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Erkenntniszauber - unterschätzt bis übermächtig?

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Aronan:
Ich muss sagen, dass "Jede Runde kann das lösen wie sie möchte" natürlich stimmt, aber mit dem eigentlich angesprochenen Punkt wenig zu tun hat. Es ging ja darum, den Stil einer bestimmten Welt/Settings nachzuahmen bzw sogar in besagtem Setting zu spielen.
Es muss nicht zwingend festgestellt werden, ob Gandalf jetzt dieses oder jenes Feat hätte oder welchen Spell genau er benutzt hat, aber es ist erstmal deutlich unter dem Powerlevel vieler SCs, und der ist ja zumindest in dem Zeitalter einer der mächtigsten Protagonisten soweit ich weiß.

Und da spielt es natürlich schon eine Rolle, dass das D&D-System ab einem bestimmten Level zu viele Zauber nud Fähigkeiten zur Verfügung stellt, als dass man das problemlos so abbilden könnte. Wie gesagt kann jeder machen was er will, aber wenn man de facto ein Setting bespielen will, dann aber die Hälfte der Regeln bzw Zauber aushebeln müsste um über einem betimmten Level noch in dem Stil spielen zu können, dann geht das finde ich eben am Thema vorbei.

MfG

Aronan
Und genau darum geht es dann.

Idunivor:
Es gibt übrigens sogar für die 5E-Regeln eine Herr der Ringe Adaption von Cubicle 7 . Bezeichnenderweise ist das Erste, was diese tut, die klassischen D&D-Klassen rauswerfen und durch deutlich weniger eigene ersetzen. Man kann also durchaus die Welt mit den Regeln abbilden, aber nur unter ziemlich massiven Eingriffen in das Regelmaterial. Hab mir das jetzt nicht im Detail angesehen, weil ich persönlich überhaupt nicht Rollenspiel in Mittelerde betreiben will.

Und tatsächlich hat sich zumindest D&D mit der 5E ja wie G4schberle richtig sagt von den simulatorischen Elementen, die man in der 3rd Edition noch hatte, weitgehend verabschiedet. Nicht umsonst gibt es all diese Vorgaben wie man sie im "World Builders Guidebook" findet in den Regelwerken der 5E nicht mehr. Und mir fehlt da um ehrlich zu sein auch überhaupt nichts.
Ich hatte auch bei der dritten Edition am Ende angefangen meinen NSC keine vollen Statblocks mehr zu geben, sondern die Werte nach Augenmaß festzulegen. Henchmen bestanden ganz gerne nur aus einem TP Wert, Rettungswürfen, einer RK, einem Angriffs- und einem Schadenswurf, die ich Pi mal Daumen festgeleg habe. Wenn andere Werte relevant wurden, dann habe ich das improvisiert. Aber ich lege doch nicht für jeden Banditen fest, was er nun für Skills und Feats hat, wenn sein einziger Zweck für die Runde ist, dass die SC ihn binnen 2 Kampfrunden umkloppen. Das gilt analog genauso für den schmierigen Informanten, gegen den nicht gekämpft wird. Der braucht überhaupt keine Trefferpunkte und wenn die SC ihn doch angreifen, dann wird halt improvisiert.

Tempus Fugit:
Das kannst du ja auch so sehen, aber hat das mit Immersion nur bedingt zu tun. Manch Einer legt darauf halt mehr Wert und dann braucht man solche Zahlen, um das abzubilden (mal davon ab, dass World Builders Guidebokk wirklich alt ist).

In der 3. Ed. hatten vermutlich alle Spielleiter die vorgefertitgten Werte für Diener, gab ja genug zum Herunterladen (Kampstats für alle Klassen Stufe 1-20). Ob man das gut findet, dass das jetzt einfacher ist...  effektiv war es nie schwer. Ich wußte recht genau was passiert, wenn unser Stufe 15 Kampf-Sau auf eine Stadtwache Stufe 1-3 einschlägt.

Ob D&D zuviel Zauber und was auch immer zur Verfügung stellt und ab welcher Stufe ist meiner Meinung nach auch nur von bedingter Relevanz. Problem ist halt, dass D&D sich ab bestimmten Stufen halt komplett umkehrt. Als Beispiel die 3. Edition:
1 - 4 wie Mittelerde
5 - 9 wie generisches D&D Setting
10 - 15 wie Star Trek ohne Weltraum
16 - 20 wie Marvel ohne Menschen ohne Superkräfte
21 wie Fairy Tale ohne Riesenhupen
Entsprechend müßte man seine Kampagnenwelt aufbauen.

Oder halt einfach Spielen, Spaß haben und wenig Nachdenken.

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