Autor Thema: "Der Sharner Kobold" Artikel  (Gelesen 10370 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Pestbeule

  • Mitglied
    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
"Der Sharner Kobold" Artikel
« am: 05. September 2006, 21:19:46 »
Hier werden nur die fertigen Artikel eingestellt (vom Author selbst). Zuvor bitte im "Neue Artikel Thread" posten, wo auch Meiunungen und Kommentare zu den Artikeln erlaubt sind (sowie Hinweise auf Rechtschreibfehler). Werde dann nach einer "Deadline" von ca 3 Tagen den Artikel freigeben zum hier posten. Bitte vorher Nichts hier posten!

Die Artikel die hier stehen, werden dann ins Gate eingepflegt!
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Pestbeule

  • Mitglied
    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #1 am: 09. September 2006, 14:35:20 »
OK, hier der erste Schwung:

Dieser komplette Post von Pestbeule wurde in den SK eingepflegt (Edit von Tala am 12.11.07)
Eingepflegte Artikel werden als Zitate dargestellt.



Sharn Aktuell
Zitat

MORD! Professor Bonal Geldem ermordet!
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Der bekannte Gelehrte der Morgrave Universität wurde heute Nacht tot in den Straßen aufgefunden. Geldem, der ein beliebtes Mitglied der Fakultät war und sich auf Prä-Galifarische Geschichte spezialisiert hatte wurde offenbar Opfer eines grausamen Attentats. Kollegen und Schüler seines Lehrstuhls zeigen sich entsetzt über diese skrupellose Tat. Feldwebel Dolom, der ranghöchste Stadtwächter am Tatort wollte gegenüber unserem Reporter keine Stellungsnahme zu dem Vorfall abgeben. Bewohner der umliegenden Türme gaben an, einen Kriegsgeschmiedeten und eine Gruppe „zwielichtiger Gestalten“ am Tatort gesehen zu haben. Unsere Zeitung wird Sie, den verehrten Leser, natürlich auf dem Laufenden halten. Die Beisetzung findet auf Wunsch der Verwandten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Solange der Lehrstuhl keinen Nachfolger gefunden hat, werden bis auf weiteres die Vorlesungen in prä-galifarischer Geschichte entfallen. [pb]

Zitat

Fieberwelle fordert erste Todesopfer
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Schätzungsweise 50 Personen erkrankten bisher an den Flammenwürmern-Parasiten, davon 3 tödlich. Vor allem der Distrikt Hochmauer, im Unteren Viertel von Tavicks Landeplatz wurde schwer erwischt. Hier leben vor allem viele ehemalig Flüchtlinge aus Cyre, seit dem Tag der Klage vor 4 Jahren. Haus Jorasco warnt vor dem Verzehr von ungekochtem Wasser und rohen Eiern und hält die Bewohner an, möglichst keine Fäkalien auf den Straßen zu entsorgen. Ein Sprecher des Hauses Jorasco: „Die Flammenwürmer gelangen über schlechte Nahrungsmittel in den Magen der Erkrankten, nisten sich dort ein und verursachen innere Verletzungen. Ein häufiges Symptom sind Durchfall und hohes Fieber, eine Abwehrreaktion des Körpers. Die Symptome sind zwar sehr unangenehm, sind jedoch für einen Erwachsenen selten lebensbedrohlich. Kinder und Jugendliche sollten auf jeden Fall in ein Spital unseres Hauses gebracht werden, wo eine richtige Behandlung der Krankheit möglich ist. Die bisherigen Todesopfer waren Alte und Kinder, die nicht ordnungsgemäß versorgt wurden.“
Der Stadtrat hat sich dem Problem angenommen und hat einen Untersuchung der Vorfälle angekündigt. Noch ist unklar, ob die verseuchten Nahrungsmittel vorsätzlich in Umlauf gebracht wurden oder ob ein Händler lediglich seine „Gammelware“ loswerden wollte. [pb]

Zitat

Wilddiebe gesucht – 5000 Silberregenten Belohnung!
Zilspar, 13. Rhaan, 998 NBK
Wie jeder Bürger weiß, ist die Jagd im Königswald durch einen Erlass des Königs strengstens verboten, außer man besitzt eine gültige Jagderlaubnis oder eine Einladung von König Boranel ir`Wynarn. Gestern fand eine Patroullie von Waldrittern, welche das Gebiet nach Wilderern und Räubern absuchte, den Kadaver eines Geistertigers. Der Fund war nahe dem Dorf Zilspar. Das Tier war schon in einem fortgeschrittenen Verwesungszustand und wurde ohne Haupt aufgefunden. Vor allem die schändliche und unwaidmännische Art der Tötung hat das Forstbehörde dazu bewogen, solch eine hohe Belohnung auf sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Wilderer führen, auszusetzen. Die Wilddiebe müssen außerordentlich erfahrene und skrupellose Jäger sein, da ein Geistertiger eine äußerst gefährliche Beute ist und unter dem Schutz eines königlichen Dekrets stehen. Den Wilderern drohen lebenslängliche Haft oder gar die Todesstrafe.
Geistertiger, die bekanntermaßen die Lieblingstiere des Königs sind, leben ausschließlich im Königswald und es gibt nur einen geringen Bestand von diesen majestätischen Tieren. Diese großen Raubkatzen erreichen eine Schulterhöhe von mehr als 90 cm, 2,30 m Länge und werden bis zu 700 Pfund schwer. Haus Vadalis gelang es im Jahre 990 NBK ein Dutzend dieser Tiger zu fangen und dem König ein Jahr später zwei magiegezüchtete Geistertiger-Jungen zu schenken. Das ist der einzig bekannte Fall, indem König Boranel eine Jagderlaubnis auf die Geistertiger erteilte. Der König verwandte eine nicht unbeträchtliche Zeit darauf, diese neuen magiegezüchteten Kreaturen auszusiedeln und den Königswald damit zu bevölkern. Noch heute dienen die beiden ersten magiegezüchteten Geistertiger als Begleitung wenn er zur Jagd geht. [pb]

Zitat

Gefangenenausbruch auf Tavicks Landeplatz!

Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Gestern Abend kam es im unteren Bereich von Tavicks Landeplatz zu einem spektakulären Gefangenenausbruch. Sieben Verbrecher, die auf ihre Verhandlung warteten, konnten unter noch nicht geklären Umständen dem Gefängnis der Schwarzbogen Garnison entkommen. Darunter sollen nach Informationen der Wache auch drei Mörder sein, zwei von ihnen tragen die Rune des Verbrechers. Dazu Iyanna ir'Talan, Kommandeurin der Schwarzbogen Garnison: Unsere Hauptanstrengung ist es zur Zeit die flüchtigen Verbrecher wieder einzufangen. Die anderen Garnisonen wurden alarmiert und die Bevölkerung wird gebeten ebenfalls Ausschau zu halten. Steckbriefe kann man bei uns an der Garnison erhalten - im Laufe der Nacht und morgen früh werden unsere Patroullien auch immer einige Pakete Steckbriefe dabei haben, so dass jedes Haus auf Tavicks Landeplatz mit Informationen versorgt werden kann.
Kommandeurin ir'Talan versprach auch den Vorfall, also den Hergang der Flucht, genaustens zu untersuchen, für Schuldzuweisungen wären die Ermittlungen allerdings noch nicht fortgeschritten genug.
Bürger die einen Flüchtigen erkennen, sollen unter keinen Umständen selbst versuchen diesen in Gewahrsam zu nehmen. Bitte informieren Sie die Wache in einem solchen Fall und bleiben Sie in Sicherheit.
Unserer Zeitung wurde es erlaubt einen Steckbrief abzudrucken - Sie finden diesen auf Seite 2.
Bis Redaktionsschluss wurden zwei der sieben Flüchtigen dank der Mithilfe der Bürger Sharns wieder sicher zurück in ihre Zellen gebracht. [tm]

Zitat

Welle von Wahnsinnigen schockt Sharn
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
In allen Vierteln von Sharn häufen sich die Fälle von Leuten, die scheinbar grundlos von einem Tag auf den anderen an einer seltsamen Art des Wahnsinns erkranken. Zeugen berichten übereinstimmend, dass die Betroffenen am Morgen nach dem Aufstehen zuerst leicht verwirrt scheinen und über seltsame Träume klagen, dann im Verlauf des Tages immer nervöser und ängstlicher werden und sich schliesslich entweder zitternd in einer Ecke zusammenkrümmen oder Amok laufen, wobei mehrere Personen schwer verletzt wurden.
Die Stadtwache ermittelt nach eigenen Angaben in der Sache, konnte aber bisher keine Spuren eines gewaltsamen Einwirkens auf die Betroffenen feststellen, weshalb eine neue Art Krankheit nicht ausgeschlossen wird. [el]




Koboldgeflüster
Zitat

Turmspitzendrache – Tier des Jahres 998
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Was viele Zauberkundige schon lange zu schätzen wissen , wurde nun bestätigt. Haus Vadalis und die Druidenvereinigung der “Waldhüter” haben den Turmspitzendrachen zum Tier des Jahres 998 gekürt. Somit fiel die Wahl auf ein Tier, dass in Sharn in direkter Nachbarschaft der Völker Eberrons lebt. Schon lange erfreuen sich diese Tiere großer Beliebtheit in Magierkreisen, vor allem wegen ihrer hohen Lernfähigkeit, als auch diverser magischen Resistenzen.
Mit dieser Wahl möchten die Jury auf das Zusammenspiel von Mensch und Natur aufmerksam machen, so ein Sprecher des Hauses Vadalis. Diese außergewöhnliche Kreatur ist ursprünglich ein Felsenbewohner, der sich perfekt an seine neue Umgebung angepasst hat. Heute brüten die Drachen hauptsächlich in Ritzen und Turmspitzen der Türme Sharns, woher sie auch ihren Namen haben. Turmspitzendrachen verbringen fast ihr gesamtes Leben in der Luft. Die Jagd auf Insekten und Ratten, die Wasseraufnahme, Balz und selbst die Paarung finden im Flug statt. Lediglich zum Schlafen und Brüten ziehen sie sich in ihre Nester zurück. Die Drachen tragen einen großen Teil dazu bei, die Rattenplage in den unteren Vierteln unter Kontrolle zu halten. Hoffen wir das wir die gewagten Flugmanövern dieser eleganten Flieger noch lange in Sharn bewundern können. [pb]

Zitat

Werbung in eigener Sache - Gesucht: Redakteure
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Liebe Leser, damit unsere Zeitung weiterhin erfolgreich bleibt, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wenn Ihnen im Alltag kuriose, mysteriöse oder lustige Dinge passieren, teilen Sie uns diese bitte mit. Wir honorieren jede Einsendung, die von uns abgedruckt wird, mit fünf Silberregenten.
Zudem suchen wir für unsere, bald erscheinende, Abenteuer-Ecke noch Redakteure. Gerne würden wir dort auf Abenteurer zurückgreifen die uns an ihren Geschichten teilhaben lassen und uns von ihren Expeditionen berichten. Seien es die Ruinen von Xen'drik oder die Aufklärung von Verbrechen in Sharn - alles interessiert! Neugierige Abenteurer melden sich bitte bei uns in der Redaktion. [tm]

Zitat


Kinderecke: Gewinne einen Tag in unserer Redaktion

Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Hallo liebe Kinder! Ihr wollt sehen wie eine Zeitung entsteht? Wie die Redakteure arbeiten und woher sie ihre Informationen bekommen? Dann habt ihr jetzt die Gelegenheit, alles live und hautnah mitzuerleben! Gewinnt einen Tag in unserer Redaktion, schlendert mit einem Redakteur durch die Straßen Sharns und schreibt euren eigenen Artikel, der natürlich abgedruckt wird. Alles was ihr tun müsst, ist folgende Frage zu beantworten:
Welches Tier ist in diesem Jahr zum Tier des Jahres gewählt worden?
Ein Tipp: das aufmerksame Studieren der heutigen Ausgabe bringt euch der Lösung nahe.
Wir wünschen euch viel Spass beim Suchen und viel Glück.
Mitmachen lohnt sich, es winken neben dem Hauptpreis auch andere kleinere Trostpreise.
Einsendeschluss ist der 5. Therendor, 998 NBK. Mitmachen dürfen natürlich nur Kinder.[tm]




Kultur
Zitat

Gasthaus des Monats
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Wie jeden Monat gibt es auch dieses Mal wieder eine besondere Empfehlung aus der Wirtsgilde des Hauses Ghallanda. Diesen Monat haben die Halblinge einen wahren Geheimtipp für Genießer der Aundairischen Küche für uns ausfindig gemacht: „Glanzheims Stolz“. Das Gasthaus liegt am Schmelztiegel Sharns, dem mittleren Menthis Plateau, versteckt zwischen zwei Türmen. Herrscht draußen auf den Straßen noch hektische Betriebsamkeit, bietet sich dem Besucher im Innern ein ganz anderes Bild. Sofort fühlt man sich heimisch. Das Feuer lodert im Kamin, es duftet nach gebackenem Brot und Käse und der Koch verwöhnt Sie mit aundairischen Spezialitäten, wie Drachenforelle in Butter mit dunkler Weinsoße. Auch die Pasteten, gefüllt mit Hühnerfleisch sind eine Versuchung wert. Eine besondere Spezialität des Hauses, sind die berühmten aundairischen Weine. Nach Vorlesungsschluss kann man hier viele Professoren der Morgrave Universität finden, die bei einem guten Glas Wein fachsimpeln oder Reisende aus Aundair, die unserer prächtigen Stadt Sharn einen Besuch abstatten. Mehr als einmal am Abend wird man einen freundlichen Trinkspruch aus Aundair zu Ohren bekommen. Der Besitzer Killian Bateu und seine Familie bewirten die Gäste selbst und würden sich freuen auch Sie demnächst als Gast begrüßen zu dürfen. [pb]

Zitat

Heute Abend: Larya Silberseide singt im Gailan's
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Wir möchten Sie, geneigter Leser, gerne auf die heutige Vorstellung im Gailan's im Fackelfeuer Distrikt aufmerksam machen. Zur achten Stunde wird dort der neue Stern am Gesangshimmel auftreten: Larya Silberseide singt aus ihrem Programm unter anderem Stücke wie "Nacht über Khorvaire" oder "Die entschwundene Liebe".
Kritiker bescheinigen Frau Silberseide schon jetzt einen schnellen Aufstieg und eine beispielslose Karriere. Es bleibt also nur eine Frage der Zeit bis Layra Silberseide im "Zehn Fackel"-Theater auftreten wird.
Da mit einem starken Andrang zu Rechnen ist, sollten sich Zuhörer schon recht früh im Gailan's einfinden. [tm]



Wissenschaft / Magie
Zitat

Dr. Holm kehrt aus Xen'drik zurück!
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Der renommierte und berühmte Zwergenarchäologe Dr. Ruk Holm ist nach einer einjährigen Expedition nach Xen'drik gestern mittag wieder in Sharn eingetroffen. Leider verschwand er sofort in der Morgrave Universität und war auch nach mehrmaligem Anfragen nicht zu einem Interview bereit. Gerüchte besagen, dass der erfolgreiche Entdecker mit leeren Händen zurückgekommen ist. Auch der Verbleib seines Expeditionsteams, dem auch seine Tochter Kelly angehörte, ist ungeklärt. Bis jetzt kann man nur mutmaßen, aber es scheint, als wäre Dr. Holm als Einziger zurückgekehrt.
Hoffentlich wird Dr. Holm, der damals seinen Abschluss an der Universität mit Auszeichnung absolvierte selber Licht in diese Sache bringen.
Der Sharn Gatezeer bleibt natürlich für Sie weiterhin am Ball.
Personen die Genaueres zu den Geschehnissen wissen sollen sich bitte in der Redaktion melden. Je nach Information winken Belohnungen in Form von Galifaren. [tm]
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Tahlam

  • Mitglied
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #2 am: 10. September 2006, 10:31:55 »
Der nächste Schwung. :D

Alle eingefplegt...

Zitat

Sharn Aktuell

"Bullen" auf Streife in Unter-Dura
Sharn, 13. Rhaan 998 NBK
Wir alle wissen, in welch schlimmen Zustand Unter-Dura, diese Brutstätte des Verbrechens in unserem schönen Sharn ist. Doch für die Schurken und Schlägerbanden dort unten brechen schwere Zeiten an, denn Unter-Duras Wache kriegt schlagkräftige Verstärkung! Die Bluthuf-Brüder, zwei mehr als zweieinhalb Meter große Minotauren, die zusammen über 1600 Pfund auf die Waage bringen, sind frischvereidigte Mitglieder der Wachabteilung Unter-Dura. Die unzertrennlichen Zwillinge, die sich zuvor als Dockarbeiter verdingten, sind eine Bereicherung für die Ordnungsmacht, wie Wachhauptmann Elbo Gundar weiss: "Vor den beiden haben einfach alle Respekt. Wenn die auf Patrouille sind, dann traut sich kein Verbrecher mehr aus seinem Loch."
Und Mor und Bor, wie die muskelstrotzenden Bluthuf-Brüder mit Vornamen heißen, sind echte Idealisten: "Klar machen wir das gerne," vertraute mir Mor im Gespräch an, "Wir hassen nämlich das Verbrechen" ergänzte Bor. Bedeutet das ein Ende der kriminellen Umtriebe in Unter-Dura? Wir werden sehen und unsere Leser auf dem Laufenden halten. [hap]

Kultur

Timberball im Kommen
Zarash’ak, 13. Rhaan 998 NBK
Laut neuesten Umfragen scheint der neue Kontaktsport Timberball ein Renner zu werden. Kaum jemand glaubte es, als einige junge Shifter auf einem Feld in den Schattenmarschen aufliefen und dieses Spiel erfanden. Die Regeln sind recht einfach. Man schnitzt einen reiskornförmigen Ball aus Holz und umwickelt ihn mit Leinenstoff. Die Spitzen müssen aber unbedeckt bleiben. Im Mittelfeld stellen sich bis zu acht Spieler, die Verteidiger und zwei Werfer, auf jeder Seite auf. Außerhalb des ovalförmigen Spielfeldes sind die Läufer unterwegs. Und nun kommt das Spiel. Anfangs entscheidet man wer im Ballbesitz ist, auf alte Art und Weise, mit einer Münze. Die Werfer der einen Mannschaft müssen den gegnerischen Läufer mit dem Ball ausknocken, während die Verteidiger versuchen sie zu beschützen. In der Zwischenzeit läuft der gegnerische Läufer seine Bahnen. Er muss drei volle Umrundungen laufen und darf dabei nicht getroffen werden. Währendessen versuchen seine Verteidiger den gegnerischen Werfern den Timberball abzunehmen. Schaffen diese es, so bleibt der eigene Läufer stehen. Der gegnerische Läufer läuft nun seinerseits, bis er getroffen wird, die drei Runden schafft, oder seine Mannschaft den Ball wiedererlangen kann.
Im Grunde ein sehr brutales Spiel, aber es macht einen Höllenspaß dabei zu sein, oder auch einfach nur als Zuschauer das Ganze zu verfolgen. Ich muss sagen, ich bin begeistert, und Sie werden das auch sein.
Mittlerweile hat dieser neue Sport jede Menge Anhänger bekommen und eine eigene Liga ist in Vorbereitung. Bereits mehrere Städte auf Khorvaire haben sich darum beworben.
Ich werde weiter berichten, sobald sich mehr tut.
Also liebe Freunde des Kontaktsports, ein neuer Spieler ist in der Stadt und sein Name ist TIMBERBALL! [tx]

Wissenschaft / Magie

Breyscher Tiefenwühler wiederentdeckt!
Silbersee, 13. Rhaan 998 NBK
Vor wenigen Tagen versetzte eine Entdeckung die Biologische Abteilung der Morgrave Universität in Erstaunen. Ein Wanderer hatte von einem seltsamen Wesen berichtet, dass sich an den Ufern des Silbersees durch den schlammigen Uferboden grub. Sofort zog ein biologisches Aufklärungsteam los, das den Fall klären sollte.
Dort begannen sie sofort mit der Suche nach der Sichtung, die nach kurzer Zeit auch erfolgreich war. Die Identifizierung des unbekannten Wesens gestaltete sich als äußerst schwierig, am Ende jedoch waren sich alle Forscher des biologischen Aufklärungsteams sicher: Es ist ein Breyscher Tiefenwühler. Thelo Krodek, Leiter des Einsatzteams meinte, es sei die größte Entdeckung seit mehreren Jahren, weiterhin sei er davon überzeugt, dass die Geschichte des Breyschen Tiefenwühlers umgeschrieben werden muss.
Grund für die Euphorie, stellt die Tatsache dar, dass der Breysche Tiefenwühler schon seit mehreren hundert Jahren als ausgestorben galt. Er trat ausschließlich am Breysee auf, wie er nun an die Fundstätte des aktuellen Fundes, dem Silbersee, kam, müsse noch geklärt werden, so Krodek. Welche Folgen dieser Fund auf die Geschichte des Tiefenwühlers hat, bleibt abzuwarten. Eine Pressekonferenz ist angekündigt. [mx]

Leeroy d’Cannith kleine Tipps
Sharn, 13. Rhaan 998 NBK
Ich grüße Euch, meine wissbegierigen Leser zu der ersten Ausgabe meiner eigenen Kolumne. In dieser geht es um den Zusammenbau allerhand nützlicher Sachen und jeder Menge Tipps dazu. Ob Magie oder nicht, hier werden Handwerkerwünsche wahr. Hier werde ich in den folgenden Ausgaben auch Leserbriefe beantworten.
Aber fangen wir doch gleich mit etwas kleinem, einfachem, doch interessantem an: dem richtige Hantieren mit Sonnenzeptern. Ich höre immer wieder die Frage, „Kann man sich daran verbrennen?“, nun, die Antwort ist nein. Durch die Magie entsteht etwas, das wir in Fachkreisen als Kaltes Licht bezeichnen. Man kann es ohne Probleme überall anfassen, auch wenn es aktiviert wurde. Um das Zauberzepter zum Leuchten zu bringen, ist nicht mehr als ein leichter Schlag, gegen einen festen Untergrund nötig. Seine Leuchtkraft entspricht in etwa dem Tageslicht, jedoch nur nur in einem Radius von 4,50 Metern. Seine Leuchtdauer beträgt etwa 6 Stunden.
So, meine lieben Leser, jeder Anfang ist klein und so sollte es das gewesen sein, von meiner Seite. Ich freue mich schon über Eure Leserbriefe zu grübeln. [tx]

Lebendige Schilde vom Hause Vadalis
Varna, 13. Rhaan 998 NBK
Unsere Korrespondentin beim Hause Vadalis berichtet, dass die begabten Züchter nun etwas Neues zu bieten haben. Tartschkäfer werden die kleinen knuddeligen Tierchen genannt. Man hat lange an ihrer Zucht gearbeitet, aber wie der Züchter und Initiator Souras d’Vadalis berichtete, haben sie alle Erwartungen übertroffen. Ein Hoch auf das Haus der besonderen Züchtungen! Jeena Lashtaj hatte die Gelegenheit sich mit Souras d’Vadalis zu unterhalten und dieser berichtete ihr über die Tartschkäfer.
Die Käfer sind relativ flach und rund. Sie sind sehr anhänglich und robust. Gezüchtet hat man sie als Schildersatz. Sie hängen sich an dem Unterarm des Besitzers und lassen sich so führen wie die die üblichen Tartschen. Aber sie haben auch eine andere Besonderheit. Sie sind schnell und können fliegen. Und mit dem richtigen Training können sie herankommende Geschosse eigenständig abfangen und ihren Besitzer vor Schaden bewahren.
Natürlich werden die Tartschkäfer nicht billig sein, aber sie sind jedes Goldstück wert. [tx]

Sharn - Wroat in 6 Stunden – Die Blitzbahn macht’s (bald) möglich!
Sharn, 13. Rhaan 998 NBK
Sharn - Wroat in 6 Stunden. Diese Aussage wird von allen Bewohnern Khorvaires für unmöglich befunden. Doch bald könnte es Wirklichkeit werden. Jeorlon d’Cannith, Sprecher der wissenschaftlichen Abteilung des Hauses Cannith, verkündete am vergangenen Zol, dass das Drachenmalhaus an einer Weiterentwicklung der sogenannten Leitsteine arbeite, die das magische Feld herstellen, durch die die Blitzbahn schwebt. In der überarbeiteten Form wäre das Feld um ein Vielfaches leistungsstärker.
Im Moment wäre das magische Feld zu schwach, um die Blitzbahn bei Geschwindigkeiten über 45 km/h stabil in der magischen Befestigung zu halten, die Unfallgefahr würde stark ansteigen, so der Sprecher. Mit den neuen Leitsteinen wären jedoch  Geschwindigkeiten von nahezu 90 km/h möglich.
Zukunftsmusik oder bald Realität?
Haus Cannith stecke noch in den Anfängen mit den neuen Leitsteinen, doch die ersten Schritte seien getan, verkündete der Pressesprecher, die ersten Tests könnten in knapp 5 Jahren durchgeführt werden.
Wie hoch die Umbaukosten wären oder ähnliche Aspekte wurden auf der Konferenz nicht angesprochen. Damit bleibt unklar, ob sich der Umbau preislich überhaupt lohnen wird. So bleibt Sharn - Wroat in 6 Stunden erst mal noch in ungreifbarer Nähe, doch die Zukunft kommt. [mx]

Politik

Delegation aus Talenta in Wroat eingetroffen
Sharn, 13. Rhaan 998 NBK
Eine Delegation der talentischen Delegation der Halblingstämme ist heute in Wroat eingetroffen. Der Botschafter wird noch heute vom König empfangen werden. Breland und Talenta verhandeln momentan über ein mögliches Freihandelsabkommen für breländische Karawanen.
Berichte von Überfällen auf rechtschaffene Händler, welche durch die Talentaebene reisten, um die Kolonien in Q'Barra zu erreichen, riefen Empörung in der Bevölkerung hervor. Die Delegation bestreitet, dass Halblinge an diesen Überfällen beteiligt waren und schlägt vor, die Verantwortlichen unter den Valenarelfen zu suchen. Trotzdem wären die Halblinge bereit, im Austausch gegen wirtschaftliche Unterstützung Eskortdienste zu leisten. [el]

Das Grauen unter uns
Karrlakton, 13. Rhaan 998 NBK
Schrecken verbreiten sich im südlichen Karrnath. Aus dem Klageland scheinen immer wieder schreckliche Monster die Grenzen gen Norden zu passieren. Mittlerweile wurden schon hundert Unschuldige Opfer dieser schrecklichen Biester. Man kann nur hoffen, dass die stattlich geförderte Umsiedlung Viele noch rechtzeitig erreicht. [tx]

Zwerge randalieren
Korth, 13. Rhaan 998 NBK
Und wieder eine enttäuschende Nachricht von unserem Korrespondenten aus Karrnath. Eine Gruppe von Zwergen randalierte schwer betrunken in Korth. Als die Miliz anrückte zündelten diese Hooligans. Die kleine Straßenschlacht dauerte fast die ganze Nacht, aber die Karnathi konnten die Zwerge schließlich festnehmen. Wie es scheint wird es eine schnelle Verhandlung geben. Man munkelt, dass die Zwerge zu vier Jahren Schwerstarbeit verurteilt werden. Eine relativ milde Strafe für karnathische Verhältnisse. Wer weiß, vielleicht sind die Karrnathi doch nicht so nachtragend, wie man es ihnen nachsagt. [tx]

Koboldgeflüster

Werdet Pirat!?
Regalport, 13. Rhaan 998 NBK
Ja, liebe Leser, ich konnte es selber kaum glauben. Piraten werben ganz offen in den Lhazaar Prinzipalen. „Werdet Pirat,“ schrie heute morgen ein Schiffsmaat am Hafen von Royalport. „Euer leben ist langweilig und öde, Ihr habt das Land satt? Kommt zu uns! Wir sorgen für einander und die Beute ist immer reichlich“. Wie abstrus! So weit ist es schon mit den Lahazaar Prinzipalen. Wie lange wird der Prinz das noch dulden? Wer weiß, vielleicht macht ihn unser Artikel hellhörig. Wir wünschen es uns alle! [tx]

Missverständnis sorgt für Aufruhr
Sharn, 13. Rhaan 998 NBK
Ein schreckliches Missverständnis wurde heute aufgeklärt: Boulevardzeitungen berichteten in den letzten Tagen ausgiebig über die neue Schwangerschaft von Corivit Habeckam, die ihr Mann Vadid Habeckam, ein berühmter Blutballspieler, bestätigt hatte. Am heutigen Tage wurde jedoch bekannt, dass es sich um ein Missverständnis handelte. Denn Vadid Habeckam hatte die Frage: Ist ihre Frau schwanger?, wegen des starken Akzentes nicht verstanden und so mit ja geantwortet. Er entschuldigte sich auf einer kleinen Pressekonferenz für diesen Ausrutscher, empfahl aber gleichzeitig keine Redakteure mit Akzent mehr einzustellen. [mx]
A day may come when the courage of Men fails, when we forsake our friends and break all bonds of fellowship, but it is not this day.

Pestbeule

  • Mitglied
    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #3 am: 17. September 2006, 18:26:32 »
Zitat von: "eingepflegt"


Sharn Aktuell

Haus Jorasco: Geforderte Preissenkung kommt nicht!
Sharn, 17. Rhaan 998 NBK
Haus Jorasco wird, trotz einiger Proteste, Heilungen nicht billiger machen. Damit setzte das Haus einen Schlussstrich unter die seit Tagen laufende Debatte. Grund für die erhitzten Gemüter war ein Gerücht, dass besagte, dass vor den Türen eines Hauses der "Gilde der Heiler" ein verwundeter menschlicher Krieger gestorben war. Daraufhin hatten zahlreiche Interessensverbände unter anderem die Abenteuergilden "Klippengipfel" und "Todestor", als auch das Haus Deneith, das für seine Söldnerdienste bekannt ist, formalen Protest eingelegt.
Ein Sprecher von Haus Jorasco betonte: "Uns ist kein solcher Fall (Anm. d. Red.: gemeint ist der tote Krieger) bekannt. Es scheint sich um eine Falschmeldung zu handeln. Noch nie ist eine verwundete Person vor unseren Toren gestorben. Jeder wird gepflegt, wenn er darum bittet. Ernstlich verwundete Lebewesen werden von uns am Leben gehalten - erst nachher werden die Kosten errechnet."
Trotz allem hält sich das Gerücht in den Straßen und auf den Brücken. Haus Jorasco mag die Sache für sich geklärt haben, aber Einige scheinen sich damit nicht zufrieden zu geben. [tm]

Gestohlenes Geschmeide
Sharn, 17. Rhaan 998 NBK
Ist Ihnen das schon mal passiert? Sie schlendern nach Feierabend durch die Straßen unserer geliebten Stadt und freuen sich auf einen gekühlten Wein zum Ausklang des Tages, als auf einmal vermummte Gestalten aus der Dunkelheit auf Sie zuspringen und Ihnen Ihre Tasche entreißen? Für unsere Leserin Lira Goldblume wurde diese Situation Wirklichkeit.
Frau Goldblume ist Assistenten eines Sharner Goldschmieds (der hier nicht namentlich erwähnt werden möchte) und war unterwegs um einer Kundin noch einige schöne Exemplare goldschmiedischer Handwerkskunst zu präsentieren – als sie Opfer dieses Überfalls wurde.
Die beiden Räuber, ein Ork und ein Halbling, konnten von der herbeigerufenen Wache schnell aufgegriffen werden – leider fehlt von der Tasche mit dem wertvollen Geschmeide noch jede Spur. Der Halbling gab zu, in der Hektik die Tasche fallen gelassen zu haben. Jeder Bewohner von Sharn weiß was das hier bedeutet…
Deshalb ergeht ein Ruf von dem Goldschmied: derjenige der die Tasche mit den schönen Juwelen zurückbringt erhält eine fürstliche Belohnung. Bitte wenden Sie sich für die Übergabe entweder an uns oder an Frau Goldblume. [tm]

Seltsame Überfälle auf Apotheken
Wroat, 17. Rhaan, 998 NBK
Eine Serie von Raubüberfällen versetzt die Gilde der Apotheker in Angst und Schrecken. Ein bisher unidentifizierter Kriegsgeschmiedeter dürfte bereits 4 Läden ausgeraubt haben. Um was es sich bei dem Diebesgut handelt, wird von den Apothekern geheim gehalten. Ein Sprecher der Stadtwache vergriff sich aber sehr im Ton als er meinte "Wir werden dieses Konstrukt finden!". Mehrere Kriegsgeschmiedete reichten daraufhin Klage ein und verwießen auf ihre Bürgerrechte.[eh]

Koboldgeflüster

Hochwasser in Trolanhafen
Trolanhafen, 17. Rhaan, 998 NBK
Es ist wieder soweit. Der Herbst bricht bald herein und halb Trolanhafen steht wieder einmal gnomenknöcheltief unter Wasser. Immer häufiger wird Trolanhafen in der Zeit zwischen  Sypherus und Zarantyr überflutet. Als erstes werden oft die ufernahen Straßen und der niedrig gelegene Mosaikplatz überflutet. Das Hochwasser kann dank der Mitwirkung von Haus Lyrandar meist ein paar Stunden vorher angekündigt werden. Die Stadt Trolanhafen, warnt dann durch Boten und Ausrufe die betroffenen Gebiete. Die Ursache für diese Hochwasser, sind vor allem im Absinken des Untergrundes zu suchen. Durch das gewaltige Gewicht der Bauwerke gibt langsam der sandige Untergrund nach. Das Triumvirat hat sich nun an verschiedene Drachenmalhäuser gewandt, um mit gnomischen Architekten möglichst bald eine Lösung für das Hochwasserproblem zu finden. Bis dahin bleibt den Gnomen und Besuchern der Stadt in dieser Jahreszeit wohl nichts anderes übrig, als wasserdichte Stiefel bereit zu halten. [pb]

Politik


Blutige Kämpfe an der Grenze zu Darguun
Strengtor, 17.Rhaan 998 NBK
Bei den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen den Milizionären der Festung Strengtor und darguunischen Rebellen im Osten Brelands sind nach Armeeangaben 14 Soldaten gestorben. 59 Soldaten wurden verletzt. Nach Angaben von Hauptfrau Toris könnte die Zahl der getöteten aufständischen Goblinoiden bei 73 liegen, dies sei aber noch nicht bestätigt. Der König und das breländische Parlament werfen dem Lhesh Haruuc Shaaarat´kor (Anmerkung der Redaktion: „Großer Kriegsfürst Haruuc von der blutroten Klinge“) vor, dass die Regierung seines Landes so schwach sei, dass er es nicht einmal schafft die Einhaltung des Paktes der Thronfeste durchzusetzen. Dies beweisen die stämdigen Angriffe der Kriegshaufen. Laut Angaben der Soldaten, handelt es sich bei den Angreifern hauptsächlich um die wilden Dhaakani-Klans, welche sich gegen die Herrschaft von Haruuc auflehnen. Diese rotten sich immer wieder  in den Bergen  nahe des Marguulpasses zusammen. Der König hat beschlossen die Grenze zu Darguun zu verstärken und wird weitere Truppen nach Strengtor verlegen. [pb]

Aundair trauert um seinen Helden
Glanzheim, 17. Rhaan 998 BK
Gestern wurde in Glanzheim Orin Ir'Walos begraben. Ir'Valos war der Offizier einer Truppe von Phantomrittern, den berühmten "Nebelschwertern". Ir'Valos und seine Männer errangen grossen Ruhm, als sie das Geschick der Schlacht von Lathleer in letzter Minute herumreissen konnten, in dem sie in einem todesmutigen Angriff  von ihren magischen Pferden aus den General der Truppen aus Thrane in den Tod schickten. Gut die Hälfte von Ir'Valos' Männern fand damals den Tod, doch die Stadt Lathleer konnte gerettet werden.
Die Königin Aurala Ir'Wynarn hielt persönlich ein Grabrede für den verstorbenen Ritter. "Heute ist ein Held von uns gegangen, wie Khorvaire nur wenige gesehen hat. Mögen die Götter ihn zu sich nehmen."
Auf spezielle Bitte der Redaktion möchten wir kurz erklären, was ein Phantomritter ist. Die Phantomritter des letzten Krieges waren eine spezialisierte Einheit der arkanen Ritter von Aundair, die magisch beschworene Pferde nutzen, um kritische Stellen in einer Schlacht zu erreichen, wo sie Feinden mit einer Mischung aus Magie und Stahl zusetzten. Den Phantomrittern wurden viele magische Fähigkeiten zugeschrieben. Angeblich konnten die beschworenen Pferde von mächtigen Phantomrittern über Wasser galopieren oder fliegen. Die Ritter selbst konnten sich in Nebel hüllen, über Wasser gehen oder ihre Schwerter in Nebel verwandeln, der feindliche Rüstungen durchdringen konnte, wo er sich wieder in Stahl verwandelte. In Aundair als Helden gefeiert wurden die unheimlichen Ritter andernorts zu recht gefürchtet.
[el]

Kardinal mahnt Ehrfurcht vor der Silbernen Flamme
Wroat, 17. Rhaan, 998 NBK
Kardinal Menasos  Bethenade hat sich mit kritischen Worten über den Zustand des Glaubens in Breland an das Volk gewandt. Der Botschafter Thranes versucht schon seit Jahren, den Einfluss der Silbernen Flamme im Breland zu mehren. Er ist als harter Kritiker der „Leichenschänderei“ Karrnaths“ bekannt.
Bei einer öffentlichen Predigt auf dem Tempelhof in „Straße der Anbetung“ in Wroat appellierte das brelische Kirchenoberhaupt an Eltern, Lehrer und Priester sich um eine religiöse Erziehung im Sinne der Silbernen Flamme zu kümmern. Bei all der magischen Fortschritten und Wunderspielereien wie der Blitzbahn, würden allzu oft die „menschlichen Werte“ vergessen. Er hob das Ziel der Silbernen Flamme hervor „das einfache Volk vor den verderblichen Einfluss der Kräfte des Böses zu beschützen. Nur wenn unsere Reihen stark und die Herzen der Menschen rein bleiben, wird das Licht obsiegen.“  [pb]

"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Pestbeule

  • Mitglied
    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #4 am: 23. September 2006, 13:02:29 »
Zitat
Sport

Internationale Blutballmeisterschaften
Droaam , 23. Rhaan, 998 NBK
Nach fast einem ganzen Jahrzehnt der Abstinenz ist es nun wieder soweit - die ersten freien und offiziellen Blutballmeisterschaften von Khorvaire sind in der Nähe von Graywall eröffnet! Doch das blutige Turnier, welches in Ländern wie Breland und Aundair schon seid einem halben Jahrhundert wegen seiner Brutalität und Gewaltverherrlichung verboten ist, trifft nicht überall auf Befürworter. Vorallem die Kirche der Silbernen Flamme sieht in dieser Sportart eine festen Bestandteil der untergegangenen, lycantropischen Kultur. Doch eine offizielle Stellungnahme dazu aus Flamekeep gibt es bisher noch nicht. Aus Korth dagegen wurde bekannt, dass zwei Mannschaften bestehend aus jeweils zwölf untoten Teammitgliedern gerne die Möglichkeit annehmen und gegen ein Team aus Valenar antreten möchten, um den "Elfen auch endlich außerhalb eines Schlachtfeldes die Schädel mit bloßen Händen zu zertrümmern". Doch die Favoritenrolle für den Turniersieg geht natürlich nach Droaam und Darguun, wo das Spiel auch außerhalb des Turniers häufig gespielt wird, wobei dann auch Waffen und Zauber meist erlaubt sind. Als Geheimfavorit zählt jedoch das bunte und nur zehnköpfige Team aus der Ländergemeinschaft Eldeen Reaches und den Shadow Marches mit ihrem Kapitän Otak d'Tharask. Doch mit nur drei Ersatzspielern wird es schwer gegen die Gruppengegner aus den Talenta Plains, aus Stormreach und den Demon Wastes zu bestehen. Es bleibt jedoch abzuwarten inwieweit die Spieler nicht von Magie, Bestechungsgeldern und alchemiestischen Mitteln manipuliert werden, da für viele Leute hohe Siegesprämien und Wetterlöse von meist mehr als hundert Platindrachen auf dem Spiel stehen. [sm]

Sharn Aktuell

Brutale Mordfälle in den Lower Wards
Sharn, 23. Rhaan, 998 NBK
Die Bevölkerung in den Lower Wards lebt in Angst und Schrecken. Scheinbar treibt ein blutrünstiger Mörder seit einigen Tagen vor allem in den südlichen Distrikten der Lower Wards sein Unwesen. Den Offiziellen ist dies erst aufgefallen, nachdem die übliche Zahl der Todesfälle durch Gewalteinwirkung in der vergangenen Woche erheblich angestiegen ist und man einige extrem brutal zugerichtete Leichen aufgefunden hat. „Der Täter hat seinen Opfern nicht nur Bauch und Schädel geöffnet, sondern auch ihren Inhalt entnommen, wahrscheinlich sogar verspeist. Darauf deuten Bissspuren an den Körpern hin“, äußerte sich der Hauptmann der Wache gegenüber der Presse. Die Auswahl der Opfer erscheint willkürlich, denn sowohl Männer wie Frauen wurden gefunden, jedoch ist die Zahl an hübschen Frauen - oftmals Prostituierte – unter den Opfern auffallend hoch.
Die Behörden arbeiten intensiv daran, den Täter ausfindig zu machen. Hinweise können an jeder Wachstation oder in unserer Redaktion abgegeben werden. Für Hinweise die zur Ergreifung des Täters führen, hat die Wache eine Belohnung ausgesetzt. [ta]
Spoiler (Anzeigen)


Dockarbeiter in Precarious verschwunden
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Seit drei Tagen wird nach einem vermissten Vorarbeiter, der an den Docks in Unter-Dura tätig war, gesucht. Der Mann namens Helgon Burgos wurde am 11. Rhaan von seinem Eheweib vermisst gemeldet. Nach den Angaben seiner Familie verließ er am Morgen des 10. Rhaan sein Haus, um zur Arbeit zu gehen. Dort tauchte er an diesem Tag jedoch nicht mehr auf, wie die anderen Dockarbeiter berichteten. Am Abend des 10. kam er ebenfalls nicht mehr zu seinem Haus zurück, weswegen seine Frau, Khalia Burgos, am nächsten Morgen die Wache informierte.
Helgon Durgos ist ein fast sechs Fuß großer menschlicher Mann von rund 50 Jahren, der nach Angaben seiner Freunde und Verwandten "kräftig wie ein Zwerg" gebaut ist. Sein Gesicht ist oval und er hat blaue Augen. Er hat sonnengebräunte Haut, eine Glatze und einen grauen Vollbart. Auffällig ist eine Narbe quer über der Stirn und Tätowierungen von Couatls an seinen Unterarmen. Falls ihn jemand gesehen hat oder nähere Angaben über seinen Verbleib machen kann, möge er sich bei der Wache in Unter-Dura melden. [hap]

Arbeitermarsch aufs Zentralplateau verläuft friedlich
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Hundertschaften der Sharner Wache waren bereitgestellt, sogar vom Hause Medani war Unterstützung angefordert worden. Die nur mit knapper Mehrheit vom Parlament genehmigte Großdemonstration des selbsternannten 'Vereinigten Arbeiterbunds Breland" fand gestern nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen statt.
Trotzdem, oder gerade deswegen, verlief der Protestmarsch ohne größere Zwischenfälle, beide Seiten verhielten sich "vorbildlich", so ein Sprecher der Wache. Im Vorfeld waren Gerüchte über geplante Anschläge der Arbeiter und um ein daraus resultierendes Verbot der Aktion entstanden, seine Hoheit König Boranel verzichtete nach einer hitzigen Debatte des Parlaments jedoch auf sein Veto-Recht und erklärte dass die "freie Meinungsäußerung ein unveräußerliches Recht eines jeden Bürgers und Grundpfeiler unserer Gesellschaft ist und auch bleiben wird".
Von diesem Recht wurde dann auch Gebrauch gemacht, als, im Anschluss an die symbolische Besteigung des Zentralplateaus durch die etwa dreieinhalbtausend versammelten Arbeiter, auf dem Galifarsplatz vor dem Regierungsgebäude die abschließende Kundgebung eröffnet wurde.
Wortführer war der Vorsitzende und Führer der Bewegung, Xram L'Rak. Der, laut einigen Zuschauern, "erstaunlich Wortgewandte" Halb-Ork forderte mehr Rechte für die "unterdrückte Arbeiterklasse" und protestierte insbesondere über die "lebensverachtenden Arbeitsbedingungen" in den 'Zähnen' Sharns. Viele verbale Attacken richteten sich unmissverständlich gegen die "Ausbeuter" des Hauses Cannith, L'Rak forderte für diese eine "strengere Kontrolle von Seiten der Regierung". Unter frenetischem Applaus der Arbeiter schloss er mit den Worten: "Die, die für den Krieg  geschmiedet wurden und litten erhielten ihre verdiente Freiheit! Wir fordern auch die Freiheit für jene die für den Krieg geschmiedet haben und immernoch leiden!"
Insgesamt war seine Rede jedoch, wie manche seiner Anhänger feststellten, "sehr gemäßigt" gewesen. Die umstrittensten und gewagtesten seiner Themen, wie die "gleiche Verteilung der Güter an alle, unabhängig von Rang und Stand" oder die Abschaffung der Monarchie und "Regierungsbildung durch Arbeiterräte" wie es in in seinem Werk 'Die Revolutionen sind die Blitzbahnen der Geschichte' gefordert wurde, hatte L'Rak nicht angesprochen.
So abwegig vielen diese Ideen auch vorkommen mögen, der 'Vereinigte Arbeiterbund Breland', dessen Ausbreitung sich bisher nur auf Sharn begrenzt, hat in den unteren Schichten der Stadt reichen Zuflauf und könnte mit dem charismatischen Xram L'Rak als Anführer eine machtvolle Bewegung werden mit der die Regierung rechnen muss. [th]

Kultur

Sharn tanzt den 'Swiftwing'
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Der Puls des Nachtlebens in der Stadt der Türme schlägt in einem neuen Rhythmus: den wilden Trommelstakkatos des 'Swiftwing'!
Dieser Aufsehen erregende neue Tanz hat sich wie ein Lauffeuer in den Lokalen und Bars des Mittleren Menthis verbreitet und ist auch darüber hinaus der Trend schlechthin, jeder der in das vergnüglichen Sharner Nachtleben eintauchen will kommt am 'Swiftwing' nichtmehr vorbei.
Professor Damus Karseth, seines Zeichens Professor für Süd-Khorivairische Zoologie in der einige Stockwerke höher gelegenen Morgrave Universität, erklärte: "Dieser Tanz ist mit seinen raschen Bewegungen einzelner Körperregionen bei unbeweglichem Torso stark an die Balz- und Paarungsrituale der galifarischen Klauennattern angelehnt. Bei Humanoider sicher weit weniger effektiv, jedoch auch nicht gesundheitlich bedenklich."
Auslöser dieser ungewöhnlichen Modewelle waren, so hört man vielerorts im Plateau der Unterhaltung, ein zugereistes Trio von Shiftern, bekannt unter dem Namen 'Die drei rasenden Zwei', welche mit ihren wilden Auftritten vor staunendem Publikum quasi über Nacht diesen Tanz zur Sensation gemacht hätten.
Seit einiger Zeit sei diese Gruppe allerdings nichtmehr in Erscheinung getreten beklagten viele der befragten Besucher einschlägiger Tanzlokale, Gründe dafür waren allerdings unbekannt.
Dass die Begeisterung für den 'Swiftwing' in der feiernden Mittelschicht nichtsdestotrotz ungebrochen scheint sorgt aber auch für kritische Stimmen.
Dame Nyrra Fiamarl, eine Sprecherin der Kirche von der Silbernen Flamme in Sharn, verurteilte diese Form des Vergnügens besonders scharf. Sie führte aus dass "dieser sittenlose Rückfall in archaische Unterhaltung" bezeichnend sei für die "vergnügunssüchtige Gesellschaft der Nachkriegszeit". Die Sprecherin warnte vor dem "unmoralischen und anstößigen Einfluss" dieses Modetrends und rief dazu auf alle Lokale zu boykottieren die "diesen lästerlichen und untugendhaften" Tanz erlauben.
Ein Tavernenbesitzer, dessen Name wir an dieser Stelle nicht nennen dürften, meine dazu nur: "Dieser Trend wird genauso schnell verschwinden wie er aufgetaucht ist. In ein paar Wochen haben sich beide Seiten wieder beruhigt."
Ob er Recht behalten wird? [th]

Totenkult und Ahnenverehrung – Ein Bericht von Ebeneezer Jonz
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Viele meiner Leser glauben an ein Leben nach dem Tode und jede Kultur Eberrons praktiziert ihren Totenkult auf ihre eigene Art und Weise. Ich, der weitgereiste Ebeneezer Jones, hatte die Ehre die ehrwürdige Nation Aerenal zu bereisen. Und als einer der wenigen Nichtelfen durfte ich sogar die sogenannte „Stadt der Toten“ – bei den Elfen als Shaer Mordai bekannt betreten und somit Augenzeuge einer einzigartigen Kultur und Art der Ahnenverehrung werden.
Die Aereni teilen eine ganz besondere Einstellung zum Tod, er ist nicht zu fürchten, sondern nur eine Art Übergang auf den viele Elfen sich sogar freuen und sorgfältig vorbereiten. Jede der zahlreichen Elfenfamilien auf Aerenal hat eine andere Art ihre Verehrung des Todes. Viele tragen die aufwendig hergestellten und kostbaren Totenmasken, andere tätowieren sich mit weißer Farbe totenschädelähnliche Muster ins Gesicht und ganz extreme Aereni verändern mit magischen und alchemistischen Mitteln ihren Körper – die Haut altert und wird pergamentartig und die elfenhaften Bewegungen werden steif. Andere Mittel lassen den Lebenden wie einen Toten riechen – eine makabere Art des Parfums, die der Himmlischen Heerschar sei Dank, keine so große Verbreitung gefunden hat. Allerdings wird diese Lebenseinstellung nicht nur körperlich ausgelebt – viele Familien bereiten sich auch geistig auf ihre nächste Daseinsstufe vor: die Todlosigkeit.
Gleich am Anfang möchte ich betonen, dass es sich bei den Todlosen keineswegs um normale Untote handelt. Auch wenn für den Laien kein Unterschied zu bestehen scheint. Doch macht nicht den Fehler einen Aereni-Elfen auf diese Tatsache hinzuweisen – normale Untote stellen für sie einen Affront und Perversion dar. „Leichenschänderei“ wie sie in Karrnath betrieben wird, ist für die Elfen ein abgrundtiefer Frevel am Körper des Verstorbenen, wie man mir erklärte.
Die Todlosen, sind im Gegensatz zu den bekannten Karrnischen Untoten, von einer Art positiven Energie erfüllt, die wohl aus dem Glauben ihrer Nachfahren entströmt. Und noch ein wichtiger Punkt, die Todlosen verfügen immer noch über ihr altes Bewusstsein. Nur Elfen die große Taten in ihrem vergangenen Leben vollbracht haben, werden zu dieser Stufe der Existenz gebracht. Jedoch müssen diese großen Taten nicht zwangsläufig auf kämpferischen Taten bestehen. So gibt es auch Todlose Ratgeber, die sich zu ihren Lebzeiten als außerordentlich weise und intelligent bewiesen haben.
Doch warum diese Art des Totenkults? Allein durch das Wandern in der Hauptstadt der Elfen konnte ich diese Fragen nicht beantworten und so machte ich mich auf in die Stadt der Toten, wo mir ein kurze Audienz mit einem Todlosen Ratgeber gestattet wurde. Im Gegensatz zu den anderen Städten der Elfen war diese „Nekropolis“ aus Stein erbaut, gehäuft mit Krypten, Statuen, Denkmälern und Schreinen welche den großen Helden vergangener Zeiten gewidmet waren. Hier war ich nun im spirituellen Herz des gesamten Elfenvolkes, umgeben von wandelnden Toten. Könnt ihr euch auch nur einen Moment mein Gefühl der (Ehr-)Furcht und des gleichzeitigen Triumphes vorstellen? In der Stadt der Toten, traf ich auf den Todlosen Ratgeber Darghul Mendyrian aus der königlichen Blutlinie. Es war eine eisige Begegnung, die ich wohl nie in meinem Leben vergessen werde. Obwohl ich Höflich empfangen wurde, wurde mir durch die distanzierte Art schnell bewusst das ich an diesem Ort nicht wirklich willkommen war. Ich versuchte meine Fragen so schnell wie möglich zu stellen.
Warum also dies alles? Die Elfen sind der Ansicht, das Leben sei eine spirituelle Reise, welche Jahrtausende erfordere. Und selbst die langlebigen Elfen sind in ihren sterblichen Hüllen nicht in der Lage diese Reise erfolgreich zu beenden. Nur die Todlosen haben genügend Zeit um die Reise zuende zu bringen. Die Todlosen sind also auch noch nicht das Ziel dieser Reise – sondern lediglich ein weiterer Schritt. Irgendwann wird selbst die körperliche Hülle der Todlosen so schwach das nichts mehr anderes als die wahre Essenz des elfischen übrig bleibt. Das ist soll dann das Ende des Weges sein.
Nach dieser recht kurzen Erklärung, die durch meine mangelnden Kenntnisse im altelfischen Dialekt sicherlich nicht 100% korrekt wiedergegeben wurden, brannten mir noch dutzende weitere Fragen auf der Zunge. Doch die kurze Zeit der Audienz war abgelaufen und todlose Soldaten eskortierten mich sicher zurück in die Hauptstadt, wo ich nun an meinem Bericht arbeite. In 3 Tagen läuft das nächste Schiff nach Khorvaire aus. Und dann geht es auf zur nächsten Expedition, wo ich ihnen eine weitere Kultur näher bringen möchte. Sie dürfen bereits gespannt sein. Ihr Ebeneezer Jones! [pb]

Traubenlese in Aundair
Aundair, 23.Rhaan 998
Es ist Rhaan und damit Erntezeit bei den berühmten Weinbauern Aundairs. Die Böden des Landes eignen sich vorzüglich für den Weinanbau und fast im ganzen Land, kann man Weinberge und Rebstöcke sehen. Dieser Tage sind viele Bauern unterwegs mit riesigen Körben auf den Rücken um die prächtige Ernte des zuende gehenden Jahres aufzulesen. Danach werden die Früchte in großen Bottichen mit den Füßen zerstampft. Der so gewonnene Traubensaft wird in Fässer gefüllt und reifen gelassen. Dann beginnt die Gärung. Da in Aundair dieses Jahr ein außergewöhnlich warmer Sommer herrschte, sind die Weinkenner zu Recht auf die Ergebnisse der diesjährigen Auslese gespannt. Viele hoffen auf einen ähnlich großen Jahrgang wie der 979er Wein, der für eine ungewöhnliche Reife und Fülle besaß.
Freunde des trockenen Iltrayaner Rotweins können sich ganz besonders freuen. Dieses Jahr wurde eine der größten Ernten seit Ende des Krieges eingefahren, da die Trauben außergewöhnlich dick und zahlreich waren. Trotzdem ist die Liste der Vorbestellungen lang und man kann auch in diesem Jahr davon ausgehen, das die Nachfrage größer sein wird als die Weinmenge. Auch der Windschafter Regenbogenwein, der in den Hügeln nahe des Dämmerwaldes angebaut wird verspricht eine wahre Gaumenfreude zu werden. Leider war die Ausbeute dieses Jahr etwas gering, da die Trauben in diesem Anbaugebiet sehr dicke Schalen hatten und somit eine geringer Ertrag einbrachten. Der Rotwein, der bei Zimmertemperatur beginnt in Farbe und Geschmack zu variieren ist besonders bei vielen Weinkennern beliebt, die auf der Suche nach neuen Geschmacksaromen sind. Auch auf Banketts wird er gern ausgeschenkt.
Insgesamt kann man jedoch sagen, dass 998 ein gutes Jahr für die Weinbauern von Aundair war und wir alle gespannt sind welche Gaumenfreuden auf uns zukommen. [pb]

Wirtschaft

Kaliahs Kolumne: Drachenmalhäuser
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Sie bestimmen unser Leben, sie umgeben uns. Aber kennen wir sie wirklich?
Die Wahrheit verliert ihren Wert, wenn man nur die Fassade der mächtigen Drachenmalhäuser betrachtet.
Fakt ist: es gibt die Häuser schon ziemlich lang. Haus Ghallanda, das älteste Haus, entstand vor circa 3200 Jahren. Die anderen Häuser sind jünger. Haus Thuranni mit seinen 25 Jahren, ist das Jüngste.
Fakt ist auch: wir wissen welche Häuser welche Betätigungsfelder haben. Haus Cannith erstellte die Kriegsgeschmiedeten, Krankheiten werden von Haus Jorasco geheilt. Es ist sicherlich schön zu wissen, dass Haus Orien die Blitzbahn erstellte - aber die Frage bleibt: nützen uns diese Informationen? Die Häuser sind in Bezug auf solche Informationen erstaunlich freigiebig - bei anderen Themen aber erhält man eine kalte Abfuhr. Die Frage nach ihren Zielen werden oft nicht beantwortet und nie erhält jemand, der nicht zum Haus gehört, Einblick in interne Angelegenheiten. Denn: die Häuser sind verschwiegen.
Vielleicht ist es dennoch wichtig, zuerst einige Vorurteile auszuräumen: die Drachenmalhäuser sind aus Familien hervorgegangen, die Drachenmale manifestiert haben. Allerdings besitzt nur eine geringe Zahl von Mitgliedern der Häuser diese Drachenmale - die anderen Mitglieder gehören natürlich auch zu dem Haus, aus irgendeinem Grund war es ihnen aber nicht möglich solch ein Drachenmal zu manifestieren. Die Eltern haben dabei keinen Einfluss ob ein Kind ein Mal erhält oder nicht. Die Häuser experimentierten lange Zeit damit, Mitglieder, die ein Mal besaßen, zu vermählen - ein Erfolg blieb letztlich aus. Die Drachenmale gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Interessant sind hierbei vor allem, dass "abweichende Drachenmal" und das "Siberys Drachenmal". Die drei anderen (normalen) Drachenmale werden nach ihrer Stärke bezeichnet: schwächtes Drachenmal, schwaches Drachenmal, mächtiges Drachenmal. Jemand der ein "abweichendes Drachenmal" manifestiert, wird aus seinem Haus ausgestoßen; das Mal, dass nur im entferntesten an das normale Mal erinnert wird nicht annerkannt. Die Häuser begründen das mit folgender These: jemand der ein abweichendes Drachenmal besitzt, wurde von Khyber verzerrt.
Schöner, wenn auch nicht weniger anstrengend für den Besitzer ist das "Siberys Drachenmal". Dieses Drachenmal ist das größte aller bekannten Drachenmale und besitzt die stärksten Kräfte (jetzt wird auch die merkwürdige Drei-Teilung der bekannteren Drachenmale nachvollziehbar). Die Häuser erwarten viel von jemandem der ein „Siberys Drachenmal“ manifestiert, allerdings wird ihm auch einiges an Unterstützung zuteil. Oftmals waren Träger von „Siberys Drachenmalen“ Boten von großen Veränderungen innerhalb ihrer Häuser.
Man könnte meinen, jemand der ein Mal manifestiert hätte ausgesorgt und ein unbeschwertes Leben. Dem ist nicht so. Das Leben als Drachenmalhauserbe ist hart, die Ehre des Hauses muss gewahrt werden, die Ziele müssen in Angriff genommen werden. Bei Fehltritten drohen Strafen. Falls ein großer Fehltritt das Haus entehrt, kommt es zum „Akt der Verfernung“. Das betreffende Mitglied wird aus dem Haus geworfen, andere Mitglieder dürfen mit ihm nicht Kontakt aufnehmen (harte Strafen drohen) und das Mitglied darf die Dienste des Hauses nicht mehr in Anspruch nehmen. Früher wurde zusätzlich das Drachenmal (mit der restlichen Haut) vom Körper „abgezogen“, heutzutage ist dies nicht mehr der Fall.
Um die Drachenmalhäuser rankten sich schon früher Gerüchte und Mythen. Die oben genannten Fragen, nach den Zielen, nach Internas werden wohl kaum beantwortet werden.
Die Drachenmalhäuser sind sicherlich nicht Wohltäter, aber auch keine Verschwörer. Reichtum und Macht haben sie sich erarbeitet, Geheimnisse besitzen sie…und so die Götter wollen, wird es auch noch lange so bleiben.
Kaliah ist unsere neue Kolumnistin. Aus Gründen die ihre Sicherheit betreffen, können wir leider keine genaueren Angaben machen – allerdings können wir Ihnen mitteilen, dass Kaliah schon viel gesehen und erlebt hat. Sie ist über diverse interne Angelegenheiten der Häuser, der Kirche und der Regierung informiert. Nächste Woche beschäftigt sie sich mit dem Klageland.
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Pestbeule

  • Mitglied
    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #5 am: 09. Oktober 2006, 19:30:36 »
Zitat
Skandal auf gräflichem Ball
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Gestern kam es auf dem Ball der aus Karrnath stammenden Gräfin Lucia ir`Karnstein zu einem ungeheuren Skandal. Dort zu Gast war der Junker Terno ir`Tjeweg, ein entfernter Cousin der Gräfin. Er hörte eine Äußerung des breländischen Barons Alzano ir`Brast, die dieser über eine Dame tätigte. Die ehrschädigende Äußerung, die hier wiederzugeben uns der Anstand verbietet, erzürnte den heißblütigen Karrnathi. Ir` Tjeweg forderte den Baron zu einem Duell, um die Ehre ebendieser Dame zu verteidigen. Nun sind nicht nur Duelle in unserem schönen Sharn verboten, ein pikantes Detail kommt hinzu: Die Dame, über die der Baron sich so abfällig äußerte, war niemand andere als seine eigene Ehefrau! Seine Ehe mit der Baronin ir`Brast-Elgenstüt ist Gerüchten nach schon seit langem zerrüttet. Dennoch ist der Vorfall von einer ungeheuren Brisanz, und wir werden unsere Leser auf dem Laufenden halten. [hap]

Anzeigen
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
  • Gestaltwandler mit Schauspielausbildung zwecks dramatischem Theater gesucht. Bewerber mit Bühnenerfahrung werden bevorzugt. Gage verhandelbar, attraktive Konditionen.

Bitte mindestens drei Rollen vorbereiten! Keine Lycanthropen!
Vorsprechen immer Nachmittags bei: Olladra-Theater, Mittleres Menthis

  • Persönlichen Leibwächter gesucht! Politiker, m, Mensch, 67, enttäuscht von offiziellen Angeboten, sucht loyalen und schlagkräftigen Schutz. Gute Bezahlung garantiert, absolute Diskretion erforderlich!

Analphabeten bevorzugt, gerne auch Kriegsgeschmiedete.
Kontaktadresse beim Hause Sivis hinterlegt

  • Luftkutsche kostengünstig abzugeben. Unfallobjekt, annehmbarer Zustand. Für Bastler!

Hochwertige Heckgravur 'Meine andere Kutsche ist die Golden Dragon' brandneu!
Abzuholen an der Kutschenstation "Ghallanda-Platz", Mittleres Dura, nach "Demandred" fragen
[th]

Karrnath immer noch im Kriegsrecht
Korth, 07. Sypheros 998 NBK
Heute, über 2 Jahre nach dem Pakt der Thronfeste, herrscht immer noch Kriegsrecht in Karrnath. Trotz zahlreicher diplomatischer Bemühungen verschiedener Botschafter herrscht in dem von König Kaius  III. regierten Land immer noch der Ausnahmezustand. Obwohl er zu den eifrigsten Verfechtern eines Friedensvertrages gehörte, zahlreiche Herrscher erst an den Verhandlungstisch brachte und als erster Herrscher den Friedensvertrag unterzeichnete, steht sein eigenes Land immer noch unter Kriegsrecht. Bis zum heutigen Tage gehen die königlichen Leichensammler ihrem grausigen Werk nach und füllen die untoten Reihen der karrnischen Armee, um die Grenze vor Überfällen der Valenar-Elfen zu schützen.
Obwohl der Monarch Karrnath zum besseren verändern wollte, bleibt das Land nach wie vor eine Militärdiktatur. So sind nicht nur die Grundrechte, die jedem Bürger Karrnaths nach dem Galifar-Kodex zustehen, extrem eingeschränkt. Auch die Rechte ausländischer Reisender werden extrem beschnitten. Die Königsklingen kontrollieren die Grenzen Karrnaths genau, und sollten die Reisepapiere nicht in Ordnung sein oder Reisende negativ auffallen sollte man mit dem Schlimmsten rechnen. Die Militärs sind nur allzu bereit jemanden festzusetzen, Geldbußen zu verhängen oder gar gleich an Ort und Stelle zu exekutieren. Vor allem Reisende aus Thrane oder Valenar sollten sich eine Einreise sorgfältig überlegen.
Die Regierungsoberhäupter von anderen Nationen scheinen sich im Moment damit zufrieden zu geben wenn Karrnath sich an den Pakt der Thronfeste hält. Es sieht also nicht so aus, als ob sich in naher Zukunft etwas  am Ausnahmezustand in Karrnath ändern würde. [pb]
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Pestbeule

  • Mitglied
    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #6 am: 14. Februar 2007, 17:27:02 »
Zitat
Verbrechensrate in Sharn steigt weiter
Sharn, 20. Sypheros 998 NBK
Das Sharner Stadtkonzil hat eine Sondersitzung mit den führenden Kommandanten der Sharner Wache einberufen, um darüber zu entscheiden wie die Stadt der gestiegenen Verbrechensrate entgegen wirken kann. Die Zahl der Morde und Diebstähle ist im Vergleich zu den Kriegszeiten explodiert. Das Jahr 998 könnte schon bald als das gewaltreichste Jahr in der jüngsten Geschichte Sharns eingehen. Kriminelle Organisationen wie der Boromar Klan und das Monsterauge liefern sich untereinander Kämpfe um Gebiete und Einflussbereiche. Machtkämpfe bei denen auch Unbeteiligte ihr Leben lassen müssen. Gerüchte über eine ruchlose Diebesgilde verdichten sich mehr und mehr zu grausamer Gewissheit. Der Konsum von verbotenen Substanzen, wie Traumlilie und Drachenblut ist ebenfalls enorm angestiegen. Immer mehr Kinder werden von Älteren zu Taschendiebstählen gezwungen.
Die Ursachen dürften klar sein. Zehntausende fristen ihr Dasein in den überbevölkerten und unhygienischen Slums der Stadt.Vor allem die unteren Stadtteile wie Dura und die Maschinerie sind von extremer Armut geprägt. Hier leben die sozial schwachen: Goblinoide, Wandler, Kriegsgeschmiedete, die Kranken und Invaliden des Letzen Krieges. Heimgekehrte Veteranen des Letzten Krieges haben es schwer gute Arbeit zu finden. Nachdem die Armee ihrer Dienste nicht mehr bedarf, stehen viele von ihnen vor dem Nichts. Sogar die Selbstmordrate ist in die Höhe gestiegen.
Natürlich versucht die Stadtwache den Galifar-Kodex so gut es geht durchzusetzen, jedoch ist die Mannstärke der Stadtwache viel zu gering um die ganze Bevölkerung Sharns angemessen zu beschützen. Während die Oberen und Mittleren Stadtteile regelmäßig patroulliert werden, gibt es in den unteren Stadtvierteln sogar Bereiche, in die sich die Wache ohne Verstärkung nicht hinein wagt. Ein Vorschlag aus dem Konzil war die Einrichtung einer sogenannten „Freiwilligen Bürgerwehr“.  Eine Abstimmung darüber wird in den kommenden Tagen stattfinden. [pb]

ANSCHLAG!! Soll der Sharner Kobold mundtot gemacht werden?
Sharn, 18. Aryth 998 NBK
Ein heimtückischer Sabotageakt hat in der gestrigen Nacht das Verlagshaus unserer Zeitung erschüttert. Unbekannte machten sich an den wertvollen Blitzpressen zu schaffen und zerstörten einen Großteil der unbezahlbaren Artikelmanuskripte aus ganz Khorvaire und darüber hinaus!
Die sofort alarmierte Stadtwache konnte einige Hinweise auf die Täter sicherstellen und hat bereits mit der Aufnahme von Ermittlungen begonnen. Die Redaktion des Sharner Kobolds hat der Stadtwache aus eigener Kasse 2000 Goldgalifars übergeben, dieser Betrag wird an all jene verteilt die Hinweise zur Ergreifung der Täter liefern können!
Wir hoffen dass die Schuldigen rasch gefasst und ihrer gerechten Strafe zugeführt werden - denn dieser Anschlag war offensichtlich ein schändlicher Versuch die freie Meinungsäußerung unserer Zeitung verstummen zu lassen!

Aufgrund dieser skandalösen Ereignisse kann der Sharner Kobold vorerst nicht in der gewohnten Regelmäßigkeit erscheinen, wir bitten unsere hoch geschätzten Leser um Verständnis. Unsere Magieschmiede und Redakteure arbeiten Tag und Nacht um unsere Zeitung so schnell wie möglich wieder in der Zuverlässigkeit herauszugeben die wir unseren Lesern schuldig sind.
Bitte halten sie uns auch in dieser schweren Zeit die Treue, der jüngste Versuch den Sharner Kobold mundtot zu machen bestärkt uns nur in dem Wissen dass wir auf dem richtigen Weg  sind! Wir lassen uns nicht einschüchtern und werden auch weiterhin kein Blatt vor den Mund nehmen; der Sharner Kobold wird auch in Zukunft objektiv und ungeschminkt über die wichtigen Themen unserer Zeit berichten - die Stimme der Pressefreiheit lässt sich nicht zum Schweigen bringen! [th]

Skandal! Statue von Königin Wroann wurde Opfer von Vandalen!
Sharn, 02. Vult 998 NBK
In der heutigen Nacht, vergriffen sich offensichtlich äußerste dreiste Vandalen an dem riesigen Bronzeabbild unserer geliebten Nationalheldin Königin Wroann ir´Wynarn. Die überlebensgroße Statue ziert seit 919 NBK das Stadtbild Sharns und wurde von dem berühmten elfischen Bildhauer Elenvor d´Phiarlan unter Zusammenarbeit des Hauses Cannith gefertigt. Typisch für diese Zeit, hält die Statue eine Schwert in der Hand, dass fordernd in die Höhe gereckt ist – als Zeichen der Kampfstärke Brelands. Die Statue thront im Stadtviertel Tavicks Landeplatz und begrüßt somit die auf dem Landweg einreisenden Besucher Sharns und ist ein beliebtes Ziel für Reisende und junge Gelehrte, welche die jüngere Geschichte Brelands studieren.
Heute morgen entdeckten die Stadtwachen, dass sich in der Nacht Vandalen an diesem Monument zu schaffen gemacht haben. In großen, blutroten Buchstaben waren die Worte „Kriegstreiber“ und „Unterdrücker“ auf die Statue geschmiert. Schnell wurden die mit (glücklicherweise nur) roter Farbe gemalten Buchstaben entfernt, nicht jedoch bevor sich eine große Menge Schaulustiger zu Füßen der Statue sammelte.
„Das waren sicher einige der Klager aus Hochmauer, die sollten froh sein hier sein zu dürfen!“ ereiferte sich ein ehemaliger breländischer Veteran. Auch die Wachen vermuten den Täter unter den zugezogenen Cyranern. „Die Täter müssen Zugriff auf Flugmagie gehabt haben. Die Statue ist so groß, eine Sauerei wie diese wäre den Torwachen sicherlich aufgefallen.“ Ein durchreisender Gelehrter aus Arkanix gab folgenden Kommentar: "Die Geschichte bewertet uns nach unseren Handlungen. Und es ist offensichtlich, das Königin Wroann mitverantwortlich für den Ausbruch des Krieges war, als sie sich gegen die Erbfolge auflehnte." Der Sharner Kobold schließt jedoch nicht aus, dass es sich bei den Tätern um Aktivisten der Freiheitsschwertern handeln könnte, einer terroristischen Vereinigung, welche die Abschaffung der Monarchie zum Ziel hat. [pb]

Halblinge gegen Haus Orien
Korth, 07. Sypheros 998 NBK
Nachdem wir vor einigen Ausgaben bereits über eine Serie von Karawanenüberfällen in der Talenta-Ebene berichtet haben, scheint in den letzten Wochen auch die Blitzbahnstrecke Vulyar - Gatherhold immer wieder und in in erschreckend Heftigkeit Ziel von Übergriffen und Sabotageakten geworden zu sein und weder die hauseigenen Sicherheitskräfte Oriens noch der zusätzlich angagierte Geleitschutz scheinen Strecke und Züge ausreichend schützen zu können.
Offizielle Stimmen des Hauses Orien und auch des Königreichs Karrnath machen mehrere, verbündete Stämme von Halblingen für die Zwischenfälle verantwortlich, und auch private Reisende und Augenzeugen bestätigen diesen Vorwurf:
"Hunderte von ihnen waren es! Auf rasend schnellen Echsen und mit grausigem Kriegsschmuck umkreisten sie den zum Halten gezwungenen Zug, versuchten aufzuspringen oder Feuer an den Waggons zu legen! Es war beeindruckend - auf eine schreckliche Art und Weise. Ich kann selbst kaum glauben dass wir noch entkommen konnten!"
Wie dramatisiert dieser Bericht eines Betroffenen, dem bekannten karrnather Schriftsteller Johan 'Greif' Korth, klingen mag, die Reaktionen des Hauses Orien auf die Zwischenfälle bestärken die Tatsachen:
Jüngst veröffentlichte Zahlen zu den Übergriffen auf diesem Streckenabschnitt sprechen von einer zweistelligen Anzahl von Toten und Vermissten, schweren Gütereinbußen und sogar dem Verlust einer ganzen Blitzbahn.
"Ein geregelter Verkehr ist zur Zeit nicht mehr möglich. Durch diese Vorkommnisse hat besagte Strecke deutlich an Rentablilität verloren und verkommt zu einem Verlustgeschäft.", klagte ein Sprecher. "Mittelfristig würde dann nur noch die Stilllegung der Strecke bleiben."
Während sich ein Sonderbeauftragter des Königshauses wesentlich schärfer zu den Überfällen äußerte, sogar von einer "erneuten Kriegserklärung gegen Karrnath" sprach und mit "entschlossenen Konsequenzen" drohte, ließ der Stammesrat von Talenta erneut verlauten dass diese Taten "gegen den ausdrücklichen Willen des Rates" stünden und versprach "die Angelegenheit vollständig aufzuklären".
Namenhafte Experten bezweifeln jedoch sowohl den Erfolg als auch die echte Engagiertheit des Rates bezüglich dieser Ankündigung und vermuten hinter den "erstaunlich koordinierten" Anschlägen nahezu einstimmig die charismatische Halblings-'Prophetin' Holy Uldra welche dafür bekannt sei "im Namen von archaischer Tradition eine erneute Isolation der Halblinge von ihren Nachbarn" anzustreben.
Sollten die Überfälle auf die Blitzbahnlinie also nicht bald unter Kontrolle gebracht werden können würde die zu befürchtende Stillegung der Strecke den ersten Schritt in diese, von der selbsternannten 'Auserwählten Balinors' und ihrer Anhänger angestrebte Richtung markieren.
Nur dass es sich bei diesem Schritt, in der hoffnungsvollen Zeit von Aussöhnung und Verständigung zwischen den Völkern Khorvaires, um einen bedauerlichen und möglicherweise verhängnisvollen Rückschritt handeln würde. [th]

Leserbrief
Sharn, 20. Aryth NBK
Geschätzte Leser. Als Antwort auf Leeroy d'Canniths Kolumne vom 13. Rhaan haben wir folgenden Leserbrief bekommen. Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir uns stets und jederzeit über jede Art von Anregung, Reaktion und Kritik unserer Leser freuen und auch bereit sind, interessante Briefe, die sie, verehrte Leser uns schicken, abzudrucken.

Geehrte Redaktion des Sharner Kobolds

Vor einigen Tagen kehrte ich von einer längeren Reise nach Aundair zurück und habe, um mich über die Erreignisse in Sharn während meiner Abwesenheit zu informieren, den Sharner Kobold durchgeblättert. Dabei stiess ich auch auf einen Artikel meines ehrenwerten Kollegen Leeroy d'Cannith über Sonnenzepter.
Ich selbst habe mich während meiner Studie ausführlich mit der Herstellung und Lagerung von Sonnenzeptern beschäftigt. Natürlich liegt es mir fern, die Kompetenz meines Kollegen anzweifeln zu wollen, doch möchte ich trotzdem eine ergänzende Ausführung zu diesem Artikel anbringen. Sonnenzepter sind nämlich gar nicht so ungefährlich, wie man allgemein meint. Tatsächlich sind mir während meiner Studie mindestens zwei Fälle begegnet, in denen eine Unsachgemässe Lagerung grosser Mengen von Sonnenzeptern zu Bränden geführt hat. Ich möchte darum all jene, die zwecks Weiterverkaufs oder regelmässigen Gebrauchs grosse Bestände auf Lager haben darauf aufmerksam machen, dass die Sonnenzepter von Hitzequellen ferngehalten werden und nicht länger als ein Jahr aufbewahrt werden sollen, weil sonst eine alchemistische Reaktion eintreten kann, die dazu führt, dass eine flüchtige und brennbare Substanz, nicht unählich dem Alchimistenfeuer entsteht.  Seien sie also lieber zu sehr als zu wenig vorsichtig.
Mit besten Grüssen
Alran d'Cannith, Diplomierter Magieschmied, Meisteralchemist zweiter Stufe



Zitat


Romantisches Stelldichein gestört!
Sharn, 7. Vult 998 NBK
Wie unser freier Reporter Roger O'Relly mitteilte wurde heute Nacht in seiner Nachbarschaft ein romantisches Stelldichein gestört. Ein junger Mann, mit einer Laute bewaffnet, spielte vor dem Haus seiner Geliebten ein schlüpfriges Liebeslied. Munil Feuereisen, ein zwergische Anwohner konnte ob dieses Gesangs nicht einschlafen und verscheuchte den armen Tropf mit einer geladenen Armbrust. Hierzu der Zwerg: "Ja, so war es. Ich kam gerade von der Arbeit und war hundemüde. Kaum lag ich im Bett da hörte ich auf einmal diesen Gesang. Ich mein, ich kann normalerweise schon nichts mit Männergesang anfangen, aber dieser Knilch übertrieb es mit der Höhe der Tonlage dermaßen, dass ich handeln musste. Also schnappte ich mir meine Armbrust (Anm. d. Red.: Modell 21 der Donnerwucht-Produktionen) und bin raus auf die Straße. Hab ihn angeschrien, dass er sich verziehen solle, aber der unverschämte Lümmel sang einfach weiter. Da hab ich ihm den Hut vom Kopf geschossen. Daraufhin ist er gelaufen, ich sag es Ihnen!" Nach weiteren Fragen gab Mr. Feuereisen schließlich zu, das Lied welches der Knabe gesungen haben soll, zu kennen. "Ja es war "Die Blume der Lady" - ich sag ja: unverschämtes, schlüpfriges Zeug!". Womit Munil nicht gerechnet hatte, war der Unmut der Anwohner, den seine Aktion nach sich zog. "Da stand ich auf der Straße, hielt seinen Hut in den Händen, und was machen meine unverschämten Nachbarn. Sie buhten mich aus und schrien mich an. Wohlgemerkt, nicht die Herren, nein, ihre Frauen standen am Fenster, nur leicht mit Nachtgewändern bekleidet und riefen, dass ich den Sänger wiederholen solle."
Wem das Lied gewidmet sein sollte, konnte uns der Zwerg leider nicht sagen. Das Haus vor dem der Sänger stand, sollte eigentlich leerstehen.[tm]

Spoiler (Anzeigen)


Talenta-Sonderaustellung in Sharn
Sharn, 4. Olarune 999 NBK
In diesen Tagen öffnet in Sharn die Sonderaustellung  „Talenta-Ebene – Land der Kreaturen zerfleischenden Monster“. Kayd Ebenschreiter, selbst talentanischer Halbling, möchte mit dieser Austellung, so sagt er, den Bewohnern Sharns die Talenta-Ebene von einer ganz anderen Seite zeigen.
Bei einer Werbeveranstaltung für seine Vorstellung sagte er: Viel ist über meine Heimat ihm Umlauf, meist Negatives. Doch dies sind alles Vorurteile. Dies möchte ich mit der Austellung an sich zeigen, was hoffentlich auch schon durch den Titel anklingt.
Großes Aufsehen erregte die Austellung bereits vor einigen Monaten, als sie von den Sharner Behörden nicht genehmigt wurde. Das Wort Rassismus wurde laut und nach weiteren Protestschreien wurde sie schließlich freigegeben. Doch nicht nur aus diesem Grund sind die Kultur-Interessierten besonders gespannt. Kayd Ebenschreiter kündigte ein besonderes Austellungsstück an, dass in dieser Form in den nächsten 100 Jahren nicht mehr zu sehen sein wird.
Die Austellung findet am/in/auf [Ort] statt und wird kommenden Zor um 19.00 Uhr geöffnet. [mx]

Gibt es noch immer Kriegsgefangene in Darguun?
Rhukaan Draal, Darguun, 4. Olarune 999 NBK
In letzter Zeit tauchen in ganz Breland vermehrt Gerüchte auf, dass sich in Darguun noch immer einige wenige Lager mit breländischen Gefangenen aus dem letzten Krieg befinden sollen. Die Regierung in Wroat hat sich mit dem Lesh Haruc in Verbindung gesetzt und darüber informiert, dass solche Lager eine Gefahr für den weiteren Friedensprozess und die Beziehungen zwischen Breland und Darguun darstellen könnten. Offizielle Stellen in Rhukaan Draal dementierten umgehend jede Kenntnis von der Existenz solcher Lager, gaben aber zu, dass es durchaus im Bereich des Möglichen liege, dass unzivilisierte Bergstämme noch immer Sklaven halten und dass man Nachforschungen in diese Richtung anstellen werde. [el]

Lhesot kommentiert: Von Dreck und Diamanten
Sharn, Far, 13. Zarantyr, 999YK
Man möchte meinen, dass tief im Dreck dieser Stadt etwas funkelt, so voll Anziehungskraft, dass auch ehrenwerte Bürger in die Grotten und Slums Sharns hinabsteigen, um dieses zu begutachten. Gespickt mit den kühnsten Erwartungen verlieren sich immer mehr Breländer im Sog eines konspirativen Netzwerks aller übelster Sorte. Viel 'Gutes' hört man indes davon: Es sei neu, verwegen, durchtrieben und andere  hiesige Zeitungen berichten bereits sehr positiv hierüber.

Nun, es macht auf jeden Fall den Anschein, dass einige unter Ihnen, meine geneigten Leser, sich mehr und mehr solcher Dinge annehmen. Sicher verstanden Sie sogleich, dass es sich bei meinen Anspielungen um nichts weniger als das jüngst eröffnete "Diamanttheater" in den Tiefen Menthis' handelte.
Zunächst war es nur der nicht-breländische Pöbel, der sich dieser Sache annahm, doch jetzt strömen immer mehr von Ihnen, treuen und aufrichtigen Breländern, in ein Theater, in dem subversives Spiel von bald konspirativem Ausmaße den Glanz und die Glorie Brelands, für die unzählige unserer treuesten Seelen im Letzten Krieg gefallen sind, zelebriert werden. Initiiert von dem neuen 'Stern' am Sharner Kulturhimmel Luca Syara verstehen es die Stücke, systematisch die Massen mit frech frivolen Parolen und Inszenierungen von einem neuem Ideal zu überzeugen, das jedem Breländer zutiefst Ekel bereiten müsste. Wo sind die Tugenden, die das Klassische Theater in Mitten Menthis' immer wieder auf ein Neues zeigt? Tapfere Helden unserer Nation, wie sie im Kampf gegen Kronverräter aus Thrane oder bestialische Horden aus Darguun ihre Lieben hier in diesem wunderschönsten aller Länder Khorvaires schützen, werden scheinbar vergessen oder von Ihnen als nicht mehr 'in' eingestuft.
Spricht es denn nicht für ihr Unvermögen, dass Fräulein Syara es nur in ein Theater in den Tiefen Menthis' geschafft hat?
Um nun keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich selbst habe mich in die Grotten Sharns hinabbegeben, um mir ein Urteil von diesem Spiel zu machen. Und ich sage Ihnen, dass ich zutiefst beschämt war, wie sich viele Breländer gar zur Gänze vergnügt einem klamaukhaften und völlig niveaulosen Schund zufrieden gaben. Die zentrale Aussage, die das gezeigte Spiel, man nannte es wohl "Von Kronen und Königen", postulierte, war stets die selbe, unbegründete Annahme, es gäbe in den administrativen Ebenen unseres Königreichs bis hin zu unserem strahlenden König Boranel Korruption. Dass für diese infame Verleumdung weder Beweise, nicht einmal Indizien, sondern nur possenhafte Clownerie, die sich selbst noch als 'Kunst' schimpfte, geliefert wurde, zeigte nurmehr, dass wir vielleicht in einer Zeit angelangt sind, in der wahre, epische Kunst nicht mehr anerkannt wird.

Nun frage ich Sie, meine werten Leser: Sind Sie wirklich geneigt, die traditionsreiche Kunst Brelands für einen weniger als gar nicht unterhaltenden Abend im Dreck Sharns zu opfern? Wenn Sie nach wahrer Korruption suchen wollen, dann fangen Sie genau da an, wo von ihr angeblich berichtet wird, nämlich im Diamanttheater - anders kann ich mir nämlich nicht erklären, wie ein Fräulein Luca Syara es überhaupt in die Theaterwelt der farbenreichsten und größten Stadt des Kontinents schaffen konnte. [sl]

Spoiler (Anzeigen)
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Wormys_Queue

  • Mitglied
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #7 am: 23. Dezember 2007, 11:30:33 »
Zitat

Gasthaus des Monats: „Zur Seidenschlange“
Sharn, 23. Vult, 999 NBK

Wer kennt nicht die Umgebung um die Cassan-Brücke, auch liebevoll „Klein-Schattenmarschen“ genannt. Hier ließen sich die ersten Immigranten aus den Schattenmarschen nieder und gründeten ihre eigene kleine Gemeinde. Ein Großteil der Bevölkerung besteht aus Orks, Halborks und Menschen aus den Schattenmarschen. Deshalb sollte sich der Besucher auch nicht durch die durchwegs zweisprachigen Straßen- und Gaststättenschilder verunsichern lassen. Neben der Gemeinsprache wird dort fast nur orkisch gesprochen – ja viele Bewohner scheinen nicht einmal der Gemeinsprache fähig. Die Gegend hier gehört nicht unbedingt zu den Vorzeigevierteln der Stadt; die kleinen Geschäfte, in deren schummriger Beleuchtung seltsame Gestalten sitzen und auf Kundschaft warten, sehen nicht besonders vertrauenerweckend aus. Auch die ungewöhnliche Architektur – auf Stelzen errichtete Bambushütten – lässt dieses Viertel besonders exotisch erscheinen. Eine weitere Besonderheit des Bezirks: Auf den überfüllten Straßen mühen sich Rikschaziehende Halborks ab, ihre Fahrgäste an das gewünschte Ziel zu bringen. Gasthäuser und fahrende Essenhändler findet man zuhauf . Doch wir suchen das von Haus Ghallanda prämierte Restaurant von Tarakarrnaa, einer halborkischen Immigrantin aus den Schattenmarschen und ausgezeichnete Köchin auf, dass den wohlklingenden Namen „Zur Seidenschlange“ trägt.
Bereits am Eingang schlägt einem eine gewaltige Geräuschkulisse entgegen – plappernde Stimmen auf Orkisch und (mit starkem Dialekt) Gemeinsprache. Davon sollte sich der neue Besucher jedoch nicht abschrecken lassen. Eine kleine Vorwarnung hier: die Leute aus den Schattenmarschen sind beim Essen ziemlich laut und normales Essbesteck wie Messer und Gabel werden Sie hier nicht bekommen. Für Schattenmarscher ist gemeinsames Essen Tradition, es wird starker hausgebrannter Schnapps getrunken (den sie in der einen Hand halten) während man mit der anderen Hand die sogenannten Esstäbchen zum Essen benutzt. Während all dem wird natürlich lautstark debattiert. Das Gasthaus selbst versetzt einen nahezu in eine andere Landschaft. Der Boden ist mit Wasser geflutet und mit kunstvollen Gehsteinen gepflastert. Aus dem Wasser ragen grüne Bambushalme und jeder Tisch steht auf einer eigenen grünen Insel inmitten des Wassers. Im Wasser selbst tummeln sich bunte Fische und auf der Oberfläche Seerosen. Wenn einem die Lautstärke zuviel wird, kann man abseits von den Hauptinseln selbstverständlich –durch magische Stille- abgelegene Tischinseln mieten.
Die Küche der Schattenmarschen ist vielfältig wie ihre Bewohner. Viel Fisch, Meeresfrüchte, Obst und vor allem Reis. Dieser wird zu fast allen Gerichten als Beilage gereicht. Eine besondere Spezialität des Hauses sind Schlangen und Fische, die teilweise sogar roh (natürlich gewürzt und kunstvoll in Sumpfblätter gewickelt die mitverzehrt werden) verspeist werden. Weniger abenteuerlustige Gäste greifen zu Gerichten wie „Goldbraun Gebratene Schlange mit scharfen Gewürzen“. Keine Sorge, das Schlangenfleisch erinnert stark an Hähnchen und ist sicherlich nicht giftig. Jedoch sollten Sie davon absehen, wenn Sie Schlange bestellen, die angeblich potenzsteigernde Tinktur aus Blut und Galle der Schlange mit Schnaps vermischt zu trinken. Die Orks glauben fest daran - doch es schmeckt widerlich. Eine andere Köstlichkeit, die oft als Vorspeise serviert wird ist die Sumpfschildkrötensuppe. Krokodilsteaks mit Kartoffeln sind ebenfalls ein sehr beliebtes Gericht. Es scheint kein Tier in den Schattenmarschen zu geben, welches Tarkaarnaa und ihre 3 Köche nicht zu einer exotischen Köstlichkeit verwandeln können. Sumpfechsen am Spieß, Frittierte Insekten, in Wein eingelegte Shrimps aus den Küstenstädten. Manche der Tiere werden sogar vor den Augen der Gäste von Halborks auf Gehstelzen im Wasser gefangen. Frischer geht es nicht! Getrunken wird zu den Gerichten oft starker Schnaps, sogenannter Reiswein. Aber auch Wein und ein Tal-ähnliches Getränk namens 8-Schätze-Tee. Dieser besteht aus, wie der Name sagt, 8 Zutaten, wie Gewürzen, Obst und Blumen. Man gießt ihn bis zu fünf Mal wieder auf und er schmeckt jedes Mal anders und ist eine wahre Köstlichkeit. Jedem Genießer, der etwas exotisches sucht, sei deshalb ein Besuch bei der „Seidenschlange“ wärmstens ans Herz gelegt. [pb]
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

Wormys_Queue

  • Mitglied
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #8 am: 23. Dezember 2007, 11:37:56 »
Zitat
Lhesot kommentiert: Aus Holz und Stahl geboren, heute für die Schmiede bestimmt - Das Problem mit Kriegsgeschmiedeten
Sharn, 23. Vult, 999YK

Für den Krieg erschaffen, in den Krieg gezogen, im Krieg zerstört - dies war das Leben eines Kriegsgeschmiedeten und es war gut so. Ihrer einzigen Bestimmung folgend, die Leben der Söhne und Töchter Brelands zu schonen, wateten sie einst in die Schlacht gegen wiederauferstandene Karrnathi und wahnwitzige Theokraten aus Thrane. Sie taten dies gut und ohne zu fragen, ihr Zweck war der Krieg, der Krieg ihr Zweck. Und mit Wegfallen des Krieges erlischt dieser Zweck wie auch ihre Existenzberechtigung.

Warum, frage ich Sie, meine geneigten Leser, gibt es immer wieder Proteste auf den Straßen Sharns, bei denen ehrwürdige Mitbürger aus Fleisch und Blut die Frage ob der zweifelhaften Gleichberechtigung der Kriegsgeschmiedeten stellen? Ich frage weiter: Warum gewährt man einem Ding, das nicht einmal atmen kann und muss, die vollen Rechte eines Breländers, der tagtäglich die freie Luft des Vaterlands atmen darf, will und kann?
Sicher, der eine oder andere von Ihnen mag nun postulieren, dass diese Geschöpfe so etwas wie eine Seele besäßen. Doch rüge ich Sie dafür, meine Damen und Herren, denn welch großartiger Schöpfer vermag bitte so etwas wie eine Seele zu erschaffen? Den Körper zu erschaffen und ihm einige Funktionen zu ermöglichen, dies ist zweifelsohne eine große Meisterleistung - doch ist jene Meisterleistung, wahrhaftiges Leben zu generieren, nie geschafft worden. Warum spräche man denn sonst vom Untode, wenn man an die Heerscharen Karrnaths denkt? Ich stelle diese mechanischen Dinger, die völlig zurecht nur den Namen Kriegsgeschmiedete tragen, auf eine Stufe mit diesen Wesen: Nützlich im Krieg, aber seelen- und damit charakterlos und darüber in den heutigen, glorreichen Friedenszeiten im herrlichen Breland nicht mehr zu gebrauchen und viel mehr noch eine Gefahr! Unlängst hört doch ein jeder mündige Bürger Sharns von den nächtlichen Übergriffen wildgewordener, mechanischer Bestien, die die ihnen innewohnende Gewalt nicht beherrschen können. Sie sind für den Krieg geschaffen und dieser nährt sie - gibt es keinen Krieg mehr, so suchen sie ihn sich, und das auf unseren Straßen!

Nun, so ganz möchte ich diesen Dingern auch nicht den Nutzen in heutigen Tagen absprechen. Sicher gibt es keine ergiebigeren Arbeiter als jene für jede Baustelle oder Schmiede. Sie machen dies wirklich sehr volltrefflich und genau hier sehe ich auch ein weiteres Problem: Mit ihrer seelenlosen Weise stehlen sie guten Bürgern dieser Stadt die Arbeit, sie nehmen ihnen jegliche Grundlage, ihr Leben zu meistern. Und so sehen wir in den tiefsten Ebenen Sharns vor allem eines: Verarmte Sippen gescholtener Breländer, denen die rechtschaffene Arbeit von jenen unsäglich verruchten Wesen genommen wurde!

Führt man sich nun noch vor Augen, dass diese Kriegsgeschmiedete regelmäßig in diesen Tiefen Überfälle und Gewaltakte verüben, so sind sie schlicht als doppelt verwerflich zu betrachten: Sie treiben die treuen Seelen Sharns und Brelands in die abscheulichen, stinkenden Tiefen Sharns, um sie dort abschlachten zu können!

Wenn ich dies alles betrachte, so kann ich nur ein Fazit ziehen, mein geneigter Leser: Die Kriegsgeschmiedeten müssen abgeschaltet werden, allesamt, ohne Ausnahme. Die Einreise jener in unser gelobtes Königreich muss verwehrt bleiben, nein, am besten sollten jene, die bestrebt sind, in unser Territorium einzudringen, an Ort und Stelle eingeschmolzen werden! So würden unsere Straßen sicherer für uns und unsere Kinder, die nach den Grauen des Krieges besser in einer Zeit des Friedens aufwachsen sollten. [sl]

Spoiler (Anzeigen)
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

hewimeddel

  • Mitglied
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #9 am: 15. Januar 2008, 18:30:35 »
Zitat
Sharn Aktuell

------------------
Politik

------------------

Wissenschaft

Leeroy d’Cannith: kleine Tipps
Sharn, 15. Zarantyr 998 NBK
Ich grüße Euch, meine wissbegierigen Leser zu der ersten Ausgabe meiner eigenen Kolumne. In dieser geht es um den Zusammenbau allerhand nützlicher Sachen und jeder Menge Tipps dazu. Ob Magie oder nicht, hier werden Handwerkerwünsche wahr. Hier werde ich in den folgenden Ausgaben auch Leserbriefe beantworten.
Aber fangen wir doch gleich mit etwas Kleinem, Einfachem, jedoch Interessantem an: dem richtigen Hantieren mit Sonnenzeptern. Ich höre immer wieder die Frage, „Kann man sich daran verbrennen?“, nun, die Antwort ist nein. Durch die Magie entsteht etwas, das wir in Fachkreisen als Kaltes Licht bezeichnen. Man kann es ohne Probleme überall anfassen, auch wenn es aktiviert wurde. Um das Zauberzepter zum Leuchten zu bringen, ist nicht mehr als ein leichter Schlag gegen einen festen Untergrund nötig. Seine Leuchtkraft entspricht in etwa dem Tageslicht, jedoch nur in einem Radius von 4,50 Metern. Seine Leuchtdauer beträgt etwa 6 Stunden.
So, meine lieben Leser, jeder Anfang ist klein und so soll es das von meiner Seite gewesen sein. Ich freue mich schon darauf, über Eure Leserbriefe zu grübeln. [tx]

------------------

Geschichte

------------------

Kultur

Leserbrief: Blasphemie in unserer Mitte!
Sharn, 15. Zarantyr 998 NBK

In meiner Funktion als Dozent für komparative Supernaturalistik habe ich mich in letzter Zeit mit einer nur wenig bekannten Ausrichtung der übernatürlichen Kräfte befasst und schockierende Entdeckungen gemacht. Die Rede ist natürlich von der verdammungswürdigen Praktik, die von ihren Anhängern, den so genannten Kalashtar, als Psionik bezeichnet wird.
Fassen wir zuerst zusammen, was wir über die normale, gottgewollte Magie wissen: Es gibt sie in vier Ausrichtungen. Die Priester der silbernen Flamme  bekommen ihre Kräfte direkt vom heiligen Feuer eingegeben. Die Druiden der nördlichen Lande, so barbarisch manche ihrer Bräuche auch sein mögen, gewinnen ihre Kräfte aus der Natur, also einer Schöpfung der Götter. Die arkanen Magier, auch wenn manche von ihnen der Blasphemie anheimfallen, gewinnen ihre Kräfte durch lange, harte und gottgefällige Studien der Schöpfungsgesetze und die Hexer schließlich gewinnen ihre Kraft von ihren Ahnen.
Doch woher gewinnen "Psioniker" ihre Kräfte? Gespräche mit den wenigen Psionikern, die die Frechheit besaßen, offen in unserer schönen Stadt aufzutreten, enthüllten, dass ihre Kräfte "aus der Tiefe ihres eigenen Geistes" kommen. Und noch schlimmer: sie behaupten sogar, dass ihre Kräfte denjenigen jedes Priesters oder Magiers ebenbürtig seien! Überlegen Sie sich, lieber Leser, was hier impliziert wird! Diese Häretiker stellen ihr eigenes Selbst auf eine Stufe mit der göttlichen Schöpfung, ja der Flamme und den Göttern selbst!
Doch damit nicht genug. Meine eigenen Studien haben noch viel erschreckendere Zusammenhänge ergeben. Tatsächlich kommt diese Kraft von einer Quelle, die ungleich finsterer ist. Die Psioniker begehen nicht nur Häresie in Geist und Wort, nein, sie paktieren mit dämonenartigen Kreaturen, den Quellen der Alpträume aufrichtiger Menschen, um diese zu erhalten. Zu welchen Tiefen der Niederträchtigkeit kann jemand noch sinken, der sich mit Wesen einlässt, deren erklärtes Ziel eine Invasion unseres heiligen Eberron ist, um all seine gottesfürchtigen Bürger auf ewig in Albträumen zu versklaven? Können wir dulden, dass diese Ketzer in unserer Stadt ihre eigene, verderbte Kommune errichten?
Nein, sage ich, und dies mit Entschlossenheit. Bürger Sharns, wehrt euch, solange noch Zeit ist! Betet zur silbernen Flamme, dass das göttlich reinigende Feuer auf sie niederfahren möge!

Professor Jakobian Dschigg, besorgter Bürger

Kommentar des Redakteurs: Die hier dargestellten Aussagen spiegeln nicht zwingend jene des Sharner Kobolds oder irgendwelcher seiner Redakteure wieder. [El]

------------------

Mysteriöser Sensenmann geht erneut um – Kinder sind begeistert!
Karrnath, 15. Zarantyr 998 NBK

In den letzten sechs Jahren wurde es in Korth zu einer lieben Tradition, dass der Sensenmann umgeht. Niemand weiß wer er ist, niemand weiß, woher der Sensenmann kommt. Doch eines ist sicher, die armen Kinder der Stadt lieben ihn und er wird auch dieses Jahr sicherlich sein Werk tun.

Beschreibungen nach handelt es sich um einen hageren Mann, der eine schwarze Kapuzenrobe trägt und ohne Spuren zu hinterlassen über den Schnee hinwegschreitet. Bei jedem dieser Schritt soll es unter seiner Robe Knacken und Klappern, so die Beschreibung zweier Buben. Desweiteren ist der Sensenmann mit einer schwarzen Sense bewaffnet.

Einer der Jungs berichtete uns auch: „Es war so kalt, dass uns der Atem noch auf den Lippen gefror. Da erschien der Sensenmann aus dem Nichts und sprach uns mit seiner hohlen Stimme an. Wir blieben vor Angst zitternd stehen, da streckte er seine Hand aus und berührte uns mit seinem kalten Griff leicht an der Stirn. Dann packte er an seinen Gürtel, löste einen Geldbeutel und warf ihn uns vor die Füße. Er trat zurück und wurde von der Dunkelheit geschluckt. In dem Beutel waren achtundneunzig Goldmünzen. Jetzt haben wir ein besseres Leben.“

Knapp ein halbes Dutzend Kinder aus armen Verhältnisse wurde bereits entsprechend reich beschenkt. In so kalten und unwirtlichen Zeiten ein wahrer Segen für die Ärmsten unter uns. Viele Kinder und deren Eltern – auch aus wohlhabenden Familien – hoffen nun ebenfalls auf einen Besuch des Sensenmannes. Um ihn anzulocken stellen einige Einwohner der Stadt Totenschädel in die Fenster, in denen eine Kerze dem Sensenmann den Weg leuchtet.

Feldwebel Nogri Yakson von der Stadtwache wurde von uns entsprechend befragt, ob eine Gefahr vom Sensenmann ausgehe. Seine Antwort lautete: „Nein, keinesfalls. Es handelt sich wahrscheinlich um einen Magier, der den Menschen in seiner Heimat etwas Gutes tun möchte. Wir sollten uns über diese Großzügigkeit freuen und ein Lichts ins Fenster stellen, um dem Sensenmann zu zeigen, dass er willkommen ist“.

Dem bleibt kaum noch was hinzuzufügen und so verabschiede ich mich, um selbst noch einen Schädel zu entzünden.

Lasyat Saltay, freier Reporter

------------------

Seltsame Todesfälle leicht gestiegen
Karrnath, 15. Zarantyr 998 NBK

Wie jeden Monat veröffentlichte die Gilde der Nebelwand zu Karrlakton die Statistiken zu den Opfern, die durch direkte oder indirekte Auswirkungen der Nebelwand zu Schaden oder zu Tode kamen. Jubb Teerwall, Zweiter Schreiber der Gilde, informierte uns dahingehend, dass die Todeszahlen leicht gestiegen seien. Die Gilde der Nebelwand führt diesen Umstand daraufhin zurück, dass es immer mehr Abenteurer von Karrnath aus ins Klageland zöge. Dabei seien auch viele Sonntagsjäger, die einfach ihr Glück versuchen wollten, um wohlhabend zurückzukehren.

Unseren Informationen nach sind die Zahlen jedoch unsicher. Ein anonymer Informant wies darauf hin, dass es innerhalb der Gilde zu Streitigkeiten gekommen sei. Scheinbar wurden einige der Statistiken gefälscht, um der Gilde mehr Gewicht zu verleihen. So wäre der Anstieg in diesem Jahr - etwa knapp vierzig mysteriösen Toten durch nekromantische Einwirkungen – vergleichbar mit dem Anstieg vor neunundvierzig Jahren, vor achtundneunzig Jahren und vor einhundertsiebenundvierzig Jahren. So jedenfalls Aufzeichnungen aus der Staatsbibliothek in Korth. Zu dieser Zeit gab es keine Nebelwand und die Todesfälle müssten aus der Statistik gestrichen werden, das sie dort fehl am Platze seien. Gleiches gälte für die Toten des Unfalls vor zwei Wochen in Korth, bei denen eine magische Explosion sieben Bürger in einen schwarzen Höllenschlund zog. Der Unfall stünde weder in Beziehung zum Klageland, noch dürften alle mysteriösen Todesfälle Karrnaths in die Statistik einfließen.

Ob und wie dieser Streit beigelegt wurde, weiß derzeit niemand zu sagen. Tatsache ist, dass die Gilde weiterhin ihre Dienste und Informationen zur Nebelwand gegen Aufwandsentschädigung anbietet. Preislisten können in Karrlakton eingesehen werden.

Benisola Tragi, freie Reporterin

------------------

Koboldgeflüster

------------------
"The right way to play guitar is to play thrash metal" (Mike Mearls)

Talamar

  • Administrator
    • http://www.dnd-gate.de
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #10 am: 31. Januar 2008, 08:02:54 »
Zitat
Von Xorus:

Leeroy d’Cannith kleine Tipps
Sharn, 13. Rhaan 998 NBK
Ich grüße Euch, meine wissbegierigen Leser zu der ersten Ausgabe meiner eigenen Kolumne. In dieser geht es um den Zusammenbau allerhand nützlicher Sachen und jeder Menge Tipps dazu. Ob Magie oder nicht, hier werden Handwerkerwünsche wahr. Hier werde ich in den folgenden Ausgaben auch Leserbriefe beantworten.
Aber fangen wir doch gleich mit etwas kleinem, einfachem, doch interessantem an: dem richtige Hantieren mit Sonnenzeptern. Ich höre immer wieder die Frage, „Kann man sich daran verbrennen?“, nun, die Antwort ist nein. Durch die Magie entsteht etwas, das wir in Fachkreisen als Kaltes Licht bezeichnen. Man kann es ohne Probleme überall anfassen, auch wenn es aktiviert wurde. Um das Zauberzepter zum Leuchten zu bringen, ist nicht mehr als ein leichter Schlag, gegen einen festen Untergrund nötig. Seine Leuchtkraft entspricht in etwa dem Tageslicht, jedoch nur nur in einem Radius von 4,50 Metern. Seine Leuchtdauer beträgt etwa 6 Stunden.
So, meine lieben Leser, jeder Anfang ist klein und so sollte es das gewesen sein, von meiner Seite. Ich freue mich schon über Eure Leserbriefe zu grübeln. [tx]


Leserbrief
Sharn, 03. Olarune 998 NBK
Hallo Leeroy!
Mein Name ist Minur und ich habe da mal eine Frage. Als Ladenbesitzer in Sharn habe ich das Problem, meinen großen Vorrat an Donnersteinen so zu lagern, dass sie sich gegenseitig nicht entzünden oder nass und somit unbrauchbar werden. Wie und wo kann ich die Steine in meinem Laden am sichersten lagern?
Eine rasche Antwort ist dringend von nöten.

Habt Dank und mit Galifar´s Segen

Minur [xu]


Totenkult und Ahnenverehrung – Ein Bericht von Ebeneezer Jonz
Sharn, 23. Rhaan 998 NBK
Viele meiner Leser glauben an ein Leben nach dem Tode und jede Kultur Eberrons praktiziert ihren Totenkult auf ihre eigene Art und Weise. Ich, der weitgereiste Ebeneezer Jones, hatte die Ehre die ehrwürdige Nation Aerenal zu bereisen. Und als einer der wenigen Nichtelfen durfte ich sogar die sogenannte „Stadt der Toten“ – bei den Elfen als Shaer Mordai bekannt betreten und somit Augenzeuge einer einzigartigen Kultur und Art der Ahnenverehrung werden.
Die Aereni teilen eine ganz besondere Einstellung zum Tod, er ist nicht zu fürchten, sondern nur eine Art Übergang auf den viele Elfen sich sogar freuen und sorgfältig vorbereiten. Jede der zahlreichen Elfenfamilien auf Aerenal hat eine andere Art ihre Verehrung des Todes. Viele tragen die aufwendig hergestellten und kostbaren Totenmasken, andere tätowieren sich mit weißer Farbe totenschädelähnliche Muster ins Gesicht und ganz extreme Aereni verändern mit magischen und alchemistischen Mitteln ihren Körper – die Haut altert und wird pergamentartig und die elfenhaften Bewegungen werden steif. Andere Mittel lassen den Lebenden wie einen Toten riechen – eine makabere Art des Parfums, die der Himmlischen Heerschar sei Dank, keine so große Verbreitung gefunden hat. Allerdings wird diese Lebenseinstellung nicht nur körperlich ausgelebt – viele Familien bereiten sich auch geistig auf ihre nächste Daseinsstufe vor: die Todlosigkeit.
Gleich am Anfang möchte ich betonen, dass es sich bei den Todlosen keineswegs um normale Untote handelt. Auch wenn für den Laien kein Unterschied zu bestehen scheint. Doch macht nicht den Fehler einen Aereni-Elfen auf diese Tatsache hinzuweisen – normale Untote stellen für sie einen Affront und Perversion dar. „Leichenschänderei“ wie sie in Karrnath betrieben wird, ist für die Elfen ein abgrundtiefer Frevel am Körper des Verstorbenen, wie man mir erklärte.
Die Todlosen, sind im Gegensatz zu den bekannten Karrnischen Untoten, von einer Art positiven Energie erfüllt, die wohl aus dem Glauben ihrer Nachfahren entströmt. Und noch ein wichtiger Punkt, die Todlosen verfügen immer noch über ihr altes Bewusstsein. Nur Elfen die große Taten in ihrem vergangenen Leben vollbracht haben, werden zu dieser Stufe der Existenz gebracht. Jedoch müssen diese großen Taten nicht zwangsläufig auf kämpferischen Taten bestehen. So gibt es auch Todlose Ratgeber, die sich zu ihren Lebzeiten als außerordentlich weise und intelligent bewiesen haben.
Doch warum diese Art des Totenkults? Allein durch das Wandern in der Hauptstadt der Elfen konnte ich diese Fragen nicht beantworten und so machte ich mich auf in die Stadt der Toten, wo mir ein kurze Audienz mit einem Todlosen Ratgeber gestattet wurde. Im Gegensatz zu den anderen Städten der Elfen war diese „Nekropolis“ aus Stein erbaut, gehäuft mit Krypten, Statuen, Denkmälern und Schreinen welche den großen Helden vergangener Zeiten gewidmet waren. Hier war ich nun im spirituellen Herz des gesamten Elfenvolkes, umgeben von wandelnden Toten. Könnt ihr euch auch nur einen Moment mein Gefühl der (Ehr-)Furcht und des gleichzeitigen Triumphes vorstellen? In der Stadt der Toten, traf ich auf den Todlosen Ratgeber Darghul Mendyrian aus der königlichen Blutlinie. Es war eine eisige Begegnung, die ich wohl nie in meinem Leben vergessen werde. Obwohl ich Höflich empfangen wurde, wurde mir durch die distanzierte Art schnell bewusst das ich an diesem Ort nicht wirklich willkommen war. Ich versuchte meine Fragen so schnell wie möglich zu stellen.
Warum also dies alles? Die Elfen sind der Ansicht, das Leben sei eine spirituelle Reise, welche Jahrtausende erfordere. Und selbst die langlebigen Elfen sind in ihren sterblichen Hüllen nicht in der Lage diese Reise erfolgreich zu beenden. Nur die Todlosen haben genügend Zeit um die Reise zuende zu bringen. Die Todlosen sind also auch noch nicht das Ziel dieser Reise – sondern lediglich ein weiterer Schritt. Irgendwann wird selbst die körperliche Hülle der Todlosen so schwach das nichts mehr anderes als die wahre Essenz des elfischen übrig bleibt. Das ist soll dann das Ende des Weges sein.
Nach dieser recht kurzen Erklärung, die durch meine mangelnden Kenntnisse im altelfischen Dialekt sicherlich nicht 100% korrekt wiedergegeben wurden, brannten mir noch dutzende weitere Fragen auf der Zunge. Doch die kurze Zeit der Audienz war abgelaufen und todlose Soldaten eskortierten mich sicher zurück in die Hauptstadt, wo ich nun an meinem Bericht arbeite. In 3 Tagen läuft das nächste Schiff nach Khorvaire aus. Und dann geht es auf zur nächsten Expedition, wo ich ihnen eine weitere Kultur näher bringen möchte. Sie dürfen bereits gespannt sein. Ihr Ebeneezer Jones! [pb]

Leserbrief
Sharn, 03. Olarune 998 NBK
Gailfar möge euch schützen Ebeneezer Jonz,
Ich habe voller Faszination Euren Artikel über den Todlosen Hofstaat gelesen. Hier in Sharn kann man einige Eindrücke der jeweiligen Kulturen durch Kleidung, Gepflogenheiten und leider auch Körperpflege erhalten, aber die Wahrheit nur erahnen. Wer weiß schon, ob die gut betuchte Halblingssippe, die gerade in Sharn ihre Vorräte für eine Expedition aufstockt, nicht in Wirklichkeit in ihrem Heimatland die verfeindeten Sippen mit einem guten Wein zum Bankett verspeist hat? Wer sagt uns nicht, dass die Ogerfamilie, die unter erbärmlichen Umständen im Nebenturm haust, nicht früher in ihrer Heimat wohlhabend und einflussreich war.
Euer Einblick in das Leben dieser uns so fremd vorkommenden Kulturen könnte uns alle ein Stück weiter zusammenrücken lassen, weil wir vielleicht doch nicht so unterschiedlich sind, wie der äußere Anschein es zulässt. Er könnte aber auch so manches Verbrechen vereiteln, wenn wir etwas mehr Bedächtigkeit und Vorsicht walten ließen.

Ich erwarte voller Sehnsucht die nächsten Berichte über eure phantastischen Erlebnisse bei so mancher Kultur, mit der wir wohl noch nie gespeist oder ihr Heiligtum erblickt haben.

Erisna [xu]



MORD! Professor Bonal Geldem ermordet!
Sharn, 13. Rhaan, 998 NBK
Der bekannte Gelehrte der Morgrave Universität wurde heute Nacht tot in den Straßen aufgefunden. Geldem, der ein beliebtes Mitglied der Fakultät war und sich auf Prä-Galifarische Geschichte spezialisiert hatte wurde offenbar Opfer eines grausamen Attentats. Kollegen und Schüler seines Lehrstuhls zeigen sich entsetzt über diese skrupellose Tat. Feldwebel Dolom, der ranghöchste Stadtwächter am Tatort wollte gegenüber unserem Reporter keine Stellungsnahme zu dem Vorfall abgeben. Bewohner der umliegenden Türme gaben an, einen Kriegsgeschmiedeten und eine Gruppe „zwielichtiger Gestalten“ am Tatort gesehen zu haben. Unsere Zeitung wird Sie, den verehrten Leser, natürlich auf dem Laufenden halten. Die Beisetzung findet auf Wunsch der Verwandten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Solange der Lehrstuhl keinen Nachfolger gefunden hat, werden bis auf weiteres die Vorlesungen in prä-galifarischer Geschichte entfallen. [pb]


MORD! Professor Bonal Geldem ermordet! Assistent der Drahtzieher?
Sharn, 02. Olarune 998 NBK
Dem Sharner Kobold wurde in der vergangenen Woche ein Brief zugespielt, welcher brisante Informationen zu unserem Artikel über den Mord an Professor Bonal Geldem beinhaltet. Laut dem Brief liegen einer unbekannten Person Beweise vor, die den Assistenten des Professors, Dr. Hans Hansen, als Auftraggeber dieses Mordes an seinen Vorgesetzten entlarven können. Der Brief wurde sofort an Feldwebel Dolom weitergereicht, der nach eigener Aussage den neuen Indizien sofort nachgehen wird. Kollegen beschreiben Dr. Hans Hansen als geachteten jungen Mann, der immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Studenten hat. Trotz dem hervorragendem Abschluss als Jahrgangsbester der Morgrave Universität stand er schon immer im Schatten seines Förderers und Mentors Prof. Bonal Geldem. Dr. Hans Hansen spricht von einem Komplott seiner Neider und weist alle Anschuldigungen weit von sich. Laut Auskunft der Morgrave Universität hat sich Dr. Hans Hansen jedoch noch nicht auf den frei gewordenen Lehrstuhl seines alten Mentors beworben. Wir erwarten zur nächsten Ausgabe von der Stadtwache die ersten Ergebnisse ihrer Ermittlungen und werden unsere Leser /-innen weiterhin auf dem Laufenden halten.[xu]


Streik bei der Blitzbahn, Haus Orien verliert einige hundert Platindrachen an nur einem einzigen Tag
Sharn, 05. Olarune 998 NBK
Die Bediensteten des Haus Orien, die den reibungslosen Ablauf der Blitzbahn gewährleisten, sind gestern Morgen in einen zurzeit noch andauernden Streik getreten.
Sie fordern eine höhere gesellschaftliche Stellung und somit auch eine höhere Entlohnung. Haus Orien hat sich bis jetzt nicht zu Wort gemeldet.
Allein in Sharn und Wroat standen die Reisenden einige Stunden an der Blitzbahnstation, bis ein Vertreter des Hauses Orien den vorläufigen Ausfall der Blitzbahn verkündete. Da viele Kutschen und Luftschiff nicht für solch lange Reisen der Blitzbahn ausgelegt sind, standen nur wenige alternative Fortbewegungsmöglichkeiten zur Verfügung. Haus Orien mietete alle reisetauglichen Kutschen und Luftschiffe, die es in kürzester Zeit auftreiben konnte, um den Ausfall der Blitzbahn in irgendeiner Form zu kompensieren. Allein die Miete der zusätzlichen Kutschen und Luftschiffe mit ihrer Besatzung hat Haus Orien wohl einige Platindrachen gekostet. Mit dem Ausfall der Blitzbahn wird der Schaden des heutigen Tages wohl in einige hundert Platindrachen gehen.
Ob und wie lange die Bediensteten ihren Streik durchhalten werden oder ob Haus Orien ihren Forderungen nachkommt, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht gesagt werden. Wir werden unsere Leser aber auf dem Laufenden halten.

Welche Auswirkungen hat ein längerer Streik auf Sharn und das Breland? Die Antworten zu dieser und anderen Fragen rund um die Blitzbahn wollen wir ihnen in der nächsten Ausgabe des Sharner Kobolds beantworten. Fachliche Kompetenz zur Blitzbahn holen wir uns von Leeroy d’Cannith, der mit seinen Tipps schon so manchen „Aha“-Effekt bei unseren Lesern hervorgerufen hat. [xu]


Prof. Dr. Knut Derrens entdeckt alte Goblin - Tempelanlage unter Sharn!
Sharn, 05. Olarune 998 NBK
Unter Sharn, tief unter der Maschinerie, wurde von Prof. Dr. Knut Derrens eine uralte Goblin - Tempelanlage entdeckt. „Der Tempel war mit uralter Magie hinter einigen falschen magischen Wänden verborgen. Diese Magie kann heute nur noch sehr schwer aufgespürt werden und wir haben zusätzlich noch einige Monate damit verbracht, die Schutzzauber zu deaktivieren, die die Tempelanlage gesichert haben. Die Entdeckung dieses unberührten Tempels könnte uns einen ganz neuen Einblick in die religiösen Aspekte der alten Goblin Imperien geben und vielleicht auch den Schlüssel zu ihrem Zerfall aufzeigen“, sagte der Professor dem Sharner Kobold. Noch vor einigen Tagen wollte der Professor die Ausgrabungen abbrechen lassen, da eine Deaktivierung der Schutzzauber zum damaligen Zeitpunkt unmöglich erschien. Prof. Derrens hat mich eingeladen, ihn in den nächsten Wochen und Monaten zu begleiten und über seine Entdeckungen in den alten Gewölben der Tempelanlage die Sharner Bevölkerung über den Kobold auf dem Laufenden zu halten. „Es ist unsere Pflicht, den Bewohnern die letzten Geheimnisse unserer schönen Stadt direkt aus erster Hand nahe zu bringen“, so der Professor.
Um Schaulustige fern zu halten, wurden bereits alle bekannten Zugänge, die zur Ebene unter der Maschinerie führen, von den Stadtgardisten magisch versiegelt. Da die Stadtwache nicht genügend Wachen entbehren kann um den gesamten Tempelkomplex akkurat überwachen zu können, wurden einige namhafte Abenteurer engagiert, die bereits in Xen´Drik Erfahrungen mit der Bewachung von Expeditionsstätten sammeln konnten. Sobald die ersten Untersuchungen der Tempelanlage abgeschlossen sind ist geplant, einige Teile der Tempelanlage Besuchern zugänglich zu machen.
Zur Person: Prof. Dr. Knut Derrens ist in den letzten Jahren zu einer Koryphäe der Goblin – Archäologie aufgestiegen. Als ehemaliger cyrischer Staatsbürger wuchs er in Cyre auf, machte dort an der heimischen Universität auch sein Diplom und dozierte als Doktor bis zu seiner Berufung an die Morgrave Universität nach Sharn an der Universität zu Metrol (Stadt im alten Cyre). Er entdeckte bereits vor 8 Jahren die alte Festungsanlage, die die menschlichen Siedler als Fundamente für das erste Sharn benutzten.

In meinem nächsten Artikel „Das Tor zu den Göttern der uralten Goblin - Welt“ lesen sie von der sensationellen Entdeckung der Tarn- und Schutzzauber der Tempelanlage bis zur Öffnung der Tempeltore. Ihr Dour Garren [Xu]
Against signatures!

Talamar

  • Administrator
    • http://www.dnd-gate.de
"Der Sharner Kobold" Artikel
« Antwort #11 am: 31. Januar 2008, 08:05:26 »
Zitat
von Thor:

Sharn bereit für neuen Helden?
Sharn, 22. Vult 999 YK
Die mit Spannung erwartete erste Ausgabe der "Blackcaps Holt"-Romanreihe wurde heute einer ausgewählten Gruppe von Experten und Journalisten vorgestellt - und sorgte auf der Stelle sowohl für große Verblüffung wie auch für hitzige Diskussionen.
Das Erstlingswerk aus der Feder und persönlichen Blitzpresse des jungen Larro Casdains trägt den Titel "Blackcaps Holt und der Fluch der dunklen Elfen" und führt den Protagonisten, einen fiktiven Agenten der brelischen Krone zur Zeit des großen Krieges, in das wilde Xen'drik, wo er, ohne zu viel vorweg zu nehmen, in ein haarsträubendes Abenteuer rund um die archaischen Drow gerät. Auch die nächsten beiden Teile ständen bereits kurz vor der Fertigstellung erklärte der Autor und Verleger in Personalunion. Wohin die Reise den draufgängerischen Agenten Holt führen würde, wollte Larro Casdain allerdings noch nicht verraten; Gerüchten zufolge soll aber der karrnathische Ritterorden der Vol die Rolle der Bösewichter einnehmen.
Zwar zeigte sich ein Großteil der Anwesenden vom künstlerischen Konzept des Bandes beeindruckt, so fanden doch gerade inhaltliche Ausrichtungen wie diese Kritik in den Reihen der Experten: "Wenn wir derlei Geschichten zu Heldentaten stilisieren, laufen wir Gefahr, alle diplomatischen Annäherungen ad absurdum zu führen!" warnte ein namenhafter Gelehrter, zudem warf er Casdain eine "Verharmlosung der Vergangenheit" vor. Dieser verteidigte sich mit den Worten, er würde "Abenteuergeschichten und keine Kriegsberichte" verfassen und versicherte, die politischen Ideale der Nachkriegszeit wie Freiheit und Moral würden "stets auf positive Weise reflektiert".
Der Autor zeigte sich insgesamt in guter Stimmung und recht zuversichtlich, was den Erfolg seines Werkes angeht. Sein Konzept fasste er abschließend folgendermaßen zusammen: "Die Leser meiner Generation wollen exotische Orte, knisternde Spannung und einen Helden mit dem sie sich identifizieren können - und all dass findet nun jeder in 'Blackcaps Holt'!"
Kommende Woche wird das Werk endlich auch dem breiten Publikum zugänglich gemacht, und dann wird sich zeigen, wie Sharn den neuen, ungewöhnlichen Helden aufnehmen wird. [th]


von Sensemann

Frösche am Siberys
Sharn, 8 Olarune 998 YK
Was verbinden wir Bürger von Sharn mit dem zweiten Sul des Monats Olarune, außer dem ungeklärten und mysteriösen Fall des Glassturmes 918?
Was die meisten Leute leider nicht wissen ist, dass genau an diesem Datum ein zweites unglaubliches Ereignis mitten in der Stadt der Türme aufgetreten ist, welches selbst jetzt, fast hundert Jahre später immer noch ungeklärt ist und uns alle zum Nachdenken bringen sollte.
Bis heute konnte nicht geklärt werden, selbst von den Wetterkundigen des Haus Lyrandars und auch von den Gelehrten der Morgrave Universität nicht, wie es zu diesem Naturschauspiel kam, bei welchem es fünf Stunden lang über ganz Sharn schwarze Frösche von Siberys geregnet hat, während ein fürchterliches Hochwasser, welches noch schlimmer war als der Hochwasser vor zwei Jahren in Sturmkap, fast die ganze Stadt überschwemmt hat.
War es eine Prophezeiung, ein Zeichen der Götter selbst, der Kontakt zu einer anderen Ebene oder doch nur ein fehlgelaufenes Experiment eines Magier's?
Niemand weiß die Antwort, doch bevor wir weiter über die Ursache wegen dem Tag der Klage nachdenken, sollten wir alle vielleicht mal in Richtung Sibery's schauen, welcher tagtäglich uns seine Tränen schenkt, und darüber nachdenken, was wir der Natur mit unserer Magie und unserer Industrie antuen, denn es wird vielleicht nicht mehr lange dauern, bis wieder tausende Bürger durch pechschwarze Frösche getötet werden oder jämmerlich ertrinken, nur weil jeder Bürger eine magische Eistruhe vom Haus Cannith besitzen möchte.
Die Natur wird sich rächen, wenn wir so weiter machen. [sm]



von Nergal:

„Der Drachenhort“ öffnet seine Pforten
SHARN – Nach den abgeschlossenen Renovierungsarbeiten, hat „Der Drachenhort“ ab sofort seine Pforten wieder geöffnet.
Das beliebte Geschäft für magische Gegenstände aller Art war vor einigen Wochen durch ein Feuer größtenteils zerstört worden.
Inhaber Shazly Pedrek verkündete voller Stolz: „Wir sind wieder zurück und unsere Auswahl ist besser, größer und atemberaubender als je zuvor!“
Anläßlich der Wiedereröffnung hat Pedrek für seine Kunden ein ganz besonderes Angebot: Wer in dieser Woche etwas kauft, bekommt einen Rabatt von 10%. Aber das ist noch nicht alles. Laut Pedrek soll es noch eine „dicke Überraschung“ für alle Kunden geben.
„Der Drachenhort“ ist im Bezirk Clifftop in Upper Dura, auf dem “Mystischen Markt“ zu finden.

Thrane trauert um seine gefallenen Streiter
FLAMEKEEP – Jaela Daran, Hüterin der Silberflamme, trauert um den Verlust der „Silber Wyvern“ und erklärte den heutigen Tag zum Trauertag.
Die „Silber Wyvern“, eine Aufklärungseinheit bestehend aus zwei dutzend Paladinen und Kriegern, war vor einigen Monaten zu einer Mission ins Mournland aufgebrochen. Nachdem der Kontakt zur Einheit bereits vor einiger Zeit abgebrochen war, kam nun die traurige Gewissheit. Jeffin Ovion, einzig Überlebender der Einheit, wurde vor kurzem an der Grenze zu Breland bewusstlos aufgefunden.
Die Priester der Silberflamme stufen seinen Zustand als äußert kritisch ein. Als Ovion für einen kurzen Moment das Bewusstsein wiedererlangte, berichtete er, dass „der Teufel aus Stahl“ über seine Einheit gekommen war und niemand verschont wurde.
Jaela Daran ist davon überzeugt, dass es dabei nur um den „Lord of the Blades“ handeln kann.
Weiterhin erklärte Jaela Daran: „Die Seelen unserer gefallenen Kameraden sind nun eins mit der Silberflamme und unsere Gedanken sind mit ihnen.
Kein Licht und keine Gnade ist jedoch für den zu erwarten, der die Auslöschung allen Lebens zu seinem Ziel erklärt hat! Die stetigen Angriffe und Entführungen von Arbeitern aus unseren Produktionsstätten im Grenzgebiet reichten ihm scheinbar nicht aus.
Nun vergeht sich dieses Monster selbst an den reinsten unter uns, die ihr Leben Treu der Silberflamme widmeten und im Mournland nach Überlebenden des letzten Krieges gesucht haben.“
Einen Kommentar zu den Äußerungen Jaela Daran’s gab es bereits aus Karrnath. Prälat Alinda Roerith, Hohepriesterin des Souvereign Host, sagte: „Wenn Thrane’s Paladine im Mournland waren, um nach „Überlebenden suchen“, dann bin ich ein geflügelter Kobold…“
Against signatures!