Autor Thema: Abenteuer in Freeport  (Gelesen 2451 mal)

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Tzelzix

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Abenteuer in Freeport
« am: 14. Mai 2004, 11:17:59 »
 0. Vorbemerkung

Für die Folgende Kampagne sollen einige optionale Regeln aus dem Unearthed Arcana gelten. Dies betrifft vor allem die Einführung von Action Points, eine Veränderung der Benutzung von Metamagie und noch ein paar weitere Kleinigkeiten, die mir sinnvoll erschienen. Die Charaktere wurden mit einer der Methoden im DMG erwürfelt (6x4W6, schlechtester Würfel raus, feste Zuordnung der Werte wie gewürfelt, ein Wert durfte verbessert werden, eine Vertauschung war erlaubt), die eine beliebige Wertaanordnung nicht so einfach möglich macht. Dennoch sind die Attribute sehr gut geworden, meine Spieler haben mich damit überrascht, daß ausnahmsweise mal alle recht gut gewürfelt haben (einige eben besser ;) ).

1. Einleitung

Die Stadt Freeport und die umgebenden Inseln befinden sich im Alambermeer zwischen den beiden streitenden Ländern Mulhorand und Unther, etwa auf Höhe der Flußmündung des Rauthenflusses. Im Jahre 1371 Taliser Zeitrechnung liegen Unther und Mulhorand nach tausendjähriger Vorgeschichte immer noch im Streit, die Lage scheint sich jedoch zuzuspitzen, Krieg ist in abesehbarer Zeit unvermeidbar. Derweil wurde in Aglarond seitens der Simbul erlassen, daß jeder Akt von Piraterie mit dem Tode zu bestrafen sei und als Handlung der Roten Magier von Thay anzusehen ist. Dieser bedeutende Wandel in Aglaronds Umgang mit den Piraten der Region hat die Lage für die Freeporter zusätzlich verschärft und letztendlich dafür gesorgt, daß viele Piraten zunächst die Gewässer nördlich von Freeport eher gemieden haben. Die ausgewählte Region aus den Vergessenen Reichen dient als Hintergrund für eine Freeport-Kampagne, die das Festland wenn überhaupt nur sehr am Rande behandeln wird. Aus diesem Grund ist die Position Freeports nicht von entscheidender Bedeutung und die Umgebung mehr als Aufhänger gedacht, der für die ein oder andere Entwicklung in Freeport von Bedeutung ist. Die geographischen Gegebenheiten rund um Freeport entsprechen nicht denen der VR-Karten, so daß das Alambermeer tatsächlich größer ist, die exotischen Ländern in der Umgebung bleiben jedoch in etwa wie beschrieben erhalten, so daß sich eine Mixtur aus dem piratischen Flair Freeports und den anderen Elementen ergibt, die es den Spielern ermöglicht, verschiedenste Hintergründe auszuwählen.
Normalerweise wären Schusswaffen und Kanonen in den Vergessenen Reichen nicht möglich oder eher selten, da aber der Fokus auf Freeport liegt, sind diese gemäß des Freeport Kampagnensettings vorhanden und werden auch reichlich auf See eingesetzt, um zu kapern, plündern oder sich zu verteidigen. Gerade aufgrund der eher magischen Tendenzen der Umgebung ergibt sich zwar ein Widerspruch, aber selbiger sollte sich im Spiel wenig bemerkbar machen und notfalls durch Präferenzen der jeweiligen Schiffsführer oder Flotten erklärbar sein.

2. Ausgangssituation

Wir schreiben das Jahr 1371 Taliser Zeitrechnung, der Winter ist vorbei und die frischen Winde des Frühlings wehen übers Meer. Noch sind die Zeiten schwerer Stürme und plötzlicher Unwetter nicht vorbei, aber in dieser Zeit lebt der Handel, welcher unter den rauheren Bedingungen des Winters normalerweise etwas leidet, wieder auf. Die Region Freeports weist ein mildes bis tropisches Klima auf, so daß Winter normalerweise keine bedeutende Kälte, wohl aber ungestümeres Wetter, besonders in der Küstenregion Aglaronds, bedeuten. Mit Einzug des Frühlings in diesem Jahr hat sich eine besondere Euphorie breit gemacht, die viele Händler dazu verleitet, schon jetzt eine größere Zahl an Schiffen in die fernen Regionen jenseits von Aglarond oder in das Grenzgebiet zwischen Mulhorand und Unther zu schicken, um dort ihre Waren zu verkaufen und exotische Güter heim zu bringen. Wo Händler zu finden sind, treiben sich auch Piraten rum und so bringen die frischen Winde nicht nur blühenden Handel, sondern auch reichlich Beute für die wagemutigen Seelen, die es wagen, gut bewaffnete oder bewachte Handelsgaleeren anzugreifen. Ob nun mit Kanonenkugeln oder Feuerbällen, auf der See finden harte Kämpfe statt und ein ums andere Mal sinken Piraten wie Händler dem Meeresgrund entgegen. Es ist in diesem Frühling, daß alles seinen Lauf nimmt und die Charaktere zum ersten Mal in ihrem Leben einander begegnen.
Am 3 Tag des 2. Zehntages Tarsakhs wehte ein machtiges Unwetter vor der Küste Aglaronds und brachte viele Schiffe in Gefahr, selbst in Freeport, welches nur einen Ausläufer der starken Winde ertragen mußte, schauten die Seefahrer besorgt gen Himmel. In aller Plötzlichkeit entwickelten sich am Himmel dunkle Wolken und bald regnete es heftig. Böhen von ungeahnter Kraft peitschten den Seefahrern das Naß um die Ohren, während sie verzweifelt versuchten, lose Gegenstände auf dem Schiff zu sichern und die Segel einzuholen. Nur wenige sahen das Unwetter voraus und so wurden Mensch und Schiff zu Opfern der See....

3. Die Spielercharaktere

Alacia Jeron [Rogue 3, human, CN]
Alacia ist eine junge Piratin, die ander Küste Unthers geboren und dort von ihrem Vater aufgezogen wurde. Ihr Vater war in Besitz eines Schiffes und ging viele Tätigkeiten nach, die nicht immer ganz legal waren. Als er schließlich verstarb, war Alicia noch ein Kind und verbrachte ihre Tage stets mit dem Wunsch, das Meer zu befahren und irgendwann selbst ein Schiff zu kommandieren wie ihr Vater (Stichwort: Dread Pirate).
STR 12, DEX 15, CON 15, INT 15, WIS 8, CHA 12; Street Smart, Weapon Finesse, Quick Draw

Jun [Fighter 3, human,  CG]
Jun ist ein stattlicher junger Mann, der sein Leben der Tagelöhnerei als Kämpfer verschrieben hat. Aus verschdienen Gründen hat es ihn immer wieder auf See gezogen, so daß er mittlerweile schon einige Anstellungen auf Schiffen erhalten hat, um für die Sicherheit von Gästen oder Ware zu sorgen. Einige seemännische Kenntnisse zu erlangen, war dabei unvermeidlich, wollte er nicht nur im Weg stehen. Zu seinen bevorzugten Waffen gehören Kriegshacken.
STR 14, DEX 15, CON 16, INT 11, WIS 9, CHA 12; Exotic Weapon Proficiency(Boomerang), Two Weapon Fighting, Luck of Heroes, Power Attack, Cleave.

Throrynn Yangchenla Andrugtshang [Monk 3, elf, RN]
Throrynn ist eine Mönchin aus dem Yuirwald in Aglarond, die aus Neugier die Welt bereist und versucht, neue Erfahrungen zu machen. Die Fahrt zu Meer ist für sie eine ganz neue Erfahrung, aber auch dies ist nur eine Herausvorderung von vielen, die sie noch zu überwinden gedenkt.
STR 13, DEX 20, CON 10, INT 15, WIS 18, CHA 16; Improved Grapple, Stunning Fist, Deflect Arrows, Weapon Finesse

Meroche [Sorcerer 3, human, CN]
Auch auf See sind die Fähigkeiten der Magiebegabten sehr gefragt und das Meroche schon früh herausgefunden. Ihre Heimat Thay war ein unwirtlicher Ort für sie, aber auf See konnte sie sich stets frei entfalten. Man könnte sagen, daß sie zu der zerstreuten Sorte gehört, aber dennoch weiß sie ihre Fähigkeiten gut einzusetzen.
STR 11, DEX 13, CON 12, INT 14, WIS 14, CHA 16; Spellcasting Prodigy, Spell Focus(Evocation), Enlarge Spell

Seedo [Bard 3, Gnome]
Ein fröhliches Liedlein erfreut das Seehfahrerherz und so zieht Seedo von Schiff zu Schiff, um neues zu erleben und dem nachzugehen, was er am liebsten macht.

Jona [Cleric of Valkur 3, human, CG]
Valkur, Gott der Seefahrt, beschützt die Schiffe seiner Gläubigen und seine Priester sind häufig weit verstreut über die Meere. Jona macht da keine Ausnahme und reist vor allem zu See, um anderen zu helfen.

Mir fehlen derzeit die Charakterbögen der SC, so daß ich die Werte irgendwann nachtragen muß.
Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity.

Tzelzix

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #1 am: 14. Mai 2004, 11:19:04 »
 4. Persönliche Erlebnisse vor dem Zusammentreffen

Jeder Charakter hat von mir eine Art unmittelbare Vorgeschichte bekommen, damit die Spieler einen kleinen Aufhänger haben und auch in etwa eine Vorstellung, was sie eigentlich direkt vor den Ereignissen, die noch stattfinden werden, so getrieben haben. Einige Spieler haben selbst noch Hintergründe geschrieben, aber dieses Mal war von mit nichts gefordert.

4.1 Alacia

Vor wenigen Zehntagen erst hatte Alacia auf einem Schiff angeheuert, um sich ein wenig Geld zu verdienen und Erfahrung zu sammeln. Der Begriff „Pirat“ traf es nicht ganz, aber auch dieses Schiff hatte seinen Kiel bereits in illegale Geschäfte getaucht. Ob nun Schmuggel oder nicht, Alacia war das egal, sie wollte nur auf See sein und ihrem Ziel einen Schritt näher kommen. Bisher hatte sich wenig ereignet, der Kapitän hatte seine Mannschaft gut im Griff und es dauerte nich lange bis Alacia in die Mannschaft hineingewachsen war. Sie war nicht die einzige Frau an Board, im Gegenteil gab es sogar einige Seefahrerinnen, die sie nach anfänglicher Skepsis bald gern in ihre Reihen aufnahmen. Die Arbeit an Board war anstrengend, aber befriedigend, doch bald würde die Spannung steigen. Die Fracht sollte in Aglarond nah einer etwas versteckten Bucht übergeben werden, ein Ruderboot sollte dort warten. Der Kapitän war offensichtlich etwas beunruhigt, auch wenn er das nie zugegeben hätte. Aglarond verurteilte allte Akte der Piraterie, nun sie waren keine Piraten im eigentlichen Sinne, aber man wußte nie....

Am nächsten Tag sollten sie das Ziel erreicht haben, die Winde standen derzeit günstig, ein gutes Zeichen. Das Wetter war um diese Jahreszeit noch sehr unvorhersehbar, aber mit geschultem Blick und dem richtigen Gespür ließ sich meist erahnen, wenn sich etwas zusammenbraute. Dieses eine Mal schien jedoch niemand etwas geahnt zu haben, denn als sich die Wolken über ihnen zusammenbrauten, brach sehr hektisches Treiben an Deck los, wo zuvor noch alles friedlich und ruhig vor sich ging. Der Sturm erwischte sie unvorbereitet und schon wenige Minuten nach dem ersten Windstoß kämpften die Seefahrer darum, das Segel zu reffen. Verdächtig laut knartschte das Schiff bei jeder neuen Böhe und schließlich knickte der Mast mit lautem Krachen ein. Sie hatten es nicht geschafft, die Segel rechtzeitig einzuholen und nun kam das Verhängnis über sie wie auch über so viele andere. Eine große Welle rollte über das Schiff und zog alles mit sich, was nicht anständig festgezurrt worden war. Alacia kämpfte mit den anderen darum, zu retten, was zu retten war, doch ein kleines Faß traf sie mit voller Wut, schleuderte sie über Board, raubte ihr das Bewußtsein.

Als Alacia schließlich wieder ihre Augen aufschlug, mußte sich unwillkürlich Husten und Wasser quoll aus ihrem Mund. Ihre Kleidung war durchnäßt, sanft umspielten die Wellen ihre Knöchel. Nur mit Mühe raffte sie ausreichend Kraft zusammen, um sich zu erheben. Das Meer lag wieder still vor ihr, kein Zeichen von einem Sturm und sie fragte sich, was passiert war. Blitzartig kamen die Erinnerungen wieder und mit schreckgeweiteten Augen erlebte sie erneut, was sich abgespielt hatte. Ein tiefer Seufzer drang aus ihrer Brust, doch schließlich raffte sie sich auf und betrachtete ihre Umgebung. Überall lagen Trümmerteile, also mußte das Schiff im Sturm zerstört worden sein. Langsam wandelte Alacia über den Strand, die Trümmer betrachtend, auf der Suche nach einem Erkennungszeichen. Schließlich fand sie eine Truhe, halb aufgesprungen, die sie einst in der Kapitänskajüte gesehen hatte. Vorsichtig öffnete sie die Truhe und fand einige Kleidung, Schmuckstücke und ein wundervoll verziertes Rapier. Mit diesen neuen Besitztümern macht sie sich auf die Suche nach einem Dorf in der Nähe oder ein Stadt, um einmal mehr ihre Reise auf See fortzusetzen.

Escalant, eine aglarondsche Hafenstadt, stellte sich als recht nah heraus und so trieb es Alacia schließlich zusammen mit einigen anderen Gestrandeten, die sich in einem kleinen Dorf gesammelt hatten, dorthin auf der Suche nach einem neuen Schiff, auf dem sie anheuern konnte. Letzendlich jedoch schnappte sie einige interessante Gerüchte über Freeport auf, genug, um die Versuchung zu fühlen, diese berüchtigte Freibeuterstadt einmal zu besuchen, vielleicht war dies der Ort, an dem sie ihre Zukunft finden konnte.

4.2 Jun

Wie schon einige Male zuvor, war Jun in Escalants Schankhäusern unterwegs, um ein wenig Ablenkung zu finden und sein Geld für die Freuden des Lebens auszugeben. Sein letzter Job hatte ihm deutlich gemacht, daß sein Leben so nicht weiter gehen konnte. Die Seefahrt machte ihm Freude, aber das Leben an Bord war einfach zu langweilig, solange niemand kam, um das Schiff zu kapern. Selbst in den Häfen, in denen er das Abladen der Ware zu bewachen hatte, boten wenig Aufregung. Kaum jemand wagte es, Ware zu stehlen, während zahlreiche Wachen dabei standen und schon gar nicht griff jemand einen Händler an, der schon angelegt hatte. Seinen Humpen vor sich, brütete Jun also über die Zukunft. Ohne, daß er davon Notiz genommen hätte, entwickelte sich in einem Teil des Schankraumes gerade eine handfeste Prügelei. Erst, als der erste Betrunkene auf seinen Tisch knallte, nahm Jun wieder Notiz von seiner Umgebung. Fast augenblicklich war er aufgesprungen und hatte sich in Geschehen gestürzt. Ein wenig Ablenkung tat gerade ganz gut.

Später am Abend, einige blaue Flecke und eine kleine Risswunde zeugten noch von der Schlägerei, suchte sich Jun ein Bett für die Nacht. Natürlich hatte er nicht vor, in irgendeinem Gasthaus zu schlafen, aber alle Versuche, eine der Schankmagden für den Abend zu gewinnen, waren gescheitert. Mißmutig entschloß sich Jun also ein anständiges Freudenhaus zu suchen und dort seinen Spaß zu haben. In Escalant gab es genug Möglichkeiten für einen jungen Seefahrer sein Geld zu verlieren und Jun machte da keine Ausnahme. Am nächsten Morgen hatte er nur noch genug Silber in der Tasche, um sich etwas zu Essen zu leisten und dann gen Hafen zu stapfen. Endlich hatte er einen Entschluß gefasst, er mußte dieses dreckige Loch verlassen. Jung hatte die Nase voll von den mißtrauischen Leuten, dem langweiligen Leben und dieser Stadt. Stattdessen schien ihm Freeport ein lohnendes Ziel, jetzt galt es nur noch ein Schiff zu finden, auf dem er anheuern konnte, um dorthin zu kommen.

4.3 Throrynn

Throrynn war schon eine Weile auf Reisen, um die weite Welt kennen zu lernen und hatte sich schließlich in Escalant wiedergefunden, mißtrauisch beäugt in jedem Dorf, in dem sie zuvor eingekehrt war. Die Leute hatten etwas beklemmendes an sich, auch wenn es Throrynn nicht wesentlich störte, wenn man sie anstarrte. Unterwegs hatte sie einige interessante Bekanntschaften gemacht, aber die Gastfreundlichkeit schien hier anders auszufallen als in ihrem heimaltichen Wald. Niemand hätte den Menschen hier nachsagen können, sie wären nicht ihren Pflichten nachgekommen, aber viel mehr durfte man auch nicht erwarten.
In Escalant angekommen, offenbarte diese Hafenstadt einen neuen Aspekt für Throrynn. Sie war zuvor bereits in anderen Städten gewesen, doch dies war die erste Hafenstadt, die sie zu Gesicht bekam. Auf eine unterschwellige Weise war diese anders. Der fast schon feindselige Argwohn der Aglaronder mischte sich mit der Offenheit und der Lebendigkeit einer typischen Hafenstadt. Handel in viele verschiedene Länder wurde hier betrieben, man konnte kaum jeden davonjagen, der hier seine wundervollen Waren aus der Ferne verkaufen wollte. Zwar machte das die Menschen hier nicht unbedingt offen, aber dennoch war deutlich zu spüren, daß Throrynn hier wesentlich weniger auffiel als an allen anderen Orten, die sie bisher besucht hatte. Erleichtert wanderte sich eine Weile durch die Gegend, um zu erkunden, was sich ihr alles an diesem Ort bot. Ein Gasthaus zu finden, war eigentlich eine Kleinigkeit, ausreichend viele gab es allemal, aber gerade das richtige zu finden, ein Gasthaus, in dem nicht nur betrunkene Seefahrer um die Wette tranken oder ortsansässige Händler und Handwerker jeden Fremden hinausstarrten, stellte sich doch als schwieriger heraus. Schließlich fand sie jedoch ein kleines Haus, nicht zu fern vom treiben des Hafens, daß scheinbar viele Reisende wie sie beherbergte. Am nächsten Morgen wollte sie sich nach einer Überfahrt erkundigen, Freeport schien ein lohnendes Ziel und ein guter Ausgangspunkt, um andere Orte zu bereisen.

4.4 Meroche

In Thay aufzuwachsen war eine Sache, dazu jedoch ein wildes Talent für Magie zu entwickeln, eine ganz andere. Die Roten Magier waren voreingenommen und gnadenlos und Meroches Eltern wußten eines ganz genau, nachdem ein befreundeter Magier heimlich das junge Mädchen getestet hatte. Sie würde keine Rote Magierin werden können und damit würden ihre Schwierigkeiten beginnen. Bevor zu viel Aufmerksamkeit auf das Kind fallen konnte, entschlossen sich Meroches Eltern, sie an einen anderen Ort zu bringen, damit sie dort aufwachsen konnte. Nun hatte ihre Familie nur wenig Habe und schon gar kein Geld für eine teure Reise, das Mädchen konnte aber unmöglich alleine fortgehen. Letztendlich erklärte sich ein Schiffkapitän bereit, sie unter seine Fittiche zu nehmen, dafür mußte sie aber eine Weile Dienst auf dem Schiff tun.  Meroche lernte schnell wie sie sich auf Schiffen nützlich machen konnte und bald zeigte sich auch, daß ihre Dienste durchaus gefragt waren, wenn lieber ein wenig Magie statt reine Kanonenkraft gefragt war. Als sie schließlich zu ausreichender Eigenständigkeit herangewachsen war, verließ sie das Schiff, auf dem sie schon einige Zeit gesegelt war und begann hier und da anzuheuern. Ihr letzter Job war allerdings katastrophal in die Hose gegangen. Sie hatte nichts ausrichten können, weil die Piratenbastarde es irgendwie geschafft hatten, ihre Zauber zu neutralisieren als sie ihr Schiff angriffen. Letztendlich waren also doch Kanonen das entscheidende Argument und der Kapitän des Schiffes gab ihr freundlich zu verstehen, daß seine Aufgabe erfüllt sein. Ein wenig Gold in der Tasche wanderte sie nun schon ein paar Tage durch Escalant, immer auf der Suche nach etwas Ablenkung. Nicht, daß viel nötig war, um sie abzulenken, was vielleicht auch eines der fundamentalen Probleme war, denen sie sich irgendwann einmal stellen mußte. Ihr nächstes Ziel stand ihr noch nicht klar vor Augen, aber eines hatte sie sich vorgenommen. Freeport sollte ein Ort sein, an dem sich immer Arbeit für jemanden wie sie fand und so sollte ihre Reise bald dorthin weiterführen.

4.5 Seedo

Wenn es eines gibt, das Seefahrer genauso lieben wie Rum und ein dralles Weib, dann wohl eine gute Geschichte und deftige Lieder. Und wer wäre besser geeignet, Unterhaltung für rauhes Volk zu bieten als ein Gnom. An Board von vielen Schiffen sind Barden und Geschichtenerzähler gern gesehen, weil sie die Mannschaft bei Laune halten und auch bei größter Flaute den Tag nicht langweilig werden lassen. Obwohl er in Mulhorand auf dem Festland aufgewachsen ist, hat Seedo schon bald seine Zuneigung zur See entdeckt. Düstere Piratengeschichten, heroische Kämpfe gegen die Mächte der See und zünftige Trinklieder begeisterten ihn als jungen Gnom, nicht immer zum Vergnügen seiner Familie. Schließlich zog es ihn dorthin, wo all die grandiosen Geschichten stattgefunden haben sollen, die er immer wieder gern hörte, aber auch erzählte, auf See. An Bord eine Schiffes zu sein, war ein neues Gefühl und bald wollte er gar nicht mehr missen, mit einem Haufen rauher Seeleute über die See zu reisen und ihnen Geschichten zu erzählen, schmutzige Lieder in die Nacht zu brüllen und dabei ein wenigan Bord mit anzupacken. Letztendlich hatte er natürlich wie jeder, der die Meere bereist, von Freeport gehört, welches vom Handel mit dem Festland lebte, aber auch Piraten beherbergte, die sonst nirgends einen Hafen anlaufen durften, wenn sie nicht aufgebracht werden wollten.

So kam es dann, daß es Seedo nach Escalant verschlug, eine erfolgreiche, wenn auch sehr rauhe Reise hinter sich. Der Sturm, welcher vor wenigen Tagen auf See gewütet hatte, hätte ihr Schiff beinahe überrascht, aber dank einer glücklichen Eingabe hatten sie Vorbereitungen getroffen. Gerade rechtzeitig genug, um dem Sturm trotzen zu können und nur mit ein paar Beschädigungen im Hafen einzulaufen. Die Mannschaft, aberglaubischer Haufen der sie nunmal war, behauptete natürlich fest, daß allein die fröhlichen Lieder an Bord die bösen Geister eingeschüchtert hätten, die den Sturm verursacht hätten. Seedo grinste fröhlich vor sich hin als er daran dachte wie sehr ihn die Mannschaft gebeten hatte, doch zu bleiben. Sein Wanderseele jedoch wollte weiterziehen, neue Lieder erschaffen und Geschichten hören und welch bessere Gelegenheit konnte man haben als in einen neuen Hafen einzulaufen. So ging er also durch die Schankwirtschaften Escalants, lebte eine Weile von seiner Kunst und lernte neue Sagen und Geschichten, nicht zu vergessen natürlich die schmutzigen Lieder. Schlußendlich hatte er genug von diesem Ort, ein neues Ziel vor Augen, nämlich Freeport.

4.6 Jona

Viele Priester Valkurs haben schon durch ihre Familie eine starke Beziehung zur See und der Seefahrt und so verwundert es nicht, daß auch Jona in Valkurs Arme kam, weil sein Vater, ein fleißiger Seemann, eines Tages nicht mehr Heim kehrte. Seit diesen Tagen hat er sich dem Dienste im Namen Valkurs verschrieben, um den Seeleuten zu helfen, ihnen Mut zu geben und selbst zur See fahren zu können. Seine letzte Reise hat ihn nach Escalant geführt, nur kurz bevor ein fürchterlicher Sturm auf dem Meer vor der Küste zu wüten begann, war sein Schiff in den Hafen eingelaufen. Ein gut stehender Wind hatte eine schnelle Reise möglich gemacht und natürlich war dies allein Valkurs Gunst zuzuschreiben. Den Sturm vor Augen, waren die Seefahrer nur zu glücklich, einen Priester an Bord gehabt zu haben, der ihnen durch Gebete und Segnungen ein schlimmes Schicksal erspart hatte.
Jona konnte zufrieden sein, aber es zog ihn wieder hinaus aufs Meer, eine neue Reise an einen neuen Ort. In all der Zeit, die er schon zur See fuhr, hatte er viel über Freeport gehört, welches ja sogar die übelsten Piraten in seinen Hafen ließe, so die Gerüchte. Nachdem er sich also eine Unterkunft in der Stadt besorgt hatte, ein angenehmer Ort, an dem viele Reisende zu rasten schienen, wollte er sich am nächsten Morgen nach einer Überfahrt in die Stadt der Freibeuter umschauen.
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Tzelzix

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #2 am: 14. Mai 2004, 11:20:20 »
 5. Die Schiffsreise nach Freeport

wichtige NSC:    Kapitän Forkes, 1. Maat Bolkers, 2. Maat Remnik, Händler Kelos Doils
Schauplätze:    Hafen von Escalant, die „Berauschte Maid“


Die Reise nach Freeport ist ein wenig Vorgeplänkel, um die SC zusammen zu bringen und eine Motivation für das Nachfolgeabenteuer „The Last Resort“ aus dem „Tales of Freeport“ aufzubauen. Außerdem erhalten die Spieler Gelegenheit sich etwas mit den Fähigkeiten ihrer Charaktere auseinander zu setzen.

5.1 Das Treffen

Die Akteure sind in der Stadt Escalant versammelt und kennen für den Moment nur ein Ziel: Freeport. Der Sturm vor ein paar Tagen hat der aufkommenden Euphorie einiger Händler und Seefahrer einen herben Dämpfer verpasst und Aglaronds Ächtung der Piraterie hat sogar dafür gesorgt, daß einge Seeleute sich genau überlegen, ob sie Freeport ansteuern oder nicht. Die Suche nach einer geeigneten Überfahrt stellt sich daher als schwieriger heraus als zunächst gedacht. Nach einigen Nachforschungen erfahren die noch zu vereinenden Gruppenmitglieder von einem Schiff, der „Berauschten Maid“, welche noch am heutigen Tage in See stechen soll. Der Kapitän des Schiffes soll gar noch Leute suchen für die Überfahrt. Eine hervorragende Gelegenheit, um mindestens bei freier Kost und Logis gegen die eigenen Fähigkeiten eine Überfahrt zu bekommen. Nach und nach trudeln also die Charaktere bei der „Berauschten Maid“ ein, bei der die Beladearbeiten noch im vollen Gange sind. Zahlreiche Arbeiter schleppen unter der Aufsicht eines wohl gekleideten, leicht beleibten Mannes Kisten an Bord. Ein Seemann hält an der Planke Wache und begrüßt jeden interessierten Ankömmling freundlich, verweist aber auf den 1. Maat des Schiffes, der gerade an Bord die letzten Vorbereitungen koordiniert. Der 1. Maat Bolkers weist die Ankömmlinge an, zunächst an Deck zu warten ohne dabei im Weg zu stehen, bis der Kapitän zurück ist und ihnen die Bedingungen erklären kann. Während sie nun also gelangweilt an Deck warten, mustern sich die Anwesenden und versuchen einzuschätzen, wer wohl noch auf diesem Schiff außer ihnen würde anheuern wollen. Es dauert noch eine Weile bis schließlich der Kapitän des Schiffes zurückkehrt und nachdem er einige Worte mit seinem Maat gewechselt hat, sich endlich den Wartenden zuwendet. Es scheint, daß die potentielle Verstärkung der Crew nicht nur außergewöhnlich selbstbewußt mit ihren Fähigkeiten prahlt, sondern vielleicht sogar auf See einsetzbar ist. Bis auf die Elfe Throrynn hat jeder bereits einige Erfahrung auf See, also unterbreitet der Kapitän die Bedingungen für eine Mitreise. Eine Schlafgelegenheit, Arbeit an Deck, Essen und ein wenig Gold reichen aus, die SC zu überzeugen und so richtet man sich ein wenig in der Unterkunft der Mannschaft ein und wartet ab, bis das Schiff auslaufbereit ist.
Schließlich sind alle Waren im Schiff verstaut, die Taue werden gelöst und das Abenteuer kann beginnen...

5.2 Auf See

Nach Angaben des Kapitäns wird man etwa einen Zehntag benötigen, um Freeport zu erreichen, sofern die Winde günstig wehen. An diesem Morgen scheint Valkur, schließlich ist einer seiner Diener an Bord, den Reisenden wohl gesinnt und so kommt das Schiff nach dem Ablegen gut voran. Alacia lebt sich schnell ein und folgt den Anweisungen des Kapitäns und der Maate, um der Mannschaft zu helfen, die anderen finden hier und dort ihre Aufgaben, um die Mannschaft zu entlasten und so vergeht die Zeit zügig. Noch ist die „Berauschte Maid“ in Küstengewässern und plötzlich taumelt einer der Seeleute mit einem Keuchen von der Reling zurück. Nur Augenblicke später steht ein Wesen an Deck, dessen bloße Erscheinung die Kraft aus den Gliedern der Umstehenden fahren läßt. Haare, die völlig mit Algen und Seegras verfilzt sind, hängen in ein alt aussehendes, weibliches Gesicht von bläulicher Farbe, in dem sich gelbliche Flecken abzeichnen. Überall auf der Haut scheinen Warzen zu wuchern und die Hände enden in krallenartigen Fingernägel. Schwimmhäute zeichnen sich zwischen den Finger ab und die Haut wirkt seltsam schleimig. Für einen Moment ist der Schrecken so groß, daß niemand reagiert und das Wesen bewegt sich zielstrebig auf Kelos Doils zu, welcher mit dem Kapitän beim Steuer des Schiffes steht. Bevor es jedoch weit kommt, reagiert der geschwächte Seedo als erster und bald darauf auch die anderen als „Beschützer“ Angeheuerten. Durch die plötzliche Schwäche erreichen sie jedoch recht wenig, auch Jun hat es erwischt und so landet er mit seiner Kriegshacke zwar einen Treffer, verwundet das Wesen aber kaum. Schließlich läßt sich Alacia in einer akrobatischen Aktion aus der Takelage auf Deck fallen, kommt dabei unglücklich auf, kann sich aber geschickt abrollen und kommt perfekt neben dem Wesen zum stehen, ihren Dolch tief in dessen Flanke versenkt. Aufschreiend verschwindet das Wesen mit einem Sprung über die Reling schnell wieder in den Fluten und läßt eine geschockte und verwunderte Crew zurück. Nicht nur Jun und Seedo sind von Bann des Wesens betroffen, sondern auch Jona und einige andere Mannschaftsmitglieder. Nur durch ausreichend Ruhe und Valkurs Segnungen gelingt es einigen, recht schnell wieder zu Kräften zu kommen. Die nächsten Seetag vergehen dann auch ereignislos, so daß es leicht fällt Ruhe zu halten. All dies ändert sich aber schlagartig als der Wind abebbt und schließlich eine totale Flaute das Schiff zum Halt bringt. Die Mannschaft murmelt leise Flüche vor sich hin, aber auch Gebete zu den Göttern ändern nichts daran, daß kein Lüftchen weht. Der Kapitän, er hatte sich schon zuvor für die Bardenkunst interessiert gezeigt und wollte noch einmal in Ruhe mit Jona ein Gespräch führen, lädt Seedo und Jona für das Abendessen in seine Kajüte ein. Alle anderen speisen wie zuvor mit der Mannschaft, aber Seedo und Jona bemühen sich ihre Kleidung ein wenig zu „polieren“ und werden schließlich mit einem anständigen Abendmahl belohnt. Zunächst speist man bei leichter Konversation, aber nachdem alle gesättigt sind, bittet Kapitän Forkes um ein Lied und Seedo gibt sein bestes, um den Kapitän zu erfreuen. Sein Spiel auf der Laute hatte am Tag schon etwas schlecht gestimmt geklungen, doch mit klarem und bewegenden Gesang weiß er dieses mehr als auszugleichen.
Der Rest des Abends vergeht bei ein wenig Konversation, Kapitän Forkes zeigt sich recht interessiert an der Geschichte Jonas, die Diener Valkurs reisen für gewöhnlich viel auf Schiffen durch die Welt, was dieser geschickt nutzt, um den Händler Kelos, welcher schon leicht angetrunken ist, nach seinen Handelsgeschäften auszufragen. Das Auftauchen dieses Seemonsters und das leicht nervöse Verhalten, daß Kelos auch zuvor schon an den Tag gelegt hatte, hatte in ihm den Eindruck erweckt als steckt mehr hinter diesem „Überfall“. Freimütig erzählt Kelos von seiner Jugend und dem Geschick, mit dem er seinen Handel aufgebaut hat und schließlich gibt er zu, daß er manchmal auch „Besonderes“ handelt. Vielleicht besteht also doch eine Verbindung...
Nachdem sich schließlich  alle Gäste des Kapitäns für den Abend verabschiedet haben, herrscht Stille auf dem Schiff und lediglich ein paar Matrosen, Alacia und Throrynn halten gelangweilt Wache an Deck. Den Großteil der Nacht bleibt es völlig ruhig, irgendwann kommt jedoch Kelos an Deck, um etwas frische Luft zu schnappen. Nach eigener Aussage kann er nicht schlafen. Unvermittelt und fast unbemerkt aufgrund der sehr spärlichen Beleuchtung an Deck fällt etwas über Kelos her. Throrynn benötigt einen Augenblick, um dies so richtig zu erfassen, stürzt sich dann aber schnell in den Ringkampf, in dem Kelos gefangen ist. Erst aus der Nähe kann Throrynn dann erkennen, mit was Kelos dort eigentlich ringt. Ein halb verwester Körper, aufgequollenes Fleisch von kleinen Bißwunden übersäht und von blaßblauer Farbe, drückt den Händler nieder. Das untote Wesen, gekleidet in zerfetze Seemannskleider, scheint deutlich stärker zu sein, aber es gelingt Throrynn, es von Kelos wegzureißen. Währenddessen schläft Alacia Alarm und weitere Untote schwingen sich über die Reling an Bord, das nasse Platschen ihrer Schritte klingt furchterregender in der nächtlichen Dunkelheit. Bis die restliche kampffähige Mannschaft an Deck erscheint, vergehen mehrere Kampfrunden, in denen die schrecklichen Abbilder einstiger Seeräuber im Vorteil sind. Die Mannschaft und Alacia wehren sich entschlossen, während Throrynn immer noch mit dem Wesen ringt, das sich zunächst auf Kelos gestürzt hatte. Immer wieder wird sie von diesem auf dem Deck festgehalten, kann sich aber den starken Griff entwinden. Derweil kämpfen die anderen an Deck verzweifelt gegen die Schreckensbrut, deren bloßer Anblick genügt, um die Sinne für einen Augenblick zu verwirren. Immer wieder stehen die Kämpfen für einen Moment verwirrt an einem Fleck und können kaum den Schlägen der rostigen Entermesser ausweichen, welche die triefenden Untoten schwingen. Schließlich kommt der Kapitän kampfbereit aus seine Kajüte gestürmt und auch die restliche Mannschaft mit Jona, Jun und Meroche kommt zur Hilfe. Entschlossen versucht Jona die Wesen, die er für Untote hält, mit den Kräften seines Gottes zu vertreiben, doch ohne Effekt. Ein paar der Untoten fallen den Hieben der Kämpfenden zum Opfer, doch immer wieder klettern neue über die Reeling, so daß bald das Deck angefüllt ist mit Leibern. Viele Male klirren Waffen auf den Boden, wenn wieder jemandes Sinne durch die schreckliche Gestalt der Angreifer umnebelt werden und schließlich fallen unter lautem Aufschrei einige Mannschaftsmitgliedern blutend zu Deck. Jona, mit einem Gebet zu Valkur auf den Lippen, tut sein Möglichstes, um Verletzte zu heilen und Bewußtlose wieder auf die Beine zu bringen. Schließlich ist es vollbracht, der letzte Untote fällt zu Deck, seltsam schleimiges Wasser läuft aus seinem Körper und macht das Deck  zu einem glitschigen Untergrund. Gut zehn dieser Wesen haben das Schiff angegriffen und die Mannschaft ist stark angeschlagen. Nur Jonas Einsatz ist es zu verdanken, daß nur eine Person gestorben ist und nicht weit mehr zu Opfern geworden sind. Während die Leute an Deck tief durchatmen nach diesem schrecklichen Kampf, zeigt sich, zu welchem Preis sie den Sieg errungen haben....
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Talwyn

  • Mitglied
Abenteuer in Freeport
« Antwort #3 am: 14. Mai 2004, 12:16:09 »
 Fein, fein, fein :D Im Moment muss ich noch arbeiten, aber heute abend les ich das alles durch :)

Blackthorne

  • Mitglied
Abenteuer in Freeport
« Antwort #4 am: 14. Mai 2004, 12:41:23 »
 Oh, mal ´ne Story Hour mit ganz normalen Charakteren...erfrischend.
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Lynax

  • Mitglied
    • lynax.de
Abenteuer in Freeport
« Antwort #5 am: 14. Mai 2004, 23:30:40 »
 Sehr schön! :)
(Wo ist eigentlich der Thumbsup-Smilie...) :unsure:

Anmerkungen:
- Throrynns Nachname lautet 'Andrugtshang'.
- Welches Geschlecht hat eigentlich Meroche?
- Das 'Haustier' von Meroche verdient vielleicht noch eine Erwähnung.
:rolleyes:

Willst du eigentlich überhaupt (solche) Kommentare hier haben oder lieber per Mail? :P

*Bekommt gerade eine Fehlermeldung: 'Du versuchst eine Nachricht mit mehr Emoticons zu versenden als das Board erlaubt. Bitte reduziere die Anzahl der eingetragenen Emoticon.'* :urgs:
Als Gott den Mann schuf, übte sie noch.

Lynax

  • Mitglied
    • lynax.de
Abenteuer in Freeport
« Antwort #6 am: 14. Mai 2004, 23:31:00 »
 *Sieht sich gezwungen, diesen Beitrag auf mehrere Einträge zu verteilen.* :ph34r:

*Freut sich schon auf die Nachwirkungen der Unununununoderdochnichtuntoten.* :boxed:

*Fragt sich, was 'mit ganz normalen Charakteren' bedeuten soll...*:o

*Möchte sich herzlich beim http://ebon.pyorre.net/' target='_blank'>Everchanging Book of Names bedanken.*  :wacko:

*Hat heute paar Tropfen Wasser übers Laptop verschüttet und nu gehen mehrere Tasten net mehr.* :(
Als Gott den Mann schuf, übte sie noch.

Talwyn

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #7 am: 15. Mai 2004, 00:29:27 »
 
Zitat
*Fragt sich, was 'mit ganz normalen Charakteren' bedeuten soll...*

Ich würde mal tippen, dass Blackthorne auf das Fehlen von Halbdrachen, merkwürdigen Monster-Rassen aus dem UE, Pokémon und anderem Getier in der Gruppe anspielt. :)

Ich bin jedenfalls schon gespannt auf die Kampagne und werde mich gleich morgen wieder hinsetzen und die Vorbereitungen zu meiner Freeport-in-der-historischen-Karibik Kampagne fortsetzen ;)

Blackthorne

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #8 am: 15. Mai 2004, 00:44:48 »
Zitat von: "Talwyn"
Zitat
*Fragt sich, was 'mit ganz normalen Charakteren' bedeuten soll...*

Ich würde mal tippen, dass Blackthorne auf das Fehlen von Halbdrachen, merkwürdigen Monster-Rassen aus dem UE, Pokémon und anderem Getier in der Gruppe anspielt. :)

 
Du hast Halb-Drow, abgefahrene alternative Core Classes und völlig durchgeknallte Charakterkonzepte (rollenspielerisch) vergessen. Oder auch nur Gruppen, in denen maximal ein Mensch vorkommt und der Rest aus Elfen, Zwergen usw. besteht, die ja rollenspielerisch oftmals limitierte Möglichkeiten haben.

Nicht, daß ich sowas nicht selbst spielen/zulassen würde...aber manchmal denke ich, daß andere Gruppen z.T. nur noch aus so was bestehen.
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Tzelzix

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #9 am: 15. Mai 2004, 02:28:27 »
 Kommentar natürlich jederzeit willkommen.

Ich war am Anfang selbst unsicher, ob Meroche nun männlich oder weiblich ist, aber nach der ersten Spielsitzung hatte sich das ja geklärt ;). Hab nur leider nicht den kleinen Text zum Charakter umgeschrieben, sondern nur die Vorgeschichte. Meroches Begleiter verdient in der Tat noch ein paar Worte, auch da fehlten mir noch genauere Information als ich den Großteil der vorbereitenden Sachen schon geschrieben hatte.

Ich werde die SH immer "live" updaten, das bisher geschriebene stellt auch den aktuellen Kampagnenstand dar. Nächste Woche (wohl Sonntag wie es ausschaut) gehts dann lustig weiter und dann wird die Gruppe erfahren, welche Überraschungen sie noch so erwarten :).

Schonmal vorweg kann ich geben, daß im Anschluß der Einführung ein leicht abgespecktes Last Resort folgen wird (für die Kenner des Tales of Freeport) und wir letzendlich darauf hin arbeiten, die Charaktere fit für Black Sails over Freeport zu machen. Mal schaun wie das alles so klappt. ;)
Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity.

kaigrass

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #10 am: 15. Mai 2004, 15:01:57 »
Zitat von: "Lynax"
*Hat heute paar Tropfen Wasser übers Laptop verschüttet und nu gehen mehrere Tasten net mehr.* :(
Ein Fön hilft da manchmal wunder ... nur nicht zu heiß.  :P  

Phi

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #11 am: 07. Juni 2004, 15:53:03 »
 Ich hatte im Vorfeld zu diesem Abenteuer mal nach sowas wie Piratenlexika im Internet gesucht und nichts auf Deutsch gefunden.  :(
Deswegen hab ich selbst mal was gesammelt, wen's interessiert, hier klicken: PiraLex

Damit kann Alacia wie ein richiger Seemann reden...   :)

 :unsure: ... mmh, eigentlich schreibt sich Alacia ja mit Akzent... *am kopf kratz*

Talwyn

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #12 am: 07. Juni 2004, 16:00:43 »
 Sehr hübsche Liste hast du da zusammengestellt, sind einige Sachen drin, die mir neu waren. Die "Teerjacke" war mir z.B. bisher nur als Kleidungs- und Rüstungsstück bekannt, das von Seeleuten getragen wurde (eine Leinen- oder Kalikojacke, die mit Teer bestrichen wurde um sie widerstandsfähiger zu machen).

Wer sich für historische Informationen über die Piraterie interessiert, sollte sich mal http://www.piratesinfo.com/' target='_blank'>diese Seite anschauen, da gibt es massenhaft sehr gute Artikel zu diesem Thema.

Tzelzix

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Abenteuer in Freeport
« Antwort #13 am: 11. August 2004, 12:16:45 »
 Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Eigentlich wollte ich mich immer fleißig hinsetzen und das ganze so up to date halten wie wir spielen, allerdings hat das wohl nicht so geklappt. :)

Da wir im Moment eine längere Pause haben und ich gerade ein wenig Motivation zusammengekratzt habe, schreibe ich die weiteren Geschehnisse jetzt mal auf und poste dann in den nächsten Tagen. Wer Tales of Freeport kennt, kann sich zum einen auf "The last Resort" und "Cut-Throat's Gold" einstellen, "The Soul of the Serpent" steckt gerade noch mitten in den Anfängen, wobei sich aber gerade durch die vorangegangenen Abenteuer und den Kontak zu Kelos ein paar interessante Veränderungen im Ablauf ergeben.

stay tuned... :)
Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity.