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Autor Thema: Del's Story Hour - Rtttoee  (Gelesen 24678 mal)

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Del

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #90 am: 21. März 2004, 13:56:09 »
 
Zitat von: "Blackthorne"
Na, wenigstens hast Du Spaß mit Hedrack gehabt.  :boxed:
Das stimmt allerdings. Wie das bei dir so abgelaufen ist...! :blink: ;)

Del

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #91 am: 22. März 2004, 18:48:37 »
 Neunundzwanzigster Tag des Alturiak TZ 1372 – Letzte Säuberung

Tags drauf machen sich die Helden bereit und kehren in den Äußeren Tempel zurück um dort die letzten übriggeblieben bösen Kreaturen zu vernichten.
Dort angekommen werfen sie noch einmal einen Blick in Varachans Gemach und finden dort immer noch alles so verwüstet vor wie sie es verlassen hatten.

Danach holt Lahryn den magischen Blutstein hervor, den sie in der Kammer des Hasses gefunden haben um damit, wie die Helden zu diesem Zeitpunkt beschloßen hatten, erst einmal den Geheimgang zu öffnen der in den Krater führt in dem der schwarze Turm, die befestigte Bastion der Verdammnisträumer steht.
Bereits nach kurzer Zeit haben die Helden das kleine Gangsystem vollständig durchquert und öffnen die letzte Felstür:

„Wie eine Szenerie aus der Hölle selbst erstreckt sich vor euch das Innere des Kraters; ein trockener, mit Rissen übersähter Platz aus unebenem Vulkangestein, der Boden verhüllt von schwefelhaltigem Nebel. Ein heißer, trockener Gestank, der in Mund und Nase brennt, erfüllt die Luft. Im Zentrum dieses Ortes, in eine Wunde im Erdreich gerammt, so wie ein Dorn ins Fleisch, steht ein gigantischer schwarzer Turm, der in einem matten eisernen Ton schimmert. Die Erde scheint vor der Berührung mit diesem seltsamen Gebilde zurückzuschrecken, so ist dieses von einem gähnenden Graben umgeben, wobei die Wände hinab und ausser Sicht laufen. Spalten, die rotes, höllisches Licht aussenden starten an dieser Verwundung des Erdreiches und überziehen den Rest des Kraters. Der Turm enthällt kein einziges Fenster und der einzige Weg hinein führt über eine schmale Brücke, die sich über die Grube erstreckt.“

Vorerst machen die Helden jedoch kehrt und marschieren zurück in den Äußeren Tempel Komplex. Von dort aus setzen sie ihren Weg fort und gelangen unbehelligt schließlich zu der Stelle an der sie vor kurzem von Hedrack’s Assassine attackiert wurden. Nach der nächsten Gangbiegung betreten sie ein luxoriös eingerichtetes Zimmer, in dem sie auch sogleich von einem Gespenst attackiert werden, das scheinbar als Wächter des Raumes fungiert. Mit diesem machen die Helden kurzen Prozeß und bereits nach einer Runde ist das Gespenst zu seiner endgültigen Ruhe geschickt.
Nach der Plünderung des Gemaches (die Helden finden zahlreiche Frauenkleider und Schmuckgegenständen und schließen auf Naquents Quartier) setzen sie ihren Weg, gegenüber von Naquents Gemach fort.

Den Raum mit den Elementaren lassen sie jedoch zuerst beiseite, da sie vor diesen gehörigen Respekt haben.

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So kommen sie in das Gefängnis des Äußeren Tempels und treffen dort auch auf dessen Wächter, einer ziemlich scheußlich aussehenden Annis mit einem gewaltigen Bogen. Doch auch dieser Gegner ist bereits nach einem Disintegrate überwunden. Auch ihr Freund, der Elf Varachan ist dort, jedoch in einem erbärmlichen Zustand:
Er wurde Kopfüber aufgehängt und seinem Körper zahlreiche Wunden zugefügt, sodass dieser langsam ausblutet und einen äußerst qualvollen Tod stirbt. In gut gemeinter Eile befreit Sol den Elfen, was jedoch für diesen zu viel ist und er in den Armen des Dunkelelfs stirbt.

Dieser kann sich daraufhin eine Standpauke von Lahryn anhören, dass er gefälligst warten hätte sollen bis der Kleriker Varachan hätte heilen können. Doch da es nun zu spät ist nehmen die Helden den geschundenen Leichnam mit, um Varachan später wiederbeleben zu können. Als nächstes widmen sie sich der seltsamen Apparatur die sich in diesem Raum befindet.
In der Mitte des Komplexes befindet sich in den Boden eingelassen ein Ziffernblatt mit 12 Zahlen und in dessen Mitte ein großer eiserner Hebel. Am Ende des Raumes sind zwei silberne Kreise am Boden. Durch Herumprobieren setzen sie schließlich die Apparatur in Gang und auf dem Kreis zu ihrer Rechten erscheint Zwerg mit feurigem Haar, ein Azer in einem jämmerlichen Zustand. Zunächst schauen sowohl die Helden als auch der feurige Kerl etwas verdutzt drein, doch als die Helden ihre guten Absichten erklären beginnt der Azer mit einem Freundentanz und stellt sich ihnen als Reunoux vor. (Die nächsten 5 Min. wird damit verbracht über die richtige Aussprache von dessen Namen zu diskutieren ;) :D )
Schnell gibt Reunoux den Helden Auskunft wer noch alles im Gefängis ist. Und so befreien die Helden einen nach dem anderen, bis auf einen, nach Reunouxs Beschreibung wahnsinnig gewordenen Troll.
So erblicken auch Maluccus ein Lammasu, Athemal ein Halbling und Vister eine Elfin wieder die Freiheit. Hoch erfreut über ihre Befreiung danken sie den Helden und geben diesen alle Informationen die sie kennen.
So erfahren sie beispielsweise von Reunoux, dass in seiner Heimat, der Feuerebene, seltsamerweise immer mehr Feuerelementare plötzlich von böser Energie erfüllt werden und er diesem auf den Grund gehen wollte.
Er fand schließlich heraus, dass der Kult den Elementaren Knotenpunkt des Feuers geöffnet hat, der eine Art Halbebene darstellt, die zur Feuerebene in Verbindung steht und von dieser Energie absaugt. Er erzählt ihnen weiterhin, dass Imix der Elementare Prinz des bösen Feuers seine Hände im Spiel haben muss.
Maluccus erteilt den Helden die Kunde, dass er den Auftrag hatte den Tempel des Elementaren Bösen auszuspähen jedoch in einen Hinterhalt geriet und so gefangen genommen und unter Drogen gesetzt wurde, damit er seine magischen Fähigkeiten nicht mehr anwenden kann. Mit seiner Befreiung aus dem unterirdischen Gefängnis sind nun auch die Auswirkungen der Drogen verschwunden und er ist wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Er sagt ihnen auch, dass er zu seinen Auftraggebern zurückkehren und den Engeln, von den Helden und ihren Taten Bericht erstatten wird.
Sodann schaffen die Helden die kleine Gruppe Gefangener über die Brücke des Äußeren Tempels und in die Freiheit.

Bei der weiteren Erforschung geraten die Helden in einen Raum an dessen Nordwand drei Alcoven angebracht wurden, die vollständig von einer zähen und übelriechenden Substanz gefüllt sind aus denen auch sogleich zwei Fleischgolems hervorstürmen und die Helden attackieren.
Die Gruppe setzt sich erfolgreich zur Wehr und bereits nach kurzer Zeit „stellen“ die Konstrukte ihre Funktion ein.

Hinter der nächsten Tür gelangen sie in einen Raum der zunächst scheinbar aus kompletter magischer Dunkelheit zu bestehen scheint. Taghira wirkt ein Blindsight und bahnt sich ihren Weg durch die Dunkelheit und steht bereits nach wenigen Metern wieder in einem weiteren Raum in dem sich ein riesiges Horn befindet.
Die Helden wissen womit sie es hier zu tun haben:
Mit Hilfe dieser Apparatur ist man in der Lage ein Portal zu öffnen, welches zu einem kleinen ausserdimensionalen Raum führt. Dort soll angeblich ein mächtiges Artefakt von Ghaunadaurs Tempel sein, der Schädel des Silbernen Todes.
Um die Apparatur betätigen zu können benötigen die Helden jedoch drei Hebel welche sie aber nicht entdecken können.

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So erforsch Taghira die Abschnitte mit der magischen Dunkelheit weiter (die Gruppe wird noch von zwei Shadow Mastiffs angegriffen, die aber kein weiteres Hindernis darstellen) und entdeckt im Westen des Raumes mit dem Hebel einen Gang, in welchem sich sechs purpurfarben schimmernde Kraftfeldwände befinden, genauso wie sechs schwarze kleine, hockende Dämonenstatuen.
Auch über diese Angelegenheit wurden die Helden bereits von Varachan informiert und so durschreiten sie einer nach dem anderen die Kraftfeldwände, indem sie die Fragen beantworten die ihnen die Dämonenstatuen stellen.

Jedoch verläuft diese Zeremonie nicht ganz so glatt, Taghira zögert bei der Beantwortung einer Frage etwas zu lange, die Dämonenstatue nimmt unter lautem Gelächter wieder Platz und die Magierin verschwindet vor den Augen ihrer Gefährten. Bereits einige Minuten später jedoch taucht sie wieder auf, durchquert diesmal erfolgreich alle Kraftfelder und erzählt, dass sie in den Großen Tempel in diesem Komplex teleportiert wurde, genauer gesagt in einen schwarzen Kreis der sich auf einer purpurnen Platte am Boden befand. Dort sah sie auch den unheiligen Altar der Ghaunadaur geweiht ist, zu dessen Seiten riesige Dämonenstatuen auf Sockeln standen die aus der Wand herausragten.
Ausserdem hat sie zwei schwarze Fackeln gefunden, die denen die sie benötigen doch sehr ähnlich sehen. Jetzt benötigen sie nur noch den passenden Weihrauch.

Vorerst öffnen sie jedoch die Tür hinter den Kraftfeldwänden und befinden sich diesmal auf der anderen Seite des Kraters in dem sich der riesige schwarze stählerne Turm befindet. Auch hier machen sie kehrt und wollen sich zunächst einmal noch den Tempel anschaun in den Taghira so unfreiwillig geraten ist.
Dort angekommen durchsuchen sie alles und Sol findet unter dem Altar ein Geheimfach in dem zahlreiche schwarze, purpur schimmernde Edelsteine sind, die er alle einpackt.
Derweilen betrachten Taghira und Lahryn den schwarzen Kreis auf dem Taghira gelandet ist, da sie vermuten dass es mit diesem doch etwas auf sich haben muss. Sie finden jedoch nichts heraus.
Sodann wird Illidan beauftrag den unheiligen Altar zu zerstören, was dieser auch prompt mit einer Auflösung bewerkstelligt, woraufhin der ganze Raum von einem unheimlichen Beben erschüttert wird. Scheinbar ist diese Tat nicht ganz „unentdeckt“ geblieben.

Als letzten Punkt nehmen sich die Helden den Raum mit den Elementaren vor. Bevor sie sich dorthin begeben zaubern sie noch die notwendigsten Buffs. Doch die Elementare stellen sich als Entäuschung heraus und bei weitem nicht so mächtige als man vermutet hat. Nach einigen Dispel Magic sind alle Elementare gebannt.

Und so kehrt man nach Suzail zurück.


Dreisigster Tag des Alturiak TZ 1372 – Die Ausgrabungsstätte

Am nächsten Morgen wirkt Lahryn zunächst ein Raise Dead um Varachan wieder zurückzuholen. Dankbar übergibt er ihnen noch einige Informationen, nach denen sie ihn befragen, so z.B. dass man mit Hilfe einer Tentakelrute sich in den schwarzen Turm, den Inneren Tempel teleportieren kann. Leider haben die Helden die Tentakelrute verkauft. Auch gibt Varachan der Gruppe den Rat sich zuerst um die Kultisten an der Ausgrabungsstätte zu kümmern, da diese zuerst aufgehalten werden müssen. Dort werden nämlich gerade die Elementaren Knotenpunkte freigelegt in denen die Prinzen des Elementaren Bösen residieren.

Da die Gruppe jedoch nicht weiß wo der alte Tempel sich befindet geht’s zuerst nach Hochmond um Elmo zu befragen. Taghira wirkt einen Teleport und die Suche nach Elmo in Hochmond beginnt.

Bereits nach kurzer Zeit hat man ihn in einer Seitengasse aufgespürt. Dort unterhält er sich gerade mit einem mysteriösen Fremden in sandbrauner Kleidung, welcher den Helden bereits mehrmals über den Weg gelaufen ist, einmal haben sie ihn während einer Schlägerei noch in Hommlet in getroffen in welche er verwickelt war und in der er die Dorfbewohner, die ihn angepöbelt haben mit seinen Krummsäbeln bedroht hat, ein anderes Mal in der Schlacht um Hommlet in der er Orks gejagt hat. Sie hatten bereits vor einiger Zeit versucht über diesen mehr herauszufinden und ihn anzuwerben, was aber ziemlich fehlschlug, da dieser kein Interesse zeigte an der Aufgabe der Helden. Als dieser nun die Helden erblickt wie sie sich Elmo und ihm nähern wecheselt er noch einige hastige Worte mit Elmo und verschwindet dann in den entgegengesetzte Richtung.

Sogleich befrägt Sol und Lahryn Elmo über diesen. Der Waldläufer meint jedoch, dass sie zuerst sagen sollen warum sie ihn aufgesucht haben und er ihnen dann die andere Frage beantwortet.
So erfahren die Helden wo der Alte Tempel des Elementaren Bösen liegt.
Was sie aber dann doch noch brennender interessiert ist was es nun mit diesem seltsamen Krieger auf sich hat. Diese Frage kann Elmo aber auch nicht sehr detailiert beantworten, da er selbst kaum etwas über ihn weiß, nur, dass er ein Krieger der Anauroch sei der vor irgendeiner Gefahr fliehen musste.

Die Helden geben sich zufrieden und bereiten sich vor zum Alten Tempel zu reisen. Dazu wird ein Wind Walk gecasted und binnen einer Stunde sind sie an ihrem Ziel angelangt, das sogleich gründlich durchsucht wird. Während ihrer Reise hatte es zu regnen begonnen, was sich aber bei ihrer Ankunft wieder gelegt hatte.

Bereits nach kurzer Zeit entdecken die Helden einen Schacht der hinab führt zu einer hölzernen Tür. Dahinter befindet sich ein Tunnel der hinab in die Dunkelheit führt.
Nach einiger Zeit gelangen sie in eine oval anmutende Höhle in der noch zahlreiche Felsbrocken herumliegen die von der Decke gestürtzt sind. Ein weiterer Gang führt aus dieser Höhle in süd-östlicher Richtung hinaus. Beim Durchsuchen findet Sol eine Geheimtür die weiter nach Süden führt.
Der Gang in süd-östlicher Richtung führt lediglich in einen kleinen Unterschlupf in dem aber nichts interessantes zu entdecken ist. Der andere Gang jedoch führt in einen unterirdischen Komplex, der von Fackeln beleuchtet ist.

Doch:
Bereits in der ersten kleineren Halle steht ihnen ein Empfangskomitee entgegen. Als die Helden nämlich den ersten Raum betreten und nachsehen wollen woher die Stimmen kommen die sie gehört haben stürmen aus den Türen zu beiden Seiten des Raumes eine ganze Horde schwer bewaffneter Oger.
Das wäre noch nicht so schlimm wäre da nicht auch noch ein titanenhaftes Wesen aus Fels und Gestein das fast im gleichen Augenblick durch die Westwand getreten kommt.
Ein äußerst harter Kampf entbrennt. Zu allem Unglück beginnt Lahryn, ausser Kontrolle, auch noch ungehemmnt das Tanzen an. Schnell wird dieser von Illidan wenigstens unsichtbar gemacht, bis er wieder bei Sinnen ist, während sich Taghira und Sol der Gegner erwehren. Jedoch nicht sehr erfolgreich, obwohl der Anführer der Oger, ein riesiger Ogerbarbar mit einem schweren Streiflegel schnell der Zauber Taghiras unterliegt. Es sieht schlecht aus: Alle schwer verwundet und durch die Gegner voneinander getrennt. Schließlich ist nur noch Sol sichtbar (auch Taghira und Illidan haben sich unsichtbar gemacht) und dieser muss sich der Gewalt von drei Ogern und dem Elementar erwehren, was ihm aber nicht recht lange gelingt. Bereits nach wenigen Runden muss er sich zurückziehen und magisches Heilpulver nehmen, welches sie bei Satau gefunden hatten. Währenddessen bekämpfen Tahgira und Illidan die Gegner doch recht erfolgreich mit Firebrands, Feuerbällen und Blitzstrahlen. Doch Sol ist bereits wieder in arger Bedrängnis und Illidan gelingt es nicht dessen SR zu durchbrechen um auch diesen unsichtbar zu machen. Doch glücklicherweise fällt der letzte Oger in der darauffolgenden Runde und nur noch das Erdelementar bleibt übrig, welches sich jedoch auch angeschlagen zurückzieht und wieder im Erdreich zurückzieht.
Kaum ist der Kampf vorbei bekommt Lahryn seine Füße wieder unter Kontrolle und kann den Drang zu Tanzen unterdrücken ist aber dennoch ziemlich verwirrt was da geschehen ist.
Schnell werden alle Wunden versorgt und man untersucht die Räume aus denen die Oger gestürmt kamen. Dort entdeckt man einen Geheimraum, den scheinbar sogar die Oger nicht entdeckt haben, denn überall liegen noch von der Decke heruntergefallene Felsbrocken und dazwischen einige magische Bücher und Edelsteine.

Als man aber in den Raum des Kampfes zurückkehrt wird man bereits von einem Steinriesen erwartet der sich auch sogleich zurückzieht. Und die Helden hinterher.
Im gleichen Augenblick erscheint das Elementar wieder aus der Erde und nimmt die Gruppe mit dem Steinriesen in die Zange.

Der Kampf ist nochmals ziemlich schwer. Lahryn wird wieder ausser Gefecht gesetzt und tanzt durch die Gegend :D.
Sowohl Riese als auch Elementar teilen gehörig aus, werden aber am Ende jeweils von Twin Scorching Rays getötet (teilen beide jeweils über 80 SP aus). Sobald der letzte Gegner fällt hört auch Lahryn wieder zu tanzen auf.

Schwer verwundet und mit fast keinen Zaubern mehr verlässt man den Tempel und kehrt in die Villa nach Suzail zurück.
Am nächsten Morgen wirkt Lahryn einen Commune und befrägt Oghma nach seinem seltsamen Zustand während des Kampfes. Und er findet heraus, dass er Ziel eines Fluches wurde der auf den neu erworbenen Schuhen lastet, die sie ihn Naquents Lager gefunden hatten.

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Wann es das nächste Mal weitergeht weiß ich noch nicht so genau. Nächstes WE sicherlich nicht. Wenn dann erst die Woche drauf.
 

Aldaron

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #92 am: 24. März 2004, 17:45:18 »
 Hab mir jetzt mal was für die nächste Session überlegt...hoff wir spielen bald mal wieder!!
Aber das wichtigste haben wir schonmal geschafft...HEDRACK IST TOT, HEDRACK IST TOT*sing*
...hmm....richtig...wir brauchen nen neuen Erzfeind....also ich schlag da mal Lareth*züngel* :lol:  :lol:  :lol:  vor...
Naja...bis bald dann...

MfG Aldaron
F*** you, I won´t do what you tell me!!!

Del

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #93 am: 05. April 2004, 15:59:17 »
 Erster Tag des Ches TZ 1372 – Deins Riesenhorde

Lahryn, der wieder von dem Fluch der Boots of Dancing befreit ist und der Rest der Gruppe machen sich am nächsten Tag auf, um zum Tempel zurückzukehren.
Der Kleriker des Oghma wirkt einen Teleport und im nächsten Augenblick befinden sich die Helden wieder an der Turmruine, die ein kleines Stück nördlich des Schachtes liegt, durch den man hinab zur Ausgrabungsstätte gelangt.

Hinab in den Schacht und durch den unterirdischen Gang betreten die Helden ein zweites Mal die alten Tempelgewölbe. Dort schlägt ihnen auch schon der abscheuliche Gestank des Todes entgegen, der sich mit dem süßlichen Duft des Blutes vermischt und eine gar grässliche Kombination hervorbringt. Alle Leichen des Kampfes von Tags zuvor liegen noch so dort wie man sie zurückgelassen hatte.

Doch etwas ist neu:
Dank ihres scharfen Gehörs bemerken Lahryn und Sol Stimmen die aus den beiden Räumen zu kommen scheinen. Beide Türen sind wieder geschlossen worden, sodass man nicht mehr in die Räume hineinsehen kann durch die gestern die Ogerwachen gestürmt kamen.
Vorsichtig machen sich die Helden bereit um die beiden Räume zu stürmen und beziehen vor den Türen Stellung. Sol und Illidan an der nördlichen, Lahryn und Taghira an der südlichen. Auf ein Zeichen reißen beide die Türen auf und sehen drinnen riesige Gestalten mit schweren hölzernen Keulen, von denen man am liebsten nicht getroffen werden möchte.
Doch die Riesen (2 bei Lahryn und Taghira und 1 bei Sol und Illidan) scheinen so gar nicht überrascht und erheben kampfbereit ihre Keulen.
Aber bereits nach einem kurzen Geplänkel haben die Helden den Sieg errungen. Taghira nutzt ein weiteres Mal ihren „Phantasmal Killer“ und streckt damit einen der Steinriesen nieder. Die anderen beiden fallen den Waffen von Sol und Lahryn zum Opfer.
Nach kurzer Untersuchung, bei der man aber nichts interessantes entdeckt marschiert man weiter.
Am Ende des Ganges kommt man zu einer steinernen Treppe, die nach oben in die Decke führt. Dort ist eine Art Falltür angebracht durch die man in den darüberliegenden Raum gelangt.
Vorsichtig öffnet man diese. Die Helden entschließen sich aber schnell zum Rückzug als sie plötzlich laute Stimmen und schwere Schritte aus dem Gang hören der aus diesem Raum hinausführt. Scheinbar kommen die Kreaturen schnell näher. Sachte verschließt man die Falltür wieder und eilt zurück in die Halle in der man eben gerade noch die Riesen getötet hatte.
Dort bezieht man Stellung und bereitet sich auf einen Hinterhalt vor. Taghira, Sol und Illidan bleiben dabei in der Halle und Lahryn eilt zum anderen Ende des Ganges der wieder in das Höhlensystem führt, durch das man nach draussen kommt und versteckt sich dort hinter einer Ecke.

Die Geräusche werden lauter und die Helden hören wie ziemlich große Kreaturen die Falltür öffnen und die steinerne Treppe herunterstapfen.
Kaum ertönt das Geräusch der sich schließenden Falltüren springen Taghira und Lahryn aus ihren Verstecken und beginnen ihre Zauber zu wirken.
Sie staunen aber nicht schlecht als am Ende des Ganges eine ganze Horde Steineriesen steht, zusammen mit einem weiteren ihrer Art, der jedoch riesige fledermausartige Flügel, schwarze, purpur schimmernde Schuppen und zwei riesige Widderhörner die aus seinem Kopf hervorragen, trägt.
Nichtsdesto trotz beginnt Lahryn mit einer „Blade Barrier“ und setzte diese genau auf den ersten Riesen, der kann jedoch ausweichen und befindet sich auf der Seite auf der auch die Helden sind.
Was ihm aber nicht viel bringt den da durchzuckt ihn auch schon der „empowered lightening bolt“ von Taghira. Diesem, genauso wie ein weiterer seiner Kumpanen, kann er aber nicht mehr ausweichen und wird voll getroffen.
Der Kampf entbrennt.
Dein, der Halb-Dämon, gewinnt die Initiative und wirkt sogleich „Unholy Aura“, was ihn und die anderen Steinriesenwachen mit unheiliger Energie erfüllt und vor den Angriffen der Helden schützt. Waghalsig und voller Kampfeslust stürzen sich die Riesen durch die „Blade Barrier“. Allen bis auf einen gelingt der Sprung auch und sie kommen ohne Schaden zu nehmen (dank SR) durch das Hindernis hindurch.
Aber bereits am Ende der ersten Runde liegen zwei der vier Steinriesenwachen tot am Boden. Doch da zieht Dein schon seinen zweiten und mächtigsten Trumpf, stürzt sich durch die „Blade Barrier“, in die Mitte der Helden und castet ein unheilbringendes „Blasphemy“. Illidan geht sofort zu Boden, Taghira ist auf Str 2 und Sol auf Str 10 und können sich noch gerade so auf den Beinen halten. Lahryn wurde verschont da er am Ende des Ganges gestanden hatte und so nicht mehr im Einflussbereich des Zaubers stand.
In der folgenden Runde müssen die Helden schwer einstecken und werden schwer verwundet.
Dann heißt es sich neu formieren. Taghira wirkt ein „Mislead“, wird unsichtbar und zieht sich einige Schritte zurück. Ihr illusionärer Doppelgänger jedoch überlebt keine einzige Runde. Sol sieht sich zwei Steinriesen und dem mächtigen Halb-Dämon gegenüber und muss sich auch zurückziehen und sich seines Nimmervollen Beutel entledigen um wieder einigermaßen mobil zu werden. Lahryn hat währenddessen „Divine Power“ gewirkt und stellt sich mutig den drei Riesen entgegen. In der nächsten Runde gelingt es ihm Illidan mit einem „Restoration“ wieder auf Vordermann zu bringen, der auch sogleich eine „Wall of Force“ castet und den Anführer ihrer Feinde vom Rest des Kampfgeschehens abschneidet. Dies verschafft den Helden die Möglichkeit die beiden normalen Steinriesen unschädlich zu machen, ohne andauernd von dem Halb-Dämon beharkt zu werden. Dieser heilt sich erst einmal und zieht sich in den Gang mit der „Blade Barrier“ zurück und aus dem Sichtbereich der Helden.
Nach einer Runde sind die Helden wieder alle bereit sich nun dem Anführer zu stellen (Schwächung von „Blasphemy“ hat mittlerweile nachgelassen). Illidan hebt seine „Wall of Force“ auf und die Helden stürmen Dein hinterher.
Kaum machen sich den ersten Schritt aus der Halle hinaus explodiert eine Welle unheiliger Energie („Unholy Blight“), was die Helden aber reichlich wenig beeindruckt und so stürmen sie weiter.
Lahryn wieder in den Nahkampf, während die anderen ihn mit Heilung und Buffs versorgen (Stoneskin etc...).
Aber Dein ist ein starker Nahkämpfer und so teilt er in jeder Runde locker 60 SP bei Lahryn aus (50 mit Stoneskin) und bringt diesen in arge Bedrängnis, vorallem da Sol mit seinem „Wand of Cure Serious Wounds“ nicht wirklich mit dem ausgeteilten Schaden mithalten kann.
Doch auch der Halb-Dämon ist nicht unverwundbar und nach weiteren Feuerbällen und Blitzen und mit einem Lahryn mit „Righteous Might“ wird das Monster schließlich geschlagen und bricht tot zusammen.
Siegreich untersuchen sie den Leichnam und beschließen zu verschwinden, denn dieser Kampf hat ihnen zu viele Ressourcen gekostet, als, dass sie bereit wären noch weiter zu gehen.
Es geht zurück nach Suzail in ihre Villa.

OCC: Die nächste Stunde wird Out-Game damit verbracht, eine falsche Mc Donalds Bestellung zu berichtigen und erst um halb 9, nachdem alle satt (und schlecht ;) ) waren, geht’s wieder weiter.


Siebter Tag des Ches TZ 1372 – Der Betrachter

In den letzten sechs Tagen haben die Helden eine Pause eingelegt, Lahryn und Taghira haben Schriftrollen hergestellt, Lahryn hat sich „Boots of Speed“ besorgt (diesmal ECHTE und keine verfluchten :D ) und Illidan hatte die Zeit seinen „Tome of Leadership and Influence +1“ zu lesen, welchen sie vor kurzem erst gefunden haben.
Voll gewappnet teleportieren sie sich zurück und steigen wieder hinab in das unterirdische Gewölbe, nachdem sie draussen vergebens einigen Geräuschen nachgegangen waren, die scheinbar aus dem nahen Wäldchen gekommen waren (bis auf einige Spuren hatten sie jedoch nichts gefunden).
Vorsichtig betreten sie den Tempel ein weiteres Mal – diesmal scheint alles ruhig zu sein.
Sie durchqueren die Halle und betreten den Raum der über der Falltüre liegt. Alles ruhig....
Aus dem Raum folgen sie einem Gang nach Osten, der sie zu einer weiteren Tür (in nördliche Richtung) und einem Gang nach Süden führt, der in einem großen runden Raum mündet.
Doch zunächst öffnen die Helden die Tür und erforschen die Gewölbe dahinter. Dort treffen sie auf eine große Gruppe versklavter Hobgoblinarbeiter, die den Helden (nach geglücktem Diplomacy check) freundlich gesonnen sind und ihnen einige Informationen über das Aussehen des Dungeons hier unten geben.
Dann öffnen sie in dem Raum eine weitere Tür, hinter der sich nach Aussagen der Hobg. Oger befinden sollen, was sich auch bewahrheitet. Die Oger sind den Helden gegenüber aber nicht so freundlich und gehen auf die Helden los.
Bereits wenige Runden später sind alle Oger tot, auch die die aus der gegenüberliegenden Tür gestürmt gekommen waren.
Nur einer hat überlebt. Dieser Oger ist während des Kampfes plötzlich auf seine Gefährten losgegangen und hat sogar einen Eissturm hervorgerufen und diesen gegen die Oger gewandt.
Die Helden staunen nicht schlecht, als mit dem Oger eine seltsame Verwandlung von statten geht und plötzlich Kella vor ihnen steht, die halb-elfische Druidin, mit der Sol und Illidan bereits Bekanntschaft gemacht hatten, während der Konferenz in Burne’s Burg, kurz bevor die Schlacht um Hommlet begonnen hatte.
Von ihr erfahren sie auch so einiges: Mittlerweile haben die Verdammnisträumer das Tor zum Feuerknoten freigelegt, auch hatte sie Lareth, den Auserwählten Ghaunadaurs gesehen, schwer bewacht. Weiterhin erzählt sie ihnen von seltsamen Experimenten an Ogern die die Verdammnisträumer durchführen – nur die Hälfte von diesen überlebt den Prozess, was dabei jedoch herauskommt, hat sie noch nie zuvor gesehen und scheint nicht von dieser Welt zu stammen. Weitere Informationen sind noch, dass die tieferen Ebenen schwerst bewacht werden, von Eisengolems, Ropern und natürlich den Verdammnisträumern höchstpersönlich.
Sie gibt ihnen ausserdem noch preis was sie hier in den weiteren Gängen erwartet: Ein Betrachter, der Erzmagier Falrinth, der jedoch nicht sehr gut auf die Kleriker zu sprechen scheint und dies alles hier nur wegen seinem eigenen Profit macht und einer der Verdammnisträumer.
Die Helden danken Kella und diese macht sich auf nach Hochmond, da ihr ein offener Kampf, mit ihren ungenügend großen Kräften zu gefährlich ist.

Die Gruppe macht kehrt und nimmt jetzt den Gang nach Süden hin, hinein in den großen Runden Raum, in dem sie unter zahlreichen zerbrochenen Statuen, von Kreaturen jeglicher Art einen Schriftrollenbehälter mit einer Schriftrolle „Antimagic Aura“ finden. (Die Falle die auf diesem Schriftrollenbehälter gelegen hatte, zeigte an Sol dank seiner SR keine Wirkung)

Von diesem Raum aus halten sich die Helden nach Osten und kommen zu einer weiteren Gangkreuzung, an der ein Brunnen steht, in den sich grünliches und nach schwefel riechendes Wasser ergießt. Mehr oder weniger unbeachtet lassen sie ihn bei Seite und marschieren in den Gang nach Norden.
Dieser endet in einem seltsam geformten Raum in dem sich eine große Grube befindet. Aussen um die Grube herum, an der Wand entlang befindet sich ein 1-Fuß breiter Sockel. Geschickt balanciert Sol diesen entlang um weitere Teile des Raumes zu erforschen, während der Rest der Gruppe an der Grube wartet.
Neugierig schaut er sich im Raum um, und hört plötzlich etwas hinter sich, wirbelt herum und sieht sich einer riesigen Kugel mit zahlreichen weiteren Augenstielen, einem großen zentralen Auge und einem hämisch grinsenden Maul gegenüber. Völlig geschockt fällt er beinahe vom schmalen Sockel auf dem er steht.
In der Initiative gewinnt der Betrachter dann auch noch vor Sol und feuert drei Strahlen auf ihn ab (Disintegrate, Finger of Death, Flesh to Stone). Doch alle drei können dem Drow nichts anhaben, nur durch das „Disintegrate“ nimmt er 5d6 Schaden. Dann öffnet das Monster sein zentrales Auge, richtet es auf den Drow und jegliche Magie im Bereich wird ausser Kraft gesetzt. Als Sol an der Reihe ist macht er eine Full Attack, trifft aber nur einmal und springt dann nach hinten hinunter in die Grube, während er seinen Freunde um Hilfe schreit. Die sind auch schon in der Grube und eilen ihrem Gefährten zu Hilfe. Nächste Runde richtet der Betrachter wieder drei Strahlen auf Sol, diesmal Charm Person, Charm Monster und Sleep. Und es gelingt ihm tatsächlich Sol auf seine Seite zu bringen und diesen zu überreden seine Freunde zu attackieren. Der Antimagiekegel wird auf den Rest der Gruppe gerichtet. Diese laufen jedoch einfach aus dem Kegel heraus, als sie an der Reihe sind und beharken den Betrachter mit Lightening Bolt, Flamestrike und einem Disintegrate, was auch die Entscheidung bringt und das Monster zu Staub werden lässt. Klimpernd fällt dabei ein Ring zu Boden den die Kreatur an einem seiner Augenstiele getragen hat.
Ein bißchen enttäuscht, aber dann doch ganz froh, dass das Monster so schnell besiegt werden konnte, sammeln die Helden noch schnell den Ring des Betrachters ein.

Fazit:
Glücklicherweise hatten meine Spieler nicht solche Probleme mit Dein wie Blackthorne’s Gruppe, obwohl der Kampf meiner Meinung doch ganz schön hart war.
Und: Betrachter sind doof, wenn man sie alleine einsetzt. <_<

Tygore

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #94 am: 05. April 2004, 16:28:07 »
 Jaja, die netten  Betrachter... die Viecher sind zwar offensiv ganz nett, aber sie haben eine verdammt niedrige RK und ein einigermaßen guter Kämpfer dieser Stufe bringt das Vieh mit ein wenig Glück mit einer Full Attack zu Boden... trotzdem würde ich nicht gegen so ein Biest kämpfen müssen...

Everywhere is just a journey away

kaigrass

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #95 am: 05. April 2004, 16:38:05 »
  :offtopic: Gegen Level 3 Charaktere eingesetzt, macht der Betrachter richtig Spaß  :D (s. Dungeon Adventure Path)

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #96 am: 05. April 2004, 16:38:37 »
 Nö nix verdammt niedriege RK ;)
Der hier hatte mit dem Ring of Protection +2 immerhin RK 28, was doch ganz ordentlich ist für so einen Kumpanen. (Die Zauber waren hier eher das Problem bzw. die schlechten RWs des Monsters)
Glaube das ist aber erst seit 3.5 so, davor hatten sie doch noch deutlich weniger, 19 oder 20, wenn ich mich recht erinnere.

Gruß Del

Zechi

  • Globaler Moderator
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #97 am: 05. April 2004, 18:12:36 »
 Da hat wohl jemand nicht meine Monster Taktiken gelesen :D

Gruß Zechi
Planen ist alles, Pläne sind nichts.

Aldaron

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #98 am: 07. April 2004, 18:54:08 »
 
Zitat von: "Del"
Nächste Runde richtet der Betrachter wieder drei Strahlen auf Sol, diesmal Charm Person, Charm Monster und Sleep. Und es gelingt ihm tatsächlich Sol auf seine Seite zu bringen und diesen zu überreden seine Freunde zu attackieren.
Das war nicht die nächste Runde,....weil ich dazwischen nochmal ned Full Attack auf den Betrachter losgelassen hab...zwar nicht sehr effektiv, aber doch ;)

PS: Lang lebe die SR der Drow... :D  :D

MfG Aldaron
F*** you, I won´t do what you tell me!!!

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #99 am: 09. April 2004, 16:07:38 »
 Nach dem Kampf mit dem Betrachter verlassen die Helden dessen Grube wieder und nehmen den Gang zurück zu dem seltsamen Brunnen. Auf halben Weg, spürt Sol plötzlich die Anwesenheit einer unsichtbaren Person (dank Blindsight). Leise will er dies Lahryn mitteilen, doch es ist bereits zu spät.
Neben Taghira wird plötzlich eine Gestalt sichtbar, eine Frau, mit kurzen gelockten braunen Haaren, dunklen großen Augen und sonnengebräunter Haut, die ihren Dolch in die Luft reißt und tief in Taghiras Schulter gräbt. Gelähmt bleibt die Magierin auf der Stelle stehen, als die Stimme der Unbekannten ertönt:

Legt eure Waffen nieder und ergebt euch, oder ein noch viel schlimmeres Schicksal wird euch alle ereilen, als das eurer Freundin hier.

Wutentbrannt erheben die Helden die Waffen und gehen zum Angriff über. Mit einer Full-Attack teilt Sol auch ordentlich Schaden aus, was die Assassine aber doch noch ziemlich gut wegstecken kann. Diese spricht daraufhin ein kurzes Kommandowort, wird unsichtbar und turnt von dann, vorbei an der ganzen Gruppe. Illidan reagiert schnell und setzt eine Wall of Force an das Ende des Ganges, sodass der Assassine der Fluchtweg versperrt wird. In der draufauf folgenden Runde wird dies auch deutlich als ein dumpfer Knall vom Aufschlag der Assassine auf die Wall of Force hinweist. Doch dies scheint für sie kein Hindernis, sie öffnet ein Dimensionstor und verschwindet.

Eilig laufen die Helden an das Ende des Ganges, Illidan hebt die Wall of Force wieder auf und die Helden stürmen hinaus. Dann sind plötzlich göttliche Wort zu hören und ein Zauber bricht los, der die Magie von Lahryn zunichte werden lässt.

Im Osten des Ganges in den sie gerade gekommen sind, steht eine riesige Gestalt in schwarzer Robe, darunter sind ganz deutlich die Spuren einer schweren Rüstung zu erkennen. Auf dem Kopf trägt sie einen schweren schwarzen, gehörnten Helm der nur die Augen preisgibt. In einer Hand führt die Gestalt Schild und Morgenstern, während sie mit der anderen gerade noch die letzten Gesten des „Greater Dispel Magic“ vollführt.
Die Helden erinnern sich.
Eine solche Person hatten sie bereits zuvor einmal gesehen: In der Schlacht um Hommlet. Zweifelslos dies muss einer der gefürchteten Verdammnisträumer sein. Es muss derjenige sein von denen ihnen Kella erzählt hat.
Doch recht lange haben die Helden keine Zeit zu überlegen. Ein erbitterter Kampf entbrennt.
Und auch die Assassine betritt wieder den Schauplatz, diesmal scheinbar mit einem „Greater Invisibility“ belegt und teilt ganz gehörig mit ihren Sneak Attacks aus. So bringt sie Sol zwei mal, mit nur einer Full Attack (über 100 Sp) unter 0 Hp, der das Glück hatte, dass Lahryn jedes mal ein „Heal“ für ihn bereit hielt, ansonsten wäre dies wohl sein Ende gewesen. Beim dritten Angriff der Assassine fällt Sol auf 2 Hp, muss fliehen und wird von Taghira unsichtbar gemacht. Taghira hat mittlerweile ein „Mislead“ gezaubert und vergebens versucht dem Verdammnisträumer Schaden zuzufügen. Auch der Verdammnisträumer teilt gehörig aus und macht mit jeder seiner Full Attacks weit über 50 Sp. Mit einem „Harm“, gegen das Lahryn glücklicherweise erfolgreich saved, schafft er es dennoch den Oghma-Kleriker in arge Bedrängnis zu bringen.
Doch dann castet Illidan ein „Greater Dispel Magic“ mit caster level 15, dank „spell enhancer“, und beraubt dem Verdammnisträumer 3/4 seiner Schutzzauber, was diesen arg schwächt. Lahryn boosted sich unterdessen mit Divine Power, Righteous Might etc. und der Kleriker Ghaunadaurs sieht sich nun einem Gegner gegenüber der ihm an Stärke mindestens ebenbürtig ist. Sol ist noch immer damit beschäftigt seine Wunden zu lecken, während Taghira versucht die Assassine auszumachen.
Der Verdammnisträumer wechselt in der folgenden Runde seinen Morgenstern wieder in die andere Hand und beginnt finstere magische Worte zu initiieren. Dieser hat jedoch nicht mit der unglaublichen Reichweite von dem vergrößerten Larhyn mit seiner Stachelkette gerechnet und bekommt so eine Aoo ab (hab den Defensiv Zaubern Wurf mit ner „1“ verpatzt <_<), steckt gehörig Schaden ein und kann den Zauber nicht behalten.
Daraufhin sieht Illidan seine Chance gekommen, nickt Lahryn anerkennend zu und castet ein weiteres „Greater Dispel Magic“ was dem Verdammnisträumer auch noch „Righteous Might“ und „Bear’s endurance“ beraubt. Sodann aktiviert Lahryn, der Illidans Andeutung bemerkt und verstanden hat, seine „Boots of Speed“ und lässt seine heilige Stachelkette auf den Verdammnisträumer los, der, aller Schutzzauber beraubt, unter dem Schlachgewitter von Lahryn sterbend zu Boden geht. (Lahryn hat hier mit einer Full Attack 154 SP gemacht!)
Als der Verdammnisträumer im wahrsten Sinne des Wortes zerfetzt stirbt, sieht sich die Assassine einer zu großen Überzahl gegenüber und flieht den Gang nach Osten hin. Sol, der wieder einigermaßen fit ist, verfolgt sie noch einige Meter gibt aber dann die Hatz auf und kehrt zur Gruppe zurück.

Triumphierend plündern sie die Leiche des Verdammnisträumers, einem Halb-Ork wie sich herausstellt als man ihm seinen Helm abnimmt.
Als nächstes beraten sie kurz was zu tun sei. Taghira castet draufhin ein „Arcane Eye“ und erforscht den Gang in den die Assassine geflohen ist, findet diese aber nicht, sondern nur einen rundes halb eingestürztes Gewölbe, in dem aber nichts interessantes zu sein scheint.
Das „Arcane Eye“ macht kehrt und Tahgira lässt es noch einen anderen Gang erforschen in dem die Gruppe noch nicht war. Dort sieht sie plötzlich eine ganze Horde Hobgoblins, bewaffnet mit blutigen Hämmern und Spitzhacken die scheinbar den Helden entgegenkommen. Taghira erkennt jedoch einen der Hobgoblins wieder. Mit diesem hatte Lahryn vorher noch gesprochen, einer der Arbeiter. Doch bei der nächsten Gangkreuzung biegeh die Hobgoblins ab scheinbar mit der Absicht den Tempel zu verlassen. Taghira erforscht unterdessen noch weiter und fliegt mit dem Auge in den Raum aus dem ihr gerade die Horde humanoider entgegen gekommen ist. Dort entdeckt sie einen Oger tot am Boden liegend in einer großen Blutlache, die sich langsam von dessen Leichnam ausbreitet. Grinsend lässt sie das Auge weiterfliegen eine paar Treppen hinab in einen Raum mit vielen Felsen und Stalagmiten, als der Zauber endet.
Taghira erzählt den Helden die Neuigkeiten, auch von der Revolte der Hobgoblins.

Die Gruppe beschließt jedoch, bevor sie sich der Assassine annehmen schnell nach Suzail zurückzukehren und einige Zauber gegen Unsichtbares zu besorgen. Und so besorgt man in der nächsten halben Stunde einige Schriftrollen Invisbility Purge und Blindsight und kehrt dann wieder zurück.
Wieder am Brunnen mit dem grünen Wasser werden letzte buff Spells gecastet und man begibt sich auf die Suche nach der Assassine. Doch als man dem Gang nach Osten hin folgt und in das runde Gewölbe kommt findet man dort nichts und niemanden vor.
Genervt verlassen die Helden den Raum wieder, als Sol im vorbeigehen etwas entdeckt, das sich als Geheimtür entpuppt.
Wieder voll bei der Sache folgt man dem Gang hinter der Tür der in einen Raum führt, an dessen Wände zahlreiche prunkvoll verzierte Waffen hängen. Aber auch hier ist niemand. Man nimmt die andere Tür die hier noch hinausführt und nach einer Gangbiegung kommt man zu einer weiteren Tür. Sol schmettert die Tür auf und springt in den Raum. Schallendes Gelächter bricht los:

Ahh...da seit ihr ja endlich. Lange hat es gedauert. Meine Gefährtin hat mir ja nichts gutes über euch erzählt. Ergebt euch oder bekommt die Macht eines Erzmagiers zu spüren!

Zunächst zögern die Helden und sind sich nicht ganz so sicher ob sie es mit diesem aufnehmen sollten. Doch dann, bevor sie sich feige ergeben, entscheiden sie sich lieber zu kämpfen und es mit dem Magier aufzunehmen.
Jedoch, der bereits unsichtbare Falrinth gewinnt die Initiative und lässt als erstes einen Firebrand auf die Gruppe los, welchem sie alle recht gut wiederstehen, danke Protection from Energy bzw. Evasion.
Doch im Laufe des Kampfes nimmt das Unheil seinen Lauf. Sol und Illidan beide mit blindsight stürzen sich auf den Magier, während Lahryn und Taghira sich mit der Assassine beschäftigen, die mit Invisibility Purge sichtbar gemacht und so ihre stärkste Waffe entschärft wurde. Falrinth heitzt währenddessen den Helden gehörig mit „Scintillating Sphere“ (einem „Blitzfeuerball“), „Acid Storm“ und „delayed blast Fireball“ ein, was diese immer wieder zwingt sich zu heilen. Auch scheinen alle Zauber die gegen den Magier verwandt werden wieder auf den ursprünglichen Caster zurückgeworfen werden. So auch ein „Dispel Magic“ von Taghira, das aber dank ihres eigenen Ring of Counterspells unschädlich gemacht wird. Dann jedoch trennt Falrinth die Gruppe mittels einer „Wall of Force“ und so sind Illidan und Sol mit Falrinth eingesperrt, während die Assassine, Lahryn und Taghira auf der anderen Seite der Mauer sind. Und Sol gelingt es tatsächlich den Erzmagier zu verwunden, was diesem jedoch gar nicht gefällt und er holt zum vernichtenden Schlag aus.
Ein „Prismatic Spray“ umfängt plötzlich Illidan und Sol, die SR des Drows wird durchbrochen und beide Helden werden von dem grünen Strahl des Zaubers getroffen. Beide schaffen den Fort-Save nicht und gehen durch die Auswirkungen des Giftes sterbend zu Boden.
Voller Entsetzen betrachten die Helden das Spektakel von der anderen Seite der „Wall of Force“ und holen ebenfalls zum Gegenschlag aus. Lahryn castet ein „Harm“, gegen das die Assassine ihren RW nicht schafft woraufhin Taghira sie mit einer „Magic Missle“ niederstreckt.
Da fällt auch schon die Energiewand und die beiden Überbliebenen stehen Falrinth wieder gegenüber, der sie auch weiterhin mit „Scintillating Spheres“ eindeckt.
Sie sehen dass sie zu zweit hier nicht mehr viel ausrichten könne, eilen hastig sie zu den Leichen ihrer gefallenen Mitstreiter und teleportieren sich zurück nach Suzail.


Neunter Tag des Ches TZ 1372 – Hinab in die Höhle des Löwen

Einen kompletten Tag benötigen die Helden ihre Toten wiederzuerwecken und sich neu zusammeln. Tagsdrauf kehren sie dann wieder zurück in den Tempel und stürmen voll aufgepowered das Quartier des Erzmagiers.
Doch es ist leer. Niemand ist anwesend. Alle Bücher die man zuvor noch gesehen hatte sind verschwunden, genauso wie die Leiche der Assassine.
So verlässt man wieder diesen kleinen geheimen Abschnitt des Tempels und läuft zu dem Raum, in dem noch der tote Oger liegt und von dem aus eine Treppe hinab und zum Zentrum des Tempels führt.
Im ersten Raum den man jedoch betritt wird man bereits erwartet. Und aus der Dunkelheit schießen eine ganze Masse an tentakelähnlichen Gebilden, die an den Helden haften bleiben und auch noch einen stark schwächenden Effekt mit sich bringen.
Die beiden Roper die hier lauern können jedoch nicht mehr allzuviel ausrichten und schon nach kurzem sind die beiden Wesen erledigt.

Und man bereitet sich vor....
tiefer hinabzusteigen,
bereit die Höhle des Löwen zu betreten,
bereit sich den Verdammnisträumer zu stellen,
bereit deren wahsinnigen Plan, den dunklen Gott Ghaunadaur zum Status eines Übergottes zu verhelfen, ein für alle Mal zu vereiteln.

Und das Böse wartet bereits...

(Samstag geht's weiter :))

Blackthorne

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #100 am: 10. April 2004, 02:42:17 »
Zitat von: "Del"
(hab den Defensiv Zaubern Wurf mit ner „1“ verpatzt)

 
Das Ergebnis müßte nach meiner Rechnung 22 gewesen sein, denn bei Fertigkeitswürfen gibt´s keine Patzer. ;)


Großes Kino. Falrinth ist super; schade, daß ich nicht mehr dazu kam...
 
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Aldaron

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #101 am: 10. April 2004, 14:49:50 »
 Leute das nervt gewaltig...
Hat glaub ich inzwischen fast jeder mindestens einmal geschrieben, aber: Da läuft alles ne ganze Session lang gut...man macht alle seiner RW´s und so einigermaßen gut und dann...kommt doch tatsächlich so ein arroganter Erzmagier mit einem "Prismatic Spray" und man fällt tot um... na super...
Dafür wird er mit seinem Leben !!!  :akuma:  :akuma:  :akuma:

HARR HARR HARR HARR

MfG Aldaron
F*** you, I won´t do what you tell me!!!

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #102 am: 10. April 2004, 15:44:29 »
 Ich dachte auch Skill-Checks sind mit ner 1 versaut? Na gut wieder was gelernt.... :)

Jaja der Falrinth ist wirklich nett hehe...

Und der Herr Aldaron? Immer nur am Mosern... :P

Ginleth

  • Gast
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #103 am: 11. April 2004, 14:00:25 »
 
Zitat
Und man bereitet sich vor....
tiefer hinabzusteigen,
bereit die Höhle des Löwen zu betreten,
bereit sich den Verdammnisträumer zu stellen,
bereit deren wahsinnigen Plan, den dunklen Gott Ghaunadaur zum Status eines Übergottes zu verhelfen, ein für alle Mal zu vereiteln.

Und das Böse wartet bereits...

Schöne StoryHour  :D !! Falrinth wird uns höchstens noch einmal zu Gesicht bekommen, danach wird er sich wünschen nie geboren zu sein !!   :angry:  HEHEHEHE

MfG Ginleth  :P  

Vyper

  • Gast
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #104 am: 12. April 2004, 13:11:18 »
 Mist, jetzt holt der Kerl mich doch noch ein :blink: Meine Leute sind gerade mal ein, zwei Begegnungen weiter (haben letzte Session die Eisengolems und die beiden Verdammnisträumer gerade so besiegt).

Aber coole Story Hour!

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