Autor Thema: D&D Next - Opportunity Attacks  (Gelesen 1675 mal)

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Zechi

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D&D Next - Opportunity Attacks
« am: 05. November 2012, 22:41:32 »
Dann will ich mal das Forum mit der ersten Regelfrage eröffnen. Nach den aktuellen Playtest Regel funktionieren Opportunity Attacks wie folgt:

Zitat
Opportunity Attacks: If you try to move beyond a hostile creature’s reach, that creature can take a reaction to make a melee attack against you. This attack is called an opportunity attack. The creature cannot make an opportunity attack against you if you are disengaging (see “Actions in Combat” below

Ich verstehe die Regel so, dass die Opportunity Attack nur ausgelöst wird, wenn man ich aus dem Bedrohungsbereich des Gegners heraus bewegt, nicht aber, wenn man sich im Bedrohungsbereich bewegt. Daher kann man um einen Gegner herumlaufen ohne Opportunity Attacks einzufangen?
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

Kilamar

  • Mitglied
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #1 am: 05. November 2012, 23:05:13 »
Sehe ich genauso.
Wahrscheinlich sollen AoO weniger Bedeutung in den neuen Regeln erhalten und ein "dynamischeres" Kampfgeschehen fördern.

Kilamar

Xiam

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  • Mörder der 4E
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #2 am: 05. November 2012, 23:09:25 »
Sehe ich auch so.

Im Gegensatz zur 3E/3.5 gibt es jetzt auch eine Opportunity Attack, wenn der Gegner sich nur 1,5m weit bewegt, sofern er den Bedrohungsbereich verlässt. Damit sind Taktiken wie der Stachelkettenoger nicht mehr drin.
1984 was not supposed to be an instruction manual.

Zechi

  • Globaler Moderator
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #3 am: 06. November 2012, 09:54:31 »
Danke für die Antworten. Nun aber noch eine Bonus-Frage/Erwägung.

Die derzeitigen Playtest-Regeln für D&D Next gehen ja von einem Erzählkampf aus und nicht von einem Kampf mit Bodenplan und Miniaturen. Bei einem Erzählkampf kommt es ja weniger auf die genaue Positionierung am Gegner an, sondern ein SC/NSC/Monster befindet sich im Nahkampf und steht somit am Gegner dran und kann angreifen oder er steht außerhalb des Nahkampfes und kann dann normalerweise keine Nahkampfangriffe machen. Will er sich aus dem Nahkampf lösen, so fängt er die Opportunity Attack (wenn er keine disengage action einsetzt).

Daher stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, die obige Regel auch bei der Verwendung eines Bodenplanes und Miniaturen beizubehalten oder lieber die 3E/4E Regelung anzuwenden, daher dass Bewegung im Bedrohungsbereich des Gegners eines OA auslöst. Spielt man mit Bodenplan und Miniaturen, so kommt es ja schon eher auf die genaue Position am Gegner an, ggf. auch um den eigenen Verbündeten kein Hindernis zu bereiten und da wäre es schon praktisch, wenn man ohne OA einfach um einen Gegner rumlaufen kann.
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

Calivar

  • Mitglied
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #4 am: 06. November 2012, 11:25:02 »
Und jetzt spinnen wir das mal weiter und nehmen einen sehr großen Gegner mit hoher Reichweite (z.B. Drache).

Dann würde die oben genannte Regel es de facto erlauben, sich problemlos rund um den Drachen zu bewegen, ohne das Risiko einer AoO zu unterliegen. Wäre schon eine drastische Änderung und würde beim Spielen mit Bodenplänen sogar zu einer Schwächung von Gegnern mit hoher Reichweite führen, im Vergleich zu Gegnern mit kleiner Reichweite. Das kann ja eigentlich nicht gewollt sein.


Solus

  • Mitglied
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #5 am: 06. November 2012, 12:03:21 »
Es ist möglich, dass diese Regelung noch verfeinert wird, wenn sie das Modul für den taktischen Kampf rausbringen. In einem Erzählkampf ist es z.B. völlig egal, ob ein Gegner flankiert wird, in einem taktischen Spiel mit Bodenplan nicht.

Zechi

  • Globaler Moderator
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #6 am: 06. November 2012, 13:58:59 »
Regeln für "flanking" gibt es meiner Erinnerung nach nicht. Daher ist der Vorteil nicht so gewaltig, wenn man gefahrlos einen Gegner umrunden kann.

Vielmehr kann die Einführung der OA Regel auch so verstanden werden, dass eine Flucht nicht so einfach sein soll. Insbesondere soll verhindert werden, dass man eine langsamere Kreatur hinter sich "herzieht".


Naja, müssen wir dann nochmal intern klären, wie wir das handhaben.
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

Sol

  • Globaler Moderator
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #7 am: 06. November 2012, 14:16:55 »
Ich fände mal ein System interessant, wo es eben keine OA gibt. Da wäre dann maximale Mobilität vorhanden. Vielleicht könnte man sogar so etwas ähnliches wie Manöver einführen, die gerade auf eine freigewordene Mobilität- da keine OA mehr vorhanden- setzt. Ich fürchte nur, dass man gerade für so etwas fast schon Miniaturen und Bodenpläne bräuchte, aber das wollte D&D Next ja gerade vermeiden.
"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)

Zechi

  • Globaler Moderator
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #8 am: 06. November 2012, 16:43:14 »
Die OA war in den ursprünglichen Playtest Regeln tatsächlich nicht vorgesehen, was aber zu Problemen führte (zu einfache Flucht) und das "hinterherziehen" von Gegnern. Problem ist aber auch, dass es derzeit keine Charge-Regel gibt (also keine doppelte Bewegung + Angriff möglich ist).

Gruß Zechi
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

G4schberle

  • Globaler Moderator
D&D Next - Opportunity Attacks
« Antwort #9 am: 08. November 2012, 16:03:36 »
Ich denke aber es war abzusehen, dass es Probleme mit "Hit'n'Run" geben würde. Selbst jetzt ist das noch eine gefährliche Mischung, vor allem, da jeder seine Bewegung in seinem Zug frei aufteilen kann.

Indirekt gibt es eine Regelung für Charge: Das Maneuver "Spring Attack". Wenn man Hustle einsetzt und damit die doppelte Bewegungsrate hat, kann man als Teil dieser Aktion auch noch einen Angriff durchführen. Und da es keine Überraschungsrunde, in der man nur eine Standard-Aktion durchführen kann, mehr gibt, lässt sich das ganze auch super als Kampfauftakt nutzen.


Reingehaun, G4.
... berichtigt mich, wenn ich falsch liege ...