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Autor Thema: Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)  (Gelesen 13312 mal)

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Levold

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #15 am: 26. September 2005, 18:36:15 »
 Vielleicht sollte man erwähnen, dass Azmodan Lucien spielt, für diejenigen, die hier nicht aus unserer Runde stammen.
Levold
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Levold

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #16 am: 26. September 2005, 20:40:15 »
 Die Versuchung

Memnol spürte, wie seine Seele gewaltsam aus seinem Körper gerissen wurde. Es war ein Schmerz, der weit über das hinausging, was körperlich erfahrbar war.
Hinausgeschleudert in eine unbekannte Umgebung, schaute er sich um. Um sich herum sah er nur grau. Der Magier konnte keine Konturen, keinen Horizont oder ein Oben und Unten ausmachen. Doch er merkte, wie sich ihm etwas näherte. Er spürte die Präsenz wie ein Brennen auf der Haut. Als er sich umsah, erblickte er plötzlich eine Drow. Memnol spürte, dass er es hier mit einem mächtigen Wesen zu tun hatte. Doch nicht nur die Ausstrahlung purer Macht gebot ihm vorsichtig zu sein, denn aus ihren Augen sprach der Wahnsinn. Langsam hob sie eine Hand, die mit Silberringen geschmückt war, und winkte ihn zu sich. Wie eine Puppe an der Hand eines Gauklers bewegte er sich nach vorne auf sie zu, ohne etwas dagegen tun zu können.
"Ich weiß, was du dir wünscht."
Was konnte diese Drow schon von ihm wissen? Hektisch wirbelten seine Gedanken durcheinander. Memnol wusste, dass sein Körper tot war, er hatte es gespürt. Also, wer war diese mächtige und wahnsinnige Drow? Lolth? Wohl kaum, dafür fehlten die Spinnen. Vielleicht diese andere Göttin? Wie war doch gleich ihr Name? Ah ja: Kiriansalee. Aber was wollte sie von ihm?
"Dummerweise, Elflein, bist du in meinem Machtbereich gestorben."
Ein gehässiges Grinsen zeichnete sich auf ihren Lippen ab.
"Aber ich will dir eine Chance geben. Denn ich bin ja schließlich kein Untier."
"Was wollt Ihr?"
Trotzig reckte Memnol sein Kinn nach vorne. Er fühlte sich nicht halb so mutig, wie er sich gab, aber vor einer Drow würde er keine Schwäche zeigen, auch wenn es eine Göttin war!
"Du solltest mich lieber fragen, was ich für dich tun kann, kleiner Elf. Ich biete dir Macht!"
Bei diesen Worten erbebte Memnol, als würde ein Sturm direkt durch ihn hindurchfegen. Er wusste, diese Kraft könnte ihm gehören! Schon lange hatte er sich mit den Mitteln beschäftigt, die einem mächtigen Magus zur Verfügung standen, um sein Leben zu verlängern und zu noch größerer Macht zu gelangen. Auch der Weg eines Untoten, eines Leichnams, war möglich. War es das, was ihm diese wahnsinnige Göttin versprach? Wenn dem so wäre... Er könnte noch so lange leben, länger noch, als einem Elfen sowieso vergönnt war. Er könnte neue Zauber erforschen, mächtige Gegenstände, ja, vielleicht sogar Artefakte herstellen! Selbst Elminster, dieser menschliche Emporkömmling, müsste dann zugeben, nicht der mächtigste Magier zu sein, sondern Er! Er! Memnol!!!
Aber halt! Was dachte er da?! Zornig schüttelte er seinen Kopf und damit diese blasphemischen Gedanken ab. Was immer diese Hexe mit ihm auch versuchte anzustellen, er würde es nicht zulassen, dass sie seine Existenz, die eines Elfen, pervertierte und ihrem kranken Geist unterwarf.
"Möge Corellon Larethian dich und deine Brut unter seinem Stiefel zermalmen!" zischte er ihr trotzig entgegen.
Lachend warf sie ihren Kopf in den Nacken.
"Ich danke dir, Elflein. Damit machst du mir eine noch größere Freude, wenn ich dir mein Geschenk überreiche."
Sie öffnete ihr Gewand und wie durch Geisterhand wurde Memnol auf sie zugezogen. Nichts konnte er dagegen machen! Langsam aber sicher näherte er sich ihr, er sah, wie sie ihm ihre Brust darbot. Mit aller Kraft versuchte der Elf sich dagegen zu wehren, aber es hatte keinen Zweck! Unerbittlich nahm sie ihn an ihren Busen und nährte ihn mit ihrem unheiligen Geist. Bitter rann es durch Memnols Kehle, und er merkte, wie er mit jedem Schluck  seinem Körper wieder näher kam.
Zu guter Letzt, schlug er die Augen auf, und hörte, wie seine Freunde überrascht aufschrien.
Doch es war kalt in Memnol. Nie wieder sollte er Freude empfinden, den Geruch einer Sternenblüte wahrnehmen. Er war zu etwas geworden, was nicht atmen, essen, trinken oder schlafen musste.
Er war untod!
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Askael

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #17 am: 27. September 2005, 14:52:53 »
 Nette SH!
Besonders der Einschub mit Kiaransalee weis zu gefallen  :D
Allerdings wohl eher ein Gastauftritt, wenn nicht noch unerwartetes eintritt?
Pünktlichkeit ist der Dieb der Zeit

Levold

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #18 am: 28. September 2005, 08:56:01 »
 Kiriansalee höchstselbstpersönlich einzubauen war eigentlich gar nicht geplant, aber wie oben schon erwähnt, der tote Elf im Lolthtempel... sehr schöne Vorlage, die ich nicht ignorieren wollte/ konnte.
Aber mal schauen, was sich die Helden noch so einfallen lassen, und was sich dann daraus ergibt.
Levold
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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #19 am: 29. September 2005, 12:29:05 »
 Neue Gefährten

Vinduil fuhr erschrocken in die Höhe. Langsam realisierte der Elfen- Kleriker wieder wo er war: in irgendeinem gottverlassenen Gasthaus in irgendeinem Kaff mitten in der Shaar. Corellon Larethian allein wusste, was ihn hierher getrieben hatte.
Corellon Larethian, sein Gott. Vinduil runzelte die Stirn. Er hatte doch geträumt? Jetzt fiel es ihm wieder ein. Er hatte einen Weg gesehen, einen Weg in die Tiefe. Am Ende dieses Weges waren Drow! Aber halt, es gab auch andere dort: Elfen, Angehörige seiner Rasse. Und er, Vinduil, Kleriker Corellon Larethians war beauftragt ihnen zu helfen, ihnen das Licht zu bringen, was diesen Recken in der Dunkelheit fehlte.
Vinduil wusste instinktiv, dass dieser Traum ihm direkt von seinem Gott gesandt worden war, ebenso wie er auf einmal genau wusste, wo er hin musste, obwohl er diesen Weg noch nie beschritten hatte.

Müde erreichte der Elf ein weiteres Dorf. Die Shaar schien nur aus diesen Dörfern zu bestehen. Aus Ansiedlungen und Gras!  Gras, was sich hindernd um die Stiefel schlang und nass gegen die Knöchel klatschte. Das Jahr ging seinem Ende zu und es hatte dem Wanderer eine Tag voller Regen beschert.
Doch zum Glüch gab es in dieser Menschensiedlung ein Gasthaus, in dem ein Reisender sich aufwärmen konnte und sich ein warmes Bett erhoffen durfte.

Als Vinduil die Tür öffnete, schlug ihm der Geruch von Bier, Rauch und menschlichen Ausdünstungen entgegen. Eine Mischung, die einer empfindliche Elfennase doch arg zusetzte, aber immer noch besser, als die Nacht im Freien zu verbringen.
Zum Glück gab es noch einen freien Tisch, an den sich der Elf setzen konnte. Er ignorierte die neugierigen Blicke der anderen Gäste, denn in der Shaar, die als die Wiege der Menschheit galt, waren andere Rassen eher selten anzutreffen.
Als sich der Wirt seinem Tisch näherte, fragte sich Vinduil, ob es eigentlich eine Art Naturgesetz war, dass menschliche Wirte von ihrem äußeren Erscheinungsbild übergewichtig und ungepflegt waren, ebenso schien es eine Art Pflicht oder Ehrenkodex zu sein, eine fleckige Schürze zu tragen, an der sich der Träger bei möglichst jeder Gelegenheit die Hände abwischte.
"Was kann ich Euch bringen, Wanderer?"
"Einen Wein und das Tagesgericht, guter Mann. Und wenn ihr habt, bräuchte ich eine Unterkunft für die Nacht."
"Könnt Ihr alles haben."
Der Wirt drehte sich um und verschwand wieder in der Küche. Kein Mann großer Worte, aber das sollte dem Kleriker nur recht sein.

Allerdings waren das Essen und der Wein kaum genießbar. Das Tagesgericht war ein Eintopf, der sich aus fettigem, sehnigen Fleisch und undefinierbarem, zerkochtem Gemüse  zusammensetzte. Der Wein war sauer. Vinduils Laune erreichte einen neuen Tiefpunkt, soweit das möglich war.
Langsam und angeekelt stocherte er mit seinem Löffel in dem Fraß rum, der sich Tagesgericht nannte, als ein Stuhl an seinem Tisch mit großem Gepolter zur Seite geschoben wurde. Vinduil öffnete den Mund um energisch seine Meinung zu ungebetenen Gästen an seinem Tisch kundzutun... und schloss ihn wieder. Ihm gegenüber hatte  eine denkbar merkwürdige Gestalt Platz genommen.
Was dem Elfen zuerst auffiel, waren die Haare, denn das war der größte Teil, was von der wilden Gestalt über den Tisch ragte. Kaum größer als ein Kind, die Haare wild nach oben getürmt, grinste ein Halbling aus einem dreckigen Gesicht freundlich zu ihm rüber. Offensichtlich war sein neuer Tischnachbar auch den Tag über auf der Straße gewesen, aber im Gegensatz zu Vinduil schien der Halbling sich in den Pfützen gesuhlt zu haben, anstatt sie zu umgehen.
Und was hatte er da igentlich für eine Kette um den Hals? Waren das etwa Fingerknochen, die an einem Lederband hingen?
Eine überraschend kräftige Hand schoss auf einmal über den Tisch und reckte sich ihm entgegen.
"Gestatten, ich bin Windan der wirbelnde Wüterich, Sohn von Sohn von Gorm, der den Drachen würgte."
Vinduil versuchte eine ernste Miene zu wahren.
"Ich habe euch nicht an meinen Tisch eingeladen." bemerkte er spitz.
"Oh, das macht nix. An den anderen Tischen saßen nur große, stinkende Menschen, und da dachte ich mir, ich leiste Euch Gesellschaft."
Vinduil fand die Bemerkung über den Geruch der Menschen zwar richtig, allerdings fand er auch, dass sich dieser merkwürdige Kerl solch ein Urteil überhaupt nicht leisten konnte.
"Wo wollt Ihr hin?"
Der Halbling blickte ihn neugierig an.
"Ins Unterreich, Drow jagen." Oh verdammt, was tue ich eigentlich?
Die Worte waren schon über seine Lippen gekommen, bevor er überhaupt realisiert hatte, was er gerade gesagt hatte.
"Ich komme mit." Windans Worte waren eine Feststellung, keine Frage.
"Wer hat gesagt, dass ich Euch mitnehme? Ich kenne Euch ja gar nicht!"
"Was wollt Ihr denn dagegen tun?" Die Frage war durchaus freundlich gestellt, und der Halbling schien an einer Antwort ehrlich interessiert.
Vinduil seufzte. "Dann kommt halt mit, aber ich habe Euch gewarnt, es geht ins Unterreich."
"Prima, da war ich noch nicht." Windan schien sich ehrlich zu freuen.
Der Kleriker sandte ein stilles Gebet an Corellon Larethian und bat um ein Zeichen, ob es wirklich in seinem Sinne war, dass dieser Kerl mit ihm käme.

Das ungleiche Gespann traf sich am nächsten Morgen recht früh vor dem Dorf. Windan hatte die Nacht draußen verbracht, da er nicht in dem Gasthaus nächtigen wollte. Vinduil hatte nichts dagegen einzuwenden gehabt.
Gegen Mittag erreichten sie ein Portal, was dem Elfen- Kleriker in der Nacht zuvor bereits im Traum erschienen war. Es war recht unscheinbar, ein Torbogen aus grauem Stein mit alten Schriftzeichen, die ringsum eingearbeitet waren. Im Laufe der Zeit war es bereits ein wenig in der Erde eingesunken, so dass die untersten Zeichen bereits von Gras und Dreck überdeckt waren.Den ganzen Tag hatte er genau gewußt, welchen Weg er einzuschlagen hatte, um es zu finden.
Das Portal lag abseits der großen Wege, versteckt in einem kleinen Wäldchen. Doch als Vinduil es untersuchte, fand er keine Magie mehr, die in dem Torbogen steckte.
Enttäuscht überlegte er, ob er sich viellciht hatte irreleiten lassen. Waren letztendlich die Träume, die er hatte, gar nicht von seinem Gott? Vielleicht waren sie sogar von einem Dämon gesandt worden, um ihn zu narren?
Enttäuscht blickte er durch den Torbogen hindurch, als plötzlich ein Augenpaar dort in der Luft zu schweben schien und ihn anzwinkerte, bevor es wieder verschwand.
Obwohl sich äußerlich nichts an dem Portal geändert hatte, wusste der Elf, dass es ihn nun an den gewünschten Ort bringen würde, wenn er hindurchschritt. Und er wusste auch, wem dieses Augenpaar gehörte hatte: Mysta.
Anscheinend hatte mehrere Parteien Interesse daran, dass der Kleriker sein Ziel erreichte. Wahrscheinlich mit diesem verrückten Halbling zusammen. Seufzend drehte er sich um.
"Los, es geht weiter."
Windan sah überrascht, wie der ständig humorlos wirkende Elf durch diesen Steinbogen trat und verschwand.
Der kleine Barbar war normalerweise kein Feigling, aber die schwarzen Kräfte waren ihm doch unheimlich. Wie hatte ein befreundeter Ork noch so treffend gesagt? Ah ja: "Mulluh- mulluh Scheißendreck!"
Plötzlich erschien Vinduils Kopf in der Luft an dem Portal.
"Was ist? Kommst du jetzt?"
Windan holte tief Luft. Wie sollte er sich jemals einen Namen verdienen, wenn er selbst hiervor Angst hatte? Mit beiden Kurzschwertern in den Händen nahm er Anlauf und sprang todesmutig hindurch.
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Levold

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« Antwort #20 am: 29. September 2005, 12:33:08 »
 Die Geschichte von Windan, dem wirbelnden Wüterich

wahrheitsgemäß von seinem Wort in meine Schrift übersetzt von Refzjak dem Falken, Schamane des Barbarenclans des Sturmwindes.

" Also.. ähm .., ich bin "Windan, der wirbelnde Wüterich", Sohn von Sohn von "Grom, der den Drachen würgte", wiederum Sohn von "Redgar dem blinden Basiliskenschlächter", seineszeichens Sohn des berühmten "Kreldig Riesenklopper", direkter Nachfahre des Stammesgründers "Felgur Sturmwind".
Eine lange und berühmte Ahnenreihe, doch sofort fällt auf: einer fehlt. Mein Vater.
Mein Vater war kein Held, er wurde unehrenhaft und hinterrücks von einem fallenden Baum ermordet, als er mit seinem Bruder "Drulzegar, der dem Baum falsch fällte" Feuerholz für den Winter jagte. Daraufhin wurde ein Wettstreit ausgetragen und der neue Häuptling des Stammes kommt nun aus einer anderen Blutlinie. Das kann ich mir nicht bieten lassen!

 Da die berühmte Ahnenreihe und Häuptlingslinie nun unterbrochen ist,
 habe ich mir das Ziel gesetzt, auf Reisen zu gehen und Ruhm und Ehre
 zu sammeln, um mit einem wahren Ehrentitel in ein paar Jahren wieder zu unserem Stamm zurückzukehren, und den Titel des Häuptlinges zurückzufordern und das Erbe meiner Vorväter anzutreten. Ich bin nun seit einigen Jahren unterwegs und habe viele, viele Gegner getötet, doch noch nie hatte ich die Gelegenheit, etwas Heldenhaftes zu tun, um mir einen wahren Heldentitel zu verdienen. Zwar habe ich einen Beinamen, der auf meinen Kampfstil zurückzuführen ist, aber es ist kein  Heldentitel. Diesen werde ich mir verdienen, und wenn ich persönlich einen Quacksalber anheuern muß, der mit einen Dämonenfürsten beschwört, dessen Klaue ich dann an mich nehme! Ich werde berühmt werden!"

 So sprach Windan!


  Sooo:
  viel wirklich besonderes hat er nicht, hauptsächlich Standardzeugs:
  Lauf&Springstiefel
  2 Halblingskurzschwerter (1W4 wie Dolch) (Scharf / +1W6 Frostschaden)
  beschlagene Lederrüstung Magisch
  Resistenzumhang
  Ogerkraftgürtel, Geschickhandschuhe
  Talisman mit dem er 2x am Tag "Mächtige Magische Waffe" zaubern kann.

Anmerkung:
Die Geschichte habe ich von dem Spieler, hier auch unter Azmodan bekannt,  als Mail erhalten und dann hier mal eingestellt.
Levold
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Levold

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« Antwort #21 am: 29. September 2005, 22:07:24 »
 Der Lolthtempel

Windan fand sich in einer kleinen Kaverne wieder. Vinduil, der Kleriker, hatte bereits eine Fackel entzündet und schaute sich interessiert um.
"Es gibt nur einen Ausgang, also los."
Der Elf ging sicheren Schrittes voran und Windan musste sich etwas beeilen, um mit ihm Schritt zu halten. Schon nach wenigen Metern gabelte sich der Gang, doch Vinduil zeigte keine Unsicherheit als er durch die Höhlen schritt, auch nicht, als es dem Halbling erschien, sie hätten ein Labyrinth betreten und würden hier niemals wieder rausfinden.
Nach einiger Zeit erreichten sie einen großen Gang, dem sie dann stetig folgten. Am Ende des Ganges, sie waren ihm noch gar nicht lange gefolgt, sahen sie ein Tor, dessen Flügel schief in den Angeln hingen. Vorsichig näherten sie sich diesem Durchgang. Diejenigen, die dort einst wachten, waren nun tot, denn die beiden Reisenden sahen die Leichname von drei Feurriesen.
Aufmerksam umrundeten sie die Toten und durchschritten den Torgang. Am anderen Ende betraten sie eine gewaltige Höhle, und blickten auf die Überreste einer einst prächtigen Stadt. Kurz hielten sie und nahmen die Gerüche und Geräusche in sich auf, die diese mächtige Höhle erfüllten und den Tod versprachen.
"Wir müssen weiter." Vinduils Stimme klang so sicher, als würde es sich nur um eine Spaziergang in den Nachbarort handeln. Aber er hatte recht. Wenn sie länger hier stehen bleiben würden, würde sicher sie jemand entdecken.
Vinduil ging zielsicher durch ein Feld voller Pilze, was vor ihnen lag und steuerte auf ein Plateau zu, auf dem die Ruinen mehrerer Gebäude standen, zwischen denen einige Galgen aufragten. An den grob gezimmerten Gerüsten waren viele Drow elendig gestorben. Als der Kleriker ein spinnenförmiges Gebäude erreicht hatte, blieb er stehen.
"Wir sind da."
Windan blickte sich vorsichtig um. In dem Gebäude hatte er einige Gestalten ausgemacht, ungefähr elfengroß. Aber waren es nun Drow oder andere Elfen?
Vinduil schien sich keine Gedanken um solche Belanglosigkeiten zu machen, denn er hatte bereits die Tempelruine betreten, so dass Windan ihm folgen musste, wollte er nicht alleine draußen stehen bleiben.
Und tatsächlich, innen befanden sich andere Oberflächenbewohner. Diese waren zwar überrascht, Windan und Vinduil hier zu treffen, aber ihre Sorgen wichen schnell dem Gefühl, Unterstützung erhalten zu haben, insbesondere als der Elfen- Kleriker von seinen Träumen berichtete.
Auch Tavaron und Malithil berichteten, was geschehen war. Doch alle erschraken, als sie plötzlich eine ihnen unbekannte Stimme vernahmen.
"Du bist doch ein Kleriker. Kannst du ihn wieder zum Leben erwecken?"
Vinduil blickte sich um. Wer hatte ihn da angesprochen? Das einzige, was er sah, waren ein Wolf und eine Fledermaus, die die Totenwache für ihren Gefährten, den Druiden namens Lucien hielten.
"Ja, erweck ihn wieder!" kreischte plötzlich die Fledermaus.
Der Kleriker blickte etwas erstaunnt, aber er hatte auch schon in seinem Volk Druiden gesehen, die Tiergefährten hatten, die weit mehr konnten, als ihre Artgenossen.
"Nun gut. Ich werde sehen, was sich machen lässt." Er nahm das Aschehäufchen, die sterblichen Überreste Luciens, in seine Hände. In diesen bettete er noch einen Edelstein, der ein kleines Vermögen wert sein musste. Danach fing er an zu beten. Mit jedem Wort schwoll seine Stimme etwas mehr an und eine spürbare Kraft ging von dem Kleriker aus. Dann fing der Edelstein an zu leuchten, und der Elf betete weiter, als er die Asche mit dem Edelstein wieder auf die Erde legte. Kurz darauf fing beides an sich zu verändern, schmolz zusammen, wurde eins, und aus diesem entstand ein Körper.
Kurz darauf schlug Lucien die Augen auf. Verwundert blickte er sich um.
"Ich habe bereits die Wächtereiche erblickt! Und dann hat mich etwas zurückgerufen."
Der Druide blickte Vinduil an.
"Habt Ihr mich zurückgerufen?"
Vinduil nickte.
"Ich danke Euch. Denn durch Euch kann ich nun den Weg beschreiten, der mir wirklich vorbestimmt ist. Ich habe hier meine Aufgabe erledigt, ich gehöre nicht in das Unterreich. Ich werde zurückkehren... an die Oberfläche."
Lucien blieb auch wirklich nicht mehr lange bei seinen Freunden, die ihn ins Leben zurückgeholt hatten. Er machte den Eindruck, die bedrückende Tiefe der Höhlen nicht länger zu ertragen.

Die Recken entschieden sich, noch eine Weile in der Tempelruine zu rasten. Sie hofften so noch einige Stunden der Ruhe zu bekommen, bevor sie sich aufmachten, die Stadt zu erforschen. Doch die Pause währte nicht lange.
Sie hatten kaum geruht, als sie eine Gruppe von vier Ogern, drei Feuerriesen und einem übergroßen Krötenwesen gewahr wurden. Leider hatten die Neuankömmlinge die Rastenden ebenso schnell bemerkt. Das krötenähnliche Wesen, es war zweibeinig und über zwei Meter groß, schickte die Oger nach vorne, währenddessen warfen die Riesen mit großen Felsbrocken auf den Lagerplatz. Vinduil und Tavaron machten kurzen Prozeß mit den Ogern, die keine besonders fähigen Kämpfer zu sein schienen.
Nachdem die Riesen ihre Felsen verschleudert hatten, gingen auch diese in den Nahkamof über, der von der Kröte durch Magie unterstützt wurde. Die Recken mussten einige schwere Treffer von den Riesen hinnehmen, bevor diese zu Boden gingen. Inzwischen hatte der Dämon, denn ein solcher war dieses Krötenwesen, ein sogenannter Hezrou,  sich zu Vinduil teleportiert und griff diesen im Nahkampf an. Vinduil wehrte sich so gut es ging, aber erst als seinen Kameraden zur Hilfe eilten, konnte sich der Kleriker aus dem Griff des Unholds befreien. Mit Hilfe von beschworener Dunkelheit und Teleportation griff der Hezrou noch einige Male an. Jedoch musste auch er einige Treffer hinnehmen, verschwand allerdings mit Hilfe seiner magischen Fähigkeiten, bevor er fiel.
In der zweiten Hälfte der Rast kam es ein weiteres Mal zu einem Überfall durch einen ähnlichen Trupp. Dieser konnte allerdings komplett vernichtet werden. Malithil bewies in diesem Kampf sein Geschick mit dem Schwert, als er drei Oger tötete, bevor diese auch nur ihre Keulen heben konnten.
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Berandor

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #22 am: 03. Oktober 2005, 13:34:04 »
 Habe gerade mal die bisherigen Beiträge gelesen - gefällt mir sehr gut!

Ist der Corellon-Kleriker ein neuer Spieler oder ein NSC?

Welche Klassen hat der Halbling?

Was war das Ding, das Memnon geötet hat?

Gut gefällt mir bislang, dass die Story klar erkennbar ist, und dass auch Gespräche geführt werden.

Ich kann nicht versprechen, regelmäßig zu lesen - aber wenn ich etwas Zeit habe, hole ich wieder auf :)

Mehr!
Bitte schickt mir keine PMs hier, sondern kontaktiert mich, wenn nötig, über meine Homepage

Levold

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #23 am: 03. Oktober 2005, 14:37:46 »
 
Zitat
Habe gerade mal die bisherigen Beiträge gelesen - gefällt mir sehr gut!

Danke  :)

Zitat
Ist der Corellon-Kleriker ein neuer Spieler oder ein NSC?

Ist der neue Charakter von dem Spieler, der vorher Memnol gespielt hat.

Zitat
Welche Klassen hat der Halbling?

Das ist ein reiner Barbarencharakter, der sämtliche Talente darauf gelegt hat, möglichst oft anzugreifen. Kommt im Spiel super stimmungsmäßig. Azmodan, der den spielt, bringt mit Windan viel Atmospähre ins Spiel. :)

Zitat
Was war das Ding, das Memnon geötet hat?

Das war ein Nachtschreiter (Nachtschatten) der sich dort versteckt hatte.

Zitat
Gut gefällt mir bislang, dass die Story klar erkennbar ist, und dass auch Gespräche geführt werden.

Meinst du damit, dass man einen Handlungsstarng erkennen kann? Oder dass man als Leser überhaupt folgen kann?
Vor den Dialogen hatte ich ein bißchen Schiss, die zu schreiben, aber ich glaube, sie sind lesbar und lockern die Story etwas auf.

Zitat
Ich kann nicht versprechen, regelmäßig zu lesen - aber wenn ich etwas Zeit habe, hole ich wieder auf

Mehr!


Freu mich über jeden Leser, dems gefällt, und denen, dens nicht gefällt, dürfen gerne hier kritisieren.
Mehr gibts wahrscheinlich erst wieder Ende der Woche. Mitwoch wird wieder gespielt. Ein Spielabend fehlt noch bis zur Aktualisierung, aber ich denke, den wirds mit der nächsten Fortsetzung geben.
Levold
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Berandor

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Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #24 am: 03. Oktober 2005, 15:29:36 »
 Wird Lucien dann ein NSC? Was ich meine: Es waren doch vier Spieler, jetzt sind es fünf Charaktere.
Bitte schickt mir keine PMs hier, sondern kontaktiert mich, wenn nötig, über meine Homepage

Azmodan

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« Antwort #25 am: 03. Oktober 2005, 18:29:22 »
 Nun, den Lucien hab ich wieder zur Oberfläche geschickt, er ist für diese Story quasi NSC, bzw. Anlaufstelle für die Charaktere, wenn sie an die Oberfläche gehen.

Meiner Ansicht nach sollte ein Druide nicht ins Unterreich. Daher hat Lucien sich von Anfang an gewehrt, dort hinunter zu gehen und hat deswegen - wie schon weit oben angerissen - schon die erste Gruppe nicht begleitet.
Lucien ist der Meinung, daß Druiden da hingehören, wo die Sonne scheint, und nicht unter die Erde.
Beim zweiten Anlauf hab ich ihn dann gezwungenermaßen mitgehen lassen, nach seinem Tode und der darauffolgenden Wiedererweckung hab ich ihn daher wieder zur Oberfläche geschickt. Dieses "Erlebnis" war quasi seine Bestätigung, daß er dort unten nichts zu suchen hat.

Daher spiele ich nun den Halblingsbarbaren Windan ( der in etwa diese Frisur hat :akuma: ). Er hat zwar keine Ahnung von schwarzen Elfen, hat aber mal gehört, dass jemand gesagt hat, dass man auf der Oberfläche bestimmt mit viel Ruhm und Ehre überschüttet wird, wenn man möglichst viele von den schwarzen Elfen umnietet.
Daher ist er jetzt da unten recht glücklich, wenn er was zu verhauen hat. :taz:
 Er versucht jetzt der Gruppe mit klugen BarbarenTaktiken und Hinweisen das Leben einfacher zu machen. :D  Schliesslich haben Heiler und Elfen keine Ahnung von richtiger Taktik. :P
 

Nachfahre

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« Antwort #26 am: 05. Oktober 2005, 18:42:12 »
 So jetzt meld ich mich hier auch mal!

1. Bin der Spieler von "Memnol"
2. Warum immer IIIICCCHHH???!!!???  :D
3. Der Druide mit seinem Heilzauber hats verdient!
4. Hoffe mal das mein Cleric länger lebt  :angry:
5. Wenn unsere SL *ZuLevoldBlick* sich soviel Zeit nehmen würde unser Abentheuer vorzubereiten wie er hier im Forum verbringt ...  :P  
-Wenn man nicht drüber nachdenkt ist es auch nicht kompliziert!
-Wir leben in einem freien Unterreich.
-Smite? Gegen? ... Smite gegen Non-Frog.

Levold

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« Antwort #27 am: 06. Oktober 2005, 09:36:31 »
Zitat von: "Nachfahre"
5. Wenn unsere SL *ZuLevoldBlick* sich soviel Zeit nehmen würde unser Abentheuer vorzubereiten wie er hier im Forum verbringt ...  :P
... dann wären eure Gegner noch fieser und tödlicher.
Aber mal sehen, wenn du drauf bestehst.  :akuma:
Levold
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Levold

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« Antwort #28 am: 07. Oktober 2005, 12:42:48 »
 Besuch in der Stadt

Langsam schlichen die Helden durch die Ruinen der Stadt. Die Häuser, die sie passierten, waren größtenteils zerstört, teilweise lagen noch die Leichen von Drow oder anderen Wesen zwischen den Trümmern. Der Verwesungsgeruch war allgegenwärtig.
Die Sicht betrug meistens nur wenige Meter, selbst für die Elfen, die es ja gewohnt waren, im Dunkeln zu sehen. Schmieriger Rauch, der über der ganzen Stadt lag, machte es unmöglich weiter als 20 Meter zu blicken. Nur hin und wieder sah man die Schatten namenloser Kreaturen durch den Nebel huschen. Die Gefährten blieben bei solchen Augenblicken stehen und hielten den Atem an. Jeder betete zu seinem Gott, dass sie nicht entdeckt würden, denn wer wusste schon, was für Unholde sich an einem solchen Ort herumtrieben?

Es dauerte nicht lange, auch wenn es ihnen wie eine Ewigkeit vorkam, als die Gruppe das große Kolosseum erreichte, was bei guter Sicht von dem Plateau aus zu sehen gewesen war. Von drinnen erklangen kehlige Rufe und Schreie. Es mochten Rufe sein, die jemanden anfeuerten, dazwischen vernahm man aber auch immer wieder Schmerzensschreie. Jeder malte sich in Gedanken aus, was für Wettkämpfe wohl an einem solchen Ort ausgetragen würden. Jäh wurden sie aber aus ihrem Sinnen gerissen, als ein gewaltiger Trompetenton erschallte. Welch ein Wesen vermochte es, so einen Ruf auszustoßen?
An der Vorderwand des riesigen Gebäudes waren drei doppelflügelige Tore zu sehen, die alle geöffnet waren. Kurzentschlossen betrat die Gruppe die Eingangshalle. Vor ihnen erhoben sich drei Treppen, die auf die Ränge führten. Doch niemand verspürte das Verlangen, sich zu den Besuchern zu gesellen. Die Wahl traf auf eine kleinere Tür, die rechter Hand weiterführte. Der dahinterliegende Gang führte, der Biegung des Gebäudes folgend, an der Außenwand entlang. Doch bevor der Gang zu einem noch nicht sichtbaren Raum führte, hörte man bereits die Stimmen von Riesen, die sich in ihrer rauhen Sprache unterhielten.
"Ich werde noch einmal den Krötentrick versuchen." flüsterte Malithil verschmitzt seinen Gefährten zu, verwandelte ein weiteres Mal seine Gestalt und machte sich auch direkt auf den Weg.
Als er dem Gang weiter folgte, kam er in einen Raum, in dem drei Feuerriesen und fünf Oger einem Kampf in der Arena verfolgten.
Malithil sprach sie an.
"Gegrüßt seid, Freunde. Wie ist..."
Weiter kam er nicht. Einer der Riesen riss seine Augen, die wie Kohlenstücke zu glimmen schienen, weit auf und brüllte wütend.
"Das ist diese hinterhältige Kröte, von der wir gehört haben. Schnappt sie euch!"
Malithil, dessen Trick gescheitert war, riss sein Schwert heraus und griff ebenfalls an. Auch Vinduil und Windan sprangen nach vorne. Der kleine Barbar mit seinen Schwertern und der Magus einen Spruch auf den Lippen. Tavaron, der seinen Gefährten ebenfalls zu Hilfe eilen wollte, kam leider nicht durch, da die Oger inzwischen nach vorne gestürmt waren und ein Nachrücken von hinten so blockierten.
Malithil und Windan sprangen mitten zwischen die Monster und richteten ein fürchterliches Blutbad unter ihnen an. Malithil bewegte sich wie ein Tänzer gleich zwischen ihnen und fügte jedem tiefe Wunden zu, bevor diese überhaupt wussten wie ihnen geschah. Windan, ein Schwert in jeder Hand, verfiel in einen Blutrausch und jeder konnte sehen, warum er seinen Namen "Der wirbelnde Wüterich" zu Recht trug. Zwar wurde der Halbling von den Riesen und ihren mächtigen Schwertern immer wieder schwer geroffen, Vinduil trug mit seiner Heilkunst einen wichtigen Teil zum Kampfgeschehen bei, doch die beiden Schwerter trafen einen Riesen so heftig und schwer, dass dieser nur einen Treffer landen konnte, bevor er unter den Schlägen des wütenden Barbaren fiel. Fast wäre es gelungen, so dieses Pack auszurotten, ein Riese jedoch entkam in die Arena, wo er mit seinen Rufen schnell die dort Anwesenden auf die drohende Gefahr aufmerksam machte.
Also entschlossen sich die Gefährten zu "einem taktischen Rückzug", wie es Malithil ausdrückte. Nur Windan musste ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass es seiner Gesundheit nicht besonders zuträglich wäre, jetzt in die Arena zu stürmen, um dem Riesen den Rest zu geben.
Die Helden rannten daraufhin den Weg zurück. Als sie in der Vorhalle ankamen, waren bereits ein Trupp Oger, Goblins, Riesen und anderer Abschaum auf den Weg die Stufen hinab. Schnell flüchteten die Freunde in die Stadt, den Mob auf den Fersen. Doch es schien unmöglich, den Riesen mit ihren langen Beinen zu entkommen. Ein Plan musste schnell her, oder sie würden gegen einen großen Trupp antreten müssen!
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Ihr fetten, wohlgenährten Städter! (Shakespeare)

Askael

  • Mitglied
Kampf um Maerimydra (Update:14.04.06 Der Turm-Finale+Epilog)
« Antwort #29 am: 07. Oktober 2005, 20:15:28 »
 Sehr nett, macht durchaus Spaß, das zu Lesen!
Nur weiter so  :D

Übrigens: Bei - "Das ist diese hinterhältige Kröte, von der wir gehört haben. Schnappt sie euch!"
hab ich mich weggehaut vor Lachen :lol:
 
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