Autor Thema: Magiergilde gesucht  (Gelesen 4191 mal)

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Hugo Baldur

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Magiergilde gesucht
« am: 13. Februar 2006, 14:43:27 »
Nach dem Weggang von Alaak ist mit ihm auch die Magiergilde gegangen. Wer hat Lust eine neue zu entwickeln?
Ich kenne nur rot, blau, türkis und schwarz. Ich spiele immer noch 1.0. Lasst einen alten Mann mit dem neumodischem Kram in Ruhe.

Marko

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Magiergilde gesucht
« Antwort #1 am: 13. Februar 2006, 15:46:51 »
Hmm also was ist denn genau gefordert? Powerniveau? Also eher ne dicke Magiervereinigung oder ne kleine Gruppe von Zauberern samt Adepten? Politische Verwicklungen? Machtspielchen? Bündnisse? Gegner? Hat man freie Hand oder sind gewisse Einschränkungen gegeben? Sollen auch regeltechnische Aspekte eingearbeitet werden oder eine reine fluffige Beschreibung?

Hugo Baldur

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Magiergilde gesucht
« Antwort #2 am: 14. Februar 2006, 12:10:27 »
Etwas tiefer findest du von Talywn die Regeln der Magie. Ich habe mir noch keine großen Vorstellungen gemacht.

Wichtig ist, das das magische Feld gestört ist und sie damit nicht so mächtig sind. Auch müßte die Somla-Pflanze und die Technokraten beachtet werden.

Aufruf an die anderen sich an der Diskussion zu beteiligen.
Ich kenne nur rot, blau, türkis und schwarz. Ich spiele immer noch 1.0. Lasst einen alten Mann mit dem neumodischem Kram in Ruhe.

Marko

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Magiergilde gesucht
« Antwort #3 am: 14. Februar 2006, 15:31:58 »
Hmhm also kein megahohes Powerlevel. Klingt für mich ein wenig nach Steampunkeinflüssen, was mir persönlich recht gut gefällt, da ich Steampunk schon früh in meine eigenen Welten habe einfließen lassen. Interessant wäre vielleicht eine Aufsplitterung innerhalb der Magiergilde, also sagen wir traditionell orientierte Zauberkundige und Magier mit revolutionären Ideen.

Hugo Baldur

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Magiergilde gesucht
« Antwort #4 am: 15. Februar 2006, 16:29:28 »
Steampunk ist das richtig Stichwort. Rabenfurt ist zwar nicht so richtig Steampunk, aber ist gibt einige Einflüsse.

Die Aufsplittung der Magier finde ich interessant. Vielleicht sind die Magier, die sich von der traditionellen Form getrennt haben, auch die Magier, die sich mit der Erforschung der Somla-Pflanze und deren Einsatz beschäftigen.
Ich kenne nur rot, blau, türkis und schwarz. Ich spiele immer noch 1.0. Lasst einen alten Mann mit dem neumodischem Kram in Ruhe.

Talwyn

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Magiergilde gesucht
« Antwort #5 am: 15. Februar 2006, 22:03:28 »
Alaak hat ja schon einiges für die Magier ausgearbeitet und ich finde das Material sehr gut. Meiner Meinung nach sollten wir an Alaaks Ansatz festhalten. Es folgt das vorhandene Material:

Zitat von: "Die Diener der Flusszitadelle - Alaak"
Der Salon wurde nur vom Schein einer winzigen Kerze erleuchtet. In den Ecken des kleinen Raumes hatte sich die Dunkelheit gesammelt. Gleich stillen Riesen krochen die Schatten der Spielfiguren über die Wände.

Zwei Dunkel Gestalten saßen um den Tisch und betrachteten die Spielsteine mit nachdenklichen Mienen. Der eine war in reich verzierte priesterliche Roben gehüllt. Das Symbol des Flussgeistes erstreckte sich rechts und links über seine blaue Seidenweste. Goldene Schriftzeichen von uralter Herkunft waren in seine Ärmel gestickt und glitzernde Ketten zierten seinen Hals. Die Hose war aus kunstvoll verarbeiteten Garnen gewebt und zeigte ein berauschendes Muster, wie der Blick in die unendlichen tiefen des Meeres. Seine Füße waren in leichte Schnürschuhe gehüllt und scharrten ganz leicht über den Boden. Das einzige Anzeichen seiner Nervosität, das man erkennen konnte.
Seine großen eisblauen Augen sahen absolut ruhig zu seinem Gegenüber und sein kahler Kopf glänzte wie frisch poliert im fahlen Kerzenlicht. Die wenigen silbergrauen Haare die ihm das Alter gelassen hatte waren wie immer frisch gestutzt. Mit einer großen Hand fuhr er sich nachdenklich über den Backenbart und das kanntige Gesicht hinab. Seinen blauen Amtsumhang hatte er wie beiläufig über die breite Lehne seines tiefen weichen Sessels geworfen. Der ganze massige Körper des Mannes schmiegte sich in die Polster und schien dennoch nicht zu versinken. Mit einer Geschwindigkeit die seine Fülle Lügen strafte packte er eine Figur und zog sie über das Feld auf seinen Mitspieler zu.

Der war ein eher hagerer Typ, der in seinem Sessel förmlich ertrunken währe, hätte er nicht vorn auf der Kante gesessen. Normalerweise verbarg er sein Gesicht unter der Kapuze seiner langen Robe die selbst für einen korpulenten Mann äußerst weit geschnitten gewesen währe. Das Kleidungsstück bedeckte alles was er darunter haben mochte und ließ selbst keinerlei Rückschlüsse über die Zugehörigkeit ihres Trägers zu.
Nur hier im Schutz der Dunkelheit enthüllte er sein Gesicht und damit auch sein schiefes Lächeln. Es stahl sich sofort auf sein Gesicht als er den Zug seines Gegenübers beobachtete. Die spitze Hakennase zog er dabei in die Höhe und seine schmalen Augen wurden noch enger. Hässliche Falten zogen sich quer über die schmalen Wangen und ließen die uralten Narben noch tiefer und länger erscheinen.
„Ihr scheint in letzter Zeit etwas glücklos zu sein. Die Göttin zürnt euch doch nicht Theobald?“, stocherte der hagere Kerl und betrachtete noch immer voller Zufriedenheit die Position der Spielsteine.

Obwohl sein Zug ihn in eine kaum noch zu gewinnende Situation gebracht hatte, wusste der korpulente Erzbischof Theobald Gadami sofort das sich sein Mitspieler nicht hauptsächlich auf die Position der Spielsteine bezog. Dennoch wollte er warten und ihn zuerst aus der Reserve locken. „Die Göttin hat sicher besseres zu tun als einem alten Mann beim Schach beizustehen. Schließlich haben wir durchaus brisantere Probleme.“, donnerte Gadami mit seiner grollenden Stimme. Der schmale Mann sah ihn an und schien keinerlei Anstalten zu machen seinen Zug endlich zu beenden. Theobald war nicht für seine Geduld bekannt und so drängte er: „Zieht endlich, Magier. Einer eurer kleinen Tricks sollte euch doch zeigen können welches der beste Zug wäre!“ Dieses hässliche Grinsen breitete sich wieder über das Gesicht von Großmeister Jeremia aus und verlieh ihm etwas Dämonisches: „Diener Theobald, Diener. Wir setzen die Gabe nur ein, wenn die Situation es erfordert. Das unterscheidet uns von einem gewöhnlichen Magier.“
Jeremia nahm eine seiner Figuren mit den langen knöchernen Händen und stieß damit einen von Gadamis Spielsteinen zur Seite. „Indes bedarf es keinerlei magischer Tricks, damit ich euch besiege. Schach!“ Das Grinsen breitete sich weiter aus und Gadami wusste das sich auch diese Bemerkung weniger auf das Spiel als vielmehr auf andere Probleme bezog.

„Dennoch ist meine Situation nicht so ausweglos wie ihr vielleicht vermutet. Seht euch das Spielfeld nur genau an. Noch ein Zug und mein König ist sicher. Eure Dame dagegen wird entblößt sein.“ Jeremias Gesicht wurde wieder ernst, sah damit aber keineswegs weniger Furcht einflößend aus. Er sprach leise, so als fürchte er dass jemand lauschen könnte. Zu Recht wie Gadami wusste. „Womöglich habe ich meine Dame mit Absicht entblößt.“, erklärte der Großmeister. „Um mir den Weg für eine Neue zu ebnen.“
Gadami betrachtete den Bauern der kurz vor dem Spielfeldrand stand. Jeremia hatte Recht. Wenn er die Dame schlug würde der Großmeister in der nächsten Runde eine neue direkt in den Reihen des Erzbischofs haben. Gadami musste nachdenken. Jeremia war das offensichtlich zu langweilig. „Ich habe gehört ihr wisst wo das Hauptquartier der Kultisten ist.“, bemerkte er wie beiläufig. Theobald wusste, dass sie jetzt langsam nicht mehr über Damen, Bauern und Könige reden mussten. „Ja.“, er blickte den anderen Mann neugierig an und fragte sich ob er noch mehr aus ihm herauslocken würde. „Einer der Kultisten lief uns direkt in die Arme. Ich frage mich was ihn zu dieser törichten Tat gebracht hat.“

Großmeister Jeremia lächelte. „Törichte Leute neigen zu törichten Taten, Erzbischof. Ich war immer davon überzeugt das ihr sie früher oder später stellen würdet.“ Gadami schüttelte den Kopf. „Ich glaube nicht das diese Kultisten törichte Leute sind.“, antworte er und nahm einen Schluck Tee aus der dampfenden Tasse die neben dem Spielbrett stand.

„Sie dienen nicht der Göttin. Das zeigt doch wie töricht sie sind.“, meinte Jeremia wie beiläufig, doch der Erzbischof blieb misstrauisch. „Ich kenne euch zu gut. Ihr würdet euch niemals mit jemandem abgeben der so töricht ist.“ Entrüstet sah Jeremia auf. Er schien sogar ein wenig beleidigt zu sein. „Wollt ihr mir unterstellen ich sei für die Entstehung dieses Kultes verantwortlich?“, keifte er. Gadami hob die Stimme etwas „Ich unterstelle gar nichts. Ich weiß!“ Er machte eine Pause die er nutzte um den Diener eindringlich zu mustern. „Warum, Jeremia?“ Großmeister Jeremia schüttelte energisch den Kopf. „Ihr wisst gar nichts. Meint ihr ich hätte euch die Chance gegeben diesen Kult zu zerstören wenn er mir dienen würde.“

„Nein. Natürlich nicht. So dumm seid ihr nicht. Deshalb frage ich mich auch warum ihr das getan habt.“

Jeremia tat gelangweilt und warf sich geräuschvoll in die weichen Polster seines Sessels. „Genug. Jetzt entscheidet euch endlich. Wollt ihr meine Dame schlagen oder verhindern das ich eine neue bekomme.“

Doch der Erzbischof ließ nicht locker. „Darum geht es. Nicht war? Euer kleiner Kult bringt euch nichts mehr. Warum habt ihr ihn eingesetzt?“

Jeremia atmete tief durch. Er faltete die Hände auf der Brust und sah Gadami aus seinen kleinen Adleraugen böse an. „Wisst ihr welchen Einfluss die Anwesenheit fremder Gottesdiener auf die Magie hat?“ Ein Ausdruck der Entrüstung legte sich über Theobalds Gesicht. „Die Göttin verleiht mir ihre Magie. Diese Geheimnisse gehören ihr. Ihr seid die einzigen die sich mit solch mystischen Dingen beschäftigen, obwohl sie euch nichts angehen. Ich gebe mich einem solchen Sakrileg nicht hin.“, erklärte er. Enttäuscht schüttelte Jeremia den Kopf. „Ihr nennt es Sakrileg, aber ihr wisst nicht wie wichtig die Kontrolle der Magie ist. Bricht sie zusammen wird es uns alle ins Verderben stürzen. Ein großer Schritt für unsere Sicherheit wurde getan. Euer verletzter Stolz ist dabei unwichtig.“

Gadami nickte als er plötzlich verstand. „Ihr wisst also was ihr wissen wollt und jetzt müsst ihr euer kleines Experiment loswerden. Aber ihr wollt euch eure Finger nicht schmutzig machen, sonst könnte eure Vertrauenswürdigkeit in Mitleidenschaft gezogen werden, habe ich Recht?“

Der Großmeister wollte diese Frage offensichtlich nicht beantworten. Ungeduldig deutete er auf das Spielbrett. „Entscheidet euch endlich welchen Zug ihr tun wollt.“
„Ich werde mich wohl für die dritte Möglichkeit entscheiden.“, antwortete der Erzbischof und zog eine Figur so, dass sie seinen König schützte und gleichzeitig bereit stand um die neue Dame zu schlagen. Gleichzeitig blieb auch die alte Dame in ihrer ungünstigen Position. Jeremias Grinsen verschwand schlagartig und erschien sofort auf Gadamis Gesicht.


Wie ein gewaltiger Stachel aus purem Marmor erstreckt sich die uralte Flusszitadelle über die Stadt Rabenfurt. Umgeben wird sie von vielen kleineren Gebäuden in denen die besten Handwerker der Stadt – manch ein Klatschmaul und Geschichtenerzähler murmelt gar der ganzen Welt – ihre Waren für die Besitzer jenes Gebäudes herstellen.-_
Diese Besitzer gehören zu den seltsamsten aber auch ältesten Bewohnern der Stadt. „Tu nicht als wärst du in der Zitadelle gewesen!“, heißt es in der Stadt, wenn man ein Großmaul zum schweigen bringen möchte.

Magier, Zauberer und Hexer werden sie von den einfachen Leuten genannt. Gegenseitig nennen sie sich „Diener“, aber niemand hat bisher herausfinden können, wem sie überhaupt dienen. Die meisten wissen es nicht mal selbst. Nur die geheimnisvollen neun, die Maastros des hohen Rates der Zitadelle, scheinen weit mehr zu wissen als sie unter ihren feinen Hüten oder dunklen Umhängen verlauten lassen.

Über die Jahre haben die Diener der Zitadelle viel aufsehen in der Stadt erregt. Zu mancher Zeit ging es dort wie in einem Bienenstock zu. Seltsame Schiffe legten an und geheimnisvolle Männer kamen durch die Steppe. Doch nie hat jemand erfahren, oder zumindest konnte niemand erzählen was vor sich ging.

Dann folgten wieder Jahre in denen man kaum mitbekam das überhaupt jemand innerhalb der alten Mauern lebt. Nur die gelegentlichen Feste im Saderik’s, dem großen Clubhaus in der Nähe der Flussmündung, machten wieder gut was die Diener an Missmut erregt hatten. Dort wurden meist seltene Speisen und erlesene Getränke für die Würdenträger der Stadt und natürlich für die Diener selbst serviert. Diese Feste scheinen die Magier auch zu nutzen um ihre eigenen Ideen in die Politik der Stadt einfließen zu lassen. Selbst tragen sie nämlich keine Ämter und haben daher auch nur soviel Mitbestimmungsrecht wie jeder andere Bürger, dennoch ist es schon mehr als seltsam wie sehr die Politik der Regierung manchmal den Absichten der Magier dienlich ist. Natürlich kann man sich derer nie ganz sicher sein, aber dennoch wurden im Verlaufe der Jahre viele Entscheidungen getroffen die äußerst fraglich waren aber den Magiern hervorragend in ihre aktuellen Geschäfte passten.


Hierarchie:

Die Hierarchie der Diener basiert auf den Hierarchien der einzelnen, über die ganze Welt verteilten, kleineren Magierorden. Jeder dieser Orden folgt natürlich intern seiner eigenen Ordnung aber nach außen unterstehen sie dem Rat der Zitadelle in Rabenfurt. Dieser Rat besteht aus neun Mitgliedern die ebenfalls in Rabenfurt leben. Acht von ihnen sind die Großmeister der acht Schulen der Magie. Ihre Aufgabe ist es den Gebrauch der jeweiligen Schule der Magie zu überwachen und Maßnahmen zur Eingrenzung dieser Kräfte zu ergreifen. Sie organisieren auch die Ausbildung neuer Diener an der Zitadelle in der jeweiligen Richtung. Zurzeit haben Großmeister Setephan als oberster Bannwirker, Großmeister Zerberot als oberster Zauberer, Großmeister Lenarcus als oberster Beschwörer, Großmeister Tandrak als oberster Nekromant, Großmeister Asmund als oberster Thaumaturg, Großmeister Respen als oberster Seher, Großmeister Murcus als oberster Wandler und Großmeister Gado als oberster Illusionist diese Ämter inne.

Das andere Ratsmitglied ist der Großmeister der göttlichen Kräfte. Er überwacht die Benutzung der Magie durch Priester und Götter. Dieses Amt gibt es nur weil der Rat sich nicht sicher ist ob die Nutzung jener Kräfte eine Gefahr für die Magie selbst darstellt oder ob die Götter in der Lage sind Schäden am Gefüge zu verhindern.
Bestimmt werden alle Ratsmitglieder im Verlauf eines uralten Rituals. Dabei stellen die Teilnehmer fest wer von ihnen der mächtigste im jeweiligen Gebiet ist.
In Rabenfurt wird der Rat von den Dienern der Zitadelle dem Rabenfurter Magierorden unterstützt. Dieser Orden wird vom Ersten Diener Idigor Santin geführt. Er ist auch gleichzeitig der Dekan der Akademie in der Zitadelle und hat das Kommando über die Rabenwache. Dies ist eine Einheit aus gut trainierten Soldaten, die die Macht der Magier unterstützen und natürlich eingesetzt werden um die Zitadelle gegen Angreifer und Verräter zu schützen.

Ihm sind die jeweiligen Ränge der Wache und natürlich die Diener der Zitadelle die sich um Dinge wie Rekrutierung, Ausbildung und Koordination interner und externer Angelegenheiten kümmern unterstellt. Natürlich hat er auch die Kontrolle über alle Einwohner Rabenfurts, die in und um die Zitadelle angestellt sind und das sind nicht wenige, denn die Beziehungen der Diener reichen weiter als man sieht oder denken mag und ihre Mitglieder sind an Orten tätig die kaum jemand vermuten würde.

Aufnahme:

Zu den Magiern geht man nicht. Man wird aufgenommen. Die Diener überwachen die Verwendung der Magie in ihrem riesigen Einflussbereich sehr streng und versuchen das aufkommen so genannter Hasardeure oder wilder Magier wenn möglich vollständig einzuschränken. Deshalb suchen sie jeden auf der eine Gabe für die Magie zu haben scheint. Bis zu einem geringen Alter werden die Begabten in den Orden aufgenommen der sie entdeckt hat. Jeder der diesen Prozess behindert wird von ohne großen Skrupel beseitigt.

Ab einem gewissen Alter werden die Zauberkundigen zu einer Gefahr für die Diener und müssen deshalb beseitigt werden. Nur wenige die im erwachsenen Alter von den Dienern entdeckt werden überleben diese Entdeckung. Aber es gab schon Magier die von einem Orden auf dem Höhepunkt ihrer Macht aufgenommen wurden.

Die Regierung Rabenfurts sieht es nicht gern, wenn die Rabenwache Angst und Panik um Neugeborene verbreitet, aber sie wissen natürlich das unkontrollierte Magieanwender noch mehr Chaos verbreiten würden, als es der Rabenwache jemals möglich währe.

Verbreitung:

Die Diener sind beinahe über die ganze Welt verbreitet. In Rabenfurt haben sie Vertreter in allen wichtigen offiziellen und inoffiziellen Machtzentren. Ihre Spitzel und Handlanger lassen sich überall finden. Zumindest wenn man ihren magischen Schutz durchschaut. Eigentlich mischen sich die Magier niemals in die Politik ein und verlangen dafür das sie in ihren Angelegenheiten vollkommen selbstständig handeln dürfen.

Beziehungen:


Zusatzideen- Temporär:

Erster Diener Idigor Santin

Großmeister Jeremia

- Geistliches

- Botaniker (großes Arboretum in der Zitadelle)

Großmeister Setephan

- oberster Bannwirker

Großmeister Murcus

- oberster Wandler

Großmeister Zerberot

- oberster Zauberer

Großmeister Lenarcus

- oberster Beschwörer

Großmeister Tandrak

- oberster Nekromant

Großmeister Asmund

- oberster Thaumaturg

Großmeister Respen

- oberster Seher

Großmeister Gado

- oberster Illusionist

Ilias Waldamann --> Küchenjunge in der Zitadelle --> weiß extrem viel über Magierpolitik

Abenteuervorschläge

Großmeister Jeremia will einen Handelsvertrag abschließen um seiner Gesellschaft und damit den Dienern der Zitdelle das Monopol in Hinsicht auf den Somlahandel zu sichern. Die Diener geraten darüber in tiefe Zwistigkeiten und man befürchtet das es zu Anschlägen während der Vrhandlungen kommen könnte. Da Großmeister Jeremia aber auch skeptisch ist ob alle seine Vertragspartner mit diesem Handel einverstanden sind beginnt er seine Beziehungen spielen zu lassen um jeden Widerstand zu eliminieren.

Die SC treffen auf eine junge Mutter mit einem Kleinkind die von seltsamen schwarzen Gestalten angegriffen wird. Sie finden heraus das die schwarzen Gestalten zur Rabenwache gehören und der Mutter das Kind wegnehmen wollen, weil es angeblich ein Hasardeur sei. Kurz darauf werden sie von einem Diener angesprochen der ihnen erklärt wie gefährlich ein erwachsener Hasardeur werden kann. Er beauftragt sie das Kind zu holen und zu Dr. Tomarcs Sanatorium zu bringen, wo man sich um das Kleine kümmern wird. Daraufhin könnten die SC entdecken was in dem Kankenhaus geschieht oder ein seltsames Machtspiel um das Kind aufdecken (es ist der Erbe von jemand wichtigem oder weiß etwas wichtiges).


Talwyn

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Magiergilde gesucht
« Antwort #6 am: 15. Februar 2006, 22:14:58 »
Und hier noch die Zitadelle:

Zitat von: "Die Flusszitadelle - Alaak"

Die Flusszitadelle

Die Flusszitadelle ist die uralte Festung in der die mächtigen Magier ihr Hauptquartier haben. Das Gebäude selbst ist nach alten Überlieferungen schon viel älter und wurde vor unendlich langer Zeit von einer Macht gebaut die über Möglichkeiten verfügen von denen man heute nur noch träumen kann. Ob es Magie war oder einfach nur die Kunst sehr geschickter Handwerker ist genauso wenig überliefert wie genauere Informationen zu jenen geheimnisvollen Baumeistern.

Der ganze Komplex wurde scheinbar aus einem einzigen Block eines tief blau, fast schwarz schimmernden, heute unbekannten Materials gefertigt. Dieses Material verfügt über einige Eigenschaften die das Vertrauen der Magier sicherstellen. So blockt es jegliche Versuche hindurchzugelangen da es sich auch auf die transitiven Ebenen ausdehnt. Gleichzeitig widersteht es jedem Versuch es zu verformen oder zu zerbrechen. Erkenntniszauber funktionieren nur sehr unzuverlässig und oft überhaupt nicht und selbst Großmeister Setephan ist nicht in der Lage diese Eigenschaften des Materials einzuschränken. Allerdings sind die tatsächlichen Eigenschaften der Zitadelle selbst von den Dienern noch nicht vollständig erforscht und an dunklen Winterabenden  erzählt man sich Geschichten von den grässlichen Verwandlungen und den Schrecken in den Wänden, den Flussgeißeln die Nacht die Kinder von der Straße klauen und sie tief unter dem alten Gemäuer in Mauersteine verwandeln. Tatsächlich soll es einige mehr als seltsame Vorfälle gegeben haben, doch die Diener streiten das natürlich ab und erklären voller Selbstzufriedenheit, dass sie alles unter Kontrolle haben.

Tatsächlich scheint es dem unbedarften Beobachter so, denn diese alte Festung ist wahrhaft idyllisch, wenn man die Furcht erregenden Mauern erst mal passiert hat. Die feinen Gartenanlagen und die kleinen Parks strafen die grimmigen Fabelskulpturen lügen. Kleine Bäche und die kunstvolle Springbrunnen lassen ein beruhigendes Plätschern über die saftigen wacholdergrünen Wiesen und die in tausend Farben schillernden Blumenbeete tanzen.

Die Wege wurden mit langen reich verzierten Bogengängen überdacht und in vielen kleinen Nischen und an zentralen Plätzen stehen Pavillons in den unterschiedlichsten Bauarten. Die Schüler der Akademie lernen auf den zahlreichen Parkbänken, zwischen fröhlich trillernden Vögeln in exotisch buntem Gefieder.

Die Sonne erreicht die Innenhöfe und damit die Parks fast den ganzen Tag und das trotz der hohen Türme mit ihren Luftgängen und zahlreichen Balkonen. Man schiebt das auf ein ausgeklügeltes Spiegelsystem, entworfen von jenen unbekannten die auch die Zitadelle erbauten und in Stand gehalten von einigen der klügsten Diener.
Diese Festung ist im Prinzip eine kleine weitgehend autonome Stadt mitten in Rabenfurt. Solange genügend Grundversorgungsmittel auf die Insel gelangen die das Fundament des Gebäudes bildet können die Magier ewig darin überleben.
Die Stadt Rabenfurt sorgt für diese Versorgung und die Diener sorgen dafür, dass der König und jetzt auch der neue Rat immer daran erinnert werden was ihre Pflichten sind.

Die zahlreichen Türme der Zitadelle erfüllen alle ihre Aufgabe und sind dem entsprechend gestaltet. Im folgenden soll eine kurze Führung durch diese Türme gegeben und es sollen einige ihrer Bewohner vorgestellt werden.

Turm der Meister: (Alle Räume der 8 Ratsmitglieder, von Spitze kann man ganz Rabenfurt überblicken --> "Augen der Meister")
* Ilias Waldamann (Com2/Mag 1) Äußeres: große Segelohren, klein, blondhaarig, Charakter: freundlich, hilfsbereit, verschlagen, Beziehungen: Küchenjunge in der Zitadelle --> weiß extrem viel über Magierpolitik

Turm der Raben: (Rabenwache)
* seltsamer Söldner aus dem Süden (unnahbar, wirkt sehr gefährlich)
* begnadeter Handwerker, kann aus allem etwas bauen
* Paar, Frau geht Fremd, Gefahr das sich die beiden Männer gegenseitig Töten-_
[Bodenpläne der Kathedrale muss ich noch hochladen]
-_   
Turm des Wissens: (Bibliothek)
* alter blinder Bibliothekar in den uralten dunklen unteren Ebenen

Turm der Lernenden: (Studiosi Unterkünfte)

Turm der Lehrenden: (Unterkünfte und Räume der Lehrenden Magier)

Turm des Lehrens: (Hörsäle und Labore)

Turm der Magier: (Unterkünfte für aller anderen Magier)

Turm der Fremden: (Unterkünfte für Besucher)

Turm der Krämer: (Platz an dem Händler aus Rabenfurt ihre Waren feilbieten können)

Turm der Handwerker: (sämtliche Dienstleistungen die die Magier in ihrer Zitadelle brauchen)

Turm der Güter "Fressturm": (Lager für Versorgungsgüter)
 

Hugo Baldur

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Magiergilde gesucht
« Antwort #7 am: 28. Februar 2006, 10:54:50 »
Ich fand die Idee mit der Aufsplittung in zwei Richtung sehr interessant. Wir haben auch nicht geklärt, wie es mit der Somla-Pflanze weitergeht.
Ich kenne nur rot, blau, türkis und schwarz. Ich spiele immer noch 1.0. Lasst einen alten Mann mit dem neumodischem Kram in Ruhe.

Talwyn

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Magiergilde gesucht
« Antwort #8 am: 28. Februar 2006, 11:01:11 »
Ja, das ist ein guter Ansatz. Also quasi die "Traditionalisten" gegen die "Progressiven". Intrigen auch innerhalb der Zitadelle, so muss das sein ;) Davon abgesehen ist mir beim Erneuten Durchlesen aufgefallen, dass ich den Flavor Text für die Diener richtig klasse finde, das liest sich echt gut. Der Alaak sollte dazu geknechtet werden, einen Rabenfurt-Roman zu schreiben :lol:

Hugo Baldur

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Magiergilde gesucht
« Antwort #9 am: 28. Februar 2006, 11:10:43 »
Erst einmal müssen wir beknien, daß er wieder mit macht. Alaak wird brauchen dich!!!
Ich kenne nur rot, blau, türkis und schwarz. Ich spiele immer noch 1.0. Lasst einen alten Mann mit dem neumodischem Kram in Ruhe.