• Drucken

Autor Thema: Del's Story Hour - Rtttoee  (Gelesen 25444 mal)

Beschreibung:

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Blackthorne

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #165 am: 14. Juli 2004, 07:49:58 »
 Huii! Huii! *aufgeregt in die Hände klatsch*  :lol:

Wann geht´s weiter?
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #166 am: 14. Juli 2004, 11:28:47 »
 Ich hoffe mal noch dieses WE! :D

Wayld

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #167 am: 14. Juli 2004, 12:37:54 »
 Das hoff ich auch ;) Ich hab hier jetzt schon einiges gelesen was ich so oder ähnlich übernehmen werde wenn ich die Kampagne leite, auch wenn wir nicht die Reiche sondern Greyhawk benutzen werden. Ich freu mich schon drauf :)
"Luck is my middle name," said Rincewind, indistinctly, "Mind you, my first name is Bad."

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #168 am: 19. Juli 2004, 15:13:10 »
 Meine Damen und Herren hier kommt der 1.Teil des Berichtes von der letzten Session... :akuma:

Nach einigen Minuten beschließt schließlich auch noch der Söldner eine Schicksalskarte zu ziehen. Wieder breitet das Skelett die Karten auf seinem Tisch aus und fordert Thoramish auf die Anzahl der Karten zu nennen die er ziehen möchte.
Er wählte eine.
Wieder dauert es einige Minuten bis Thoramish sich entschieden hat. Schließlich deckt er seine Wahl auf und das Bild des Mondes kommt zum Vorschein.

Auswirkungen:
Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen

Alle blicken noch ein letztes Mal zu Illidan, dieser schüttelt jedoch ablehnend den Kopf. Und so eilen die Helden weiter (mittlerweile haben alle ihre 1 min. Zauber ihre Wirkung verloren), die nächste Treppe des Turmes hoch und sie gelangen in den...

Der Schrein der Verlorenen

Dieser Raum krümmt sich um den vielfarbigen Stein herum und immer wieder sind 1 Fuß große Platten aus grauem Stein in den schwarzen Eisenboden eingesetzt. Jede dieser Platten trägt das Symbol des dunklen Gottes. Die Wand bei der eisernen Tür trägt vier Wandbemalungen, von denen jede eine andere Szene der elementaren Vernichtung zeigt: eine Flutwelle, ein Erdbeben, ein Tornado und ein brennendes Gebäude.
Auf die Tür wurde ein riesiger Totenschädel in das Eisen geätzt und die Fugen mit einer rötlichen Substanz angefüllt.


Die Gruppe sieht sich einige Momente lang um findet jedoch nichts interessantes und so sie öffnen die Tür.

Der Raum krümmt sich weiter um die Steinsäule herum. Die äußere, eiserne Wand ist mit Bemalungen verziert 12 Fuß hoch und 3 Fuß breit. Jede zeigt ein einzelnes Wesen – sowohl männliche, wie auch weibliche und gewöhnlicherweise, aber nicht immer einen Menschen – das an einem schrecklichen Ort umherwandert, allein. Eine zeigt einen unterirdischen Irrgarten ein anderes eine verbrannte, leblose Ebene, wieder ein anderes einen dunklen verworrenen Wald und eine vierte eine unheilvolle Stadt. Auf jedem Bild erhält man den Eindruck von einer bevorstehenden Gefahr: Schatten nehmen bedrohliche Formen an und dunklen Ecken verbergen namenlose auf der Lauer liegende Wesen.
Am Ende des Raumes rückt schließlich ein kleiner Schrein in euer Blickfeld. Dieser besteht aus einer schwarzen Steinplatte auf welcher eine kleine hölzerne Box liegt, die wie ein winziger Sarg aussieht, sowie eine einfache Talgkerze. Auf der Platte stehen folgende Worte in großen, befehlenden Buchstaben: „Die Feinde des dunklen Gottes sollen sterben, verloren, allein und unbeweint. Ihre gebrochenen Seelen sollen ihn nähren, ausgelöscht wie die unbedeutende Flamme einer unnützen Kerze.


Den kleinen Schrein und die Bilder betrachten die Helden etwas näher, über deren Funktionen können sich aber nichts herausfinden. So setzten sie ihren Weg fort und marschieren die nächste Treppe nach oben.

Die Triade

Die Treppe führt sie in einen weiteren Raum:
Jede Wand trägt eine große umgedrehte Pyramide. Die einzigen Möbel hier sind ein dreieckiger Tisch und zwei Stühle. Eine Platte, gefertigt aus Stahl, auf dessen einer Seite ein Dämon aufgearbeitet ist, der gierig nach unten starrt, liegt auf dem Tisch. Die Platte selbst ist leer. In jeder Wand befindet sich eine Tür.

Kaum haben die Thoramish, Illidan, Taghira und Lahryn den Raum betreten, leuchtet am Boden eine magische Schutzglyphe von großer Macht (Symbol of Insanity) auf und attackiert den Geist Taghiras. Die Schattenmagierin kann sich jedoch erfolgreich widersetzten und entgeht dem Schutzzauber.

Bei der eisernen Platte mit dem Dämonen finden die Helden heraus, dass es sich hierbei um eine magische Konstruktion handelt. Über deren Funktionsweise erfahren sie jedoch nichts weiter.

Schließlich macht Lahryn sich ätherisch, mit Hilfe von „ethereal jaunt“ um die Räume hinter den Türen zu erforschen, die sie erfolglos versucht haben zu öffnen.

Das Quartier des Zweiten

Als erstes betritt der Oghma-Kleriker den Raum hinter der nördlichen Tür.
Eine Wand aus Wasser, die scheinbar durch eine magische Kraft zurückgehalten wird, befindet sich direkt hinter der Tür. Innen ist scheinbar der ganze Raum mit Wasser gefüllt, in dessen Mitte sich eine Höhle aus Korallen befindet.

Dort findet er jedoch nichts interessantes beim ersten Durchflug und da sein Zauber zeitlich stark begrenzt ist setzt er seinen Weg fort.

Das Quartier des Ersten

Peitschen in allen Größen und Arten hängen hier an Hacken. An zwei verschiedenen Stellen hängen leere Handschellen von den Wänden. Ein kunstvoll gearbeitetes Gebilde aus Nägel und Stacheln, voll frischen Blutes und ähnlich einer Eisernen Jungfrau, steht geöffnet im hinteren Teil des Raumes. Ein Schreibtisch mit einer eisernen Arbeitsplatte und einer blutüberströmten Kette daneben steht gegen eine Wand des Raumes geschoben, bedeckt mit Papieren und einigen Büchern. Neben einer anderen Wand steht eine stählerne Kiste, bedeckt mit roten und goldenen Tüchern.

Auch in diesem Raum sieht Lahryn sich flüchtig um, kann aber keine Bewohner oder Wächter entdecken. Schnell setzt er dann seinen Weg, um den nächsten und letzten Raum zu betreten.

Das Quartier des Dritten

Die Mitte des Raumes wird von einem abnormal großem Bett eingenommen, von ungefähr 15 Fuß Seitenlänge. Die schwarzen Bettücher sind getränkt von frischem Blut und zwei tote Körper liegen eingewickelt darin. Zwei runde silberne Platten, ca. 2 Fuß im Durchmesser, hängen an der gekrümmten Südwand und flankieren eine großes auf dem Kopf stehendes Zwei-Stufe-Pyramiden-Symbol, gefertigt aus Ebenholz. Kleidungsstücke liegen überall auf dem Boden verteilt, genauso wie zahlreiche blutige Werkzeuge und Messer.

Auf dem Bett selbst räkelt sich eine weibliche Gestalt mit silbernem Haar. Ihre grünen Augen und ihre bleiche, fast schon durchschimmernde Haut verleihen diesem Wesen ein zwar seltsames aber dennoch sehr anmutendes und anziehendes Aussehen. Ihr Gesicht wird von einem weißen Schleier eingehüllt, sodass nur ihren Augen zu sehen sind und auf ihrem Körper trägt sie ein kunstvoll gearbeitetes Kleid, welches wirklich nur die wichtigsten Körperpartien bedeckt. Auch scheint dieses Wesen ein ständiger Lufthauch zu umgeben, der sich mit ihren Haaren und ihrem Kleid spielt.
Ganz im Gegenteil zu ihrem Aussehen ist jedoch ihre Tätigkeit die sie gerade verrichtet als Lahryn den Raum betritt. Mit einem kleinen gebogenen Opferdolch macht sie sich über die zwei Leichen her die in den Bettdecken gefangen sind. Blut klebt bereits an vielen Stellen ihres Körpers, sowohl frisches wie auch altes verkrustetes.

Fast schon bezaubert bleibt Lahryn einige Augenblicke stehen und betrachtet dieses Wesen. Dann muss er sich jedoch vor Abscheu abwenden. Bevor er den Raum verlässt wirft er noch einmal einen letzten Blick auf dieses Wesen und erstarrt fast vor Schreck. Die Frau hat von ihrer Tätigkeit abgelassen, ihren Kopf erhoben und in seine Richtung gewandt. Ihr Blick durchbohrt ihn förmlich, als könne sie ihn sehen. Dann ein Funkeln in ihren Augen, so als ob gerade ein Lächeln über ihre vom Schleier verhüllten Züge huscht.

Hastig fliegt Lahryn aus dem Raum hinaus, durch die Tür die in direkt zu seinen Freunden führt. Gerade rechtzeitig, denn einige Sekunden später materialisiert er sich wieder und verlässt die Ätherebene. Schnellstens erzählt er seinen Freunden was er alles entdeckt hat. Dann machen sie sich daran die Türen zu öffnen. Beide jedoch, die aus diesem Raum führen sind verschlossen und nicht aufzukriegen. Dann hat Lahryn einen Geistesblitz und er holt eine Schriftrolle hervor mit der er zwei Rostmonster beschwört und dieses auf die beiden Türen ansetzt. Es dauert nur Sekunden bis beide aufgelöst sind.

Unterdessen hat die Gruppe sich ein letztes Mal mit Schutzzaubern eingedeckt.
Als die Tür nach Norden-Osten hin verschwindet sieht auch der Rest der Gruppe den Raum der komplett mit Wasser gefüllt ist.
Die Tür nach Süd-Osten hin gibt den Blick auf den Raum mit der seltsamen Frau frei.

„Wer wagt es mich bei meiner Tätigkeit zu stören? Schickt den Kleriker des Oghma, vielleicht lasse ich euch dann am Leben“

Verblüfft sehen die Helden Lahryn an. Doch dieser weiß selbst nicht was geschehen ist. Als Antwort schickt er seine beiden Rostmonster in den Raum um diese Frau zu attackieren. Kaum haben die Monster die Schwelle der Tür überschritten schlagen plötzlich schwarze Flammen aus ihren Körpern und vernichten sie mit einem Schlag.
Die schrille Stimme erschallt ein weiteres Mal:

Ich habe euch ein Angebot gemacht! Es war dumm es auszuschlagen! Betet, dass ihr schnell sterbt und das hier nicht überlebt. Denn ansonsten werde ich euch Qualen bereiten die weit jenseits der Vorstellung eines jeden Sterblichen liegen! Er wird mir eine Freude sein euer Blut zu kosten und eure Eingeweide dem dunklen Gott zu opfern!

Und schon schießen unheilige Wellen aus purpurfarbener Energie (Blasphemy) aus dem Raum hinaus und durch die Körper der Helden, was diesen ihre Stärke entzieht und sie einen Moment lang benommen dastehen lässt. Illidan und Taghira brechen sogar auf der Stelle zusammen. (Ihre Stärke war auf 0 gefallen)

Lahryn eilt seinem Gefährten zu Hilfe und hilft diesem mit einem Restoration wieder auf die Beine. Thoramish unterdessen nutzt wieder seine geistigen Kräfte um seinen Körper zu stählen.

Wieder erschallen göttliche Worte aus dem Raum und einen Sekundenbruchteil später erlischt jegliches Geräusch.

Hastig macht man sich daran die Grenzen des Zaubers ausfindig zu machen. Und tatsächlich ein winziges Eck in dieser Kammer erlaubt es Zauber zu sprechen. Dort stellt Lahryn sich auf und wirkt einen Greater Dispel Magic um die Silence zu bannen.

Dann ist Lahryn wieder gefragt. Taghira befreit er mit einem weiteren Restoration, woraufhin diese den nächsten Raum stürmt. Unheilige Flammen schlagen aus ihrem Körper und verbrennen sie. Sie wirkt einen empowerten Scorching Ray und jagt ihn in den Körper der Dritten. Ein Schutzschild hält jedoch jeglichen Schaden ab. Ihr weibliches Gegenüber hat mittlerweile ihren Schleier abgenommen, was blutige und fast schon dämonische Zähne zum Vorschein bringt.

Als Antwort initiiert das Mitglied der Triade ihrerseits einen Zauber (Destruction) und schleudert ihn gegen die Schattenmagierin. Knapp entgeht sie den schlimmeren Auswirkungen des Zaubers und kann verhindern dass ihr Körper zerstört wird.
Thoramish wirkt einen letzten Schutzkraft und macht sich kampfbereit.
Lahryn verwendet eine weitere Runde und kann nun endlich auch Illidan von der Paralyse befreien.

Dieser tritt in den Türrahmen, wirkt einen Greater Dispel Magic und bann so einige Schutzzauber des Halb-Elementars. Taghira setzt auch ihre Angriffe fort und spricht weitere Angriffssprüche.
Die Dritte der Triade wirkt ihrerseits ein Greater Dispel Magic und kann auch ziemlich viele Zauber bei Illidan bannen.
In der darauffolgenden Runde stürmen Thoramish und Lahryn den Raum und attackieren das Halb-Elementar. Sie ignorieren dabei die Tatsache, dass auch sie von der unheiligen Energie die diesen Raum schützt verbrannt werden. So ist das Triadenmitglied gezwungen sich in den letzten Winkel des Raumes zurückzuziehen und versucht Thoramish mit Otilukes Resilent Sphere gefangenzunehmen, scheitert jedoch. Illidan nutzt seine nekromantischen Kräfte und feuert, nach einem Quicken True Strike, einen Enervationstrahl auf seinen Feind ab, was diesen sogar schwächt.

Langsam aber sich ist das dritte Mitglied der Triade bereits stark geschwächt und muss sich auch noch den beiden überlegenen Nahkämpfern Thoramish und Lahryn gegenübersehen.

Als Ausweg macht sie sich gasförmig und flieht durch die Tür in das Quartier des Ersten. Doch auch diese Tat verhilft ihr nur zu einer einzigen Runde. Illidan nimmt es auf sich und betritt auch den Raum. Auch bei ihm schießen schwarze Flammen hervor und verbrennen ihn. Um den Weg freizumachen feuert er ein Disintegrate auf die eiserne Tür und löst diese auf.

Und im nächsten Augenblick schießt auch schon Taghira ihrem Gegner hinterher und betritt das Quartier des Ersten. Zu ihrem Unglück.
Kaum hat sie die Schwelle erreicht und sich einmal im Raum umgesehen glüht ein magisches Symbol in der Mitte des Raumes am Boden auf. Taghira entfährt ein qualvoller Schrei als ihre Seele ihrem Körper entrissen wird. Leblos sackt die tote Hülle ihres Körpers vor den entsetzten Augen ihrer Freunde zusammen.

Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen

Dies entfacht nur noch mehr die Wut ihrer Freunde. Und in einem letzten gewaltigen Ansturm, dem das bereits geschwächte Halb-Elementar nicht mehr viel entgegensetzten kann, vernichten sie dieses erbarmunslos.

Hastig plündern die SCs die Quartiere der Triade und verschwinden von diesem abscheulichen Ort. Alle waren bereits am Ende ihrer Kräfte. Ausserdem hatten sie einen gefallenen Gefährten wiederzuerwecken.

SL-Info: (Stats: The Third)
Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen

In Kürze geht's weiter...

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #169 am: 19. Juli 2004, 16:46:25 »
 Und hier: Teil 2!

Einundzwanzigster Tag des Ches TZ 1372 – Der Tag der Erlösung

Nachdem Taghira von dem befreundeten Tymora-Tempel wiedererweckt wurde, erledigt man allerallerletzte Einkäufe in der Stadt. Schließlich geht man erschöpft zu Bett um gewappnet zu sein.

Alle sind bereits früh am nächsten morgen wach und machen sich bereit. Wieder werden Schutzzauber en’mass gewirkt. Man versammelt sich in einem Raum stößt ein letztes Gebet an die Götter und wirkt schließlich die Teleportationsmagie mit der man zurück in den schwarzen Turm gelangt.

Dort wird man bereits erwartet. Im Vorraum (der mit dem dreieckigen Tisch und der eisernen Platte mit dem Dämonen) steht ein gigantischer Dämon mit vier Armen. Zwei davon enden in riesige Scheren, zwei in gefährlich aussehende Klauen.

Der Dämon, der bereits die Villa attackierte!

„Jetzt und heute bringen wir es zu Ende!“

Mit diesen Worten fahren seine Klauen aus und schießen in Richtung Thoramish, was diesen schwer verletzt. Zu allem Unglück gewinnt der Dämon auch noch die Initiative und betäubt Taghira mit einem einzigen Wort der Macht. Doch dies lässt Lahryn sich nicht gefallen. Entschlossen hält er seine heilige Stachelkette dem Dämon entgegen und wirkt einen mächtigen „Banishment“. Und diesmal gelingt er:
Ein Elementarer Riss entsteht, aus welchem die Flammen des Abgrundes hervorschlagen, und verschlingt den gewaltigen Glabrezu-Dämon.

Thoramish wird geheilt und man macht sich auf den Weg die letzte Treppe nach oben, dem Schicksal entgegen...

Der Tempel der alles verlingenden Finsternis

An der höchsten Spitze des Turmes liegt ein Raum der völligen Finsternis. Nichtsdestotrotz könnt ihr die gekrümmten schwarzen Wände und Einzelheiten des Raumes erkennen – und seltsamerweise erkennt ihr sogar die Schatten der Dunkelheit. Zwei große Säulen stützen die hohe, spitz zulaufende Decke und auf einer Erhöhung einer einzelnen abgerundeten Stufe, die ein Drittel des Raumes einnimmt, ruhen drei Altäre. Die Säulen scheinen mit verwickelten Tentakeln, Schädeln, verzerrten Gesichtern, Schlangen, herumwirbelnden Sonnen, Obex-Symbolen, Dreieckssymbolen, grinsenden Dämonen und anderen verwirrenden Gebilden verziert zu sein. Die zwei Seitenaltäre sind perfekte rechteckige schwarze Steinblöcke, wogegen der Hauptaltar seltsamen verformt und eine irgendwie organische Erscheinung darbietet. Hinter dem Altar befindet sich eine riesige auf dem kopfstehenden Zwei-Stufen-Pyramide die erfüllt von Dunkelheit leuchtet, wenn dies überhaupt möglich ist. Ihre absolute Dunkelheit scheint so bedrohlich, dass sie euch förmlich anzieht und zu verschlingen versucht.
Eine extreme Kälte herrscht in diesem Tempel, die euch von Innen heraus betäubt. Dieser Raum scheint das Herz der unsäglichen Dunkelheit zu sein, die diesen ganzen Turm durchdringt, den Äußeren Tempel und ja sogar den Krater selbst.


Fast zeitgleich als die Helden den Raum betreten erschallt eine donnernde Stimme, die den ganzen Raum zum erbeben bringt und der Gruppe durch Mark und Bein geht.

„Hedrack, der mächtige Hohepriester des Äußeren Tempels, die Verdammnisträumer, Imix der Prinz des Elementaren Feuer und Lareth, Verdammnisträumer und Auserwählter Ghaunadaurs. Sie alle sind tot. Und selbst zwei der Mitglieder der Triade sind ihrem Schicksal erlegen! Doch dies alles ist nicht von Bedeutung. Denn nun habt ihr, die Diebe des Schädels des Vergessens, es gewagt in das höchste Heiligtum des dunklen Gottes einzudringen, ohne zu wissen womit ihr es tatsächlich zu tun habt...
(ein dämonisches grollendes Lachen ertönt, das eure Körper erbeben lässt, als hätte Ghaunadaur selbst sich von seinem göttlichen Reich herabgelassen um euch zu verspotten. Nach einem Augenblick verstummt es und die Stimme des Wahnsinns erschallt ein weiteres Mal)
Macht euch nun bereit. Ich werde euch die wahre und allmächtige Stärke Ghaundaurs offenbaren. Hier im Tempel der alles verschlingenden Finsternis werde ich eure Seelen euren Leibern entreißen, eure Körper auf dem dunklen Altar opfern und zurückholen was gestohlen wurde. Und so wird unser Gott aufsteigen und endlich seinen rechtmäßigen Platz einnehmen können. Seht mich an! Denn ich bin der Erste! Advokat Ghaunadaurs!“

Noch bevor die Helden überhaupt in der Lage sind irgendeine Aktion zu tätigen merken sie wie das unsägliche Böse das diesen Ort durch und durch durchdringt versucht ihren Geist zu beeinflussen.

SL-Info:
Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen

Thoramish kann nicht wiederstehen. Plötzlich sieht der Söldner wie vier in schwarze Masken gehülllte muskolöse Gestalten eine Person über den zentralen Altar heben um diese dort scheinbar zu opfern. Die Person ist Thoramish’s Mutter und obwohl er weiß dass sie bereits vor langer Zeit gestorben ist kann er nicht anders als zum Altar zu laufen und seine Mutter zu retten. Kaum ist er dort angekommen, erlischt die Illusion und ein gewaltiges Tentakel schießt aus dem Altar hervor und schlingt sich um den Hals des Söldners.

Stattdessen sieht er nun seine Mutter neben sich stehen und ihn anlächeln. Sie wendet sich jedoch von ihm ab und den Helden zu. Göttliche Worte von unsäglicher Boshaftigkeit rollen über „ihre“ Lippen und Wellen von finsterer Energie durchsetzten den Raum.

Die anderen drei erkenne natürlich, dass es sich bei der in schwarze Roben gehüllten Gestalt nicht um Thoramish’s Mutter handelt, sondern um den Ersten der Triade, der Feind der der Anführer des Tempels ist, derjenige der in den letzten Jahren und Monaten dies unsägliche Leid über die Welt gebracht hat.

Lahryn kann dank seiner Travel-Domäne den Auswirkungen der Blasphemy wiederstehen, genauso wie Thoramish dank seinem Psionic Freedom of Movement. Illidan und Taghira hingegen jedoch nicht. Beide werden paralysiert. Thoramish ist aber dafür stark geschwächt. Noch dazu scheint das Tentakel ihn mit irgendeinem Gift schwächen zu wollen, welchem er aber glücklicherweise wiederstehen kann.

Die verursachte Verwirrung nutzt der Erste der Triade und geht auf Lahryn los. Dabei holt er einen schwaren eisernen Stab hervor aus dem plötzlich Tentakel hervorschießen und Lahryn von selbst attackieren und ganz beträchtlichen Schaden verursachen.

Der Oghma-Kleriker muss unterdessen seine Freunde von den negativen Auswirkungen der Blasphemy befreien. Thoramish kann das Tentakel welches ihn attackiert mit seiner heiligen Sense vernichten. Seiner eigenen Mutter etwas zu tun bringt er jedoch nicht übers Herz. (was auch noch die nächsten 7 Runden so bleiben sollte)

Der Erste hat sich unterdessen aus dem Nahkampf wieder zurückgezogen und wirkt eine mächtige Zerstörung gegen Lahryn, welcher dieser aber glücklicherweise entgehen kann.
Illidan wieder befreit von der Paralyse setzt eine Wall of Force um ihren Gegner abzuschneiden, was diesen aber nicht sonderlich stört, da er überraschenderweise in der Lage ist sie mit einer Auflösung zu vernichten.
Nach zwei weiteren Runden sind die Helden wieder von den Auswirkungen der Blasphemy befreit. In der so verschwendeten Zeit hat der Erste der Triade aber bereits umfassende Gegenmaßnahmen unternommen. Lahryn ist z.B. nicht mehr in der Lage aufzuhören so wahnsinnige (Ghaunadaur’s Maddening scream) zu kichern, als ihn die Magie des Ersten getroffen hat, was zur Folge hatte, dass er auch der Klingenbarriere die der Advokat in einem Kreis um sich herum geschaffen hatte, nicht entgehen konnte, was in fast in Stücke gerissen hätte.

Auch die Flammensäule des Ghaunadaur-Klerikers setzte den Helden schwer zu, da sie nicht gänzlich von deren Feuerschutz abgehalten werden konnte. Und Thoramish ist immer noch nicht in der Lage seine „Mutter“ zu attackieren.

Auch sämtliche Versuche die mächtige Magie des ersten Priesters Ghaunadaurs zu bannen schlagen fehl.
Erst als Illidan eine seiner mächtigsten Fähigkeiten einsetzt und ein Greater Dispel Magic verdoppelt und gegen den Kleriker schleudert zeigen sich erste kleinere Erfolge.

Lediglich Taghira war es in den letzten Runden gelungen, dank ihrem Wissen über die Schattenmagie, die magische Verteidigung des Klerikers zu durchbrechen und ihm mit Blitzstrahlen Schaden zuzufügen. Erbost initiiert dieser daraufhin eine weitere Destruction diesmal gegen Taghira. Sie schafft jedoch glücklicherweise ihren save.

Dann, endlich kann Thoramish den Zauber abschütteln der ihn bisher daran gehindert hat irgendetwas gegen ihren Feind zu unternehmen. Doch bevor dieser seine Sense einsetzten kann hüllt der Erste das ganze Schlachtfeld in eine Dunkelheit die noch tiefer ist als die, die bereits hier vorherrscht. Dieses mal sind nicht einmal mehr die Gegenstände und Konturen des Raumes zu erkennen.

Lahryn reagiert aber schnell und bannt die Dunkelheit mit seinem letzten Greater Dispel Magic. Dies nutzt Thoramish und er attackiert den Advokaten. Mit nicht zu unterschätzendem Erfolg. Schwere Wunden reißt seine Sense in den Körper ihres Gegners. (Thoramish war huge, dank Expansion und hat mit jedem Treffer mit seiner heiligen Sense schon mal 5d6 Grundschaden gemacht, + Stärkemod., Zauber etc.) Dabei jedoch berührt Thoramish eine der schwarzen Säulen und diese verwandeln sich plötzlich. Die Säulen sind mit einem Mal gläsern und durchsichtig und in ihrem Inneren befindet sich ein Wirbel aus pupurfarbener Energie, in dem sich zahlreiche schwach schimmernde Wesen befinden. Bei der Berührung Thoramishs verlässt plötzlich eines der Wesen die Säule und fährt direkt in Thoramishs Körper hinein. Dieser wankt kurz und scheint um die Kontrolle mit seinem Körper zu ringen. Nach einem Augenblick hebt er jedoch wieder seinen Kopf und blickt in Richtung ihres Gegners.

Der Advokat wankt schwerst verwundet und ist kurz davor zusammenzubrechen. Die Gruppe glaubt endlich die Oberhand gewonnen zu haben.
Doch dann fängt sich der Kleriker wieder und seine Stimme erschallt:

„Habt ihr wirklich geglaubt, dass dies schon alles gewesen ist? Ich muss euch enttäuschen!“

Ein gewaltiger Schub (Stalwart Pact) lässt den Advokaten wieder zu frischer Energie kommen. Gleichzeitig zieht er eine Schriftrolle hervor und verschwindet von dem Schlachtfeld.

Lahryn erkennt den Zauber den dieser gewirkt hatte und wirkt seinerseits den selben: Ethereal Jaunt.

Der Kampf setzt sich fort. Auf der Ätherebene.
Die anderen Mitglieder der Gruppe werden nervös, sie können Lahryn nicht weiter helfen. Da sie nicht über die Möglichkeit verfügen auch auf die Ätherebene zu wechseln. Lediglich Illidan ist eine geringe Hilfe da er in seinem Schriftrollenbehälter noch eine Rolle mit „Blink“ entdeckt.

Unterdessen tobt das Gefecht auf der Ätherebene und die beiden Kontrahenten beharken sich dort mit er Stachelkette und der Tentakelrute. Der Advokat hat sich mittlerweile wieder komplett geheilt und ist nun stärker denn je. (Er hatte 267 HP, dank Stalwart Pact)
Nach einigen Runden sind sowohl Lahryn als auch der Erste wieder stark verletzt. Und dank der geringen Hilfe von Illidan kann Lahryn die Oberhand behalten. Der Erste muss sich ein weiteres Mal heilen und kehrt in die Materielle Ebene zurück, gefolgt von Lahryn.

Doch dort wartet bereits Thoramish, er aktiviert seinen Psionic Lion’s Charge und macht eine Full-Attack gegen den Ersten. Auch Taghira lässt einen ihrer letzten Zauber los. Verwundet nimmt er dann auch noch die Full Attack des Oghma-Klerikers auf sich, welche ihn an den Rand des Todes bringt.

Plötzlich ertönt wieder das wahnsinnige Lachen des Ersten, das langsam lauter zu werden beginnt, bis es schließlich mehr einem Kreischen denn einem Lachen ähnelt.

„Diesen Sieg werde ich euch nicht gönnen. Ihr werdet zusammen mit mir in das Reich meines Gottes kommen. Und jetzt seht euch eurer eigenen Vernichtung gegenüber!“

Mit diesen Worten ruft er ein weiteres Mal die Macht seines Gottes an. Ein letztes Mal!

Und plötzlich bricht ein gewaltiger, brüllender Feuersturm los der den ganzen Tempel einhüllt und nichts und niemanden verschont lässt.
Die Helden schreien vor entsetzten als ihr Feuerschutz hinweggefegt wird und ihre Haut verbrennt, sodass sie sich an viele Stellen bereits schwarz verfärbt und überall Blasen schlägt.
Es kommt ihnen wie eine Ewigkeit vor in denen über sie das Inferno hinwegfegt. Gerade als sie die Schmerzen nicht mehr ertragen können und drohen zu kollabieren löst sich der Feuersturm wieder auf und ist so plötzlich verschwunden wie er hervorgerufen wurde.

SL-Info:
Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen


Hastig reißt man die Augen auf und hat aber immer noch weiße Lichter vor den Augen, die noch immer den Feuersturm zeigen. Nach ein paar Augenblicken hat man sich wieder an die Dunkelheit gewöhnt und kann wieder einigermaßen normal sehen.

Während Illidans Feuerschutz glücklicherweise stark genug gewesen war jeglichen Schaden abzuhalten, sieht es bei Lahryn und Thoramish nicht so gut aus. Zahlreiche starke Verbrennungen übersähen ihren Körper und die beiden sind gerade noch so in der Lage nicht zusammenzubrechen.

Dann blickt man sich nach dem Advokaten um. In der Ecke in der er zuvor gestanden hatte, liegt nun ein zur Unkenntlichkeit verbrannter Leichnam. Nur die Gegenstände die aus Eisen waren konnte dem Flammeninferno widerstehen, alles andere wurde restlost verbrannt. Der wahnsinnige Kleriker hatte sich selbst vernichtet!

Doch auch auf Seiten der Helden sind Verluste zu verzeichnen. Wieder hatte es Taghira erwischt, ihre Leiche total verkohlt.

Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen

Und so sammelt man ihren Leichnam ein, sowie auch die Schätze des Advokaten. Bei dem Versuch den zentralen Altar zu vernichten um die Macht dieses Turmes ein für alle Mal zu brechen scheitert man, da dieser scheinbar gegenüber Auflösung unverwundbar ist. Recht viel länger wollen sich die Helden nicht mehr an diesem abscheulichen Ort aufhalten und so kehren sie nach Suzail zurück. Thriumphierend!


Epilog - Was noch zu tun übrig bleibt.

Doch trotz ihres letzten Triumphes über den Tempel des Elementaren Bösen wissen die Helden dass die Gefahr noch immer nicht gänzlich gebannt ist.
Immernoch existiert der Schädel des Vergessens, das mächtige Artefakt, mit welchem man die Elementaren Knotenpunkte öffnen kann und die Prinzen des Elementaren Bösen rufen kann um Ghaunadaurs Aufstieg zu vollenden.

Doch zuvor investieren die Helden einiges an Geld um eine Schriftrolle True Resurrection zu beschaffen um ihre gefallene Freundin Taghira wiederzuerwecken.

Sodann kramt Lahryn die Aufzeichnungen hervor die beschreiben wie der Schädel des Vergessens vernichtet werden kann. Alle 4 elementaren Machtsteine müssen in die Stirn des Kristallschädels eingesetzt sein. Danach muss dieser jeweils einem der 4 Grundelemente ausgesetzt sein: Einem Wind von der Stärke eines Tornados, einem Feuer, so heiß wie Lava, einem Wasser kurz vor dem Gefrierpunkt und dem Schlag eines mächtigen Streithammers, geformt aus einem einzigen Stück Granit.

So beschaffen die Helden noch die nötigen Zauber und machen sich auf ihren Weg. In einer entfernten und unbewohnten Ebene ruft Lahryn mittels „Control Weather“ einen mächtigen Tornado hervor und schleudert den Kristallschädel hinein. Sodann lässt er daraus einen Schneesturm werden um die zweite Bedingung zu erfüllen. Dann teleportieren sich die Helden zurück zum schwarzen Turm und versenken dort, mittels Telekinese den Stein einen Augenblick lang in der Lava. Daraufhin legen sie ihn auf den Boden und Taghira schafft mit „Major Creation“ eine soliden Streithammer aus purem Granit.
Diesen schwingt sodann Lahryn, nachdem er Righteous Might gewirkt hatte (es sollte ja alles schön episch ablaufen;)) und donnert ihn auf den Schädel, was einen kleinen Krater und umherwirbelnde Gesteinsbrocken und Staubwölkchen zur Folge hat. Als sich der Staub jedoch wieder legt ist man entsetzt:

Der Stein des Vergessens  existiert immer noch und scheint keinen einzigen Kratzer abbekommen zu haben. Verwirrt beratschlägt man sich was man falsch gemacht haben könnte. Man packt den Stein wieder ein und kehrt in die Villa zurück, da an die ganze Prozedur an einem anderen Tag noch einmal versuchen möchte. Doch zuerst werden einige Erkenntniszauber gewirkt und sogar die Götter befragt, was falsch gelaufen sein könnte.

Schließlich findet man heraus, dass man mit der angewandten Prozedur die Kopie, den Stein des silbernen Todes, hätte vernichten können, aber niemals den Schädel des Vergessens. Doch den Stein des silbernen Todes hatte man erst einmal zu Gesicht bekommen und ihn dann nie wieder gesehen.

Also werden weitere Erkenntniszauber gesprochen und man kann den Stein des silbernen Todes lokalisieren. Dieser befindet sich immer noch im Tempel des Elementaren Bösen, bei der Ausgrabungsstätte. Ein letztes Mal kehrt man dorthin zurück und findet schließlich sogar den silbernen Schädel, dank „Locate Object“ unter dem dortigen Altar, welcher ein kleines Geheimfach an seinem Sockel enthält.

Sodann wird die Prozedur ein weiteres Mal wiederholt und diesmal gelingt es. Als der Stein des silbernen Todes von dem Streithammer aus Granit getroffen wird, zerbirst dieser in einer gewaltigen Druckwelle und in einem spektakulären Lichterschauspiel. Die 4 elementaren Machtsteine plumpsen umbeschädigt zu Boden.

Nach weiteren Erkenntniszaubern, erfährt man schließlich, dass sich der Stein des Vergessens, sind einmal alle 4 elementaren Machtsteine eingesetzt, mit einem einzigen Gedanken sich selbst verschlingt und sich in eine Kugel des Nichts verwandelt, welche alles vernichtet was sie berührt.

Illidan läuft ein Schauer über den Rücken als er seine Freunde davn sprechen hört, zumal er ja bereits durch ein solches „Ding“ einen seiner Freunde auf grausame Weise verloren hatte. Damals war es Norda, die die Schwarze Sonne mit der blutroten Korona im Äußeren Tempel berührt hatte und daraufhin von dieser aufgesaugt und vernichtet wurde.

Deshalb muss auch nach der Verwandlung, diese Sphäre des Nichts vernichtet werden koste es was es wolle, da sie nicht in die falschen Hände geraten durfte.

Nachforschungen zeigen, dass dieses mächtige Gebilde nur mittels einer ganz speziellen Rute vernichtet werden kann: Einer Rute der Aufhebung.
Doch dann kommt Lahryn eine Idee. Im Äußeren Tempel exisitert, nach Illidans Erzählungen, auch ein Gebilde das so einer Sphäre des Nichts ähnelt. Wenn sich beide berühren, heben sie sich vielleicht gegenseitig auf....
oder verschmelzen und werden noch mächtiger!

Trotz des Risikos wollen die Helden diese Idee in die Tat umsetzen und Illidan bringt sie in den Äußeren Tempel zur schwarzen Sonne.
Sodann legt Taghira den Schädel des Vergessens auf den Boden und konzentriert sich einen Augenblick darauf. Als sie die Augen wieder öffnet schwebt der Schädel in grellem Licht leuchtend einen halben Meter über dem Boden, wobei die elementaren Machtsteine wild um diesen herumwirbeln. Immer schneller und schnell fliegen sie um das Artefakt herum und plötzlich entsteht im inneren des Steines ein kleine Punkt aus unsäglicher Finsternis der rasch zu wachsen beginnt.
Einige Minuten später hat sich der Stein komplett in die Sphäre des Nichts verwandelt und alle 4 elementaren Machtsteine verschlungen.

Und wieder ist Taghira an der Reihe. Dank ihres umfassenden Wissens von Arkaner Magie weiß sie, dass jemand mit genügen Macht in der Lage ist eine solche Sphäre zu lenken und zu einer mächtigen Waffe werden zu lassen. Sie beruhigt ihre Atmung und beginnt sich darauf zu konzentrieren die Kontrolle über die Sphäre zu erlangen. Gebannt starren Illidan, Lahryn und Thoramish darauf was gleich passieren wird.

Und tatsächlich es gelingt ihr. Taghira schafft es die Sphäre zu kontrollieren und langsam beginnt sich diese in Richtung der Schwarzen Sonne zu bewegen. Langsam bahnt sie sich ihren Weg und Taghira tritt bereits der Schweiß auf die Stirn von der gewaltigen mentalen Anstrengung die sie gerade vollführt.

Doch dann ist es so weit, nur noch wenige Zentimeter sind die beiden Gebilde voneinander entfernt. Und es treten bereits erste Effekt auf. Es scheint zu gelingen die beiden mächtigen Sphären scheinen sich selbst aufzulösen und zu vernichten. Taghira zögert keinen Augenblick länger und lenkt die Sphäre des Nichts in die Schwarze Sonne hinein.
Kaum ist dies geschehen reißt eine mächtige Explosion die Helden von den Füßen als beide Sphären miteinander verschmelzen und implodieren.
Ein riesiger Krater hat sich bis kurz vor die Füße der Helden entwickelt. Wären sie nur einen halben Meter näher an den beiden Sphären dran gewesen, wer weiß was geschehen wäre.

Glücklich darüber, dass nun endlich alles vorbei ist wird die Erde plötzlich in einem heftigen Beben erschüttert. Hurtig verlassen die Helden den Äußeren Tempel da alles droht einzustürzen. Draussen angekommen, sehen sie in den mächtigen Krater hinein. Dort bebt der schwarze Turm und kämpft langsam gegen seine Vernichtung an. Unsäglich langsam beginnt die Lava zu dessen Sockel ihn zu verschlingen, als plötzlich die Spitze des Turmes in einer purpurfarbenen Explosion zerstört wird. Ein gewaltiger elementarer Riss entsteht über dem Turm und ein mächtiger Strudel strömt von der Spitze aus in Richtung Riss. Darin sind zahlreiche schwach schimmernde Gestalten zu erkennen, vermutlich Seelen die in den Riss gezogen werden.

Nach einige Minuten ist das ganze Spektakel vorbei und der Riss schließt sich wieder, während der Turm weiter in der Lava versinkt.

Guten Gewissens endlich den Sieg vollständig errungen und dieses Übel ein für alle Mal vom Gesicht Faeruns verbannt zu haben, wenden sich die Helden ab...

ENDE

SL-Info: (Stats: The First)
Spoiler: Klicke, um den Beitrag zu lesen


Endlevel der Chars:
Taghira - human, Wizard 5 / Shadow Adept 9
Lahryn Esteron - human, Cleric 5 / Harper Pries 5 / Divine Disciple 4
Thoramish - human, Psychic Warrior 13
Illidan - human, Sorcerer 6 / Incantatar 9



Fazit:
Zwei Jahre sind vergangen!
Damals, als wir begonnen hatten, hätte ich wirklich nicht gedacht, das Abenteuer jemals zu vollenden, v.a. da ich im Laufe der Zeit schon von so vielen gescheiterten Gruppen gehört habe, aber jetzt ist es tatsächlich geschafft.
Und ich bin froh drüber. Auch wenn es sehr viel Spaß gemacht hat es zu leiten war es doch häufig alles andere als einfach, ein zweites Mal würde ich es nicht mehr machen, soviel steht fest. :)
Vor allem zum Ende hin ist es meiner Meinung nach immer mehr zum Abschlachten von High-Level Gegnern geworden, was mir auch meine Spieler bestätigt haben.
Und Laut Jiltharis war die schönste Stelle des Abenteuers, der Kampf in den Kraterrandminen bzw. das Ringen der einzelnen kleineren Tempel untereinander und die Jagd auf Hedrack, dem man, nachdem er einen soviele Stolpersteine in den Weg gelegt hatte, endlich gegenüberstand und bekämpfen konnte. Hedrack war meiner Meinung nach auch der NSC der mir am meisten Spaß gemacht hatte. Ständig hat er die Helden nur über seine Lakaien attackiert, neue Hinterhalte gelegt und die Fäden im Hintergrund gezogen. Als er dann, als letzten Ausweg, den Helden doch schließlich gegenüberstand, entwickelte sich daraus ein Kampf sondersgleichen.
Soviel dazu...hehe. :D
An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei all jenen bedanken die mir im Laufe der Zeit immer wieder mal geholfen haben und von denen ich hilfreiche Tips bekommen habe und natürlich auch bei denen die hier ab und zu mal vorbeigeschaut haben. ;) :D

Wer übrigens Tempelmaterial benötigt, kann mich gerne mal anmailen. Ich hab hier haufenweise Zeug, das ich selbst ausgearbeitet und übersetzt habe.

So, wie es jetzt weitergeht?
Als nächstes legen wir mal eine Runde Adventure Path (Dungeon) ein und ich kann mich beim Leiten mal wieder auf lvl. 1 ein bißchen entspannen. Ob es dazu eine SH geben wird weiß ich noch nicht, da es doch immer ziemlich viel Aufwand ist eine zu schreiben.
Nebenbei bereite ich die High-Level Kampagne vor. Dabei wird es sich um meine Version von Lord of the Iron Fortress handeln. Ich hab schon ca. 2,5 DinA4 Seiten Plothandlungen und Ideen gesammelt und auch schon die ersten NSCs ausgearbeitet. Na mal schaun ob ich alles hinbekomme was ich mir vorgenommen hab. :)

Gruß Del

Tygore

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #170 am: 19. Juli 2004, 16:47:39 »
 Dann seid ihr ja schon fast durch... ich hoffe doch, Del, dass du die Story Hour auch nach dem Ende von RttToEE fortführst.
Ich bin sicher, eine ganze Menge aufmerksamer Leser wäre dir sehr dankbar :)

Everywhere is just a journey away

Blackthorne

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #171 am: 19. Juli 2004, 17:11:57 »
 Sie, Sir, sind ein Genie.
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Jiltharis

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #172 am: 19. Juli 2004, 17:24:36 »
 Jaja, war schon lustig  (meistens zumindest  :P )

Zwei Jahre ca. 20 Chardeaths, 3 verschiedene Charaktere von mir (Anastrianna / Norda / Lahryn) allein und jetzt ist es vorbei  :)

Aber eins muss ich noch sagen: Der Flammensturm hat mir nix gemacht, er war der einzige Zauber bei dem Kampf, bei dem meine Spell Resistance gewirkt hat  :D  


Kampf braucht keinen Anlaß; Kampf ist der Anlaß selbst.
Man fragt ja auch nicht, warum sich eine Seuche ausbreitet oder ein Feld brennt, darum frage auch nicht, warum ich kämpfe.

Osric

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #173 am: 19. Juli 2004, 17:49:20 »
 
Großes Kino. Gut geschrieben. Danke.
Nebenbei, wo finde ich denn den Anfang dieser Story Hour? Oder ist der beim Umzug verloren gegangen?
Was würde Robert Jordans Frau dazu sagen?

Nailom

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #174 am: 19. Juli 2004, 18:21:01 »
 Was ne coole Storyhour. Musste ich einfach noch einmal feststellen.
Ikkaan: ...ich eine etwa dreijährige Rollenspielpause eingelegt. Ich hatte schlicht und einfach keine Lust - ich hab es nicht gebraucht. Mir gings gut

Tygore

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #175 am: 19. Juli 2004, 18:34:41 »
 Sclicht und einfach genial :)

Everywhere is just a journey away

Llûth

  • Gast
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #176 am: 19. Juli 2004, 18:45:17 »
 10 Minuten Dauer-Klatschen!!!

Danke vielmals an den Del und die Gruppe!
Es hat enorm viel Spaß gemacht mitzulesen (und mitzufühlen)!

Gruß,
Llûth

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #177 am: 19. Juli 2004, 20:42:58 »
 Dankeschön nochmal an alle. ^^

@Osric:
Diese Story Hour beginnt erst mit der Outer Fane. Davor habe ich keine geschrieben. Alles was von der Zeit vor der Outer Fane existiert ist der Überblick ganz am Anfang dieses Threads. :)

Gruß Del

Nailom

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #178 am: 19. Juli 2004, 21:11:31 »
   
Ikkaan: ...ich eine etwa dreijährige Rollenspielpause eingelegt. Ich hatte schlicht und einfach keine Lust - ich hab es nicht gebraucht. Mir gings gut

Aldaron

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #179 am: 19. Juli 2004, 21:41:30 »
 Tja...so gehts dahin...
Jetz is also auch das RttToEE abgeschlossen...dachte teilweise schon, das endet nie!!!Aber es war jedesmal aufs neue einfach genial mitzuspielen und zu sehen, welche Begeisterung hier entstanden ist...

An dieser Stelle auch von meiner Seite ein kleines Dankeschön an aller Leser und Mitfieberer  :)  :)

Falls sich jemand fragt, warum ich meinen Ex-Char Sol nicht mehr spielen wollte muss ich ganz ehrlich gestehen, dass ich selbst nicht genau weiß, warum ich nen neuen wollte, aber ich war so begeistert von den Psys, dass ich unbedingt einen spielen wollte...

Also dann...

 Danke nochmal

Bis bald dann!!

MfG Euer Aldaron
F*** you, I won´t do what you tell me!!!

  • Drucken