Autor Thema: Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons  (Gelesen 5234 mal)

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Slice

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Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« am: 01. März 2008, 18:39:03 »
Hallo,

in anderen Threads wurden 3-D Dungeons wie DwarfenForge oder MageKnight und Alternativen dazu diskutiert. Da es zur Zeit auf dem Markt nichts vernünftiges oder preislich annehmbares gibt, möchte ich eine Alternative vorstellen, mit der man mit minimalem handwerklichen Geschick ein ansprechendes 3-D Dungeon mit akzeptablem Zeitaufwand bauen kann.

Ich kann leider mangels Fotoapparat keine Bilder liefern, aber ich denke, ich kann mich verständlich genug ausdrücken.

[Edit: Fotos siehe untere Beiträge]

Es geht mir in erster Linie nur darum, das Prinzip in einer Grundversion vorzustellen, in Einzelheiten lässt es sich beliebig ausbauen.

Das Ziel ist, um vorhandene Bodenpläne Wände und Ecken zu errichten. Als Bodenpläne habe ich die D&D Dungeon-Tiles benutzt. Ich gehe dabei von Standard-Gängen, -Räumen und -Kreuzungen in einem rechtwinklig angelegten Dungeon aus, in dem ein Feld 2,5 cm x 2,5 cm misst.

Die Räume messen 4x6 oder 8x6 Felder, die Gänge 2x4 oder 2x8 Felder, die Kreuzungen und Ecken bestehen aus einem Grundstück von 2x2 Feldern, um das herum (je nachdem, ob es eine Ecke, T-Kreuzung oder Kreuzung sein soll) 2 bis 4 2x2-Felder-Stücke gelegt werden.

Benötigt werden neben den Dungeon-Tiles::

- Vierkanthölzer 2,5 cm x 2,5 cm, aus denen sich 60-80 Stücke mit einer Höhe von ca. 6,5 cm sägen lassen

- ein Winkelschneider mit Säge, um die Vierkanthölzer rechtwinklig alle 6,5 cm absägen zu können (oder man lässt sie sich im Baumarkt sägen)

- Foamboard (vorzugsweise schwarz) mit einer Dicke von ca. 0,5 cm.

- schwarze Acrylfarbe, mit etwas längerer Trockenzeit

- weiße Acrylfarbe der gleichen Sorte oder hellgraue Acrylfarbe

- feiner Vogelsand

- ein scharfes Teppichmesser

- 2 Pinsel, die nicht zu klein sein sollten (Flachpinsel der Größe 12 - 16)

- Holzleim (z.B. Ponal Express)


Nun zu den Wänden:

Die Wände bestehen aus einer Basis aus Foamboard, auf die die Wand selbst mittig und rechtwinklig mit Holzleim geklebt wird (es sieht dann von der Seite aus wie ein umgedrehtes T). Die Basis misst in ihrer Breite immer 2,5cm. Es werden unterschiedliche Längen von 5 cm, 10 cm, 15 cm, 20 cm benötigt.
Ab und zu ergibt es sich, dass eine Länge von 2,5 cm erforderlich ist. Dafür lassen sich aber die Eckstücke verwenden.

Die Wand wird rechtwinklig aus Foamboard mit dem Teppichmesser ausgeschnitten und hat die gleiche Länge wie die Basis und eine Höhe von 5,5 cm (also 6 cm, wenn sie auf der Basis steht. Ich finde, es sieht beser aus, wenn die Eckstücke mit ihren 6,5 cm ein wenig höher als die Wände sind).

Die Ecken des Labyrinths sind ja schon aus den Vierkanthölzern gesägt. Wenn genug Wände vorhanden sind, kann man sie ohne Schwierigkeiten um die Bodenpläne herum aufbauen. Da, wo die Wände mit ihren Basen rechtwinklig an den Ecken der Räume, Kreuzungen usw. zusammenstoßen, wird die entstehende Lücke mit einem Eckpfeiler aufgefüllt.

Wer das Prinzip noch nicht verstanden hat, nimmt sich bitte aus den Bodenplänen einfach mal einen Raum, zwei schmale Gänge mit der Breite 1 (als Wandbasen) und ein einzelnes Feldstück (den Eckpfosten) und plaziert die Teile außen um eine Ecke des Raums so herum, dass keine Lücke entsteht.


Jetzt müssen wir das Ganze nur noch optisch ansprechend gestalten. Die Bodenpläne sehen ja schon gut aus, fehlt noch der Rest.

Die einfachste Möglichkeit ist die:

- Die Wände und Eckstücke mit der schwarzen Acrylfarbe bemalen. Bevor die Farbe trocken ist, mit dem Vogelsand bestreuen (bei größeren Flächen immer nur Teilbereiche bemalen und besanden, wenn die Farbe zu schnell trocknen sollte und der Sand nicht mehr haftet).
Die seitlichen Ränder der Wände, an die man die anderen Wände anlegen muss, nicht besanden. Die Standflächen natürlich auch nicht.

- Trocknen lassen.

- Nach dem Trocknen die besandeten Stücke nochmals mit der Schwarz bemalen.

- Trocknen lassen

- danach über die besandeten, schwarzen Teil mit einer gekauften hellen Grau bürsten oder sich die Grau aus der schwarzen und weissen Farbe selbst zusammen mischen. Zum Bürsten den Pinsel ein wenig in die Farbe tauchen, auf einer Zeitung mehrmals abstreifen und dann zunächst *vorsichtig* mit wenig Druck über die besandeten Flächen gehen, so dass sich die Farbe nur auf den Spitzen der Sandkörner absetzt.

Man erhält so mit recht einfachen Mitteln schön strukturierte, düster aussehende Wand- und Eckstücke.

Die Eckpfosten lassen sich leichter bearbeiten, wenn man auf der Unterseite kleine Nägel einschlägt, an denen man sie festhalten kann und die man danach wieder entfernt.

Es ist sehr wichtig, rechtwinklig zu arbeiten, wenn die Wände schräg aufgeklebt oder schräg ausgeschnitten werden entstehen hässliche Lücken. Benutzt ein Geo-Dreieck oder baut euch rechte Winkel aus Lego.


Nun zu den Alternativen:

Wer noch MageKnight-Wände hat, bohrt in die Foamboard-Basen einfach 2 Löcher für die Zapfen und klebt die Wände dann mit Holzleim fest. Die Wände müssen unbedingt mittig und rechtwinklig angebracht werden und die Basen dürfen an ihren Enden auf keinen Fall über die Wände hinausstehen. Besandet wird nur die Basis. Ein Riesenvorteil ist, dass man die MageKnight Türen verwenden kann. Die Wände werden auf den Basen an ihren Berührpunkten mit Plastikkleber verbunden. Die Eckpfeiler entsprechen mit der vorgeschlagenen Bemalmethode farblich den Wänden.

Auf http://gidian-gelände.de wird beschrieben, wie man aus Styrodur wunderschöne, strukturierte Wände herstellen kann.



Falls sich jemand fragt, warum ich die Wände nur dünn mache und auf eine Basis stelle:

Der Gang wird dadurch breiter. Es wäre sonst bei einer Vielzahl von größeren Miniaturen nicht möglich, sie in den Gängen unterzubringen.

Da die Basen höher als die Bodenpläne sind, hat man mit dem Öffnen von Türen keine Schwierigkeiten.

Rein optisch ergibt sich kein störender Effekt durch die dünnen Wände. Durch die Eckpfeiler entsteht ein massiver Eindruck.

Achja:

Türen lassen sich aus den kurzen, 5 cm langen Wänden herstellen. Die Türöffnung hineinschneiden, eine Tür aus Balsaholz oder Pappe herstellen und als Drehpunkte unten und oben gekürzte Stecknadeln verwenden. Dann schön besanden bzw. bemalen.

Wem die Foamboard-Wände zu leicht sein sollten: Einfach vor dem Bemalen in die Basis von der schmalen Seite her (oder von beiden Seiten) in den Schaumstoff einen langen Nagel einführen, bei dem man den Kopf abgezwickt hat.


Ich selbst habe meine MageKnight-Wände verbaut und bin sehr zufrieden. Ich kann mittlerweile rechtwinkling angelegte Dungeons in einer Größe darstellen, die über einen ganzen Küchentisch gehen. Als Startpunkt verwende ich eine Treppe, die ich aus den restlichen Vierkanthölzern gebaut, besandet usw. habe.
Ausreichend dürften sein (mein gegenwärtiger Bestand):

ca. 70 Eckpfeiler

5 cm-Wände: 16

10 cm-Wände : 18

15 cm-Wände: 8

20 cm-Wände: 4

wobei 5 Türen je in den 5 cm und 10 cm-Stücken verbaut sind.

Das Ganze macht man natürlich nicht an einem Wochenende, aber wenn man den Bogen raushat und jedes Wochenende 2-4 Stunden opfert, geht es relativ zügig.

Wenn man ein paar Teile erstellt hat, aufbaut, Miniaturen hineinsetzt und auf deren Augenhöhe geht, lässt einen der optische Eindruck nicht so schnell wieder los. Was natürlich das Weitermachen erleichtert.


Ein Wort noch zum Schluss:

Wer eine Schwäche für hoch anpassbare 3-D Zufalls-Dungeon Regeln für D&D hat, dem sei http://www.theothergamecompany.com/bash/ ans Herz gelegt. Die sind schuld an meiner Bauwut. Die Maße für die einzelnen Dungeon-Segmente haben auch dort ihren Ursprung.



Grüße,

Slice

Talamar

  • Administrator
    • http://www.dnd-gate.de
Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #1 am: 02. März 2008, 09:07:13 »
Eine wirklich gute Idee die auch nicht nach allzu viel Aufwand klingt. Danke.
Against signatures!

masse

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Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #2 am: 06. März 2008, 20:26:23 »
Viel Glück bei deinem Unterfangen  :wink:
Ich hab auch schon so ein Projekt geplant gehabt, aber wegen Zeitmangel nicht angefangen   Den Thread auf Gidian Gelände gibt es glaube ich immer noch. :D
Wenn du Fragen hast kannst du sie ja im Forum von GG stellen, die können dir sicher noch ein paar Tipps geben wenns mal nicht ganz so gut läuft. Und wenn es am Anfang wie Massenhaft Arbeit aussieht lass dich nicht entmutigen! Bleib an der Sache und du hast später ein Supergelände um Dungeons zu erstellen   :wink:
(Wenn es fertig ist wären ein paar Bilder schön :) )

Gruß masse :alien2:

PS: bau dir erstmal ein kleines Teststück und üb daran ein wenig die Techniken aus :wink: damit ersparst du dir sehr viel Frust  :lol:  (Ich spreche aus erfahrung)
"Logik ist schwer ueberschaetzt. Ich sag 1+1+1+1+1 = 6
- Das ist doch falsch! - Ich weiss, aber es reimt sich!
Reime sind Freundlich, Logik ist feindlich!" - Kaeptn Peng

Slice

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Fotos
« Antwort #3 am: 20. März 2008, 21:38:23 »

Slice

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Bau von Schaltern
« Antwort #4 am: 25. März 2008, 21:34:49 »
Hallo!

Was wäre ein 3-D Labyrinth ohne ein paar Hebel, an denen man ziehen kann. Ich habe mir gedacht, ich stelle eine einfache Methode vor, mit der man solche Hebel bauen kann.

Zunächst die Bilder:

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/sets/72157604245090056/


Als Material benötigen wir:

- ein quadratisches Stück Foamboard, das einem Feld (2,5 cm x 2,5 cm) entspricht.

- ein rundes Stück Holz mit ca. 1,5 cm Durchmesser und ca. 3 mm Höhe (kann man z.B. aus einem Rundholz aussägen, Rundhölzer gibt es in Modellbauläden oder in der Vogelhandlung als Sitzstangen)

- Draht, nicht zu dünn

- Green Stuff

- schwarze Farbe, graue Farbe, Vogelsand


Nachdem das Foamboard auf 2,5 cm x 2,5 cm mit einem Teppichmesser zugeschnitten wurde, wird das runde Holzstück in der Mitte halbiert, so dass ein Halbkreis entsteht. Das halbierte Stück mit der Schnittseite mittig auf das Foamboard legen, ausrichten, mit Bleistift die Lage markieren und einen entsprechenden rechteckigen Schlitz in das Foamboard schneiden. Der Schnitt darf nur bis zur unteren Pappschicht gehen, die intakt bleiben muss.

Danach das Foamboard komplett schwarz anmalen und alles besanden und bürsten wie in der Anleitung für das 3-D Dungeon angegeben (außer die Unterseite und die Öffnung für das Holzstück).

Auf der Schnittfläche des halbreisförmigen Holzstücks die Mitte markieren und dann auf der runden Oberfläche in einem Winkel von ca. 45° mit einem feinen Bohrer ein Loch bohren, das auf die markierte Mitte der Schnittfläche ausgerichtet ist.

Den Draht ca. 2 cm lang abzwicken und mit Holzleim in das Loch kleben.

Nach dem Trocknen ein Kügelchen Greenstuff formen, auf die Spitze des Drahtes setzen und etwas in die Länge walzen, um einen Griff darzustellen.

Den ganzen Schalter schwarz anmalen und nach dem Trocknen mit einer silbernen Farbe bürsten, damit er wie aus Eisen wirkt.

Den Schalter mit Holzleim in das Foamboard einkleben.


Das war es schon.


Wenn man den Schalter um 180° dreht, sieht es so aus, als wäre er betätigt worden. Mit mehreren Schaltern nebeneinander kann man so ganze Kombinationsrätsel darstellen.


Grüße,

Slice

AfterBusiness

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    • http://www.djm-k.de
Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #5 am: 26. März 2008, 08:25:17 »
:o

....ich muss sagen, ich bin beeindruckt... krass.... net schlecht und eine sehr gute Idee... ich werds mal im Hinterkopf behalten. Dwarven Forge ist echt ne teure Angelegenheit....

Sieht klasse aus... mehr davon...  :)
Lache viel, so lebst Du länger! :-)

Slice

  • Mitglied
Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #6 am: 26. März 2008, 20:03:49 »
Neben dem geringeren Preis hat es gegenüber DF den Vorteil, dass die Gänge durch die Basen und die dünnen Wände breiter sind und die einzelnen Komponenten wesentlich platzsparender unterzubringen sind (die Wände sind aufgrund der T-Form gut ineinander stapelbar).

Ich werde mit Sicherheit im Lauf der Zeit noch ein paar Bauanleitungen unter diesem Thread  einstellen. Geplant sind nicht-rechteckige Räume, Fallgitter und evtl. Türen.

Falls irgendwelche Fragen/Probleme usw. auftauchen sollten, beantworte ich sie natürlich gerne.

Grüße,

Slice

Slice

  • Mitglied
Fallgitter und Geheimtüren
« Antwort #7 am: 23. April 2008, 19:55:55 »
Es ist wieder mal Bastelstunde! :D Heute widmen wir uns Fallgittern und Geheimtüren.

Fallgitter und Geheimtüren verschönern jedes Labyrinth. Man kann sie auch gut mit Schaltern verbinden.

Zunächst wieder die Bilder:

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/sets/72157604692403816/


Das Prinzip des Fallgitters ist einfach, das Fallgitter wird auf zwei Ecksteine gelegt, wenn es geschlossen ist und einfach entfernt, wenn es geöffnet wurde. Man könnte sich natürlich eine kompliziertere Lösung ausdenken, aber ich bin ein Fan von einfachen Lösungen, die trotzdem wirken.

das Fallgitter besteht aus:

- dem üblichen Foamboard 2,5 cm x 10 cm x 0,5 cm

- zwei weiteren Stücken Foamboard, 2,5 cm x 5 cm x 0,5 cm

- 5 Zahnstochern (man könnte auch Cocktail-Spieße aus Plastik nehmen, die von der Form her passen)

- ein Vierkanthölzchen 0,4 cm x 0,4 cm x 5 cm

- 2 rechteckigen Hölzchen 0,2 cm x 0,5 cm x 5 cm

- Pappstreifen


Diese Komponenten werden folgendermaßen verbaut:


Zuerst stellt man das Bodenstück aus einem der kleinen Foamboards her. In die Mitte kommt ein Länggschlitz von ca. 4,5 cm Länge und 0,5 cm Breite, in dem die unteren Spitzen des Fallgitters verschwinden sollen.

Danach kommt das Fallgitter. Das andere kleine Stücke Foamboard wird längs mittig auf das Große geklebt.

Dann werden die Zahnstocher auf die richtige Länge geschnitten. Mit einem kleinen Nagel Löcher durch beide Foamboards von unten vorstoßen, aber nicht ganz durchstoßen, und die Zahnstocker mit Holzleim einkleben. Den ersten Zahnstocher setzt man genau in die Mitte, die restlichen 4 links und rechts mit jeweils 1 cm daneben. Seitlich müssen sie in einer Ebene liegen.

Danach schneidet man 4 Pappstreifen als Quergitter mit spitzen Enden zurecht und klebt sie auf die Zahnstocher.

Da die Gitterstäbe oben nicht einfach so im Foamboard verschwinden sollen, verblendet man das Ganze mit den beiden rechteckigen Hölzchen.

Oben auf das lange Stück Foamboard kommt dann das Vierkanthölzchen, das den oberen Teil des Fallgitters darstellen soll.

Das Ganze mit schwarzer Acrylfarbe bemalen. Beim Foamboard alle Stellen besanden, die nicht auf den Ecksteinen aufliegen oder seitlich an diese angelegt werden. Den schwarz bemalten Sand wie üblich grau bürsten. Das Fallgitter silber bürsten. Die Holzstückchen werden nicht besandet und weiß gebürstet.


Geheimtüren sind noch einfacher darzustellen. Im geschlossenen Zustand verwendet man als Geheimtür die Ecksteine oder einfach ein Wandstück, das man zwischen zwei Ecksteinge stellt. Im geöffneten Zustand entfernt man die Geheimtür-Ecksteine oder das Wandstück und ersetzt sie entweder durch besandete Foamboards 2,5 cm x 2,5 cm oder durch ein besandetes Basisstück, das der Basis der Wand entspricht, so als ob die Eckstücke abgesenkt bzw. die Wände angehoben worden wären.

Matrix

  • Globaler Moderator
Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #8 am: 23. April 2008, 20:00:33 »
Diese exzellenten Tutorials könnte man doch durchaus mal als Artikel in die Artikel-Sektion stellen. So würden vllt auch andere in den Genuss kommen, die nicht auf diesen Thread stoßen, sollte er mal wieder in der Liste weit absinken.
Gleisarbeiter sind die faulsten Arbeiter der Welt. Immer wenn ich mit dem Zug an denen vorbei fahr, stehen die nur rum!

Stahlfaust

  • Mitglied
Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #9 am: 23. April 2008, 20:22:11 »
Wow sehr beeindruckend. Sind sehr gute Ideen dabei.

Slice

  • Mitglied
Irreguläre Räume
« Antwort #10 am: 04. Mai 2008, 18:43:53 »
Heute geht es um Räume und Gänge, die nicht rechteckig sind. Im "Hidden Crypts" Set sind 4 größere Teile mit abgeschnittenen Ecken, die ich auch mit Wänden umgeben wollte.

Basis und Wand sind diesmal nicht miteinander verbunden. Die Basis besteht aus einem Dreieck, das die Kanten des Bodenstücks verlängert.

Das Wandstück hat nach innen laufende Ränder von 45°. Hergestellt wurde es aus einem Foamboard-Stück mit einer Länge von 8 cm und einer Dicke von 0,5 cm. Rechts und links vom Rand zeichnet man je eine parallele Linie mit 0,5 cm Abstand und schneidet lediglich die Pappe entlang der Linie mit einem Teppichmesser ein. Danach legt man das Foamboard an einen Winkelschneider an und schneidet den 45° Winkel mit einem Teppichmesser so, dass das Teppichmesser außen von der vorgeschnittenen Linie geführt wird.

Hinten an die Wand klebt man noch eine dreieckige Basis an, die nach dem Bemalen etwas nach unten gebogen wird, so dass die Wand nach vorne kippt. Das ist nötig, damit sie sich von selbst gegen die Eckstücke drückt und nicht nach hinten wegfällt.

Links und rechts vom der dreieckigen Basis werden noch 2 Stücke mit 2,5 cm x 2,5 cm angelegt. Dadurch wird verhindert, dass in der Basis eine sichtbare Lücke entsteht.

Umgeben wird das Ganze von 2 Eckstücken.



Hier die Bauteile:

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/2464856258/


Das Ganze zusammengesetzt:

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/2464856868/


Ansicht von hinten:

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/2464857766/


Zwei Gestaltungsmöglichkeiten zusammen mit anderen Bodenstücken:

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/2464858844/

http://www.flickr.com/photos/24857061@N06/2464859710/

Fischkopp

  • Mitglied
    • Rorschachhamster
Re: Anleitung für den Bau eines 3D-Dungeons
« Antwort #11 am: 22. September 2008, 12:26:34 »
Diese exzellenten Tutorials könnte man doch durchaus mal als Artikel in die Artikel-Sektion stellen. So würden vllt auch andere in den Genuss kommen, die nicht auf diesen Thread stoßen, sollte er mal wieder in der Liste weit absinken.
Das sekundiere ich.  :oops:
Mein Weblog: http://rorschachhamster.wordpress.com/
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