Autor Thema: Stachelkette Pathfinder  (Gelesen 2473 mal)

Beschreibung: Hat die noch Reach?

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Gerthrac

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Stachelkette Pathfinder
« am: 02. Oktober 2009, 01:30:17 »
Titel sagt alles. Ich kann das aus der Beschreibung nicht mehr ablesen. Die Kette ist nur noch finesseable mit beschissenem Schaden. Von Reach steht da aber nichts mehr. Hat sie es noch?

Danke für eure Hilfe.

Wormys_Queue

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #1 am: 02. Oktober 2009, 02:37:52 »
Keine Reichweite. Macht ja auch keinen Sinn bei 1,20m Länge.
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

endier

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #2 am: 02. Oktober 2009, 07:56:05 »
Yep, keine Reach mehr. Und damit auch nicht mehr als Waffe sinnvoll.

Al Alternative hast Du nun den Bladed Scarf. Der macht zwar noch weniger Schaden, aber hat
a) Reach
b) eine bessere Crit Range
c) verursacht Slashing Damage
d) macht dem Gegner Schaden, wenn der Grappelt.

Gerthrac

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #3 am: 02. Oktober 2009, 10:29:08 »
Da geht er hin, der Mageslayer-Crusader mit Thicket of Blades und Stand Still.  :X

Scheiße. Feat fürn Arsch. Hoffentlich lässt der SL es mich tauschen (Ja, die Gruppe steigt auf PF um).
« Letzte Änderung: 03. Oktober 2009, 11:15:41 von Gerthrac »

Xiam

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #4 am: 02. Oktober 2009, 10:37:37 »
Pathfinder hat die Stachelkette überhaupt erst spielbar gemacht.
1984 was not supposed to be an instruction manual.

Ungold

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #5 am: 02. Oktober 2009, 10:41:51 »
Im Companion zu Cheliax hat es zwei nette Feats für die Spiked Chain. Es wird ein anderer Kampfstil damit unterstützt.

Aber noch eine Frage: Im Legacy of Fire Players Guide befindet sich mit dem Meteor Hammer eine Variante der Spiked Chain. Müsste diese Konsequenterweise auch auf 5ft Reichweite Begrenzt werden?

Gerthrac

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #6 am: 02. Oktober 2009, 11:21:53 »
Also Stachelkette as stands ist jetzt Müll. Für ne exotische Waffe zu schlecht. Da komm ich mit Zweihänder besser weg.

Jadeite

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #7 am: 02. Oktober 2009, 11:35:31 »
Ich würde statt der Kette den schweren Flegel nehmen. Gleiche Möglichkeiten mit Kampfmanövern, besserer Krit, höherer Schaden. Und das als Kriegswaffe. Oder man nimmt den normalen Flegel und kann dann noch einen Schild dazu nutzen.
Im Cheliaxbuch stehen Feats drin mit denen man bei der Stachelkette Zusatzoptionen erhält, nur mit dem Grundbuch ist die Waffe allerdings eine ausgesprochen schlechte Wahl.

Wormys_Queue

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #8 am: 02. Oktober 2009, 11:59:10 »
Pathfinder hat die Stachelkette überhaupt erst spielbar gemacht.

Hehe, word. Bisher hätte ich Spieler, die mir mit dem Waffenwunsch gekommen wären, umgehend aufgefordert, die Runde zu verlassen. Jetzt kann ich wenigstens sicher gehen, dass sie nur noch wegen dem Flair genommen wird. Und nicht weil man nen Mageslayer-Crusader mit Thicket of Blades und Stand Still spielen will (nix für ungut, Gerthrac, ist nicht abwertend gemeint, aber jemand, der in diesen Worten denkt, spielt ganz offensichtlich ein völlig anderes Spiel als ich :) )
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Nightmoon

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    • Schicksalsstreiter
Stachelkette Pathfinder
« Antwort #9 am: 02. Oktober 2009, 12:24:12 »
Hm, schwieriges Thema. Einerseits kann ich verstehen, dass der ganze Charakter-Build, den man übernehmen will dadurch den Bach runter geht. andererseits find ichs auch Banane, wenn die beste Waffe im Spiel eine bescheuerte Stachelkette sein soll.

Was wäre denn, wenn man den Schaden stattdessen so minimiert, dass die Stachelkette in der gleichen Liga wie Netz und Peitsche mitspielt, als eher ein Werkzeug darstellt, als eine Tötungsmaschine? Ich mein, die ist so Stark wie ein Krummsäbel... das macht zu einer echten Killerwaffe. Dabei sollte sie doch viel eher dazu geeignet sein, Gegner zu entwaffnen oder zu Boden zu reißen, oder? Denke, 1W4 würde reichen. Im Gegenzug könnte man dann die Reichweite wieder zu lassen, oder aber den Bonus auf entwaffnen und trippen zusätzlich erhöhen.

Gerthrac

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #10 am: 02. Oktober 2009, 14:13:20 »
Mir gings ja nie um den Schaden. Den kriegt man auch anderweitig her. Ich wollte nur mal was gegen die verdammten überstarken Zauberwirker reißen.

Wobei das mit Pathfinder wesentlich besser geworden ist. Schon allein wegen der Concentration-Deskillifikation. Ich werde allerdings trotzdem auf eine Kriegswaffe umsteigen, mein Gott, dann hab ich halt ein Feat verschwendet. Pathfinder gibt ja mehr davon.

An der Waffe rumdoktern will ich jetzt nicht und meinem SL damit auf die Nerven gehen auch nicht. Jetzt ist sie, wie Nightmoon das korrekt darstellt, keine Kampfwaffe mehr sondern mehr so ein Spezialwerkzeug.

Edit: @ Wormy:
Offenbar haben wir unterschiedliche Messlatten was Powergaming/Munchkinism angeht. Meine startet bei Abjurant Champion/Incantater Frenzied Berserker und eigentlich fast der ganzen zweiten Complete Generation und den Büchern mit Dragon im Namen. (Ja, incantater. Noch nicht mal eine Frau will man für das Powergaming spielen.) Aber ich überlege mir schon gerne ein Konzept und verfolge es dann weiter. Werde aber durch die Kampagne oft zum Umdenken gezwungen. Ich würde mir aber vom SL niemals meine Waffenwahl vorschreiben lassen weil ich mir keinen ausreichenden IC-Grund ausgedacht habe. Da würde ich dann meine Sachen packen. Ist halt mein Problem wenn die Waffe so exotisch ist dass man kaum magische Varianten findet (Und ja, unser SL ist da konsequent).
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2009, 14:22:52 von Gerthrac »

Morningstar

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  • test
Stachelkette Pathfinder
« Antwort #11 am: 02. Oktober 2009, 14:18:23 »
immer wieder dieses Anti-PG...

Warum verstehen nicht manche dieser Leute, dass es Menschen gibt, die so wohl Optimieren, als auch ihre Rolle spielen wollen.  :-|

Starke Waffe. Also was ? Wenn man damit umgehen kann (Feat opfern) bringt sie nunmal irrsinnig Vorteile. Magie ist trotzdem noch in allen Belangen stärker. Okay, vll der ein oder andere Vorteil zu viel des Guten. Warum aber auch nicht...Ach ich sag besser nix mehr...

Ich find die Änderung aber auch gut. Aus eben diesen Gründen. ("Wenn die Spiked Chain wirklich so übergut ist, warum kämpft nicht jeder damit ?"-Konsistenzfrage)
« Letzte Änderung: 02. Oktober 2009, 14:20:32 von Morningstar »
Bin wieder da !

Wormys_Queue

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #12 am: 02. Oktober 2009, 20:52:06 »
Edit: @ Wormy:
Offenbar haben wir unterschiedliche Messlatten was Powergaming/Munchkinism angeht.

Das hat damit überhaupt nichts zu tun. Ums überspitzt zu sagen, spiele ich einfach nur lieber mit Spielern zusammen, denen der Dreck unter den Fingernägeln ihrer SC wichtiger als das dem jeweiligen System zugrundeliegende Regelgerüst ist.

Ums kurz zu machen ist es eigentlich so: Wenn ich im hiesigen Ongame-Forum eine neue Runde starte, erfahre ich nicht als erstes, was für einen Charakter die Spieler spielen wollen, sondern, welches Regelkonzept sie anstreben. Das ist im Prinzip schon der Moment, in dem meine Motivation ihren ersten Dämpfer erfährt, und ich ins Überlegen gerate, ob ich nicht in Zukunft erst nach der Charaktergenerierung verraten soll, welches System eigentlich gespielt wird.

Wenn jemand mit nem supertollen Charakterkonzept ankäme, und dann hintenrum bei rauskäme, dass sich dieses Charakterkonzept am besten mit einem Abjurant Champion/Incantater Frenzied Berserker regeltechnisch umsetzen ließe, würde ich das wahrscheinlich ohne mit der Wimper zu zucken durchgehen lassen.

Warum verstehen nicht manche dieser Leute, dass es Menschen gibt, die so wohl Optimieren, als auch ihre Rolle spielen wollen.  :-|

Oh ich verstehe das sehr wohl.  Ich spiele nur lieber mit Leuten zusammen, deren Prioritäten mit meinen übereinstimmen. Was für Optimierung Nullpriorität bedeutet. Dass man das anders sehen kann, streite ich weder ab noch rede ich das schlecht. Jedem das seine.

Nochmal zurück zu Gerthrac:
Zitat
Ich würde mir aber vom SL niemals meine Waffenwahl vorschreiben lassen weil ich mir keinen ausreichenden IC-Grund ausgedacht habe. Da würde ich dann meine Sachen packen.

Nun, das ist auch dein vollkommen gutes Recht. Manchmal bedeuten unterschiedliche Präferenzen eben, dass man besser nicht zusammenspielt. Besser man klärt das vorher, als das man sich hinterher deswegen in die Wolle kriegt. Es gibt ja auch auf Charakterebene, also völlig losgelöst vom Regelgerüst, Dinge, die ich in meinen Kampagnen nicht sehen möchte. Böse Charaktere z.B. Wer solche Charaktere gerne spielt, soll das meinethalben tun, aber in dem Fall verzichte ich eben darauf, mitzuspielen.

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Wormy's Worlds

Ungold

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Stachelkette Pathfinder
« Antwort #13 am: 02. Oktober 2009, 22:08:52 »
Gewisse Mängel die du benennst liegen aber im System von D&D drin (oder zumindest in meiner Betrachungsweise davon)

Gesinnungen: Die meisten extremen Gesinnungen (RG,NG,N,NB,CB) sehe ich als Karrikaturen menschlichen Verhaltens an, die vielleicht in einem Märchen passen, da dort ja Karrikaturen als Charaktere vorkommen, aber nict in ein Rollenspiel, das reale moralische Positionen beinhalten soll. Während dies in gewissen Settings wünschenswert ist (z.B. Planescape oder irgendwas Biblischen) habe ich für einigermassen realistische Vorstellungen von Bevölkerungen einen extrem geringen Prozentsatz an solchen Gesinnungen (ok, diese Vorstellung mag von der modernen^westlichen Welt stammen).

Regelkonzept in Onrunden: liegt dies nicht (auch) daran, dass die Rollen, welche in der 4e explizit hervorgehoben werden (Striker, Tank, Controller etc.) auch in der 3.5 oder PFRPG erfüllt werden müssen und dadurch gewisse 'Regelabsprachen' (wer macht cleric, wer Schurke) notwendig sind? Und da man versucht, ein hintergrund/Charakterkonzept zu spielen, muss man zuerst die Regeln durchgehen, ob dies so überhaupt möglich ist, wie man sich das vorstellt.
Weiterhin ist D&D ein Spiel, in welchem der Stufenanstieg die Charaktere sehr schnell sehr viel mächtiger werden lässt als irgend ein Durchschnitt einer Standardbevölkerung. Von daher ist es klar, dass man jemanden aussergewöhnliches spielt. Daher will man als Spieler, dass sein Charakter auch irgenwo aussergwöhnlich gut ist und gestaltet das Regelkonzept des Charakters dementsprechend.
Diese beiden Punkte zusammengenommen scheinen mir den Krieger auch zu zwingen auf sich auf Kämpferische Vorteile zu konzentrieren, da dieses Beispiel einfach keinne Skillpunkte oder Klassenfertigkeiten besitzt um irgenwo zu brillieren.
Anders gesag, wenn ich irgendein (zukünftiges) Bild meines Charakters habe, dann muss ich dieses Bild mit einem Regelkonzept in Einklang bringen bzw. abbilden. Damit ich dies auch schaffe, muss ich auch die Regeln 'durcharbeiten' und erfragen ob das geht. Wenn die Regelumstzung nicht stimmt, ist das charakterkonzept auch schlecht und ich muss mir ein anderes überlegen. Um dies in einem frühen Stadium einzugrenzen, sprich,t man grenzt zuerst das Charakterkonzept in Regeln ab, bevor man das Charakterkonzept in Hintergrund und Motivation ausarbeitet.
Oder der zentrale Aspekt der Argumentation in einem Satz: Ein Charakterkonzept muss (in D&D) immer in Regeln übersetzt werden und deswegen fokussiert man sich stark auf Regeln bzw. hat in diesen übereinzustimmen.

Fischkopp

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    • Rorschachhamster
Stachelkette Pathfinder
« Antwort #14 am: 02. Oktober 2009, 22:36:11 »
Gewisse Mängel die du benennst liegen aber im System von D&D drin (oder zumindest in meiner Betrachungsweise davon)

Gesinnungen: Die meisten extremen Gesinnungen (RG,NG,N,NB,CB) sehe ich als Karrikaturen menschlichen Verhaltens an, die vielleicht in einem Märchen passen, da dort ja Karrikaturen als Charaktere vorkommen, aber nict in ein Rollenspiel, das reale moralische Positionen beinhalten soll. Während dies in gewissen Settings wünschenswert ist (z.B. Planescape oder irgendwas Biblischen) habe ich für einigermassen realistische Vorstellungen von Bevölkerungen einen extrem geringen Prozentsatz an solchen Gesinnungen (ok, diese Vorstellung mag von der modernen^westlichen Welt stammen).

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Also, für mich sind die "extremen" Gesinnungen genauso relevant wie die anderen: Sie geben einfache nur einen Überblick über grundsätzliche Konzepte der Gedankenstruktur des Charakters. Und als solche finde ich diese alle überall wieder. Sei es in Popkultur oder den Wirtschaftsnachrichten. Und natürlich im Freundeskreis. Aber bitte: Nur aus Spaß, natürlich sind diese Gesinnung regeltechnisch sehr stark gewichtet und völlig vereinfacht in D&D.
Mein Weblog: http://rorschachhamster.wordpress.com/
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