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Autor Thema: Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen  (Gelesen 12497 mal)

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dude

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #75 am: 19. Juni 2008, 20:10:35 »
Bin sehr gespannt!! Aber das bin ich sowieso immer bei dieser SH!

dude

Kylearan

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #76 am: 20. Juni 2008, 11:58:33 »
Zitat von: "dude"
Bin sehr gespannt!! Aber das bin ich sowieso immer bei dieser SH!

dude

Sagen wir mal so: dein Alter Ego kommt nochmal vor ;-) Und er war uns ein stets unterhaltsamer Begleiter.

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #77 am: 20. Juni 2008, 16:24:46 »
Ja! Mehr! Ich brauch unbedingt Ablenkung von meiner Magisterarbeit!
"die untoten Drachen werden die Welt beherrschen"

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #78 am: 20. Juni 2008, 18:23:00 »
Leider wird es die so schnell nicht geben :)

Dieses WE bin ich total zu, und nächstes WE muss ich den einen Tag, den ich wohl habe, für einen Aufsatz zu Fachsprache nutzen, der als Klausur gewertet wird und übers Wochenende bearbeitet werden muss.

Unter der Woche sehe ich auch schwarz, höchstens vielleicht Donnerstag... aber da habe ich von 8-18 Uhr Uni.

Mal sehen.
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Dirim

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #79 am: 07. Juli 2008, 10:21:21 »
Ich könnte einen kleinen Aperitiv auf die weitere Geschichte brauchen...
Dirim

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #80 am: 07. Juli 2008, 16:32:13 »
Ich versuche mal, den Story-Hour-Montag einzuführen und beizubehalten. Also beginnend heute, jede Woche Montag ein Update bis mindestens zum Ende dieses Abenteuers.

Deal?

Nordwest
Ein ohrenbetäubender Krach lenkte die Schritte der Kettenbrecher. Auf der Lavaallee hatte sich ein großer Riss im Boden gebildet. Dampf und Schreie kamen aus dem Inneren des Risses. Ein gutes Dutzend Bürger waren zehn Meter in die Tiefe gestürzt und rieben sich diverse Wunden. Fünf der Bürger lagen bewusstlos auf dem Boden.

Die Kettenbrecher waren noch nicht ganz am Riss angelangt, als ein Ruck durch den Boden ging. Der Riss begann sich wieder zu schließen. Sofort verstärkte sich das Geschrei.

»Ich mache das«, rief Dirim. Er stellte sich an den Rand des Risses und fasste sein heiliges Symbol fester. Mit Tyrs Macht erschuf er eine Brücke aus Schatten, die sich vom Rand bis hinunter auf den Boden wand.

»Nehmt die Brücke«, rief Dirim herunter. »Jeweils zwei von euch schnappen sich einen Bewusstlosen. Los, los, los!«

Die Bürger sahen ihn für einen kurzen Moment an, dann riefen sie einander kurze Sätze zu und begannen, dem Befehl Folge zu leisten. Dirim sah noch einen Moment zu und vergewisserte sich, dass die Leute alle rechtzeitig wieder an der Oberfläche waren, bevor er Riss sich schloss, dann folgte er seinen Gefährten, die bereits weiter waren.

Spoiler (Anzeigen)


---

Boras schlug so lange auf den Pferdedämonen ein, bis sich auch ganz bestimmt nichts mehr rührte. Dann wischte er die Waffe an einem herumliegenden Abendkleid ab. Er betrachtete die Kratzer, die ihm der Dämon beigebracht hatte. Er knurrte. Als wäre der Tag nicht auch ohne diese Viecher schlimm genug. Und wo war der eigentlich hergekommen?

---

Ein Knallen war zu hören, als ob Kossuth selbst den Vulkan aufwärts peitschte. Allerdings kamen die Knalle aus der Luft, wo sich fast gleichzeitig große Risse auftaten und den Blick auf fremde Himmel freigaben. Tore in die äußeren Ebenen öffneten sich. Mit jedem Knall und jedem Riss sah man ein oder mehrere Kreaturen erscheinen. Die meisten stürzten einfach zu Boden und fanden dort ihren Tod, aber manche verlangsamten ihren Fall oder flogen gleich ganz davon.

Thamior hatte gleich eine Stelle ausgemacht, an der mehrere Gestalten zu Boden gegangen waren. »Dorthin!«, rief er.

Während sie liefen, fiel einigen der Kettenbrecher etwas auf. Boras, Thargad und Dirim besaßen noch die Schmuckstücke, deren Edelsteine mit der Lebensenergie ihrer verschollenen Eltern verbunden waren, und jedes Mal, wenn ein Riss sich am Himmel öffnete, leuchteten die Ringe auf, nur um wieder aufzuhören, wenn der Riss sich schloss.

»Ein Tor nach Carceri«, schloss Dirim. »Sie wollen Adimarchus rausholen!«

Da waren sie auch schon an der Stelle angelangt, die Thamior ausgemacht hatte. Von der großen Allee gingen drei kleine Gassen ab. Mitten auf der Allee lag ein schlankes, haarloses Geschöpf mit kohlrabenschwarzer Haut, dessen Hals so breit war wie der Kopf und dessen Arme in muskulösen Klauen endeten. Die Kreatur – ein Cacodaemon – hatte den Sturz nicht überlebt. Vier weitere allerdings schon, und diese hatten gerade begonnen, sich zumindest äußerlich in Menschen zu verwandeln, als die Kettenbrecher hinzukamen. Neben diesen vier Dämonen hatten sich außerdem ein halbes Dutzend Bürger an der Stelle aufgehalten. Die Dämonen nahmen sogleich eine bedrohliche Haltung an.

»Lasst uns ziehen«, zischte einer der Cacodaemonen, »oder wir töten die Menschen.«

Die Kettenbrecher sahen alle zu Jørgen, der zwischen ihnen auf seinem Pferd thronte. Die Miene des Paladins verhieß Verderben. »Wir werden ihren Tod rächen.«

Bevor noch der erste Dämon agieren konnte, hatte Thamior ihm ein halbes Dutzend Pfeile in die Brust gefeuert. Der Dämon fiel nach hinten um, und seine Geisel, eine junge Frau, rannte schreiend weg. Der nächste Dämon riss einem Mann die Kehle heraus, und während er sie noch triumphierend empor hielt, trennte ihm Läuterung den Kopf ab. Thargad sprang auf Jørgens Streitross, tänzelte an dem sitzenden Paladin vorbei und stieß sich vom Hals des Tieres ab. In der Luft zog er seine Schwerter und stieß sie tief in den Rücken des dritten Dämonen, der allerdings im Fallen noch einer alten Frau mit seiner Klaue die Beine abtrennte. Der letzte Dämon versuchte, seine Geisel den Kettenbrechern entgegen zu werfen, um fliehen zu können. Dirim fing den Mann auf und ließ ihn nach links hinunter, während er dem Dämon gleichzeitig die Kniekehlen durchtrennte. Der Dämon fiel kreischend zu Boden. Das Letzte, was er sah, waren die Hufe von Jørgens Streitross, die auf seinen Schädel zukamen.

Die Kettenbrecher sahen sich um. Der Kampf hatte kaum zehn Sekunden gedauert, aber in der Zeit hatte das Knallen aufgehört und die Risse im Himmel waren verschwunden. Die Schmuckstücke waren wieder so blass wie eh und je.

»Das war ja einfach«, sagte Thamior.

In diesem Moment raste eine Flammensäule in den Himmel.

»Warum musstest du das auch sagen«, beschwerte sich Thargad. Dann waren sie wieder unterwegs, dem nächsten Notfall entgegen.
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #81 am: 07. Juli 2008, 17:36:40 »
Wobei ich schon feststelle, dass die Updates für dieses Abenteuer alle recht kurz ausfallen... Sind halt immer die Dinge, die in den einzelnen Stadtvierteln geschahen.
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Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #82 am: 07. Juli 2008, 20:24:51 »
Okay, ich versuche, jeden Tag ein Update zu machen bis zum Ende dieses Abenteuers. Außer Donnerstag,

Also heute – Nordwest
morgen – Südwest
Mittwoch – Südost
Freitag – Seeufer
Samstag – Exodus
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Nakago

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #83 am: 07. Juli 2008, 20:41:30 »
Ich seh schon, dass wird ne unterhaltsame Woche. Freu mich schon drauf!  :D

Furlong

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #84 am: 07. Juli 2008, 20:45:18 »
Deal.

Andi

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #85 am: 08. Juli 2008, 07:15:06 »
Jup Deal. Freu mich immer wenn hier was neues passiert. Hoffe du bist mir nicht böse wenn ichn paar Sachen für meine Kampagne klaue.

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #86 am: 08. Juli 2008, 10:52:03 »
Klaut so viel ihr wollt... und sagt dann im Spiel: "Was jetzt kommt, hab ich von Berandor gelernt."

So, nächstes Update folgt... Zusatzbedingung: Mindestens ein Leserkommentar muss zwischen den täglichen Updates stehen, sonst schreib ich nix.

Südost
Die namenlose Kneipe stand in Flammen. Etwa ein halbes Dutzend Bürger stand ratlos herum, die anderen versuchten, ihre Habseligkeiten aus den anliegenden Gebäuden zu retten, bevor die Flammen auf diese Häuser übergriffen.

Jørgen war als erster am Ort des Geschehens. Er erhob sich im Sattel. »Steht nicht so rum!«, rief er. »Packt euch Eimer und versucht, das Feuer zu löschen.«

»Ich glaub, da ist noch jemand drin«, rief jemand zurück. Jørgen schwang sich vom Pferd und näherte sich dem Eingang. Hinter ihm begannen die Bürger zögerlich, eine Eimerkette zu organisieren.

»Worauf wartest du?« Dirim war der letzte der Kettenbrecher. Er keuchte schwer. »Hast du Angst vor einem bisschen Feuer?«

Jørgen sah ihn nur an. Er betrat das Gebäude. Thargad, Thamior und Dirim folgten ihm.

Auf der Feuerebene war es wahrscheinlich so ähnlich wie im Inneren des Hauses. Besonders Dirim und Jørgen litten unter der Hitze in ihren schweren Rüstungen, aber selbst Thamior bemerkte trotz seiner großen Ausdauer, dass ihm die Flammen zu schaffen machten. Eine größere Schwierigkeit als die Hitze war jedoch, dass die Flammen überall hochschlugen und bereits einige Stützbalken von der Decke gefallen waren. So waren die Wege und auch die Sicht versperrt, und das Tosen der Flammen übertönte fast jedes Geräusch.

Für einen Moment standen die Kettenbrecher ratlos in dem früheren Schankraum. Dann sahen sich Thargad und Thamior an. Sie hatten etwas gehört.

»Da drüben!«, rief Thamior und zeigte auf eine Ecke, die von einem Stützbalken verdeckt wurde.

»Oben keucht jemand«, sagte Thargad. Die beiden Helden suchten die Kneipe nach weiteren Opfern ab, während Jørgen und Dirim zu den Stellen gingen, die sie ihnen zeigten. Sie fanden vier bewusstlose Personen, teilweise schwer verbrannt, und vier weitere, die sich in halbwegs sichere Ecken hatten zurückziehen können. Nach gut zwei Minuten traten die Kettenbrecher wieder aus den Flammen, sicher, keinen übersehen zu haben. Als erstes ließen sie sich zischend Wasser über die glühenden Rüstungen schütten, dann heilte Dirim ihre schwersten Verbrennungen.

Jørgen betrachtete das immer noch brennende Haus. Die Flammen waren kleiner geworden, aber noch nicht sehr viel. Er drehte sich zu den anwesenden Bürgern um.

»Kümmert euch um die Verletzten, packt eure Sachen und bringt euch in Sicherheit.«

»Aber das Feuer!«, rief jemand.

Jørgen sah noch einmal hoch. »Lasst es brennen. Bringt euch in Sicherheit. Verlasst Cauldron.«

Er schwang sich wieder aufs Pferd, und die Kettenbrecher machten sich auf die Suche nach der nächsten Gefahr. Sie mussten nicht lange suchen.

---

Boras hielt sich den Arm schützend vor das Gesicht. Mehrere Häuser standen in Flammen. Die Hitze drohte, ihm die Augenbrauen zu versengen.

»Tut doch etwas!«, flehte eine Frau.

Boras zuckte mit den Schultern. »Und was? Wir sind alleine, und ich kann das Feuer wohl kaum mit meiner Axt bekämpfen.«

Die Seitenwand eines Hauses brach weg. Dahinter herrschte ein Inferno, und aus dem Inferno löste sich eine drei Schritt hohe Flammengestalt, ein gewaltiger Feuerelementar.

Boras lächelte. »Vergiss die Taube«, sagte er zu der Frau. »Sieht so aus, als könnte ich doch was tun.«

---

»Da seid ihr ja! Mystra sei Dank!« Skie Aldersun winkte die Kettenbrecher heran. »Ihr müsst mir unbedingt helfen!«

»Was ist denn los?«, wollte Dirim wissen.

Skie zeigte auf Vortimax Weers Turm. »Weers Elixiere. Ich habe den Ort als Unterstand genutzt. Unter anderem ein Dutzend Kartons mit brennbaren Tränken. Wenn die explodieren…«

»Ein Dutzend?«, vergewisserte sich Jørgen.

»Ja.«

»Wie erkennen wir die?«

»Da ist so eine Flamme auf den Kisten. Eine schwarze Flamme.«

»Warte hier.«

Der Turm stand bereits leicht in Flammen, als die Kettenbrecher ihn betraten. Außerdem waren die Regale bei einem der Beben umgefallen, und auch einige gestapelte Kisten, die im ganzen Erdgeschoss und auch im Keller verstreut standen, waren zu Boden gestürzt. Noch hatten sich die Flammen aber nicht auf die Kisten ausgeweitet.

Die Kettenbrecher nutzten die scharfen Elfenaugen Thamiors und den geübten Diebstahlsblick von Thargad, um binnen weniger Augenblicke die zwölf Kisten zu identifizieren und aus dem Turm zu bringen. Sie stellten sie nacheinander vor Skie hin, die von der Geschwindigkeit und Effizienz der Kettenbrecher sichtlich überrascht war.

»Danke!«, rief sie, als die letzte Kiste abgestellt wurde. »Wenn ich euch irgendwie helfen kann…«

Thargad packte ihre Schulter und drehte sie leicht, sodass sie die ganze Stadt überblicken konnte. Er bewegte die Hand über das Panorama. »Dort braucht man deine Hilfe. Dir fällt schon was ein, wie.« Er folgte seinen Gefährten die Allee entlang.

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Topas

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #87 am: 08. Juli 2008, 12:08:36 »
Erpresser, Kommentardieb, so nicht.:P

P.S. was meint Boras mit der Taube?
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

Berandor

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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #88 am: 08. Juli 2008, 12:12:09 »
Offensichtlich hat Boras "Willow" gesehen...
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Berandors Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen
« Antwort #89 am: 08. Juli 2008, 13:16:08 »
Na klar, die Taube. Boras kennt auch den magischen Finger.

Aber dass Magier immer ihre Elixiere in einfachen Kisten lagern... Ts ts ts.
"die untoten Drachen werden die Welt beherrschen"

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