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Autor Thema: Del's Story Hour - Rtttoee  (Gelesen 24720 mal)

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Nailom

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #60 am: 16. Februar 2004, 13:28:28 »
 Hey Del. Ich finde ja Dirass hat langsam mal genug EP's für ein Level-Up zusammen :D .
Ikkaan: ...ich eine etwa dreijährige Rollenspielpause eingelegt. Ich hatte schlicht und einfach keine Lust - ich hab es nicht gebraucht. Mir gings gut

Del

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #61 am: 16. Februar 2004, 17:58:17 »
 @Blacky: Ok! Also gibt es nen Save (für die SCs) sobald man die Illusion anzaubert, auch wenn der Magier sie dann so anpasst wie oben beschrieben. (Würde er das nicht machen gäbe es einen gehörigen Bonus auf den Save, oder gar die sofortige Anzweiflung?)

@Tygore: Nur eine Person gibt es die sie momentan NOCH mehr hassen hehe. :D

@Nailom: Würde er wohl. Aber dann wäre er ja noch stärker! Das kann ich dann aber nicht mehr verantworten *g* :P

@Ginleth: Tja war wohl nix. Stattdessen hat euch der ach so kleine Drowmagier zerlegt  :rolleyes:  

Jiltharis

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #62 am: 16. Februar 2004, 20:21:53 »
 EP für einen Stufenanstieg?
Meinetwegen.

Er flüchtet eh so oft, das käme unserer Gruppe nur zugute (diese kleine feige Sau, die. Nächste Session zerreiße ich ihn  :akuma:  )

so und damit ich nächstes mal nachschaun, kann wenn wir wieder spieln, was ich alles zaubern will (und auch du Ginleth  :D  ) schreib ich gleich mal ne liste:

- Schutz vor Feuer/Blitz/Kälte
- Invisible Purge
- Counterspell Ring mit Dispel Magic laden
- ungefähr 3-4 Magie bannen einmerken
- Righteous Might mit Divine Power und Mächtiger Magischen Waffe  :akuma:
- Endurance
- Dimensional Anchor, damit er mal nich feige wegläuft
- Spell Resistance

 


Kampf braucht keinen Anlaß; Kampf ist der Anlaß selbst.
Man fragt ja auch nicht, warum sich eine Seuche ausbreitet oder ein Feld brennt, darum frage auch nicht, warum ich kämpfe.

Del

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Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #63 am: 23. Februar 2004, 14:03:46 »
 So gestern haben wir wieder eine 8-stündige Session hinter uns gebracht. Viel Spaß! :)


Zurück in Hommlet:
Keinen Augenblick nachdem die beiden Überbliebenen in Hommlet angekommen sind, bricht Illidan zusammen, am Ende seiner seelischen Kräfte. Auch Sol ist sichtlich bestürzt über den Verlust seiner beiden Freunde, schafft es aber dennoch Illidan etwas aufzumuntern. Dieser zieht sich daraufhin in sein Zimmer im Gasthaus zurück. Sol dagegen marschiert noch zu Y’dey und Elmo um ihnen die schlechten Nachrichten zu überbringen und legt sich daraufhin auch in sein Zimmer.


Elfter Tag des Alturiak TZ 1372 – Der Bluteid

Doch die Nacht ist alles andere als erholsam. Sol wacht immer wieder schweißgebadet in seinem Bett auf, mit den Bildern des gerade vergangenen Kampfes vor Augen. Immer wieder scheint ihn das wahnsinnige Lachen von Dirass zu verfolgen. Immer wieder sieht er wie Dhavol und Norda in einem Eis- bzw. Flammensturm zu Grunde gehen und wie Dirass mit den beiden geschundenen Körpern verschwindet.
So erwacht Sol dann nach einer schier unendlichen Nacht, total erschöpft. Dieser lässt Illidan, der noch immer zusammengekauert in seinem Bett liegt wo er ist und marschiert schlechter Laune in die Gaststube hinunter um etwas zu essen. Ostler bringt ihm das Essen lässt ihn jedoch im Grunde ihn Ruhe als er bemerkt dass der Dunkelelf nicht sonderlich gut gelaunt ist. Nach seinem Frühstück unternimmt Sol einen kleinen Spaziergang und besucht Y’dey im Helmtempel und Burne in der Burg.
Nach einigen Stunden kehrt er wieder ins Gasthaus zurück um nach Illidan zu sehen; sofort sprintet er jedoch die Treppen vom oberen Stockwerk wieder hinunter, als er den Hexenmeister nicht in seinem Zimmer auffindet. Als er Ostler darauf anspricht, kann ihm dieser jedoch auch nicht helfen da er denn Mann nicht gesehen hat. Wütend darüber dass Illidan einfach so verschwindet will er die Schenke verlassen, wird jedoch fast von einem hereinstürmenden Elmo über den Haufen gerannt. Hektisch zerrt er Sol nach draussen und sagt ihm er müsse ihm unbedingt folgen: Illidan wütet völlig ausser Kontrolle in einem nahen Wäldchen.
Schnellstmöglich laufen die beiden Männer zu dem besagten Ort. Als sie den Wald betreten wollen sehen sie eine weitere feurige Explosion von drinnen. Sol weißt Elmo an am Rand des Wäldchens zu warten und läuft hinein. Nach einigen Metern sieht er den auf dem Boden knieenden Illidan mit gesenktem Kopf. Um ihn herum dampfende verkohlte Bäume. Der Schnee vom Boden geschmolzen und die Erden an einigen stellen verbrannt. Der Dunkelelf nähert sich Illidan und legt zur Beruhigung seine Hand auf dessen Schulter, als dieser plötzlich bedrohlich einen blitzenden Dolch in Händen hält. Sol will ihm diesen sofort aus der Hand schlagen, Illidan kann ihn jedoch davon abhalten. Doch der Mensch aus Damara geht nicht auf den Dunkelelfen los, sondern legt die Klinge des Dolches in seine Hand, schließt diese zur Faust und mit einem wütenden Funkeln in seinen Augen, reißt er den Dolch wieder heraus. Blut tropft auf den Boden und Illidan beginnt einen finsteren Eid abzulegen, beruft sich dabei auf die Göttin der Magie, Mystra, selbst und schwört die Rache seiner Freunde, um sein Gewissen wieder rein zu bekommen, und die Vernichtung des Tempels des Elementaren Bösen, sollte es ihm auch sein Leben kosten.

Starr vor Verblüffung weiß Sol im ersten Augenblick nicht so recht wie er reagieren soll. Als sich Illidan jedoch erhebt und dieser dessen blutende Hand sieht nähert er sich diesem und fragt ob alles in Ordnung sei. Erst jetzt scheint Illidan zu registrieren, dass er nicht alleine war und als er in Sols Gesicht blickt legt sich das wütende Feuer in seinen Augen und kann sich sogar ein Lächeln abringen. Behutsam verbindet Sol dann Illidans Hand und kehrt mit diesem wieder an den Waldrand zum wartenden Elmo zurück. Verwundert blickt dieser Sol an. Doch mit einer abfälligen Handbewegung, bedeutet Sol diesem, dass alles in Ordnung sei. Zurück in der Schenke nehmen sie noch eine letzte Mahlzeit zu sich und gehen bereits am späten Nachmittag wieder zu Bett.


Zwölfter Tag des Alturiak TZ 1372 – Der Weg der Verdammnis

Auch in dieser Nacht können die beiden Freunde nicht sehr ruhig schlafen und werden von Alpträumen geplagt. Wie in der Nach zuvor sehen sie immer wieder die Bilder des Kampfes mit Dirass und ihre sterbenden Freunde. Sol schreckt hoch, gerade an der Stelle an der Feuerball Illidans auf Dirass zuschießt jedoch dann von der unsichtbaren Wand des Drowmagiers aufgehalten wird, mit einem Donner dort explodiert und den Körper der zarten Mondelfe in magischem Feuer verzehrt.
Doch dieses donnernde Geräusch war nicht bloße Einbildung denn auch Illidan sitzt aufrecht in seinem Bett und blickt in Sols Richung. Dieser springt auf läuft zum Fenster und sieht hinaus.
Der Dunkelelf traut seinen Augen nicht als er sieht was ihn dort erwartet:
Orangefarben flackern die Dächer Hommlets weit in seinem nördlichsten Teil. Dazwischen graue Rauchschwaden die von dort in die Höhe steigen: Feuer! Hommlet brennt!
Sol wirbelt herum und stürzt auf seine Ausrüstung. Auch Illidan ist schon dabei seine Sachen anzulegen. Nach nur zwei Minuten sind die beiden fertig und stürzen auf den Gang hinaus. Ein unerwartet eisiger Hauch umfängt sie. Das Dach des Gasthauses weißt ein riesiges Loch auf, welches sich zusätzlich durch einen Teil der gegenüberliegenden Wand bis hinunter ins Erdgeschoß erstreckt. Als Sol hinunterblickt kann er dort einen riesigen Felsbrocken erkennen der dies alles angerichtet hat.
Unten in der Gaststube steht ein verwirrter Ostler im Nachhemd zusammen mit seiner Frau und Tochter. Fragend blickt er Sol und Illidan an, welche ihm aber nur mit einem Schulterzucken antworten können. Im nächsten Moment fliegt die Tür auf und ein blutüberströmter Mann der Stadtwache torkelt herein, krallt sich mit letzter Kraft an Sols Schulter fest: Orks! Überall! Wir sind alle verloren!!!
Blutspukend bricht der Mann zusammen und stirbt auf dem Boden der Schenke.
Ohne eine weitere Sekunde zu verlieren stürmen Illidan und Sol auf die Straße hinaus. Schreiende Menschen fliehen vor grausam mordenden Orks in alle Richtungen. Überall brechen neue Feuer aus. Tote wohin das Auge blickt. Der Ruf ihrer Namen lässt die beiden Freunde herumwirbeln und das Gesicht des heranlaufenden Elmos erkennen, sowie zwei weiterer Waldläufer von Elmos Kommando.
Und in dessen Gefolge: Ein gutes Dutzend heranstürmender Orks zusammen mit zwei Ogern.
Für die erfahrenen Kämpfer stellen diese jedoch kein wirkliches Problem dar und binnen zwei Runden erliegen sie der Magie und der Schwerter der Abenteurer.
Elmo sendet daraufhin seine beiden Gefährten zur Burg hinauf um unbedingt Burne und Rufus zu alamieren, sollte dies nicht schon längst geschehen sein.
Er selbst stürmt ohne einen Augenblick länger zu warten die Straße in nördliche Richtung, aus der scheinbar der Hauptangriff gestartet wurde, um zu sehen was in diesem Teil der Stadt passiert. Sofort laufen Sol und Illidan dem Waldläufer hinterher um diesen zu unterstützen. Sie kommen über eine Brücke und schließlich zu den Tempeln der Stadt. Eine der Statuen des Helmtempels wurde umgestürzt und der Kopf zerschmettert. Die Tore des Helmtempels liegen geborsten am Boden und von drinnen kommen Schrei, Kampfeslärm!
Dort erwehren sich Y’dey und einige Priester und Stadtwachen verzweifelt einer ganzen Horde Orks einigen Ogern und einem seltsamen grünen Schleimmonster. Viele Tote, sowohl Priester, als auch Wachen, als auch Orks liegen am Boden.
Ein Hoffnungsschimmer funkelt in Y’deys Augen auf als sie die neu ankommende Hilfe sieht. Nach einigen Sekunden liegen alle Feinde tot am Boden. Keiner der Priester und Wachen hat jedoch dieses Gemetzel überlebt. So werden die Wunden geheilt und die Vier stürmen nach draussen um zu helfen wo sie können.
Plötzlich ist eine zischelnde Stimme in ihren Köpfen:

„Sszsssz, ich haaaabe zsszszssiiie gefuuundenn. Kommt alle hiiier her!“

Sol wirbelt herum als Y’dey gerade aus dem Tempel gestürmt kommt, er sieht jedoch zu spät das riesige spinnenhafte Geschöpf auf dem Dach des Tempels wie es gerade herunterspringt und seine geifernden Kiefer in das Fleisch der Helmpriesterin schlägt. Schwer verletzt und geschwächt vom Gift des Bebilith kann sich Y’dey gerade noch auf den Beinen halten. Waghalsig stürmt Sol, von Illidan vergrößert auf den Bebilith zu kann dessen dicken Panzer jedoch nicht durchdringen. Der Dämon beachtet den Dunkelelfen zunächst nicht sondern durchbohrt den Körper der Hohepriesterin mit seinem Kiefer und den rasiermesserscharfen Klauen. Einen letzen leidvollen und furchtsamen Blick sehen die kleine Gruppe, bevor das Lebenslicht in Y’dey erlöscht. Nach zwei weiteren kurzen Runden eines harten Kampfes liegt der Körper des Dämons zerschunden auf dem Boden. Aber auch die Gruppe wurde schwer verletzt und so kommt Sols Heilstab einige Male zum Einsatz.
Ein schriller Hilfeschrei durchreißt plötzlich den Kampfeslärm. Ein kleines Mädchen kommt auf die drei zugelaufen. Renne die Tochter von Spugnoir, dem Trankbrauer und einem guten Freund der Gruppe läuft weinend und schreiend daher.
Elmo beruhigt die Kleine mit einigen sanften Worten. Total ausser Atmen erzählt sie was geschehen ist. Sie wurden in einem Haus von Orks umzingelt. Verzweifelt versucht ihr Vater die Bewohner des Hauses zusammen mit ein paar tapferen Wachen gegen dieses Monster zu verteidigen. Sie konnte dank eines Unsichtbarkeitstrankes ihres Vaters fliehen um Hilfe zu holen.
Geführt von Renne kommen sie zu dem Haus welches von Orks umzingelt ist. Von drinnen erschallt Kampfeslärm und immer wieder sind arkane Worte zu hören, woraufhin gurgelnde Schrei der Orks zu vernehmen sind. In einiger Entfernung sieht Sol wie zwei Riesen mit ihren riesigen Waffen die Häuser Hommlets zertrümmern und alles was sich in ihrem Weg befindet.
Nach einem provisorischen Plan zertrümmern Sol und Elmo die Fenster an der Rückseite des Hauses um so hinein zu gelangen, während Illidan Renne ein weiteres Mal unsichtbar macht und dann die Orks vor dem Haus mit einem Feuerball röstet.
Dank dieser Hilfe ist der zuvor aussichtslose Kampf schnell gewonnen und die Wunden werden geheilt.
Nach Spugnoirs Einschätzung kann in diesem Teil des Ortes nichts mehr getan werden die Überzahl der Angreifer ist schlichtweg viel zu groß. So stürmt die kleine Gruppe hinaus auf die Straße um so zur Burg zurückzukehren.
Doch bereits an der nächsten Kreuzung werden sie aufgehalten.
Elmo und Spugnoir werden bleich als sie sehen was sich ihnen nähert. Der Schrecken der in den Gesichtern der beiden Männer geschrieben steht ist unermesslich.
Ein hühnenhafter schwer gepanzerter Reiter in purpurfarbenen Roben, einem schwarzen gehörnten Helm und einem riesigen Stahlschild in der Form eines Obexes kommt ihnen auf einem muskulösen schwarzen Streitroß entgegengeritten. Dahinter: Orks in Massen!
Fast gleichzeitig erschallt es aus den Mündern der beiden Männern:

Ein Verdammnisträumer!!! Unser Schicksal ist besiegelt, wir sind dem Untergang geweiht!!

Spugnoir, aus seiner Starre befreit, wirbelt herum und schreit Elmo verzweifelt entgegen:

„Flieht! In die Burg! Das ist eure letzte Möglichkeit! Schnell! Dann könnt ihr vielleicht entkommen! Ich werde euch die nötige Zeit verschaffen!“

Dann wendet er sich an Sol und versucht zu lächeln:
„Ich vertraue dir meine Tochter an! Gib Acht auf sie, sollte ich es nicht schaffen diese Bestie aufzuhalten!“

Unter Protest aller Drei und seiner weinenden Tochter, reißt Spugnoir sich los und hetzt dem Verdammnisträumer entgegen. Vor diesem baut er sich auf und eine Wand aus magischem Feuer schießt aus dem Boden und erfasst die dunkle Gestalt auf dem Pferd. Das Pferd bäumt sich auf, sein Reiter kann sich nicht halten und wird abgeworfen. Sol packt Renne, klemmt sie sich unter den Arm und beginnt nach mehreren Aufforderungen von Elmo zu laufen so schnell er kann. Das letzte was sie sehen ist wie Spunoir ein weiteres Mal arkane Gesten in die Luft zaubert und ein metallisch blauer Blitzstrahl in die Gestalt des Verdammnisträumerst fährt.
Dann schiebt sich das nächste Haus in ihr Sichtfeld und der alte Mann ist verschwunden. Sol, Elmo, Illidan und Renne flüchten, vorbei an den zerstörten Tempeln, vorbei an der Gestalt des toten Bebilith die Straße nach Süden.

Plötzlich sehen sie zwei Reiter, auf der Brücke, vor denen sich ein weiteres riesiges Spinnenwesen bedrohlich aufbaut. Einer von beiden ist Burne, doch die andere groß gewachsene Gestalt in silberner Ritterrüstung, das Gesicht verborgen unter einem schweren Helm und mit einer gold glühenden Stachelkette ist ihnen völlig unbekannt.
Als sie näher heran laufen sehen sie wie sich die beiden verzweifelt dem Dämon zu erwehren versuchen. Die Netze des Extraplanaren nehmen Burne und sein Pferd gefangen. Die andere Gestalt springt von ihrem Pferd und nach einem Zauber (Divine Power) wirft sie sich waghalsig dem Dämon entgegen und schlägt große Splitter aus dem Panzer des Bebilith heraus.
Als die von Norden her Fliehenden schließlich auch ins Kampfgeschehen eingreifen, dauert es nicht lange bis das Monster tot am Boden liegt.
Eine Pause wird den Geschundenen jedoch gar nicht erst gegönnt. Krachender Lärm erschallt von der anderen Seite der Brücke.
Zwei Steinriesen brechen aus den zerstörten Häusern hervor. Doch das Ziel des Angriffes ist nicht die Gruppe selbst sondern zwei einzelne Personen hinter den Riesen auf der Straße. Rufus und eine schwarz, dunkelblau gekleidete und ziemlich hübsche Frau eilen dort herbei, als die Riesen sie abfangen.
Der Kampf ist jedoch bereits nach einigen Augenblicken vorbei: Der erste Riese bricht wimmernd, sich den Kopf haltenden tot zusammen (Phantasmal Killer) und der zweite erliegt ziemlich schnell den Waffen der Helden.
Als alle vereint sind beschließen Rufus Burne und Elmo schnellstens zur Burg zu reiten um dort alles für den letzten Angriff bereit zu machen. Ausserdem will Elmo noch zur anderen Brücke eilen um zu sehen wie dort die Lage ist.

Sol bitte Burne Renne mitzunehmen, da es für ein Mädchen hier mitten auf dem Schlachtfeld viel zu gefährlich und sie in der Burg doch etwas besser geschützt ist. Sol und Illidan wollen Spugnoir zu Hillfe eilen sollte er noch am Leben sein. Die beiden Neuankömmlinge stellen sich als Lahryn und Taghira vor. Lahryn ist ganz vernarrt darauf das Böse aus der Stadt hinauszutreiben und erklärt sich sofort bereit den Vater des kleinen Mädchens zu retten, als er Sol und Illidan davon sprechen hört.
Die Frau zeigt jedoch keine Regung auf ihrem kalten Gesicht, als Sol sie nach ihrer Hilfe frägt und blickt den Dunkelelfen nur ziemlich finster an.
Zu mehr ist Sol auch schon nicht mehr fähig zu sagen, als sich plötzlich die Luft mit Magie füllt und vor ihnen ein weiteres riesiges Wesen auftaucht und sie schallend auslacht:

„Zyknathar der Söldner ist zurückgekehrt. Erzittert vor seiner Macht und sterbt ihr reudigen Hunde!! Ein schönes Fest haben wir hier veranstaltet nicht wahr?“

Mit diesen Worten entbrennt ein hitziges Gefecht.
Taghira kann als erste reagieren und versucht sogleich den Dämon zurück auf seine Ebene zu bannen, scheitert jedoch an dessen SR. (wieder mal ne „1“ ;) )
Sol stark geschwächt durch das Gift des Bebilith entscheidet sich aus dem Nahkampf herauszuhalten, steckt seine Schwerter weg und greift zu seinem Bogen, nach Aktivierung seiner „BootsofHaste“ Was aber nicht sonderlich viel Wirkung zeigt (der Söldner hat DR 10/good)
Der Söldner lässt wieder einen seiner „Fear“ Sprüche los, aber alle betroffenen schaffen ihre saves und sind nur für eine Runde „shaken“.
Lahryn zaubert „righteous might“ und bringt sich in eine günstige Position (reach 20ft. mit Stachelkette. Krank!!)
Illidan scheitert an der SR des Söldners und bringt seinen „Enervation“ Spruch nicht durch. (auch in den folgenden Runden scheitert er entweder an der SR und ich würfle beim Angriffswurf regelmäßig unter „5“)
Ein einziges Mal schafft er eine Entkräftung und verpasst Zyknathar 4 negative Stufen.
Taghira wird von dem Söldner stark bedrängt und er zerstört alle Spiegelbilder die sie gezaubert hat. Als letzten Ausweg ruft sie ihr „Shield of Shadows“ unter der Verwunderung der Gruppe hervor, das sie noch einigermaßen gut schützt und versucht sich mit ihren „Wand of Magic Missle“ zu wehren.
Lahryn stürzt sich mit seiner heiligen Stachelkette verbissen in den Kampf und verwundet den Söldner sehr schwer. Letzten Ende trifft er mit beiden Schlägen und verursacht über 50 SP, was den Söldner zu Boden gehen und sterben lässt.
(Am Tisch werden fast Freudentänze aufgeführt als sie ihren Feind nun endlich niedergestreckt haben ;) )
Doch die Freude ist nur von kurzer Dauer:
Ein pfeifendes Geräusch und mit einem lauten platschenden Geräusch schlägt plötzlich etwas direkt neben Sol auf der Brücke ein, der völlig erschrocken einen Meter zur Seite springt. Blut spritzt in alle Richtungen davon und befleckt den Boden der Brücke.
Neugierig betrachten die Helden dieses Etwas näher und mit Abscheu und Ekel erkennen sie um was es sich bei diesem zerschollenen Etwas handelt: Der Kopf Spugniors.
Würgend wenden sie sich ab. Lahryn jedoch entnimmt ein Büschel Haare um Renne zu einem späteren Zeitpunkt ihren Vater wieder zurückzubringen.

Weiter im Norden erschallen Trommelschläge und eine schreiende Menschemenge stürmt um ein Häusereck auf der Hauptstraße gefolgt von einer ganzen Horde Orks die diese erbarmungslos abschlachtet.
Die Gruppe wendet sich ab und flieht nach Süden hin in Richtung Burg.
Beim zerstörten Gasthaus machen sie ein letztes Mal halt, Sol und Illidan stürmen ins erste Stockwerk um dort ihr zurückgelassenes Habe schnellstens einzupacken und Lahryn holt sein Pferd Esmeralda aus dem Stall während Taghira bereits den Berg zur Burg erklimmt.
Schnellstens eilen die Drei dann den Berg hinauf und kommen gerade rechtzeitig als die Wachen gerade das Tor schließen wollen.
Und so warten sie dort auf ihren Untergang und müssen hilflos mitansehen wie die Orks, Oger und Riesen den Berg hinaufmarschieren.
Lahryn will noch einen letzten Angriff starten und macht sich unsichtbar und fliegt hinaus zu dem herannahenden Riesen, da sieht er plötzlich eine schwarze Gestalt in purpurfarbenen Roben herannahen die über den Dächern Hommlets fliegend dahinschießt und auf einem Dach auf einem Haus in der Nähe der Burg landet.
Lahryn denkt sich „Jetzt oder nie!“ und castet „Slay Living“ auf den Steinriesen welcher seinen Save versaut, tot umfällt und noch einige Orks mit sich in den Tod reißt.
Doch die Orks sehen die fliegende Gestalt und unmengen Pfeile fliegen auf Lahryn, jedoch alle so schlecht geziehlt, dass keiner, bis auf einen, trifft.
Aber auch der Verdammnisträumer ist auf Lahryn aufmerksam geworden, hebt von seinem Dach ab und fliegt auf den Kleriker zu, um „Dispel Magic“ zu zaubern. Lahryn rettet jedoch sein Ring of Counterspellst (Dispel Magic) das Leben und die Magie des Verdammnisträumers verpufft wirkungslos.
Mit einem triumphierenden Lächeln teleportiert sich Lahryn zurück in die Burg.
Trotz dieser Heldentat ist die Lage immer noch mehr als kritisch. Lediglich um die 400 Bewohner haben das Gemetzel in den Straßen Hommlets überlebt und befinden sich jetzt in relativer Sicherheit in der Burg.
Und die Orks sind den überlebenden Verteidigern im Verhältnis von mind. 1:40 überlegen. Burne und Rufus versammeln daraufhin die Helden, gerade als draussen die Orks ausserhalb der Reichweite ihrer Bögen halt machen. Rufus erklärt den Helden seinen Plan:
In der Burg gibt es einen alten Fluchttunnel der nach Osten tief in die Wälder führt. Die überbliebenen Bewohner müssen durch diesen Tunnel geführt werden und dann nach Hochmond, denn die Burg wird nicht gehalten werden können, es besteht keine Möglichkeit auf einen Sieg. Der Rest wird versuchen die Burg so lange wie möglich zu halten, sich dann auch in diesen Tunnel zurück ziehen und diesen zum Einsturz bringen. Die Helden stimmen in dieser Lage dem Plan zu und Lahryn erklärt sich dazu bereit die Bewohner zu führen.
Der Rest der Verteidiger bezieht seine Stellung auf der Brüstung der Burgmauer. Aus dem Augenwinkeln sieht Sol plötzlich Etwas silbernes aufblitzen.
Als er seinen Blick darauf richtet erkennt er einen Reiter. Einen Reiter in silberner Rüstung mit dem Zeichen Torms auf der Brust, der sich aus süd-westlicher Richtung der Burg nähert, gefolgt von einer Horde Orks, die jedoch kaum mit dessen Pferd mithalten können.
Ein Schrei entfährt dem Mund des Dunkelelfen, als er die Person erkennt:

„Xaod!!! Xaod ist zurückgekehrt! Schnell jemand muss ihm helfen! Illidan!!!“

Der Hexenmeister wirbelt herum, verwendet seinen letzten 3.Grad Slot um Fly zu zaubern und fliegt dem Paladin entgegen. Auf halber Strecke treffen sich die beiden unter einem Pfeilhagel der Orks. Xaod lässt sein Pferd verschwinden („Plop“!! Wie doof! <_< ) und Illidan teleportiert die beiden in die Burg zurück.
Durch dieses unerwartete Hilfe schöpfen alle wieder etwas Hoffnung, doch der Angriff hat bereits begonnen. Felsbrocken fliegen in hohem Bogen auf die Mauer zu und reißen tiefe Löcher hinein. Die Helden kämpfen einen verzweifelten Kampf um den Dorfbewohnern die nötige Zeit zu verschaffen. Letztendes ziehen sie sich in die Burg und in den Tunnel zurück und bringen diesen zum Einsturz.
Erschöpft eilen sie der Gruppe der Dorfbewohner hinterher.


Dreizehnter - Fünfzehnter Tag des Alturiak TZ 1372 – Die Flucht nach Hochmond

Während der Reise nach Hochmond verlief alles ohne weitere Probleme. Elmo und seine überlebenden Waldläufer halten der Gruppe den Rücken frei und fangen die Späher des Orkheeres ab. Seltsamerweise verfolgt das Orkheer die Gruppe nicht, was die Stimmung bei allen Dorfbewohnern etwas hebt. Diese wenigen Tage gibt allen die Möglichkeit die beiden fremden Neuankömmlinge etwas besser kennen zu lernen. Während Lahryn sofort in die Herzen aller eingeschlossen wird, scheint die Frau mit dem kalten Blick nicht sehr vertrauenserregend zu sein. Niemand weiß wo sie herkommt, geschweige denn wer sie ist. Und als Sol Illidan auf Taghira anspricht erfährt er von diesem, dass diese Frau zwar fähig ist arkane Magie anzuwenden aber auf eine Art die er noch niemals zuvor gesehen hat und die ihm einen eisigen Schauer über den Rücken laufen lässt.
Auch im Gespräch mit Taghira erfahren sie nicht sonderlich viel, da diese Frau ziemlich in sich gekehrt zu sein scheint, nur, dass sie auch auf dem Weg in den Tempel des Elementaren Bösen ist um etwas zu holen was ihr gestohlen wurde. (Prolog von Taghira und Lahryn gibt’s demnächst)

Angekommen in Hochmond sprechen Rufus und Burne mit Teremen, dem örtlichen Fürsten und verkünden was in Hommlet geschehen ist. Teremen willigt ein die Dorfbewohner derweil in Hochmond unterzubringen und schickt boten in den Örtlichen Oghma Tempel um die Priester auszusenden den Flüchtlingen zu helfen. Der Marktplatz von Hochmond wird zu einem Flüchtlingslager umfunktioniert und man tut alles nur erdenkliche um zu helfen.
Als man jedoch einen Dunkelelfen bei den Flüchtlingen entdeckt entsteht sofort panische Aufregung bei den Bewohnern Hochmonds und sofort ist ein Teil der Stadtwache anwesend und umstellt den Drow.
Alle Erklärungsversuche von Sol scheitern und erst als Rufus, Burne und Illidan mit Teremen sprechen senken die Wachen ihre Speere und lassen den Dunkelelfen ziehen. Es wird ihm jedoch auferlegt, dass er das örtliche Gasthaus nicht verlassen dürfe, da Teremen nicht auch noch Probleme mit seinen eigenen Bewohnern haben will!


Sechzehnter – Siebzehnter Tag des Alturiak TZ 1372 – Zurück in Cormyr

Am ersten Tag nach ihrer Ankunft in Hochmond teleportieren sich Illidan und Lahryn nach Suzail um dort einige Geschäfte zu erledigen.
Lahryn ist ganz beeindruckt von der riesigen Stadt, er war noch nie zuvor in einer Stadt mit so vielen Einwohnern.
Illidan kauft dort einige „Scrying“ und „Creat Food and Water“-Schriftrollen für die Flüchtlinge Hochmonds.
Lahryn erwirbt dort zwei interessante Bücher über die Geschichte Cormyrs, mit dem Geld das er sich von Illidan geliehen hat.
Am nächsten morgen kehren sie wieder zurück nach Hochmond und Illidan bereitet dort alles vor um den nächsten Schritt in der Vernichtung des Tempels zu tun.
Er versucht 4x Mal Scrying auf Dirass. Scheitert jedoch jedes Mal.


Achtzehnter Tag des Alturiak TZ 1372 – Rache ist süß

Am nächsten Tag bittet man Taghira Dirass auszuspähen und gibt ihr einen Gegenstand den sie in Dirass Kammer gefunden haben. Etwas missmutig stimmt sie zu und sie beginnt ihr Werk.
Aber auch erst beim zweiten Mal gelingt es ihr den Dunkelelfenmagier auszuspähen. Sie sieht ihn wie er in sein ursprüngliches Gemach zurückgekehrt ist (was sie natürlich erst erfährt als diese Informationen Sol und Illidan mitteilt) und dort am Boden hinter seiner Tür magische Runen auf den Boden zeichnet.
Schnell werden Schutzzauber en mass gesprochen und Illidan teleportier die Vier in den Raum von Dirass. Der Dunkelelf, völlig überrascht muss einen „Lower Spellresistance“ in der Suprise Round hinnehmen, Sol bringt sich in eine günstige Stellung um in der nächsten Runde eine Full-Attack machen zu können, Illidan readied Dispel Magic um jeglichen Fluchtversuch des Drow zu unterbinden und Taghira versucht ein „Dominate Person“, welches jedoch scheitert.
Dann erste reguläre Kampfunde: Sol gewinnt die Initiative, aktiviert seine Boots of Haste und macht eine Full Attack, welche den völlig schutzlosen Dirass (Hallo Blackthorne!! Hab deine SH gerade gelesen :D ), welcher noch immer nicht weiß wie ihm geschieht vernichtend trifft (Sol hat über 60 SP gemacht).
Triumphierend plündern die Helden das Quartier und die Leiche und kehren nach Hochmond samt der Leiche des Drow zurück und verbrennen diese dort.

Blackthorne

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #64 am: 23. Februar 2004, 15:54:15 »
 Das kommt mir bekannt vor. :D
D&D 5E: Ich wünsch euch dann mal viel Spaß.

Tygore

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #65 am: 23. Februar 2004, 18:05:21 »
 Wow! Da habt ihr in 8 Stunden aber einiges erlebt... Klingt nach einer ziemlich genialen Session das ganze.

Everywhere is just a journey away

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #66 am: 24. Februar 2004, 11:29:06 »
 Jup da hast du recht! Hat echt Spaß gemacht...
2 Std. kommen aber noch dazu, für die beiden Prologe von Taghira und Larhyn. Aber mehr davon demnächst :)

Hedian

  • Mitglied
    • www.rosenranken.org
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #67 am: 24. Februar 2004, 12:42:35 »
 Wow, ich kenne RttToEE nicht, aber das klingt apokalyptisch und sehr gut gespielt. B)  

Nailom

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #68 am: 24. Februar 2004, 14:05:40 »
 Krasse Storyhour. Klaue schon mal für meine RttToEE-Kampagne.
Ikkaan: ...ich eine etwa dreijährige Rollenspielpause eingelegt. Ich hatte schlicht und einfach keine Lust - ich hab es nicht gebraucht. Mir gings gut

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #69 am: 24. Februar 2004, 19:22:31 »
 Freut mich dass es euch gefällt. Sowas hört man immer gerne. :)

Aldaron

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #70 am: 24. Februar 2004, 19:32:25 »
 HarrHarrHarr...
Das nenn ich ja mal ne erfolgreiche Session...
War echt wieder äußerst amüsant...;) v.a. die flinke Zerteilung von Dirass... :akuma:  :akuma:
Alle voll ausgerastet: "das wars schon?!Versager!!"
So gefällt mir das schon viel besser...hin umbringen und weg...
aber jetzt bin ich dann erst mal Gespannt, wie sich die neue "Gruppenkombination" bewährt...(Taghira)
Naja...wird sich alles rausstellen...

Man sieht sich

MfG Aldaron
F*** you, I won´t do what you tell me!!!

Calivar

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #71 am: 25. Februar 2004, 20:15:34 »
 Sehr nette Story-Hour. Frage mich, wieso ich die solange nicht gelesen habe.

Del, könntest Du mal den aktuellen Stand der Charaktere geben (Name/Rasse/Klasse(n)/Stufe)?


Gruss,
Cali

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #72 am: 26. Februar 2004, 10:30:34 »
 @Cali: Danke für die Blumen :) Die Stats der SCs poste ich demnächst mal hier rein.

Gruß Del

Del

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #73 am: 26. Februar 2004, 11:58:46 »
 So gestern eine etwas kürzere und eher spontane Spielesession, die aber nicht weniger lustig war...hehe...

Neunzehnter Tag des Alturiak TZ 1372 – Thrommel Wahrsilber

Nachdem alle Gegenstände des Drow identifiziert und verteilt wurden, wird der Rest den man nicht braucht verkauft und man macht sich bereit in den Tempel zurückzukehren. Die wichtigsten Buffs werden gezaubert, Illidan spricht einen Teleport und bringt die Gruppe vor das Gemach Hedracks. Die Türe dort steht sperrangelweit offen und man ist in der Lage einen Blick nach drinnen zu werfen. Doch das Quartier ist vollkommen leergeräumt und alle Spuren des Brandes den die Helden gelegt haben sind verschwunden. Ohne weiter zu zögern setzten sie ihren Weg fort.
Zu erst entschließt man sich Sol wieder als Späher vorauszuschicken, doch Taghira lässt es sich nicht nehmen auch selbst was zu unternehmen, macht sich also auch unsichtbar und marschiert dem Drow hinterher. Und so kommt es, dass auch Illidan und Larhyn nicht nur rumstehen wollen, sie machen sich auch beide unsichtbar (Larhyn mittels seiner Trickery-Domain) und nach kurzer Absprache, castet Larhyn Silence und die Helden watscheln im Gänsemarsch durch den Tempel :D. (Larhyn allen voran stets mit aktiviertem Detect Magic um evtl. mag. Fallen aufzuspüren)
Von Hedracks verlassenem Gemach aus folgen sie als erstes dem Gang nach Norden und kommen in einen äußerst bizzar aussehenden Raum:
An den dunkelgrauen Wänden werden Szenen von Menschenopfern, Blutbädern, Necrophilia und anderen abscheulichen Dingen gezeigt. Im Norden des Raumes befindet sich eine schwarze eiserne Treppe die hinab in die Dunkelheit führt. Erst bei genauerer Betrachtung lässt sich erkennen dass das Geländer der Wendeltreppe aus eisernen schwarzen Armen geformt ist was ein sehr verwirrendes Bild abgibt.
Nachdem der Raum untersucht ist und man aber nichts weiteres (ausser einer Tür die nach Westen führt) entdecken kann folgen die Helden der Treppe hinunter.
Unten ist die Luft stickig und riecht stark nach Schwefel. Sie hinterlässt auch ein seltsames schmieriges Gefühl auf Haut und Ausrüstung. Im hinteren Teil des Gemäuers steht eine gigantische Maschine an deren Vorderseite eine breite Eisenplatte in der Form eines scheußlichen grinsenden Gesichtes mit geöffnetem Mund angebracht wurde. Larhyn hebt die Silence auf und im nächsten Moment hören die Helden quietschende, knirschende Geräusche, ausgehend von dieser Höllenmaschine die ihnen die Haare zu Berge stehen lässt.

Schnell hat man sich entschlossen dass dieses „Ding“, was auch immer es darstellen soll vernichtet werden muss. Larhyn zückt seine Stachelkette und will auf diese Teil einschlagen. Doch er gerät zu nahe an das „Maul“ der Maschine heran und ein metallener zungenähnlicher Apparat schießt daraus hervor um Larhyn zu packen. Dieser kann jedoch ausweichen und springt aus dem Einflussbereich der „Zunge“ heraus.
Keiner will sich daraufhin diesem Ding, solange es noch funktioniert auch nur einen weiteren Schritt nähern. Und so castet Illidan das erste Mal einen Zauber aus dem 6.Grad und löst einen Großteil der Höllenmaschine auf, woraufhin der Rest mit lautem Getöse zu Boden fällt.

Schleunigst verlassen sie diesen Raum nicht zuletzt um diesem beißenden Schwefelgeruch zu entkommen. Wieder oben in der Schreckenshalle, öffnen sie als nächstes die Tür nach Westen hin und folgen dem Gang der sie zur nächsten Tür führt.
Im Raum der dahinter liegt sehen die Helden eine Glasplatte die in den Boden eingelassen wurde, auf der sich ein rotes Pentagramm befindet. Unter der Glasplatte ist vollkommene Schwärze. Zwei weitere Türen führen aus diesem Raum hinaus, eine nach Norden und eine nach Süden. Sol will zu der im Süden marschieren um daran zu lauschen, Larhyn zu der im Norden und Taghira und Illidan wollen sich diese Glasplatte mit dem Pentagramm etwas näher anschauen.
Doch keiner der betroffenen gelangt an sein Ziel. Kaum haben die Helden nämlich ihre ersten Schritte in den Raum gemacht leuchtet das Pentagramm plötzlich auf, die Dunkelheit unter der Glasplatte beginnt sich zu bewegen und heraus schießen unzählige schwarze Tentakel die sofort auf die Helden losgehen.

Suprise Round: Nur mit Mühe können sie sich der magischen Angreifer erwehrenl.
Erste reguläre Runde: Die Tentakel gewinnen die Initiative und grappeln munter weiter. Sol als erster in der Initiativereihenfolge schmeißt eines seiner Schwerter weg und attackiert mit dem anderen das Tentakel das ihn gerade umschlungen hat und schlägt es ab. Taghira will Dispel-Magic auf die Tentakel zaubern schafft aber ihren Konzentrationswurf nicht und der Zauber verpufft. Illidan versaut den Dispelcheck ganz knapp und Larhyn versaut den Konzentrationswurf („1“ gewürfelt, aber es kommt noch besser!!).

Nächste Runde grappeln die Tentakel munter weiter, Sol kann sich dem das ihn angreift erwehren, hebt sein Schwert wieder auf, da ihm plötzlich einfiel, dass es anscheinend doch keine so gute Idee gewesen war es fallen zu lassen ;) und hiebt mit dem anderen Schwert das Tentakel von Taghira ab. Die Magierin zieht sich daraufhin an den Rand des Raumes zurück und tut nichts (hm?!?!).
Nun gut : Illidan castet Dispel Magic schafft seinen Konzentrationswurf nicht (ne „1“!!). Larhyn schafft seinen Konzentrationswurf auch nicht („4“ gewürfelt!), ist aber jetzt so sauer, dass er die Fähigkeit seiner Luck-Domain aktiviert um einen Wurf zu wiederholen. Outplay: alles starrt gebannt auf die Würfel von Jiltharis (Larhyns Spieler). Er schmeißt und ne „1“ bleibt liegen. DM grinst schon über beide Ohren.

Plötzlich fliegt die Tür im Süden auf und Thrommel, der mächtige Vampir des Äußeren Tempels steht im Türrahmen, betritt den Raum jedoch nicht da ihn sonst die Tentakel erwischen würden. Stattdessen versucht er Sol zu dominieren. Dieser schafft aber seinen Will-save. Die Tentakel grappeln munter weiter und teilen nochmal einiges an Schaden aus. (bei Illidan wird’s langsam kritisch: Schon über 30 SP). Sol hiebt wieder auf eines der Tentakel ein das ihn angreift und schneidet es ab. Taghira fällt plötzlich ein, dass sie ja noch ne Scroll: Disple Magic im Gepäck hat, ja sogar zwei!!! (hm <_<) und versucht an eine heranzukommen, versaut aber den ersten opposed grapple check und kann die Rolle nicht hervorholen. Erst beim zweiten mal gelingt es ihr und so kann sie erst nächste Runde den Zauber wirken. Bei Illidan zeigt sich das gewohnte Bild: Konzentrationswurf geschafft! Dispelcheck versaut! Larhyn stürmt mit einer doppelten Bewegung aus dem Raum nach Osten hin hinaus um aus dem Bereich der Tentakel zu gelangen.

Nächste Runde:
Der Vampir verschwindet wieder hinter der Wand seines Raumes und daraufhin sind göttliche Worte zu vernehmen. Tentakel: teilen Schaden aus! Sol haut ein Tentakel ab. Taghira castet Dispel Magic und versaut den Wurf. Alle sind jetzt schon mehr als sauer und verzweifelt hehe. Doch die Rettung naht endlich: Illidan schafft beide Würfe sowohl Konzentration und als auch Dispel und bannt nun endlich die Tentakel (nach insgesamt 8 Dispel Versuchen!!!) und befreit alle somit wieder. Daraufhin verlässt er den Raum und bittet Larhyn in zu heilen, was dieser auch macht.

Doch auf diese Möglichkeit hat Thrommel nur gewartet und stürmt schwertschwingend den Raum und hiebt auf Sol ein. Und der Drow staunt nicht schlecht als der Vampir mit nur einem Angriff über 40 SP macht. (Divine Might + Power Attack + Zweihänder). Scheinbar wird der Vampir mit jedem seiner Angriffe auch noch stärker (BoVD: Sadism hehe). Sol attackiert Thrommel nur einmal und zieht sich dann auch zu Illidan und Laryhn zurück um geheilt zu werden. Taghira zaubert Dispel Magic auf den Untoten und bannt Protection from elements (fire). Illidan stellt sich vor Larhyn und zaubert seinen zweiten Disintegrate. Thrommel schafft aber den save. Daraufhin stellt sich Larhyn wieder vor Illidan und versucht ein Searing Light welches aber durch den Ring of Counterspells gecountered wird. (warum die im Buch nen Feuerball in den Ring geladen haben weiß ich nicht. Halte ich für ziemlich unsinnig, da Thrommel sowieso Protection from elements hat und searing lights viel vernichtender ist gegen ihn!)
Der Vampir stürmt daraufhin auf Larhyn zu und verwundet diesen sehr schwer.

Weitere Highlights des Kampfes waren dann noch:
Thrommel dominiert Sol und befiehlt diesem seine Freunde zu vernichten. Illidan wird von Sol mit einer Fullattack angegriffen trifft aber nur einmal (es wäre sicherlich das aus für den HXM gewesen hätten alle Schläge getroffen). Im Laufe des Kampfes schaffen es Thrommel und Sol Larhyn zu flanken woraufhin dieser äußerst schwer verwundet wird (Thrommel: 3 Angriffe + sneak attack 2d6 + smite good + power attack + divine might + unholy greatsword +1; Sol: 4 Angriffe + sneak attack 2d5 + flamming short sword +1) Der Kleriker hat aber ziemlich großes Glück und nur ein Bruchteil aller Angriffe treffen.
Outplay wird gerübelt wie man Sol unschädlich machen kann für die Dauer des Kampfes und schließlich entschließt man sich ihn mit Baleful Polymorph zu verwandeln, damit er keinen Schaden anrichten kann. Und es gelingt sogar, Illidan durchbricht die SR des Drow und dieser versaut sowohl Fort- als auch Will-save und verwandelt sich in eine Schildkröte, die sich in eine Ecke des Raumes verkriecht und dort ängstlich verweilt bis der Kampf zu Ende ist :D.

Nach einigen weiteren Runden harten Kampfes (evards black tentacles, magic missiles, righteous might, lightening bolts usw.) muss der Vampir schließlich dann doch klein beigeben und flieht zu seinem Sarg. Die Helden hinterher, pflöcken und Köpfen (nach erfolgreichem KN(religion) Wurf) den Untoten und schenken ihm endlich Frieden.

Nach gewohnter Plünderung (die Helden finden noch einige Schmuckgegenstände des Vampires die auf sein ehemaliges Leben hin weisen) geht’s zurück nach Hochmond und dann nach Suzail und zum Einkaufen.
Ach ja: Sol, wieder befreit von der Kontrolle des Vampirs wird natürlich noch zurückverwandelt. :D
 

Turin

  • Mitglied
Del's Story Hour - Rtttoee
« Antwort #74 am: 26. Februar 2004, 13:06:32 »
 Hehe, liest sich lustig wie immer *g

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