Autor Thema: Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E  (Gelesen 484 mal)

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Kervin

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Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« am: 21. Dezember 2017, 14:46:58 »
Hallo zusammen!

Hab mich nach langer Suche dazu entschlossen meine erste größere Hausregel zu schreiben und würde sie gerne durch euch erfahrene Spielleiter Prüfen lassen.
Es handelt sich um die Einführung von Tiergefährten für Druiden und Waldläufer in der Version 5e.

Hier der Link dazu....

würd mich über euer Feedback freuen
Never trust a smiling Dungeonmaster!

Kree

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Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« Antwort #1 am: 21. Dezember 2017, 17:38:17 »
Moin,

ich hab leider nicht soviel Zeit deswegen nur erstmale in kurzes Feedback was mir aufgefallen ist. Man sieht Arbeit und Mühe in der Sache. Dennoch muss ich hier einpaar "negative" Dinge zu sagen.

Fangen wir erstmal mit den SG an, die sind meiner Meinung nach zu hoch. SG 20 auf einen CHA Wurf, ist deutlich zu hoch. CHA ist für die normalen Waldläufer/Druiden eher unwichtig, also wäre ein Modifikator von +1 oder +2 (12 oder 14 auf Cha) schon überdurchschnittlich hoch. Der Spieler muss sehr viel "Zeit" und einen sehr schweren Wurf ablegen.

Ich würde Handle Animal Handling als Basis nehmen, WIS + Prof und dann die SGs nochmal überdenken. Als Basis SG würde ich 10 nehmen und für schwere Sachen dann 15.

Du solltest auch noch festlegen welchen Typ Aktion so ein Trick im Kampf belegt - z.B. Kommando "Hol" ist eine Bonus Aktion. Ich meine für den Spieler, bei Zaubern wie z.B. Spiritual Weapon belegt der Angriff eine BA des Spielers.

Eine andere Sorge macht mir das "Power-Level", der Moon-Druide ist schon eine absolute Top Klasse - Grad 9 Zauber + viele Trefferpunkte durch Tiergestalt + flexibel durch Tiergestalt usw. ihm auf Level. Ihm dann dazu noch quasi eine Aufklärungsdrohne wie den Adler zu geben, macht ihn etwas zu stark. Für Stufe 2...

Der Waldläufer hat ja den Pfad des Beastmasters - kann der dann 2 Tiere haben ? Powerlevel beim Waldläufer ist eher unbedenklich. Aber da muss ich nochmal genau schaun.


Du müsstest noch klären wie findet ein Waldläufer/Druide so ein Tier, was passiert wenn es stirbt ? In der 5E gibt es ja nicht mehr diese harten Konsequenzen wie zu 3.5 Zeiten aber das sollte man dann auch so schreiben.

MfG
Kree

P.S: Sorry für die Rechtschreibung usw. bin etwas im Weihnachtsstress, wollte aber gerne direkt was dazu schreiben.

Kervin

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Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« Antwort #2 am: 21. Dezember 2017, 23:05:13 »
danke mal für die Anregungen...

Werd mich nochmal dransetzten das mit dem SG hab ich mir heute auch schon gedacht.... klingt gut das mit der Weisheit zu machen....

Die "Aufklärungsdrohne" hätte er ja erst ab der 3. Stufe... da bekommt er die Tiersicht... also denk ich ist das nicht ganz so "imba"...

Das mit den Tricks muß ich mir noch überlegen doch Bonusaktionen klingen schon mal gut.
Den Herr der Tiere Archetyp hab ich ganz vergessen.... ich denke mal dann sollte diese Regel vielleicht doch nur für den Druiden gelten.

Wünsch dir dass der Weihnachtsstress bald nachlässt und hoffe du hast ein schönes Fest... nochmal danke fürs schnelle Feedback
« Letzte Änderung: 21. Dezember 2017, 23:22:03 von Kervin »
Never trust a smiling Dungeonmaster!

Kree

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Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« Antwort #3 am: 22. Dezember 2017, 12:47:51 »
Moin,

nun möchte ich etwas mehr ins Detail gehen. Beginnen wir beim Circel of the Moon Duriden, dieser gehört zu den absoluten Top-Klassen in der 5E, ihm würde ich grundsätzlich noch eine Klassenfähigkeit zu gestehen. Weil er damit im Powerlevel doch zu stark wird.

Ich hab mir jetzt mal den Beastmaster Ranger Archetyp durchgelesen, bei ihm zählt der Angriff des Tieres als Aktion des Spielers. Das hat einfach den Grund weil die Bonus Aktion, nicht soviel Schaden machen sollte, wie sie bei deinem Konzept macht. Bei einem Wolf wären es 2W4+X, später mit dem zusätzlichen Angriff dann 4W4+2X. Vergleicht man es mit einem beliebtem Feat. – Polearmmaster, dort erhält ein normaler Nahkämpfer nur 1W4+X.

Man muss also davon Ausgehen, dass „freies“ Handeln des Tieres und „nur“ eine Bonusaktion für einen Angriff – stärker sind als alles andere. Zwar gibt es Zauber wie die Spiritual Weapon, die ungefähr ähnlich viel Schaden macht, aber dabei handelt es sich um eine begrenzte Ressource – als Grad 2 Zauber steht sie dem Spieler nicht unendlich oft zur Verfügung.

Auch etwas unglücklich ist die Rüstung, bei deiner Skalierung, erreicht ein Wolf mit auf maximaler Stufe eine Rüstung von 13+12 also 25 das ist hoch und widerspricht etwas dem Konzept der 5E. Klar ein SC kann ohne Probleme diesen Wert auch erreichen, aber ich bin mir nicht sicher ob es eine gute Idee ein Tier mit so hohen Werten auszustatten. Und hier kommen wir auch zu einem Problem bei deinem Tier, es ist für den Kampf quasi unbrauchbar. Der Wolf hat zwar 25 RK, aber nur 11 Trefferpunkte – selbst mit dem „Entrinnen“ dürfte es in einem normalen Kampf nicht allzulange leben. Der RW gegen einen Feuerball ist +2, der Wolf ist nicht proficiencent in Geschicklichkeitswürfen, ein Feuerball erledigt ihn sofort.

Das lässt sich allerdings alles sehr einfach lösen, schau dir den Beastmaster noch einmal an. Dort kann man sehen wie man das Tier stabil macht und im Rahmen der 5E bleibt.

Wie ich bereits sagte, man sieht, du hast dir viel Mühe gegeben und ich finde die Idee nicht schlecht. Deswegen versuche ich dir ehrliches Feedback und Anregungen zur Verbesserung zu geben. Was auffällt, ist das du dich sehr stark an den Mechaniken von 3.XE orientierst, es ist deutlich einfacher wenn man sich Vorlagen aus dem System sucht (5E) und dann damit Anfängt kreativ zu basteln.

Mfg
Kree

Idunivor

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Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« Antwort #4 am: 22. Dezember 2017, 17:03:36 »
Ich würde mich Kree da anschließen und wenn man einen Tiergefährten für den Druiden machen will, dann wäre es glaube ich die bessere Option den Analog zum Beastmaster beim Waldläufer über einen kompletten Archetyp einzubauen. So kann man das mit dem Power Level auch besser kontrollieren, weil es nicht einfach jeder Druide bekommt, sondern nur der mit dem "Circle of the Beast" oder so.

Kervin

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Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« Antwort #5 am: 22. Dezember 2017, 22:19:01 »
So kann man das mit dem Power Level auch besser kontrollieren, weil es nicht einfach jeder Druide bekommt, sondern nur der mit dem "Circle of the Beast" oder so.

Das wird dann noch einiges an Arbeit. Man könnte für den entweder aus den beiden anderen Zirkeln Teile übernehmen oder alldie Beastmaster Eigenschaften die ich schon in der Liste hab auf den Stufen durch den Zirkel erlernen... viel Denkarbeit... gsd sind ja jetzt ein paar Feiertage in denen ich mir darüber den Kopf zerbrechen kann.

Auch an dich ein Danke für den Input :thumbup:. Freu mich immer wieder wenn ich hier reinschau. Finde immer Leute die mirhelfen können^^

Schöne Feiertage
Werde mich dann mit der neuen Version zurück melden.  :holy:
Never trust a smiling Dungeonmaster!

Kervin

  • Mitglied
Hausregel für Tiergefährten in DnD 5E
« Antwort #6 am: 25. Dezember 2017, 18:33:33 »
Habe mich nun für einen Weg entschieden der meine erste Version mit dem "Herr der Tiere" Archetyp des Walddläufers kombiniert.

Habe dafür den "Zirkel des Wildtieres" erschaffen.

Hier der Link dazu....

Hoffe ihr gebt mir erneut euer Feedback
Never trust a smiling Dungeonmaster!