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Autor Thema: Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron  (Gelesen 32510 mal)

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Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #75 am: 11. Juli 2007, 17:18:16 »
Zitat von: "shaz´narahd"
Nein, Kylearan.
Soweit ich mich erinnere war es kein TPK - egal in welcher Bedeutung des Wortes.
Wenn wir allerdings nicht das das "Wort" gehabt hätten, wäre es sicher einer geworden - in dem Sinne, wie alle hier denken.

Übrigens weiß ich schon, was mein gewünschter nächster magischer Gegenstand sein soll:
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shaz

Doch, total im Eimer. In diesem "übertragenem" Sinne war es das. Klar, eine freie Interpretation, aber meiner Meinung nach erlaubt.

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Dirim

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #76 am: 20. Juli 2007, 08:47:00 »
Zitat von: "Berandor"
Da leider nicht alle gestorben sind, muss ich euch bis irgendwann nach dem 19. vertrösten.


Bald kommt was, oder? :roll:

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #77 am: 20. Juli 2007, 11:03:24 »
Ja. Ich werde vielleicht heute, spätestens morgen weiterschreiben; das erste Kapitel sollte noch am Wochenende kommen.
Bitte schickt mir keine PMs hier, sondern kontaktiert mich, wenn nötig, über meine Homepage

Topas

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #78 am: 20. Juli 2007, 11:08:32 »
:dafür:
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #79 am: 20. Juli 2007, 11:11:17 »
Zitat von: "Topas"
:dafür:
:stupid:

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #80 am: 21. Juli 2007, 23:49:10 »
Ein Monat Pause, und dann...

Das Letzte Lachen

Dirim erbat sich eine halbe Stunde, damit er Tyr um ein paar passende Zauber bitten könne.

»Eigentlich würde ich am liebsten bis morgen warten«, sagte er.

»Wie bitte?«, sagte Jørgen. »Nach all dem, was heute passiert ist, und nachdem diese Gilde aus Dieben und Mördern lange genug hier ihr Unwesen trieb, willst du noch warten?«

»Ich habe nicht ganz die richtigen Gebete parat«, meinte der Zwerg.

Jørgen war fassungslos. »Man könnte meinen, du bist den ersten Tag in Cauldron. Der Kessel kocht, mein Freund, und entweder löschen wir die Flammen jetzt oder riskieren, uns zu verbrühen.«

»Ist ja schon gut.«

»Vielleicht sollten wir Vortimax Weer besuchen, während er betet?«, schlug Thamior vor. »Dann können wir ihn vor seiner Frau warnen.«

»Gute Idee. Dann können wir die Zeit wenigstens nutzen.« Jørgen und Thamior stiegen die Wendeltreppe wieder hinauf. Thargad verfolgte ihren Weg, kniete sich dann aber wieder vor die Statue, um zu beten.

»Ich bleibe auch hier«, sagte Boras zu Dirim. »Keine Sorge.«

Jenya zeigte auf eine Wunde an seinem Arm. Sie war schwarz und eiterte leicht. »Was ist das?«

»Oh, das war so ein Tiger. Die Wunde heilte nicht.«

»Verfluchter Schaden«, sagte Jenya. »Dieser Ort ist geweiht. Soll ich euch heilen?«

»Bitte.«

Sie legte Boras die Hand auf die Brust und konzentrierte sich. Der Geruch von brennendem Fleisch stieg auf. Schwarzer Eiter floss aus der Wunde, als sie sich langsam schloss. Schließlich war sie verschwunden.

Boras rieb sich die Brust. »Danke.«

»Du hast jetzt wahrscheinlich einen Handabdruck auf der Brust«, sagte Jenya. »Keine Angst, der geht wieder weg.«

-

Vortimax Weer hatte seinen Laden geschlossen, aber nach kurzem Klopfen öffnete er die Tür.

»Ihr seids«, sagte er. »Kommt doch rein.«

»Wir wollten nur Bescheid sagen«, begann Jørgen, als Weer noch die Tür hinter ihnen schloss, »dass Inara entkommen konnte.«

»Macht euch keine Gedanken«, sagte Weer. »Sie ist nicht mehr gefährlich.«

»Wie bitte?« Jørgen starrte den Magier an. »Was ist passiert?«

Weer schluckte. »Es war ein Unfall. Sie kam hierher, um sich zu heilen. Nach den Wunden zu schließen war sie schwer verletzt. In der Eile muss sie die Phiolen verwechselt haben... ich konnte nichts mehr tun.«

Jørgen studierte Weer genau. Schließlich nickte er. »Gut. Was Euch betrifft, ist die Sache noch nicht ausgestanden.«

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»Das weiß ich«, sagte Weer. »Ich werde die Konsequenzen tragen.«

»Das werdet ihr, sobald alles vorbei ist.«

»Bis dahin wisst ihr ja, wo ihr mich finden könnt. Wenn ihr Hilfe braucht...«

»Gut.«

»Da wäre noch etwas«, sagte Vortimax. »Damals, als die Schätze verschwanden, habe ich – sagen wir, habe ich etwas in Verwahrung genommen.«

Er nahm einen langen Kampfstecken aus Kristall hervor. Im Inneren des Steckens wehten rote Schlieren. Er legte ihn auf die Theke und trat zurück. Die Schlieren verschwanden, und jetzt war der Stecken völlig farblos.

»Das ist der Stecken von Horas Lutharia. Donnerschlag. Ich habe ihn an mich genommen.«

»Jetzt habt ihr ihn ja zurückgegeben«, sagte Jørgen.

»Sagt mal,« sagte Thamior aus einer Eingebung heraus, »was wisst ihr über das Letzte Lachen? Wir werden sie uns nämlich vorknöpfen.«

Weer lachte auf. »Ihr fackelt nicht lange, oder? Nun, wenn ihr Inara zur Flucht treiben konntet, wird euch das Letzte Lachen wahrscheinlich wenig Probleme bereiten. Zumindest nicht, bis ihr den Hofnarren vor euch habt. Velior Thazo. Ansonsten gibt es ein paar Aushilfsdiebe, und natürlich das Assassinenduo ›Haut und Knochen‹. Jil war ebenfalls sehr gefährlich, aber die ist verschwunden, wie auch ein paar andere und eine große Zahl von Rekruten. Hat schon seinen Grund, dass die in letzter Zeit nicht so aktiv waren. Wenn ihr sie pflücken wollt – ich würde sagen, sie sind reif.«

»Ihr wisst recht viel darüber«, sagte Jørgen.

Weer antwortete nicht.

»Nun gut«, sagte der Paladin. »Wir kommen wieder. Benehmt euch.«

-

»Ich sage, es sind Mörder, und sie haben nichts anderes verdient,« sagte Thargad kühl.

»Sie werden ihre Strafe kriegen«, sagte Jørgen. »Aber nicht alle haben Menschen ermordet.«

»Aber sie haben Mörder gedeckt.«

»Vielleicht«, sagte Jorgen. »Aber vielleicht haben sie nur einen Ausweg im Diebstahl gesucht und sind irgendwo hineingeraten, was sie nicht absehen können.«

»Na und?«, sagte Dirim.

»Sie werden bestraft«, sagte Jørgen. »Aber müssen wir sie niedermetzeln? Nein.«

»Also gut«, sagte Thargad. »Geben wir ihnen die Chance, zu verschwinden. Wen wir dann noch antreffen...«

»Keine Gnade«, sagte Jørgen.

»Keine Gnade.«

Die Kettenbrecher traten auf die Straße. Jørgen stellte sich mitten auf die Obsidianallee. Von hier aus konnte er die Messingtrompete auf der anderen Seite der Stadt sehen, direkt am Seeufer, an der Aschallee.

»Angehörige des Letzten Lachens«, rief er. Bürger blieben stehen, einige wenige huschten erschreckt davon. »Dies ist die Stunde der Abrechnung. Wir wissen, wo ihr euch versteckt. Wir kommen zu euch. Und wenn wir euch finden, ist das euer Untergang. Verlasst euer Quartier jetzt und sofort, und ihr werdet vielleicht überleben. Stellt euch der Wache, oder wenn ihr zu feige seid, verkriecht euch bei Freunden, bis sich der Sturm unseres Zorns gelegt hat und ihr euch uns persönlich stellt. Verschwindet aus der Stadt – wir werden euch finden. Was auch immer ihr tut, tut es jetzt. Wenn ihr noch da seid, wenn wir kommen, wird es zu spät sein. Dann habt ihr euch für den Tod entschieden. Habt keine Angst: Dieser Tod wird schnell sein. Dies ist eure letzte Chance. Keine Spiele mehr.«

Dann marschierten die Kettenbrecher durch die Stadt. Die Leute blieben stehen, wo sie vorbeigingen, und ein paar liefen ihnen sogar hinterher. Wachen standen an Seitengassen und beobachteten sie, aber sie hielten sich fern. Dies war der Weg der Kettenbrecher.

Die Messingtrompete war von außen immer noch rußgeschwärzt, die Fenster verrammelt. Die Kettenbrecher nahmen Aufstellung vor der Tür. Thargad kniete sich nieder und nahm sein Werkzeug hervor. In aller Seelenruhe beschäftigte er sich mit dem wirklich herausragenden Schloss an der Türe. Schließlich knackte er, und Thargad zog das Schloss ab. Er sah sich um. Im Umkreis um die Messingtrompete hatten sich Menschengruppen gebildet, die aus dem Schutz von Häuserecken oder Karren heraus beobachteten, was geschah. Thargad stand auf und trat gegen die Tür. Sie schwang auf.

»Das ist eure letzte Chance«, rief Jørgen in den leeren Raum. Links und rechts waren Schießscharten in die Wand eingelassen. Thamior nickte Jørgen zu und schlüpfte durch die Tür, immer im Bereich der Schatten. Der Elf schlich zu den Schießscharten hinüber. Drei verängstigte Bogenschützen hockten hinter der Wand. Sie sahen Thamior nicht.

»Gehen wir rein und töten sie«, sagte Thargad.

Jørgen hob die Hand. »Letzte Chance«, wiederholte er. »Ihr habt fünf Sekunden, euch zu ergeben. Eins. Zwei. Drei. Vier.«

»Fünf«, sagte Thamior und stellte sich vor eine Schießscharte. Er spannte den Seelenbogen, und drei Pfeile lagen nebeneinander auf der Sehne. Er schoss, und die Pfeile bohrten sich in den Hals des ›Narren‹. Er brach gurgelnd zusammen.

»Die Zeit ist abgelaufen«, rief Jørgen.

Thargad zog seine Armbrust und nahm vor einer Schießscharte Aufstellung, die Thamior gegenüberlag. Boras stellte sich mit dem Erinyenbogen neben ihn. Pfeile flogen durch die Scharten, aber Panik und Aufregung machten das Zielen schwer.

Dirim schritt durch den Raum und stieß die Tür in den nächsten auf. Der Raum war leer – wenn man von dem Gestell absah, auf dem fünf Armbrüste befestigt und mit der Tür verbunden waren. Dirim riss Seelenblick hoch, aber zwei Bolzen blieben dennoch in seiner Rüstung stecken. Sie pieksten.

Jørgen folgte dem Zwerg. Der Raum hatte zwei weitere Ausgänge, jeweils von Vorhängen verborgen. Linker Hand lag wahrscheinlich der alte Schankraum. Von dort hörte man leises, aufgeregtes Atmen. Rechts lag vielleicht ein Notausgang, oder ein Lagerraum.

Thamior erschoss den dritten Narren. Boras und Thargad taten sich auf der Gegenseite etwas schwerer. Thamior sah kurz zu ihnen herüber – einer der drei Narren ging gerade gurgelnd ins Grab – und folgte dann Jørgen und Dirim. Die Schützen waren keine große Gefahr, und überhaupt würden Boras und Thargad das schon schaffen.

»Ich lass mich nicht abschießen«, rief in diesem Moment einer der beiden Narren, und stieß seinen Kumpel an. »Lass uns verschwinden.« Im Schutze der Schießscharten erklommen beide eine Leiter in den ersten Stock.

»Die sehen wir wieder«, sagte Boras. Thargad warf einen missmutigen Blick auf seine Armbrust.

Im nächsten Raum hob Thamior die Hand und deutete auf den Vorhang, hinter dem der Schankraum sein musste. »Da keucht jemand.« Der Elf ging langsam auf den Vorhang zu, gefolgt von den anderen Kettenbrechern. Ein Seitenblick zu Jørgen, der seine Waffe erhoben hatte – der Paladin nickte – und Thamior schoss dreimal. Jeder Pfeil zersplitterte eine Metallöse, an welcher der Vorhang befestigt war. Gewesen war, denn ohne die Ösen sank der Vorhang wallend zu Boden.

Der Schankraum war leer geräumt; auf dem Boden lagen ein paar Decken, improvisierte Schlafplätze. Ansonsten führten drei weitere Vorhänge in Nebenräume, und eine Treppe wendelte sich in den ersten Stock. Sofort sah Thamior die beiden Schurken, die sich im Halbdunkel unter der Treppe versteckt hatten. Er trat in den Schankraum. Jetzt sah er auch die Beiden, die zu den Seiten des Eingangs standen – und ihn nun flankierten. Alle vier hatten ihre Gesichter halb weiß, halb schwarz geschminkt, Zeichen ihrer Zugehörigkeit zum Letzten Lachen, und ihr Todesurteil.

Thamior wich dem Krummsäbelhieb lässig aus und marschierte weiter in den Schankraum hinein. Er spannte den Bogen und jagte einen Pfeil direkt durch die Kehle eines der versteckten Narren. Thargad ließ sich nicht lange bitten und widmete sich den Türstehern. Er stemmte sein linkes Bein gegen den Türrahmen und katapultierte sich über den Narren in dessen Rücken. In der Luft drehte er sich um die eigene Achse und zog seine Kurzschwerter. Er landete federnd, und noch während der Schurke nach oben starrte, schoss Thargad wie eine Sprungfeder nach vorne und spießte den Narren auf.
Jørgen war der Nächste. Er trat durch die Tür und wandte sich dem anderen Türsteher zu. Der Narr schluckte; seine Schwerthand zitterte.

»Ich... ergebe mich?«, fragte er hoffnungsvoll.

Jørgen seufzte. »Du hast deine Chance gehabt.«

Der Narr blinzelte, ungläubig. Dann hieb er schreiend auf den Paladin ein. Jørgen wehrte den Hieb ab wie eine lästige Fliege, quetschte das Schwert zwischen seinen Schild und die Wand, dann trieb er seinem Gegner Läuterung in den Bauch. Der Narr brach zusammen.

»Vielleicht kommt er ja in den Himmel«, sagte Boras. »Die nehmen mittlerweile jeden.«

Der letzte Narr hatte genug von dieser Machtdemonstration. Er nahm die Beine in die Hand und floh die Treppe hinauf. Thamior feuerte ihm einen Pfeil hinterher, vergebens. Mit einem gemurmelten Fluch marschierte Thamior ebenfalls die Treppe hinauf, dicht gefolgt von Thargad.

»Boras«, sagte Jørgen, »bewach die Tür. Lass niemanden rein.«

»Und niemanden raus«, fügte Dirim hinzu.

Boras grinste. »Hoffentlich versucht wenigstens jemand, reinzukommen.« Er machte, dass er zur Tür kam.

Jørgen stellte sich an den Fuß der Treppe, um eventuelle Hilfeschreie zu hören. Dirim begann, die restlichen Vorhänge zur Seite zu ziehen. Sowohl hinter den drei Durchgängen im Schankraum, als auch hinter dem Vorhang aus dem Armbrustraum verbargen sich in den Boden gerammte Stahlpflöcke, das spitze Ende von Fallgruben aus dem ersten Stock. Während Jørgen zusah, wie Dirim so eine Fallgrube nach dem anderen entdeckte, richtete er sein Ohrenmerk in den ersten Stock. Was machten die da oben? Vielleicht sollte er doch mal nachsehen.

Eine Handvoll Atemzüge vorher war Thamior die Treppe hinaufgestürmt. Im Lauf hatte er einen weiteren Narren des Letzten Lachens erlegt – der Kerl hatte am Kopf der Treppe gelauert. Im ersten Stock erwartete ihn ein breiter Gang – vier Türen führten in Räume über den Fallgruben, die Dirim gerade ein Stockwerk tiefer entdeckte. Am Ende des Gangs verharrten vier weitere Narren und ein grobschlächtiger und zu Thamiors unmut nackter Mann. Als der Mann ihn sah, brüllte er laut auf. Dann häutete er sich.

Thamiors Verstand ging blitzschnell die Rangliste der ekligsten Dinge durch, die er bislang gesehen hatte. Der Anblick dieser Kreatur, die sich ihre Haut abzog, um darunter ein blutiges Stück Muskelmasse mit Zähnen zu enthüllen, während sich die leere Haut kampfbereit danebenstellte, schaffte es in unter die ersten drei, direkt hinter den Dingen aus der Albtraumvision, und vor Boras' Unterwäsche (und das auch nur, weil die Unterwäsche – noch – nicht angriffsbereit neben Boras stand). Er blinzelte den Ekel noch fort, da wabbelte die Haut auch schon auf ihn zu.

Instinktiv riss er den Bogen hoch und schoss. Seine Pfeile fetzten durch die Haut, ohne sie groß zu verlangsamen. Stattdessen schlossen sich die Fetzen sogar wieder. Die Haut lächelte – mit Zähnen hätte sie vielleicht gegrinst – und schlug nach ihm. Thamior tauchte unter dem Hieb durch.

»Igitt! Was ist denn das?«, fragte Thargad von hinten.

»Haut.«

»Na dann.« Thargad packte das Geländer und zog sich über die Brüstung. Er zog seine Schwerter – gerade rechtzeitig, um den Schlag eines Narren abzuwehren, der im Schatten der Haut herangekommen war. Die anderen drei Narren hatten sich hinter der Muskelmasse aufgereiht und ihre Bögen gezogen. Thargad biss die Zähne zusammen. Er war dem Narren klar überlegen, aber ohne jemanden, mit dem er den Kerl in die Zange nehmen konnte, würde es ein mühsames Unterfangen. Mehr ein Schaben denn ein Schnetzeln. Wo blieb denn Jørgen?

»Schon wieder nur Spitzen«, sagte Dirim kopfschüttelnd. »Na ja. Einen Vorhang hab ich noch.«

»Ich gehe besser mal hoch«, sagte Jørgen.

Dirim beobachtete, wie der Paladin in den ersten Stock ging. Er wandte sich an Ki'Annan. »Ich glaube, der hört mir nicht einmal zu.«

»Er versteht Euch eben nicht, Herr«, gab der Lichtengel zurück.

»Da hast du wohl recht.«

»Tyr hat Recht«, sagte Ki'Annan prompt.

»Das auch«, sagte Dirim, und machte sich zum letzten Vorhang auf, um die letzte Fallgrube zu enthüllen.

Die Haut öffnete ihr Maul und wölbte sich über Thamior. Der Elf zog einen Pfeil und klemmte ihn in die Öffnung. Egal was – er dürfte nicht verschluckt werden. Gleichzeitig hämmerte die Muskelmasse von der anderen Seite auf ihn ein, und seine Pfeile zeigten kaum Wirkung. Und dann schossen diese Idioten mit den bemalten Gesichtern auch noch auf ihn. Mit Pfeilen – auf ihn!

Thargad unterdrückte seine Flüche schon nicht mehr. Der Narr, gegen den er kämpfte, blutete schwer aus dem linken Arm, und sein Auge war zugeschwollen, aber er gab nicht auf, obwohl Thargad alle seine Angriffe fast schon maschinell parierte. Und das, wo Thamior sichtlich in Problemen steckte. Da sah er endlich Jørgens Helm auf der Treppe auftauchen. Er atmete auf. Der Narr nahm das als Zeichen der Unachtsamkeit und stieß mit dem Krummschwert vor. Thargad ließ den Hieb nach unten abgleiten und trat vor und zur Seite, um neben den überraschten Narren zu kommen. Dann gab er ihm einen Tritt. Der Narr wurde zur Seite geworfen, in Richtung des Geländers. Jørgen reagierte blitzschnell und hielt Läuterung durch das Holzgitter. Der Narr spießte sich selbst daran auf.

Jørgen zog sein Schwert aus dem toten Körper und drängte sich an Thamior vorbei. Er verpasste dem Muskelwesen einen Fausthieb ins Gesicht und trieb es einen Schritt zurück, dann ließ er einem Unterhandhieb folgen. Ein großer Schnitt bildete sich auf der Haut des Wesens, nur um sich wieder leicht zu schließen. Das Muskelwesen krch-krchte ein knirschendes Lachen. Es öffnete seinen Mund und schnappte vor, nur um sich an Treroks Bollwerk die Zähne auszubeißen.

Thamior feuerte drei weitere Pfeile in die Haut. Das machte mindestens ein Dutzend Geschosse. Die Kreatur stand immer noch. Plötzlich explodierten die Beine des Wesens in rotem Schleim, und es sackte in sich zusammen. Thargad ließ seine Schwerter noch einmal kreiseln, und nun hockte die Kreatur auf seiner Hüfte. Trotzdem war es immer noch lebendig und öffnete erneut sein Maul.

»Oh nein, da beißt du ihm nicht hin«, sagte Dirim und stieß Schuldspruch vor. Die gesegnete Waffe brannte sich hungrig in das Wesen hinein, riss tiefe, unheilbare Wunden – und erzeugte einen ganz gewissen Geruch, eine Mischung aus gebratenem Fett und etwas ganz und gar Falschem. Das nächste Mal, wenn die Kettenbrecher beim Hühner-Hugo wären, würde Boras die ganze Haut bekommen und sich wundern, warum.

Jetzt aber schlug Jørgen dem Muskelwesen seinen Schild ins Gesicht. Dann trat er in dessen Rücken und packte das Wesen in einem Ringergriff. »Dirim, bring dein Schwert mal hierher!«

Thamior machte Dirim Platz, indem er über die verbrannte Haut stieg – nur nicht über den Geruch nachdenken – und sich endlich den Bogenschützen widmete. Zwei fielen ihm direkt zum Opfer, der dritte wollte fliehen, wurde aber von Thargad gestoppt, bevor er die Tür erreichen konnte. Dann erklang ein lautes Kreischen, als Schuldspruch auch das Fleisch des Muskelwesens verbrannte.

»Er wollte hierlang fliehen«, sagte Thargad und deutete auf die Tür.

»Dahinter ist eine Fallgrube«, sagte Dirim. »Vertraut mir.«

Die Kettenbrecher sahen trotzdem mal nach. Der Raum dahinter – wie auch hinter den anderen Türen – war leer und hatte geschwärzte Fenster, und ein Großteil des Bodens war nur lose befestigt. Eine Fallgrube eben. Aber das bedeutete auch, dass es keinen offensichtlichen Weg gab, um über den Eingangsraum zu kommen – und doch waren die Schurken hinter der Schießscharte genau dorthin geflohen. Es musste also eine Geheimtür geben.

-

»Herr«, kam eine zaghafte Stimme.

Der Hofnarr wandte sich zur Tür. »Was gibt es, Finch?«

»Eindringlinge, Herr.«

Velior Thazo ging zur Geheimtür. »Dann töte sie.« Er stieß die Tür zu und wandte sich wieder dem Folterkreuz zu. Felliarn Sharn blutete schwer, aber seit der Hofnarr ihm das linke Auge ausgerissen hatte, war er still geblieben. Velior Thazo ließ seine Fingerspitzen über die Striemen blutiger Haut gleiten, wo die Peitsche besonders tief gebissen hatte.

»Hörst du?«, sagte er leise. »Sie kommen, dich zu holen. Sag mir...« Er stockte, dann schlug er dem Halbelfen ein paar Mal ins Gesicht, bis dieser wieder wach war. »Sag mir: soll ich dich jetzt schon töten oder warten, bis sie zusehen können?«
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #81 am: 22. Juli 2007, 00:02:55 »
So.

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Haut und Knochen:
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Vorschau:
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Kylearan

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Thema Jorgen
« Antwort #82 am: 23. Juli 2007, 11:38:15 »
Was mich mal interessiert: ich spiele Jorgen ja eher hart und - wenn er sich für den Kampf entschieden hat - ziemlich gnadenlos. Ich sehe mich da mehr in der Tradition der 1st Edition, wo ein Paladin viel stärker als Krieger und weniger als Wohltäter definiert war. (Wenngleich auch stark durch die Umstände und Spielweise geprägt, die mehr auf TableTop und weniger auf ausgefeiltes Charakterspiel hinzielte.)

Würdet ihr seinen Status als Paladin als in Ordnung, gefährdet oder lachhaft ansehen? Zwar sind in Berandors Beschreibungen einige Sachen erfunden, dafür fehlen natürlich andere. Ich bin mit seiner Darstellung sehr zufrieden.

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Darigaaz

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #83 am: 23. Juli 2007, 11:49:26 »
Hardliner sind halt grenzwertig. Ich würde es am Dogma festmachen und danach an deinem CoC, um den Status und Entscheidungen zu bewerten. An und für sich halte ich Lawful Good nicht für automatisch naiv und hilfsbereit. Es gibt Wesen, die haben den Tod verdient.

Zumindest Tyr hat Gerechtigkeit und Rache in seinem Dogma drin, also alles in allem gibt es auch Pallis mit rachsüchtiger Ader.

Außerdem rufst du ja lauthals in der Stadt rum.

Ich sehe dein Verhalten zum Status als neutral an, und deshalb wäre für mich absolut keine Gefährdung vorhanden.
Realismus erhöht nur den DC

Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr!

Topas

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #84 am: 23. Juli 2007, 12:56:50 »
@Kylearan Zu deiner Frage:
Ich finde ihn in Ordnung. Selbst da wo er mal grenzwertig entscheiden mag, denn Unspielbarkeit will schließlich auch niemand und Gruppenzusammenspiel geht da für mich gelegentlich auch über solche Verhaltenskodizes . Wenn Jørgen ständig den überguten Paladin raushängen ließe, dann würde er mit seinen Gefährten sicher zusammenstoßen. In einer Gruppe mit mehreren Exalted Chars dagegen wäre er so sicher fehl am Platze.

Durch die Warnung beispielsweise hat er meiner Meinung nach seine Auflagen zum Schutze der "Unschuldigen" soweit möglich erfüllt.  Gab es denn irgendwelche Reaktion darauf, im Text zumindest ist nicht erwähnt, dass irgendwer sich ergeben hätte bevor die Kettenbrecher in der Messingtrompete waren.

Zitat
Zwar sind in Berandors Beschreibungen einige Sachen erfunden, dafür fehlen natürlich andere. Ich bin mit seiner Darstellung sehr zufrieden.

Als Gegenfrage, wieviel Freiheit nimmt sich denn Berandor bei der Beschreibung?
Das er längere Gruppendiskussionen verkürzt etc. ist natürlich ein Muss, um die Geschichte so spannend zu halten (tolles indirektes Kompliment, was) aber wie weit geht er denn nun? Kannst du mal ein Beispiel bringen für Erfundenes oder Weggelassenes ?
@Berandor, kannst du auch gerne selber beantworten.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #85 am: 23. Juli 2007, 13:00:24 »
Kylearan, willst du wirklich eine Paladindebatte vom Zaum brechen?  :wink:

Bei meiner Eberronkampagne ist der Paladin mehr oder weniger eine NSC-Klasse, da die Gesinnungen dort meist in der Grauzone liegen, während ein Paladin eben rein weiß sein muss. Oder um es in D&D-Worten auszudrücken: In meiner Kampagne müsste jeder Paladin exalted oder ein Heiliger sein, nur eben ohne die Vorteile. Er darf in keinem Fall morden, auch nicht, um Hunderte zu retten, denn durch diese böse Handlung im Dienste des Guten würde er mehr Böses in die Welt bringen, als er verhindern würde. Er dürft in diesem Fall Betäubungsschaden austeilen und wenn er in so einem Fall einen Totschlag begehen würde (was die D&D-Regeln eigentlich nicht zulassen), könnte er bereuen und seine Fähigkeiten behalten.
Er dürfte allerdings keinen Betäubungsschaden gegen -sagen wir mal- Kobolde austeilen, die den Schatz bewachen, den die Abenteurer wollen, denn Schmerzen zufügen bringt Böses in die Welt. Er dürfte nicht lügen, stehlen, schwindeln oder sonst irgendetwas, was irgendwie gegen die höchsten Maßstäbe des Guten geht, die man festlegen kann. Somit wird er für praktisch jegliches Abenteuer, dass Spieler durchleben, unbrauchbar.
Selbst unreine Gedanken (Nein, nicht sexueller Natur.) könnten zu einem Abfall führen, wenn er sie nicht bereut. Er darf allerdings Zweifel haben, mit seinem Schicksal/den Göttern/dem Guten hadern, solange er seinen Glauben in sie behält (wenn er den verlieren würde, wäre er ja freiwillig kein Paladin mehr.).

Um es zusammenzufassen: Ein Paladin darf nur gute Aktionen setzen um gute Ziele zu erreichen. Ein anderer rechtschaffen guter Charakter dürfte dafür auch böse Aktionen setzen, ohne seine Gesinnung zu ändern, wenn er es mit seinem Kodex in Übereinstimmung bringen kann (z.B.: Ich stelle Valenar-Elfen, weil sie unsere Bauern überfallen und wenn es sein muss beende ich die Auseinandersetzung blutig.). Aber eben kein Paladin.


Bei einer Kampagne, die mehr TableTop-lastig ist oder eine klarere Unterscheidung von Gut und Böse hat, wäre es einem Paladin möglich, gewisse böse Taten zu begehen, um das Gute zu fördern, ohne seinen Status zu verlieren. Dazu gehört auch Mord, wenn auch nur in einem "fairen" Kampf (zumindest fair von Seiten des Paladins), ohne Gift, ohne Hinterhalt, der Gegner ist bewaffnet, etc.
Intelligente Wesen, die zu Buße fähig sind (also keine Ghule, aber vielleicht Vampire) sollte der Paladin allerdings nicht töten, sondern der Gerichtbarkeit übergeben. Bei besonders mächtigen Straftätern kann das Todesurteil ja ohne dessen Anwesenheit (bei entsprechender Indizienlast) erteilt und später vom Paladin vollstreckt werden (sofern die Gerichtbarkeit rechtschaffen gut agiert).

Die Narren ohne weiteres umzubringen ist schon grenzwärtig, aber in einer Stadt, in der die Gerichtbarkeit scheinbar von einem scheinbar bösen Herrscher korrumpiert werden könnte, im Bereich des Erlaubten (besonders, wenn man den Segen von Tyrs kurzbeinigem Liebling hat).
Den sich ergebenden Narren keine Gnade bzw. keinen Prozess zu gewähren, wäre bei mir als SL allerdings in jeder Kampagnenwelt ein Grund zum Statusverlust oder zumindest einer (göttlichen) Warnung. Wäre die Aufgabe ein Bluff gewesen und Jorgen hätte ihn durchschaut, wäre alles noch fein. Ansonsten ist ein sich ergebender Gegner aber praktisch mit einem wehrlosen gleichzusetzen und kein "legales Ziel" für einen Paladin.
Wenn der Narr sich willentlich und in Bewusstsein deren Gesinnung mit dem Letzten Lachen eingelassen hat oder später erst davon erfahren hat, allerdings weiter dabei blieb, würde Jorgen die Sache büßen können, auch wenn er nicht wusste, ob dies der Fall war.
Wenn der Narr nichts von den bösen Absichten wusste (Zugegeben, das ist unwahrscheinlich) oder zum Mitmachen gezwungen wurde, würde es für Jorgen düsterer aussehen. Ich würde eine Quest zum Wiedererlangen seines Status ansetzen bzw. die Warnung deutlich oder mit Strafe verbunden ausfallen lassen.

Letzten Endes sollten aber auch Paladine Fehler begehen dürfen.


Zu lang, hab's nicht gelesen: Zooks Paladine verbringen mehr Zeit in Philosophievorlesungen als mit Kampfübungen.

Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #86 am: 23. Juli 2007, 13:16:38 »
Zitat von: "Zook, Chaosmagier"
Kylearan, willst du wirklich eine Paladindebatte vom Zaum brechen?  :wink:

Nein, möchte ich nicht. Nur kurze Meinungen hören. ;-)

Übrigens hat sich in meiner Erinnerung keiner der Narren hinter der Tür ergeben, die haben einfach draufgehauen und die Konsequenzen getragen.
Ansonsten stimmt die Darstellung und gefällt mir, um mich mal zu wiederholen.

Andererseits ist die Paladindebatte eine andauernde und ich finde es gar nicht schlecht, mal anhand eines tatsächlich gespielten Fallbeispiels Meinungen zu hören - so kann sich vielleicht der ein oder andere ein Bild machen...

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #87 am: 23. Juli 2007, 15:38:36 »
Lasst euch von meinem neuen Titel nicht stören, sondern diskutiert ruhig weiter.

Das konkrete Beispiel in diesem Update ist jedoch nicht aus dem Spielgeschehen; soweit ich mich erinnere, hat einer der SC (wer, fragt mich nicht) sogar noch in der Trompete die Chance zum Ergeben gegeben. Die Narren hatten ja aber die Warnung vorher schon gehört, und während manche sich verkrochen oder verpieselt haben, sind diese dageblieben und waren entschlossen, den Kettenbrechern eins auf die Nase zu geben. Hochmut, Fall und so.

Ich habe das erzählerisch etwas anders gemacht, weil:
  • Die Kämpfe einseitig waren
  • Jørgen auch was tun sollte
  • ich als SL das natürlich gutheiße – das ich keinen Bruch des Kodex erfinde, sollte klar sein
Ich finde das übrigens völlig in Ordnung (für D&D-Welten), gerade weil die Narren sogar noch mit Erscheinen der Kettenbrecher in der Messingtrompete Gelegenheit hatten, sich zu ergeben. Der Narr hätte auch nicht angreifen müssen. Aber er hat sich entschieden, und erst dann wollte er sich durch ein "Schlupfloch" wieseln, indem er sich im Angesicht des sicheren Todes ergab. Für Jørgen war es m.E. völlig legitim, nach seiner Warnung so vorzugehen, dass die Entscheidung des Narren eben gefallen war, und er hatte sich für den Kampf und den Tod entschieden. Gleichzeitig habe ich darauf geachtet, den Narren nicht zu entwaffnen.

In einer realistischeren Welt wäre das vielleicht anders. Außerdem war das ein wunderbarer Moment, um Jørgen zu charakterisieren, er hatte also eine erzählerische Funktion.

Das ist i.Ü. Teil der Antwort, was ich hinzufüge oder weglasse. Wortlaute sind in aller Regel nicht verlässlich, und i.d.R. schreibe ich, als hätte ich ein grobes Ablaufprotokoll als Inhaltsmaßgabe, anschließend aber mit der Story im Augenmerk. Es soll gut erzählt sein. Da die Story im Abenteuer nicht zwangsläufig im Vordergrund steht, gibt es hier einen Konflikt, den ich durch Auslassungen oder Hinzufügungen auszulösen versuche.
Bitte schickt mir keine PMs hier, sondern kontaktiert mich, wenn nötig, über meine Homepage

Nye

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #88 am: 23. Juli 2007, 16:11:15 »
Zitat von: "Berandor"
Lasst euch von meinem neuen Titel nicht stören, sondern diskutiert ruhig weiter.

Mir standen schon kurz die Haare zu Berge. :D

Von dem her was man hier lesen kann finde ich Jorgen gut gespielt.

Das Wichtigste am Paladin ist meiner Meinung nach dass sich DM und Spieler einig sind was den CoC des Paladin betrifft. Dazu kommt noch dass der Spieler einsehen sollte wenn er Mist gebaut hat und der DM den Spieler nicht in die Pfanne haut nur weil er einen Paladin spielt.
Der Paladin ist nicht so über dass er durch einen ultrahart ausgelegten CoC gebalanced werden müsste; wenn ich DM bin reicht es mir wenn der Spieler den Paladin konsistent spielt und sich stets bemüht das richtige zu tun. Meine Spieler wissen auch dass ich nie einem Paladin wegen irgendeiner Nichtigkeit den Status aberkennen würde und wenn ein Paladin mal seinen Status verlieren sollte bekommt er auf jeden Fall die Gelegenheit, ihn wieder zu erlangen.
Though my soul may set in darkness, it will rise in perfect light / I have loved the stars too fondly to be fearful of the night.

Furlong

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Berandors Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
« Antwort #89 am: 23. Juli 2007, 18:18:11 »
Meiner Ansicht nach lief alles OK.
Die Narren hatten ihre Chance, sogar mehrfach und wenn Jørgen den Narren dann doch laufengelassen hätte, wie hätte es mit seinem Wort ausgesehen? Immerhin hat er gesagt, es wäre die letzte Chance auf Gnade.

Furlong

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