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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 25. Juni 2019, 15:43:53 »
Esk

Es herrscht schnell Einigkeit darüber, dass wir die acht gefangenen Soldaten der Neuen Republik auf dem Transport in einem Unterirdischen Zug befreien werden. Das gibt uns auch einen "Grund", warum wir in Sektor I auftauchen werden. Als kleines Ablenkungsmanöver von unserem primären Ziel, zwei Hyperraumpeilsender anzubringen.

Die Wassercontainer werden hier entleert und ein nicht unerheblicher Teil an die Zivilbevölkerung verteilt. Uns zu Ehren, da wir ihnen ja das Wasser mehr oder weniger kostenlos für den Austausch eines Gefallen, der ja auch in ihrem Interesse ist, überlassen haben, wird ein kleines Fest ausgerichtet. Wahrscheinlich ist hier jeder Anlass zur Ablenkung willkommen. Wir nehmen an einer langen Sitzbank platz und werden mit einheimischen Spezialitäten, sprich unterirdisch wachsenden Pilsen und Fleisch von irgendwelchem Getier verwöhnt. Das ganze Essen schmeckt doch recht gut, auch wenn es etwas unappetitlich aussieht.

Auch hier ist der Krieg gegen die Suul-Tanca Corporation das beherrschende Thema. Es sieht so aus, als würden einige Schmuggler ihnen mehr als nur Wasser und medizinische Güter liefern, sondern auch Waffen. Was den Leuten fehlt, sind nicht Waffen, sondern eine erfolgversprechende Strategie. Aufstände gegen einen übermächtigen Gegner können von Erfolg gekrönt sein, der Große Galaktische Bürgerkrieg ist ja ein Paradebeispiel dafür, aber solche regionale Konflikte werden von Aufständischen meist innerhalb weniger Tage durch koordinierte Aktionen gewonnen. Aber der Aufstand begann hier damit, dass sich die Klans einfach in ihre unterirdischen Stützpunkte zurück gezogen haben. Das war der erste große Fehler. Der zweite, dass es ausreichen wird, unterirdisch zu  operieren und sich auf die bessere Ortskenntnis zu verlassen. Noch nie wurde ein Konflikt dadurch gewonnen, dass eine Seite sich nur versteckt hat.

Wie auch immer, wir ruhen uns danach etwas auf, da wir anschließend eine gefühlte Ewigkeit durch dunkle Tunnel marschieren und oft auch klettern. Die Rebellen kennen einen geheimen Zugang in Sektor I, zu dem sie uns nun führen. Wir brauchen sechzehn Stunden, bis wir in der Nähe von Sektor I sind. Wir nutzen die Zeit bis zur Nacht an der Oberfläche um zu schlafen und uns auszuruhen. Schließlich brechen wir auf und mit Hilfe einer Karte gelangen wir zu einem unterirdischen Ausgang in ein Lagerhaus in der Nähe des Landefeldes, zwischen den sechs Hochhäusern und dem Raumhafen gelegen.

Auf dem Weg dorthin passieren wir einen Bereich, der mit Kampfgas geflutet ist. Die Rebellen haben uns Gasmasken mitgegeben, aber die schützen nicht zu hundert Prozent. Nachdem wir durch das Feld durch sind, muss Scav mir ein Antidot verpassen, sonst hätte ich mir Lunge aus dem Hals gehustet. So ein Dreckszeug!

Schließlich erreichen wir unentdeckt den geheimen Zugang und drücken eine Bodenplatte hoch. Da ich eine Schleichrüstung trage, bin ich die Vorhut und schaue, ob die Luft hier rein ist. Es handelt sich hierbei um ein Lagerhaus für Ersatzteile für die Fahrzeugflotte der Corporation. Momentan ist niemand hier und ich hole den Rest an die Oberfläche. Nun wird es schon etwas kniffliger. Wir verlassen das Gebäude und huschen durch eine Reihe abgestellter kleiner Transportcontainer zu einer Werkstatt. Von dort aus ist es nicht mehr weit bis zu den Lagerhäusern, in denen die großen Transportcontainer mit dem Erz stehen. Auf dem Landefeld stehen leider keine zum Abtransport bereit. Just in dem Moment kommt ein Gleiter angeflogen. Es handelt sich um ein ursprünglich ziviles Fahrzeug, auf dem fachmännisch Panzerplatten angebracht wurden und nun mit einem schweren Repetierblaster auf der Ladefläche bewaffnet ist. Sechs bewaffnete Sicherheitsdroiden tummeln sich auf der Ladefläche. Wir gehen sofort hinter dem offenstehenden Eingang der Werkstatt in volle Deckung. Einer der Droiden ist der Meinung, der Repulsorlift würde sich seltsam anhören. Ich kann an dem Antrieb keine Anomalie heraushören, als der Gleiter landet. Aus der Tiefe der Werkstatt aktivieren sich zwei Wartungsdroiden und stampfen in unsere Richtung. Wir können unsere Position nicht mehr schnell genug wechseln, um nicht gesehen zu werden. Also ziehe ich meine Dragoner, klappe den Anschlagschaft aus und schieße beide Droiden lautlos nieder. Für mich war das trotzdem recht laut, aber die Sicherheitsdroiden da draußen scheinen sich auf die Geräusche des Antriebs zu fokussieren.

Nach einigen bangen Minuten ziehen sie unverrichteter Dinge ab, als sich kein Wartungsdroide blicken lässt. Um keine Spuren zu hinterlassen, landen die beiden zerstörten Droiden in einer Recyclingpresse und werden zu handlichen Würfeln gepresst. Damit wäre dieses Problem auch erledigt.

Da es nun darum geht, freies Feld zu überwinden und man nur eine Person braucht, um die Peilsender anzubringen, eile ich alleine im Schutze der Dunkelheit dank meiner Schleichrüstung fast unsichtbar über das offene Feld zu den Lagerhäusern. Skav sucht sich derweil schon mal einen Zugang, um eine Falsche Spur zu legen. Immerhin soll die Corporation glauben, dass wir die Daten durch einen illegalen Datenzugriff erlangt haben und nicht über Kontaktleute der Rebellen, die sie hier trotz allem noch haben.

Ich husche von Deckung zu Deckung auf mein Ziel zu. Mein DLT-19 ist geschultert, aber die Dragoner mit dem Schalldämpfer halte ich in Pirscherhaltung schussbereit vor mir. Diese Waffe muss ich bei nächster Gelegenheit noch weiter modifizieren. Schließlich stehe ich unentdeckt an der Wand des ersten Lagerhauses. Ich habe zwar ein Jetpack, aber das will ich nicht aktivieren, da es doch einen gewissen Geräuschpegel erreicht und eine entsprechende Energiesignatur aufweist. Aber für was kann ich klettern? An einer Ecke finde ich genug Haltepunkte und arbeite mich hoch. Schließlich erreiche ich das Dach und bewege mich vorsichtig auf ein Oberlicht zu. Das zu öffnen ist keine Schwierigkeit. Die Sicherheit lässt hier deutlich zu wünschen übrig. Da jeder Erzkontainer hunderte von Tonnen wiegen dürfte, kann man die schlecht durch ein Oberlicht schieben. So gesehen macht das wiederum Sinn. Ich lasse mich auf einen Container herunter fallen und laufe auf ihm Entlang. In einer Nut bringe ich den ersten Sender an und aktiviere ihn. Für einen kurzen Augenblick leuchtet eine rote Diode auf. Damit wäre der erste Container präpariert. Falls der gefunden oder ausfallen sollte, verstecke ich an einem weiteren Erzfrachtbehälter einen zweiten Sender. Das sollte hoffentlich reichen.

Mit einem kurzen Impuls des Jetpacks fliege ich zurück zum Oberlicht, klettere heraus, verschließe es hinter mir wieder sorgfältig und klettere herunter. Den letzten Meter lasse ich mich unspektakulär zu Boden fallen und husche sofort in den  nächsten Schatten. Nichts rührt sich und ich melde Vollzug der Aktion. Damit wären wir einen wichtigen Schritt weiter. Als ich an der Werkstatt zurück bin, löst gerade Scav den Alarm aus, was so abgemacht war, um jeden Verdacht auf Insider innerhalb der Corporation zu zerstreuen. Leider ist schnell der Rückweg verbaut, da ein Gleiter auf unserer direkten Route zu Boden geht. Der Alarm hat eine stärkere Reaktion zur Folge als von uns erwartet. Um weitere Operation in Sektor I zu ermöglichen, dürfen wir den geheimen Zugang in dem Lagerhaus nicht offenbaren. So lassen wir uns zuerst einmal zurück fallen und umgehen den Gegner so weit wie möglich. Leider landen weitere Gleiter und drängen uns so noch weiter ab. So wird das nichts!

Nakagos wirre Gedanken

Eine weitere kleine Geheimoperation. Trotz gewisser fataler Würfelergebnisse sind wir unentdeckt geblieben. Es leben die Vorteilsymbole, wenn man mal wieder das Pech hatte, einfach keine Nettoerfolge zu generieren.
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 23. Juni 2019, 16:36:28 »
Dorn

Hektisch drückt nun Skav in schneller Folge drei Knöpfe, betätigt zwei Schalter und zieht an einem Hebel. Der Holographische Countdown zeigt nun eine Drei. Eine Sekunde vergeht und die Drei bleibt stehen und verfärbt sich dann Grün, bevor die Anzeige erlöscht.

"Selbstzerstörungsroutine gestoppt! Reaktor fährt auf Normallast herunter. Ihnen noch ein schönes langes Leben!", meldet die automatisierte Stimme und ich hätte nicht übel Lust, mit dem Programmierer ein paar Takte zu reden. Am besten über den Lauf meines DLT-19, damit er mich besser versteht. Ich drehe mich gerade um, als ich sehe, wie Prinz Isolder heranstürmt. Unsere zwei überlebenden Soldaten halten zwar an der Tür Wache, aber ihre Aufmerksamkeit ist immer noch in unsere Richtung gerichtet.

"Isolder! 6 Uhr!", brülle ich, da die Soldaten mit dem Rücken zu dem Prinzen stehen. Beide Soldaten hechten in den Raum hinein und öffnen so den Weg für den sehr wütend aussehenden Klon, trotzdem wird einer der Soldaten noch von einem Hieb getroffen. Der Schwertkämpfer ist vielleicht mal schnell. Bevor Shaka ebenfalls reagieren kann, ist sie schon Opfer seines Schwertes geworden. Schwer verletzt taumelt sie vor ihm weg, aber er bleibt auf Tuchfühlung. Davon lässt sich Lyn nicht schrecken und schießt eiskalt in den Nahkampf. Die Macht ist mit ihr und sie trifft den Klon und nicht Shaka. Ich lasse wieder mein DLT-19 am Riemen fallen und ziehe Scharfrichter. Mit einem Ausfallschritt bin ich mit dem berühmten Schwertkämpfer im Nahkampf. Das ist sicherlich Wahnsinn, sich mit einem der besten Fechter des Hapes-Konsortium zu messen, aber mir ist klar, dass Shaka alleine sich nicht aus dem Nahkampf wird lösen können. Noch so einen Treffer überlebt sie nicht. Auch wenn ich Shaka nicht besonders mag, sie ist immerhin ein Crewmitglied der "Vanguard" und ich kann sie in dieser Situation nicht hängen lassen. So was macht man einfach nicht!

Also gehe ich mit Prinz Isolder in Nahkampf und mein Schlag kommt von schräg oben nach unten. Mein Schlag wird leider vom Kraftfeld an seinem Arm abgelenkt und er taumelt etwas zurück. Darauf hat Skav nur gewartet und erledigt ihn mit einem heftigen vertikalen Schlag, welchen den Prinzen beinahe köpft. Das war es dann für Prinz Isolder. Kaum geht der Prinz zu Boden, rücken weitere Dragoner nach. Sofort decke ich den verwundeten Soldaten, der von seinem Kameraden verarztet wird. Ich werde von zwei Dragonern gleichzeitig bedrängt und kann nicht zurückweichen, da ich sonst über den Verwundeten stolpern würde. Den ersten strecke ich nieder, blocke den zweiten Angreifer und hefte dessen Klinge mit der meinen. Es gibt ein kurzes Gerangel und ich kann mir so etwas Luft nach vorne verschaffen. Dann lösen sich unsere Klingen und ich erschlage ihn mit einem schnellen Hieb auf seinen Torso. Auch die anderen haben inzwischen ihre Gegner niedergekämpft und damit ist der Spuk zu Ende. Wir melden Vollzug beim Admiral und sammeln alle Waffen und wertvollen Ausrüstungsgegenstände ein. Der Verwundete Soldat ist stabil, so das es bei zwei Totalverlusten bleibt. Wir unterbrechen die Propagandasendung, in dem wir den Hyperraumsender deaktivieren.

Wir durchsuchen noch kurz den Bereich, ob sich noch weitere feindliche Elemente hier aufhalten und finden noch einen Droiden, den wir verschrotten. Damit ist wohl die feindliche Okkupation der Mynaros Station beendet. Auch finden wir noch die Verstäubungsanlage, die wir schon auf der einen Sithwelt Utaris gesehen haben, von der wir dachten, sie würde auf Calfa zum Einsatz kommen. Wir verschließen den Bereich und rücken ab. Die Leiche von Prinz Isolder führen wir mit uns. Ohne Zwischenfälle verlassen wir die Station, kontaminieren uns und gehen dann an Bord der "Vanguard". Damit ist diese Krise gelöst, ohne das eine Seite weder ihre Gesicht verloren oder einen Kriegsgrund geliefert hat. Ich drücke Dr. Lykas beide Daumen, dass es ihm gelingt, ein Gegenmittel für diese Heimtückische Waffe zu finden. Wir liefern die beiden Überlebenden Soldaten auf der "Oversees" ab. Den Admiral treffen wir nicht noch einmal, darüber bin ich nicht traurig. Die Leiche von Prinz Isolder liefern wir bei einem Kampfdrachen ab, der hier als Beobachter vor Reede liegt. Eine Belohnung fordern wir nicht ein, auch wenn ich mal in die Runde frage, ob es nicht angebracht wäre, neue Barmittel zu erlangen. Dem wird allgemein abschlägig entschieden, in der Hoffnung, mit jetziger Bescheidenheit im Endeffekt mehr zu bekommen. Nun gut, ein paar Credits haben wir ja noch und es könnte durchaus zutreffen, dass wir später für unsere Verdienste so reicher beschenkt werden. Besonders da nun auch gleich eine Einladung der Duchta von Calfa kommt, uns mit ihr in ihrem Palast zu treffen. Damit wäre die Mission für uns abgeschlossen.

Wir hatten ja schon vor längerer Zeit über die Möglichkeit philosophiert, einen der Erzfrachter von Sybal aus zu verfolgen, in dem wir an einem oder zwei Container einen Hyperraumpeilsender anbringen. Damit können wir dann nachvollziehen, wohin die fliegen. Unsere Vermutung ist ja, entweder zu einer Welt, wo das Erz verhüttet und dann zu Normalien verarbeitet werden. Oder eben direkt zur Werft, wo es dann nach der Verhüttung sofort weiter verarbeitet wird. Es gibt also die Möglichkeit entweder eine weitere Welt oder gar die Werft selbst zu entdecken. Nach etwas hin und her nehmen wir die Sache in Angriff. Es gibt zwar noch das Angebot nach Calfa zu fliegen und uns dort ein weiteres mal mit der Duchta zu treffen. Vielleicht gibt es dann eine kleine Belohnung für unsere Mühen oder einen weiteren Auftrag.

Aber zuerst fliegen wir zur Nilvax Station, die uns ja mehr oder weniger gehört. Inzwischen denke ich, wir haben uns da etwas übernommen, aber hinter her ist man immer schlauer. Damals erschien es mir eine gute Gelegenheit zu sein. Wir haben sagenhafte 700 Credits eingenommen. Besser als gar nichts, dafür fallen auch keine weiteren Gebühren an. Auf der Station ist ziemlich viel los und ich habe den Verdacht, dass viele eingenommene Gebühren wohl einfach versickert sind. Ist die Tooka aus dem Haus tanzen die Nuna auf dem Tisch. Nun ja, wenigstens ist der Schwarzmarkt gut bestückt und wir bekommen zwei Hyperraumpeilsender erstanden. Ich kaufe mir noch eine Jagdbrille.

Wir nehmen noch Wasser auf, um die Rebellen milde zu stimmen und uns deren Unterstützung zu sichern. Ein Schmuggler nennt uns einen gängigen Treffpunkt, um mit den Rebellen auf Sybal ins Geschäft kommen zu können. Der Transfer nach Sybal klappt gut und inzwischen wissen wir, wie man sich an den Wachschiffen und Satelliten vorbei schleicht. Wir haben aus den Fehlern vom letzten mal gelernt und uns gelingt es unbemerkt auf die Oberfläche vorzustoßen. Schließlich erreichen wir den Treffpunkt in den Bergen südlich von Sektor I. Wir tarnen unser Schiff mit entsprechenden Netzen und müssen eine Zeitlang warten, bis ein Trupp der Rebellen zum Handeln auftaucht.

Schnell kommen wir ins Gespräch und Wasser ist immer willkommen. Für das Wasser erklärt sich die Rebellenzelle bereit uns in den Sektor 1 zu führen, da sie unterirdische Schleichwege kennen. Wir laden die Wassercontainer auf, die auf Lasttiere verladen werden. In diesem Fall junge Rancore. Es gibt so viele Lasttiere in dieser Galaxis, ich versteh einfach nicht, warum es ausgerechnet Rancore sein müssen, die hier die Lasten schleppen.

Wie auch immer. Der Krieg läuft nicht besonders gut, dass wissen wir ja schon aus einer sekundären Quelle. Anfangs konnten sie einige Erfolge erzielen, berichtet unser Führer, ein Klanmann von nicht mal dreißig Jahren, stolz. Aber die Corporation hat einfach immer mehr Droiden eingeflogen und setzt auch Kampfgas gegen sie ein. Irgendwie sind das in etwa meine Prognosen, die so eingetroffen sind, wie ich es voraus gesehen habe. Man muss auch kein Genie sein, um diesen Ablauf vorhersagen zu können. Das ist eine Blaupause und in der Galaxis sicher schon tausende von malen passiert. Rebellen erheben, erzielen ein paar Anfangserfolge und werden dann nach und nach zurückgeschlagen. Wer die größeren Reserven hat, gewinnt einen solchen Konflikt und das sind in der Regel nicht die Aufständischen.

Nach acht Stunden Marsch erreichen wir einen Stützpunkt der Rebellen, der sich tief in einer Mine befindet. Überraschenderweise gibt es hier so etwas wie eine militärische Struktur aus ausgebauten Stellungen und die Unterkünfte machen einen durchgeplanten Eindruck. Neben Kämpfern gibt es hier auch noch viele Zivilisten. Dieser Klan glaubt noch an einen militärischen Erfolg ihres Aufstandes, da die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt. Zuvor sterben halt die Alten, die ganz Jungen, die Schwachen, die Kranken und irgendwann auch die Kämpfer.

Es gibt Neuigkeiten zu erfahren. Acht Kämpfer aus dem Raum der Neuen Republik sind heute gefangen genommen worden, die wohl hier etwas Krieg spielen wollten. Ich nehme an, dass sie die Leute, von dem der Quartiermeister erzählt hat. Und ich schätze mal, es liegt an uns, diese zu befreien. Momentan sind sie im Untersuchungsgefängnis in einem der sechs Hochhaustürme von Sektor I. Die da raus zu holen ist auch für uns eine Nummer zu groß, besonders da ich die Schleichrüstung trage und nicht auf ein lang anhaltendes Feuergefecht ausgerüstet bin. Aber in drei Tagen sollen die Gefangenen planmäßig nach Sektor II verlegt werden.

Nakagos wirre Gedanken

Nach etwas Action geht es gleich weiter mit dem nächsten Problem. Den lange verschleppten Konflikt auf Sybal.
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 20. Juni 2019, 16:28:23 »
Cresh

Wir rücken nun in Kolonne auf die Spindel der Station vor. Hier und da treffen wir auf von Infizierten ausgelöste Sprengfallen. Scav entdeckt zum Glück eine noch scharfe und entschärft diese. Weitere Zwischenfälle gibt es auf dem Weg dahin nicht. Schließlich erreichen wir den Abgang zum Eingangsraum. Die Treppe sieht sauber aus und wir rücken nun etwas aufgefächert vor. Leider ist doch eine sehr gut getarnte Sprengfalle am Fuß der Treppe angebracht und ich löse sie aus. Eine Splitterhandgranate detoniert und scharfkantige Splitter prallen an meiner Rüstung ab. Gerade noch einmal gut gegangen.

"Hab eine Sprengfalle gefunden", meine ich dazu trocken, als wir auch schon von drei Dragonern mit Schwertern in den Händen angegriffen werden. Wir machen ihnen klar, in dem Shaka, Lyn und ich ihnen demonstrieren, dass Blaster mächtiger als Schwerter sind. Es gibt sicherlich eine Zeit für Schwerter, aber das ist sie nicht und ich habe keine Skrupel, einfach mein DLT-19 zu benutzen. Das Überraschungsmoment haben wir offensichtlich verloren. Der Zugang zur Brücke ist wie befürchtet von einem Ionenschild geschützt. Auf der anderen Seite der Brücke steht ein schwer gepanzerter B2 Kampfdroide aus den Klonkriegen. Über dem Eingang ist ein automatischer Repetierblaster angebracht. Besser wird die Situation nicht mehr. Also werfe ich eine Rauchgranate auf die Brücke vor dem B2 Kampfdroiden und rücke mit Lyn und den Kommandosoldaten vor. Scav und Shaka bleiben in Deckung zurück, da sie ja nicht durch das Ionenfeld können. Für einen kurzen Moment sind unsere Waffen deaktiviert und es dauert einige bange Augenblicke, bis sie wieder Einsatzbereit sind. Lyn schaut sich um, aber ich bin es, der den Projektor in etwa zehn Meter Höhe entdeckt. Sofort nehme ich den mit meinem DLT-19 unter Feuer und zerstöre ihn mit einer zielsicheren Garbe. Funkensprühend gibt der seinen Geist auf und fängt an zu qualmen. Die Soldaten nehmen den B2 Kampfdroiden unter Feuer und beschädigen ihn.

"Über Euch!" brüllt Skav, der nun nachrückt und in der Tat stürzt sich ein Protokolldroide der 3PO  Baureihe der Cybot Galactica auf uns. Besser gesagt, der wahnsinnige Droide fliegt ein kleines Skiff und steuert genau auf mich zu. Einer der Kommandosoldaten schubst mich weg, kommt dadurch aber selber nicht schnell genug aus dem Zerstörungsradius des zerschellenden Skiffs. Sein Treibstoffbehälter explodiert und Trümmerstücke regnen auf uns herab. Der Großteil der Wucht nimmt meine gute Rüstung auf, werde aber trotzdem etwas durchgeschüttelt. Obendrein werde ich nun vom B2 und dem Repetierblaster unter Feuer genommen. Ich rolle von der Brücke herab und falle in die Tiefe. Einen Augenblick später zünde mein Jetpack. Ist das auch mal zu was nütze.

Ich steige wieder hoch und schau auf den Schlamassel. Mit großem Bedauern betrauere ich den Tod des Soldaten, der mir das Leben gerettet hat. Da er eine gleichwertig gute Rüstung getragen hat, hätte mich die meine wohl auch nicht vor dem Tod bewahrt. Natürlich bin ich Froh, noch am leben zu sein. Aber diese hinterlistige Taktik macht mich wirklich wütend. Nicht das ich schon vorher sauer auf den geklonten Prinz Isolder und seine Dragoner gewesen wäre. Sie haben über zehntausend Bürger der Neuen Republik einer heimtückischen Nanowaffe ausgesetzt. Aber jetzt ist es persönlich geworden.

Etwas überhastet nehme ich im Vorbeiflug das Geschütz unter Feuer, aber meine Garbe ist etwas zu hoch und stanzt nur oberflächliche Brandlöcher in die dicke Panzerung. Dafür werde ich nun weiter vom B2 beharkt, der mich wohl als sein primäres Ziel ansieht. Der trifft mich mit einem Streifschuss, der trotzdem weh tut. Im Gegenzug schieße ich auf ihn und verwandle ihn in ein qualmendes Wrack. Hat er nun davon! Lyn schießt nun den Repetierblaster aus der Halterung und die Brücke ist genommen. Damit wäre der Flaschenhals in unserer Hand. Jetzt müssen wir nur noch das Sicherheitsschott kommen.

Skav rückt nun endgültig über die mit Trümmerstücken übersäte Brücke zum Sicherheitsschott vor. Überraschenderweise gelingt es uns tatsächlich von außen einen Zugang zu legen und Skav kann sich einstöpseln. Ich hätte ja dieses System komplett nach innen verlegt. Aber vielleicht ist die Schwachstelle auch Absicht, um in genau solchen Situationen einen Gegenangriff zu ermöglichen. Was weiß ich schon von Sicherheitsdesign? Es dauert etwas, dann öffnet Skav beide Schleusentore. Dahinter ist ein Gang und fünf Dragoner stürmen uns entgegen. Mit meinem DLT-19 gebe ich Sperrfeuer und erledige immerhin zwei Stück mit einer Garbe. Das hat gesessen! Leider sind sie nun heran und erschlagen den Sergeanten mit einem Streich. Auch Skav wird kritisch getroffen und ungesund aussehender Qualm quillt aus seinem Torso. Auch ich werde erfolgreich attackiert, aber meine hochwertige militärische Panzerung schützt mich vor dem schlimmsten. Da war die Macht mit mir!

Die orangene Twi´lek rächt augenblicklich den Tod des Sergeanten, in dem sie seinen Kontrahenten gekonnt über den Haufen schießt. Ihre neue Pistole ist sehr treffsicher und hat ordentlich Dampf dahinter. Sollte sie auch haben, wenn man bedenkt, was wir dafür eingesetzt haben. Immerhin haben wir dafür Valerie Virin aus den Klauen des sogenannten Imperiums befreit. Skav erledigt seinen Gegner mit einem brutalen Hieb, der den Dragoner beinahe in zwei Hälften teilt. Das spritzende Blut irritiert Shaka so sehr, dass sie knapp an mir und meinem Gegner vorbei schießt. Danke auch. Wer solche Kameraden hat braucht keine Feinde mehr.

Ich lasse mein DLT-19 am Riemen fallen und ziehe mein zweihändiges Schwert "Scharfrichter". Mit einem brutalen Hieb schmettere ich meinen Gegner zu Boden, der aber noch lange genug lebt, um von den restlichen beiden Soldaten erschossen zu werden. Damit hätten wir auch dieses Gefecht gewonnen und haben einen weiteren Verlust zu beklagen. Mir wäre es wirklich lieber gewesen, wenn keine Soldaten mitgekommen wären. Aber die Mehrheit hat anders entschieden. Nun ist auch dieser Veteran eins mit der Macht.

"Selbstzerstörungsroutine initiiert! 120 Sekunden bis zur kritischen Reaktorüberlastung. Evakuieren Sie sofort diesen Bereich und haben Sie noch einen schönen Tag!", meldet sich eine automatische Stimme. Wer immer das programmiert hat, der hat wirklich einen kranken Sinn für Humor. Wir rennen sofort zur nächsten Tür den Gang entlang von der wir wissen, dass sie in den Kontrollraum führt. Der Sprengstoffexperte legt seine Ladung und ein paar Sekunden später sprengt er damit das Schott auf, da es hier von außen keinen Zugang für einen Hacker gibt. Mir klingeln die Ohren trotz meines Helmes und den integrierten Dämpfern.

Das Schott ist nun offen. Dahinter stürmen uns drei Dragoner entgegen, als wir den Raum betreten wollen. Die beiden Twi´leks schießen je einen der prächtig gekleideten Soldaten nieder. Für einen kurzen Moment frage ich mich, ob das nun Klone sind oder fanatische Originale, die wirklich den Unsinn glauben, welcher der falsche Kronprinz Isolder von sich gibt. Aber das ist rein akademisch und ich strecke den letzten mit "Scharfrichter" nieder. Nun haben wir den Kontrollraum und sehen durch wand hohe Sichtscheiben den Reaktor. Auf dem Schalterpult davor zählt eine holographischer Countdown gnadenlos herunter. Ein weiterer Protokolldroide ist dort und dirigiert ein paar Wartungsdroiden, welche wohl dafür Sorgen sollen, dass es nicht mehr möglich ist, die Selbstzerstörungsroutine zu stoppen. Ich wechsele auf mein DLT-19, öffne eine Luke, lehne mich heraus und zerstöre innerhalb weniger Sekunden den Protokolldroide und alle Wartungsdroiden. Jetzt haben wir den Kontrollraum unter unser Kontrolle. Skav hat sich schon erfolgreich in das System gehackt.

"Das können wir nur noch manuell stoppen!", meint er nach einem kurzen Moment.

"Noch sechzig Sekunden bis zur Selbstzerstörung! Wenn Sie den Bereich bis jetzt nicht evakuiert haben, dann ist dies die letzte Minute Ihres Lebens. Genießen Sie die Zeit, die Ihnen noch bleibt!" Wir ignorieren die Stimme und sind schon hektisch dabei, etwas gegen die Reaktorüberlastung zu unternehmen. Shaka darf uns etwas koordinieren und jeder tut sein Bestes, die Selbstzerstörung aufzuhalten. Ich beobachte verschiedene Skalen und drücke schließlich nach Scavs Anweisung auf ein paar Knöpfe, während Lyn an mehreren Hebeln zieht. Erbarmungslos läuft der holographische Timer ab. Noch sechs Sekunden bis ich eins mit der Macht werde.

Nakagos wirre Gedanken

Wer wollte nicht schon immer eine Bombe im Mission Impossible Stil entschärfen? Dazu noch eine sarkastische KI? :D
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3E-Regeln / Mal wieder ein Powerplayer...
« Letzter Beitrag von G4schberle am 19. Juni 2019, 12:20:55 »
Wenn er davon mindestens 7 Stufen als Wizard hat ist es ok, dass er Grad 4 Spells hat.
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Ich muss Charakterwissen und Spielerwissen trennen können bzw. erwarte das von den Mitspielern, wenn sie das Abenteuer schon kennen.

Diese Trennung ist aber auch Voraussetzung, wenn ich im selben Setting eine neue Figur erschaffe. Als Spieler kenne ich die Stärken und Schwächen von Gegnern, die die Spielfigur noch nicht kennt. Und beim Kaufabenteuer kenne ich als Spieler dann noch mehr Dinge, die die Spielfigur nicht weiß.

Ich empfinde das Spielen dann allerdings anders. Ich muss als Spieler weniger rätseln, wie alles zusammenhängt, wenn ich es bereits weiß. Dafür bleibt mir mehr Zeit, mich damit zu beschäftigen wie meine Spielfigur auf die Umstände reagiert.

Außerdem, ein Abenteuer bei zwei verschiedenen SL zu spielen, macht die Unterschiede im SL-Stil noch viel deutlicher sichtbar, ich hab da auch vieles gelernt.
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PC-Games, Konsolenspiele und MMORPGs / Baldur's Gate 3 angekündigt
« Letzter Beitrag von AfterBusiness am 19. Juni 2019, 08:57:53 »
Da Bioware so wie es war nicht mehr existiert, könnens wenn dann nur die Larian-Jungs machen.... wird sicherlich gut.  :thumbup:
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3E-Regeln / Mal wieder ein Powerplayer...
« Letzter Beitrag von Boglius am 19. Juni 2019, 08:47:00 »
Ab wann hätte er eigentlich Grad 4 Sprüche? Er ist nun Stufe 9 und haut sowohl Grad Psi, als auch Grad 4 Wizard Sprüche raus.
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 18. Juni 2019, 16:37:35 »
Besh

Das ist einer der Momente, wo ich mich ernsthaft Frage, warum mache ich das hier eigentlich? Admiral Hoyt hat uns vor einer halben Stunde klar gemacht, dass der Galaktische Bürgerkrieg aus ist und es keine selbstständigen operierenden Zellen der Rebellenallianz mehr gibt. Die größte Stärke der Allianz waren eigentlich immer die selbstständig operierenden Zellen, die sich dann für größere Aktionen flexibel zusammen geschlossen haben. Im laufe des Krieges wurden die Strukturen sicherlich starrer, weil es nach Endor dann zu den großen Entscheidungsschlachten gekommen ist, wo eben Masse und nicht individuelle Raffinesse gefragt war.

Aber letztendlich habe ich zwar die Wahl, aber ich entscheide mich einfach weiter zu machen. Wir sind für den Job die qualifiziertesten und wenn wir Prinz Isolder töten, der wahrscheinlich nur ein Klon ist, lösen wir die Krise am geschicktesten. Das ist dann nicht das Werk der Neuen Republik oder des Hapes Konsortium, sondern das von freien Unternehmern. Auch wenn wir dafür von niemanden bezahlt werden, den Ruf von ruchlosen Söldnern haben wir wohl weg. Damit kann ich durchaus leben. Also gehen wir es an.

Als moralische Unterstützung bekommen wir ein Team von vier Kommandosoldaten in Sturmrüstungen gestellt. Ich bin zwar dagegen, weitere Leute mitzunehmen, aber die anderen sind von der Idee angetan. Es handelt sich dabei um Menschen und lang gediente Veteranen des Galaktischen Bürgerkrieges. Jeder hat ungefähr die gleiche Kampferfahrung wie ich auch und es handelt sich um Freiwillige. Der Sergeant ist ein etwa 40 Jahre alter Rotschopf aus Coruscant. Die schwere Waffenspezialistin mit einem leichten Repetierblaster ist aus Corellia und wie ich auch ein ehemaliges Mitglied der CBF. Der Sanitäter ist ein Alderaner mit blonden Haaren. Der braunhaarige Sprengstoffspezialist und Techniker stammt von Chandrila, der Heimatwelt der amtierenden Kanzlerin Mon Mothma. Wir stimmen uns kurz ab und legen eine Route fest, wie wir vorgehen werden. Auch wir wir am Besten dann die Brücke nehmen und wie wir im Innern des Reaktors vorgehen werden. Die Leute machen einen soliden Eindruck und ich denke, die wissen wirklich, auf was sie sich einlassen.

Der Lademeister bittet uns, etwas "Schrott" zu entsorgen. Sprich, wir bekommen Ersatzteile im Wert von knapp 8000 Credits als kleiner Bonus für unsere Mühen. Auch werden wir gefragt, wo Jungs und Mädels hier in der Sperrzone etwas Dampf ablassen können. Shaka labert dämliches Zeug von Cyphera, was momentan gar nicht angeflogen werden kann.

"Ich empfehle Sybal. Eine nette kleine trockene Minenwelt voll von imperialen Kollaborateuren, die einen Krieg gegen die Indigene Bevölkerung führt, um diese für ihre Minen zu versklaven. Aber Obacht beim Anflug, die Welt ist mit Kampfsatelliten abgeriegelt. Und Wasser ist ein gern gesehenes Gastgeschenk", empfehle ich stattdessen und damit dürfte alles gesagt sein.

Wir gehen an Bord, verteilen die Schutzfelder und überprüfen ein letztes mal den vollen Ladestand der Schilde. Wenn alles klappt wie gedacht, brauchen wir etwa fünf Stunden. Also sollten zwölf Stunden gut ausreichen. Der Außenbereich ist quasi gesichert, da es keine Möglichkeit der Besetzter gibt, die Waffen abzufeuern oder auf die Sensoren zuzugreifen. Ich hoffe, diese Information ist noch nicht überholt. Entsprechend vorsichtig fliegen wir in Schleichfahrt auf die Station zu. Misstrauisch beobachte ich die Türme mit Lasergeschützen, welche am äußeren Rad in regelmäßigen Abständen zur Selbstverteidigung angebracht sind. Aber nichts bewegt sich und wir werden nicht unter Feuer genommen. Lyn bringt die "Vanguard" in eine stabile Parkposition. Edna bleibt mit RD 79 und Besh 42 zurück, um unseren Rückzugspunkt zu verteidigen. Wir anderen steigen in Raumanzüge und setzen auf die Oberfläche der Station über mit Magnetstiefeln laufen wir an der Oberfläche entlang und gelangen durch eine Notschleuse ins innere eines Hangars. Die Schutzfelder scheinen zu halten, ich kann keine Veränderung spüren.

"Möge die Macht mit uns sein!", bete ich trotzdem, als ich die Station betrete.

An einem Terminal versucht Scav sich in das System einzuhacken, um die Kameras auf unserer Route in Schleife zu setzen. Leider wird er von einem Sicherheitsspezialisten aufgespürt und aus dem System geworfen. Für einen kurzen Moment erwäge ich, die Position zu halten und einen Hinterhalt zu legen, aber da hier die tiefer in die Station führende Zugänge verschlossen werden, denke ich, die wollen den Bereich fluten. Wir versiegeln wieder unsere Raumanzüge und schon werden die Hangartore geöffnet. Wir können uns mit den Magnetstiefeln auf dem Boden verankern und werden nicht wie viele herumliegende Dinge in den freien Raum gezogen. Beinahe werde ich noch von einer lose auf dem Boden gelegenen Stange getroffen, kann aber im letzten Moment noch ausweichen. Uns bleibt nichts anderes übrig, als diesen Bereich zu verlassen und suchen uns einen neuen Zugang. Das kostet nicht ganz eine halbe Stunde, dann sind wir nächsten Hangar. Dieses mal gelingt es Scav sich erfolgreich in das System zu hacken und wir haben eine freie Passage. Wir steigen aus unseren Raumanzügen und gehen in Formation voran. Wir wissen von Sprengfallen und sind entsprechend vorsichtig.

Hier und da sind Infizierte zu sehen, die schrecklich mutiert sind. Aber die bemerken uns entweder nicht oder sind schlicht nicht in der Lage, uns in irgend eine Art zu gefährden. Ich hoffe nur, dass es den Wissenschaftlern gelingt, aus der Probe von diesen Nanoviren schlau zu werden und auf deren Grundlage ein Gegenmittel zu kreieren. Prompt werden wir beschossen, als wir das Basislager der Wissenschaftler erreichen.

"Nicht schießen! Wir gehören zur Neuen Republik!", rufe ich und Shaka klärt die Sache schließlich auf diplomatische weise. Die wo uns beschossen haben, sind vollkommen mutierte Kommandosoldaten der ersten Welle. Sie sind kaum noch in der Lage ihre Waffen zu bedienen, halten aber Tapfer auf ihrem Posten aus. Dr. Lykas entpuppt sich als ein Gand, der zwar auch etwas mutiert ist, aber sonst noch voll einsatzfähig ist. Er ist sehr angetan von der Probe und der Beschreibung dessen, von wem die überhaupt stammt. Der Urstamm dieser Nanoviren hatte ja die Prämisse, die aggressiven Varianer in deine gefügsamer Sklavenrasse zu verwandeln. Was ja auch gelungen ist. Die Nanoviren waren also auf einem bestimmten Metabolismus abgestimmt und hatten die Aufgabe, dass Aggressionslevel zu senken, die geistigen Fähigkeiten zu erhöhen und den Körperbau zu verändern. Diese veränderte Form macht immer noch das, was es einst sollte. Die Infizierten sind deutlich Intelligenter als vorher. Aber der Preis dafür ist einfach zu viel hoch.

Dr. Lykas ist auf alle Fälle sehr optimistisch, mit Hilfe des Ausgangsmaterials und dieser Informationen nun ein Gegenmittel kreieren zu können. Auch lassen wir eines der Schutzfelder hier, das wir noch über hatten. Das sollte auch helfen. Damit wäre dieser Teil der Mission erfolgreich abgeschlossen. Jetzt geht es ans eingemachte, nämlich einen Prinzen zu töten. Und das ist etwas, was ich noch nie vorher gemacht habe.

Nakagos wirre Gedanken

Das Vorspiel ist nun vorbei, jetzt geht es an das eingemachte. 
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 16. Juni 2019, 20:24:09 »
Episode XIX
Sturm über Mynaros
Aurek

Bevor wir noch in den Raum der Neuen Republik fliegen, haben wir ein Rendezvous mit einem Kampfdrachen, der noch loyal zur Königinmutter steht, wo wir eine Probe der Nanoviren und ein Schutzfeld als Muster abgeben. Das verläuft ohne Komplikationen und wir fliegen in Richtung des Republikanischen Raumes. Ich hoffe nur, dass dies die richtige Entscheidung war, den Hapanern Proben dieser fortschrittlichen Waffe zu geben.

Zum ersten mal seit gut einem Jahr verlassen wir die Sperrzone in Richtung Heimat. Die Mynaros Station ist von einer kleinen Flotte der Neuen Republik unter dem Kommando von Admiral Hoyt auf seinem Flaggschiff, einem MC 80 Sternenkreuzer der Freiheitsklasse mit den Namen "Overseers", abgeriegelt. Die zwei Dutzend Schiffe sind ein wildes Sammelsurium aus CR 90 Korvetten und EF76 Fregatten der Nebulon Klasse mit ein paar imperialen Bautypen wie ein Schwerer Kreuzer der Vergelter Klasse.

Wir werden sofort angefunkt und wir geben unsere Kennung, wie auch unser Anliegen durch. Sofort werden wir zur "Overseers" geleitet und fliegen in einen der geräumigen Hangars ein. Sofort fühle ich mich quasi zu Hause, als ich mit der restlichen  Crew aussteige und die vertrauten Uniformen erblicke. Die Soldaten gaffen uns alle mehr oder weniger offen an. Wahrscheinlich haben sie tolle Geschichten über uns gehört, von der die eine oder andere vielleicht sogar der Wahrheit entspricht. Ein Leutnant mit einem Trupp Kommandosoldaten nimmt uns in Empfang. Der Leutnant von etwa Mitte Zwanzig spricht Shaka mit Commander Blen an. Wie auch immer, wir werden zu Admiral Hoyt geleitet, der gerade in einer Besprechung ist und wir müssen etwas warten. Leider gibt es keine Sitzgelegenheit und wir warten stehend, was etwas nervig ist, da wir ja noch ein paar Sachen zu erledigen haben.

Schließlich werden wir zu Admiral Hoyt vorgelassen, eine etwa 60 Jahre alten Offizier, der noch in der alten Republik für den Zoll gearbeitet hat, dann in den Klonkriegen gedient und für einige Zeit für das Imperium gekämpft hat. Wie viele Offiziere der Allianz ist auch er schließlich zur Rebellion übergelaufen. Er ist hochdekoriert und hat in allen wichtigen Schlachten mitgekämpft. Endor, Commenor, Kuat, Corellia und Jakku. Das zeigt, die Neue Republik nimmt die Bedrohung durch Thorne durchaus ernst.

Das Besprechungszimmer ist etwas unordentlich. Überall liegen Unterlagen und Chipstapel herum. Das zeigt mir, dass der Admiral momentan viel um die Ohren hat und etwas verstreut ist. Auch er kennt Shaka von früher und erzählt, dass er vor knapp einem Jahr Commander Skywalker empfohlen hat, aktiv in der Sperrzone einzumarschieren, um den abtrünnigen General Gale wie auch Commander Kahn zu jagen. Commander Skywalker war aber der Meinung, das lieber dem Hapes Konsortium zu überlassen. Nett, wie wenig vertrauen man in unsere Integrität gesteckt hat. Dann bekommen wir einen Vortrag zu hören, dass die Zeit der Rebellenallianz und der Alleingänge endgültig vorbei ist. Das auch für Söldner so langsam die Zeit abläuft und wir uns einen legalen Job suchen sollen. Wir sind ja keine Söldner, die werden nämlich bezahlt. Schließlich bekommen wir ja noch nicht einmal Geld für unsere Mühen. Wir tun das ja nur aus Loyalität gegenüber der Neuen Republik, jedenfalls der Großteil von uns. Da kann sich der hochnäsige Admiral seine Sprüche sparen. Ohne uns würden die gar nichts über die Nanoviren wissen. Ich hätte nicht übel Lust, dem arroganten Admiral einfach nur die Proben der Viren und die Schutzfelder zu übergeben und anschließend einfach wieder zu verschwinden. Aber ich ich halte meinen Mund und denk mir nur meinen Teil. Selbst ich habe gelernt, dass es manchmal einfach nur Ratsam ist, die Klappe zu halten.

Des weiteren bekommen wir zu hören, dass wir nur Glück hatten, rein zufällig in ein Wespennest zu treten. Es ist nur dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass wir nun von der Liste der gesuchten Terroristen gestrichen wurden, weil wir dieses Komplott aufgedeckt haben. Ein Jedi würde nun sagen: "So etwas wie Glück gibt es nicht!" Und auch denke, dass dies der Wille der Macht ist. Wir sind hier, um eine neue Bedrohung im Keim zu ersticken. Das ganze hier ist so unglaublich komplex, dass selbst ich die ganze Tragweite noch nicht mal im Ansatz begreife. Admiral Thorne vollstreckt noch immer den absoluten Willen des Imperators und von dem kam noch nie etwas gutes. Ich muss mir auf die Zunge beißen, um auch weiterhin Shaka das reden zu überlassen. Schließlich ist es nicht meine Aufgabe, diesen ignoranten Admiral von der Wahrheit zu überzeugen. Die Wahrheit wird sich noch früh genug offenbaren. Also lausche ich nun den konkreten Ausführungen des Admirals, was bis jetzt alles unternommen wurde, um die unhaltbare Situation auf der Mynaros Station zu ändern.

Ein paar Wissenschaftler unter der Führung einen Professor Lykas, einem renommierten Experten für Nanowaffen, haben ein Feldlabor im Geschäftsbereich der Station aufgebaut und forschen vor Ort nach einem Gegenmittel. Leider sind die Wissenschaftler auch infiziert. Der Nanovirus wirkt aber nur bei etwa 10 % der Infizierten tödlich. Rodianer und Gamorraner scheinen wie Hapaner fast immun gegen die Auswirkungen zu sein. Rodia ist ein Planet der Neuen Republik, einfach ein Kommando aus Angehörigen dieser Rasse zusammen zu stellen dürfte ja nicht so das Problem sein. Ist es aber wohl doch, obwohl Prinz Isolder nur etwa zwanzig bis dreißig ihm treu ergebene Dragoner bei sich hat.

Selbstverständlich meint der Admiral trotz aller Einwände, dass es unser Job ist, die Sache zu bereinigen. Prinz Isolder kontrolliert eigentlich nur den Reaktorbereich. Der befindet sich im Innern der Station im Zentrum des Ringes. Die Mynaros Station ist eine sogenannte Ring Station. Im Zentrum ist eine Spindel, an der sechs Speichen abgehen, die ein Rad halten. Die Speichen sind aufgefüllt mit verschiedenen Segmenten und modularen Bauten. Der Reaktorbereich hat nur einen einzigen Zugang, der über einen zwanzig Meter breiten Abgrund führt. Dahinter liegt ein Sicherheitsschott mit Schleuse. Es gibt nur diesen einen einzigen Zugang. Der Reaktorbereich ist von sechs Meter starken Wänden aus Durastahl ummantelt. Es gibt zwar im unteren wie auch oberen Bereich Rohre für die Wärmetauscher, aber sind zu schmal, als das ein Menschen großes Wesen sie passieren könnte, ganz abgesehen von der immensen Hitze.

Wir sprechen mehrere Möglichkeiten durch, über die Brücke zu kommen. Mein erster Gedanke ist, einen Trupp Dragoner heraus in einen Hinterhalt zu locken. Mit Hilfe von Holoprojektoren nehmen wir deren Gestalt an und passieren so die Brücke. Scav gibt zu bedenken, dass die vielleicht eine Parole haben, die ausgetauscht werden muss. Möglich, können wir aber aus Zeitgründen nicht in Erfahrung bringen. Leider gibt in dieser Flotte keine Holoprojektoren für Spezialmissionen. Die müssten wir kaufen. Die sind aber zum einen sehr schwer zu bekommen und zum anderen kostet allein einer schon mehr als unser Bargeldvorräte, die in letzter Zeit sehr geschrumpft sind. Also fällt dieser Ansatz komplett weg.

Nun gut, uns profan mit normalen Mittel zu verkleiden ist auch keine Option, also auch keine Alternative. Wir rechnen durch, wie lange es dauert, uns durch 6 Meter Durastahl zu arbeiten und was dafür notwendig wäre. Auch hier scheitert es an der Finanzierung entsprechendes Gerätes und Sprengen ist nicht möglich. Über zwei Stunden gehen wir teilweise sehr esoterische Ansätze durch und letztendlich ist die einzige Möglichkeit ein ganz primitiver frontaler Angriff über die Deckungslose Brücke. Dazu ist der Zugang noch mit einen Ionenschild geschützt, was heißt, kein Droide kommt da durch, auch Shaka nicht. Tja, da werden nur ein paar Rauchgranaten für Deckung sorgen müssen.

Ein weiterer Knackpunkt ist, dass der Reaktor wahrscheinlich zur Sprengung vorbereitet wurde. Es gibt mehre Möglichkeiten das zu bewerkstelligen. Zum einen durch externe Sprengsätze, die eine Reaktion herbei führen würden. Dann ein ständiges Überladen, was innerhalb einer Minute zur Sprengung führen würde. Als letztes eine Überlastung, die etwa acht Minuten bis zur Detonation braucht. Eine externe Sprengung wäre sehr teuer und setzt ein gewisses Know How voraus. Ich bin der Meinung, wenn man genug Zeit hat, wie hier der Fall, kann man ganz ruhig die notwendige Mittel ohne große Fachkenntnisse nach einer Anleitung ausführen. Der Feind wusste ja sicherlich im Vorfeld, was für ein Reaktortyp die Station hat und was nötig ist, diese zur Explosion zu bringen. Das ist ja keine spontane Aktion des Feindes, sondern sicherlich von langer Hand vorbereitet. Wahrscheinlich war das nur Plan B, aber ich halte die Imperialen für Professionell genug, die Mission trotzdem akribisch vorbereitet zu haben. Als Gegenmaßnahme bekommen wir einen R3 Droiden mit eingebauten Störsender gestellt, um eine Sprengung via drahtloser Fernzündung zu unterbinden.

Letztendlich einigen wir uns auf folgenden Plan: Wir landen an, schlagen uns zu Dr. Lykas durch, übergeben in die Proben des Nanovirus und unser Wissen über dessen Herstellungen. Dann arbeiten wir uns zur Brücke durch, stürmen drauf, deaktivieren das Ionenschild, sprengen oder hacken uns durch die drei Türen bis zum Reaktorkern. Da entschärfen wir die Bombe und/oder verhindern eine Überladung des Kerns. Nebenbei töten wir jeden Dragoner der uns über den Weg läuft. Am Ende beseitigen wir Prinz Isolder, der garantiert nur ein Klon ist, auch wenn er nicht auf der Liste stand. Hört sich doch recht simpel an, trotzdem habe ich ein verdammt mieses Gefühl bei dieser Selbstmordmission.

Nakagos wirre Gedanken

Ich hasse es, wenn NSC zum einen unsere Hilfe brauchen, aber ihre Klappe weit aufreißen und einen mit Beschuldigungen überhäufen.
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Umfrage der Woche / Umfrage Nr. 329 - Kämpfe pro Ingame-Tag
« Letzter Beitrag von Linden am 13. Juni 2019, 21:52:59 »
Das kommt auf das Abentuer an und was die Gruppe so macht.
Jagen gehen kann da auch schon mal zum Kampf ausarten. Es gibt aber auch Ingametage, an denen man mit Einkaufen, Informationen sammeln, oder auskundtschaften, oder einfach nur mit schwierigen Reisebedingungen beschäftigt ist. oder an den einfach gar nichts wichtiges passiert und die Gruppe mit handwerklichen Dingen sich beschäftigt.
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