Autor Thema: Der Äther  (Gelesen 9871 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« am: 14. August 2007, 16:27:44 »
Hier sollten die Ideen gesammelt werden die sich mit dem Äther an sich, der Navigation im selben und den Gefahren die hier lauern beschäftigen.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #1 am: 14. August 2007, 16:37:02 »
Zitat von: "Eldan"
Die grundsätzliche Beschreibung des Äthers ist ja die, dass er aus durcheinanderwirbelnden Nebeln in allen möglichen Farben besteht. Dann gibt es die grundsätzliche Unterteilung in einen Grenzäther (keine Ahnung, ob der auf Deutsch wirklich so heisst), der grundsätzlich der angrenzenden Ebene ähnelt (also der dämonenverseuchten Materiellen) und einen tiefen Äther. Sichtweite ist nur 60 Fuss, was wirklich wenig ist. Im Grenzäther kann man sich ja noch an der materiellen Ebene orientieren, aber die Demiplanes liegen ja im tiefen Äther, der so gut wie keine Landmarken hat. Dazu kommen dann Ätherzyklone und einen Haufen Monster, was Reisen schwer genug machen dürfte.


Ausserdem gibt es kein festes Oben/Unten oder gar Norden. (gilt das auch für den Grenzäther?)

Können wir uns darauf schon mal als Grundlage einigen?
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Eldan

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #2 am: 14. August 2007, 16:48:59 »
Ganz sicher. Ich kann später heute Abend mal etwas zu Kultur und Ökologie der Nathri zusammensuchen. Zu denen gibt es nicht so viel (etwa zwei Seiten auf Planewalker) aber daraus kann man dann sicher etwas machen.
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #3 am: 14. August 2007, 16:50:28 »
Die Navigation im Äther:

Ich fasse mal zusammen was ich mehr oder minder als Konsens rauslese:

Zitat von: "Topas"
Da es kein echtes Nord/Süd etc im Äther gibt, braucht man diese speziellen Kristalle als Kompass. Diese werden mittels der Zentren der Demiplanes geeicht und zeigen dahin zurück. Da sich die Planes im Ether bewegen ist sowas sehr wichtig.
Aber diese Kompasse erlauben keine Entfernungsabschätzung. Je mehr geeichte Steine man hat um so eher kann man sagen wo man sich befindet. Triangulation sollte selbst mit langsam bewegenden Körpern noch einigermassen möglich sein.
In dem Hauptquatier der Gilde gibt es den Zentralen Kompasstein


Zitat von: "Eldan"

Um den Zentralen Kompassstein, der auch der Nexus der Gildenebene ist, schweben kleine Kompasssteinchen, die jeweils auf ein Schiff oder eine Halbebene geeicht sind und so in der richtigen relativen Position schweben.


Zum Antrieb der Schiffe werden Segel benutzt, die "Ätherseide" enthalten. Ätherseide ist sehr kostspielig da sie recht gefahrvoll von Ätherspinnen oder ähnlichem gewonnen werden muss.

Je grösser die Segelfläche im Verhältnis zum Rumpf, um so höher die Geschwindigkeit. Denn:

Zitat von: "Tellian Mondschatten"
Irgendwo sollte beim Geschwindigkeitsvorteil aber Schluss sein, sonst bastelt sich noch jemand ein Faltboot aus dem Zeug und saust mit Überschallgeschwindigkeit durch den Äther

Erschwerend kommt hinzu, dass es sowas wie Tiefgang, Trägheit oder Reibungsverluste im Äther nicht gibt. Dann läuft eigentlich alles auf die Frage hinaus, wer die grösseren Segel hat. Das liesse sich umgehen, indem man jedes Ätherschiff mit einem magischen Feld umgibt, welches es vom Äther trennt. Je grösser das Schiff bzw. die Segel umso grösser, dass Feld, was zu erhöhtem Geschwindigkeitsverlust führt.
Damit hat man eine gute Möglichkeit unterschiedliche Schiffstypen mit entsprechenden Vor- und Nachteilen zu schaffen. Man könnte sagen, je grösser das Schiff umso langsamer wird es. Diesem Effekt, kann ma mit grösserer Segelfläche nur bis zu einem bestimmten Punkt entgegenwirken. Irgendwann ist halt Schluss, weil eine weitere Vergrösserung der Segel auch die Geschwindigkeitsverluste vergrössert, da ja auch das Magische Feld grösser wird.
Die schnellsten Schiffe würden am Rumpf sparen und nur auf Segelfläche setzen, ähnlich wie Katamarane. Grosse Explorer könnten sich diesen Luxus dagegen nicht erlauben, sie benötigen viel Rumpf für Equipment, Mannschaft und Verpflegung. Diese Schiffe wären dann entsprechend langsamer, können dafür aber wesentlich mehr transportieren und über Jahre hinweg durch den Äther kreuzen.
Vieleicht gibts ja auch ein paar Generationenschiffe (können umgebaute Materiebrocken sein), welche durch den Äther reisen. Die auf ihnen lebenden Nomaden, würden alles was sie zum Leben brauchen selbst produzieren oder auf ihre Reisen mit anderen Völkern tauschen.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

FaithlessPriest

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #4 am: 14. August 2007, 17:17:54 »
Zitat von: "Tellian Mondschatten"
Erschwerend kommt hinzu, dass es sowas wie Tiefgang, Trägheit oder Reibungsverluste im Äther nicht gibt.

Bezüglich der Steuerung/Lenkung der Schiffe hatte ich mal einen Vorschlag geäußert. Hatte glaub ich niemand etwas zu kommentiert. Hatte den Vorschlag die Schiffe über Erzeugung künstlicher Wiederstände Bewegungsfähig zu halten. Im Äther existiert ja wie im Weltall keine Trägheit, deshalb treibt ein Objekt einfach durch den Raum und kann sich beim Wenden keiner Widerstände wie Wasser oder Luft bedienen. Im Weltall ist dadurch das Wenden eines fliegenden Körpers relativ Schwierig und Kraftaufwendig. Daher kam mein Vorschlag eine künstliche Trägheit zu erzeugen. Zumindest ermöglicht dies rein physikalisch gesehen spannende Kämpfe :) Was meint ihr?

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #5 am: 14. August 2007, 17:25:02 »
Ich muss zugeben dass ich Ätherwinde bevorzuge und eben eine Art Kreuzen. Die Blase erzeugt übrigens in unserem Beispiel schon Widerstand. Segeln ist so schön klischeehaft nutzbar, deutlich besser als irgendein Schwereloses rumtorkeln.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

FaithlessPriest

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #6 am: 14. August 2007, 19:00:09 »
Hmm, also durch die Blase gibt es einen Widerstand, soweit so klar. Aber was sorgt dann dafür, dass sich das Schiff nach oben, unten, links oder rechts dreht? Läuft das dann auschließlich über das Drehen der Segel? Also bei einem normalen Schiff im Wasser ist es das Ruder das dafür sorgt. Bei einem fahrenden Schiff drückt das Wasser gegen ein ausgestelltes Ruder und durch diesen Druck bzw. Widerstand dreht sich das Schiff entsprechend der Ruderstellung in eine Richtung. Je nachdem wie weit das Ruder ausgestellt wurde, dreht sich das Schiff entsprechend leichter oder stärker in eine Richtung. Mir ist im moment eben nicht klar, wie das dann bei Ätherschiffen funktioniert :)

Also eine einfache Variante dies zu erklären wäre dann wohl mit den Ätherwinden. Die Ätherwinde wären ja quasi mit Luft vergleichbar. Nur es braucht eben spezielle Seide/Stoffe um diese Luft/Winde einzufangen und um überhaupt an Geschwindigkeit zu gewinnen. Ohne diese Stoffe lässt es sich nicht einfangen und der Äther würde keine Trägheit bieten. Also wäre ein Ansatz zu sagen, dass ein Ätherschiff eine Art Leitwerk besitz wie Flugzeuge auch, dass jedoch mit diesen speziellen Stoffen legiert ist, so dass es dem Ätherwind ein Widerstand bietet. Durch ein Höhen- und Seitenruder ließe sich das Schiff dann in jede beliebige Richtung drehen. Das Schiff lässt sich dann auch problemlos um seine eigene Achse drehen, indem z.B. der linke Teil des Höhenruders senkrecht nach oben ausgerichtet wird, während der rechte Teil senkrecht nach unten ausgerichtet wird. Wäre doch eine Möglichkeit :) Oder wie habt ihr euch das gedacht?

Eldan

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #7 am: 14. August 2007, 20:53:06 »
Ja, so ähnlich habe ich mir das auch gedacht. Übrigens, davon abgesehen habe ich mal das hier entworfen:
Spoiler (Anzeigen)
[/spoiler]
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #8 am: 15. August 2007, 11:05:59 »
Gar nicht schlecht.

Eingeborener des Ethers sollte ebenfalls einen Bonus geben.
Zugriff auf die Driftinformation der Gilde auch. Vielleicht dafür die anderen Boni ein wenig abschwächen.
Und ein Malus für die Wegstrecke. Es sollte einfacher sein die Nachbarinsel zu finden als eine sehr weit entfernte.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Eldan

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #9 am: 15. August 2007, 13:26:39 »
Das war auch mehr ein Entwurf als sonst etwas. Fassen wir mal zusammen, dann können
wir immer noch ergänzen.

Der Grund-DC hängt von der Entfernung ab.

Boni
-Navigator war schon an diesem Ort
-Navigator kann triangulieren
-Navigator kann Zielort anpeilen
-Navigator ist ein Einheimischer (Nathri, Geist, usw.) des Aethers
-Navigator kennt Driftkurs der Ebene aus den Gildenkarten

Mali
-Es herrscht ein Aethersturm
-Es herrscht starker Aetherwind
-Die Zielebene driftet sehr schnell

Noch eine Frage: Sollte das von Intelligenz (Berechnungen) oder Weisheit (wie Survival z.B. um Eigenheiten des Aethers zu kennen) abhängen?
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #10 am: 15. August 2007, 14:04:58 »
Ich würde Intelligenz leicht bevorzugen.

Berechnungen scheinen hier die grössere Grundlage zu bilden, als Instinkte.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Topas

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #11 am: 17. August 2007, 15:34:43 »
Ein Problem das sich im Äther ergibt, wie findet man raus in welche Hindernisse man gerade reinsegelt. Bei etwa 60ft Sicht ist schon die Geschwindigkeit eines vollgeriggten Segelbootes ein echtes Problem. Und eine gewisse Geschwindigkeit müssen die Schiffe einfach haben, wenn man nicht nur lächerliche Entfernungen zurücklegen will.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

FaithlessPriest

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #12 am: 17. August 2007, 15:52:33 »
Ja, das ist ein großes Problem. Es stellt sich auch die Frage wie Kämpfe zwischen Ätherschiffen ablaufen sollen, wenn kein Sichkontakt zwischen den Schiffen besteht. Vom Style her wäre es dabei natürlich am schönsten wenn sich die Kontrahenten gegenseitig sehen und entsprechend dessen ihre Geschütze ausrichten.

Das Problem selbst liese sich z.B. mit einer Art Ortungssystem lösen, aber da ist die Frage ob wir wirklich soweit gehen wollen. Ein Beispiel dafür wäre ein System das auf Ultraschall basiert (so wie bei Fledermäusen) und somit Hindernisse auf weitere Entfernung erkannt werden könnten. Das ganze wirkt dann aber eben zunehmend technischer bzw. ausgefeilter.

Eldan

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #13 am: 17. August 2007, 16:16:33 »
Wie wäre es, wenn das Feld, das um das Schiff aufgebaut ist den Nebel "zur Seite drückt", wie eine Bugwelle? Dann hätte man um das Schiff herum ein Gebiet mit grösserer Sichtweite. Wäre natürlich immer noch nicht so viel. Zusätzlich könnte man einen Aethersicth zauber erfinden.
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

FaithlessPriest

  • Mitglied
Der Äther
« Antwort #14 am: 20. August 2007, 17:08:36 »
Zitat von: "Eldan"
Zusätzlich könnte man einen Aethersicth zauber erfinden.

Ich denke so ein Zauber und als magischen Gegenstand vielleicht noch eine Äthersicht-Brille/Linsen wären wohl die einfachsten Möglichkeiten dies zu erklären. Andere Möglichkeit wäre, dass jeder auf dem Schiff durch das betreten dessen diesen Zauber Äthersicht bekommt, ähnlich wie bei Heiligen/Unheiligen Orten auf denen ein Zauber verankert ist.

So ein Zauber Äthersicht könnte ja ganz einfach so aussehen, dass der Betroffene den Nebel zwar nach wie vor sieht, aber Objekte im Nebel leuchtend oder schemenhaft erkennen kann. Die schmenehafte Variante wäre  noch in sofern sehr interessant, dass evtl. noch die Möglichkeit bestände sich im Nebel zu verstecken. Es gäbe vielleicht dann Konstruktionen von Ätherschiffen, dessen Schemen so wirr wirken, dass sie auf größere Entfernung faktisch nicht vom Nebel zu unterscheiden wären (Stichwort: Überraschungsangriffe). Schwache bzw. kleine Schemen würden es außerdem erforderlichen machen den Äther gut zu beobachten. Zum Beispiel könnte dem "Ausguck" etwas bei seiner Beobachtung entgehen (schlechter Entdeckungswurf). Bei einer leuchtenden Variante oder wenn der Nebel durch die Sicht quasi verschwinden würde wäre alles zu durchschaubar, finde ich. Den Äther so ein bisschen als das große gefährliche Meer darstellen, bei dem man nie weiß was kommen wird und man immer auf der Hut seien muss hat meiner Meinung nach einfach mehr Stil.