Autor Thema: Der Fall Blingdensteins  (Gelesen 5642 mal)

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fuxx

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Der Fall Blingdensteins
« Antwort #30 am: 10. Juni 2004, 23:48:27 »
 Dann endlich, am Ende desselben Tages bleibt Alyanor, welcher erneut als Späher der Gruppe herhalten muss, abrupt stehen. Er deutet auf die karge Felswand und beginnt ganz vorsichtig ein Ohr gegen diese zu pressen. Ein bösartiges Lächeln umspielt seine Lippen, als er eine kurze und sanfte Vibration im Fels spüren kann. Das Vibrieren wiederholt sich in regelmässigen Abständen und formt ein rythmisches Muster, das ganz eindeutig den Schlägen eines Pickels oder Hammers zuzuordnen ist! Das muss tatsächlich die lang ersehnte Bauexpedition der Svirfneblin sein! Das Missionsziel. Jetzt bloss nichts falsch machen. Kurz ruft sich die Gruppe ihren Auftrag zurück ins Gedächtnis: Nehmt den Bauwächter gefangen und vollrichtet ein Blutbad an den restlichen Tiefengnomen. Solace jedoch, der kürzlich hinzugestossene Söldner Bregan D’aerthes, hat ja bekannterweise einen Spezialauftrag von Jaraxle erhalten, von dem die Anderen nichts ahnen… (siehe damaligen Spoiler)

Damit ihr euch besser vorstellen könnt wie der Kampf gegen die Svirfneblin abgelaufen ist, habe ich hier eine kleine visuelle Hilfe, auf welche ich mich auch im Laufe meiner Beschreibungen öfter beziehen werde.

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Von Süden her nähert sich die Gruppe vorsichtig der offensichtlich nahe gelegenen Bauexpedition der Tiefengnome. Aufgeregt erscheint einigen der Zeitpunkt günstig, um etwas von ihrem, mit auf den Weg gegebenen, Schlafgift auf Waffen und Munition aufzutragen. Danach greift Jhaela auf eine bewährte Taktik zurück. Sie nutzt die, speziell von Lolth, gewährte Macht (Trickery Domain) um sich unsichtbar zu machen. Danach wirkt sie wieder einen Stille Zauber auf ein kleines Steinchen. Fünf Minuten bleiben ihr nun Zeit das folgende Gebiet flüchtig auszukundschaften, während der Rest der Truppe versteckt im südlichen Tunnel auf weitere Befehle der Priesterin wartet.

Kurze Zeit später steht sie vor einer T-Kreuzung und entscheidet sich erstmal dafür dem Tunnel nach Westen zu folgen. Um die nächste Abzweigung nach Norden spähend, erblickt Jhaela die Svirfneblin das erste Mal. Zwei Wachen stehen knapp zehn Meter entfernt hinter einem aufgetürmten Geröllhaufen, welcher den kompletten Tunnel versperrt. Sie würden einem Drow bis zur Brust gehen und sind völlig kahl, mit einer Haut die von der Struktur her dem Fels auf eigenartige Weise verwandt ist. Die Augen der Tiefengnome leuchten hell in einem verräterischen Rot der Dunkelsicht. Sie tragen feingliedrige Kettenhemden aus bestem Material (Mithral) über einer festen Lederkleidung. Sie sind mit Armbrüsten bewaffnet und beobachten diszipliniert den Tunnel nach unerwünschten Gästen.

Angesichts dieser Tatsache dreht Jhaela um und entschliesst sich vorerst dem östlichsten Gang, der von Süden nach Norden verläuft, zu folgen. Gesagt – getan. Doch leider nur scheint eine Stelle des Bodens seltsamerweise keine feste Materie zu haben und die Priesterin stürzt lautlos in eine, etwa fünf Meter tiefe, Grube. Dort unten realisiert Jhaela mit leichten Schrammen die heimtückische Illusion, welche die Falle effizient tarnt. Wie sich herausstellt scheint der Versuch in schwerem Harnisch aus der Grube zu klettern ziemlich aussichtslos. Da sie aufgrund der magischen Stille keine Zauber sprechen kann, die ihr in dieser misslichen Lage weiterhelfen könnten, wirft Jhaela den Stille-Stein in südliche Richtung aus der Fallgrube – gerade weit genug um wieder sprechen zu können. Erleichtert greift sie nach einer Schriftrolle und wirkt den Zauber Spinnenklettern. Glücklicherweise war immer noch der Bereich mit der Stille zwischen Jhaela und dem Svirfneblin, welcher hinter der östlichen Illusionswand Wache hält. Deshalb konnte die Priesterin unbemerkt die göttlichen Worte der Schriftrolle ablesen. So gelingt es ihr letztlich die Falle zu verlassen und den Stille-Stein wieder aufzulesen. Von nun an soll ihr solch ein Missgeschick kein zweites Mal passieren und darum klettert Jhaela ab sofort an der Decke entlang – weiter nach Norden.


[More to follow…muss hier leider erstmal aufhören, da ich nochmal bei meinen Spielern nachfragen muss. Mir wollen einfach ein paar Details nicht mehr einfallen]