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Autor Thema: Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story  (Gelesen 6978 mal)

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Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #195 am: 07. November 2019, 15:45:24 »
Esk

"Wir kippen weg!", rufe ich aus und versuche einen der beschädigten Repulsorliftantriebe wieder hochzufahren. Lyn reagiert ebenfalls sofort und stabilisiert die "Vanguard" über die Steuerung und setzt unser Scoutschiff auf eine stabilere Postion.

"Das war jetzt knapp", meint Lyn.

"Irgendwie habe ich jetzt ein Deja vu!", erwidere ich und erinnere mich an unseren ersten Flug. Wir sind jetzt fast wieder gleich so weit wie damals. Aber jetzt ist nicht die Zeit darüber zu jammern, wie schwer unser Schiff beschädigt ist und wie teuer die Reparaturen sein werden. Billig wird das nicht werden. "Aber wir haben ja zum Glück unsere eigene Station, um unser Schiff wieder auf Vordermann bringen zu können."

Wir booten aus und bringen die Gleiter nach draußen. Von außen sieht der Schaden noch schlimmer aus. Auf dem ersten Blick würde ich mal sagen, dass sind mindestens zwanzig bis dreißigtausend Credits an Reparaturkosten. Aber wir leben noch und die "Vanguard" kann noch repariert werden. Immer das positive sehen.

Nun gut, ich setze mich an die Kontrollen des Z-74 mit Beiwagen. Hinter mir steigt Shaka auf und Scav zwängt sich in den Beiwagen. Er montiert seine MWC-35c und es kann losgehen. Lyn steigt auf das andere Jetbike und Edna hält sich an ihr fest.

"Wehe, du hältst dich an meinen Brüsten fest", droht Lyn.

"Die sind nun mal so griffig!", verteidigt sich Edna.

"Wir haben keine Zeit zu verlieren. Wer als letzter an der Pyramide ankommt ist eine lahme Twi´lek!", rufe ich und gebe sofort Schub. Im Tiefflug sausen wir nun auf die Pyramide zu, die drohend über uns aufragt. Die Raumschlacht ist im vollen Gange und momentan sieht es nicht gut für uns aus. Trotz numerischer Übermacht schmilzt die vereinigte Flotte dahin. Hier und da werden wir von sichernden Sturmtrupplern unter Feuer genommen. Aber wir sind einfach zu schnell, als dass sie treffen könnten. Wobei ein Treffer mit einem schweren Repetierblaster uns wirklich den Tag versauen würde.

Ohne Treffer zu bekommen passieren wir den äußeren Verteidigungsring. Aber leider stapft ein AT-AT in unser Sichtfeld. Scav feuert eine Rakete ab, die gut trifft, aber keinen sichtbaren Schaden anrichtet. So ein Läufer ist gut gepanzert. Sein Kopf schwenkt auf uns ein und die ersten Blasterstrahlen explodieren um uns herum. Mehr als wilde Ausweichmanöver zu fliegen bleibt uns nicht übrig. Aber wenn wir nicht schnell aus dem Feuerbereich des AT-AT kommen, wird der uns mit seinen schweren Waffen über kurz oder lang treffen. Und so einen Treffer überlebt nicht mal Scav.

Just in dieser dunklen Stunde sausen zwei X-Flügler heran und feuern je zwei Protonentorpedos ab. Die Raketen schlagen in den schwer gepanzerten Torso des Kampfläufers. Allerdings bietet selbst die geschichtete Durastahlpanzerung gegen Protonentorpedos keinen Schutz. In einer großen Detonation zerbricht der AT-AT in zwei Hälften, als hätte ein Kind ein Spielzeug zerschlagen. Ich gebe Vollgas, um aus dem Trümmerregen heraus zu kommen. Hinter uns knallt eine der Hälften zu Boden. Dann sind wir aus der Gefahrenzone draußen und halten nun auf die Pyramide zu.

Schnell kommt das gewaltige Bauwerk näher. Aus unmittelbarer Nähe sieht die Pyramide noch viel beeindruckender aus. Wie viele hunderttausend Sklaven wohl beim Bau dieses gigantischen Symbol der Macht zu Tode kamen? Oder sahen es die einfachen Bewohner vielleicht sogar als religiöse Pflicht an? Eins muss man den Sith lassen, Massen manipulieren können sie verdammt gut. Ich komme als erste am Fuß der Pyramide an und sause nun die Treppen nach oben. Der Eingang ist auf jeder Seite mit je einer Barrikade aus Durastahlplatten gesichert, auf denen ein Repetierblaster montiert ist. Ich visiere die Besatzung des Leichten Repetierblasters mit der Bordwaffe der Z-74 an.  Auf dem kleinen Holovisier zwischen den Lenkern zentriere ich nun das Ziel und feuere den Leichten Repetierblaster ab. Meine Garbe streckt einen der Schützen nieder, der Rest hinterlässt rauchende Löcher in der Barrikade. Auch Lyn schafft nicht mehr als ich. Scav dagegen erledigt gleich zwei mit seiner vertrauten Waffe, die er bequem vom Beiwagen aus abfeuert. Auch Shaka zeigt, wie man viel Schaden anrichtet, in dem sie ihren Granatwerfer abfeuert. Die Explosion schleudert zwei Sturmtruppler über die Barrikade. Die restlichen erledigen Lyn und ich. Damit wäre dieses Problem gelöst.

Wir erreichen die Stufe, hinter der sich der Eingang ins Innere der Pyramide befindet. Dahinter liegt eine Halle, deren Ausmaße deutlich machen, dass der obere Bereich komplett hohl ist. Auch ist er rot erleuchtet, da der Kristall von Innen sichtbar ist. Im Raum verteilt ist ein ganzer Zug Strumtruppler und die sind über unseren Anblick nicht erfreut. Auch sind hier jede Menge Konsolen aufgebaut. Dicke Kabelstränge sind offen verlegt und einige scheinen zum Kristall an der Decke zu führen.

Wir steigen von unseren Z-74 ab und beziehen dahinter Stellung. Von einem der anderen Eingänge, von deren es vier gibt, ist deutlicher Kampflärm zu hören. Wahrscheinlich ist das Zargos, Khador und die Söldnertruppe. Sieht ganz danach aus, als hätten die auch den Weg zur Pyramide gefunden. Ich hoffe nur, dass Zargos uns nicht in den Rücken fällt und den Kristall komplett für sich selbst beansprucht. Nach Scavs Theorie ist das hier ja die Kontrolleinheit, die Zargos haben will. Aber Momentan haben wir andere Probleme, als Zargos potentieller Verrat, nämlich eine erkleckliche Anzahl von Strumtrupplern, die alle äußerst motiviert sind, uns zu töten. Der der erste mit einem Raketenwerfer könnte uns ziemlich weh tun.

Also lassen wir unsere Waffen sprechen und die haben den Imperialen einiges zu sagen. Ich visiere einen Sergeanten an, der ein DLT-19 führt. Sauber zentriere ich ihn im Fadenkreuz des Standardmäßig eingebauten Zielfernrohrs des DLT-19D. Mit einer kurze Garbe töte ich ihn und lasse mein Feuer weiter wandern. Nach und nach kämpfen wir die feindlichen Truppen nieder, mehrmals schlagen Blastertreffer in unsere Gleiter wie auch Rüstungen. Auch ich habe zwei Streifschüsse und Lyn ist schwer verletzt. Aber das ist nichts, was Scav und Edna nicht behandeln könnten.

Aber vorher rücken wir nun wie aus dem Militärhandbuch vor. Edna und ich sichern die Flanken und sind Team Aurek. Scav, Shaka und Lyn sind das Zentrum und sind logischerweise Team Besh. Abwechselnd rücken wir nun vor bis ein Team in Stellung geht, dann rückt das andere Team nach. So kommen wir ungehindert ins Zentrum. Auf der anderen Seite dringt nun ein kleiner Pulk Söldner in die Halle. Zargos geht voran, Khador an seiner Seite. Es sind nur noch wenige Söldner übrig, aber die machen alle einen kampferfahrenen Eindruck und sind hochwertig ausgerüstet. Die haben nur Ausrüstung mit Markennamen aus dem obersten Preissegment. Gegen die zu kämpfen wird kein Spaß werden. Und irgendwas sagt mir, dass die Situation eskalieren wird. 

In dem Moment springt hinter einer Konsole ein Mensch in einem weißen Kittel hervor. Professor Valnin, ein Veteran der Tarkininititavie und wissenschaftlicher Leiter des Kyberkristallprojekts von Admiral Thornes Gnaden. Hier und da wurde mal sein Name erwähnt und das wichtigste ist, auf ihn ist ein Kopfgeld in Höhe von fünfundsiebzigtausend Credits ausgesetzt.

Nakagos wirre Gedanken

Dieser Kampf war relativ einseitig. Da hat unser SL nicht so sehr in die Trickkiste gegriffen wie im Raumgefecht, dass deutlich spannender war.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #196 am: 10. November 2019, 15:16:22 »
Forn

"Nicht schießen! Ich bin unbewaffnet und ergebe mich!", ruft der Mensch, den ich auf etwas über sechzig schätze, mit offenen Händen, die er wild hin und her schwenkt. Zargos und seine Jungs kommen inzwischen in einer Formation näher, die mir nicht so ganz schmeckt und böses Absichten vermuten lässt. Deswegen fokussiere ich mich mehr auf diese Leute als auf den Professor. Wir haben als erste das Zentrum erreicht und sichern nun die Akquise samt den hier herumstehenden Konsolen. Für was die auch immer gut sein sollen.

"Gebt gut auf den Mann acht, der ist ein Haufen Credits wert!", rufe ich den anderen in Erinnerung, nicht das Edna meint, den auch noch wegsprengen zu müssen. Irgendwann müssen wir die Gebühren für die Kopfgeldjägerlizenz wieder rein bringen und momentan bin ich eine der schlechtesten Kopfgeldjägerinnen der Gilde. Zwar kriege ich meine Akquisen, kann für sie aber keine Credits bekommen. Es wird Zeit, dort meinen Ruf etwas aufzupolieren.

"Gebt mir den Eierkopf, sofort!", fordert Zargos und seine Leute nehmen eine noch bedrohlichere Haltung ein. Shaka überrascht mich dadurch, dass sie den alten Mann an sich zieht und als unsere Beute deklariert. Ich hätte ja erwartet, dass sie um den Professor noch ein Schleifchen macht, bevor sie ihn an Zargos Zarbossa übergibt. Es folgt ein eifriges Wortgefecht und ich setze eine Reihenfolge fest, wie ich meine Gegner töte. Neben Zargos und Khador sticht noch ein Riese hervor, über zweieinhalb Schritt hoch und hat eine gigantische Vibrosäge in den Händen. Damit fällt man auf Dschungelplaneten riesige Bäume. Äußerst unhandlich die Waffe, aber was die trifft, steht nie wieder auf. Also ist das mein erstes Ziel. Dann Zargos, dann Khador.

Zargos lässt von unseren Gegenmaßnahmen nicht wirklich beeindrucken und schreitet zu einer der Konsolen und zitiert mit Nachdruck den "Eierkopf" zu sich her. Allerdings lässt Shaka nicht locker und unterstützt von Lyn, die in etwa durch ihre Machtsinne die Funktion der zentralen Steuerkonsole erfassen kann, setzt schließlich durch, dass sie beide die Konsole bedienen werden. Ich kann eine gewisse Präsenz spüren, die von der Konsole ausgeht, kann aber keine Details erfassen. Dazu kann ich den Kristall da oben sehr deutlich spüren. Jedenfalls lässt die wuterfüllte Aura mich beinahe erbrechen.

Währenddessen erzielen der Professor, Lyn und Zargos recht fix erste Resultate. Die Konsolen dienen zur Steuerung des Kristalls. Aber schnell kristallisiert sich heraus, dass die imperialen Wissenschaftler nie verstanden haben, was sie da eigentlich vor sich haben. Von hier aus kann man die Bojen steuern, welche die Passage nach Xios öffnen. Und mehr haben die nicht wirklich herausbekommen. Die haben nie die Fabriken mit den Nanoviren gesteuert, was man von hier aus durchaus auch kann. Auch kann man von hier aus den Nebel zu einer Welle formen und sie quasi durch den realen Raum steuern. Es ist sogar möglich, eine Passage bis nach Hapes direkt von hier aus zu erschaffen.

Der Kristall an der Decke ist das Steuerelement des ganzen Netzwerkes, dass aber nur noch zum Teil aktiv ist. Bei vollem Ausbau scheint da noch viel mehr zu gehen. Auch können von hier aus die Schutzschilde der Raumschiffe des Admirals Thorne ausgeschaltet werden, ebenso können dessen riesige Kyberkristallgeschütze deaktiviert werden. Das Netzwerk komplett lahmzulegen, ohne das der Kristall in der Decke keinen Schaden nimmt, ist nur durch einen sehr langwierigen Vorgang zu bewerkstelligen, der Tage, wenn nicht gar Wochen dauern kann. Da kann Lyn nur sehr grob schätzen, da sich auf keine Erfahrungswerte zurückgreifen kann.

"Zuerst muss ich meinem Volk seine natürliche Form zurück geben und ihre Intelligenz bewahren!", fordert Zargos ultimativ.

"Es wäre einfacher, ihre jetzige Form permanent zu machen. Allerdings ist es momentan wichtiger, die feindliche Flotte zu schwächen", argumentiert Lyn vernünftig.

"Auf keinen Fall! Zuerst mein Volk und so, wie ich es für richtig halte!", geifert der Varianer und ich kann sehen, wie seine Wut hoch brodelt. Der Mann hatte schon immer ein Aggressionsproblem, aber jetzt kocht er geradezu über. Kann durchaus sein, dass dies eine Wechselwirkung mit dem Kyberkristall ist. Ich erinnere mich, dass er die Probe der Wut mit Bravour bestanden hat.

Bevor jemand was tun kann, drückt der Besitzer des "Roten Turmes" auf den roten Knopf, welcher das Sicherheitsschutzfeld um den Kristall abschaltet. Zargos und Lyn werden durch die Macht des Kristalls zu Boden geschleudert. Auch ich spüre die Macht des Kristalls, aber bei weitem nicht so stark wie das bei Lyn und Zargos der Fall sein muss. Die beiden winden sich auf dem Boden, werden nun von einer roten Korona umhüllt. Als Lyn die Augen wieder öffnet, leuchten die Rot, was ziemlich unheimlich aussieht. Besonders da beide nun beginnen zu schweben und steigen langsam aber sicher immer höher. Das ist schon ein beeindruckendes Schauspiel.

In dem Moment kommt die Nachricht herein, dass die Sternenzerstörer momentan antriebslos im Raum treiben. Dann werden die Schilde von Schattendrachen deaktiviert. So wie ich das sehe, führen Zargos und Lyn ein Duell auf geistiger Ebene aus. Und die orangene Twi´lek scheint gerade die Oberhand zu gewinnen. Natürlich ist Zargos ein schlechter Verlierer und gibt seinen Söldnern ein klares Zeichen, ihn mit Gewalt zu unterstützten.

"Ihr wisst schon, was passiert, wenn ein Schuss den Kyberkristall treffen sollte? Dann werden wir mitsamt der Pyramide in unsere Bestandteile zerlegt", macht Skav auf den Umstand aufmerksam, dass ein Kyberkristall recht empfindlich auf von außen zugeführte Energie sein kann. Im Anduras System haben wir ja gesehen, was schon ein paar Splitter anrichten können. Das ist nichts zu dem, was hier passieren kann, da dieses Ding mindestens hundert mal größer ist als die Bröckchen von der Solarminenstation.

"Der Droide hat recht! Schießt nicht nach oben und erledigt die hier alle auf dem Boden!", lässt sich Khador umstimmen. Na prima! Diesen Kampf hätte ich gerne vermieden, weil er einfach unnötig ist. Fierfek! Aber es ist, wie es ist und wer jetzt zögert, ist tot. Der ehemalige Pirat und Sklavenhändler unterstreicht seine Worte damit, dass er auf Scav und mich mit einer Blastergewehr mit Streulauf schießt, sprich, dass ionisierte Plasma des Tibanagases wird wie bei einer Schrotflinte in kleine Geschosse aufgespalten und streut entsprechend. Scav wird dabei kritisch getroffen, steht aber noch. Ich richte derweil mein DLT-19D auf den Riesen mit Vibrosäge, da ich kein Baum sein will, den der in zwei Hälften teilt. Mein schweres Blastergewehr erzielt drei Wirkungstreffer, was den Riesen aber nicht wirklich tangiert. Ich habe keine Ahnung, welche Rasse der angehört, aber das Alien brüllt äußerst wütend auf, kommt auf mich zu und schwingt die brutale Säge von oben nach unten auf mich zu. Im letzten Moment hechte ich zur Seite und die Waffe fährt mit einem gewaltigen Kreischen in eine der Konsolen. Funken sprühen und es gibt einen funkensprühenden Kurzschluss.

Derweil bricht um mich ein Feuergefecht los. Shaka streckt mit jedem Schuss ein Ziel nieder, während Edna mit seinem DLT-19 aufräumt. Nachdem ich mich abgerollt habe, komme ich wieder hoch, richte mein heißgeliebtes DLT-19D auf den Hünen und ziehe ab. Ich treffe sauber und töte ihn. Ein Problem weniger und ich blicke mich nach meinem nächsten Ziel um, Khador! Der ist schon an mir dran und schwingt einen beidhändigen Hammer. Damit trifft er mich verdammt gut. Auch wenn meine hochwertige Rüstung den Großteil der Wucht auffängt, schlägt mich der Hammer zu Boden. Autsch! Das hat gesessen! Für einen Moment bin ich wie gelähmt und dieser Mistkerl holt ein weiteres mal aus. So etwas ist aber gar nicht Nett! Fierfek!

Nakagos wirre Gedanken

Der Spielleiter hat ein paar Regeln falsch angewendet, sonst wäre das hier so gar nicht passiert. Aber egal, der Kampf war schon deutlich dynamischer und fordender.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #197 am: 12. November 2019, 12:59:27 »
Grek

Drohend steht Khador über mir, seinen Hammer weit über sich zum finalen Schlag erhoben. Aber dann wird er von Shakas A-280 getroffen und fällt zu Boden. Mühsam rapple ich mich auf und blicke mich um. Der Kampf ist vorbei. Die letzten Söldner suchen ihr Heil in der Flucht, während Lyn und Zargos oben an der Decke nun ihr ganz persönliches Duell austragen. Aber mit ihren Machtkräften erledigt Lyn den Varianer und der stürzt zu Boden. Sein aktiviertes Lichtschwert kullert über den Boden und ich schnappe es mir, bevor sich die rote Klinge noch durch wichtige Kabelstränge arbeitet. Die Bösartigkeit der Waffe ist schier greifbar. Aber bevor mich eine rote Wut überrollen kann, deaktiviere ich die surrende Klinge. Damit wäre dieses Problem erledigt.

Zargos Zarbossa lebt noch. Ich bin nicht nachtragend und töte ihn deswegen nicht. Allgemein ist der Tenor, ihn am Leben zu lassen, also fixiere ich ihn mit Klebeband, dass hier herumliegt. Lyn ist schwer verletzt, aber nichts, was nicht Scav und Edna wieder hinbekommen. Auch meine Wunden können erfolgreich behandelt werden. Aber ich denke, Khador hat mir mit seinem Hammer mindestens eine Rippe gebrochen, vielleicht auch zwei. Der Scanner des Medkits reicht da nicht aus.

Oben über Xios hat sich die Schlacht zu unseren Gunsten gewendet. Durch die Kontrolle über den Kristall konnte Lyn einige der Systeme ausschalten, die auf Darth Varaks Vermächtnis beruhen. Also die Schutzfelder und die Kyberwaffen. Mir scheint, die Imperialen haben nie ganz verstanden, was es genau mit dem Kristall auf sich hat. Sieht ganz so aus, als ob sie damit zufrieden gewesen waren, damit die Bojen und die Passage nach Xios zu öffnen. Laut Aussage des Professors, der das Gefecht überlebt hat, haben sie immer wieder Sachen ausprobiert, aber meist gingen die Versuche nicht ohne Opfer ab und irgendwann haben sie es dann lieber sein lassen.

In dem Moment hören wir was verdammt großes über uns hinweg rauschen. Draußen können wir sehen, wie die "Overlord" in unmittelbarer Nähe landet. Nun ja, Schiffe der Imperiums II Klasse können nicht wirklich landen, es ist eher eine Bruchlandung. Erinnert mich fatal an Jakku und was es für ein "Spaß" war, die eigentlich geschlagenen Truppen am Boden zu bekämpfen. War verdammt bitter für meine Einheit, da wir einige schmerzhafte Verluste in den letzten Tagen des Krieges erlitten hatten.

Für einen kurzen Moment ziehe ich es in Erwägung, dass wir zur "Overlord" fliegen und Admiral Thorne den Todesstoß geben. Allerdings stapfen dazwischen immer noch einige AT-AT herum und die den Weg versperren. Auch sind auf so einem Schiff verdammt viele Truppen. Ganz abgesehen davon, dass wir hier eine Schlüsselstellung zu halten haben. Unsere Befehle sind da eindeutig. Also bleiben wir an der Position. Aber es ist zu befürchten, dass die verbleibenden Imperialen Truppen eventuell einen Gegenangriff starten könnten. Jedenfalls würde ich das an Admiral Thornes Stelle tun.

"Wir sollten uns auf einen Gegenangriff vorbereiten! Skav, hilfst du mir bitte, die Barrikaden abzumontieren?"

"Das ist eine gute Idee, wir verschanzen uns in einer der Ecken und bestreichen so den ganzen Innenraum", meint Scav.

"Das wollte ich auch vorschlagen", meine ich beeindruckt von Scavs Scharfsinn.

"Ich habe von den Besten gelernt."

"Und Flirten hast du auch gelernt", erwidere ich mit einem breiten Grinsen und gebe ihm einen Knuff auf den Arm. Er schaut an mir herunter und schweigt dann. Ich schüttle meine schmerzende Hand aus und schweige peinlich berührt. Humor ist echt nicht Scavs Stärke.

Zusammen schaffen wir es recht schnell, die Barrikaden abzumontieren und in den Innenraum zu schaffen. In einer der Ecken richten wir uns ein. Wir schicken derweil mehrere Anfragen auf Entsatz oder wenigstens Verstärkung an, aber die werden abschlägig behandelt. Unsere Befehle haben sich nicht geändert. Kristall sichern, Stellung halten und auf Entsatz warten. Nun gut.

Während Lyn noch versucht, dass Netzwerk besser zu verstehen lernen, lege ich mit Hilfe der Ausrüstung der Sturmtruppler und Söldner ein paar Sprengfallen. Einige ganz offensichtlich, dahinter gut getarnte. Ob jemand rein laufen wird ist fraglich, aber man weiß ja nie.

Es dauert nur wenige Minuten, da bekommen wir ungebetenen Besuch. Zuerst ist es nur ein Gegner, offenbar haben meine Fallen nicht ausgelöst oder wurden entschärft. Es ist die große Todestrupplerin mit dem T-21 Repetierblaster, den sie in Pirscherhaltung trägt.

"So sieht man sich wieder! Ihr hättet in der Arena kämpfen sollen, denn nun wird es unschön!", schreit sie in meine Richtung und im nächsten Moment hebt sie ihren Leichten Repetierblaster an und schießt auf mich und Scav. Ich werde getroffen, aber nicht besonders schwer. Scav bekommt auch was ab, tangiert ihn aber nicht wirklich. Dafür schießt ein Scharfschütze haarscharf an mir vorbei. Holla! Den habe ich gar nicht kommen gesehen. Und als dritter im Bunde sehe ich den Schwertkämpfer herein huschen. Aber meine kleine Schwester kann ich nicht ausmachen. Ich weiß nicht, ob ich deswegen froh sein soll oder ich mir Sorgen machen muss. Aber momentan bin ich mit Überleben beschäftigt.

Nun revanchiere ich mich bei der Hünin und treffe sie gleich drei mal. Das hat gesessen und zwingt sie stärker Deckung zu nehmen. Allerdings zeigt der Ladestand meines Tibanagastanks nun einen fatalen Druckverlust an. Sieht so aus, als wäre die Kartusche leer. Shaka schießt scharf daneben, Lyn feuert auf den Scharfschützen und trifft ihn, dass meiste dürfte aber in deren guten Rüstung stecken bleiben. Derweil zieht Scav seine Axt und macht sich bereit, sich dem Schwertkämpfer zu stellen.

Aus meinem Ausrüstungsgürtel ziehe ich eine frische Gaskartusche, werfe die Leere aus und stecke die frische hinein. Hoffentlich war das die letzte Fehlfunktion für heute. Sofort nehme ich den Feuerkampf wieder auf und treffe weitere drei mal meinen Gegner. Die zieht im Gegenzug zu hastig ab und verfehlt mich. Dafür bekomme ich einen Treffer vom Scharfschützen, der sich umgruppiert hat. Kurz darauf verschwindet der wieder aus meinem Sichtfeld. Der Schwertkämpfer ist heran und bricht in unsere Stellung. Mutig stellt sich Scav ihm mit seiner Axt entgegen. Wenn das mal nur gut geht.

Allerdings springt der Schwertkämpfer der Todestruppler nicht zu Scav, sondern zu Edna. Der Dragoner hat leider kein Schwert dabei und zieht sich lieber in Richtung Scavangerbot 523 zurück, der ihm Deckung gibt. Da ich denke, dass Scav Herr der Lage ist, halte ich mein Feuer weiter aufrecht, treffe und nun gibt die Energiezelle des DLT-19D ihren Geist auf. Fierfek! Ich kann es mir nur so erklären, dass es eine Wechselwirkung zwischen den Kyberkristall und meiner Waffe gibt. Die Energiezelle und die Gaskartusche habe ich erst vor ein paar Stunden überprüft und da waren beide noch voll. Die Gefechte des Tages waren jetzt nicht so umfangreich, dass jetzt schon beide Einheiten vollkommen leer sind. Edna hat zum Glück noch eine Energiezelle parat und wirft mir sie zu. Das ist Hilfe in höchster Not!

Nakagos wirre Gedanken

Durch die Aufwertungen wegen Antagonist waren viele rote Würfel im Umlauf und Verhängnissymbole lassen nicht lange auf sich warten. Bei Vollautomatischen Waffen kann es dann sein, dass der Waffe die Munition ausgeht.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #198 am: 14. November 2019, 22:30:21 »
Herf

Aber nicht nur ich habe Pech am laufenden Band, sondern auch der Schwertkämpfer der Todestruppler, denn Scav schlägt dem armen Kerl ein Arm ab. Auch wenn dies unsere Feinde sind, weiß ich doch, dass es einst nur ein paar Kinder waren, die das Pech hatten, Machtsensitiv zu sein. In einer anderen Zeit wären sie wohl Jedi gewesen. Aber dieses unmenschliche Urnechtssystem hat aus ihnen Kampfmaschinen gemacht, die nur eine Lebensaufgabe haben, nämlich zu töten. Das ist so unendlich traurig. Deswegen empfinde ich nur sehr großes Mitleid und keinen Hass für unsere Gegner.

Trotzdem werfe ich entschlossen die leere Energiezelle heraus und schiebe die neue hinein. Hoffentlich entladen die auch nicht spontan wie die gerade eben. Ohne mich weiter um den hinter mir tobenden Nahkampf zu kümmern, lege ich ein weiteres mal auf T-21 Schützin an. Für einen kurzen Moment frage ich mich ein weiteres mal, wo meine Schwester abgeblieben sein mag. Es lässt tief blicken, dass sie noch nicht aufgetaucht ist. Sich in dieser Situation zurück zu halten macht taktisch keinen Sinn. Entweder ist sie beim Absturz der "Overlord" umgekommen, schwer verwundet oder sie hat eine andere Mission. Die Frau da drüben hat garantiert die Antwort und wenn ich sie töte, wird die Todestrupplerin die Antwort mit in ihr Grab nehmen. Aber sie ist zu gefährlich, um sie nur zu betäuben.

Also drücke ich ein weiteres mal ab und entfessle die tödliche Energien meines DLT-19D, die eigentliche standardmäßige Bewaffnung der normalen Todestruppler. Aber wir wissen ja inzwischen, dass diese Einheit rein gar nichts mit den eigentlichen Todestrupplern zu tun haben. Wie auch immer, meine Garbe trifft sauber und nun ist es zu Ende. Die Frau sackt tödlich getroffen in sich zusammen. Ich fühle auch hier keinerlei Triumph, sondern nur Traurigkeit über dieses verschwendete Leben. Inzwischen hat Scav schon einiges abbekommen und ich eile ihm zu Hilfe, indem ich mein DLT-19D schultere und meinen Cherkahänder ziehe. Lyn und Shaka haben es derweil geschafft, den Scharfschützen auszuschalten, die blaue Twi´lek hat dabei aber inzwischen verschossen.

Obwohl der letzte überlebende Todestruppler schwer verletzt ist, kämpft er verbissen weiter. So ein Mut und Opferbereitschaft bewundere ich und was wäre das wohl für ein vorbildlicher Jedi geworden, wäre er in einer anderen Zeit geboren. So bleibt mir nichts anderes übrig, als ihn zu töten. Mein Hieb ist tödlich, aber in einem letzten Akt des Aufbäumens macht er noch einen Wirbelwindangriff, der mich schwer erwischt. Der Schnitt ist tief und ich blute ziemlich. Zum Glück ist der Kampf vorbei und werde sofort von Scav und Edna verarztet. Das gibt eine hässliche Narbe.

Jetzt ist natürlich die Frage, war das schon alles, was das Imperium aufbietet, um uns hier heraus zu werfen? Ein weiterer Angriff mit Sturmtruppen und schwerem Gerät würde uns wahrscheinlich überrollen, da uns hier die Munition auszugehen droht. Die Waffen entladen sich hier schneller, als wir bald nachladen können.

Natürlich mache ich mir Eloy große Sorgen. Ich bringe Shaka dazu, die Umgebung zu scannen und tatsächlich findet sich am Fuß der Pyramide ein lebende, wenn doch regungslose Todestrupplerin. Sofort flitze ich mit dem Düsenschlitten hin. Die anderen kommen natürlich mit. Eloy liegt auf dem Bauch, ihr Helm ist ihr vom Kopf gefallen. Aus äußerste besorgt springe ich vom 74-Z und hocke mich neben ihrem Körper ab. Eine oberflächliche Untersuchung mit dem Scanner des Medkits bringt eine Kopfverletzung zu Tage. Platzwunde am Hinterkopf und verdacht auf eine leichte Gehirnerschütterung.

"Der Macht sei Dank! Sie lebt noch!", stoße ich erfreut hervor. Meiner kleinen Schwester geht es den Umständen entsprechend gut. So wie es aussieht, waren sich ihre Kameraden ihrer Loyalität nicht sicher und haben sie lieber vor dem Kampf ausgeschaltet. Es könnte gut sein, dass meine Worte ihre Wirkung nicht verfehlt haben und in Eloy die notwendigen Zweifel ausgelöst haben, ihren bisherigen Weg in Frage zu stellen.

"Ist sie Transportfähig?", frage ich Scav.

"Es spricht nichts dagegen. Der Scanner zeigt keine inneren Verletzungen an", meint der Droide und heben den Körper von Eloy an. Es ist nicht ganz einfach, mit ihr wieder in den Raum mit den Kristallen zu kommen. Jetzt ist die Frage, was mache ich mit Eloy. Mir ist klar, dass sie ebenfalls wie ich im großen Maßstab Menschen und Aliens getötet hat. So ist Krieg nun mal. Aber der Krieg ist schon offiziell seit Jahren beendet und ihre Taten haben strafrechtliche Konsequenzen. Aber sie ist Blut von meinem Blut und der Auftrag meiner Mutter ist immer noch Aktuell, nämlich Eloy zu beschützen. Also ziehe ich meine Dragoner, stelle auf Betäubung um und lege den Professor schlafen. Dann ziehe ich ihre Rüstung aus.

"Darf man fragen, was du da tust?", fragt Shaka.

"Ich verkleide meine Schwester als Söldnerin, um sie dann Problemlos auf unser Schiff zu bekommen."

"Du willst doch nicht aller Ernstes eine Todestrupplerin an Bord unseres Schiffes schaffen? Das lasse ich nicht zu!" Der Tonfall von Shaka hat schon was hysterisches an sich.

"Du willst das doch nicht allen ernstes verhindern?", fragt Lyn.

"Das würde ich gerne sehen. War schön, dich gekannt zu haben, Shaka", meint Edna.

"Nach meinen Berechnungen stehen deine Chancen, dass zu verhindern, im Promillebereich", schlägt Scav in die gleiche Kerbe.

"Das ist Lyras Schwester. Nichts was dich anginge", setzt Lyn noch einen drauf.

"Sehe ich genau so. Das ist meine Schwester Eloy und ich werde sie keiner Gerichtsbarkeit überlassen. Das sie hier liegt, zeigt deutlich, dass sie einen neuen Weg eingeschlagen hat", erkläre ich und kann mich auf die Hilfe vom Rest der Crew verlassen. Natürlich kann Shaka petzen gehen, aber dann sollte sie schneller laufen können als mein DLT-19D schießen kann. Einer der kleineren Söldner hat in etwa die Größe von Eloy und so tauschen wir die Rüstungen, bevor noch jemand kommt.

Inzwischen ist die Schlacht geschlagen und in großem Maßstab landen nun Bodentruppen an. Viel Zeit bleibt nicht mehr. Lyn nimmt ein weiteres mal Kontakt mit den Netzwerk auf und versucht weitere Informationen über die Funktionsweise zu erlangen. Und auch darüber, wie man es abschalten kann, ohne dass hier der halbe Planet pulverisiert wird. Auch, wie man die Nanoviren steuern kann, dass die Varianer ihre Intelligenz behalten können. Am einfachsten wäre es wohl, sie in ihren Körpern zu belassen und die Mutation fest zu verankern. Auch sollten wir die Leute von der Mynaros Station endlich von ihrem Leid erlösen, in dem wir die verdammten Nanoviren wieder abschalten.

Aber bevor Lyn etwas davon auch nur ansatzweise umsetzen kann, kommen die ersten Dragoner in die Halle. Das ist wohl unser Entsatz.

Sitzung gespielt am: 02.03.2019
Anwesende Spieler: Lyra, Scav, Shaka, Lyn, Edna (wieder volles Haus! Mega Happy!)
Erfahrungspunkte: 30 EP, 25 EP in Unverwüstlich investiert, 5 EP übrig
 
Beute: 1 Sith-Lichtschwert, 1 kleine Schwester ;D

Getötete und überwundene Gegner: 3 Deathtrooper, Zargos Zarbossa, Khador, ca. 6 bis 8 Söldner + Riesensöldner mit Vibrosäge, 4 TIE-Jäger, 1 TIE-Archer,

Gruppenwert:
Diplomatie: 325
Schmuggel/Handel: 460
Militär: 500

Resümee: Das war jetzt irgendwie eine zähe Sitzung. Sie war nicht schlecht, aber irgendwie doch vom Optimum entfernt. Ich kann nicht sagen, an was es genau jetzt lag, dass es nicht wirklich episch wurde.

Der Einstieg war schon nicht optimal. Immer wenn man als Spieler nicht genau weiß, was ist nun richtig, was ist nun falsch. Wen geben wir den Vorzug und wen verärgern wir? Was für Konsequenzen wird das am Ende für uns haben? So eine wegweisende Entscheidung sollte nicht einfach so aus dem Bauch getroffen werden, so wie wir das getan haben.

Auch ist es immer kritisch, jetzt Proben eines Sith zu bestehen, der seit Jahrtausenden tot ist. Was sagt das letztendlich über einen aus als Wesen? Dann sind wir etwas unkoordiniert kreuz und quer durch die Sperrzone geflogen. War auch nicht so gerade Sinnvoll.

Das Raumgefecht war aufregend und hat gezeigt, wie verwundbar die "Vanguard" ist und schon ein paar TIE-Jäger für eine Gefahr sein können. Immerhin haben wir 24 von 25 Rumpfpunkten verloren und das Lasergeschütz. Lyn hat halt von ihrem Talentbaum eben noch nicht die beiden wirklich wichtigen Talente, welche ein Schiff gut durch den Raumkampf bringt. Der Spieler hat sich entschieden, mehr in Richtung Nahkampf zu gehen, in dem er nun die Berufsspezialisierung Atarustürmer anpeilt. Die Spezialisierung ist halt ziemlich auf Nahkampf getrimmt und benutzt Gewandtheit als Attribut für den Lichtschwertkampf. Da momentan der Gruppentrend eher zum Fernkampf tendiert, da das Gewehr mächtiger als das Schwert ist, vielleicht nicht die optimale Entwicklung. Auch ist Lyn nicht zäh genug, wirklich in einem sich schnell veränderten Gefechtsfeld zu bestehen. Wer vorne mit einem Lichtschwert steht, dürfte eben viel Feuer ziehen. Gewisse Talente des Ataru Stürmers helfen zu überleben, aber Lyn hat nun mal nur eine Absorption von 4 und das ist nicht mal die Hälfte von Edna (9), Lyra (10) und Scav (11).

Der anschließende Kampf um die Pyramide hatte einen guten Einstieg. Das hatte was. Ein Sturmlauf durch die Basis hoch zum Eingang. Das war ziemlich cool. Aber dann wurde es etwas durchwachsen. Ein Kampf gegen einen Verbündeten oder Jemanden, dessen Motive man durchaus nachvollziehen kann, ist immer blöd. War auch nicht wirklich interessant.

Der große finale Kampf gegen die drei Deathtrooper auch nicht. Eigentlich war vorgesehen, dass wir zur abgestürzten "Overlord" sausen und dort Admiral Thorne stellen. Fand ich eine äußerst verwegene Annahme, da wir ja den Kristall und die Gefangenen zu sichern hatten. Ganz abgesehen davon, dass da noch der eine oder andere AT-AT auf dem Feld herumgestakst ist. Und die kleine Armee an Bord eines Sternenzerstörer der Imperiumsklasse nicht zu vergessen. Eigentlich sprach alles dagegen, in einer solchen Situation ein Eindringen in ein solches Schiff zu planen. Für einen kurzen Augenblick habe ich darüber nachgedacht, es doch zu wagen, aber mir war klar, dass ein solcher Vorschlag keine Mehrheit finden würde und auch ich würde an Lyras Stelle eine so gute Position nicht aufgeben, besonders da Sichern und Verteidigen des Kristalls unsere Mission war. Ganz abgesehen, was sonst noch dagegen sprach. Da hätten wir schon eine Ablösung und klare Befehle gebraucht. Sei´s drum.

Hier merkt man, Star Wars ist nicht Dungeon and Dragons. Da hat es unser SL immer wieder geschafft uns zu fordern, auch wenn er teilweise recht exotische Gegner gebracht hat. Da ist das System eher darauf ausgelegt, einen interessanten und spannenden Kampf mit den Möglichkeiten und Optionen des Systems zu liefern. In solchen Situationen versagt das System von Star Wars beim Gegnerdesign. Unser SL ist nach meiner momentanen Einschätzung auch nicht wirklich tief im System und seinen Möglichkeiten drin. Vielleicht habe ich auch einfach zu viel vom finalen Kampf erwartet. Oder Lyra ist einfach zu optimiert. Oder es ist eine Kombination aus allem irgendwie.

Aber letztendlich bin ich sehr froh, dass ich nicht gegen Eloy habe kämpfen müssen. Die Saat des Gesprächs ging in ihr wohl aus, so dass ihre eigenen Kameraden sie ausgeknockt haben. Bin gespannt, wie sich das nun weiter entwickelt.

Lyras Entwicklung: Sieht so aus, als wäre der große finale Kampf Schwester gegen Schwester wohl ausgefallen. Da habe ich mir nun intensiv Gedanken gemacht, viele Punkte investiert, um Eloy mit dem Scharfrichter KO zu schlagen und es war am Ende gar nicht nötig. Aber lieber haben und nicht brauchen als zu brauchen und nicht zu haben. Wird sicherlich noch andere Situationen geben, wo die Fähigkeit, einen Gegner mit dem Schwert lebend auszuschalten sich auszahlen wird. Kann durchaus sein, dass Lyn in Zukunft den Nahkampf suchen wird. Auf alle Fälle bin ich verdammt froh, dass mein SC nicht gegen ihre kleine Schwester antreten musste. Kann das nicht oft genug wiederholen. So wie es gelaufen ist, war in meinen Augen ziemlich optimal.

Wieder 30 EP sind natürlich cool. Mein erster Impuls war, Personalisierte Ausrüstung und Kernschuss aus dem Talentbaum des Powertechs zu nehmen. Aber nach den Erfahrungen des letzten Kampfes, wo Lyra zum ersten mal zwei kritische Verletzungen kassiert hat, denke ich, dass ich eines der Elitetalente nehmen werde: Unverwüstlich! Damit kann man eine kritische Verletzung um 50 Punkte für ein Schicksalspunkt reduzieren. Das erscheint mir sinnvoller, da ein Tod durch eine kritische Verletzung inzwischen deutlich wahrscheinlicher ist als durch massiven Lebenspunktabzug.

Für weitere Fünfzehn Seiten gibt es nun das siebte Talent vom Rigger, "Verstärkte Panzerung", was die Panzerung der "Vanguard" von den bisherigen vier Punkten auf fünf erhöht.

Am Rande des Imperiums – Der heimliche Star unser Kampagne: Die Loronar E-9 Explorer "Vanguard"

Die E-9 ist ein Schiff aus der SAGA Edition, also dem Vorgänger dieses Star Wars Rollenspiels. SAGA orientierte sich noch stark an den Regeln von D&D 3.5 und wurde von Wizards of the Coast herausgebracht. Dadurch ist die E-9 auch nicht wirklich ein Bestandteil des erweiterten Universums. Allerdings kommt das Schiff im Handyspiel: "Star Wars Commander" vor. Wobei es da wohl eher ein generisches Kriegsschiff ist. So gibt es leider kein Modell im Merchandising Bereich von Star Wars. Leider auch keines im Spiel "X-Wing", was aus dem gleichen Haus wie das aktuelle Rollenspiel stammt.

Vorgestellt wurde dann für das neue System "Am Rande des Imperiums" die E-9 im Quellenbuch "Reise ins Unbekannte", dem Berufsbuch für Entdecker und erstem Berufshandbuch überhaupt. Da es eines der wenigen auf Deutsch erhältlichen Bücher ist, hat es auch unser Spielleiter. Als es um das Gruppenraumschiff ging, fiel seine Wahl auf die E-9, weil das Schiff genau das ist, was man für Abenteuer im Star Wars Universum braucht. Wirklich gut ist die E-9 nur in Punkto Sensorreichweite und Hyperraumantrieb, sonst ist sie ziemlich durchschnittlich für ein Raumschiff mit Rumpf vier. Zwischen Rumpf vier und fünf verläuft die magische Grenze von den Sachen die gehen oder nicht gehen. Manche Manöver können eben nur große Raumschiffe ausführen, andere Stunts eben nur kleinere Raumschiffe.

Dadurch das die E-9 eigentlich mindesten überall durchschnittlich oder überdurchschnittlich ist, hat sie keine wirklichen Schwächen. Von Grund auf hat sie eine Crew von vier Leuten, als die durchschnittliche Größe einer normalen Gruppe, die meist aus einem SL und etwa vier Spielern besteht. Dazu gibt es noch Platz für vier Passagiere. Das Cockpit hat in der neuen Version platz für drei, in der alten noch für vier Leute. Also Pilot, Co-Pilot und Bordingenieur. Dazu gibt es noch einen Lademeister, der seinen Arbeitsplatz nun im Laderaum hat. Es gibt zwei Geschützstände mit einem Feuerbereich von 360°, was auch gut ist, da man nicht wie bei frontaler Bewaffnung darauf angewiesen ist, einen praktikablen Schusswinkel zu bekommen. So können fünf SC praktisch eine Aufgabe übernehmen. Die E-9 ist für eine Dauer von einem halben Jahr komplett autark, was auch überdurchschnittlich ist.

Im SAGA System hatte die E-9 eine Frachtkapazität von 30 Tonnen. Im "ArdI" sind es 60 abstrakte Einheiten. (Auf Wookieepedia geistert ein Wert von 300 metrischen Tonnen herum, halte den aber für einen Vertipper mit einer Null zu viel.) Beides ist nicht viel, aber die "Vanguard" ist nun mal primär ein Fernaufklärer und kein reiner Leichter Frachter, auch wenn es ursprünglich als solcher entworfen wurde. Laut Hintergrund war die Baureihe als leichter Frachter ein Flop, weil direkt nach den Klonkriegen die CIG den Markt wieder mit ihren Produkten überschwemmte und die CIG ist nun mal Marktführer im Segment der leichten Frachtschiffe. Loronar überarbeite daraufhin das Konzept und machte daraus ein Explorer/Aufklärer. Ausgelegt für lange Expeditionen. Die SAGA Version hatte sogar noch ein kleinen Frachtgleiter an Bord, um an der Oberfläche herum zu fliegen. Die neue Version von ARdI hat leider nichts dergleichen.

Was auch gut ist, die Panzerung von vier ist etwas über dem Durchschnitt, da die meisten Frachter nur eine von drei, manche sogar nur eine von zwei haben. Es gibt zwar welche mit fünf, dafür sind die dann etwas langsamer. Vier freie Hardpoints stehen zur Verfügung, was auch durchschnittlich ist, da die Spannweite sich zwischen zwei und sechs bewegt. Vier ist dafür wiederum ziemlich gut, weil die E-9 von Grund auf eben sehr solide Werte und zwei Waffensysteme mit einem 360° Feuerbereich hat.

Die Manövrierfähigkeit ist mit -1 nicht berauschend, aber ein guter Pilot hat meist die notwendigen Talente, um solche Komplikationswürfel ignorieren zu können. Auch ist dieser Wert nicht wirklich unterdurchschnittlich, da sich der normale Wert für Raumschiffe dieser Größe sich zwischen -1 und Null bewegt.

Dadurch, dass die E-9 eben keine wirklichen Schwächen hat, macht sie erst zu einem wirklich guten Raumschiff, dass für eine Spielergruppe wirklich gut geeignet ist, so lange nicht der Fokus auf Handel liegt. Dafür hat sie dann zu wenig Stauraum. Aber sonst dürfte sie die meisten Aufgaben mit Bravour erfüllen.

Nakago

  • Mitglied
Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #199 am: 17. November 2019, 14:31:26 »
Episode XXVII
Nachwirkungen
Aurek

Bevor wir die Pyramide verlassen, gibt es eine kurze heftige Diskussion mit einem Offizier der Dragoner über die Gefangenen. Es ist uns leider nicht möglich, die Akquise zu sichern, die der imperiale Wissenschaftler darstellt. Das waren 75 000 Credits, die uns wieder durch die Lappen gehen. Fierfek!

Auch können wir die Leichen der Todestruppler nicht bergen. Das wäre wichtig für meine Schwester gewesen, um diese nach deren Ritual auf Xill zu bestatten. Aber wir können wenigstens Zargos Zarbossa mitnehmen, da er quasi ja ein Verbündeter ist. Der zähe Varianer hat sich von seinen schweren Verletzungen soweit erholt, dass er inzwischen stabil, aber immer noch bewusstlos ist. Khador lebt auch noch, manche Leute sind verdammt zäh. Das wir vor gar nicht allzu langer Zeit gegeneinander gekämpft haben, müssen wir der Dragonern ja nicht auf die Nase binden. Ich hätte gerne die Rüstungen der Todestruppler samt Inhalt noch geborgen, aber auch das ist nicht möglich. Das ist äußerst bedauerlich, aber wir sind alle erwachsen genug, dies ohne Gejammer zu akzeptieren.

Wir werden mit mehreren Gleitern zur "Vanguard" eskortiert, was gut ist, da nicht alle auf unseren Jetbikes platz haben. Auf der anderen Seite ist das Schlecht, da dies ein starkes Zeichen dafür ist, dass wir ganz offensichtlich nicht mehr benötigt werden. Ich bin froh, als wir wieder in unserem E-9 sind. Ich lege Eloy in eine der Passagierkabinen, Khador und Zargos sperren wir erst mal in die andere Kabine. Kaum sind wir an Bord, werden wir unmissverständlich zur "Sternenheim" zitiert. Der Ton hat sich in den letzten Minuten uns gegenüber sehr geändert. Die Imperiale Flotte ist besiegt und wir sind von geschätzten Verbündeten gerade zum notwendigen Übel degradiert worden. Jedenfalls ist das so mein Gefühl.

Allerdings brauchen wir eine ganze Weile, bis unser stark beschädigtes Schiff von der Oberfläche von Xios abheben kann. Wir gieren stark nach rechts, weil es einen der Repulsorlifte auf dieser Seite komplett genommen hat.

"Wir sind jetzt fast wieder genau soweit wie auf Anduras I", meine ich zu Lyn und betrachte besorgt die Batterie von roten Dioden, die hektisch blinken.

"Aber wir sind deutlich weiter gekommen. Der Mörder meiner Mutter ist tot, du hast deine kleine Schwester gerettet und Admiral Thorne ist gefangen", spricht mir Lyn Mut zu.

"Da hast du recht, aber unserem Schiff geht es nicht wirklich gut. Hab da ein ganz mieses Gefühl", weise ich auf das Offensichtliche hin und versuche die Trimmung zu verändern. Klappt nicht wirklich gut, auch wenn Scav wie ein Virtuose am Terminal der Schadenskontrolle herumfuhrwerkt. Mehrmals geht eine Sirene hoch, weil ein weiteres System ausfällt. Wenn das so weiter geht, fällt die E-9 noch auseinander. Das wäre bitter, jetzt noch abzustürzen, wo wir so weit gekommen sind. Es vergehen bange Minuten, bis wir die Atmosphäre von Xios verlassen haben. Aber obwohl ich das schlimmste ahne, schaffen wir es vom Planeten runter.

"Das ist jetzt nicht so gut gelaufen. Ich bin nicht sicher, ob die Hapaner dieses Netzwerk nicht missbrauchen werden", unke ich.

"Ich hoffe, sie haben niemanden, der das steuern kann. Das Netzwerk kann verdammt viel. Ich hätte eine direkte Route bis ins innerste des Konsortium öffnen können. Dieser Nachlass korrumpiert und ich bin froh, dass ich noch bei klarem Verstand bin", erwidert Lyn und macht eine Geste, als ob sie sich Schweiß von der Stirn wischen würde.

"Ich auch!", meine ich dazu, da ich die orangene Twi´lek sehr schätze. Wir durchfliegen nun das Schlachtfeld und Lyn hat nun alle Hände voll zu tun, um Kollisionen mit kleinen und nicht ganz so kleinen Trümmerteilen zu verhindern. Hier und da treiben auch menschliche Überreste durch den Raum. Wie schon Xim der Despot in seiner Abhandlung vom Krieg geschrieben hat: Das einzige was noch furchtbarer eine Schlacht ist, ist eine verlorene Schlacht. Krieg ist nicht schön und die höchste Ehre ist, ihn überlebt zu haben. Aber Narben bleiben eben zurück, an Körper wie auch an der Seele.

Wir sehen einen Sauerstoff blutenden Schattendrachen vorbeitreiben. Für die Hapaner der Königlichen Marine sind alle Besatzungsmitglieder Verräter und dieses Volk hat sehr grausame Bestrafungsrituale. Obwohl das unsere Feinde sind, habe ich Mitleid mit ihnen. Auch sie hat das Imperium in den Untergang gestürzt. Wer ist schon gegen Verführung gefeit, wenn man es nicht besser weiß?

Im Holoprojektor können wir mehrere Nachrichten verschiedener Kampfeinheiten sehen. Die Neue Republik ist es gelungen, zwei der Sternenzerstörer lahmzulegen, einen Imperiums-  und einen der Siegesklasse, und zu entern. Teilweise leistet die Besatzung massiven Widerstand oder lässt je nach Naturell kampflos gefangen nehmen. Auch die Flottenwerft konnte erobert werden, wenn auch von der Königlichen Flotte.

Schließlich erreichen wir die "Sternenheim" und gleiten in einen offenen Hangar hinein. Hier ist man besser auf schwer beschädigte Schiffe ausgelegt wie seinerzeit auf der "Nilvax Station". So können wir auf Böcken landen und müssen nicht unsere teilweise beschädigten Landestützen bemühen. Wir fahren alle überflüssigen Systeme herunter und es ist Zeit, nach unseren Passagieren zu schauen. Besh 42 hat sich inzwischen Eloy angesehen. Nach seinem Befund hat sie nur eine leichte Gehirnerschütterung. Ihre Kopfwunde ist versorgt und ein Bactapflaster unterstützt den Heilprozess. Noch ist sie bewusstlos und ich will sie auch nicht wecken, also lasse ich sie erst einmal in Ruhe.

Zargos Zarbossa ist wieder bei Bewusstsein und reflektiert gerade über seine Situation. Statt wütend und hysterisch zu sein, gibt er sich kleinlaut.

"Ich gebe zu, ich habe meine Möglichkeiten maßlos überschätzt. Das war ein Fehler und vielleicht der Untergang meines Volkes." Soviel Einsicht und Selbstreflektion habe ich Zargos gar nicht zugetraut und stelle fest, dass ich ihn bisher deutlich unterschätzt habe. Normalerweise sind in solchen Situationen alle anderen Schuld, nur selbst ist man total unschuldig. Das Zargos zugibt, sich überschätzt zu haben, steigt der Varianer in meiner Achtung. Aber natürlich kein Wort der Entschuldigung, dass er versucht hat, uns töten zu lassen. Und auch kein "Danke", dass er noch lebt. So ist er halt, der Zargos Zarbossa.

"Noch ist nicht alles verloren. Vielleicht können wir die Verantwortlichen überzeugen, Lyn noch einmal an den Kristall zu lassen", versuche ich dem Casinobesitzer Mut zuzusprechen.

"Das glaubst du doch selbst nicht!", meint Shaka.

"Fragen kostet nichts!", erwidere ich darauf, auch wenn ich selber die Chancen eher gering einschätze.

"Falls es über den Kristall nicht geht, könnten wir eventuell den Virus über den eigentlichen Herstellungsort manipulieren", meint Lyn, die über tiefer gehendes Wissen über das Netzwerk von Darth Varak verfügt. Wir überlegen noch kurz, ob es möglich ist, noch einmal zum Kristall vorzurücken und das zu beenden, was wir angefangen haben. Dieses Netzwerk ist das Werk eines Sith mit einem Kristall, der die Fähigkeit hat, seine Benutzer auf die Dunkle Seite der Macht zu ziehen. Eine vollständige Demontage wäre wohl das sinnvollste. Ich denke, wir kämen bis in die Pyramide hinein. Aber sobald es eine Interaktion mit dem Kristall gibt, wird unser Aufenthalt offensichtlich werden. Ungesehen kommen wir da nicht mehr raus. Momentan stellt sich die Frage auch nicht wirklich. Allerdings kommen wir zu dem Schluss, dass wir uns damit das Konsortium zum Feind machen werden, auch wenn es zum Wohle aller wäre, wenn diese Anlage demontiert wird.

Nakagos wirre Gedanken

Wir haben gewonnen, aber unser Ziel, den Kristall zu neutralisieren, nicht erreicht. War vom SL so auch nicht vorgesehen.

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