Autor Thema: Kampagne ohne magische Gegenstände  (Gelesen 6803 mal)

Beschreibung: Eure Meinungen und vor allem Erfahrungen

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Morningstar

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #60 am: 08. November 2009, 00:43:41 »
Selbst Frodo hat mehr als 150 XP in einem Jahr bekommen  :thumbup:

Edit: Aber mal Ernsthaft. Eigentlich müsstest du doch bloß AD&D 1 oder 2 ohne die (ohnehin optionale und erst in 3e standartmäßig eingeführte) "Deaths edge" Regel spielen, und mit 3d6 / in order sowie gewürfelten HP auch auf Stufe 1, und schon hast du was du brauchst, Wormy. Tödlicher gehen Kämpfe nun wirklich kaum ;)

(Beispielsweise bei der Randal Morn Trilogie, die wir damals etwa vor 10 Jahren gespielt haben mit 3d6 in order Chars, gab es etwa ein Verhältnis von 6 zu 1 (tote zu überlebende SCs). Den Bogen meines überlebenden SC Magiers habe ich heute noch (und bringe ihn hin und wieder gerne als NSC in FR Runden, gell Sol ;))
« Letzte Änderung: 08. November 2009, 00:48:23 von Morningstar »
Bin wieder da !

Sol

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #61 am: 08. November 2009, 00:56:40 »
Commoner, nicht Adeliger. Und nein, es geht nicht darum, dass der Sl auf das Niveau eingeht. Es geht darum, dass die Monster endlich wieder so richtig tödlich sind und man kämpft, weil man sonst keine Option hat, nicht weil das Monster ein XP-Schild um den Hals hängen hat.

Das Abenteuer wird aus sehr vielen Todesfällen bestehen. Ich denke, dass man damit auch ein Online-Abenteuer recht schnell fertig bekommen würde.

Zitat
Die bisher langlebigste von mir geleitete Onlinerunde hatte einen sehr hohen Anteil an sozialer Interaktion und in meiner aktuellen Lieblingsrunde als Spieler habe ich nach etwa 1 Jahr sagenhafte 150 XP ergattert.  Die Bremse in Onlinerunden ist der Regelteil und insbesondere der Kampf, nicht die soziale Interaktion. Insoweit sehe ich das tatsächlich eher umgekehrt.

Ich kenne auch Online-Runden da dauern Gespräche in der Regel sehr lange ;)

Zitat
Wenn das nötig ist, damit es wieder Spass macht, wäre das eine gute Investition. Abgesehen davon sehe ich das nicht ganz so kritisch wie du. Ich würde nach wie vor noch die Kaufabenteuer ausschlachten können. Diese im Wortlaut durchzuspielen halte ich eh nicht für sonderlich erstrebenswert, aber Ideen oder Teile des Materials für die eigene Runde nutzbar zu machen wäre nach wie vor möglich. Und  tatsächlich steht im Zentrum meiner Überlegungen eine im Entstehen befindliche eigene Kampagnenwelt, insoweit ist die Aussicht, selbst kreativ werden zu müssen, für mich im Moment nicht die allerabschreckendste ;)
Im RL werde ich oft als Pessimist bezeichnet, aber Pessismismus und Realismus gehen oftmals auch Hand in Hand ;) . Aber ich schweife jetzt schon vom Offtopic fast etwas ab…

Ehrlich gesagt reicht es mir schon im RL tagtäglich viel Idiotie zu erleben und bin mir sicher daran absolut nichts ändern zu können. Je nach Menschenschlag nimmt man das öfters wahr oder auch gar nicht. Wenn ich dann auch noch im Rollenspiel eine Hilflosigkeit oder etwas fast völlig Unmögliches ausspielen müsste, wüsste ich nicht, ob ich daran Spaß hätte. Rollenspiel soll eben Spaß machen und dem Abschalten dienen. Nicht einen fast vollkommen hoffnungslosen Überlebenskampf zu simulieren. Man kann eben als einfacher Bürger nicht das große Böse bekämpfen; so ist es halt. Ich starte ja als ein „Ein-Mann-Armee“ auch keinen Eroberungsfeldzug in die USA im RL ;) . Ich weiß blödes Beispiel, aber vielleicht wird klar, worauf ich hinaus will.

Zitat
Und was deinen Adeligen angeht: Kann er natürlich machen, aber um in den Worten des Häuptling Seattles zu sprechen, dann wird er irgendwann feststellen, dass man Geld nicht essen kann. Die Bösen werden sich natürlich freuen, die sind ja schließlich auf solche Egomanen angewiesen, damit sie was zu plündern haben.

Muss dazu ganz offen sagen:
Wenn ich wüsste, dass die materielle Ebene in Schutt und Asche gelegt wird, würde ich mal mit meinem Hausmagier über die Flucht reden. Vielleicht kommt dann auch das Thema Ebenenreise auf. Womöglich gäbe es mit meinem Haus eine Möglichkeit dem großen Bösen der materiellen Ebene zu entfliehen, wenn nur ich schwächlicher kleiner Wicht mich irgendeinem ultramächtigen Monster epischer Größe als einziger bloß entgegenstellen könnte, aber wohl ziemlich sicher draufgehen werde. Da würde ich lieber all mein Geld für ein Ebenen-Versteck ausgeben, dass sich schwer erreichen lässt. Ich würde nicht blanken Selbstmord begehen.
« Letzte Änderung: 08. November 2009, 00:58:20 von Sol »
"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)

Sol

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #62 am: 08. November 2009, 01:02:04 »
(Beispielsweise bei der Randal Morn Trilogie, die wir damals etwa vor 10 Jahren gespielt haben mit 3d6 in order Chars, gab es etwa ein Verhältnis von 6 zu 1 (tote zu überlebende SCs). Den Bogen meines überlebenden SC Magiers habe ich heute noch (und bringe ihn hin und wieder gerne als NSC in FR Runden, gell Sol ;))

Jo, aber ich denke den Spell "Heart of Earth" bei NSC-Magiern fast noch mehr  :P :wink: (Sorry, konnte ich mir nicht ganz verkneifen ; ) ).

"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)

Wormys_Queue

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #63 am: 08. November 2009, 16:54:22 »
Selbst Frodo hat mehr als 150 XP in einem Jahr bekommen  :thumbup:

Ja, aber das war ein Jahr Spielzeit, während wir in besagter Kampagne in Spielzeit noch am zweiten Tag spielen.

Zitat
Edit: Aber mal Ernsthaft. Eigentlich müsstest du doch bloß AD&D 1 oder 2 ohne die (ohnehin optionale und erst in 3e standartmäßig eingeführte) "Deaths edge" Regel spielen, und mit 3d6 / in order sowie gewürfelten HP auch auf Stufe 1, und schon hast du was du brauchst, Wormy. Tödlicher gehen Kämpfe nun wirklich kaum ;)

Wie gesagt schaue ich mich da ja auch aktuell durchaus um. Allerdings geht es mir nicht in aller erster Linie um die Tödlichkeit, die könnte ich ja auch einfach dadurch erzeugen, dass ich den Herausforderungsgrad für die Begegnungen entsprechend erhöhe. Im Prinzip gehts mir ja eher darum, zu verhindern, dass die von mir bevorzugte Art des Settings ab spätestens Stufe 10 nicht mehr sinnvoll bespielbar ist, weil die dort vorkommenden Bedrohungen für die SC eben keine Bedrohung mehr darstellen.

Das Abenteuer wird aus sehr vielen Todesfällen bestehen. Ich denke, dass man damit auch ein Online-Abenteuer recht schnell fertig bekommen würde.

Die Gefahr besteht, wenn man falsch an die Sache rangeht. Aber wenn du dir die alten System mal genauer anschaust, wirst du feststellen, dass Kampf dort durchaus nicht die einzige Option war und die Spieler gerade durch die dem System inherente Tödlichkeit dazu veranlasst wurden, sich jeden Kampf gut zu überlegen. Während heutzutage die Spieler sich blind in jedes Encounter reinstürzen, weil sie sich darauf verlassen (können), dass der SL ihnen nichts vorsetzt, was sie nicht packen können. Oder eben (ich denke da jetzt an das Verhalten einer gewissen Calistria-Priesterin) den Mund viel voller nehmen, als sie das tun würden, wenn sie mit ernsthaften Konsequenzen rechnen würden ^^

Zitat
Ich kenne auch Online-Runden da dauern Gespräche in der Regel sehr lange

Ich auch, allerdings hat das nichts mit den Gesprächen, sondern mit der Postfrequenz der Beteiligten zu tun. Und in diesen Runden dauern die Kämpfe noch vieel länger ;)


Zitat
Ehrlich gesagt reicht es mir schon im RL tagtäglich viel Idiotie zu erleben und bin mir sicher daran absolut nichts ändern zu können. Je nach Menschenschlag nimmt man das öfters wahr oder auch gar nicht. Wenn ich dann auch noch im Rollenspiel eine Hilflosigkeit oder etwas fast völlig Unmögliches ausspielen müsste, wüsste ich nicht, ob ich daran Spaß hätte. Rollenspiel soll eben Spaß machen und dem Abschalten dienen. Nicht einen fast vollkommen hoffnungslosen Überlebenskampf zu simulieren. Man kann eben als einfacher Bürger nicht das große Böse bekämpfen; so ist es halt. Ich starte ja als ein „Ein-Mann-Armee“ auch keinen Eroberungsfeldzug in die USA im RL ;) . Ich weiß blödes Beispiel, aber vielleicht wird klar, worauf ich hinaus will.

Tjo, dann wirst du wohl an künftigen von mir geleiteten Runden wenig Freude haben, schätze ich. Aber wie gesagt, das Risiko, keine Spieler zu finden, die ähnliche Vorlieben wie ich haben, geh ich ein. Die Alternative (das Rollenspiel ganz an den Nagel zu hängen) kann ich ja immer noch wahrnehmen, falls das nicht klappt.

Zitat
Wenn ich wüsste, dass die materielle Ebene in Schutt und Asche gelegt wird, würde ich mal mit meinem Hausmagier über die Flucht reden. Vielleicht kommt dann auch das Thema Ebenenreise auf. Womöglich gäbe es mit meinem Haus eine Möglichkeit dem großen Bösen der materiellen Ebene zu entfliehen, wenn nur ich schwächlicher kleiner Wicht mich irgendeinem ultramächtigen Monster epischer Größe als einziger bloß entgegenstellen könnte, aber wohl ziemlich sicher draufgehen werde. Da würde ich lieber all mein Geld für ein Ebenen-Versteck ausgeben, dass sich schwer erreichen lässt. Ich würde nicht blanken Selbstmord begehen.

Doof nur, wenns keine Ebenen gibt, bzw. der Zugang dorthin versperrt ist.  Bzw. kein Magier in der Nähe ist, der über die dazu notwendigen Fähigkeiten verfügt.

Im übrigen meinte ich mit "Untergang ihrer Welt" nicht zwingend die vollkommene Zerstörung. Die meisten bösen (mit Ausnahme Rovagugs) wollen beherrschen, nicht zerstören. In soweit könnte dein Adeliger also auch die Hände in den Schoss legen, und sich selbst einreden, dass die Herrschaft Saurons schon nicht so schlimm werden wird. Da wäre er immerhin in glänzender Gesellschaft.

Abgesehen muss man gar nicht in so epischen Bahnen denken. Die schlichte und ergreifende Wahrheit ist, dass die für mich interessanten Abenteuer in D&D eigentlich ausschließlich im Low- und niedrigen Mid-Levelbereich spielen, wo die SC eben noch nicht über all zu viele Superheldenkräfte verfügen. Die Frage, die sich mir stellt, ist also vor allem, wie ich diesen Bereich expandiere, um möglichst langanhaltenden Spielspass zu haben, ohne dabei  ständig schon das Ende vor Augen zu haben, nämlich ab Erreichen  von Stufe 10 keinen Charakter mehr zu haben, der in der Kampagnenwelt noch sinnvoll spielbar ist.
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds

Morningstar

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #64 am: 08. November 2009, 17:17:20 »
Dann wäre dies für dich vll ein Blick wert, Wormy:

http://www.enworld.org/forum/general-rpg-discussion/206323-e6-game-inside-d-d.html

Andererseits wäre vielleicht zu überlegen, dass die "Belohnung" nach viel Herumgeschubse in den unteren Leveln endlich auf einem Machtlevel angelangt zu sein, wo man nicht gleich vor jedem NSC buckeln muss, und auch selbst z.b. etwas Land regieren und in weiterführender Konsequenz die Welt/Kampagne "shapen" kann, auch für die Spieler was tolles ist (wobei das natürlich eine gewisse Reife auf Spielerseite voraussetzt). Schließlich soll nicht nur der SL seinen Spaß haben ;)
In A/OD&D fand ich es deshalb ganz neat, dass die Regeln für Festungen bauen fest mit den Klassen verquickt waren...

Aber 2 Ingame Tage in 1 Jahr Spielzeit ?? Aber nicht mit regelmäßigen Terminen oder ?

« Letzte Änderung: 08. November 2009, 17:23:20 von Morningstar »
Bin wieder da !

Sol

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #65 am: 08. November 2009, 17:31:52 »
Die Gefahr besteht, wenn man falsch an die Sache rangeht. Aber wenn du dir die alten System mal genauer anschaust, wirst du feststellen, dass Kampf dort durchaus nicht die einzige Option war und die Spieler gerade durch die dem System inherente Tödlichkeit dazu veranlasst wurden, sich jeden Kampf gut zu überlegen. Während heutzutage die Spieler sich blind in jedes Encounter reinstürzen, weil sie sich darauf verlassen (können), dass der SL ihnen nichts vorsetzt, was sie nicht packen können. Oder eben (ich denke da jetzt an das Verhalten einer gewissen Calistria-Priesterin) den Mund viel voller nehmen, als sie das tun würden, wenn sie mit ernsthaften Konsequenzen rechnen würden ^^

Du denkst völlig verkehrt und es ist schade. Gerade auf den Putz zu hauen mit einem Bluff zeigt doch schon, dass der Kampf durchaus seine Tücken gehabt haben könnte und man deswegen nicht stumpf mit Kurzbogen und Zauber um sich wirft. Man will alternative Methoden verwenden um den Kampf zu beenden. Nicht die Old-School Variante mit der Keule. Dass gerade du das als Kritikpunkt hier in die Diskussion einwirfst, finde ich schon sehr schade.

Und schon wieder unterstellst du mir Metagame! Ich hätte auch so gehandelt, wenn die Gegner weitaus mächtiger gewesen wären und meinem Charakter das nur eine Zeit lang nicht bewusst gewesen wäre. Ein Charakter kann auch durchaus impulsiv sein. Dass du mir nun hier Metagame untestellst und dass mein Charakter allein deswegen so "aufführen" konnte, ist falsch.

Was heißt außerdem "ernsthafte Konsequenzen" nicht fürchten brauchen? Die Calistria-Priesterschaften sind nicht die stärkste Fraktion in ganz Rätselhafen, allerdings hättest du dann auch nicht zuvor im OoC und in der Spielwelt anklingen lassen dürfen, dass sie trotzdem nicht wenig Einfluss in Rätselhafen haben. Und wie schon gesagt: Wenn ein Charakter wegen Impulsivität mal stirbt, habe ich kein Problem. Dann ist das eben so. Ich wäre der letzte der damit ein Problem hat. Bloß, was du mir hier unterstellst, halte ich einfach nicht für richtig.

Zitat
Tjo, dann wirst du wohl an künftigen von mir geleiteten Runden wenig Freude haben, schätze ich. Aber wie gesagt, das Risiko, keine Spieler zu finden, die ähnliche Vorlieben wie ich haben, geh ich ein. Die Alternative (das Rollenspiel ganz an den Nagel zu hängen) kann ich ja immer noch wahrnehmen, falls das nicht klappt.


Ich würde nur gerne als Außenstehender den Grund für diese Art von Vorliebe verstehen. Es ist ja nicht so, dass ich ein Spieler wäre, der bloß Charakter spielen wollen würde, die mit einem Fingerschnippsen ganze Armeen auslöschen können. Auch wenn diese Diskussionen so langsam den etwas seltsamen Glauben verbreiten wollen (habe ich zumindest das Gefühl), es gäbe nur diese zwei extreme und nichts dazwischen; ist das noch lange nicht so.


Und ich bin mir sicher, dass du so wohl meine Calistria-Priesterin, als auch meine Pharasma-Priesterin sehr leicht auslöschen könntest. Sie beide haben defintiv ihre Schwächen auf Charakterspiel-Ebene. Jemand der nur das "Beste vom Besten auf allen Ebenen" spielt und das Seichtest vom Seichtesten würde diese beiden Charaktere nie spielen.


Es gibt durchaus stellen, wo sich zum Beispiel meine Pharasma-Priesterin einfach opfern würde. Aber es ist kein blindes und tumbes Opfern. Auch wenn man im Tod mit seiner Göttin vereint ist, muss es kein unsinniger Tod auf Incharacter-Ebene sein. Sinnhaftigkeit ist wichtig und die konkret Situation.


Und falls die Runde soweit geht, hast du auch in Secound Darkness im späteren Verlauf große Chancen auf einen TPK bei der momentanen Besetzung. Eigentlich solltest du zufrieden sein.Nur würde ich als SL in der Regel nach einem TPK den Schluss-Strich je nach Kampagne ziehen. Nicht alle Helden kommen vom Himmel geflogen in so mancher Situation mitten an entlegenen Stellen...
"I am Grey. I stand between the candle and the star. We are Grey. We stand between the darkness and the light." (B5)

Sol

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #66 am: 08. November 2009, 17:33:40 »
@ Wormy

Ansonsten würde ich dir wohl eine 3.5 Eberron Spielwelt mit DSA Regeln empfehlen.

Wobei ich irgendwie die Erfahrung- zumindest bei DSA 4 gemacht habe- dass dort Powergaming wesentlich schlimmer manchmal sein kann. Aber das kann man als Spielleiter ja so regulieren wie man will, obwohl ich dann vielleicht eher zu DSA 3 greifen würde. Scheint mir sinnvoller.
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Wormys_Queue

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #67 am: 08. November 2009, 17:43:26 »
Dann wäre dies für dich vll ein Blick wert, Wormy:

http://www.enworld.org/forum/general-rpg-discussion/206323-e6-game-inside-d-d.html

Danke :)

Zitat
Andererseits wäre vielleicht zu überlegen, dass die "Belohnung" nach viel Herumgeschubse in den unteren Leveln endlich auf einem Machtlevel angelangt zu sein, wo man nicht gleich vor jedem NSC buckeln muss, und auch selbst z.b. etwas Land regieren und in weiterführender Konsequenz die Welt/Kampagne "shapen" kann, auch für die Spieler was tolles ist (wobei das natürlich eine gewisse Reife auf Spielerseite voraussetzt). Schließlich soll nicht nur der SL seinen Spaß haben ;)

Da gebe ich dir durchaus recht. Mir gehts auch nicht darum, den SC prinzipiell jegliche Belohnung in Form von Machtzuwachs vorzuenthalten. Nur (um bei deinem Beispiel zu bleiben) ducken sich die SC bzw. ihre Spieler ja spätestens ab der dritten Edition schon auf Stufe 1 nur noch sehr widerwillig, und genau an der Stelle würde ich gerne wieder zu etwas mehr Realismus zurück, da mich der Weg zum Helden eigentlich mehr interessiert als das letztliche Ergebnis. Dass der erfolgreich verlaufene Weg eine entsprechende Belohnung mit sich bringen sollte, sehe ich genauso wie du.

Zitat
Aber 2 Ingame Tage in 1 Jahr Spielzeit ?? Aber nicht mit regelmäßigen Terminen oder ?
Online, und eigentlich nur mit mir als Bremse, die anderen sind ziemlich eifrig ^^)
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Wormy's Worlds

Wormys_Queue

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #68 am: 08. November 2009, 18:13:31 »
Und schon wieder unterstellst du mir Metagame!

Auf den Rest antworte ich gerne ausführlich per PM, falls Bedarf besteht. ansonsten nur soviel: Nicht mehr als ich jedem anderen D&D 3.5/Pathfinder-Spieler an dieser Stelle auch unterstelle. Der Bluffversuch an sich ist zu diesem Zeit vollkommen realitätsfern, dein Charakter im Prinzip ein Niemand, der genau weiss, dass er für so eine hübsche kleine Rede nur Gelächter ernten würde. Ohne Bluffcheck hättest du das wahrscheinlich gar nicht erst versucht, und damit sind wir bei des Pudels Kern angelangt. Schon auf Stufe 1 ermöglicht das Regelsystem Handlungen, die für normale Personen nicht möglich sein sollten. Dass du diese Möglichkeit zu nutzen versuchst, werf ich dir gar nicht vor. Deswegen überleg ich ja selbst nach dem besten Weg, das Regelsystem so runterzufahren, das so etwas erst auf späteren Stufen sinnvoll versuchbar ist.


Zitat
Ich würde nur gerne als Außenstehender den Grund für diese Art von Vorliebe verstehen.

Oh, ganz einfach: Wer ist der coolste Charakter im ganzen Herrn der Ringe? Richtig: Sam Gamdschie. Wer ist der tollste DC-Superheld? Richtig: Bat-Man. Und wer ist im Rad der Zeit-Zyklus mein Lieblingscharakter: Sollte niemanden wundern: Perrin Aybara.

Kurz gesagt ist es das menschliche Element, dass mich in der Fantasy ganz allgemein interessiert. Ich identifiziere mich mit dem Normalo der durch die umstände zum Heldentum gezwungen wird, wesentlich mehr als mit dem Superheld qua Geburt. Selbst Gandalf, der ja im HdR letztlich sowas wie der Typ mit der gottgleichen Macht ist, wäre in D&D nur ein armseliger Low-Level-Magier. Weswegen ich mich gedanklich von D&D immer weiter weg entferne. Da mir aber das d20-System wegen seiner Flexibilität eigentlich vom Grund her ganz gut gefällt, denke ich drüber nach, wie ich das so ummodeln kann, dass es meine Lieblingssettings unterstützt, statt sie zu sabotieren. Wie es ja im Fall von Eberron letztlich geschehen ist.

@Powergaming in DSA: Hat sicher seine ganz eigenen Probleme für das DSA-Setting. Aber vergleich mal PG-Charaktere in DSA mit PG-Charakteren in D&D, dann sollte es dir sehr einleuchtend erscheinen, warum erstere weit näher an meiner Grundvision eines Settings sind als letztere.
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Wormy's Worlds

Sol

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #69 am: 08. November 2009, 20:38:02 »
@ Wormy

Auch wenn wir da nicht ganz einer Meinung sein werden, eigentlich hab ich dich als SL bisher trotzdem gemocht. Daran gibts nichts zu rütteln wie es immer gewesen ist.

Ich habe jetzt einfach mal meine Antwort, die ich angefangen habe zu schreiben, gelöscht. Denn mein Gefühl sagt mir, dass das alles zu nichts Produktivem führen wird (definitv!) und wenn überhaupt nur zu einer handfesten Streiterei, wenns wirklich blöd läuft. Du liegst mit manchen Vermutungen im ersten Abschnitt deines Postings nicht ganz richtig mE, aber es ist halt nun mal so wie es ist.

Wenn überhaupt würde ich manches dann eher per PN diskutieren, aber meine Lebenserfahrung sagt mir, dass das gerade bei so mancher subjektiven Sache zum Beispiel einfach nicht sinnig ist...
Weiter wird wohl ansonsten nichts mehr von mir kommen, auch wenn ich angefangen hatte, etwas zu schreiben, habs dann sein gelassen...
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Wormys_Queue

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #70 am: 08. November 2009, 20:57:15 »
Auch wenn wir da nicht ganz einer Meinung sein werden, eigentlich hab ich dich als SL bisher trotzdem gemocht.

:D könnte daran liegen, dass ich meine bisherigen Kampagnen nicht nach dem skizzierten Schema geleitet habe. Ich hab auch nicht die Absicht, am Stil dieser Kampagnen etwas zu ändern. Aber was auch immer bei dem ganzen Gedankenwust, den ich grad mit mir rumschleppe rauskommen wird, werde ich in künftigen Runden sicher einiges an Änderungen vornehmen werde. Wenn du mir dann die Freundschaft aufkündigen willst, kann ichs nicht ändern.
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Wormy's Worlds

Sol

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #71 am: 08. November 2009, 22:10:37 »
Auch wenn wir da nicht ganz einer Meinung sein werden, eigentlich hab ich dich als SL bisher trotzdem gemocht.

:D könnte daran liegen, dass ich meine bisherigen Kampagnen nicht nach dem skizzierten Schema geleitet habe. Ich hab auch nicht die Absicht, am Stil dieser Kampagnen etwas zu ändern. Aber was auch immer bei dem ganzen Gedankenwust, den ich grad mit mir rumschleppe rauskommen wird, werde ich in künftigen Runden sicher einiges an Änderungen vornehmen werde. Wenn du mir dann die Freundschaft aufkündigen willst, kann ichs nicht ändern.

Nur weil jemand etwas mit sowas gern experimentieren würde, würde ich keine Freundschaft kündigen ;)
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Morningstar

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #72 am: 08. November 2009, 23:46:57 »
-wegeditiert- (sonst heißts ich pose ja nur ;))

Aber eins fällt mir noch ein:
Die First Edition bietet im Hardcover "Greyhawk Adventures", das natürlich schon seit 100 Jahren out-of-print ist, ziemlich gelungene Stufe-0-Regeln.

Wie auch immer. Alles besser als *schauder* DSA ;)
« Letzte Änderung: 08. November 2009, 23:54:20 von Morningstar »
Bin wieder da !

Nadir

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #73 am: 08. November 2009, 23:56:53 »
Ich finde die vierte Edition DSA auf jeden Fall deutlich besser, als die vierte Edition D&D  :D
"Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." N.M.

Morningstar

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Kampagne ohne magische Gegenstände
« Antwort #74 am: 08. November 2009, 23:59:29 »
Na ja, Pest und Cholera und so ;)
Bin wieder da !

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