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Autor Thema: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (7 Updates, abgeschlossen)  (Gelesen 6618 mal)

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Berandor

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So. Hier geht's dann bald weiter.

Doch zuerst das Organisatorische. Ich werde in den Titel dieses Threads jeweils das Datum des letzten Beitrags, aber nicht mehr den Namen schreiben. Dadurch bleibt der Titel gleich und hoffentlich leicht erkennbar.

Kommentare
Ich schreibe diese SH nicht für mich, sondern für meine Spieler und vor allem euch, die Leser. Kommentare sind nicht nur toleriert, sondern ausdrücklich erwünscht. Dabei freue ich bzw. freut sich die Gruppe natürlich über Lob, aber noch besser sind Diskussionsbeiträge oder zumindest Fragen. Ich weiß, dass mit Abstrichen die gesmte Gruppe hier liest – also können auch Fragen über die SC vom jeweiligen Spieler beantwortet werden.

Wie ihr vielleicht wisst, gibt es noch einen weiteren Anreiz für euch, zu kommentieren. Ich vergebe nämlich Gastrollen in der SH für besonders auffällige Poster – auch wenn alle bisherigen Gewinner anschließend verstummten. Das hat wahrscheinlich etwas damit zu tun, dass ich mit der Gastrolle auch eure Seele an mich binde, aber lasst Euch deshalb nicht abschrecken. Bisherige Gewinner waren Hedian, Pestbeule, Levold, Lupus Major, dude, Sohn des Sammaster, Darigaaz. Mit der Gastrolle verbunden ist ein vollständiger Statblock des NSC.

Achtung: Für dieses Abenteuer gibt es keine Gastrolle zu vergeben!!

Links

PDF-Dateien (inkl. Extras wie z.B. Handouts)
Stadt in Ketten I: Basar des Lebens
Stadt in Ketten II: Flutzeit
Stadt in Ketten III: Zenith der Nacht
Stadt in Ketten IV: Willkommen im Dämonenschlund
Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
Stadt in Ketten VI: Geheimnisse der Seelenpfeiler
Stadt in Ketten VII: Schatten über Cauldron
Stadt in Ketten VIII: Cauldron bei Nacht
Stadt in Ketten IX: Fundament aus Flammen

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Flash-Filme
Der erste Teaser - Stadt in Ketten
Der erste Trailer - Basar des Lebens / Flutzeit
Der zweite Trailer - Die Suche nach dem Feuerauge
« Letzte Änderung: 28. August 2008, 17:55:37 von Berandor »
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Berandor

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #1 am: 13. Juli 2008, 18:18:24 »
Stadt in Ketten - was bisher geschah

Die Kampagne “Stadt in Ketten” bespielt die “Shackled City”-Abenteuerreihe aus dem Magazin “Dungeon”. Darin geht es um die düsteren Pläne der Käfigschmiede und des Betrachterfürsten Vlaathu, durch die eine Grenzstadt Tethyrs in Gefahr gerät. Cauldron, so der Name der Stadt, ist in den Kessel eines erloschenen Vulkans erbaut worden.
In Cauldron sind vor sechzehn Jahren die “Schätze Tethyrs” verschwunden, eine berühmte Abenteuergruppe. Die Nachkommen der Schätze begaben sich auf die Suche ihrer Eltern - gerade rechtzeitig, um den Käfigschmieden ein Dorn im Auge zu werden.

Die Kettenbrecher:
Im Augenblick bilden die folgenden fünf Abenteurer die Heldengruppe, welche Cauldron retten kann und muss:

Boras Breda: Ein menschlicher Barbar, der mit einer Zweihandaxt kämpft. Boras glaubt an Uthgar, den Barbarengott, und sein Totem ist der Wolf.

Dirim Gratur, Richtschwert von Tyr: Wie der Name schon andeutet, ist der Zwerg Dirim ein Kleriker des Gottes Tyr, der für Gesetze und Gerechtigkeit steht.

Jørgen von Velbert: Nach anscheinend prophetischen Träumen und der Beschwerde von Fürst Taskerhill bei der Krone wurde der Paladin Jørgen von Velbert nach Cauldron geschickt, um dort nach dem Rechten zu sehen. Er hat sich seitdem öfter mit Dirim angelegt, wenn es um die konkrete Auslegung von Recht und Gerechtigkeit ging.

Thamior: Der elfische Bogenschütze ist ein wortkarger Geselle. Thamior ist der Vater von Annastrianna, Helions verstorbener Halbschwester.

Thargad: Der schweigsame Assassine führt die Kurzschwerter Funke und Todeshauch mit tödlicher Präzision. Einstmals ein Mensch, ist der Sohn Kheynes inzwischen als »Eisengeborener« wiedererweckt worden.

Basar des Lebens:
Die Helden kommen in Cauldron an und werden gleich in die Ereignisse um die Käfigschmiede verstrickt. Als die Helden, damals noch mit der Halbelfe Annastrianna, dem Verschwinden mehrerer Waisenkinder nachgehen, stoßen sie auf den Sklavenhändler Kazmojen, der in der alten Zwergenfestung unter der Stadt, der Malachitfeste, seinen Unterschlupf hat.

Kazmojen arbeitet für oder unter dem Schutz des Betrachters Vlaathu, der jedoch nicht zufrieden mit dem Sklavenhändler scheint. Im Beisein der Helden streitet der Betrachter mit Kazmojen und nimmt einen der Waisenjungen mit. Dann überlässt er Kazmojen den Helden.

Während des Kampfes gegen Kazmojen stirbt Annastrianna. Die Halbelfe kann nicht wiederbelebt werden, da sie an keinen Schutzgott glaubte. Die Helden sind letztendlich aber erfolgreich und bringen die erschöpften Sklaven zurück an die Oberfläche. Unter dem Jubel der Bevölkerung geben sie sich einen Namen: Die Kettenbrecher.

Flutzeit:
Auf einem offiziellen Empfang des Stadtherren erhält die Helmpriesterin Jenya Urikas, eine Verbündete der Kettenbrecher, eine Vision von ihrem Vorgesetzten, der sich in Gefahr befindet. Die Kettenbrecher reiten sofort los, können aber nur noch die Leiche des Hohepriesters nach Cauldron zurück bringen.

Während sintflutartiger Regen den Kratersee in der Mitte der Stadt zum Überlaufen bringt, droht die Ebenholztriade mit einer Verschlimmerung der Situation. Die drei Anhänger der Götter Malar, Shar und Tyrannos haben die magischen Stäbe der Wasserkontrolle, die der Hohepriester besorgen wollte, an sich genommen. Die Kettenbrecher dringen in den geheimen Unterschlupf der Triade ein und bringen sie zur Strecke. Dabei erhalten sie Hilfe von der Assassinin Jil und dem Paladin Alek Tercival.

Nachdem die Kettenbrecher wieder einmal die Stadt gerettet haben, werden sie vom Stadtherren zu Bürgern der Stadt ernannt - und dürfen gleich Steuern zahlen. Auf dem Flutfest erleben sie allerlei Unterhaltung. Dabei kommt Thargad der jungen Arlynn näher. Die Rivalen der Kettenbrecher, die adeligen Sturmklingen, werden beinahe Opfer eines Anschlags, und auch auf die Kettenbrecher wird ein Assassine angelegt, der aber erfolglos bleibt.

Zenith der Nacht:
Thargad erfährt, dass seine Freundin Arlynn in Wahrheit die Assassinin Jil ist. Er lässt sich von Rachedurst leiten und bringt sie um. Dirim findet den jungen Pellir, der im Rahmen der “Flutzeit” verschwand, bei dem Wirt Minimax in einer Nachbarstadt wieder. Thamior erhält eine Vision seines Gottes Solonor Thelandira, die ihm die Möglichkeit gibt, seine Tochter vor der ewigen Bestrafung als Ungläubige zu retten: er soll einen “Seelenbogen” bauen.

In Cauldron kommt es zum Chaos, als aus einem Warenhaus des Händlers Maavu einige Furchtelementare ausbrechen. Die Kettenbrecher und die Sturmklingen sind genauso zur Stelle wie die neu formierte Magische Gefahrenabwehr. Die MGA wurde wegen der wachsenden Gefahr gegründet - aus dem selben Grund wird ein Trupp halborkischer Söldner für die Stadtwache engagiert.

Die Kettenbrecher werden von dem Zwerg Devkin Splitterschild beauftragt, seinen Sohn Zenith zu retten, der im Unterreich gefangen gehalten wird. Die Rettungsaktion fordert Opfer, aber sie entdecken auch ein Zeichen auf der Stirn des Zwerges. Devkin entpuppt sich als der Betrachter Vlaathu, der den Kettenbrechern für ihre Einmischungen diesen Dienst abverlangte. Vlaathu behauptet, die Schätze Tethyrs getötet zu haben, und warnt die Kettenbrecher davor, in der Stadt zu bleiben. Celeste, die schöne Besitzerin des Höchsten Sonnenstrahls, wo Devkin die Kettenbrecher empfängt, scheint davon gewusst zu haben.

Willkommen im Dämonenschlund:
Nachdem ihr letztes Abenteuer Opfer gefordert hat, wird Helion als Kobold wiedergeboren. Er nennt sich fortan Pecarri. In seiner neuen Gestalt festigt er nicht nur seine Bekanntschaft mit der Azuth-Hohepriesterin Embril Aloustinai, sondern entdeckt auch ein kleines Kontingent an Kobolden und Goblins, die sich in Cauldron verborgen halten. Währenddessen bricht Thargad mit der Organisation seines Mentors und schwört Helm die Treue, und Dirim hält die ersten Gerichtsverfahren in seinem Tempel ab, wobei er sich schnell einen Ruf als wenig adelsfreundlich erwirbt.

In Cauldron werden aufgrund der jüngsten Gefahren neue Söldner eingestellt – Halborks –, deren Sold durch enorme Steuererhöhungen bezahlt werden soll. Als sich die Bürger Cauldrons auf dem Vorplatz des Stadthauses versammeln und auch noch der Händler Maavu eine Brandrede gegen die Führung der Stadt richtet, kommt es zu blutigen Ausschreitungen; nur das beherzte Eingreifen der Kettenbrecher verhindert vielfach Schlimmeres. Maavu flieht, nicht ohne die Kettenbrecher um ein Treffen zu bitten.

In diesem Treffen beauftragt Maavu die Kettenbrecher mit der Suche nach dem verschwunden Paladin Alek Tercival, eine Suche, welche die Kettenbrecher bereits selbständig begonnen haben. Eine krude Karte auf der Rückseite einer Tafel führt sie in den Dschungel südlich von Cauldron, und zum Dämonenschlund. Zunächst und nach einer wilden Flussfahrt aber kehren die Abenteurer in einer verlassen Handelsstation ein, wo sie nicht nur einen Hinweis auf den Verbleib ihrer Eltern erhalten, sondern auch auf das, was in Cauldron damals vor sich ging. Ein Wort war besonders versteckt: Malaugrym.

Im, oder genauer gesagt: am Rande des Dämonenschlundes besiegen die Kettenbrecher einen Hexenzirkel mitsamt ihrer riesischen Mischpoke. Sie erfahren, dass Alek durch einen magischen Spiegel geschickt wurde, und folgen dem Paladin. Von wochenlanger Marter schwer gezeichnet, kommt Alek erst wieder völlig zu Kräften, als der Glabrezu Nabtharaton auftaucht. Der Dämon macht kurzen Prozess mit dem Paladin und kann erst nach hartem Kampf in die Flucht geschlagen werden. Dann bäumt sich Alek noch einmal auf und hinterlässt eine Prophezeihung, mit der er die Kettenbrecher sodann inmitten einer fremden Wüste zurücklässt.

Die Prüfung des Rauchenden Auges
Die Prophezeihung führt die Kettenbrecher nach Occipitus, eine Halbebene der Hölle. Dort herrschte einst der gefallene Engel Adimarchus aus einem riesigen Totenschädel an der Spitze eines Weltenbaums. Adimarchus führte sein Heer in den Himmel, und um ihn zu besiegen, musste ein Teil Celestias geopfert und nach Occipitus gestürzt werden. Daher gilt die Ebene als verflucht, besonders, seit Adimarchus kurz vor einer großen Schlacht gegen den Dämonenfürsten Grazz’t spurlos verschwand.

Adimarchus installierte eine Prüfung auf Occipitus, um seinen Nachfolger zu bestimmen. Die Kettenbrecher legen diese dreigeteilte Prüfung des Rauchenden Auges ab; am Ende ist es Dirim Gratur, der das Mal des Rauchenden Auges erhält und zum neuen Herrscher von Occipitus bestimmt wird.

Während ihrer Prüfungen muss Reya den Kettenbrechern erneut zu Hilfe kommen. Im Gegenzug für ihre Wiederbelebung schwören Dirim und Thamior, den Weg des Guten zu verfolgen. Thargad wird von Helm zu seiner “Hand” ernannt, seinem ausführenden Organ. Helion bzw. Pecarri wird zurückgeschickt, um in Cauldron Verräter an Azuth zu strafen.

In Cauldron selbst geschieht auch einiges. Aber die Kettenbrecher ahnen davon nichts. Sie planen, nach Hause zurückzukehren und jetzt, mit dem Zeichen des Rauchenden Auges ausgestattet, endlich ein wenig aufzuräumen. Doch erst einmal müssen sie Cauldron erreichen...

Geheimnisse der Seelenpfeiler
Bei der Rückkehr aus Cauldron landen die Kettenbrecher zunächst in einer albtraumhaften Vision der Zukunft. Hier regiert das Böse in Cauldron, und Adimarchus herrscht über die Stadt. Mit dem Vorwurf, “zu spät” gekommen zu sein, kehren sie in die Gegenwart zurück und machen sich daran, diese Vision zu vereiteln.

Die Kettenbrecher teilen sich auf: Dirim und Boras reisen in die Stadt, um dort für das Volk und das Leben Maavus ein Duell zu bestreiten. Im Zweikampf besiegt Boras den Hauptmann der Stadtwache, Terseon Skellerang, und tötet ihn. Danach erhält er Besuch von Finster, einem der Käfigmacher (was die Kettenbrecher nicht ahnen). Derweil suchen die anderen Kettenbrecher den Markt der Schatten auf, wo sie von der Händlerin Morena einige der Waffen ihrer Eltern erlangen, und Thargad magische Linsen von einem Vampir erhält, mit denen er in der Dunkelheit sehen kann.

Wieder vereint, gehen die Kettenbrecher das erste große Übel an, nämlich den bösen Einfluss der Vel’Sharoon-Kirche auf den Tempel des Azuth. Sie greifen den Tempel selbst an, doch beim entscheidenden Kampf erweist sich Embril Aloustinai als zu mächtig. Sie tötet Dirim, Helion und Thargad, bevor sie aus der Stadt flieht. Zu Ehren der Gefallenen wird der dreizehnte Eleasias zum »Tag der Gebrochenen Ketten« ernannt.

Helions Leiche ist vernichtet worden, Dirims Körper verschwindet auf die Höllenebene Occipitus. Thargads Leiche ist ebenfalls verschwunden, doch ohne Wissen der Kettenbrecher wurde der Schurke Opfer seiner verfluchten Dunkelsichtlinsen und als Untoter wiederbelebt. Auf der Suche nach Dirims Leichnam stößt der Paladin Jørgen von Velbert zu den Kettenbrechern, und wenig später auch Belandrus, der Bruder Thargads. Über die verschmutzten und heruntergekommenen »Ställe« gelangen die Kettenbrecher nach Occipitus und erwecken Dirim – die erste gelungene Wiedererweckung seit Schildtreff.

Bei ihrer Rückkehr nach Cauldron stoßen die Kettenbrecher auf Hinweise über die »Nacht der Tausend Tage« und über Inara Weer. Die Ehefrau von Vortimax Weer arbeitete mit den Käfigmachern zusammen und befand sich nun bei den sogenannten »Seelenpfeilern« in den Ruinen von Karran-Kurral. Die Kettenbrecher reisen in die Eisstadt, besiegen Inara Weer und den Drachenleichnam Vitriss Bale, und zerstören die Ruinen. Vorher fragen sie noch die Seelenpfeiler, doch wie so oft rufen die Antworten weitere Fragen hervor. Die Kettenbrecher entgehen dem Einsturz der Ruine, indem sie nach Occipitus reisen. Am nächsten Morgen gilt es, früh aufzustehen, um rechtzeitig wieder in Cauldron zu sein – zum Tag der Gebrochenen Ketten...

Schatten über Cauldron
Während der Festtag halbwegs friedlich verläuft, werden die Kettenbrecher in der folgenden Nacht von Träumen heimgesucht. Thamior träumt von Gestalten, die ihn zum Ziel auswählen, Boras von Terseon Skellerang, der ihm aufträgt, Grukk Zwölftöter zu töten. Dirim erfährt im Traum, dass das Jenseits für Menschen sich zu einem paradiesischen Himmel gewandelt hat, und Jørgen träumt davon, seine Rüstung im Siamorpheschrein zu waschen. In derselben Nacht wird Belandrus von der Gottesanbeterin, einer der Käfigmacher, umgebracht.

Gerade haben die Kettenbrecher erst den Mord entdeckt, da wird der Lathanderschrein schon durch einen Anschlag zerstört. Von den Ruinen aus hasten die Kettenbrecher zum Helmtempel, wo Thargad auf sie wartet. Der Assassine wurde in Gestalt eines lebenden Konstruktes wiedererweckt. Durch diese Offenbarung gestärkt, entschließen sich die Kettenbrecher, in Cauldron endlich aufzuräumen. Ihr erster Weg führt zum Letzten Lachen, das sie einschließlich des Hofnarren, ihres Anführers, auslöschen. Danach geht es zum Anwesen der Dame Rhiavadi, wo gerade ein Treffen von Bösewichten aus ganz Tethyr stattfindet, die allesamt den Kettenbrechern zum Opfer fallen.

Danach sammeln sich die Kräfte des Guten im Helmtempel. Während der vorherigen Aktion wurden die Barakmordin und Jenya Urikas verhaftet, aber angeführt von Skylar Krewis haben sich die wenigen beherzten Kräfte der Stadt entschlossen, die Söldner um Grukk Zwölftöter aus der Stadt zu vertreiben. Einige Stadtwachen, die Helmpriester, die Silberschreiter und die Sturmklingen ziehen, von Dirims Zaubern gestärkt, am nächsten Morgen los, während die Kettenbrecher gleichzeitig Tenebris Valanthru einen Besuch abstatten. Sie vermuten – zu Recht, wie sich herausstellt –, dass Valanthru in Wahrheit der Be-trachterfürst Vlaathu ist. In einem harten Kampf besiegen die Kettenbrecher Valanthru. Dabei sterben Thamior und Thargad, und trotzdem sind sie zu spät: Valanthru konnte das Ritual vollenden, dass die Nacht der Tausend Tage nach Cauldron ruft, und gerade als die Kettenbrecher aus dem Anwesen treten, wird Cauldron in Schatten gehüllt. Ihre Arbeit hat gerade erst begonnen...

Cauldron bei Nacht
Die Kettenbrecher kämpfen sich Stück für Stück durch Cauldron. Sie stellen fest, dass die Nacht über der Stadt von drei magischen Toren bewirkt wird in Verbindung mit einem Ritual, das im Finger stattfindet. Dort wartet Embril, die Tore werden von den Käfigmachern selbst bewacht. Es ist Zeit, ein paar offene Rechnungen zu begleichen.
Die Kettenbrecher töten die jeweiligen Käfigmacher und zerstören die Tore. Dann werden sie abrupt nach Redgorge geholt, wo sie Avatare ihrer Schutzgottheiten erwarten und ihnen Hilfe leisten. Zumeist in Form von Gegenständen, aber Thargad gelingt es, für seine verstorbene Liebe Arlynn eine zweite Chance herauszuholen. Dann geht es zurück in den Kampf gegen Embril, der dank kluger Taktiken schnell vorüber ist.

Die Kettenbrecher vernichten das Albtraumkonstrukt, das Cauldron beherrschte, und während die Bevölkerung erwacht und die Kettenbrecher feiert, setzt sich Thargad leise ab, um Wiedersehen mit Arlynn zu feiern. Für den Moment haben sie gewonnen. Aber die Kettenbrecher wissen: es gibt noch viel zu tun...

Fundament aus Flammen
Drei Monate sind vergangen, seit Cauldron die letzten Gefahren überstehen musste. In dieser Zeit haben die Kettenbrecher ihre eigenen Pläne verfolgt. Thargad musste feststellen, dass er zwar seine Geliebte wieder hat, diese aber mit seiner Existenz als Maschinenmensch nicht viel anfangen konnte. Thamior kehrte in den Tethirwald zurück und nahm dort die Rolle eines Lehrers an. Jørgen kehrte an den Königshof zurück und wurde zum Freiherren ernannt. Dirim kam eine wichtige Stimme in den Planungen der Tyrkirche zu. Nur Boras blieb in Cauldron, wo man sich zum Flutfest wiedertraf, um einen neuen Stadtherren zu wählen.

Kaum war Zacharias Aslaxin zum Stadtherren geworden, griff ein Kelemvorkleriker an und tötete Thamior und fast die ganze Gruppe als Rache für den Bau des Seelenbogens und die damit verbundene Herabsetzung des Totengottes. Der Angriff war kaum abgewehrt, als die Erde zu Beben begann: die Käfigmacher hatten den Vulkan unter Cauldron geweckt, um für ein Ritual genügend Energie zu sammeln.

Die Kettenbrecher hatten alle Hände voll zu tun, um die Stadt sicher zu evakuieren. Sie halfen in der ganzen Stadt, diverse Gefahren abzuwenden wie Brände, verschüttete Personen oder flüchtende Tiere. Als sich kurzzeitig Tore nach Carceri öffneten, begannen die Ringe zu leuchten, die mit den Schätzen Tethyrs verbunden sind: die verschollenen Abenteuer lebten noch! Die Kettenbrecher konnten sich darum aber noch nicht kümmern. Stattdessen bekämpften sie das Seemonster, eine gewaltige dämonische Krake. Der Kampf war hart und knapp. Als dann noch Hakennase auftauchte, der alte rote Drache, mussten auch die erfahrenen Helden die Waffen strecken. Sie folgten den Bürgern und verließen die Stadt, fest entschlossen, zurückzukehren.
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dude

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #2 am: 15. Juli 2008, 09:40:05 »
JUHU!! Erster :thumbup:

Wie schauen eigentlich die einzelnen Spieler momentan aus. So von Klassen und Stufen her?

Bin mir nicht so sicher ob die SC auf dem Wiki so aktuell sind.

Bin gespannt auf die Ereignisse in Zukunf, und freu mich auf "meinen" Auftritt!!!  :twisted:

lg
dude

Berandor

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #3 am: 15. Juli 2008, 10:33:22 »
Wiki-Charaktere sind nicht ganz aktuell, ein paar Stufen fehlen.

zu Beginn dieses Abenteuers sind die Charaktere Stufe 18
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Hedian

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #4 am: 23. Juli 2008, 13:13:57 »
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich, klammheimlich mitlesend, auch ganz ungeduldig auf eine Fortsetzung warte?

Berandor

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #5 am: 23. Juli 2008, 14:29:37 »
Freitag ist eine Hammerklausur. Danach sollte es besser werden. Ich hoffe, dann in meinem Urlaub die SH zu Ende zu kriegen.
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Hedian

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #6 am: 23. Juli 2008, 20:01:54 »
Du studierst Hammerologie auf Lehramt? :cheesy:

Berandor

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #7 am: 23. Juli 2008, 20:45:06 »
Hehe. Ja. Also Werkzeugistik, aber Freitag ist eben Hammerologie II dran.

Dass da die Soldaten in meiner Online-BW-Runde "Kupferhämmer" heißen (oder ugs. Hammeriten) ist kein Zufall...
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Osric

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #8 am: 28. Juli 2008, 13:53:06 »
Und? Hammerklausur bestanden? Dann kann es ja hier weitergehen.
Was würde Robert Jordans Frau dazu sagen?

Nadir

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #9 am: 28. Juli 2008, 17:45:58 »
und zwar zackig  :cop:
"Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." N.M.

Berandor

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #10 am: 28. Juli 2008, 19:01:12 »
Hammerklausur bestanden, habe bereits 3 Updates fertig. Bin nur leider mit meinem Rechner heute nicht online, werde mit Tricks aber vielleicht heute abend noch was schreiben können. Sonst morgen abend.
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Arkos

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #11 am: 28. Juli 2008, 21:57:24 »
Glückwunsch zur Klausur. :thumbup:

Da wir mit unserer Gruppe "SC" wohl nicht mehr spielen werden, werde ich heute Abend anfangen genüsslich alle IX Parts der Story Hour zu lesen. Werde aber wohl die PDF Form wählen, oder gibt es besondere Gründe sich durchs Forum zu klicken?
Die GREIFENBRUT in CORMYR & SCHATTENTAL

Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #12 am: 28. Juli 2008, 22:47:50 »
Klar gibt es die. Die lustigen Kommentare der vielen Leser.
"die untoten Drachen werden die Welt beherrschen"

Berandor

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (0 Updates)
« Antwort #13 am: 28. Juli 2008, 23:30:27 »
1 - Der lange Marsch

Callie gab nicht auf. Sie wusste, dass sie es schaffen konnte. Leonard war schneller als sie, aber sie war wendig, und außerdem lag sie noch in Führung. Auf freiem Feld würde sie das Rennen verlieren, aber außerhalb des Wegs war giftiges Gras, und sobald man da drauf trat, musste man sterben. So lauteten die Regeln dieses Wettrennens, und genau darum konnte Calllie es schaffen, noch vor dem ein Jahr älteren Jungen als erste das Ende der Flüchtlinge zu erreichen.

So langsam tat ihr auch die Seite weh, aber es konnte nicht mehr weit sein. Callie zwängte sich zwischen einem müde daher trottenden Ehepaar durch und stieß den Mann dabei gegen seinen Karren. Sie kümmerte sich nicht um die Flüche. Ob Leonard noch weit zurück lag? Sie drehte sich kurz um, ohne anzuhalten – und lief vor eine Wand.

»Na, wen haben wir denn da?«

Callie sah sich einem Riesen gegenüber. Davon hatte sie bereits gehört, die fraßen kleine Kinder zum Frühstück. Dieser war mindestens fünf Meter groß, unrasiert und blutverkrustet. Seine Haut sah aus wie das Wurzelwerk von Pflanzen, und er trug einen Stirnreif wie eine Prinzessin. Vielleicht war das der König der Riesen? Callie versuchte, sich aus seinem Griff zu befreien, aber obwohl das Blut der alten Hochkönige in ihrem Körper floss, reichte es nicht aus, um mit dem Ungetüm mitzuhalten.

»Was ist denn?«

Der Riese hatte einen Dämon zum Freund! Obwohl das eigentlich kein richtiger Dämon war, mehr ein… wie hießen die noch? Ein Weitling oder so was, das war es. Der Weitling hatte eine Rüstung an, die ganz weiß war, und einen Schild, der so glatt war wie ein Spiegel. Eines seiner Augen brannte mit rotem Feuer und das andere mit weißem Licht. Außerdem war er als Zwerg verkleidet, also war er nicht sehr groß, aber breit, und hatte einen langen, dichten Bart. Trotzdem hatte Callie die Tarnung natürlich sofort durchschaut.

»Lass mich los!«, rief sie. »Sonst hole ich die Kettenbrecher!«

Die beiden fingen plötzlich an zu lachen.

»Habt ihr sie nicht gehört?« Plötzlich war Leonard da. Er hatte sein magisches Schwert gezogen und bedrohte die Unholde damit. »Lasst sie los, sonst kriegt ihr es mit mir zu tun – und den Kettenbrechern.«

»Nimm den Stock runter, Junge«, sagte eine kalte, tonlose Stimme. Sie gehörte einem Eisengolem aus der Hölle, der wie aus dem Nichts neben den anderen beiden aufgetaucht war. Das musste ein besonderer Golem sein, denn eigentlich benutzten die keine Waffen, aber der hatte ganz viele Schwerter an seinem Gürtel hängen. Außerdem trug er eine große, eiserne Hand über der Brust, wahrscheinlich das Zeichen des Gottes der Golems. Callie und Leonard waren in der Unterzahl.

»Nimm ihn mir ab, wenn du dich traust«, drohte Leonard zurück.

Callie sah nicht einmal, wie der Golem sich bewegte, aber plötzlich hielt er Leonards magisches Schwert in der Hand. Sie selbst war immer noch im Griff des Riesen, und so konnten sie weder fliehen noch angreifen.

Ein Elf trat zu der Gruppe. »Weißt du denn nicht, wer wir sind?«, fragte er. Der Elf hatte eine viel dunklere Haut als die ganzen anderen Elfen, die Callie kannte, und war bestimmt ein Dunkelelf, auch wenn die eigentlich weiße Haare und ganz schwarze Haut haben sollten. Der Dunkelelf trug ganz komische Handschuhe und einen sehr schönen weißen Bogen auf dem Rücken, den er bestimmt einem Prinzen gestohlen hatte. Außerdem stand er auf dem vergifteten Gras abseits des Weges, ohne zu sterben. Das war aber klar, weil das Gift nur gegen gute Personen wirkte.

»Das ist egal«, sagte Callie, »die Kettenbrecher haben keine Angst vor euch. Und wir auch nicht.«

»Genau«, rief Leonard.

Plötzlich legte sich ein Schatten auf sie. Callie sah hoch. Da war ein Ritter auf einem weißen Pferd. Er trug eine bronzene Rüstung, die in der untergehenden Sonne blitzte. Der Ritter sah müde aus, aber er würde mit den vier Unholden spielerisch fertig werden, das merkte man sofort. Außerdem würden Callie und Leonard ja mitkämpfen, sobald Callie wieder Platz zum Zaubern hatte und Leonard sein Schwert zurückbekam.

»Seht ihr nicht, dass ihr ihnen Angst macht?«, sagte der Ritter.

»Die haben keine Angst«, sagte der Riese. »Haben die grad selbst gesagt.«

»Außerdem kennen sie die Kettenbrecher«, meinte der verkleidete Weitling.

»Dann solltet ihr sie besser loslassen, oder?«

Der Riese zögerte noch kurz, aber dann ließ er Calie los. Sie rieb sich den Arm. Der Golem gab Leonard sein Schwert zurück, mit dem Griff voraus, wie es sich gehört. Leonard salutierte. Callie nutzte den Moment, um dem Riesen vors Schienbein zu treten und loszurennen. Als sie Leonards Fluch hörte, hatte sie bereits wieder einen gewaltigen Vorsprung. Bis zum Ende der Flüchtlinge konnte es nicht mehr weit sein. Sie würde gewinnen!

-

Jørgen blickte den beiden noch kurz nach, dann drehte er sich im Sattel wieder nach vorne. »Ich reite dann mal nach Redgorge und sehe nach dem Rechten. Wir sehen uns dort.« Dann gab er dem Pferd die Sporen und ritt davon, Skylar Krewis im Schlepptau. Skylar hatte sie aufgesucht und Jørgen gebeten, vorauszureiten, weil der Stadtherr ihn brauche.

»Irgendwie süß, oder?«, meinte Boras. »Ich will auch Kinder.«

»Wenn du groß bist«, sagte Dirim.

»Und wenn du saubere Unterwäsche trägst«, fügte Thargad hinzu.

»Dann wird da wohl nichts draus«, schloss Thamior. »Schade.«

»Ein bisschen größer könnte ich schon noch werden«, sagte Boras. »Das stimmt.«

-

Der Weg nach Redgorge war voller Menschen. Manche trugen nur die Kleidung am Leib, andere Säcke voller Besitztümer, und manche hatten sogar Karren vollgeladen, die sie nun hinter sich her zogen. Die meisten der ehemaligen Bewohner Cauldrons marschierten friedlich, aber dennoch gab es genug Streitereien, um die Stadtwachen zu beschäftigen. Auch Thargad hatte sich von den Freunden verabschiedet, um für Ruhe zu sorgen und nach den Priestern der Helmkirche zu suchen, und Dirim hatte bereits ein paar Barakmordin gesehen, die dasselbe taten.

Bevor Dirim aber selbst zur Tat schreiten konnte, landete Reya in der Nähe. Der Engel hatte wieder schlohweiße Flügel und sah besorgt aus. Reya kam direkt auf die Kettenbrecher zu. »Meister Dirim, ich brauche Eure Hilfe.«

»Was ist denn?«

»Ich würde es euch lieber zeigen«, sagte Reya und streckte ihre Hand aus. »Kommt.«

Dirim ergriff die Hand, und Reya erhob sich in die Luft. Sie flog etwas schwerfällig, konnte den Zwerg aber noch problemlos tragen.

»Wir sehen uns in Redgorge«, rief Dirim noch zu Thamior und Boras herunter.

Die sahen sich kurz an. »Na toll«, meinte Boras. »Und was machen wir zwei jetzt?«

Da kam auch schon Rufus Laro angerannt. »Ist Thargad hier? Es eilt!«

Boras grinste. »Ach das machen wir!«
« Letzte Änderung: 28. Juli 2008, 23:33:24 von Berandor »
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Topas

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Re: Berandors Stadt in Ketten X: Gebrochene Ketten (1 Update)
« Antwort #14 am: 29. Juli 2008, 11:39:24 »
Callie und Leonard ? Die neueste Heldengeneration.  :thumbup:
Immense harm is caused by the belief that work is virtuous.
- Bertrand Russel

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