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Autor Thema: Pantheon  (Gelesen 21067 mal)

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Topas

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Pantheon
« am: 14. August 2007, 16:33:20 »
Zitat von: "FaithlessPriest"
hat folgendes geschrieben:
Ich bin mir nicht sicher, in wie fern die Greyhawk-Götter Open Content sind...

Dazu aus dem FAQ von Wizards:
Zitat

Q: What parts of Dungeons & Dragons are Open Game Content?

A: None of the Dungeons & Dragons product line is Open Game Content. Currently the only Open Game Content released by Wizards of the Coast is the System Reference Document.

Und die Götter Greyhawks sind nicht Teil des SRD. Also sollten wir wohl besser eigene Götter kreieren um auf der sicheren Seite zu sein.


Allerdings hindert uns das nicht zu sagen die Götterwelt von Greyhawk wird übernommen und sie einfach nicht weiter zu beschreiben. Wir dürfen sie nur nicht selber beschreiben.

Da das allerdings auch kompliziert werden kann, ist ein eigenes Pantheon vielleicht doch sinnvoll. Dann würde ich dafür plädieren das es auch eine Gottheit geben wird die den Äther im Portfolio hat und durch die Ereignisse im Rang auch aufgestiegen ist.

Vielleicht auch eine Gottheit die vorher den Bewohnern der Demiplanes unbekannt war und die aber von den Einheimischen kommt ?
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Eldan

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Pantheon
« Antwort #1 am: 14. August 2007, 16:45:29 »
Eine Art Aetherportfolio oder Domäne wäre sicher empfehlenswert, allerdings stellt sich die Frage, ob es dazu genug Zauber gibt, die sowohl mit dem Aether zusammenhängen als auch dort überhaupt funktionieren. Etherealness z.B. wäre ja eher witzlos.
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Topas

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Pantheon
« Antwort #2 am: 14. August 2007, 16:53:14 »
Da eine Domäne ja normalerweise nicht allzuviele Zauber enthält werden wir das schon irgendwie zusammenbekommen.

Als Domänenfertigkeit würde ich eine erweiterte Sicht im Äther vorschlagen.

Und mindestens einer der Sprüche sollte das auch geben. Wenn wir dazu eine Massversion erstellen haben wir schon 2 Domainspells gefunden.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Arldwulf

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Pantheon
« Antwort #3 am: 14. August 2007, 20:12:51 »
Mal eine kleine alternativmöglichkeit zu einem Pantheon weil ich gerade drüber nachgedacht habe:

Wie wäre es mit stattdessen einem monotheistischem Standpunkt?

Es bietet sich ja eigentlich an.

Die Materielle Welt ist vergangen - in der letzten Schlacht sind selbst die Götter verloren gegangen, und nur noch Erinnerung. Tja....alle bis auf einer der den Magier/Priestern seinerzeit zeigte wie man vor der sicheren Vernichtung fliehen kann. Es gäbe also praktisch nur noch einen einzigen Glauben, einen einzigen Gott der viele Portfolios in sich vereint und für eine eigene Philosophie steht.

Das würde auch dem Entdeckeraspekt schön entsprechen, und bietet natürlich Raum für neue Gesellschaftssysteme. Und auf den anderen Welten könnten schliesslich dann durchaus Kulte alter Götter gefunden werden.

Ausserdem brauchen wir ja ohnehin eine Erklärung warum die Götter nicht verhindern konnten dass die ganze materielle Welt verloren ging für ihre Gläubigen.
1st Edition Nekromantentöter
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Ich hab nichts gegen niedrige Wahlbeteiligung. Irgendwann regier ich den Laden eben alleine. ;-)

Eldan

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Pantheon
« Antwort #4 am: 14. August 2007, 20:38:00 »
Ich hatte bis jetzt eigentlich sogar eher eine komplett gegenteilige Idee. Durch die Aufsplittung in eine grosse Anzahl von Welten bilden sich auch entsprechend viele kleine Kulte, die wohl auf altbekannte Götter zurückgehen können, aber in einer längeren Zeit der Getrenntheit ganz verschiedene Interpretationen entwickeln.
Die Gilde dürfte wohl einem Handelsgott oder Magiegott zugeneigt sein, je nach Fokus, der wir ihr geben wollen.
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

endier

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Pantheon
« Antwort #5 am: 15. August 2007, 08:56:39 »
Greifen wir diese Idee der splitterkulte auf und führen diese weiter.

Als Grundstock können wir die "Standard-Götter" aus dem PHB nehmen, die aber unter verschiedenen Namen auch unterschiedliche Portfolios abdecken.
Da muß Pelor nicht nur die Sonne sein.
Kann ja auch sein, daß sich Wee-Jas, Pelor (und falls noch vorhanden ein weiterer nicht böser Totengott) zusammen tun um das Incorporale Untotenunwesen einzudämmen und einen neuen Kult ins Leben rufen, der das bewerkstelligt.

Ahnenkulte (weil im Ähter) werden sehr weit verbreitet sein.
(Da fällt mir doch die obscure Klasse des Binders auf...)

Pantheon
« Antwort #6 am: 15. August 2007, 10:10:04 »
Vorschläge für(SRD only) :

Domäne: Äther

Gewährte Kraft:
noch keine Idee die richtig zündet. Hatte an was mit Ghosttouch gedacht, erhöhte Sicht wurde auch schon genannt, vieleicht was mit Ebenenwechseln zur Materiellen und zurück

Domänenzauber:

Grad 1
Detect Secret Doors
Faerie Fire
Feather Fall
Floating Disk
Obscuring Mist
Pass Without Trace
Sanctuary
Shield

Grad 2
Blur
Find Traps
Fog Cloud
Levitate
See Invisibility
Spectral Hand
Spiritual Weapon

Grad 3
Blink
Clairaudience/Clairvoyance
Displacement
Fly
Gaeseous Form
Helping Hand
Meld To Stone

Grad 4
Death Ward
Dimensional Anchor
Dimension Door
Dismissal
"Etheral" Ally , Lesser (wie Planar Ally nur auf ätherische Wesen bezogen, z.B. Geister)
Freedom of Movement

Grad 5
Disrupting Weapon
"Etheral" Binding, Lesser (wie Planar Binding nur auf ätherische Wesen bezogen, z.B. Geister)
Mage's Faithfull Hound
Overland Flight
Pass Wall
Secret Chest
Telekinesis
True Seeing

Grad 6
"Etheral" Ally (wie Planar Ally nur auf ätherische Wesen bezogen, z.B. Geister)
"Etheral" Binding (wie Planar Binding nur auf ätherische Wesen bezogen, z.B. Geister)
Find Path
Forbiddiance
Misslead

Grad 7
Etheral Jaunt  (vice versa mit materieller Ebene)
Planeshift

Grad 8
Dimensional Lock
Discern Location
"Etheral" Ally, Greater (wie Planar Ally nur auf ätherische Wesen bezogen, z.B. Geister)
"Etheral" Binding, Greater (wie Planar Binding nur auf ätherische Wesen bezogen, z.B. Geister)

Grad 9
Etheralness (vice versa mit materieller Ebene)
Foresight
Gate

Die unterstrichenen Zauber wäre meine Favoriten.
MfG
Today, is not all day. I come again, no Question!

Arldwulf

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Pantheon
« Antwort #7 am: 15. August 2007, 10:18:49 »
Im prinzip kann man beides ja auch verbinden. Einen - sehr dominanten Gott - welcher den Hauptglauben darstellt und jede Menge Splitterkulte welche auf den alten Göttern basieren.

Denn ich würde mich nicht nur auf die Splitterkulte verlassen - diese haben einfach ein grosses Problem. Wir reden hier ja über Welten die untereinander Kontakt haben. Wenn ich aber weiss: Kult A gibt es nur auf Welt X dann verliert dieser dadurch an Bedeutung.

Es gibt aber ja genug Spieler und Klassen die gern das religiöse ausspielen. Für diese sollte man halt auch Raum schaffen und das geht natürlich leichter wenn nicht alle Glauben zersplittert sind.

Ein dominanter Glauben und viele kleine Splitterkulte würde beides ermöglichen:

- Spieler eines Splitterkultes einer einzelnen Gottheit, welcher evtl. seinen Glauben verbergen muss, oder sich über seinen Glauben mit der dominierenden Gottheit auseinander setzen kann
- Spieler die eben jene Splitterkulte für Sekten halten und nur an den einen Gott glauben, die Sekten vielleicht bekämpfen wollen oder sich sonstwie mit ihnen auseinander setzen.

Wenn wir nur Splitterkulte hätten würde die bedeutung von religiösen Chars stark sinken.
1st Edition Nekromantentöter
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FaithlessPriest

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Pantheon
« Antwort #8 am: 15. August 2007, 11:06:27 »
Erstmal zum Thema Greyhawk-Götter oder nicht: Entweder wir übernehmen die einfach komplett ohne irgendeine Anpassung und Verweisen eben darauf. Oder wir machen ein komplett eigenes Pantheon, was ich mittlerweile auch befürworten würde.

Von der Idee eines Hauptgotts und jeder Menge unwichtiger Götter bin ich persönlich nicht so angetan. Dann konzentriert sich vieles auf diesen einen Gott und die anderen spielen nur eine untegeorndete Rolle und wären eher bedeutungslos. Vom Hintergrund wäre mir das auch einfach Schleierhaft: Warum sollten Handwerker und Bauern den Äthergott verehren, wenn andere Portfolios anderer Götter für sie wichtiger sind. Natürlich wäre ein Äthergott von größerer Bedeutung in einer Ätherwelt als andere Götter, aber deshalb sollte er nicht der einzig mächtige Gott sein. Es liese sich ansonsten zwar auch ein Gott kreieren der alle Portfolios in sich vereint, aber auf mich wirkt das langweilig. Dann gibt es auch keine Konflikte zwischen den einzelnen Kirchen. Böser Götter gäbe es dann wohl auch nicht. Und gerade dies schafft doch auch oft ein Anreiz für Abenteuer.

Das durch die Flucht von der materiellen Ebene die einzelnen Kirchen auseinanderfallen ist ja verständlich. Aber deshalb können die Bauern auf ihrer neuen Halbebene doch immer noch zu ihrem Gott der Landwirtschaft beten um auf eine reichhaltige Ernte zu hoffen. Oder sie beten zum bösen Gott der Unglücks und versuchen ihn zu beschwichtigen, damit es nicht zu einer Missernte kommt. Dieser Gott der Landwirtschaft und des Unglücks könnte ja auf vielen Ebenen bekannt sein und diese würde sozusagen gleichmaßen angebetet werden, auch wenn die Gläubigen der verschiedenen Ebenen keinen Kontakt zu einander halten.

Ich würde mich daher für einen wichtigen Äthergott aussprechen, der gerade für viele Ätherreisende, für die Schiffbauer, etc. relevant ist. Denoch sollte es immer noch klassische Götter geben, die den vielen anderen Einflusssphären zugeordnet sind. Evtl. könnten die losen Glaubensgemeinschaften anderer Götter wieder durch die Reisen durch den Äther zu richtigen Kirchen zusammengeführt werden.

Topas

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Pantheon
« Antwort #9 am: 15. August 2007, 11:34:13 »
Also zur Auswahl stehen bisher:

A) Das Greyhawk Pantheon, unverändert.

B) Ein neues Pantheon, mit einem Äthergott als wichtigen Gott neben anderen altbekannten Variationen. Auch wenn die Kulte der Ebenen sich unterscheiden, sind doch die Götter die selben.

C) Monotheistisch (oder Dual, sonst fehlt der Gut-Böse Konflikt)

D) Die Splittergötter. Jede Ebene ihre eigenen, nur wenige Ebenen haben tatsächlich (aus Tradition?) übereinstimmende Götter.
D1)Macht der Götter sollte aber immer noch unabhängig von der Anbetung auf der Ebene sein, sonst wird das zu viel Rechnerrei.
D2)Macht der Götter (und somit der Priester) variiert mit Anbetungsgrad auf der Ebene.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Pantheon
« Antwort #10 am: 15. August 2007, 12:16:11 »
Ich bin für einen völlig neuen Pantheon. Er sollte aber überschaubar bleiben und nicht so aufgeblasen werden wie in den Realms. Selbst in Grewhawk sind es für meinen Geschmack schon zuviele. Aber ob es nun genau den einen Äthergott geben muss..., ich weiss nicht. Lieber verschiedene Portfolios die sich mit dem Äther befassen (Ätherreisen, Ätherschiffbauer, Geister, Ätherlebewesen usw.)

Da wir ja schon mal in der Welt der Geister sind, können wir diese auch verehren, vergleichbare Ahnen und Geisterverehrung gab und gibt es ja in China, Japan und Süd/Ost-Asien im allgemeinen. Was spricht den dagegen, dass ein Kleriker die Geister des Lichts und der Dunkelheit anbetet oder den Geist des Lebens und des Feuers etc. Mit dieser Ausrichtung legt man seine Domänen fest und erhält die entsprechenden Kräfte. Dazu gibt es noch ein paar Götter, welche diese geister unter sich vereinen. Dann hat man als Kleriker die Wahl ein paar Geister oder einen "Geisterpaten" anzubeten.

MfG
Today, is not all day. I come again, no Question!

Eldan

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Pantheon
« Antwort #11 am: 15. August 2007, 13:22:14 »
Mit dem Aether zusammenhängend in Sachen Religion wären, meiner Meinung nach:
Geister (ist immerhin ihre Welt), Reisen (in einer Welt voller Entdecker sicher wichtig), Handel (die Gilde), die Elemente (sind ja mit dem Aether verbunden) und Schöpfung (aus den Elementen ensteht dann die materielle Ebene und es gibt im Aether ja auch Protoplasma, das aus den Elementen entsteht).
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Arldwulf

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Pantheon
« Antwort #12 am: 15. August 2007, 13:25:50 »
Dann sag ich mal Mischung aus B und C mit Tendenz zu B: Ein einzelner Gott für die übergeordnete Philosophie + viele kleine Themenbezogene. Dies sollte aber kein Äthergott sein, sondern eher ein "Rettergott"  -  einer der halt die Leute damals gerettet hat und auf diese Welten gebracht, oder ihnen zeigte wie sie diese erschaffen konnten. Dies hat dann seine Bekanntheit, Beliebtheit etc. ausgelöst. Ausserdem konnte er dabei verschiedene Portfolios übernehmen von verschollenen/toten Göttern.

Kleinere Götter/Geister/Dämonen gibt es aber trotzdem halt auf verschiedenen Ebenen. Weltenweit bekannt wäre dann aber eigentlich nur der eine. Wenn der eine Hauptgott kein Äthergott ist bietet dies dann halt auch schönes RP Potential - die Schiffsbauergilde und etwaige Händler etc. stehen damit ja schon unter Verdacht neben dem Gott der sie alle gerettet hat auch noch irgendeinen anzubeten der ihnen Schutz auf den Ätherreisen bietet.
1st Edition Nekromantentöter
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Eldan

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Pantheon
« Antwort #13 am: 15. August 2007, 13:37:58 »
Eine Idee die sich mir im Moment aufdrängt ist die, die Gilde etwas zu mystifizieren. Diese hütet ja bereits geheimes Wissen, das nur Eingeweihten zugänglich ist. Könnte die Gilde auch eine Art eigene Religion haben?
Wenn man davorkniet sieht alles grossartig aus.

Arldwulf

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Pantheon
« Antwort #14 am: 15. August 2007, 13:42:25 »
Ja, im Prinzip habe ich es mir so gedacht. Sprich: Ein Grossteil der Welt glaubt an Gott XYZ der damals die Wesen gerettet hat. Aber bei der Gilde findet man vielleicht mal ein paar seltsame Reliquien, manch Zauberer hat sich heimlich Macht durch die Anbetung dunkler Kräfte erhofft und so weiter und so fort.

Das es also offiziell einen Monotheismus gibt, der aber bei näherer Betrachtung auch wirklich nur offiziell ist.
1st Edition Nekromantentöter
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