Autor Thema: Hintergrund Informationen zu Eberron  (Gelesen 8021 mal)

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Talamar

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Hintergrund Informationen zu Eberron
« am: 28. September 2006, 09:44:48 »
Also wie in diesem anderen Thread in Kampagnenwelten gefordert poste ich hier mal die Hintergrund-Infotexte über Eberron die ich für meine Spieler zusammengeschrieben habe.
Andere die auch sowas haben sollen sich frei fühlen auch zu posten.
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Talamar

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Hintergrund Informationen zu Eberron
« Antwort #1 am: 28. September 2006, 09:46:33 »
Hintergrund 1: Der Letzte Krieg

Eine kleine Zusammenfassung aus einer geschichtlichen Aufzeichnung aus der Bibliothek von Korranberg.

Die Gründung des Königreichs
Fünf Nationen.
König Galifar gründete sein gleichnamiges Königreich vor fast 1000 Jahren in dem er die damaligen Fünf Nationen vereinigte. König Galifar I setzte seine ältesten Kinder als Regenten der fünf einzelnen Nationen ein und nur ein paar Jahre später trugen diese die Namen ihrer Regenten: Aundair, Thrane, Breland, Karrnath und Cyre.
Die Idee dahinter war einfach und doch sehr erfolgreich. Während der König selbst über die gesamten Nationen wachte, kümmerten sich die Prinzregenten um die Nationen an sich und erlernten so die Regeln des Regierens von der Pike auf. Trat der amtierende König zurück oder verschied er, so rückte der älteste Prinzregent gemäß den Gesetzen an seine Position nach.
Für fast 900 Jahre funktionierte diese Methode hervorragend, bis der letzte Herrscher Galifars – König Jarot – plötzlich verstarb und drei seiner fünf regierenden Nachkommen, allen voran Wroann von Breland, nicht mit der rechtmäßigen Thronfolge des Ältesten einverstanden waren und die Amtserhebung ihrer Schwester Mishann von Cyre nicht anerkannte.
Der Letzte Krieg begann und sollte für mehr als 100 Jahre anhalten…

Der Beginn des Letzen Krieges
Zu Beginn des Konfliktes spalteten sich die Fünf Nationen in zwei Lager. Auf der einen Seite standen Cyre und Aundair, auf der anderen Seite Thrane, Breland und Karrnath. Doch diese Bündnisse hielten nicht lange und schon nach kurzer Zeit bekriegten sich alle Nationen untereinander. Im Verlauf des 100jährigen Konfliktes verschoben sich die Machtverhältnisse, Bündnisse und Kriegsschauplätze unzählige Male, doch niemals konnte eine Nation wirklich die Oberhand gewinnen und den Krieg beenden. Ganz im Gegenteil: durch Scharmützel, Konfrontationen, Intrigen und Bündnisse, wurden die fünf Nationen immer kleiner, denn bis zum Ende des Krieges spalteten sie sich in ganze 12 Reiche auf.
Der Letzte Krieg wütete, wie gesagt, länger als ein ganzes Jahrhundert und erreichte seinen Höhepunkt am 20. Olarune 994 NBK – fast genau ein Jahrhundert nach Beginn des Krieges - an dem Tag an dem Cyre durch eine Katastrophe dem Erdboden gleich gemacht wurde und vom Antlitz Khorvaires verschwand, als ob es niemals dagewesen war – am Tag der Klage…

Der Tag der Klage
Was genau geschah ist bis heute ungewiß. War es ein feindlicher Anschlag? Ein mißglücktes Experiment der Magier des Hauses Cannith? Eine natürliche Katastrophe oder gar eine göttliche Warnung? Niemand weiß es, aber es gibt zahlreiche Spekulationen und Gerüchte. Gewiß ist nur, daß an diesem Tag, die glänzende Nation Cyre durch eine arkane Explosionswelle und einen tödlichen Nebel vollständig vernichtet wurde und dort, wo einst Cyre existierte, heute nur noch Asche und Tod zu finden ist. Das was einst Cyre war, ist heute ein totes Ödland, das als das Klageland bekannt ist…

Die Vernichtung Cyres jagte zwar einen Schock durch ganz Khorvaire, aber die Katastrophe beendete den Krieg nicht sofort. Zwar legten die cyranischen Kräfte in Breland und Karrnath ihre Waffen augenblicklich nieder, aber in Thrane, Aundair und Breland wüteten auch weiterhin grausame Auseinandersetzungen, die noch ein ganzes Jahr andauern sollten, denn jede Seite wollte, aus Angst vor einer weiteren solchen Katastrophe, den Krieg schnell beenden….

Der Pakt der Thronfeste
Obwohl die Auseinadersetzungen teils stärker waren als je zuvor, kristallisierte sich heraus, daß die Beteiligten am Krieg durchaus willig waren, den Krieg zu beenden. Schon vor der Vernichtung von Cyre, suchte König Kaius III, Herrscher über Karrnath, nach einem geeigneten Ort für Verhandlungen. Letztendlich entschied er sich für die alte Thronfeste, jene Festung, die sich auf einer Insel im Erbensund, umgeben von vier der alten Nationen, erhob und von der aus die alten Könige Jahrhunderte lang über die fünf Nationen geherrscht hatten. Die Thronfeste war bis jetzt vom Krieg verschont geblieben, was nicht zuletzt daran lag, daß Krieger des Hauses Deneith, die Festung bewachten und in Stand hielten.
König Kaius III brachte die Herrscher der alten fünf Nationen, aber auch Repräsentanten der neuen Reiche, wie Darguun, Zilargo oder Q’barra, zu Verhandlungsgesprächen in die Thronfeste, wo sie über Wochen hinweg in Verhandlungen verweilten. Jedes Reich hatte besondere Forderungen und zu Anfang verhielten sich viele der Repräsentanten noch enorm affektiert, doch der Wunsch nach Frieden war stärker als alle Zwistigkeiten und schon bald trugen die Verhandlungen Früchte. Grenzen wurden abgesteckt, Souveränitäten wurden verliehen, die Kriegsgeschmiedeten wurden als eigenes Volk mit allen Rechten deklariert und ein bindendes Friedensabkommen wurde von allen letztendlich unterzeichnet.
Der Letzte Krieg war nach 102 Jahren endlich beendet und ein wackeliger Frieden erhielt Einzug in die Reiche von Khorvaire…
[ta]
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Talamar

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Hintergrund Informationen zu Eberron
« Antwort #2 am: 28. September 2006, 09:53:26 »
Hintergrund 2: Die Zeitrechnung

Die Jahreszählung
Die Jahreszählung wurde vom dritten Herrscher des Königreichs Galifar eingeführt und beginnt mit dem Jahr der Gründung, welches das Jahr 1 NBK (Nach Begründung des Königreiches) ist. Sowohl Drachenmalhäuser, als auch die Regierungen und Bewohner haben diese Zählweise übernommen. Diese Jahresrechnung hat sich auch während des Letzten Krieges nicht mehr verändert und gilt nach wie vor als gültig.

Die Zeitrechnung
Diese Zeitrechnung gilt auf Khorvaire seit über 1000 Jahren.
24 Stunden 1 Tag
7 Tage 1 Woche
4 Wochen 1 Monat
12 Monate 1 Jahr
Die Monate tragen dabei die Namen der zwölf Monde von Eberron.

Die Wochentage
Wochentag Name
1. Tag Sul
2. Tag Mol
3. Tag Zol
4. Tag Wir
5. Tag Zor
6. Tag Far
7. Tag Sar
Die Monate
Monat Jahreszeit
Zarantyr Mittwinter
Olarune Winterende
Therendor Frühlingsbeginn
Eyre Frühlingsmitte
Dravago Frühlingsende
Nymm Frühsommer
Lharvion Mittsommer
Barrakas Spätsommer
Rhaan Frühherbst
Sypheros Herbstmitte
Aryth Spätherbst
Vult Winterbeginn
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Talamar

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Hintergrund Informationen zu Eberron
« Antwort #3 am: 28. September 2006, 09:54:36 »
Hintergrund 3: Die Währung

Ich habe zur Währung (und auch zu einigen anderen Dingen) kleine Infos für meine Ebbi Onlinerunde geschrieben.
Hier mal das Währungsteil, vielleicht ist es ja brauchbar:

Die Währung

Auch wenn sich mittlerweile die Kreditbriefe, die durch die enormen Goldreserven der Zwergenbanken von Mror gedeckt sind, bei den Händlern Khorvaires, gerade für große Geschäfte, etabliert haben, ist das Hauptzahlungsmittel immer noch Bargeld, üblicherweise in Form von verschiedenen Münzen oder aber in Edelsteinen.
Im alten Königreich hatte nur Galifar das Münzrecht, aber mittlerweile produziert jedes Reich entsprechende Münzen mit eigenen Prägungen, die sich aber alle von Material und Gewicht her an die Galifar-Standards halten, was für allgemeine Akzeptanz in eigentlich allen heutigen Nationen Khorvaires sorgt. Auch die Bezeichnungen der verschiedenen Münzen, wie im Folgenden aufgeführt, sind weitestgehend gleich.

Krone
Die Krone ist aus Kupfer gefertigt und stellt die kleinste Münze dar, die in Galifar geprägt wurde. Traditionell zeigt sie die Königskrone von Galifar auf einer Seite. Zehn Kupferkronen ergeben einen Silberregenten.

Regent
Diese, aus Silber gefertigte Münze, trägt das Antlitz eines amtierenden oder verstorbenen Regenten. Ein Regent pro Tag ist die übliche Bezahlung eines normalen Arbeiters in den meisten Gebieten von Khorvaire.  Zehn Silberregenten ergeben einen Galifar.

Galifar oder Herrscher
Diese Münze ist aus purem Gold und ist auf einer Seite mit dem Antlitz von Galifar I, dem Gründer des Alten Königreichs geprägt. Zehn goldene Galifars ergeben einen Platin-Drachen.

Drache
Der Drache ist aus Platin und zeigt das Abbild eines der legendären Drachen. Da 100 Regenten den Wert eines Drachen bilden, bekommen einfache Bauer oder Arbeiter einen Platindrachen normalerweise nie zu Gesicht, geschweige denn in die Hände. In der Regel verwenden nur die reichen Bürger von Khorvaire diese Münze.

Andere Münzen & Edelsteine:
Bei einem so vielfältigen Kontinent wie Khorvaire ist es nur logisch, daß noch andere Münzen im Umlauf sind. Darunter fallen beispielsweise die breländische Doppelkrone oder der Silberthron, welcher einem Wert von fünf Regenten entspricht. Im üblichen Zahlungsverkehr und Handel finden sich aber hauptsächlich die vier hier vorgestellten Münzarten wieder oder aber entsprechend wertvolle Edelsteine.

Zusammenfassung:
1000 Kupferkronen = 100 Silberregenten = 10 Gold-Galifars = 1 Platin-Drache
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Talamar

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Hintergrund Informationen zu Eberron
« Antwort #4 am: 28. September 2006, 09:55:57 »
Hintergrund 4: Die Kontinente von Eberron

Eine Zusammenfassung aus: „Ein Blick auf die bekannte Welt“ von Ilfarias d'Sivis  im Sypheros des Jahres 997 NBK


Khorvaire ist der tausende von Quadratkilometern große Kontinent auf dem wir alle unser Leben bestreiten, auf dem wir über hundert lange Jahre hinweg Tod und Verwüstung im so genannten Letzten Krieg über uns gebracht haben, auf dem wir nun unsere Wunden lecken und versuchen über die Runden zu kommen. Khorvaire ist der Ort, wo einst der große Galifar die fünf  Nationen zum Königreich Galifar vereinte und es ist der Ort, wo sich einst das glorreiche Cyre befand, welches nun nur noch als das Klageland bezeichnet wird.
Khorvaire kennt wohl jeder von uns im Groben. Auf Details gehe ich in einem anderen Bericht von mir ein.
Aber was liegt jenseits der Meere die unseren schönen Kontinent in alle Himmelsrichtungen umgeben?

Die meisten anderen Kontinente liegen außerhalb unserer näheren Kenntnisse. Zwar wissen wir das Sarlona im Osten und Xen’drik im Süden jenseits der Sturmsee zu finden sind, Argonessen im Südosten existiert, und zwischen Argonessen und Khorvaire der kleine Inselkontinent der Elfen, Aerenal, zu finden ist, aber zumindest von Sarlona und Argonessen ist nur wenig bekannt, denn wenn überhaupt sind nur wenige Expeditionen von dort jemals zurückgekehrt. Dennoch will ich hier ein paar Informationen, die ich zusammengesammelt habe, aufführen.

Aeranal ist das Land der Elfen, der lebenden und der Todlosen. Das Land soll den Berichten nach wunderschön sein und ist weitestgehend mit Dschungeln überzogen, in denen man Bronzeholz und Dichtholz in Massen finden kann. Aber die Elfen sehen es nicht gerne, wenn man ihr Land betritt und die meisten Besucher des Elfenkontinents kommen nicht weiter als bis zur berühmten Hafenstadt Pylas Talaer, wenn sie sich überhaupt dorthin trauen. Auf jedenfall bleibt das Elfenreich für die Bewohner von Khorvaire weitestgehend ein Mysterium, in dem es noch vieles, wenn nicht fast alles zu entdecken gibt.

Argonessen liegt, wie bereits erwähnt, jenseits von Aerenal, fährt man von Khorvaire aus in diese Richtung. Weit im Südosten befindet sich der scheinbar recht große Kontinent (genaueres weiß man nicht) auf dem sich der Legende nach, die Drachen zurückgezogen haben. Doch am Rand von Argonessen, quasi zwischen Aerenal und dem Drachenland lebt das serenische Barbarenvolk, das niemanden nach Argonessen läßt.

Sarlona. Dieser riesige Kontinent ist unsere eigentliche Heimat, zumindest im weiten Sinne, denn vor drei tausend Jahren kamen von dort die ersten Menschen als Siedler nach Khorvaire und begannen die erfolgreiche Eroberung unserer heutigen Heimat. Sarlona liegt weit im Osten und ist heute für uns faktisch verloren, während seine Geheimnisse fast völlig vergessen sind. Der Grund: seit über eintausend Jahren herrschen dort die mysteriösen Quori, jene die sich selbst Erleuchtete nennen, über ihr so genanntes Riedra-Imperium und sie lassen niemanden in ihr Reich.

Xen’drik ist wahrscheinlich der gewaltigste Kontinent und auch der einzige, den wir heute zumindest ein wenig kennen, was nicht verwunderlich ist, denn Xen’drik ist der einzige bekannte Ort, wo die begehrten Siberys-Drachensplitter zu finden sind. Aber die gewaltigen und unfreundlichen Dschungel, die den gesamten Kontinent überdecken, verstecken auch andere Wunder, wie alte Ruinenstädte einer längst vergangenen Riesenzivilisation und viele andere wundersame Dinge. Es ist also nicht verwunderlich das viele Abenteurer und sogar Expeditionen, welche oftmals von der ehrenwerten Morgrave Universität gesponsert werden, den nicht ungefährlichen Weg über die Sturmsee und durch die Shargonschnellen nach Stormreach antreten, um von dort aus ihr Glück in den Tiefen der dichten Dschungel zu suchen. Viele sind nie zurückgekehrt.

Khyber
Viele wissen nicht einmal, daß dieser „Kontinent“, der nach dem dunklen Drachen der Tiefe benannt ist, existiert, denn er befindet sich nicht an der Oberfläche. Khyber ist viel mehr das Unterreich, das teils sehr nah, teils tief unter unseren Füßen liegt und in dem schreckliche Bestien hausen. Aber Khyber hat auch seine Reize, denn nur in den Untiefen zu unseren Füßen kann man die begehrten Khyber-Drachensplitter finden. Nur die mutigsten Abenteurer (oder die Dümmsten) trauen sich in diese gefährlichen Reiche vor und viele kehren niemals zurück. Man munkelt auch das Jahrtausende alte Dämonen dort unten hausen.
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« Antwort #5 am: 28. September 2006, 10:00:14 »
Hintergrund 5: Die Göttliche Heerschar

Auszug aus „Religionen, Kabale und Kulte Eberrons“ von Derfio dem Hellen, Kleriker der Göttlichen Heerschar. Veröffentlicht in der Korranberg Chronik am Mol, 16. Vult 996 NBK.


Die Religionen von Eberron sind, wie so viele Dinge auf unserer faszinierenden Welt, sowohl zahlreich wie auch vielschichtig und reich an Individualität. Natürlich stellt die „Göttliche Heerschar“ den Hauptteil des heutigen Glaubens dar, aber immer noch existieren einige, teils antiquarisierte, Religionen in unserer Nachbarschaft.

Die Göttliche Heerschar

Die meisten Leute in den verschiedenen Reichen beten nicht nur eine Gottheit an, sondern die gesamte Göttliche Heerschar, also alle neun Götter des Pantheons. Üblicherweise werden entsprechende Rituale und Gebete an jeden Gott, während einer jeden Messe in den zahlreichen Kirchen der Nationen, gerichtet. Zwar gibt es auch Gläubige die bestimmte Gottheiten bevorzugen, vornehmlich jene die auch zu ihrem Beruf und ihrer Profession passen, aber im Großen und Ganzen wird die gesamte Göttliche Heerschar angepriesen.

Die Göttliche Heerschar besteht, wie bereist erwähnt, aus neun Gottheiten, die da wären:
Gottheit Domäne
Arawai Göttin der Landwirtschaft
Aureon Gott des Gesetzes und des Wissens
Balinor Gott der Bestien und der Jagd
Boldrei Göttin der Gemeinschaft und des Herdfeuers
Dol Arrah Gott der Ehre und der Opferbereitschaft
Dol Dorn Gott der Kampfkunst
Kol Korran Gott des Handels und des Reichtums
Olladra Göttin der Feste und des Glücks
Onatar Gott der Handwerkskunst und der Schmiede
Diese neun Götter stellen die Grundbasis unseres Glaubens dar, die so genannte Göttliche Heerschar, die unser Schicksal bestimmt und unsere Taten geleitet.

Die Dunklen Sechs
Einst gehörten sie auch zur Göttlichen Heerschar, doch wurden sie ob ihrer grausamen Gelüste und abscheulichen Taten und dem dunklen Bestreben, das sie alle beherrscht, aus dem Pantheon vertrieben und ausgeschlossen. Heute sind sie wohl die dunklen Götter, die von ruchlosen Banditen, gewissenlosen Mördern und schlimmeren Bösewichtern, verehrt werden. Diese Sechs sind bekannt als die Furie, der Raffer, der Reisende, der Schatten, der Spötter und der Verschlinger. Es ist wohl besser, wenn man den Anhängern dieser Gottheiten nihct in die Quere kommt, wenn es sich vermeiden läßt.

Die Silberne Flamme
Die Grundlage diesen Glaubens stellt die Silberne Flamme dar, die wohl eher eine abstrakte, körperlose Kraft ist, denn eine wirkliche Gestalt. Das oberste Ziel der Silbernen Flamme ist der Schutz des einfachen Volkes vor dem Bösen, in welcher Gestalt auch immer es erscheint. Deswegen ist es nicht verwunderlich, daß der Großteil der Ordensmitglieder aus Paladinen gebildet wird.

Das Blut der Vol
Dieser Glauben war einst stark vor allem in Karrnath verbreitet. Mittlerweile hat sich Karrnath aber offiziell von diesem blutigen Glauben losgesagt und so verschwindet er immer mehr und mehr. Die Lehren von Vol drehen sich um das Blut und basieren vollends auf der Faszination des roten Lebenssaftes und der mythischen Kraft, die von ihm ausgeht. Es ist bekannt, daß die Anhänger des Glaubens, Blutopfer in ihre Rituale und Gebete einbringen, um ihre Glaubensstärke zu beweisen und Vol ihre Treue zu zeigen.

Der Pfad des Lichts
Über diesen Glauben, der bei den mysteriösen Kalashtar verbreitet ist, ist nur wenig bekannt, aber man weiß, daß der Glauben auf der Anbetung einer allmächtigen Kraft positiver Energie basiert.

Der Todlose Hofstaat
Auch über die Religion der Elfen von Aerenal ist nur wenig bekannt, denn die Elfen sind weiterhin sehr verschlossen, wenn es um ihr Reich und ihre Lebensweise geht. Aber es ist bekannt, daß die ältesten Elfen todlos sind und von den lebenden Elfen verehrt werden, während sie unter ihnen wandeln. Im Gegensatz zu normalen Untoten, sind die Todlosen, wie sie genannt werden, mächtige Wesen, die von heller positiver Energie erfüllt sind und ihren Anhängern als weise Ratgeber zur Seite stehen.

Andere Religionen
Natürlich gibt es noch weitere Religionen in und um Khorvaire, aber diese sind entweder von absolut dunkler Natur oder sie sind so klein, daß sie kaum Verbreitung finden. Auch die verschiedenen Rassen, wie die goblinoiden Völker, haben teilweise ihre eigenen Gottheiten, beten aber durchaus auch die Dunklen Sechs an. Gerade in den Ländern dieser Völker kann das offene zur Schau tragen von Symbolen der guten Göttern schnell zu Problemen führen.
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Talamar

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« Antwort #6 am: 28. September 2006, 10:00:44 »
So das war's erstmal von meiner Seite.

Hab die Kommentare verschoben:
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