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Autor Thema: Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE  (Gelesen 19703 mal)

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Nagakeng

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Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #15 am: 02. Mai 2005, 15:31:33 »
 Zwei Prüfungen hab ich schon hinter mir. :)
Und bis zum Freitag Mathe-LK-Abi ist noch eine Menge Zeit.
Da vertreib ich mir doch ein bisserl die Zeit und mach hier weiter - und zwar damit:
 

Nagakeng

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Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #16 am: 02. Mai 2005, 15:37:49 »
 Vorstellung

(12)
Ungeachtet der Tatsache, dass ich erst seit einigen Tagen mit dieser Gruppe reise, habe ich die bis dato wichtige Aufgabe übernommen, diese Aufzeichnungen über die Reinigung des ehemaligen Tempels weiterzuführen, während ich mich hier in Bet Regor befinde. Ich war mit der Absicht nach Bah gekommen die umliegenden Gebiete von allem Bösen zu reinigen und das Wort Gottes diesen unseligen Geschöpfen näher zu bringen, ich, Seran Mirissan, stolzer Priester Devamaeriels.
 
Wie der letzten Niederschrift zu entnehmen ist, sind wir bis zur Kathedrale vorgedrungen und haben unser Lager ein Stück entfernt in Wald aufgeschlagen.
Tragischerweise  war Mordrag von den schrecklichen Ausgeburten des Bösen, denen wir auf dem Weg durch Puka begegnet waren, noch so sehr mitgenommen, dass er sich sofort niederlegte,
Kella ihn nicht zu Gesicht bekam, und er auch den gesamten nächsten Tag nicht zu gebrauchen war.

Unliebsamer Lauschangriff
 
Noch am Abend gingen wir einem Geräusch nach, das durch das verräterische Gestrüpp die Gegenwart unerwünschter Gäste verriet.
Es handelte sich dabei lediglich um zwei Krieger und einen hinterhältigen weiblichen Grottenschrat.

Nachdem wir zwei von ihnen erledigt hatten, war der dritte bereit uns
mitzuteilen, dass er „eigentlich überhaupt nichts von uns wollte.“
Wir ließen den Gauner, der hier wohl nur in der Gegend sein Glück versuchte, am Leben.
 
Verstärkung

Am nächsten Morgen wurden wir auf unserem Marsch zu der unheiligen Stätte von schlechten Wetter beleitet und trafen bei Erkundungsgängen auf einen zwielichtigen Halbling namens Edgho, der bereit war uns auf unserer heiligen Mission zu unterstützen.
Wenigsten war er Manns genug zuzugeben, dass ihn lediglich das Geld interessierte (allerdings war mir schon zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich in der Lage sein würde ihn von seiner hässlichen Gier abzubringen und ihm den wahren Pfad des ewig Schimmernden näher zu bringen).
Wegen der Unfähigkeit unserer Späher nähere Informationen zu beschaffen (was teils an den schlechten Lichtverhältnissen, teils an der mehr als kindlichen Sturheit Goemons lag- wer das wahre Licht des Ewigwährenden noch nicht erblickt hat, wird leicht auf den dunklen Pfade der Furcht getrieben) gingen wir direkt zu einem Frontalangriff über.

Attacke!
 
Der Eingangsbereich war wie verlassen und so betraten wir vorsichtig das Gebäude und drangen weiter vor; erst nach einiger Zeit wurden wir plötzlich von einem gewaltigen Spinnennetz festgehalten, welches durch faule, verabscheuungswürdige Magie von einem unsichtbaren Gegner heraufbeschworen worden war und uns an unserer Begegnung hindern sollte.
Wie nicht anders zu erwarten gelang es uns aufgrund der Gunst Devamaeriels, die uns wegen meiner Anwesenheit sicher war, den klebrigen Fäden zu entkommen und uns auf die herannahende Gegnerfront vorzubereiten.
 
 Es waren viele, doch lange nicht genug!
Goemon, der aufgrund seiner Größe und seines Geschicks ohnehin kaum Probleme hatte, sich durch dir Netze zu bewegen (denn es folgten mehr, so dass insgesamt beinahe die gesamte Breite des Tempels versponnen war), war bereit mir seinen magischen Umhang zu überlassen, so dass die Macht Gottes ungehindert durch mich fließen konnte und wir unsere Gegner in kürzester Zeit zerschmettern konnten.
Nur Il, der aufgrund seiner Berufswahl nicht wie die anderen von der Gunst profitierte (schließlich widmete er sich den dunklen Künsten des Arkanen, die schon so viele in die Klauen der bösen Mächte getrieben hatten), war beinahe den gesamten Kampf über unfähig einzugreifen und konnte dann erst zum Schluss den Fliehenden in den Rücken schießen.

Edgho und Goemon schlichen behände durch die Fäden und schalteten einen der Goblinoiden nach dem anderen aus, während Caryiel sich alleine gegen eine wahre Übermacht wehrte.

Ich war durch die göttliche Energie, die ich mit meinem Körper und meinen Waffen kanalisierte, dazu in der Lage, wie der Avatar des Mondes selbst unter den Gegnern zu wüten, und beinahe im Sekundentakt fielen sie meinen Pfeilen zum Opfer.

Es gab niemanden der eine ernsthafte Bedrohung darstellte - selbst die schreckliche affenartige Bestie und den magisch verstärkten Anführer der Hobgoblins habe ich teils im Alleingang, teils durch einen  finalen Messerstich einer meiner Mitstreiter ausgeschaltet.


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Beute und Umgebung

Der gegnerische Schamane war geflohen und ansonsten nur noch einer der Gegner am Leben (den wir barmherziger Weise laufen ließen) als wir uns daran machten das Gebäude zu durchsuchen:

Wir konnten einige Wertgegenstände, eine Hand voll magischen Waffen und Rüstungen und ein paar Tränke mitnehmen.

Eine düstere Stätte der Verehrung mit viel verschiedenem Gestein, Mustern, Formen und wirren Farben verziert.

Im Empfangshalle, säumten rötlich-braune, quadratische Steinplatten den Boden, durch die getönten Fenster schien dämmerndes Licht, abstoßende Farben auf das Gestein werfend. Die Wände verputzt und bemalt mit Szenen, passend zu diesem verachtungswürdigen Ort – Folter, Mord, Sklaverei, Raubzüge und viel weitere, unbeschreibliche Gräueltaten. Uns schien die Überzeugung von – vernarrten, vom guten Wege
Abgekommenen - Anhängern dieser Taten offensichtlich: Das Böse sei dem Guten überlegen. Da irrten sie sich wohl, wir hatten gerade erst den gottgewollten Beweis erbracht.
Während es durch die aufgebrochenen Eingangsflügel regnete, sahen wir uns weiter um. Weiter innerhalb, waren die Kacheln grün, überall stützten hautfarbenen Säulen, durchzogen von scheinbar warmblütigen Adern, die  lastende gewölbte Decke. Die Hallenbogen zeigten Relief, hauptsächlich Menschen, sowohl Frauen als auch Männer, die niederträchtigste Handlungen vollbrachten.

Im zentralgelegenen Altarbereich weiße Säulen, mit hässlich roten Venen durchzogen. Ein in weißlich-violetter ovaler Altarblock in der Mitte. Eine humanoid – geformte Vertiefung darin, dunkler gefärbt als der Rest, ließ uns Schreckliches vermuten.
Devamaeriel, sei den Opfern eine gnädige Orientierung in der nun allumfassenden Nacht!  

Nur zwanzig Fuß weiter nördlich davon lag eine runde, mit Marmor umkreiste Grube, die anscheinend als Entsorgungseinrichtung für zerbrochene Kristallgefäße, Haufen an Exkrementen und Schutt diente.    

Ein Seitenaltar besaß Sandsteinsäulen, bepflastert mit roten Schifferplatten. Ein Stumpf eines Granitmonolithen, einst wohl ein Altar, war alles, was außer den Hobgoblingegenständen überdauert hatte.
Im anderen Seitenflügel der Kirche gab es tiefgrüne Stützen mit blutroten Streifen, die Bodenplatten moosig grün.
Eine zweistufige Podiumsplattform, die untere grünlich-schwarz, die obere etwas grüner, und Vorräte der ehemaligen Bewohner waren das einzig interessante. Eine Vertiefung auf der oberen Stufe, gefüllt mit schwarzer Flüssigkeit, schaumbedeckt ließen wir in Frieden.

Es gab noch einige weitere Räumlichkeiten –verqualmt durch Weihrauch und Blutspritzer bekleckst oder ausgestattet mit einem verdrecktem Himmelbett.
Doch alle Einzelheiten bin ich nicht gewillt hier aufzuzählen.
Auch ist mir mit meinem allzu klarem uns scharfem Verstand unklar, wofür das alles so verwirrend angelegt ist. Devamaeriel wird mir ein Licht sein in dieser dunklen Undurchdringlichkeit!

Insgesamt führten drei steinerne Treppen hinab, doch alle waren sie durch Gesteinbrocken völlig versperrt.
Wir machten uns erst gar nicht die schweißtreibende Mühe herauszufinden, wie weit die Gänge eingestürtzt waren.


Der Hüter des Throns

Interessant war die Inschrift auf dem Thron, verziert mit boshaft grinsenden Fratzen und Schädeln, stehend auf einer Plattform in braun, grün, blau und weißem Mosaikmuster gehalten, in der nördlichen Alkoven der Kathedrale:
 
„Die Macht des elementaren Todes bringt die Sterblichen nur hinunter, aber erweckt die Macht des Namenlosen etwas mehr.“
 
Hier wurden wir von einem seltsamen, scheibenartigen Wesen angegriffen, als sich einer von uns auf den Stuhl setzte und einen mit bloßem Auge nicht erkennbaren Schalter betätigte.

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Es war aus einem Fenster herausgesprungen, wir konnten es zuerst nicht erkennen und direkt vor dem Thron gelandet, wobei ein leicht glasknirschendes Geräusch durch die Hallen und Flügel schalte.
 
Es war gegen unsere Waffen immun und auch Ils Spinnennetz war kein Hindernis ( es bahnte sich mit seinen Rasiermesser scharfen, kantigen und schneidenden  Händen den Weg), so dass wir einen taktischen Rückzug für das sinnvollste hielten, woraufhin es wieder im Netz verschwand.

Hilfsbereitschaft, Versäumnis und Rückkehr
 
Ferner war es uns noch möglich einen Mann namens Tiaden zu befreien, der seiner Aussage nach schon seit vielen Monaten von diesem verabscheuungswürdigen Stamm festgehalten wurde.

Wir brachten ihn  zurück nach Bah, wo er die nächste Zeit verbringen möchte – möge der ewige Glanz des Mondes seinen weiteren Weg beleuchten und ihn auf sichere Pfade führen.

Auf unserer Reise hatten wir aus dem Nebel eine Gestalt kommen sehen, als sie uns jedoch bemerkte, machte sie schleunigst kehrt und rannte davon.
Erst später fiel uns auf, dass sie ja in ockerfarbene Roben gekleidet war.
Vielleicht wäre es besser gewesen, sie zu verfolgen und zur Rede zu stellen.
 
Anschließend machten wir uns auf nach Bet Regor, um unsere Vorräte aufzufrischen und unseren weiteren Weg zu planen.
 
PS: Mit meiner Aufgabe, die Gruppe auf den Weg des Glaubens zu führen, bin ich ein gutes Stück weitergekommen: Edgho sah beschämt ein, dass seine Geldgier nicht das Ziel sein kann und überließ mir als Zeichen seiner Reue seinen Anteil der Beute.

Sheijtan

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #17 am: 02. Mai 2005, 15:46:50 »
 
Zitat
Aber sie haben es geschafft, ohne Toten   :lol:

Mich hats auch gewundert  ;)
Aber mein armer Waldläufer musste ganz schön einstecken, allein gegen den Typen.

 
"Es liegt im Begriffe des Menschen, daß sein letztes Ziel unerreichbar, sein Weg zu demselben unendlich sein muß"<br>J.G. Fichte

Nagakeng

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Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #18 am: 04. Mai 2005, 12:12:44 »
 Ohne Schulpflicht hat man im Moment einfach zu viel Zeit.
Darum gehts auch gleich weiter:

Rückblickender Beginn

(13)
Jetzt, wo ich, Edgho, an der Reihe bin zu schreiben, denke ich nur an Serans Worte:

„Ich habe hier noch etwas zu erledigen, ich komme nach.“

Zwischen zwei Versteinerten wirken diese Worte wie Hoffnung. Vielleicht kommt er ja gleich um die Ecke und sagt:

„Kein Problem, ich hole sie ja gleich zurück.“

Räuber aus der Luft und Fussmarsch

Wir verließen Bet Regor, nachdem wir uns reichlich kaufmännisch und feilscherisch betätigt hatten, an einem leicht bewölkten Tag und dank unseres Gefährts können wir uns schneller als üblich Richtung Bah bewegen.

Doch wie so typisch für Reisen mit Planwägen erzeugte unsere Bedeckung wohl großes Interesse in den Köpfen von Greifen.

Sie griffen uns überraschend an, einer zerfetzte in vollem Sturzflug eines unserer zwei Maultiere, dass sich kurz darauf im hinteren Wagenrad verhedderte (auch der Greif wurde vom Wagen überrollt, doch war noch lange nicht zum Aufgeben bereit), ein anderer zerriss die Plane und ein dritter verfolgte uns an der Seite, der Il attackierte und fast ins Elysium beförderte.

Doch dieser hatte nicht mit Goemon und Mordrag gerechnet und wurde schnell ausgeschaltet. Wir hatten schon das schwarze vor den Augen gesehen, doch Gott sei es gedankt, kam Caryiel auf die durch und durch geistreiche Idee, die Zügel des panischen Tieres loszulassen und sich nach hinten in den Kampf zu schwingen. Der Wagen kam daraufhin vom Weg ab und zerschellte an einem Baum und alle, bis auf Goemon, der eine Gabe besitzen muss Unheil von sich abzuwenden, wurden schwer verletzt, entweder gegen einen Baum geschleudert oder unter dem Gefährt begraben.

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Noch einen Greif konnten wir zur Strecke bringen, der andere floh zuletzt, als er alleine der vermeintlichen Beute gegenüberstand.

Zu Fuß erreichten wir Bah und trafen auch den Pelzsammler, der nur im Tagebuch erwähnt ist, und erneut Richtung Grabenburg zog, um sich etwas zu verdienen.

Beginn der Nachforschungen im Norden

Es ist schon relativ spät und wir beschließen zu nächtigen.
Nach einer Unterredung mit Yether beschließen wir nach Norden zu ziehen, da es Indizien für einen weiteren Ansiedlungsort für den Kult gibt, welche auch in diesem Buch aufgeführt sind: Ein Kultist hatte einen Ort, der unser Interesse weckte, in seinen unordentlichen Notizen erwähnt.

Getrieben war ich von der Neugier auf das Ungewisse und die pure Gier nach Reichtümern, auch wenn Seran das Ganze gerne etwas anders betrachtete, mit seiner göttlichen Verschleierungsbrille, die ihm die Wahrheit der Welt verbarg. Aber was solls.

Caryiel beschreibt uns die Gegend: Im Osten die Graupenkette, westlichster Punkt der Byth Berge, im Westen die Toqualhügel.

Vonidu und der erloschene Vulkan

In dem Nest, in das wir wenig später gelangen, Vonidu, ein wirklich schäbiges und dreckiges Dorf mit schlammigen Strassen und nichts besonderem daran, quartieren wir uns in der „Grauen Hütte“ ein und werden beinahe in eine Schlägerei verwickelt.

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Wir bringen in Erfahrung, dass sich in der Nähe, östlich von hier ein geheimer, unauffälliger Kult befindet, genauer in einem ehemaligen Vulkan, dessen Kuppe bei einem Ausbruch abgesprengt worden war und deren Diener hier alle paar Wochen Waren einkaufen.

Außerdem bemerkten wir auffällig viele Orks und Halb-Orks unter den Bewohnern.

Dies hat den Grund, dass im Norden ein paar Meilen von hier ein Orklager sitzt, mit dem Vonidu friedlich Handel treibt.
Weiterhin angeheizt von unseren persönlichen Trieben brechen wir auf, um uns den inaktiven, schlummernden Berg näher anzusehen.

Mount Stalagos

Wir wandern auf einem vegetationsreichen Pfad, ein Mischwald (es beginnt gerade wieder etwas wärmer zu werden) durch ein Tal, gelangen dann in eine Region mit flacherem Gestrüpp, überwinden einen Serpentinenweg mitten in einer Art Geröllabhang und finden uns schließlich auf einem Plateau wieder und haben gesehen, dass wir hier an besagtem Ort angelangt waren.

Es ist eine Einbuchtung in den Fels, Schädel sind neben einem großen Holztor aufgespießt und Schießscharten sind in den seitlichen Stein gearbeitet.
Es erweckte in uns den Eindruck, als ob Besucher nicht willkommen wären.

Goemon und ich entscheiden uns, die Gegend hinter dem Tor unsichtbar zu erkunden.
Gleich auf dem Boden hinter der Tür sind vier Symbole eingearbeitet:

Ein braunes Dreieck, ein silberner Kreis, ein grün-bläuliches Quadrat und ein blutroter Diamant.

Die Wände sind mit allen möglichen widerlichen Abbildungen „verschönert“.

Es gelingt uns sogar zwei Schlösser lautlos zu verriegeln, hinter denen sich Kultanhänger, sprich potentielle Widersacher aufhalten.
 
Aus mir unerfindlichen Gründen zieht die sonst nicht so zart besaitete Gruppe jedoch den Schwanz ein und ich bemühe mich darum, den vieren den Gedanken nahe zuführen, den Überraschungsmoment zu nützen und die immerbestehende Gefahr auszulöschen.

Doch ich beuge mich der Mehrheit, denn lebensmüde bin ich nun auch
nicht alleine fortzufahren, und wir kehren um.

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Sammeln von Informationen
 
Wieder in Bah, wollen wir mehr über diese Stelle erfahren und schaffen das auch durch ein Gespräch mit der hiesigen Magierin Tymerian, die im einzig
besonderen Gebäude Vonidus, einem recht schiefem Turm, lebt.

Unser entdeckter Zugang, ist der einzige ihr bekannte, zweitens sei der Vulkan bereits zweimal vor tausenden von Jahren ausgebrochen und habe so mehr oder weniger zwei Ringe erhalten:
Äußerer Rand-Wasser-Innerer Rand-Wasser.

Sie warnt uns davor den Luftweg zu nutzen, da sie selbst schon eine böse, traurige Erfahrung gemacht hatte.
Bei so einem Versuch den Inneren Ring zu erforschen habe sie es mit Blitze schießenden Türmen, aus dem reinen Fels gehauen, zu tun bekommen.
Sie konnte entkommen, ihre Gefährten hatten Pech.

Wir lassen uns Roben anfertigen, eine ockerfarbene, weitere schwarze und hängen uns die bereits eingesackten Symbole um den Hals.

Gut gelogen, Caryiel

So verkleidet gelangen wir mit etwas Verzögerung, verursacht durch sechs herumstreifende Orks, wieder am Tor an, klopfen und riskieren einen wahrlich gefährlichen Bluff.

Das Tor wird von einem Oger, kahlrasiert mit Brille, geöffnet. Er lässt uns keinen Spielraum und führt uns durch einen Gang, direkt in eine Speisehalle.
Dort lag auf dem Boden diese scheußliche, riesige Bestie, angekettet und knurrte uns grimmig an.

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Caryiel, der die ockerfarbene Robe trug,
wurde zum Kommandanten, einem hochgewachsenen Halb-Elf geleitet in eine kleine Nebenkammer, die Tür wurde geschlossen.

Die Wahrscheinlichkeit jetzt aufzufliegen war enorm, wir überlegten, da die Unterredung ziemlich lange dauerte und uns verdächtig erschien, den doofen Oger niederzustrecken, doch die Anwesenheit des Ungetüms an der Kette hielt uns zurück, und da kam auch schon unser „Anführer“ wieder heraus.

Er hatte seine Rolle offensichtlich gut gespielt und wir durften somit passieren.
Wir bekamen sogar eine Eskorte, bestehend aus dem Oger, Menschen und Gnollen an die Seite gestellt, die uns bis zu den Grenzen ihres Gebiet begleiteten.

Am einen Gangende hinderten uns Echsenwesen weiterzugehen, und so bat uns der Oger doch den anderen Weg in entgegengesetzter Richtung zu nehmen.

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In den Minen

Und schon schloss sich die Tür hinter uns und wir standen in einem dunklen, muffigen Raum.
Die Fackel entzündet, konnten wir Erzbehälter, Schaufeln und Pickel entdecken und sahen, dass wir hier in einer Mine sein mussten.

Wir entdeckten Erzzerkleinerungsmaschinen, noch mehr Behälter und einen riesigen Blasebalg. Hier vernichteten wir – vorbeugend - auch eine monströse Spinne und fanden ein wurmzerfressenes Buch auf Zwergisch.

Stein, wohin das Auge reicht

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Uns stand nur ein Weg offen und so bestiegen wir eine Erzlore, mit der wir auf den Gleisen entlang rollen konnten.
Nur wenige Fuß gefahren stießen wir auf einen Seitenstollen, indem zwei Statuen waren, die eine lag zum Teil zerbrochen, die andere stand, ein Gnoll mit einem entsetztem Ausdruck im Gesicht.
Hier hätten wir schon merken müssen, dass etwas nicht stimmte, doch es wurde Caryiels und Mordrags Verhängnis.
Sie blickten wenig später einem Basilisk, den wir kreuzten zu tief in seine Äuglein; sie erstarrten fast gleichzeitig zu Stein.
wir anderen hatten dann die Augen halb abgewandt oder geschlossen und rangen das Monster glücklicherweise nieder, was auch schon das Ende meines Berichts ist.
Jetzt gilt es einen Weg zu finden, die beiden Unglücklichen zurückzuholen.



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Sheijtan

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Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #19 am: 04. Mai 2005, 13:11:11 »
 
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"Es liegt im Begriffe des Menschen, daß sein letztes Ziel unerreichbar, sein Weg zu demselben unendlich sein muß"<br>J.G. Fichte

Gawain

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Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #20 am: 04. Mai 2005, 17:49:19 »
 @Sheijtan

Deinem Smile nach hast du nicht vergessen, wer die Zügel los ließ...  
 :maul:

Schnell Nagakeng, mehr...  :lol:  
" Wahrlich, auch den Größten fand ich - allzu menschlich!"

Sheijtan

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #21 am: 05. Mai 2005, 09:22:15 »
 Nein, ich weiß noch, dass ich vorne saß und gelenkt habe - am Anfang  :rolleyes:  
"Es liegt im Begriffe des Menschen, daß sein letztes Ziel unerreichbar, sein Weg zu demselben unendlich sein muß"<br>J.G. Fichte

Nagakeng

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #22 am: 08. Mai 2005, 16:53:09 »
 Hilfe für die Statuen und Information aus dem Zwergenrelikt


(14)
So marschierten die Auserkorenen unserer Gruppe wieder mutig und verkleidet an den Wachen vorbei durch den Hauptausgang, und nach Vonidu.
Freundlicherweise stellte uns Rerrid im Gegenzug, dass wir ihm ab und an Bericht über unsere Fortschritte erstatten, die magischen Schriftrollen, die unsere glücklosen Kameraden aus ihrer misslichen Lage befreien sollten, zur Verfügung.
Oder sollte ich eher törichte Kameraden sagen, denn deren ungeschickte Vorgehensweise wird sie noch mal ins Grab befördern. (Goblinisch: Dazu später mehr).
Als Freund der Schatten vertrete ich die Überzeugung, dass eine mörderisch große Waffe eher Ausdruck seelischer Impotenz ist, als körperlicher Macht.
In der Zwischenzeit, in der unseren „Frontmännern“ ihre Hilfe in Form von Seran –der Schimmernde schütze ihn (Goblinisch: Narr)- geleistet wurde, las sich Edgho das auf zwergisch geschriebene, würmerzerfressene Buch genauer durch. Wichtiges in Zusammenfassung:

-         Zwerge leisteten hier Abbauarbeiten
-         (z.T. wertvolle) Mineralien traten durch die Ausbrüche des  
          Vulkans Mount Stalagos hervor
-         Die Zwerge wurden aber von bösen Priestern, den
          Schicksalsschläfern (oder  
          Verdamnisträumern, wie sie diese auch nannten) ausgeraubt  
          und getötet. Nur wenige konnten entkommen.

Zur selben Zeit kehrten wir dann auch in die Zwergenminen zurück, wobei die Steinstatuen wieder fleischlich wurden.

Einblick ins ehemalige Reich der Zwerge

Wir entschlossen uns dann, dieses Minensystem genauer unter die Lupe zu nehmen.

Edgho und ich, getrieben von Geld- und Neugier, der stillschweigende Zwerg mit dem leicht vergesslichen Namen (selbst er fühlt sich auf diesen oft nicht angesprochen) getrieben von einem Streben irgendwann mal irgendetwas großes Böses (zitiere) „platt zu machen“.
Die „bessere“ Hälfte unserer Gruppe schien nur ihren viel zu hoch geratenen Nasen nach zu gehen.

Die gleichzeitige Anwesenheit von übermäßigem Elan und dem Bestreben jede Seitenhöhle des Schienentunnels zu erforschen, führte dazu, dass wir in unseren Loren an jeder Seitengasse vorbeifuhren und dann zu jenen zurückgehen mussten. Der Zwerg gab an, dass er diese schon trotz der vollständigen Dunkelheit in über einhundert Fuß Entfernung erkennen könne, schwieg dann aber wieder tapfer.

So wiederholte sich die ganze Prozedur noch ein paar Mal, bis Edgho und mir die Idee kam den Rest der Gemeinschaft ein wenig wachzurütteln. Wir liefen schließlich nach der unerfolgreichen Erkundung eines Seitengangs panisch und lauthals schreiend zu den anderen zurück mit der Behauptung auf einen Drachen gestoßen zu sein.

Alle fielen darauf rein und trieben daraufhin die Lore an, um Reißaus zu nehmen.
Bis auf den Zwerg, der dem Drachen wohl lieber einen großen bösen Zehen „platt gemacht“ hätte.

Nachdem etwas Zeit vergangen war, die Edgho und ich dafür nutzten, uns an den erschreckten Gesichtern der anderen zu weiden, ließen wir den Schwindel auffliegen, indem wir uns lachend auf dem Lorenboden kullerten.

Erstes Treffen auf Bewohner

Die Fahrt ging daraufhin ruhiger weiter, irgendwelche Seitengänge wurden ignoriert. Dann verbreitete sich der Tunnel zu einer Höhle. Über uns lag auch eine Schiene, durch Holzverstrebungen gestützt und über Leitern hätte man auf die obere Ebene gelangen können, doch wir kümmerten uns nicht weiter darum und führten unseren Weg fort.
In der folgenden Höhle, in der die Schiene verrostet auseinanderbrach, lagen noch wenige weitere Karren gleichsam sehr verrostet.
Hier trafen wir auf die hier abgebildeten Zeitgenossen, welche uns nach kurzem Palaver nicht hilfsbereit gegenüberstanden.

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Scheinbar war die Furcht vor dem zweiköpfigen Riesen wesentlich geringer als vor dem gerade mal menschengroßen Biest, welches noch dazu keine gefährlichen Pranken, Klauen oder Zähne aufwies, was den immer gescheiten Il dazu trieb, dieses zuerst in Gewebe einzuspinnen.

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Ich wartete erst mal ab. Alle anderen stürzten sich heldenhaft auf den Riesen, auch der Zwerg, der mit dem Wunschstreben eins auf die Fresse zu kriegen, hellwach und gleichzeitig einseitig denkend aus der Lore plumpste.
Er rappelte sich aber wieder auf und stieß sein Zweihandschwert von doppelter Größe in des Riesen Unterleib.
Diese Schadenskraft konnte Edgho mit zwei ein Fuß kleinen Schwertern leicht übertrumpfen.



Der Riese war sogleich erledigt, ich kümmerte  mich noch um das völlig handzahme Monster, indem ich mich kurzerhand durch Ils kümmerliche Spinnweben schlängelte.

Unnütze Kletterei

Wir durchsuchten noch die Umgebung und stießen auf Wasser, das sich in einer Art unterirdischem See sammelte.
Caryiel befand es uns als ungiftig und rein.
Nachdem wir alle unseren Durst gelöscht und gestillten, fanden wir drei Leichen auf
dem Grund des Wasserspeichers, da Edgho aus Neugier hinuntertauchte.
 
Auf den Schock und auf die Gefahr einer Flüssigkeitsvergiftung hin, trank ich erst mal einen Schluck von meinem billigen Fusel.
Edgho fischte die Leichen heraus und wir betrachteten sie genauer:

-         es waren zwei Menschen und ein Zwerg
-         der Zwerg trug Rüstung, die anderen Roben
-         Anzeichen, wie eine Weihrauchkanne, deuteten darauf hin, dass  
          die Menschen Teil eines Rituals waren

Außerdem befand sich an der gegenüberliegenden Seite eine Steilwand die wir unbedingt erklimmen wollten, da hochgelegen ein Spalt zu erkennen war.
Doch die Mühe war vergebens. Wir fanden nichts, und hatten auf umständlichste Weise die Anhöhe genommen.

Ende der Lorenreise

Die Fahrt ging daraufhin weiter und endete fast in einer Katastrophe.

Während wir die Lore auf ein angemessenes Tempo beschleunigten, sollte der Zwerg uns warnen, falls Gefahr von vorne drohte.
Dieser döste allerdings vor sich hin und erzählte uns nach einer Weile mit schier leiser Stimme, dass die Schienen endeten und ein unterirdischer Tümpel direkt vor uns lag.
Unsere blitzschnelle Reaktion und noch vielmehr unser Glück bewahrte uns vor Schlimmerem.

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Den Vorgang exzessiven Bremsens nutzte ein ekliges Schleimmonster seine Attacke vorzubereiten, um uns zu verspeisen.

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Der Zwerg zog, wie von Bienen gestochen instinktiv seinen schweren Flegel vom Ausmaß seines dreifachen Gehirnvolumens, statt wie üblich seinen treuen Zweihänder, um dem Vieh eins überzubraten. Dieser Vorfall spontanen Waffenwechsels bleibt mir bis heute ein Rätsel.

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Als jedoch Serans scharfe Schüsse diesmal nur dazuführten den Schleimpudding zu teilen, worauf zwei von den Dingern uns gegenüberstanden, hatte sich mir das Ganze ein bisschen mehr offenbart.
Dieses Phänomen brachte Il dazu seinen mächtigsten Zauber, einen glühenden Feuerball,  in das wohl eher unterentwickelte, da nichtintelligente Monster zu zischen.
Dies bestätigte meine These, das Il den falschen Zauber am falschen Ort zur falschen Zeit loslässt.
Er sollte lieber mal sein vor Intelligenz fast platzendes Gehirn benutzen, statt das ganze Kampfgeschehen über in seinem Zauberbuch zu blättern.
 
                                                         Goemon

 
P.S. Meine Suche nach einem treffenden Namen für meine Gruppe dürfte hiermit beendet sein, denn ich halte „Die Blindgänger“ für sehr geeignet.
P.P.S. So fällt mir doch gerade auf, dass ich den spannendsten Teil der Erzählung ja nun beinahe vergessen hätte:
Wir zogen daraufhin noch weiter, an dem fast stehenden, dunklen unterirdischen Gewässer entlang, auf der Suche nach Erkenntnissen jeglicher Art, wobei wir nicht weit entfernt in eine sehr große Höhle kamen, in die eine weitere Lorenbahn führte und auf einem Holzpodest endete.
Wahrscheinlich eine Apparatur des Erzbergbaus der hier stattgefunden hatte.

Während die einen eine Leiter auf die Plattform hinaufkletterten, von Neugier geleitet, warteten die anderen geduldig am Boden neben dem Gesteinsfließband.

Wir vernahmen ein leises, aber sehr böses Lachen aus der Dunkelheit und sogleich flog knapp über dem Boden ein giftgrüner Drache auf uns zu und hüllte die Gruppe in eine ätzende Gaswolke aus seinem Rachen.
Nur sehr langsam wurden wir Herr der Lage, während der Drache meist fliegend seine Runden drehte um uns hier, mal dort zu attackieren.
Als er, bereits mehr oder minder verletzt, bemerkte, dass wir uns nun formiert hatten, trat er die Flucht... nein, besser den taktischen Rückzug an, wie wir bald am eigenen Leib erfahren mussten.

Nagakeng

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #23 am: 11. Mai 2005, 16:59:35 »
 In der Höhle des Drachen

(15)
Nun da die Bestie tot auf dem Vorsprung liegt, finde ich, Il Öndöndrili endlich die nötige Zeit das Vergangene niederzuschreiben.
 
Nachdem der grüne Drache vor uns in die Dunkelheit verschwunden war, beschlossen wir, ihm zu folgen und den Rest zugeben.
Zusammen gingen wir an den Holzverstrebungen der erhöht gelegenen Schienen entlang und leuchteten mit unseren Fackeln die Gegend aus.
Wir betraten einen Raum mit einer sehr unebenen Decke, einer Dekoration aus funkelnden Steinen an der Rückseite und einer Art Schlafstelle.

Offenes Gefecht

Der Drache, versteckt kopfüber an der Decke hängend überraschte uns erneut und schaffte es mit seiner giftigen Odemwaffe den Großteil der Gruppe zu belegen.
Ich verlor das Bewusstsein, ein Zauberspruch Serans holte mich jedoch wieder unter die Lebenden.
Noch ziemlich angeschlagen, stand ich auf und machte lieber einige Schritte nach hinten, meine Zauberkräfte waren erschöpft und ich hatte deshalb eigentlich keine Chance mehr irgendetwas auszurichten.
Goemon war verschwunden, doch der hinterlistige und zugleich mutige Halbling tauchte gleich wieder hinter dem Drachen auf und nutzte den Überraschungsmoment, um dem Vieh einige schwere Schläge in ungeschützte Regionen zu jagen.
Mordrag, „taktisch klug und mit großer Weisheit“ bewegte sich in seinem Übermut auf die gegenüberliegende Seite des Drachens, um ihm leichter zusetzen zu können;

Doch er hatte nicht bedacht, dass Seran nun nicht mehr, ohne sein eigenes Leben zu riskieren, zu ihm kommen konnte zur heilenden Unterstützung; er selbst hatte nämlich gerade erst einen schweren Hieb einstecken müssen und zog sich kurzzeitig aus dem Geschehen zurück.

Nun stand Mordrag mit dem Rücken zur Wand ohne Beistand, vor ihm das giftgrüne Muskelpaket.
Caryiel, mutig, wie er war trat dem Drachen daraufhin entgegen und versuchte ihn niederzustrecken.
Doch leider konnte er nichts ausrichten und auch meine letzten Zauber zeigten kaum Wirkung.
Als der Drache dann eine Folge mächtiger Angriffe gegen  Caryiel einsetzte, sank meine Hoffnung vollständig. Er konnte sich dem Biss, den Hinter- und Vorderklauen, sowie den Flügelschlägen nicht erwehren und wurde regelrecht in der Luft zerteilt.

Gerade als ich überlegte zu fliehen, schaffte es Seran mithilfe eines göttlichen Zaubers (ich hoffe er möge seine Ablehnung irgendwann gegenüber dem Arkanen verlieren) den Drachen in die Höhlen des Ettins zu schicken, da jener nun getäuscht meinte, dieser hätte ihn beschimpft.

Beeilung!

Uns blieb nicht viel Zeit für die Durchsuchung der Höhle, bevor das Biest zurück kommen würde.

Erst jetzt viel mir auf, dass Edgho verschwunden war. Er war schon nicht einmal mehr mit in des Drachen Schlafgemach gewesen und wie vom Erdboden verschluckt.

Ich entdeckte einen sehr schmalen Felsspalt, in dem eine kleine magische Pyramide zu schweben schien. Da wir von einer Falle ausgingen, bewegte sich der magisch verkleinerte Goemon durch die Engstelle.

Er meinte, ein paar Edelsteine und eine goldene Schlangenstatuette, die er an einem Seil gefestigt hatte, gefunden zu haben.

Mordrag wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, sie herauszuziehen.

Etwas tollpatschig riss er an dem Seil, weil die Statue der Breite nach nicht hindurchpassen wollte und der Strick berührte die Pyramide, welche sofort auf den Boden stürzte und in tausend Splitterchen zerbrach.

Sogleich erschien ein vierarmiger Gorilla neben ihm, der ihm mit seinen kräftigen
Klauen den Brustkorb öffnete.

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Als wir anderen das sahen, schulterten wir unsere Beine und liefen, was das Zeug hielt.
Der Affe verfolgte uns noch, löste sich aber, als er uns fast eingeholt hatte, auf. Puh!

Ruhe und Forschung

Nach diesem Schock verließen Goemon, Seran und ich den Tempel und machten uns auf den Weg nach Bet Regor um uns neue Vorräte zu besorgen und uns damit einzudecken und den Verlust der Kameraden zu verdauen.

Dort identifizierte ich auch das gefundene Weihrauchgefäß.
Es war schwierig etwas darüber in Erfahrung zu bringen.
Wenn man eine bestimmte Sorte Weichrauch darin entzündete,
hätte es eine besondere Wirkung, die ich aber nicht genauer entschlüsseln
konnte.

Inzwischen war es so warm geworden, dass die Pflanzen bereits ihre Blüten
öffneten, nun ja der Weg nach Bet Regor und zurück, braucht eben doch
jedes Mal auch seine Zeit.

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Neue Mitstreiter

Zurück in Vonidu gliederten wir uns drei neue Weggefährten ein, Mitstreiter für eine gemeinsame Sache:

Wizzy, ein geschickter weiblicher Halbling, der sowohl im Schleichen wie auch
im Umgang mit der arkanen Kunst sehr begabt war. Ich hoffe, dass sie keine
allzu große Konkurrenz darstellt. Manchmal wünschte ich mir sie würde nicht so obszön reden, wie sie es manchmal gepflegt zu tun, denn dann kommt mir, gelinde ausgedrückt, beinahe meine Grauelfgalle hoch.

Karan, ein sehr eingebildeter Halb-Orkkrieger in massiger Rüstung.

Und zu guter Letzt, Cirian, ein Wildelfhexer von dem ich nicht weiß, in welche Schublade ich ihn stecken soll, da er sich wohl eher mit der dunklen Seite der Magie angefreundet hat.

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Unermüdlicher Eifer

Zusammen mit den drei neuen beschritten wir wieder den Tempel.

Nach ein paar kleinen Schwierigkeiten, durch Fehlen der Kultsymbole – eine Gnollwache hatte uns misstrauisch gestoppt - gelangten wir trotzdem wieder, ohne zu physische Gewalt, in den Raum mit dem Holzgerüst und der doppelten Ebene.

Der Drache stellte uns einen Hinterhalt. Es war zum Haare ausreißen, wir hatten einfach vergessen, dass er noch lebte und ganz sicher nicht dumm agieren würde.

Er lag auf einem Vorsprung über dem Eingang und spie seinen Gaswolke auf uns.

Wizzy löste sich in Luft auf, sie hatte unbemerkt ein Duplikat mit uns mitlaufen lassen und tauchte nun aus dem Hintergrund auf.
Es war wieder eine äußerst brenzlige Situation, da Seran den Boden „küsste“ und erst nach einiger Anstrengung unter den Lebenden weilte.
Dagegen benutzte Goemon sofort seinen magischen Beutel um den Drachen dort oben, mit aus Fellkugeln entschlüpfenden Tieren, zu beschäftigen, während Karan nach oben kletterte.
Cirian verfluchte den Drachen und Wizzy setzt dem Drachen mit ihrer Magie zu, während ich Seran versorgte.
Karan, nach einem öligen Ausrutscher –auch das grüne Ungetüm war der arkanen Kunst mächtig- verfiel er in einen Kampfrausch und stürmte wie wild geworden auf den Drachen zu.
Mit einem mächtigen Schlag blies er das Schwert auf den Kopf des Ungetüms nieder, sodass dieser sich nicht davon erholte und verstarb. Ein Schwall aus Drachenblut übergoss Karan und besudelte mein geschmeidiges, hochelfisches und mit Liebe gesticktes Seidengewand, welches mein Antlitz zierte. Der Ork schwang noch einmal sein Schwert und stieß einen urgewaltigen Schrei aus. Zum Glück endete seine Kampfeslust und er erhielt den wohlverdienten Ruhm.

Mögen die Begegnungen weiterhin spannend bleiben, Karan so massiven Schaden austeilen, doch bitte keine hinterlistigen Drachen mehr, vor allem keine Grünen!    

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Sheijtan

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #24 am: 11. Mai 2005, 22:11:15 »
 
Zitat
@Shejitan: Du hattest da doch einen Hexblade ausprobiert, stimmt ?

Jap, und er hat mir auch recht gut gefallen.
Vielleicht kommt, womit ich im Moment allerdings nicht rechne, mal nochmals ein Hexblade, da die Klasse einigermaßen Style hat, m.E. nach.

Zitat
Übrigens: Der meist recht stille und introvertierte Spieler des Karan (ehemaliger des Mordrag), hatte sich nach diesem Hieb tatsächlich auf den Balkon seines Hauses gestellt und wie ein Barbar losgeschrieen! Das war ein Knaller, der uns zum ausgedehnten Lachen verleitete.

Oh ja, das war spaßig... :D  
"Es liegt im Begriffe des Menschen, daß sein letztes Ziel unerreichbar, sein Weg zu demselben unendlich sein muß"<br>J.G. Fichte

Nagakeng

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #25 am: 17. Mai 2005, 16:23:27 »
 Und spassig geht es weiter, mit Wizzys - sagen wir einmal - andersartigem Eintrag. Seht selbst.

Planungen

(16)
Endlich hatten wir den dreckigen Bastard von Drachen besiegt und mit dem Schrei eines Bekloppten befreite sich der wildgewordene Halb-Ork von seinem Gefühlsschwall.
Zu seinem Glück, denn hätte er weiterhin mit seinem Rausch alles um ihn herum geplättet, hätte ich, Wizzy, ihn wohl persönlich umnieten müssen, Spektralhand und Schockgriffstab waren schon vorbereitet.
Schade eigentlich, ich kann diese Orks einfach nicht ausstehen!

Nun stand zur Diskussion, was als nächstes zu tun sei.
Ohne dass ich es bemerkte, machte sich Cirian wohl auf die Gegend zu erkunden, was darin endete, dass er bald darauf von Seran Heilung empfangen musste;
er war durch eine morsche Leiter gebrochen.
Nach dieser Einzelkämpfer-nutzlos-Aktion machten sich die andern, bis auf Goemon und mich, bereit, um zur Höhle des Drachen zurückzukehren. Hatten wohl nur das Gold im Kopf, wie dem Ork unschwer an den Augen anzusehen war, denn sie lechzten förmlich danach...

Hilfsersuche

Nach ungefähr einer Stunde kamen sie wieder, zugegeben erfolglos, und baten uns um Hilfe, da sie allesamt zu fett für die Nische waren, aus der sie eine goldene Statue bergen wollten.
Goemon weigerte sich mit zu gehen, also übernahm ich die Drecksarbeit.
Karan äußerte den Wunsch den Drachen zu verspeisen, was in mir nur ein Gefühl der Anwiderung hervorrief, jedoch die andern nicht weiter zu überraschen schien.
Nachdem ich also die Statuette endlich draußen hatte, konnten wir mit der Erforschung der Höhlen fortfahren.

Ein übler Anblick für Nase und Augen

Der Gang führte uns den Fluss entlang in einen kleinen Raum, in dem sich der Bach zu einem kleinen See gestaut hatte und irgendwo in die Wand abfloss.
Drei Wege standen uns zur Wahl, da die anderen aber unentschlossen waren, entschied ich kurzerhand den nordwestlichen zu wählen.
Durch einen engen, kleinen und sehr dreckigen Tunnel gelangten wir in eine Höhle die von überdimensionalem Kotklumpen überhäuft war und dementsprechend stank.

Insgeheim fragte sich wohl jeder, von wem dieser stammte, doch keiner von uns wollte dem weiter nachgehen.
Ein Teil des kleinen Raumes war erhöht und keiner von uns konnte sehen was sich dort oben befand.
Ich schlug noch vor die Anhebung zu erkunden, oder zumindest den anderen kleine Tunnel, doch gerade als wir alle umdrehten um zu gehen, spürte ich wie etwas meinen Rücken traf.
Es brannte wie Feuer und fraß sich langsam in meine Hinterseite.
Ich dacht ich müsse sterben und sprang schnell hinter den nächsten Vorsprung.
Ich bekam zwar wenig mit, sah jedoch wie Karan und Goemon auf die Erhöhung kletterten. Dabei bekam der Ork einen vollen Strahl der ätzenden Brühe in die Fresse, die von einem Zersetzer stammte, was ihn auch nicht schöner machte.
Seran der alte Heiler, versuchte hochzuklettern, er war aber wohl ein wenig aus der Übung.
Das selbe galt für Cirians Bogenkunst.
Und während Karan und Goemon das Viech oben in Schach hielten, bereitete ich mich auf einen Angriff vor.
Goemon turnte hinter es und  stach gekonnt zwischen die Rippen. Ich traf es mit meinem Spezialangriff und machte es Seran so leicht es mit einem Pfeil niederzustrecken.

Irgendjemand rief: “Karan es ist angerichtet“, oder bildete ich mir dies nur ein?!

Ein unterirdischer Wald

Der nächste Gang Richtung Süden brachte uns in eine recht große Höhle, die von Pilzen und Flechten besiedelt war. Die Luft war stickig und die Pilze in Baumesgröße waren mir nicht ganz geheuer.
Es lebten sogar kleine Säuge- und Nagetiere dort unten.

Goemon wollte die Höhle durchsuchen und kam einem Erdhügel mit einem riesigen Pilz wohl zunahe.
Dieser schleuderte seine Fangseile nach ihm und hatte aber nicht damit gerechnet,
dass unser [P]Ork nicht nur auf Dracheninnereien, sondern auch auf Pilzauflauf stand.

Er zerteilte das Drecksding mit einem Hieb seiner Waffe.

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Bedrohung aus der Dunkelheit

Weiter durch einen Tunnel, welcher durch kräftige Schaufelwerkzeuge gegraben sein musste und nach Erde roch, wurden schließlich Umrisse einer Kreatur
deutlich.
Sie rückte bedrohlich aus der Finsternis näher.
Ein riesiger Käfer, fette Facettenaugen, monströse Klauen- ein hässliches Ding,
das einem veränderten Borkenkäfer glich!

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Es sendete einen seltsamen Luftstoß aus, eine pochende Vibration war zu
spüren.
Goemon und ich versteckten uns, Seran schoss auf das Viech, die anderen wurden anscheinend gefügig gemacht, was ich aber nicht genau sehen konnte.
Il packte seinen mächtigsten Zauber, einen Feuerball aus und schleuderte ihn auf das Insekt.
Karan machte das, was er immer tut, wenn es nichts zu plätten oder fressen gibt:
er stand einfach dran, sei es jetzt von der seltsamen Spezialattacke oder nur so;
ich weiß es nicht.

Drei Shuriken bohrten sich in den Chitinpanzer des Ungeziefers, ich hatte Goemon gar nicht gesehen, so schnell war das geschehen.
Ich ergriff nun selbst die Initiative, sprang aus dem Versteck, rieb im Flug an meinem Stab und brutzelte dem Käfer eine runter, so dass es in sich zusammensank.

Il war anscheinend doch verwirrt und zauberte ein Spinnennetz auf mich,
das aber nicht weiter störte. Karan floh, vor was auch immer, tauchte aber bald wieder auf.

In einer kleinen Ausbuchtung fanden wir Münzen und einen Säbel;
das war zwar keine Entschädigung für die Strapazen, aber eine willkommene Abwechslung zwischen zwei Gegnern.

Keine Ruhe

Denn als wir weitergingen, gab plötzlich der Boden unter Cirian und Karan nach,
Cirian stürzte hinab und Karan hatte es irgendwie geschafft, nicht in die primitivst versteckte Grube zu fallen.

Zeit um Cirian herauszuholen blieb uns jetzt jedoch nicht: ein weiterer Käfer, schon um einiges älter- man konnte es an den auf seinem Rücken wachsenden Pilzen erkennen- tauchte auf der anderen Seite des Loches auf.
Das Glück, das Karan nicht fallen ließ, hatte ihn verlassen, er floh wieder.

Im Gegensatz dazu war Goemon im Vollbesitz seiner geistigen und körperlichen Kräfte und kletterte rüber, um dem Vieh ein paar Shuriken ins Fleisch zu pressen. Im selben Moment kam Cirian von unten hochgeflogen und schlug auf den Käfer ein. Damit hatte ich nicht gerechnet und mein Pfeil traf leider Cirian, der daraufhin schwer verwundet
war.
Seran konnte besser zielen und schoss dem Insekt in den Kopf, woraufhin es zu Boden ging.

Nach der obligatorischen Heilaktion und als Karan wieder aufgetaucht war, sprangen wir über das Loch, um dort weiterzugehen.
Der ausgegrabene Erdgang endete hier alsbald, wir fanden aber Edelsteine, Gold, einen Ring und eine Kupferstatue eines Zwerges, die unserem Freund Rerrid aus Vonidu sicher gefallen würde.

Grausige Entdeckung

Wir ruhten uns aus und machten uns danach auf, den Aufgang, eine grob zugerichtete Treppe, aus dem Düsterwald heraus zu nehmen.
Das war aber nur halb so lecker, wie Karan sich das ausgemalt hatte.
Wir stießen auf einen weiteren, diesmal bereits toten Riesenkäfer, von Maden zerfressen, von kleinen Insekten bewohnt und umschwirrt, stinkend und modernd.

Der Kopf fehlte, nur der Chitinpanzer war noch in Takt.

Trolle

Davon beflügelt ging Karan voraus und wurde, wie zu erwarten, angegriffen.
Zwei bucklige Gesellen mit einer ledernen, hölzernen, ausgetrockneten Haut schlugen auf ihn ein, aus einer Höhle stürmend, welche in der Mitte eine runde Vertiefung voll mit Abfall aufwies.

So musste Seran schnellst möglich seine Hände auflegen, damit er nicht aus den Latschen kippte.
Überraschenderweise konnten Cirian und Karan daraufhin die beiden schnell niederstrecken und wir waren sie los.
Il, der große, weise und, anscheinend doch mehr als ich dachte, wissende Grauelf Magier sagte uns, wir sollen ihnen die Köpfe abtrennen.
 Nun ja, wenn einem ein solch großartiger Zauberer so etwas befiehlt, dann sollte man das auch ausführen! Woher er das wohl wusste?

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Er hatte sicher sein überaus allumfassendes Wissen durchforstet, um uns dies raten zu können.
Wie dem auch sei, es sollte ja nicht unsere letzte Begegnung mit diesen Geschöpfen gewesen sein.

Als wir nämlich den Gang weiter erforschen wollten und an eine Tür gelangten, griffen uns erneut zwei dieser Scheusale von hinten an.
Beide hatten merkwürdige ringförmige Narben um die Hälse und ich hätte schwören können, dass es so aussah, als wären ihnen Köpfe wieder aufgesetzt worden.
Aber das hätte der ehrwürdige Magier sicher auch gewusst und hätte uns sicher vor dieser Fähigkeit der Trolle gewarnt.
Ich machte mich schnell aus dem Staub und benutze wieder meine erfolgreichste Taktik, aus dem Rückraum mit meiner Spektralhand und dem Schockgriff zu reagieren.
Dies störte den Betroffenen nicht weiter, er regenerierte es zeitlich verzögert wieder.

Goemon hob sie beide mit einer Finte aus der Defensive, um später zielsicher angreifen zu können.
Cirian verfluchte beide Säcke und Seran schaffte es sogar, einen zum fliehen zu bringen.

Plötzlich fiel der andere hin und ich sah, wie Karan sich über ihn hermachte. Der legt auch alles flach, was zwei Beine hat...
Goemon schrie zu Il, dem Mächtigen, „Nun wirst du dir die Radieschen von unten anschauen“ und sprang geschickt hinter den am Boden liegenden Troll.
Ich wusste nicht genau, was er damit gemeint hatte, hatte Il aber sowieso aus den Augen verloren.
Gleichfalls in diesem Moment kam das zweite Drecksvieh wieder und ich brannte ihm meinen Schwächestrahl über, mehr aus Reflex als aus Überlegung.
Die nächste Überraschung kam, als Karan gerade dabei war, voll auszuflippen.

Die Tür öffnete sich und ein weiterer, in Rüstung geworfener Troll mit einem doppelseitigen Schwert und Perlenohrringen kam hervor. Der Ohrschmuck konnte nur bedeuten, dass er eine sie war oder das Trolle in einer sehr toleranten Gesellschaft leben.
Auffällig war, dass dieser ein Tempelzeichen trug, die anderen beiden jedoch nicht, sie waren nackt.

Ehe er sich versah, schwächte ich ihn auch mit einem Strahl magischer Energie, während Seran sich um meine Wunden kümmerte.
Plötzlich konnte ich nur noch Umrisse der Personen und der Umgebung wahrnehmen und ich wusste nicht recht, was los war.
Irgendein Zauber, ob nun von Freund oder Feind war hervorgerufen worden.

Goemon, der diese Halbdunkelheit gut auszunutzen wusste, schlug einen ins Delirium und damit bewusstlos.
Karan machte sich daran den Rüstungstroll zu Fall zu bringen, was ihm nur weitere Klingentreffer und Schläge einbrachte, woraufhin er dringend Heilung benötigte.

Wieder gefasst, versteckte ich mich und beanspruchte, der Kampfmaschine in Rüstung eins überzubraten mit einem elektrischen Schlag.

Der bewusstlose Troll stand auf, einmal wieder, und ich wusste nicht recht, was ich von der gesamten Situation zu halten hatte.
Irgendjemand schrie, es sei aussichtslos und wir sollten uns zurückziehen, was wir dann auch schlussendlich taten.
Wir hatten uns in eine ungünstige Position gebracht, doch gelang es uns allen ohne große Mühe zu fliehen und wir machten uns auf, einen geeigneten Schlafplatz ausfindig zu machen.

Dann fiel es mir auf:
In der ganzen Aufregung im Kampf hatte ich Il aus den Augen verloren und er schien auch nicht mit uns geflohen zu sein.
Jetzt wusste ich, was Goemon damals zu Il gesagt hatte und ich fand es, obwohl ich tief bestürzt über das Ableben eines geliebten Gruppenmitglieds bin, schon sehr ironisch, dass der große und überaus talentierte und omnipotente Magier Il’Önnö’dönnö’mönnö’kin uns nicht erhalten geblieben ist, war es doch er, der diese Wesen in und auswendig zu kennen schien...
Du meintest ich wäre keine Konkurrenz für dich ...ach, papperlapapp.. so, wie es aussieht, bist du nun keine mehr für mich!


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Nagakeng

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #26 am: 23. Mai 2005, 12:02:23 »
 Kinder der Magma

(17)
Es war schon zu später Stunde, als wir uns erstmals sicher waren, ungestört rasten zu können.
 
Doch Seran, getreuer Kämpfer für den Glauben an „Den Schimmernden“ sollte uns diese Nacht verlassen.
Er meinte, dass er wieder zurückkehren müsse, versprach uns aber, für uns zu beten.
 
Doch scheinbar vergaß er dies bereits wieder, als er die großen Holztore
am Eingang zu dieser schrecklichen Stätte durchquerte.
So bin ich, Cirian mir sicher,denn in dieser Nacht geschah es, als Wizzy gerade ihre Augen über uns wachen ließ, dass wir angegriffen wurden.
 
Ein zischendes Geräusch war zuerst nur leise, dann immer lauter zu vernehmen; anschließend wurden stellen der grob behauenen Wände hell, rot und anschließend glühend heiß wie die Sonne.

Schreckliche Ausgeburten der Unterwelt, wie ich sie noch nie zuvor sah, schmolzen sich mit ihren wurmähnlichen Körpern durch die Wände, als wären sie aus Papier gemacht.
Sie strahlten eine unglaubliche Hitze aus und es schien im ersten Moment, als wären sie der Hölle selbst entstiegen, um Rache zu nehmen für eine Tat, die wohl in einem früheren Leben jemand von uns beging und nun zurück gezahlt wurde.

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Doch allein durch die Macht meiner Schwerter und Karan, der wie ein Wilder durch die Reihen der ihren fegte, war ihnen ein schnelles Ende bereitet.
Doch auch Wizzy, die wohl die schwächste Abenteurerin in unseren Reihen war, schlug sich wacker. Anschließend konnten wir uns in der kaltfeuchten Höhle an kleinen „Glutöfen“ wärmen.
 
Geistesblitz und Besorgungen

Sie kam auch auf den Gedanken, dass Il’s Feuerbälle nicht von den Trollen regeneriert wurde und so machten
wir uns nach Vonidu auf, uns mit dem Nötigen auszurüsten.
Schließlich war es Wizzy, die nach vereinten Kräften es schaffte, einen Landhai, wie Karan ihn nannte, niederzuringen.
Ein seltsames Wesen, das im Sprung mit seinen stupfen Beinen sehr kräftig zutreten kann.

Schnell machten wir uns daran, weiter in Richtung Stadt zu ziehen.
Wizzy verstand sich auf Anhieb gut mit der Magierin von Vonidu und so blieb sie die Nacht über bei ihr, um einen Zauber von ihr zu erlernen.

Tags darauf beschloss man, nach Bet Regor zu reisen, da Vonidus Möglichkeiten durch unsere Anfrage überbeansprucht wurden und schließlich verkauften wir noch restliche Schätze, die wir gefunden hatten.

Schleimige Angelegenheit

Nach fünf Tagen schließlich kamen wir zurück nach Vonidu, reisten jedoch sogleich weiter zurück in den Tempel.
Der majestätische Anblick eines Riesenadlers begleitete unseren Marsch, als wir- wieder verkleidet- durch die Tür des Tempelseingangs traten.
 
Wieder in den Minen der Zwerg, Richtung Süden orientiert, jedoch wurde Wizzy von einem Schleim oder etwas in dieser Art befallen- es ließ sich auf sie herabfallen- als sie eine Verbindung der parallel verlaufenden Schienen, eine Treppe, erkundete.
Schnell wich jegliche Farbe aus ihrem Gesicht.
Dem Sterben nahe, sah ich nur noch einen Ausweg und schnitt ihr den Schleim aus dem Fleisch, der sich bereits in ihren Arm gefressen hatte.

Haarige, achtbeinige Angelegenheit
 
Schließlich beschlossen wir deshalb, dass wohl eine Reise zurück nach Vonidu das Beste für Wizzy wäre.

 Dennoch schien es ernst zu werden, als wir plötzlich im Wald von Riesenspinnen angegriffen wurden.
Doch schnell wurden auch diese Wesen vom Antlitze Kalamars getilgt und wir zogen weiter, während ich ein Präsent in meinen Venen hatte, welches auch seine Wirkung entfaltete.
Die Kräfte schwanden mir und ich schleppte mich schwer beladen zum Dorf. Die anderen boten mir ihre Hilfe an, doch ich schaffte es auch allein.
 
Der Priester, Rerrid Hammerlied, von Vonidu bat uns seine Heilkünste an und so ruhten wir uns zwei Tage bei ihm aus, um unsere Kräfte zu regenerieren.

Nagakeng

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #27 am: 28. Mai 2005, 10:10:36 »
 Nch dieser eher "Random Encounter" lästigem Session, geht es nun wieder mehr RttToEE bezogen weiter.


Neue Konstellationen

(18)
Welch tragisches Schicksal ereilte uns heute!
Doch lasst mich, Letath, von vorne beginnen mit der Ankunft in Vonidu.

Tarma, siebter Sohn eines Zwergenfürsten aus dem hohen Norden und ein wahrer Krieger,  war von seinem Vater ausgesandt worden, um seinem Freund Rerrid Hammerlied zu helfen.
Wir, das sind Kraga, unsere Heilerunterstützung, Lupin, unsere arkane Hand des Schalls, und ich, Letath, schattenelfischer Schattenwandler, sollten ihn begleiten.
Wir waren bereits seit langem eine eingespielte Gruppe.

Nachdem wir ihn gefunden hatten, sollten wir eine andere Abenteuergruppe ablösen, die scheinbar nicht weiterkam.
Von ihr bekamen wir einige nützliche Gegenstände, dieses Buch, eine eiserne Fackel mit Weihrauchpäckchen und Kleidung und Symbole der Kultisten, und von Rerrid bekamen wir den Auftrag, die alten Zwergenminen zu durchsuchen, und insbesondere einen Zwergentempel zu finden, der sich dort befinden sollte.
Wenn wir ehemaligen Besitz von Zwergen fänden, würde er ihn uns für einen guten Preis abkaufen.

Ein grandioser Plan

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Unser Plan, um in die Festung zu gelangen schien anfangs gut zu gehen, doch lasst mich von vorne berichten:  

Tarma hatte vor, den Oger vor die Tore des Eingangs zu locken und ihn dort zu beseitigen, zurückzukehren und anschließend den Rest der Wachen zu erledigen.
So betraten wir die Hallen und kamen gerade rechtzeitig zur Speise.
 Wir gaben uns als Anhänger ihrer Gottheit aus.

Ihr Kommandant, Mereclar, ein großgewachsener Halb-Elf in dunkelgrüner Kleidung und mit Federn geschmücktem Helm, wollte uns, mit vollem Munde und etwas misstrauisch,  für unsere vorgegaukelte Aufgabe –wir hätten mit einem Eselgespann für den Tempel aus dem Dorf vom Fuße des Berges Nahrung beschaffen sollen, und bräuchten nun Träger für den engen Serpentinenweg hinauf-  jedoch nicht Wurmstachel, den kahlrasierten Oger mit Augengläsern zur Seite stellen, sondern gab uns vier Menschenwachen mit.

Doch obwohl uns nur die vier Wachen ins Tal hinab begleiteten, wollte Tarma den Clou zu Ende führen und sich damit durchsetzen. Auf ein Kommandowort streckten wir gemeinsam die völlig Ahnungslosen nieder.

Doch als wir zurück kamen fanden wir das Tor verschlossen vor.
Man hatte uns von oben aus Schießschartendoch nicht etwa beobachtet?

Eine Schlacht mit bitterem Ausgang

Nachdem wir einen der Türflügel zerschmettert hatten, griffen wir mit unerbittlicher Härte an.
Lupin empfing seine Gegner mit wahren Geräuschexplosionen, wie sie in jedem Gewitter ihresgleichen suchen würden, während Kraga viele der Gegner zerschmetterte.
Auch Tarma stand inmitten der generischen Reihen, jedem der Schläge seinen Schild entgegenrichtend.

Doch als unsere Feinde Unterstützung von einem Kleriker, der mit einer halben Zombiearmee anrückte, erhielten, war unser Schicksal besiegelt.

Tarma hatte sich nach einer zwangsweisen Pause, durch einen Schneesturm inmitten der Gangkreuzung, ungeschützt nach vorne gewagt und erblindete durch die göttliche Magie des Troglodytenpriesters.
 Im Rückzug erlagen meine Gefährten häppchenweise einen riesigen gestachelten Hund.

Ich riskierte zuletzt auch noch mein Leben- die Bestie hätte mich sogleich noch angefallen, als ich mit meinem letzten Pfeil das Ungetüm zu Boden stürzen ließ.

Der Troglodytenpriester wollte mich mit Beleidigungen und Beschimpfungen herausfordern gegen ihn zu kämpfen.
Doch ich zügelte meine Wut und ihm Wissen, dass wir uns ganz sicher in baldiger Zukunft noch einmal begegneten, verschwand ich.

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Mit letzter Kraft kam ich in Vonidu an, nachdem ich meine langen Weggefährten, die unsere Dummheit mit ihrem irdischen Sein bezahlten, zurücklassen musste.

Eines Tages werde ich sie rächen und es wird nach einem langen Kampf, keiner mehr an diesem Eingang einen Atemzug tun.
Dies bin ich meinen Kameraden einfach schuldig.

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Sheijtan

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #28 am: 28. Mai 2005, 11:55:07 »
 Zu den Charakteren:

Letath war ein Schattenelf Schurke.
Lupin war ein Magier (oder Hexenmeister), der sich mittels Energy Substitution auf Schallzauber spezialisierte.
Tarma war glaube ich der Sohn eines Zwergenkönigs und ein Kämpfer.
Kraga war, da bin ich mir auch nicht sicher, ein Halb-Ork Kleriker oder Zwergen Kleriker.

Wir waren alle Stufe 6, soweit ich mich erinnere und muss sagen, dass die ganze Stimmung danach wirklich am Boden war.
Zwar war es diesmal nicht mein Charakter, der gestorben ist sodnern der einzige, der Überlebt hat (Letath Arkashath), dennoch sind wir heftig besiegt worden.
"Es liegt im Begriffe des Menschen, daß sein letztes Ziel unerreichbar, sein Weg zu demselben unendlich sein muß"<br>J.G. Fichte

Nagakeng

  • Mitglied
Nagakeng´s RttToEE 2.Teil: Moathouse/Nulb/ToEE
« Antwort #29 am: 29. Mai 2005, 16:27:19 »
 Ich glaube, das war auch die Zeit in der ihr gemerkt habt, dass doch recht viele verschiedene Monster auf euch warten (vgl. Eintrag 17).

Ab dann hatte jeder Magier mindestens einen Rang in jeder Wissenskategorie. :lol:

PS: Man muss auch einmal bedenken:

So viele Helden haben auch überlebt.
Immer, wenn sie sich rechtzeitig davongemacht haben... :rolleyes:

Nein, nur ein Spaß. Jetzt wollen wir doch hoffen, dass ich euch auf den mittel und hohen Stufen überhaupt noch fordern kann. <_<

Ab Stufe 9, da geht schon was! :akuma:


PPS: Werde die Gruppeninfos wohl noch auf eigene Faust im Tagebuch vermerken.

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