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Autor Thema: Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron  (Gelesen 32935 mal)

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Dirim

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #105 am: 31. Juli 2007, 17:20:05 »
Zitat von: "Zook, Chaosmagier"
Zitat von: "Topas"
Zitat
mit wachsendem Haß auf alle Feinde des Kessels.

Da kann Dirim aber froh sein, das sich nicht ein guter Feind des Kessels findet. Solange alle Bedrohungen für Cauldron eindeutig böse sind, solange wird er mit LN<->LG gut fahren.  

Es gab da mal diese Bäckereskapade, da zweifelte ich auch an Dirims Lawful status, aber das ist ja schon lange wieder passe.


Ich dachte, dass war ein Doppelgänger oder so?


War es. Aus dem Alter ist Dirim raus.

Topas

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #106 am: 01. August 2007, 12:34:33 »
Da sieht man mal wieder, wie effektiv das mit Rufschädigung so ist. Trotz Widerruf war die Episode das, was bei mir hängenblieb.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #107 am: 01. August 2007, 22:29:50 »
Ohne euch unterbrechen zu wollen, und mit Dank an Pestbeule

Ausgelacht

»... Schaden.«

Jørgen sah auf. »Wie bitte?«

Thamior deutete auf den toten Narren. »Ich sagte, die haben doch einen Schaden.«

»Bei Kriminellen kann ein kleiner Schaden nicht schaden«, sagte Dirim.

»Ich muss mich konzentrieren«, mahnte Thargad, der die Wand nach Geheimtüren absuchte. »Ihr stört.«

»Schade«, meinte Jørgen. »Ich wollte gerade etwas zur Diskussion beisteuern.«

Thargads Metallgesicht entrang sich ein Seufzer. »Also gut. Lass hören.«

Jørgen grinste. »Wenn Schaben aus den Schatten schauen, kanns nicht schaden, sie zu hauen.«

Für einen Moment war es still. Dann sagte Dirim: »Was Boras wohl macht?«

Thargad wandte sich wieder der Wand zu. Kurze Zeit später fand er den Mechanismus für eine schmale Tür, den er sogleich betätigte. Die Tür öffnete sich in einen kleinen, dunklen Flur, an dessen Ende anscheinend eine weitere Geheimtür in den nächsten Raum führte. Der Flur war zu klein, um nebeneinander zu gehen. Thargad ging also vor, dann folgten Thamior, Jørgen und Dirim.

Von der Innenseite ließ sich die Tür ganz einfach öffnen. Thargad schob sie zur Seite. Der Raum war ungefähr so groß wie die Eingangshalle im Ergeschoss, aber diese Größe konnte man nur erahnen. In halber Höhe zur Decke waren Drahtseile gespannt, an denen Vorhänge hingen. Die Vorhänge waren mit Glöckchen behangen und teilten den Raum in kleine, anderthalb Schritt breite Gangstücke.

»Ein Trainingsraum«, sagte Thargad und trat vor. In diesem Moment klingelte es laut, als die beiden nächsten Vorhänge zur Seite flogen und zwei Narren mit ihren Krummschwertern vorstießen. Nur Thargads Erfahrung – er selbst hatte solche Hinterhalte lange geübt – erlaubte ihm, zu reagieren und seine Schwerter in eine Abwehrposition zu bringen.

»Flammenstrahl!«, erscholl eine Stimme, und ein ebensolcher fräste sich durch die Luft, um knapp neben Thargads geducktem Kopf einzuschlagen. An der Decke wurde ein Halbling sichtbar, der mit den Füßen an der Decke klebte, wie man es sonst nur von Thamior gewohnt war. Ein leuchtendes Prisma kreiste über – oder unter – seinem Kopf. Sein Gesicht war nicht schwarz-weiß geschminkt, stattdessen hatte er nur einen violetten Stern um das linke Auge gemalt.

Thamior beugte sich vor, aber er konnte den Halbling kaum sehen. Ein Stück Wand, ein wenig Vorhang und ein Batzen Thargad versperrten ihm die Sicht. »Lass mich mal durch!«, rief er dem Schurken zu.

Thargad drehte sich zu Thamior herum. In diesem Moment schlug der Narr vor ihm zu. Thargad hatte nur darauf gewartet und ging dem Schlag entgegen, tauchte unter dem Hieb durch und stieß den Narren gegen die Wand. »Los!«, rief er.

Thamior drängte sich an Thargad und dem benommenen Narren vorbei. Er ging die Wand hoch und weiter in den Raum hinein. Im Gehen spannte er den Seelenbogen und feuerte. Der Halbling schrie auf. Thargad war dem Elfen ein Stück gefolgt und stand nun auf der anderen Seite des Narren. Jørgen nutzte die Gelegenheit, um ebenfalls in den Raum zu kommen. Nun wurde er von zwei Narren bedroht – aber er hatte einen der Narren mit Thargad in die Zange genommen.

Weiter hinten erstarrte Dirim für einen Moment, als ihn eine Nachricht von den Barakmordin erreichte: »Nacht der tausend Tage. Drei Quellen: Finsternis verbirgt. Böses schwächt. Tod stärkt. Speisen Albtraumkonstrukt. Rufen Kreaturen. Albtraum mit Furchtlosigkeit bekämpfen. Breitet sich aus. Wird stärker. Legt Bevölkerung lahm. Ruht sanft.«

Thamior bereitete sich auf einen weiteren Flammenstrahl vor. Stattdessen zeigte der Halbling mit einem Stab auf ihn und rief: »Buh!« Thamior spürte, wie der Zauber ihn festzuhalten suchte. Er hatte den Effekt gerade abgeschüttelt, als ein weiterer Narr durch die Vorhänge kam und ihn angriff. Thamior gönnte ihm einen mitleidigen Blick und feuerte eine Salve auf den Halbling ab. Einer der Pfeile traf ihn in die Brust, und der Halbling sackte zusammen, um dann an seinen magischen Schuhen von der Decke zu baumeln.

Thargad zog dem flankierten Narren seine Schwerter über die Kehle. Jørgen schützte sich mit seinem Schild vor dem Blutschwall, der hervorbrach. Noch während der nächste Narr erschrocken auf seinen Gefährten starrte, schlug der Paladin ihn nieder. Thamior legte auf den letzten Narren an. Dieser war wohl schon unter dem Empfangskomitee gewesen, denn er hatte eine Wunde von einem Armbrustbolzen am Hals. Der Narr schluckte und sah dem Tod entgegen, aber bevor Thamior feuern konnte, traf den Narren ein geworfenes Kurzschwert in den Rücken und fällte ihn.

»Gemein«, sagte Thamior, als Thargad zu ihm herüberkam und sein Schwert aus dem Narren zog.

»Was ich anfange, bringe ich zuende«, sagte der Schurke.

»Ich auch«, sagte Thamior.

»Der hier lebt noch«, rief Dirim, der inzwischen auch in den Raum gekommen war. Er stand bei dem Halbling und fühlte dessen Puls.

Thargad blickte Thamior aus lidlosen Augen an. »Na ja«, sagte Thamior, »meistens.«

-

Dirims Stoßgebet weckte den Halbling auf. Noch während er die Augen aufschlug und gegen seine Fesseln kämpfte, begannen die Kettenbrecher mit der Befragung. Trotz Thargads Bitte hatten sie ihn nicht mit dem Halbling allein gelassen, sondern standen im Halbkreis um ihn herum. Noch während Thamior den Halbling gefesselt hatte, waren Thargad und Jørgen den Raum abgegangen und hatten nach weiteren Gefahren gesucht. Sie hatten nur eine Truhe gefunden, die sich mit einem Schlüssel des Halblings öffnen ließ. Darin waren einige Ausrüstungsgegenstände, unter anderem ein Bündel mit Waffen, die wohl einem Gefangenen abgenommen worden waren.

»Wer bist du?«, fragte Jørgen.

»Was wollt ihr von mir?«, fragte der Halbling zurück, aber ein Blick in die Runde ließ ihn gleich zur Vernunft kommen. »Ich bin Finch, Zaubermönch des Letzten Lachens.«

»Wo ist der Hofnarr?«, fragte Thargad.

»Keine Ahnung«, log Finch.

»Wo wohnt er?«

»Das weiß ich nicht. Manchmal hier, in seinem Büro. Sonst – keine Ahnung.«

»Wo ist Vlaathu?«, wollte Dirim wissen.

»Wer?«

-

Die Geheimtür zur Inneren Kammer öffnete sich mit einem leisen Klick.

-

»Vlaathu. Der Betrachter, der Terrem Karathis geholt hat.«

»Wie bitte?«

»Ach komm, jetzt tu nicht so, als wüsstest du nichts von den Kindesentführungen.«

»Wir haben nicht speziell Kinder entführt«, wehrte sich Finch. »Und überhaupt waren wir das nicht, sondern Kazmojen.«

»Aber du hast dabei geholfen. Alleine dafür verdienst du den Tod.«

Jørgen zog die Augenbraue hoch. Ob das ein guter Weg war, die Kooperation des Halblings zu erlangen?

-

Die Tür wurde weiter aufgezogen, und der Hofnarr trat leise heraus. Der Hofnarr hatte den hageren, muskulösen Körper eines Waldelfen – wenn auch mit wesentlich bleicherer Haut und rot glühenden Augen –, dem aus den Schultern Fledermausschwingen wuchsen. In seinen Händen hielt er einfache Kurzschwerter. Sein Oberkörper war nackt und tätowiert. Leise näherte er sich dem Vorhang, hinter dem die Befragung stattfand.

-

»Am besten bringen wir ihn in den Tempel«, sagte Dirim. »Dort können wir ihn ausführlich befragen. Er wird schon was wissen.«

»Vielleicht hättet ihr euren Freund fragen sollen«, sagte Finch plötzlich. »Aber jetzt ist es wahrscheinlich zu spät.«

»Freund? Welchen Freund?«

»Den ihr hier eingeschleust habt.«

»Wen meinst du?«, fragte Thargad. Er legte ihm die Spitze seines Kurzschwertes auf die Brust. »Sag schon.«

Finch grinste. »Zu spät. Zu spät. Für euch alle!« Er blickte an Dirim vorbei. Die Kettenbrecher folgten seinem Blick. Flügelspitzen stießen den Vorhang zur Seite. Dahinter stand Velior Thazo mit erhobenen Klingen.


»Halt!«, rief Dirim. »Im Na–urg.« Das Schwert des Hofnarren war tief in seinen Bauch eingedrungen. Grinsend zog Velior Thazo seine Waffe zurück, und Dirim fiel auf ein Knie. Im selben Moment hatte Thargad seine Waffen gezogen. Der Hofnarr packte Dirim von hinten und hielt ihm ein Kurzschwert an die Kehle. Dirim schlug mit dem Ellenbogen nach hinten und befreite sich aus dem Griff. Das Kurzschwert ritzte ihm die Haut auf, aber er ignorierte die Wunde. Er drehte sich um die eigene Achse und legte Velior Thazo die Hand auf die Brust.

»Tyrs Zorn!« Schwarze, knisternde Energie sprang auf den Hofnarren über, doch anstatt ihm Wunden zuzufügen, grinste Velior Thazo nur.

Thargad schlug zu. Seine Schwerter rissen die Haut des Hofnarren auf, aber es drang kein Blut aus den Wunden. »Untot!«, warnte er seine Freunde.

»Ach«, machte Dirim.

»Aber böse wird er doch sein«, sagte Jørgen. Und schlug zu. Läuterung trennte Velior Thazo einen Flügel ab. Der Hofnarr reagierte nicht mal. Thamior spannte den Seelenbogen und feuerte. Beinahe lässig hob Velior Thazo ein Schwert und wehrte den Pfeil mit der breiten Seite der Klinge ab. Thamior feuerte noch einmal, und wieder blockte der Hofnarr den Schuss. Dem dritten Pfeil wich er einfach aus. Thamior musste schlucken. Der Hofnarr ging weiter auf Dirim zu und ließ seine Schwerter wirbeln. Mehrere Striemen bildeten sich auf Dirims Gesicht, die heftig bluteten. Noch war Dirim kampfbereit – er war schließlich ein Zwerg –, aber der Hofnarr schien unaufhaltsam. Thargad stach dem Hofnarr in den Rücken. Seine magische Klinge verursachte kaum Schaden, und seine normale Waffe richtete gar nichts aus. Thamior aktivierte das Seelenfeuer und feuerte eine volle Salve ab. Wieder wehrte Thazio zwei Pfeile ab, aber die anderen beiden brannten sich tief in seine Brust. Trotzdem wurde er nicht langsamer.

»Na warte«, sagte Dirim und trat noch einen Schritt zurück. Er stand mit dem Rücken zur Wand. Er sah den Hofnarren an. »Ich vergebe dir, und heile deine Wunden.« Dirim warf die heilige Energie in seiner Hand dem Hofnarr entgegen. Velior Thazo wurde von warmem Licht umgeben, doch wo Lebewesen geheilt worden wären, zerfraß der Zauber untotes Fleisch und Knochen. Thazo verzog sein Gesicht zu der Grimasse eines unheiligen Clowns. Sein Kurzschwert stach tief nach Dirims Unterleib. Dirim schwang sein Schwert bereits zur Abwehr, als er die Finte erkannte. Velior Thazo stoppte den Hieb und stach stattdessen mit der anderen Hand nach Dirims Hals, der jetzt ungeschützt war. Die Waffe bohrte sich an der Rüstung vorbei und fand Blut. Dirim ächzte, ihm wurde schwarz vor Augen – aber nur für einen Moment. Dann riss er sich los und ging einen Schritt zurück.

Plötzlich war Jørgen da. Der Paladin hatte sein Schwert weggesteckt und trug nur noch seinen Schild und eine Mischung aus Verbissenheit und Mitgefühl im Gesicht. Er legte dem Hofnarren seine Hand auf die Brust. »Ruhe sanft«, und er ließ Lebenskraft in den untoten Körper strömen. Velior Thazo zappelte für einen Moment, dann zerbarst sein Körper und fiel als verfaulter, schwarzer Leichnam zu Boden.

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»Cyric soll mich holen«, sagte ein erschrockener Finch. »Ihr habt den Hofnarren getötet.«

»Tja«, sagte Thamior, »sieht aus, als wärest du jetzt das Letzte Lachen.«

»Fangen wir mit unseren Fragen doch noch einmal an«, meinte Dirim. Er flüsterte ein Gebet und stillte seine Wunden.

»Ehrlich, ich weiß nichts.« Finch war mit einem Mal redselig geworden. »Euer Freund wusste vielleicht was, keine Ahnung. Jedenfalls hat der Hofnarr versucht, seine Aufzeichnungen zu finden. Er muss sie hier irgendwo versteckt haben. Vielleicht steht da was drin.«

»Ach ja«, sagte Thargad, und verschwand in der Geheimtür, die immer noch offenstand. Dahinter war ein karges Büro mit Schreibtisch und Folterkreuz. An dem Kreuz hing der leblose Körper von Felliarn Sharn, dem zweiten von Meerthans Silberschreitern. Er war eindeutig gefoltert worden, aber gestorben war er an einer durchschnittenen Kehle.

»Ich habe dir doch gesagt, du sollst keinen Unsinn machen«, flüsterte Thargad. »Dummkopf.«

»Du warst weg«, sagte Dirim von der Tür. »Ich nehme an, er sah keinen anderen Ausweg.«

»Hm. Kannst du-«

»-mit ihm reden?« Dirim schüttelte mit dem Kopf. »Heute nicht. Und Wiedererweckung...«

»Schon klar.« Ohne einen weiteren Blick auf den Toten ging Thargad aus dem Raum. »Suchen wir das Versteck.«

-

Finch würden sie fürs Erste im Tyrtempel unterbringen. Dirim schickte Ki'Annan mit genauen und mehrmals wiederholten Anweisungen los, um Beregard zu verständigen und herzubringen. Der Lichtengel teleportierte sich weg. Dann gingen die Kettenbrecher auf die Suche nach Felliarns Versteck. Ausgehend von seinem Schlafplatz begannen sie im Schankraum in der Nähe der Treppe. Es dauerte tatsächlich nicht lange, und sie hatten ein Geheimfach unterhalb der Treppe gefunden. Thargad öffnete es und fand ein schweres Bündel. In dem Bündel war ein kleines Buch mit Notizen – und zwei Kurzschwerter.

Das eine Kurzschwert hatte einen Griff aus Elektrum und Bronze; die Parierstange bog sich vom Griff weg und endete in einzelnen Dornen. Die Klinge fehlte; erst, als Thargad sich darauf konzentrierte, entstand in der Verlängerung des Griffs eine kurzschwertgroße Klinge aus flimmernder Energie. »Funke«, flüsterte Thargad erfürchtig.

Das zweite Kurzschwert war die Nacht zum Tag der ersten Waffe. Die schmale, leicht aufwärts gebogene Klinge aus Adamantit schien sich nach einem Opfer zu sehnen. Der Griff aus dunkler Bronze endete in einem Knauf mit dem grinsenden Schädel eines Affen. »Todeshauch. Die Waffen von Rubin.« Thargad stand auf und machte ein paar Probeschwünge.

»Steht dir«, meinte Jørgen. »Was ist mit dem Buch?«

Das Buch enthielt tatsächlich Aufzeichnungen von Felliarn Sharn. Es waren drei Einträge.

»Der Hofnarr soll seltsam geworden sein: still. Achtung: Kann nicht von Magie profitieren.«

»Habe Versteck gefunden. Zwei magische Waffen darin. Weiß der Hofnarr davon? Mitnehmen, sobald ich Info habe.«

»Große Pläne. Am Vierzehnten mittags Feier bei Rhiavadi – geheimnisvoll. Am Fünfzehnten passiert was? Werde Hofnarrs Zimmer durchsuchen, wenn er weg ist, dann zu Meerthan zurückkehren. Chance zum Gegenschlag?«

Dirim zwirbelte den Bart. »Natürlich ist heute der Vierzehnte. Morgen passiert also was, und heute ist eine Feier bei Rhiavadi. Gehen wir dahin?«

»Es ist schon fast mittag«, sagte Thamior.

»Wir warten nur noch-«, begann Dirim, als Ki'Annan neben ihm erschien. »Wo bleibt Beregard?«

»Weiß ich nicht«, sagte der Engel. »Ich habe ihn nicht gefunden.«

»Wieso nicht?«, fragte Dirim ungehalten. »Ich habe doch alles erklärt.«

»Der Tempel ist leer«, sagte der Engel. »Da ist gar niemand. Auch unten nicht. Ich habe gesucht und gerufen.«

Jørgen rieb sich die Nasenwurzel. »Auch das noch. Alles auf einmal.«

»Bringen wir den Halbling in den Helmtempel«, entschied Dirim schnell.

»Das iegt nicht auf dem Weg«, warf Thargad ein, »und es ist fast mittag.«

»Eine Chance zum Gegenschlag«, zitierte Thamior Felliarns Notizen. »Wollen wir die verpassen?«

Dirim zögerte.

»Okay«, sagte Jørgen bestimmt. »Wir machen Folgendes...«
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #108 am: 01. August 2007, 22:45:17 »
Die Schatzwaffen

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Topas

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #109 am: 02. August 2007, 15:36:07 »
Zitat
»Nacht der tausend Tage. Drei Quellen: Finsternis verbirgt. Böses schwächt. Tod stärkt. Speisen Albtraumkonstrukt. Rufen Kreaturen. Albtraum mit Furchtlosigkeit bekämpfen. Breitet sich aus. Wird stärker. Legt Bevölkerung lahm. Ruht sanft.«


Ich muss zugeben die verstehe ich nicht, ist das den Spielern klar was damit gemeint ist ?

Was ich auch nicht ganz verstehe ist die miese Ausrüstung des Hofnarren, also mindestens ein magisches Kurzschwert hätte ich doch vermutet. Oder übersehe ich da was ?
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Dirim

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #110 am: 02. August 2007, 16:06:26 »
Zitat von: "Topas"
Zitat
»Nacht der tausend Tage. Drei Quellen: Finsternis verbirgt. Böses schwächt. Tod stärkt. Speisen Albtraumkonstrukt. Rufen Kreaturen. Albtraum mit Furchtlosigkeit bekämpfen. Breitet sich aus. Wird stärker. Legt Bevölkerung lahm. Ruht sanft.«


Ich muss zugeben die verstehe ich nicht, ist das den Spielern klar was damit gemeint ist ?

Was ich auch nicht ganz verstehe ist die miese Ausrüstung des Hofnarren, also mindestens ein magisches Kurzschwert hätte ich doch vermutet. Oder übersehe ich da was ?


Sending hat halt eine begrenzte Anzahl an Wörtern. Und noch schwerer ist es, wenn jemand den Text Stakkato artig vorliest und man den Text dann auch noch verstehen soll. :(  Zum Glück haben wir ja ein "Story Hour"-Gedächtnis :grin:

shaz´narahd

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #111 am: 02. August 2007, 19:30:53 »
Zitat von: "Topas"
Zitat
»Nacht der tausend Tage. Drei Quellen: Finsternis verbirgt. Böses schwächt. Tod stärkt. Speisen Albtraumkonstrukt. Rufen Kreaturen. Albtraum mit Furchtlosigkeit bekämpfen. Breitet sich aus. Wird stärker. Legt Bevölkerung lahm. Ruht sanft.«


Ich muss zugeben die verstehe ich nicht, ist das den Spielern klar was damit gemeint ist ?

Was ich auch nicht ganz verstehe ist die miese Ausrüstung des Hofnarren, also mindestens ein magisches Kurzschwert hätte ich doch vermutet. Oder übersehe ich da was ?


Den Text haben wir Spieler zwar alle gehört, aber Dirim hat ihn unseren Charakteren nicht mitgeteilt. Sei aber unbesorgt, wir tappen wegen der Bedeutung auch völlig im Dunkeln.

Wegen der magischen Ausrüstung des Hofnarren: Er kann keine tragen. Haben wir uns nämlich auch gefragt.

shaz
"Ich höre nichts", sagte Anna zum Zwerg, der ihr beipflichtete. Der Raum hinter Tür schien eindeutig leer zu sein... bis auf den Tod!

Wormys_Queue

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #112 am: 02. August 2007, 22:14:51 »
Ich hab jetzt auch mal angefangen, die Kampagne nachzulesen. Da ich bis dato die Pdf-Versionen benutze, zwei kurze Fragen an Berandor oder jeden, der es beantworten kann:

1. Sind die hier im Forum geposteten Texte für die pdf-Version nochmal überarbeitet worden?
und wichtiger:
2. Verpass ich viel, wenn ich mich darauf beschränke, oder ist es zum besseren Verständnis sinnvoll, wenn ich mich auch noch mal durch die Threads hier im Forum wühle?

Gruß, WQ

P.S.: Kommentieren kann ich naturgemäß noch nicht viel, aber schon mal Hut ab vor deiner Fleißleistung. Bisher hat mich die Menge an Text, die ich dazu produzieren würde, immer von einer eigenen Story Hour abgehalten. Insoweit kann ich nur erahnen, wieviel Zeit du darauf verwendest.
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #113 am: 02. August 2007, 22:19:06 »
Iron Heroes sind ja dazu angelegt, auf magische Gegenstände zu verzichten; sie setzen die Reichtumsvorgaben sozusagen in Klassenfähigkeiten und Talenten um. Darum habe ich das hier so umgedeutet, dass magische Gegenstände beim Hofnarren nicht funktionieren. Wenn ich auf die Schablonen verzichtet hätte, wäre er sicher gefährlicher gewesen, und vielleicht hätte ich meisterhafte Waffen nehmen sollen oder eine Rüstung vergeben – aber letzten Endes sollte der Hofnarr kein Stoppschild sein, sondern höchstens einen Charakter erwischen. Und das hat er ja fast getan. Mit der Schwierigkeit dieser Begegnung bin ich eigentlich sehr zufrieden.
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #114 am: 02. August 2007, 22:26:18 »
Zitat von: "Wormys_Queue"
Ich hab jetzt auch mal angefangen, die Kampagne nachzulesen. Da ich bis dato die Pdf-Versionen benutze, zwei kurze Fragen an Berandor oder jeden, der es beantworten kann:

1. Sind die hier im Forum geposteten Texte für die pdf-Version nochmal überarbeitet worden?

Nur minimal. Es hat keine wirkliche Überarbeitung stattgefunden, allerhöchstens vielleicht einzelne Rechtschreibfehler oder so.
Zitat

und wichtiger:
2. Verpass ich viel, wenn ich mich darauf beschränke, oder ist es zum besseren Verständnis sinnvoll, wenn ich mich auch noch mal durch die Threads hier im Forum wühle?

Normalerweise solltest du nichts verpassen – dazu sind die PDF extra angelegt. Aber natürlich fehlt dir dann das Gefühl der Gemeinschaft, wenn du die ganzen Kommentare von den tollen Lesern nicht mitbekommst.

Was dir allerdings fehlen wird, sind die Werte der Gegner, die ich ja hier immer nach den Updates poste. Wenn du darauf Wert legst, helfen dir die PDFe nix.
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #115 am: 02. August 2007, 22:28:11 »
Zitat von: "Topas"
Zitat
»Nacht der tausend Tage. Drei Quellen: Finsternis verbirgt. Böses schwächt. Tod stärkt. Speisen Albtraumkonstrukt. Rufen Kreaturen. Albtraum mit Furchtlosigkeit bekämpfen. Breitet sich aus. Wird stärker. Legt Bevölkerung lahm. Ruht sanft.«


Ich muss zugeben die verstehe ich nicht, ist das den Spielern klar was damit gemeint ist ?


Häh? Wo wäre denn dann der Spaß?
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #116 am: 02. August 2007, 23:09:53 »
A propos Spaß: Hier ein kleiner Teaser – Die Gäste der Dame Rhiavadi

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Babau (2), je CR 6 – Link zur SRD

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Hate, Elaines "Mantel", CR   11 (Dread Wraith) – Link zur SRD

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Shield Guardian, CR 8 – Link zur SRD

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Und da mosern meine Spieler rum. Also wirklich – ist das so schwer? (ECL ist 18, aber jetzt mal ehrlich)
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Blackthorne

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #117 am: 03. August 2007, 01:20:55 »
Lustigerweise hatte meine Gruppe mit der Begegnung deutlich weniger Probleme als erwartet.
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #118 am: 03. August 2007, 09:16:53 »
Zitat von: "Blackthorne"
Lustigerweise hatte meine Gruppe mit der Begegnung deutlich weniger Probleme als erwartet.

Na toll :-(

Was da Sending angeht: gut, dass ich nicht mehr die Rolle des Denkers bei den Schätzen spielen muss. Lieber draufhauen. (Ist eine willkommene Abwechslung.)

Der Hofnarr war echt nett, für Dirim war's wirklich knapp - und unsere Resourcen bezüglich Ebenenwechsel sind sehr knapp, da Berandor uns ja immer noch keinen Mengen- und Gruppenrabatt gewährt.

Wann geht's weiter?

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

shaz´narahd

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #119 am: 03. August 2007, 09:39:28 »
Ich kann ja schonmal soviel zu der Begegnung verraten:

Wir konnten die Runde belauschen. Dirim und Jorgen waren von Thargad und Thamior getrennt. Thargag und Thamior hörten dann auf einmal wie Dirim die Türen zu dem Raum aufmachte - dabei bekamen wir dann eine Beschreibung wer sich alles dort aufhält.

Aufgrund der sofortigen Gedanken über mögliche neue Charaktere weiß ich halbwegs was ich als nächstes spielen werde  8)

shaz
"Ich höre nichts", sagte Anna zum Zwerg, der ihr beipflichtete. Der Raum hinter Tür schien eindeutig leer zu sein... bis auf den Tod!

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