Autor Thema: Idee für "Schnitzeljagdt"?  (Gelesen 1104 mal)

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Celeborn

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Idee für "Schnitzeljagdt"?
« am: 17. Juni 2006, 15:02:13 »
Hi,

wir der Titel des Themas schon impliziert bin ich gerade etwas Ideenlos und bräuchte mal Eure Hilfe.

Folgende Situation:

Meine Abenteurer sind in einer von mir selbst erdachten Kampagne auf der Suche nach einem Artefakt (Ein Kristall mit dem Namen "Sehanines Träne" - Der Story-Arch ist dementsprechend elfisch angehaucht)
In einer Art Wettrennen mit einer von mir gespielten NSC-Gruppe sind sie nun auf der Suche nach Hinweisen um den letzen Aufenthaltsort dieses Kristalls, da dieses Wissen schon lange verloren ging. ;)

Nun hab ich aber wirklich keine konkrete Idee, wie die einzelnen Hinweise aussehen könnten. Meine Grundidee ist nur, dass es sich um mehrere Hinweise handeln könnte, die wie bei einer Schnitzeljagdt zu einem Puzzle zusammengefügt, ein ganzes ergeben.
Ideealer Weise sollte es etwas sein, wobei die Spieler auch etwas Gehirnschmalz fließen lassen müssen.

Einfaches Beispiel: An allen erkundeten Orten findest sich Stein, in gegenseitige Nähe gebracht, beginnen die Steine zu leuchten und jeder für sich einen Ton zu "singen", erkennt man eine Melodie die sich aus den einzelnen Tönen zusammensetzen lässt, und singt sich nach, öffent sich einer der Steine und gibt eine Karte frei. (Ja ist aus "Ewoks - Karawane der Tapferen" kopiert ^^)
Leider hab ich aber genau das schon in einem der letzten Plots verpulvert und mir fällt absolut nichts mehr ein in der Richtung.

Jemand ne zündende Idee?

Cromwell

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Idee für "Schnitzeljagdt"?
« Antwort #1 am: 17. Juni 2006, 16:43:44 »
Nimm doch z.b. einen Kristall
der zuerst wieder zusammengefügt werden muss
und soballt das Licht auf den fertigen Kristall fällt wird dadurch eine Karte auf den Boden projiziert.

Hat den großen Vorteil das sich die Kristalle überall befinden können und da sie an sich schon sehr wertvoll sind ( besonderer Edelstein ) und vielleicht einige schon vor einiger Zeit wiederentdeckt wurden aber nicht in dem Zusammenhang
(sowas wie der heilige Stein in der Mitte eines Dorfes der Eingeborenen, oder der Schatz  einer alten Zivilisation oder ein Stück wird momentan von einer mächtigen Person als Schmuckstück getragen, die keine Ahnung von der Macht hat )
würde auf alle fälle zu schönen Rollenspiel einlagen führen.

Zum finden der Kristalle können sie unter bestimmten Voraussetzungen
( Träger ist ein Elf oder so wegen dem Ursprung ) mit undeutlichen Träumen und Visionen die derzeitigen Aufenthaltsorte der anderen Kristalle anzeigen.
Die spieler müssten dann vieleicht ein Rätsel o.ä. Lösen um den Traum zu entschlüsseln
(soviel zum Hirnschmalz )

Lorvorc

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Idee für "Schnitzeljagdt"?
« Antwort #2 am: 17. Juni 2006, 19:14:06 »
Lass sie doch Hinweise auf einen früheren Aufenthaltsort (etwa in einer vor langem zerstörten Stadt oder einem Tempel oder so..) bekommen. Etwa von einem Priester oder Gelehrten.
Da finden sie dann Aufzeichungen, wohin es gewandert ist (und halt warum).
Der nächste Schritt könnte sein, das es nie dort angekommen ist, wo es hingebracht werden sollte. Etwa ein Ork-Überfall und die wussten nit, was sie da in ihren Händen halten und haben es einfach irgendwohingebracht... Das ganze kann man beliebig ausbauen.. wird nur irgendwann langweilig.. Die Orks wurden dann von sonstwem überfallen, die haben es dann in einen Tempel ihrer Gottheit gebracht, wo es vielleicht heute noch liegt. Vielleicht hat es aber auch ein irrer Magier an sich gebracht und versucht damit einen voll mächtigen Zauber (ja, ich weiss, Ironie..) zu entwickeln...
Die jeweiligen Hinweise müssen ja nicht zwangsweise auf dem Präsentierteller liegen. Die können ja auch verborgen sein. Hinter geheimtüren oder versteckten hinweisen. Wenn der Transport etwa überfallen wurde, steht da bestimmt nicht: "Orks haben das Teil geklaut, die Schweine!" Das wäre langweilig. Man kann ja Aufzeichnungen über einen Krieg mit den Orks und viele Übergriffe und Scharmützel finden und anderswo dann, dass ein Spion das LAger der Orks vielleicht entdeckt hat, aber zu spät, weil die Stadt schon belagert wurde und von den anstürmenden Horden zerstört wurde....
 ist das etwa die Richtung, wie du dir das vorstellst?
Man soll sich nie in der Gesellschaft von Menschen aufhalten, mit denen man nicht auch sterben will

Darastin

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Idee für "Schnitzeljagdt"?
« Antwort #3 am: 17. Juni 2006, 23:21:02 »
Ich würde erst einmal festlegen, wo das Ding jetzt ist und wie es dahin gekommen ist. Dann würde ich mir überlegen, wann und wo dabei "Spuren" zurück gelassen wurden. Irgendwelche Karten oder so klingen einfach zu konstruiert; IMHO ist es stimmungsvoller wenn das Ding durch den "natürlichen" Lauf der Dinge an seinen momentanen Platz gelangt ist und man diesen Weg irgendwie (anhand der Spuren) nachvollziehen kann.

Diese Wettrennen-Situation ist aber etwas haarig; eigentlich müßten die beiden Parteien ja immer das gleiche tun. Es muß also irgendwie "Verzweigungen" auf dem Weg geben. Außerdem dürfte die zuerst an einer Schlüsselstelle angelangte Partei versuchen, die dort verfügbaren Imformationen zu verändern oder zu entfernen. Wenn das einmal geschieht (was rechrtr wahrscheinlich ist, da beide Parteien es anstreben) wird es häßlich.

Bis bald;
Darastin
Darastins Grundregeln des Rollenspiels:
1. Sei kein Arschloch!  2. Spiele nicht mit Idioten!  3. Redet miteinander!

Celeborn

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Idee für "Schnitzeljagdt"?
« Antwort #4 am: 21. Juni 2006, 18:04:59 »
Ich danke erst mal für die gemachten Vorschläge.
Hat mir sehr geholfen. Wie so oft fehlte einfach nur ein kleiner Schubbs in die richtige Richtung, um auf ne schöne Geschichte zu kommen.

Das mit der konkurierenden NPC-Truppe funktioniert im übrigen wirklich gut, obwohl die NPC die "Helden" schon mehrmals auf eine falsche Fährte geschickt haben. Meistens fliegt es einfach schnell auf, dass eine Spur in die falsche Richtung deutet.  Unübersichtlich ist es schon manchmal, aber dafür hab ich mein kleines Büchlein in dem ich alles aufschreibe ^^

Trotzdem nochmal danke für alle gemachten Vorschläge. Hab sie mir zu Herzen genommen.

Der  ganze Storyarch stellt allmählich einen guten Mischmasch zwischen DaVinci-Code und  diesem lustigen Film mit Nicolas Cage dar, dessen Name mir zu meiner Schande gerade entfallen ist.