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Autor Thema: Stadt der gläsernen Gesänge  (Gelesen 40572 mal)

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Nightmoon

  • Mitglied
    • Schicksalsstreiter
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #60 am: 26. Februar 2010, 18:00:51 »
 :twisted:
bist manchmal auch gerne fies, hm? ;)

Niobe

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #61 am: 26. Februar 2010, 18:11:52 »
Das macht die Macht  8)

Winter

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #62 am: 27. Februar 2010, 00:08:41 »
Ja, was für ein Abend! Super Beschreibung des Kampfes, Boltors Part gefällt mir besonders gut!
(Aber was danach kommt, wird so schlimm! )
« Letzte Änderung: 27. Februar 2010, 11:03:18 von Winter »

Niobe

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #63 am: 28. Februar 2010, 17:06:04 »
Kapitel VII: Stadt der Seelen

Grimwardt
Silbrigmond, in den frühen Morgenstunden.
Sie hatten Winter im Wohnhaus von Doriens Eltern aufgebahrt. Irgendwer hatte ein paar Talkkerzen gefunden und sie am Fußende des Betts entzündet. Dann hatte Hades einen Segen gesprochen, der ihr die Reise in Kelemvors Reich erleichtern sollte. Im Laufe des Tages hatten sie den Zwerg zurückgebracht, den ein Verbannungszauber in ein Waldstück in Eiswind verschlagen hatte. Nach Kalith, der auf einer anderen Ebene gelandet war, würden sie morgen suchen.
Lange hatten sie schweigend Totenwache gehalten, ehe sie sich, einer nach dem anderen, einen Schlafplatz gesucht und zu Bett gekrochen waren.
Alle bis auf Grimwardt.
Es ist falsch.
Seit Stunden kreisten seine Gedanken nun schon um diese drei Worte. Es war falsch, dass er, der Krieger, noch lebte, während seine kleine Schwester kalt und starr auf einem Totenbett lag. Er war nicht da gewesen, um sie zu beschützen. Es war falsch. Es musste einen Weg geben, sie aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Hin und wieder hörte man von solchen Wundern. Von zurückgekehrten Helden. Hin und wieder machten die Götter eine Ausnahme.
Plötzlich erklang aus dem Erdgeschoss ein dumpfes Scheppern.
Grimwardt sprang auf und polterte die Treppe hinunter. Mit gezückter Axt stürmte er in die Küche. Es war nur Razeema, die im Schlaf von der Küchenbank aufgeschreckt und gegen eine Bratpfanne gestoßen war. Ihr halborkischer Freund, der es sich auf dem Küchenboden bequem gemacht hatte, grunzte etwas Schlaftrunkenes und schnarchte weiter.
„Alles in Ordnung?“, erkundigte sich Grimwardt.
„Bloß eine Vision“, murmelte Razeema und rieb sich den schmerzenden Hinterkopf.
Sie seufzte, als sie den fragenden Blick des Tempusklerikers auf sich spürte, und setzte sich auf.
„Ein Baum“, erklärte sie. „Da war ein Baum. Golden mit schmalen, ovalen Blättern und einem dünnen Stamm. Vielleicht eine Art Birke. Eine kleine Gestalt lugte hinter den Blättern hervor, eine Spinne, denke ich. Sie hatte eigenartige Augen... saphirblau und ungewöhnlich intelligent. Dann veränderte sich etwas. Die Blätter verloren ihre goldene Färbung und welkten wie im Zeitraffer. Als sie vom Baum fielen, verwandelten sie sich und wurden zu eingerollten Schriftrollen.“
Grimwardt runzelte die Stirn. Ein goldener Baum. Eine Spinne mit saphirblauen Augen. Blätter, die sich in Schriftrollen verwandelten. Nichts davon kam ihm bekannt vor.
„Was hat das zu bedeuten?“
„Woher soll ich das wissen?“ Razeema rückte ihre Schlafrolle zurecht und legte sich wieder hin. „Wenn ich mir über jede von Shars Visionen den Kopf zerbrechen würde, dann käme ich gar nicht mehr zum Schlafen.“
Mit diesen Worten drehte sie sich um und schloss die Augen. Grimwardt zuckte mit den Schultern und kehrte an Winters Seite zurück. Er würde den Zwischenfall am nächsten Tag der Herrin von Silbrigmond melden. Sturm Silberhand hatte sie zur Mittagsstunde in den Hochpalast geladen.
Als er seinen Stuhl zurechtrückte, runzelte er die Stirn. Stille. Der Stuhl gab keinen Ton von sich. Grimwardt lauschte – und hörte absolut nichts. So unauffällig wie möglich verließ er den Raum, um einen Zauber zu wirken. Und tatsächlich! Es war jemand im Raum. Sein magischer Blick enthüllte die Silhouette einer humanoiden Gestalt. 
Drake, war wie immer sein erster Gedanke.
„Halt!“, rief Grimwardt. „Wer ist da?“
Er hörte, wie jemand einen Zauber flüsterte, und die magische Aura verschwand. Grimwardt machte sich sofort daran, die Zimmer des ersten Stockwerks zu untersuchen. Nichts schien verändert, bis auf eines: Dorien war fort.
In Grimwardt regte sich eine dunkle Vorahnung. 

Faust
Gegen Mittag im Hochpalast von Silbrigmond.
Der Hochmarschall des Mondschildturms, ein kleiner rundlicher Mann mit säuselndem Tonfall, führte die Gruppe in den Thronsaal. Zu acht waren sie zu ihrer Mission aufgebrochen, doch nur die Hälfte von ihnen war noch übrig. Hades hatte sich bereits früh am Morgen verabschiedet, um sich auf den Weg nach Rabenklippe zu machen und die „Sache Faust“ zu klären. Die Halbdrow war aufgebrochen, um den Elfen Kalith zu suchen, den ein Bannzauber in eine andere Dimension geschleudert hatte. Der Hexenmeister Dorien schließlich war in der Nacht verschwunden, was den Tempuspriester aus Gründen, die nur er selbst kannte, dazu veranlasst hatte, hinter verschlossenen Türen die Räume zu verwüsten. Grimwardt war es auch, der nun als erster den Saal betrat und die Leiche seiner Schwester auf den Boden bettete. Faust folgte, mit Miu wie immer dicht auf den Fersen. Hinter ihnen torkelte der chronisch besoffene Zwerg durch die Flügeltür.
Unter zwei großen Torbögen, auf zwei silbernen Thronen saßen Lady Alustriel, die Herrscherin der Silbermarken und die Älteste der Sieben Schwestern, und ein weißbärtiger alter Magier in blauen Roben, den Alustriel ihnen als den Hochfürsten von Silbrigmond vorstellte. Die Regentin der Marken, eine elegante Frau mit Gesichtszügen so ebenmäßig, dass sie übermenschlich wirkten, trug einen Zauberstab, der in einem Einhornkopf endete. Zu ihrer Rechten harrten Sturm Silberhand und eine weitere der sieben Schwestern, die Sturm ihnen als die Waldläuferin Taube Falkenhand vorstellte. Zwei weitere Schwestern harrten zur Linken des Doppelthrons: Lady Lareal von Tiefwasser, und Quilé Veladorn, eine Dunkelelfe mit wallendem Silberhaar, das ihr bis zu den Kniekehlen fiel. Sie alle wirkten kränklich und erschöpft – die Auswirkungen des zerstörten magischen Gewebes.
„Ihr…. seid nicht wirklich verwandt, oder?“ Faust konnte sich die Frage nicht verkneifen. Zumindest die Drow schien nicht so ganz ins Bild zu passen. „Und sieben seid Ihr auch nicht.“
Quilé Veladorn warf ihm einen amüsierten Blick zu.
„Wir sind Töchter Mystras“, antwortete die Drow ihm mit dunkler, wohlklingender Stimme. „Und Mystra hat Faerûn in vielerlei Gestalten durchwandert. Und um Eure zweite Frage zu beantworten: Syluné, die Zweitälteste, war mit Sturm zusammen, als die Magie im Schattental zusammenbrach. Sie ist ein Geist und wir wissen nicht, wie sich Mystras Wunden auf ihr körperloses Wesen ausgewirkt haben. Und die Simbul…“ Quilé seufzte. „Niemand weiß genau, was die Simbul so treibt. Aber wahrscheinlich tut sie gerade etwas sehr Gefährliches und… sehr Mächtiges.“
Dann meldete sich Lady Alustriel zu Wort.
„Ihr also seid die Abenteuergruppe, der wir die Rettung der Silbermarken zu verdanken haben. Wir alle stehen tief in eurer Schuld.“ Die gütigen grauen Augen der Herrin von Silbrigmond blickten von einem zum anderen, bis sie auf Grimwardt ruhen blieben. „Wie ich sehe, habt Ihr einen Verlust zu beklagen. Das mindeste, was wir für euch tun können, ist der Versuch, eure Schwester zurückzurufen.“ Sie berührte die Hand des Hochfürsten von Silbrigmond und schien ihm eine telepathische Nachricht zu übermitteln. Taern Hornblade nickte und erhob sich, um ihren Auftrag auszuführen.
„In der Nacht vor vier Tagen wurde ich von einem stechenden Schmerz geweckt“, fuhr Alustriel fort. „Ich hatte eine Vision, in der Mystra mir erschien. Sie schien schreckliche Schmerzen zu leiden. Sie berichtete von tiefen Wunden, die ihre alte Widersacherin Shar ihrem Körper zugefügt hatte. Das Gewebe ist an zwei Knotenpunkten gerissen. Der erste unter dem See der Schatten in der Wüste Anauroch. Der zweite unter dem Alten Schädel im Schattental. Beide Knoten hinterlassen magietote Zonen von mehren Meilen. Und sie breiten sich weiter aus. Die antimagische Zone vom Schattental hat bereits Myth Drannor und den Elfenhof erreicht. Taube konnte die Stadt gerade noch rechtzeitig verlassen. Eine Allianz von abtrünnigen Drow-Clans und Shar-Anhängern hat die südwestlichen Täler eingenommen und marschiert nun am Ashabafluss entlang auf Myth Drannor zu. Auf dem Weg nehmen sie alles ein, was ihnen in die Quere kommt. Gleichzeitig rückt aus nördlicher Richtung die Kastellanin von Zhentilfeste mit ihrer Zhent-Armee auf Myth Drannor zu.“
Faust runzelte die Stirn. „Zhentarim, Dunkelelfen, Sharianer … Seit wann machen die gemeinsame Sachen?“
„Eine Zwecksallianz, um die Gunst der Stunde zu nutzen“, sagte Taube bitter. „Sobald Myth Drannor gefallen ist, werden die sich gegenseitig an die Kehle gehen. Und ohne den Mythal wird Myth Drannor fallen!“ 
„Bevor die im Elfenhof einfallen, müssen sie erst an meinen Jungs vorbei“, knurrte Grimwardt düster. „Die Abtei des Schwertes hat bisher auch ohne Magie allen Angriffen standgehalten.“
Dann schien dem Tempuspriester ein Gedanke zu kommen.
„Da ist übrigens noch etwas… Ich weiß nicht, ob es eine Rolle spielt.“ Er berichtete von Razeema und ihren Visionen. „Gestern Nacht schickte Shar ihr eine weitere Vision. Ein goldener Baum, dessen Blätter verwelkten und zu Schriftrollen zerfielen. Sie erwähnte auch eine Spinne mit saphirblauen Augen.“
Bestürzung in den Gesichtern der fünf Schwestern.
Wieder war es Lady Alustriel, die das Wort ergriff. „Was ihr da beschreibt, klingt äußerst beunruhigend, Grimwardt. Die Spinne vermag ich nicht zu deuten, aber die Beschreibung des Baums passt auf den Quess Ar Teranthvar. Die elfische Version der Nesserrollen.  Eben jenes Artefakt, mit dem es den Arkanisten von Nesseril vor fünftausend Jahren gelang Magie zu wirken, die die Göttin der Magie tötete und das magische Gewebe zerstörte. Die Umbranten der Anauroch, die Nachfahren der Nesserim, sind vielleicht die einzigen, die dazu in der Lage sind, die Nesserrollen vollständig zu verstehen. Der Halbgott, den ihr besiegt habt, muss in ihrem Namen gehandelt haben. Ich fürchte, dass der Angriff auf die Knotenpunkte des magischen Gewebes nur der Anfang war. Ein Ablenkungsmanöver, das den Mythal von Myth Drannor ausschalten sollte, um den Diebstahl des Elfenbaums zu ermöglichen. Die einzige vollständig erhaltene Version der Schriftrollen von Nesseril…“
Stille. Fausts leises Lachen schien eigenartig unangebracht.
„Und da Ihr Euch nicht im Bereich der magietoten Zone aufhalten könnt, sollen wir nun nach Myth Drannor reisen.“, schlussfolgerte er mit einem schiefen Grinsen und einem tatendurstigen Glitzern in den Augen. „Um den Baum zu schützen und die Welt zu retten!“
Die fünf Schwestern sahen ihn stumm an.
„Ja“, sagte Sturm leise. „So in der Art.“
Das war ein Auftrag nach Fausts Geschmack. Gestern erst hatte er einen Gott erschlagen und heute würde er die Welt retten. Die Zeit der nächtlichen Gasthausschlägereien und Saufgelage war vorbei. Er hatte wieder ein Ziel vor Augen. Taten, an die die Welt sich erinnern würde.
Dann veränderte sich die Luft und der Hochfürst von Silbrigmond materialisierte sich auf seinem Thron und überreichte Alustriel eine Schriftrolle. Ihr Blick kehrte zu Grimwardt zurück.
„Dieser Zauber vermag jeden Wunsch zu erfüllen“, erklärte die Fürstin. „Selbst die Rückkehr Eurer Schwester aus dem Reich der Toten. Aber seid gewarnt. Das Universum folgt seinen eigenen Regeln. Es mag Euren Wunsch erfüllen, doch es wird seinen Tribut verlangen. Auf die ein oder andere Weise.“
Sie überreichte Sturm die Schriftrolle. Die jüngere Schwester sah Grimwardt um Erlaubnis fragend an. Auf sein Nicken ging sie vor Winters Leiche in die Knie. Dann begann sie die Zauberformel zu rezitieren und weißes Licht erfüllte die Tote vom Kopf bis in die Zehenspitzen. Erst schwach und flackernd, dann immer stärker.
Grimwardt ergriff die Hand seiner Schwester.

Winter
Fugenebene.
Das Rauschen des Flusses klang dumpf in ihren Ohren. Ein breiter Strom trennte sie vom jenseitigen Ufer. Dazwischen erhob sich auf einer Flussinsel eine Stadt aus Kristall. Etwas Mechanisches lag in der Art, wie die Wellen sich in immer gleichen Zeitabständen und unveränderlichen Formationen aus der blau-grauen Masse erhoben und wieder senkten, ohne dabei die Struktur des Wassers zu verändern. Auch die Wolken klebten statisch und starr am stahlgrauen Himmel. Eben so vorhersehbar wie die Bewegungen des Wassers war die Ankunft der Barke. Der Fährmann war in eine graue Kutte gehüllt, die sein Gesicht bis auf das breite Kinn und die hervorstehenden Wangenknochen in Schatten hüllte. Sie ergriff seine Hand, als er sie ihr darbot, und bestieg die Barke. Schweigend hielt der Fährmann auf die kristallene Stadt zu und sie erkannte einen weißen, gewundenen Turm, der sich in ihrer Mitte erhob.
Sie schritt durch Gassen an immergleichen Fassaden entlang. Zu Anfang wurde sie von dem Bestreben geleitet, den Turm im Innern der Stadt zu finden, doch bald vergaß sie diesen Wunsch. Hin und wieder begegneten ihr andere Menschen. Ziellos und zeitleer wie sie. Sie trugen keine Kleidung und ihre Körper schienen aus dem selbem kristallinen Material zu sein, aus dem auch die Stadt erbaut war. Als sie an sich herunter sah, erkannte sie, dass auch sie selbst begonnen hatte, ein Teil der Stadt zu werden. Der Gedanke ängstigte sie nicht, im Gegenteil: er erfüllte sie mit einer eigenartigen Ruhe bar jeder Emotion. 
Sie wusste nicht, wie viel Zeit seit ihrer Ankunft verstrichen war. Zeit schien an diesem Ort keine Rolle zu spielen. Einmal gelangte sie zu einem Hafen. Hier legten Barken an mit vermummten Gestalten, die die umherwandernden Seelen auf die jenseitige Seite des Flusses brachten. Doch in ihr war nicht das Verlangen, in eine der Barken zu steigen und die Schatten am anderen Ufer zu ergründen. Keine der Barken war für sie bestimmt.
 „Winter!“
Als sie den Ruf vernahm, weckte er etwas in ihr, das sie glaubte vergessen zu haben. Sie lief in die Richtung, aus der die Stimme kam. Dann begriff sie: Es war ihr Name, den die Stimme rief. Nun rannte sie.
Dorien wartete am Ende einer Kristallallee.
Als sie ihn erblickte, zerbrach der betäubende Zauber der Stadt. Winter keuchte auf, als die Erinnerung sie übermannte. Doch Dorien war da, um sie in seine Arme zu schließen. Sie spürte, wie ihr Körper zu ihr zurückfand. Wie sie atmete. Wie ihr Herz gegen ihren Brustkorb schlug.
„Komm zurück“, sagte Dorien leise und küsste ihre trockenen Lippen.
Zitternd schmiegte sie sich an seine Brust. Es war ihr gleich, wohin er sie führte, solange er nur bei ihr blieb an diesem Ort, der ihr mit einem Mal so kalt und fremd erschien. Eng umschlungen liefen sie durch die Stadt der Seelen. Zurück zu dem Anlegeplatz mit der Barke, die sie hierher gebracht hatte. Doch nicht der Fährmann saß darin, sondern eine junge Frau. Auch ihr Gesicht lag im Schatten, doch Winter erkannte sie an den langen, roten Locken, die ihr über die Schultern fielen. 
Dorien half ihr ins Boot.
Nein.
Sie erkannte es in dem Moment, als er sich aufrichtete: Seine Seele gegen ihre. Ihr Herz, das gerade erst wieder zu schlagen begonnen hatte, setzte für einen Augenblick aus.
Nein.
Sie wollte es hinausschreien, aber sie brachte keinen Ton heraus.
Sie ließ nicht los, umklammerte seine Hand fester. Doch seine Finger entglitten ihrem Griff und die Barke legte ab. Sie wollte sich aufrichten, das Boot zum Wanken bringen, sich ins Wasser stürzen, irgendetwas. Doch Dorien schüttelte stumm den Kopf. Da war Furcht in seinem Blick und bitterer Schmerz. Aber vor allem Entschlossenheit. Die Entscheidung war getroffen, und es war nie ihre Entscheidung gewesen.
Wie erstarrt sank sie zurück ins Boot und sah hilflos zu, wie Dorien begann sich zu verwandeln. Als die Barke das Ufer erreichte, konnte sie die Gestalt am Anlegesteg kaum mehr vom Rest der Stadt unterscheiden.

Grimwardt
Sie öffnete die Augen.
„Wo ist Dorien?“
„Äh… Winter?“
Grimwardt drückte ihre Hand fester und half ihr sich aufzurichten. Ihr Blick war starr und in weite Ferne gerichtet. Was auch immer sie auf der anderen Seite gesehen hatte, es war ihr hierher gefolgt.
„Wo ist Dorien?“, fragte sie noch einmal. Ihre Stimme klang leise und seltsam beherrscht.
„Nicht hier“, grunzte der Zwerg unsensibel und stieß Grimwardt an. „Die weiß aber schon, dass sie… naja, hinüber war?“
Winter erhob sich, schien ihre Umgebung jedoch noch immer nicht wahrzunehmen.
„Ich muss ihn finden.“
„Schön“, sagte Grimwardt besänftigend und umschloss ihre Schultern mit festem Griff. „Wir suchen ihn. Ich helfe dir. Erzähl mir, was passiert ist.“
Er führte seine Schwester aus dem Palast, an die frische Luft. Während sie ihm wie eine Schlafwandlerin durch die Gassen folgte, erzählte sie ihm in konfusen Worten, was auf der Fugenebene geschehen war.
Dieser elende Narr, dachte Grimwardt. Das würde Dorien ähnlich sehen, sich heldenhaft für seine große Liebe zu opfern. Was hatte er sich bloß dabei gedacht? Dieser verwöhnte Bengel hatte sich Zeit seines Lebens vor der Verantwortung gedrückt, endlich ein Mann zu werden. Grimwardt hatte immer befürchtet, dass durch seine Leichtsinnigkeit noch jemand zu Schaden kommen würde. Und dennoch: Nach fünfzehn gemeinsamen Jahren fühlte er sich auf eine widerwillige Art verantwortlich für den jüngeren Gefährten. Irgendwie hätte er das verhindern müssen, hätte Dorien davon überzeugen müssen, dass es einen anderen Weg geben würde… Dann fielen ihm Alustriels Worte ein, kurz bevor sie ihm die Schriftrolle überreicht hatte: Das Universum mag Euren Wunsch erfüllen, doch es wird seinen Tribut verlangen. Auf die ein oder andere Weise.
Plötzlich war Grimwardt sich nicht mehr so sicher, das es einen anderen Weg gegeben hätte.
Vor einem Tempusschrein, den ein alter Kriegsveteran instand hielt, machte er Halt.
„Lass mich zu meinem Gott beten“, sprach der zu Winter. „Tempus wird wissen, was geschehen ist und was wir tun können.“
Winter nickte abwesend und Grimwardt betrat die Kapelle: einen kleinen Altarraum mit Tempussymbolen an den Wänden. Er kniete sich vor den Altar, senkte demütig sein Haupt und stützte sich, wie es Brauch war, auf seinen Schild. Dann begann er zu beten.
Tempus, mein Herr, ich bitte Dich, erhöre mein Gebet und gewähre mir Deine göttliche Einsicht.

Winter
Grimwardt wirkte erschöpft, als er auf sie zu trat und ihr den Arm auf die Schulter legte. Sie empfand keine Bestürzung; seine Worte machten lediglich endgültig, was sie bereits gewusst hatte. Nachdem er geendet hatte, wandte sie sich wortlos um. Grimwardt versuchte nicht, sie aufzuhalten.
Sie bewegte sich wie durch ein Vakuum. Als liefe sie durch einen Tunnel ohne Licht am anderen Ende.
Ihr Weg führte sie in einen Magierladen mit einer runden blauen Eingangstür. Die Augen der Ladenbesitzerin weiteten sich, als sie Winter erkannte, und ihre Hand fuhr alarmiert unter den Ladentisch.
„Ich brauche eine Schriftrolle“, sagte Winter. „Einen Zauber, um jemanden aufzuspüren.“
Die Magierin sah sie misstrauisch an und schien etwas in ihrem Blick zu suchen, das nicht da war.
„Zehn Prozent auf alles in meinem Laden, wenn Ihr mich in Ruhe lasst und meinen Ruf nicht gefährdet“, sagte sie mit gepresster Stimme.
Flüchtig erinnerte sich Winter an eine Begegnung in einer Jagdhütte im Wald. Drake, der sie mit dem Dolch bedrohte. Sie als Geisel zwischen ihm und dieser Frau. Aber es war eine Erinnerung, die jemand anderem zu gehören schien. 
Sie zuckte mit den Schultern.
Winter schob der Magierin das Geld über den Ladentisch. Sie machte sich nicht die Mühe, den Betrag nachzuzählen. Dann lief sie mit der Schriftrolle vor die Stadttore, um den Erkenntniszauber zu wirken und sich an Doriens Todesstätte zu teleportieren.
Ein Tempel mit pastellfarbenem Putz im südlichen Hochwald.
Flüchtig nahm sie Bewegungen am Rande ihres Blickfelds wahr: Mädchen mit Blumenkränzen im Haar, die hübsche Jünglinge bei der Hand nahmen, um mit ihnen im Schatten kühler Alkoven zu verschwinden. Winters Erscheinung erstickte ihr glockenhelles Lachen und hinterließ überall bedrückende Stille.
Der Zauber wies ihr den Weg durch schattige Korridore und lichtdurchflutete Säulenhallen. 
Er lag aufgebahrt in einem offenen Altarraum. Im zuckenden Schein der Kerzen wirkte sein Gesicht fast lebendig. Ein Lächeln lag auf seinen Lippen, ein wenig spöttisch, als wolle er sie aufheitern. Oder dem Tod etwas von seiner düsteren Erhabenheit nehmen.
Winter zuckte zusammen, als sie eine Bewegung hinter sich spürte, vermochte den Blick jedoch nicht von seinem Gesicht zu wenden.
„Ihr müsst Winter sein“, sagte die Priesterin mit samtener Stimme. „Mein Name ist Lady Amalia.“
Jäh wandte Winter sich um.
„Habt Ihr das getan?“, flüsterte sie.
Trauer legte sich über das makellose Gesicht der Priesterin und sie ergriff ihre Hand. Winter ließ es geschehen und folgte Lady Amalia in die Tempelgärten. Eine Kirschallee führte zu einem kleinen Teich, der von Wildenten bevölkert war. Die Schönheit der Frühlingsidylle erschien Winter wie bitterer Hohn.
„Der Seelentausch ist eines der mächtigsten Rituale, das Sune ihren Priestern gewährt“, sprach Lady Amalia. „Und das größte Opfer, das ein Liebender dem Geliebten darbringen kann.“
„Ihr hättet das nicht tun dürfen“, sagte Winter mit erstickter Stimme.
Lady Amalia blieb stehen und sah sie ernst an. 
„Ich kenne Dorien schon seit zwanzig Jahren. Er hätte es nicht getan, wenn er eine andere Möglichkeit gesehen hätte. Er hat Euch geliebt, Winter.“
Sie spürte, wie eine dunkle, verzweifelte Wut in ihr hoch kochte. Mit einer jähen Bewegung entzog sie sich der Berührung der Priesterin. Was war das für eine Göttin, die so etwas zuließ? Welche Priesterin vollführte ein solch wahnwitziges Ritual? Wortlos wandte sie sich um und ließ Lady Amalia stehen. Nichts von dem, was die Priesterin ihr sagen konnte, würde ihre Fragen beantworten.
Sie kehrte in den Altarraum zurück und fiel vor Doriens Totenbett auf die Knie.
Es dauerte lange, bis die Tränen kamen, doch am Ende kamen sie. Winter hatte in ihrem Leben schon viele falsche Tränen geweint. Sie hatte vergessen, dass es Tränen gab, die einem die Kehle zuschnürten und einen Dolch in die Eingeweide rammten, bis man gleichzeitig zu ersticken und zu verbluten glaubte. Sie hoffte, dass diese Tränen ihm, falls er sie jetzt sehen konnte, all die Dinge sagen würden, die sie ihm nie gesagt hatte. Sie wusste nicht, ob es hätte anders kommen können. Wahrscheinlich hätte sie niemals wahrhaben wollen, dass ausgerechnet sie, die so vielen anderen das Herz gebrochen hatte, einem Mann erlegen war, der seine Gespielinnen so häufig wechselte wie seine Launen. Und wahrscheinlich hätte sein Stolz es ihm niemals erlaubt sich einzugestehen, dass sie mehr für ihn war als eine Trophäe, die er begehrte, weil er sie nicht haben konnte. Vielleicht hatte der Tod eine Geschichte beendet, die das Leben nie geschrieben hätte. Aber nun schrieben ihre Tränen diese Geschichte und sie wusste, dass nichts je wieder so sein würde wie früher.
Sie blieb bei Dorien bis zum Morgengrauen.
Bei Tagesanbruch begruben sie ihn in einem der Hügelgräber hinter dem Tempel. Keine Grabrede, nur die wortlosen Gesänge der Novizinnen begleiteten ihn auf seinem Weg.
Ein Weg, den sie hätte gehen sollen.

Nightmoon

  • Mitglied
    • Schicksalsstreiter
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #64 am: 01. März 2010, 02:09:23 »
Das war echt bedrückend... du hast aber auch grade ne kreative Phase!  :thumbup:

aber trotzdem: "Tempus, lebt der Mann meiner Frau noch?"  :-X
« Letzte Änderung: 01. März 2010, 02:13:47 von Nightmoon »

Winter

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #65 am: 01. März 2010, 20:47:26 »
 :( :( :(

Geheult hab ich! Grausame Spielleiterin, Dorien zu töten. Seit Sommer 2007 kannte ich ihn. *schnüff*

Abracadaver

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #66 am: 02. März 2010, 00:09:27 »
Hallo,

eine wirklich gelungene Story Hour, ich bin begeistert! Darf man nach Statblocks fragen, oder ist das unerwünscht? So oder so, freue ich mich auf's weiterlesen :thumbup:

Nightmoon

  • Mitglied
    • Schicksalsstreiter
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #67 am: 02. März 2010, 00:26:43 »
Was genau sind Statblocks? Werte von NSC und SC und so?

Ja, da war der charismatischste normalsterbliche Mensch von ganz Faerun plötzlich tot... keine Küsse mehr auf Kalids Stirn, keine Witze über "Löckchen", und kein wundersames Herrenhaus...
aber mal ehrlich, Winter hätte uns allen doch mindestens genau so gefehlt. Und wenn man sich im SL-Kartell dazu entschlie0t, dass man nicht mehr so schnell stirbt, dafür dann aber auch richtig, dann ist sowas nunmal die Konsequenz... außerdem, Kalids Chef ist ja auch zurückgekehrt, nach vielen vielen Jahren. Also könnte vielleicht auch Dorien irgendwann mal zurückkommen... wer weiß  :suspious:

Zophael

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #68 am: 02. März 2010, 08:32:29 »
Jepp, ich glaube das meint Abracadaver. Gibt's hier nicht irgendwo einen Thread, wo man seinen Char posten kann?

Niobe

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #69 am: 03. März 2010, 00:43:05 »
Hier die Werte der NSC-Gruppenmitglieder. Auf die SC in der aktualisierten Fassung habe ich im Moment keinen Zugriff- aber vielleicht will ja der ein oder andere meiner Spieler seinen Char hier posten ;-)... ich habe nur englische Regelwerke zur Verfügung, halte die Beschreibung aber meist in Deutsch - einige Übersetzungen dürften darum nicht mit der offiziellen Terminologie übereinstimmen; ich hoffe, es wird dennoch einigermaßen deutlich, was gemeint ist ;-). Regelwerke: alle (3.0. 3.5 und Pathfinder)

Dorien Dantés

Männlicher Mensch 
Hexenmeister (DnD-Gate) 3/ Menschlicher Paragon (UA) 3/ Herzwächter (F&P) 10/ Schicksalsweber (CA) 2 (18)
CG Humanoider
Initiative +5
TP 121
RK 25, Berührung 19, auf dem falschen Fuß 19  (Rüstung +6, GE +5, Ablenkung +3, Ausweichen +1)
REF +13, WIL +34, ZÄH +17
Attribute ST 10, GE 20, KO 18, IN 14, WE 8, CH 38   
Sprachen Handessprache, Sylvanisch, Elfisch
Nahkampf +11
Fernkampf   +16
GAB +11, BAB +11
BR 9m (6 Felder) 
Zauber (Zauberstufe 18)
9.Grad (5)
Zeit anhalten
8.Grad (7)
Beliebiges Verwandeln
Verdorren
7.Grad (9)
Herrliches Herrenhaus
Mächtiges Teleportieren
Regenbogenspiel
Zauber zurückwerfen
6.Grad (9)
Auflösung
Mächtige Magie bannen
Sagenkunde
Wahrer Blick
5.Grad (9)
Äußerlichkeiten
Person beherrschen
Schwachsinn
Verführung (BoEF)
Zone der Aufhebung (SC)
4.Grad (9)
Energiekugel (SC)
Mächtige Spiegelbilder (PHII)
Strahlablenkung (SC)
Versetzungstrick (SC)
Schnelligkeit (PHII)
3.Grad (10)
Blitz
Fliegen
Gasförmige Gestalt
Hast
Mächtiges Trugbild
2.Grad (10)
Dunkelsicht
Gestalt verändern
Kristalline Erinnerungen (CM)
Sengender Strahl
Unsichtbarkeit
1.Grad (10)
Alarm
Federfall
Kleine Säurekugel (SC)
Unauffälliger Diener
Verhütung (BoEF)
0.Grad (6)
Licht
Magierhand
Magie entdecken
Zaubertricks                   
Besondere Eigenschaften Attributssteigerung +2, Charismasteigerung +5, Feentransformation, Gesang der Sirene, Leidenschaftliches Herz, Lippen der Verzückung, Metamagische Zauber, Schicksal weben (2 Schicksalspunkte), Tränen von Immergold, Transferdenken
Talente Ausweichen, Beweglichkeit, Durchschlagende Zauber*, Force of Personality (CAd), Fortify Spell (CA), Geübter Magieanwender (CA), Mächtiger Zauberfokus (Verzauberung)*, Komponentenlos Zaubern, Schnell zaubern, Umgang mit exotischen Waffen (Peitsche), Zauberndes Wunderkind (FRCS), Zusätzlicher Zauber (7.Grad) * nur mit verbaler Komponente
Fertigkeiten Auftreten (Erotik) +37, Bluffen +20, Diplomatie +16, Heilkunde +15, Konzentration +25, Motiv erkennen +10, Wissen (Adel und Königshäuser) +7, Zauberkunde +23
Besondere Gegenstände: CH-Umhang +6, KO-Armschienen +4, GE_Handschuhe +4, Schutzring +3, Reistenzweste +4, Lederrüstung +4 (Zwielicht + Todesschutz), Zauberstecken des Maximierens (9.Grad)

Miu
Weiblicher Mensch (Wa, Kara-Tur)
Mönch 7/ Friedensapostel 9 (BoED) (16)
RG Humanoider
Initiative +4
TP 110
RK 44 (53*), Berührung 27 (34*), auf dem falschen Fuß 38  (Rüstung 11, natürlich 4, Ausweichen 1, Weisheit 9, Mönch 1, Geschick 34 Ablenkung 4), * mit Verbesserte Defensive Kampfweise (Ausweichen)
SR: 5/ Böses   
Resistenzen Säure 5, Kälte 5, Elektrizität 5, Feuer 5, Geräusche 5
Immunitäten: Krankheit, Gedanken wahrnehmen
REF +18, WIL +22, ZÄH +16 (+2 gegen Zauber und zauberähnliche Fähigkeiten)
Attribute ST 12, GE 19, KO 16, IN 14, WE 28, CH 20 
Sprachen Shou, Handelssprache Faerûn, Gebärdensprache
Angriff+24 unbewaffneter Schlag
Voller Angriff +24/+19 unbewaffneter Schlag (magisch/gut/ nicht tödlich) oder +22/+22/+19 Schlaghagel (1W8+4+1d4 gegen Böse Externare und Untote /20/x2)
Besondere Angriffe Betäubender Schlag (ZÄH SG 33 oder betäubt 1Runde)
BR 12 m (11 Felder) 
Zauber (Zauberstufe 13, Heilzauber 14), °BoED
9.Grad (1)
Ende allen Leids°
Massenheilung
8.Grad (2)
Aufspüren
Massen Kritische Wunden heilen
7.Grad (3)
Massen Schwere Wunden heilen
Genesung, mächtige
6.Grad (5)
Heilung
Magie bannen, mächtige
Massen Mittelschwere Wunden heilen
Schutzhülle gegen Leben
Zutritt verwehren
5.Grad (6)
Ebenenwechsel
Massen Leichte Wunden heilen
Verzauberung brechen
Wahrer Blick
4.Grad (6)
Bewegungsfreiheit
Blut des Märtyrers°
Erschöpfung aufheben
Genesung
Kritische Wunden heilen
Todesschutz
3.Grad (6)
Magie bannen
Übers Wasser laufen°
Unsichtbarkeit aufheben
2.Grad (7)
Andere schützen
Gift verzögern
Lähmung aufheben
Mittelschwere Wunden heilen
Stille
Genesung, schwächere
1.Grad (8 )
Furcht bannen
Glaubensschild
Leichte Wunden heilen
0.Grad (6)
Gift entdecken
Licht
Winzige Wunden heilen                       
Besondere Eigenschaften
Mönch:
AC-Bonus, Schlaghagel, verbesserter unbewaffneter Schlag, Bonus-Talente (Betäubender Schlag, Skorpiontritt, Gorgonenfaust),  Entrinnen, Schnelle Bewegung, Eingeübte Manöver, Ruhiger Geist, Ki-Pool, Langsamer Fall, Hoher Sprung, Reinheit des Blutes, Unversehrtheit
Friedensapostel (BoED):
Spontane Heilzauber, Untote vertreiben (20x/Tag), Besänftigende Berührung (no save, no SR), Externare vertreiben (8/Tag)
Talente Defensive Kampfweise, Friedensschwur (BoED), Geübter Zauberwirker (CD), Göttliche Metamagie (CD), Heilende Berührung (CC), Heiliger Schwur (BoED), Heiliger Ki-Schlag (BoED), Himmelsfaust (BoED), Schwur der Armut (BoED), Schwur des Gewaltverzichts (BoED), Stiller Zauber, Todesabwehr (LM), Verbesserte defensive Kampfweise, Verstärkte Heilzauber (CD), Zauberndes Wunderkind, Zusätzliches Vertreiben (CD) (3x)
Fertigkeiten Diplomatie +17, Entdecken +24, Heilkunde +24, Konzentration +22, Leise bewegen +20, Lauschen +11, Motiv erkennen +24, Springen +8, Turnen +23, Zauberkunde +20
Schwur der Armut +9 RK-Bonus (exalted), Elementen trotzen, Lebenserhalt (muss nicht essen, trinken oder atmen), +2 Ablenkungsbonus, +2 Resistenzbonus, Attributserhöhungen (+6,+4,+2), natürliche Rüstung +2, Geistesabwehr, Schadensreduzierung 5/Böses, Energieresistenzen, Bewegungsfreiheit

Zophael

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #70 am: 03. März 2010, 17:18:27 »
Die Chars wurden in Kombination von 3.5 und Pathfinder erstellt

Grimwardt Fedaykin
männlicher Mensch
Kleriker (7. Stufe), Kriegspriester (10. Stufe), Ordained Champion (3. Stufe)
Gottheit: Tempus
Gesinnung: LN
Initiative: +8
TP: 272 / 292 (göttliche Macht) / 332 (göttliche Macht & gerechte Macht)
RK: 35, Berührung: 25, auf dem falchen Fuß: 32
max. RK: 47, Berührung: 32, auf dem falschen Fuß: 43
Ref +20, Wil +28, Zäh +25 (+2 auf alle Zauber, zauberähnliche Effekte und Gift)
Attribute: ST 16, GE 16, KO 22, IN 18, WE 31, CH 16
Sprachen: Handelssprache, Zwerg, Elf
GAB: +18/+13/+8/+3
Mit göttlicher Gunst, göttliche Macht & gerechte Macht: +40/+35/+30/+25
Schaden: 2W6+26
Mit göttlicher Gunst, göttliche Macht, gerechte Macht, Heldenmahl & Hast: +42/+37/+32+/+27/+42
Schaden: 2W6+26
Mit göttlicher Gunst, göttliche Macht, gerechte Macht, Heldenmahl, Hast & Niederstecken: +45/+40/+35/+30/+45
Schaden: 2W6+46
Domänen: Krieg, Stärke, Herrlichkeit, Schutz
Zauberstufe: 18
Besondere Eigenschaften: Untote vertreiben (22 mal pro Tag), Massen-Leichte Wundenheilen (1W8 +18) 1 mal pro Tag, Hast (schnell) 3 mal pro Tag, Massen-Heliung (180 TP) 1 mal pro Tag, Aura der Furcht (Will SG 23) 1 mal pro Tag, Becken der Heilung 95 TP pro Tag, Heldenmahl 1 mal pro Tag, Niederstecken, Ermutigen, Aufstacheln, Modifiziertes spontanes Zaubern (Kriegsdomöne spontan zaubern), Zauberkanalisieren, Göttliches Bollwerk
Talente: geübter Zauberwirker, Zauber ausdehnen, Andauernder Zauber, göttliche Metamagie (Andauernder Zauber), zusätzliches Vertreiben, Schützende Zuwendung, Gotteskrieger, zusätzliches Vertreiben, zusätzliches Vertreiben, schnelle zauberähnliche Fähigkeit, Im Kampf zaubern, Kampfreflexe, Heftiger Angriff, Robilar's Gambit, Unverwüstlich
Fertigkeiten: Diplomatie +22, Konzentration +26, Motiv erkennen +20, Wissen Adelhäuser +9, Wissen Die Ebenen +11, Wissen Geschichte +10 Wissen Religion +14, Zauberkunde +9
Besondere Gegenstände: Streitaxt +3 (Warnung & Schärfe), CH-Umhang +6, Anhänger der Weisheit +6, Schutzring +5, Mithralritterrüstung +4 (Geisterschutz, großes Bollwerk, mächtiges Geschick & Herbeirufen), schwerer Stahlschild +3 (Geisterschutz, Herbeirufen), Nimmervoller Beutel (Typ II), Stirnreif des Intellekts +6, Fußreif der Versetzung, Versorgungsring, KO-Armschienen +6, Nightstick
Andauernde Zauber  bzw. Wirkungsdauer 24 Std.: göttliche Gunst, göttliche Macht, Wahrer Blick, überlegene Resistenz

Nightmoon

  • Mitglied
    • Schicksalsstreiter
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #71 am: 03. März 2010, 18:37:16 »
Hab Faust grade mal für die Wiki vorbereitet. Hier schonmal die Werte (allerdings alles ungepimpt):

http://forum.dnd-gate.de/index.php/topic,25247.45.html

mit Göttlicher Gunst und Gerechter Macht und so wirds natürlich noch ne Ecke besser : )

Abracadaver

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #72 am: 03. März 2010, 21:40:30 »
Danke, genau das meinte ich. Jetzt kann ich mir auch ein paar Zahlen hinter der schönen Geschichte vorstellen:)

Winter

  • Mitglied
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #73 am: 03. März 2010, 21:50:22 »
Hier folgt Winter Fedaykin Dantés

weiblicher Mensch
Dieb (Pathfinder) 4 / Hexenmeister (DnD-Gate) 5 / Arkaner Betrüger (Pathfinder) 10 / Unseen Seer 1
chaotisch neutral
Initiative +9
TP 211
RK 26, Berührung 24, auf dem falschen Fuß 20  (Rüstung +6, GE +6, Ablenkung +4)
REF +22, WIL +25, ZÄH +15 (Resistenzweste +4)
Attribute ST 8, GE 22 (Handschuhe +6), KO 22 (Armschienen +6), IN 16 (Stirnreif +6), WE 10, CH 29 (Umhang +6)  
Sprachen Handessprache
Nahkampf +9
Fernkampf   +16
BAB +10
Strahlangriff +17 (+18 innerhalb 9 m)
BR 9m (6 Felder)

Zauber (Zauberstufe 20)

8.Grad (fünf)
Mächtiges Brüllen
Verdorren (in Gedenken an Dorien)

7.Grad (sechs)
Eisenwacht
Mächtiges Teleportieren
Regenbogenspiel
Zauber zurückwerfen

6.Grad (acht)
Auflösung
Großer Heldenmut
Kugelblitz
Mächtige Magie bannen
Wahrer Blick

5.Grad (acht)
Ausspähende Augen
Berührung der Nacht
Person beherrschen
Schwachsinn
Unverwüstlicher Kämpe
Verzauberung brechen

4.Grad (acht)
Entkräftung
Evards Tentakel
Furcht
Steinhaut
Versetzungstrick

3.Grad (acht)
Drachenhaut
Feuerball
Fliegen
Kreistanz
Vampirgriff

2.Grad (neun)
Gedanken wahrnehmen
Gegenstand aufspüren
Magic Probe
Sengender Strahl
Spiegelbilder

1.Grad (neun)
Freiwilliger Wechsel
Geheimtür entdecken
Magisches Geschoss
Personen bezaubern
Schwächestrahl

0.Grad (sechs)
Botschaft
Gift entdecken
Licht
Magierhand
Magie entdecken
Magie lesen
Schreibgehilfe
Stilles Portal
Zaubertricks
                  
Klassenfertigkeiten:
Hinterhältiger Angriff 8W6 +20 (von Craven), Fallen finden, Entrinnen, Fallengespür, Reflexbewegung, weitreichende Fingerfertigkeit, 2 x täglich improvisierter Hinterhältiger Angriff, 5 x täglich gestenlos und still zaubern, 10 Runden täglich erweiterte Unsichtbarkeit, hinterhältiger Angriffsschaden auf alle Schadenszauber wenn Opfer auf falschem Fuß

dauerhafte Zauber:  Magie entdecken, Unsichtbares sehen, Dunkelsicht

Talente:
Verbesserte Initiative, Kernschuss, geübter Magieanwender, Schnellzaubern (Meta), Craven, Präzisionsschuss, Eiserner Wille, 3 x zusätzlicher Zauber (bis 5./6./7. Grad), zauberndes Wunderkind, surprise Attack, Waffenfokus Strahl, Eschew Material, geteilter Strahl (Meta)

Fertigkeiten:
Entdecken +19, Fälschen +7, Fingerfertigkeit +21, Konzentration +22, Leise bewegen +11, Mechanismus ausschalten 23 (25 bei Fallen), Motiv erkennen +4, Schlösser öffnen +25, Suchen +18 (+20 bei Fallen), Verstecken +14, Wissen Arkanes +13, Zauberkunde +19

Besondere Gegenstände:
CH-Umhang +6, KO-Armschienen +6, GE-Handschuhe +6, Int-Stirnreif +6, Schutzring +4, Resistenzweste +4, Lederrüstung +4 Zwielicht + Todesschutz (die von Dorien  :(), Zepter des Maximierens 9.Grad (auch von Dorien), Zepter des Schnellzauberns 9. Grad, Unsichtbarkeitsring, Rapier +3 Schärfe + Warnung, Verkleidungshut, Nimmervoller Beutel III, Amulett des Wasseratmens, Stab der Dunkelheit, Magieschmiedemonokel, Brosche telepatisches Band, Maske des Erkennens, Dolche des Verschwindens +4, Adrat-Schlüssel für Silbrigmond, Ring der 9 Leben, Kelch des Amaunator
(wenn mich mal einer plündert...)
« Letzte Änderung: 03. März 2010, 21:53:39 von Winter »

Nightmoon

  • Mitglied
    • Schicksalsstreiter
Stadt der gläsernen Gesänge
« Antwort #74 am: 03. März 2010, 22:55:53 »
Oh, haste dich jetzt für Mächtiges Brüllen als Zauber entschieden? Ist der so gut?

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