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Autor Thema: Krieg der Spinnenkönigin  (Gelesen 31617 mal)

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Sensemann

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #15 am: 03. Oktober 2004, 22:44:28 »
 Ich nehme mal die Antwort vorweg( B-) ):Die Gruppe hat ja schon das kleine Abenteuer Rtttoee hinter sich und das sind die Überlebenden bzw. neuen Gefährten...

Calivar

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #16 am: 03. Oktober 2004, 22:48:32 »
Zitat von: "Sensemann"
Ich nehem mal die Antwort vorweg:Die Gruppe hat ja schon das kleine Abenteuer Rtttoee hinter sich und das sind die Überlebenden bzw. neuen Gefährten...
Das habe ich dem bisherigen Posts auch entnommen. ;)
Nur trotzdem frage ich mich, wieso 5 Level Unterschied? Ich würde es als Spieler des Rangers (Drow-Ranger Level 8) nicht so super finden, wenn ich bei Begegnungen, wo die Klerikerin nur müde Lächeln muss, ständig am Rande des Todes bin...
Ich hatte mal eine Erfahrung, da war ich Level 1 und alle anderen Level 7-8. Und ich kann sagen, dass es nicht wirklich toll ist. Klar ist das nicht direkt zu vergleichen aber selbst im Mid-Level-Bereich sind 5 Level Unterschied krass!

Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #17 am: 04. Oktober 2004, 00:54:53 »
 Naja, wie du sicher mitgelesen hast ist Seraphee die einzige welche von Anfang (d.h. Stufe 4) an mit dabei war. Und selbst sie ist einmal gestorben (und wäre dann wahrscheinlich noch eine Stufe höher).

Vor relativ kurzer Zeit sind einige SC gestorben und die Spieler mussten sich neue SC erschaffen. Diese habe ich großzügigerweise mit ECL 10 anfangen lassen. Zu diesem Zeitpunkt war der niedrigste SC ECL 11. Und sicher wollte ich die neuen nicht so hoch anfangen lassen wie einen bestehenden SC, der wenn er abkratzt schlechter wäre. Irgendwo muss Strafe für den Tod schon sein! Der Ranger z.B. ist einmal gestorben, deswegen hat er eine Stufe verloren! Und der Chitine muss noch einmal steigern, ist also eigentlich schon ECL 11 (wußte aber noch nicht als was er aufsteigt).

Außerdem bin ich mit den EP relativ hart, d.h. wenn ein Spieler nicht da ist bei einer Sitzung, erhält dessen Charakter keine EP! Das kommt leider öfter mal vor (irgendeiner fehlt immer... <_<)
Ich finde das aber nicht so tragisch, da die niedrigen Charaktere viel schneller aufsteigen und spätestens in 3-4 Sitzungen aufgeholt haben werden (d.h. nicht mehr so weit unter der Priesterin sein werden)

 
Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
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Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #18 am: 04. Oktober 2004, 16:15:12 »
 So, ich möchte hier noch einen NSC vorstellen, der ursprünglich ein SC war aber leider nicht mehr gespielt wird. Vielleicht wird sich früher oder später nochmal ein Spieler seiner annehmen. Bis dahin spiele ich ihn weiter als NSC.

Karashun Dlean Del`Amatar, Erstgeborener Sohn (male draegloth, Barbarian1): Hervorgegangen aus der unheiligen Union der Mutter Oberin des Hauses und einem Glabrezu während der Graduierungszeremonie von Tier Breche ist Karashun eine wilde Kraft der Zerstörung, der nur auf die Worte der Priesterinnen hört. In seinen Adern fließt das Blut von Drow und Tanar`Ri. Er ist liebt es zu Töten, rein um des Tötens Willen und verspeist seine Feinde oft nach dem Kampf. Er ist ein Meister des http://www.wizards.com/default.asp?x=books/fr/fightstyle' target='_blank'>Phindar Streeaka, eines Kampfstiles den nur wenige Drow beherrschen!

Und hier könnt ihr ihn in seiner Vollen Pracht sehen:


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Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #19 am: 18. Oktober 2004, 15:41:26 »
 So, alle die auf den Beginn meiner Story Hour gewartet haben (hoffentlich viele) können nun aufatmen. Es geht los bzw. weiter!

03. Tarsak im Jahre 5.289 Menzoberranzyr Zeitrechnung

Man schreibt den 3. Tarsakh als die Gruppe um Seraphee das erste mal seit langer Zeit wieder Menzoberranzan betritt. Fast ein Jahr ist nunmehr vergangen seit Seraphee und ihre Gefolgsleute auszogen um den schändlichen Kult des Ghaunadaur zu vernichten. Für die meisten bedeutete es der streea, den Tod im Dienste Lolths, und von der ursprünglichen Gruppe lebt nur noch Seraphee Dlean Del`Amatar. Doch selbst sie musste einen hohen Preis zahlen, wurde sie von Lolths Macht vor dem Reich des Todes bewahrt um ihre Aufgabe vollenden zu können. Und vollendet wurde die Aufgabe.  Die Gruppe drang bis in die Ebene des Feuers vor um den Auserwählten Ghaunadaurs endgültig zu vernichten und selbst Imix, der Fürst der Dunklen Feuerelemente konnte sie nicht aufhalten. Sie sind durchs elementare Feuer gegangen, und doch stehen sie heute hier und leben um von ihren Taten zu berichten.

Zielsicher führt Seraphee die Gruppe vorbei an einer großen Klauenähnlichen Schlucht, zum Stadtviertel Ostmyr, wo hauptsächlich gewöhnliche Leute leben, einschließlich Söldnern und gewöhnlichen Kaufleuten, vorbei an den prachtvollen Stalagmitenanwesen der Adligen. In ihrer Siegesfreude lässt sie ihren Blinden Ogersklaven (eine Errungenschaft aus dem Tempel des Elementaren Bösen) trommeln, um ihre Ankunft gebührend bekannt zumachen. Schließlich erreichen sie das Anwesen von Haus Dlean Del`Amatar, dem 19 Hause Menzoberranzans – ein hoher gewundener Turm der bis zur Decke (die hier niedriger ist als im Rest der großen Höhle) reicht. Geschickt wurden der Stalagmit und die Stalagtiten ausgehöhlt und mit dünnen Brücken verbunden und magisch verstärkt. Eine breite Treppe windet sich um den Hauptstalagmiten herum, bis zum Haupteingang, einem spinnennetz-förmigen Tor flankiert von eine Hauspatrouille. Die Fenster und Galerien sind mit purpurfarbenen Feenfeuern geschmückt, und auf einer dieser Galerien, hoch oben, beobachtet SiNeerlay, die Muttermatrone des Hauses ihre Ankunft.

Eine Ehrengarde erwartet bereits Seraphee und die Diener des Hauses nehmen sich sofort der Wünsche der heimgekehrten an und weisen den Neulingen (Phandoorl, Ghaundan und Caullum) Zimmer zu. Der Duergar Barak wird zusammen mit den anderen Monstern, welche die Drow im Tempel des Elementaren Bösen versklavten in die Sklavenpferche gebracht. Unter diesen befinden sich einige Oger, weniger als eine Handvoll Grottenschrate (die in die Höllenmaschine geworfen wurden, nur 4 überlebten diesen Prozess, verfügen nun aber über Dämonische Körperglieder), und Hobgoblinsklaven. Seldszar, der Leibdiener der Muttermatrone richtet Seraphee aus das die Heimgekehrten sich in 1 Stunde in ihrem Thronsaal einfinden sollen...

Eine Stunde später finden sich die Charaktere vor dem Thronsaal der Mutter Oberin ein: Sie kommen an dem gebogenen Eingang zum Thronsaal an, der von zwei Säulen flankiert die  mit edlen Spinnenschnitzereien verziert sind. Zwei weibliche Elitekriegerinnen mit Langspeeren halten hier Wache. Steinerne Stufen führen hinauf in den eigentlichen Saal. Der große Saal ist in ein zwielichtiges gespenstiges Licht getaucht, das von 8 fahl glühenden grünen Lichtkugeln an der Decke strahlt. Im Zentrum des schwarzen Fußbodens ist ein goldenes Spinnenornament eingelassen. An den Wänden hängen kunstvolle Wandteppiche mit Spinnenstickereien und Banner mit dem Symbol eures Hauses. Die gesamte Adlige Familie ist anwesend: Die Muttermatrone SiNeerlay sitzt auf ihrem spinnenverzierten Thron zu dem eine Treppe aus Illithiden-Schädeln hinauf führt. Sie trägt ein fast durchsichtiges Kleid aus Spinnenseide, welches ihre perfekte Figur gut betont, zusammen mit hohe ledernen Stiefeln. Ihre weißen Locken umrahmen ihr makelloses Gesicht. Zu ihren Füßen sitzt ihre erstgeborene Tochter Yasraena und ihre Nichte (ein Cousine Seraphee und Schwester Ghaundans) Velesta, allesamt Hohepriesterinnen der Lolth. Hinter dem Thron, wie ein Schoßhund SiNeerlays, lauert Karashun, der vierarmige Draegloth.
In einem Halbkreis vor dem Thron, knien die Männer des Hauses: Nym Ryltar, der große schlanke Dunkelelf, der für das Amt des Hausmagiers außergewöhnlich jung ist. Gekleidet ist er wie üblich in seiner offensichtlichen Lieblingsfarbe schwarz. Er trägt an Schmuck ein zierliches goldenes Stirnband mit Edelsteinen und goldene Armbänder. Sein langes glattes Haar trägt er offen. Neben ihm steht Sorn, Waffenmeister und Patron der Mutter Oberin. Er ist ungewöhnlich muskulös und breit gebaut für einen Drow und hat ebenfalls langes weißes Haar. Er trägt einen Umhang aus Rothewolle, einen breiten Gürtel mit Spinnenemblem und eine dunkle Hose. Die Charaktere treten ein und alle - bis auf Seraphee - knien ebenfalls nieder. Dann richtet die Muttermatrone das Wort an die versammelte Menge:

„Der Ruhm eurer Taten eilt euch voraus meine Tochter. Die Spinnenkönigin hat uns ihre Gnade erwiesen und eine ihrer Zofen gesandt um von deinem Sieg zu berichten. Sogar Quenthel Baenrae, die Herrin Arach-Tiniliths hat von deinen Taten gehört. Berichte uns was genau sich an dem blaphemischen Ort, den sie Tempel des Elementaren Bösen nannte, zugetragen hat! Ich will die Einzelheiten erfahren. Und erklärt mir was dieser Abschaum in meinem Thronsaal zu suchen hat (an den Duergar gerichtet, der sich kaum noch zu rühren traut) “

Seraphee berichtet die vollständige Geschichte wie sie den Auserwählten Ghaunadaurs in der Ebene des Feuers stellten und sogar Imix, den Prinz der Bösen Feuerelemente besiegten, danach stellen sich alle Neuzugänge vor und Seraphee macht den Vorschlag diese in das Haus aufzunehmen um die Verluste unter den Adligen auszugleichen die durch den Kampf gegen den Kult des Elder Elemental Eye`s entstanden(den Duergar natürlich nur als Sklave). Die Mutter Oberin zieht verächtlich eine Augenbraue hoch und möchte das Karashun  das Geschenk das Seraphee ihm mitbrachte, nämlich die Rings of Forceamor aus Rtttoee an dem Duergar ausprobiert. Der Draegloth reagiert blitzschnell, schon allzu lange hat er kein Blut mehr Klauen und Lefzen gespürt und geschmeckt. Er reißt den noch immer kauernden Barak nach oben und beginnt mit seinen langen Kampfklauen mächtige Hiebe auszuteilen und stark blutende Bisswunden zuzufügen. Doch Barak geht seinerseits schnell in die Offensive und schlägt mit seiner psionisch mit seinem Arm verschmolzenen Zwergenaxt nach dem Halb-Tanar`Ri und kann ihn auch schwere Wunde zufügen. Die beiden scheinen sich ebenbürtig zu sein und die Muttermatrone beendet den Kampf. Sie möchte aber noch feststellen ob dieser Phandoorl aus Ched Nassad würdig ist in die Reihen des Hauses Dlean Del Amatar aufgenommen zu werden und ordnet ein Magierduell zwischen dem Hausmagier Nym Ryltar und Phandoorl an... hier und jetzt!


Ich hoffe es hat euch soweit gefallen. Über Feedback freue ich mich immer. Nur das belebt eine SH und macht Laune weiterzuschreiben.

Seid gespannt wie es weitergeht!
Wer wird das Magierduell gewinnen?
Was hat die Mutter Oberin den SC sonst noch mitzuteilen?
Wer wird als nächsten zum Sklaven degradiert?  :D
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
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Regis

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #20 am: 18. Oktober 2004, 16:42:51 »
 Hechel ja wissen will :-)

 
Wir hören nicht auf zu spielen weil wir ÄLTER werden, sondern werden ALT wenn wir aufhören zu spielen.

Grille

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #21 am: 18. Oktober 2004, 20:09:39 »
 Moin Moin!

Weiter. Ich warte auf eine ganz bestimmte Stelle .

Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #22 am: 19. Oktober 2004, 10:55:17 »
 Das Magierduell

Sofort ziehen sich die SC zurück um außerhalb der Gefahrenzone zu sein und Nym Ryltar und Phandoorl beginnen kurz zu beratschlagen. Sie beschließen ein Duell nach den alten Regeln der Magie aufzuführen die Mystra dem Zaubergewebe einverleibt hat. So ist das Duell auf keinen Fall tödlich und jeder kann seine zerstörerischsten Kampfzauber benutzen, ohne jemanden außerhalb der schimmernden magischen Arena in Form einer Halbkugel zu verletzen die sich nun um die beiden herum bildet.
Spöttisch verbeugt sich der Hausmagier vor dem Emporkömmling und bietet ihm eine kurze Vorbereitungszeit an, doch Phandoorl heißblütig und ungeduldig schlägt dieses Angebot glatt aus – er benötige keine Vorbereitung meint er mit einem gelassenen Grinsen.

Kaum hat er diese Worte gesprochen, beginnt Nym Ryltar auch schon mit den Gesten und Zauberformeln für seinen Eröffnungszauber: „B'luthel d'ussvelusscal elgg ussta ogglinn“ und ein grüner Strahl aus ätzender Säure schießt aus der Handfläche Nym Ryltars auf Phandoorl zu. Dieser versucht in aller Eile einen Gegenzauber (Dispel Magic) zu wirken, scheitert aber. Durch die Magie der Magierduell-Arena, wird der Zauber jedoch stark abgeschwächt, so das er keinen tödlichen Schaden verursacht, doch die Säure ätzt weiter.
Nun ist Phandoorl an der Reihe seinen ersten Zauber zu wirken, einen defensiver Natur um kein so gutes Ziel mehr für den Hausmagier abzugeben. Doch als noch während er den Zauber spricht, bemerkt Nym Ryltar seinen Trick und wirkt hastig einen Gegenzauber und wirkt der Unsichtbarkeit entgegen. Noch während er den Gegenzauber wirkt beginnt er schon die Worte für seinen nächsten vernichtenden Zauber zu zischen: „Faer b'luthel del nizzre usstan lar dos“ und diesmal schießen 2 tödliche Blitze (twinned lighning bolt) auf Phandoorl zu, der gerade noch rechtzeitig einen Magie bannen wirkt und so dem Zauber entgegenwirkt. Langsam, so denkt er sich, wird es Zeit offensiver zu werden und er schleudert einen knisternden Feuerball auf den anderen Drowmagier. Dieser vermag jedoch nicht die Zauberresistenz des Hausmagiers zu durchdringen und er lacht höhnisch.
Zeit für eine kleine Verwandlung, die diesem hochnäsigen Emporkömmling angemessen ist und er beginnt die Worte einer Böswilligen Verwandlung zu rufen. Phandoorl kann dem nichts entgegensetzen und er beginnt zu schrumpfen. Seine Ohren wachsen, knicken ab und seine Haut beginnt sich grün zu färben. Als die Verwandlung beendet ist hat Phandoorl die Gestalt eines widerwärtigen Goblins! Lolth sei Dank hat er sein Bewusstsein bewahrt. An diesem Punkt beginnt Nym Ryltar zu lachen und fragt ob das Duell damit beendet sei, er hätte ihm auch die Gestalt eines noch geringeren Wesens geben können, wie einem Wurm oder einer Schnecke. Doch Phandoorl und die Hohepriesterin Seraphee bestehen auf einer Fortsetzung des Magierduells. Und hier ist auch der Wendepunkt. Nym Ryltar, nicht auf einen so langen Kampf vorbereitet gingen langsam die Sprüche aus, während es Phandoorl ständig schaffte seine Zauber zu countern (Hexenmeister mit Dispel Magic sind in einem Magierduell kaum zu schlagen haben wir festgestellt). Aber auch Phandoorl hatte starke Probleme den Hausmagier zu verletzen, da dieser inzwischen eine Geringere Kugel der Unverwundbarkeit erschaffen hatte. Doch dann setzte Phandoorl alles auf eine Karte und wirkte seinerseits eine Böswillige Verwandlung mit welcher er den Hausmagier in genau jene Kreatur verwandelte die er vorhin erwähnte – einen Wurm! Und er hatte Erfolg. Anschließend wirkte er einen Flammenschild und las den Wurm auf der sich vor Schmerzen in seiner brennenden Hand wand. Somit war das Duell entschieden. Phandoorl hatte den Sieg davon getragen!
Man verwandelte beide wieder in ihre alte Gestalt zurück und Nym Ryltar war offensichtlich zutiefst erbost so erniedrig worden zu sein. Zwar hat Phandoorl sich seinen Platz im Hause Dlean Del Amatar verdient, doch Nym Ryltar ist nun nicht mehr so gut auf ihn zu sprechen!  
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Calivar

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #23 am: 19. Oktober 2004, 11:19:18 »
 Hört sich aber nach einem geschenkten Sieg an!

Gerade ein Magier würde wohl kaum einem anderen Magier in eine Form polymorphen, in der dieser weiterhin zaubern kann.

Hier war der Meister zu nett!!  ;)  

Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #24 am: 19. Oktober 2004, 11:26:20 »
 Danke! So bin ich halt. B-)

Aber das Duell war sehr hektisch (eigentlich kann man glaub ich nur in kleine Tiere und kleinere verwandeln), und ich hab vielleicht etwas geschlampt. Eigentlich dachte ich auch der Spieler gibt sich geschlagen an diesem Punkt (er durchdrang die ZR fast nie, und dann noch die Geringer Kugel der Unverwundbarkeit). Auf Lange Sicht hat er dann nur gewonnen weil dem Magier die Zauber ausgingen (Phandoorl hatte schon sehr wenig hp).

Übrigens: Das Duell wurde nach den Regel aus Magic of Faerun ausgetragen!
 
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Calivar

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #25 am: 19. Oktober 2004, 11:35:04 »
 Trotzdem schön! ;)

Das Duell zwischen dem Draegloth und dem Duergar war doch ein Player vs. Player-Duell, oder?! Hätte da einer sterben können?
Finde P vs P immer sehr kritisch...

Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #26 am: 19. Oktober 2004, 11:45:47 »
 Danke für die Blumen.

Nein der Draegloth war ein NSC, er wurde früher mal als SC gespielt. Der betreffende Spieler spielt aber nicht mehr mit und somit wurde er zum NSC. Er ist jetzt sozusagen Reserve, wenn mal jemand stirbt und den Draegloth spielen möchte kann er gern (aber die meisten wollen lieber eigene SC erschaffen und nicht einen schon gespielten verwenden). Glück für mich, ich spiele diese Bestie nur zu gern (und jage den anderen Angst ein)  :D  
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Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #27 am: 19. Oktober 2004, 15:28:43 »
 Eine große Ehre

Nachdem die beiden Magier wieder in ihre alte Gestalt zurückverwandelt wurden erhebt die Muttermatrone SiNeerlay wieder das Wort:

„Es besorgt mich das so viele unseres Hauses sterben mussten um diesen Kult zu vernichten. Doch es geschieht alles zum größeren Ruhm der Spinnenkönigin. Wir haben unser vergossenes Blut hundertfach aufgewogen! Und nun, da wir siegreich sind können wir uns der Gunst der Spinnenkönigin gewiss sein. Die Schwachen wurden ausgemerzt und die Starken leben, so wie es Lolths Wunsch ist. Und dir meine Tochter wird eine große Ehre zuteil: Als Belohnung für deine Dienste wirst du zur Lehrerin an der Akademie befördert. Quenthel Baenrae persönlich hat zugestimmt und mich gebeten dir dieses Angebot zu unterbreiten. Damit wärest du die erste Priesterin unseres Hauses die an der großen Akademie unterrichtet. Entscheide dich weise und erfülle dein Haus mit Stolz! Wirst du das Amt annehmen?“

Seraphee (und auch ihre ältere Schwester Yasraena, da sie erwartet hatte als erstes zur Akademie zu kommen) war überrascht von diesem plötzlichen Angebot, und ihre Gedanken begannen sofort zu kreisen, außerdem möchte sie aktiv Lolths Willen durchsetzen und nicht an der Akademie versauern. Sie brachte zum Ausdruck das sie nicht sehr begeistert ist von diesem Lauf der Dinge und gerne weiter im Haus dienen möchte. Darüber war Mutter Oberin SiNeerlay nun gar nicht erfreut, war sie doch schon in der Erwartung die Macht ihres Hauses endlich an die große Akademie ausdehnen zu können. Und ihre verzogene Tochter, gerade erst aus dem Unterreich zurückgekehrt, wagt es auch nur ernsthaft in Erwägung zu ziehen dieses Angebot abzulehnen!

„ Ich habe Nym Ryltar angewiesen ein Fest zu Ehren deiner wahrscheinlichen Ernennung und eures großen Sieges auszustatten. Es wird in 2 Tagen im Stolz Menzoberranzan`s stattfinden und viele wichtige Würdenträger der Stadt werden da sein. Es wird ein großes Fest, und die Meisterin der Akademie wird ebenfalls da sein. Bis dahin solltest du entschieden haben. Wenn du Quenthels Angebot ablehnst wirst du ihr das persönlich sagen!“

Auf dem Basar Menzoberranzans
Nach der Unterredung im Thronsaal zogen sich die SC zurück und später am Tag machte man sich auf zum Basar um ein paar Einkäufe zu tätigen.
Der Basar pulsiert vor Leben und Händlern. Überall gibt es neue Waren und Wunder zu bestaunen. Es gibt Bestienhändler, schmierige Drogenverkäufer, Lebensmittelhändler, Sklavenhändler, Duergarschmiede die ihre Waffen und Rüstungen an den Man bringen. Nicht weniger interessant als die Auslagen der unterschiedlichsten Händler sind die Kunden die über den Basar streifen, scheinbar jede unterirdische Rasse ist hier anzutreffen: Gedankenschinder, Duergar, Kuo-Toa, Koboldsklaven, Grottenschrate, Bewohner der unteren Ebenen und natürlich Drow. Keiner der SC dachte auch nur annähernd daran sich passende Kleider für das kommende Fest zuzulegen. Statt dessen wurde Schlaf- und Lähmgift (Drowgift & Skorpiongift) gekauft, eine Karte Menzoberranzans in Auftrag gegeben und der Tunnelläufer Ghaundan erstand auf dem Basar einen Cavvekan, einen sogenannten Höhlenhund. Oberflächlich betrachtet ähnelt dieses Tier einem Hund, jedoch hat es kein Fell sondern weiche, samtne schwarze Haut und eine Fledermausähnlich Schnauze.

Als die Gruppe fast eine ganze Stunde in dem Giftladen zubrachte, wurde es Phandoorl langweilig und er begann allein durch die Gassen zu streifen, auf der Suche nach einem guten Badehaus. Leider hatte er sich schon nach kurzer Zeit verirrt (immerhin kommt er aus Ched Nassad und dies ist sein erster Besuch in der Stadt der Spinnen). Er versuchte sich am Narbondel zu orientieren und kam auf seinem Weg dahin an einer exzellenten Schenke vorbei, wo er dann den Rest des Abends verbrachte. Ein paar Gläser Wein später war das Badehaus vergessen und er musste sich auf  Tensers Schwebender Scheibe nach Hause tragen lassen und seinen Rausch ausschlafen. Seraphee besuchte währendessen den Hausmagier, bei dem sie vor ihrer letzten Abreise zum Tempel des Elementaren Bösen einen Drachenschuppenpanzer in Auftrag gegeben hatte um diesen abzuholen. Der Chitine, der noch kein Zimmer zugewiesen bekommen hatte, machte es sich an einer der Decken bequem und spann dort seine Netze. Und so vergeht die Zeit bis zum Fest relativ ereignislos...

Verpasst nicht die nächste Aktualisierung!

-Wie wird sich Seraphee entscheiden?
-Was geschieht auf dem großen Fest?
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Calivar

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #28 am: 19. Oktober 2004, 16:00:39 »
 Ich finde, dass Du das Flair von Menzoberranzan hervorragend teransportierst.

Weil Du das so gut machst, übe ich trotzdem etwas Kritik und hoffe Du bist mir nicht böse:

Eine Matronin würde IMO die Tochter, selbst eine so bekannte, nicht wählen lassen, sondern es befehlen!

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Dirayn

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #29 am: 19. Oktober 2004, 16:14:48 »
 Hi,

sehr nette Story-Hour. Calivar kann ich da nur zustimmen, wobei ich sagen muß, daß man nie wissen konnte, was die Mutter Oberin mit ihr anstellt, sollte sie das Angebot ausschlagen. Alleine die Order, dieses Quenthel persönlich mitzuteilen, hat schon was sadistisches oder liegt euch nichts an kleinen Fingern....? hehe

MfG

Dirayn
Can I be the leader? Can I, can I? Woah!!! Yeahh, I'm the leader, I'm the leader! - - Ok, what shall we do?

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