Autor Thema: Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt  (Gelesen 6412 mal)

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Xiam

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  • Mörder der 4E
Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #60 am: 05. Juli 2010, 15:30:37 »
Ohne Luft dazwischen wären die Münzen dann etwas größer als 4x4x4 cm. Bisschen groß. Zieht man die Luft ab, wären sie immer noch zu groß. Da hat sich wohl tatsächlich jemand vertan. Wahrscheinlich eine Null zu viel.
1984 was not supposed to be an instruction manual.

Ethelbeorn

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #61 am: 05. Juli 2010, 18:51:01 »
Bei den ganzen Goldkisten die bei DnD gefunden werden, darf man nicht außer acht lassen, wie gut verstaubar gold ist:

Die Gewaltige Menge von einer Millionen Goldmünzen nimmt nur einen Platz von 0,05 Kubikmetern ein ~30*40*50cm . Das kann man (wenn man Stark ist und sich das Gewicht von 40.000kg nicht anmerken lässt als Handgepäck ins Flugzeug nehmen :P)

Ade ihr räume aus Gold  :boxed:

ich rechne eigentlich "nur" 10.000 kg (50 Münzen = 1 Pf.), und auch das macht es ja so unmöglich, viel gold mit sich rumzutragen.
Außerdem hast du dich auch beim Volumen verrechnet! Wenn ich vereinfache, indem ich keine Zwischenräume zwischen den Münzen annehme, komme ich auf 0,5 Kubikmeter, also das 10fache deines Volumens. Und das ist auch kein Handgepäck mehr.  :P

Ach Scheiße, da will man einmal Klugscheißen und rechnet Beides falsch!  :oops:

Naja die richtigen Zahlen ändern auch nichts daran, wie schwer es nunmal ist, fantastische Schätze nach irdischen Maßstäben umzusetzen.
Die Münzen im D&D Universum sollten jedenfalls am besten hohl und groß sein um die ganzen Schatzkisten auch auszufüllen :wink:
78% of DM's started their first campaign in a tavern. If you're one of the 22% that didn't, copy and paste this into your signature.

Darastin

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #62 am: 07. Juli 2010, 12:35:56 »
Da hat sich wohl tatsächlich jemand vertan. Wahrscheinlich eine Null zu viel.
Eher zwei - bzw. zwei Nullen zu wenig. Grob überschlagen kommt das tragbare Loch auf ein Volumen von etwas mehr als 7,5 m^3, also 7500 Litern. Ein Liter massives Gold wiegt ungefähr 19 Kilo, also passen in das Loch über 142.500 kg Gold, was 14,25 Millionen Godmünzen entsprechen würde. Natürlich füllen richtige Münzen das Loch nicht vollständig aus, aber selbst wenn man den Verschnitt recht großzügig mit 1/3 des gesamten Volumens annimmt liegt man näher bei 10 Millionen Goldmünzen als bei 100.000. 

Für Silber- oder Kupfermünzen kann man das grob nochmal halbieren (das Zeug ist nur halb so dicht) und man kann noch damit argumentieren, daß die D&D-Münzen eigentlich dicker und damit schwerer sein müßten (was natürlich auch viele andere Behältnisse betreffen würde), aber mehrere Millionen Münzen passen da immer noch rein.

Bis bald;
Darastin

Darastins Grundregeln des Rollenspiels:
1. Sei kein Arschloch!  2. Spiele nicht mit Idioten!  3. Redet miteinander!

Kree

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #63 am: 08. Juli 2010, 09:41:18 »
Ich finde die Preise in D&D passen eigentlich ganz gut.

Wenn man das Buch Shogun gelesen hat sollte man damit eigentlich klar kommen. Da werden die Samurai bzw. Hatamoto in Koku bezahlt.

100 Koku, 1000 Koku und mehr. Wenn man sich nun überlegt das 1 Koku ca. soviel Reis ist wie 1 Erwachsener im Jahr isst, dann ist D&D gar nicht mehr so schlimm find ich.

Ein Held ist eben ein Held und Bauern sind Bauern. Es gelten einfach andere Gesetze.

Was den Transport von solchen Goldmengen betrifft nunja, Nimmervolle Beutel usw. helfen etwas und im Notfall tauscht meine Gruppe in Edelsteine 1 Diamant = 500 g oder so müsste ich jetzt in meiner Liste nachschaun. Wenn es der Wunsch ist  das "Einkaufen" ausgespielt wird,
spielen wir halt den Wechselkurs von Edelstein zu Gold aus, während alle anderen Preise (Waffen/Rüstungen etc.) entsprechend der Liste bleiben. Das machen wir weil ich es nicht wirklich fair finde das z.B. der Schurke/Barde seine Rüstung für nen Appel und nen Ei kriegt,
während der Krieger noch zu zahlen muss.

Findet die Gruppe einen NPC der bereit ist Edelsteine zu einem guten Kurs zu tauschen, hat die ganze Gruppe etwas davon.

mfg
Kree

Kilamar

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #64 am: 08. Juli 2010, 18:19:33 »
Man sollte das mal ein wenig in Perspektive sehen.

1 Koku entspricht etwa 150kg Reis.
Nimmt man an das Reis soviel Wert ist wie Weizen, enstpricht das etwa 3 Gold in D&D ; nimmt man an das Reis soviel Wert ist wie Mehl, sind das 6 Gold in D&D.

Du redest also über Jahresgehälter von 300/600 und 3000/6000 Gold. Sicherlich nicht übel aber kein Vergleich zu Abenteurern.
Vor allem wenn man berücksichtigt das nur höherstehende Samurai 100 Koku und mehr verdienten.
Die einfachen Samurai mussten mit 15 bis 30 Koku auskommen, davon Ihre Familie ernähren, Ihren Besitz unterhalten und Bedienstete bezahlen.

Kilamar

Kree

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #65 am: 09. Juli 2010, 11:25:29 »
Du hast es vllt. etwas missverstanden was mit einem Koku gemeint ist. Es ist zwar die Menge die eine Person an Reis im Jahr isst, das bedeutet aber nicht das Bauern Reis gegessen haben. (Die haben eher Buchweizen/Gemüse/Meeresfrüchte gegessen) ein Bauer musste auch nicht 1 Koku steuern zahlen, es passt eher wenn man sagt 1 Dorf musste vllt. 2-3 Koku Steuern zahlen wenn überhaupt.

Setz du das ganze in Relation müsstest du 1 Koku in die Menge argentinisches Rindfleisch um rechnen die eine Person im Jahr isst, dann ist der Schuh eben ganz anders.

Ein einfacher Provinz Samurai war in D&D Relation nen Kämpfer Stufe 1 und nicht mehr. (Normalerweise mag ich solche fiktiven vergleiche nicht, aber vllt.  dient es ja der sache)

Ich bleibe also dabei, die D&D Preise sind nicht unverhältnismäßig, nur wenn man das ganze nach heutigen europäischen Relationen betrachtet.
Es ist eben eine andere Welt und ein anderes Land. Wenn man damit nicht klar kommt steht es natürlich jedem frei das ganze anzupassen wie er mag.


Kilamar

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #66 am: 09. Juli 2010, 15:34:14 »
Ich habe nur klargestellt wieviel Reis einem Koku entspricht und was das in etwa in D&D kostet.
Alle anderen Aussagen über Essgewohnheiten, Steuern oder D&D Stufen (die absolut nichts mit gesellschaftlichen Rängen oder deren Einkommen zu tun haben) liegen mir fern.

Kilamar

Lyr

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Unverhältnismäßige Preise in der D&D-Welt
« Antwort #67 am: 15. Juli 2010, 20:13:57 »
Der Vergleich wäre hier der Samurai der für seinen Herrn erfolgreich einen Feldzug gewinnt und dafür ein Geschenk bekommt was weit jenseits der 1000 Koku liegt. Ein sehr edles Schwert vom Meisterschmied des Reiches gefertig zum Beispiel. Dies könnte eine Waffe sein die noch nach Generationen vom Vater an den Sohn weitergereicht wird. Das wäre in meinen Augen ein guter Vergleich zu einer Magischen Waffe die man nicht so eben in Koku aufwiegen kann.

wer es unrealoistisch findet das die Helden mit Wagenladungen an Gold rumreisen der gibt ihnen halt Edelsteine und andere edle Materialien in die Hand. Wie wäre es mit einem Mitrilbarren?

Man muss auch bedenken das der Samurai in Japan auch keinen Drachen bekämpfen musste der im Alleingang ein Mittleres Heer mit einem Wimpernschlag auslöscht. Da benötigt man dann auch keine +10 Drachentöterklinge...