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Autor Thema: Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen  (Gelesen 12828 mal)

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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #15 am: 08. April 2008, 20:34:28 »
Zitat von: "Osric"
Auch wenn es hier keine Gastrolle zu gewinnen gibt (obwohl ich wüsste da schon eine Möglichkeit)


Raus damit!
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #16 am: 11. April 2008, 21:33:34 »
Osric und Hedian sind doch nicht die einzigen, die hier lesen, oder?

Also hier meine Frage: Wie viele und welche Kettenbrecher sterben bei diesem Eingangskampf in das Abenteuer? Vier sind anwesend, Boras giltet nicht.

Jeder nur einen Tipp. Bonuspunkte für das richtige Erraten der Anzahl der toten Adligen Cauldrons.
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Andi

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #17 am: 12. April 2008, 08:39:51 »
ich tippe auf Thamior und ich denke 1 Adeliger wird getötet -> der neu ernannte Stadtherr

Furlong

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #18 am: 12. April 2008, 15:17:58 »
Tote Kettenbrecher: Jørgen von Velbert
Tote Adlige: 5, da immer irgendein Depp meint, das Area-Attacks bei sowas sinnvoll sind

Furlong

Serath

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #19 am: 14. April 2008, 01:06:02 »
Kein Kettenbrecher, aber 3 Adlige.

Topas

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #20 am: 14. April 2008, 14:44:19 »
Thamior sicher nicht, schon aus Murphygesichtspunkten, der ist schließlich das Ziel der Aktion.
Wie wäre es mit Thargad, den erwischt doch immer alles mögliche un Fiesheiten.
2 Adelige, die Vanderborens, wer schon gegen die Gepflogenheiten zu zweit kommt der wird schon lernen, warum man nur einen schicken sollte.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #21 am: 16. April 2008, 21:08:25 »
Rogarts Rache

Rogart hatte seine Arbeit gemacht. Er kannte die Kettenbrecher. Als er den Sitzungsraum ausspähte, konnte er sich daher ein Lächeln nicht verkneifen. Der Axtmörder war nicht dabei, und ebenso wenig der verrückte Richtzwerg. Rogart konnte zwei seiner Handlanger abstellen, um den Ritter zu beschäftigen, während sich einer des Verräters annahm und der andere ihn selbst schützen würde. Er, Rogart von Kelemvor, würde dann den Maschinenmenschen beseitigen. Den Tod seiner Feinde vor Augen teleportierte Rogart sich in eine Nische im Sitzungsraum und seine Bariauren-Schlächter mitten in die Versammlung hinein.

Rogart erzitterte vor Freude, als er die panischen Gesichter der Adeligen sah. Wie sie einer nach dem anderen unter den Tisch tauchten. Als könne man Kelemvor entkommen, indem man den Kopf einzog! Vielmehr sollten sie dankbar sein, dass der Tod heute für den Ketzer gekommen war und nicht für sie.

Der Eisenmann rollte gerade über den Tisch und zog dabei zwei Kurzschwerter, hielt aber einen Schritt vor Rogart inne. Damit entging er knapp dem Hieb eines Bariauren, der ihn wahrscheinlich gespalten hätte. Rogart kannte die Namen seiner gedungenen Schläger nicht, er wusste nur, dass sie berüchtigt dafür waren, auch erfahrene Abenteurer durch Sigils Straßen prügeln zu können. Der zweite Bariaur schlug gerade nach dem Verräter, aber das Langohr konnte ausweichen. Noch. In der entfernten Ecke des Raumes hatte der Ritter sein Schwert gezogen, aber gegen zwei vor Wut schäumende Barbaren würde er, selbst wenn er überlebte, zu spät kommen. Gefährlicher war da schon der Eisenmensch.

»Festhalten!«, rief einer der anderen Anwesenden, aber Rogart kümmerte sich nicht darum. Der Mann trug die Insignien von Azuth und hatte keine aggressive Gestik. Wahrscheinlich wollte er ein paar Adelige retten. Uninteressant. Rogart konzentrierte sich auf den Eisenmenschen und rief ihm seinen Tod entgegen.

»Auflösung!« Der grüne Strahl flog aus Rogarts Hand und auf den Eisenmann zu. Der lehnte sich nach hinten, bis sein Oberkörper fast waagerecht über dem Tisch schwebte. Der Strahl verfehlte ihn. Rogart zog instinktiv an den Fäden, aus denen die Wirklichkeit bestand, und verschob den Strahl nach unten, als habe er ihn immer so gezielt. Bevor der Eisenmann reagieren konnte, wurde er getroffen.

Der Eisenmann knurrte und wehrte den Zauber ab. Teile von ihm regneten als Rostpartikel zu Boden. Der Blick des Attentäters fiel auf Rogarts. Die beiden Kurzschwerter wirkten wie die Fangzähne einer Schlange. Rogart ging einen Schritt zurück.

Die Tür zum Saal flog auf.

-

Dirim verwandelte sich hastig zurück in körperliche Form, und noch bevor der Windwandel völlig von ihm geglitten war betrat er schon das Stadthaus. Er war zu spät. Ein kräftiger Gegenwind hatte ihn aufgehalten. Im Gehen richtete er seine Ausrüstung – für seine Festgarderobe war jetzt keine Zeit, und überhaupt konnte er als Rechtsprecher guten Gewissens gerüstet erscheinen.

»Auflösung!«, hörte er eine raue Stimme durch die Flügeltür zum Sitzungssaal hindurch. Außerdem waren da – Angstschreie und Kampfgeräusche? Wütendes Gebrüll? Dirim zog Schuldspruch und stürmte durch die Tür.

Direkt zu seiner Linken stand Skie Aldersun und feuerte gerade magische Geschosse auf einen gewaltigen ziegenköpfigen Axtkämpfer ab, der noch drei Gefährten dabei hatte. Diese vier standen wie Kolosse inmitten von Geschrei und Getümmel, als sich etwa die Hälfte der Anwesenden unter den Tisch rettete und die andere Hälfte gerade in einem Teleportblitz verschwand. Thargad hockte sprungbereit auf dem Tisch. Thamior sprang gerade zurück und trat einem der Ziegenwesen seinen Stuhl vor die Brust, während er gleichzeitig den Seelenbogen bereit machte. Skylar Krewis zog hektisch an seinem Schwert, um Thamior zu Hilfe zu eilen. Am anderen Ende des Raums stand Jørgen zwischen zwei Ziegenmenschen und schien sich gerade so halten zu können. Der vierte Ziegenmensch – und der, den Skie beschossen hatte – stand bei Thargad, aber der Schurke hatte seine Aufmerksamkeit auf eine kleine Nische gerichtet, die Dirim nicht einsehen konnte, bis er einen Schritt vor machte. Dann sah er den alten Mann in seiner grauen Robe und die vielen Spiegelbilder, die ihn umgaben. Dirim nickte. Da war der Anführer.

»Tyr, nimm die Magie von diesem Unwürdigen!«

Dirim hatte kaum zu Ende gesprochen, da explodierten die Spiegelbilder in kleine Lichtblitze. Auch schien ihm, als sei der Anführer jetzt noch deutlicher zu erkennen, als sei ein kaum sichtbarer Schimmer von ihm gefallen. Der Mann sah kurz zu Dirim, und das war der erwartete Moment der Ablenkung. Thargad sprang.

Der Anführer hob schützend die Arme vor das Gesicht. Dirim sah schon, wie Funke den Arm durchtrennte und einen blutenden Stumpf zurückließ. Aber dieser Schlag erfolgte nicht, denn der Ziegenkopf bei Thargad holte aus und schwang seine Axt. Die Waffe traf den Schurken mitten im Sprung und teilte ihn beinahe in zwei Hälften. Thargad wurde tief auf die Klinge gedrückt, dann fiel sein Körper leblos zu Boden.

»Nein!« rief Thamior. Er wirbelte herum und zielte mit dem Seelenbogen direkt auf den Anführer der Bande. Ein Pfeil traf ihn in die Brust, ein zweiter in die linke Schulter. Der Mann knickte leicht ein, und der dritte Pfeil riss ihm nur die Wange auf, anstatt sein Auge zu durchbohren. Der vierte Pfeil–

Der vierte Pfeil kam nicht, denn der zweite Axtkämpfer hatte die Zeit genutzt und sich in Thamiors Rücken gestellt. Mit einem lauten Gebrüll schmetterte er seine Waffe nieder und trieb sie so tief in den Elfen, dass die Klinge aus der Brust wieder austrat. Thamior öffnete erstaunt den Mund, dann sackte er zu Boden.

Jetzt war Skylar Krewis heran, aber der Ziegenmensch verpasste ihm eine lässige Ohrfeige und schleuderte ihn durch den Raum. Skylar blieb halb bewusstlos liegen.

Dirim blinzelte, was mit seinen lidlosen Augen gar nicht so einfach war. Zwei der Kettenbrecher waren tot. Boras fehlte, und sie standen vier gewaltigen Kampfmaschinen gegenüber – und einem Anführer in Robe. Diese Kampfmaschinen… jetzt fiel es Dirim ein, das waren Externare! Ein einfaches heiliges Wort würde sie vertreiben.

Er hatte den Zauber schon auf den Lippen, als ihm die Adligen einfielen. Das heilige Wort würde womöglich auch sie verletzen oder sogar töten. Nein, das konnte er sich abschminken. Aber es gab da noch eine Möglichkeit.

»Im Namen Tyrs verbanne ich euch dorthin, wo ihr hergekommen seid!«, rief Dirim und präsentierte sein Schwert und sein heiliges Symbol. Weißes Licht trat aus seinem linken Auge und umgab zwei der Kampfmaschinen, als Tyr die Ziegenmenschen zurück in die äußeren Ebenen schickte. Nur noch zwei und der Anführer.

»Gut gemacht«, lobte Jørgen. Er hob sein Schwert, um Dirim zu grüßen. Bevor der Zwerg ihn warnen konnte, trat einer der beiden verbliebenen Ziegenmenschen vor und umschloss Jørgens Kopf mit seiner gewaltigen Pranke. Er hob den Paladin hoch. Jørgen schlug mit Läuterung nach dem Ziegenmenschen, und Skie ließ ein weiteres Mal magische Geschosse los. Dann ruckte der Ziegenmensch sein Handgelenk herum. Es knackte, und Jørgen wurde schlaff. Der Axtkämpfer ließ die Leiche achtlos fallen.

Dirim drehte sich zu Skie herum, die starr geworden war. Er packte sie an der Schulter. »Kannst du die anderen hier rausbringen?«

Skie zögerte. »Ja, aber dann seid ihr-«

Dirim unterbrach sie. »Tu es. Bring sie raus.«

Skie blickte ihn an. Sie nickte. Dirim nickte auch. War das der Moment, in dem es endete? Stand der Tod der Kettenbrecher unmittelbar bevor? Dirim wusste es nicht. Aber bei Tyr, er würde nicht auf den Knien sterben. Er würde so viele von den Bastarden mitnehmen, wie er nur konnte. Angefangen mit dem Typen in der Robe.

-

Rogart von Kelemvor sah den Ausdruck im Gesicht des Zwerges, sah, wie sich das linke Auge dunkel färbte und fast so blutrot wurde wie das rechte. Er würde den Richtzwerg nicht einmal verfolgen müssen, um den Tod der Kettenbrecher sicherzustellen. Der Zwerg würde nicht fliehen. Er würde zu ihm kommen.

Rogart sammelte die Kraft, die ihm Kelemvor verliehen hatte, zu seinem mächtigsten Fluch. Er zeigte auf sein letztes Opfer.

»Zwerg!«, rief er. »Dein Schicksal ist besiegelt!« Und dann schleuderte Rogart ihm den letzten Zauber entgegen, den er in diesem Kampf wirken würde.

»Finger des Todes!«

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Osric

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #22 am: 16. April 2008, 22:13:48 »
Hier stimmt was nicht, will ich meinen. Etwas sagt mir, dass es sich wieder einmal um einen Alptraum handelt. Oder natürlich um die einzigartige möglichkeit Thargad in fleischlicher Gesstalt zurück zu bringen. Dann wundert es natürlich das die anderen auch darunter leiden müssen. Vor allem aber wundert mich, das die Kettenbrecher so schnell hopps gehen. Daher das wundern.


P.S: War am Sonntag übrigens falscher Alarm.
Was würde Robert Jordans Frau dazu sagen?

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #23 am: 16. April 2008, 22:35:40 »
Erste Phase der Trauer: Nicht Wahrhaben-Wollen?

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Off-Topic: Das freut mich.
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Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #24 am: 17. April 2008, 09:51:28 »
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Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Osric

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #25 am: 17. April 2008, 13:50:48 »
Hier kann nur noch der Geist von Alek Tercival erscheinen und alle Retten. Die Götter waren ja schon beim letzten mal dran.
Was würde Robert Jordans Frau dazu sagen?

Topas

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #26 am: 17. April 2008, 14:04:02 »
Ich denke du trauerst zu früh um die Gruppe.

Also mit dem Fortsavebonus den Dirim Gratur hat, denke ich mal stehen die Chancen sehr gut das dieser Finger des Todes nur ein paar Schadenspünktchen verursacht und fertig. Dann ein schneller Rückzug zur Taverne in der Boras arbeitet und die Sache sieht wieder ganz anders aus.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Osric

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #27 am: 17. April 2008, 14:24:05 »
Meinst du Kelemvor ist eh ein Penner?
Was würde Robert Jordans Frau dazu sagen?

Topas

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #28 am: 17. April 2008, 14:33:46 »
Naja, ob Kelemvor ein Penner ist ? Keine Ahnung, aber dieser Rogart hat mit dem Finger des Todes seinen stärksten Fluch benutzt, (zumindest beschreibt Berandor das so,könnte auch künstlerische Freiheit sein)  wenn der misslingen sollte, dann kann das nicht gut für ihn sein.
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #29 am: 17. April 2008, 14:37:27 »
Zitat von: "Topas"
Also mit dem Fortsavebonus den Dirim Gratur hat,

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Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

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