Umfrage

Welchen Stellenwert, bei D&D oder in Rollenspielen generell, hat für euch die regeltechnische Charaktererschaffung?

Der Hauptteil des Rollenspiels. Ich liebe es Zeit zu investieren um Spielcharaktere auszuarbeiten.
4 (2.9%)
Ein elementarer Bestandteil. Ich setze den mit dem Spielen gleich. Im Prinzip ist das wie ein eigenständiges Vorspiel.
87 (62.6%)
Nicht so wichtig. Der Charakter ist Mittel zum Zweck und der Zweck ist das Rollenspiel selbst. Ist aber ganz nett.
41 (29.5%)
Vollkommen egal. Ob regeltechnisch vorgefertigte Charaktere oder selbst erstellt spielt mir keine Rolle.
0 (0%)
Mag ich nicht. Die ganzen Regeln durchlesen und dann Teile davon auswählen, Punkte verteilen usw. ist der Horror.
2 (1.4%)
Ganz anders, und zwar... (bitte im Thread angeben)
5 (3.6%)

Stimmen insgesamt: 137

Umfrage geschlossen: 13. Oktober 2008, 13:25:15

Autor Thema: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?  (Gelesen 4429 mal)

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Drumlin

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #15 am: 07. Oktober 2008, 07:13:51 »
Zitat
Nicht so wichtig. Die Charakter-Regeln sind nur Mittel zum Zweck und der Zweck ist das Rollenspiel selbst. Ist aber ganz nett.

Musste die Formulierung etwas anpassen, aber die Regeln stehen bei mir an zweiter Stelle. Meist habe ich ein Charakterkonzept im Kopf (ja, das passt da noch rein ;) ) und dann erstelle ich ihn mir mit den Regeln so nah an meiner Vorstellung, wie nur möglich.


word!
"Bluten ist eine freie Aktion."

Wormys_Queue

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #16 am: 07. Oktober 2008, 09:40:06 »
elementarer Bestandteil; zwar sind mir die Regeln an sich nicht sonderlich wichtig, aber ich liebe es, mit ihnen herumzuspielen und mit ihrer Hilfe ein Charakterkonzept umzusetzen zu versuchen. Oder (was ich auch gerne tue) zuerst das nackte Regelgeruest zu erstellen und darauf aufbauend ein rollenspielerisch moeglichst interessantes Charakterkonzept zu erstellen.
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

Talwyn

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #17 am: 07. Oktober 2008, 11:13:21 »
Antwort Nr. 2 - Spätestens sobald man mal einen Dungeon erforscht, ist ein regeltechnisch schwacher Charakter nur frustrierend. Wobei einem auch bei einem auch das schönste Konzept nichts nützt, wenn man ständig die 1 würfelt :(

Darigaaz

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #18 am: 07. Oktober 2008, 11:31:58 »
Zitat
wenn man ständig die 1 würfelt
Chacka, du schaffst das! Du wirst drüber wegkommen :D.

p.s.: Kein Mitleid von mir, wieso sollte es Spielern wie dir besser gehen als mir ;)?
Realismus erhöht nur den DC

Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr!

Tangram

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #19 am: 07. Oktober 2008, 11:38:25 »
Zitat
Ein elementarer Bestandteil. Ich setze den mit dem Spielen gleich. Im Prinzip ist das wie ein eigenständiges Vorspiel.

Warum? Weil ich denke, dass die Ausarbeitung eines Charakters zu seiner Geschichte und seinen Fähigkeiten passen sollte, und zwar im Rahmen der Regel. Das hat allerdings nichts mit Min-Maxing oder gar Vorausplanen zu tun (ganz im Gegenteil, der Zwang dazu bei D&D in gefährlichen Runden stört mich), sondern das Entwickeln des Charakters parallel auf Spiel- und Regelebene. Dabei bieten sich allgemein Stufenbasierte Systeme nicht so sehr an. Am allerliebsten mag ich dabei GURPS, das mir die Freiheit lässt, meinen Charakter den Regeln entsprechend auf jede Veränderung einzustellen.
Und eben weil es das Spiel so stark unterstützt, ist es ein elementarer Bestandteil.
Cyber-Ninja-Piraten brauchen keine Sonnenbrillen. Auch nicht Nachts!

TheRaven

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #20 am: 07. Oktober 2008, 11:38:41 »
Nicht so wichtig. Allerdings ist diese Art der Fragestellung etwas unglücklich, da in vielen Rollenspielen Aspekte des Hintergrundes und der Persönlichkeit eben die Regeln sind und eine regeltechnische Erschaffung sich mit dem Ausarbeiten des Hintergrundes und dem Ausdenken der Persönlichkeit deckt. Daher gehe ich bei der Antwort von so altmodischem D&D Zeugs aus. Ansonsten wäre meine Antwort selbstverständlich "Ein elementarer Bestandteil".
Die Wissenschaft nötigt uns, den Glauben an einfache Kausalitäten aufzugeben.
- Friedrich

Drudenfusz

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    • http://drudenfusz.blogger.de
Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #21 am: 07. Oktober 2008, 13:43:37 »
Mir ist das erschaffen des Charakters wichtig, sowohl in Werten als auch in Persönlichkeit. Aber dies ist kein reine Selbstzweck und sollte in vernümftigem Maße geschehen (also nicht das ganze Wochenende dauern um sich durch die Werte der Charaktererschaffung durchzuschlagen, wie es bei DSA4 der Fall ist; oder das man schon vorrausplanen muß, wie sich der Charakter in Werten entwickeln muß um Dinge freizuschalten, was in D&D3.X leider der Fall ist.).

Kylearan

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #22 am: 07. Oktober 2008, 14:10:57 »
Elementarer Bestandteil. Allerdings werden meine Konzepte fast immer durch das Spielen über den Haufen geworfen. Daher ist das theoretische Ausspielen des Charakters in erdachten Schlüsselsituationen ein eigenes Spiel.

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Ariadne

  • Globaler Moderator
Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #23 am: 07. Oktober 2008, 16:37:37 »
Meine Antwort liegt irgendwo zwischen 1 und 2. Ich liebe es, Zeit zu investieren, um mir Charakterkonzepte auszudenken, aber ich setze es schon mit dem Rollenspiel gleich und nicht drüber...

@TheRaven: Rate mal, er uns auf die Idee zu der Frage brachte...  ::)
Epische Herausforderung 2005: Mittendrin statt nur dabei!

Playing 4E? Fix the Pixies first!

motze

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #24 am: 07. Oktober 2008, 19:10:08 »
ich finde es immer witzig mir konzepte für chars auszudenken (nicht nur das regeltechnische, sondern auch hintergrund etc., meistens habe ich dann so ca 5 char(ideen) die eig. voll ausgearbeitet sind, bevor wir mit einer kampangenwelt starten.

das normale spiel ist mir aber auch natürlich sehr wichtig- klare 2!
Keine Vorurteile gegen Österreicher.....DnD Gatler wissen alles (Bsp: http://forum.dnd-gate.de/viewtopic.php?t=17567)

masse

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #25 am: 07. Oktober 2008, 19:44:04 »
ich finde es immer witzig mir konzepte für chars auszudenken (nicht nur das regeltechnische, sondern auch hintergrund etc., meistens habe ich dann so ca 5 char(ideen) die eig. voll ausgearbeitet sind, bevor wir mit einer kampangenwelt starten.

das normale spiel ist mir aber auch natürlich sehr wichtig- klare 2!

Naja die Frage war ja nach der regeltechnischen Charaktererschaffung, oder?
"Logik ist schwer ueberschaetzt. Ich sag 1+1+1+1+1 = 6
- Das ist doch falsch! - Ich weiss, aber es reimt sich!
Reime sind Freundlich, Logik ist feindlich!" - Kaeptn Peng

Jack

  • Mitglied
Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #26 am: 08. Oktober 2008, 01:28:25 »
"Ein elementarer Bestandteil. Ich setze den mit dem Spielen gleich. Im Prinzip ist das wie ein eigenständiges Vorspiel"

Macht mir einfach sehr viel Spaß, wenn man sehr viel Zeit investiert hat man später einen Charakter, der bestmöglich nach seinen Vorstellungen gespielt werden kann.
Der Gatefrieden schränkt meine Meinungsfreiheit ein.

TheRaven

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #27 am: 08. Oktober 2008, 02:15:44 »
Rate mal, er uns auf die Idee zu der Frage brachte...
Willst du mal lachen? Die Frage selbst wäre absolut in Ordnung, deine Erklärung im ersten Beitrag ist das Problem, da dort explizit eine Trennung von Persönlichkeit/Hintergrund und Regeln statt findet, während die Frage dies nicht macht.

Bei der Frage geht es nur um Regeltechnik, also alles das was mechanisch für den Charakter im System von Belang ist. Darunter fallen Instinkte bei Burning Wheel genauso, wie die Skillpunkte von D&D. Deine Erklärung treibt dann aber einen Keil dazwischen, wonach Hintergrund und Persönlichkeit niemals etwas mit den Regeln zu tun haben können. Und ausserdem habe ich "problematisch" geschrieben, nicht "schlecht" oder "bescheuert". Also habe ich eine Antwort gegeben, diese aber präzisiert.
Die Wissenschaft nötigt uns, den Glauben an einfache Kausalitäten aufzugeben.
- Friedrich

Alpha_Centauri

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #28 am: 08. Oktober 2008, 17:46:43 »
Ich hab mal Antwort 2 Geklickt, wobei ich auch Antwort 1 hätte nehmen können.
Wenn man die Regelseite des Charas über seine gesammte Existenz hin auch bei jedem Stufenaufstieg und so weiter berücksichtigt, liege ich deutlich näher an Antwort eins, aber letztendlich verbringt ein Chara mehr Zeit damit zu leben, als erschaffen zu werden, deshalb Antwort 2.
Der Inhalt dieses Beitrages spiegelt meine persönliche Meinung und oder meinen Wissensstand zum Zeitpunkt des Absendens des Postes wieder.

Nightowl

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Re: Umfrage der Woche Nr. 108 - Regeltechnische Charaktererschaffung?
« Antwort #29 am: 08. Oktober 2008, 22:06:36 »
Zitat
Ein elementarer Bestandteil. Ich setze den mit dem Spielen gleich. Im Prinzip ist das wie ein eigenständiges Vorspiel.
"Ich setze ihn mit dem Spielen gleich" kann ich zwar nicht ganz unterschreiben, aber mir ist es wichtig mich vor Spielbeginn mit dem Charakter auseinanderzusetzen. Es kann schon mal vorkommen, dass ich einen halben Roman von mehreren Seiten als Vorgeschichte schreibe und mich bei der Vergabe der Attribute und Fähigkeiten zumindest vom Rahmenkonzept leiten lasse. Erst wenn ich mir Gedanken über die Eigenarten meines Charakters gemacht habe, kann ich im Spiel entscheiden, wie er in gewissen Situationen reagiert und wo ich die Schwerpunkte setze. Bei Abenteuern ohne Vorgeschichte oder mit vorgefertigten Charaktern finde ich, dass etwas fehlt. Die besten Abenteur fand ich bisher die, in denen ein Prolog vor dem eigentlichen Abenteuer stattgefunden hat, in dem die Zusammenführung der Charaktere durchgespielt oder beschrieben wurde. Dadurch ergeben sich genug Einstiegspunkte, welche man auch im weiteren Verlauf der Geschichte immer wieder aufgreifen kann.
« Letzte Änderung: 08. Oktober 2008, 22:08:13 von Nightowl »
... irgendwo tief in mir, bin ich ein Kind geblieben. Erst dann, wenn ich's nicht mehr spüren kann, weiss ich, es ist für mich zu spät ...
Nessaja