Autor Thema: Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt  (Gelesen 6357 mal)

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Aldrum

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #30 am: 22. Juni 2010, 12:32:37 »
Ach, als Spieler findet Impossible den Bereich zwischen Stufe 1 und 5 nicht so furchtbar interessant ^^ schließlich wollte der Herr in der Kampagne unbedingt schon auf Stufe 5 anfangen und ich hab ihn noch auf 4 runtergehandelt, weil seine Mitspieler beide auf Stufe 3 beginnen wollen ...

@ Topic (mal wieder nach langer Zeit) :
Mich stört an den Währunggen vor allem der Punkt, dass die Silber- und Kupfermünzen schon auf Stufe 1 eigentlich vernachlässigbar wertlos sind ... deswegen teile ich jetzt in meiner Kampagne einfach alle Preise durch 100 ... das bedeutet dann, dass ein Weisheitsanhänger (+2) dann nur noch 40 Gm kostet und es somit auch in hohen Preislagen noch eine Bedeutung für Kupfermünzen gibt. Die Preise für nichtmagische Gegenstände werde iich nach eigenem erachten dann etwas anheben, die Ballance kommt da nicht durcheinander, denke ich, da sich diese Gegenstände sowieso im relativ niedrigen Geld-Bereich bewegen ...
"Ich trete die Drehtür ein!"

Pestbeule

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #31 am: 25. Juni 2010, 13:32:46 »
Zitat
Mich stört an den Währunggen vor allem der Punkt, dass die Silber- und Kupfermünzen schon auf Stufe 1 eigentlich vernachlässigbar wertlos sind ... deswegen teile ich jetzt in meiner Kampagne einfach alle Preise durch 100 ... das bedeutet dann, dass ein Weisheitsanhänger (+2) dann nur noch 40 Gm kostet und es somit auch in hohen Preislagen noch eine Bedeutung für Kupfermünzen gibt. Die Preise für nichtmagische Gegenstände werde iich nach eigenem erachten dann etwas anheben, die Ballance kommt da nicht durcheinander, denke ich, da sich diese Gegenstände sowieso im relativ niedrigen Geld-Bereich bewegen ...

Also ist Magie Ramsch und ein Pferd (um mal bei eurem momentanen Problemzonen zu bleiben) ungefähr so wertvoll wie.... ein Gate Ring. Der praktischerweise alles kann wofür man normal ein Pferd benutzen würde (bei dir: Reisen). Nur viel besser.

Zitat
Ring Gates

These always come in pairs—two iron rings, each about 18 inches in diameter. The rings must be on the same plane of existence and within 100 miles of each other to function. Whatever is put through one ring comes out the other, and up to 100 pounds of material can be transferred each day. (Objects only partially pushed through and then retracted do not count.) This useful device allows for instantaneous transport of items or messages, and even attacks. A character can reach through to grab things near the other ring, or even stab a weapon through if so desired. Alternatively, a character could stick his head through to look around. A spellcaster could even cast a spell through a ring gate. A Small character can make a DC 13 Escape Artist check to slip through. Creatures of Tiny, Diminutive, or Fine size can pass through easily. Each ring has a "entry side" and an "exit side," both marked with appropriate symbols.

Ach ja, ich hoffe du passt dann auch die Belohnungen an. Donst gehen deine Abenteurer bald in magischen Items unter. Während ein gutes Pferd (300 Gm) immer noch unerreichbar ist.
« Letzte Änderung: 25. Juni 2010, 13:37:36 von Pestbeule »
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Aldrum

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #32 am: 25. Juni 2010, 13:40:51 »
ALLES wird runtergestuft, auch dein Pferdchen ;) ... und die belohnungen selbstverständlich auch, wobei ich die Tabelle im Buch seit meiner ersten Kampagne nicht mehr verwendet hab.
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Pestbeule

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #33 am: 25. Juni 2010, 13:48:36 »
ALLES wird runtergestuft, auch dein Pferdchen ;) ... und die belohnungen selbstverständlich auch, wobei ich die Tabelle im Buch seit meiner ersten Kampagne nicht mehr verwendet hab.

Ok. Besser.
Aber was hast du dann erreicht? Außer einer Wertverschiebung? Was früher Goldmünzen waren sind nun Kupfermünzen. Und viel wichtiger. Womit werden einfache Arbeiter nun bezahlt die am Tag nicht mal eine Handvoll Silberstücke bekommen? Bekommen die nun Steine?
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Darastin

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #34 am: 25. Juni 2010, 13:49:03 »
Alles linear skalieren ist das gleiche wie gar nicht skalieren. Mit dem einzigen Unterschied, daß Dir bei dem Kleinkram Granularität verlorengeht - die Sachen, die bisher schon im Kupferbereich lagen, werden nun mit Spänen von Kupfermünzen bezahlt?

Die einige Währungsreform, die wirklich einen greifbaren Sinn ergeben würde, wäre ein Abkehr von der 1:10 Münzenskalierung hin zu einer 1:100 Münzenskalierung; normiert auf die bisherigen Silberstücke. Das eliminiert die absurden Münzmengen bei größeren Transaktionen und gibt mehr Granularität für den Kleinkram. Es ändert aber auch nichts an der Tatsache, daß der Verkauf eines einzigen halbwegs wertvollen und begehrten magischen Gegenstands auf Jahre die Geldmittel für mundanen Kleinkram liefert.

Bis bald;
Darastin
Darastins Grundregeln des Rollenspiels:
1. Sei kein Arschloch!  2. Spiele nicht mit Idioten!  3. Redet miteinander!

Lyr

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #35 am: 30. Juni 2010, 21:36:40 »
Und an was soll der EP Aufwand berechnet werden zu herstellen eines magischem Gegenstandes? Auch mit Faktor oder ohne?

Darastin

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #36 am: 30. Juni 2010, 22:40:58 »
In den Büchern stehen noch die alten Preise, also nimmst Du die geteilt durch 25. Oder die neuen Gold-Preise durch 2,5. Oder die neuen Silberpreise durch 250. Schnurzpiepegal, kommt immer das gleiche heraus. Die Kaufkraft und der Marktwertsoll sich ja gar nicht ändern; nur die Menge der Münzen.

Bis bald;
Darastin
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Aldrum

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #37 am: 30. Juni 2010, 22:52:56 »
Ja, korrekt ... ich kann einer Gruppe der Stufen 3-4 so einen Säckchen mit münzen zukommen lassen, wo zwar nur 20 Stück drin sind, sie sich aber trotzdem drüber freuen ... und normalerweise geht auf Stufe 3 unter einer riesigen Goldkiste gar nichts mehr ...

EP bleiben selbstverständlich gleich!
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Vistella

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #38 am: 01. Juli 2010, 00:54:43 »
da fragt sich dann was einfacher ist;
a) alle Preise in sämtlichen Büchern und allen Kaufabenteuern durch 25 teilen
"Pferd X kostet 40gp anstatt 1000gp"

oder

b) einfach die zu findene Goldmenge mal 25 nehmen
"Gruppe findet 1000gp statt 40gp"

In beiden Fällen findet die Gruppe genau genug Gold um das Pferd X zu kaufen

klar, die Anzahl der Münzen ist bei b) größer, aber ganz ehrlich: Wayne?

Ab einer gewissen Stufe hat man Bags of Holding, Portable Holes, so Zeug, da is die Menge dann grad egal

Nightmoon

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #39 am: 01. Juli 2010, 01:41:49 »
Außerdem gibts doch auch noch Platinmünzen und Edelsteine. Auf den richtig hohen Stufen geht man eh wieder zum Tauschhandel über, oder nimmt den Diamant als 1.000 GM. In so ein Beutelchen passen jede Menge Diamanten rein...

Impossible

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #40 am: 01. Juli 2010, 15:48:02 »
1.) Es macht eben schon was aus, ob man 1000e von Goldmünzen findet oder 40! Auch unabhängig vom Gewicht und Platz, was eine Bag of Holding in Ordnung bringt (aber immerhin braucht man dann auch sowas). Man findet eben nicht jede Spielrunde mal einen Schatz (was 1000e GM wären). Schätze gibt es nicht wie Sand am Meer! Und wenn man es von der realistischen Seite angeht (ich weiß: DnD ist nicht realistisch, aber es steht wenigstens noch in Beziehung dazu, v.a. beim Rollenspielteil  :P), dann ist es einfach total unpraktisch, wenn man beim Kauf/Verkauf erstmal stundenlang Münzen abzählen müsste.
2.) Platinmünzen sind hässlich. Gold sollte eigentlich die wertvollste Münze sein.
3.) Das mit den Diamanten ist schon richtig, aber die Münzen sollen ja eben nicht ersetzt werden, sondern auch später noch wichtig bleiben.
"So ist das mit den Menschen. Niemanden interessiert, wie es funktioniert, solange es funktioniert."

Coldwyn

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #41 am: 01. Juli 2010, 16:11:44 »
1.) Es macht eben schon was aus, ob man 1000e von Goldmünzen findet oder 40! Auch unabhängig vom Gewicht und Platz, was eine Bag of Holding in Ordnung bringt (aber immerhin braucht man dann auch sowas). Man findet eben nicht jede Spielrunde mal einen Schatz (was 1000e GM wären). Schätze gibt es nicht wie Sand am Meer! Und wenn man es von der realistischen Seite angeht (ich weiß: DnD ist nicht realistisch, aber es steht wenigstens noch in Beziehung dazu, v.a. beim Rollenspielteil  :P), dann ist es einfach total unpraktisch, wenn man beim Kauf/Verkauf erstmal stundenlang Münzen abzählen müsste.
2.) Platinmünzen sind hässlich. Gold sollte eigentlich die wertvollste Münze sein.
3.) Das mit den Diamanten ist schon richtig, aber die Münzen sollen ja eben nicht ersetzt werden, sondern auch später noch wichtig bleiben.

Wenn es eine Beziehung zur Realität geben sollte, dann würde sie so aussehen: Bauern und Hartz IV Empfänger shoppen mit Kupfer bei Aldi, Bürger mit Silber bei Rewe, gutsitierte Bürger mit Gold am Markt und der reiche Rest macht sich über Pillepalle keine Gedanken und bezahlt seine neue Ausrüstung mal locker mit einem Rubin oder zwei Goldbarren.

Wie man immer darauf kommt dass es in einer Fantasywelt nur das Equivalent zu Aldi gibt ist und bleibt mir ein Rätsel.
Inhalltsstoffe dieses Beitrags: 50% reine Polemik, 40% subjektive Meinung, 10% ungenau recherchierte Fakten.

Vistella

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #42 am: 01. Juli 2010, 17:41:39 »
1.) Es macht eben schon was aus, ob man 1000e von Goldmünzen findet oder 40! Auch unabhängig vom Gewicht und Platz, was eine Bag of Holding in Ordnung bringt (aber immerhin braucht man dann auch sowas). Man findet eben nicht jede Spielrunde mal einen Schatz (was 1000e GM wären). Schätze gibt es nicht wie Sand am Meer! Und wenn man es von der realistischen Seite angeht (ich weiß: DnD ist nicht realistisch, aber es steht wenigstens noch in Beziehung dazu, v.a. beim Rollenspielteil  :P), dann ist es einfach total unpraktisch, wenn man beim Kauf/Verkauf erstmal stundenlang Münzen abzählen müsste.
aber nur weil du sagst, dass 1000gp ein Schatz sind. Wenn man nach b) geht und alles mal 25 nimmt, dann verdient ein Bauer 25gp in der Woche. Etwas, was ein Bauer nach 40 Wochen (nicht mal ein Jahreseinkommen also) verdient hat, ist kein Schatz

Impossible

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #43 am: 01. Juli 2010, 17:44:46 »
Die Anzahl der Münzen lässt es aber als einen solchen wirken.  :D
Ok, das ist vielleicht nicht das beste Argument.
"So ist das mit den Menschen. Niemanden interessiert, wie es funktioniert, solange es funktioniert."

Wormys_Queue

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #44 am: 01. Juli 2010, 18:40:17 »
ich denk ehrlich gesagt, dass der Hauptgrund, so etwas zu machen, der wäre, es den Spielern schwerer zu machen, an das ganze wertvolle Zeug zu kommen. Ansonsten hast du halt immer das Problem, dass die Spieler viel zu schnell zu Reichtum kommen, als dass es sich für sie lohnen würde, sich lange mit nichtmagischen Sachen aufzuhalten.
Think the rulebook has all the answers? Then let's see that rulebook run a campaign! - Mike Mearls
Wormy's Worlds