Autor Thema: [Golarion] Ein Verlies in Katapesh  (Gelesen 880 mal)

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Talwyn

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[Golarion] Ein Verlies in Katapesh
« am: 12. Dezember 2010, 10:26:34 »
Hallo zusammen,

meine Gruppe wird demnächst im Rahmen des ersten Abenteuers des Legacy of Fire Adventure Paths die Verliesebene einer alten Bergfestung im Norden des Landes Katapesh erkunden. Dort werden die Abenteurer hauptsächlich auf Untote und definitiv auch auf ein paar Schleimwesen treffen.

Ich würde nun diese Gelegenheit gerne dazu nutzen, meinen Spielern den Hintergrund der Spielwelt etwas näher zu bringen, und bräuchte noch ein paar Ideen. Am liebsten würde ich auf glaubwürdige Weise Informationen zu einem geschichtlichen Ereignis, einer Nation, einer Organisation oder einer Religion einbauen, die auch gar nicht zwingend in Zusammenhang zum Kampagnenplot stehen müssen.

Hat jemand eine Idee, was man da in Katapesh gut einbauen könnte?

Wormys_Queue

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[Golarion] Ein Verlies in Katapesh
« Antwort #1 am: 12. Dezember 2010, 12:55:02 »

2217 gabs in Osirion die Säuberungen gegen die Anhänger Sarenraes, die damals scharenweise aus dem Land flohen. In dem Jahr wurde auch Solku gegründet (damals noch als Sarenraes Bastion).

und 3256 gab es wiederholte Plünderungen Solkus durch die Gnolle.

Die Feste könnte also von einem Paladinorden Sarenraes entweder vor oder kurz nach dem Pogrom errichtet worden sein und etwa ein Jahrtausend später von den Gnollen erobert und zerstört worden sein. Diesbezüglich würden sich dann als Themen die Entstehung des Kultes der Dämmerblume, die Ereignisse in Osirion und die Geschichte Katapeshs zwischen diesen beiden Randdaten anbieten.
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Wormy's Worlds

Nadir

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[Golarion] Ein Verlies in Katapesh
« Antwort #2 am: 14. Dezember 2010, 14:17:25 »
Wie ist denn Deine Gruppe aufgestellt? Wenn zB jemand ein glühender Feind von Rovagug ist, ließe sich da sicherlich ein weiterer Storyhook einbauen. Meines (auf 3 Teile des AP) begrenzten Wissens nach, spielt Rovagug ja eine recht interessante Rolle. Gerade zum Anfang könnte man die Geschichte um die Rovagug-gläubigen Gnolle hervorheben, weil das ja eher nicht dem Standard entspricht.
Auch das tote Biest Rovagugs in Osirion (diese mittlerweile bewohnte Kuppel eines gigantischen Skarabäus) könnte man hier einbauen.

Was ich noch interessant finde, ist der Knochenritter-Kult Pharasmas, welche ein Wenig den Medjai aud "Die Mumie" gleichen und die Toten bewachen, sowie Untote jagen und vernichten. Vielleicht könnten die Spieler einem dezimierten Trupp helfen und wertvolle Verbündete gewinnen.

Aber so aus der hohlen Hand geschossen ist es schon schwierig, Dir Material zuzuspielen.
"Nicht wer als Erster die Waffe ergreift, ist Anstifter des Unheils, sondern wer dazu nötigt." N.M.

Talwyn

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[Golarion] Ein Verlies in Katapesh
« Antwort #3 am: 15. Dezember 2010, 10:07:32 »
...spielt Rovagug ja eine recht interessante Rolle.

Stimmt, und gerade deshalb will ich den eigentlich mal außen vor lassen an dieser Stelle, der bekommt noch genug Spotlight im weiteren Verlauf der Kampagne. Ich hätte die Gelegenheit lieber genutzt, um ein paar Informationen einzustreuen, die mit dem Kampagnenplot nicht direkt in Verbindung stehen und so den Eindruck einer größeren lebendigen Welt suggerieren, die nicht nur auf die Ereignisse der Kampagne beschränkt ist.

Wormys Vorschlag klingt recht interessant, ich werde mir mal Gedanken machen, wie man sowas auf unterhaltsame Weise einbauen kann (Beschreibungen von irgendwelchen Steintafeln vorzulesen halte ich für wenig interessant. Interessanter wäre da vielleicht eine osirianische Mumie, die in dem Verlies eingeschlossen ist...).

Gongen

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[Golarion] Ein Verlies in Katapesh
« Antwort #4 am: 17. Dezember 2010, 22:54:26 »
Als Hintergund koennte ich mir vorstellen das der Untote (also der Kleriker) ein Hohepriester welcher Gottheit auch immer war. Und um ihn besonders zu qualen wurde er, als die Festung erobert wurde, in eine Kerkerzelle gesperrt um dort zurueck gelassen. Und die anderen Untoten koennten ja Paladine (also Ordenskrieger) des Gottes sein. Und durch ihre gluehende Verehrung (fuer welche Gottheit auch immer) wandeln sie durch ihre ehemalige Festung. Erpicht darauf jede Kreatur die es wagt die heiligen Raeume zu betreten anzugreifen. Nur der Kleriker (also der Hohepriester) hat noch soviel Intelligenz (wenn man das bei einem Untoten sagen kann) das er unterscheiden kann welche Kreatur ein Feind oder Freund ist. Deswegen koennte er ja auch versuchen ein Gespraech mit den Abenteurern anzufangen.
Mit freundlichen Gruessen