Autor Thema: Chaos und Anarchie in Cormyr  (Gelesen 1413 mal)

Beschreibung: "Die Firma"

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Amith

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Chaos und Anarchie in Cormyr
« am: 26. Februar 2010, 00:04:46 »
Da die Kampagne im Anekdoten-Thema so viel Interesse geweckt hat, versuche ich mal, sie hier zusammenzufassen, obwohl ich fürchte, dass das viel Arbeit wird....
Spielen tut das ganze im beschaulichen Städtchen Dämmerglanz, ganz im Südosten Cormyrs (Forgotten Realms), über das ihr hier ein bisschen was findet - weitgehend übernommen, jedoch mit einige Modifikationen...
Vorsicht, einige Stellen haben einen recht... pubertären Humor.


Ohgott, meine Spieler wollen alle chaotisch böse Charaktere machen...


Chaos und Anarchie in Cormyr

Seht ihr die Trümmerhalde da drüben, nah am Meer? Da, wo jetzt keine einzige Pflanze mehr wächst? Das war mal ein florierendes Hafenstädtchen, mit Aussichen, Marsember Konkurrenz zu machen. Wie es dazu kam, dass es jetzt in Trümmern liegt, werde ich euch erzählen.

Es begann damit, dass im Sumpfwald eine Wegstunde nördlich seltsame Dinge vor sich gingen. Förster, Jäger, sogar Spaziergänger sind darin verschwunden. Was immer darin war, kam bald auch in die Stadt, und Dämmerglanz hatte die ersten Toten zu beklagen. Schnell kam der Verdacht auf, es gingen Werwölfe um, und Fürst Illanze (nicht der Stadtherr Fürst Dauntinghorn), dessen Sommerresidenz nahe am Wald steht, beschloss etwas zu unternehmen: Um die tapfersten zu ermitteln, die es wohl mit den Werwölfen aufnehmen könnten, ließ er ein Turnier ankündigen.
Zu diesem Turnier - eingeladen waren Gruppen von drei bis fünf Personen, die einzeln ihre Kräfte beweisen sollten, - kamen so einige bekannte Abenteurer, aber auch einige junge Männer aus Dämmerglanz und noch eine ganz seltsame Gruppe, die sich noch nicht lange dort aufgehalten hatte - woher sie aber kamen, konnte niemand im Ort mit Sicherheit sagen:
Der normalste unter ihnen war wohl der Halb-Ork (Barbar), der sich mit "Besk Zarrok" vorstellte, der zweite ein irgendwie unnatürlich wirkender Gnom (Schurke), der sich mit "Ups Arrgh" vorstellte (was sowohl die ersten Worte, die er in seinem Leben hörte, als auch die letzten Worte seine Erschaffers gewesen waren), und die dritte war eine erstaunlich, ja wirklich erstaunlich schöne (arrrhh), rothaarige Frau menschlichen Aussehens (obwohl sie wohl unter ihrem langen Mantel einen kantigen Buckel verbarg, der so gar nicht zu ihrem wohlgeformten Körper arrrh... Ähm, und manche Leute, vor allem missgünstige Frauen, behaupteten, einen armlangen Schwanz sich unter ihrem Rock Rock rrraarrrh), die sich vorstellte mit: "Mein Name ist Telmartina Dovnoah Fularia do Ourden - aber Ihr dürft mich Dovi nennen - mit V!"

Diese Gruppe wohnte seit einigen Tagen im Gasthaus "Dreispitz", das ihnen sehr gefiel, unter anderem wegen der schönen Schankmaid. Diese sprach sie eines Abends an, fragte, ob die Fremden vorhätten, an dem Turnier teilzunehmen - was sie natürlich bejahten - und erzählte folgendes: "Meine Cousine Hanna ist Dienstmädchen bei Fürst Illanze, und sie hat erzählt, dass die schlechtesten das Turnier gewinnen werden. Mein Verlobter, Tomas Koerang, will mit seinen Freunden teilnehmen, und ich fürchte, er hat gute Chancen, dass Turnier zu "gewinnen" - ich habe solche Angst, ich bitte Euch, werte Herren, werte Dame, könntet Ihr nicht...?"
"Wir werden sehn, was wir machen können.", anwortete der Gnom, doch der Halbork war sehr bestrebt, der jungen Dame zu helfen.

Es galt also ein Turnier zu verlieren.
Die erste Disziplin war ein Wettrennen, in das die Gruppe Dovi schickte, und das durch Würfelpech auch ohne Hintergedanken verloren worden wäre.
Die zweite Disziplin war Ringkampf, und nachdem der Gnom sich vor dem ersten Treffer des Gegners (einem von Illanze engagierten Hünen, gegen den alle einzeln kämpfen mussten, und ohne von den anderen dabei gesehen zu werden) mit einem grandiosen Bluffenwurf totgestellt hat, war diese auch verloren.
Die dritte Disziplin waren drei Rätsel, die es zu lösen galt - natürlich durfte hier der Halbork seine Intelligenz beweisen. Er schaffte es tatsächlich, mit jeder Antwort sowohl die Anwesenden zu beleidigen als auch Gruumsh zu preisen - und dazu noch Bezug auf das jeweilige Rätsel zu nehmen.
Die vierte und letzte Disziplin sollte die Bildung prüfen, und verlangte von der gesamten Gruppe, eine der 1237 achtzeiligen Strophen der Ballade "Der Wyrm von Cormyr" von Sagobar von Langenheid aufzusagen. Um diese zu memorieren, ließ man ihnen etwas Zeit, doch die Helden ließen sich selbst etwas einfallen*:

Vorsicht - Politisch und Lyrisch inkorrekt! (Anzeigen)

Damit war wohl klar, dass sie den Auftrag bekamen - wie es mit dem ausging, erzähle ich euch ein andermal...



* Ich habe mich nicht in dem Raum befunden, als die Spieler das geschrieben haben - ich habe nichts damit zu tun. Im Übrigen möchte ich mich vom Inhalt und vom Versmaß distanzieren.


Wer Rechtschreibfehler findet, möge sie mir per PM schicken, Grammatik- und Logikfehler bitte hier im Thema erörtern. Sämtliche andere Kritik dahin, wo ich sie finde.
Ermunterungen weiterzuschreiben, und Lob für die lustige Geschichte bitte in Großbuchstaben in dieses Thema. Danke.
Vorsicht, Newbie.
Woha, Leute, nach Statistik schreibe ich 1500 Beiträge pro Tag!

Svorge et Nerge

  • Mitglied
Chaos und Anarchie in Cormyr
« Antwort #1 am: 08. September 2010, 08:46:21 »
 :cheesy:


Servus...

und einen schönen Gruß an die Spielergruppe (sofern du sie noch siehst): Am Versmaß gibt es nichts zu rütteln! :D
Ihr seid alle Individuen! - Ich nicht!