ist es mir sehr wichtig, in D&D ist jeder Fertigkeitenpunkt (im Vergleich) total verschwendet. Vor allem, wenn man mal kein Fertigkeitenmonster spielt.
"Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." N.M.

kalgani

  • Mitglied
Leider sind diese vollkommen unwichtig bei den Klassen die ich spiele.
Auch wenn mich mein SL "gezwungen" hat Craft Alchemy zu nehmen um Magic Items herzustellen.

Perform kann man bei PF zumindest bei manchen Klassen/Archetypen gut nutzen, aber der Rest?
Fluff ist ja nett, aber da gebe ich meine wertvollen Skillpoints doch eher für Knowledge, Perception & Spellcraft aus!

Reina

  • Mitglied
Diese Sachen finde ich wichtig, weil man damit den Charakter gut etwas interessanter machen kann. Immerhin machen diese Dinge jemanden aus, welchen Beruf man wählt, ob man als Hobby oder Beruf etwas bastelt oder sich künstlerisch betätigt. :lol:
Leider finde ich das in Dnd sehr unpraktisch gemacht, weil einem die allgemeinen Skills in die man die Punkte stecken kann viel mehr bringen als solche speziellen Sachen, die eigentlich reiner Fluff sind.
Klar hab ich trotzdem schonmal Punkte da reingesteckt, aber nie nennenswert viele, also hab ich Option 1 gewählt. ^^
Wenn man nicht gerade ne Klasse spielt, bei der diese Skills eingebaut sind (zB Barden mit Perform), oder der Sl nett genug ist "kreativere" Anwendungen dieser Skills zu erlauben, belass ich es lieber auf Fluff-Ebene, evtl mit ein oder zwei symbolischen Punkten in dem Skill.

Camrel

  • Mitglied
Im Prinzip sind mir diese Dinge sehr wichtig, da sie helfen einen Charakter ab zu runden. Sei es jetzt als teil des Hintergrunds, als Hobby, um eine Eigenart zu untermauern (z.B. ein Waldläufer der Pfeile herstellt und dazu die verwenden Pfeilspitzen sammelt weil er nicht immer Nachschub bekommen kann) oder sogar etwas das ein anderer Charakter beherrscht und sich der eigene beibringen lässt weil es ihm gefällt. Dazu könnten aber auch gewisse, üblicherweise nicht spielrelevante,  Wissens-Unterkategorien wie z.B. Geschichte der Region XY oder Wissen Hundezucht gehören..

Andererseits spiele ich meist eher skilllastige Charaktere und da kommt es auf jeden Punkt an, besonders wenn man vieleicht auch noch ein zwei Punkte Skills wie Klettern oder Turnen investieren möchte.

Daher finde ich es schade, dass man bei der Charaktererstellung nicht ein paar zusätzliche Individualisierungspunkte hat, die man aber auch nur in solche Skills investieren darf. Natürlich sollte man das Gewählte dann auch in den Hintergrund integrieren und sei es nur in Form eines flötenden Opas oder eines Aushilfsjobs beim Zuckerbäcker.

Halvar

  • Mitglied
Ich bin bei D&D immer nur der SL, deswegen antworte ich mal für meine SC:

  • Die Mensch/Bardin nutzt ihre göttlichen Auftreten-Werte, um ihren Ruhm zu mehren und Ränge in ihrer Bardenakademie aufzusteigen,
  • die Halb-Celest/Klerikern nutzt Auftreten (Redekunst) für ihre Predigten, um ihren relativ exotischen Glauben zu verbreiten,
  • der Mensch/Magier nutzt sein Handwerk (Buchbinder) dazu, um seine Zauberbücher selbst herzustellen,
  • der Zwerg/Schurke nutzt sein Handwerk (Schlosser), um sich damit etwas dazu zu verdienen,
  • und die Zwergen-Kämpferin und die Elfen-Kämpferin nutzen ihr Handwerk (Rüstungs- und/oder Waffenschmied) dazu, um ihre Waffen/Rüstungen zu reparieren, Pfeile zu schnitzen, etc.

Also, ich würde mal sagen: Ja, wichtig, und die SC legen da auch Punkte drauf.

Zugegebenermaßen finden all diese Dinge aber kaum am Spieltisch selbst statt, da sie sehr viel Ingame-Zeit benötigen, die während laufender Abenteuer in aller Regel nicht zur Verfügung steht. Wir haben sie daher auf die Zeit zwischen den Abenteuern verlegt, d.h. ich lasse für die Charaktere zwischen den einzelnen Abenteuern immer einige Wochen verstreichen, die u.a. für die oben aufgeführten Dinge genutzt werden können. Diese Zwischenzeiten dienen z.B. auch dazu, um magische Gegenstände herstellen/einkaufen zu können (der Magier schreibt da z.B. immer seine Schriftrollen), Beute zu verkaufen, Zauber zu entwickeln, ggf. den Charakter zu wechseln, oder was den Spielern da auch immer einfällt - halt alles, was während eines Abenteuers zu viel Zeit kosten oder das Abenteuer nur aufhalten würde. Diese Zwischenzeiten handeln wir per E-Mail zwischen den Sessions ab.
« Letzte Änderung: 24. März 2012, 22:57:55 von Halvar »
Take me out to the black, tell 'em I ain't comin' back.