Autor Thema: Quo vadis, GCP?  (Gelesen 13951 mal)

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Talwyn

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #15 am: 19. Oktober 2006, 19:37:18 »
Über den Namen können wir uns noch den Kopf zerbrechen, grundsätzlich spricht aber meiner Meinung nach nichts dagegen, bei Rabenfurt zu bleiben. Den Namen finde ich nach wie vor ziemlich gut.

Einen Rahmen sollte man vielleicht wirklich abstecken. Die Vorschläge die hier diesbezüglich gepostet wurden sind mMn recht sinnvoll. Ich fasse mal zusammen:

- Gemäßigtes Klima
- 20.000 bis 30.000 Einwohner
- Ein Fluss
- Wer herrscht: Baron Max Mustermann
- Wer herrscht wirklich: Die Graue Eminenz
- Religionen: Tempel von ein paar guten und neutralen Göttern, evtl. böse Kulte im Verborgenen
- Fraktionen: Verschiedene Gilden (Diebe, Abenteurer, Magier, Händler, Handwerker usw.)

Meine Idee für den besonderen "Hook" der Stadt: Es gibt in der Stadt ein uraltes Portal, dass auf eine andere Ebene führt (z.B. auf die Astralebene). Vor einigen Jahren hat ein bis dahin wohlhabender aber unbedeutender NSC den Schlüssel zu diesem Portal entdeckt. Seitdem ist sein Reichtum immer mehr gewachsen, und inzwischen ist er die graue Emimenz, die überall ihre Finger im Spiel hat. Die Bürger der Stadt wissen dies nicht wirklich, allerdings gibt es einige Gerüchte diesbezüglich.

Folgen:
- In der Stadt leben einige Externare, teilweise in Verkleidung (ich dachte dabei vor allem an Teufel und Dämonen)
- Der Aufstieg des "Schlüsselbesitzers" ist nicht spurlos an der Stadt vorbeigegangen. Er hat zahlreiche Investitionen getätigt und so einen regelrechten Boom ausgelöst.
- Andere Städte und Länder sind misstrauisch gegenüber dem rapiden Aufschwung in der Stadt. Deswegen sind eine Menge Agenten und Spione in der Stadt.

Eldan

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #16 am: 19. Oktober 2006, 20:28:57 »
Dazu habe ich zwei Sachen zu sagen: Erstens bin ich gegen den Namen Rabenfurt, ich finde, das neue Projekt soll sich vom Alten abheben. Zweitens: Ich bin Planescape-Fanboy und mag Portale, aber ich denke, die Astralebene bietet sich nicht so direkt an. Dort gibt es zwar einige interessante Features aber im grossen und ganzen ist sie eher ziemlich leer. Wir sollten uns was anderes überlegen. Der Abyss fällt wohl weg, die Dämonen würden nciht lange undercover bleiben. Ihr Ziel ist es, die Sterblichen dazu zu bringen, alle ihre kurzfristigen Wünsche und Ideen sofort zu erfüllen.  Es sollte wohl nicht direkt eine untere Ebene sein, das gäbe zuviele Probleme.  Entweder eine der neutraleren, die Outlands oder vielleicht eine interessante Halbebene wären wohl passender.
Die Halbebene hätte den VOrteil, dass wir sie selbst mit allem Bevölkern können, das wir brauchen und es gibt Halbebenen die durchaus recht gross und komplex sind, zum Teil ganze Städte. Das heisst, ein paar Yugoloths oder Baatezu als graue Eminenzen kämen immer noch in Frage.
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Rivo

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #17 am: 20. Oktober 2006, 17:05:16 »
Man könnte vielleicht auch einige ehemalige und momentane Rivalen der "Grauen Eminenz" in einer Art geheimen Bündnisses zusammenfassen. Er (oder Sie) hat sich bei seinem/ihrem Aufstieg mit ziemlicher Sicherheit viele Feinde gemacht. Deren Natur hängt natürlich auch von der Natur der "Grauen Eminenz" und der Position des Portals ab. Befindet es sich in der (falls es so etwas geben soll) Kanalisation, könnte der Finder ein Dieb gewesen sein, der sich dort unten versteckt hatte. Ist es in einem der Tempel, war er/sie vielleicht Priester. Er/Sie hätte dann vermutlich auch Feinde in den "eigenen Reihen"...
Das Alles sind aber Details, die auch später noch entschieden werden können.
Bei Namen bin ich meistens sehr unkreativ...
Ansonsten gebe ich Eldan II recht, das sowohl Astralebene als auch Abyss eher ungünstig sind. Allerdings könnte ich mir vorstellen, das sich die erste oder zweite Hölle eignen würden. Teufel sind schließlich rechtschaffen und könnten einen Pakt mit dem Finder des Portals geschlossen haben. Die Idee mit der Halbebene ist auch nicht schlecht, kostet aber zusätzliche Arbeit beim Erschaffen der selben.

Talwyn

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #18 am: 20. Oktober 2006, 22:03:35 »
Zitat
Dort gibt es zwar einige interessante Features aber im grossen und ganzen ist sie eher ziemlich leer.


Damit hast du natürlich Recht, allerdings kann man über die Astralebene jede andere Ebene erreichen, weshalb ein Portal auf diese Ebene vielseitiger ist als auf eine andere. Außerdem gibt es die Astralebene in jeder Kosmologie. Mein persönlicher Favorit wäre ja die Unendliche Treppe, aber die gibt es leider nur in der Great Wheel Kosmologie (ich konnte zumindest weder für die FR noch für Eberron Hinweise darauf finden).

Ich bin auf jeden Fall gegen ein Portal auf eine Ebene mit einer bestimmten Gesinnung. Ich habe mir das Portal hauptsächlich als eine Schnittstelle zu möglichst vielen Ebenen gedacht, so dass es in der Stadt vielfältige Einflüsse aus dem ganzen Multiversum gibt. Dadurch wird die Stadt - für denjenigen, der weiß, wo er suchen muss - zur Schnittstelle zu den mächtigen Ebenen. Das macht die Stadt nun wiederum für den High Level Bereich interessant, der ja in offiziellen Publikationen eher stiefmütterlich behandelt wird (Low- und Mid-Level Abenteuer sind ja trotzdem uneingeschränkt möglich). Meiner Erfahrung nach sind Ebenenreisen in sehr vielen High Level Kampagnen ein wichtiger Bestandteil, weshalb ich auch ursprünglich die Idee mit dem Portal hatte.


Aus diesem Grund hatte ich die Astralebene vorgeschlagen - sie stellt eine Verbindung zu allen möglichen Ebenen dar und ist unabhängig vom Setting. Noch flexibler wäre natürlich ein Portal zur Ebene der Schatten, aber die ist meiner Meinung nach auch eher mit einer "bösen" Konnotation versehen und außerdem gibt es ja in den FR schon die City of Shade, die diese Nische besetzt.

Die graue Eminenz, die das Portal kontrolliert könnte, muss auch nicht nur einzelner NSC sein, es kann auch ein Geheimbund sein, dessen Anführer den Schlüssel zu dem Portal besitzt. Im Lauf der Zeit hat er einige wenige andere Personen auserwählt, seinem Zirkel beizutreten. Diese sind nun von ihm mehr oder minder abhängig, sind aber im Gegenzug zu Macht und Reichtum gekommen. Die Graue Eminenz muss auch kein gewöhnlicher (Halb)mensch sein - das Monster Manual ist voll von Kreaturen, die sich hier hervorragend eignen würden. Ich persönlich bin da ja ein Fan der üblichen Verdächtigen, also der Monster, die das D&D Spiel schon seit vielen Jahren bereichern und quasi schon eine ikonische Funktion haben - Leichname, Abolethen, Gedankenschinder, Betrachter usw.

Man könnte die Stadt z.B. am Ufer eines großen Sees platzieren. Die Fahrwasser, die in den Hafen führen, erreichen schon nach wenigen hundert Metern beeindruckende Tiefen, da der Grund des Sees steil abfällt. Auf dem lichtlosen Grund dieser unterseeischen Schlucht lauert in der von wogendem Seegras überwucherten Ruine eines versunkenen Palastes aus längst vergangener Zeit ein uralter Abolethenzauberer, der das Portal kontrolliert. Er benutzt Gestaltwandlungszauber, um hin und wieder an Land zu kommen, und in der Stadt seine Ränke zu schmieden. Dort nimmt er meist die Gestalt eines Seemanns, Hafenarbeiters oder Bettlers an, da diese Tarnung kaum Aufmerksamkeit erregt.

Das Portal hat der Abobleth schon vor vielen Jahren entdeckt und sich dann auf die Suche nach dem Schlüssel gemacht. Das wäre ein Beispiel für eine Graue Eminenz, die andere Ziel als Reichtum und politische Macht verfolgt. Tatsächlich könnte man schlicht festlegen, dass die Ziele des Abolethen unklar sind und/oder so fremdartig, dass seine Handlungen keine Ausrichtung an einem bestimmten Ziel erkennen lassen.

Eldan

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #19 am: 20. Oktober 2006, 22:17:14 »
Ich habe ehrlich gesagt nicht die geringste Ahnung von Abolethen, die Idee tönt aber ganz interessant. Persönlich wäre ich aber eher für die üblichen Schuldigen von Planescape, Yugolothen oder Baatezu. Auch die kommen über die Astralebene. Deine Argumente für die Astralebene haben mich aber überzeugt. Die unendliche Treppe kam meines wissens auch in Planescape vor (Tales of the Infinite Staircase, eine Serie von Abenteuern, von mir nie gespielt).
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Talwyn

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #20 am: 20. Oktober 2006, 22:55:49 »
Ja, in Planescape schon, aber die Planescape Kosmologie gilt ja seit der 3e nicht mehr für alle Settings. Der Vorschlag mit dem Aboleth war mehr als ein Beispiel zu verstehen, über die Natur der Grauen Eminenz sollten wir uns aber wohl in einem eigenen Thread unterhalten. Yugoloths fallen auf jeden Fall aus, da sie ja nicht in den Core Rules zu finden sind.

Eldan

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #21 am: 22. Oktober 2006, 01:32:59 »
Stimmt. Und das stört mich immer noch. Naja.
Ich denke mal, wir können uns auf einen LE-BBEG einigen, der noch nicht genauer definiert werden muss. Eine Frage die mich noch interessieren würde: Soltten wir auch eine Gegenseite zu diesem Kerl einbauen? Ich meine, wenn es Baatezu sind, die im geheimen arbeiten, gibt es dann auch einen Eladrin in Verkleidung? Oder wenn es ein Aboleth ist ein Druidenkult oder so? Den dramaturgischen Regeln nach müssten die wohl viel schwächer und im geheimen, für den Bösen aber sehr nervend sein.
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Rivo

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #22 am: 23. Oktober 2006, 12:13:45 »
Einige Gegenspieler sollte es sicher geben, allerdings weiß ich nicht, ob die dann so polarisiert sein sollten, wie das bei Baatezu und Eladrin ist. Ich finde es eigentlich ganz interessant, wenn die Gegenspieler nicht durch gut und böse definiert werden. So könnte der hauptsächliche Gegenspieler der "Grauen Eminez" ebenfalls ein böse in der Gesinnung haben. Zusätzlich könnte noch die ein oder andere gute/neutrale Gruppe (z.B. Stadwache, Diebesgilde...) existieren, die von beiden Seiten manipuliert werden.
Bsp: Der, vor vielen Jahren zum Lich gewordene, Anhänger eines der (im verborgenen angebeteten) dunklen Götter hatte schon lange den Plan, den aktuellen Herrscher abzusetzen und durch einen entfernten Cousin (eine seiner Marionetten) zu ersetzen. Plötzlich herrscht aber am Hof des Herrschers erhöhte Betriebsamkeit und der von ihm ausgesandte Attentäter kommt nicht mehr an den Herrscher ran. Nach langjährigem Suchen nach den Gründen hat er endlich die Antwort: Ein, ihm unbekannter, düsterer Geheimbund hat den Herrscher unter seine Kontrolle gebracht. Leider kann er aber das Oberhaupt nicht finden (weil das ein Aboleth ist, der nur selten an Land kommt und in immer wieder neuen Verkleidungen). Also versucht er dem Treiben des Geheimbundes ein Ende zu setzen, indem er anonyme Hinweise an die Stadtwache gibt...
Aber wie Talwyn schon sagte, könnte man das in einem eigenen Thread diskutieren.
Ich weiß nicht, wie ihr das macht, wenn ihr als SL einen Ort einbaut, aber ich beginne meistens mit einer groben Karte, um mir alles richtig vorstellen zu können. Was haltet ihr davon erstmal eine grobe Form der Stadt festzulegen?

Talwyn

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #23 am: 23. Oktober 2006, 18:39:23 »
Eladrin wären denke ich ein wenig überzogen. Vielleicht gibt es einen einzelnen Eladrin-Agenten in der Stadt, der ein Auge auf die Graue Eminenz hat (vorausgesetzt diese ist ein Teufel), mehr aber auch nicht. Nur weil sich ein Baatezu in eine Stadt auf der Prime geschlichen hat, rücken die Eladrin nicht gleich mit ihren Truppen an, da fehlt es einfach an Bedeutsamkeit.

Mit einer Karte habe ich schon angefangen:


Ist natürlich noch nicht besonders viel darauf zu erkennen (außerdem handelt es sich um eine stark verkleinerte Version der Karte, das Original ist viermal so groß - 2400x2400 Pixel).

Taysal

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    • Taysals Abenteuerland
Quo vadis, GCP?
« Antwort #24 am: 23. Oktober 2006, 20:32:45 »
Hm, das Konzept spricht mich leider nicht an. Sorry! Deswegen ziehe ich mein Angebot zur Mitarbeit zurück.Euch auf jeden Fall viel Erfolg und viel Spaß. :)

Rivo

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #25 am: 24. Oktober 2006, 09:51:38 »
Die Karte ist nicht schlecht, allerdings habe ich keine Vorstellung, wie das Entfernungsverhältnis sein soll. Da wäre eine kleine Angabe sehr hilfreich. Davon wäre ja auch die Lage und Ausdehnung der Stadt abhängig. Also, ob sie bis auf die Hügel hinauf reicht, oder sich eher an deren Fuß befindet.
Falls sie bis auf die Hügel reicht, ergibt sich schon die eine oder andere Möglichkeit die Stadtteile zu positionieren. Das Villenviertel wird wohl sehr wahrscheinlich auf einem der Hügel liegen, während das Armenviertel vermutlich dort liegt, wo der Fluß im Westen die Stadt verläßt (dort will ja keiner wohnen, weil der Fluß da schon sämtliche Abwässer der Stadt aufgenommen hat...). Vermutlich gibt es auch so eine Art Hafenviertel, das dann an das Armenviertel grenzt.
Die Insel gefällt mir auch gut, so was hatte ich irgendwie auch mit in der Vorstellung. Eine wichtige Frage, die sich bei dem Fluß, der Insel und der Verteilung der Stadtviertel stellt, ist die nach möglichem Hochwasser. Falls die Möglichkeit besteht, das der Fluß bei Hochwasser Teile der Stadt (z.B. die Insel) oder des Umlandes überschwemmt, müßte man das bericksichtigen (vielleicht gibt es irgendwelche Reservoirs, in die das Wasser laufen kann und die das restliche Jahr leer stehen).

Topas

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #26 am: 24. Oktober 2006, 11:34:30 »
Was für eine Art Stadt soll es denn werden, gibt es eine Stadtmauer, und liegt tatsächlich die ganze Stadt innerhalb der Mauern, häufig sind Armenviertel nämlich nicht nur da wo's stinkt sondern auch da wo kein Schutz nach aussen ist, vor den Toren.

Wie wichtig soll der Seehandel, und damit der Hafen sein. Wenn der See zu klein ist, oder etwas stark verfluchtes an sich hat, kann es durchaus sein, das da kaum Handel drüber stattfindet. Wie siehts mit Fischfang aus?

Gibt es eine vorwiegende Windrichtung? Bestimmte geruchsintensive Arbeiten (Gerber/Färber/Alchimisten) werden dann häufig an das Ende der Stadt verlegt, die Windabwärts liegt.

Wie sieht die Landschaft um die Stadt aus? Sumpfig, Bewaldet, Ackerbau geprägt, Weidelandschaft? So etwas prägt nämlich auch die vorherrschenden Läden, Handelsgüter etc.
Bei einem Waldgürtel in der Nähe baut man auch sicher mehr mit Holz als in der Ebene aber mit gut erreichbaren Steinbrüchen.
 

Ich weiss all diese Dinge sind den meisten Spielern ziemlich egal, aber sie prägen eine Stadt schon ziemlich.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Rivo

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #27 am: 25. Oktober 2006, 12:10:38 »
Hm, Topas hat viele interessante Dinge zu bedenken gegeben. Stadtmauer: Ich würde sagen, das eine geben sollte. Da die Stadt sich ja in möglichst viele Settings integrieren lassen soll, wäre das sicher nicht verkehrt. Der Hauptgrund für eine Stadtmauer ist ja der, das die Stadt mit einem Angriff (durch wen auch immer) rechnen muß oder das in der Vergangenheit mußte. Ich denke, das dürfte in den meisten Settings der Fall sein.
Da die Stadt aber duch den Einfluß der "Grauen Eminenz" einen spontanen Aufschwung erlebt haben soll (einer der ersten Posts von Talwyn), dürfte die Stadt ihrer Mauer stellenweise "entwachsen" sein. Vielleicht gibt es auch Bestrebungen eine zweite Stadtmauer zu erbauen.
Zur Bedeutung von Seehandel und Hafen habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, mal sehen was von den Anderen dazu kommt.
Bei der Windrichtung würde ich mal annehmen, das sie entweder West oder Ost sein dürfte, wegen der Hügel, die die Stadt im Norden und Südn hat. Allerdings bin ich kein Meteorologe.
In der Umgebung der Stadt dürfte, durch den Aufschwung, entweder die Landwirtschaft zugenommen haben (die größere Stadt braucht mehr Lebensmittel) oder es wurden bessere Straßen gebaut, um Nahrungsmittel und Handelsgüter heranzutransportieren. In beiden Fällen führte das dann wohl zur verstärkten Abholzung eventuell vorhandener Wälder.

Emuhell

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #28 am: 27. Oktober 2006, 08:14:26 »
Hallo.

Die Karte gefällt mir gut. Man kann sich schon relativ viel dazu einfallen lassen.
Beispielsweise ist die Stadtmauer rund um die Hügel gebaut.
Bei den beiden Schnittpunkten mit dem Fluß sind jeweils zwei Türme zwischen denen
eine Kette gespannt werden kann, um gegebenenfalls Schiffe vor dem Eindringen zu hindern.

Die wichtigste Nord-Süd Verbindung der beiden Stadthälften stellt die Insel dar. Von der Südhälfte führt eine große Brücke zur Insel und von dort eine weitere zur Nordhälfte. (Der Rest des Nord-Süd Verkehrs funktioniert mittels Fähren die über den Fluß staken)
Auf dieser Insel befindet sich einer der größten und vielfältigsten Märkte des Multiversums. Also die ganze Insel würde ich als großen Markt anlegen.


Das ist mir sofort eingefallen als ich die Karte gesehen habe. Würde mich übrigens sehr freuen beim Projekt mitarbeiten zu können. Sobald ein IRC Channel bereit ist postet es irgendwo.
Qualität ist subjektive Wertschätzung

Talwyn

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Quo vadis, GCP?
« Antwort #29 am: 27. Oktober 2006, 22:50:30 »
Habe ein wenig weiter an der Karte gebastelt:


@Emuhell: Willkommen beim GCP :) Deine Ideen hören sich nicht schlecht an, allerdings denke ich, dass der Markt nicht einer der größten des Multiversums sein sollte, da das Portal ja noch relativ "jung" ist, bzw. noch nicht sehr lange aktiv. Außerdem ist seine Existenz ja nicht offiziell bekannt. Ein Markt auf der Insel wäre trotzdem passend.

Eine Stadtmauer ist sicherlich sinnvoll. Ich denke auch, dass sie das in der Mitte der Karte befindliche Hügelgebiet umranden sollte. Tore gibt es im Norden, Süden und Osten der Stadt (dort wo jetzt die Straßen in die Stadt führen).

Der Seehandel sollte IMO schon relativ wichtig sein, allerdings nicht lebenswichtig - es handelt sich nicht um einen typischen Handelshafen. Der Grund dafür könnte sein, dass die Stadt nicht über einen wirklich guten natürlichen Hafen verfügt, so dass nicht allzu viele Schiffe an den Docks festmachen können.
Ich würde vorschlagen, dass der Wind von Herbst bis Frühjahr relativ kräftig aus Westen weht und jede Menge Unwetter vom See in die Stadt trägt. Nur in den Sommermonaten geht nicht soviel Wind. Stinkende Betriebe wie Alchemisten und Gerber sollten sich deshalb wohl im östlichen Teil der Stadt befinden.
Das Umland würde ich relativ karg und unfruchtbar gestalten - evtl. eine malerische aber für Landwirtschaft nicht besonders gut geeignete Haidelandschaft voller Wacholdersträucher, niedrigem Buschwerk etc. Der Knackpunkt lautet: Eigentlich sind die geographischen Voraussetzungen für die Stadt nicht eben optimal, und genau deswegen hat der Aufschwung der letzten Jahre auch soviel Misstrauen in der Region hervorgerufen.
Evtl. ist die Haide auch von Monstern bevölkert (z.B. ein Koboldsdorf als kleine Hommage an das "Wappentier" des Gate ;)) Der Aufschwung hat nun dazu geführt, dass die Stadt ein Anliegen (und das nötige Budget) hat, das Umland zu säubern => Plot Hook für Low-Level Abenteuer.