Autor Thema: Lost Mines of Phandelver  (Gelesen 1202 mal)

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Green Goblin

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Lost Mines of Phandelver
« am: 23. August 2014, 02:04:06 »
Wie ist denn hier die Meinung zu dem Abenteuer? Sperens Rezi und die, welche er in dem Rezithread verlinkt hat, habe ich gelesen, aber wie sieht es hier mit Meinungen von anderen Gatelern aus? Nachdem ich das Abenteuer jetzt ganz gelesen habe, stimme ich Speren zu, das Ding macht was es soll. Es ist eine schöne Einführung und könnte einige spaßige Spielabende bringen. Wie sehr ihr das Abenteuer?

Speren

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #1 am: 23. August 2014, 08:52:07 »
Toll, der erste Thread, in dem schon im ersten Beitrag quasi verboten wird, dass ich poste.  :cheesy:

Trotzdem noch eine Anmerkung:
Nachdem ich jetzt alles, was von WotC zu D&D 5E/Next (inkl. Playtest) rausgekommen ist, hier habe, muss ich sagen, dass dieses Abenteuer auf Platz 2 liegt. Nur LotCS ist besser.
« Letzte Änderung: 23. August 2014, 09:03:21 von Speren »
No one touches the faerie!

Green Goblin

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #2 am: 23. August 2014, 11:32:57 »
Genauso war mein Beitrag gemeint!  :D. Dieses Crystalsharddingens schaue ich mir auch bald mal an, noch warte ich auf das Player's Handbook und Hoard of the Dragonqueen, aber dann...

TKey

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #3 am: 23. August 2014, 22:44:13 »
Habe das große Vergnügen endlich mal wieder Spieler sein zu dürfen. Wir sind gefühlsmäßig in der Mittleren Teil angekommen. In der Ersten Begegnung 4 von 4 Chars gleich mal mit Pfeilen gespickt worden. Der Kleriker kassierte sogar nen Crit. Da war gleich wieder das richtige Feeling der 3E da. ^^ Im ersten Dungeon ging ich dann, ohne das es der Kleriker mitkommen hätte, zu Boden, und würfelte beim ersten Wurf auf Stabilisieren gleich mal ne 1. Prompt war da ein Stück ADnD Flair da. (Jetzt fehlt nur noch das beste aus der 4ten. *duck*)

Stimmige vorgefertigte Charaktere mit Background. Unserem DM-Neuling gelingt es gut den Flair in  Phandalins rüberzubringen. Es scheint es recht DM freundlich verfasst zu sein, denn er findet schnell die richtigen Infos auf unsere Fragen. ich bin gespannt auf die Auflösung des Haupt- und der Nebenplots.
Schönes Einstiegsabenteuer, "es macht was es soll".

Green Goblin

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #4 am: 21. September 2014, 23:51:33 »
Ich habe den ersten Teil des Abenteuers jetzt am Wochenende auf nem kleinen Con zweimal geleitet. Ich fand es ziemlich gut, die Charaktere wurden durchaus gefordert und die Spieler bei beiden Runden hatten deshalb ne Menge Spaß. Genau wie es für ne Einführungsrunde sein soll.

stm

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #5 am: 23. September 2014, 22:40:28 »
Das Abenteuer ist wirklich sehr gut, wahrscheinlich sogar das beste, was ich von den Wizards seit langer, langer, langer Zeit überhaupt je gelesen habe: Es ist gut strukturiert, es gibt vielfältige Begegnungen, die Dungeons haben nette Details und bieten eine Menge Möglichkeit zur Interaktion, die Beispielcharaktere haben sogar nette Hintergrundgeschichten. Ein paar Abers gibt es trotzdem:
- Für erfahrene Meister ist es super, aber das Ding verfehlt völlig das Ziel einem neuen DM das Spiel beizubringen! Klar, es ist alles schön präsentiert und es gibt ein paar Tips, aber fast nichts darüber, wie man eine Situation beschreibt, einen Kampf leitet, Situationen so präsentiert, dass sie nicht langweilig werden...
- Die NSC- und Monsterbeschreibungen sind ziemlich lahm. Die Motivationen sind meist recht gut beschrieben, aber so gut wie nichts, was ein bisschen Farbe ins Bild bringt. Nichts, was irgendwie die Vorstellungskraft mehr anregt als "Ihr seht drei Goblins. Sie greifen an."
- Es wäre schön, wenn die Charaktere in Phandalin besser miteinander verwoben wären. Jeder scheint irgendwie sein eigenes Süppchen zu kochen, aber irgendwelche Konflikte gibt es eigentlich nicht (außer dem offensichtlichen).

Scurlock

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #6 am: 29. September 2014, 21:56:30 »
Ich habe am Wochenende den ersten Teil des Abenteuers geleitet. Ein Charakterkill und fast ein TPK, den ich mit viel Wohlwollen vermeiden konnte. Habe die Goblins in der Nacht nicht schleichen lassen. Das Abenteuer/die Regeln sind zumindest auf der ersten Stufe sehr tödlich und verzeihen so gut wie gar nicht Fehler der Spieler.

Ansonsten werde ich einige Encounter anpassen, allen voran die Drachenbegegnung.
Das Abenteuer ist zwar sehr gut und bietet den Charakteren sehr viele Möglichkeiten, die Gegend um Phandalin zu erforschen. Allerdings ist wohl dem geringen Seitenumfang geschuldet, dass viele Begegnungen nur angerissen sind und vom SL weiter ausgearbeitet werden müssen, um Sinn zu ergeben oder die Chance auf einen möglichen TPK zu reduzieren, Stichwort Venomfang.
And now the rains weep o'er his hall and not a soul to hear...

Nullaqua

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #7 am: 11. August 2017, 17:15:51 »
Hallo Allerseits!

Wir spielen gerade den 3ten Abend das Abenteuer und sind mit dem Dungeon fast durch.
Wir spielen mit 5 Spielern und eigenen Charakteren, also nicht die vorgegebenen Figuren.
Wir haben einen Warlord, einen Paladin, einen Mönch, einen Druiden (Circle of the Moon) und einen Drachenblütigen.

Was uns aufgefallen ist, ist wie der Vorredner geschrieben hat, dass das Abenteuer auf Stufe 1 keine Fehler verzeiht.
Unser Paladin ist eigentlich schon 3x verstorben (beim ersten Mal beim bestätigen nicht geschafft und dann kam die 1 !) Auch der Rest der Gruppe war schon mindestens 1x am Sterben und beim letzten Mal hatten wir riesiges Würfelglück, sonst wäre der Partytot eingetreten.

Meine Frage: Bleibt das System so hart oder entschärft sich das noch mit aufsteigenden Stufen.
Vielleicht hätten sich die Spieler auch nicht mehrheitlich für das Auswürfeln der Schadenspunkte der NSCs aussprechen sollen, sondern den Durchschnittswert nehmen. Das hätte sicherlich bisher etwas geholfen.

Ansonsten macht das System sehr viel Spaß. Vieles ist viel einfacher als bei Pathfinder und man muss nicht von Beginn an seine Figur komplett durchdenken und Optimieren ist auch nicht mehr groß drin.
"Eine fünftausend Kilometer lange Reise beginnt mit einem einzigen Schritt." (Tao-Te-King)

Kree

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #8 am: 11. August 2017, 20:29:00 »
Wie in den meisten Systemen ist der Start schwer, je mehr Fähigkeiten die Gruppe hat desto leichter wird es. Bei der 5th Ed. ist das nicht anders.

Ich kenne die Kaufabenteuer nicht, allerdings ist es für einen geübten SL recht einfach die Begegungen hart zu machen. Entgegen der meisten Meinungen hat die 5E ein sehr gutes "Encounter"-System, wird es richtig verwendet kann der SL es mal so mal so machen.

Ich denke die Kaufabenteuer werden das auch so umsetzen. Also würde ich sagen "Ja es bleibt gefährlich"

mfg
Kree

Halys

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Lost Mines of Phandelver
« Antwort #9 am: 12. August 2017, 11:48:54 »
Hallo!

Unser SL hatte das Problem, dass das Abenteuer an manchen Stellen zu einfach war und an anderen zu schwer, ich erinnere mich an eine Stelle mit einem Nothic, der fast die ganze Gruppe umgebracht hätte, ein sehr glücklicher Krit des Kriegers hat uns vor schlimmerem bewahrt.
Besonders nach Aufstieg auf Stufe 2 bzw. 3 hat sich alles mehr oder weniger normalisiert, aber zu Anfang hat man schon hin und wieder das Gefühl wirklich verwundbar zu sein.