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Autor Thema: Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges  (Gelesen 25934 mal)

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Kylearan

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #30 am: 23. März 2006, 14:17:01 »
Zitat von: "Berandor"
I.Ü. habe ich heute vom Spieltermin geträumnt, und das alles schief ging.

Und genau deswegen habe ich ja mehrere Ersatzcharaktere, zum Teil mit Motivation, für die Gruppe danach ;-)

Jo, wir schaffen das!

Du träumst seltsame Dinge...

Kylearan
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Berandor

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #31 am: 23. März 2006, 14:39:49 »
Ich frage mich immer noch, warum "Dirim" in einem College wohnt, und warum am Wochenende kein Klassenraum leer ist, sodass wir in der Mensa warten müssen, weil ein Typ, der gar nicht zu unserer Gruppe gehört, nicht in der Küche spielen will.

Außerdem hat "Boras", der zu früh da war, einfach Eure Charaktere übernommen – und meine Monster – weil meine Sonderregeln scheiße waren, und dann musste ich noch "Thargad" vom Flughafen abholen, der kurzfristig doch dabei sein wollte, und so konnten wir erst um 21 Uhr anfangen zu spielen, obwohl zu diesem Zeitpunkt "Boras" schon zwei Kettenbrecher getötet hatte.

Ich muss nicht erwähnen: Da war dicke Luft am Spieltisch. Gut, dass ich dan aufgewacht bin.
Bitte schickt mir keine PMs hier, sondern kontaktiert mich, wenn nötig, über meine Homepage

Levold

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #32 am: 23. März 2006, 19:09:08 »
Du solltest mal dringend zum Arzt....
... oder Schriftsteller werden.  :grin:
Levold
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Ihr fetten, wohlgenährten Städter! (Shakespeare)

Osric

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #33 am: 23. März 2006, 21:03:26 »
Der Typ in der Küche, das war ich. Ich fand die nämlich zu klein. Dafür war aber das Essen allerdings lecker. Und im restlichen Traum hast du endlich den Spieleabend mit unserer Gruppe verarbeitet. Das wurde aber auch Zeit.
Was würde Robert Jordans Frau dazu sagen?

Gilvart

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #34 am: 23. März 2006, 22:49:28 »
@berandor
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Boras

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #35 am: 23. März 2006, 22:53:13 »
Gut zu wissen, dass Du schon von mir träumst. Dann bin ich ja auf dem richtigen Weg meinen geliebten Spielleiter in den Griff zu bekommen.

Dirim

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #36 am: 24. März 2006, 11:07:43 »
Zitat von: "Gilvart"
@berandor
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Dirim ist zu neugierig  :wink:

Thargad

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #37 am: 24. März 2006, 14:19:09 »
Zitat von: "Kylearan"

Und genau deswegen habe ich ja mehrere Ersatzcharaktere, zum Teil mit Motivation, für die Gruppe danach ;-)

Jo, wir schaffen das!

Kylearan


Wozu brauchst Du mehrere Ersatzcharaktere? Falls Helion stirbt, werden wir ihn doch wiedererwecken. Natürlich mit Reincarnate. Mal sehen, was er das nächste Mal wird.  :P

Boïndil

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #38 am: 24. März 2006, 18:12:30 »
Zitat
Mal sehen, was er das nächste Mal wird

Bin für Goblin, vielleicht auch Grottenschrat, Ork wär auch nicht schlecht. :P
Wenn bei euch passiert wovon Breabdor träumt, bekomme ich Angst um meine Lieblings SH (schleim) und vorallem um die armen Charactere.
"Hört auf zu reden! Lasst uns Köpfe spalten und Knie zertrümmern!"

Berandor

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #39 am: 24. März 2006, 18:38:42 »
Zitat von: "Gilvart"
@berandor
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Dirim hat leider recht.

Am besten stellst du solche Fragen per PM oder E-Mail
Bitte schickt mir keine PMs hier, sondern kontaktiert mich, wenn nötig, über meine Homepage

Kylearan

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #40 am: 27. März 2006, 08:48:51 »
So, Samstag gespielt und was soll ich sagen? Es hat Riesenspaß gemacht, und jetzt müssen wir darauf warten, wie Berandor das umsetzt.

Kylearan, hat sich zu Helions nächster Form noch keine Gedanken gemacht.
"When the going gets tough, the bard goes drinking."

Dirim

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #41 am: 27. März 2006, 08:50:22 »
Zitat von: "Kylearan"

Kylearan, hat sich zu Helions nächster Form noch keine Gedanken gemacht.


Ist auch nicht mehr notwendig. Dirim lvl. 9  :)

Berandor

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #42 am: 27. März 2006, 11:37:54 »
In totaler Missachtung meiner universitären Pflichten habe ich zumindest den Beginn schon geschrieben.

Ein neuer Freund?
»Bitte entschuldige Rafahrs Verhalten«, sagte der Fürst. »Aber es gibt da Gerüchte, dass eine Gruppe Freischärler mir ans Leder will. Er versteht einfach nicht, dass es Momente gibt, in denen selbst ein Mann wie ich am liebsten allein ist... nun ja, fast allein.«

Er gab der Frau neben sich einen Kuss auf die Schulter. Sie drehte sich zu ihm und blickte ihm in die Augen.

»Ich kann ihn verstehen. Was, wenn diese ›Freischärler‹ sich in Euer Schlafzimmer einschlichen?« Ihre linke Hand strich über seine Wange, ihre rechte verschwand unter der Bettdecke.

Der Fürst lachte. »Und wie sollte ihnen das–« Die Worte blieben ihm im Halse stecken, als er die Klinge des Kurzschwerts an seinem Kinn spürte.

Lyanna Dambrodal klimperte mit den Augen. »Ich hätte da eine Idee...«

- Das Interregnum: Geschichten von Überlebenden; Zazesspur, 1364 TZ

-

»Ich frage noch einmal: Wo sind wir?«

Helion blinzelte in die grelle Sonne, Thamior suchte die Umgebung nach Hinweisen ab. Keiner von beiden konnte Boras’ Frage beantworten.

»Wir sollten auf jeden Fall warten, bis es abend wird«, sagte der Elf. »Dann können wir uns an den Sternen orientieren, und außerdem ist es dann nicht ganz so heiß.«

»Ich ziehe mich trotzdem um«, kündigte Dirim an. »Vom Winter in die Wüste...«

Die nächsten Stunden verbrachten die Kettenbrecher damit, Thamior zu lauschen, der wichtige Überlebenshilfen für die Wüste parat hatte; ihre dicken Unterkleider bestmöglich loszuwerden, ohne Schürfungen zu riskieren; die Ausrüstung Alek Tercivals inklusive seines Familienrings an sich zu nehmen und ein Gebet über der Leiche zu sprechen; außerdem untersuchten Dirim und Helion noch die Grabinschriften an den Wänden.

Das Grab war alt und seit längerem schon geöffnet und der Wüstenwitterung ausgesetzt. Die Inschriften waren entsprechend verwittert. Fest stand, dass hier einem Sonnengott gehuldigt wurde. Helion konnte sogar einen Namen entziffern.

»Horus-Re«, murmelte der Kobold vor sich hin.

»Gesundheit«, sagte Boras.

»Nein, nein. Horus-Re ist ein Gott, glaube ich. Und wenn ich mir überlege, dass wir in einer Wüste sind... dann sind wir sehr, sehr weit von zu Hause entfernt, am Rande der bekannten Welt.«

»In welche Richtung geht’s nach Hause?«, fragte Thamior.

»Nach Westen«, gab Helion zurück.

»Dann sollten wir dort entlang.«

»Warum?«, fragte Dirim. »Vielleicht liegt im Süden eine Stadt, und im Westen wochenlang nichts?«

»Aber wenn wir das nicht wissen, können wir genauso gut in Richtung Heimat gehen, oder?«

»Aber auch in jede andere Richtung. Oder?«

»Toril ist doch rund«, überlegte Boras. »Wenn wir so weit im Osten sind, ist der Weg im Osten vielleicht ja sogar schneller als der nach Westen?«

»Wenn wir nach Westen gehen, stoßen wir auf Berge oder Wasser«, sagte Helion.

»Jedenfalls wissen wir dann halbwegs, wo wir sind.«

»Wir sollten uns jetzt nicht an die Kehle gehen«, wandte Thargad ein. »Wir haben schließlich noch Proviant.«

-

Schließlich einigte man sich darauf, gen Westen zu ziehen. Die Sonne verschwand hinter dem Horizont, und schnell standen ein beinahe voller Mond und ein fremdes Sternbild am klaren Himmel und tauchten die Dünen in blaues Licht. Thamior betrachtete den Himmel, um sich zu orientieren.

Mit einem Mal kamen drei Gestalten über den Kamm einer nahen Düne gelaufen. Ihr Körper glich dem eines Menschen, nur trugen sie anstelle von Haut einen harten Schutzpanzer aus schwarzem Chitin, der nass im Mondlicht glänzte. Ihre Hände endeten in Klauen, ihre Müler waren aufgerissen und enthüllten schwarfe Zähne. Die Kreaturen stürmten vor.

»Babaus«, rief Helion und zog sich in Richtung des Grabs zurück. »Nehmt kaltes Eisen!«

Thamior hatte schon einen Pfeil aufgelegt und abgefeuert, bevor dieser Ruf kam. Er sah, wie sein Geschoss wirklungslos am Chitinpanzer des Babaus abprallte und zischend zu Boden fiel. Er griff in seinen Spezialköcher und tastete nach den eisengeschmiedeten Pfeilen. Es waren nur eine Handvoll.

Die Babaus hatten inzwischen die Kettenbrecher erreicht. Zwei von ihnen sprangen Boras an, ein dritter verbiss sich in Dirims Kettenhemd, ohne Schaden anzurichten.

»Na warte«, rief Boras und zückte seine Axt. Er verpasste dem Dämonen zwei harte Schläge, doch der harte Hautpanzer schluckte den Großteil des Schadens. Dafür sah der Barbar, wie die Klinge von ›Schlachtenwut‹ zischte und sich winzige Kerben bildeten, als der ätzende Hautüberzug des Babaus seine Wirkung tat.

»Lass Kälte in jene fahren, die deinem Diener schaden wollen«, betete Dirim, wobei er sich Mühe gab, gleichzeitig den wütenden Angriffen des Dämonen auszuweichen. Er wurde belohnt, als ein schimmerndes Feld um ihn herum entstand. Als der Babau ihm gegenüber nach ihm schlug, bekam er gleich die Kälte des Gesetzes zu spüren. Trotzdem versetze der Dämon ihm einen Schlag gegen die Schulter, der sicher einen blauen Fleck hinterlassen würde.

»Wollen doch mal sehen, wie dir das gefällt«, murmelte Thamior und feuerte gleich drei seiner Eisenpfeile gegen einen der Dämonen ab. Die Geschosse durchbrachen den Chitinpanzer, als bestünde er aus Papier. Der Dämon wandte den Kopf und kreischte den Elfen an. Dann stürzte er sich auf ihn. Thamior tänzelte zurück, spürte aber, wie ihm der Schweiß ausbrach, als die scharfen Klauen nur Zentimeter vor seinem Gesicht zupackten.

Helion hatte derweil Zuflucht im Grab gesucht, von wo aus er die Dämonen immer noch gut sehen konnte. Er wusste, dass sie nicht nur über Schutz vor Magie, sondern auch vor Elementen verfügten. Damit waren viele seiner Zauber doppelt beeinträchtigt. Da blieb wohl nur der Klassiker. Er spreizte die Finger und deutete auf den Dämonen bei Thamior.

»Arcanex!«

Noch während fünf silberne Kugeln in den Babau fuhren, versetzte Boras seinem Gegner eine wuchtige Kopfnuss, von der ihm selbst allerdings auch kurz der Blick verschwamm. Sofort nutzte der Babau die Gelegenheit und packte den Barbaren seinerseits in einem festen Griff; die Klauenfinger bohrten sich in Boras’ Unterarme. Dann beugte der Babau sich vor und biss zu. Im letzten Moment konnte Boras den Kopf zurückziehen. Vor Anstrengung grunzend sprengte er den Griff des Dämonen wieder.

Betont lässig bat Dirim bei Tyr um ein weiteres Wunder. Der Dämon vor ihm versuchte, sein Gesicht zu zerkratzen, doch der Zwergenhelm schützte den Zwergenpriester vor allen Widrigkeiten. Im Gegenzug aber fügte Dirims Feuerschild dem Babau eine weitere kleine Vereisung zu.

Thamior legte einen weiteren Pfeil auf die Sehne, als er eine Gestalt auf einem Dünenkamm erblickte: Etwa menschengroß und in einen dunklen Umhang mit Kapuze gekleidet. Die Gestalt hielt inne, scheinbar überrascht ob des sich ihr bietenden Anblicks. Thamior ignorierte den Neuankömmling zunächst und widmete sich dem Babau vor ihm. Wieder feuerte er eine ganze Salve ab; nun blieb ihm nur noch ein Eisenpfeil. Der Babau allerdings blutete jetzt stark aus seinen Wunden.

Helion überlegte. Er könnte magische Geschosse auf Thamiors und Boras’ Gegner aufteilen, würde dabei aber riskieren, keinen der beiden Dämonen zu vernichten. Nein. Er würde zu drastischeren Mitteln greifen müssen.

»Incendere!« Zwei Flammenstrahlen entluden sich aus seiner Hand. Babaus waren zwar vor Feuer geschützt, aber der geballten Macht dieser Flammen konnte auch ein Dämon nicht entgehen. Kreischend und brennend ging Thamiors Gegner zu Boden. Noch bevor das Feuer ganz verloschen war, verschwand der Babau, als wäre er nie dagewesen.

Boras stieß den Babau mit dem Stiel seiner Axt von sich fort. Er grub einen Stiefel tief in den Wüstensand und trat dann in die Luft. Der Sand drang dem Babau in die Augen, und Boras ließ der Ablenkung einen weiteren Axthieb folgen.

Dirim ließ seinen Gegner links liegen und marschierte schnurstracks auf Boras und den anderen verbleibenden Babau zu. Er spürte, wie Klauen sich hilflos in sein Kettenhemd gruben, und hörte, wie der Babau erneut einen Kälteschlag bekam.

Thamior bewegte sich im Laufschritt um das Schlachtfeld herum. Er wollte der Gestalt im Umhang näher kommen, falls sie ebenfalls eine Gefahr darstellte. Dann aber verschoss er seinen letzten Eisenpfeil und sah mit Freude, wie der Babau beinahe zusammenbrach.

Helion starrte auf den Punkt, wo der Dämon sich in Luft aufgelöst hatte. Die Babaus waren beschworen. Das würde auch ihre schlechten Taktiken erklären – Babaus waren sonst eher für Hinterhäligkeit bekannt. Aber wer hatte sie beschworen? Vielleicht der Neuankömmling? Der Kobold wartete ab, was weiter geschah.

»Magisches Geschoss!«

Der Neuankömmling hatte seinen Arm gehoben und zeigte auf das Schlachtfeld. Drei blitzende Sterne aus reiner Energie – keinesfalls die weißen Kugeln, die Helion normalerweise verschoss – bahnten sich ihren Weg auf Dirim zu, an ihm vorbei und direkt in seinen Gegner hinein.

Thamior, der schon halb herumgewirbelt war, richtete seinen Bogen wieder gegen die Dämonen, während Helion die fehlende Finesse des anderen Zauberwirkers beklagte. Nicht einmal die korrekte Formel hatte er benutzt. Wahrscheinlich ein Hexenmeister, auch wenn Helion darüber nicht einmal nachdenken wollte. Stattdessen juckte es ihm in den Fingern, einen neuen Zauber auszuprobieren. Mit einem kurzen Befehlswort entstand eine glimmernde Lanze in seiner Hand, die mit einem noch kürzeren Gedanken auf eine Länge von sechs Schritt anwuchs. Helion richtete die Donnerlanze auf einen der Dämonen und stürmte los.

Der Babau drehte den Kopf und versuchte noch, das Bild eines achtzig Zentimeter großen Kobolds mit einer sechs Schritt langen Lanze in Einklang zu bringen, als die Lanze auch schon seine Brust durchbohrte und ihm das Leben nahm. Die Leiche verschwand, noch bevor sie den Boden berührte.

Der letzte Babau konnte Boras’ Axt, Helions Speer und Dirims Feuerschild nicht mehr lange stand halten. Der Fremde steuerte noch einmal magische Geschosse bei, dann rammte Boras den Dämonenschädel in den Sand.

Sofort wirbelte Thamior herum und zeigte mit dem Bogen auf den Fremden.

»Gebt Euch zu erkennen!«

Der Fremde hob abwehrend die Hände, dann griff er an seine Kapuze. Seine Finger waren knochig, wie Klauen. Erst jetzt sahen die Kettenbrecher, dass auf seiner Robe ein eigentümliches Symbol prangte: ein geteilter Kreis, in dessen rechter Hälfte ein ebenso halbierter Totenschädel zu erkennen war. Das Auge des Schädels rauchte.

Der Mann schlug die Kapuze zurück und entblößte ein nur ansatzweise menschliches Antlitz. Ein Ziegenbart und eingefallene Wangen waren noch nicht außergewöhnlich, und die Schatten, die in den vielen Gesichtsfalten tanzten, noch zu erklären. Auch das durch eine Ledermanschette verdeckte rechte Auge allein war nicht ungewöhnlich. Aber das wölfisch-gelbe linke Auge und die kurzen Hörner, die aus seiner Stirn wuchsen, ließen selbst diese für sich gewöhnlicheren Einzelheiten umso unnatürlicher wirken.

»Bitte tut mir nichts.« Der Mann sprach langsam, beinahe abgehackt, und in einem nasalen Tonfall. »Ich komme, um Euch zu helfen. Mein Name ist Kaurophon, und ich kann euch zum Rauchenden Auge führen.«
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Berandor

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #43 am: 27. März 2006, 11:39:28 »
Frage an die Lateiner unter euch:

Ich bräuchte eine Übersetzung für "Donner", "Lanze" oder "Donnerlanze" :)
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Dirim

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Stadt in Ketten V: Die Prüfung des Rauchenden Auges
« Antwort #44 am: 27. März 2006, 11:51:06 »
Donner=tonitrus
Lanze=lancea=curis=hasta=hastae
donnern=tono=tonare

mehr weiss ich nicht auswendig  :D

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