Autor Thema: Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)  (Gelesen 1503 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Tekhen

  • Mitglied
Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)
« am: 09. November 2006, 21:38:26 »
Diese Bücher erzählen die Geschichte von Rogak, dem Halb-Ork Magier.
Seine Geschichte begann, als er mit seiner Halb-Schwester Atlantis Lamuria, der Kämpferin Teutonia und dem Kleriker Hektor Belmont loszog, um Abenteuer zu erleben.

Diese Zusammensetzung sollte sich ändern, durch freudige Ereignisse wie neue Freundschaften, durch Verlassen des gemeinsamen Weges wegen eigenen Zielen oder wegen tragischen Toden.

Spoiler (Anzeigen)
waren durch ihr Blut und ihre Geschichte verbunden - eine enge Beziehung, die in den Tagebüchern stark zur Geltung kommen wird.

Spoiler (Anzeigen)


Spoiler (Anzeigen)

5. Mirtul

Schwestern. Permanent muss man ihre Gesellschaft überwachen, um nicht schneller Onkel zu werden als die Pflichten der Ausbildung es zulassen. Aber da auch die wachsamsten Adler einmal schlafen, entging mir ihr Treffen mit einem gewissen Hektor Belmont, den sie im Tanzenden Riesen kennen gelernt hat.

Da sie mir von ihrem morgigen geplanten Wiedersehen in einem verlassenen Haus in der Nähe einiger Höhlen erzählte, sah ich mich als verantwortungsbewusster Halb-Bruder in der Pflicht, die Anstandsdame für Atlantis zu spielen. Wer weiß, was so ein dahergelaufener Halodri für Flusen im Kopf hat.

Das angedachte Programm für den besagten Abend scheint auch sehr unterhaltsam zu werden - Atlantis ist auf die Idee gekommen, das flüsternde Grab zu untersuchen. Seit die lütte Esmeralda vor ein paar Jahren nicht mehr aus ihr zurückkehrte, gilt die Höhle ja als nicht mehr als das, was die Dorfjugend als "yamen' saesa" (chilliger Ort) bezeichnet. Immer wieder verwunderlich - wenn man schon Elfisch als Trendsprache auserkort, dann doch auch bitte mit korrekter Grammatik. *seufz*

Tekhen

  • Mitglied
Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)
« Antwort #1 am: 16. November 2006, 22:23:19 »
6. Mirtul

Diese Teutonia wirkt besser als Atlantis' seltsame Rübencreme, die sie gegen ihre Falten benutzt. Seit sie da ist, hat meine neurotische Halb-Schwester ihre Mundwinkel nicht mehr über das Niveau ihres Kinns heben können - wenn das so weiter geht, wird ihre Haut in wenigen Wochen wieder glatt und gelegt sein.

Jedenfalls hat dieser Hektor Belmont seine - ja was eigentlich? - mitgenommen als Unterstützung und somit bestand unsere Gruppe nun aus Teutonia, Atlantis, Hektor und mir. Schwesterherz hat natürlich ihre Felle wegschwimmen sehen und war alles andere als begeistert. Ich hingegen freue mich immer über ein neues Gesicht und die Möglichkeit des regen Geistesaustauschs. Zu meinem Unmut musste ich aber feststellen, dass unsere Gespräche ähnlich gehaltvoll waren wie mit dem Pferd von Sheriff Cubbin. Nun ja, ich habe mir die Option einer zumindest prestigeträchtigen Heirat aber offen gehalten und sie scheint nicht ganz uninteressiert.

Wir machten uns also auf in die Höhlen, und fanden schon gleich am Anfang ein paar Alkoven, in denen einige Jugendliche früher öfter mal als Mutprobe übernachteten. Wie ich gestern erwähnte ist leider die kleine Esmeralda nie wiedergekehrt und es deswegen schien es sehr wahrscheinlich, dass es ihr Schlafzeug war, das wir verlassen auffanden. Wenig später offenbarte sich uns auch schon ein möglicher, schrecklicher Grund ihres Verschwindens - ein Wolfspack hat sich in der Höhle eingenistet. Aber war es schon so viele Jahre hier? Und wo war es, als die Dorfbewohner hier nach ihr suchten?

Hektor schien sich diese Fragen auch zu stellen, nur schienen sie ihn so zu beschäftigen, dass er sich an seine Teilnahme am Galeonsfiguren-Imitationswettbewerb erinnert fühlte, denn die Wölfe attackierten ihn ohne dass er sich zur Wehr setzte. Da zwei der drei Wölfe auch recht ausgehungert waren, bot er sich quasi auf dem Silbertablett an.

Wir anderen drei setzten unsere Mittel ein, um Papa Ronk eine kleine Freude zu machen, indem wir ihm Fleisch für sein gutes Wolfsragout besorgten.

Nach einem kleinen Amozonenzick zwischen Atlantis und Teutonia wegen der Heilung waren wir alle wieder einigermaßen wohl auf.

Wir fanden in einem Rucksack eine Laterne mit schönen Indigo-farbenen Glas, die ein sehr schönes Licht wirft, wenn man eine Fackel darin installiert.

Ausserdem fanden wir einen Ex-Spiegel, dessen Rahmen und Glas aber weitestgehend zerstört waren. Anhand der Runen konnte man einen Zusammenhang mit Teleportation vermuten - die Glyphe auf dem Spiegel warf mehr Rätsel auf, da sie eine persönliche Rune einer Person darzustellen schien. Wir nahmen ein paar Splitter auf für weitere Untersuchungen.

Wir kamen in einen kleinen Raum, von dem ein zweiter Raum abging sowie eine Treppe, dessen Zugang von Spinnenweben umwoben worden war. Im besagten Nebenraum fanden wir wunderschöne Fresken.

Die Fresken stellten einen Raum mit 7 abgehenden Gängen dar, jeder in einer Farbe des Regenbogens in entsprechender spektraler Reihenfolge. Leider erwies sich meine Idee, den Indigo-farbenen Teil des Frescos mit der entsprechenden Laterne zu beleuchten, als unnütz.

Nach teils mechanischer und teils magischer Beseitigung der Spinnenweben gingen wir die Treppe hinab und erblickten einen Raum, der der Abbildung auf dem Fresco sehr ähnlich war. Oktagonal, mit einem Sarkophag in der Mitte. In jeder Ecke war ein Tunnel, in dem an einer Kette eine Laterne einer bestimmten Farbe hing. 2 Laternen fehlten jedoch, die Indigo-farbene und die rote, wir hatten schnell das
Spoiler (Anzeigen)
 oder den Mitternachtsgruß in Verdacht, im Besitz der roten Laterne zu sein. Am Ende jedes Tunnels waren Steinringe in den Boden eingraviert.

Am Ende des zum Indigo gehörenden Tunnels gab es ein Skelett und einen Schacht, der höher war als der der anderen Tunnelenden. Wir kletterten an der Laternenkette hinauf und sahen, dass ein Schacht (ca 80 Fuss lang) mit Kratzspuren am Boden weiter in die Höhle führte, an dessen Ende ein steinernes Gesicht war.

Wir erkannten die Druckplatte davor als Falle und vermuteten, dass ein Windstoß die fallenauslösenden Personen wegwehen würde. Daher beschlossen wir, entbehrliche Truppen das Gesicht näher untersuchen zu lassen. Während Hektor sich mental auf den Sprung über die Platte vorbereitete, nahm Atlantis ihr Abtreibungsset (oder was auch immer es war), in dem Nadel und Faden waren, und nähte unser Bettzeug zusammen, so dass Hektor zumindest in einem gespannten Tuch landen würde.

Hektor schaffte den Sprung über die Druckplatte, erreichte dadurch aber nicht viel - erst als er die Falle bewusst auslöste, sah er, dass die Augen rot (rot... die Laterne, die fehlt... *grübel*) leuchteten und ihn erfolglos hypnotisch zu fesseln versucht haben. Danach kam ein kräftiger Windstoß, aber zu diesem Zeitpunkt war er schon wieder am Abseilen auf der Kette.

Zwischenzeitlich experimentierten wir am Sarg (der übrigens noch eine der Glyphen trug, aber eine etwas andere) herum und drehten in ein wenig. Ein fahrstuhlartiges Konstrukt fuhr aus dem Boden des orangenen Tunnels, als wir ihn dorthin drehten. Wir konnten einer nach dem anderen herunter fahren und waren in einem Raum, in dem der einzige Ausgang von einem großen Steinblock versperrte, der nicht ganz die Ausmaße der Tür einnahm. Überall hier unten waren Statuen, die androgyne Humanoide darstellen. Ihre Hände (die wohl Schätze hielten) wurden aber schon unlängst von Grabräubern abgehackt...

Mit vereinter Kraft warfen wir den Steinblock um, was aber scheinbar eine Falle auslöste, und während meine vom Mut gepackten Mitstreiter wegliefen, sprang ich nach vorn in den Tunnel. Zur Strafe wurden sie vergiftet, allerdings nicht von mir, sondern einer Giftfalle. Im Tunnel dahinter kämpften wir dann gegen ein widernatürliches Monster mit 2 Augen, die durch einen Muskelstrang verbunden waren und Strahlen schießen konnten. Sein Versuch, mich einzuschläfern schlug allerdings fehl.

Hinter dem kleinen Flur folgte ein etwas größerer Raum mit einer zentralen Steinsäule. Zur linken Hand ging ein kleinerer Raum ab, in dem ein magisches Steinbett stand, das den Nutzer auf Luft gebettet einen tiefen Schlaf beschert. Außerdem war dort eine weitere Statue, die mit windgeschüttelten Roben wie ein triumphierender Gott über dem Steinbett stand. Um ihren Hals trug sie ein Amulett mit einer dritten Glyphe, einem stilisierten Pfeil.

Der Raum, der zur rechten Seite hin abging, war leider wegen des Bewuchses durch ein Moos nicht betretbar. Ich konnte mich aber erinnern, dass Kälte diesem Moos ordentlich zu schaffen macht und somit beschlossen wir, uns nun in der Höhle auszuruhen.

Zuvor hatten wir die Steinsäule etwas untersucht und fanden eine Duschvorrichtung und einen Beutel mit Statuetten (sechs, 3 waren irreperabel beschädigt, 3 stellten einen Palast, ein Kolosseum bzw. einen gewundenen Turm mit Nebentürmen dar).

Tekhen

  • Mitglied
Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)
« Antwort #2 am: 23. November 2006, 13:39:43 »
7. Mirtul

Frisch ans Werk! Ich bereitete einen Froststrahl vor und schleuderte ihn dem Moos entgegen, das sich auch flugs verkroch. Es überwuchs auch einen orangenen schleimigen Pool, der sehr nahrhaft war. Somit sparten wir einige Rationen und nahmen etwas davon in unseren Wasserschläuchen mit.

Der bisher unbekannte Raum war eine Werkstatt mit einer noch nicht fertigen Statue. Darin fanden wir einige Werkzeuge, aber auch einen schwarzen eiförmigen Stein mit dem Zeichen Ogremochs drauf. Als kleiner Orkwelpe lernte ich, nicht alles anzufassen, als ich mir meine Finger an der Feuerstelle verbrannte.

Teutonia hat das nicht gelernt, was nur 2 Theorien zulässt: sie hatte als Kind keine Feuerstelle oder sie ist nicht die Lernfähigste. Ich gebe zu, dass die eine Theorie wesentlich wahrscheinlicher ist, als die andere.

Jedenfalls beschwor sie durch ihre Berührung ein Erdelemantarwesen, das uns irgendwas mitteilen wollte, aber es nicht wirklich vermochte. Teutonia hat ihm nach seinem Angriff eine gedonnert und es zerfiel zu Staub.

Wieder oben im Raum mit dem Sarkophag drehten wir selbigen weiter. Einer der Fahrstühle war eine Falle, wie wir am Skelett darin schlussfolgerten und im Anschluss mit einem Wolfskadaver testeten.

Beim grünen Tunnel schien etwas zu klemmen, also drehten wir den Sarkophag 3x bis endlich was geschah: der Tunnel brach zusammen und ein Schwarm Säurekäfer und ein riesiges spinnenartig-aber-nur-sechs-beine-habendes Augenmonster kamen heraus um uns anzugreifen... Wir suchten unser Heil in der Flucht und warteten, bis sich die Ungeziefer voneinander trennten. Wir erschlugen dann die Pseudospinne, was aber fast Atlantis Leben gekostet hätte, schon wieder ist einer aus unseren Reihen dem Tode nah gewesen... Es bestätigt mich mal wieder in meinem Wissen, dass ich meine Halb-Schwester nicht alleine losziehen lassen darf...

Für die Bekämpfung des Schwarms wollten wir uns aber noch ein bisschen nützlichen Kram kaufen und kehrten nach Dolchfurt zurück. Wir deckten uns mit Alchimistenfeuer ein und erwarben einen sehr guten Zauberstab der brennenden Hände für einen Schnäppchenpreis. Allustan hat uns ein paar der unten gefundenen Sachen identifiziert und betreibt nun Nachforschungen über die geschichtlichen Hintergründe der Glyphen und von Ogremoch. Ronk hat leckeren Wildscheinschwanzeintopf gemacht und morgen geht's wieder los zum flüsternden Grab!


8. Mirtul

Atlantis hat im Dorf noch irgendwas zu erledigen, sagt sie, und auch wenn sie meine Gedanken zu dem Thema immer als irrsinnig abstreitet, habe ich immer Angst, mir ein Geschenk für eine baldige Babyparty überlegen zu müssen, wenn sie was "zu erledigen" hat... Stattdessen hat Hektor doch noch jemanden angeschleppt, ein Elf namens Chivalrian, scheinbar geübt in Bogen und Fernkampf. Nun gut, angesichts der Gefahren kann man ja spekulieren und hoffen, dass Käfer Elfenfleisch bevorzugen...

Nachdem wir den Schwarm unter Einsatz unseres Lebens bekämpft haben (diese Viecher haben uns arg zugesetzt, und ihre Affinität zu allen Körperöffnungen war recht widerlich), wollten wir den aufgebrochenen Tunnel natürlich sofort erforschen. Der Tunnel ging 60 Fuß abwärts, der Abstieg war wegen der Beschaffenheit der Wände glücklicherweise recht einfach.

Wir kamen in einen Raum der Handwerker-Unterschicht, wie es schien, denn die dort vorhandenen Statuen waren alle nicht so. Also nicht so aufwendig, nicht so hübsch, in nicht so anmutenden Posen. Nicht so eben. Von da aus erforschten wir die Katakomben weiter, hatten einen neuerlichen Kampf mit einem Schwarm (aber wir waren ja nun trainiert im Kampf gegen sie und der Zauberstab der brennenden Hände war sehr nützlich bei beiden Kämpfen) und seiner Königin, einer großen Bombardierkäferin. Wie machten einige interessante Entdeckungen: so haben scheinbar die "Sucher", die Organisation der monetär orientierten Archäologen, bereits hier nach Schätzen gesucht und ihren Tod gefunden. Wir fanden rote Lederrüstungen mit ihrem Emblem darauf.

In einem anderen Raum fanden wir wieder hüfthohe Steinblöcke und eine Müdigkeit überkam mich in diesem Raum. Die untergegangene Zivilisation hier hatte was Schlaf anging scheinbar jede Menge drauf. Eine große rote Statue überblickte den Raum und eine kleine geschwächte weitere Bombardierkäferin bewachte ihn. Aber Teutonia ist auf die Viecher nicht mehr so gut zu sprechen und somit haben die das unter sich geklärt...

Der weitere Weg war leider durch eine große Menge Wasser blockiert - dort die Treppe herunter zu gehen war mir erst einmal zu gefährlich also ließ ich Teutonia und Hektor (deren zwischenmenschliche Beziehung im Übrigen immer noch ungeklärt ist) mit einer immerbrennenden Fackel alleine losziehen. Kaum lässt man diese Kinder alleine in einen überfluteten Tunnel gehen, gibt's wieder mal Ärger.

Keuchend und ohne die 100GM wertvolle Fackel(!) kamen sie zurück, mit einem zornigen Wasserelementar dicht auf den Fersen, das wir auch wieder erlegen mussten. Da wir danach keine Lichtquelle mehr hatten, haben sie den armen Halb-Ork losgeschickt, das Wasser ein wenig zu erkunden. Da ich dort aber Kratzgeräusche hörte, bin ich lieber zurückgeschwommen.

Wir rasten also lieber heute Nacht und warten, bis ich morgen ein paar Lichtzauber vorbereitet habe...

Tekhen

  • Mitglied
Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)
« Antwort #3 am: 30. November 2006, 17:44:39 »
9. Mirtul

Ein Aqua-Ghoul hat auf uns gewartet als wir wieder das Wasser betraten. Teutonia und Hektor haben ihn aber schnell ausgeschaltet ohne sich die Ghoulpest zu holen. Wir fanden eine Leiche mit der verschollenen roten Laterne, somit waren wir dicht dran das Rätsel zu lösen. Bevor wir uns aber daran machten, kam uns ein Geistesblitz (eine Stimme aus dem Off...), die uns darauf hinwies, dass wir den Sarkophag noch gar nicht öffneten. Das holten wir erst einmal nach und fanden darin eine Falle. Als wir aber alle Laternen aufhingen erstrahlte der Raum in einem hellen Licht und uns war klar, dass es beim steinernen Gesicht weitergehen würde. Was auch stimmte, und dahinter fangen wir einen Raum mit einem 10 Fuß tiefen Abgrund voller Eisenkugeln und einem hölzernen Balken darüber, der zu einer verschlossenen Metalltür führte. Als Hektor darüber balancierte, wurde er von einer Metallkugel aus der Wand getroffen und auf den Boden geworfen, wo ein Grick auf ihn wartete, der sich zuvor versteckt hatte. Außerdem hörten wir immer eine nervige Kinderstimme, die alles kommentierte, was wir taten, aber immerhin hatte sie einen Punkt und hat viel Wahrheit gesprochen und meine ausgeprägten arkanen Fähigkeiten erkannt.

Nach dem Kampf gegen den Grick, der gegen unsere Waffen fast immun war, erzählte uns der Geist von Alastor Land, zu dem die kindliche Stimme gehörte, dass er seit Jahrezehnten hier ausharrte und nicht zur Ruhe käme, weil seine Gebeine nicht im Familiengrab lägen. Er habe sie damals verlassen, als sie ihn gebraucht hätten und finde deswegen keinen Frieden. Er beschrub uns die Lage des Familiengrabes und versprach uns, für uns die verschlossene Metalltür zu öffnen, würden wir ihm helfen. Angesichts der Schwere des Öffnungsmechanismus (der Schalter für die Tür ist innerhalb des Raums dahinter) scheint das guter Deal zu sein.

Wir machten uns also auf, zum Hof Land, der aber verlassen und mit dem Zeichen des "roten Todes" versehen war - scheinbar hat sie die Bewohner des Hofes dahingerafft. Es gab auch ein Familiengrab wie beschrieben, aber die Gräber wurden vor kaum einer Woche ausgehoben und geschändet - wer um alles in der Welt klaut Leichen?

Es führten Spuren von 5 Männern ins Haus und Spuren von vieren wieder heraus. Das ließ ja viel vermuten, also sind wir hinein und haben es untersucht - und trafen dabei auf eine Eulenbärmutti, die ihr Kind vor uns zu beschützen versuchte. Relativ erfolglos, denn sie ging sehr schnell zu Boden, weil sie vermutlich von einem anderen Kampf schon sehr geschwächt war... Trotz des Widerstandes meiner Gruppe führte ich eine Beatmung und eine Herzmassage bei dem armen Ding durch und stabilisierte es. In dem Haus fanden wir die körperlichen Überreste eines anderen Eulenbären und eines seiner Opfer, vermutlich die fehlende 5. Spur.. Es war ein Arm mit einer Tätowierung, die darauf hinwies, dass der Armbesitzer einst bei Garawin West arbeitete. Da dieser vor einigen Jahren zu unser aller Freude nicht mehr im Minengeschäft arbeiten kann, hat Ballaba Smek seine Arbeiter übernommen, demnach wird er wohl für den Leichendiebstahl verantwortlich sein...

Danach hatten wir über ein moralisches Dilemma zu diskutieren, denn diese Menschen und der Elf wollten das Eulenbärbaby seiner Mutter entreissen und verkaufen. Da ich mich schon bei der Wiederbelebung der Mutter durchgesetzt habe, war die Gruppe nicht bereit, dem Eulenbärbaby ein Leben in Gefangenschaft und Sklaverei zu ersparen. Somit nahm Teutonia das kleine Ding an eine Leine, und es knabberte ständig an ihr und seinem neuen 'Joch' herum, was recht herzzerreissend war, zumindest für die Teile der Gruppe, die eines besaßen, also in dem Fall nur für mich.

Nach einigen gescheiterten Versuchen, das arme kleine Ding in seine Verdammnis zu katapultieren, entschied die Gruppe doch, das Eulenbärbaby bei der Mutter zu lassen.

Danach gingen wir zum Friedhof, wo der Kelemvorpriester uns einige Hinweise gab, z.B. das Kullen (die dumme Nuss!) der Anführer des Schlägertrupps von Ballaba Smenk ist und öfter im wilden Hund anzutreffen ist. Dass er es soweit bringen würde, hätte ich ihm gar nicht zugetraut...

Unser Plan war also, im wilden Hund eine Schau abzuziehen, in der wir von dem Fund einer Leiche in den Gräbern berichten, und dass wir sie auf dem Hof Land beerdigt hätten. Kullen sollte es hören und die Leiche entfernen, wir würden ihm dort auflauern und verhören.

Dazu kam es aber erst im zweiten Anlauf, denn beim ersten Besuch dieses Abends im wilden Hund hat sich der Elf von einer anderen seiner Rasse zum Dolchwurf herausfordern lassen (und Teutonia und Hektor zogen mit) und sie tatsächlich geschlagen. Beeindruckt von seinem Talent und neugierig wegen der Details zu dem Besuch im Grab, die Chivalrian freudig ausplauderte, lud die Elfin namens Tira ihn ein, ihren Kollegen Kelleg kennenzulernen, der im Drachenschachhaus war. Dem wiederum erzählte der Elf schon wieder alles im erschöpfenden Detailreichtum, und er war sehr neugierig deswegen.

Weil wir anderen das etwas bedenklich sahen, sind wir schnell zum Grab gerannt und haben alle Laternen entfernt, denn somit war es ihnen unmöglich, am Steingesicht vorbei zu kommen. Gerade noch rechtzeitig, denn sie kamen uns entgegen als wir fertig waren, ohne uns gesehen zu haben...

Dann kamen wir endlich zur einstudierten Theatereinlage im wilden Hund, die auch zu funktionieren schien, denn Kullen folgte uns und sprach so eine Art Warnung aus, dass wir nicht so neugierig sein sollten.

Leider hat meine Truppe aber auch Fester Trollump aufgetan, ein Waldläufer, der öfter mal hier in Dolchfurt residiert. Und sie wussten von Allustan, dass er Eulenbärbabies kauft... Ich konnte den Verkauf für 2.500 GM leider nicht verhindern, aber um mein Gewissen reinzuwaschen werde ich später eine Eulenbäraufzuchtstation gründen...

Tekhen

  • Mitglied
Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)
« Antwort #4 am: 07. Dezember 2006, 21:03:36 »
10. Mirtul

Wir verbrachten die Nacht nun bei den Gräbern und nichts ist passiert. Scheinbar hat Kullen sich mal wieder so seine Halb-Ork-Birne zugedröhnt, dass er keine Lust auf Grabraub hatte.

Wir ruhten uns also erst mal ein wenig aus und führten Plan B aus: die Einschleusung von Teutonia, der lasziven Mitarbeiterin.

Gen Abend versammelten wir uns vor der Bar und ließen Teutonia und Atlantis rein gehen; Teutonia sollte sich in die Gruppe einschleusen, um die Lücke zu füllen, die der Träger des Arms, den Chivalrian ja so gerne mit sich herumschleppt, in Kullens Kuhhirtenclub hinterließ.

Leider war sie wohl wenig erfolgreich, da sie mit einer gezogenen Flunsch rauskam... Kurz darauf aber auch Atlantis mit einem der Trottel im Schlepptau, den wir flugs um die Ecke brachten (Teutonia war wohl gekränkt von der Verschmähung ihrer Dienste und entlud ihren Zorn mit einem einzigen kräftigen Schlag) und dann in meinem Kinderzimmer zu Hause verhörten. (Papa war ein wenig beunruhigt, aber ich hab ihm solange gut zugeredet...) Da er nun Kullen würde warnen können, mussten wir ihn natürlich vorläufig ausser Gefecht setzen. Wir fesselten ihn also in dem verlassenen Haus, in dem wir uns vor ein paar Tagen getroffen haben.

Um sicher zu gehen, dass er gefunden wird, auch wenn wir zwischenzeitlich von ganz anderen Wesen gefunden werden sollten, hinterließ ich eine Nachricht bei Allustan.

Die Informationen der Verhörs führten uns in das alte Observatorium. Filge, ein alter zeteriger Exzentriker, wurde wohl von Ballaba Smenk eingeladen dort zu wohnen, weswegen seine Dienstlinge ihm bei der Einrichtung helfen sollten, inklusive Leichenbeschaffung für eine angemessene Wohnlichkeit.

Wir machten uns also inmitten der Nacht auf zum Observatorium. Unser Klopfen an der seltsam aussehenden Tür wurden aber nicht beantwortet, und weil wir uns Sorgen machten, dass dem Bewohner was passiert sein könnte (alte einsame Menschen...) machten wir uns dran, aufs Vordach zu klettern und eine Seniorenrettungsmission zu starten.

Der Blick ins Innere der Hallen war aber sehr skurril: eine Art Mini-Mumie, die ein Silbertablett trug, stand dort herum, sich den Raum mit einer riesigen Statue mit Flügeln, Schwert und "Filge"-Plakette teilend. Komischer Kauz, das Alter hat ihn sicherlich ein wenig verwirrt. Als wir dann hereinkletterten, um uns etwas umzusehen, bemerkten wir einen bestialischen Verwesungsgestank von unten und ein Geschrei von direkt bei uns - der dusselige Elf hat die Finger nicht bei sich lassen können und den abgetrennten Kopf auf dem Silbertablett der Mini-Mumie angetoucht, was einen Alarm auslöste. Da alte Menschen schnell bei Angstattacken und Schocks Herzinfarkte bekommen, sind wir sofort raufgerannt, weil wir dort das Verbiegen von Metall, das Brechen von Glas und das Verschütten von Flüssigkeit hörten. (Nun ja, die anderen meinten das jedenfalls...)

Oben sah es aber ganz anders aus als bei Oma Magda. Selbst Oma Smoktoks Wohnzimmersegment ihrer Hütte sah wesentlich einladender aus als das. Ein großer OP-Tisch, auf dem eine große blaue (!) Leiche mit offenem, von Spreizern aufgehaltenem Brustkorb und eingelassenem Edelstein in der Stirn lag, war das Zentrum des Raums. Bewacht wurde der ganze Spaß von mehreren Untoten, wie Skeletten, Zombies und diesem Filge, der sich aber als lebendig herausstellte, als wir ihn innerhalb von Sekunden umhauten, ohne dass er zu Staub zerfiel. Seine Gespielen hingegen waren etwas zäher, so dass wir mit denen sehr lange beschäftigt waren.

Wir durchsuchten sein Labor und fanden interessante Dinge - Filge scheint das zu sein, was junge Leute "Junkie" nennen, denn er hat lauter Spritzen bei sich gehabt, einer hat er sich bei unserer Ankunft injiziert. Noch spannender war das kleine eingelegte wurmartige Ding. Es ist ein Keim Kyus', glücklicherweise nur ein Teil davon und nichts Bedrohliches.

Wir sahen uns noch etwas um und reanimierten Filge dann, um ihm ein paar Fragen zu stellen. Er gab sich äußerst kooperativ und berichtete uns, dass Smenk ihn holte, weil er Angst vor einem Kult hatte, der sich u.a. in seinen Minen breit macht und sich "ebenhölzerne Triade" nennt. Sie forschen an den Keimem Kyus' und wollen unzerstörbare Zombies erschaffen, ein Unterfangen, das dem guten Filge aber scheinbar auch nicht ganz uninteressierte, denn sonst hätte er ja so ein Ding nicht im Einmachglas. Dekorative Gründe scheiden hierbei ja wohl aus. Jedenfalls würde er Smenk Bescheid sagen, dass er uns anheuern könnte, um die Minen von den Kultisten zu säubern, wir wären jedenfalls bereit dazu, da zu tun, wovor sich hier scheinbar alle so fürchten.

Filge hat uns außerdem die Skelette der Familie Land übergeben, nachdem er sie vom bewaffneten Wachdienst hinter der Eingangstür abgezogen hat.

Somit konnten wir das Abkommen erfüllen und das Landsche Familiengrab restaurieren. In der Vorhöhle des Grabs fand Hektor dann scheinbar etwas, wonach er auf der Suche hier drinnen war. Ich bin sicher, er hatte vor, uns davon zu erzählen und es nur vergessen. Ich werde ihn in Zukunft noch besser im Auge behalten, als Atlantis es jetzt schon tut. Wer weiß, wie vergesslich er wirklich ist.. Als wir dann bei steinernen Gesicht ankamen, war die stählerne Tür in der Tat offen und dahinter war ein runder Raum, mit einem Abgrund in der Mitte, über den 2 intakte und 2 zusammengestürzte Brücken führten. An den Wänden waren in Alkoven eingelassen, in denen schöne Fresken zu sehen waren.

Zu der Bewunderung der selbigen kamen wir aber erst recht spät, denn 2 fliegende Rüstungen griffen uns an. Während Chivalrian, Atlantis und ich einen harten Kampf gegen eine der Rüstungen führten, übten Teutonia und Hektor eine Art Schaukampf mit der Rüstung, die das Spiel aber nicht ganz verstand und den beiden ordentlich einheizte, soweit, dass beide zu Boden gingen. Da wir drei unseren Feind recht schnell erledigen konnten, bestand noch Chance auf Rettung der beiden, da ich als kluger und weitsichtiger Halb-Ork speziell für solche Fälle einen Zauber der gutartigen Transposition vorbereitet habe, der Atlantis neben die blutüberströmte Ex-Schaukämpferin teleportierte und dafür Hektor neben mich und Chivalrian.

Nach der Heilungsprozedur hatten wir Zeit uns die Fresken anzusehen, die bei Annäherung animiert wurden. Es waren 4 Fresken, die unterschiedliche Szenen zeigten:

1.) Es ist ein strahlend schöner Tag unter azurblauem Himmel, ein paar der Windfürsten laufen auf einer Wiese und ihre Zöpfe tanzten im Wind. Szenenwechsel: hinter brennendem Hintergrund rannten einige Wolf-Spinnen-Hybride auf die Windfürsten zu und griffen an. (Diese Art der Darstellung kenne ich.. im Wesentlichen muss man nur die beteiligten Personen austauschen, und schon hat man eine Standardzeugenaussage vor Gericht gehört. Es ist also nicht schwer, zu erraten, wer diese Fresken gemacht hat)

2) 7 stolze Windfürsten treten vor einen Ältestenrat und präsentieren einen Stab, der darauf hin in 7 Teile zerfällt. Jeder der 7 nimmt ein Teil an sich

3) Eine Schlacht zwischen Ordnung und Chaos. Einer der großen Fürsten kämpft gegen einen Elite-Wolfs-Spinne-Hybrid. Das Eliteatrribut verdient er sich durch die Tatsache, dass er einen menschlichen Kopf hat, der von 2 Wolfköpfen flankiert wird. Das ist wohl Mishka, die Königin des Chaos. Sie wird aufgespießt und ein Riss öffnet sich, der den Fürsten und die Königin in sich aufnimmt. Zuvor jedoch schießt ein Strahl aus ihren Augen, der den Fürsten Ikasiol (s. Notizen von Allustan) trifft.

4) Über dem Heer der Windfürstenkrieger schwebt Ikasiol. In der Mitte der Armee ist Zosiel, und alle erheben ihr Schwert zum Gruß.

Nach den animierten Bilden wollten wir nun endlich wissen, was uns für Schätze erwarten, wir betraten das Zentrum des Raums, zu dem die Brücken führten, und spürten einen Luftsog, so dass wir nach Belieben heraufschweben konnten. Wir gelangten in einen Raum, der ein Relief zeigte, auf dem Zosiel neben einem Dämon steht, der einen Stab mit einer Schlaufe trägt, die eine Kugel absoluter Schwärze hält. Eindeutigerweise eine Sphäre des Nichts und ein Talisman der Sphäre! Zosiel verschwindet auf dem Bild ins Nichts und verlor dabei sein Diadem.

Weiterhin war im Raum ein Sarg, in dem wir Teile dieser Gegenstände tatsächlich fanden: ein Diadem, einen Talisman der Sphäre, abgetrennte Dämonenhörner und ein Zinnkästchen mit dem Zeichen der Königin des Chaos, das eine kleine Schweißstelle hatte, in dem wir dann den Talisman fanden.

Wir kehrten zurück ins Dorf und befreiten zwischenzeitlich auch Kullens Kumpel.

Bei Allusten erfuhren wir auch im Anschluss einige interessante Informationen.

Tekhen

  • Mitglied
Rogaks Tagebücher (Age of Worms Kampagne)
« Antwort #5 am: 15. Dezember 2006, 20:02:43 »
Allustans Infos

Die gezeigten Statuen sind scheinbar Windfürsten von Aqua, auch Vaati genannt. Zumindest ihre Fürsten hatten wohl spezielle Glyphen, die sie identifizierten, so war die Glyphe am Spiegel die von Ikasiol, einem mächtigen Krieger, die Glyphe in Pfeilform die des Erbauers Nadrock und die Glyphe auf dem Sarg gehörte Zosiel.

Die Windfürsten haben viele Welten beherrscht, bis ein Krieg gegen die Königin des Chaos ausbrach. In einer finalen Schlacht konnten die Windfürsten Mishka besiegen, das Imperium fiel aber im Anschluss trotzdem. Ein Artefakt brachte dabei den Sieg: der Stab der 7 Teile. Jedes einzelne Teil hat bereits große Macht, und sobald man eines hat, führen sie auch zu den anderen. Ein Synonym für den Stab ist Stab des Gesetzes.

Kyus war eine Bedrohung, die vor über 1000 Jahren im Rift Canyon erschien und in kurzer Zeit eine riesige Armee von Untoten erschuff. Ein untoter Drache soll der General seiner Armee gewesen sein und seine Untoten Kreationen in die Schlacht geführt haben. Man weiß nur noch wenig über ihn, die Keime Kyus sind ein Überbleibsel seiner Armee und sein Titel geistert durch einige Legenden: "Bringer des Wurmzeitalters" Wir glauben natürlich kein Wort dieser albernen Prophezeiung.

Die dunkle Triade will die drei Götter Hextor, Erythnull und Vecna vereinen. Die einzelnen Kirchen finden das nicht gerade ansprechend und starten Inquisitionen und Jagden auf Leute, die dieses Vorhaben unterstützen. Die jeweiligen Götter hingegen scheinen das nicht so sehr abzulehnen, da sie ihren Anhängern noch Zauber gewähren - sofern sie es denn sind und nicht jemand anders... Scheinbar steht die Fusion der 3 Götter aber im direkten Zusammenhang mit dem Zeitalter der Würmer.

11. Mirtul

Was für ein schöner ruhiger Tag. Ich half Meister Allustan bei seinem Garten und er hat mir ein paar neue Buddelmanöver gezeigt, um Unkraut loszuwerden.

Abends kam Kullen vorbei mit ein paar seiner Jungens, insgesamt waren sie ein wenig mürrisch, schienen aber akzeptiert zu haben, dass ihr Boss uns engagieren will. Er bestellte mich und den Rest der Truppe zu Balabar Smenk.

Ich versuchte also die Bagage zusammen zu trommeln, aber Hektor und Teutonia hatten BEIDE "keine Zeit". Aha. Soweit also zu dem ungeklärten zwischenmenschlichen Verhältnis. Wenigstens hatten sie den Anstand, die Fassade aufrecht zu erhalten, indem Hektor im Tempel verweilte, während Teutonia in der Nähe mit ihren Waffen übte.

Stattdessen schleifte meine Schwester ihre alte Freundin Lia an, die sie in der Taverne aufgegabelt hat.

Spoiler (Anzeigen)


Das Gespräch mit Balabar war sehr aufschlussreich. Scheinbar kam vor einiger Zeit ein Mann mit einer seltsamen Maske auf ihn zu, mit einem Angebot, "das er nicht ablehnen konnte". Genauere Hintergründe sind nicht erörtert wurden, es ging jedoch offenbar um Geld. Dafür versorgte Balabar die Kultisten, die zu dem Maskenmann gehören, mit Ausrüstung und ähnlichen Dingen. Diese Dinge werden aus seinem Lager bereitgestellt und einmal die Woche von den Kultisten, die übrigens zu einem abgespaltenen Flügel der Hextorkirche und somit wohl zur ebenhölzernen Triade gehören, abgeholt.

Da Balabar letzte Woche nach einem kleinen Disput mit den Kultisten neben dem abgetrennten Kopf eines seiner Offiziere aufwachte, wird ihm die Sache nun zu heiß und hat uns engagiert, die Sache zu klären.

Insgesamt scheint es 3 Gruppierungen zu geben, die Vecnaanhänger operieren in einer Mine des Zwergenmagnaten Raglolin, weil dort eine dunkle Kathedrale gefunden wurde, hinter der die Typen ganz eifrig her sind und zu der wohl auch die Ausrüstung hauptsächlich geliefert wird. Dort unten ist scheinbar ein Pool, in dem rituell bereits Blut gekippt wurde, und auch der Kyuss-Keim wurde dort gefunden. Es scheint in der Tat ein unheimlicher Ort zu sein, Balabars Besorgnis ist also keine reine Alters- oder Reichtumsparanoia.

Eine andere Gruppe sind wohl Unterweltbewohner, die Grimlocks, mit unbekannten Zielen aber vermutlicher Zugehörigkeit zu Erytnull und Aufenthalt in einer Höhle in der Nähe, und die letzte Gruppierung ist dann wohl den Hextorianern zuzuordnen, die in einem Landhaus hier Unterschlupf gefunden haben.

Unser Plan ist also, die morgige Abholung der Ausrüstungsgegenstände aus Smenks Lager abzufangen.