Autor Thema: D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute  (Gelesen 18239 mal)

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Belwar

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D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #15 am: 11. Dezember 2006, 23:17:00 »
Hi,

kurz etwas zu meinen Vorstellungen zum LP/TP-System
Es geht etwas in die Richtung wie es TheRaven bei sich angedeutet hat.
Es gibt LP Lebenspunkte und Trefferpunkte/Ausdauerpunmkte... über die Namensgebung bin ich mir noch nicht ganz einig ;)

LP sind mehr oder weniger Stufenunabhängig
Die LP für einen mittelgroßen Char betragen den Kon-Wert + Str.Mod
Der Kon-Wert wird bei anderen Größenkategorien entsprechend modifiziert
Für den mittelgroßen Char wären das ca. 10-16.
Die TP entsprechen den D&D TP mit der Ausnahme, dass ich entweder einen festen Wert (3; 4,5; 6; 7,5; 9) pro Stufe anstrebe bzw. einen Wert mit nur leichten Varianzen.

Ein normaler Treffer verursacht TP-Schaden, sollten die TP aufgebracht, geht es nahtlos mit den LP weiter.
Wie gesagt die SR der Rüstung soll nur gegen LP-Schaden helfen (hat etwas realistisches und man muss nicht immer rechnen)

Ansonsten gibt es noch den Schweren Treffer und hier kommen die 2w10 ins Spiel.
Man landet einen Schweren Treffer, wenn einer der beiden  w10 (des Angriffwurfes) eine bestimmte Zahl gewürfelt hat.
Im Moment  liegt sie je nach Waffe so bei 2-4. Der folgende Waffenschaden kostet sowohl TP als auch LP (SR der Rüstung beachten). Um die Sache nicht allzu tödlich zu machen habe ich mir gedacht, dass der sogenannte Schwere Schaden wX (Waffenschadenswürfe) + halbe sontige Modifikatoren oder nur +halbe Stärkemod. beträgt. Ich habe mir auch überlegt um die Tödlichkeit von besonders viel Schaden durch einen ST, gerade auf höheren Stufen, etwas zu reduzieren, den Chars eine Art Ausweichrolle (Anwenundgshäufigkeit ist stufenabhängig) zu geben. Diese ermöglicht den letztendlich durchgehenden LP Schaden zu halbieren.
Bsp: 14 LP -4 (SR durch Ritterrüstung) = 10 durch 2 (Ausweichrolle) --> 5 LP

Der Vorteil des Schweren Treffers (ST) ist, dass er recht gut berücksichtigt wie leicht ich mein Ziel treffen kann. Gehen wir mal von einen ST bei 4 aus. Reicht es aus mein Ziel mit einer gewürfelten 5 zu treffen hätte ich pro Angriff eine 19% auf einen ST. Brauch ich bereits eine 10 so liegt meine Chance auf einen ST nur noch bei 10%. Und ab einer 15 habe ich gar keine Chance auf einen ST.
Hört sich vielleicht kompliziert an, ist im Spiel aber recht leicht umzusetzen, man schaut einfach ob man die entsprechende Zahl gewürflt hat und ob der Angriffswurf insgesamt reicht und das wars schon.

Ob und wie ich den bestehenden kritischen Treffer beihalte weiss ich noch nicht.

Noch etwas zu den LP und TP.
LP regneriert man so 0-1 (unter Umständen auch 2) pro Tag.
Heilzauber heilen LP und TP. Leichte Wunden heilen würde 2 LP TP Normal heilen
bei MIttlere Wunden heilen wären es 4, Schwere 6, Krit 8
Sollte man sich Ausruhen soll es auch möglich sein einen gewissen Prozentsatz seiner TP so zu regnerieren.

Betreff nicht Kampftalente, ich habe mir da auch schon ein paar Gedanken zu gemacht.
Zu deinem Bsp:
Das Problem an dem Talent ist, dass es sehr Kampgnen und SL abhänig ist. Außerdem lässt es sich  Stärke technisch schlecht einschätzen.

Zitat
2) Wie wilst du das machen? Ein Punktebasierendes Kaufsystem oder über Substitutional-Level?

Ich würde es im Prinzip über Talente laufen lassen. Substitutional level sind ja im Prinzip nicht anders als Talente, die meist eine bestehende Fähigkeit (wietgesehen) kosten
ein Punkt-Kauf-System halte ich für zu kompliziert und zu aufwendig.

Alles werde ich auch nicht über Talente laufen lassen.
Beim Druiden z.B. hab ich vor ihm ab einer bestimmten Stufe die Wahl zwischen Gestaltwandel und Naturaspekt zu geben.
Der Naturaspekt gewährt ihm passende Fähigkeiten zu seiner gewählten Region und er findet sich besser in ihr zu recht.
So soll ein Sumpf-Druide Übelkeit hervorufen können, ein Druide der Ebenen könnte mit einen Gegenwind seine Gegner bremsen oder gar zu Fall bringen, Ein Druide des Untereiches könnte eine Verschwimmeneffekt auf sich legen...
Sowas in der Art hat und noch mehr.

Gruß Belwar

Morgen dann mehr ;)

Rivo

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D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #16 am: 12. Dezember 2006, 11:28:00 »
So so, ein Punkte-Kauf-System ist dir also zu kompliziert...  <_<
Dein LP/TP-System ist natürlich viiiieeeel einfacher....
Vorschlag: Wir probieren das nächste Woche einfach mal aus. Gametesting ist vermutlich die einfachste Möglichkeit die Machbarkeit zu überprüfen.

TF @ Work

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D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #17 am: 12. Dezember 2006, 11:32:16 »
Also mein Interesse ist dank der Klarifikationen auch merklich gesunken. Das LP/TP System ist so wie es da steht deutlich schlechter als das Vitality and Wound Point System und diese Gestaltung der Klassen ist absolut...

Mich interessiert nur noch, wie man unterschiedliche Klassen gleich abhängig von Items machen will.

D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #18 am: 12. Dezember 2006, 12:14:34 »
Zitat
- Die LP für einen mittelgroßen Char betragen den Kon-Wert + Str.Mod
-  Der Kon-Wert wird bei anderen Größenkategorien entsprechend modifiziert
Für den mittelgroßen Char wären das ca. 10-16.
- Die TP entsprechen den D&D TP mit der Ausnahme, dass ich entweder einen festen Wert (3; 4,5; 6; 7,5; 9) pro Stufe anstrebe bzw. einen Wert mit nur leichten Varianzen.


Das hätte zur Folge, dass Halblinge und sogar Gnome wesentlich weniger HP, als zum Beispiel Menschen hätten und deshalb weniger gespielt würden. Dein HP-System bevorzugt eindeutig den Schwergerüsteten Halb-Ork Krieger, der nur insofern zum Rollenspiel beiträgt, als dass er immer schön mit seiner Axt zuhaut. Ich glaube nicht, dass du das als Ziel hast?
Ich denke auch, dass das von Raven vorgestellte Vitality/Wound System nicht nur einfacher, sondern auch besser ist. Erkläre mir bitte den Grund für deine angedachten Änderungen, vielleicht habe ich was übersehen. Ich glaube, du möchtest etwas Realismus reinbringen, aber die TP haben nun wirklich nur am Rande mit der Größe oder der Stärke zu tun, wenn überhaupt.

-mino
Das ist philosophisch noch ungeklärt.

Belwar

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #19 am: 12. Dezember 2006, 19:04:38 »
Zitat von: "Rivo"
So so, ein Punkte-Kauf-System ist dir also zu kompliziert...  <_<
Dein LP/TP-System ist natürlich viiiieeeel einfacher....
.

Nicht gleich böse werden ;)
Zum Punktkaufsystem: Man müsste sich überlegen für was man es alles Verwenden will. Bisher wird es nur für die Attribute verwandt, soweit so gut.
Das FP-System ist ja bereits ein vereinfachtes PunktKauf-System. Ebenfalls ok.
Bleiben noch die Talente/Spezialfähigkeiten übrig. (GAB, RWs, Zauber...)
 Was für einen MIttelwert will man da(für Talente bspw) einsetzen 2 5 10? Und dann fängt man an bestimmten Talenten +/- 1 oder +/-2 Werte abweichend vom MIttelwert zu zuteilen. Das ergibt eine ziemlich Rechnerrei, man müsste sich recht genau über bestimmte Wertigkeiten einigen.
Überlegen ob es bestimmte Grenze oder Pflichten bei der Verteilung der Punkte und man läuft wahrscheinlich schnell Gefahr, dass einem das System, wenn man es nicht wasserdicht(damit kompliziert) gestalten, recht schnell ausgehebelt werden kann.

Die TP Vergabe ist ja mehr oder weniger D&D identisch und die LP werden am Anfang einmal ermittelt, das dürfte schaffbar sein.

Zitat von: "TF @ Work"
Das LP/TP System ist so wie es da steht deutlich schlechter als das Vitality and Wound Point System und diese Gestaltung der Klassen ist absolut...

Meinst du das System aus dem SRD bzw. UA?
Also an dem ist ja gerade mal die Idee gut und selbst dann ist es nicht konsequent.
Wenn ich es richtig verstanden habe, bekomme ich dort WP-Schaden wenn ich kritisch getroffen werde. Ein Zweihänder (Str14) macht bereichts durchschnittlich 10WP-Schaden bei einem kritischem Treffer und das ist noch suboptimal. So tödlich wollte ich das System nun nicht haben.

Zu den Klassen: Die Klassen sollen halt mehrere Optionen haben, beim Druiden wären das Gestaltwandel und Naturaspekt. damit ist man nicht genötigt dass Druiden unbedingt Shifter sein müssen. Gefällt einem eine Option nicht kann man sie auch recht einfach streichen.

Zitat
Das hätte zur Folge, dass Halblinge und sogar Gnome wesentlich weniger HP, als zum Beispiel Menschen hätten und deshalb weniger gespielt würden.

Bis jetzt habe ich für kleine Wesen an 75% des KonWertes an LP gedacht.
Auf jedenfall haben sie weniger, sind aber auch kleiner und wiegen fast nichts.
Sie müssen halt, wenn ich direkt im Kampf mitmischen wollen viel mehr auf ihrer RK achten als andere. Sie eigenen sich aber halt auch nicht als große Krieger.
Ob sie deswegen weniger gespielt werden, in den klassischen Kämpferrollen wahrscheinlich.

Zitat

Dein HP-System bevorzugt eindeutig den Schwergerüsteten Halb-Ork Krieger, der nur insofern zum Rollenspiel beiträgt, als dass er immer schön mit seiner Axt zuhaut. Ich glaube nicht, dass du das als Ziel hast?

Im Kampf ist der das jetzt breits auch schon. Widerspricht ja nicht einer gewissen Logik. Es soll natürlich auch in meinem System Möglichkeiten geben einen fähigen Kämpfer jenseits deines genannten Klichees zu spielen. Auch will ich die "geistigen" Attribute für Kämpfer-typen attraktiver machen.

Zitat
Ich denke auch, dass das von Raven vorgestellte Vitality/Wound System nicht nur einfacher, sondern auch besser ist.

Im Prinzip heilen TP bei TheRaven einfach nur schneller (viel schneller). Ist bei kaum Magie ja auch angebracht.

Zitat
Erkläre mir bitte den Grund für deine angedachten Änderungen, vielleicht habe ich was übersehen. Ich glaube, du möchtest etwas Realismus reinbringen, aber die TP haben nun wirklich nur am Rande mit der Größe oder der Stärke zu tun, wenn überhaupt.

Nun TP haben auch bei mir recht wenige mit Größe und Stärke zutun.
LP hingegen schon; einem Riesen wird eine Dolchwunde (LP-Schaden) sicherlich weniger ausrichten als einem Menschen, Der Riese hat mehr Blut und mehr "Fleich" was die Wunde eher ab kann als das wenigere beim Menschen.
Und eine hohe Stärke bedeutet mehr Muskeln und diese helfen auch erstmal gegen tödlichere Verletzungen.

Gruß Belwar

D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #20 am: 12. Dezember 2006, 19:37:08 »
Also hast du dieses System aufgrund von von Logik aufgestellt?

Ich finde, aus den genannten Gründen, die Vitality/ Wound Sache immernoch besser. Auch sehe ich den Punkt nicht, warum ein größeres Wesen auch automatisch mehr Lebenskraft bedeutet. (Warum gab dann Hannibal den Elefantenreitern immer einen medium-sized Meisel mit? :P )

-mino
Das ist philosophisch noch ungeklärt.

Belwar

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #21 am: 12. Dezember 2006, 19:54:04 »
Mal noch etwas zu meinem Fertigkeiten-System
viel geändert habe ich da nicht. Es gibt bis jetzt 2 neue Fertigkeiten
1 Ausdauer. Sie wird die meisten Kon-Würfe ersetzen
2 Rennen: Ich finde eine gepflegter Wettlauf ist in D&D nicht möglich, außerdem hilft einem die Fertigkeit weitere Sprünge mit genügend Anlauf durchzuführen.
Sicherlich kann man sich fragen ob das wirklich notwendig ist,
nein, wirklich notwenig ist wohl so einiges nicht.
Mir gefällst, aber ein Knackpunkt solls nun auch nicht sein und ob man am Ende diese beiden Fertigkeiten verwendet oder ist ist wohl auch nicht von großer Relevanz.
Der maximale Rang von Fertigkeiten beträgt 2+Stufe im gegensatz 3+Stufe.
Warum?
Nun die Verwendung von 2w10 bewirkt, dass +1 oder auch +X mehr "Wert" sind als bei D&D. Dies wirkt sich auch an anderen Stellen aus.
Klassen erhalten deshalb auf der ersten Stufe nur 3x soviel FP wie beim Stufen aufstieg.
Der Basis-FP-Wert der Klassen soll so zwischen 3/4 - 9 liegen.

XP-Malus durch bevorzugte Klassen soll es nicht geben, stattdessen gewähren bevorzugte Klassen 1FP mehr als für ihre Klasse üblich.

Die Möglichkeit feste Boni auf Fertigkeiten zugeben, soll stärker beschränkt werden.
Talente werden meist Fertigkeitspunkte und Klassenferigkeiten.
Es gibt aber die Möglichkeit den maximalen Rang einer Fertigkeit zu erhöhen.
Dies bezahlt man mit Fertigkeitspunkten. So würde das Heraufsetzen (nur) des maximalen Rangen um 1, einen FP kosten, eine weitere Erhöhung um 1 kosten schon 2, die nächste 3 und so weiter.
Natürlich kann sich so ein Stufe 1 Schurke eine Fertigkeit mit 10 Rängen in einer Fertigkeit starten. Kostete ihn aber auch 38 FP.
Es liegt natürlich auch etwas am SL, das er allen Fertigkeiten etwas Rlevanz verschafft. Man kann aber auch um Missbrach vorzubeugen die Heraufsetzungsmöglichkeiten beschränken.

Gruß Belwar

Belwar

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #22 am: 12. Dezember 2006, 19:58:44 »
Zitat von: "Minotaur Warrior"
Also hast du dieses System aufgrund von von Logik aufgestellt?

Ein wenig schon.

Zitat

Ich finde, aus den genannten Gründen, die Vitality/ Wound Sache immernoch besser.

-mino

Selbst das Vitality/ Wound Sache berücksichtigt die Größe
Zitat von: "SRD"
Tiny ×½
Small ×1 Medium ×1  Large ×1  Huge ×2  Gargantuan ×4

Ich habe lediglich zwischenstufen für Small und Large eingeführt.
Small hat bei mir x0,75 und Large x1,5
Gargantuan hätte bei mir wiederum nur x3

Zitat
Auch sehe ich den Punkt nicht, warum ein größeres Wesen auch automatisch mehr Lebenskraft bedeutet. (Warum gab dann Hannibal den Elefantenreitern immer einen medium-sized Meisel mit? :P )

Nun die Relation der Wunde zur Körpergröße ist bei ihnen halt kleiner.
Die Sache mit dem Meisel versteh ich jetzt nicht.

Gruß Belwar

P.S. Ob die Sache am Ende ausglichen(in sich stimmig) ist oder nicht bzw. ob es dann auch noch Halblinge geben wird, lässt sich jetzt recht schwer sehen,
da ich nur einen Teil bis jetzt gepostet habe und ich andererseits noch nicht fertig bin.
Es wird sicherlich auch nicht jeden ansprechen, einige fahren halt einfach besser mit dem bestehendem Klassen-System,
andere werden sich vielleicht an einigen Punkten stören. Deswegen soll ja auch recht vieles optional sein. Eine bestimmte Fähigkeit gefällt einem nicht, dann weg damit.
Der 2w10 wird sich sicherlich nicht so leicht austauschen lassen, da schon eine Menge auf ihm beruht.
Aber ob man Ende sagt Halblinge bekommen 100% (KonWert-->LP) oder nun 75% sollte wohl nicht das Problem sein.

Re: D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #23 am: 12. Dezember 2006, 20:54:09 »
Zurück zum Anfangspost:
Zitat von: "Belwar"

# Flexiblere Klassen und damit eine Verringerung der „Notwendigkeit“ von PKs
# Ein gemäßigteres Magielevel (Zauber, Gegenstände)
# Die Klassen sollten etwa ähnlich stark von Magischen Gegenständen profitieren, damit man das Gegenstandslevel auch herunterfahren kann ohne dass einige Klasse dadurch relativ gesehen stärker werden (Magier & Co.).

Hast du diesbezüglich schon etwas konkretes im Sinn?

Zitat
Vielleicht wäre es sogar möglich, genügend Interesse vorausgesetzt, ein eigenes Unterforum zu bekommen. Lieb in Richtung der Oberkobolde schau :)

Hast du den Admin mal ne Mail geschrieben? Ich finde es müssig, so verschiedene Punkte in einen Thread zu schreiben. Interesse hätte ich.
Schwierigkeiten sähe ich nur darin, wie wir das aufziehen, da wir ja jetzt schon unterschiedliche Zielsetzungen und Standpunkte haben. Vielleicht könnten wir einfach ein paar "Hausregeln" im Stil des UA entwerfen, die sich einzeln integrieren lassen.

EDIT: Elfantenreiter bekamen immer einen Hammer und einen Meisel, damit sie ihn im Notfall, beispielsweise wenn der Elefant Panik bekommt, mit einem gezielten Schlag ins Genick töten oder zumindest außer Gefecht setzen konnten. Ist jedoch auch nur ne kleine Wunde. War allerdings mehr als Scherz gemeint. :P
-mino
Das ist philosophisch noch ungeklärt.

TheRaven

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #24 am: 12. Dezember 2006, 21:42:55 »
Zitat von: "Belwar"
Es gibt LP Lebenspunkte und Trefferpunkte/Ausdauerpunmkte... über die Namensgebung bin ich mir noch nicht ganz einig ;)
blablabla... komplizierte Regel... bla


Nun ja, ich will ja nicht negativ wirken aber alleine dieses kleine Beispiel zeigt mir deutlich, dass es sich hier nur wieder um eine weitere Variante handelt, welche suboptimale Regeln durch ein Set von anderen suboptimalen Regeln ersetzt. Das Resultat wird einerseits anders sein aber vermutlich nicht wirklich besser und in den Tiefen all der existierenden Alternativregeln versinken. Ich wünsche dir jedenfalls, dass du für deine Gruppe eine befriedigende Lösung findest.
Die Wissenschaft nötigt uns, den Glauben an einfache Kausalitäten aufzugeben.
- Friedrich

Belwar

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #25 am: 12. Dezember 2006, 22:07:40 »
Zitat
Hast du diesbezüglich schon etwas konkretes im Sinn?

Nun ich habe die meisten Klassen schon grob bis fein vorgestaltet.
Ich habe auch eine Liste von Talente, teils überarbeiteten Zuständen, angepasste Kampfmechaniken.
Zu den PK, ich denke das man durch die Vielfalt und Flexibilität einfach weniger PKs "brauch". Man könnte sicherlich die ein oder andere PK umsetzen bzw. erstellen allderings sollte es dann schon etwas besonderes sein.

Edit:
Zu Magielevel: Einiges sind sicherlicher Detail änderunegn bestimmter Zauber.
Generell will ich, dass es zwar Magie und Zauber gibt die auch durchaus was leisten können, es soll aber nicht so eine Fingerschnipp Magie sein. Sowas kann man u.a. schon durch erhöhung der Dauer des Zauberwirkens erreichen
Edit ende

Zitat
Hast du den Admin mal ne Mail geschrieben? Ich finde es müssig, so verschiedene Punkte in einen Thread zu schreiben. Interesse hätte ich

Jetzt ja.
Stimmt.

Zitat
Schwierigkeiten sähe ich nur darin, wie wir das aufziehen, da wir ja jetzt schon unterschiedliche Zielsetzungen und Standpunkte haben. Vielleicht könnten wir einfach ein paar "Hausregeln" im Stil des UA entwerfen, die sich einzeln integrieren lassen.

Das kann man sicherlich machen, bei einige Sachen dürfte einzelnes Integrienen allerdings schwer fallen.
Natürlich kann man statt des w20 bei D&D auch einfach den 2w10 verwenden allerdings müsste man schon an mehreren Modifikatoren rumschrauben wenn man nicht mit einer Kräfteverschiebung leben will.

Zitat von: "TheRaven"
Nun ja, ich will ja nicht negativ wirken

Sicher ;)
Zitat
welche suboptimale Regeln durch ein Set von anderen suboptimalen Regeln ersetzt. Das Resultat wird einerseits anders sein aber vermutlich nicht wirklich besser und in den Tiefen all der existierenden Alternativregeln versinken

Das Ziel ist der Weg oder so ähnlich ;)
Nun ja, es reicht ja schon wenn einige diese Regelsystem als weniger suboptimal empfinden oder Anregungen daraus für sich gewinnen können. Dann hat es sich schon gelohnt.

Gruß Belwar

Belwar

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #26 am: 14. Dezember 2006, 21:00:57 »
Hi,

mal ein paar Gedanken zur Parade:
Bei D&D gibt es eigentlich keine Parade.
Es macht für die RK bzw. die Chance getroffen zu werden, keinen Unterschied ob ich nichts in der Hand habe, einen Dolch oder ein Schwert führe.
Man könnte mit gutem Willen in das TP-System auch so etwas die Fähigkeit Schläge zu "parieren" hinein interpretieren.
Man könnte auch den Umgang mit einem Schild als eine Art Parade ansehen. Allerdings funktioniert diese dann nur mit einem Schild. Es gibt auch einige Talente, die so etwas wie eine Parade darstellen. Two-Weapon-Defense, die meisten Schildboni halt.
Defensive Kampfweise und Defensive Kämpfen gehören nicht dazu, da diese Ausweichboni gewähren.

Was soll eine Parade können?
Um eine Parade durchführen zu können sollte man schon etwas führen, das sich auch zum Parieren (zumindest halbwegs eignen).
Das heißt, steht man vor einem Riesen mit nichts oder vielleicht nur mit einem Dolch in der Hand wird man wohl nicht parieren können. Hier sollte man schon ein Schild oder eine größere Waffe führen.
Der Einfachheit halber kann man solche Vergleiche ob eine Waffe geeignet ist oder nicht an ihrer Größenkategorie abmachen.
Man könnte natürlich noch weitere Aspekte der Waffe einfließen lassen, aber so etwas würde ich dann eher ich dann eher für eine weiterführende Option für besonderns Realitätsnahe ansehen ;)

Um zusätzliche Würfelwürfe zu vermeiden, wird die Parade einfach durch einen RK-Bonus repräsentiert. Dieser Bonus auf die RK würde dann halbiert werden, wenn das Parademittel nur mäßig geeignet ist oder ganz wegfallen wenn es ungeeignet ist.
Man könnte zur weiteren Vereinfachung den Zwischenschritt der Halbierung auch wegfallen lassen.

Ansonsten wird die Parade an den GaB gekoppelt und kann natürlich durchweitere Faktoren beinflusst werden. (Talente,..)

Neben dem Verteidungsbonus (eine Art Mönchs(stufen)bonus auf die RK) wäre damit für gesorgt, dass neben dem automatisch steigendem Angriffsbonus auch eine steigende RK haben. Damit bräuchte man dann nicht mehr so viele magische Gegenstände(Ring, Amulet,Rüstung,Schild,...), die die RK steigern um ein Gleichgewicht zwischen Angriff und Verteidigung zu erhalten.

Gruß Belwar

TF @ Work

  • Gast
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #27 am: 15. Dezember 2006, 07:08:14 »
OK, das ist mir zuviel Logistik für viel zu Wenig. Vergiss meine Fragen. Interesse ist tot.

Belwar @ Work

  • Gast
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #28 am: 15. Dezember 2006, 13:22:25 »
Zitat von: "TF @ Work"
OK, das ist mir zuviel Logistik für viel zu Wenig. Vergiss meine Fragen. Interesse ist tot.

Um ehrlich zu sein hätte es mich auch gewundert, wir haben halt einfach andere Ansprüche an ein Regelsystem, völlig okay.
Aber die viele Logistik, in den Zusammenhang mit einen an den GaB gekoppelten RK-Bonus, sehe ich jetzt nicht.

Gruß Belwar

Heretic

  • Mitglied
D&D Relaunched oder die 4Ed. schon heute
« Antwort #29 am: 18. Dezember 2006, 16:49:57 »
TF hat trotzdem recht. Du willst ein neues D&D, aber es würde wahrscheinlich nur ein weiterer DSA-Klon werden.