Autor Thema: Turgard(Kein gespieltes Abenteuer, einfach mal so)  (Gelesen 1129 mal)

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Gilion

  • Gast
Turgard(Kein gespieltes Abenteuer, einfach mal so)
« am: 17. Oktober 2007, 13:21:55 »
Hallo,

hab das hier mal vor einiger Zeit angefangen. Hat nichts mit einem gespielten Abenteuer zu tun. Wollte nur mal eure Meinung dazu hören. :grin:

Turgard`s Reisen

Kapitel 1


Er stand am Ende der Klippe, die Sonne versank gerade am Horizont und das tief unter ihm liegende Meer kämpfte immer wieder gegen den massiven Fels der Küste an. Der junge Mann trägt sein rotbraunes Haar schulterlang, einige der Haarsträhnen zu Zöpfen geflochten. Ein leichter Bart wächst in dem jugendlichen Gesicht. Groß ist er von Gestalt, obwohl noch nicht so muskulös wie viele andere der Männer im Weiler, aber er ist ja noch jung.
Auf die Jagd war ist er gezogen, leider konnte er nichts schießen. Tagelang war er einer Spur gefolgt, aber irgendwo muss er sie verloren haben.
Nur wo, sagte er sich mittlerweile zum hundertsten Mal, während er der Sonne zusah wie sie langsam unterging. Schwerfällig wanderte Turgard zum dem nahe gelegenen Wald um dort ein Nachtlager auf zuschlagen. Ein Feuer war schnell entfacht, und bei Trockenfleisch, Käse und Brot überlegte er wie es jetzt weiter gehen soll.
Die Nacht legte sich über das nun stille Land, Turgard hat sein Mahl beendet und rollte seine Decke zum schlafen aus. Oft schreckte er in dieser Nacht aus dem Schlaf, nur um festzustellen das da nichts außer ihm war.
Als die Sonne aufging und ihn mit seinen Strahlen warm über das Gesicht strich, war er mürrisch und müde. Turgard wusch sich ein wenig im nahe gelegenen Bach, packte seine Sache zusammen und machte sich auf den Weg. "Wie soll ich das nur im Dorf erklären? Sie werden zornig sein, weil ich so lange weg war und doch kein Fleisch mitbringe", dachte sich der junge Turgard Sigurdson, "hätten wir ihn doch nicht losgeschickt, wir haben doch gesagt er ist viel zu unerfahren. Sollen sie doch alle verschrumpeln wie das Obst in der Sonne." Zornig schritt er weit aus, so flogen die Kilometer dahin und die Zeit davon. Die Sonne brannte heiß auf seinen Kopf, dies kühlte sein zorniges Gemüt natürlich auch nicht.
Müde macht er in dieser Nacht sein Lager, schlief schnell ein und wachte erfrischt an einem regnerischen Morgen auf. Zum Glück hatte er einen geschützten Lagerplatz gefunden, und konnte so seine Sachen trocken zusammenlegen.
Zwei Tage später, er war noch ein paar Kilometer von (Name von Karten suchen und einsetzten)entfernt, da sah er hinter den Hügeln schwarze Rauchwolken in den blauen Himmel steigen. "Oh nein! Der Weiler, es brennt!", Schreit Turgard auf und rennt los, so schnell in seine Füße tragen. Atemlos erreicht er die letzte Hügelkuppe. Feuer und Qualm,  zerstörte  Häuser und verwüstete Felder, befinden sich dort wo das Haus seiner Familie und der Rest des Dorfes sein sollten.
"Nein!", Schreit Turgard in das Tal hinaus. Schreiend rennt er hinunter ins Tal, nur der kleine Wald der vor seinem Dorf liegt bremst seinen Lauf etwas. Tränen schießen im in die Augen während er sich durch den Wald kämpft. "Ihnen darf nichts geschehen sein!", schreit es durch seine Gedanken. Schmerzen explodieren an seinem Kopf, sich überschlagen stürzt Turgard mit schwindenden Sinnen in ein Gebüsch und bleibt still liegen.
Stöhnend wacht er tief in der Nacht auf, Kopf und der größte Teil seines Körpers tun schrecklich weh. Eine dicke, Blutverkrustete Beule ziert Turgards Stirn. Da schießt es im wie Nadelstiche durch die Gedanken. „Das Dorf!“ Er springt auf und schlägt sich durch den Wald. Dies erweißt sich schwieriger als gedacht, sein Gepäck und die Verletzungen vom Sturz behindern ihn doch sehr. Neue Kraft durchströmt den jungen Mann, als er das Nahe ende des Waldes sieht. Die Sterne stehen kalt und ruhig über dem zerstörten Dorf, die Brände sind aus und nur noch ein paar dünne Rauchfahnen kräuseln sich in Richtung des Nachthimmels. Tränen fliesen Turgard die Wangen hinab als er langsam auf das Dorf zuläuft. Im Schein des Mondes sieht er dass einige der Häuser im Weiler nur noch Skeletten gleichen, da nur noch einige Holzstämme übrig geblieben sind.

endier

  • Mitglied
Turgard(Kein gespieltes Abenteuer, einfach mal so)
« Antwort #1 am: 18. Oktober 2007, 13:17:34 »
Netter Anfang.

Brauchbarer Hintergrund für einen Barbaren oder Ranger, der nun alleine (später nicht mehr alleine...) dann auf Abenteuer geht.

Gilion

  • Gast
Turgard(Kein gespieltes Abenteuer, einfach mal so)
« Antwort #2 am: 19. Oktober 2007, 18:40:05 »
So in etwa hab ich das auch geplant, mal sehen was mir noch so einfällt.