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Autor Thema: Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story  (Gelesen 21113 mal)

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Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #405 am: 23. März 2021, 17:21:34 »
Forn

Nachdem wir abgeklärt haben, was zum Fierfek dieser Professor Harquart auf der Oberfläche von Vult treibt, wenden wir uns wieder den Problemen auf dieser Station zu. Kanan, der Anführer der Söldner hat noch etwa sechs bis acht Mann, dazu noch eine Anzahl von Angehörigen der Allianztruppen, die mit Gale hier in die Sperrzone kamen. Die sind besser bewaffnet und ausgerüstet. Dazu hat Kanan noch zwei Droidenmassifs. Prix hat das vielfache an Männern, Kräftemäßig haben sie trotzdem eine Pattsituation.

"Kanan ist ein paranoider Wahnsinniger. Ich glaube nicht, dass ihr mit dem eine vernünftige Unterhaltung führen könnt", meint Prix zu seinem direkten Kontrahenten.

Die Wärterfraktion treibt sich in den Gängen herum und überfällt ab und zu einen der Gefangenen. Oder sie schleichen sich hier rein und stehlen alles, was sie in ihre Krallen bekommen. Auch treibt sich noch ein Alien in den Gängen herum, dass auf Kanan hört. Alles in allem müssen wir uns unbedingt mit Kanan gut stellen, wenn wir weiter wollen. Zum Glück gibt es in diesem Bereich keine einzige funktionierende Kamera mehr, da die alle weggeschossen oder anderweitig zerstört sind.

Da der Scharfschütze auf alles schießt, was er ins Visier bekommt, ist die Kontaktaufnahme knifflig. Aber natürlich weiß ich auch hier Rat. Ich lasse mir Farbe und ein paar Paneele bekommen. Darauf schreibe ich mehrere Botschaften. Damit begebe ich mich in ein Areal, dass der Scharfschütze einsehen kann. Aus sicherer Deckung heraus halte ich das erste Panel in seinen Sichtbereich, darauf achtend, dass auch meine Hand in Deckung bleibt. Darauf steht: "Hallo, wir möchten mit Kanan reden!"

Das wird mir fast sofort aus den Händen geschossen. Das war zu erwarten gewesen und entmutigt mich auch nicht. Also schiebe ich das nächste Paneel hinein: "Wir kommen von Außerhalb der Station!"

Hier dauert es schon einen Tick länger, bis es zerschossen wird. Auf dem nächsten steht: "Es soll euer Schaden nicht sein!" Hier dauert es wieder etwas länger und es ist nur ein Streifschuss. Und dann schiebe ich das letzte von mir vorbereitete Paneel heraus: "Wir können euch alle hier wegbringen!"

Sekunden vergehen, kein Schuss fällt. Ich ziehe das Paneel zurück, schultere meine Waffe und komme mit erhobenen Händen heraus. Ich habe das Visier meines Helmes offen, so das man mein Gesicht sehen kann. Der Scharfschütze ist gut im hinteren Bereich des Turmes positioniert, da ich ihn nicht ausmachen kann. Der Mann oder vielleicht auch Frau versteht sein Handwerk. Kein Schuss fällt, also gehe ich los, die anderen kommen nun mutig auch aus der Deckung und folgen mir. Mit festem Schritt gehe ich auf den gegenüberliegenden Bereich zu. Überall wurden wohl von beiden Seiten Hindernisse aufgestellt. Ich hoffe nur, dass nicht auch noch Sprengfallen installiert sind. Unten am Fuße des Turmes ist eine Barrikade und ich kann deutlich Bewegung ausmachen. Als wir kurz davor stehen, wird ein kleiner Durchgang freigeräumt und ich interpretiere das als Einladung. Wir betreten einen kleinen Innenhof, in dem sich etwa fünfzehn Leute aufhalten. Die Hälfte trägt gute Rüstungen, die andere Häftlingskleidung. Alle haben Blastergewehre in den Händen, allerdings zeigt die Mündung jeweils demonstrativ auf den Boden. Einer der Männer in Häftlingskleidung kenne ich von der Allianz, auch ein Mitglied der CBF, wenn auch eine andere Zelle.

"Das ist Master Sergeant Lyra Askana von den Shellys Gundarks. Sie hat einen guten Ruf", erklärt der Corellianer dem Anführer, der von zwei Cybermassifs flankiert wird.

"Gut, du hast fünf Minuten mich zu überzeugen, warum ich euch helfen sollte", erklärt mir der Anführer, ein Mensch in den Vierzigern. Er wirkt so, als wüsste er, was er tut. Von Haltung und Tonfall schätze ich ihn als ehemaligen imperialen Offizier ein. Viele, die nicht ganz so fanatisch sind, haben die Zeichen der Zeit richtig erkannt. Diese haben die weiße oder schwarze Rüstung bzw. Uniform gegen eine vielfarbige getauscht und nutzen ihre Fähigkeiten nun im privaten Sektor für Credits. Da für mich der Galaktische Bürgerkrieg offiziell vorbei ist, habe ich keine Probleme mit einem ehemaligen Imperialen zu reden. Schließlich ist meine Schwester ja auch eine ehemalige Imperiale.

In groben Zügen erkläre ich knapp, warum wir hier sind und wie wir gedenken, alle Gefangenen von der Station herunter zu schaffen.

"Du hast mein Interesse geweckt. Bereden wir die Details in einem kleineren Rahmen", meint der Offizier nach Ablauf der fünf Minuten. Er macht eine kurze Geste, eindeutig ein imperiales Kommandozeichen und seine Leute zerstreuen sich um das zu tun, was sie wohl auch sonst so tun. Wir werden in eine Wachstube geführt und ich erläutere nun einige Details der Evakuierung. Außer Kanan sind noch zwei Söldner und der Corellianer anwesend. Schätze mal, er ist der Sprecher der Angehörigen der Allianz in dieser Einheit.

"Nach der Evakuierung stehen euch allen drei Optionen offen, entweder eine Passage zu einer Welt der Sperrzone oder in die Neue Republik. Die dritte Option ist, ihr tretet in unsere Dienste."

"Garantien?", fragt Kanan knapp. Das ist ein Mann, der nicht viel redet.

"Mein Wort", erkläre ich.

"Das ist viel verlangt", erwidert der Söldner gedehnt.

"Was habt ihr denn zu verlieren?", bringe ich die Sache auf dem Punkt.

"Gut, ziehen wir es durch!" Kanan hat schon mehrere Anläufe zur Flucht hinter sich. Es gibt einen nach oben führenden Wartungsschacht, der mit drei Schotts gesichert ist. Ein Großteil der Sensoren und Überwachungsgeräte vor dem ersten und zweiten Schott wurden schon zerstört. Auch ein Teil vor dem dritten Schott. Aber bis zum dritten Schott sind sie noch nie gekommen. Dieser Bereich ist mit Kryogas gesichert, welchen einen innerhalb weniger Sekunden komplett einfrieren kann. Die Lücken in den Sensoren wurden mit Kugelförmigen Überwachungsdroiden gefüllt, die nun durch den Schacht selbst und den angrenzenden Wartungstunneln patrouillieren.

"Knifflig, aber machbar", meine ich dazu nur. Nun gilt es noch einen Waffenstillstand und Stillhalteabkommen zwischen den beiden Fraktionen auszuhandeln. Zum Glück sind beide Seiten nach etwas hin und her bereit ihren Krieg ruhen zu lassen, da keiner wirklich Lust hat noch weiter hier herum zu hocken, wenn die Freiheit lockt. Also ist es entschieden.

Nun bewegen wir uns durch einen Wartungstunnel zu dem Aufgang. Das Alien, eine mir gänzlich unbekannte Rasse, hat überall mit Säurefäden primitive Fallen gebastelt. Aber Kanan hat das Wesen unter Kontrolle und der zeigt uns einen Weg durch diesen Schlamassel. Schließlich stehen wir oben an der Leiter und klären letzte Details der Evakuierung.

"Möge die Macht mit uns sein!", als ich als zweite hinter Scav mit dem Aufstieg beginne. Das wird nicht einfach werden.,

Nakagos wirre Gedanken

Jetzt beginnt der schwierige Teil. Nicht das es bis jetzt ein Spaziergang gewesen wäre. Aber man wächst ja bekanntlich mit den Herausforderungen.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #406 am: 25. März 2021, 17:56:50 »
Grek

Da wir den Code für das erste Schott kennen, ist es kein Problem dies zu öffnen. Das war jetzt einfach, von Droiden ist nichts zu sehen, also weiter hoch. Ebenso ist das zweite Schott keine Herausforderung. Nun haben wir den wirklich wichtigen Abschnitt vor uns und gleich hinter dem Schott ist eine gefrorene Leiche an der Leiter fest gefroren. Für mich wäre es ein leichtes, sie zu umklettern, aber für den Rest ist das nicht so einfach.

Nach etwas hin und her klettere ich seitlich zu der Leiche, ziehe meinen Cherkahänder und schlage deren Arme ab. Scav fängt die Leiche auf und schiebt sie so leise wie möglich in eine Nische. Beim wegschlagen zerspringt eine der Hände und darunter ist eine immer noch aktive Düse, die mir Kyrogas aufs Visier bläst. Obwohl die Rüstung für den freien Raum im Vakuum konfiguriert ist, beschädigt dies das innen liegende Display, so dass es zerbricht.

"Fierfek!", fluche ich durchaus wütend über diesen Umstand, bewege mich aus der Gaswolke heraus und klettere an dem Leck vorbei, dass nun wieder zufriert. Ich muss den Helm öffnen, um noch was sehen können. Die abgestandene Luft schlägt mir entgegen und es ist verdammt kalt hier. Trotz dieses Schlamassels kommen wir unentdeckt nach oben an. Kugelförmigen Überwachungsdroiden begegnen wir keiner einzigen. Ein Umstand, über den ich gar nicht traurig bin. 

Scav öffnet das Paneel der Zahleneingabe und beginnt nun das Schott zu öffnen. Er bracht fünf Minuten, dann öffnet es sich. Leiste klettern wir hoch und landen in einem kleinen Werkstattbereich mit einer verschlossenen Tür, die weiter in die obere Ebene der Station führt. Nach und nach kommen die anderen nach und wir schließen das Schott wieder. Ich hätte nicht gedacht, dass wir unentdeckt so weit kommen würden. Bis jetzt läuft es deutlich besser als von mir gedacht. Bis auf den Umstand, dass mein Helm beschädigt ist. Mein Versuch, dass Display auszubauen klappt aber nicht wie gewollt. Zwar kriege ich es gelöst, aber die normalen Sichtstystem werden dabei auch beschädigt. Wahrscheinlich hatten sie vorher schon einen Hau weg. Trotzdem ist das nun äußerst ärgerlich, da ich entweder mit offenen Helm kämpfe oder nur eingeschränkt was sehen kann. So etwas führt schnell zu weiterer Friktion, da wir mit einer Leerenflutung durchaus rechnen müssen. Hat schon seinen Grund, warum wir sonst niemanden mit hoch genommen haben. Entsprechend ist meine Laune nicht gerade die Beste.

Derweil hat Scav einen Zugang zum internen Computernetzwerk gelegt und die Überwachungstechnik vor diesem Raum lahmgelegt. Von hier aus geht es dann in den Funkturm, wo wir warten, bis die stündliche Meldung raus geht, dass alles in Ordnung ist. Dann kappen wir unbemerkt die Verbindung. Damit haben wir ein weiteres Ziel erreicht. Hier auf dieser Ebene müssen die Erstgeborenen ihren Hinterhalt aufgebaut haben, also wird es wohl nun bald sehr laut werden. Da wir keine Zeit zu verlieren haben, rücken wir vor. Schon im nächsten Gang finden wir zwei schwer gepanzerte Erstgeborenen. Bevor die überhaupt realisieren, was ihnen passiert, habe ich sie schon mit einer gut platzierten Salve niedergestreckt. Ein guter Anfang.

Wir öffnen die Tür zur Hauptgalerie, eine kleine Halle, welche alle wichtigen Segmente des obersten Stockwerkes miteinander verbindet. Hier lauern Silvana, zwei Erstgeborene und vier KX-Kampfdroiden auf uns. Ich gehe am Rahmen des Schottes abgehockt in Stellung und zerstöre den ersten der KX-Droiden und beschädige einen zweiten. Die sind nicht nur weiß lackiert, sondern unterscheiden sich auch durch ihre massivere Panzerung von ihren Imperialen Kollegen. Auf alle Fälle haben diese Droiden ein Upgrade erhalten, was sie deutlich zäher macht. Shaka exponiert sich und schießt zwei der Erstgeborenen um, die ich in diesem Fall eher als sekundäre Ziele sehe.

Da ich einen der hochentwickelten Kampfdroiden zerstört habe, erwidern gleich zwei von ihnen das Feuer und ignorieren die offen stehende Twi´lek. Ich bekomme drei schmerzhafte Treffer ab. Noch so ein Schusshagel und ich bin trotz meiner guten Rüstung am Boden. Shaka wird auch getroffen und Silvana schießt mit einer schweren Blasterpistole auf die blaue Twi´lek. Edna rückt nun ebenfalls vor und schafft es nichts zu treffen. Scav stürmt in den Raum und versucht sein Glück bei dem schon beschädigten Exemplar. Das bekommt seine Axt zu schmecken, wird aber nicht zerstört. Zäher Burschen, muss man den KX-Droiden dieser Baureihe lassen. So schnell gehen die nicht zu Boden.

Shaka schießt die offen stehende Silvana um, ich erledige einen weiteren der KX-Droiden mit meine DLH-19D. Vielleicht hätte ich lieber ein DLH-19 Standardmodell mit teurem Zubehör zu kleistern sollen, wie es Shaka macht. Aber so etwas ist irgendwie stillos. Dieses mal ist das Gegenfeuer verhalten, der beschädigte KX bricht den Nahkampf ab, nur um nun von Edna umgeschossen zu werden, wie auch das letzte Modell. Scav rückt nun auf die Tür zu, die zur Kommandozentrale führt. Er öffnet sie uns vier Wachen eröffnen das Feuer auf uns. Natürlich werde ich getroffen und ein weiteres mal verwundet. Shaka erschießt zwei von den Angreifern, ich die restlichen beiden. Edna läuft in den Gang und erreicht das offen stehende Schott zur Kommandozentrale. Auf was er schießt, kann ich nicht sehen.

Nun erschallt eine Sirene und zwei leichte Repetierblaster aus offenen Klappen eröffnen das Feuer. Einer nimmt mich primär als Ziel, der andere Scav. Wir beide werden getroffen, wenn auch nur oberflächlich. Auch öffnen sich nun die Außenschotts und die Atmosphäre entweicht ins freie Weltall. Der Direktor hat wirklich den letzten Joker ausgespielt.

Ich kann mich gerade so noch festhalten, bevor ich hinaus gesaugt werde. Mühsam schaffe ich es, das Visier meines Helmes zu schließen, so dass ich nicht in Gefahr laufe zu ersticken. Schnell wird es merklich kälter und der Sog lässt nach. Edna und Scav sind in der Kommandozentrale, töten die Besatzung und schließen das Schott. Auch fahren die beiden leichten Repetierblaster wieder ein und die Klappen schließen sich. Shaka verübt derweil ein Massaker an den Wachleuten in den Baracken, deren Eingang gegenüber der Kommandozentrale lag.

Der Widerstand ist nun gebrochen und die Station dürfte sich in unserer Hand befinden. Ich eile nun ebenfalls in die Kommandozentrale, die einen recht herunter gekommenen Eindruck macht. Hier und da sind neue Komponenten verbaut, aber das meiste sieht einfach alt aus. Unserem Droiden ist es gelungen, die drei Piratenschiffe zu orten, die gar nicht weit entfernt in Schleichfahrt auf Reede liegen. Sie befinden sich noch in Reichweite der Turbolaserbatterien und es ist Zeit, die feindliche Flotte etwas zu dezimieren. So werden es unsere Schiffe dann viel einfacher haben, hier anlanden zu können.

Also konzentrieren wir das Feuer auf je ein Schiff, fangen beim linken an und arbeiten uns durch. Da die Schiffe ohne Deflektorschilde mit herunter gefahrenen Hauptreaktor wie hockende Nunas vor einem Projektilbschleuniger sitzen, ist es ein leichtes, sie der Reihe nach abzuschießen. Die Freibeuter kommen gar nicht mehr dazu, ihre Schiffe kampfbereit zu machen, da verglüht auch schon das letzte in einer Explosion. Das war jetzt effektiv, aber wenig glorreich. Diese Erstgeborenen teilen nun das Schicksal mit all jenen, die gemeint haben, sich uns in den Weg stellen zu müssen. Manche lernen es eben nie oder in diesem Fall, zu spät. Wobei das sich noch ziehen wird, da die ja über neunzig Schiffe haben. Aber jetzt sollten wir herausfinden, was es mit diesem Moqua und dem Geheimnis auf sich hat.

Nakagos wirre Gedanken

Das war jetzt ein recht hartes Gefecht gewesen. So eine Leerenflutung habe ich durchaus erwartet, sonst wäre der Spielleiter nicht so erpicht darauf gewesen, meinen Helm zu beschädigen.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #407 am: 28. März 2021, 17:39:53 »
Herf

Während Shaka und Scav losziehen, um den Hyperraumfunk wieder im Turm zu aktivieren, damit wir unsere Flotte rufen können, verarztet Edna meine Wunden. Ohne das Scav assistiert fällt es dem Hapaner deutlich schwerer, da was zu machen. Trotzdem versprüht er fröhlich heilfördernde Medikamente. Ich verabreiche mir zustätzlich drei Stimpacks, dann geht es mir schon deutlich besser. Kaum habe ich meine Rüstung wieder angezogen, sind auch die beiden Techniker fertig. Nun können wir unsere Schiffe rufen und mit der Evakuierung beginnen.

Das ist gar nicht so einfach und Shaka wie auch ich haben alle Hände zu tun, dass Söldner und Insassen sich nicht gegenseitig umbringen. Unsere Flotte erscheint und das erste Shuttle setzt zur Landung an. Ich hoffe mal, dass geht jetzt auch so. Edna und Scav haben derweil weitere Informationen gesammelt. Es gibt momentan keine einfache Möglichkeit in den VIP Gefangenentrakt zu kommen. Nicht einmal Direktor Pankos hatte eine ausreichende Sicherheitsfreigabe dafür. Die gesamte Versorgung geht über dort stationierte Droiden. Es gibt nur eine kleine Durchreiche, die offen ist. Oder besser gesagt, die schwach genug ist, damit wir uns durch sprengen können. Während die Evakuierung anläuft, sprengt Shaka sich durch die Durchreiche. Ich stürme als erste und zerstöre drei von vier leichten Servicedroiden mit einer Salve. Shaka den letzten.

Wir sind hier in einer Art Küche. Hier wird wohl das Essen für Gefangenen vorbereitet. Ein Schott führt hinaus in den eigentlichen Gefangenentrakt. Drei schwere Kampfdroiden setzen sich gerade behäbig in Bewegung. Zwei ignorieren uns, einer schwenkt auf uns ein. Statt Hände laufen seine Arme in Klingen aus. Im Zentrum des Torsos ragt der Lauf eines kurzläufigen schweren Repetierblasters heraus. Das ist wirklich übel!

Besonders da er sofort anfängt auf uns zu feuern. Zu unserem Glück streut er seine Schüsse, da jeder von uns genau einmal getroffen hat. Autsch! Das tut verdammt weh. Edna lässt sich davon so sehr beeindrucken, dass er seine Garbe weit daneben setzt. Ich beiße die Zähne zusammen, fokussiere mich und ziehe ab. Meine Garbe trifft gut und ich erziele vier Wirkungstreffer. Aber dieser schwer gepanzerte Droide steht danach immer noch.

"Fierfek!", kommentiere ich diesen Umstand.

Aber Shaka stark modifiziertes DLT-19 erledigt ihn schließlich und beschädigt einen zweiten. Mit dem geht Scav in den Nahkampf und wirft ihn einfach um. Der Droide lässt sich das nicht gefallen und greift mit seinen Vibroklingen an. Derweil hat der dritte Droide die Zellentür erreicht, deaktiviert zuerst ein Energiefeld und lässt dann ein massives Schott in den Boden verschwinden. Die dahinter liegenden Zelle ist luxuriös eingerichtet. Holzverkleidung, wuchtige Regale mit Büchern, ein Bett und ein massiver Schreibtisch. Hinter dem springt der Insasse in Deckung, als der Droide das Feuer auf ihn eröffnet. Auf alle Fälle ist danach der Schreibtisch nur noch als Feuerholz gut, dass der schon mal fröhlich vor sich hin brennt. Durch den Qualm kann ich nicht erkennen, ob der Droide nun getroffen hat oder nicht. Edna läuft in den Nahkampf und schlägt wie wild auf den Droiden ein. Mit wuchtigen Hieben zerschlägt er ihn. Auch Skav macht nun mit seinem Gegner kurzen Prozess.

Sieht so aus, als hätten wir diese Ebene nun auch gesichert. Neugierig komme ich nun näher und spähe in die "Zelle", die mehr dem privaten Zimmer eines planetaren Herrschers erinnert. Im Rauch kann ich eine Bewegung ausmachen und heraus taumelt ein junger Mann, der gerade einen schwellenden Brand auf seinem Hemd ausschlägt. Obwohl sein Gesicht verrußt ist, erkenne ich ihn sofort. Vor etwa einem halben Jahr haben wir gegen ihn auf der Mynaros Station gekämpft und getötet. Und nun steht dieser Mann wieder vor uns, denn es handelt sich um Prinz Isolder, dem rechtmäßigen Erben des Hapes Konsortium. Und auf einmal ist nun alles anders als es vorher war. Wir hatten ja schon immer den Verdacht, dass es sich bei dem Prinz Isolder von der Mynaros Station sich um einen Klon von einem der Klonlabore auf Cyphera gehandelt hat. Aber wir hatten nie einen Beweis für diese These. Nun scheint wohl das Original vor uns zu stehen.

Nakagos wirre Gedanken

Sitzung gespielt am: 07.03.2020
Anwesende Spieler: Lyra, Scav, Shaka, Edna
Erfahrungspunkte: 25 EP,  25 EP in investiert in den fünften Rang von "Schwere Fernkampfwaffen".

Beute: 470 000 Credits von Vigo Pharos

Getötete und überwundene Gegner: Direktor Pankos, Silvana, drei Henkerdroiden, vier leichte Sicherheitsdroiden, vier KX Droiden, sieben Erstgeborene, einige Wärter.

Resümee: Holla die Waldfee. Das war jetzt eine ziemliche Achterbahnfahrt. Wir haben ziemlich lange gebraucht, um uns durchzuringen, die Vult Yunkai Station zu infiltrieren. Anfangs erschien es schier unmöglich, da was zu machen. War auch teilweise ein Motivationsproblem da sein Leben zu riskieren. Wäre ja auch fast drauf gegangen. Ein Verhängnissymbol wäre mir tatsächlich beinahe zum Verhängnis geworden. Oder besser gesagt die daraus resultierende Friktion. Ging zwar alles gut, war teilweise trotzdem angepisst, dass ein Symbol bei einer eigentlich geschafften Probe ein so nachhaltiges Problem erschafft, dass während der ganzen Sitzung durchaus ernste Regeltechnische Auswirkungen hatte.

Momentan haben wir keine wirklich klare Linie. Endziel ist irgendwie die Nilvax Station zu behalten und das verfluchte Netzwerk von Darth Varak abzustellen. Für beides haben wir nicht wirklich einen Plan. Und so wie es aussieht, scheint auch Ta´a Chume wohl doch korrumpiert zu sein, da wir jetzt ihren Sohn in unserem "Besitz" haben. Den hatte ich wirklich nicht auf dem Schirm.

Am Ende von Season I hatten wir ein klares Missionsziel, hier haben wir das halt nicht. Wir sind unsere eigenen Herren und können entscheiden was wir wollen. Und stellt man sich halt wirklich die Frage, warum in aller Welt liegt es bei uns sich um dieses verdammte Problem zu kümmern? Hier ist halt wirklich mal Eigeninitiative gefragt und wir haben halt Bremser in der Gruppe, die wirklich alles in Frage stellen oder besser zu wissen glauben. So was kostet Zeit und vor allem Nerven. Nach einer stressigen Woche will man nicht unbedingt jedes Detail wieder und wieder ausdiskutieren.

Letztendlich habe ich dann mal wieder einen funktionierenden Plan ausgetüftelt. List 5 mal wieder gekonnt Rollenspielerisch korrekt ausgespielt. :D Unser SL kann echt froh sein, mich zu haben, sonst würde es noch weniger vorangehen. Eine Gruppe braucht halt jemand, der Interesse daran hat, die Handlung wirklich voranzutreiben und dafür auch was tut. Auch wenn es manchmal den geliebten SC an den Rand des Todes bringt.

Nach der durchaus zähen Phase des Informationssammeln und des Planens ging es dann flott voran. Wir konnten die verschiedenen Fraktionen der Gefangenen gut durch Diplomatie auf unsere Seite bringen. Insassen zur Flucht aus einem Gefängnis zu überreden ist ja auch nicht wirklich so schwer. Das hat auf alle Fälle gut geklappt.

Der Aufstieg war etwas kritisch, die Kältefalle für eine isolierte Rüstung fand ich etwas kritisch bis unfair. Ja, die teuerste Rüstung des System kann was. Aber unser SL hat da seine Probleme damit, so was zu akzeptieren, wenn er sich mal was fieses für uns überlegt hat.

Die Kämpfe waren hart, aber schaffbar. Genau das von mir gewünschte Level. Da kann ich echt nicht meckern.

Prinz Isolder am Ende war dann die totale Überraschung. Wir gingen ja beim Sturm über Mynaros ja davon aus, dass der Prinz wohl ein Klon war, den wir getötet haben. Zwar hatten wir in den einem Klonlabor keinen Eintrag von ihm gefunden, aber die Liste des zweiten haben wir ja nie gesehen. Das ermöglicht nun neuen Möglichkeiten und auch einen neue Mission. Wahrscheinlich ist es unser neues Ziel, die korrumpierte Ta´a Chume vom Thron zu entfernen und den wahren Thronfolger zu seinem Recht zu verhelfen. Momentan herrscht der Konsens, dass die Königinmutter wohl doch vom roten Netzwerk korrumpiert oder gar gesteuert wird. Und ein Herrscher, der vielleicht bereit ist, das Netzwerk von sich aus zu zerstören, würde ebenfalls alle Probleme lösen. Irgendwie denke ich, dass dies unser Weg sein wir, da jeder andere Weg von unserem SL immer geblockt wurde.

Lyras Entwicklung: Wahrscheinlich nur noch zwei Sitzungen, wobei auch noch drei bis vier möglich sind, da unser SL immer am Ende meint, noch zwei Sitzungen und wir sind mit Star Wars durch. Bis jetzt war eben nie so klar, was wir nun genau machen sollen und mit dem Spieler von Shaka haben wir halt jemanden, der immer dagegen und selten für etwas ist. Das bremst nicht nur, sondern nervt auch tierisch. Die fünfzig Episoden kriegen wir also definitiv noch voll, falls Covid 19 uns da keinen Strich durch die Rechnung macht.

Mit etwas Jammern habe ich 25 EP statt 20 EP heraus geschlagen und die wollen gut angelegt sein. Ich könnte Wahrnehmung auf Rang drei bringen. Oder für fünfzehn Punkte zwei weitere Lebenspunkte kaufen. Oder das letzte nützliche Talent des Fahrers erwerben, dass mir Geschwindigkeit +2 geben würde, was für eine Corellianerin nie verkehrt wäre. Aber ein Raumkampf wird es wohl eher nicht mehr geben oder es wird nicht relevant sein, ob die "Vanguard" nun mit Geschwindigkeit vier oder fünf herum fliegt. Das hebe ich mir dann ganz für den Schluss auf, da es im letzten Abenteuer ja noch EP geben wird, die dann irrelevant sind.

Nach langem hin und her habe ich mich entschieden, den fünften Rang von "Schweren Fernkampfwaffen" zu nehmen. Für die nächsten zwanzig Seiten gibt es das Talent "Niederschlagen", was genau das bewirkt, wenn man einen Triumph bei einer Nahkampfprobe würfelt.

Starships and Speeders

Kommen wir zum neusten Buch, dessen Titel schon eindeutig sagt, um was geht, nämlich um Raumschiffe und Gleiter. 144 Seite für die üblichen 40 Dollar/Euro Listenpreis. Im Vergleich zum Ausrüstungsbuch gibt es hier sogar mal mehr als zwei neue Sachen. Das meiste bezieht sich entweder auf Schiffe vom Film "Solo", den ich immer noch als den besten der fünf Disney Kinofilme halte. Vom Mandolorianer gibt es leider keine Update, habe darauf eigentlich gehofft. Aber dafür gibt es einen weiteren Eintrag von Doctor Aphra. Ist ja schön, dass auch mal Comichelden gewürdigt werden. Und das war jetzt nicht ironisch gemeint. Solche Figuren wie Doctor Aphra sind eine gute Bereicherung des Star Wars Universums. Bitte mehr davon! Aber ist ja schon ein Wunder, dass sich Disney traut, so eine dunkle Antiheldin wie Aphra und ihre nicht minder psychopathischen Droiden zu bringen.

Das Buch hat sechs Kapitel und ordnet die Fahrzeuge sinnvoll nach Größe, angefangen von Gleitern, über Bodenfahrzeuge, dann Jäger und Shuttles, Leichte Frachter, Kreuzer und Schlachtschiffe samt Stationen. Jedes Schiff hat mindestens eine Seite und mit Bild, was teilweise sehr wichtig ist. Nur TIEs sind dichtgedrängt und nicht jedes ist mit einem Extrabild bedacht. Wirklich Neues ist leider rar, teilweise werden auch Schiffe aus den Grundbüchern aufgewärmt. X und Y-Wing wären jetzt wirklich nicht noch einmal nötig gewesen. Auch gibt es keine einzige Fahrzeugoption, was natürlich äußerst bedauerlich ist.

Kapitel I hat mehrere erfreuliche Neuzugängen. Angefangen von 614-AVA Speederbike, bekannt aus der Rebelsserie. Das ist das Teil, mit dem ab und zu Ezra herum gedüst ist. Das Bike kann man zusammen klappen, um es besser verstauen zu können. Also recht praktisch. Als nächste haben wir den A-A4B Speeder Truck von Moloch aus Solo. Da darf der C-PH nicht fehlen, dass ist das imperiale Speederbike aus der Verfolgungsjagd in Coronet in Solo. Das ist mit einem schweren Repetierblaster ausgerüstet, dass mal kurz 15 Punkte Schaden macht. Ja, so versaut man SC den Tag und unsere Gruppe wird mal gefordert. :D

Als nächstes gibt es dann den "Mustang" unter den Gleitern, den M-68 den Han Solo als Fluchtfahrzeug vor Moloch benutzt hat. Der Skyblade 330 darf auch nicht fehlen, das coole Teil, dass Enfy Nest beim Raid benutzt hat. In der Sektion ist der Film "Solo – A Star Wars Story" prominent vertreten.

Bei den Grundfahrzeugen in Kapitel II geht es dann auch mit dem nächsten Vehikel aus dem Film weiter, dem 20T Railcrawler, als den "Zug", den Tobias Beckett und seine Crew überfallen hat. Das einzige was jetzt noch fehlt, ist der AT-Hauler, also dass imperiale Raumschiff, dass sie auf Mimban gestohlen haben. Der fehlt leider komplett, da der auch in keiner anderen Publikation erwähnt wird. Dafür gibt es aber noch den AT-DT, ein Geher, von dem zumindest mal ein Wrack in Solo zu sehen war. Den Rest kennt man auch hier schon aus anderen Publikationen, aber im Gegensatz zu den Speedern ist wenig davon in einem der Grundbücher zu finden. Dafür ist fast alles in irgend einem Film zu sehen gewesen. Eigener Content gibt es hier nicht zu finden.

Bei den Sternenjägern gibt es dafür eigene Zugänge. Da leider die praktische tabellarische Übersicht aller Publikationen samt Inhalt nicht mehr Online steht und ich zu dusselig war, diese bei Zeiten runter zu laden, kann ich jetzt nicht mehr einfach so nachsehen, ob das schon mal irgendwo erwähnt wurde. Der Aggressor Assault Fighter ist mir auf alle Fälle noch nicht aufgefallen. Ein Sternenjäger mit Rumpf vier findet man selten. Und es gibt mit dem IG-2000 den ersten individuellen Eintrag im Buch, da dies das Schiff von IG-88 ist, den man aus der berühmten Kopfgeldjägerszene auf der Executer kennt. Die meisten Kopfgeldjäger haben hier dann in dieser und der darauf folgenden Sektion ihre eigenen Schiffe, also die Slave I von Boba Fett, die Mist Hunter von 4-Lom und Zukuss, dazu noch Punishing One von Dengar.

Der Khirax ist der erste Neuzugang, wo ich mir sicher bin, den gab es vorher noch nicht. Es gibt die Grundversion, die recht durchschnittlich ist und dann eben noch ein fettes Ausrüstungspaket was aus dem Teil ein wirklich guten Jäger macht. Dazu hat er noch drei Waffensysteme von Grund auf Serienmäßig, so dass er im jeden Segment eine Waffe hat, also Laser oder Blasterkanone, Ionenkanone und Erschütterungsraketen. Ohne Paket fünf und mit drei freie Hardpoints. Ziemliche geiles Teil also mit einem akzeptablen Preis Leistungsverhältnis.

Der M12-L dürfte auch neu sein, ebenfalls ein Rumpf vier Sternenjäger mit schweren Laserkanonen und Protonentorpedos oder Erschütterungsraketen. Der kleine Bruder von ihm, der M3-A glänzt nur durch die geringen Anschaffungskosten, wobei der Manteljäger da doch eine ernsthafte Konkurrenz sein dürfte. Auch die Starviper kommt von Mandal Motors und hat von Grund auf Deflektorschilde der Stärke zwei vorne und hinten, dafür aber nur eine Panzerung von zwei.

Die Sektion mit TIE Schiffen ist recht umfangreich. Ein Highlight dürfte sicherlich Vaders TIE sein, den er bei der Schlacht von Yavin geflogen ist. Den Rest kennt man meist schon, wobei eine Version aus Solo dazu gekommen ist. Auch der TIE-Punisher könnte neu sein. Nach weiteren Klassikern kommen wir auch schon zum vierten Kapitel und haben knapp die Hälfte hinter uns.

Von die hiesigen Neuzugängen sticht die Ark Angel heraus, also das Schiff von Doktor Aphra. Der GX1 Short Hauler, praktisch ein "Bus" dürfte auch Neu sein. Er hatte seine Auftritte in den Serien The Clone Wars und Rebels.

Von Solo kommt dann gleich noch die Kalevalan Sternenjacht, also das coole Teil von Vos, wo Han sein Qi´ra wieder findet. Weitere berühmte Schiffe sind die Ghost und der Millennium Falke, letzteres mit zwei unterschiedlichen Werten, da die spätere von Han modifizierte Version sich deutlich von der von Lando unterscheidet. Letztendlich sind sonst alle anderen Schiffe schon in der einen oder anderen Publikation vorgestellt worden, jedenfalls konnte ich auch auf dem zweiten Blick nichts neues hier entdecken.

Kapitel V handelt dann von Kreuzern und Fregatten. Die meisten davon sind alte Bekannte. Das Braha Tok Kanonenboot scheint ein Neuzugang sein. Ist eigentlich eher ein Raketenboot mit sechs Werfern und zwei gekoppelten Turbolaserbatterien. Bei der imperialen Gozanti Version bin ich mir nicht sicher, ob die nicht schon im Dawn of Empire drin war. Den Rest kennt man schon anderen Büchern.

In Kapitel VI haben wir nun die dicken Dinger, Schlachtschiffe und Raumstationen. Highlights sind da die Executer auf einer Doppelseite und die beiden Todessterne. Bis jetzt gab es ja nur Werte für den ersten, hier ist auch der zweite Todesstern dabei für ein kleines Encounter für Zwischendurch. :D Sonst wohl so ziemlich alle Großkampfschiffe des Systems versammelt. Werden ja auch eher weniger behandelt, da die für ein normales Abenteuer eher eine untergeordnete Rolle spielen.

Fazit: Mehr neue Sachen als im Ausrüstungsbuch. Mir gefällt die die Aufmachung und das jedes Schiff sein Bild auch auf der gleichen Seite hat. Ist ja bei früheren Publikationen nicht der Fall gewesen. Die Aufmachung ist einfach Topp, so sollte das aussehen. Es gibt ein paar echte neue Highlights zu bewundern, den Rest kennt man halt schon. Eine Wiederholung der Grundbuchschiffe finde ich unnötig, hätte nicht sein müssen. Was fehlt, ist eine kompakte tabellarische Übersicht aller Schiffe mit der Quellenangabe, Sprich welches Buch und die entsprechende Seite. Was mir auch fehlt sind die ganzen Modifikationen, die auf unzählige Bücher verteilt sind. Hätte es besser gefunden, wenn man zwei Bände daraus gemacht hätte, eines für Speeder und Jäger, eines für Frachter aufwärts. Dazu jeweils die passenden Modifikationen. Da hätte man mehr davon gehabt. Das Buch ist nicht schlecht, lohnt sich eigentlich auch, aber man hätte durchaus mehr draus machen können.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #408 am: 30. März 2021, 13:27:27 »
Episode IIL
Höllenritt durch den Höllenschlund
Aurek

"Prinz Isolder!", rufe ich erstaunt aus, als der Sohn von Ta‘a Chume und Kronprinz des Hapes Konsortium aus dem Rauch tritt. Irgendwie kann ich es immer noch nicht fassen, dass die Königinmutter ihren Sohn in ein Geheimgefängnis interniert hat.

"In der Tat, wie ich sehe, bin ich noch nicht vergessen", erwidert der Prinz und mustert uns aufmerksam. "Ihrer Überraschung entnehme ich, dass Sie nicht mit meiner Anwesenheit gerechnet haben?"

"Sozusagen, lange Geschichte. Aber dazu später mehr, wenn Sie so nett wären, uns zu folgen?"

"Schätze, überall ist es besser als hier. Wenn Sie erlauben, würde ich gerne noch ein paar persönliche Gegenstände aus diesem Chaos retten."

"Aber sicher doch, Eure Majestät", meine ich geschmeidig und quietsche innerlich wie ein kleines Mädchen, dass ihren Traumprinzen gefunden hat. Nun ja, es ist schon ein einmaliges Erlebnis, einem gut aussehenden Prinzen zu begegnen, der nicht vorhat, einen umzubringen. Unsere erste Begegnung war ja nur kurz und für Prinz Isolder äußerst schmerzhaft. Er packt geschwind einige Sachen zusammen und wir können weiter gehen.

Da wir noch etwas Zeit haben, schauen wir nach, wer sich noch hier so herumtreibt. Es gibt vier weitere Zellen und einen eingefrorenen Gefangenen. An diesem kommen wir als erstes vorbei. Die Kapsel ist massiv und mehrfach gesichert. Der Insasse ist kein Mensch, soweit ist klar. Obwohl komplett eingefrorenen sind die Aktivität von drei Herzen auf dem Display zu sehen. Shaka meint, dass wäre eine Rasse, die nur im Hapes Konsortium vorkommt. Utreks nennen die Hapaner diese Kreaturen, die im freien Raum auf Meteoren leben. Sie gelten als die einzige bekannte intelligente Spezies, die im freien Raum ohne Hilfsmittel überleben kann.

Nach einer kurzen Diskussion lassen wir das Ding einfach in Ruhe, da die als sehr gefährlich gelten. Warum hier ein Exemplar auf "Eis" liegt, kann ich nicht nachvollziehen. Bei der nächsten Zelle wird es etwas klarer. Die hapanische Wissenschaftlerin die sich darin befindet hat den Tarnnamen Novouk und hat ihr Leben der Erforschung der Utrek verschrieben. Wir reden kurz mit ihr und allen wird schnell klar, dass sie etwas kontrollieren will, was nicht zu kontrollieren ist. Bei ihren Versuchen mit Utrek war es wohl zu einigen unschönen Vorfällen gekommen, die zu einem massiven Schwund an Bediensteten und Gefolgsleuten ihres Hauses geführt hat. Daraufhin hat wohl die Königinmutter beschlossen, diese hochrangige Adlige an einen Ort zu internieren, wo sie ungestört forschen kann, ohne dass es bei einem Fehlschlag zu massiven Schäden kommt. Obwohl sie uns händeringend ihre Dienste anbietet, lassen wir sie lieber da, wo sie jetzt ist. Diese Frau bedeutet Ärger.

Das ist auch bei der nächsten Insassin der Fall. Ihr Tarnname ist Vetra und sie schreibt gerade an ihrem Manifest. Die etwa fünfzig Jahre alte Frau hat den realen Namen Exnar Sutara und sind Edna wie auch Prinz Isolder wohl bekannt. In der Neuen Republik würden ihre Ansichten über Demokratie und Herrschaft des Volkes gar nicht auffallen. Hier im adligen Hapes Konsortium sind solche Gedankenspiele über eine parlamentarische Demokratie mit vom einfachen Volk gewählten Vertretern einfach so absurd, dass man sie hier eingesperrt hat. Die Frau bedeutet Ärger, also lassen wir sie hier zurück, da Prinz Isolder sich gegen eine Freilassung ausspricht. Und da Prinz Isolder der Schlüssel zu quasi all unseren Problemen ist, folgen wir seinen Wünschen.

Die nächste Frau im Gefängnis ist eine ruchlose Spekulantin, die mit einigen Börsenmanipulationen den Rohstoffmarkt beinahe zum zusammen brechen gebracht hat. Die ist schon etwas rationaler und könnte vielleicht hilfreich sein, also nehmen wir die knapp vierzig Jahre alte Frau mit.

Der letzte Insasse ist ein menschlicher Mann. Shaka erkennt ihn als den Genetiker Jun Davos, der in Todeslagern verbrecherische Experimente an Aliens wie auch an Menschen durchgeführt hat. Bevor jemand was dazu sagen kann, schießt die blaue Twi´lek den Mann einfach über den Haufen. Das war eindeutig Mord, aber was will man anderes von dieser Irren erwarten?

Wie auch immer, es wird nun Zeit von hier endlich zu verschwinden. Kanan wie auch Prix sind noch mit je zwanzig Gefolgsleuten noch auf der Station und belauern sich. Der Anarchist Prix ist nicht begeistert, als er Prinz Isolder entdeckt. Bevor die Lage eskaliert, mache ich allen klar, dass sich unser Zeitfenster beginnt zu schließen, da nun der übliche Kontrollfunkspruch fällig ist. In wenigen Minuten wird es hier ziemlich eng werden, wenn Hapanische Kampfschiffe der Königlichen Flotte zum nachschauen kommen.

Ohne weitere Diskussion gehen nun alle an Bord der "Vanguard". Damit wäre das Gefängnis geräumt und wir machen, dass wir von hier wegkommen. Die Spekulantin Quill stecken wir erst einmal in unsere Arrestzelle. Prix und Kanan lassen wir in den Lagerräumen Quartier beziehen. Während die "Vanguard" Kurs auf Sybal nimmt, versammeln wir uns im Aufenthaltsraum und besprechen uns mit Prinz Isolder und wie er es geschafft hat, in der Vult Yunkai Station interniert zu werden.

Der fesche Prinz erzählt uns etwas aus seiner Lebensgeschichte. Sein älterer Bruder Kalan war lange Zeit der designierte Kronprinz, während er ein Leben im absoluten Luxus genoss und die Dinge tat, die ein gelangweilter Adliger eben so macht. Aber dann wurde sein Bruder Kalan von einem Piraten ermordet und auf einmal war er der Thronfolger und ab da war Schluss mit Lustig. Seine Mutter war nun überaus streng zu ihm, trotzdem nahm er die Vendetta mit dem Piraten auf, um seinen Bruder zu rächen. Egal was davon seine Mutter nun hielt oder nicht. Er erlebte mehrere Abenteuer und wurde beim Volk überaus beliebt.

Schließlich gelang es ihm den fiesen Piraten zu stellen und lebend gefangen zu nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass der gute Mann nicht einfach so beschlossen hat, den Kronprinzen zu töten, sondern im Auftrag der Königinmutter Ta‘a Chume handelte. Prinz Isolder wollte damit seine Mutter konfrontieren, aber einige enge Gefolgsleuten seiner Mutter stellten sich gegen ihn und die Erstgeborenen schafften ihn schließlich zur Vult Yunkai Station. Dort sollte der Prinz "umerzogen" werden, um ihn zu dem Mann zu Formen, den seine Mutter sich wünschte. Aber der gnadenlose Drill endete vor etwas über einem halben Jahr. Das war wohl der Augenblick, wo wir den "falschen" Prinz Isolder auf der Mynaros Station erschlugen. Deswegen hatte wir die Freigabe, den Prinzen zu töten. Seine "Mutter" wusste, dass es sich um einen Klon handeln musste, da sie das Original ja sicher in Verwahrung wusste. Aber nach dessen offiziellen Ableben hat wohl Ta‘a Chume beschlossen, ihren Sohn erst einmal offiziell sterben zu lassen.

Damit wäre die Vergangenheit geklärt und besprechen nun die Zukunft. Der Prinz hat mehrere recht unvollständige Zusammenfassungen der aktuellen Entwicklungen bekommen und weiß von dem Krieg gegen Admiral Thorne und dem Ausgang. Seit dem ist ja einiges passiert. Ich erzähle über die wahren Hintergründe des Krieges und das Netzwerk des Darth Varak, dass sich nun im Besitz der Königinmutter befindet. Und was für mannigfaltige Gefahren davon ausgehen. Ich lege ihm nahe, dass es durchaus sein kann, dass dieses Netzwerk seine Mutter korrumpiert haben könnte. Wir wissen das ja nicht so genau, da ihr teilweise sehr extreme Verhalten auch ohne Einfluss der Dunklen Seite der Macht zu erklären ist.

Nakagos wirre Gedanken

Jetzt kommt etwas Licht ins Dunkel. War ein guter Einstieg nach so langer Zeit der Pause. Wegen Covid 19 und dem daraus folgenden Kontaktverbot kam unser Spielbetrieb für zwei Monate zum erliegen. Und mit langen Haaren trafen wir uns dann schließlich nach langer Zeit wieder.

Nakago

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« Antwort #409 am: 01. April 2021, 12:55:49 »
Besh

Wir versichern dem Prinzen nun unsere Hilfe gegen die Aussicht auf Belohnung und Garantien für die Nilvax Station, was deren Besitz und gewisse Privilegien für Freihandel betrifft. Wir machen keine feste Summe aus, da wir darauf spekulieren, dass er genau so großzügig wie seine Mutter ist. Und die Hapaner haben sich bis jetzt ja nicht lumpen lassen. Ganz abgesehen davon, dass es ja im Interesse ist, dass es einen Machtwechsel gibt und das Netzwerk von Darth Varak vernichtet wird, was eine unumstößliche Voraussetzung für unsere Mithilfe ist. Dieser Kristall korrumpiert und das Netzwerk ist eine Waffe mit der Vernichtungskapazität eines Todessternes, da dies auch ganze Systeme vernichten kann. Dieses Netzwerk ist zwar nicht Mobil und wir wissen nicht, wie weit seine Reichweite wirklich ist, aber es kann nach meiner Einschätzung die Welten an zwei für die Neue Republik äußerst wichtige Handelsrouten bedrohen. Das muss aufhören! Ganz abgesehen von den ganzen anderen Sachen, was man damit sonst noch so anstellen kann. Diese Nanoviren sind ja auch eine sehr große Bedrohung für jeden Menschen in der Galaxis. Das muss auch so schnell wie möglich aufhören.

Da der Prinz in der Beziehung sich auf unserer Linie befindet, werden wir ihm helfen. Wenn Credits am Ende noch heraus springen, um so besser. Und wenn wir dann die Nilfax Station endlich wieder haben, werden wir alle zufrieden sein. Ich persönlich hätte das auch für lau gemacht, aber andere in der Crew der "Vanguard" sind da durchaus materieller eingestellt.

Nach diesen neuen Enthüllungen sehe ich auch Ta´a Chume in einem gänzlich anderen Licht. Bis jetzt ging ich davon aus, dass sie durch den Konflikt mit Admiral Thorne negativ geprägt wurde. Und das sie dem Roten Kristall einen Tick zu Nahe gekommen ist. Aber die Königinmutter war schon davor ziemlich übel drauf. Ihren eigenen Sohn zu töten, weil er in ihren Augen zu "schwach" und "weich" ist, dass ist schon eine Liga für sich. Und dann den zweiten Sohn einzusperren und mit Gewalt umzuerziehen ist kein netter Zug. Das heißt, Ta´a Chume war schon immer ein ziemliches Miststück und sie ist nicht erst jetzt hart drauf, dass war sie vorher schon, nur was das von Außen so nicht zu sehen gewesen. Erst mit ihren Säuberungsaktionen und den maßlosen Rachefeldzug wurde das für jeden erst Offensichtlich.

Jetzt müssen wir dem Prinzen nur noch eine Armee besorgen, um Ta´a Chume zu entthronen. Als erstes landen wir auf der Minenwelt Sybal. Aus dem Orbit ist zu sehen, dass sich über Sektor I ein starker Sturm zusammen gebraut hat. Früher hat es ja nur aus Kübeln gegossen, jetzt stürmt es dabei auch noch. Myrte wollte ja was gegen den von ihr ausgelösten Dauerregen machen. Was immer sie auch gemacht hat, besser ist es definitiv nicht geworden, sondern eher schlimmer. Wir landen am Fabrikgelände mit allen Schiffen. Ich ziehe vier Kreise, in denen sich die Leute versammeln können. Über Intercom halte ich eine kurze Rede und sage an, in welchen Kreis sie müssen, wenn sie in die Neue Republik, ins Hapes Konsortium, sich uns anschließen oder wer hier auf dieser Welt bleiben möchte.

Zwei Kreise bleiben vollständig leer, keiner will ins Hapes Konsortium und keiner will auf diesen sumpfigen Planeten bleiben. Der ausgedörrte, staubtrockene Boden von einst ist nun Schlamm, wo man sofort bis zu den Knöcheln einsinkt, wenn man stehen bleibt. Von den hundertzwanzig Befreiten wollen sich nur siebzig uns anschließen und fünfzig in die Neue Republik. Ich rede noch kurz mit Kanan, der Details wissen will, bevor er sich uns anschließt. Ich erzähle in groben Zügen, was wir vorhaben.

"Ihr seid hoffnungslose Idealisten", wirft er mir vor, als es mir nicht gelingt, von unserer Mission zu überzeugen. Ihn hätte ich gerne dabei gehabt, da ich ihn für einen sehr kompetenten Offizier halte. Jemand, der versteht, auf was es ankommt, im Gegensatz zu Shaka.

"Diese hoffnungslosen Idealisten haben immer zwei Todessterne zerstört und den Galaktischen Bürgerkrieg gewonnen", kontere ich, da ich denke, dass er genau kapiert, dass ein Teil von uns Überlebende der Allianz sind.

"Aber ist es jetzt so besser?", fragt er und begibt sich dünnes Eis. Aber Shaka hat immer noch nicht kapiert, dass es sich bei Kanan um einen hochrangigen ehemaligen imperialen Offizier handeln muss und werde den Teufel tun, die rachsüchtige Twi´lek darauf aufmerksam zu machen.

"Für jeden, der kein Mensch ist, auf alle Fälle", erwidere ich und der Söldner wendet sich lachend ab und geht in den Kreis für den Transfer zur Neuen Republik. Schade, aber vielleicht ist es besser so, da Shaka wohl über kurz oder lang versucht hätte, Kanan schon aus Prinzip zu töten. Wir wissen ja alle, wie sehr irrational rachsüchtig die blaue Twi´lek sein kann, wenn es ihr gerade in den Kram passt.

Überraschenderweise schließt Prix sich uns mit seinen Jungs an, was doch etwas seltsam ist, da er als Anarchist eigentlich jede staatliche Ordnung ablehnt. Ihm dürfte es egal sein, wer herrscht, Hauptsache den Herrschenden bekämpfen. Das könnte irgendwann noch Ärger geben. Bis auf einen schließen sich alles ehemaligen Rebellen an, die sich damals wie wir auch General Gale angeschlossen haben. Auf diese Leute können wir zählen. Damit ist das geklärt.

Ein Shuttle und die ILH-KK bringen die Flüchtlinge nach Onderon, dem ersten Planeten hinter der Sperrzone. Da gibt es einen stark frequentierten Raumhafen, von dort können sie jeden Punkt der Neuen Republik erreichen.

Wir suchen Myrte in der Fabrik, aber die ist mal wieder untergetaucht. Die Klanleute sind verdammt sauer auf sie, weil der immerwährende Regen nicht nur so langsam die Minen beginnt zu fluten, sondern weil jetzt noch ein Sturm dazu gekommen ist.

Momentan gibt es in Sektor I eine Pattsituation. In den Ruinen haben sich etwa dreißig Piraten verschanzt, dazu noch etwas mehr als fünfzig Dissidenten aus dem Hapes Konsortium. Das ist der traurige Rest, welcher der Säuberungsaktion der Königlichen Flotte entkommen konnte. Es gibt eine kleine Armee von Klanleuten von etwa zweihundert Mann, welche die Piraten gerne auslöschen wollen, aber es trotz ihrer numerischen Überlegenheit nicht gebacken bekommen. Zwei Schiffe sind noch am Boden und dessen Geschütze bringen jeden Angriff schnell zu erliegen. Die Kommunikation liegt bei den Piraten, die Renegaten haben keinen Zugang zu Hyperraumsprechgeräten. Es wird also nicht einfach werden, die Hapaner zu kontaktieren, ohne dass die Piraten das mitbekommen.

Wir kehren zurück zur "Vanguard" und besprechen unsere Optionen. Da die Piraten händeringend Söldner suchen, könnten wir eines unserer noch nicht so in der Sperrzone bekannten Raumschiffe nehmen und uns als die Söldner ausgeben, die sie unbedingt anwerben sollten. Wir selber sind ja inzwischen recht bekannt und berüchtigt, aber da sollte sich was drehen lassen. Aber beim näheren Durchdenken über die Tücken der Kontaktaufnahme mit den Dissidenten, ohne das die Piraten das mitbekommen, kommen wir nach etwas hin und her zu dem Schluss, dass diese Aktion eher zum scheitern verurteilt ist. Ich denke an die letzten male, wo ein Teil mit jemanden Kontakt aufnehmen sollte, ohne das es sonst jemand mitbekommt. Kam meist nicht so gut.

Als eine weitere Möglichkeit bringe ich die Option ins Spiel, den Piraten einfach ein Ultimatum zu setzen und ihnen freien Abzug zu gewähren. Shaka will sofort falsch spielen, aber so was spricht sich herum und wir wollen ja auch wenn alles gut läuft hier noch etwas in der Sperrzone verbleiben. Und selbst wenn nicht, so ein Ruf nimmt uns in Zukunft diese Option. Da ich wahrscheinlich wieder als Kopfgeldjägerin zu arbeiten gedenke, will ich mir so einen Ruf nicht einfangen. Würde viele Sachen einfach verkomplizieren. Wobei ich mir dann in Zukunft nur noch Missionen heraus suchen werde, wo es darum geht, jemanden zu retten. Das ist die Art von Arbeit, die mir persönlich am meisten Spaß macht.

Es folgt eine längere Diskussion mit Shaka, was den ihr Vorschlag wäre, zum einen die Piraten zu vernichten und die Dissidenten ohne Kollateralschaden in unsere Armee zu überführen. Natürlich hat Shaka Null Ideen und ist wie üblich nur dagegen. Die ewige Leier eben und ich habe das inzwischen so satt!

"Wir könnten uns den Regen zu nutze machen", schlägt Skav als Alternative vor.

"Du meinst, um eine Annäherung zu tarnen?", hake ich nach.

"Nein! Wir könnten ein Schlafgas in den Regen sprühen, der fällt nach unten", erklärt Scav.

"Regen hat die Angewohnheit, eigentlich immer von oben nach unten zu fallen", werfe ich ein.

"Manchmal fällt Regen auch schräg", korrigiert mich Shaka mit einem breiten Grinsen. Inzwischen diskutieren wir ernsthaft über den Fallwinkel von Regen. So weit ist es mit uns schon gekommen.

Nakagos wirre Gedanken

Yup, wir diskutierten in der Runde, ob schräg fallender Regen auch von Oben kommt oder nicht! Das war so unglaublich sinnlos.

Nakago

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« Antwort #410 am: 04. April 2021, 17:01:04 »
Cresh

Nachdem wir die Sache wie Schulkinder ausdiskutiert haben, hat Scav wenigstens eine halbwegs brauchbare Idee eingebracht. Ich sehe halt da einiges an Problemen, wie will man ein Gas dosieren, wenn es ein gutes Dutzend Rassen betrifft? Letztendlich müssen wir nur die Hapaner schlafen legen, um sie aus der Schusslinie zu bekommen, also muss die Dosierung dann auf ihren Metabolismus abgestimmt sein. Jetzt ist die Frage, woher bekommen wir so ein Gas und wie versprühen wir es, ohne das es jemand merkt.

"Myrte?", antwortet Scav auf meine Frage, woher wir das Gas nehmen. Auf der Penelope gibt es ja ein Drogenlabor, damit könnte man sicher was machen.

"Ich werde ein entsprechendes Gerät bauen", verkündet der Droide, woher wir eine Sprüheinrichtung nehmen.

"Gut! Der Plan ist der reine Wahnsinn. Dazu Friktionsanfällig und wir müssen erst einmal die Grundlagen schaffen, um überhaupt loslegen zu können. Also ich komme klar damit", verkünde ich nach etwas durchdenken der Sache. Wahrscheinlich endet es in einem Blutbad, aber dafür entkommen die Piraten nicht. Ich hätte diesen Preis bezahlt, irgendwelche blutrünstigen Piraten von Crimson Dawn entkommen zu lassen, um hier ein Blutvergießen zu vermeiden. Aber dieser Plan ist deutlich spaßiger. Also suchen wir in der Reparaturwerkstatt nach Teilen, um so eine fliegende Sprüheinrichtung bauen zu können. Nach etwas hin und her haben wir einiges an Zeug in den Laderaum geschafft.

Als zweites müssen wir Myrte finden. Die kleine Drall ist irgendwo auf Sybal untergetaucht, um nicht von aufgebrachten Klanleuten gelyncht zu werden. Alle schauen mich an, da ich die Kopfgeldjägerin der Crew bin.

"Fangen wir beim offensichtlichsten Versteck an, ihrem Turm", meine ich und begebe mich in die Pilotenkanzel.

"Warum sollte sie dort sein?", fragt Shaka mich.

"Weil dieses Versteck so offensichtlich ist, dass niemand da nachschauen wird", erkläre ich. Myrte ist wie alle Drall sehr klug und ich denke, sie weiß, wie die Klanleuten ticken. Niemand wird da nachschauen, weil es einfach zu offensichtlich ist und ich denke, Myrte baut da drauf. "Und falls nicht, können wir es ausschließen und dann ein Raster ziehen."

Nach zehn Minuten kreisen wir über dem Turm, der sehr ramponiert aussieht. Ich leuchte die Ruine aus und gebe Lichtzeichen, womit ich mich identifiziere. Tatsächlich tritt kurz darauf eine wild winkende Drall in den Lichtkegel. Wusste ich es doch! Wir nehmen das durchnässte Pelzbündel an Bord.

"Gut Ding will weile haben. Nach meinen Berechnungen wird der Sturm noch drei Tage toben, dann wird es aufhören zu regnen und wir haben wieder ein gemäßigtes Wetter mit Sonne und auch Regen. Aber die Klanleute wollen das einfach nicht verstehen und haben ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt! Kann man das glauben?" Myrte seufzt und ich schicke sie erst einmal was trockenes anziehen, bevor sie alles voll tropft. Nachdem sie sich frisch und trocken gemacht hat, besprechen wir mit ihr, was wir von ihr wollen.

"Klar kann ich ein Gas produzieren, dass die Hapaner schlafen schickt. Nichts leichter als das!", verkündet die Drall enthusiastisch. Als nächstes schauen wir uns unser Zielgebiet an. Sektor I ist nur noch eine Ruinenlandschaft. Die einst stolzen Hochhäuser sind eingestürzt und traurige Stümpfe vergangener Pracht ragen in die Höhe. Jemand hat die Schuttberge so arrangiert, dass sich nun Wälle aus Trümmern gebildet haben. Ein zentraler Platz ist leergeräumt. An zwei Punkten sind Raumschiffe in die Befestigung eingelassen, die mit ihren Geschützen offenes Areal abdecken und von dort jeden Angriff unterbinden. Wir machen etwas weniger als hundert Lebewesen aus. Die Einschätzung der Klanleute scheint halbwegs zu stimmen. Mit den Daten können wir was anfangen und drehen ab, bevor wir entdeckt werden.

Also fliegen wir zur Penelope mit unserer Flotte, landen dort an und teilen uns auf. Myrte kümmert sich im Drogenlabor von Crimson Dawn um das Schlafgas. Mit der gleichen Begeisterung beginnt Scav aus den Überresten eines alten Gleiters, einem Tank, einem landwirtschaftlichen Gerät und einer Fernsteuerung das Gerät zusammen zu bauen, was das Gas versprühen wird. Shaka und ich teilen unsere Rekruten auf. Wir achten dabei, dass bestehende Gruppen zusammen bleiben, loten deren Stärken aus und rüsten sie entsprechend aus. Waffen und Ausrüstung haben wir ja genug, dank unserer Einkäufe für die Miliz der Nilfax Station und den großzügigen Spenden von Crimson Dawn, dem Imperium und vielen anderen, die uns tot sehen wollten. Man könnte daraus fast schon ein Geschäftsmodell machen. Mach dich bei den entsprechenden Leuten unbeliebt, warte bis die Schläger kommen, erledige die dann, nimm deren Ausrüstung und verkaufe diese weiter. Das Risiko ist natürlich groß, sich irgendwann zu übernehmen.

In einer Turnhalle an Bord der Penelope bauen wir ein Trainingsgelände auf und testen so das können unserer neuen Truppen. Alle haben eine mehr oder weniger umfangreiche Ausbildung genossen und da sie schon einige Konflikte überlebt haben, hat jeder was drauf. Zwar ist Shaka immer am brüllen, um die Leute zu motivieren, aber ich denke, wir kriegen daraus eine schlagkräftige Truppe geformt. Wir haben zwar nur knapp hundert Mann, aber jede Armee fängt klein an. Bei den meisten habe ich ein gutes Gefühl. Aber ich denke, es ist kein Fehler, besonders Prix und seine engsten Vertrauten im Auge zu behalten. Besonders in der letzten Phase könnte es gut sein, dass Prix es für eine gute Idee hält, auch Prinz Isolder los zu werden. Aber erst einmal müssen wir so weit kommen.

Nach zwei Tagen hat Myrte das Gas und Skav das Vehikel zusammen geschustert. Das Fluggerät sieht ziemlich krude aus, aber einen Designwettbewerb soll es ja nicht gewinnen. Prinz Isolder hat in der Zwischenzeit einiges an Gesprächen geführt. Ich hoffe nur, die finden uns hier nicht. Auf alle Fälle ist nun der Augenblick gekommen, von hier aufzubrechen. Alle Schiffe sind nun wieder hier, da auch der ILH-KK und das Lambda Shuttle von Onderon zurück sind, welche die Ausreisewilligen verschifft haben. Wir verteilen unsere Truppen sinnvoll und dann kann es losgehen.

Der Transfer nach Sybal verläuft ohne Probleme. In der Nähe einer Ruinenstadt gehen wir zu Boden und üben dann eine Sturmlandung. Der erste Versuch endet im Desaster. Wäre das ein Kampfeinsatz gewesen, wir hätten über fünfzig Prozent Verluste an Mannschaften und mindesten zwei Schiffe verloren. Der zweite Versuch ist etwas besser, aber auch dieser Angriff wäre abgewiesen worden. Beim dritten Probelauf bleiben wir unter zwanzig Prozent Verlust an Männern und verlieren kein Schiff mehr. Nach sechs Versuchen denke ich, die Leute haben kapiert, auf was es ankommt. Inzwischen ist über Sektor I auch Nacht und wir brechen nach der finalen Besprechung auf. Was kann da schon schief gehen?

Nakagos wirre Gedanken

Nach etwas hin und her kann es nun endlich richtig los gehen.

Nakago

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« Antwort #411 am: 06. April 2021, 14:26:41 »
Dorn

Wir landen als erste mit der "Vanguard" außerhalb von Sektor I und suchen die Führungsriege der hier vor Ort liegenden Klanleute auf. Sieht so aus, als hätten sie es endlich geschafft eine Einheit aufzustellen, die nicht nur nach Klan getrennt operiert, sondern sinnvoll organisiert ist nach Fähigkeiten, Ausrüstung und Bewaffnung.

Nach etwas hin und her bekommen wir ihr OK für unseren Plan. Nicht weil sie den Toll finden, sondern weil sie wohl inzwischen zu der Erkenntnis gekommen sind, dass ein Angriff auf die Ruinen sie verdammt viel kosten wird. Und so langsam werden die Verluste an Leben junger Männer unerträglich für die Klans. Zuerst der verlustreiche Krieg gegen Suul-Tanca Corporation, der in der Mittelphase für sie katastrophal lief und beinahe in einen Genozid geendet hatte. Dann die Piraten von Crimson Dawn, die es gut verstanden haben, die einzelnen Klans oder besser gesagt die Jungen gegen die Alten auszuspielen. Da gab es viele Tote durch vermeidbare Kämpfe untereinander und auch gegen die Piraten. Anschließend die "Befreiung" durch die Königliche Flotte, welche einige von Klanleuten besetzte Geschützstellungen ausradiert hat. Also diejenigen, die wirklich technisch versiert waren. Und am Ende hocken sie immer noch hier, um die letzte Bastion der Piraten endlich los zu werden. Also ist es in ihrem Interesse, dass wir die Sache managen. Ihnen schmeckt es zwar nicht, dass die hapanischen Dissidenten vollkommen ungeschoren davon kommen, aber dafür versprechen wir ihnen, alle lebend gefangenen Piraten ihrer Gerichtsbarkeit zu unterstellen. Was die Klanleute dann mit denen anstellen ist mir egal. Einen Teil werden sie hinrichten, den anderen Teil wahrscheinlich zu lebenslanger Zwangsarbeit verurteilen. Das ist dann der Kompromiss, mit dem alle Seiten gut leben können.

Schließlich sind alle Detailfragen soweit geklärt und wir landen die erste Welle unserer Truppen an, die sich mit uns durch die Ruinen anschleichen sollen. Das Gros unserer Truppen wird dann in der zweiten Phase des Angriffs im zentralen Platz anlanden, wenn wir die Geschütze der Raumschiffe unter unserer Kontrolle haben. Skav beginnt mit der Drohne unser Schlafgas frei zu setzen und wir sickern in die Ruinen ein. Der starke Dauerregen und Sturmböen beschränken die Sicht auf wenige dutzend Meter und macht Scanner fast wirkungslos. Das Wetter ist also für uns ein starker Verbündeter. Die Piraten haben hier und da Scheinwerfer installiert, welche träge hin und her schwenken. Niemand steht bei einem solchen Wetter begeistert Wache und da die Klanleute nur über eine rudimentäre Ausstattung verfügen, was Nachtsichtgeräte anbelangt, fühlen die Piraten sich in der Nacht relativ sicher. Ich denke, die haben sich so gut wie möglich in irgendwelche Unterstände zurück gezogen und versuchen trocken zu bleiben.

Deswegen gelingt es uns trotz eines gewissen Geräuschpegel, da der Schutt gern mal nachgibt, in die feindliche Stellung einzusickern. Teilweise komme ich mir vor wie in einem apokalyptischen Antikriegsfilm. Das orbitale Bombardement hat die einst stolzen Türme zerbersten lassen. Trümmer sind zu abstrakten Skulpturen verschmolzen. Tote hat hier keiner geborgen, da einige Leichen in verschiedenen Stadien der Verwesung unseren Weg kreuzen, was wahrlich kein appetitlicher Anblick ist. Piraten, hapanische Dissidenten und Klanleute liegen hier wild verstreut herum und nun im Tod vereint. Nur Leichen von hapanischen Angehörigen der Königlichen Flotte sind hier keine mehr zu finden. Entweder hatten die keine Gefallenen beim finalen Angriff oder sie haben diese geborgen, was durchaus Sinn machen würde.

Das Gas müsste inzwischen gewirkt haben und nur noch Aliens mit einer guten Konstitution dürften stehen. Jedenfalls hoffe ich, dass Myrte in der Lage war, die Dosierung auch richtig zu wählen. An diesem Unwetter sieht man, dass der quirligen Drall dies nicht immer so richtig gelingt. Prinz Isolder ist bei uns drei, also Shaka, Scav und ich bilden die Sturmspitze. Lyn ist in der "Vanguard" und wird uns mit den Bordgeschützen Feuerschutz geben, falls es hart auf hart kommen sollte. Edna führt eine der Einheiten für die zweite Welle. Wir kommen unbemerkt bis in den zentralen Platz, dann werden wir entdeckt.

Der Abysinner Nork, ein grünhäutiger Zyklop und Anführer dieses traurigen Haufens von gestrandeten Piraten hat fünf Gefolgsleute dabei. Weequay, Rodianer und ein Trandoshaner. Und nicht zu vergessen sein kybernetisch verbesserter Massiff. Ich bin nicht wirklich sicher, ob das mal ein Wachhund der Geonasianer war, sieht denen aber etwas ähnlich. Es kann sich aber auch um eine eigenständige Spezies handeln.

Auf alle Fälle stehen wir recht schnell unter Beschuss und besonders ich ziehe recht stark Feuer. Ein Treffer durch einen Rakete zwingt mich in volle Deckung und  werde obendrein recht schnell in die Zange genommen. Über uns kann ich einen Mandalorianer kreisen sehen, wahrscheinlich Roark, den wir selbst auf diesen Planeten gebracht haben und von dem die Rakete stammen dürfte. Da ich den Mandolorianer für den gefährlichsten Gegner halte, erwidere ich das Feuer aus meiner DLT-19D. Allerdings gelingt es dem agilen Flieger meiner Garbe geschickt auszuweichen. Was nun folgt ist ein kurzer Schlagabtausch mit den fliegenden Krieger, der mich mehrmals verwundet. Im Gegenzug treffe ich ihn auch ganz gut mit meinem DLT-19D, was ihn dazu bringt, den Kampf abzubrechen und sich im rückwärtigen Raum neu zu orientieren.

Während sich Isolder um den einäugigen Nork kümmert, bekämpfe ich nun die Piraten, die mich von zwei Seiten unter Feuer nehmen. Zum Glück sind sie nicht die besten Schützen und kommen mit den widrigen Bedingungen dieses Gefechtsfeldes nicht besonders gut klar. Aus meiner guten Stellung heraus vernichte ich mit einer gut platzierten Garbe die zwei Rodianer zu meiner Linken, bevor ich dann die rechte Flanke von Gegnern säubere. Kaum habe ich das geschafft, werde ich auch schon von dem verdammten Massiff angegriffen. Das Mistvieh reißt mich beinahe um, aber ich kann ihn abschütteln und meinen Cherkahänder ziehen. Mit der Schärfe der Vibroschneide mache ich dem Vieh klar, was ich von ihm halte, nämlich gar nichts. Zwei wuchtige Hiebe später habe ihn erledigt. Ich gönne mir ein Stimpack gegen die Schmerzen.

Prinz Isolder hat derweil Nork im Zweikampf getötet, was die Moral der Piraten bricht. Wir nehmen die beiden Raumschiffe ein und der Rest ergibt sich nun nach und nach. Oder wird getötet. Am Ende haben wir siebzehn gefangene Piraten, die wir am nächsten Morgen dann den Klanleuten übergeben. Sie geben uns Sechsundneunzig Stunden Zeit, Sektor I zu räumen. Wer danach noch angetroffen wird, werden sie als Feind betrachten. Dankbarkeit geht anders. Vielleicht sind auch nur inzwischen total geistig erschöpft und das miese Regenwetter mit Sturmböen sorgt für keine gute Laune.

Während ich dafür bin, sofort mit der Evakuierung zu beginnen, meint Prinz Isolder, wir sollten warten, bis die Dissidenten auf seiner Seite sind. Sie mit Gewalt von hier fortzuschaffen wäre kein guter Anfang. Das sehe ich ein, auch wenn ich die Gefahr sehe, dass die Erstgeborenen oder die Königliche Flotte hier auftauchen könnten.

Valerie Virin und einige ihrer Verwandten befinden sich auch hier. Die Adlige wirkt ziemlich herunter gekommen, aber selbst verdreckt strahlt sie immer noch eine gewisse Würde aus. Von ihrer Mutter, die uns damals an die Ordnungskräfte des Hapes Konsortium verraten hatte, kann man das nicht behaupten. Von deren herrischen Gebaren ist nur noch wenig übrig geblieben und sie wirkt wie ein Tooka, dass zu viel Prügel hat einstecken müssen. Valerie bedankt sich für unsere Warnung, sonst hätte sie das orbitale Bombardement voll erwischt. Und sie erzählt mir, dass sie gezwungen war, den Klon ihrer Schwester mit einem Brieföffner zu töten, als sie diese damit konfrontiert hatte, ein Klon zu sein. Das war sicherlich eine furchtbare Erfahrung und versuche sie etwas zu trösten, was mir aber nicht wirklich zu gelingen mag. So was kann man mit guten Worten und einem liebevollen Drücken auch nicht ungeschehen machen. Ich bin jedenfalls froh, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht. Ohne sie hätten wir nie diese geheime Anlage unter der Meeresoberfläche auf Cyphera gefunden, wo das Restimperium im insgeheimen mit der Hilfe von Suúl Klone in großer Anzahl produziert wurden.

Aber ich merke schnell, dass sie nicht nur aus reiner Dankbarkeit mit mir plaudert, sondern auch versucht heraus zu finden, ob Prinz Isolder nun ein weiterer Klon ist oder das Original. Zwar stand er auf keiner uns bekannten Liste, aber wir haben ja einen Klon von ihm offensichtlich auf der Mynaros Station erschlagen. Ich erzähle einfach die Wahrheit oder das, was ich dafür halte. Wäre er ein Klon, hätte seine "Mutter" ihn wohl kaum in ein Geheimgefängnis gesteckt, um ihn zu drillen oder zu dem Herrscher zu formen, den sie für ihre Nachfolge wünscht. Wobei es eh ja seine Frau wäre, welche über das Reich herrschen würde. Irgendwie werde ich mit dieser Form der Nachfolgeregelung nicht so ganz warm.

Nakagos wirre Gedanken

Wenigstens geht es Valerie Virin immer noch gut. Wäre Schade gewesen, wenn sie drauf gegangen wäre, nachdem wir damals so viel riskiert haben, um sie zu retten.

Nakago

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« Antwort #412 am: 08. April 2021, 17:35:21 »
Esk

Nach zwei Tagen hat Prinz Isolder endlich eine Möglichkeit gefunden, seine Echtheit zu bestätigen. Nämlich mit einem Duell mit der Anführerin der Erstgeborenen Ruani Quen, auf dessen linken Arm ja ein beträchtliches Kopfgeld ausgesetzt ist. Sieht so aus, als wären die Bemühungen des Prinzen, neue Verbündete zu finden und alte Kontakte zu reaktivieren nicht unentdeckt geblieben und das ist nun die Konsequenz davon.

Sechs Schiffe der Erstgeborenen nehmen hohe Position im Orbit ein und nageln uns quasi am Boden fest. Da keine Seite wohl momentan interessiert ist, die Sache mit einem Raumgefecht auszutragen, einigen Prinz Isolder und die Piratenanführerin Ruani Quen sich auf ein Duell am Boden in Sektor I. Der Prinz glaubt, mit einem Sieg über eine der besten Schwertkämpferin des Hapes Konsortium zu beweisen, kein Klon zu sein. Ich bin nicht ganz so optimistisch, was den Ausgang des Duells angeht und auch darüber, ob das als Beweis wirklich reichen wird. Ich habe die Frau auf Quaria kämpfen sehen und die ist verdammt gut. Also beschließen wir schweren Herzens, unser Schicksal und das der Nilvax Station von den Schwertkünsten des Prinzen allein abhängig zu machen.

Das Duell wird auf dem frei geräumten Platz stattfinden und zwar in der nächsten Nacht. Hapaner sehen im Dunkeln nicht so gut, also können wir die Scheinwerfer vielleicht etwas manipulieren, dass sie ausgehen, wenn es für den Prinzen wirklich schlecht steht. Auch meint Scav, dass wir zwei ausfahrbare Krähenfüße platzieren könnten. Wirklich begeistert bin ich nicht von diesen Vorschlägen, aber da ich sie für praktikabel halte, bin ich mit dabei, sie umzusetzen.

Ich lege den Rund des Duellkreises anhand der Regeln des Schwertkampfes fest. Dazu stoße ich mehrmals mit einer Eisenstange in den Boden, um schon mal Löcher für die "Krähenfüße" zu stechen. Dann benutze ich ein Seil, um dann den Kreis abzustecken und motiviere ein paar von unseren Leuten den Rand mit passenden Bruchstücken einzufassen. Skav bringt dann die beiden Krähenfüße, die er gebaut hat. Die Klingen sind schmal und kurz. Wären sie länger und breiter, wären sie zu einfach zu entdecken. Ich persönlich bezweifle, ob die Dinger überhaupt durch das Schuhwerk der Piratin kommen. Aber da mir keine praktikable Alternative einfällt, versenke ich diese Fallen im Boden und tarne diese.

Dann stellen wir die Flutscheinwerfer auf und sorgen dafür, dass sie nicht immer so gut leuchten, wie sie sollten, je nachdem wie der Prinz halt steht. Stromsschwankungen sollen ja durchaus ab und zu vorkommen. Schließlich ist alles vorbereitet und drei der sechs Schiffe landen. Es sind über vierzig Erstgeborenen, die da ausbooten. Bei den Verhandlungen war von einer Handvoll Begleiter die Rede gewesen. So was passiert, wenn man keine konkrete Anzahl ausmacht. Die Schiffe stehen so, dass sie sich gegenseitig decken und mit ihren Hauptwaffen Sektor I gut bestreichen können. Selbst wenn Ruani Quen verlieren sollte, wird das nicht das letzte Wort in dieser Angelegenheit sein.

Die Nacht bricht herein und es schüttet immer noch wie aus Kübeln. Starke Windböen machen das immer noch zu einem richtigen Sauwetter, wo selbst ein Bantha schlechte Laune bekommen dürfte. Ich hoffe nur, dass Myrte recht mit ihrer Prognose hat, dass es jeden Moment aufhören müsste. Aber das hat sie schon vor einer Woche gemeint.

Die Dissidenten, inzwischen eingetroffene Anhänger des Prinzen, was wirklich nicht besonders viele sind und die Piraten bilden den Kreis. Unsere Scheinwerfer durchschneiden die Nacht mit ihren Kegeln aus Licht. Die Stimmung ist angespannt. Aus weißer Voraussicht sind unsere Schiffe bemannt und klar zum Gefecht, falls die Sache eskalieren sollte. Ein Teil der Bodentruppen mischt sich unter das Publikum, ein Rest steht bereit für einen Entlastungsangriff. Wenn das mal nur gut geht.

Prinz Isolder ist guter Dinge, hat er doch inzwischen ein Energiefeld und ein gutes Vibroschwert aus unserem Besitz. Scav und ich haben einen erhöhten Platz eingenommen, um freies Sichtfeld auf die Arena zu haben. Während ich die Springfallen auslösen werde, darf Scav sich um die Beleuchtung kümmern.

Ruani Quen in bequemer, aber doch schicker Kleidung und der Prinz tauschen gepflegt Beleidigungen aus, dann kann es losgehen. Der Kronprinz ist ein guter Fechter, wahrscheinlich von den besten Lehrern ausgebildet, die man im Konsortium haben kann. Trotzdem wird schnell klar, Ruani spielt in ihrer eigenen Liga und die ist ganz für sie allein. Die Frau ist auf dem Höhepunkt ihres Könnens, davon ist Isolder noch weit entfernt. Zuerst ist der Schlagabtausch recht harmlos und die Beleidigungen schneiden tiefer als ihre Schwerter. Aber mir ist klar, das Ruani nur spielt, bevor sie dann zum ersten mal ernsthaft angreift. Statt den Prinzen mit einem Hieb zu töten, setzt sie ihm nur eine oberflächliche Wunde.

Leider bleibt sie schön von den Fallen weg, so dass ich sie nicht auslösen kann. Drei Minuten später blutet der Prinz aus einem guten halben Dutzend leichter Wunden und ich kann ihm ansehen, dass er nun realisiert hat, dass er diesen Kampf fair nicht gewinnen kann. Und Ruani scheint so langsam genug davon zu haben, Prinz Isolder zu deklassieren und macht ernst. Ein wahrer Schlaghagel bricht nun über den designierten Thronfolger des Hapes Konsortium herein und es ist eine Leistung, dass für die nächsten Sekunden zu überleben. Zeit das Licht zu seinen Gunsten zu manipulieren. Leider klappt das nicht so wie gedacht und der Droide zieht quasi den Stecker, so dass nun Stockdunkle Nacht herrscht.

Prinz Isolder nutzt die Gunst der Stunde und setzt eine heftige Riposte, bevor sich die verblüffte Ruani Quen von der Überraschung erholen kann. Er trifft gut und verletzt die Erstgeborene schwer. Sie stürzt zu Boden, rollt sich aus seinem Bereich und ich kann endlich eine der Fallen auslösen. Derweil macht Scav das Licht wieder an und der Kronprinz setzt weiter nach.

"Tötet sie alle!", ruft die Freibeuterin ihre Chanden neu kalkulierend und ihre Gefolgsleute ziehen ihre Waffen. Sofort wird Ruani von ihren Leuten gedeckt und für mich wird es Zeit mich ins Getümmel zu stürzen. Es entbrennt nun ein brutaler Nahkampf zwischen den Freibeutern der Erstgeborenen gegen die Dissidenten, unseren Leuten und uns auf der anderen Seite. Mit Hilfe meines Sprungmoduls stürze ich mich ins Getümmel und versuche den nachsetzenden Prinz Isolders am Leben halten. Stirbt er, stirbt auch unsere Chancen das Netzwerk des Darth Varak abzustellen. Also decke ich den Rücken des Prinzen, während der sich die verwundete Ruani vorknüpft. Die kriegt er nun ohne größere Hilfe besiegt.

"Haltet ein!", brüllen die Freibeuter, nachdem ihre Anführerin gefallen ist. Nach einigen Augenblicken gelingt es uns sogar die verfeindeten Parteien zu trennen. So wie es aussieht hat Prinz Isolder auch bei den Erstgeborenen noch einige Anhänger.

Der Prinz hält nun eine versöhnliche Ansprache zu den Dissidenten wie auch zu den Freibeutern der Erstgeborenen. Er verspricht Amnestie für alle und die Möglichkeit, in ihr altes Leben zurück zu kehren. Der Prinz kann besser reden als fechten und am Ende schließen sich ihm immerhin vier der sechs Piratenschiffe an. Der Rest zieht mit dem Leichnam ihrer gefallenen Anführerin von dannen, um diese irgendwo nach deren Rieten würdevoll zu bestatten. Just in dem Moment hört es auch auf zu regnen und zum ersten mal seit langer Zeit brechen die Wolken auf.

Da abzusehen ist, dass die abziehenden Freibeuter aus reiner Boshaftigkeit der Königlichen Flotte den Aufenthalt von Prinz Isolder mitteilen könnten, leiten wir endlich die Evakuierung von hier ein.  Mal sehen, was die Zukunft noch für Abenteuer für uns bereit hält.

Nakagos wirre Gedanken

Das Gefecht war recht kurz. Trotzdem benutzte der Spieler von Shaka eine Signaturfertigkeit, so dass wir keine weißen Machtpunkte mehr übrig hatten. Und für viele Effekte braucht man Machtpunkte...

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #413 am: 11. April 2021, 15:26:51 »
Forn

Im freien Raum treffen wir schließlich auf eine CR 90 und einige kleine Begleitschiffe. Dieses Schiff diente einst für Geheimdienstmission im Raum der Republik. Nun gehört es einem gewisse Luka Kawas, ein Freund und Gönner von Prinz Isolder. Hier gibt es einen schick eingerichteten ovalen Planungsraum, wo unter anderem wir uns treffen.

Wir geben noch einmal unsere Informationen über das Netzwerk von Darth Varak weiter. Der allgemeine Tenor aller hier versammelten Anhänger ist, dass wir dieses Netzwerk abschalten und zerstören müssen, da es der Königinmutter zu viel Macht gibt. Es spricht für Prinz Isolder, dass er es gar nicht erst in Erwägung zieht, dieses Instrument der Sith für seine Sache zu nutzen. Dieser Schandfleck der Sith muss für alle Zeiten vernichtet werden und da haben wir eine klare gemeinsame Linie.

Es gibt einiges an neuem Material zu sehen. Nach der Eroberung durch die Königliche Flotte ist Xios schwer befestigt worden. Das kann man gut sehen, da die Pyramide mit Kristall an der Spitze nun bis auf die Spitze mit massiven Panzerplatten aus Durastahl verschalt ist. Damit gibt es nur einen einzigen Zugang, was keine guten Nachrichten sind. So weit zum Thema, wir kommen ungesehen bis zum Steuerraum. Das war einmal. Da der Königinmutter klar ist, dass diese Anlage nicht nur ihre Herrschaft, sondern letztendlich auch ihre Unsterblichkeit garantiert, ist ein nicht unerheblicher Teil ihrer Flotte im Orbit von Xios. Wir haben zwar inzwischen viele Schiffe, aber gegen eine Flotte aus Großkampfschiffen haben wir so keine Chance. Deswegen ist der Plan, wir gehen ins Hapes Konsortium und Sorgen für ein solches Chaos, dass große Teile der Flotte von Xios abgezogen werden.

Da wir noch immer Vigo Pharos in unserem Gewahrsam haben, ist es nun die Gelegenheit, diesen Stinkstiefel gewinnbringend an die Neue Republik zu überstellen und schlappe 150 000 Credits Kopfgeld zu kassieren. Der Transfer hin nach Onderon, die Übergabe wie auch der Transfer zurück verlaufen unglaublich unspektakulär. Aber dieser Trip hat sich gelohnt und spült einiges an Credits in unsere Kasse. Immerhin haben wir jetzt eine Flotte und um die hundert Leute zu bezahlen. Die laufenden Kosten sind nicht ohne.

Nach einigen Tagen des Planens gibt es eine lange Liste mit möglichen Aktionen, welche die Königinmutter schwächen und veranlassen werden, ihre Flotte umzugruppieren. Wir haben als erste Crew die freie Auswahl. Finde ich ja Nett. Da es in unserem Sinne ist, dass Netzwerk so schnell wie möglich herunter zu fahren und anschließend zu zerstören, gibt es dieses mal keine Diskussion darüber. Nur über die Missionen an sich. Wie üblich hat Shaka mal wieder Einwände, damit ihre Karriere nicht gefährdet wird. Wobei ich mich Frage, welcher Vorgesetzte will so jemanden überhaupt in seinen Reihen haben? Und so langsam bin ich an dem Punkt, wo ich diese rachsüchtige, kleingeistige und manchmal recht dumme Frau nicht mehr länger an der Backe haben möchte.

Letztendlich darf sich jeder von den drei Anwesenden Crew Mitgliedern sich drei Missionen aussuchen, die wir in einem Zeitfenster von zwanzig Tagen ausführen werden. Mir fällt sofort die Höllenschlundpassage ins Auge, die von Dreena, wo wir einst eine Handelsniederlassung infiltriert haben, zu der Kernwelt Thrakia führt. Das ist eine alte Route der Jedi, die während dem Kampf gegen Korsaren vor vielen Jahrtausenden benutzt wurde. Ich wollte schon immer mal so etwas machen wie Han Solo, der den Kesselrun in zwölf Parsec geschafft hat. Wie schwierig kann das schon werden?

Im Lorello Reach wird ein Rennen abgehalten, das von der Welt Andalia nach Sennex führt. Welche Corellianerin kann schon einem Rennen widerstehen? Also ich kenne da niemanden. Also ist die schon mal fest gebucht. Es geht wohl darum, ein paar Adlige zu deklassieren, die dem Königshaus nahe stehen. Das wäre ein ordentlicher Prestigegewinn für unsere Sache. Und es hört sich nach verdammt viel Spaß an.

Und da gibt es noch eine Bestienjagd im Korsaren Hinterland auf der Welt Stalsinek. Jedes Jahr brechen dort aus unbekannten Gründen seltsame Wesen mit dem Namen Fellwak aus dem Untergrund und verwüsten in einer Fressorgie weite Teile der Oberfläche. Jedes Jahr wird deshalb zu diesem Zeitpunkt zur großen Jagd geblasen, um die Schäden so klein wie möglich zu halten. Die Ducha dieser Welt bittet Regelmäßig um Hilfe, aber Ta´a Chume ist der Auffassung, dass dieses "kleine" Problemchen unter der Würde der Königlichen Flotte ist. Damit würden wir zeigen, dass Prinz Isolder die Leiden der Bevölkerung eines abgelegenen Planeten nicht egal sind. Hört sich für mich nach viel Spaß für einen sehr guten Zweck an.

Leider sind die Missionen, die Shaka aussucht, nicht so spaßig. Zum einen wäre da die Zerstörung eines Klonlabors auf der Hapanischen Kernwelt Harterra, dass sich auf einer Wolkenstadt befindet. Heiß rein, alles relevante zerstören und heiß wieder raus. Das ist der Stoff, aus dem Shakas feuchte Träume sind. Dahinter liegt sehr viel Prestigegewinn und würde die Königinmutter so richtig sauer machen. Das Risiko entspricht dem Nutzen. Nach kurzer Diskussion einigen wir uns darauf, die Sache uns aus der Nähe anzusehen und eine Machbarkeitsanalyse vor Ort zu machen. Strategisch gesehen ist das durchaus eine ernstzunehmende Option, die viel für unsere Sache bringt. Und nur weil Shaka es sich ausgesucht hat, heißt ja nicht, dass ich diese Mission deswegen von vorne herein ablehne.

Als nächstes will sie das "Kloster" eines Giftmischerkultes angreifen, dessen gefürchtete Attentäter das hapanische Wort für Assassine geliefert haben. Auch wieder hohes Risiko, aber strategisch gesehen durchaus sinnvoll. Als letztes hat sie vor, einen Doppelagenten auf Ket auszuschalten, der sich auf einer Militärbasis befindet. Das bedeutet sich irgendwo einschleichen und ich habe gelernt, dass dies mit dieser Crew eigentlich fast immer schief geht. Auch haben wir das Problem, dass nur Edna sich nur dort frei bewegen könnte. Ich könnte mich noch verkleiden, aber beim Rest haben wir wieder mal das Lekku Dilemma. Also rede ich ihr das aus. Am liebsten würde ich ihr alle drei Missionen ausreden, aber die beiden anderen liegen durchaus in unseren Möglichkeiten. Als Alternative wählt sie dann etwas sehr ungefährliches, nämlich das Verteilen von Flugblättern auf Sennex, dass wie Ket im Lorrello Reach liegt und nach dem Rennen von uns angeflogen wird. Passt also perfekt.

Scavangerbot 523 möchte einen Datenspeicher in eine Droidenstadt auf der Kernwelt Rbollea schmuggeln. Die Ducha dieser Welt experimentiert mit Droiden und es gilt als die Droidenfabrik schlecht hin. Soll heißen, in der Droidenstadt "leben" keine Droiden, sondern werden dort in großer Stückzahl produziert. Eine dieser Baureihen dient auf den Drachenschiffen der Königlichen Flotte, da durch die vielen Säuberungswellen in den letzten Monaten auch die Ränge der Besatzungen geschrumpft sind. Und diese Lücken sollen nun Droiden füllen. Und dieser Datenspeicher enthält einen Virus, welcher die Produktion für längere Zeit lahm legen wird. Also bringt diese Mission auf längere Sicht einen großen Vorteil gegenüber der Königlichen Flotte, was deren Kampfkraft durch mangelndes Personal schwächt.

Als nächstes würde er gerne im Lorello Reach auf Chosper das frisch errichtete Monument von Ta´a Chume zerstören. Die Königinmutter hat die örtliche Ducha gezwungen, als Akt der Sühne ein beträchtlicher Teil ihrer Ressourcen für den Bau dieses Monuments innerhalb eines halben Jahres aufzuwenden, um den Sieg über Admiral Thorne zu würdigen. Shaka winselt etwas, weil sie das für einen verbrecherischen Akt hält, dieses Ding zu zerstören. Manchmal kann ich die Gedanken der Twi´lek in keinster weise nachvollziehen. Wie auch immer, ich bin dabei.

Die dritte Mission wäre ein experimentellen Sternenjäger auf Roran im Sorrow Sektor zu stehlen. Diese Aufgabe war bei mir auch in die engere Auswahl gekommen. Wir haben hier eine ähnliche Problematik wie beim ausschalten des Doppelagenten, nämlich das ewige Lekku Dilemma, was wiederum heißt, ein großer Teil des Risikos werde ich zu tragen haben. Aber dafür gibt es einen Sternenjäger zu stehlen. Also ich bin dabei!

Als Bonus fassen wir noch eine Mission einen Planet weiter, der direkt auf dem Rückweg liegt, nämlich das zerstören der Ernte von Weintrauben, aus dem die Hausmarke der Königinmutter gekeltert wird. Hört sich nach Spaß und einem hübschen Abschluss für unsere Tour durch das Hapes-Konsortium an.

"Du Lyra, ich würde gerne mit den Jungs von unserer 4R3 selber ein paar Missionen machen", eröffnet mir Eloy nach dem wir unsere Missionen als ersten heraus gepickt haben. Auf der einen Seite schätze ich es nach den letzten Ereignissen gar nicht, dass Eli wieder eine Mission ohne mich machen will. Auf der anderen Seite verstehe ich, dass sie aus meinen Schatten heraus treten möchte. Momentan ist Eli für viele nur Lyras kleine Schwester. Sie will sich beweisen, einen Namen machen, dass verstehe ich durchaus. Trotzdem mache ich mir große Sorgen um sie, da es da draußen Gegner gibt, mit denen sie nicht fertig wird. Aber ich weiß auch, dass ich Eloy nicht für den Rest ihres Lebens in Watte packen kann.

"Pass auf dich auf und mache nichts, was ich nicht auch tun würde", gebe ich mein Einverständnis und drücke sie innig an mich. "Möge die Macht mit dir sein!"

Nakagos wirre Gedanken

Das war jetzt richtig cool, als unser Spieleiter einer Karte des Hapes Konsortium und über sechzig Missionen auf drei Seiten ausgehändigt hat. Für fast jede Welt hat er eine kleine Mission ausgearbeitet und wir konnten frei uns welche heraus suchen. Ich schlug dann vor, dass sich jeder Spieler drei Mission aussuchen kann und mit einem Veto die Mission eines anderen ablehnen kann. Bei Shaka hätte ich gerne drei Vetos gehabt, da mit die härtesten Missionen darunter sind, die uns was kosten werden. Auch wenn auf der anderen Seite diese Missionen durchaus was bringen werden.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #414 am: 13. April 2021, 12:47:06 »
Grek

Nachdem die Missionen verteilt sind, beginnt sich die Flotte zum größten Teil zu zerstreuen. Auch Tory schließt sich einer anderen Gruppe an. Ich hoffe nur, dass wir am Ende erreichen können, dass die Flottenpräsenz sich über Xios verflüchtigt. Damit hätten wir schon viel gewonnen. Der Sturm auf Xios wird hart werden und uns was kosten. Aber wenn wir temporär Kontrolle über das Netzwerk bekommen, um es dann herunter fahren zu können und es danach zerstören, haben wir unsere primäre Mission erfüllt. Ob nun am Ende Prinz Isolder oder Ta´a Chume auf dem Thron sitzt, ist für mich nur sekundär. Natürlich wäre ein uns zu Dank verpflichteter Herrscher besser, da wir dann auch die Nilvax Station behalten können. Aber das sehe ich als Bonus an. Sicherlich will ich gerne die Station behalten, aber so lange das Netzwerk aus Kyberkristallen noch existiert, geht davon eine Bedrohung für die Neue Republik wie auch für das Hapes Konsortium aus. Allein schon das herum probieren kann zu fatalen Reaktionen führen. Ganz abgesehen von einem bewussten Ausdehnen des Ionennebels in den Raum der Neuen Republik. Dieses Erbe von Darth Varak muss ausgelöscht werden, damit die Galaxis eine Chance hat, in Frieden zu leben. Für so etwas lohnt es sich zu kämpfen und im schlimmsten Fall auch zu sterben.

Ich verabschiede mich mit einem langen Gespräch von meiner Schwester, da es durchaus sein kann, dass eine von uns auf dieser Mission oder im Kampf um Xios fallen kann. Aber uns beiden ist klar, dass es eben Dinge gibt, für die es sich zu sterben lohnt.

"Möge die Macht mit dir sein, kleine Schwester!" wünsche ich Eloy.

"Möge die Macht auch mit dir sein, große Schwester", erwidert die ehemalige Imperiale meinen Gruß, umarmen uns und so scheiden wir reinen Herzens.

Der Flug ins Hapes Konsortium verläuft ohne große Komplikationen. Wir sind bald auf Kurs nach Dreena und schwenken dann zur Höllenschlundroute ab. Warnbojen befinden sich hier und fordern uns auf, sofort umzukehren, da hier Todesgefahr droht. Es gibt sogar die Möglichkeit, eine letzte Nachricht zu hinterlassen, bevor wir in den Höllenschlund eintreten.

"Lang lebe Prinz Isolder", verkündet Shaka. Im ersten Moment bin ich davon nicht so begeistert, aber es geht hier ja auch darum, unseren Hoffnungsträger das nötige Prestige zu erschaffen, damit er den Thron im Idealfall besteigen kann. Ohne Isolder, keine Station, so einfach ist das. Deswegen war Shakas Aktion schon richtig.

Die ersten fünf Sprünge in die Passage hinein sind ziemlich ruppig, aber wir haben umfangreiche Navigationsdaten, auch wenn die vom Datum her verdammt alt sind. Während wir bei vielen anderen Missionen uns um Hintergrundinformationen gekümmert haben, verfügen wir hier nur über die reinen Navigationsdaten.

"So langsam frage ich mich, warum das hier Höllenschlundpassage heißt", wende ich mich an Scavangerbot, der wie gewohnt an seinem Platz an der Schadenskontrolle und dem Navigationscomputer sitzt.

"Wir haben erst die Hälfte hinter uns gebracht. Vielleicht liegt die wirklich gefährlichen Abschnitte noch vor uns", meint Scav.

"Durchaus möglich", meine ich, da es bis jetzt schon beinahe zu leicht war. Als ob ich es gerufen hätte, schrillt in dem Moment der Kollisionsalarm. Und zwar nähern sich von hinten schnell fliegende Objekte. Es gibt recht wenig, was schneller als eine E-9 im Hyperraum ist. Mir gelingt einen Ausweichkurs festzulegen und ein leibhaftiger Asteroid rauscht unter uns durch.

"Bei der Macht!", rufe ich aus, da unmöglich, dass sich ein Asteroid im Hyperraum befindet. Ganz abgesehen davon, dass der noch schneller ist als wir. Auf alle Fälle führt das zu einigen unangenehmen Wechselwirkungen, da wir durch die Masse auf einen anderen Kurs gedrängt werden. Sofort leite ich den Notrückfall in den Realraum ein, bevor uns ein weiterer Asteroid noch von hinten rammt oder wir zu weit vom Kurs abgedrängt werden. Was leider schon der Fall ist, da wir am Ausläufer des Ionennebels landen. Elmsfeuer umzüngelt uns sofort, als wir krachend in dem Realraum zurück fallen. Einiges geht zu Bruch und ein dutzend Alarmleuchten beginnt hektisch zu blinken. Dann haut es die Sicherungen heraus und wir treiben energielos im Nebel. Scav handelt sofort und nach zehn Minuten haben wir wieder Energie. Unser Kurs stabilisiert sich und mir gelingt es mühsam die "Vanguard" in sichere Gefilde zu steuern. Zwei Stunden brauchen wir, bis wieder alles nominal läuft. Die Struktur des Schiffes hat einiges abbekommen. Ein paar Sachen können wir sofort reparieren, aber der Rest wird länger dauern.

Nun deutlich vorsichtiger springen wir in den Hyperraum und beginnen zu "stottern". Also kurze Sprünge, die besser zu kontrollieren sind. Damit machen wir anfangs ganz gut Strecke, dann landen wir in einem gigantischen Raumschiffsfriedhof in einer Blase im Nebel. Ein gigantisches Objekt sitzt im Zentrum der Blase und es ist groß genug, um eine eigene Gravitation zu entwickeln. Laut unsern Scannerdaten lebt dieses riesige Ding, was aber unmöglich ist. Es gibt zwar Berichte über riesige Weltraumkraken und Wale, aber dagegen sind die winzig. Selbst Suúl ist gegen das Ding ein Zwerg. Ich meine eine bösartige Präsenz zu spüren. Meine Nackenhärchen richten sich auf und ich habe eine regelrechte Gänsehaut. Was immer das auch ist, es führt nichts gutes im Schilde. Handelt es sich um eine Chimäre der Sith? Immerhin hat Darth Varak einen Giganten wie Suúl erschaffen und Größe scheint bei den Sith keine Rolle zu spielen.

"Wir müssen hier weg!", rufe ich und leite alle Energie auf die Antriebsdüsen. Schnell wird klar, dass dies nicht reichen wird. Nun gut, ich entschließe mich einfach die Anziehungskraft der Kreatur zu nutzen, um mit Hilfe deren Gravitation ihr zu entkommen. Also wende ich die E-9 mit einer Koirogankehre und sause so auf die Kreatur zu, dass wir sie knapp passieren und die Gravitation für zusätzlichen Schwung zu nutzen, um so letztendlich einen stabilen Sprungpunkt zu erreichen. Ich überlasse mich ganz der Macht und sie leitet mich!

Mein Manöver gelingt und während ein riesiger Tentakel nach uns schlägt, springen wir von dem Ding weg. Was danach folgt ist wirklich ein Ritt durch die Hölle. Diese Passage verdient ihren Namen zu recht. Mehrmals werden von irgendwelchen Trümmerteilen getroffen und so langsam laufen alle relevanten System auf Hochtouren. Ich verlange der E-9 Dinge ab, die ihre Erbauer wahrscheinlich nie für möglich gehalten haben. Mehrmals müssen wir unseren Kurs korrigieren, weil das Ding irgendwie in der Lage ist, unseren Computer zu manipulieren. Aber obwohl ich nur schwach Machtsensitiv bin, reicht es, den Kurs schließlich zu finden, der uns hier aus dem Bau der Bestie heraus bringt.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, ungefähr sechzehn Stunden seit dem Kontakt mit den Hyperraum Asteroidenschwarm passieren wir eine weitere Boje und verkünden unseren Sieg über die Passage. Ich bin so was von fix und fertig. Meine Arme sind so verkrampft vom halten der Steuereinrichtung, dass ich davon einen Muskelkater bekomme. Aber noch ist nicht Zeit sich auszuruhen. Mit Scav zusammen schaue ich mir die Schäden an und die sind immens.

"So langsam realisiere ich, dass es vielleicht keine so gute Idee war, diesen Flug zu machen", gebe ich zu und streiche über einen langen Riss im Rahmen.

"Wir funktionieren noch und die E-9 kann man reparieren", fasst Scavangerbot die Situation gewohnt lakonisch zusammen.

Nach der Bestandsaufnahme fliegen wir nach Thrakia. Wir haben falsche Papiere und eine Handelslizenz, so dass es kein Problem ist, eine Werft anzufliegen, die HoloNet die beste Bewertung hat, aber Qualität hat ihren Preis. Dafür sind die wohl vier Tagen mit dem gröbsten fertig, was sonst deutlich länger gedauert hätte.

Und hier erfahren wir auch, dass seit über zweieinhalbtausend Jahren niemand mehr diese alte Route der der Jedi gemeistert hat. Ja, durch diese wirklich seltsamen Phänomene dürften nur Machtsensitive die Möglichkeit haben, dieses Höllenritt durch den Höllenschlund zu meistern. Die Macht war mit uns.

Nakagos wirre Gedanken

Sitzung gespielt am: 09.05.2020
Anwesende Spieler: Lyra, Scav, Shaka,
Erfahrungspunkte: 25 EP,  15 EP investiert in dritter Rang von Widerstand, 10 EP in zweiten Rang von Waffenlosen Nahkampf.

Beute: 120 000 Credits in den Bar, 80 000 Credits in Juwelen, 40 Splitterhandgranaten, 30 Blastergewehre, 25 Faserrüstungen, (150 000 Credits für Pharos)

Getötete und überwundene Gegner: Nork, Roark in die Flucht geschlagen, ca. 8 Piraten getötet, 17 Piraten gefangen genommen,

Resümee: Wegen der Covid 19 Pandemie konnten wir zwei Monate uns nicht treffen. Online wollten wir nicht, da es halt nicht das gleiche wie am Tisch ist und ich starke Verbindungsprobleme habe. Wir haben drei Sitzungen Pathfinder Online gespielt, hatte immer mit technischen Problemen zu kämpfen. Wie auch immer, es hat seit langer Zeit wieder geklappt. Zwei Spieler konnten, bzw. wollten nicht. (Inzwischen spielen wir wöchentlich Pahtfinder über Discord mit einem Würfelbot, der mich hasst.)

Anfangs war es schwer, sich wieder an alle Boni zu erinnern. Trotzdem war es eine sehr gute Sitzung mit einigen wirklich coolen Szenen. Manchmal kam ich mir wie ein Moderator vor, der zwischen den Spielern von Skav und Shaka vermittelt hat. Aber es war trotzdem eine verdammt gute Sitzung. Endlich geht es weiter und endlich ist klar, wie wir das verdammte Netzwerk des Darth Varak abschalten könnten. Prinz Isolder war eben bis zur letzten Sitzung nicht auf unserer Rechnung gewesen und so konnte die Gleichung einfach nicht aufgehen. Aber jetzt gibt es wieder klare Missionen und ein Ziel. Das ist das, was der Kampagne verdammt lange einfach gefehlt hat. Wir sind nun fast ein ganzes Jahr herum geeiert, ohne zu wissen, wie wir das Netzwerk abschalten sollen. Damit ist es nun endlich klar.

Und es gibt wieder Missionen zum auswählen. Das hat mir so gefehlt. Ein großes Dankeschön an unseren Spielleiter Stefan, der sich mal schlappe 60+ Missionen ausgedacht hat, aus denen wir wählen konnten. War einfach nur Klasse! Das hat mir so in der ersten Phase der Kampagne gefallen, einfach was auswählen und dann machen. Eine Aufgabe, viele Wege und am Ende unsere Lösung. Das war so cool und hat mir so gefehlt. Die Season II hat lange Zeit daran gekrankt, wir konnten nicht wirklich entscheiden. Zuerst Crimson Dawn, dann Wattoo mit seinem Krustenknacker, dazwischen die Komplikationen mit der eisernen Blockade. Dann die Entführung meiner Schwester und deren Rettung. Das war mehr oder weniger vorgegeben, ohne die Möglichkeit der freien Entscheidung.

Wie man sieht, ich bin so was von begeistert! Der Höllenritt durch den Höllenschlund war der reine Wahnsinn! Ich war es, der diese Mission ausgewählt hat. Ist halt eine Abkürzung in die Kernwelten des Hapes Konsortiums. Sah auf der Karte sinnig aus, da anzufangen, ein paar Missionen dann dort im Inneren und eine nette Rundreise durch das Hapes Konsortiums. Keiner hat es für nötig befunden uns zu sagen, dass seit Jahrtausenden niemand mehr den Ritt geschafft hat. Und wir haben auch nicht groß nachgefragt, was sich anschließend als großer Fehler heraus gestellt hat, da dieser Ritt unsere arme "Vanguard" ziemlich in Mitleidenschaft gezogen hat.

Lyras Entwicklung: 25 EP sind wirklich Cool! Ist natürlich Qual der Wahl! Weitere Talente oder doch lieber Fertigkeiten, die ich so lange vernachlässigt habe. Lange Zeit habe ich überlegt den fünften Rang in Nahkampfwaffen zu nehmen. Aber ich habe schon eine Kampffertigkeit auf dem maximalen Rang und da ich noch irgendwann Disziplin auf Rang 5 nehmen möchte und ich mir selbst maximal zwei Ränge auf fünf als Limit auferlegt habe, nehme ich davon Abstand, auch wenn es ihren Hintergrund eher abbilden würde.

Da es gegen einen Tempel von Assassinen geht, die mit Gift hantieren, ist es garantiert nicht verkehrt, Widerstandskraft zu steigern. Also wandern fünfzehn Punkte in diese Fertigkeit für den dritten Rang, um besser gegen Gift resistieren zu können. Bleiben zehn Punkte übrig. Waffenlos habe ich immer noch einen Rang darin, vielleicht mal Zeit, da etwas besser zu werden, auch wenn ich unglaublich selten Waffenlos kämpfe. Passt aber einfach zu ihrem Hintergrund, dort mit mindestens zwei Rängen trainiert zu sein.

Die nächsten 25 Seiten wandern in die zweite 25 Punkte Talent des Grenzgängers, nämlich Abhärtung und Lyra gewinnt mal wieder zwei Lebenspunkte, da man davon nie genug haben kann. Damit sind nun nur noch zweimal Ausweichen übrig, dann ist auch dieser Talentbaum vollständig genommen.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #415 am: 15. April 2021, 16:00:22 »
Episode L
Das Klonlabor, die Droidenstadt und der Assassinentempel
Aurek

Thrakia ist eine moderate Wasserwelt mit einigen heimeligen Archipelen. Die meisten Leute wohnen aber auf schwebenden Plattformen über dem Meer. Je weiter oben, desto nobler die Gegenden. Wobei auch die unteren Plattformen keine Armenviertel sind, sondern die Häuser sind halt keine reich verzierten Paläste oder noble Villen. Wir checken in ein feudales Ressort ein, zu dem ein Vergnügungspark mir verschieden spektakulären Fahrgeschäften gehört. Das hätte auch meiner kleinen Schwester großen Spaß gemacht, hier wilde Achterbahnfahrten zu absolvieren. Es gibt sogar eine ziemliche wilde Bahn, welche dem Höllenritt nachbilden soll. Allerdings ohne riesigen macht-sensitiven Weltraumkraken. Macht aber trotzdem verdammt viel Spaß, jedenfalls mir.

Nach einem vergnüglichen Tag im Park geht es ins Spa. Zuerst ein äußerst entspannendes Bad in einer heißen "Quelle", dann anregende Massagen, die meinem geschundenen Körper gut tun. So kann man die Tage auch verbringen. So ein entspannter Urlaubstag war auch schon lange überfällig gewesen.

Am nächsten Morgen schauen wir, wie die Arbeiten an unserer "Vanguard" voranschreiten. Eine Traube älterer Männer umringt unsere E-9. Offensichtlich hat es sich inzwischen herumgesprochen, dass mit diesem Schiff die Höllenritt Passage zum ersten mal seit über zweitausend Jahren bezwungen wurde. Kaum wird man uns gewahr, stehen wir auch schon im Fokus des allgemeinen Interesses und werden genötigt, uns auf ein paar Drinks in einer Rennfahrerbar einzuladen. Natürlich lassen wir das zu und erzählen dann von unseren Leistungen. Shaka fällt unangenehm auf, da sie meint, für uns sprechen zu müssen. Dabei waren Lyn, Skav und ich, welche die "Vanguard" durch die Höllenritt Passage gesteuert haben. Ihr Beitrag war dabei minimal, aber wenn man sie so reden hört, könnte man meinen, sie wäre alleine durchgeflogen und wir hätten in unseren Kojen gepennt.

Als ich sie etwas vorführe, wenn es um richtige Details geht, wird sie schnell kleinlaut und lässt dann das reden denen, die diese "Heldentaten" auch vollbracht haben. Inzwischen zähle ich die Tage, wo ich nicht mehr gezwungen bin, mit dieser Frau durch die Galaxis zu reisen. Wahrscheinlich werde ich auch noch in Zukunft mit ihr zu tun haben, aber wenn das Kristallnetzwerk des Darth Varak für ein und allemal vernichtet ist, gibt es keinen Grund mehr, sie auf meinem zukünftigen Schiff mitzuschleifen. Ob es die E-9 oder ein anderes sein wird, sei mal dahin gestellt. Aber das ist Zukunftsmusik.

Wir verkaufen schließlich einige spektakuläre Filmaufnahmen und Daten für 30 000 Credits. Besonders die Aufnahmen des Weltraumkraken sorgen für einiges an aufsehen. Zwar sind schon öfters Droidenschiffe durch die Passage gelangt, aber noch nie eines mit lebender Besatzung oder Passagieren. Lyn erklärt, was sie denkt, was das Ding macht. Ich hör ihr zu und verstehe es aber nicht wirklich zur Gänze. Auf alle Fälle scheint der Kraken was mit dem Bewusstsein der Crew zu machen und sorgt dafür, dass sie immer zu ihm zurück fliegen. Ein Art Netz, in dem sich der Verstand verstrickt.

Nach dieser Episode legen wir uns in einer Klinik unters Messer, um etwas einzubauen, was unsere Widerstandskraft gegenüber Gift erhöht. Das kann in Anbetracht der Tatsachen nicht Schaden, dass wir gegen ein Kloster voller Assassinen und Giftmischer vorgehen wollen. Da kann man gar nicht resistent genug gegenüber Gift sein. Auch müssen wir uns so langsam überlegen, wie wir gegen das Klonlabor in den Wolken vorgehen.

Das ist nicht so einfach. Wir haben ja schon einiges an Informationen bekommen, da der ursprüngliche Besitzer der Station gar nicht glücklich darüber ist, vom Staat enteignet worden zu sein. Früher war das eine Art Schließfach für besonders wertvolle oder heikle Dinge aus dem Besitz vermögender Adliger, jetzt ist es das persönliche Klonlabor der Mutterkönigin. Die erste Verteidigungslinie besteht aus einem Abwehrriegel aus treibenden Droiden. Sie erinnern grob vom Aussehen her an die berüchtigten Gunships der Separatisten aus den Klonkriegen. Also ein scheibenförmiges Antriebssegment und eine Kopfartig angeflanschte Kampfeinheit in Form eines schweren Blastergeschützes. Statt Raketen mitzuführen, fungiert der Droide selbst als übergroße Erschütterungsrakete. Sollte der Droide zu dem Schluss kommen, er kann ein Ziel nicht mit der Blasterkanone vernichten, so rammt er es und bringt seine Sprengladung zur Detonation. Und davon schwirren Dutzende um die Plattform herum. Allerdings nähern die Droiden aus Sicherheitsgründen sich nicht selbst der Station an. Ist man auf unter hundert Meter heran, rammen die Droiden nicht mehr. Gut zu wissen. Die Plattform selbst ist von drei Lasergeschütztürmen bestückt.

Unter der Station ist das Landedeck angebracht. Es ist nur von einem der Türme einsehbar. Über die aktuelle Sicherheit an Bord der Wolkenstation ist nichts bekannt. Die Plattform befindet sich in einer stabilen Parkposition über einem Dschungelareal, dass als schwer zugänglich gilt. Versorgt wird die Station über einen unregelmäßigen Shuttleverkehr von einem militärischen Stützpunkt in etwa zehn Minuten Flugdauer Entfernung.

Obwohl es eine von Shaka ausgewählte Mission ist, hat sie noch rein gar keine praktikable Idee, wie wir da rein kommen sollen. Ihr Vorschlag wäre eine Sturmlandung mit Volllast durchbrechen und in den Hangar hinein bremsen. Lyn und ich liegen nach dem Vorschlag lachend am Boden. Klar, wir bremsen in hundertfünfundzwanzig Meter von knapp über tausend Stundenkilometer auf Null. Das hält kein normaler Absorber aus. Unsere eigenen Gurte würden uns zerquetschen oder in Stücke schneiden, je nachdem wie gut die Rüstung der Belastung stand hält. Selbst mit wirklich teuren und qualitativ hochwertigen Hochleistungsabsorbern ist das physikalisch bei einem Flugkörper unserer Größe nicht drin. Ganz abgesehen davon, dass wir mit aller Wahrscheinlichkeit an der rückwärtigen Hangarwand zerschellen oder als sich explodierendes Wrack einfach durchbrechen.

"Du hast zu viel schlechte Holovid Filme gesehen. Nicht mal Han Solo mit dem Falken kriegt so ein Manöver hin", meine ich dazu nur, nachdem ich wieder Luft bekomme. Nachdem wir uns alle wieder beruhigt haben, kalkulieren wir einen konzentrischen Durchbruch durch. Also schnell rein, dann in einer engen Umkreisung abbremsen, die Lasergeschütztürme zum schweigen bringen und dann anzulanden. Die physikalisch mögliche Maximalgeschwindigkeit stellt sich schnell als zu niedrig heraus, die Droiden erwischen uns damit in zu großer Anzahl beim Anflug. Eine höhere Geschwindigkeit trägt uns durch die Fliehkräfte in das Areal mit den Droiden zwangsläufig wieder hinein. Auch ein Repulsorlift und Absorber hebt die Grundlagen der Physik nur bis zu einem gewissen Punkt auf. Ich lasse von Scav die Wahrscheinlichkeit durchrechnen, mit einem Sprungmodul einfach durchzuschlüpfen. Allerdings kommt Scavangerbot aufgrund der Sensorleistung der Droiden zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit unentdeckt mit einer Gruppe durchzubrechen, sich im einstelligen Promillebereich befindet. Selbst alleine würde das meine Chancen nur minimal erhöhen. Und ich will auch nicht gänzlich ohne Unterstützung auf eine Plattform, von der wir nicht wissen, wie viel Personal sich darauf regulär befindet. Diese Informationen sind uns leider nicht zugänglich.

Wir diskutieren kurz die Möglichkeit durch, einen der Versorgungsflüge zu kapern, haben aber nicht die Möglichkeit, dass unbemerkt zu erledigen. In eine militärische Hochsicherheitsanlage hinein zu kommen ist sicherlich nicht unmöglich, aber über das Areal haben wir keine Informationen und schlicht weg nicht die Zeit, diese zu beschaffen.

Letztendlich habe ich eine ziemlich verwegene Idee. Sie hört sich verdammt Schwachsinnig an, aber momentan fällt mir einfach nichts wirklich praktikables anderes ein, was nicht den Totalverlust der "Vanguard" beinhaltet.

"Leute, ich hab da was...", meine ich nur und alle schauen mich Erwartungsvoll an, als hätten sie die ganze Zeit nur darauf gewartet, einen Plan aus dem Hut zu zaubern. Ich muss sagen, meine Kameraden kennen mich eben.

Nakagos wirre Gedanken

Dieser kleine Seitenhieb auf Episode VII musste einfach sein. Wie ich die neue Trilogie und ihre Verstöße gegen Lore und Physik doch verabscheue. So langsam kann ich nachvollziehen, wie man für immaterielle Dinge in den Krieg ziehen kann.

Nakago

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« Antwort #416 am: 18. April 2021, 16:15:19 »
Besh

"Wolkensprühanlage ein!", meine ich und drücke den Knopf. Nach wenigen Sekunden haben wir mit einigen Düsen und einer chemischen Reaktion unser eigenes Wölkchen erschaffen und treiben nur mit den Repolsurliftantrieb auf Leerlauf mit dem Wind auf die Wolkenstation zu.

"Wenn das mal nur gut geht", unkt Lyn.

"Muss es, eine andere Möglichkeit durchzukommen sehe ich nicht", meine ich dazu nur. Vorsichtshalber gehe ich zum Turm und klemme mich hinter das Terminal zum Lasergeschütz. Momentan ist alle aus, was nicht unbedingt zum in der Luft bleiben nötig ist. Ganz leise ist das Säuseln des Repulsorliftantriebes zu hören, da die Lüftungsanlage aus ist. Normalerweise ist die lauter als der Antigravantrieb. Ich schaue alle paar Sekunden auf den Chrono und berechne unseren Standort. Wir wissen die Windgeschwindigkeit und so kann ich im Geiste nachvollziehen, wo wir uns befinden. Momentan dringen wir nun in den äußeren Perimeter ein. Etwas zwanzig Minuten werden wir brauchen, bis wir durch sind.

Die Zeit dehnt sich zu Äonen. Wenn es schief läuft, werde ich mir von Shaka das übliche Gejammer anhören dürfen. Wenn es gut läuft, wird sie so tun, als wäre es ihre Idee gewesen und das zumindest nach außen so auch verkaufen. Wenn dieser Wahnsinn mit dem Kristall zu ende ist, werde ich versuchen, wieder als Kopfgeldjägerin zu arbeiten. Mit etwas Glück bekomme ich die "Vanguard" zugeschlagen. Wahrscheinlich werde ich wohl weder Scav noch Myrte als Mechaniker rekrutieren können. Ich denke mal, dass ich meine kleine Schwester für die Kopfgeldjagd begeistern kann. Immerhin ist sie nun eine freie Bürgerin der Neuen Republik und kann eine Lizenz erwerben. Tory wäre nicht schlecht als dritte Person an Bord. Irgendwie hasse ich das Gör so sehr, dass sie mir nun richtig fehlt.

"Wir sind durch! Fahre Systeme hoch!", reißt mich Lyn mich über Intercom aus meinen Gedanken über die Zukunft.

"Verstanden!", gebe ich kurz durch und aktiviere nun die Zielmatrix. Auf meiner Brille erscheint ein Raster.

"Wir haben einen Droiden am Hals!", meldet Lyn, noch bevor ich was sehen kann.

"Den übernehme ich! Lyra, neutralisiere die Lasergeschütze!" gibt Scav von der unteren Kanzel durch.

"Verstanden! Neutralisiere Lasergeschütz!" Der Nebel verzieht sich und die Plattform schält sich aus der Wolke, die uns bis jetzt umgeben hat. Die Plattform mit den Ausmaßen von etwas mehr als hundertzwanzig auf hundertzwanzig Schritt schimmert Silbern im gleißenden Sonnenlicht. Sofort schwenke ich auf das erste Lasergeschütz ein, zentriere es in meiner Zielmatrix und feuere! Ich treffe es eigentlich gut, aber obwohl es anfängt Funken zu sprühen und zu qualmen, feuert es im Gegenzug zurück. Skav gelingt es den einzigen vorwitzigen Droiden abzuschießen, der sich an uns geheftet hat. Lyn zerstört mit einer Salve Protonentorpedos einen weiteren Lasergeschützturm. Scav zerlegt einen weiteren und ich beende mein Werk, wobei die Kuppel des Lasergeschützturmes abgesprengt wird. Qualmend trudelt der Waffenträger um seine eigene Achse rotierend in Richtung Dschungel.

Nun kommen wir problemlos in den Hangar. Lyn landet die E-9 und sechs KX Sicherheitsdroiden marschieren auf uns zu. Leider befinden sie sich im toten Winkel von meinem Lasergeschütz. Also verlasse ich den Geschützstand und laufe wie die anderen zur Schleuse. Kaum öffnet sich die Schleuse, stehen wir schon im Feuerhagel. Ich werde gleich mal getroffen und meine Rüstung wird von dem Schweren Blastergewehr durchschlagen. Das tat jetzt weh. Skav wird ebenfalls getroffen, aber bei ihm prallen die Einschläge ab. Auch Shaka wird leicht verwundet. Ich versuche einen Feuerhagel zu entfesseln, kann aber nur einen mit zwei Treffer fällen, die restlichen Schüsse gehen fehl. Shaka erledigt dafür gleich mal zwei. Treffen kann sie, muss man ihr lassen. Skav schießt mit einer Blasterpistole auf den nächsten, kommt aber nicht durch dessen Panzerung. Seit neusten hat der Droide immer ein Aufruhrbekämpfungsschild dabei. Derweil zeigt Lyn wie man das richtig macht und lässt ihr Lichtschwert durch die Luft wirbeln. Mit ihrem gekonnten Wurf zerstört sie zwei der Droiden. Ich erledige den letzten der Sechs und wir haben die Landezone genommen. War ja jetzt gar nicht so schwer.

Professionell rücken wir uns gegenseitig deckend vor, aber hier formiert sich kein weiterer Widerstand. Skav schließt das Bedienungsterminal kurz und wir fahren hoch in die Hauptplattform. Die Schleuse öffnet sich und wir kommen oben an. Sechs Dragoner greifen uns mit gezogenen Klingen an. Shaka und ich demonstrieren ihnen, dass das Gewehr mächtiger ist als das Schwert und schicken vier von ihnen zu Boden. Ich habe durchaus ein schlechtes Gewissen diese Männer zu töten, dessen einziger Makel darin besteht, ihrer rechtmäßigen Königinmutter zu dienen. Das wäre alles nicht nötig, wenn man uns nur erlaubt hätte, diese verdammte Hinterlassenschaft von Darth Varak zu zerstören. Wie viele gute Menschen müssen deswegen noch sterben? Verflucht seien die Sith!

Die beiden überlebenden Dragoner greifen die Twi´leks an, wahrscheinlich weil sie diese als die schwächsten Ziele identifiziert haben. Shaka überlebt den Angriff und denkt, es wäre eine gute Idee, dass ich mich um den Kerl kümmere. Weit gefehlt, den in dem Moment geht ein Schott auf und die wuchtige Gestalt eines Virax zeichnet sich als Silhouette im Türrahmen ab. Wie ich diese Chimären inzwischen zu hassen gelernt habe. Natürlich kümmere ich mich um das Virax Ding, da ich auf die harte Tour gelernt habe, die können verdammt viel Schaden anrichten. Mein Klon auf Cyphera wurde von so einem Ding getötet und das hat durchaus seine Spuren hinterlassen. Diese Inkarnation war zwar nicht so gut gerüstet, aber so eine Chimäre hat mich erledigt und das macht mir durchaus Angst.

Trotz allem gelingt es mir gerade so den Sprühtank des Virax zu treffen und zu zerstören. Leider klebt sich die Chimäre dabei nicht selbst fest. Lyn erledigt ihren Gegner mit dem Lichtschwert. Shaka hat kein Glück und wird vom Hauptmann der Dragoner niedergestreckt. Der Virax greift mich an, aber ich weiche im letzten Moment seinem mörderischen Hieb aus. Skav versucht den Hauptmann beschäftigt zu halten und Lyn greift ihn an. Dabei stellt sie sich ziemlich ungeschickt an und fällt quasi in das Schwert des Gegners. Der Mann hat echt was drauf. Und der Virax auch. Während ich nun meinen Cherkahänder ziehe und versuche ihn zu schlagen, was mir auch gelingt, greift er mich ein weiteres mal an und ich klebe an seinem Arm fest. Damit rammt er mich mehrmals hart zu Boden. Ich kann spüren, wie ein paar meiner Rippen deutlich knacksen und ich bekomme kaum noch Luft. Das Atmen tut verdammt weh und in mir kommt die Panik hoch. Für einen Moment bin ich wieder auf Cyphera und der Virax bricht mir da das Rückgrat, bevor er mich mehrmals zu Boden rammt.

"Fierfek!", röchle ich, kämpfe meine Angst nieder und kann mich gerade so losreißen. Mit einem wuchtigen Hieb spalte ich ihm den Schädel und die Chimäre geht tödlich getroffen zu Boden. Hat er nun davon. Das war jetzt knapp gewesen und dies war einer der Momente, wo ich dachte, sterben zu müssen.

Scav hat derweil den Hauptmann getötet. Von dem offenen Schott aus können wir spitze Schreie vernehmen. Nachdem wir unsere Kameradinnen ins Leben zurück geholt haben, eilen wir ins Klonlabor. Wir sehen ziemlich vertraute Dinge aus den anderen Laboren, wir im laufe der Zeit schon besucht haben. Zum einen die typischen mit Flüssigkeit gefüllten Zylinder, einen Tisch aus poliertem Stahl und eine Doktor Kosai. Ich frage mich, wie viele verschiedene Klone von der Frau in dieser Galaxis noch herum laufen? Aber wirklich interessant dürfte das etwa sieben Jahre junges Mädchen in einem prächtigen Kleid sein, dass von Kosai um den Tisch gejagt wird. Schätze mal, wir haben da einen kleinen Klon von Ta´a Chume vor uns und die Kamoranerin Kosai versucht gerade, diese zu töten.

Nakagos wirre Gedanken

Dieser Kampf war doch noch recht hart. Der Hauptmann der Dragoner in Verbindung mit dem Virax war eine tödliche Kombination. Shaka hat taktisch unklug den Hauptmann mitgezogen, der so eine Art Heften Talent hat. Normalerweise funktioniert das etwas anders, aber auf einmal war ich mit dem Kerl im Nahkampf. Aber Dank eines Nettotriumphs konnte ich den Tank des Virax treffen, was dessen äußerst hässlichen Komboangriff verhindert hat, nämlich zuerst festkleben und dann zu Tode schocken.

Nakago

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« Antwort #417 am: 20. April 2021, 13:06:59 »
Cresh

Die Klonerin und Kamonianerin Kosai schaut zuerst zu uns, dann zu dem kleinen Klon der Königinmutter und anschließend auf ihre Injektorpistole. Wie üblich beschließt sie lieber Selbstmord zu begehen als sich von uns gefangen nehmen zu lassen. Also drückt sie die Injetkionspistole auf ihre Arm und spritzt sich eine tödliche Dosis. Shaka und Skav versuchen das zu verhindern. Zwar ist Kopfgeld auf die Kosai ausgesetzt, aber da es sich um einen Klon handelt, da zumindest eines ihrer Exemplare nachweislich schon das zeitliche gesegnet hat, ist es moralisch natürlich nicht besonders einwandfrei, für sie ein weiteres mal ein Kopfgeld zu kassieren. Aber Shaka betäubt die Klonerin und Skav verhindert ein Ausbreiten des Giftes, in dem er den Arm mit dem Vibroschwert amputiert.

Derweil schnappe ich mir das kleine Kind, bevor sie noch vollständig traumatisiert wird. Die kleine Ta´a Chume schreit empört auf und schlägt mir ihren kleinen Fäusten auf meine Rüstung ein.

"Eure Majestät, ich würde es sehr begrüßen, wenn Ihr es unterlassen könntet, Euch selbst weh zu tun." Spreche sie respektvoll an und die Kleine beruhigt sich etwas, wohl auch einsehend, dass sie so nicht gewinnen wird.

"Ich wünsche augenblicklich wieder auf den Boden gestellt zu werden", verlangt sie nun, eine andere Taktik einschlagend. Der Klon wurde wohl künstlich gealtert, da diese Anlage erst etwa ein halbes Jahr aktiv ist. Offensichtlich hat man sie bis zu einem Alter von sieben wachsen lassen und dann mit ihrer Indoktrination begonnen. Jedenfalls steht eine der Wannen in dieser Größe hier herum.

"Wenn Eure Majestät versprechen, sich wie eine kleine Lady zu benehmen, werde ich dem nachkommen", erwidere ich.

"Na gut, ich verspreche mich wie ein wahre Königinmutter zu benehmen", verspricht sie huldvoll und ich setze sie auf den Boden ab.

"Wenn ich bitten dürfte, Eure Majestät", ich reiche ihr meine Hand und nach kurzem Zögern ergreift sie diese. Shaka versucht mehrmals sich einzumischen, aber ihre Majestät wie auch ich ignorieren sie gekonnt. "Ich schätze mal, ihr kommt ohne uns klar."

Während der Rest der Crew hier Daten sichert und Bomben legt, bringe ich die kleine Königin auf unser Schiff und stecke sie in die Passagierkabine, die normalerweise Tory belegt hat. Das Mädchen sieht nicht begeistert aus.

"Das ist aber ein äußerst bescheidene Unterkunft!", meint sie dazu, während ich ihr zeige, wo sie schlafen kann. Und wo sie den hygienischen Grundbedürfnissen nachkommen kann. So eine Hygienezelle kann tricky sein, besonders da die Bedienelemente teilweise doch recht hoch liegen. Aber ich denke, die kleine Lady bekommt das hin.

"Bleib jetzt schön hier im Sessel sitzen, bis ich wieder hier bin.S o legt Ihr die Sicherheitsgurte an. Falls Ihr Euch selbstständig abschnallt, ist das für Euer körperliches Wohlbefinden durch unvorhergesehene Wechselwirkungen abträglich" Ich zeige ihr schnell noch, wie das geht und hoffe, sie bleibt da auch sitzen, da die Flucht durchaus ruppig werden könnte.

"Wenn Eure Majestät mich bitte entschuldigen würden", meine ich und gebe ihr noch mein Datapad mit Holovidfilmchen zum Zeitvertreib.

"Nun gut, ich werde hier verharren. Ich erlaube, dass Ihr Euch nun um Eure Angelegenheiten kümmern dürft", entlässt sie mich huldvoll. Muss man der Kleinen lassen, dass ganze königlich hochgestochene Gehabe hat sie durchaus schon drauf.

Ich gehe nun zum Platz des Kopiloten und drehe schon mal die "Vanguard" um 180 Grad. Unser Eindringen ist nicht unbemerkt geblieben und mehrere Sternenjäger sausen von verschiedenen Militärstützpunkten auf uns zu.

"Was immer ihr da drinnen treibt, ihr habt jetzt noch 90 Sekunden zum evakuieren!", gebe ich durch und stelle einen Countdown. Ich beobachte bange das Display und die schnell näher kommenden Impulse von Jägern. Inzwischen sind die Kanonenboot Droiden in den Wartungsmodus versetzt und haben sich zu einer Bodenstation zu ihrer "regulären" Wartung begeben. Der Nachteil, wenn Droiden einem Protokoll unterliegen.

"Noch dreißig Sekunden!", meine ich, als sich da drinnen immer noch visuell nichts tut. Dann bewegt sich der Aufzug und die restliche Crew schleift tatsächlich Kosai mit. Manchen wird es wohl nie langweilig, sich mit der Frau zu beschäftigen. Auf "Drei" bekomme ich Meldung, dass alle drin sind. Schleusen zu und ab die Post. Ich flitze mit der E-9 aus dem Hangar, fahre die Landestützen ein, stelle die "Vanguard" senkrecht, was dank der künstlichen Schwerkraft keinerlei Auswirkungen auf die Passagiere hat und beschleunige mit maximaler Last. Währenddessen vergeht hinter uns in einer gewaltigen Feuerblume die Plattform mit dem Klonlabor. So viel zum Unsterblichkeitsprogramm der Königinmutter. Aber ich schätze mal, dass es nur eine Frage der Zeit ist, ein neues Labor mit einer weitere Kosai zu installieren. Trotzdem dürfte das ein Schlag ins Gesicht der Königinmutter sein, der ihr persönlich weh tut.

"Festhalten!", brülle ich noch ins Intercom,  dann schaffen die Absorber auch nicht mehr die Fliehkräfte komplett zu kompensieren. und ich werde in den Pilotensessel gepresst. Ich hoffe mal, die kleine Königinmutter sitzt wie versprochen angeschnallt in ihrem Passagiersessel. Aber langsamer geht nicht mehr, da die Neunzig Sekunden eigentlich schon zu wenig für eine gefahrlose Evakuierung waren. Diese kleinen Sternenjäger des Hapes Konsortium sind verdammt flink und wendig. Vor dem Frontalen Deflektorschild schiebe ich einen Keil aus Feuer, als wir in den freien Raum brechen. Trotzdem schließen die feindlichen Jäger weiter auf. Inzwischen kann ich sechzehn Impulse unterscheiden, die uns aus zwei Seiten in die Zange nehmen, wobei die rechte Zange näher als die linke ist. Also richte ich mich leicht nach links aus.

Scav schafft es sich in den Sessel des Navigators zu wuchten und beginnt die letzten Feinheiten des Kurses zu berechnen. Der eigentliche Kurs stand ja schon, aber gewisse Details müssen eben nach einer gewissen Zeit nachjustiert werden. Die führenden zwei Jäger sind nun in Reichweite für ihre Protonentorpedos und feuern diese auch sogleich ab.

"Raketenalarm", rufe ich aus.

"Kurs steht!", meint Scav und Lyn, die es inzwischen auch ins Cockpit geschafft hat, betätigt den Hebel für den Hyperraumsprung. Die Sterne werden zu Strichen und wir sind im blauen Tunnel. Während Lyn nun wieder ihre Aufgaben als Pilotin nachgeht, schaue ich nach dem Kind. Beim Alarmstart war es wie von mir befohlen im Sessel angeschnallt gewesen und beschwert sich über diese ruppigen Transport und wünscht, dass so etwas nie wieder vorkommt. Tja, dass wünschte ich mir auch, mal nicht von irgendwo zu starten, wo mal nicht eine Menge Leute versuchen, uns umzubringen.

Nakagos wirre Gedanken

Lyns Spieler hat gemeint: "Schaffen wir es nicht einmal irgendwo zu sein, wo eine freche Göre uns nervt?" Nachdem wir endlich Tory wenigstens temporär los sind, haben wir das nächste kleine weibliche Problem am Hals. Mal sehen, was daraus noch erwächst.

Nakago

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Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Antwort #418 am: 22. April 2021, 12:41:04 »
Dorn

Unser nächstes Ziel, Rboelle, ist eine schöne grüne Welt mit einem sehr gemäßigten Klima. Und hier befindet sich auch die Droidenstadt, in der wir einen Datenspeicher schmuggeln sollen. Im Klartext, wir sollen dort einen gefährlichen Virus frei setzen. Diese Mission hat sich Scavangerbot 523 ausgesucht.

Die kleine Ta´a Chume hat den Transfer unverletzt überstanden, da sie tatsächlich in ihrem Sessel angeschnallt geblieben ist und nicht versucht hat, sich zu befreien. Da bekommt sie ein großes Lob von mir und zur Belohnung darf sie sich eine Folge von "Trixi" anschauen, von der ich aus Gründen der Nostalgie alle Staffeln besitze. So wie das aussieht, ist das ihr erster Kontakt mit einem Unterhaltungsmedium, das ihre bisherige "Gouvernante" sie nur mit Lehrprogrammen in Kontakt gebracht hat. Das kleine Mädchen findet schnell gefallen an der Serie, so wie ich damals auch als kleines Kind auf Corellia. Ich kann mich noch erinnern, wie ich jeden Abend vor dem zu Bett gehen eine Folge ansehen durfte.

Diese Droidenstadt auf Rboelle ist eher eine riesige Fabrikationsanlage, wo Droiden Droiden herstellen. Neben harmlosen Industrie oder Reinigungsdroiden werden hier auch spezialisierte Kampfdroiden hergestellt. Neben der allseits bekannten KX+ Serie, also die verbesserte Version des imperialen Originals, werden hier auch Droiden für die Kampfdrachen gebaut. Da die Besatzung in der Regel von Adligen bzw. deren direkten Gefolgsleuten gestellt werden, haben die Säuberungen der letzten Monate für einigen Schwund gesorgt. Da so eine Ausbildung doch eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, hat die Flotte die Lücken mit Droiden gefüllt. Das Programm ist noch nicht abgeschlossen und die Produktionsanlage mit einem Virus lahm zu legen würde die Kampfkraft der Königlichen Flotte durchaus minimieren.

Es gibt geführte Touren in das Innere der Produktionsanlagen und im Zentrum gibt es eine gigantische Pyramide mit einem Besucherzentrum, einschließlich Restaurant und Museum. Wir haben Tickets für eine dieser Touren. Bevor wir da los ziehen, gehe ich erst einmal einkaufen. Gehobene Kinderkleidung, wie ein Spielanzug mit Sturzschutz, Schlafanzug und Unterwäsche. Dann kaufe ich noch ein Puppe mit Wechselkleidung und ein Malbuch mit bunten Stiften. Für unsere kleine Königin nur das Beste. Huldvoll nimmt sie ihren Tribut entgegen. Die Kleine trägt ihr Näschen selbst in dieser Situation noch sehr hoch, da sie sich für die Königinmutter hält. Ich habe keine Ahnung, was wir mit der jungen Königinmutter anstellen sollen oder was aus ihr werden wird. Dieser Klon war nie Bestandteil der Mission, aber wir haben sie ja schlecht zurück lassen können. Aber darüber brauchen wir uns jetzt im Moment noch keine konkrete Gedanken machen, über unsere jetzige Mission schon.

Natürlich haben wir Diskussion darüber, wie wir die Sache angehen sollen. Momentan haben wir zu wenig Informationen über das ganze, also werfen wir uns in Schale und nehmen an einer dieser Führungen teil. Derweil lassen wir unsere E 9 mal wieder reparieren. Wahrscheinlich hat noch kein Raumschiff, der Millennium Falke mal abgesehen, in dieser Galaxis so oft in die Werft gemusst wie unsere "Vanguard".

Ich habe wieder meine gute gepanzerte Kleidung an, die ich vor knapp einen Jahr bei unserem ersten Aufenthalt auf Calfa gekauft habe. Mir kommt das wieder wie eine Ewigkeit vor. So viel ist inzwischen passiert. Ich trage, wie es sich für eine Dame von Welt gehört, ein Vibrorapier und meine Dragoner Blasterpistole im Tiefzeihhalfter.

Die Tour beginnt im Zentrum der anliegenden Stadt für Menschen. Hier stehen wieder mal verspielte Paläste, die aber nicht sehr reich verziert sind. Nicht überall scheint das Motto zu gelten: Mehr ist viel Mehr! Der Gleiter sieht stark nach einem modifizierten A10-T aus. Also ein langer Gleiter mit einem verglasten Aufbau, der den Passagieren einen ungestörten Rundblick garantiert. Der Reiseleiter ist eine schwebende Kugel, die mich fatal an einen Imperialen Verhördroiden ohne Spritze und Skalpell erinnert.

"Mein Name ist Caligo! Ich begrüße sie zu unserer Tour durch die Noir Droidenwerke, kurz NDW", verkündet der Droide, als wir in den wirklich bequemen Sesseln platz genommen haben. Wir fliegen los und sind bald in der "Droidenstadt", nachdem wir ein schwer gesichertes Werkstor passiert haben. Eine Mauer von etwas über zwölf Meter mit einem ziemlich hohen Zaun schützt das Areal. Die meisten Bodenfahrzeuge kommen da nicht mehr drüber.

Alles hier ist äußerst funktional gehalten. Überflüssige Verzierungen finden wir wie sonst üblich im Hapes Konsortium hier nicht. Wir durchfliegen mehrere Fertigungshallen für Servicedroiden jeder Art. Vor uns ploppen Regelmäßig Holodaten auf, welche die Spezifikation der Droiden und was sie hier kosten auflistet. Die Preise sind keine Schnäppchen, liegen aber in einer durchaus konkurrenzfähigen Bandbreite. Alles ist aufgeräumt und funktional. Lebendes Personal bekommen wir hier keines zu sehen.

Das ganze dauert etwa eine Stunde, dann landen wir an der zentralen Pyramide an. Außer der geometrischen Form hat sie nichts mit den bevorzugten Bauten der Sith zu tun. Die Fassade ist ziemlich glatt. Hier und da kleine Sensorkuppeln und ich denke, da gibt es auch einiges an ausfahrbaren Geschützen. Eine Lüftungsanlage, die uns als Einstiegspunkt dienen könnte, ist von hier aus keine zu erkennen. Wir werden in einen geräumigen Empfangsraum geschleust und dann dürfen wir uns das durchaus interessante Museum ansehen, haben dafür auch ein großzügiges Zeitfenster. Die Räume sind riesig und die Deckenhöhe beträgt etwa acht Meter. Zugänge zu "privaten" Räumen bestehen aus einem massiven Schott, vor dem ein Energiegitter gelegt ist. Daneben stehen jeweils zwei mit Blastern bewaffnete Sicherheitsdroiden die so tun, als wären sie gar nicht da. Einen für unsere Vorhaben so wichtigen Computeranschluss, der mit dem  Hauptnetzwerk verbunden ist, finden wir hier nicht. Einer der ersten Vorschläge war gewesen, ich schleiche durch eine der Türen und lege dann ein Dongle, über das Scavangerbot dann den Virus einspeisen kann. Schließlich bin ich eine Attentäterin und müsste so was können, hat jedenfalls Shaka gemeint. Klar komme ich auch durch diese Türen, nur wie kriege ich den dafür nötigen Raketenwerfer hier hinein?

Die Gitter an den inneren Lüftungsanlagen sind massiv und nicht dazu gedacht, die jemals wieder zu entfernen. Natürlich meint nun Shaka, dass ich da hoch klettern soll und mich da durch arbeiten. Aber ich krieg hier immer noch kein Raketenwerfer hinein, also erübrigen sich solche Pläne. Es wieder mal bezeichnend, dass alle Vorschläge von Shaka das Detail aufweisen, dass andere ihren Hintern riskieren, sie aber schön im Hintergrund bleibt. Mir liegt es auf der Zunge, sie darauf anzusprechen, wo ihre Zelle geblieben ist, die fast vollkommen ausgelöscht wurde. Könnte durchaus an ihrer Planung gelegen haben. Aber ehrlich gesagt, momentan habe ich keinen praktikablen Vorschlag. Das einzige was mir in den Sinn käme, mit der Schleichrüstung hier im Schutze der Nacht einzudringen und gezielt die Fertigungshallen für die Schiffsdroiden zu sabotieren. Letztendlich reicht es, wenn die Anlage für einen Monat ausfällt. Entweder wir waren bis dato erfolgreich oder wir sind Tod. Oder auf der Flucht. Meine Alternative wird allerdings abgelehnt, weil alle anderen unbedingt den kompletten Auftrag erfüllen wollen und sich nicht mit einem strategisch sinnvollen Teilerfolg zufrieden geben wollen.

Auf der Damentoilette fällt uns dann ein kleiner Servicedroide auf, der hier sauber macht. Den schnappt sich Scavangerbot und versucht ihn zu hacken, scheitert aber an der mächtigen Brandmauer des Reinigungsdroiden. Nun ist guter Rat teuer.

Nakagos wirre Gedanken

Das war der eher schwächste Teil des heutigen Abenteuers. Die Sicherheit war massiv und die meisten Vorschläge hatten den Fehler, dass allein ich dann das volle Risiko tragen sollte. Die Schwierigkeit den Reinigungsdroiden zu hacken waren zwei Lila Würfel, also normalerweise für Scavangerbots sechs Würfel. kein Problem. Bis auf heute... Da war das Gelächter am Tisch natürlich groß. Aber wie so oft, viele positive Würfel garantieren keinen eben Erfolg, wenn man "nur" ein Berg Vorteile hat. Ich glaub, es waren sieben Stück davon. Aber wenn man halt keinen Nettoerfolg hat...

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