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Miniaturenspiele, Tabletops, Brettspiele & Sonstige Spiele => PC-Games, Konsolenspiele und MMORPGs => Thema gestartet von: Calivar am 16. November 2011, 09:34:49

Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 16. November 2011, 09:34:49
So,

der 5. Teil der Elder Scrolls Reihe ist seit einigen Tagen erhältlich - Skyrim.

Ich persönlich habe weder Morrorwind noch Oblivion gespielt, da mich die Spiele (seltsamerweise) nie angesprochen haben. Obwohl es
Spiele aus meinem bevorzugten Genre sind. Vor Erscheinen von Skyrim habe ich jedoch die Trailer und Infos recht genau verfolgt und war daher ziemlich "angehypt" von dem Titel. Folglich habe ich das Spiel seit Release (11.11.) nun für die PS3 zu Hause.

Tests etc. sucht Ihr am besten im Internet.
Ich empfehle z.B. den hier: 4Players.de-Testbericht (http://www.4players.de/4players.php/dispbericht/Allgemein/Test/25722/73442/0/The_Elder_Scrolls_V_Skyrim.html)

Ich bin bisher begeistert von dem Spiel. Es ist eine riesige, wunderschöne Fantasywelt, angelegt an ein mittelalterliches Skandinavien. Ähnlich wie in Fallout (gleicher Hersteller) und den vorangegangenen Elder Scrolls Teilen, hat man eine Hauptstory, die man aber nicht direkt verfolgen braucht und unzähliche Nebenquests, mit denen man laut Publisher theoretisch unendlich viel Zeit verbringen kann (da diese ständig neu generiert werden).

Für Spieler mit "Entdecker-Drang" ist der Titel in meinen Augen genial. Man kann die riesige Welt frei erkunden und kann damit unzählige Stunden verbringen.

Ich kann den Titel nur wärmstens empfehlen - auch wenn ich bisher nur sehr wenig gesehen habe (Lvl 11).
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 16. November 2011, 12:44:05
Ich bin gerade fernab jeglicher Zivilisation mit Internet über UMTS, daher ist das Stöbern im Netz gerade eine Qual.

Was man so über Skyrim hört/liest gefällt mir richtig gut. Klingt, als könnte mir das Spiel sehr gefallen, besonders wegen das Atmosphäre und dem Ambiente. Weiß einer aus dem FF was darüber, welche Anforderungen die PC-Version an den Rechner stellt?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 16. November 2011, 12:52:04
Viel eher interessant wäre zu erfahren, ob man die ganze Zeit in Steam online sein muss, ums zu spielen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 16. November 2011, 12:53:32
Schliesse mich Calivars Eindruck an, ganz feines Spiel (PS3-Version). Ich konnte mit den Vorgängern und auch der neueren Fallout-Reihe nicht viel anfangen, aber Skyrim ist (bisher: lvl 24) verdammt großartig. Einige der Kritikpunkte aus den vorhergegangen Spielen wie das automatische Aufleveln der Gegner wurden elegant aufgelöst und auch die Grafik wurde deutlich verbessert. Die Animationen sind zwar immer noch nicht perfekt und nicht vergleichbar mit Uncharted oder AC, aber die Figuren sind nicht mehr so fußkrank wie noch bei Fallout & Co. Weiterhin sind auch die Figuren in der Welt ohne Mod ansehnlich.  Und selten hat eine (offene) Spiel-Welt so lebendig gewirkt. Überall kann man Gesprächen über kleinere und größere Ereignisse lauschen und recht häufig entwickeln sich sogar kleine Quests daraus, wenn die eigenen (Un-)taten nicht sowieso schon Stadtgespräch sind. Gerade dieser Sinn für Konsequenzen und Abhängigkeiten ist den Entwicklern in der Regel sehr gut, wenn auch nicht perfekt, gelungen. Immer wieder sind ein paar Ungereimtheiten zu beobachten. Bei dem ein oder anderen Drachenangriff reagieren einige Bewohner für meinen Geschmack einfach zu lässig, sprich gar nicht. Aber das sind nur kleine Schnitzer in einem schönen System von Aktion&Reaktion. So ist mein Charakter schon Ziel von zwei Attentaten zweier verschiedener Organisationen/Personen geworden und die Dunkle Bruderschaft hat mir in einer kurzen,stimmungsvollen Notiz zu verstehen gegeben, dass sie mein Handeln beobachtet. Das mag sich alles nicht neu anhören, aber diese immersive Qualität hatte ich in einem Sand-Box-Game nicht erwartet. Denn letztlich ist der Spieler nahezu frei in seinem Handeln, er kann in einer riesigen, völlig offenen, aber lebendigen Welt handeln und agieren wie er will  und es werden ihm, wie in der Charakterentwicklung auch, kaum Grenzen gesetzt. Die Burgruine, deren Silhouette sich da in der Ferne abzeichnet, soll erkundet werden? Einfach hinlaufen und machen! Einbruch in jedes erdenkliche Haus? Kein Problem, nur sollte man sich nicht erwischen lassen. Denn wenn das Kopfgeld, das dann auf einen ausgesetzt wurde, zu hoch ist, wird man in gewissen Regionen einen schweren Stand haben. Ich hatte nicht selten den Eindruck, dass da ein kleiner SL in der PS3 sitzt, der meine Figur ernst nimmt und trotz aller Offenheit der Welt auch noch Sinn für die Kleinigkeiten hat.
Kritikpunkte hab ich nur wenige. Allen voran gefällt mir das Kampfsystem von Skyrim nicht. Es ist zu hektisch und zu einfach. Besser als Klick&Blöd, aber nachdem ich durch Demon Souls und jetzt Dark Souls dahingehend verwöhnt bin, würde ich mir sowas auch für einen Nachfolger von Skyrim wünschen.  
Ansonsten ganz großes Kino!
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: eiszeit am 16. November 2011, 13:13:16
Hihi, PS3 Version. Unnötige Ladezeiten, das Spiel ist nicht schön (http://www.skyrimnexus.com/downloads/images/131-1-1321216439.png), keine echten Männer (http://www.skyrimnexus.com/imageshare/images/2451997-1321443668.jpg) und zarten Frauen (http://www.skyrimnexus.com/downloads/images/44-2-1321071376.jpg) auf wackeren Streitrössern (http://www.skyrimnexus.com/downloads/images/295-2-1321420051.jpg). Spaß beiseite, ein Elder Scrolls ohne Mods? Naja.

Aber gut , ansonsten hat mich das Spiel positiv überrascht. Ich hatte nicht allzuviel erwartet, habe aber doch viel Spaß. Ein wenig Probleme macht mir das Questdesign, welches einen regelmässig für den kleinsten Scheiss ganz Skyrim überqueren lässt.

Bier holen für den Jarl? 400km Reise.
Trunkbold am Nordpol hat Freundin verloren? Finde Hinweis in der südlichsten Stadt, finde Freundin im Westen.

Das zwingt einem die Schnellreise geradezu auf, was mich immer ein wenig stört. In Read Dead Redemption bin ich gerne durch die Prärie geritten, und der Großteil der lokalen Quests wurden auch lokal erledigt. Das stört mich ein wenig. Kampfsystem und vor allem die Animationen sind wie angesprochen natürlich nicht das Gelbe vom Ei, aber es ist nunmal ein Elder Scrolls Spiel, und als solches auch erkennbar. Der Umfang ist gigantisch, wenn ich die Wege dann mal zu Fuß begehe komme ich eh nie am Ziel an weil ich unterwegs von sovielen Dingen abgelenkt werde das ich am Ende das Ziel aus den Augen verloren habe.

 :thumbup:

edit: Achja, 1 Stern Abzug, ich kann Lydia nicht heiraten
 (http://puu.sh/8I0Y)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Der Wurm am 16. November 2011, 14:37:13
edit: Achja, 1 Stern Abzug, ich kann Lydia nicht heiraten

Kann zwar das Bild nicht sehen aber das man Lydia nicht heiraten kann finde ich gut... die ist mir nämlich leider schon weggestorben ;-)

Ich bin aktuell Stufe15. Das Spiel ist großartig und macht sehr viel Spaß! Eine offene, interessante Welt. Allein schon die Intro Musik (Barbaian Choir) kann ich mir in endlos Schleife anhören.
Aus der TES Reihe habe ich zuvor Oblivion gespielt - oder versucht zu spielen. Ich hab irgendwann aufgegeben weil das mitleveln der Gegner extrem nervig war, alle Dungeons in etwa gleich aussahen und die Hauptquest langweilig war.

Das ist in Skyrim anders: Laut offizieller Aussage wurden alle 150 Dungeons individuell gestaltet - bisher kann ich dem nicht widersprechen. In Skyrim will ich jeden Dungeon erkunden, in Oblivion hats mich aufgeregt schon wieder wo reinzugehen :-).
Das Gegner-Mitleveln hat man ähnlich wie in Fallout3 gelöst - sehr gut! Zur Hauptquest kann ich noch zu wenig sagen hab eigentlich nur anderes Zeug gemacht.

Das was mich bisher stört ist das es wenig unterschiedliche Monster zu geben scheint :-(. Zumindest treff ich immer die 2 handvoll selben. Das ist auch etwas was mich schon bei Fallout3 gestört hat. Schade - aber vielleicht kann das ja auch per Modding gelöst werden.
Auch ist die KI mal wieder nicht berauschend - große Gegner in Dungeons kommen oft durch Höhleneingänge nicht durch, bleiben stehen und lassen sich schön genüsslich durch meine Feuerblitze rösten.


Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 16. November 2011, 14:42:25
Das klingt ja bisher garnicht schlecht... vielleicht taugt das ja dann wirklich mal was. :)

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 16. November 2011, 15:22:04
Wasi, spielst Du einen zu großen Zwerg (dachte eigentlich, dass es keine Zwerge als Spielervolk gibt) oder einen häßlichen Elf mit "Bart"? :D
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: eiszeit am 16. November 2011, 15:53:47
Mein Waldelf rasiert sich nicht, wo kämen wir denn da hin? Und die Zwerge in der Spielwelt waren auch nur unterirdisch lebende Elfen. Der Kreis hat sich geschlossen !

Übrigens, ich wünschte es gäbe weniger Begleiter. Denn ich wünschte sie wären ein bisschen ausgemalter. Die haben ihre 2-5 Fragen, die man ihnen stellen kann, und das wars. Keine Quests, kaum eigene Meinungen, halt Packesel und Haudrauffigürchen. Das war in Fallout besser gelöst. 8 Begleiter mit Identität und Persönlichkeit > 26 Roboter die sich hauptsächlich optisch unterscheiden.

Das ist auch kaum etwas was man mit Mods nachbessern kann, ausser man verzichtet auf  das gesprochene Wort.


edit: Und das arme Largashbur Orklager. Ist ohnehin von einem Daedraprinzen verflucht, weil der Chief ein Schlappschwanz ist, und leidet unter permanenten Angriffen einer Riesensippe, wurde gerade die Hälfte der Population von einem Frostdrachen gefressen nur weil ich in der Nähe Blumen pflücken wollte ...

Armer Ogol (http://puu.sh/8LGv)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 16. November 2011, 17:27:24
PS3 ist würg (http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=64050)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 16. November 2011, 18:40:03
PS3 ist würg (http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=64050)
Ich mag es ausgewaschen

edit:
Wer ist eigentlich Lydia?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 17. November 2011, 08:36:02
PS3 ist würg (http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=64050)
Ich mag es ausgewaschen

edit:
Wer ist eigentlich Lydia?

Aus der Frage schließe ich, dass Du die Hauptquest noch nicht verfolgst? Denn Lydia lernt man dort relativ schnell kennen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 17. November 2011, 19:44:02
PS3 ist würg (http://www.gamestar.de/index.cfm?pid=1589&pk=64050)
Ich mag es ausgewaschen

edit:
Wer ist eigentlich Lydia?

Aus der Frage schließe ich, dass Du die Hauptquest noch nicht verfolgst? Denn Lydia lernt man dort relativ schnell kennen.
Doch, nur habe ich heute erst im Spiel gesehen, wer Lydia ist. Da mich aber bei meiner ersten richtigen Begleiterquest (Kriegergilde)  eben gerade der Begleiter ziemlich genervt hat, weil er mir beim Schleichen ständig im Weg stand, hab ich diese Questbelohnung später auch geflissentlich ignoriert. Naja, jetzt putzt sie mein Haus...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 18. November 2011, 22:57:27
Habe mich auch den Gefährten angeschlossen. War doch etwas perplex, als es plötzlich "pelzig" wurde ...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 19. November 2011, 10:09:50
Habe mich auch den Gefährten angeschlossen. War doch etwas perplex, als es plötzlich "pelzig" wurde ...

Ja, der Twist war ganz nett. Aber da die Gefährten eher ein Haufen Prolls sind, hab ich mich anderen etwas dunkleren Bruderschaften zugewandt. Kommt meinem Kampfstil auch eher entgegen...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 30. November 2011, 10:24:37
Hab's mir auch geholt und bin eigentlich bisher ganz angetan. Grafisch ist es halt leider auf dem Niveau von Fallout 3 (oder minimal besser), aber das hat man halt davon, wenn man Konsolen zur Lead-Plattform erklärt. Naja, immerhin gibt es schon jetzt jede Menge Grafik-Mods, die die Optik auf dem PC ordentlich aufbohren. Worauf ich noch warte bzw. was mir fehlt wäre ein umfassender UI-Mod, der eine komfortable Bedienung mittels Maus und Tastatur ermöglicht. Ich habe zwar einen XBox 360 Controller, mag mich aber nicht so recht daran gewöhnen, 1st-Person-Spiele damit zu steuern.

Ansonsten ist Skyrim halt eigentlich genau das, was man von einem Elder Scrolls erwartet: Eine riesige Sandbox, in der man unheimlich viel entdecken kann. Ich habe mich mit meinem ersten (und bisher einzigen) Charakter dem College von Winterhold angeschlossen und werde mal sehen, ob man das Charakterkonzept "skrupelloser, machthungriger Zauberer" gut umsetzen kann.

Die Story hingegen ist gewohnt dünn, aber ganz ehrlich, dass ist mir bei einem Elder Scrolls mal sowas von Jacke, und was anderes habe ich auch nicht erwartet.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 30. November 2011, 12:09:25
Die Story hingegen ist gewohnt dünn, aber ganz ehrlich, dass ist mir bei einem Elder Scrolls mal sowas von Jacke, und was anderes habe ich auch nicht erwartet.

Die Einstellung verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Warum geht nicht beides: eine Sandbox und eine gute Story? Nach 5 Spielen mit mieser Geschichte sollte Bethesda es doch endlich mal in dieser Hinsicht besser machen können und die Spieler ihre Ansprüche ein wenig weiterentwickeln.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 30. November 2011, 12:31:02
Aber da die Gefährten eher ein Haufen Prolls sind, hab ich mich anderen etwas dunkleren Bruderschaften zugewandt.
Mitkämpfer, Gefährten und Fraktionen sind für Weicheier. Ich habe meine linke und rechte Hand, sowie meine Stimme. Das reicht. Das typische Elder Scrolls Gefühl ist für mich das einsame und unabhängige Erkunden der Welt. Gut, das Pferd darf mit.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 30. November 2011, 12:45:00
Die Einstellung verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Warum geht nicht beides: eine Sandbox und eine gute Story? Nach 5 Spielen mit mieser Geschichte sollte Bethesda es doch endlich mal in dieser Hinsicht besser machen können und die Spieler ihre Ansprüche ein wenig weiterentwickeln.

Eine Story besteht aus der Wiedergabe von sequentiellen Vorkommnissen, die untereinander mit der passenden Dynamik verknüpft werden. Irgendwie scheinen nur wenige Menschen zu verstehen wie wichtig der korrekte Erzählfluss für eine Geschichte ist, wie wichtig der dynamische Wechsel der Geschwindigkeit für das Gefühl des Erzählten ist. Selbst eine hundsmiserable Geschichte kann durch die richtige Erzählweise unterhaltsam und befriedigend wirken. Ein Spiel wie Skyrim ist denkbar ungeeignet um das zu realisieren. Möglich wäre es schon aber wieso viel Zeit und Aufwand dort reinstecken, welche man lieber in die Stärken investiert.

Im Übrigen sind die einzelnen Quests unterhaltsam und gar nicht so schlecht. Die übergreifende Story ist dünn aber wie erwähnt geht das kaum anders und eigentlich erwartet auch niemand etwas Anderes.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 30. November 2011, 16:08:36
Mir fehlen die vielen Hehler... und die Begleiter werden ziemlich zu Packeseln und Kanonenfutter degradiert, schade eigentlich. Hätte man mehr Tiefe geben können. Genauso wie der Story.

Trotzdem hält mich das Spiel fest in seinem Bann. :) Riesige Sandbox, lauter Quests und lauter Häuser zum ausrauben und Dungeons zum plündern.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 30. November 2011, 16:54:16
Aber da die Gefährten eher ein Haufen Prolls sind, hab ich mich anderen etwas dunkleren Bruderschaften zugewandt.
Mitkämpfer, Gefährten und Fraktionen sind für Weicheier. Ich habe meine linke und rechte Hand, sowie meine Stimme. Das reicht. Das typische Elder Scrolls Gefühl ist für mich das einsame und unabhängige Erkunden der Welt. Gut, das Pferd darf mit.
Ja, so halte ich es auch, allerdings verzichte ich ebenso auf ein Pferd. Ich verliere oder vergesse die immer. Nachdem ich ich mit einem neuen Charakter begonnen habe, meide ich auch die Bruderschaft. Nervtötendes und viel zu geschwätziges Attentäterpack.
Was mich ein wenig nervt, ist der unausgegorene Schwierigkeitsgrad. Ein Wald-und-Wiesen-Bandit aus einer Festung am Wegesrand ist mittlerweile teilweise schwerer zu killen als ein Riese oder Drache. Da stimmt irgendwie die Balance nicht ganz.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 30. November 2011, 23:35:02
Bei mir auf Stufe 22 (oder noch ein Stückchen höher? Verlier da leicht den Überblick), ist der Schwierigkeitsgrad von einem Riesen und einem Banditen noch schön im Lot.

Außerdem: Das Pferd taucht doch immer neben einem auf, wenn man schnellreist. Problem dann, wie ich finde, dass es dann immer wegläuft.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 01. Dezember 2011, 13:53:05
Skyrim ist im Gegensatz zu Oblivion weniger dynamisch und dynamischer zugleich im Sinne der Schwierigkeit. Das System ist relativ komplex. Grundsätzlich ist die Schwierigkeit Ortsgebunden und nur in Ausnahmen Kreaturengebunden. Manche Regionen sind fest als "Schwierig" definiert und egal wann, wie und mit welcher Stufe man diese besucht, man wird es schwer haben, denn die Gegner dort sind immer stärker als man selber ist. Dann gibt es Regionen, welche ebenfalls dieses Prinzip anwenden aber eine Begrenzung haben. Also aber einer gewissen Stufe steigt die Schwierigkeit nicht mehr proportional an. Dann gibt es Orte mit einer festen Schwierigkeit, also keinerlei Skalierung. Andere Orte sind völlig zufällig und können je nachdem schwer oder einfach sein. Das System ist ganz interessant und unberechenbar aber es wirkt befremdlich, wenn man die Kreaturen und Orte untereinander vergleicht.

Drachen selber sind (so weit mir bekannt) fast nie als wirklich schwer definiert und sollten eigentlich immer zu schaffen sein. Ich finde das auch schade aber aufgrund der Mechanik mit den Seelen und den Schreien ist das ja fast nicht anders möglich, denn sonst müsste man ja die erste Hälfte des Spieles ohne diese Elemente auskommen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 01. Dezember 2011, 15:32:14
Zitat
Das System ist ganz interessant und unberechenbar aber es wirkt befremdlich, wenn man die Kreaturen und Orte untereinander vergleicht.
Ja, das ist genau mein Problem. Ich wurde letztens immer wieder in der Nähe einer No-Name-Festung von einer Banditenwache, also nicht dem Boss dieser Truppe, windelweich geprügelt. Und das kurz nachdem ich zuvor die Wächter-Dämonen von Mehrune ohne weiteres erlegt hatte.  
Amüsant fand ich übrigens den kopflosen Reiter, der eines Nachts an mir vorbeigeritten ist. Die Quest dazu hatte ich aber noch nicht...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 01. Dezember 2011, 15:52:24
Eine Story besteht aus der Wiedergabe von sequentiellen Vorkommnissen, die untereinander mit der passenden Dynamik verknüpft werden. Irgendwie scheinen nur wenige Menschen zu verstehen wie wichtig der korrekte Erzählfluss für eine Geschichte ist, wie wichtig der dynamische Wechsel der Geschwindigkeit für das Gefühl des Erzählten ist. Selbst eine hundsmiserable Geschichte kann durch die richtige Erzählweise unterhaltsam und befriedigend wirken. Ein Spiel wie Skyrim ist denkbar ungeeignet um das zu realisieren. Möglich wäre es schon aber wieso viel Zeit und Aufwand dort reinstecken, welche man lieber in die Stärken investiert.
Sorry, aber da kann ich Dir nicht folgen. Wieso ist das Spiel dafür ungeeignet?

Zitat
Im Übrigen sind die einzelnen Quests unterhaltsam und gar nicht so schlecht. Die übergreifende Story ist dünn aber wie erwähnt geht das kaum anders und eigentlich erwartet auch niemand etwas Anderes.
Falsch. Ich erwarte etwas anderes. Ich habe bisher Elder Scrolls 2 und 3 sowie Fallout 3 mittendrin abgebrochen, weil mir einfach die Motivation fehlte, die Hauptgeschichte weiter zu verfolgen. Die Nebenquests sind zumindestens in Fallout 3 ganz i.O. gewesen, aber nicht ausreichend, um mich länger zu fesseln.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 01. Dezember 2011, 16:09:19
Sorry, aber da kann ich Dir nicht folgen. Wieso ist das Spiel dafür ungeeignet?
Weil eine gute Story straff und klar erzählt werden muß. Das funktioniert in einem Spiel allerdings nur, wenn der Spieler an die Hand genommen wird und man ihm relativ wenig spielerische Freiheiten läßt. Je mehr Freiheiten der Spieler hingegen hat, desto weniger Möglichkeiten sind für das Erzählen einer starken und komplexen Geschichte gegeben. In einem Sandboxspiel ist das dann gar nicht mehr möglich. Das gilt im übrigen nicht nur für Computerspiele, sondern sollte auch aus dem P&P bekannt sein.
Zitat
Falsch. Ich erwarte etwas anderes. Ich habe bisher Elder Scrolls 2 und 3 sowie Fallout 3 mittendrin abgebrochen, weil mir einfach die Motivation fehlte, die Hauptgeschichte weiter zu verfolgen. Die Nebenquests sind zumindestens in Fallout 3 ganz i.O. gewesen, aber nicht ausreichend, um mich länger zu fesseln.
Dann frage ich mich aber, warum Du Dir Skyrim überhaupt geholt hast, wenn Du schon mit den Vorgängern in dieser Hinsicht Probleme hattest. Gerade aufgrund Deiner Erfahrungen, ist Deine Erwartungshaltung völlig unverständlich.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fischkopp am 01. Dezember 2011, 16:15:28
Sorry, aber da kann ich Dir nicht folgen. Wieso ist das Spiel dafür ungeeignet?
Weil eine gute Story straff und klar erzählt werden muß. Das funktioniert in einem Spiel allerdings nur, wenn der Spieler an die Hand genommen wird und man ihm relativ wenig spielerische Freiheiten läßt. Je mehr Freiheiten der Spieler hingegen hat, desto weniger Möglichkeiten sind für das Erzählen einer starken und komplexen Geschichte gegeben. In einem Sandboxspiel ist das dann gar nicht mehr möglich. Das gilt im übrigen nicht nur für Computerspiele, sondern sollte auch aus dem P&P bekannt sein.
Auch wenn mir Skyrim an meinem veraltetem Systemarsch vorbeigeht, Quatsch! Natürlich sind starke und komplexe Geschichten in einem Sandboxspiel möglich. Vor allem ist viel mehr als nur eine einzige starke und komplexe Geschichte möglich...  :wink:
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 01. Dezember 2011, 16:46:13
Auch wenn mir Skyrim an meinem veraltetem Systemarsch vorbeigeht, Quatsch! Natürlich sind starke und komplexe Geschichten in einem Sandboxspiel möglich. Vor allem ist viel mehr als nur eine einzige starke und komplexe Geschichte möglich...  :wink:
Man kann interessante Aufhänger kreieren, spannende Quests generieren, aber eine starke und komplexe Geschichte nicht. Das liegt daran, dass es nicht möglich ist, die dafür nötige Dramaturgie in eine freie Welt zu übertragen.  Wenn der Spieler nahezu unendlich viele  Möglichkeiten zur Hand hat, um eine Quest zu lösen oder an ein Problem heranzugehen, wird unweigerlich die Dramaturgie und somit auch die Geschichte leiden. Nicht zuletzt deshalb fehlt es den Sandboxspielen an starken Geschichten, während die Spiele, die starke Geschichten erzählen, unweigerlich die Handlungsmöglichkeiten des Spielers einschränken.
 
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 01. Dezember 2011, 18:16:23
Entschuldige, aber Du hast immer noch keine Beispiele dafür gebracht, warum das nicht möglich ist. Du schreibst nur von "starker Dramaturgie", was aber völlig nebulös ist. Was verstehst Du darunter?

Nimm mal die Mass Effect Reihe. Dort ist die Galaxie die Sandbox, aber trotzdem schaffen es beide Spiele, eine gute Geschichte zu erzählen, was aber den Entdeckungsmöglichkeiten keinen Abbruch tut. Die einzige Limitation in diesen Spielen ist die Zeit, welche die Entwickler aufgebracht haben, die Sandbox auszuarbeiten.

Das hat auch nichts mit Problemlöseoptionen zu tun. Im P&P kannst Du starke Geschichten erzählen, und dort sind die Handlungsmöglichkeiten der Charaktere nur durch ihre Fantasie und die Qualität des Spielleiters beschränkt.

Ich denke, dass die Entwickler von Bethesda und die Fans der Elder-Scrolls-Reihe inzwischen einfach nicht mehr aus ihren gewohnten Bahnen ausbrechen können oder wollen.

Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 01. Dezember 2011, 19:16:08
Entschuldige, aber Du hast immer noch keine Beispiele dafür gebracht, warum das nicht möglich ist. Du schreibst nur von "starker Dramaturgie", was aber völlig nebulös ist. Was verstehst Du darunter?
Nimm Spiele wie Uncharted oder Call of Duty: MW. Diese Spiele besitzen eine dichte, feste Storyline mit festgelegter, großartiger Dramaturgie, die allerdings durch Schlauchlevel und den intensiven Einsatz von Scriptevents erkauft werden. Hier wechseln sich ruhige Momente mit Nonstopaction ab, der Spieler wird dabei aber vom Spiel geführt, um diesen Effekt zu erreichen. Dass diese Art von Storytelling  aber in einem Sandboxgame nicht möglich ist, sollte spätestens jetzt einleuchten.
Zitat
Nimm mal die Mass Effect Reihe. Dort ist die Galaxie die Sandbox, aber trotzdem schaffen es beide Spiele, eine gute Geschichte zu erzählen, was aber den Entdeckungsmöglichkeiten keinen Abbruch tut. Die einzige Limitation in diesen Spielen ist die Zeit, welche die Entwickler aufgebracht haben, die Sandbox auszuarbeiten.
Die Spieler der Mass Effect Reihe sind ebenso wie Dragon Age oder auch Baldurs Gate mit Sicherheit keine Beispiele für Sandboxgames. Hier werden Freiheiten vorgegaukelt, die nicht wirklich vorhanden sind. Die Möglichkeiten abseits der Hauptgeschichte etwas zu erleben sind recht eingeschränkt auf einzelne Nebenquests und dem Scannen von Planeten. Landen kann ich auf den wenigsten. Von den Schlauchleveln der einzelnen Questorte ganz zu schweigen. Ja, man kann die Quests in beliebiger Reihenfolge abarbeiten, aber deshalb wird da sicher keine Sandbox draus.
Zitat
Das hat auch nichts mit Problemlöseoptionen zu tun. Im P&P kannst Du starke Geschichten erzählen, und dort sind die Handlungsmöglichkeiten der Charaktere nur durch ihre Fantasie und die Qualität des Spielleiters beschränkt.
Gute Geschichten können aber nur erzählt werden, wenn sie dementsprechend auch gut ausgearbeitet werden, dramaturgische Höhepunkte gesetzt werden und vor allem die Charaktere der Spieler darin eingebunden sind und einer gewissen Kontrolle durch den SL unterstehen. Wenn aber die Charakter völlig frei in der Welt herum spazieren können, ihnen keine Grenzen gesetzt werden, ist es schlichtweg unmöglich für den SL die Charaktere in eine komplexe Geschichte zu versetzen.
Ich habe ehrlich gesagt ein klein wenig den Eindruck, dass hier der Begriff von Sandboxspielen missverstanden wird. Nur weil man gewisse spielerische Freiheiten oder zwei, oder drei Lösungsmöglichkeiten zur Verfügung hat, handelt es sich nicht um ein Sandboxgame.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 01. Dezember 2011, 20:54:46
Nimm Spiele wie Uncharted oder Call of Duty: MW. Diese Spiele besitzen eine dichte, feste Storyline mit festgelegter, großartiger Dramaturgie, die allerdings durch Schlauchlevel und den intensiven Einsatz von Scriptevents erkauft werden. Hier wechseln sich ruhige Momente mit Nonstopaction ab, der Spieler wird dabei aber vom Spiel geführt, um diesen Effekt zu erreichen. Dass diese Art von Storytelling  aber in einem Sandboxgame nicht möglich ist, sollte spätestens jetzt einleuchten.
Sicher. Aber erstens sind zumindest die Stories der CoD-Spiele komplett hanebüchen und damit nicht in der Kategorie "gutes Storytelling" einzuordnen. Und zweitens verfehlst Du das Thema. Es geht hier um Storytelling in (C)RPGs, nicht um "Wie verfilme ich diese Geschichte". Die von Dir genannten Beispiele lehnen sich stark an Actionfilme an, gerade Uncharted. Das erwartet niemand von Spielen wie Skyrim.

Bei Mass Effect oder auch Baldur's Gate ist die Balance von Freiheit und Railroading anders ausgelegt, sicher. Aber sie gehen mehr in Richtung Sandbox als Corridor-Shooter wie CoD und liefern trotzdem eine dichte, gut erzählte Geschichte.

Zitat
Gute Geschichten können aber nur erzählt werden, wenn sie dementsprechend auch gut ausgearbeitet werden, dramaturgische Höhepunkte gesetzt werden und vor allem die Charaktere der Spieler darin eingebunden sind und einer gewissen Kontrolle durch den SL unterstehen. Wenn aber die Charakter völlig frei in der Welt herum spazieren können, ihnen keine Grenzen gesetzt werden, ist es schlichtweg unmöglich für den SL die Charaktere in eine komplexe Geschichte zu versetzen.
Nicht? Der SL muss nur die Motivation der Spieler entsprechend fördern. Wenn er das nicht schafft, ist entweder die Story nicht gut oder seine Fähigkeiten, sie zu erzählen, sind unterentwickelt. Natürlich muss man die Plotpoints bei Sandbox-Spielen anders setzen als bei Corridor-Shootern, wo man keine Wahl hat, als dem vorgegebenen Pfad zu folgen. Aber Du lässt es so aussehen, als ob das packende Erzählen einer guten Geschichte mit Railroading einhergehen muss.


And no for something completely different: Yahtzee reviews Skyrim (http://www.escapistmagazine.com/videos/view/zero-punctuation/5020-The-Elder-Scrolls-V-Skyrim)

Mit einer der besten Erklärungen der Elder-Scrolls-Reihe aller Zeiten:
Spoiler (Anzeigen)
Der Autor distanziert sich explizit von jeglicher Gewalt gegenüber Tieren.  :D
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 01. Dezember 2011, 20:54:53
Scurlocks Antworten decken sich 100% mit meiner Meinung. Da kann ich nix ergänzen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fischkopp am 01. Dezember 2011, 21:20:31
Noch mal als Bemerkung: Das Erzählen einer guten Geschichte, mit dramaturgischen Höhepunkten, hängt nicht davon ab, das diese irgendwie "gesripted" sind, sondern das sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren sowohl glaubhafte Motivationen als auch interessante Ziele verfolgen. Beides ist in Sandboxspielen durchaus möglich. Und das allerbeste: Man muß nicht an einer Geschichte festhalten, wenn man lieber eine andere erzählen will. Tatsächlich kann das, die Neigung von Spielern und Spiel(leiter) vorausgesetzt, solche Handlungssträne zu unterstützen, wesentlich organischere Geschichten ergeben, die ihre eigenen Höken und Asen haben ( :wink:).
Muß aber nicht, und genau das ist der Punkt: Natürlich ist das alles sowohl Geschmackssache, als auch Gruppenchemie etc. und heißt nicht, das man keine dramaturgischen Höhepunkte und stilvolle Geschichten in einer anders gearteten Spielwelt/Kampagne haben kann. Ich wäre der Erste, der unterschriebe, das es auf den Schienen einfacher ist... aber Scurlock hat das von vorneherein ausgeschlossen. Und das ist, mMn, Quatsch.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 01. Dezember 2011, 22:33:34
Sicher. Aber erstens sind zumindest die Stories der CoD-Spiele komplett hanebüchen und damit nicht in der Kategorie "gutes Storytelling" einzuordnen. Und zweitens verfehlst Du das Thema. Es geht hier um Storytelling in (C)RPGs, nicht um "Wie verfilme ich diese Geschichte". Die von Dir genannten Beispiele lehnen sich stark an Actionfilme an, gerade Uncharted. Das erwartet niemand von Spielen wie Skyrim.
Es ist unerheblich, ob Du die Stories von CoD: MW für hanebüchen hältst. Ebenso wie die Uncharted-Reihe sind sie das perfekte Beispiel für gutes Storytelling. Und da ist es auch zu vernachlässigen, ob es sich dabei um Actionspiele handelt oder nicht. Und gerade Dein Beispiel Mass Effect, wobei der zweite Teil sogar große Defizite in Bezug auf die Story aufweist, unterscheidet sich hinsichtlich der Inszenierung nicht viel von Actionfilmen, orientiert sich sogar an ihnen. Wenn man also eine dichte Story(inszenierung) einfordert, muß man auch die Spiele zum Vergleich heranziehen, die gerade das hervorragend beherrschen.  
Zitat
Bei Mass Effect oder auch Baldur's Gate ist die Balance von Freiheit und Railroading anders ausgelegt, sicher. Aber sie gehen mehr in Richtung Sandbox als Corridor-Shooter wie CoD und liefern trotzdem eine dichte, gut erzählte Geschichte.
Nochmal, weder Mass Effect, noch Baldurs Gate sind Sandboxgames. Bei keinem der Beispiele hat man die Freiheit, die Sandboxgames auszeichnen.
Zitat
Nicht? Der SL muss nur die Motivation der Spieler entsprechend fördern. Wenn er das nicht schafft, ist entweder die Story nicht gut oder seine Fähigkeiten, sie zu erzählen, sind unterentwickelt. Natürlich muss man die Plotpoints bei Sandbox-Spielen anders setzen als bei Corridor-Shootern, wo man keine Wahl hat, als dem vorgegebenen Pfad zu folgen. Aber Du lässt es so aussehen, als ob das packende Erzählen einer guten Geschichte mit Railroading einhergehen muss.
Ja, wenn ich eine gute, packende Geschichte erzählen will und will, dass die Gruppe dieser auch folgt, muß ich als SL im gewissen Rahmen Railroading betreiben. Alles andere ist Augenwischerei. Und um die Motivation der Spieler zu fördern, müssen die Charaktere direkt in die Geschichte involviert, also eingebunden, sein. Und schon verlieren sie ihre Freiheit.
In einer Sandboxwelt bestimmen hingegen die Spieler/Charaktere die Geschichte, der SL schafft nur den Sandkasten. Er kann die Welt mit Leben füllen, sie interessant machen, den Spielern jede Menge kleine Geschichten anbieten und diese bei Bedarf mit mehr Fleisch versehen. Eine umfangreiche Geschichte steht dem entgegen bzw. wird im Zweifel einfach übersehen.

Und was Fischkopp da propagiert ist zwar löblich, aber mit diesen Ansprüchen einfach nicht durchführbar. Denn dann müsste man konsequent sein und für jeden NSC, der auftritt, jede Questmöglichkeit die in der Kampagnenwelt möglich ist, eine umfangreiche Geschichte entwickeln, die eine ähnlich packende Dramaturgie aufweist, wie es sie durchgeskriptete, gerailroadete Storylines haben. Das wäre zwar toll und wünschenswert, aber ist einfach nicht umsetzbar.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 01. Dezember 2011, 22:40:15
Sehe die Sache eher wie Fischkopp. Allerdings sind das dann wiederum viele Geschichten in der Sandbox verteilt.
Oder allerdings man hat eine Hauptquest, die dann eben auch räumlich am besten im gesamten Reich zu spüren ist und kann diese dann an allen Ecken irgendwie weiterspielen. Drachenkämpfe sind auch nicht ortsgebunden, warum kann man also nicht verschiedene Storyteile dynamischer scripten, damit die Ereignisse auch wo anders stattfinden. Ich schätz mal, das Problem da liegt lediglich beim Programmieraufwand. Beim selben Aufwand wie bei einer guten aber linear ablaufenden Story, wäre die dynamische Story dann wohl auch recht flach.

Ich hoffe ich drücke mich halbwegs verständlich aus. Wer glaubt mich zu verstehen, darf auch gerne versuchen, das alles nochmal verständlich aufzuschreiben. Ich bitte um entschuldigung. Schule führt zu Schlafentzug, was wiederum zu Konzentrationsmangel führt.

Edit: Scurlock hat noch was geschrieben.

Wenn man auf die Entscheidungen des Spielers Konsequenzen folgen lässt, bezieht man ihn ja auch mit in die Story. Das würde doch auch gut in einer Sandboxwelt möglich sein.

PS: Meine Überlegungen von oben funktionieren glaube ich nicht. Dynamik auf Kosten von Details. Je generischer ich es gestalte, desto weniger Tiefe bekommts. Endet dann wie die generischen Miniquests in Skyrim.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 02. Dezember 2011, 01:54:47
Herr der Ringe im Sandkasten.

Gandalf: "Frodo, bring den Ring so schnell wie möglich ins Tänzelnden Pony, die Ringgeister sind dir auf den Fersen."
Frodo: "Ja gleich, zuerst werde ich aber noch Pflanzen sammeln, diese Höhle dort erkunden, schwimmen gehen und ein paar Hasen jagen."
Gandalf: "Klar, kein Problem, mach was du willst, wenn du Lust und Zeit hast und in der Nähe bist, dann schau doch in der Taverne vorbei. Ich werde dort so lange auf dich warten wie du willst."
Frodo: "Vielleicht komme ich auch gar nicht, ich mag die Gegend hier."
Gandalf: "Mach nur, es gibt genug zu tun und das mit dem Ring hat Zeit oder du kannst es auch ganz sein lassen."
Frodo: "Mach ich, die Ringgeister sind eh schon alle tot, habe die letzte Woche mal mit Feuerbällen beworfen."

Super spannend. Wenn man in einem Spiel machen kann was man will, wann man will und wie man will, dann ist es inhärent nicht möglich eine Geschichte auf dieselbe Art zu erzählen wie wenn man die Handlungsmöglichkeiten einschränkt und direkten Einfluss auf die zeitlichen Abläufe hat. Alles andere ist illusorisches Wunschdenken und zeugt nicht gerade davon, dass sich jemand mit der Thematik beschäftigt hat.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 02. Dezember 2011, 02:26:48
Es ist unerheblich, ob Du die Stories von CoD: MW für hanebüchen hältst. Ebenso wie die Uncharted-Reihe sind sie das perfekte Beispiel für gutes Storytelling. Und da ist es auch zu vernachlässigen, ob es sich dabei um Actionspiele handelt oder nicht. Und gerade Dein Beispiel Mass Effect, wobei der zweite Teil sogar große Defizite in Bezug auf die Story aufweist, unterscheidet sich hinsichtlich der Inszenierung nicht viel von Actionfilmen, orientiert sich sogar an ihnen. Wenn man also eine dichte Story(inszenierung) einfordert, muß man auch die Spiele zum Vergleich heranziehen, die gerade das hervorragend beherrschen.  
Du benutzt hier andauernd das anscheinend magische Wort "dicht" im Zusammenhang mit Storytelling. Das hat aber niemand eingefordert. Der Kritikpunkt war, dass die Stories der Elder-Scrolls-Reihe dünn sind, also nicht viel her machen, schlecht erzählt sind und viele Spieler nicht motivieren, ihnen zu folgen. Das hat aber nichts damit zu tun, ob die jeweilige Geschichte nun dicht ist oder nicht.

Im Übrigen stimme ich Dir in Hinsicht auf ME bis zu einem gewissen Grad zu. Allerdings sind nur die einzelnen Set Pieces an Actionfilme angelehnt. Dazwischen kann man die Galaxie erforschen. Natürlich müssen bei Videospielen - wie masse meinte - Abstriche in der Komplexität gemacht werden, da weder Entwicklungszeit noch das Geld unbegrenzt sind. Bethesda hat die Ressourcen in die Grafik und eine riesige Spielwelt gesteckt, die mit Pappfiguren angefüllt ist und in der die einzige Motivation, die Hauptquest zu erfüllen, das Beenden derselben ist (wenn ich von den von mir gespielten Bethesda-Spielen ausgehe). IMO wäre da mehr drin gewesen. Allein schon die Tatsache, dass man schon wieder in Gefangenschaft beginnt, zeugt von einer gewissen intellektuellen Faulheit.

Zitat
Ja, wenn ich eine gute, packende Geschichte erzählen will und will, dass die Gruppe dieser auch folgt, muß ich als SL im gewissen Rahmen Railroading betreiben. Alles andere ist Augenwischerei. Und um die Motivation der Spieler zu fördern, müssen die Charaktere direkt in die Geschichte involviert, also eingebunden, sein. Und schon verlieren sie ihre Freiheit.

Das ist - mit Verlaub - Blödsinn. Es ist die Entscheidung der Charaktere, der Geschichte zu folgen, die der SL vorgesehen hat. Wenn er sie ihnen schmackhaft machen kann, okay. Railroading ist es erst, wenn er ihnen die Möglichkeit nimmt, für eine gewisse Zeit auszusetzen oder der Geschichte gar nicht mehr zu folgen. Dann ist ihnen die Freiheit genommen.

Zitat
Und was Fischkopp da propagiert ist zwar löblich, aber mit diesen Ansprüchen einfach nicht durchführbar. Denn dann müsste man konsequent sein und für jeden NSC, der auftritt, jede Questmöglichkeit die in der Kampagnenwelt möglich ist, eine umfangreiche Geschichte entwickeln, die eine ähnlich packende Dramaturgie aufweist, wie es sie durchgeskriptete, gerailroadete Storylines haben. Das wäre zwar toll und wünschenswert, aber ist einfach nicht umsetzbar.
Wieso nicht? Der SL kann sich doch, wenn nötig, Bedenkzeit erbeten, um sich entsprechend vorzubereiten. (Außerdem sind auch in Bethesda-Spielen nicht alle NPCs ausgearbeitet. Es ist eher das Gegenteil der Fall.)
Ein Problem wirds nur, wenn die Spieler alles gleichzeitig machen wollen. Aber das ist ein CRPG-Problem, was man IMO nicht auf P&P umlegen kann (wenn man mal von der Möglichkeit absieht, dass die Spieler Arschlöcher sind und dem SL absichtlich das Leben schwer machen wollen).

@The Raven: Danke für das Beispiel, es bestätigt nämlich nur meinen Standpunkt. In LotR gibt es einen hohen Druck für die Charaktere, dem Plot zu folgen, wenn man so will. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie dies tun. Allerdings hätte Frodo in Rivendell sich nicht freiwillig melden müssen, mit allen Konsequenzen (und wer sagt, dass er tatsächlich als einziger erfolgreich gewesen wäre?). In einem P&P- oder Sandbox-Spiel hätte er das vielleicht getan.
Da stößt das Beispiel aber schon an seine Grenzen, da man die Medien ganz einfach nicht vergleichen kann. Bücher und Filme sind nicht interaktiv. Es ist etwas traurig, dass ich anscheinend darauf hinweisen muss. Niemand hat behauptet, dass die Geschichte in einem (Sandbox)Spiel genauso erzählt werden muss.

Die Welt nach Abschluss der Hauptstory immer noch da. Was hindert also die Entwickler - mal abgesehen von schon erwähntem Ressourceneinsatz - daran, eine gut geschriebene und motivierende Story einzubauen, der man erst folgt, und dann den Rest der Welt erkundet?

UNd wenn Du in einem Spiel machen kannst, was Du willst, heißt das nicht, dass Du es auch tun musst.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 02. Dezember 2011, 06:29:42
Du benutzt hier andauernd das anscheinend magische Wort "dicht" im Zusammenhang mit Storytelling. Das hat aber niemand eingefordert. Der Kritikpunkt war, dass die Stories der Elder-Scrolls-Reihe dünn sind, also nicht viel her machen, schlecht erzählt sind und viele Spieler nicht motivieren, ihnen zu folgen. Das hat aber nichts damit zu tun, ob die jeweilige Geschichte nun dicht ist oder nicht.
Du merkst aber schon noch, was Du schreibst? Das magische Wort "dicht", was ich verwende, ist zusammengenommen genau das, was Du oben ellenlang versuchst aufzudröseln. Insofern genau das, was Du einforderst. Oder um es ganz einfach zu machen: "dicht" steht in diesem Kontext als Gegensatz zu "dünn".
Zitat
Im Übrigen stimme ich Dir in Hinsicht auf ME bis zu einem gewissen Grad zu. Allerdings sind nur die einzelnen Set Pieces an Actionfilme angelehnt. Dazwischen kann man die Galaxie erforschen.
Die abseits dieser Set Pieces uninteressant ist und in der man nicht viel mehr machen kann als Planetenscannen. Erforschen würde ich das nicht gerade nennen und von spielerischer Freiheit wollen wir hier erst gar nicht reden.
Zitat
Natürlich müssen bei Videospielen - wie masse meinte - Abstriche in der Komplexität gemacht werden, da weder Entwicklungszeit noch das Geld unbegrenzt sind. Bethesda hat die Ressourcen in die Grafik und eine riesige Spielwelt gesteckt, die mit Pappfiguren angefüllt ist und in der die einzige Motivation, die Hauptquest zu erfüllen, das Beenden derselben ist (wenn ich von den von mir gespielten Bethesda-Spielen ausgehe). IMO wäre da mehr drin gewesen. Allein schon die Tatsache, dass man schon wieder in Gefangenschaft beginnt, zeugt von einer gewissen intellektuellen Faulheit.
Was denn nun? Einerseits siehst Du ein, dass gerade in der Spieleentwicklung die Ressourcen begrenzt sind und Schwerpunkte gesetzt werden müssen, und wirfst im nächsten Satz gerade das Bethesda vor. Irgendwie schizophren, nicht? Oder ist Dein Problem nur, dass Bethesda in Deinen Augen die falschen Schwerpunkte gesetzt hat?
Zitat
Das ist - mit Verlaub - Blödsinn. Es ist die Entscheidung der Charaktere, der Geschichte zu folgen, die der SL vorgesehen hat. Wenn er sie ihnen schmackhaft machen kann, okay. Railroading ist es erst, wenn er ihnen die Möglichkeit nimmt, für eine gewisse Zeit auszusetzen oder der Geschichte gar nicht mehr zu folgen. Dann ist ihnen die Freiheit genommen.
Richtig, die Spieler entscheiden, was ihre Charaktere machen und ignorieren eine komplett und umfangreich ausgearbeitete komplexe Geschichte, die voller Drama und Action ist und in die vom SL sehr viel Zeit investiert worden ist. Dumm gelaufen. Denkt er sich halt fürs nächste Mal eine neue spannende Inszenierung aus und hofft, dass die Charaktere das nächste Mal anbeissen. Falsch!
Wie in der Videospielebranche sollte sich der SL überlegen, ob er den Spielern eine Sandbox oder eine komplexe, persönliche Storyline anbietet, sprich Schwerpunkte in der Ausarbeitung setzt und seine begrenzten Ressourcen sinnvoll nutzt. Ansonsten wird er nämlich gnadenlos scheitern oder ständig Bedenkzeiten einfordern müssen. Auch kein schönes Stilmittel. Und dabei müssen die Spieler noch nicht mal Arschlöcher sein.
Zitat
Es ist etwas traurig, dass ich anscheinend darauf hinweisen muss. Niemand hat behauptet, dass die Geschichte in einem (Sandbox)Spiel genauso erzählt werden muss.
Nunja, um eine packende Geschichte zu erzählen, selbst wenn sie interaktiv ist, mußt Du Dich aber an eine wie auch immer geartete Dramaturgie halten. Ansonsten wirkt sie schnell platt, langweilig und vorhersehbar oder auch dünn. Tatsächlich sind da Filme oder auch Bücher gute Vorbilder. Wenn man sich aber von diesem Korsett lösen oder abgrenzen will, um die spielerische Freiheit zu unterstreichen, wird man aber auch nicht darum herum kommen die Vorteile dieses Korsetts aufgeben zu müssen. Es kann keine zufriedenstellende Dramaturgie geben, wenn die Geschichte der Freiheit des Charakters untergeordnet wird.  
Raven hat versucht, dies mit seinem Beispiel deutlich zu machen. Dummerweise hast Du das nicht verstanden.

Letztlich gewinne ich auch immer mehr den Eindruck, dass Du auch nicht wirklich verstanden hast, worauf es beim Erzählen einer Geschichte ankommt und Du auch tatsächlich nicht weißt, was ein Sandboxgame ist. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wie man z.B. "Mass Effect" als Sandboxgame bezeichnen kann.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: AfterBusiness am 02. Dezember 2011, 09:38:26
Es gibt aber bei Elder Scrolls auch immer schöne Nebenquests und die Freiheit ist einfach genial. Da nehme ich abstriche bei der Hauptstory gerne in Kauf...... obwohl Gothic 2 gezeigt hat, das es auch eine gute Hauptstory geben kann.... na ja, alle Geschmäcker zu treffen ist sicherlich sehr schwierig.  :D
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 02. Dezember 2011, 10:53:37
Danke für das Beispiel, es bestätigt nämlich nur meinen Standpunkt. In LotR gibt es einen hohen Druck für die Charaktere, dem Plot zu folgen, wenn man so will. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie dies tun.
Danke das du mir bestätigst, dass du scheinbar wirklich nicht verstehst, was ein Sandkasten-Spiel ist, denn GENAU das soll und darf dort nie und nimmer der Fall sein. Der Spieler soll zu keinem Zeitpunkt irgendwie oder irgendwo dem Druck ausgesetzt werden etwas tun zu müssen. Und nun gib mir doch mal ein Beispiel einer spannenden und mitreissenden Geschichte wo das der Fall ist.

Um bei Skyrim zu bleiben. Erinnerst du dich an den Anfang des Spieles mit der Gefangennahme und dem Drachenangriff? Das war spannend, dramaturgisch fesselnd und ein toller Auftakt aber eben totales railroading das so weit gegangen ist, dass ich den Charakter teilweise nicht einmal selber steuern konnte. Danach wechselte das Spiel in den Sandkasten und jeder kann machen was er will. Zum Beispiel habe ich die ersten paar Stunden mit keinem einzigen NPC gesprochen, sondern bin einfach durch die Landschaft gewandert und habe die eine oder andere Höhle besucht. "Aber was ist mit der Bedrohung durch die Drachen, ich muss doch Hilfe für das Dorf holen gehen?" Nö, muss ich nicht, will ich nicht, mach ich nicht. Vorerst. Und genau diese Freiheit erwarte ich von einem Elder Scrolls Spiel und nichts Anderes.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 02. Dezember 2011, 13:32:58
Spiele, die es richtig machen: Assassin's Creed ab Teil 2. Eine komplexe, engagierende Geschichte auf mehreren Ebenen trotz Sandbox.

@Scurlock
Zitat
Du merkst aber schon noch, was Du schreibst? Das magische Wort "dicht", was ich verwende, ist zusammengenommen genau das, was Du oben ellenlang versuchst aufzudröseln. Insofern genau das, was Du einforderst. Oder um es ganz einfach zu machen: "dicht" steht in diesem Kontext als Gegensatz zu "dünn".
Nein, das tut es nicht. Du verwechselst "dicht" mit der Inszenierung eines Actionfilms. Das ist zu limitiert.

Zitat
Was denn nun? Einerseits siehst Du ein, dass gerade in der Spieleentwicklung die Ressourcen begrenzt sind und Schwerpunkte gesetzt werden müssen, und wirfst im nächsten Satz gerade das Bethesda vor. Irgendwie schizophren, nicht? Oder ist Dein Problem nur, dass Bethesda in Deinen Augen die falschen Schwerpunkte gesetzt hat?
Nö. In dem Fall gilt das nicht, da die Engine schon da war und das Spielsystem vereinfacht wurde. Das hat Ressourcen freigesetzt, die man für etwas anderes hätte einsetzen können.

Zitat
Letztlich gewinne ich auch immer mehr den Eindruck, dass Du auch nicht wirklich verstanden hast, worauf es beim Erzählen einer Geschichte ankommt und Du auch tatsächlich nicht weißt, was ein Sandboxgame ist. Anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wie man z.B. "Mass Effect" als Sandboxgame bezeichnen kann.
Ich habe ME nicht als Sandbox-Spiel bezeichnet, sondern als Beispiel dafür angebracht, wie die Balance aussehen könnte. Zugegebenermaßen war das Beispiel nicht besonders gut.

Ansonsten ist Sandbox folgendermaßen definiert (vorausgesetzt, Du hast nichts gegen Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Open_world)): "The term is sometimes used interchangeably with "sandbox" and "free-roaming";[2][3] however, the terms open world and free-roaming describe the game environment itself and allude more to the absence of artificial barriers,[4] in contrast to the invisible walls and loading screens that are common in linear level designs. The term sandbox refers more to the mechanics of a game and how, as in a physical sandbox, the user is entertained by his ability to play creatively and with there being "no right way"[5] of playing the game."

Da steht nichts davon, dass man Abstriche bei der Geschichte machen muss. Dies wird im Verlauf des Artikels nur als eine Option für die Entwickler angegeben.

@TheRaven:

Zitat
"Aber was ist mit der Bedrohung durch die Drachen, ich muss doch Hilfe für das Dorf holen gehen?" Nö, muss ich nicht, will ich nicht, mach ich nicht.
Richtig. Das ist aber gerade das Problem. Es wird Dir als Spieler kein Grund gegeben (außer dem üblichen altruistischen), dies zu tun. Das ist mieses Storytelling, trotz Railroading im Set Piece.


Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Tigershark am 02. Dezember 2011, 13:44:59
Spiele, die es richtig machen: Assassin's Creed ab Teil 2. Eine komplexe, engagierende Geschichte auf mehreren Ebenen trotz Sandbox.

Ich finde alles ab 2 Käse, weil da ein Italiener Assassine ist. Ist für mich nicht akzeptabel. Können die Spiele so gut sein, wie sie wollen, da weigere ich mich.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Tomas Wanderer am 02. Dezember 2011, 14:12:35
Ich glaube, was Fabius Maximus stört, ist nicht die "Story", denn diese würde keinen interessieren, wenn das Spielen des Spiels (play vs. game) selbst bedeutsam wäre. Laut RULES OF PLAY (http://www.amazon.de/Rules-Play-Game-Design-Fundamentals/dp/0262240459/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322828974&sr=8-1) lässt sich "Spiel" wie folgt definieren: "A game is a system in which players engage in an artificial conflict, defined by rules, that results in a quantifiable outcome."

Was Skyrim fehlt, um eine vernünftige Sandbox zu sein, ist ein spielbares System für das übergeordnete Thema, damit auch der Konflikt und echte Entscheidungen. Was passiert, wenn ich mich nicht um die Drachen kümmere? Oder den Bürgerkrieg? Eskaliert dies irgendwann? Wird Riverwood von Drachen angegriffen? Oder Whiterun von Stormcloaks überrannt? Mir ist diesbezüglich bisher nichts aufgefallen (Stufe 35).
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 02. Dezember 2011, 15:36:46
Es wird Dir als Spieler kein Grund gegeben (außer dem üblichen altruistischen), dies zu tun. Das ist mieses Storytelling, trotz Railroading im Set Piece.
Du verwechselst hier Absicht mit Unfähigkeit. Es war schon immer das erklärte Ziel bei Morrowind, Oblivion und Skyrim die Spieler zu nichts zu drängen und ihnen keinen Weg aufzuzwingen. Sei es durch irgendwelche Konsequenzen, wenn sie etwas nicht machen oder durch vorgegaukelte Bedrohungen am Horizont. Das bedeutet, dass auch die Story die Leute nicht künstlich in irgendeine Eile versetzen soll und auch wenn es komisch klingt aber die Hauptstory ist optional. Man kann das Spiel 50 Stunden spielen ohne diese zu verfolgen und das ist auch gut so. Genau das zeichnet diese Spieleserie aus und die Fans wollen das auch nicht anders.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 02. Dezember 2011, 16:40:15
Spiele, die es richtig machen: Assassin's Creed ab Teil 2. Eine komplexe, engagierende Geschichte auf mehreren Ebenen trotz Sandbox.
Tja, da unterscheiden sich offensichtlich die Eindrücke. Gerade AC2 empfand ich hinsichtlich der Story als entäuschend und die eigene Figur blieb durchgehend blaß und uninteressant.
Zitat
Nein, das tut es nicht. Du verwechselst "dicht" mit der Inszenierung eines Actionfilms. Das ist zu limitiert.
Nun, dann löse doch diese Limitierung auf und erkläre, was Du unter einer guten Story verstehst und was sie kennzeichnet. Bisher waren dahingehend Deine Ausführungen mehr als schwammig. 
Zitat
Nö. In dem Fall gilt das nicht, da die Engine schon da war und das Spielsystem vereinfacht wurde. Das hat Ressourcen freigesetzt, die man für etwas anderes hätte einsetzen können.
Und diese Weisheit nimmst Du woher? Anders als Du implizierst, handelt es sich schließlich bei Skyrim nicht um ein bloßes Update des Vorgängers. 
Zitat
Ich habe ME nicht als Sandbox-Spiel bezeichnet, sondern als Beispiel dafür angebracht, wie die Balance aussehen könnte.
Das ist wahrscheinlich genau der Knackpunkt. Skyrim gibt Dir nicht das, was Du von einem Rollenspiel erwartest. Deine Erwartungshaltung ist falsch.  Bethesda wollte nie etwas anderes liefern als einen riesigen Spielplatz, in dem sich die Spieler austoben können. Insofern ist Skyrim die konsequente Weiterentwicklung von dem, was die Elder Scrolls Reihe schon immer ausgezeichnet hat, die spielerische Freiheit.
Du hingegen hättest gern die Art von Rollenspiel, für das Bioware bekannt ist. Storybasiert, aber auf Kosten eben dieser spielerischen Freiheit. 
Zitat
Ansonsten ist Sandbox folgendermaßen definiert (vorausgesetzt, Du hast nichts gegen Wikipedia (http://en.wikipedia.org/wiki/Open_world)): "The term is sometimes used interchangeably with "sandbox" and "free-roaming";[2][3] however, the terms open world and free-roaming describe the game environment itself and allude more to the absence of artificial barriers,[4] in contrast to the invisible walls and loading screens that are common in linear level designs. The term sandbox refers more to the mechanics of a game and how, as in a physical sandbox, the user is entertained by his ability to play creatively and with there being "no right way"[5] of playing the game."
Da steht nichts davon, dass man Abstriche bei der Geschichte machen muss. Dies wird im Verlauf des Artikels nur als eine Option für die Entwickler angegeben.
Wie ich schon an anderer Stelle angedeutet habe und Du es auch selbst angemerkt hast, müssen Schwerpunkte bei der Spielentwicklung gesetzt werden, da die Ressourcen nicht unbegrenzt sind. Nur verteilt Bethesda offensichtlich die Ressourcen anders, als Du gern hättest. Das ist in Deinem Falle halt Pech, aber für Millionen andere Spieler offenbar kein Problem.   


Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 02. Dezember 2011, 16:42:27
Ich glaube, was Fabius Maximus stört, ist nicht die "Story", denn diese würde keinen interessieren, wenn das Spielen des Spiels (play vs. game) selbst bedeutsam wäre. Laut RULES OF PLAY (http://www.amazon.de/Rules-Play-Game-Design-Fundamentals/dp/0262240459/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322828974&sr=8-1) lässt sich "Spiel" wie folgt definieren: "A game is a system in which players engage in an artificial conflict, defined by rules, that results in a quantifiable outcome."

Was Skyrim fehlt, um eine vernünftige Sandbox zu sein, ist ein spielbares System für das übergeordnete Thema, damit auch der Konflikt und echte Entscheidungen. Was passiert, wenn ich mich nicht um die Drachen kümmere? Oder den Bürgerkrieg? Eskaliert dies irgendwann? Wird Riverwood von Drachen angegriffen? Oder Whiterun von Stormcloaks überrannt? Mir ist diesbezüglich bisher nichts aufgefallen (Stufe 35).
Das.

Zu Ravens Herr der Ringe Beispiel. Auch, wenn der Charakter nicht besonders unter Druck steht, kann man eine Geschichte wesentlich interessanter gestalten. Mit unerwarteten Wendungen, Charakteren mit Persöhnlichkeit und Konsequenzen der Entscheidungen. Das sind Dinge, die auch in einer Sandbox möglich sind. Konsequenzen für nicht getane Aufgaben, kann es ja auch geben, ein wenig Zeitdruck ist ja gar nicht so schlimm zwischendurch. Dann kommt wieder Freizeit, in der der Spieler ganz Sandbox typisch Skyrim erkunden kann.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 02. Dezember 2011, 17:00:11
Ich glaube, was Fabius Maximus stört, ist nicht die "Story", denn diese würde keinen interessieren, wenn das Spielen des Spiels (play vs. game) selbst bedeutsam wäre. Laut RULES OF PLAY (http://www.amazon.de/Rules-Play-Game-Design-Fundamentals/dp/0262240459/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322828974&sr=8-1) lässt sich "Spiel" wie folgt definieren: "A game is a system in which players engage in an artificial conflict, defined by rules, that results in a quantifiable outcome."

Was Skyrim fehlt, um eine vernünftige Sandbox zu sein, ist ein spielbares System für das übergeordnete Thema, damit auch der Konflikt und echte Entscheidungen. Was passiert, wenn ich mich nicht um die Drachen kümmere? Oder den Bürgerkrieg? Eskaliert dies irgendwann? Wird Riverwood von Drachen angegriffen? Oder Whiterun von Stormcloaks überrannt? Mir ist diesbezüglich bisher nichts aufgefallen (Stufe 35).
Ja, das sehe ich ähnlich. In einem Sandboxgame sollten die Handlungen der Charaktere oder das Ausbleiben dieser Handlungen nachhaltige Konsequenzen in der Spielwelt haben. Das wäre sehr wünschenswert, wenn sicher auch sehr aufwendig zu implementieren. Im Kleinen (Assassinenquest; NSC's bleiben nach einem Drachenangriff auch tot -> der Schmied in Flußlauf hat bei mir z.B. recht früh das Zeitliche gesegnet etc.) lassen sich auch jetzt schon Konsequenzen der Spielerentscheidungen bei Skyrim beobachten. Eine Weiterentwicklung von diesem Cause&Effect würde ich mir auch für Nachfolger von Skyrim wünschen.
Allerdings glaube ich nicht, dass das Fabius Maximus gemeint hat. Aber vielleicht hab ich seine Ausführungen auch völlig missverstanden. 
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Tomas Wanderer am 02. Dezember 2011, 17:56:59
Allerdings glaube ich nicht, dass das Fabius Maximus gemeint hat. Aber vielleicht hab ich seine Ausführungen auch völlig missverstanden.
Ich meinte und das habe ich nicht klar ausgedrückt, dass FM auf ein vorhandenes Problem reagiert, welches das Spielerlebnis schmälert. Er versucht aber das Problem mittels des Begriffs "Story" zu beschreiben / zu erfassen, was misslingen muss, wie ihr gezeigt habt.

Für mich wäre etwas wie "Drachen über Skyrim" und ein (ausgereiftes) System, wie ich mit dem Ganzen spielerisch interagieren kann, ausreichend. Bethesda ist mir hier nicht mutig genug.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Fabius Maximus am 02. Dezember 2011, 20:24:55
Du verwechselst hier Absicht mit Unfähigkeit. Es war schon immer das erklärte Ziel bei Morrowind, Oblivion und Skyrim die Spieler zu nichts zu drängen und ihnen keinen Weg aufzuzwingen. Sei es durch irgendwelche Konsequenzen, wenn sie etwas nicht machen oder durch vorgegaukelte Bedrohungen am Horizont. Das bedeutet, dass auch die Story die Leute nicht künstlich in irgendeine Eile versetzen soll und auch wenn es komisch klingt aber die Hauptstory ist optional. Man kann das Spiel 50 Stunden spielen ohne diese zu verfolgen und das ist auch gut so. Genau das zeichnet diese Spieleserie aus und die Fans wollen das auch nicht anders.

Was hat den eine motivierende Story damit zu tun, jemandem etwas aufzuzwingen? Das Verfolgen derselben wäre doch immer noch optional. Und wo ist das Problem, die etwaigen Konsequenzen zu implementieren? Das wäre doch nur logisch und würde die Spielwelt lebendiger machen.


Und nein, Tomas, mir hat bei der Elder-Scrolls-Reihe bisher die eine fesselnde Story gefehlt. Diese könnte für die Leute, die sie nicht haben wollen, optional sein. Ich bezweifle, dass das unmöglich wäre. Bethesda hats einfach nur nicht versucht und versäumt damit, andere Käuferschichten zu erreichen. Was Du ansprichst, ist allerdings ebenfalls ein wichtiger Faktor.

Unter einer guten Story stelle ich mir vor, dass sie den Spieler motiviert, sie weiter zu verfolgen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Mechanismen, z.B. in dem man den SC persönlich anspricht (wurde bei Fallout 3 getan und funktionierte besser als bei Elder Scrolls), indem man (wie bei Assassins Creed) ein Mysterium zum Lösen anbietet oder indem man den Spieler emotional einbezieht. Letzteres ist ein ganz klassischer Mechanismus des Geschichtenerzählens, den man sowohl in Büchern als auch in Filmen finden kann. Dabei müssen die "Einschläge" nicht einmal einer nach dem anderen kommen, sondern der Spieler triggert das Fortschreiten der Geschichte durch eigene Aktionen. Das ist ein Mechanismus, der schon in dutzenden Spielen verwendet wurde.

Was ich weiterhin nicht verstehe: Warum bauen die Entwickler überhaupt noch Hauptquesten in die Spiele ein, wenn ihnen und den Fans diese doch sowieso egal ist? Warum nicht diese Heuchelei ganz fallen lassen?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 02. Dezember 2011, 21:14:33
Was hat den eine motivierende Story damit zu tun, jemandem etwas aufzuzwingen? Das Verfolgen derselben wäre doch immer noch optional. Und wo ist das Problem, die etwaigen Konsequenzen zu implementieren? Das wäre doch nur logisch und würde die Spielwelt lebendiger machen.
Hier werden zwei Dinge zusammengeworfen, die nicht unbedingt etwas miteinander zu tun haben müssen und deshalb voneinander getrennt betrachtet werden sollen. Das eine ist die "motivierende" Story und das andere sind die Konsequenzen, die aus den Charakterhandlungen heraus entstehen.
Zitat
Und nein, Tomas, mir hat bei der Elder-Scrolls-Reihe bisher die eine fesselnde Story gefehlt. Diese könnte für die Leute, die sie nicht haben wollen, optional sein. Ich bezweifle, dass das unmöglich wäre. Bethesda hats einfach nur nicht versucht und versäumt damit, andere Käuferschichten zu erreichen.
Warum sollten sie? Ihre Spielreihe verkauft sich auch so hervorragend.
Zitat
Unter einer guten Story stelle ich mir vor, dass sie den Spieler motiviert, sie weiter zu verfolgen. Dafür gibt es ganz unterschiedliche Mechanismen, z.B. in dem man den SC persönlich anspricht (wurde bei Fallout 3 getan und funktionierte besser als bei Elder Scrolls), indem man (wie bei Assassins Creed) ein Mysterium zum Lösen anbietet oder indem man den Spieler emotional einbezieht. Letzteres ist ein ganz klassischer Mechanismus des Geschichtenerzählens, den man sowohl in Büchern als auch in Filmen finden kann. Dabei müssen die "Einschläge" nicht einmal einer nach dem anderen kommen, sondern der Spieler triggert das Fortschreiten der Geschichte durch eigene Aktionen. Das ist ein Mechanismus, der schon in dutzenden Spielen verwendet wurde.
Naja, wenn man es genau nimmt, funktioniert die Storyline von Skyrim nach eben genau diesen von Dir beschriebenen Kriterien. Sie trifft eben nur nicht Deinen Geschmack.
Davon abgesehen haben mich persönlich die Aufhänger von Fallout 3 und AC2 deutlich mehr genervt und deshalb auch weniger angesprochen, von einer emotionalen Einbeziehung will ich da schon gar nicht sprechen. Ist also eine rein subjektive Sicht der Dinge. Hättest Du ein Spiel wie Heavy Rain als Beispiel herangezogen, könnte ich das ja nachvollziehen. Aber AC2 oder auch Fallout 3 kann ich in dieser Hinsicht nicht ernst nehmen.
Zitat
Was ich weiterhin nicht verstehe: Warum bauen die Entwickler überhaupt noch Hauptquesten in die Spiele ein, wenn ihnen und den Fans diese doch sowieso egal ist? Warum nicht diese Heuchelei ganz fallen lassen?
Anders herum kann man ebenso die Frage stellen. Warum verschwendest Du Deine Energie und Lebenszeit für ein Spiel wie Skyrim, wenn Du doch eh schon weißt, dass Dich ein Sandboxgame nicht wirklich interessiert?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Darigaaz am 02. Dezember 2011, 21:28:09
Hat denn schon jemand einfach an den wirtschaftlichen Faktor gedacht? Sandbox bedeutet doch, daß theoretisch jede Aktion den Verlauf der Geschichte bzw. bestimmte Elemente darin verändern kann? Das bedeutet auch, daß man evtl. einiges gar nicht sieht, weil man bewusst oder unbewusst eine Abkürzung entdeckt, als Beispiel.

Wie soll man mit derart unberechenbaren Faktoren ein für Gamer erschwingliches Spiel generieren, ohne jede Szene x-mal zu generieren, wenn man die Cut-scenes für hochwertige Charaktertiefe beibehalten möchte? Das kann nicht funktionieren.

Man müsste quasi zig Skripte schreiben, aber wieviel wären denn dann genug?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 10. Dezember 2011, 10:13:16
Sandbox-Diskussion hin oder her, das ist meiner Meinung nach einfach Geschmackssache. Ich liebe Sandbox-Spiele und verzichte zu Gunsten größtmöglicher Bewegungs- und Handlungsfreiheit gerne auf eine packend inszenierte Story (denn IMO ist auch bei diesbezüglich hoch gelobten Titeln wie DA:O die Story selbst auch selten besonders originell, sondern einfach filmreif inszeniert mit Cutscenes, Scriptsequenzen, passendem Soundtrack, fein abgestimmter Kameraführung, professionellen Sprechern etc. pp.).

Ich habe bisher jeden einzelnen Elder Scrolls Titel gespielt und mehr oder weniger geliebt. Daggerfall war leider so verbuggt, dass man es quasi nicht spielen konnte, aber alle anderen Episoden haben mir sehr gut gefallen. Skyrim allerdings überholt sie alle, und zwar ohne große Schwierigkeiten. Mein kleiner machtgeiler Zauberer ist gerade aus den Ruinen von Mfzult (?) zurückgekehrt, und hat in Winterhold eine und unschöne Überraschung erlebt, also schnell auf die Suche nach dem Staff of Magnus, um das Unheil noch abzuwenden! Hauptstory? Mir sowas von Banane, wenn ich durch meine Spielentscheidungen eine ganz eigene Geschichte erzählen kann.

Edit: Das ist jetzt bewusst unspezifisch gehalten, ich will hier ja keinen spoilern.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 10. Dezember 2011, 11:00:45
Ich muß mittlerweile auch dem Eindruck widersprechen, dass die Geschichte(n) in Skyrim viel dünner sind als in inhaltlich vermeintlich gehaltvolleren Titeln wie DAO oder ME 1&2. Denn beispielsweise die Questreihen um die Diebesgilde oder auch Dunklen Bruderschaft sind durchaus gehaltvoll und interessant, sofern man das von Fantasygeschichten überhaupt sagen kann.  
Insofern ist es tatsächlich die Inszenierung, was Biowares Spiele von Bethesda neuestem Werk unterscheiden, nicht mehr und nicht weniger.
Mittlerweile glaub ich auch, dass mein Desinteresse an der Hauptquestreihe eher darin begründet liegt, dass ich als Spieler in Skyrim die Freiheit habe, erst einmal auch etwas anderes zu machen als wieder einmal der Auserwählte zu sein. Bei Skyrim sucht und erspielt man sich die eigene Geschichte, während man in vielen anderen Rollenspielen eine vorgegebene Geschichte mehr oder weniger einfach nachspielt.  
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 10. Dezember 2011, 12:13:19
Tatsächlich ist es so, dass man in jedem Spiel einer vorgegebenen Handlung folgt. Anders geht es ja auch garnicht. ;)

Nur ist sie bei Spielen wie Skyrim eben in kleine, autarke Häppchen unterteilt, während bei einem Dragon Age eben alles eher ein großes Ganzes ist.

Ist beides einfach eine andere Herangehensweise, was die Inszenierung anbelangt.

Dem einen gefällt das eine besser, dem anderen das andere.

Ist doch gut, wenn es dahingehend Auswahl gibt. :)

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 12. Dezember 2011, 08:51:52
Denn beispielsweise die Questreihen um die Diebesgilde oder auch Dunklen Bruderschaft sind durchaus gehaltvoll und interessant, sofern man das von Fantasygeschichten überhaupt sagen kann.

Das gilt uneingeschränkt auch die Questreihe in der Magierakademie von Winterhold, die ich am Wochenende beendet habe. Lohnt sich wirklich, nun werde ich mal schauen, was ich als nächstes anstelle...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 12. Dezember 2011, 11:52:40
Tatsächlich ist es so, dass man in jedem Spiel einer vorgegebenen Handlung folgt. Anders geht es ja auch garnicht. ;)
So einfach würde ich es nicht sehen. Wenn man in Dragon Age oder Mass Effect nicht der (Haupt-)Story folgt, ist das Spielerlebnis arg begrenzt. Bei Skyrim hingegen ist es nahezu egal, ob, wie und welcher Storyline man folgt, das Spielerlebnis ist dadurch nicht wirklich betroffen.

Qualitativ kann man beide Spieldesigns aber tatsächlich nur schwer vergleichen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 12. Dezember 2011, 12:41:51
Was ich damit meinte ist, dass das Spiel sich ja nicht nach Dir richtet. Die Stories (auch wenn es viele kleine sind) und was man dort alles entdecken kann, ist eben alles vorgegeben. So oder so. Es ist nur eben nicht linear wie so eine großangelegte Hauptstory üblicherweise (zumindest im Wesentlichen).

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Ragnar the Bold am 12. Dezember 2011, 15:10:28
Ja ja, suche nach der Story in Skyrim. Das ist echt theoretisches Gelaber in meinen Augen. Bei mir sieht Skyrim so aus.
Hauptquest angefangen - laufe in der Stadt in die Taverne wo ich Nebenquest abhole - in der Stadt läuft mir ein NSC über dem Weg - mit einer kleineren Nebenquest - geh in die Wildness - finde einen Kartenmarker den ich noch nicht kenne und weiche von der Route zur kleineren Nebenquest ab - finde unterwegs Wild - versuche es zu erlegen - auf der Pirsch seh ich Schmetterlinge - die werden gesammelt und die Blume wo sie darauf sitzen auch - und ui da sind noch andere Blumen die ich noch nicht kenne... Skyrim ADS sozusagen  :D
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 12. Dezember 2011, 15:37:17
So gut mir Skyrim auch gefällt, beginnen mich so langsam einige Designentscheidungen richtig zu nerven. Mein Charakter (lvl42) ist fern vom Höchstlevel (angeblich lvl 80) , trotzdem in gewissen Bereichen ausgereizt (schmieden, schleichen, verzaubern...etc.). Gerade aufgrund des hohen Schmiede- und Verzauberskills ist es meinem Charakter nun möglich, Gegenstände herzustellen, die deutlich besser und stärker sind als alle anderen Gegenstände im gesamten (und wahrscheinlich auch späteren) Spiel. Die Motivation weitere Items zu sammeln, geht so langsam Null entgegen. Im Gegenzug sind die Gegner selbst in der hintersten Minifestung mittlerweile so stark, dass es langsam lächerlich wird, während ich den Markt mit gefundenen Ebenerzrüstungen und -waffen überschwemmen kann. Bei aller Mühe, die sich die Designer von Bethesda mit dem dynamischen Schwierigkeitsanpassung der Gegner gegeben haben, funktioniert das in meinem Falle so gar nicht mehr...  
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 12. Dezember 2011, 16:21:50
Mir ist mittlerweile etwas die Motivation am Spiel abhanden gekommen. Bin jetzt Level 28 und habe die Verfolgung des Hauptquestes wieder aufgenommen, nachdem ich nun die Questreihe der Gefährten absolviert habe und natürlich der ultra Nordkrieger geworden bin!

Ich kann gar nicht genau festmachen woran das liegt. Vielleicht mangelt es mir etwas an Dynamik im Spiel. Es plätschert so vor sich hin. Da hatte mich FA 3 irgendwie mehr bei der Stange gehalten (wohingegen ich FA: New Vegas auch nicht mehr durchgespielt habe, nachdem ich durch Zufall das gesamte Lager von Cesars Legion zerlegt habe...)

Vielleicht packt es mich ja bald wieder...aber da bald SWTOR erscheint, bezweifel ich das ehrlich gesagt. :)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Darigaaz am 13. Dezember 2011, 15:11:38
http://knowyourmeme.com/memes/i-took-an-arrow-in-the-knee
Alleine das vergällt mir das Spiel. Nervige, weil repetitive Kommentare, die dann auch noch überall auf Internetseiten zu lesen sind.

Ernsthaft, ich spiele mit dem Gedanken, mir das Spiel zu kaufen, wie steht es mit derlei Gesprächsinhalt?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Judas Dukat am 13. Dezember 2011, 15:43:16
http://knowyourmeme.com/memes/i-took-an-arrow-in-the-knee
Alleine das vergällt mir das Spiel. Nervige, weil repetitive Kommentare, die dann auch noch überall auf Internetseiten zu lesen sind.

Ernsthaft, ich spiele mit dem Gedanken, mir das Spiel zu kaufen, wie steht es mit derlei Gesprächsinhalt?


Das ist mir noch nicht so aufgefallen. Skyrim ist ein tolles Spiel, was am PC noch toller wird, da du richtig gute Mods findest (z.B.: hier (http://www.skyrimnexus.com/downloads/search.php))
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 13. Dezember 2011, 15:53:18
http://knowyourmeme.com/memes/i-took-an-arrow-in-the-knee
Alleine das vergällt mir das Spiel. Nervige, weil repetitive Kommentare, die dann auch noch überall auf Internetseiten zu lesen sind.

Ernsthaft, ich spiele mit dem Gedanken, mir das Spiel zu kaufen, wie steht es mit derlei Gesprächsinhalt?
Gibt es ne ganze Menge, und ja er wiederholt sich mit zunehmender Spielzeit. Anfangs noch als netten Atmosphärenbonus wahrgenommen, mittlerweile werden derlei repetetive Gesprächsfetzen entweder amüsiert zur Kenntnis genommen oder ignoriert. Störender, aber nicht wirklich spielspaßmindernder empfinde ich da die doch arg begrenzte Zahl der Sprecher. Gerade bei NSC's, die etwas mehr zu sagen haben, kommen einem die (durchaus guten) Sprecher irgendwann merkwürdig vertraut vor. 
Aber bei der Menge an NSC's muß man das wohl in Kauf nehmen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 13. Dezember 2011, 15:56:46
So gut mir Skyrim auch gefällt, beginnen mich so langsam einige Designentscheidungen richtig zu nerven. Mein Charakter (lvl42) ist fern vom Höchstlevel (angeblich lvl 80) , trotzdem in gewissen Bereichen ausgereizt (schmieden, schleichen, verzaubern...etc.). Gerade aufgrund des hohen Schmiede- und Verzauberskills ist es meinem Charakter nun möglich, Gegenstände herzustellen, die deutlich besser und stärker sind als alle anderen Gegenstände im gesamten (und wahrscheinlich auch späteren) Spiel. Die Motivation weitere Items zu sammeln, geht so langsam Null entgegen. Im Gegenzug sind die Gegner selbst in der hintersten Minifestung mittlerweile so stark, dass es langsam lächerlich wird, während ich den Markt mit gefundenen Ebenerzrüstungen und -waffen überschwemmen kann. Bei aller Mühe, die sich die Designer von Bethesda mit dem dynamischen Schwierigkeitsanpassung der Gegner gegeben haben, funktioniert das in meinem Falle so gar nicht mehr...   
Ja ja, suche nach der Story in Skyrim. Das ist echt theoretisches Gelaber in meinen Augen. Bei mir sieht Skyrim so aus.
Hauptquest angefangen - laufe in der Stadt in die Taverne wo ich Nebenquest abhole - in der Stadt läuft mir ein NSC über dem Weg - mit einer kleineren Nebenquest - geh in die Wildness - finde einen Kartenmarker den ich noch nicht kenne und weiche von der Route zur kleineren Nebenquest ab - finde unterwegs Wild - versuche es zu erlegen - auf der Pirsch seh ich Schmetterlinge - die werden gesammelt und die Blume wo sie darauf sitzen auch - und ui da sind noch andere Blumen die ich noch nicht kenne... Skyrim ADS sozusagen  :D

Genau das, was mich bei Oblivion auch gestört hat. Wenn ich hier so mitlese, fühle ich mich bekräftigt, solange zu warten, bis ich a) einen neuen PC habe und b) das Spiel in der 10 Euro-Spielepyramide auftaucht. Danke an alle hier Schreibenden, das ist echt informativer als viele andere Threads/Seiten bezüglich Skyrim.  :thumbup:
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 13. Dezember 2011, 16:02:49
Genau das, was mich bei Oblivion auch gestört hat. Wenn ich hier so mitlese, fühle ich mich bekräftigt, solange zu warten, bis ich a) einen neuen PC habe und b) das Spiel in der 10 Euro-Spielepyramide auftaucht. Danke an alle hier Schreibenden, das ist echt informativer als viele andere Threads/Seiten bezüglich Skyrim.  :thumbup:
Bei der ganzen Kritik darf man allerdings nicht vergessen, dass es schon ein paar Dutzend Stunden gedauert hat, bis die angesprochenen Dinge mich wirklich gestört haben. Andere Spiele hat man in einem Drittel dieser Zeit bereits durchgespielt.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Darigaaz am 13. Dezember 2011, 16:46:16
http://knowyourmeme.com/memes/i-took-an-arrow-in-the-knee
Alleine das vergällt mir das Spiel. Nervige, weil repetitive Kommentare, die dann auch noch überall auf Internetseiten zu lesen sind.

Ernsthaft, ich spiele mit dem Gedanken, mir das Spiel zu kaufen, wie steht es mit derlei Gesprächsinhalt?
Gibt es ne ganze Menge, und ja er wiederholt sich mit zunehmender Spielzeit. Anfangs noch als netten Atmosphärenbonus wahrgenommen, mittlerweile werden derlei repetetive Gesprächsfetzen entweder amüsiert zur Kenntnis genommen oder ignoriert. Störender, aber nicht wirklich spielspaßmindernder empfinde ich da die doch arg begrenzte Zahl der Sprecher. Gerade bei NSC's, die etwas mehr zu sagen haben, kommen einem die (durchaus guten) Sprecher irgendwann merkwürdig vertraut vor.  
Okay, ich muß relativieren. Solche repetitive Dialog-DNS ist natürlich nicht zu umgehen. Allerdings sehe ich gerade bei Skyrim einen Meme-Hype  dieses kleinen Satzes, sodaß ich mich frage, ob das Spiel einfach nur so populär ist, oder ob diese Phrase so häufig auftaucht, daß ich gar keine andere Wahl habe, als sie erzwungen zu ignorieren.

Bei DA:O kann ich mich an keine derartigen Reaktionen erinnern (evtl. ist das aber auch nur an mir vorbeigegangen, keine Ahnung).

Zitat
Aber bei der Menge an NSC's muß man das wohl in Kauf nehmen.
Ich spiele gerade DA:O auf der PS3 und dachte mir schon, daß so etwas irgendwann passieren würde. Ich habe mich für dieses Spiel schon darauf vorbereitet (wenn ich auch noch nicht so weit bin, daß ich jemanden wiedererkennen könnte). Ich denke jedoch auch, vor allem nach der Diskussion zum Spiel allgemein, daß ich sowas verschmerzen kann.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 13. Dezember 2011, 17:10:50
Okay, ich muß relativieren. Solche repetitive Dialog-DNS ist natürlich nicht zu umgehen. Allerdings sehe ich gerade bei Skyrim einen Meme-Hype  dieses kleinen Satzes, sodaß ich mich frage, ob das Spiel einfach nur so populär ist, oder ob diese Phrase so häufig auftaucht, daß ich gar keine andere Wahl habe, als sie erzwungen zu ignorieren.

Bei DA:O kann ich mich an keine derartigen Reaktionen erinnern (evtl. ist das aber auch nur an mir vorbeigegangen, keine Ahnung).
Naja, DA:O enthält auch nur einen Bruchteil von der Menge an NSC's, mit denen Skyrim aufwartet und ist auch bei weitem nicht so offen angelegt wie Skyrim. Wie gesagt kommen die Wiederholungen vor, aber letztlich fallen sie wohl erst auf, wenn man ständig auch nur die gleichen Aktionen vornimmt wie z.B. ständig in der Nähe von Wachen abzuhängen. Ich vermute, dass es etwa ein bis zwei Dutzend Reaktionsphrasen für die Wachen gibt, die dann auch davon abhängen, was der Charakter gerade macht (anschleichen, Waffe ziehen, hüpfen etc.) , welche Ausrüstung er im Moment mit sich führt oder welche Questerfolge er gerade erzielt hat.  Banditen, die man auch belauschen kann, haben allerdings weniger Phrasen...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Darigaaz am 13. Dezember 2011, 18:27:19
Okay, dann ist es für mich einfach unter nerd rage (o. ä.) abgespeichert.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Lum The Mad am 16. Dezember 2011, 01:46:01
Spiele seit etwa einem Monat die PC-Version.

Uneingeschränkt empfehlenswert. Allerdings habe ich auch gleich meiner Intuition folgend, einen Nord-Kämpfer mit Schwert/Schild erstellt, was laut Internet mittlerweile als eine der besten Arten gilt, das Spiel zu spielen.

Eher suboptimal sollen reine Destruction-Magier sein.

Assassinen sollen auch extrem rocken (vor allem wegen des "15-facher Schaden mit dem Dolch"-Perks)

Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 16. Dezember 2011, 02:37:40
Ich spiele Magier mit Fokus auf Destruction und Conjuration. Mir ist das Spiel mittlerweile etwas zu einfach. Ganz am Anfang war es recht schwer als reiner Magier, da das Mana nirgends hin reichte, daher musste ich zwingend auch mit der Einhandwaffe umgehen können. Seit Stufe 15 oder so habe bin ich Archmage und habe die entsprechende Kutte, sowie die Magiermaske, welche man ebenfalls im Verlauf dieser Questreihe findet, zudem das entsprechende Sternzeichen, sowie selbstgemachte Ringe. Also etwa 400% Manaregeneration und Meisterstufe in Destruction. Ich glaube ich bin nach Stufe 15 kein einziges Mal irgendwo gestorben oder musste aufgeben, weil die Gegner zu stark waren. Bald werde ich zwei Diener beschwören bzw. zwei Untote wiedererwecken können und ich gehe nicht davon aus, dass es dadurch schwerer wird. Wie in vielen Spielen ist der Magier am Anfang der Depp und dann plötzlich der unbesiegbare Halbgott.

Hatte meinen Charakter mal auf Assassin umgesattelt um das auszuprobieren aber ohne Meisterschaft in Illusionssprüchen (Unsichtbarkeitszauber) ist das einfach nur mühsam und langatmig, jedenfalls, wenn man nicht nur als schwacher Kämpfer spielt, sondern eben auf hinterhältige Angriffe setzen will. Interessanterweise bemerken die Gegner einem sogar, wenn man das Talent hat leise zu schleichen, den Zauber für leise Bewegung nutzt, unsichtbar ist und sich langsam bewegt. Da kommt nicht wirklich Freude auf.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 16. Dezember 2011, 08:07:17
Hm, ich kenne mich mit dem Magier so gar nicht aus. Tatsächlich war es bei meinem Kämpfer/Assassin-Hybriden aber auch so, dass es ab der 10ten Stufe recht einfach wurde. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad ab etwa Stufe 35 so sehr angezogen, dass normale, offene Kämpfe meist mit dem sicheren Tod meines Charakters enden. Die von Dir bemerkte Problematik beim Schleichen ist mir dabei auch aufgefallen. Gerade Falmer, Untote und hochstufige Banditen werden so zur Pest. Im offenen Terrain am Tage kann man sich das Schleichen so auch gleich sparen...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 16. Dezember 2011, 09:03:20
Schade, dass das System mit dem angepassten Schwierigkeitsgrad nicht durchgehend zu funktionieren scheint.

Bisher hatte ich einige fordernde Kämpfe, bei denen ich aber meißt siegreich bleiben konnte, wenn ich rechtzeitig etwas Abstand gewonnen habe und mich dann geheilt habe.

Es gab bisher genau einen Gegner, den ich nicht besiegen konnte. An einem der "Drachenhorte" lag davor ein Sarg, aus dem plötzlich ein Leichnam hüpfte und mich mit Feuerbällen torpedierte. Da war nichts zu machen als Nahkämpfer. Als Fernkämpfer/Zauberer hätte man den wohl über eine lange Zeit nieder zergen können...als Nahkämpfer wurde ich aber ganz böse vorgeführt.

Das fand ich aber eigentlich auch gut, dass es solche Gegner gibt.

Wen das aber später so aussieht, dass 0-8-15-Gegner echte Probleme machen, dann ist das natürlich Mist.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Ragnar the Bold am 16. Dezember 2011, 11:31:34
Ach der gute Crosis, das war echt ne Überraschung...hab ihn aber auch besiegen können. Ich spiel bei den Elder Scrolls teilen nie one-trick-ponies. Mein Zwei-Waffen-Kämpfer hat den dann mit dem Bogen besiegt.
Wo ich echt aufgegeben hab und weitergelaufen bin, ist bei dem alten Ork der sterben will, was ein Hommage an Morrowind ist. Leider ist er auch so gut wie in Morrowind hat nur nicht das Megazweihandschwert.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 16. Dezember 2011, 18:14:25
Der Krosis war mein härtester Gegner...

Ich hab als Taschendieb und Einbrecher begonnen. Schleichen und Taschendiebstahl geskillt. Dann auch mal raus aus der Stadt, mit Bogen aus dem Hinterhalt geschossen, danach in den Nahkampf mit Schild und schwerer Rüstung gewechselt. (Wegen besserem Schleichen trage ich teilweise allerdings leichte Stiefel mit Bonus auf Schleichen.)

Inzwischen kämpfe ich hauptsächlich aus dem Hinterhalt mit Bogen und einem beschworenen Frostatonarch, wenn ich doch entdeckt werde. Im Notfall gehts dann auch in den Nahkampf, inzwischen mit 2 Waffen statt Schild, weil ich fast nie geblockt hatte. (Ausweichen ist mir lieber.)
Kämpfe gefallen mir gut vom Schwierigkeitsniveau, allerdings ist es bei manchen Kämpfen wirklich extrem hart, wenn ich keinen Überraschungsbonus habe oder durchgehend unentdeckt bleiben kann.

Ich find rumschleichen toll.  :D Aber Unsichtbarkeit bringt wirklich nichts.  :boxed: Die Unsichtbarkeitstränke sind für die Katz.

PS: Ich habe bisher all mein Geld für Trainer ausgegeben und bin immernoch obdachlos. Nur Taschendiebstahl musste ich nie per Trainer lernen, das ging extrem fix auf 100 hoch. Vieeel schneller als alle anderen. Allerdings habe ich da auch das Gefühl, dass es viel leichter zu skillen wird, je besser man wird, weil die Erfolgschancen einfach besser werden. Schleichen war am Anfang auch immer etwas schwer, inzwischen komm ich ganz gut überall hin.  :twisted: Und bleib auch direkt neben Gegnern unentdeckt, wenn ich ein bisschen Deckung und Schatten habe.

Bei Drachen heißts eben statt Überraschungsangriff, schön hinter großen Felsen verstecken und den Frostatonarch vorschicken, während der Drache von mir mit Pfeilen gespickt wird.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 16. Dezember 2011, 21:46:03
Der Bogen ist extrem stark aber wenn du in einer Höhle rumeierst, dann gibt es halt Situationen wo das nicht praktikabel ist, weil die Gegner immer gerade direkt vor der Nase stehen, da hilft auch das Schleichen nix.

Schwere Gegner töte ich indem ich den Flammenmantel nutze, die Feuerwand und mich dann mit dem Ethereal Schrei für längere Zeit unverwundbar mache, während der Gegner vor sich hinbratet und durch mich hindurchschlägt. Meist haut dann ein Untoter auch noch auf den Gegner drauf.

Probleme habe ich nur, wenn ich überrascht werde und mich eben nicht vorbereiten kann.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 17. Dezember 2011, 01:47:47
Mein Lieblingsschrei ist dann Unerbittliche Macht, der den Gegner so schön zurückschleudert. Schafft einem als Bogenschütze auch ein kleines bisschen Zeit.

Außerdem ist es bei gutem Schleichenwert UND gutem Versteck kein Problem, wenn die Gegner näher sind. :) Ansonsten eben per Beschworenem Frostatornach ablenken und schön drauf ballern.  :) Gibt nur selten Situationen, und da meist nur durch Unaufmerksamkeit und Ausversehen-Quicksave entstandene Situationen in denen es brenzlig wird im Fernkampf.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 17. Dezember 2011, 11:26:51
Der Bogen ist extrem stark aber wenn du in einer Höhle rumeierst, dann gibt es halt Situationen wo das nicht praktikabel ist, weil die Gegner immer gerade direkt vor der Nase stehen, da hilft auch das Schleichen nix.

Schwere Gegner töte ich indem ich den Flammenmantel nutze, die Feuerwand und mich dann mit dem Ethereal Schrei für längere Zeit unverwundbar mache, während der Gegner vor sich hinbratet und durch mich hindurchschlägt. Meist haut dann ein Untoter auch noch auf den Gegner drauf.

Probleme habe ich nur, wenn ich überrascht werde und mich eben nicht vorbereiten kann.
Hm, ich habe eine andere Beobachtung gemacht. Die Schwierigkeit der Kämpfe hängt bei mir inzwischen davon ab, ob sie oberirdisch oder in einem Dungeon stattfinden. In der offenen Welt, also Festungen, Lager oder Begegnungen, kriegt mein Charakter meistens erst einmal eins auf die Fresse. Unabhängig davon wer oder wie der Kampf beginnt. In den Dungeons hingegen ist es eher selten, dass meine Figur das Nachsehen hat. Das kann vielleicht auch an den Skills liegen.
Mein Bogenskill ist derzeit noch nicht wirklich ausgereizt, was dazu führt, dass die meisten Gegner mittlerweile nur angeschossen werden und dann meist als gesammelter Haufen auf mich zustürmen. Von einem extrem starken Skill kann bei mir zumindest nicht die Rede sein. Dahingegen ist das Schleichen in Verbindung mit einem guten Dolch und den Assassinenhandschuhen, die Dunkle Bruderschaft ist von mir komplett gemeuchelt worden, in geschlossenen Räumen sehr effektiv. Die einzigen Zauber, die dabei eingesetzt werden, sind gelegentlich Heilungszauber.
Wie gesagt, in der offenen Welt, hat diese Vorgehensweise hingegen deutlich Schwächen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Loremaster am 18. Dezember 2011, 22:33:35
Zocke es jetzt auch schon eine Weile (jetzt Stufe 36; PC-Version) und bin mit dem Spiel eigentlich ganz happy. Finde die Dungeons (Gräber, Ruinen etc.) sehr gelungen  und größtenteils gut designed, die Maps würde ich gerne im P&P verwenden..leider ist die Map-Funktion irgendwie unbrauchbar um die Karten wiederzuverwenden.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 19. Dezember 2011, 10:00:09
Der Typ, der die Grafik von GTA 4 via Mod extrem aufpoliert hat, ist dabei dasselbe für Skyrim zu tun: http://kotaku.com/5868549/the-guy-who-made-gta-iv-look-like-this-is-hard-at-work-on-modding-skyrim-now/gallery/2

Davon abgesehen: Weiß jemand, ob es schon eine brauchbare UI-Mod gibt, die diese unsäglichen Konsolenmenüs durch etwas ersetzt, was für Maus und Tastatur optimiert ist?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 19. Dezember 2011, 10:30:46
Nett! :)

Der Typ wird ja wohl über kurz oder lang auch von einer der Spieleschmieden engagiert werden. ;)

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 19. Dezember 2011, 11:09:20
Davon abgesehen: Weiß jemand, ob es schon eine brauchbare UI-Mod gibt, die diese unsäglichen Konsolenmenüs durch etwas ersetzt, was für Maus und Tastatur optimiert ist?
Ich brauche QD (http://skyrimnexus.com/downloads/file.php?id=667). Ersetzt das Inventar durch eine detailliertere, sortierbare und übersichtlichere Liste. Die Steuerung bleibt indessen dieselbe aber aufgrund der Sortierung und Aufschlüsselung ist es deutlich besser mit der Maus bedienbar.

Seit Heute neu ist SkyUI (http://skyrimnexus.com/downloads/file.php?id=3863), konnte ich aber noch nicht ausprobieren. Scheint aber eher das zu sein, was du suchst.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 19. Dezember 2011, 21:18:27
SkyUI macht einen sehr guten Eindruck, danke für den Tipp! Und wenn wir gerade dabei sind: Seit Version 1.2 scheint es nicht mehr möglich zu sein das Field of View (FOV) via Konfiguration zu vergrößern, oder mache ich es nur falsch. Ich habe alle Anweisungen aus diversen Foren befolgt, aber das scheint nicht mehr zu funktionieren. Auch der Hinweis, dass man die INI-Dateien mit einem Schreibschutz versehen soll, damit Skyrim sie nicht überschreiben kann hat nichts gebracht...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 19. Dezember 2011, 21:27:57
Ach so, noch ein Screenshot vom Skyrim Icenhancer:

(https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/385035_307489429285544_198351220199366_1012504_214396088_n.jpg)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 19. Dezember 2011, 23:15:27
"fov x" oder "SetCameraFov x" in der Konsole, wenn das via Konfig nicht mehr geht.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 20. Dezember 2011, 06:47:42
Ja, via Konsole geht's schon, aber es nervt ein bisschen auf diese Art. Ich werde mich mal schlau machen, ob man Konsolenskripte automatisieren kann.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Judas Dukat am 20. Dezember 2011, 07:46:26
Zumindest kannst du viele Konsolenbefehle in eine .txt Datei schreiben und im Spiel mit dem "bat" Befehl (http://www.uesp.net/wiki/Skyrim:Console#Using_Batch_Files_With_the_bat_Command) auslösen. So brauchst du nur einmal die Konsole bemühen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Pestbeule am 05. Januar 2012, 13:00:31
Hatte vielleicht hier schon jemand das Problem das Skyrim nicht mehr startet?
Habe die ganze Zeit munter gespielt, aber seit gerade eben läuft das Spiel nicht mehr an.
Will heißen: ich klicke auf Skyrim, es kommt das Fenster von Steam das Skyrim gestartet wird... und da gehts nicht mehr weiter.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: schultoletto am 05. Januar 2012, 15:16:48
Hatte vielleicht hier schon jemand das Problem das Skyrim nicht mehr startet?
Habe die ganze Zeit munter gespielt, aber seit gerade eben läuft das Spiel nicht mehr an.
Will heißen: ich klicke auf Skyrim, es kommt das Fenster von Steam das Skyrim gestartet wird... und da gehts nicht mehr weiter.

Ich hatte das Problem vorhin bei Fallout NV. Jetzt läuft es wieder. War anscheinend nicht auf Skyrim beschränkt...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 10. Januar 2012, 10:57:10
Das lag an Steam, da waren irgendwelche Server nicht verfügbar. Man kann in diesem Fall Steam in den Offline-Modus umschalten, dann kann man trotzdem spielen (im Steam-Client im Menü "Steam" findet sich die entsprechende Option). Man bekommt dann in Skyrim u.U. eine Warnung angezeigt, dass irgendwelcher Content nicht mehr verfügbar ist, aber ich konnte keinen Unterschied feststellen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 10. Februar 2012, 10:26:07
Besser als die Schlachten in LotR. Battle of Skyrim (http://www.youtube.com/watch?v=M2DshotexMU).
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 10. Februar 2012, 13:39:17
Besser als die Schlachten in LotR.

Das ist jetzt aber schon ein wenig überzogen, oder? ::)

Aber durchaus ganz nett gemacht.

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 14. Februar 2012, 11:19:49
Bin gerade am Basteln, um ein bisschen D&D-Flair nach Skyrim zu importieren:

(http://farm8.staticflickr.com/7040/6874780343_6793799c68_b.jpg)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 14. Februar 2012, 17:11:41
Wieso gerade Beholder? Würde ein Owlbear nicht besser passen? :)
Trotzdem gute Sache. Was ist deine Meinung zum Steam Workshop und den Skyrim Modtools?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 15. Februar 2012, 06:52:17
Ich mag den Beholder. Er ist ein ikonisches Monster, dass ich mehr als jedes andere mit D&D verbinde - abgesehen vielleicht von den Illithiden, über die ich auch schon nachgedacht habe. Der Owlbear wäre aber sicher auch eine Überlegung wert. Vorerst bin ich aber mit dem Beholder gut ausgelastet. Das Basismesh ist soweit fertig, ich bin jetzt dabei Texturen zu erstellen. Anschließend muss eine Hires-Version des Modells her, um daraus eine Normal Map zu berechnen. Dann folgen Rigging und Animation und schließlich (irgendwann) der Export nach Sykrim und dort dann die KI.

Die Modding Tools habe ich mir bisher nur oberflächlich angeschaut, allerdings scheinen sie keine Möglichkeit zu bieten, neue Modelle zu importieren. Dazu muss man wohl nach wie vor auf die Community Tools (NifSkope etc.) zurückgreifen. Ansonsten ist das Toolset ein wenig instabil und unzugänglich, wobei letzteres durch die vorbildliche Unterstützung auf www.creationkit.com mehr als wettgemacht wird.

Den Workshop halte ich für eine gute Sache, da er ja optional ist - soweit ich das richtig verstanden habe. Man kann wohl immer noch seine Mods auf anderen Kanälen wie z.B. dem Nexus verteilen, dank Steam erreichen die Modder aber sicher ein größeres Publikum.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Ragnar the Bold am 15. Februar 2012, 16:34:38
Dem Beholder stehen die Haare ähm Augen zu Berge  :cheesy:
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 15. Februar 2012, 18:23:10
Dem Beholder stehen die Haare ähm Augen zu Berge  :cheesy:

:)

Korrekt. Die aktuelle Position der Eyestalks (wie werden die denn eigentlich in den deutschen D&D-Büchern bezeichnet?) soll es ein wenig vereinfachen, Bones an das Mesh zu binden. In der Animationsphase wird das dann angepasst, damit es nicht mehr so seltsam aussieht. Davon bin ich aber aktuell noch ein gutes Stück weit entfernt. Aktuell arbeite ich am hochauflösenden Mesh für die Generierung der Normal Map:

(http://farm8.staticflickr.com/7067/6881678127_a9744f70f8_b.jpg)
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Beitrag von: Xiam am 15. Februar 2012, 18:47:30
Eyestalks (wie werden die denn eigentlich in den deutschen D&D-Büchern bezeichnet?)
Augenstiele

BTW, ziemlich cool, was du da machst :)
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Beitrag von: masse am 15. Februar 2012, 19:05:55
Faszinierend. :) Ich bitte um eine kleine Minierläuterung, wie genau du da vorgehst.

Gerade ein paar Begriffe nachgesehen, klingt alles einleuchtend. :) Wie lange brauchst du ungefähr für die einzelnen Schritte?
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Beitrag von: Talwyn am 15. Februar 2012, 19:46:38
Danke erstmal für die motivierende Rückmeldung. Im Forum von Skyrim Nexus geht der Beholder irgendwie unter (nach einem Tag ohne neuen Post ist mein Thread gleich mal auf Seite 12 (!) gerutscht).

Das Modell habe ich mit Blender erstellt, welches OpenSource ist. Ich habe in der Vergangenheit ein wenig mit 3D Studio MAX experimentiert, bin damit aber nie so richtig warm geworden (davon abgesehen kostet es einen Haufen Geld, wenn man es nicht aus dunklen Kanälen beschaffen will). Blender ist in der neuesten Version ein sehr mächtiges und komfortables Tool. Ich habe vergangene Woche die ersten Videotutorials angeschaut und kann es inzwischen sehr gut bedienen. Zwar habe ich sicher ein gewisses Grundwissen mitgebracht, aber dieses war nicht speziell auf Blender ausgerichtet, sondern eben generell auf 3D-Grafik und -Modellierung. Wärmstens empfehlen kann ich die Videotutorials auf www.cgcookie.com, darin wird alles erklärt was man wissen muss. Tipp: Eine besonders wichtige Funktion ist das Ausblenden von Teilen des Meshs, an denen man gerade nicht arbeitet. Wenn man das nicht nutzt geht die Übersicht schnell flöten. Ein bisschen schwierig fand ich zudem das UV Unwrapping, da man hier "Nahten" am Model einzeichnen muss, entlang derer das Mesh aufgeklappt und zu einer Ebene gefaltet wird. Das erfordert einfach ein wenig Übrung und Geduld (und ist ein notwendiger Schritt, bevor man Texturen für das Modell erstellen kann).

Das Erstellen des niedrig aufgelösten Basis-Meshs hat ca. 5 Stunden gedauert, die Modellierung des Hi-Res Meshs ca. 4 Stunden. Zwischendrin habe ich aber auch eine Menge Zeit verschwendet, um mich mit den Sculpting und Texture Painting Tools vertraut zu machen. Für die Erstellung der Texture Map rechne ich mit einem Aufwand von 4-8 Stunden, wie lange ich für Rigging und Animation brauche kann ich noch nicht abschätzen (vermutlich aber lang).
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 15. Februar 2012, 21:48:56
Blender kenne ich, aber noch nicht wirklich etwas damit gemacht, also theoretisch das unwrappen und Textur draufklatschen so wie einen Würfel herumfliegen lassen. Keine besonders sinnvolle oder aufwendige Animation.  :lol:  Mit Rigging deshalb auch noch nie beschäftigt. Wollte nur mal ein wenig rumschauen, wie das so ist. Zeit aber noch nicht gefunden wirklich etwas anzupacken. Wenn dann wohl sowieso eher nach dem Abi.

 :thumbup: Weiter so.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 16. Februar 2012, 22:00:32
So, das Hires Mesh ist fertig:

(http://farm8.staticflickr.com/7209/6888041273_6a1b9f5326_b.jpg)
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Beitrag von: TheRaven am 17. Februar 2012, 12:36:46
Danke erstmal für die motivierende Rückmeldung. Im Forum von Skyrim Nexus geht der Beholder irgendwie unter (nach einem Tag ohne neuen Post ist mein Thread gleich mal auf Seite 12 (!) gerutscht).
Dem Mod fehlen ja auch die "nude skins" oder die hochauflösenden Brüste.

Naja, es gibt einen Grund, wieso Indie-Spiele und kleinere Entwicklungen selten 3D nutzen und auch Mods mit neuen Modellen sehr selten sind. Man braucht elend viel Zeit, ein breites Wissen, sowie Übung in mehreren Tools und deren Interaktion. Concepting, Modelling, Texturing, Animation sind oft einzelne Fachbereiche mit jeweiligen Spezialisten, die zusammen arbeiten um eben solche Modelle zu erstellen. Eine Person alleine kann niemals diese Qualität erreichen, es sei denn sie investiert Tage, wenn nicht Wochen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 17. Februar 2012, 13:03:50
Ein Beholder mit hochauflösenden... Nein, lassen wir das :P

Was du schreibst ist sicherlich richtig, allerdings gibt es genug "Total Conversion" Projekte, die sicherlich ein Vielfaches an Aufwand bedeuten. Wobei diese aus meiner Sicht ohnehin zu 90% reine Hirngespinste sind, die niemals realisiert werden (aktuell wollen ein paar Leute die gesamten Vergessenen Reiche nachbauen...).
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: masse am 17. Februar 2012, 15:49:45
Für Oblivion gibts auch ein Mittelerde-Projekt. Läuft glaub schon ne ordentliche Zeit, scheint immernoch aktiv zu werkeln.

@Talwyn
Hast du dir das alles in deiner Freizeit beigebracht oder hat das auch etwas mit deinem Job oder ähnlichem zu tun?
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Beitrag von: Talwyn am 17. Februar 2012, 17:14:44
Für Oblivion gibts auch ein Mittelerde-Projekt. Läuft glaub schon ne ordentliche Zeit, scheint immernoch aktiv zu werkeln.

@Talwyn
Hast du dir das alles in deiner Freizeit beigebracht oder hat das auch etwas mit deinem Job oder ähnlichem zu tun?

Ersteres. Und es ist wirklich weniger zeitaufwändig als man glaubt :)

Aktueller Fortschritt: Die Normal Map ist fertig gebacken und ich habe angefangen den Beholder zu texturieren:

(http://farm8.staticflickr.com/7054/6891915771_0b370513fb_b.jpg)
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Beitrag von: hewimeddel am 17. Februar 2012, 19:25:44
Hm, Schokobeholder ?

tschau
hewi
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Beitrag von: TheRaven am 17. Februar 2012, 19:34:04
Und es ist wirklich weniger zeitaufwändig als man glaubt :)
Mal schauen was du nach bzw. während der Animation dazu meinst. Gut, ein Beholder ist nun nicht so komplex aufgrund der einfachen Fortbewegung aber trotzdem.
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Beitrag von: Talwyn am 17. Februar 2012, 20:00:31
Und es ist wirklich weniger zeitaufwändig als man glaubt :)
Mal schauen was du nach bzw. während der Animation dazu meinst. Gut, ein Beholder ist nun nicht so komplex aufgrund der einfachen Fortbewegung aber trotzdem.

Ja, gut möglich, dass das aufwändig wird, andererseits greift hier ein Vorteil des Beholders, der mir schon beim Modellieren sehr zu Gute gekommen ist: Es gibt Beholder in so vielen Varianten wie es Illustrationen davon gibt, und insofern brauche ich mir keine großartigen Gedanken über die Erwartungshaltung irgendwelcher Leute zu machen.

Davon abgesehen werde ich jetzt erstmal eine Menge Zeit mit der Textur verbringen, um die Animationen kümmere ich mich danach.

@Hewi: Warte ab bis ich das Goldpapier rumgewickelt habe ;-)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 17. Februar 2012, 23:58:43
Das wird der Knüller zu Ostern: Schokoaugen am Stiel :)
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Beitrag von: Nappo am 18. Februar 2012, 00:51:48
nomnom Schokolade ;)
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Beitrag von: Paladina am 18. Februar 2012, 15:11:12
Was du schreibst ist sicherlich richtig, allerdings gibt es genug "Total Conversion" Projekte, die sicherlich ein Vielfaches an Aufwand bedeuten. Wobei diese aus meiner Sicht ohnehin zu 90% reine Hirngespinste sind, die niemals realisiert werden (aktuell wollen ein paar Leute die gesamten Vergessenen Reiche nachbauen...).

Hier sind die gelungenen 10%. (http://forum.dnd-gate.de/index.php/topic,30314.0.html)  :D
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 21. Februar 2012, 10:30:47
Es geht voran:

(http://farm8.staticflickr.com/7045/6915206901_1ea75fa6dc_b.jpg)

Allerdings werde ich noch eine Weile brauchen, um die Texturen fertig zu machen, das Ganze erfordert viel Geduld, wenn man es sauber machen will.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Mr Sims am 21. Februar 2012, 11:47:28
Hey,

sag mal wie viel Stunden hast du in dieses Projekt schon reingestopft?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 21. Februar 2012, 23:33:10
Ich finde, das sieht auf alle Fälle schon jetzt großartig aus.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 22. Februar 2012, 14:57:38
Hey,

sag mal wie viel Stunden hast du in dieses Projekt schon reingestopft?

Hmm, insgesamt waren es

~5h Basis-Mesh
~6h Hires-Mesh
bisher ~3h Texturierung

Also rund 14 Stunden. Für die Textur werde ich bestimmt nochmal um die 5 Stunden brauchen, und Rigging und Animation kann ich noch gar nicht einschätzen. Ich rechne aber damit, dass das nochmal genauso lang dauert wie die bisherigen Schritte zusammen. Wenn ich also mit ca. 40 Stunden Gesamtaufwand für die Erstellung der Ressourcen (Modell, Texturen, Animationen) hinkomme, wäre das schon ganz gut. Anschließend wird es dann ja nochmal richtig interessant: Ich muss das Ding irgendwie nach Skyrim bekommen (was anscheinend momentan noch ziemlich schwierig ist, weil keine passenden Tools zur Verfügung stehen), und dann fehlt noch die Programmierung der KI. Ich schätze, dass ich insgesamt mindestens 80 Stunden investiert haben werde, bis der Beholder endgültig fertig ist.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 23. Februar 2012, 09:10:50
(http://farm8.staticflickr.com/7063/6920853961_81effb4fd3_b.jpg)

Der aktuelle Stand. Nächstes Update voraussichtlich am Montag!

@Mods: Könnt ihr evtl. die Posts zu meinem Beholder in einen eigenen Thread abspalten? "Talwyns Mods für Skyrim" wäre ein schöner Titel :) Vielen Dank schonmal!
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 27. Februar 2012, 21:37:44
(http://farm8.staticflickr.com/7061/6936089301_95851d481f_b.jpg)

Die Textur ist so gut wie fertig, es fehlen nur noch ein paar Details auf Zunge und Zähnen. Der nächste Schritt ist dann das Rigging des Modells.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 13. März 2012, 09:10:27
Soderle. Der Beholder hat jetzt ein Skelett und kann mit den Tentakeln wackeln :D. Unglücklicher Weise habe ich bisher noch keinen Weg gefunden, die Schwierigkeiten beim Import nach Skyrim zu lösen. Bethesda nutzt Havok Behaviour in Skyrim, eine kostenpflichtige Middleware, die für Modder nicht zur Verfügung steht. Dies macht es momentan unmöglich, eigene Kreaturen in das Spiel zu importieren. Die Modding Community scheint momentan diesbezüglich auch etwas unmotiviert und irgendwie geht da nichts voran :( Der Beholder sieht jedenfalls aktuell so aus:

(http://farm8.staticflickr.com/7044/6816109196_cc16e76da8_b.jpg)

Da ich momentan mit dem Beholder also nicht weitermachen kann, habe ich angefangen seinen besten Kumpel zu modellieren:

(http://farm8.staticflickr.com/7063/6969211305_4557b8f3d6_b.jpg)
(http://farm8.staticflickr.com/7059/6821878622_3ce5a618a6_z.jpg)

Das zweite Bild ist ein gerenderter Shot des Highres Modells, aus dem dann die Normal Map erzeugt wird. Dadurch, dass der Mind Flayer grundsätzlich humanoid ist, sollte es für ihn einfacher sein, den Import nach Skyrim auf die Rolle zu bekommen (man kann wohl einfach das Verhalten eines bestehenden humanoiden Gegners kopieren, z.B. das eines NSC-Magiers).

Ideen für weitere Monster habe ich auch schon eine ganze Menge. Ganz sicher werde ich z.B. noch einen Gelatinous Cube basteln, weil der erstens kinderleicht zu modellieren ist und zweitens (für mich) auch zu den ikonischen D&D-Monstern gehört.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 13. März 2012, 09:35:24
Mal eine dumme Frage: Wenn du noch nicht weißt, wie du es importieren kannst, wieso machst du dir dann ohne diese Sicherheit dennoch die ganze Mühe, den ganzen Kram zu basteln?  :blink:
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 13. März 2012, 09:44:51
Mal eine dumme Frage: Wenn du noch nicht weißt, wie du es importieren kannst, wieso machst du dir dann ohne diese Sicherheit dennoch die ganze Mühe, den ganzen Kram zu basteln?  :blink:

Früher oder später wird die Community einen Weg finden. Und andernfalls werde ich sicher noch Verwendung für die Biester finden :)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 13. März 2012, 10:30:44
Außerdem muss es keinen Grund geben etwas zu tun, was man gerne tut. Manchmal macht man Dinge einfach, weil man sie tun kann. Ich zumindest ;)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 13. März 2012, 10:35:20
Im Härtefall lass ich mir die Modelle einfach bei einem 3D-Druckanbieter printen und habe dann echt einzigartige Miniaturen fürs Rollenspiel :)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 19. März 2012, 22:02:57
Wieder ein wenig weitergemacht:

(http://farm8.staticflickr.com/7068/6851658764_6ec5c1da06_b.jpg)
(http://farm8.staticflickr.com/7280/6851659012_0e75d2a598_b.jpg)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 05. September 2012, 01:15:29
Thread-Nekromantie!

Ich denke mal, der Großteil der Skyrim-Spieler weiß, dass es mittlerweile für alles eine Mod gibt...aber das hier flasht mich einfach immer wieder, daher verewige ich es mal in diesem Topic.

Skyrim - My Little Pony Mod (http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=p8IKykVvNUs#!)

Des Weiteren würde mich interessieren, wer Skyrim noch spielt und wer es moddet und womit.^^
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Archoangel am 05. September 2012, 08:50:24
AWESOME! ... can`t ... resist ... installing ... mod ...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 05. September 2012, 10:09:58
Skyrim...das ist doch dieser vollkommen überhypte Titel...bei dem jetzt auch noch dämliche Add-Ons rauskommen, wie "Skyrim- the Sims" (eigenes Haus bauen & einrichten etc.).

Hat mich ehrlich gesagt enttäuscht das Spiel.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 05. September 2012, 12:43:10
Skyrim...das ist doch dieser vollkommen überhypte Titel...bei dem jetzt auch noch dämliche Add-Ons rauskommen, wie "Skyrim- the Sims" (eigenes Haus bauen & einrichten etc.).
Hm...
Zitat
Diablo III ist bisher eines der besten Spiele der letzten Jahre und wird vermutlich wieder auf Jahre die Spieler begeistern. Blizzard steht da für Qualität. Sich dieses Spielerlebnis vorzuenthalten, weil es ja einen bösen "Onlinezwang" gingt, halte ich für seltsam....
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 05. September 2012, 12:56:21
Geschmäcker sind eben verschieden, Scurlock. ;)

Ich fand D3 auch klasse, aber die Langzeitmotivation ist nicht so stark wie es bei den Vorgängern noch war. Muss aber nochmal antesten wie sich Inferno mittlerweile nach dem großen Patch spielt.

Zu Skyrim kann ich nix sagen. Hab es zwar, aber noch nicht ausprobiert. ::)

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 05. September 2012, 13:13:35
Also ich habe mir mittlerweile folgende Meinung zu Skyrim gebildet:

Als Fantasy-Rollenspiel bietet es mir zu wenig Rollenspiel. Die Story ist genauso schwach wie in Oblivion und der Charakter ist nur ein hintergrundsloses Püppchen, das sich selbst mit einiger Mühe nicht großartig profilieren lässt. Bei Open World ist das aber gewissermaßen zu erwarten, genau wie die Tatsache, dass die Dungeons/Orte in Skyrim zwar etwas besser und abwechslungsreicher gestaltet sind, aber im Großen und Ganzen auch nicht viel besser als die in Oblivion sind.
Was ich jedoch an Skyrim liebe, sind der Soundtrack und die Athmosphäre. Ich nenne Skyrim gerne das "Entspannungsspiel", denn einfach nur durch die Welt zu laufen und die Szenerie zu genießen ist inzwischen zu einer meiner Macken geworden. Ich trödele gerne herum, eine furchtbare Zeitverschwendung, aber naja - grafisch hat es ja schon was zu bieten, zumindest wenn man es auf höchsten Einstellungen spielt und zusätzlich moddet ;). Die Tatsache, dass Skyrim ein ausdrückliches Mod-Spiel ist, macht es für mich zudem zu einem Sandkasten, in dem man jede Menge Dinge ausprobieren und auch lernen kann. Man gestaltet sich seine Sandburg so wie man will. Das reine, ungemoddete Vanilla-Skyrim käme für mich inzwischen gar nicht mehr infrage.
Abgesehen davon bietet es auch ein paar nette, epische Kämpfe (Drachen). Auch wenn die Steuerung nicht so komplex ist wie bei Egoshootern, so muss ich sagen, dass Skyrim mich sehr stark an einen erinnert. Daher betrachte ich es inzwischen als ungewöhnlich athmosphärisches Schnetzelgame mit vielen kleinen Gimmicks, bin aber weit davon entfernt, es als wirkliches Rollenspiel zu betrachten. Richtige Rollenspiele fesseln mich nämlich und fordern von mir Konzentration, während Skyrim für mich eher eine nette Abwechslung für zwischendurch ist - und zudem ein bisschen mein virtuelles Anziehpüppchen. Muss gleich mal wieder shoppen gehen, mal gucken, was Nexus für neue Klamotten bietet...  :cheesy:

Des Weiteren halte ich Skyrim aber auch für eine gute Investition, weil ich wie bei Oblivion auch die Total Conversion von SureAi spielen werde. Es dauert zwar noch ein bisschen, bis Enderal (http://enderal.de/) rauskommt, aber ich freue mich dennoch schon total darauf, denn wie sein Vorgänger wird es wahrscheinlich genau das bieten, was den Rollenspielliebhabern bei Skyrim fehlt. Und zudem ein kostenloses, von Fans erstelltes, aber dennoch ungewöhnlich professionelles neues Spiel.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 05. September 2012, 15:08:42
Skyrim...das ist doch dieser vollkommen überhypte Titel...bei dem jetzt auch noch dämliche Add-Ons rauskommen, wie "Skyrim- the Sims" (eigenes Haus bauen & einrichten etc.).
Hm...
Zitat
Diablo III ist bisher eines der besten Spiele der letzten Jahre und wird vermutlich wieder auf Jahre die Spieler begeistern. Blizzard steht da für Qualität. Sich dieses Spielerlebnis vorzuenthalten, weil es ja einen bösen "Onlinezwang" gingt, halte ich für seltsam....

Toll, Du kannst die Zitat-Funktion anwenden!

Was möchtest Du mir damit sagen? Skyrim hörte sich anfänglich spannend an und ist ja auch nicht grausam aber in meinen Augen überhypt. Ich wurde von dem Hype damals erfasst und das Spiel hat mich sehr schnell ernüchtert. Das kann man eigentlich auch in dem Thread nachlesen.

D3 ist für mich nach wie vor eines der besten Spiele der letzten Jahre. Ich gestehe zwar ein, dass es Probleme hatte, diese wurden aber mittlerweile deutlich verbessert. Mit Problemem meine ich nicht "fehlende Story" oder das "Implementieren eines AH" sondern Dinge wie "mangelhafte Itemisierung & Inferno zu schwer".
Mit ca. 100 Stunden played habe ich in D3 mehr Zeit investiert als in sämtliche Titel seit WoW und FIFA der letzten 10 Jahre...

Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 05. September 2012, 21:51:15
Skyrim in Vanilla ist wirklich nicht so gut wie alle tun. Es sieht Scheisse aus und das Kampfsystem ist einfach nur langweilig. Trotzdem ein sehr gutes Open-World-Rollenspiel.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 05. September 2012, 23:20:10
Was ist Skyrim Vanilla? Wird so die (ungemoddete) Version, wie man sie kauft, genannt?
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Judas Dukat am 05. September 2012, 23:25:04
Was ist Skyrim Vanilla? Wird so die (ungemoddete) Version, wie man sie kauft, genannt?

Ja
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 05. September 2012, 23:26:51
Und mit Mods ist es dann Stracciatella. :D

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 05. September 2012, 23:59:59
Hmm, ich dachte das sei colloquial bekannt.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 06. September 2012, 07:04:07
Colloquial bekannt? Du meinst commonly known?

Unter Skyrim Spielern vielleicht. Ich besitze Skyrim bisher nicht und bin daher auch in keinen entsprechenden Foren aktiv.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Judas Dukat am 06. September 2012, 07:22:59
Colloquial bekannt? Du meinst commonly known?

Unter Skyrim Spielern vielleicht. Ich besitze Skyrim bisher nicht und bin daher auch in keinen entsprechenden Foren aktiv.

Jedes Spiel in der Verkaufsversion nennt man, wenn es um Mods geht, [Spielname] Vanilla...
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 06. September 2012, 08:30:19
colloquial = umgangssprachlich ;)

"Vanilla" ist in der Tat ein recht bekannter und weithin genutzter Begriff. Nicht nur bei Computerspielen.

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Nadir am 06. September 2012, 08:33:41
War/Ist mir auch nicht bekannt. Nur fürs Protokoll.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Archoangel am 06. September 2012, 09:25:53
War/Ist mir auch nicht bekannt. Nur fürs Protokoll.

+1
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 06. September 2012, 10:09:18
Bei Spielen, die seit Jahren auf dem Markt sind und entweder vom Hersteller oder den Fans umfangreich weiterentwickelt wurden oder bei Spielen, wo Mods einen signifikanten Anteil am Produkt haben, also direkt in das Spiel integriert sind und offiziell unterstützt werden, ist der Begriff "Vanilla" äusserst geläufig. Zugegeben, es ist ein Begriff aus dem englischen Sprachraum aber auf Deutsch hat sich da bisher keine Alternative etabliert.

Der Begriff stammt wohl ursprünglich aus dem BDSM-Bereich so weit ich weiss bzw. wurde dort sicherlich zuerst verwendet und ist seit Jahren bekannt. Vanilla-Sex = Blümchensex. Also ohne Zubehör und erweitertes Repertoire. Schaltet auch Morgen wieder ein, wenn es heisst: "the more you know".
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 06. September 2012, 11:03:21
Vielen Dank für die Aufklärung, das wusste ich tatsächlich noch nicht.  :thumbup:

Naja, so viel spiele ich eben nicht und bewege noch viel weniger in der Gamer-Szene herum, daher ist mir der Begriff noch nicht untergekommen. Und da ich auch im BDSM-Bereich eher wenig bewandert bin konnte ich mir die Etymologie auch nicht herleiten.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 06. September 2012, 12:47:12
Was möchtest Du mir damit sagen? Skyrim hörte sich anfänglich spannend an und ist ja auch nicht grausam aber in meinen Augen überhypt. Ich wurde von dem Hype damals erfasst und das Spiel hat mich sehr schnell ernüchtert. Das kann man eigentlich auch in dem Thread nachlesen.
Das gleiche lässt sich auch über D3 sagen und trifft, wenn man die Reaktionen der Spieler mittlerweile betrachtet, dort wohl noch mehr zu. Wenn man also Statements wie "vollkommen überhypt" verwendet, sollte man sich auch bewusst sein, dass dies nicht nur auf Skyrim, sondern insbesondere auch für Blizzards Diablo 3 zutrifft.

Und wie Thanee schon richtig schrieb, sind Geschmäcker halt verschieden.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 06. September 2012, 12:48:08
"Vanilla" ist aber auch eher im englischsprachigen Raum üblich, würde ich sagen.

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 06. September 2012, 13:18:41
"Vanilla" ist aber auch eher im englischsprachigen Raum üblich, würde ich sagen.

Bye
Thanee


Nun ja, da gerade die Moddingszene nicht standardmäßig deutsch ist, kein Wunder, dass es dennoch mal hier auftaucht. Nur so als Anmerkung.  :)
Wobei ich mich ja schon sehr darüber freue, dass immer mehr Modder dafür sorgen, dass ihre Arbeit mit anderen Sprachen synchronisiert wird. Teilweise sind es meist eher klapprige Übersetzungen, aber ich denke, dass sich auch hier noch einiges bessern wird. Immerhin hat die Moddingszene in Punkto Professionalität von Oblivion zu Skyrim einen gehörigen Sprung gemacht. Während bei Oblivion die Hälfte der Mods total verbuggt war, habe ich bei Skyrim bisher grade mal ein oder zwei Mods gehabt, die wirklich Probleme verursacht haben. Ich bin allgemein sehr verwundert, dass mein Skyrim noch nicht explodiert ist, bei den ganzen Mods, die ich inzwischen drauf habe. (50? 60?)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Thanee am 06. September 2012, 14:17:20
Nun ja, da gerade die Moddingszene nicht standardmäßig deutsch ist, kein Wunder, dass es dennoch mal hier auftaucht. Nur so als Anmerkung.  :)

Ich meinte damit auch eher, dass die Leute, die den Begriff nicht kennen/kannten, kaum stark in der Moddingszene involviert sein dürften und vermutlich auch nicht ständig in englischsprachigen Foren rumhängen. ;)

Bye
Thanee
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 07. September 2012, 10:34:28
Was möchtest Du mir damit sagen? Skyrim hörte sich anfänglich spannend an und ist ja auch nicht grausam aber in meinen Augen überhypt. Ich wurde von dem Hype damals erfasst und das Spiel hat mich sehr schnell ernüchtert. Das kann man eigentlich auch in dem Thread nachlesen.
Das gleiche lässt sich auch über D3 sagen und trifft, wenn man die Reaktionen der Spieler mittlerweile betrachtet, dort wohl noch mehr zu. Wenn man also Statements wie "vollkommen überhypt" verwendet, sollte man sich auch bewusst sein, dass dies nicht nur auf Skyrim, sondern insbesondere auch für Blizzards Diablo 3 zutrifft.

Und wie Thanee schon richtig schrieb, sind Geschmäcker halt verschieden.

Wir befinden uns hier aber im "Skyrim-Thread". Ich habe ja nicht gesagt, dass Skyrim das einzig überhypte Spiel sei. Was also hat D3 oder irgendein anderes Spiel damit zu tun?!

Gerade in der "Rollenspiel-Fan-Gemeinde" wurde Skyrim heiß erwartet und "über den Klee" gelobt und angepriesen. Ich selber habe mich davon auch gerne anstecken lassen, schließlich gab es davor lange keine richtig tollen Titel mehr (m.M. nach).
Letzlich hat mich Skyrim dann doch enttäuscht und konnte mich nicht wirklich lange begeistern.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 07. September 2012, 11:04:31
Wir befinden uns hier aber im "Skyrim-Thread". Ich habe ja nicht gesagt, dass Skyrim das einzig überhypte Spiel sei. Was also hat D3 oder irgendein anderes Spiel damit zu tun?!

Gerade in der "Rollenspiel-Fan-Gemeinde" wurde Skyrim heiß erwartet und "über den Klee" gelobt und angepriesen. Ich selber habe mich davon auch gerne anstecken lassen, schließlich gab es davor lange keine richtig tollen Titel mehr (m.M. nach).
Letzlich hat mich Skyrim dann doch enttäuscht und konnte mich nicht wirklich lange begeistern.
Ja, Skyrim wurde lange Zeit "über den Klee" gelobt und angepriesen. Das wird es aber immer noch und die sehr aktive Modding-Szene unterstreicht dies dann auch. Insofern wird Skyrim im Gegensatz zu Diablo 3 seinem Hype sehr wohl gerecht. Das muß einem nicht gefallen oder man muß das Spiel nicht mögen, aber innerhalb der genretypischen Konventionen von Sandbox-Rollenspielen liefert Skyrim beste Unterhaltung mit kleinen Mängeln.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 07. September 2012, 12:58:52
Skyrim auf mittelstarkem PC mit Mods und Hacks = Super
Diablo 3 mit Filtermod = Ok
Skyrim auf Konsolen = Meh

Tatsächlich habe ich Skyrim von Angang an mit Mods gespielt. Wieso auch nicht. Wenn ich etwas auf meine Wünsche und Erwartungen anpassen kann, dann wäre ich ja doof es nicht zu machen. Bei Skyrim habe ich am Anfang Shaders benutzt um das Bild zu schärfen und die Farbsättigung zu regulieren, sowie Mods für Tragekapazität, Inventarkomfort, eine bessere Weltkarte und erweiterte Hotkeys. Ohne diese Möglichkeiten hätte ich das Teil wohl kaum ernsthaft gespielt, denn eigentlich war die initiale PC-Umsetzung in Bezug auf Menüs, Grafik und Steuerung Scheisse. Mit den Patches hat sich das etwas verbessert.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Calivar am 07. September 2012, 15:13:04
Ja, Skyrim wurde lange Zeit "über den Klee" gelobt und angepriesen. Das wird es aber immer noch und die sehr aktive Modding-Szene unterstreicht dies dann auch. Insofern wird Skyrim im Gegensatz zu Diablo 3 seinem Hype sehr wohl gerecht. Das muß einem nicht gefallen oder man muß das Spiel nicht mögen, aber innerhalb der genretypischen Konventionen von Sandbox-Rollenspielen liefert Skyrim beste Unterhaltung mit kleinen Mängeln.

Das ein Spiel intensiv gemoddet wird, ist kein Beleg für die Qualität des eigentlichen Spiels.
Das Grundspiel - ohne Mods - ist in meinen Augen nunmal vollkommen überhypt und hat mich schnell ernüchtert. (in Worten "Punkt").

Ich habe weder D3 in diese Diskussion gebracht, noch erklärt, dass ALLE meiner Meinung wären.

Für Dich mag es ein gutes Spiel sein, welches dem Hype gerecht wurde - bei mir eben nicht. Darüber braucht man doch nicht zu diskutieren, oder? Oder möchtest Du mir sagen, dass meine Meinung falsch ist?  :)

Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Scurlock am 07. September 2012, 16:38:57
Für Dich mag es ein gutes Spiel sein, welches dem Hype gerecht wurde - bei mir eben nicht. Darüber braucht man doch nicht zu diskutieren, oder? Oder möchtest Du mir sagen, dass meine Meinung falsch ist?  :)
Über verschiedene Geschmäcker braucht man nicht zu diskutieren, über Aussagen, die als Absolutismen daherkommen schon. Ebenso kann man darüber diskutieren, ob Skyrim wirklich so gehypt wurde, wie Du es in Deinen Aussagen darstellst.
Zitat
Das ein Spiel intensiv gemoddet wird, ist kein Beleg für die Qualität des eigentlichen Spiels.
Wenn ein Spiel allerdings intensiv und von vielen gemoddet wird und diese Mods sich selbst noch fast 1 Jahr nach Erstveröffentlichung des Spiels auf breiter Fläche großer Beliebtheit erfreuen, deutet es darauf hin, dass dieses Spiel eine große und aktive Fanbasis besitzt. Ein Spiel von minderer Qualität würde so eine Fanbasis allerdings nicht mehr haben.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Nadir am 16. Januar 2013, 11:35:36
Tatsächlich habe ich Skyrim von Angang an mit Mods gespielt. Wieso auch nicht. Wenn ich etwas auf meine Wünsche und Erwartungen anpassen kann, dann wäre ich ja doof es nicht zu machen. Bei Skyrim habe ich am Anfang Shaders benutzt um das Bild zu schärfen und die Farbsättigung zu regulieren, sowie Mods für Tragekapazität, Inventarkomfort, eine bessere Weltkarte und erweiterte Hotkeys. Ohne diese Möglichkeiten hätte ich das Teil wohl kaum ernsthaft gespielt, denn eigentlich war die initiale PC-Umsetzung in Bezug auf Menüs, Grafik und Steuerung Scheisse. Mit den Patches hat sich das etwas verbessert.

Raise dead thread

Magst Du mal bitte kurz darlegen, welche Mods Du genutzt hast? Ich spiele das Spiel erst seit zwei Wochen und bin an besserem Bedienkomfort und weicherer Grafik sehr interessiert.

Danke (:
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 16. Januar 2013, 12:18:16
Du findest alles hier (http://skyrim.nexusmods.com/mods/modmanager/). Ist sogar mit Modmanager, der alles im Hintergrund sauber runter lädt und installiert, sowie bei Bedarf wieder sauber deinstalliert. Einfacher geht es nicht.

User Interface All in One (http://skyrim.nexusmods.com/mods/3863)
Texturen All in One (http://skyrim.nexusmods.com/mods/607)
Shaders (http://skyrim.nexusmods.com/mods/822)

Natürlich hatte ich damals dazu noch viele kleinere Mods zusätzlich im Einsatz aber die sind alle Geschmackssache wie zum Beispiel eine sehr viel detailliertere World Map mit besser sichtbaren Symbolen. Mit den drei Mods oben hat man jedoch im Prinzip schon alles um die Grafikqualität explodieren zu lassen und den Komfort deutlich zu erhöhen. Kannst dir ja einfach die Screenshots und Videos auf den verlinkten Seiten anschauen.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Nadir am 16. Januar 2013, 14:16:24
Vielen Dank, Raven!
Ich gebe mal ausführlicher Feedback, sobald ich das zuhause angesehen und getestet habe.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 16. Januar 2013, 15:14:50
Nen ENB wollt ich mir auch noch installieren, allerdings bin ich davon abgeschreckt, dass mans halt manuell machen muss. Ich glaub, ich müsste dazu mein Skyrim mal komplett neumachen, da ich inzwischen fast 100 Mods laufen hab die sich im Laufe der Zeit so angesammelt haben  :boxed:

Diese sind dann auch sicherlich nicht mit nem ENB kompatibel und in einem solchen Dateiurwald was manuell zu installieren, ist ziemlich besch...eiden.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 16. Januar 2013, 16:08:37
Nein, der Shader ist in dem Sinne kein Mod und läuft mit allem. Das ist eher eine Funktion von Windows und deiner Grafikkarte und kann für jedes Spiel angewendet werden. Es gibt nichts Unproblematischeres als diese Shader. Einfach die 6 Dateien und die DLL in den Skyrim Hauptordner kopieren und fertig. Dateien einfach wieder löschen, wenn es einem nicht gefällt oder es nicht funktioniert.

Keine Installation, keine Modifikation. Skyrim selber weiss gar nicht, dass ein anderer Shader läuft, weil es keine Änderung am Spiel ist sondern ein Plugin für Windows/Grafiktreiber. Ist wie eine Untertitel-Datei für Filme. Ist sie da wird sie benutzt, ist sie nicht da, dann halt nicht. Das ist selbst für Modmuffel.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 16. Januar 2013, 17:45:15
Ah, gut zu wissen. Danke Rabe :) Dann nehm ichs mir demnächst mal vor.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 25. Januar 2013, 02:16:26
Hab mir jetzt mal nen ENB raufgepackt, und zwar diesen hier (http://skyrim.nexusmods.com/mods/11318#content).

Insgesamt bin ich nun ganz zufrieden, es ist zwar von der Grafik her sicher nicht das krasseste Ergebnis, aber es lässt sich schon sehen, finde ich.

Klick (http://www7.pic-upload.de/23.01.13/i23814hiqbho.jpg)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 25. Januar 2013, 08:32:25
Der sieht schon gut aus. Ich glaube, ich muss mal wieder Skyrim installieren ;)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 25. Januar 2013, 08:48:06
Insgesamt bin ich nun ganz zufrieden, es ist zwar von der Grafik her sicher nicht das krasseste Ergebnis, aber es lässt sich schon sehen, finde ich.
Keine Ahnung ob dies bei deinem Shader so konfiguriert ist aber der extreme Bonus ist die Nachschärfung. Skyrim legt absichtlich einen "blurring" Filter über das ganze Bild (wegen den Konsolen, da diese kein Anti Aliasing können) und somit sieht das ganze Spiel verschwommen aus. Diese Filter haben die Möglichkeit das Bild wieder nachzuschärfen und damit den Schleier zu lüften. Und dieser Unterschied ist extrem, wenn man dies direkt im Spiel bei laufenden Bildern anschaut. Nachdem ich das einmal gesehen hatte war für mich klar:

1. Die Spinnen die Bethesda
2. Nie, nie, nie wieder ohne Shader
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: AfterBusiness am 28. Januar 2013, 17:56:42
Du findest alles hier (http://skyrim.nexusmods.com/mods/modmanager/). Ist sogar mit Modmanager, der alles im Hintergrund sauber runter lädt und installiert, sowie bei Bedarf wieder sauber deinstalliert. Einfacher geht es nicht.

User Interface All in One (http://skyrim.nexusmods.com/mods/3863)
Texturen All in One (http://skyrim.nexusmods.com/mods/607)
Shaders (http://skyrim.nexusmods.com/mods/822)

Natürlich hatte ich damals dazu noch viele kleinere Mods zusätzlich im Einsatz aber die sind alle Geschmackssache wie zum Beispiel eine sehr viel detailliertere World Map mit besser sichtbaren Symbolen. Mit den drei Mods oben hat man jedoch im Prinzip schon alles um die Grafikqualität explodieren zu lassen und den Komfort deutlich zu erhöhen. Kannst dir ja einfach die Screenshots und Videos auf den verlinkten Seiten anschauen.

Bin auch am überlegen mir Skyrim zuzulegen. Fand Oblivion schon ganz nett.... obwohl ichs nie gepackt hab fertig zu spielen.  :-\
Da mein Rechner in die Jahre gekommen ist. (einer der ersten Quad-Core mit Windows Vista 64bit und 1 gig Graka). Was für Rechen-Knechte nutzt ihr, damit man Skyrim mit dem Textures Pack auf höchsten Details spielen kann? Bin gar nicht mehr up-to-date. Wenn GTA V rauskommt wird es glaube ich mal wieder Zeit für einen neuen High-End PC.  :D
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Paladina am 28. Januar 2013, 18:31:42
Zitat
Was für Rechen-Knechte nutzt ihr, damit man Skyrim mit dem Textures Pack auf höchsten Details spielen kann?

Win7 64bit
2.4 Ghz Quadcore
8GB RAM
1 GB GraKa

Mehr hab ich grad nicht im Kopf^^
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Wackenhauer am 09. April 2013, 16:22:00
Wie alle The elder Scrolls games, der WAHNSINN! Allerdings muss ich gestehen, dass mich Oblivion von der Story her und der Landschaft mehr mitgerissen hat, evtl. war ich damals aber auch einfach jünger :oops:
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Xiam am 10. April 2013, 09:02:58
Der ewige Winter geht einem manchmal ganz schön auf den Zeiger... besonders bei unserem ewigen Winter dieses Jahr.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: TheRaven am 10. April 2013, 09:54:37
Ich finde das Spiel einfach mechanisch langweilig. Habe erst kürzlich Fallout New Vegas durchgespielt und obwohl mir die Welt von Skyrim mehr zusagen würde, fand ich F:NV unendlich viel unterhaltsamer, abwechslungsreicher und kurzweiliger. Eigentlich seltsam, denn auf dem Papier sollten die Zauber, Kampfschreie und so weiter mehr Abwechslung bieten. Was Quests und Ideen angeht lag F:NV auch weit vorne. Die Intrigen und interessanten kleinen Geschichten, die schon Oblivion gross gemacht hatten fand ich besser realisiert als in Skyrim.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Talwyn am 10. April 2013, 09:56:42
Der ewige Winter geht einem manchmal ganz schön auf den Zeiger... besonders bei unserem ewigen Winter dieses Jahr.

In diesem Fall: http://skyrim.nexusmods.com/mods/33017 (not my cup of tea, but...)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: Ragnar the Bold am 10. April 2013, 11:08:10
Ich finde das Spiel einfach mechanisch langweilig. Habe erst kürzlich Fallout New Vegas durchgespielt und obwohl mir die Welt von Skyrim mehr zusagen würde, fand ich F:NV unendlich viel unterhaltsamer, abwechslungsreicher und kurzweiliger. Eigentlich seltsam, denn auf dem Papier sollten die Zauber, Kampfschreie und so weiter mehr Abwechslung bieten. Was Quests und Ideen angeht lag F:NV auch weit vorne. Die Intrigen und interessanten kleinen Geschichten, die schon Oblivion gross gemacht hatten fand ich besser realisiert als in Skyrim.
Die sind nur besser versteckt als bei den anderen Teilen. In manchen bereichen sind sie auf Nummer sicher gegangen, das stimmt wohl. zum Beispiel kann man fast alle Fraktionen mit dem selben Charakter spielen ohne das man dort mit anderen Gegebenheiten ins Gehege kommt. Das ist eher schade.
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: AfterBusiness am 11. Oktober 2013, 16:32:35
Vielen Dank, Raven!
Ich gebe mal ausführlicher Feedback, sobald ich das zuhause angesehen und getestet habe.

So... die Legendary Edition ist jetzt mein.... fehlt nur noch der neue PC.  :D

Kommt Dein Feedback denn noch?  8)
Titel: Skyrim (The Elder Scrolls V)
Beitrag von: sensen am 22. Januar 2014, 15:15:29
Skayrim ging schon ab.. ich habs (klaro.. von der mainstory her) durch war auch geilo.. Dann habe ich mit dem construction kit (für mich der halbe teil des spiels wieder das halbe spiel umgebaut.

Alles supi. Aber die Vampire waren echt doof (ist ja nur mein geschmack) umgesetzt.

Ichnuabe auch alle anderen teile sehr intensiv gezockt. Aber soo geil wie in oblivion durch das mega plug in 'droks vampire' war es nie mehr.. den typ hätten sie einstellen sollen. Was neues hat er nicht mehr gemacht..

Midasagoc ost sooo broken.. aber dnoch mal n versuch wert. Wer mal n egnerischen samstag bock auf absurdestes powergaming mit einem mage hat... midas magic.
Mir hat aber schon einige abende spaß gemacht...