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Autor Thema: Krieg der Spinnenkönigin  (Gelesen 31728 mal)

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Grille

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #60 am: 17. November 2004, 22:40:43 »
 Moin Moin!

Ich kann mir schon denken, was passiert ist.

Ex Caullum Drowtöter (nun

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #61 am: 18. November 2004, 16:19:31 »
 Du kennst ja sicher das Temperament unserer Priesterin, deshalb muss man als Unterkreatur, bzw. als Mann äußerst vorsichtig sein.
Und wenn mans nicht ist, dann ist die Schlangenpeitsche noch die mildeste Bestrafung.

Calivar

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #62 am: 18. November 2004, 16:32:22 »
 Wird die Klerikerin auch von einer Frau gespielt?!

Pestbeule

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    • Blog zur aktuellen Königsmacher-Kampagne
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #63 am: 18. November 2004, 17:17:20 »
 Nein, die Klerikerin wurde mal von einer Spielerin gespielt, die leider nicht mehr mitspielt. Sie wurde später von einem anderen Spieler übernommen.  
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Seraphee Dlean Del'Am

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #64 am: 18. November 2004, 20:14:56 »
 "Wieder ein Leben und ein Narr voneinander getrennt!"

Die Hohepriesterin wendet sich ab und krault ihren dämonischen Bruder, der Caullum zuvor alle vier Arme ausgerissen hat, nachdem der Chitine von vier Finsteren Geschossen von der Höhlendecke gezaubert wurde.

"Und dabei war ich es, der ihn aus der Sklaverei, in Ched Nasad geholt hat. Diese Undankbare Unterkreatur. Sogar unseren Hausmagier habe ich angewiesen, ihn den Umgang mit Magischen Gegenständen zu lehren, ja sogar mit Wundersamen Gegenständen hatte ich ihn ausgerüstet."

Immerhin hat sein Tod noch den Nutzen, dass es den anderen Männern ein Lehre sein wird, was passiert, wenn man versucht eine Hohepriesterin zu hintergehen.

(P.S. wann schreibst du weiter Pestbeule? Alle wollen wissen ob der Duergar-Meuchler endkommt und wie es weiter geht in Menzoberranzan)
 

Relonnarr (Ex Caullum)

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #65 am: 19. November 2004, 19:23:42 »
 Die Priesterin ist aber dennoch ziemlich mutig, in abetracht, ihrer momentanen Situation.
Nicht dass die Männer noch Rebellieren  :D
Doch trotz der Trauer des Todes meines geliebten Chitinen, bin ich total gierig darauf meinen neuen Charakter zu spielen. Ich hab mir ja auch alle mühe gemacht, ihn auszuarbeiten und hab auch mal meine Zauber auf drowisch übersetzt, was wie ich anmerken will ein akt der Verzweiflung war.
Ausserdem hoffe ich doch mal, dass mein 5. Charakter in dieser Todesgruppe mal länger als 3 oder 4 Spielabende überlebt.

Pestbeule

  • Mitglied
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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #66 am: 23. November 2004, 14:55:59 »
 Vendui jal,

endlich geht es etwas weiter. Wir haben schon 2 mal gespielt ohne das ich hier aktualisiert habe. Ich hoffe ich vergesse nichts Wichtiges.

@meine Spieler: Bitte nicht soviele Intime-Kommentare. Das ist kein Intime Forum!  ;)  Meinungen, Kommentare, Anmerkungen und Ergänzungen könnt ihr schon reinschreiben.

@all: Danke für die positive Resonanz. So hab ich auch Lust weiterzuschreiben.  :)

@Rellonnar: Das hoffe ich doch auch! :D

Der Spinne vom Netz gesprungen
Während Ghaundan mit dem Tod rang, waren die anderen Drow gerade dabei die letzten Unterkreaturen zusammenzutreiben um sie zurück ins Haus Dlean Del`Amatar zu führen, wo sie in die Reihen der anderen Sklaven aufgenommen werden sollen. Dabei fiel ihnen auf das Ghaundan fehlte und schnell wurden kleine Suchtrupps zusammengestellt, die ihn ein paar Viertel entfernt fanden. Gerade noch rechtzeitig um ihn von der Schwelle des Todes zu retten. Seraphee heilte Ghaundan komplett und gab ihm den Auftrag diesen neuen Meuchelmörder ausfindig zu machen und ihr tot oder lebendig zu bringen. Dann machte sie sich mit den anderen Drow auf um die neuen Sklaven zurückzubringen. Der Ertrag war nicht schlecht, immerhin ein gut über 2 Dutzend Gnolle und 2 Hügelriesen konnten lebendig gefangen werden! Dies würde die Mutter sicher freuen.
Ghaundan setzte sich auf die Spuren des Duergar-Assassinen und suchte nach Blut und sonstigen Spuren die er hinterlassen hatte.

Und er wurde auch bald fündig. Ein klare Spur führe aus den Straßen des Gestanks heraus, ins Viertel Ostmyr. Die Spuren endeten vor Symerra`s Gasthaus, einer Menschenmagierin der Oberfläche die vor langer Zeit im Unterreich gestrandet war und aus ihrer Notlage heraus eine Taverne eröffnete. Ghaundan betrat die Taverne, die so ganz anders eingerichtet war als die Trinkgruben die er manchmal besuchte – scheinbar versuchte die Frau etwas von der Atmosphäre der Oberfläche hier unten in der Drowstadt widerzugeben. Im Kamin prasselte ein Feuer, und die Möbel waren aus teuerem, stabilen Holz der Oberfläche. Auch Bilder die an das Leben an der Oberfläche erinnerten hingen an der Wand. Sich als Kunde tarnend bestellte Ghaundan erst einmal ein Sporenpilzbier und musterte die Gäste: ein paar Menschen der Oberwelt, wahrscheinlich Calshiten die hier unten Geschäfte Sklaven verkauften, nur wenige Drow. Aber nirgends ein Duergar. Also beschloss er die Besitzerin nach einem Zimmer zu fragen, so das er sich oben umsehen könne. Eine Goldmünze ärmer, glitt er leise nach oben und entdeckte schon bald wieder eine Blutspur vor einer der Türen. An der Tür lauschend hörte er laute Geräusche, Möbel die verschoben wurden, Sachen die auf den Boden fielen.
 
Sicher das der Duergar in diesem Zimmer war, versuchte er ihn zu überraschen. Er schlich durch den Hinterausgang aus der Taverne und schwebte vor dem vermeintlichen Fenster des Assassinen nach oben. Dieser allerdings hatte den Verfolger schon gehört und sich auf dem Dach des Gebäudes versteckt. Während Ghaundan in das Zimmer schwebte wollte der Duergar leise flüchten, doch er hatte den Höhlenhund Ghaundans vergessen der als Wache unten wartete und plötzlich laut losbellte. Der Duergar war ertappt. Sharr, der Cavvekan erhielt von seinem Herrn einen Angriffsbefehl, während dieser mit seiner Handarmbrust den Duergar-Meuchler unter Beschuss nahm. Doch mit der Hund war allein im Nahkampf dem Assassinen nicht gewachsen und musste schon nach einem kurzen Schlagabtausch fliehen. Ghaundan sprang aus dem Fenster und mischte im Nahkampf mit, da seine Schlafbolzen nicht die gewünschte Wirkung hatten. Jetzt endlich konnte der den Kampf für sich entscheiden. Er brachte den ohnmächtigen Gegner auf sein altes Zimmer in der Taverne um ihn noch zu befragen bevor er ihn zurück brächte. Nachdem er erwachte stieß er sofort eine Warnung aus: „Tötet mich und ihr zieht euch den Zorn der Forek-Erek Naek zu!“ Diese Drohung hatte scheinbar sofort die gewünschte Wirkung, waren doch die Klingenlosen Scheiden, eine Gruppe von Duergar Assassinen sehr berüchtigt und gefürchtet. Wenn man sie anwerben will, so soll man zu einer bestimmten Höhle an den Ufern des Dunkelsees kommen. Es heißt auch das sie Kontaktleute im ganzen Unterreich haben. Im Austausch gegen Informationen versprach Ghaundan den Meuchler freizulassen. Der Meuchler erklärte das er von seinen Vorgesetzten den Auftrag erhalten habe Seraphee zu töten. Von wem dieser Auftrag genau kam, könne er nicht sagen. Den Auftraggeber hat er niemals persönlich gesehen, zum Schutze der Auftraggeber und des Meuchlers. Mit diesen Informationen und der Zusicherung das der Duergar nicht noch einmal versuchen würde die Priesterin zu töten, hielt Ghaundan sein Versprechen und ließ ihn leben und kehrte zu seinem Haus zurück um Seraphee Bericht zu erstatten.
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Diese war ganz und gar nicht begeistert von seinem Vorgehen und sehr wütend darüber das ihre Befehle so missachtet wurden. „Ihr werdet euch selbst eine Bestrafung ausdenken um euer Versagen zu entschuldigen! Und wenn ihr meine Befehle jemals wieder so missachtet, werdet ihr sterben!“ Ghaundan schluckte tief und überlegte sich rasch eine Bestrafung. Widerstrebend zog er seine Flammende Klinge die einst im Feuertempel des Elementaren Bösen erbeutet wurde, ließ sie entflammen und schnitt sich die Hände auf und verbrannte sie gleichzeitig. Er konnte sie tagelang nicht mehr vernünftig einsetzen.

28. Elesias: Das Schweigen Lolths
Die Zeit verstrich und die Wunden heilten. Der Hexenmeister Phandoorl hatte inzwischen Gefallen daran gefunden Wundersame Gegenstände zu erschaffen und sie anschließend auf dem Basar über Mittelsmänner zu verkaufen, um sich so Geld zu beschaffen um sich selbst eines Tages mächtige Gegenstände erstellen zu können. Ghaundan war mit dem Training seines Cavvekan beschäftigt und Seraphee inzwischen wieder zur Akademie zurückgekehrt.

Als Seraphee an diesem Morgen aus ihrer Trance erwachte fühlte sie sich seltsam leer und ausgelaugt. Als sie durch die Hallen von Arach Tinilith schritt bemerkte sie das die Gänge leer und ausgestorben wirkten. Noch dachte sie sich nichts dabei und wollte gerade an ihre Morgengebete gehen als ihre Gefolgsfrau, Eclavdra die Dunkle Streiterin Lolths zu ihr trat: „Meine Herrin, ich habe mich versündigt! Bestraft mich. Heute morgen richtete ich meine Gebete an die Göttin, doch sie versagte mir die heiligen Kräfte!“ Jetzt wusste Seraphee warum sie sich so leer fühlte. Auch sie richtete ihre Bitten zur Dunklen Mutter, doch sie erhielt auch keine Antwort. Panik stieg in ihr auf. Ein Gefühl das ihr normalerweise Fremd war. Doch die wurde schnell durch Zorn ersetzt. Sie nutzte ihr Amulett des Kontaktes um mit ihrer Mutter SiNeerlay Kontakt aufzunehmen und herauszufinden warum das Haus aus der Gunst der Lolth gefallen war. Doch ihre Mutter wusste es auch nicht. Sie wusste nur das sie es geheim halten mussten wenn sie nicht ein gefundenes Fressen für die anderen Häuser werden wollten. Seraphee begab sich sofort ins Anwesen wo alle Adligen des Hauses sich im Thronsaal der Familie versammelten. Ein Mann musste für die Verfehlungen verantwortlich sein! Und sie würden herausfinden wer es war. Der Hausmagier und der Waffenmeister waren schon befragt worden und wiesen blutige Striemen an Körper und Gesicht auf. Nun machte sich Seraphee an die Arbeit bei den restlichen Männern (SC) des Hauses. Einem nach dem andern, unterstützt von ihren Schwestern Yasraena und Velesta. Unter dem Wachsamen Augen der Mutter Oberin folterten sie die Männer, doch keiner hatte wissentlich den Zorn der Dunklen Göttin erregt. Warum wurden ihnen dann ihre Kräfte versagt? Plötzlich hörte Seraphee Quenthels Stimme in ihrem Kopf, die ihr telephatisch mitteilte sofort zu der Akademie zurückzukehren.
Dort waren alle Lehrerinnen versammelt, einige sahen bedrückt aus, andere angriffslustig wie gereizte Nattern. Als alle Versammelt waren wurde das Geheimnis offen ausgesprochen. Keine der Priesterinnen, weder Schüler noch Lehrer, wurde mehr von Lolth erhört. Aus welchem Grund auch immer, die Göttin hatte sich scheinbar von ihnen abgewandt. Entweder um Menzoberranzan zu strafen oder weil sie ihre Gebete nicht mehr erhören konnte! Es wurde gelobt alles Geheim zu halten, vor allem vor den Männern und es sollte alles so weitergehen wie normal. Kein Verdacht dürfe erregt werden. Zu groß wäre die Gefahr das die Männer aufbegehren sollten sie um die Schwäche der Führungskaste erfahren. Und so begann die Zeit des Schweigens...  
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Seraphee Dlean Del'Am

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #67 am: 23. November 2004, 19:50:20 »
 (O.k. ich lass ab jetzt mal meine In-time Kommentare)

Für meine Lolth-Priesterin ist "Lolth's Schweigen" natürlich der Oberhammer, da ich meine Wunder bis Grad 7 ab jetz nicht mehr neu erbeten kann. Das einzige positive ist, dass ich aus dem Tempel des Elementaren Bösen, unmengen an Schriftrollen geplündert habe und mir in Menzoberranzan noch einige wichtige zuvor besorgt hatte, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese aufgebraucht sind. Ab jetzt wird es für unsere gesammte Drowgruppe unglaublich schwer (ohne Heilung, Genesung, Gift neutralisieren, Krankheiten kurrieren und nicht zuletzt Tote erwecken)
Da ich wirklich keine Ahnung habe, wie lang Lolth schweigen wird werde ich ab jetzt wohl nur noch als Kämpferin aufsteigen und vorne mitmischen (mit einer RK von 31! bin ich im Kampf so gut wie nicht zu treffen als Deffensiv-Spezialistin)
 

Pestbeule

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Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #68 am: 03. Dezember 2004, 11:29:59 »
 11. Marpenoth: Veränderungen
Während die Priesterinnen ihr Spiel so gut wie möglich spielten, und die Aggressivität gegenüber Verfehlungen der Männer immer mehr zunahm, bemerkte Ghaundan das einige Männer des Hauses fehlten z.B. einige Soldaten und Diener. Sogar Seldzsar der Leibdiener der Mutter Oberin war verschwunden. Ob sie vor der Peitsche geflüchtet sind die immer häufiger knallt oder bei einer der immer häufiger stattfindenden rituellen Opferungen Lolth dargebracht wurden? Ghaundan wusste es nicht, solange die Priesterinnen ihn verschonen war es ihm auch egal. Immerhin hatte er einen Lichtblick, er bekam mitgeteilt das er in etwa einem Zehntag wieder Patroullien durchs nahe Unterreich, den Mantel führen soll. Ein wenig aus dem Haus zu kommen kann nicht schaden dachte er sich.
Auch Phandoorl spürte Veränderungen. Stets ein Liebhaber von Weinen, vor allem solchen aus Ched Nassad seiner Heimat – bemerkte er schnell das die Weine aus Ched Nassad knapp wurden. Und bald waren sie gar nicht mehr erhältlich. Auf sein Nachfragen hin, erklärte ihm der Händler das seit etwa 6 Zehntagen keine Karawanen aus Ched Nassad mehr eingetroffen seien. Missmutig nahm er es hin, machte sich aber keine weiteren Gedanken darüber.

17. Marpenoth: Die Geburt des Namenlosen
Seraphee bemerkte schon bald nach ihrer gemeinsamen Nacht mit Sorn, dem Waffenmeister des Hauses, dass sie ein Kind von ihm empfangen hatte (und wurde auch immer „rundlicher“). In der ersten Zeit war ihr übel und bald darauf merkte sie das ihr Zyklus unterbrochen war. Sie sandte ihre Gebete zu Lolth und hoffte das Kind möge eine Frau sein. Am siebzehnten Marpenoth war es endlich soweit. Zwar etwas früher als erwartet setzten die Wehen ein und Seraphee`s Dienerinnen riefen die Geburtshelfer. Noch in den Schmerzen der Geburt hoffte sie das es kein schlechtes Omen sei, wenn ihr Kind in dieser schweren, gottlosen Zeit geboren werde. Und immer noch hoffte sie es möge ein Mädchen sein. Doch in einem zumindest wurden ihre Hoffnungen betrogen: Das Kind kam zwar zu früh, aber lebensfähig und stark zur Welt, aber es war „nur“ ein Junge. Schmachvoll wurde das Kind an eine der jüngeren Priesterinnen des Hauses, Velesta, weitergegeben, die sich von nun an als Amme um das Kind kümmern musste. Da fiel ihr auf das sie die Möglichkeit, das es ein Junge wird, nicht einmal bedacht hatte und so war das Kind Namenlos zur Welt gekommen (und dies sollte auch noch einige Zeit so bleiben bis sich Seraphee für einen „wohlklingenden“ Namen für ihren erstgeborenen Sohn entschieden hatte).

18.Marpenoth: Der Prophet
An diesem Abend kroch Caullum, der Chitine wie jeden Abend in seinem Netz in der Eingangshalle. Plötzlich kam einer der anderen Chitinsklaven zu ihm ans Netz und flüsterte mit geheimnisvoller Stimme: “Folge uns “. Daraufhin wandte er sich ab und sie kletterten heimlich aus dem Anwesen in die schlechtesten Viertel der Stadt, die Straßen des Gestanks. Je näher sie den Straßen kamen desto deutlicher konnte Caullum einen monotonen Trommelschlag hören. Zuerst dachte er noch er bilde ihn sich ein, doch dann war er so vernehmlich zu hören das es keine Einbildung mehr sein konnte. Seine Chitinen-Untergebenen führten ihn zu einer alten, ehemaligen Trinkgrube wo sich auch andere Sklaven, große Massen von Goblins, Kobolden, Orks, Grottenschraten und anderen, sicherlich einige Hunderte versammelten. Sie alle schienen auf etwas zu warten und plötzlich ging ein Aufruf durch die Massen: „Prophet, Prophet“! Ein Chitine erschien über der Masse und die anderen Kreaturen nannten scheinbar ihn Prophet. Caullum traute seinen Facettenaugen nicht. Dieser Prophet stachelte die Sklaven an sich gegen ihre Meister zu erheben. Er erzählte ihnen von Gräueltaten welche die Sklaven unter der Drow erleiden mussten und offenbarte ihnen das dies nicht so sein müsse. Wut auf seine Drowherrinnen stieg in im auf. Sie sollten diese Botschaft zu den anderen Sklaven tragen und sich, wenn der Ruf ertönt, wie ein Mann erheben und Herren vernichten. Zum Schluss der Rede ließ der sogenannte Prophet Brandbomben verteilen, Krüge mit einer Flüssigkeit die sogar Stein verzehrte. Diese sollten die Sklaven verstecken und benutzen wenn die Zeit gekommen war. Caullum riss sich ein paar dieser Krüge unter den Nagel und plötzlich hörte man den Ruf eines Glaur-Horns: Eine erneute Jagd. Doch diesmal musste er sich vorsehen, den heute war er nicht der Jäger, sondern der Gejagte. Caullum und seine Gefährten hatten aber keine Probleme die Verfolger abzuhängen, da sie wie Spinnen an der Höhlendecke krabbelten und sich die Jäger auf den Boden beschränkten. Zurück im Haus angekommen, versteckte er die Feuerkrüge in seinem Spinnennetz.

19.Marpenoth: Ein Brief aus Szith Morcane
Endlich war es soweit und Ghaundan befand sich wieder in seiner vertrauten Umgebung, wo er wusste welche Gefahren auf ihn lauern und er sich nicht ständig vor den stets übellaunigen Priesterinnen in Acht nehmen musste, die in seinen Augen so viel unberechenbarer als viele Schrecken des Unterreichs waren. Er führte eine Patroullie an die für die Sicherheit der Stadt mitverantwortlich ist. Schon seit einiger Zeit übte er sich auch im Fallenstellen, da er seine Fähigkeiten als Unterreichscout perfektionieren möchte (angestrebte Prestigeklasse: Dark Hunter aus Complete Warrior). Gegen Ende seines Streifzuges entdeckte er eine Leiche in einem der Tunnel. Nur mit Mühe war sie noch als ein Drow zu erkennen den er einst kannte: ein flüchtiger Bekannter aus Szith Morcane. Seine Gesicht war eine blutige, geschwollene Masse und der Körper war angefressen, als ob jemand große Stücke aus ihm herausgefressen hätte. Ganz eindeutig war dies das Werk von Sichelschrecken. Als er den Leichnam untersuchte fand er einen unversehrten Schriftrollenbehälter den er, bevor die anderen der Patroullien ihn entdeckten, schnell in seinem Piwafwi verbarg. Erst als die Drowstreife nach Menzoberranzan zurückgekehrt war, und er allein in seinem Zimmer war las er den Brief:

Vendui Indrizil,

vielleicht hat dich die Nachricht vom Fall Maerimydras schon erreicht und vielleicht hast du dir Gedanken um meine Sicherheit gemacht. Wie du an meinem Schreiben erkennst, habe ich die Plünderung der Stadt überlebt, wenn auch nur um Haaresbreite. Die Stadt fiel unter den Angriffen von bloßen Abschaum – die Priesterinnen der Spinnenkönigin hatten die Stadt so eingeschüchtert dass nachdem ihre Kräfte versiegten die Verteidiger der Stadt nicht einmal einer Armee aus Goblins, Ogern und Riesen widerstehen konnte. Für eine Weile konnten wir unsere starken Gebiete ohne die Kleriker halten, aber als Haus Chûmav von innen gestürzt wurde waren auch wir besiegt.
Ich schreibe dir nun von Szith Morcane, dem alten Außenposten nordwestlich der Stadt und gebe dieses Schreiben einem Bekannten mit, der sich nun auf den Weg nach Menzoberranzan macht. Vielleicht möchtest du mich besuchen kommen – doch muss ich dich warnen, dass wenn du immer noch an Lolth glauben solltest, hier nicht willkommen sein wirst. Die, welche nun hier herrschen, haben eine neue Aufgabe für die Priesterinnen der Spinnenkönigin gefunden, eine die dir nicht sehr gefallen würde.
Ich weiß nicht ob du dich immer noch an die Hoffnung klammerst das die Spinnenkönigin dir – uns allen- wieder in ihre Gunst erhebt. Aber solltest du dies tun, dann lege ich dir nahe die Situation neu zu überdenken. Es ist nicht zu spät für dich oder unseren Bluteid. Die Herrin der Toten wird dich immer noch begrüßen, so wie sie mich unter ihren Schutz genommen hat. Ganz Maerimydra ist nun ihr Tempel und ihre Diener herrschen jetzt auch hier. Sag ab von deiner falschen Treue zu einer schweigenden Göttin und komm nach Szith Morcane. Trage nicht das Symbol der Spinne. Ich kann Verbündete meines Blutes brauchen und wenn Lolth deine Gebete immer noch ignoriert wirst auch du Verbündete brauchen.

Rhavauz


Nachdem er den Brief gelesen hatte überlegte er ob er, ob er den Inhalt für sich behalten sollte oder wen er ins Vertrauen ziehen könnte. Er überlegte damit zum Waffenmeister Sorn zu gehen, verwarf diese Idee dann aber und entschied sich Phandoorl einzuweihen. Er schlich sich mit ihm hinaus in den Höhlenkomplex des Mantels, wo die Magier ihre neuen Zauber testen, das sogenannte Zaubertestgebiet. Dort erschuf Phandoorl einen außerdimensionalen Raum in dem sie sich ungestört unterhalten konnten (mit Seiltrick).
Die Neuigkeiten in dem Brief waren brisant, und nun konnten sie sich auch einige der Geschehnisse der letzten Zeit besser erklären. Sie konnten sich nun erklären was die Bestrafungsorgie am 28. Elesias sollte, warum die Priesterinnen so gereizt waren, und auch warum so viele Männer fehlten. Sie mussten zum selben Schluss gekommen sein wie sie: Lolth gewährt den Priesterinnen keine Zauber mehr! Es erklärte aber nicht warum die Priesterinnen ihre Macht verloren hatten, oder warum keine Karawanen aus Szith Morcane oder Ched Nassad mehr eintrafen (Haus Dlean Del Amatar unterhält z.B. auch Handelsbeziehungen nach Szith Morcane und hat dort einen Kontor). Sie beschlossen die Informationen geheim zu halten und keinen anderen einzuweihen. Ghaundan übergab Phandoorl die Schriftrolle zur sicheren Verwahrung, Als sie dann den außerdimensionalen Raum des Seiltrickzaubers verließen, war es schon nach dem Tod des Narbondels (Mitternacht in Menzoberranzan) fiel ihnen ein ätzender, brennender Geruch auf. Zuerst dachten sie ein Magier hätte einen neuen Säure- oder Feuerzauber getestet, doch nirgends war ein Magier zu sehen. Das einzige was ihnen auffiel waren dicke Rauchwolken die aus dem Tunnel der zur Haupthöhle führte quoll. Sie schlichen voran und dann erblickten sie die brennende Stadt: Menzoberranzan, die Stadt der Spinnenkönigin stand in Flammen und die Sklaven rebellierten!

Nächstes mal:
- erfahrt ihr was die Helden bei dem Aufstand so alles erleben („überlebten“)
- wird ein finsterer Plan wird in Gang gesetzt
- und die Reise nach Szith Morcane!

ERGÄNZUNG ZUR STORY HOUR - GESCHEHNISSE IN MENZOBERRANZAN[/size=14]

Die Stadt in Flammen
Da standen sie nun, Ghaundan und Phandoorl und blickten auf die brennende Stadt.
Es war der Schwarze Tod des Narbondels. Die Zeit in der die meisten Dunkelelfen bereits zum Schlafen nach Hause gegangen waren. Nur wenige Drow waren noch wach um die  Herrschaft der Unterkreaturen über die Straßen anzufechten, die aus ihren Zwingern ausgebrochen waren um zu töten, zu plündern und zu zerstören.
In der weiten Entfernung konnten die beiden keine Einzelnen ausmachen, doch sie sahen die Horden wie eine große, wogende formlose Masse - wie die lebenden Schleime die bestimmte Höhlen besiedeln - und sie sahen die Feuer die sie legten. Ein fremder, übelriechender beißender Rauch, der vom brennenden Stein kommt, lag in der Luft und überall hört man Goblins kreischen und rufen. Zumindest waren keine Goblins in unmittelbarer Nähe – noch nicht. Die Bürgerlichen und Händler der Drow schienen auf Beistand der Adelshäuser zu warten, aber diese waren offensichtlich selbst beschäftigt. Hier im Stadtviertel Vielvolk gab es erstens kaum Adelshäuser von Rang und aus deren Fenstern und Türmen ihrer Stalagmitenfestungen waren grellweiße und rot glühende magische Entladungen zu sehen, da die Adligen mit ihren eigenen rebellischen Sklaven zu kämpfen hatten. Von hier war so bald keine Hilfe zu erwarten...

Phandoorl und Ghaundan beschlossen den kürzesten Weg zurück zu ihrem Anwesen zu nehmen: Über die Klauenschlucht. Von dort erhofften sie sich am schnellsten zuhause zu sein und den wenigsten Sklaven zu begegenen. Versteckt in den Schatten der Stalagmiten-Häuser schlichen sie davon und mussten mehrmals innehalten, da der Hexenmeister Phandoorl sich sehr schlecht in den Schatten verbarg. Mehr als einmal wäre beinahe eine marodierende Goblinhorde auf die beiden Aufmerksam geworden. Doch nach etwa 15 Minuten war es geschafft und die beiden standen am Rand der Klauenschlucht. Hier wo nach der Zeit der Sorgen Haus Oblodra in die Tiefe gestürzt war. Phandoorl wirkte einen Flugzauber und Ghaundan begann zu schweben und ließ sich von dem Hexenmeister mitziehen. Als sie etwa die Hälfte der Schlucht überquert hatten, bemerkte Ghaundan eine Bewegung an den Felsen! Drider! Er konnte gerade noch rechtzeitig eine Warnung ausstoßen und seine Armbrust anlegen als einer der Spinnenelfen auch schon einen Zauberstab auf Phandoorl gerichtet hatte und eine grünlich-graue Kugel auf den Zauberer abgefeuert hatte. Doch der Hexenmeister hatte nicht wie so viele seiner Studienkollegen seine ganze Zeit mit staubigen Büchern verbracht, sondern auch seine Beweglichkeit trainiert. Mit einem fliegenden Hechtsprung wich er dem Geschoss (Viscid Glob aus UD) aus. Phandoorl nutzte seine erste Gelegenheit zum Zaubern um sich mit Improved Invisibility zu belegen um so aus der Schusslinie zu kommen. Dann bewegte er sich weiter auf den Rand der Schlucht zu, Ghaundan im Schlepptau. Der Waldläufer hatte inzwischen seinen Bolzen abgefeuert, aber außer einer kleinen Wunde nichts angerichtet. Einer der beiden Drinnen war scheinbar ein Krieger, der sie nun mit seinem Komposit-Kurzbogen unter Beschuss nahm. Da Phandoorl unsichtbar war, schoss er auf Ghaundan. Dieser musste schnell feststellen das die Pfeile diese aufgeblähten Driders vergiftet waren. Seine Stärke ließ nach, und er wurde langsam aber sicher gelähmt. Schon musste er sich konzentrieren um seine beiden Kurzschwerter (die er inzwischen gezogen hatte) noch fest im Griff halten zu können. Um nicht weiter zum Ziel der Pfeile zu werden, legte er eine Kugel der Dunkelheit um sich herum, und hoffte seinem Gegner im Nahkampf überlegen zu sein, dank seiner Dunkelelfischen Auftragsklinge (Drow Mission Blade aus UD).
Der Drider ließ sich darauf ein und verschwand in der undurchsichtigen Dunkelheit, während der Hexenmeister-Drider seine angeborene Fähigkeit des Feenfeuers auf Phandoorl wirkte. Doch Phandoorl wollte nicht auf seinen Schutz verzichten und bannte sogleich ohne Probleme den Zauber des Drinnenhexers. Während der Kampf in der Kugel der Dunkelheit sich zu Ungunsten von Ghaundan wendete, konnte Phandoorl nun seinen Gegner Stück für Stück mit seiner Magie auseinandernehmen. Der Hexenmeister war gerade besiegt, als aus der Kugel ein unverwechselbares und dumpfes Aufschlagen ertönte. Kurz darauf erschien der Drinne, und lauschte angestrengt wo sein verbliebener Gegner hin sein könnte. Auch er setzte sein Feenfeuer ein, doch auch dies hatte Phandoorl rasch gebannt. Mit seinem Szepter der Kraft und ein paar Kraftstößen (zu je 10W6 ohne RW) später lag sein Gegner tot am Boden. Gerade noch rechtzeitig konnte er Ghaundan (mehr zufällig, da seine Heiltränke nicht beschriftet waren) einen Heiltrank einflössen und so dessen Leben retten. Gemeinsam machten sie sich auf den Rückweg zu ihrem Anwesen das nun schon in Sichtweite war.

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Währenddessen an der Akademie – Tier Breche. Genauer gesagt Arach Tinilith. Seraphee war gerade zusammen mit Quenthel, Herrin der Akademie auf einer weiteren Patroullie unterwegs, als sie alle von einem lauten metallischen Geräusch aufgeschreckt wurden. In den vergangenen vier Tagen wurde die Akademie jeden Tag von einem Dämonen heimgesucht, von denen jeder einen großen Blutzoll unter den Gläubigen forderte, ehe sie ihr scheinbares Hauptziel, Quenthel Baenre angriffen. Was in tausenden von Jahren nie vorgekommen ist, ist in den letzten vier Tagen bereits vier mal geschehen: Die magischen Verteidigungen von Arach Tinilith wurden durchbrochen. Sollte dies ein neuer dämonischer Meuchler sein, der es auf Quenthel abgesehen hat? Zusammen mit der Herrin von Arach Tinilith und stürmte Seraphee und der Rest des Trupps in die Eingangshalle, mit den zerschlagenden Spinnenstatuen. Die Diamantspat Tore waren erneut aufgebrochen, doch dieses mal war es kein Dämon sondern eine riesige, durchscheinende Hand die mit ausgespreitzten Fingern vor euch in der Luft schwebt als ob sie euch zum Halten bewegen wolle. Dahinter hat ein schlacksiger Drowmagier, Pharaun Mizzrym, Schutz gesucht. Keuchend überbrachte er die Botschaft: “Die Unterkreaturen rebellieren!“
Nach einem kurzen Wortwechsel und einigen Erklärungen brach die Akademie von Tier Breche wie ein großer Wasserfall auf die Stadt herunter. Einige Magier rannten hinter den Priesterinnen her, während andere den Klippenabgrund hinunter schweben. Ein paar verfügten über Flugmagie, die es ihnen gestattete zu fliegen, flatterten durch die Lüfte wie Fledermäuse mit großen dunklen Schwingen.
Das erste Ziel des Angriffs waren die Orks die Haus Auvryndar belagerten. Seraphee und Eclavdra stürzten mit einem wilden Kampfschrei in die Schlacht und Herrin und Dienerin kämpften wie Furien unter den Orkmassen. Ihre magische Drachenrüstung schützte Seraphee vor den Klingen der Bestien wie ein undurchdringlicher Panzer, gleich einer zweiten Haut aus schwarzen Drachenschuppen. Und Eclavdra metzelte die Orks die sich ihr näherten schneller nieder als neue nachkommen konnten (Stiefel der Hast, insgesamt 7 Angriffe/ Runde). Doch die Orks waren nicht die einzigen Gegner, plötzlich wurde an der Höhlendecke Magie entfesselt und Feuerbälle und Blitzsträhle regneten auf die Verbände der Dunkelelfen. Die Verbannten: Drider!
Bald sah sich auch Seraphee einem dieser Monster gegenüber, einst ein Krieger doch nun nur noch eine abscheuliche, aufgedunsene Abomination. Die gerechte Strafe Lolths für irgendein Versagen in seinem Leben. Obwohl diese Kreatur das Kriegshandwerk weitaus besser als die Orks beherrschte, vermochte sie es nicht Seraphee zu verletzen ( ist auch schwer mit AC 31). Nach einiger Zeit schickte sie ihn gen Abgrund, auf das die Yochlol sich seiner Seele annehmen – wenn sie das noch konnten.
Inzwischen war der Kampf um Haus Auvryndar gewonnen und die Truppen des Hauses schlossen sich der Akademie an und man zog weiter.
Der Tag ging blutig weiter. Viele Schlachten wurden geschlagen und als es zu Ende ging, hatten die Drow  vergessen wie viele Schlachten sie heute geschlagen hatten.  Das einzige was sie wussten, das sie alle gewonnen hatten. Oft nur durch überlegene Taktiken und magische Feuerkraft. Obwohl sie Verluste hinnehmen mussten, schlossen sich nach und nach immer mehr befreite Drowhäuser dem Kampf an. Und obwohl die meisten sie nie gesehen haben, wussten alle das Bregan Daerthe zusammen mit den Häusern in den Straßen gekämpft hat. Ohne die Söldner Jaraxles wäre so manche Schlacht heute Nacht nicht so gut verlaufen.
Schlussendlich vereinigte sich die Armee Tier Breches mit  einer genauso beeindruckenden Streitmacht  unter Kommando von Mutter Oberin Baenre. Zusammen marschierten sie gen Narbondelyn, wo sich einige Grottenschrate mit etwas Kriegskunst mit Tausenden anderen Unterkreaturen zu einem letzten Gefecht gesammelt hatten. Auch diese Schlacht wurde gewonnen. Die Magier von Sorcere hatten es inzwischen auch geschafft die Brandherde einzudämmen, indem sie unter Anleitung des Erzmagiers ein Phänomen beschworen, das man nur von der Oberwelt kennt: Regen.
Nachdem die Feuer gelöscht waren und die überlebenden Sklaven eingefangen waren, kehrten die Drow zu ihren Familien zurück. Der Tag war gewonnen, doch zu welchem Preis? Viele Sklaven mussten getötet werden, aber das war nicht so schlimm. Die Sklaven waren ersetzbar. Durch gezielte Zucht und Sklavenjagden konnten innerhalb nur weniger Jahre die alte Stärke an Sklaven wiederhergestellt werden. Viel schmerzhafter war der Verlust so vieler Drow. Außerdem war es nun so gut wie sicher das jeder über die Schwäche Menzoberranzans bescheid wusste: Das die Priesterinnen ihrer Macht beraubt waren.
Auch Haus Dlean Del Amatar hatte schwere Verluste erlitten wie der Waffenmeister berichtete. Die Chitinen (alle außer Caullum) hatten sich gegen das Haus gewandt und die anderen Sklaven befreit und überall Feuer gelegt.
Doch irgendwann hat auch jeder noch schreckliche Tag (und als solcher sollte dieser Tag in die Geschichte Menzoberranzans auch eingehen) ein Ende und die Drow zogen sich in ihre Gemächer zur Trance zurück. Seraphee unterhielt eine private Audienz bei ihrer Mutter, SiNeerlay. Die Mutter Oberin erklärte Seraphee das Haus Dlean Del Amatar durch den Aufstand sehr geschwächt wurde. Seraphee soll nun nach zum Außenposten in Szith Morcane reisen. Dieser Mission hat zweierlei Ziele: Erstens sollen die Ressourcen und die Truppen die dort verwahrt werden nach Menzoberranzan gebracht werden und zweitens soll die Gruppe herausfinden ob auch Szith Morcane vom Schweigen Lolths betroffen ist. Da die Zeit drängt ist an eine normale Reise nicht zu denken und die Mutter Oberin befiehlt eine möglichst schnelle Reisemöglichkeit zu finden (entweder ein Portal, einen Erdknoten oder Schattenreise bzw Windwandeln).
 
"Since it is difficult to join them together, it is safer to be feared than to be loved when one of the two must be lacking."
http://pestbeule.blog.de/

Grille

  • Mitglied
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #69 am: 03. Dezember 2004, 22:32:58 »
 Moin Moin!

Sehr schön Pestbeule, mach weiter so! :)

Seraphee Dlean Del'Am

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #70 am: 09. Dezember 2004, 03:29:36 »
 Freue mich besonders auf unsere Ereignisse in Morcane, denn da gings Richtig ab!

PS: Was meine Drow-Priesterin nicht umbringt, macht sie nur härter!
 

Seraphee Dlean Del'Am

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #71 am: 17. Januar 2005, 17:25:38 »
 Tja, Pestbeule scheint keine Motivation zum weiterschreiben mehr zu haben, aber ist ja auch ne Menge Arbeit und der Abstand seiner Storry Hour zum wirklichen aktuellen Spielgeschehen, wurde einfach zu groß, denn mitlerweile sind wir schon am SCHATTENDRACHEN vorbei und plündern gerade seinen Hort.
 

Seraphee Dlean Del'Am

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #72 am: 17. Januar 2005, 17:29:37 »
 Wenn aber Interresse besteht, kann ich (Lolth-Priesterin) ja weiter berichten ?
 

Grille

  • Mitglied
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #73 am: 17. Januar 2005, 18:14:50 »
 Moin Moin!

Ja Seraphee, mach das. Ich werde dann ein gutes Wort bei deinem Spielleiter einlegen...

PS: Glückwunsch zu deiner Registration!

PSS: Seraphee ist eine weibliche Klerikerin, aber ein männlicher Spieler (für spätere Threads in denen diskutiert wird wer nun Männchen und wer Weibchen ist).

Seraphee Dlean Del'Am

  • Gast
Krieg der Spinnenkönigin
« Antwort #74 am: 17. Januar 2005, 23:46:44 »
 Gut dann werde ich versuchen das Meisterwerk von Pestbeule fortsetzen, und zunächst einmal grob beschreiben wie wir nach Szith Morcane kamen und was dort geschah:

Anwesen des Hauses Dlean Del’Amatar in Menzoberranzan:
Ich bekam von meiner Mutter Oberin SiNeerlay den Auftrag zum Drow Außenposten Szith Morcane zu reisen, um dort alle Krieger unseres Hauses abzuziehen, um mit diesen unsere Verluste in Menzoberranzan auszugleichen, denn der Sklavenaufstand hat viele unserer Kämpfer das Leben gekostet.
Mein Neugeborenes männliches Kind, gab ich in die Obhut der Hohepriesterin Velesta Dlean Del’Amatar. Ich machte ihr klar was mit ihr geschieht, wenn ihm etwas zustoßen sollte. Ich entschied dass mein erstgeborener Sohn erst einen Namen erhalten würde, wenn Lolth wieder spricht und sollte ich nicht mehr zurückkehren, würde er fortan „der Schweigende“ heißen und meine Mutter solle ihm die Zunge rausreißen.
Für den folgenden Auftrag und eine solch lange Reise wählte ich nur die besten Begleiter aus: Karashun, meinen dämonischen Draegloth Bruder, Ghaundan, der Halbbruder des verstorbenen Telbryn, Phandoorl, den adoptierten Hexenmeister, Caullum „der Drowtöter“, ein Chitinen-Verbündeter, Eclavdra, meine treueste Gefolgsfrau und zu guter letzt noch meinen besten Kriegssklaven und Gruben-Champion Barak Duin „der Ausgestoßene“, ein Duergar Psi-Krieger. Das Letzterer ein Fehler war sollte sich später noch herausstellen.

Reise durchs Harl Oloth:
Unsere Reise war nicht so lang wie geplant, da wir unterwegs auf einen Drow Druiden trafen, der uns mittels Erdknotenmagie direkt in die Nähe von Szith Morcane brachte. Sein Name war Relonnarr und ich bezahlte ihn mit einer violetten Garnette für seine Dienste, wonach er allein weiter reiste. Eine dürre Drow Schurkin namens Larala (oder so ähnlich) berichtete uns kurz vor unserer Ankunft, was sich in Szith Morcane zugetragen hatte, und dass das Hause Morcane dort jetzt nicht mehr herrschte. Sie erzählte, dass dort jetzt Kiaransalee Priesterinnen, der Wiedergängerin, Göttin der Untoten und der Rache, jetzt die Macht an sich gerissen hätten, und allen Lolth Priesterinnen die Haut abgezogen wurde und diese nun im Untot ihren neuen Herrinen dienen müssen. Des weiteren erzählte sie von einer Guten Heldengruppe, die vom Dolchthal aus in Szith Morcane eingetrungen sei.
Nach diesen erschütternden Neuigkeiten entschied ich, meiner Drowgruppe von Lolths Schweigen zu berichten. Es stellte sich heraus, dass Ghaundan und Phandoorl aber schon bescheid wussten, durch einen Brief, den sie in den Äußeren Höhlen von Menzoberranzan fanden.
Ich schwor mir, dass diese Kiaransalee Priesterinnen dafür bezahlen würden, dafür dass sie es wagten, sich in Szith Morcane zu erheben. Mein Blut kochte, unsere wenigbedeutende Aufgabe wurde zu einer Unheiligen Mission. Es würde ein Streea (Selbstmord) Kommando in dem alle im Dienst für Lolth ihr Leben lassen würden, denn das Auftragsgebiet war so gut wie unbekannt und der Feind war uns haushoch überlegen. Jedem meiner Gefährten war klar, dass sie ihre Heimat wohl niemals wieder sehen würden und dass ich nicht ruhen würde, bis jede dieser Priesterinnen tot war. Aber sie hatten keine Wahl, denn Karashun und Eclavdra warteten schon darauf, dass jemand meinen Befehlen nicht gehorchte, um diesen dann zu zerreißen.

Die Große Schlucht von Szith Morcane:
Wir drangen in die Große Schlucht vor und waren nun ganz nah. Ich gab Coullum „dem Drowtöter“, unserem Chitinen Assassinen, die Auftrag die Eingänge von Szith Morcane auszukundschaften und gab ihm dazu meinen Unsichtbarkeitsring. Wir warteten. Aber als er zurückkam erzählte er hastig, dass er aufgeflogen sei und dass eine dieser Priesterinnen ihm den Ring abgenommen hatte, nachdem er beherrscht wurde! Dieser Wael(Narr), setzt ganz Morcane in Alarmbereitschaft, verliert meinen Ring und führt auch noch die Feinde direkt zu uns, in unserer Versteck! Dafür musste er sterben, denn wenn ich eines ganz besonders hasse, dann ist das versagen. Das letzte was er hörte, war die Zauberformel: „Olath b’luthel elgg ussta oglinnen“, meiner schwarzen Geschosse der Finsternis, die in ihm einschlugen und sofort töteten. Seinen Kadaver ließ ich von Karashun’s gewaltigen Klauen zerreissen. Die Verfolger waren ihm wie schon vermutet dicht auf den Fersen. Zwei Seltsame Dryder mit schimmernden Klauen. Der Kampf war hart und viel zu spät merkte ich, dass in diesen Körpern kein Leben mehr war. Unsere Waffen richteten kaum Schaden an, aber letzendlich unterlagen sie. Aber wir waren entdeckt, weshalb wir uns zunächst ins Harl’Oloth (Unterreich) zurückzogen und rasteten.
Dort traf wir wieder auf Relonnarr, den Drow Druiden. Er kannte einen geheimen Zugang direkt ins Zentrum von Szith Morcane, der uns durch einen überfluteten Tunnel, mittels eines Wasser-atmen-Zaubers, direkt in den Außenposten brachte.

- Was erwartet die Dunkelelfen in Szith Morcane?
- Werden alle in diesem Streea Kommando ihr Leben lassen?

Wenn ihr das wissen wollt, müsst ihr nur weiterlesen.

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