Autor Thema: Reactions  (Gelesen 913 mal)

Beschreibung: Schwierigkeiten im flüssigen Ablauf

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Protos Eklesius

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« am: 16. Oktober 2014, 15:33:53 »
Hallo zusammen,

Viele Reactions soll man einsetzen, wenn man den Würfelwurf kennt, aber bevor das Ergebnis Würfelwurf + Bonus bekannt ist. Dies bedeutet ja, dass man als Meister zuerst den Würfelwurf und dann erst, falls niemand eine Reaction nutzt das Gesamtergebnis ansagt. Da die Spieler mit steigendem Level auch mehr Classfeatures und Zaubersprüche erhalten, die eine Reaktion erlauben, müsste man dies ja eigentlich immer so handhaben.
Außerdem können aufmerksame Spieler sich nach der ersten Attacke des Gegner, den Bonus sowieso zusammenreimen, wenn der Meister erst den Würfelwurf und dann das Ergebnis ansagt.

Auf unsere Runde wirke das ganze spielflusshemmend. Ignoriert man diesen Regelteil, würde man Reactions eigentlich nur eingesetzten, wenn man sich des Erfolges sicher ist und das scheint ja den von den Designern offensichtlich gewollten Unsicherheitsfaktor auszuhebeln.

Wie geht ihr damit um?

EDIT: Rechtschreibung
« Letzte Änderung: 16. Oktober 2014, 16:22:38 von Protos Eklesius »
"Never trust a smiling gamemaster"

Pestbeule

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« Antwort #1 am: 16. Oktober 2014, 16:05:02 »
Spieler sollten ihre Reactions eben zügig ansagen.

Kannst du mal ein konkretes Beispiel nennen?
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Protos Eklesius

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« Antwort #2 am: 16. Oktober 2014, 16:13:50 »
Bin noch auf der Arbeit und habe keinen Zugriff auf das Buch, aber der Zauber Shield wäre ein Beispiel an das ich mich auch ohne Buch erinnere. Nach Feierabend suche ich aber gerne noch ein paar mehr raus.
"Never trust a smiling gamemaster"

Pestbeule

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« Antwort #3 am: 16. Oktober 2014, 16:39:58 »
Shield ist etwas unglücklich. Hier muss der SL einfach sagen: Ich treffe deinen SC - willst du dein Schild aktivieren?

Ich bin jetzt aber auch nicht sicher ob man da als SL das Angriffsergebnis des Gegners verheimlichen sollte. Habe dazu bisher noch nichts gelesen. Läuft dann im Endeffekt ja wirklich drauf hinaus das man Shield nur einsetzt wenn man sich sicher ist den Schlag abzuwehren. Würde ihn auf jeden Fall ziemlich nützlich machen.
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
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G4schberle

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« Antwort #4 am: 16. Oktober 2014, 17:31:08 »
Ja, ist mir auch schon aufgefallen.
In gewisser Weise zwingt die 5. Edition den SL damit dazu, immer offen zu Würfeln.
Anmerkung: Interessanter Weise wird manchmal die Formulierung "when a creature attacks ..." (z.B. Protection Fighting Style) und an anderer Stelle "when an attacker hits ..." (z.B. Uncanny Dodge Feature) benutzt. Vielleicht ein Fall für eine Hausregel, obwohl dadurch die Reactions auf Hits abgeschwächt werden.
... berichtigt mich, wenn ich falsch liege ...

Protos Eklesius

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« Antwort #5 am: 16. Oktober 2014, 19:44:38 »
Shield war ein komplett verzocktes Beispiel. Sorry da hat mich meine Erinnerung wohl im Stich gelassen. Ich meine sowas wie Combat Inspiration vom Valorbarden, oder halt alles andere wo die Formulierung steht: "after seeing the roll, but before knowing whether it hits or misses"
"Never trust a smiling gamemaster"

Goemoe

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« Antwort #6 am: 17. Oktober 2014, 15:14:38 »
Shield war ein komplett verzocktes Beispiel. Sorry da hat mich meine Erinnerung wohl im Stich gelassen. Ich meine sowas wie Combat Inspiration vom Valorbarden, oder halt alles andere wo die Formulierung steht: "after seeing the roll, but before knowing whether it hits or misses"
Klarer Fall für eine Hausregel. Den Wurf des Spielleiters sehen meine Spieler faktisch nie. Das hat unterschiedlicheste Gründe, da würde hier zu weit führen, aber das werde ich auch nicht ändern. Abgesehen davon finde ich die Formulierung extrem unglücklich gewählt. Das hemmt in dieser Art ganz klar den Spielfluss.

"Wenn dich jemand angreift" oder "Wenn dich jemand trifft" als Bedingung sind da viel nützlicher.

stm

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« Antwort #7 am: 17. Oktober 2014, 18:24:13 »
"Wenn dich jemand trifft" geht nicht immer. Noch problematischer ist in der Hinsicht "Cutting Remark":
"When a creature that you can see within 60 feet of you makes an attack roll, an ability check, or a damage roll, you can use your reaction to expend one of your uses of Bardic Inspiration, rolling a Bardic Inspiration die and subtracting the number rolled from the creature’s roll. You can choose to use
this feature after the creature makes its roll, but before the DM determines whether the attack roll or ability check succeeds or fails, or before the creature deals its damage."

Ich finde das in vielerlei Hinsicht problematisch, vor allem, weil sie zwischen Spieler- und Charakterentscheidungen unterscheidet und wie schon erwähnt den Spielfluss hemmt. Bei eigenen Würfen geht das noch (gab es bei Action Points auch schon), aber bei fremden wird es komisch. Dass die Spieler die auf die Werte des NPC  Rückschlüsse ziehen, finde ich dabei noch nicht mal so schlimm. Ich hatte damit bis jetzt noch nicht zu tun, aber mein Hausregelversuch wäre: Der Spieler muss während ich den NPC-Wurf mache ankündigen, die Fähigkeit evtl. benutzen zu müssen (wäre aber erstmal nicht so streng, falls er es vergisst). Dann sage ich "der NPC trifft (oder welches Verb auch immer passend ist) klar/vielleicht/nicht" und dann kann der Spieler entscheiden, ob er die Fähigkeit einsetzt. "Vielleicht" würde ich dann sagen, wenn sich zum Beispiel bei einem d6 als Inspirationswürfel Würfelergebnis und DC um -1 bis 7 unterscheiden.

Oder ich würde generell fordern, Inspiration vor dem Wurf anzukündigen und dafür dem Barden ein paar Inspirationspunkte mehr zusprechen. Gefällt mir eigentlich noch besser.

Kyan

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« Antwort #8 am: 19. Oktober 2014, 12:09:55 »
Danke für diesen Beitrag / Thema, da ist mir grade aufgefallen, das Schild doch nicht so gut ist, wie ich anfangs dachte.