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Workshop => Kampagnen & Abenteuer => Thema gestartet von: Eleonora am 15. September 2008, 21:49:45

Titel: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 15. September 2008, 21:49:45

Rana, Schaf, Lowang, Jax: Raus hier!





Hallo,

meine Jungs werden demnächst als Heerführer in einem ziemlich großen Krieg eine tragende Rolle spielen. Bisher habe ich mit Massenschlachten die Erfahrung gemacht, dass sie sich ziemlich schlecht darstellen lassen (auswürfeln kann man nicht alles, zuviel erzählen ist auch unschön).

Zur politischen Lage:
- in dem größten Reich unseres Kampagnensetting wurde der Kindkaiser Chlodwig (Mensch, 8 Jahre alt) von einer Organisation fanatischer (http://w20.wortbrecher.net/showtopic.php?id=23) Pelorgläubiger, der Sonnengarde (entspricht etwa den Bannstrahlern bei DSA), welche der Überzeugung sind, alle magischen Kreaturen und Magiewirker, die nicht durch Pelor Zugang zu ihrer Magie haben, sollten ausgerottet werden, korrumpiert.
- die Situation hat sich inzwischen so zugespitzt, dass besagtes Großreich ('Kaiserreich') & zwei weitere Reiche ('Angslande' und 'Region Wen'), die mit ihm ein Schutz- & Trutzbündnis eingegangen sind, sich im offenen Konflikt zu vier anderen Reichen ('Mark', 'Truum', 'Region Iwek' und die 'Orklande') befindet, was für den gesamten nördlichen Teil des Kontinets in naher Zukunft Krieg bedeutet.
- Region Wen & Truum befinden sich bereits im offenen Krieg (ausgetragen in der eigentlich neutralen Region 'Meru')
- ebenso die Angslande & die Orklande (sind Nachbarreiche und werden an der Endschlacht nicht teilnehmen, weil sie zu beschäftigt miteinander sind)

Zur Heerstärke [Zeitpunkt: Endschlacht]:
- Kaiserreich: bei der großen Endschlacht (verteilt auf zwei Fronten: Osten und Norden) werden etwa 50.000 Mann unter Waffen stehen, davon gut 20.000 Leibeigene und Bauern ohne militärische Ausbildung (dafür mit Speeren, Keulen und Mistgabeln ausgerüstet, sowie 50 Katapulte & 100 Ballisten), an die 10.000 Mann Kleriker & Paladine, davon etwa die Hälfte Mitglieder der Sonnengarde (durchschnittlich Stufe 7), etwa 10.000 Milizionäre aus allen Städten des Kaiserreiches (durchschnittlich Stufe 5), etwa 10.000 Soldaten (durchschnittlich Stufe 7), zu 2/3 Nahkämpfer, 1/6 leichte Kavallerie, 1/6 Schützen
--> Schwächen & Stärken: -viel Ballistenfutter, viele Speerträger, viele Kleriker/Paladine&entsprechende Heil- und Unterstützungsfertigkeiten, schlechte Kavallerie, schlechte Schützen

-Region Wen: ist Truum überlegen und wird somit noch etwa 7.500 Mann Verstärkung ins Kaiserreich (östliche Front) schicken können, davon etwa 1.500 Mann Lanzenreiter (durchschnittlich Stufe 5), 1.500 Mann Händlerkavallerie (geübt im beritten Nah- und Fernkampf, schwach im Ansturm, mittelschwere Rüstungen) (durchschnittlich Stufe 7), rund 2000 Miliziönäre (Hellebarden, Kurzschwerter, Armbrüste, leichte Rüstungen) (durchschnittlich Stufe 5), der Rest: Bauern und Leibeigene
--> Schwächen & Stärken: -keinerlei Zauberwirker, schwache Nahkämpfer, wird etwa 7 Tage nach Beginn der Endschlacht auf dem Schlachtfeld eintreffen & hat dann eine lange Reise durch's Gebirge hinter sich, kaum Schützen, auf Grund des Reichtums der Region jedoch alle stufenüberdurchschnittliche Ausrüstung

-Mark: in der Mark befindet sich die größte Ausbildungsstätte für Paladine und Kleriker Nerulls, ein Mönchskloster, recht viele Hexenmeister & Barden. Sie werden ein etwa 30.000 Mann starkes Heer stellen können, davon 5000 Bauern und Leibeigene zu Fuß, 5000 berittene Kleriker & Paladine Nerulls (durchschnittlich Stufe 9), etwa 2.500 Hexenmeister und Barden (durchschnittlich Stufe 7, die Hälfte ist beritten), 2.500 Speerträger (durchschnittlich Stufe 5), rund 10.000 berittene Bogenschützen (hohe Reichweite, leichte Rüstungen, trainiert im Plänkeln sowie Umkreisen) (durchschnittlich Stufe 7), rund 9.000 berittene Nahkämpfer, Hälfte leicht, Hälfte schwer (durchschnittlich Stufe 5), rund 1000 Mönche (durchschnittlich Stufe 10)
--> Schwächen & Stärken: die Mark ist ein Reitervolk und hat die besten Pferde des ganzen Kontinents, doch auch diese Pferde können gegen aufgesetzte Speere nichts ausrichten..., die Fußtruppen sind zum größten Teil schlecht ausgerüstet

-Region Iwek: in Iwek steht die größte Magierakademie der bekannten Welt. Die Region Iwek wird ein Heer von etwa 5000 Mann bereit stellen, davon etwa 2500 Magier (durchschnittlich Stufe 12|edit|), 100 Barden (durchschnittlich Stufe 10), 150 Spione/Assassinen (durchschnittlich Stufe 10), 250 Paladine (durchschnittlich Stufe 10), 500 Kindersoldaten unter Waffen (Kurzschwerter, leichte Armbrüste, Kurzspeere, sind als Ballistenfutter & zur Demoralisierung feindlicher Truppen gedacht), 50 Kleriker (durchschnittlich Stufe 10), der Rest sind Fußsoldaten (mittelschwere Rüstungen, Langschwerter, Kurzspeere, Kurzbögen) (durchschnittlich Stufe 7)
-->Schwächen & Stärken: Iwek ist die nördlichste Region der bekannten Welt und zum größten Teil von Elfen bevölkert, verfügt jedoch auf Grund der örtlichen Gegebenheiten über keinerlei Reiter (abgesehen von den Hauptleuten & Spionen), dafür stellt Iwek die wohl stärksten Magier. Auch die Fußtruppen sind eher schlecht als recht ausgebildet.

Special Guests:
- ein sehr alter silberner Drache (der letzte der Welt um genau zu sein) auf Seite Iweks
- 500 Drow (Kleriker/Magier durchschnittlich Stufe 12) auf Seite Iweks
- 50 elfische Kämpfer (durchschnittlich Stufe 15) auf Seiten Iweks in Begleitung von 25 Winterwölfen
- 3 Solare mit je 10 Stufen als Krieger auf Seite des Kaiserreiches
- eine Magiergilde (25 Magier, durchschnittlich Stufe 17) auf der Seite der Mark, Spezialisierung: Nekromantie
- 1 Balor auf keiner Seite aber auf jeden Fall gegen das Kaiserreich (er findet Krieg einfach lustig und wird bis zu seiner Explosion unter den Truppen des Kaiserreichs wüten)
- 50 Druiden (5 Druidenzirkel, einige einzelne Druiden, durchschnittlich Stufe 15) gemeinsam mit 20 Dryaden, 50 Satyren und 30 Zentauren sowie etwa 1000 Tieren (größtenteils Wölfe, Bären, Greifvögel) auf Seiten der Mark (aus dem 'Wisperwald', ein sehr großer, sagenumwobener Mischwald)

An beiden Fronten werden Feldschlachten geführt, die nördliche Front ist dabei in einem gebirgsnahen, flussdurchzogenen Gebiet, die östliche Front in einem leicht hügeligen Gebiet mit einigen kleineren Wäldern.

Die Endschlacht wird zwischen 14-21 Tagen andauern.

Hierzu nun das erste Problem:
- wie stellt man solche Massenschlachten geschickt dar?
Ich werde sicherlich Schachfiguren nutzen (wir spielen normalerweise weder mit Battlemap noch mit Miniaturen, aber Schachfiguren besitzen wir genug) um die einzelnen Einheiten & ihre Bewegungen darzustellen (Bauern - Fußtruppen, Springer - Kavallerie, Läufer - Kleriker/Paladine, Türme - Magier/Hexenmeister, Damen - Hauptleute, Könige - Heerführer, andere Spielfiguren für übrige Truppen).
Aber wie schickt man auch Spielercharaktere noch in eine solche Schlacht, ohne das sie sich ob zu-viel-Würfelns oder zu-viel-Erzählens langweilen?

Die Spielercharaktere, wichtige Informationen & ihre voraussichtliche Stufe bei Endschlachtbeginn:

Alle SC befinden sich in Iwek, sollen als Hauptleute für besondere Truppen eingesetzt werden und bilden diese momentan aus.

Rana, menschlicher Barde 6/Klangwanderer 10/Druide 1/Forchlucan Leiermeister 3 (Gesamtstufe 20), neutral böse, bildet die 100 Barden aus (mit Unterstützung von einem elfischen Barden 15/Klangwanderer 10 und einem Halb-Scheusal Barden 15/Magier 20/mystischer Ritter 5). Motivation in den Krieg zu ziehen: seine (hochschwangere) Frau fiel in einer der ersten Schlachten, er liebt die Magie die er wirkt

Lowang, menschlicher Kämpfer 14/Kashunohebi 2/Kleriker 3 (Gesamtstufe 19), chaotisch neutral, bildet die 250 Paladine aus (mit Unterstützung der Kaiserin Iweks [grauelfisch, 20 Kleriker/20 Magier/10 Paladin]). Motivation in den Krieg zu ziehen: fraglich, ist seit etwa 2 Jahren mit Rana unterwegs und betrachtet sich selbst als dessen Leibwache & bester Freund.

Taim, menschlicher Schurke 5/Assassine 10/Magier 3/Luchs Vecnas 1 (Gesamtstufe 19), rechtschaffen böse, bildet die 150 Spione/Assassinen aus (mit Unterstützung einer menschlichen Magierin 25/Späherin 20). Motivation in den Krieg zu ziehen: hat sich und sein Leben relativ bedingungslos der Magie und der Kirche Vecnas verschrieben, ist recht eng mit Rana befreundet.

Yume, menschlicher Barde 5/Ninja 3[vllt.4] (Gesamtstufe 8, evtl. auch 9), chaotisch neutral, ihm ist die leidige Aufgabe zu Teil geworden die Kindersoldaten soweit auszubilden, dass sie ein bisschen Schaden ausrichten, bevor sie sterben (mit Unterstützung eines grauelfischen Spähers 20 und eines menschlichen Klerikers 15). Motivation in den Krieg zu ziehen: keine, er ist Ranas Schüler und folgt ihm ziemlich treudoof.

Eine Motivation haben alle gemeinsam: keiner von ihnen ist ein Magiewirker 'durch die unendliche Güte Pelors'.

Hier die restlichen Probleme:

- jeder der SC soll min. einen Spezialauftrag erledigen, momentan war angedacht:
Rana: hat schon einige Ebenenreisen hinter sich & soll daher noch Unterstützung anderer Ebenen rekrutieren (Vorschläge?)
Taim: relativ klar - feindliche Hauptleute ausschalten (nachts ins Lager und Kopf ab)
Lowang: ist recht diplomatisch, evtl. könnte er Kriegsgefangene auslösen o.ä. (Vorschläge?)
Yume: feindliche Botenreiter abfangen und ausschalten (Vorschläge?)

- jeder der SC soll innerhalb der Schlacht mindestens einen denkwürdigen Kampf gegen einen ebenbürtigen Feind führen, das zerbricht mir momentan am meisten den Kopf, denn

Rana: spezialisiert auf schnelle Kämpfe, in denen er vorstößt, zuschlägt, außer Reichweite geht, kämpft mit zwei Waffen (Katana und Rapier), trägt leichte Rüstung, kann sich heilen, hat Turnen maximiert. Übliche Taktik: 1 Runde: wirkt Katzenhafte Anmut auf sich, 2. Runde (wenn Gegner noch weit genug weg): Angriffszauber (meist schwächende Verzauberungen) o. (wenn Gegner schon nah) ein Angriff, Entfernung aus gegnerischer Reichweite, 3. Runde: entweder noch einmal Zauber oder voller Angriff, danach: Volle Angriffe wenn möglich, nach schweren Treffern außer Reichweite um sich zu heilen, wieder in den Nahkampf, bei schwer zu treffenden Gegnern meist keine vollen Angriffe, sondern Nadelstichtaktik.
Ist im Kampf aber sehr flexibel und stellt sich schnell auf den Gegner ein.
Vorschlag für Gegner: gut gerüstet, trotzdem schnell, Zauberresistenz (Vorschläge?)

Lowang: kämpft beritten mit Bastardschwert, Schild und Volldose, wenig flexibel, übliche Taktik: drauf bis tot (Ansturm vom Pferd mit Lanze, Lanze fallenlassen, Schwert ziehen[schnelle Waffenbereitschaft], danach volle Angriffe).
Vorschlag für Gegner: Kampf-Typ wie Rana (Vorschläge?)

Taim: spezialisiert auf schnelle, hinterhältige Kämpfe, ebenfalls sehr flexibel, kämpft ungerüstet mit zwei Dolchen. Übliche Taktik: 1. Runde: Katzenhafte Anmut auf sich, 2. Runde (wenn Gegner weit genug entfernt) Mächtige Unsichtbarkeit auf sich o. außer Reichweite gelangen, danach: immer wieder angreifen, wenn möglich hinterhältig, bei schweren Verwundungen Rückzug zum nächsten Heiler
Vorschlag für Gegner: sollte 'wahrer Blick' beherrschen, evtl. Schadensreduzierung (Vorschläge?)

Yume: schafft es in der Regel, der letzte in der INI-Folge zu sein und dann auch noch den ersten kritischen Treffer der Gegner abzukriegen und das selbst bei Gegnern die ihm unterlegen sind, er kämpft mit einem Nunchaku, ungerüstet. Eine Kampftaktik konnte ich bei ihm noch nicht feststellen, er neigt jedoch zum Opportunismus und läuft gerne zu dem über, der ihm stärker erscheint (was in diesem Fall, den Göttern sei Dank, nicht möglich ist), zudem leidet er unter starkem Mangel an Selbstbewusstsein (k/A warum, die anderen unterstützen ihn wann immer möglich, sind nie herablassend zu ihm weil er schwächer ist, sondern leisten Hilfe zur Selbsthilfe [rüsten ihn mit Waffen aus, die er sich nicht leisten könnte, wirken Verstärkungszauber auf ihn, etc.])
Vorschlag für Gegner: kräftig aber dumm, sollte schwierig wirken aber eigentlich leicht zu schaffen sein (Vorschläge außer 'Oger'?)

Diese Kämpfe sollen durchaus Einzelkämpfe sein, denn Lowang wird sich im Mittelfeld befinden, Rana dahinter, Taim & Yume in den Flanken.



Bevor es zu Gesinnungsdiskussionen kommt:
- Götter in Gardh haben keine Gesinnung, Paladine sind Gottdiener und immer rechtschaffen, aber nicht immer gut
- in der Not frisst der Teufel Fliegen ;)

Danke im Voraus (und danke für's Lesen, ist ja etwas viel geworden),
E.

[edit]: (siehe Beitrag unten)
- wir haben ein stark von den core-Regeln abweichendes Magiesystem, siehe hier (http://w20.wortbrecher.net/showtopic.php?id=10)
- auch auf den anderen Seiten gibt es NSC mit Lvl. 35+, da diese als NSC unter sich bleiben werden habe ich nicht alle aufgeführt, das würde nur noch unübersichtlicher werden, sondern nur die storyrelevanten (d.h. den SC bekannten) NSC erwähnt
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Tanreh am 15. September 2008, 23:09:07
Hmm,

wenn ich die Zahlen lese, glaube ich nicht, dass man den Kampfhergang wirklich darstellen kann. Dafür gibt es eigentlich viel zu viele Beteiligte mit zum Teil auch sehr hohen Stufen.  Gerade die 2500 Magier mit durchschnittlich Stufe 15 sollten doch ein Herr aus 20000 Bauern in einer viertel Runde zerstäuben können.

Insofern wird eine Darstellung des Kampfes meiner Meinung nach mehr oder weniger in eine  Gemetzelorgie enden. Viel Taktik erwarte  ich hier aufgrund der Überlegenheit einer Seite nicht.

Mein zugegebenermaßen recht krasser Vorschlag wäre: Beschränke Dich auf die Aktionen, an denen die Spieler beteiligt sind. Alles andere sollten sie eigentlich nicht mitkriegen. Wenn Sie mit ihren ausgebildeten Leuten in den Kampf gehen, dann sehen sie gerade man das direkte Umfeld. Lass sie gegen die Herrführer der anderen Seite antreten, vielleicht ab und zu ein paar kleiner Einheiten aufmischen, aber die riesige Menge der Leute kriegst Du darstellungstechnisch nicht unter einem Hut.

Noch ein Punkt zur Kräfteverteilung. Auf der einen Seite hast Du Level 50 bzw. Level 45 NSCs, zudem tausende Magier, Hexenmeister usw. Auf der anderen Seite hast Du 10.000 Kleriker und Paladine, die aber gerade man die Hälfte der Stufen der Gegner hat. Das Kräfteverhältnis erscheint mir nicht ganz ausgewogen. Insofern verstehe ich auch einige der Aufgaben (Unterstützung auf einer anderen Ebene holen -> Warum? Die Armee ist schon sehr überlegen)nicht.

Zu den Kämpfen...die gleiche Taktik, die Du anwenden möchtest (Headhunting auf Anführer) kann der Gegner bestimmt auch anwenden....er könnte Teams bilden, die explizit die feindlichen Hauptleute (also die SCs) ausschaltet. Hier macht es auch durchaus Sinn, nicht nur Einzelgegner sondern ganze Gruppen gegen die SCs zu schicken.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Archoangel am 15. September 2008, 23:21:05
Was Tanreh sagt. Überarbeite die Stufen dringend - sonst ist der Kampf nicht in 14-21 Tagen, sondern RUNDEN vorbei.

Momentan sieht es so aus: Die Magier sagen zum Rest der Verbündeten "Bleibt zu Hause - schickt uns Gold. Das Reich ist morgen Geschichte..." Es sei denn die Götter steigen mit ihren Engeln und Dämonen persönlich herab...
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 15. September 2008, 23:42:47
Hmm,

wenn ich die Zahlen lese, glaube ich nicht, dass man den Kampfhergang wirklich darstellen kann. Dafür gibt es eigentlich viel zu viele Beteiligte mit zum Teil auch sehr hohen Stufen.  Gerade die 2500 Magier mit durchschnittlich Stufe 15 sollten doch ein Herr aus 20000 Bauern in einer viertel Runde zerstäuben können.

Prinzipiell ja, aber es werden kaum alle auf einmal zum Zuge kommen (man kann weder 5000 noch 50000 Mann so positionieren, dass alle Schlachtteilnehmer auf einmal zum Zuge kommen. Und die Bauer vs. Magier-Variante bedeutet trotz allem: 0,125 Magier pro Bauer, und ein Magier, auf dem 10 Bauern liegen ist mE kampfunfähig ;)

Zitat
Insofern wird eine Darstellung des Kampfes meiner Meinung nach mehr oder weniger in eine  Gemetzelorgie enden. Viel Taktik erwarte  ich hier aufgrund der Überlegenheit einer Seite nicht.

Mein zugegebenermaßen recht krasser Vorschlag wäre: Beschränke Dich auf die Aktionen, an denen die Spieler beteiligt sind. Alles andere sollten sie eigentlich nicht mitkriegen. Wenn Sie mit ihren ausgebildeten Leuten in den Kampf gehen, dann sehen sie gerade man das direkte Umfeld. Lass sie gegen die Herrführer der anderen Seite antreten, vielleicht ab und zu ein paar kleiner Einheiten aufmischen, aber die riesige Menge der Leute kriegst Du darstellungstechnisch nicht unter einem Hut.

Ja, genau das ist das Problem: die Darstellung - was sehen sie, was sehen sie nicht, warum sind die auf sie zurechtgeschnitten Gegner ausgerechnet da, wo sie selbst sind?

Zitat
Noch ein Punkt zur Kräfteverteilung. Auf der einen Seite hast Du Level 50 bzw. Level 45 NSCs, zudem tausende Magier, Hexenmeister usw. Auf der anderen Seite hast Du 10.000 Kleriker und Paladine, die aber gerade man die Hälfte der Stufen der Gegner hat. Das Kräfteverhältnis erscheint mir nicht ganz ausgewogen. Insofern verstehe ich auch einige der Aufgaben (Unterstützung auf einer anderen Ebene holen -> Warum? Die Armee ist schon sehr überlegen)nicht.

Beide Armeen haben solche NSC, bei den Heerführern kannst Du von solchen Levels ausgehen, ich habe nur nicht jeden einzelnen aufgeführt, da diese Level als NSC unter sich bleiben werden (habe also nur die storyrelevanten epischen NSC erwähnt). Die Iweker Armee ist auch nicht überlegen, denn sie hat einen massiven Geländenachteil (aber alles lässt sich auch schlecht erklären, da niemand von Euch die Karte Gardhs kennen kann).
Was ich allerdings hätte erwähnen sollen: wir haben ein stark von den core-Regeln abweichendes Magiesystem (http://w20.wortbrecher.net/showtopic.php?id=10) (siehe Link).

Zitat
Zu den Kämpfen...die gleiche Taktik, die Du anwenden möchtest (Headhunting auf Anführer) kann der Gegner bestimmt auch anwenden....er könnte Teams bilden, die explizit die feindlichen Hauptleute (also die SCs) ausschaltet. Hier macht es auch durchaus Sinn, nicht nur Einzelgegner sondern ganze Gruppen gegen die SCs zu schicken.

Das habe ich eindeutig vergessen zu erwähnen (pardon me): die SC werden zu Hauptleuten gemacht, weil die Sonnengarde sie derzeit auf einer dem Kontinent vorgelagerten Insel vermutet, denn das war ihr letzter bekannter Aufenthaltsort. Sie wird also eher auf andere Truppen/NSC gehen und hat momentan auch noch Kämpfe an der West- und Süd-Front (schön, das größte Reich zu sein, scheiße aber, dass es ziemlich zentriert liegt).
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Archoangel am 15. September 2008, 23:52:38
Und wie gedenken deine Bauern an die fliegenden, unsichtbare und von Schutzzauber umgeben Magier heranzukommen? Vor allem wenn diese auf gewaltige Entfernungen Massenvernichtungszauber wirken können ... 2.500 Magier der durchschnittlich 15. Stufe? Die kommen durchschnittlich ins 8. Buch! Monster Summoning 8 ...der Balor bleibt nicht lange der einzige Dämon - ganz zu schweigen von deinen Nekromanten ...

Die schlacht beginnt ehe sie anfängt - die Stufen sind viel zu hoch.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Archoangel am 15. September 2008, 23:56:50
Nach eurem Magiesystem haben deine Magier durchschnittlich genug Kraft um 8 IXer spells zu casten ..., oder aber 40 Feuerbälle ... mal 2.500! Dagegen scheint das Atomwaffen-Potential der USA recht lachhaft. "Was ist denn aus dem kaiserreich geworden?" "Keine Ahnung ... eines nachts telportierten unsichtbare, fliegende Magier über die Hauptstadt und ließen 20.000 Meteoritenschwärme hernieder..."
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Tanreh am 16. September 2008, 00:20:41
Hmm,

wenn ich die Zahlen lese, glaube ich nicht, dass man den Kampfhergang wirklich darstellen kann. Dafür gibt es eigentlich viel zu viele Beteiligte mit zum Teil auch sehr hohen Stufen.  Gerade die 2500 Magier mit durchschnittlich Stufe 15 sollten doch ein Herr aus 20000 Bauern in einer viertel Runde zerstäuben können.

Prinzipiell ja, aber es werden kaum alle auf einmal zum Zuge kommen (man kann weder 5000 noch 50000 Mann so positionieren, dass alle Schlachtteilnehmer auf einmal zum Zuge kommen. Und die Bauer vs. Magier-Variante bedeutet trotz allem: 0,125 Magier pro Bauer, und ein Magier, auf dem 10 Bauern liegen ist mE kampfunfähig ;)


Ein Magier, der sich von Bauern oder anderen in den Nahkampf verwickeln läßt, hat ein viel größeres Problem...er dürfte bei der dann offensichtlich niedrigen Intelligenz keine Zauber wirken können. *eg* sorry, konnte ich mir nicht verkneifen. Aber ein Magier der 15. Stufe, der es nicht schafft, 10, 20 oder 50 Bauern von sich fernzuhalten, der hat seinen Beruf verfehlt... :D
Die sollten sich ja nicht direkt gegenüber stehen, sondern  im Normalfall in einiger Entfernung, bzw. der Magier wird bei Beginn der Schlacht fliegen, teleportieren, unsichtbar sein oder sonstwas. Mit 2500 rein theoretisch teleportationsfähigen Magiern wirst Du keine Feldschlacht hinbekommen.

Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Vorbereitung 1 : Fliegen an....
Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Vorbereitung 2 : Unsichtbarkeit an
Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Attacke 1 : Teleportation...100 Meter über erkannten Aufmarschgebiet
Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Attacke 2: Feuerball auf klar erkanntes Ziel...Feuer....
... usw.

Kein Magier wird sich als Truppe in eine Feldschlacht begeben, außer er hat einen Feuerschild aktiv und knuddelt damit jeden, der ihn angreifen will zu Tode....



Ja, genau das ist das Problem: die Darstellung - was sehen sie, was sehen sie nicht, warum sind die auf sie zurechtgeschnitten Gegner ausgerechnet da, wo sie selbst sind?
.

Die auf sie zurechtgeschnittenen Gegner können sich auf der Suche befinden. Frei nach jeden Film ala Gladiator, King Arthur oder sonstwie suchen sich die stärkeren Gegner ja auch das entsprechende Pendat aus, damit die nicht so gnadenlos durch die Statisten säbeln..;)
Hierzu brauchen die Headhunterteams der Paladine auch nicht explizit nach den SC suchen...es ergibt sich einfach so. Wenn ich als Spezialauftrag habe, die Anführer einer feindlichen Einheit auszuschalten, dann schaue ich danach, wer die Befehle gibt bzw. den höchsten Rang hat. Um den *kümmere* ich mich dann.

Zitat
Die Iweker Armee ist auch nicht überlegen, denn sie hat einen massiven Geländenachteil (aber alles lässt sich auch schlecht erklären, da niemand von Euch die Karte Gardhs kennen kann).
Was ich allerdings hätte erwähnen sollen: wir haben ein stark von den core-Regeln abweichendes Magiesystem (siehe Link).

Nach dem was ich in der Kürze unter dem Link gesehen habe, habt ihr ein Spellpoint-System. Das ändert meiner Meinung nach die Ausrichtung, auf welche Weise Du die Magie beschreibst, letztendlich aber nichts an den Auswirkungen der Magie. Hier würde ich dann auch im Punkte Geländenachteil folgendes zu Bedenken geben:

Ein Geländenachteil entsteht hauptsächlich durch eingeschränkte Mobilität. Einer der Kontrahenten kann sich also nicht so schnell oder nicht in ausreichender Deckung oder beides bewegen.
Wenn ich die beiden Armee vergleiche, wer ist mobiler? Die Armee hauptsächlich aus Kämpfern zusammengesetzt, oder die Armee mit dem hohen Anteil (theoretisch teleportations- und massenflugfähiger Magier?).

Sorry, wenn ich ein bisschen auf der Taktik und Strategie rumreite, daß muss an meiner Ausbildung zu Militärzeiten liegen...ich finde es eigentlich großartig, das Du Dir so detaillierte Aufstellungen, Anzahl und Armeezusammensetzungen gemacht hast, ich fürchte im Moment nur, das durch die Masse der Beteiligten die Unterschiede in den Fähigkeiten etwas abhanden kommen.
Das Beispiel mit dem Magier, auf den Bauern zu liegen kommen und er deshalb nichts machen kann, trifft zu, wenn er keine Magie anwendet. Dann ist er immer noch 15. Stufe, die Bauern 1. Stufe....durch reines Überzahl, Grappeln und so kriegen die ihn dann sicherlich umgehauen, aber sobald er Magie anwendet.....Feuerschild, Feuerball....Cloudkill....oder sonstige Scherze.....ein einfaches Levitieren, dass er 5 Meter über ihnen hängt....

Mit 2500 15. Stufe Magier, auch nach eurem Magiesystem, bin ich mir da relativ sicher, eine Armee aus 200-500.000 Bauern locker schlagen zu können.


  
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Tanreh am 16. September 2008, 00:47:21
Okay,

nach ein paar Minuten angestrengten Nachdenkens folgendes.

Die Zusammensetzung der Armee baut hauptsächlich auf Charakterklassen auf recht hoher Stufen auf. Die hohe Verfügbarkeit von Magie macht eine konventionelle Ausrichtung auf eine Endschlacht eigentlich eher unwahrscheinlich.

Die von Dir beschriebene Vorgehensweise und auch viele Überlegungen (Kinder als Schocktruppen, [eine sehr nette Überlegung für böse Gruppen ]) funktionieren eigentlich sehr gut, wenn nur wenige Teilnehmer über Magie bzw. die Möglichkeit verfügen, sich über Nachteile wie Gelände und ähnliches hinwegzusetzen. Mit einem Großteil der Armeen als *konventionelle Truppen* (Bauern, Milizen, Kämpfer, Kundschafter etc. bilden 95-98% der Armee) läßt sich eine Endschlacht nach dem beschriebenen Muster eigentlich sehr gut durchführen.
Hierzu sollten die Truppen auch nicht unbedingt hohe Level haben, die Bedeutung der SCs steigt und rechtfertigt auch ihre Stellung als Hauptleute (abgesehen von storytechnischen Aspekten, die ich hier nicht überblicken kann).
Die im Vergleich wenigen Beteiligten mit hohen Leveln sind dann natürlich anhand ihrer Aktionen einfacher zu erkennen und dementsprechend eher Ansatzpunkt für gezielte Aktionen. -> Vergleichbare Gegner treffen aufeinander....

Wenn Du das Levelniveau halten möchtest, hast Du wie Archoangel erwähnte, eher eine *Running battle*. Mobilität und Feuerkraft sind mit normalen Erfahrungen nicht mehr wirklich zu vergleichen, eine Aufstellung einer Armee wäre in diesem Fall nur ein Köder, um ein Angriffsziel zu bilden. Bei der Masse an hochleveligen *Armeeangehörigen* müßte dann auch der storytechnische Hintergrund die Begründung für die Stellung der SCs sein.







 
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 00:51:53
Nach eurem Magiesystem haben deine Magier durchschnittlich genug Kraft um 8 IXer spells zu casten ..., oder aber 40 Feuerbälle ... mal 2.500! Dagegen scheint das Atomwaffen-Potential der USA recht lachhaft. "Was ist denn aus dem kaiserreich geworden?" "Keine Ahnung ... eines nachts telportierten unsichtbare, fliegende Magier über die Hauptstadt und ließen 20.000 Meteoritenschwärme hernieder..."

1. Die Gegner sind keine Idioten und wissen um das magische Potential ihrer Gegner.
2. Da ist denn auch noch der Konzentrationswurf, der schwerer wird, je mehr magische Macht in einem schlummert
3. auf Stufe 15 können sie höchsten Grad 8 Zauber wirken, das macht einen Konzentrationswurf von lässigen 30 (15+8+7) erforderlich, sagen wir, sie haben alle KO 12 und Fertigkeitsfokus (Konzentration) sowie maximierte Konzentration, macht einen Mod. von +22 auf Konzentration, d.h. sie müssen min. eine 8 würfeln, d.h. sie haben 35% Fehlschlagchance, davon 5% totaler Patzer
4. 10.000 Gegner mit durchschnittlich Stufe 7 heißt nicht: jeder hat Stufe 7, sondern: es können problemlos 2.500 davon Stufe 17 haben, 2.500 Stufe 3 und 5000 Stufe 4 (z.B), d.h. auch die 2500 auf Stufe 17 können zeitgleich je ein 'antimagisches Feld' wirken, was dann mal so knappe 3h hält, ebenso sind 2500 mit durchschnittlich Stufe 15 auch nicht 2500 mit Stufe 15
5. Dann gibt's da noch 'Magie bannen' 'mächtige Magie bannen' und div. andere Gegenzauber
6. Ja, das ist das Fantasy-Äquivalent zum Atomkrieg. Danach steht (fast) nichts mehr.

Stochastik:
Selbst Bauern haben Rettungswürfe, wo eine eins immer ein Fehlschlag ist, ist eine 20 immer eine Erfolg macht: 1000 quietschfidele, 18000 angeschlagene, 1000 tote Bauern(bei flächendeckenden Zaubern), dagegen müssen die nur einmal zum Schuß kommen damit wir folgendes Szenario haben:
1000 kritische Treffer, 9000 Treffer, 9000 daneben, davon aber trotzdem 50% Treffer, da dichtes Gedränge, 1000 die vergessen, was sie gerade tun wollten (äh-schießen?), macht wie viele verwundete Magier? So: 2500?

Und wie schon geschrieben: ja, es sind Feldschlachten - aber es ist nicht unendlich Platz. D. h. die werden sich sicher nicht so gegeneinander befinden.
Die Schlacht dauert so lange, weil die Truppen sich auch bewegen müssen. Ein so großes Heer wie das des Kaiserreiche mag vielleicht schwächer erscheinen, aber es hat den Vorteil, ständig Truppen nachschicken zu können.
Über die Kaiserstadt teleportieren? Seit wann kann man Orte nicht davor schützen (Dimensionsschloß)? Die Kaiserstadt ist von der Stadt Iwek gut 6 Wochen zu Pferde (bei einem schnellen Reitpferd, im Dauergalopp und ohne lange Rast) entfernt, also so um die 6000km - das ist mit 'nem einfachen Teleport auch nicht 'eben so' zu machen, der wäre bei Stufe 15 bei 2250km, was wiederum heißt die Magier müssten sich vorher in feindliches Gebiet begeben.

Aber ich wollte wissen, wie man so etwas umsetzt, nicht ob die Dinge in euren Spielwelten so nicht laufen würden.

Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Kilamar am 16. September 2008, 01:15:44
Einfach nur die Abläufe beschreiben.
Nichts würfeln.

Zum einen sind es zuviele Beteildigte, zum anderen sind die Stufenunterschiede zu groß. Siehe Vorposter. Bei dieser Masse an Erzmagiern dürften man selbst in den FR ungläubig schauen und das will was heißen.

Kilamar
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 02:17:23
Hmm,

wenn ich die Zahlen lese, glaube ich nicht, dass man den Kampfhergang wirklich darstellen kann. Dafür gibt es eigentlich viel zu viele Beteiligte mit zum Teil auch sehr hohen Stufen.  Gerade die 2500 Magier mit durchschnittlich Stufe 15 sollten doch ein Herr aus 20000 Bauern in einer viertel Runde zerstäuben können.

Prinzipiell ja, aber es werden kaum alle auf einmal zum Zuge kommen (man kann weder 5000 noch 50000 Mann so positionieren, dass alle Schlachtteilnehmer auf einmal zum Zuge kommen. Und die Bauer vs. Magier-Variante bedeutet trotz allem: 0,125 Magier pro Bauer, und ein Magier, auf dem 10 Bauern liegen ist mE kampfunfähig ;)


Ein Magier, der sich von Bauern oder anderen in den Nahkampf verwickeln läßt, hat ein viel größeres Problem...er dürfte bei der dann offensichtlich niedrigen Intelligenz keine Zauber wirken können. *eg* sorry, konnte ich mir nicht verkneifen. Aber ein Magier der 15. Stufe, der es nicht schafft, 10, 20 oder 50 Bauern von sich fernzuhalten, der hat seinen Beruf verfehlt... :D
Die sollten sich ja nicht direkt gegenüber stehen, sondern  im Normalfall in einiger Entfernung, bzw. der Magier wird bei Beginn der Schlacht fliegen, teleportieren, unsichtbar sein oder sonstwas. Mit 2500 rein theoretisch teleportationsfähigen Magiern wirst Du keine Feldschlacht hinbekommen.

Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Vorbereitung 1 : Fliegen an....
Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Vorbereitung 2 : Unsichtbarkeit an
Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Attacke 1 : Teleportation...100 Meter über erkannten Aufmarschgebiet
Kommandotruppe 1 (50 Magier)  Attacke 2: Feuerball auf klar erkanntes Ziel...Feuer....
... usw.

Kein Magier wird sich als Truppe in eine Feldschlacht begeben, außer er hat einen Feuerschild aktiv und knuddelt damit jeden, der ihn angreifen will zu Tode....

*g* Du hast prinzipiell recht, da gibt's noch andere Sachen, die in Gardh auf Magie einwirken (leider haben wir noch längst nicht alles digitalisiert), z.B. gibt es quasi 'natürliche' antimagische Felder, jeder der ein bisschen Wissen (Arkanes) und/oder Wissen (Ebenen) hat, weiß dann auch noch, das soviel Magie an einem Ort unvorhersehbare Wechselwirkungen erzeugen kann. Und ja: Magie ist mächtig, aber je mächtiger sie in einem Magiewirker wird, desto unkontrollierbarer wird diese Magie. In epischen Bereichen gibts da noch mal ganz andere Einschränkungen als nur den Konzentrationswurf.
Würden alle 2.500 Magier zeitgleich Feuerbälle schleudern (und das ist ihnen bewusst), würden sie sich gegenseitig blockieren - die Astralebene nimmt nicht unbegrenzt viel Magie auf. Ebenso mit Luftweg oder bel. anderem Zauber - auch zeitgleichen Zaubern von 2500 Magiewirkern, wenn alle einen anderen Zauber sprechen würde nicht klappen.


Zitat
Die auf sie zurechtgeschnittenen Gegner können sich auf der Suche befinden. Frei nach jeden Film ala Gladiator, King Arthur oder sonstwie suchen sich die stärkeren Gegner ja auch das entsprechende Pendat aus, damit die nicht so gnadenlos durch die Statisten säbeln..;)
Hierzu brauchen die Headhunterteams der Paladine auch nicht explizit nach den SC suchen...es ergibt sich einfach so. Wenn ich als Spezialauftrag habe, die Anführer einer feindlichen Einheit auszuschalten, dann schaue ich danach, wer die Befehle gibt bzw. den höchsten Rang hat. Um den *kümmere* ich mich dann.

Klingt logisch, danke :) (Hätt' ich auch selbst dran denken können  ::) ).

Zitat
Nach dem was ich in der Kürze unter dem Link gesehen habe, habt ihr ein Spellpoint-System. Das ändert meiner Meinung nach die Ausrichtung, auf welche Weise Du die Magie beschreibst, letztendlich aber nichts an den Auswirkungen der Magie. Hier würde ich dann auch im Punkte Geländenachteil folgendes zu Bedenken geben:

Ein Geländenachteil entsteht hauptsächlich durch eingeschränkte Mobilität. Einer der Kontrahenten kann sich also nicht so schnell oder nicht in ausreichender Deckung oder beides bewegen.
Wenn ich die beiden Armee vergleiche, wer ist mobiler? Die Armee hauptsächlich aus Kämpfern zusammengesetzt, oder die Armee mit dem hohen Anteil (theoretisch teleportations- und massenflugfähiger Magier?).

Im Grunde siehe oben: Geländenachteile gelten für alle, es gibt auch Geländeprobleme für Magier, andere als für reine Fußtruppen, aber es gibt sie.

Zitat
Sorry, wenn ich ein bisschen auf der Taktik und Strategie rumreite, daß muss an meiner Ausbildung zu Militärzeiten liegen...ich finde es eigentlich großartig, das Du Dir so detaillierte Aufstellungen, Anzahl und Armeezusammensetzungen gemacht hast, ich fürchte im Moment nur, das durch die Masse der Beteiligten die Unterschiede in den Fähigkeiten etwas abhanden kommen.
Das Beispiel mit dem Magier, auf den Bauern zu liegen kommen und er deshalb nichts machen kann, trifft zu, wenn er keine Magie anwendet. Dann ist er immer noch 15. Stufe, die Bauern 1. Stufe....durch reines Überzahl, Grappeln und so kriegen die ihn dann sicherlich umgehauen, aber sobald er Magie anwendet.....Feuerschild, Feuerball....Cloudkill....oder sonstige Scherze.....ein einfaches Levitieren, dass er 5 Meter über ihnen hängt....

Mit 2500 15. Stufe Magier, auch nach eurem Magiesystem, bin ich mir da relativ sicher, eine Armee aus 200-500.000 Bauern locker schlagen zu können.

Im Gegenteil, ich bin Dir dankbar, dass Du drauf rumreitest (ist ja zu meinem Vorteil :) Aber 'meine Jungs' haben eh alle Zivildienst gemacht).
Auf Grund der andersartigen Magie werden die Magier auf jeden Fall schon mal gestaffelt zaubern müssen (max. 50 zeitgleich). Länger andauernde Zauber riskieren durch neu gesprochene Zauber abrupt unterbrochen zu werden etc.
Aber jau, ich werde wohl das Durchschnittslevel senken.
Vor allem wg. der von Dir angesprochenen SC-Rechtfertigung als Hauptleute (sie kommandieren halt später die, die sie jetzt ausbilden).
Die epischen NSC werden wie gesagt an ganz anderen Stellen kämpfen, das werden die SC dann auch noch erfahren.

Nochmal kurz zum Story-aufrollen:
Rana ist der am längsten existierende Charakter, er wurde von Stufe eins an von mir gemeistert (und war damals noch chaotisch gut),  Rana lernte Ivana (Kaiserin Iweks) als eine einfache, zynische und leicht alkoholsüchtige Frau kennen, und fand erst in der letzten Sitzung (2 Jahre nach ihrem ingame-Kennenlernen) heraus, was für eine Macht sie eigentlich hat. Irgendwann traf er dann auf Lowang, der damals als Leibwache für einen Prinzen arbeitete (was ihm nicht gefiel), der dann Rana folgte (warum, wissen die beiden selbst nicht mehr so ganz). Taim wurde ihnen irgendwann in einem Tempel als 'nette Reisebegleitung' vorgestellt (eigentlich wollte der Spieler nur mal reinschnuppern), dann freundeten die drei sich (sehr mühselig) an. Als letzter stieß Yume zur Gruppe (der Spieler wollte einen Barden spielen, der von Rana gehört hat und bei ihm in die Lehre gehen wollte, er wollte auch so weit ab vom Durchschnittslevel der Gruppe sein). Da Yume eigentlich von einer Menschenunterart stammt, die nicht auf dem Kontinent heimisch ist, sondern auf einer der Inseln, bat er die Gruppe irgendwann, doch mal zu dieser Insel zu reisen - was die Gruppe dann auch machte. Da war der letzte offizielle Aufenthaltsort der Gruppe. Sie gerieten dann über Umstände die sich in Kürze kaum erläutern lassen in die Mark, erfuhren da erst vom inzwischen offenen Krieg (und Rana vom Tod seiner Frau), und machten sich dann nach Iwek auf.
Ranas Frau war eine Schülerin Ivanas. Ivana vertraut Rana (er hat in seiner Solo-Spielerzeit lange Gespräche mit ihr geführt und den ein oder anderen 'Gefallen' für sie erledigt) und damit auch teilweise seinen Gefährten, da sie die Iweker Armee befehligt, teilt sie die Hauptleute zu. Es ist nun zwar nicht unbedingt ein Gefälligkeitsdienst, denn sie weiß auch, was Rana&Co. schon erlebt (und vor allem überlebt) haben - und da geht Erfahrung im Zweifelsfall über bessere Ausbildung.

@Kilamar:
Das sind die vereinigten Truppen der halben (Spiel-)Welt. Das sind keine zwei Städte, die da Krieg spielen, das sind die sieben größten Reiche der bekannten Welt. Da kommt ein bisschen was zusammen.

Sonst: Danke.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: endier am 16. September 2008, 09:04:39
Ich weis jetzt nicht, wie Magielastig deine Welt ist, aber

2500 Magier mit Lvl >10. Hallo ? (Nichts persönliches)

Schon alleine 2500 Magier zusammen zu bekommen, bedarf es etwa 2,5 Mio Familien an Population.
Wenn man dann die Follower-Regeln des (Epic)Leadership feats zugrunde legt, dann müsste es in der Welt neben den 2500 Magier 15. auch noch 5000 Magier 14, 10K der 13 etc. geben. Selbst, wenn man die Stufen um 5(!) reduziert, kommt man auf abwegige Zahlen.

Lösung: 25 Magier 10. (die Dekane der Universitäten) mit 50 Magier 8 (deren Profs) und noch 100 Magier 6 (die Diplomanten).
Machen auch schon viel, aber ist plausibel. Insbesondere bei Elfen.

Dasselbe gilt für die Kleriker / Palas mit Stufen > 10.

Die allgemeine Menge an Truppen ist OK. Hätte vom Großreich eigendlich mehr erwartet. Preußen hat ja im 7-jährigem Krieg mehr als 250.000 Mann unter Waffen gehabt.

Stufen der Truppen:
Setze einfach folgendes an:
Bauern und Zwangsrekrutierte: Commoner 1.
Regurläre: War 2.
Veteranen: War 4.
Wenn Du irgenwelche Elite/spezialisten hast, 6. Stufe. (z.B. War 4, Exp 2) oder 4 Stufen PC-Classes.
Davon aber nicht mehr als 100. (OK, das Kaiserreich kann 1000 als Prätorianergarde des Imperators haben).

Ach ja, die Stufen der Regenten sind auch teilweise abwegig. (Stufe 50, Hallo ? Time-stop, Teleport, Blasphemy, Gewonnen, weil gegnerische Führungsspitze tot).

PC's der Stufe 18+ sind epische Helden, die die Welt retten, nicht Haupmänner von Kompanien.
Die sind normalerweise Stufe 4-8.

Bitte überarbeite nochmal deine Aufstellung und überprüfe sie auf Plausibilität.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Curundil am 16. September 2008, 10:21:52
Die allgemeine Menge an Truppen ist OK. Hätte vom Großreich eigendlich mehr erwartet. Preußen hat ja im 7-jährigem Krieg mehr als 250.000 Mann unter Waffen gehabt.

Dito. Als Hannibal über die Alpen kam, schmiß ihm Rom in Italien nach und nach auch ca. 300.000 Bürgermilizionäre (Legionäre) vor die Füße, je nachdem wie man aus den Quellen das Verhältnis aus Stadtrömern, Latinern und Bundesgenossen herausinterpretiert. Und damals reichte das römische Einflußgebiet noch nicht weit über den Stiefel hinaus.
Ein Großreich sollte im äußersten Notfall recht flüssig einige hunderttausend Kämpfende auf die Beine stellen können, allerdings dürften die zum überwiegenden Großteil nur laufende Waffen mit ein, zwei NSC-Stufen sein.

Selbst mit magischem Schutz ist es unwahrscheinlich, daß bei dieser Stufenorgie auf Seiten der Widersacher des Kaiserreichs selbiges Reich ein paar Kampfrunden Aktion übesteht.

Die Vorredner haben es schon angedeutet: der Maßstab stimmt nicht. Das wird keine Schlacht, das wird ein Massaker. Allerdings dürften die Feinde des Kaiserreichs kaum mehr als 500 Kindsoldaten begraben müssen, wenn sie's halbwegs geschickt anstellen.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 10:26:28
Ich weis jetzt nicht, wie Magielastig deine Welt ist, aber

2500 Magier mit Lvl >10. Hallo ? (Nichts persönliches)

Schon alleine 2500 Magier zusammen zu bekommen, bedarf es etwa 2,5 Mio Familien an Population.
Wenn man dann die Follower-Regeln des (Epic)Leadership feats zugrunde legt, dann müsste es in der Welt neben den 2500 Magier 15. auch noch 5000 Magier 14, 10K der 13 etc. geben. Selbst, wenn man die Stufen um 5(!) reduziert, kommt man auf abwegige Zahlen.

Wenn Iwek von der Kaiserstadt 6000km entfernt ist, dann ist das in etwa die (Flug!)Strecke Frankfurt-New York. 2,5 Mio Population? Ich weiß, auf dieser Fläche schwer vorstellbar ^^.

Normalerweise ist die Welt nicht sehr Magielastig, aber hierbei handelt es sich um den so genannten 'Magierkrieg', es ist eine absolute Endzeitschlacht (in allen Hinsichten).

Zitat
Lösung: 25 Magier 10. (die Dekane der Universitäten) mit 50 Magier 8 (deren Profs) und noch 100 Magier 6 (die Diplomanten).
Machen auch schon viel, aber ist plausibel. Insbesondere bei Elfen.

Von einer Magierakademie in der pro Jahrgang zwischen 200-500 Kinder (je nach Geburtenrate etc.) ausgebildet werden? Bissel mickrig.

Zitat
Dasselbe gilt für die Kleriker / Palas mit Stufen > 10.

Die allgemeine Menge an Truppen ist OK. Hätte vom Großreich eigendlich mehr erwartet. Preußen hat ja im 7-jährigem Krieg mehr als 250.000 Mann unter Waffen gehabt.

Das Großreich hatte auch mal mehr, die sind nur bis zur Endschlacht schon ziemlich kaputt. Kämpf' mal an vier Fronten zeitgleich ohne Truppenverluste ^^

Zitat
Stufen der Truppen:
Setze einfach folgendes an:
Bauern und Zwangsrekrutierte: Commoner 1.
Regurläre: War 2.
Veteranen: War 4.
Wenn Du irgenwelche Elite/spezialisten hast, 6. Stufe. (z.B. War 4, Exp 2) oder 4 Stufen PC-Classes.
Davon aber nicht mehr als 100. (OK, das Kaiserreich kann 1000 als Prätorianergarde des Imperators haben).

Klar. Weil die ja auch nach über einem Jahr Dauerkrieg alle nichts dazu gelernt haben. Auch NSC steigen Stufen auf, würde ich ihnen by the book EP für gewonnene Kämpfe geben wären sie auf den von mir angegeben (Durchschnitts!-)Stufen - vermutlich sogar höher.

Zitat
Ach ja, die Stufen der Regenten sind auch teilweise abwegig. (Stufe 50, Hallo ? Time-stop, Teleport, Blasphemy, Gewonnen, weil gegnerische Führungsspitze tot).

In einer Welt, in der wir Charaktere bereits bis zu diesen Stufen gespielt haben, gibt es auch entsprechende NSC. This is the world we live in. Ivana ist an die 3000 Jahre alt - da sammelt sich ein bisschen was an (und ja das geht und nein, nicht by the book, es hat Gründe, die ich hier nicht ausführen mag).

Zitat
PC's der Stufe 18+ sind epische Helden, die die Welt retten, nicht Haupmänner von Kompanien.
Die sind normalerweise Stufe 4-8.

Nee SC mit Stufe 18 sind hochlevelige Charaktere, aber 'episch' ist ab Stufe 21. Und wie rettet man in einem Endzeitkrieg ein bisschen Welt? Man könnte möglicherweise Spezialaufträge erledigen und Spezialeinheiten befehligen? Im Übrigen ist keiner meiner Spieler darauf aus im Alleingang die Welt zu retten. In einer Welt in der ein paar dahergelaufene Möchtegernhelden die einzigen sind, die die Welt retten können, läuft auch irgendwas schief. Unsere Gruppen sind Teil einer Welt in der es immer (selbst wenn sie Stufe 100 erreichen) mindestens einen gibt, der stärker ist als sie.
Gardh hat eine Landmasse, die in etwa allen zusammengelegten Kontinenten der Erde entspricht. Vier SC, die erst kürzlich auf die Idee kamen, dass es doch schön sei, wenn sie alle Pferde hätten und auf Stufe 14 beschlossen haben, dass sie eventuell mal ein bisschen Geld in Waffen mit magischer Verbesserung investieren könnten, sind genau das: vier Personen die in und mit dieser Welt leben. Unser Assassine würde mir was husten, wenn ich ihm erzählen würde, er solle doch mal eben die Welt retten, er versteckt sich lieber im Schatten und äh... 'wartet'. Unser Kämpfer rettet lieber Bier vor dem Vergammeln (und das ist eine gute Tat!) oder Frauen vor dem Vertrocknen, unser älterer Barde ist damit beschäftigt das Handwerk eines Puppenspielers zu lernen und der jüngere Barde versucht nicht wahnsinnig zu werden - und vielleicht irgendwann erwachsen.
As said: mir wurscht wie's 'normalerweise' ist. Ich bat um Ratschläge für Darstellung von Massenschlachten unter gegebenen Umständen, nicht um 'das geht nicht'. Ich weiß das es geht. Ich habe exakt diesen Krieg mit einem Solocharakter schon durch (nur an einer anderen Front, der östlichen).

Zitat
Bitte überarbeite nochmal deine Aufstellung und überprüfe sie auf Plausibilität.

Habe ich. Die Aufstellung ist plausibel, die Iweker Magier werde ich in den durchschnittlichen Stufen etwas runter setzen, das war's. S. o. Ich kenne die Welt in der wir spielen. Ich weiß, was plausibel ist und was nicht.

Leicht genervte Grüße,
E.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 10:29:07
Die Vorredner haben es schon angedeutet: der Maßstab stimmt nicht. Das wird keine Schlacht, das wird ein Massaker. Allerdings dürften die Feinde des Kaiserreichs kaum mehr als 500 Kindsoldaten begraben müssen, wenn sie's halbwegs geschickt anstellen.

Habe ich je gesagt, dass die Schlacht kein Massaker ist? Nein.
Trotzdem: legt nicht die Maßstäbe Eurer Welten an unsere an. Das wird nicht funktionieren.
So, für weitere Wiederholungen bin ich zu faul.

Grüße,
E.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nightmare am 16. September 2008, 10:43:51
Wie Kilamar schon gesagt hat: Darstellen einfach durch erzählen, alles andere wäre Wahnsinn.

Ansonsten empfehle ich das Buch "The Forge of War" als Lektüre. Ist zwar Eberron-spezifisch aber man bekommt einen sehr guten EIndruck, wie Kriegsführung in Welten mit Magie und Ähnlichem aussieht. Ob dies nun die Taktiken der Kleriker-, Druiden-, Magier- oder Kämpferlastiken Nationen sind.
Das Buch ist ungemein hilfreich, wenn man solche Kriege in einer D&D-Kampagne Weltkonsistent umsetzen möchte.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Archoangel am 16. September 2008, 10:49:29
Wie schön das es Fantasy Rollenspiele gibt. Die müssen nicht logisch sein und auch keine stabilen inneren Parameter haben.

@Problem: Regeln kannst du bei diesen Verhältnssen genau nichts. Da in eurer Gruppe wohl aber (nicht böse gemeint) eh kein Wert auf Startegie, Taktin, Logik und innere Realität gelegt wird, solltest du den Kampf einfach erzählerisch so gestalten, wie du es für richtig hältst. Lass deine Charaktere lieber einer Epische Aufgabe erledigen ... was weis ich: Der 1. Paladin des reiches ist vom Balor hinterlistig erledigt worden und nun muss sein Leichnahm geborgen werden (oder sein Schwert) um die Moral der Truppe wieder aufzurichten. Ach ja ... bei der reichsgröße hänge besser noch 2 Nullen an die Zahl der Streitkräfte des Kaiserreiches - dann klappts auch mit dem Nachbarn den Magiern  wink .
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Curundil am 16. September 2008, 10:55:18
Um die ursprüngliche Frage aufzugreifen:

Du wirst um Erzählkino nicht ganz herumkommen. Das mit den Schachfiguren auf einer schönen Karte halte ich für eine sehr hübsche Idee.

Für "ausgespielte" Kämpfe an Schlüsselpositionen, wo die SCs anwesend sind und mitwirken, würde ich vereinfachte Regeln benutzen, die den jeweils involvierten Trupps zugute kommen.
Im Prinzip könntest Du z.B. Einheiten als Kreaturen behandeln, deren HP oder HD von ihrer Truppstärke abhängen, und für die Du pro "Schlachtrunde" in einem Scharmützel (was ein dem Teilgefecht angemessener Zeitraum sein kann, z.B. einige Runden, aber auch einige Minuten) normal einen Angriff pro Einheit führst. Flankieren und Ähnliches läßt sich so prima einbinden - eine Einheit aus vorwiegend Scouts ist ein plänkelndes Monster, eine Einheit aus Schurken, die sich anschleicht, ein sneakendes Monster, das durchaus mit einem konkurrierenden Schleichen/Endecken-Wurf hinter die überraschten Feinde krabbeln kann.
Dieser Mechanismus reduziert auch die üblichen Krit-Quoten (unter 40 Bauern würden sonst im Schnitt immer zwei einen automatischen Erfolg erzielen, was es den Pirschern unmöglich macht, sie zu überraschen).

Weise den Einheiten simple Profile zu, die das Können enthaltener Truppen darstellen, und gib passende Boni durch die Anführer (SCs).
Eine Horde Paladine mit Langschwertern hätte also ein paar Anwendungen "Smite Evil" am Tag, würde z.B. 1W8+2 Schaden anrichten und hätte einen W10 als Trefferwürfel pro (je nach Dimension) 10, 20 oder 100 Mann. Nur als Idee.
Zusätzlich kannst Du das Ganze durch kleine "Echtkämpfe" auflockern, in denen Du die SCs zwischendurch mit Einzelgegnern versorgst, die in ein, zwei Runden zu schaffen sind, den SC aber u.U. beschäftigen (und so seine Einheit für einige Runden auf sich gestellt lassen).
Auf diese Weise kann man Einheiten sogar einschüchtern, in Fallen locken (Finte?), in die Zange nehmen und überrennen. Ohne komplizierte Änderungen oder Schlachtenregeln.
Mach einfach bei Einheiten, die übel eingesteckt haben, hin und wieder Willenskraftwürfe und laß sie bei Bedarf Rückzugsbewegungen oder eine Flucht durchführen - die meisten Schlachten werden nicht verloren, weil die Leute tot sind, sondern weil sie das Schlachtfeld verlassen. Gib einfach die üblichen +2/-2 für günstige/ungünstige Bedingungen hier auch im Kampf! Anführer tot? -2 auf alles. Fliehende Freunde in der Nähe, und niemand weiß, warum (oder andersherum, man weiß genau, warum)? -2 auf alles! Eben ein paar Kämpfe heroisch gewonnen? Gute Stellung? Geländevorteil? +2 auf alles.

Alles, was eine Kreatur betreffen würde, kann man auf Einheiten versimpelt übertragen - Sicht, Deckung, Benommenheit, Ermüdung, Angst, Moralboni, Vernichtung durch massiven Schaden...
Besonders große Einheiten kann man einfach als große oder riesige Monster visualisieren (Schachfigur auf dem Plan einfach auf mehrere Felder stellen oder eine kleine schwarze Pappscheibe unterlegen).


Wenn ihre "Pendants" die SCs gefunden haben, werden diese Kämpfe natürlich normal ausgefochten.
Vergiss aber nicht, den Kampf organisch in die Schlacht einzubinden, indem Du hin und wieder andere Kämpfer oder Kampfpaarungen "durch die Szene" huschen läßt oder Kämpfer in entscheidenden Momenten durch störende plötzliche Schlachtwendungen voneinander trennst, so daß z.B. der mächtige goldene Golem, der Eurem Schurken so zusetzt, plötzlich mit einem wütenden Brüllen von einer schreienden Masse flüchtender Bauern abgedrängt wird, bis sich die zwei im dichten, aufgewirbelten Staub der Schlacht aus den Augen verlieren.

So sollte das gut klappen.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 11:14:22
@nightmare

Danke, muss ich nur noch gucken, wo ich das Buch schnell herkriege :)
(hab gerade mal just for fun den dicebag mit 100.000 Angriffswürfen gequält - lässige 11 Word-Seiten)

@archoangel

Doch müssen sie. Haben sie auch.
Es wird durchaus auf Strategie geachtet und vor allem auf Logik (ein Physiker und zwei Philosophen in der Gruppe - wenn etwas nicht logisch ist, diskutieren wir es solange aus, bis wir bei Putnams Gehirnen wieder rauskommen).

Kurz: Denkt Euch die Astralebene Gardhs als Glühbirne, die man (wenn man 2.500 Magier zeitgleich zaubern lässt), an ein Starkstormkabel anschließt in dem Moment in dem ein Blitz durch die Leitung geht. Was passiert?

Der erste Paladin des Reiches würde die Gruppe wohl kaum interessieren, sie würden eher den Balor suchen um mit ihm einen Pakt einzugehen  :twisted:

@curundil

Danke! Das mit Einheiten als Kreaturen ist sehr hübsch.
Die 2. Der beste Freund und einzige Vertraute des SL.
Jetzt nimmt's im Kopf langsam Form an, hoffe nur, es klappt dann auch noch wie geplant (und nicht jeder zweite Satz von mir ist: "Ihr tut was???").
Sagte ich schon: Danke? Danke.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nightmare am 16. September 2008, 11:23:01
@nightmare

Danke, muss ich nur noch gucken, wo ich das Buch schnell herkriege :)
(hab gerade mal just for fun den dicebag mit 100.000 Angriffswürfen gequält - lässige 11 Word-Seiten)

Bevor jetzt eine falsche Vorstellung besteht, das Buch ist keine "Anleitung" mit Taktiken, dafür erfordert es etwas mehr Arbeit.
Das Buch beschreibt sehr gut den Verlauf eines 100jährigen Krieges, welcher Samt Magie und Ähnlichem geführt wurde.
Durch den Verlauf dieses Krieges bekommt man dann einen Überblick über Taktiken, vermeidbare Fehler und bestes Vorgehen gegen bestimmte Gegnergruppen.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 11:47:45
@nightmare

Klingt doch gut. Wie viele Seiten hat's denn (mehr als 100/Tag schaffe ich zur Zeit nicht, muss auch noch arbeiten und wir werden wohl in ein, zwei Wochen wieder spielen)?
(Ok, bin auf die einfallsreiche Idee des Nachschlagens gekommen, 160 sollten zu schaffen sein, muss es also nur noch finden)
Danke nochmal.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Wingless am 16. September 2008, 13:48:16
Schlachten kann man auf verschiedene Weisen erzählen.

Aus der Perspektive der Heerführung. Die Charaktere (oder zumindest einer) führen das Heer an. Die Spielergruppe trifft damit alle wichtigen Entscheidungen, wo wird welche Einheit positioniert, wie bewegen sie sich, wann greift wer wo an, etc.
Aus der Perspektive des einfachen Beteiligten. Die Charaktere werden in die Schlacht geworfen und müssen eher um ihr Überleben bangen als darum etwas Heldenhaftes zu vollbringen. Das Überleben wird hier zur Heldentat.
Aus der Perpektive der Heroischen Beteiligten. Die Charaktere sind berühmte Recken und können entscheidend die Schlacht beeinflussen.

Die letzte Perspektive dürfte diejenige sein, die auf deine Gruppe am ehsten zutrifft.

Jetzt kommt es auf die Zeit an, die du hast. Wenn du viel Zeit hast, kann die Schlacht auch über mehrere Spielabende gehen. In diesem Fall könntest du ein kleine Liste mit Aufgaben erstellen. Die jeweils Punkte bringen und die Schlacht entsprechend beeinflussen. Zum Beispiel : Feindliche Einheiten wollen sich um das Heer herumschleichen um ihm in den Rücken oder die Flanke zu fallen. Finden die Helden alle Einheiten gibt das X Punkte. Ausschalten eines Berühmten Kämpfers der noch nie einen Zweikampf verloren hat. Gibt auch Punkte da es die Moral des Gegners senkt, etc. Schaffen die Charaktere es genug Punkte anzusammeln, wird die Schlacht gewonnen, ansonsten geht sie verloren.
Damit kann man sich das lästige Massengewürfel sparen und die Aktionen der Spieler wirken sich direkt auf die Spielwelt aus. Was hier ja das Ziel des ganzen ist.
Wenn du das etwas dynamischer gestalten willst. Dann kannst du es ja auch phasenweise machen. Du teilst die Schlacht in z.B. 4 Phasen ein. Erreichen die Charaktere genug Punkte in Phase 1 entwickelt sich Phase 2 entsprechend, schaffen sie zu wenige Punkte, ändert sich in Phase 2 die Schlacht eher zu ihren Ungunsten. In deinem Fall : du stellst die Schachfiguren entsprechend auf, dann kommt eine Aufgabe, ein Problem oder sogar mehrere Gleichzeitig. Und je nach dem stellst du die Schachfiguren dann entsprechnd um.


Eine weitere Sache ist die mit den persönlichen Gegnern. Wichtig ist hierbei, dass sie eingeführt werden sollten. Bei einem Auftrag einfach einen Gegner auftauchen lassen, den die Gruppe bis dato noch nicht kennen gelernt hat, hat meist nicht den gewünschten Effekt.
Während einer Schlacht kann man solche Gegner recht leicht vorstellen. Zum einen könnte es vorher zu Verhandlungen kommen, bei denen ein oder mehrere der Gegner anwesend sind (natürlich sollten da auch die Spieler anwesend sein.) Bei diesen Verhandlungen könnte es darum gehen den Umgang mit Gefangenen (vor allem Adligen) auszuhandeln etc.
Eine andere Möglichkeit sind Spionageberichte von Gefährlichen Gegnern oder Berichte von verwundeten Soldaten. Zum Beispiel könnte ein feindlicher Berserker-Held eine komplette Einheit alleine in die Flucht geschlagen haben. Jetzt verbreitet sich im Heerlager die Legende vom Unbesiegbaren Super Gegner. Oder der Geheimdienst warnt vor einem besonders fähigen Spion. usw.

Ausserdem solltest du dir überlegen ob du die Gruppe trennen willst. Trennst du die Gruppe kann es sehr schnell passieren, dass für die Spieler die nicht drann sind, es schnell langweilig wird. Bei Schlachten passier dies recht schnell, da die Nahkämpfer zum Feind rennen und die Priester eher hinten bleiben und heilen wollen. Und wenn Spielern langweilig wird kommen sie manchmal auf komische ideen :D .

Ich hoffe das hilft dir ein bischen, gibt dir ein paar Anregungen
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Sol am 16. September 2008, 13:53:46
Wurde als Buchtipp eigentlich schon, dass Heroes of Battle genannt als Hilfe für Kriegszenarien.

Habe spaßeshalber mal die SuFu benutzt, konnte aber bisher diese Wortzusammenstellung in diesem Topic nicht finden...
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Darigaaz am 16. September 2008, 14:35:42
Im Heroes of Battle geht es um direkte Abenteuer und Kampagnen auf Schlachtfeldern, da sind auch jede Menge Informationen dazu drin udn auch, wie man sowas generell auf die Beine stellt.

Im Complete Warrior wird auf Schlachten insofern eingegangen, daß man eine ''Warrior's Campaign'' startet und es sind einige allgemeine Denkanstösse dazu drin, ist ähnlich dem Heroes of Battle, nur nicht so ausführlich.

Aber für mich persönlich ist das Miniatures Handbook das Buch, daß sich explizit mit Massenschlachten beschäftigt.

Zechi hatte auch mal Regeln dazu erstellt und hier im Forum reingestellt aber ich finde den Link nicht.

Da du als DM sowieso nicht alles gleichzeitig darstellen kannst, würde ich mich auf bestimmte Ereignisse konzentrieren, die fundamental wichtig sind, alles andere ist eigentlich zweitrangig, es wird wohl auch deutlich sein, daß die Spieler nicht jeden Gegner direkt angehen können. Eine beschreibende Einleitung, evtl. ein paar d% für Irrläufer von Feuerbällen, Meteor Swarms etc. und dazu nötige Saves etc. und ansonsten Erzählung. Was du dabei den Spielern zumuten kannst, weißt du bestimmt am besten, hängt von deinen erzählerischen Fertigkeiten ab ;).
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Ferrus Animus am 16. September 2008, 14:52:46
Die Truppen in Regimenten zusammenzufassen wäre wirklich das beste von der Handhabung. Heroes of Battle hat da einiges an Material dazu. IM DMG2 gibt's IIRC auch "Mob Rules". IM Miniatures Handbuch gibt's auch ein paar Dinge

Ansonsten sollte man vieles vom Kampf erzählerisch handhaben (oder ggf. vorher auswürfeln) um sich besser auf das Geschehen zu konzentrieren.



Die Magier sind allerdings ein echtes Problem. Egal wie schwer sie das Zaubern haben (warum trägt eigentlich keiner ein +Konzentrations-Item, wenn das so wichtig zum Zaubern ist?), allein die umgesetzte magische Macht hat einen enormen Einfluss.

Es müssen nichtmal die großen Zauber sein. Walls of Fire/Ice um Flanken und Rückzug zu decken sind recht brutal, Animated Dead, Summon XY und Animal Growth sorgen für eine starke Verschiebung der Truppenstärke, Bardic Music sorgt für extreme Vorteile der eigenen Partei (und Inspire Competence hat eine Reichweite=Hörweite), und wenn ein Magier weit genug vorkommt um Control Weather zu wirken....

Die Magier sollten in diesem Sinne eher zurückbehalten werden um als Notfalltruppe einzugreifen. Das sorgt sowohl dafür, dass sie nicht zu sehr dominieren als auch, dass ein paar Fehler/Unglücksfälle auf seiten der Spieler nicht gleich schlachtentscheidend werden....
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 15:58:01
Die letzte Perspektive dürfte diejenige sein, die auf deine Gruppe am ehsten zutrifft.

Setze für berühmt einfach 'berüchtigt' ein :D

Zitat
Jetzt kommt es auf die Zeit an, die du hast. Wenn du viel Zeit hast, kann die Schlacht auch über mehrere Spielabende gehen. In diesem Fall könntest du ein kleine Liste mit Aufgaben erstellen. Die jeweils Punkte bringen und die Schlacht entsprechend beeinflussen. Zum Beispiel : Feindliche Einheiten wollen sich um das Heer herumschleichen um ihm in den Rücken oder die Flanke zu fallen. Finden die Helden alle Einheiten gibt das X Punkte. Ausschalten eines Berühmten Kämpfers der noch nie einen Zweikampf verloren hat. Gibt auch Punkte da es die Moral des Gegners senkt, etc. Schaffen die Charaktere es genug Punkte anzusammeln, wird die Schlacht gewonnen, ansonsten geht sie verloren.
Damit kann man sich das lästige Massengewürfel sparen und die Aktionen der Spieler wirken sich direkt auf die Spielwelt aus. Was hier ja das Ziel des ganzen ist.
Wenn du das etwas dynamischer gestalten willst. Dann kannst du es ja auch phasenweise machen. Du teilst die Schlacht in z.B. 4 Phasen ein. Erreichen die Charaktere genug Punkte in Phase 1 entwickelt sich Phase 2 entsprechend, schaffen sie zu wenige Punkte, ändert sich in Phase 2 die Schlacht eher zu ihren Ungunsten. In deinem Fall : du stellst die Schachfiguren entsprechend auf, dann kommt eine Aufgabe, ein Problem oder sogar mehrere Gleichzeitig. Und je nach dem stellst du die Schachfiguren dann entsprechnd um.

Sicher nicht für mehrere Abende (wir spielen i.d.R. 8h), aber trotzdem habe ich mich mal den Vor-Schlacht-Phasen angenommen. (S.u.)


Zitat
Eine weitere Sache ist die mit den persönlichen Gegnern. Wichtig ist hierbei, dass sie eingeführt werden sollten. Bei einem Auftrag einfach einen Gegner auftauchen lassen, den die Gruppe bis dato noch nicht kennen gelernt hat, hat meist nicht den gewünschten Effekt.
Während einer Schlacht kann man solche Gegner recht leicht vorstellen. Zum einen könnte es vorher zu Verhandlungen kommen, bei denen ein oder mehrere der Gegner anwesend sind (natürlich sollten da auch die Spieler anwesend sein.) Bei diesen Verhandlungen könnte es darum gehen den Umgang mit Gefangenen (vor allem Adligen) auszuhandeln etc.
Eine andere Möglichkeit sind Spionageberichte von Gefährlichen Gegnern oder Berichte von verwundeten Soldaten. Zum Beispiel könnte ein feindlicher Berserker-Held eine komplette Einheit alleine in die Flucht geschlagen haben. Jetzt verbreitet sich im Heerlager die Legende vom Unbesiegbaren Super Gegner. Oder der Geheimdienst warnt vor einem besonders fähigen Spion. usw.

Die Diplomaten-Tour hatte ich ohnehin eingeplant, danke dafür & für die schönen weiteren Anregungen.

Zitat
Ausserdem solltest du dir überlegen ob du die Gruppe trennen willst. Trennst du die Gruppe kann es sehr schnell passieren, dass für die Spieler die nicht drann sind, es schnell langweilig wird. Bei Schlachten passier dies recht schnell, da die Nahkämpfer zum Feind rennen und die Priester eher hinten bleiben und heilen wollen. Und wenn Spielern langweilig wird kommen sie manchmal auf komische ideen :D .

Ich hoffe das hilft dir ein bischen, gibt dir ein paar Anregungen

Ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, sie dann einfach in Kurzszenen zu leiten (so ca. 5 Minuten ingame, 1-2outgame), da kommt keine Langeweile auf und wenn doch, so zeigte die letzte Runde: themenfremde Gespräche werden von den Würfeln gestraft (zwei unterhielten sich plötzlich über WoW - bei würfelten ziemlich bescheidene Rettungswürfe).
Und nochmal danke, viele gute Tipps.

@sol
Noch nicht genannt, Danke.

@darigaaz

Da brauch' ich dann aber ein neues Bücherregal ^^
Meine erzählerischen Fähigkeiten hängen davon ab, ob ich meine chronische Bronchitis bis dahin los werde :D
Danke auch Dir.

@Ferrus

Wie gesagt, im 'Magierkrieg' gibt es selbstredend viele 'Magier' es geht ja um Magiewirker.
Ein +Konzentration-Item tragen die nicht, weil die Dinger in Gardh sehr selten sind. Fertigkeitssteigernde Items gibt es zwar, sind aber rar (im Umlauf mit maximal +2 auf Fertigkeit, sonst muss es selbstgemacht o. gefunden werden), Attributssteigernde Gegenstände gibt es gar nicht.
Die Magier haben halt das Problem der Glühbirne mit dem Starkstrom (s.o.).

Danke auch Dir.

Hier also die Phasen vor Schlachtbeginn, aber nach Marsch zum Schlachtfeld. Iwek vs. Kaiserreich

Die Phasen der Schlacht Iwek : Kaiserreich

-1-
Die Heere positionieren sich, auf Seite des Kaiserreiches 17.000 Mann, Iwek stellt 5000 Mann. Beide Heere sind vom langen Marsch erschöpft. Die Heerlager werden errichtet.
Zeitraum: Ehlonna 15-21

-2-
Parlamentärsreiter des Kaiserreiches reitet (mit vier Leibwachen) auf das Iweker Heer zu.
Aufgaben:
Lowang: Verhandlungen führen
Taim, Yume: Für den Fall einer gegnerischen Falle: versteckt die Flanken sichern, Schußreichweite zu Lowang
Rana: Aus sicherer Entfernung das Gespräch belauschen um im Zweifelsfalle den Befehl zum direkten Angriff weiterleiten zu können

Ihr Angebot:
-überreicht uns alle Magiewirker und magischen Bestien auf dass die unschuldigen Seelen in diesem Krieg nicht leiden mögen
-wir gewähren allen nicht magischen Wesen, Nicht-Magiewirkern einen sicheren Rückzug
-Auslieferung Ivanas ein Sonnengardist würde die Herrschaft über Iwek übernehmen bis ein passender Kanditat für den Thron gefunden wurde
-alle Magiewirker (außer Ivana) erhalten die Möglichkeit sich zu Pelor zu bekehren, ob sie es ernst meinen wird durch eine Feuerprobe überprüft, wer es nicht tut wird verbrannt

Abhängig von Lowangs Verhalten (Diplomatie oder nicht, er wird ablehnen), entweder kurzes Geplänkel (Parlamentärsreiter sowie Leibwachen tot) oder Rückzug des Parlamentärs.
Zeitraum: 22. Ehlonna

-3-
Strategische Besprechungen beider Seiten.
Aufgaben:
gesamte Gruppe: Spionage – wie wird ihr Heer aufgestellt sein, haben sie besondere Einheiten, wer sind die Hauptleute, Gegenspionage: wo sind ihre Spione?
Zeitraum: 23.-25. Ehlonna

-4-
Auftragsmorde
Aufgaben:
Taim: Ins feindliche Heerlager schleichen, einen der feindlichen Hauptleute (Fußtruppen) töten
Lowang: Duell fordern (ein Spion, der entkommen konnte)
Rana: Ins feindliche Heerlager einschleichen, dort die Instrumente manipulieren
Yume: schlägt sich mit einem auf ihn angesetzten Mörder rum
Zeitraum: Nacht vom 25. zum 26. Ehlonna

-5-
Am Morgen des 26. Ehlonna ertönen auf beiden Seiten Schlachtlieder, Trommeln, Hörner. Die Schlacht beginnt
Aufgaben:
gesamte Gruppe: Schlachtreden halten, Truppenmotivation
Zeitraum: Ehlonna 26. - ???

Folgen erledigter Aufgaben:
-gelungene Spionage: mehr Informationen über das feindliche Heer
-gelungene Gegenspionage: feindliches Heer hat weniger Informationen über das Iweker Heer
- Auftragsmorde: EP ;), Hauptmann tot: -2 für seine Truppen, Spion tot: konnte nicht mehr alle gefunden Informationen übermitteln, Instrumente manipuliert: keine Moralboni, Angreifer auf Yume tot: Yume versteht vielleicht endlich, dass er nicht ganz so unwichtig ist, wie er sich macht (er kriegt 'nen Moralbonus)
-gelungene Truppenmotivation: Moralboni
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Darigaaz am 16. September 2008, 16:46:05
Zitat
Da brauch' ich dann aber ein neues Bücherregal ^^
Gar nicht eigentlich, vieles ist Füllwerk, die Massenschlachtregeln im Miniatures Handbook sind nur ein Kapitel lang, im Complete Warrior gibt es nur mehr ein paar Anregungen und im Heroes of Battle ist lediglich Kapitel 1, 2 und 4 für dessen Regelmechaink relevant. Man braucht ja nur einmal eine Umsetzung, nicht alle auf einmal, will man sich am offiziellen Material bedienen.

Ich hab erst einmal sowas probiert, das Schwierigste war für mich, die ganzen ''Wenn-Dann''- Situationen unter einen Hut zu kriegen. Wenn die Gruppe z. B. ein paar Halblingen zu Zeitpunkt x hilft, kann später Widerporst sowieso ausspioniert werden. Wenn dieser ausspioniert wurde, kann seine Offensive abgewehrt werden usw...
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 17:30:59
Ich hab erst einmal sowas probiert, das Schwierigste war für mich, die ganzen ''Wenn-Dann''- Situationen unter einen Hut zu kriegen. Wenn die Gruppe z. B. ein paar Halblingen zu Zeitpunkt x hilft, kann später Widerporst sowieso ausspioniert werden. Wenn dieser ausspioniert wurde, kann seine Offensive abgewehrt werden usw...

Ok, dann kein neues Bücherregal :)

Ja, das 'Wenn-Dann' - mit dem Solocharakter ließ sich das irgendwie leichter abschätzen.
Das wird wohl sehr lustig.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Tanreh am 16. September 2008, 17:38:58

-4-
Auftragsmorde
Aufgaben:
Taim: Ins feindliche Heerlager schleichen, einen der feindlichen Hauptleute (Fußtruppen) töten
Lowang: Duell fordern (ein Spion, der entkommen konnte)
Rana: Ins feindliche Heerlager einschleichen, dort die Instrumente manipulieren
Yume: schlägt sich mit einem auf ihn angesetzten Mörder rum


Folgen erledigter Aufgaben:
-gelungene Spionage: mehr Informationen über das feindliche Heer
-gelungene Gegenspionage: feindliches Heer hat weniger Informationen über das Iweker Heer
- Auftragsmorde: EP ;), Hauptmann tot: -2 für seine Truppen, Spion tot: konnte nicht mehr alle gefunden Informationen übermitteln, Instrumente manipuliert: keine Moralboni, Angreifer auf Yume tot: Yume versteht vielleicht endlich, dass er nicht ganz so unwichtig ist, wie er sich macht (er kriegt 'nen Moralbonus)
-gelungene Truppenmotivation: Moralboni

Finde ich gut, besonders die Sache mit Yume sehr schick.

Das einzige, was ich nicht verstehe ist die Aufgabe für Lowang.

Wenn der Spion schon entkommen ist, wie fordert er ihn zum Duell? Wenn er so wichtige Informationen hat, sollte die Gegenseite dann nicht auf Teufel komm heraus darauf aus sein, das Duell zu verhindern? Und...ein Spion, also ein eher leisetretender, sich versteckender Schnüffler läßt sich auf eine Duellforderung ein? hmmm.....wäre hier vielleicht ein gegnerischer Held eher angebracht, der für die Moral der Truppe wichtig ist, dessen Ehrenkodex usw. bekannt ist? Wenn der im Vorfeld beleidigt wird und dann im Duell besiegt wird, hat das doch auch eine gewisse moralische Auswirkung auf die Truppen.....
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 18:05:10
Das einzige, was ich nicht verstehe ist die Aufgabe für Lowang.

Wenn der Spion schon entkommen ist, wie fordert er ihn zum Duell? Wenn er so wichtige Informationen hat, sollte die Gegenseite dann nicht auf Teufel komm heraus darauf aus sein, das Duell zu verhindern? Und...ein Spion, also ein eher leisetretender, sich versteckender Schnüffler läßt sich auf eine Duellforderung ein? hmmm.....wäre hier vielleicht ein gegnerischer Held eher angebracht, der für die Moral der Truppe wichtig ist, dessen Ehrenkodex usw. bekannt ist? Wenn der im Vorfeld beleidigt wird und dann im Duell besiegt wird, hat das doch auch eine gewisse moralische Auswirkung auf die Truppen.....

Oh danke, ja mit der Aufgabe habe ich auch gerungen, gegnerischer Held ist schön. Danke vielmals! :)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Zechi am 16. September 2008, 18:22:12
Kleiner Tip vorweg. Mit der Suchfunktion solltest du diverse Threads zu der Thematik finden, unter anderen auch einfache Massenkampfregeln die ich vor vielen Jahren für meine Faerûn at War (eine Art Faerûn-Weltkriegs Kampagne) verwendet habe.

Zuletzt hatte ich auch eine Massenschlacht mit Epic Level SC geleitet. Die eigentliche Schlacht zwischen "normalen" Söldnern und Soldaten lief da nur im Hintergrund ab, denn die Gegner der SC hatten die Tarraske beschworen (mit Miracle), welche drohte die Armee der SC zu vernichten. Somit mussten die SC in ca. 20 Runden die Tarraske stoppen. Zusätzlich haben die High-Level NSC der gegnerischen Armee versucht die SC davon abzuhalten. Nachlesbar in meiner Story Hour zu Bastion of Broken Souls (jaja ich weiß, ich sollte die vollenden).

Da hatte ich als entscheidende Elemente sowohl eine Art Duell der SC gegen High-Level Champions der gegnerischen Armee sowie die ständige Bedrohung der eigenen Armee durch die Tarraske, welche unbedingt gestoppt werden musste.

Kam bei meinen SC sehr gut an.

Gruß Zechi

EDIT: Hier findest du mein altes AD&D Massenschlachten System (http://forum.dnd-gate.de/index.php/topic,8869.0.html&highlight=massenschlachten)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 18:43:40
Kleiner Tip vorweg. Mit der Suchfunktion solltest du diverse Threads zu der Thematik finden, unter anderen auch einfache Massenkampfregeln die ich vor vielen Jahren für meine Faerûn at War (eine Art Faerûn-Weltkriegs Kampagne) verwendet habe.

SuFu Hatte ich genutzt, überflogen und beschlossen, dass ich nicht einen der ganz alten Threads wieder rauskramen will, aber mir haben die Informationen nicht gereicht. Deine Massen-Kampfregeln sind gebookmarked.

Zitat
Zuletzt hatte ich auch eine Massenschlacht mit Epic Level SC geleitet. Die eigentliche Schlacht zwischen "normalen" Söldnern und Soldaten lief da nur im Hintergrund ab, denn die Gegner der SC hatten die Tarraske beschworen (mit Miracle), welche drohte die Armee der SC zu vernichten. Somit mussten die SC in ca. 20 Runden die Tarraske stoppen. Zusätzlich haben die High-Level NSC der gegnerischen Armee versucht die SC davon abzuhalten. Nachlesbar in meiner Story Hour zu Bastion of Broken Souls (jaja ich weiß, ich sollte die vollenden).

'Miracle' fällt bei uns schon mal raus, der Zauber existiert auf Gardh ebenso wenig wie 'wahre Auferstehung' oder 'Wiedergeburt' *g*. Tot ist tot (nah, nicht ganz, nicht immer, aber zum größten Teil). In die Story Hour werde ich dann gleich mal reinlesen.

Zitat
Da hatte ich als entscheidende Elemente sowohl eine Art Duell der SC gegen High-Level Champions der gegnerischen Armee sowie die ständige Bedrohung der eigenen Armee durch die Tarraske, welche unbedingt gestoppt werden musste.

Kam bei meinen SC sehr gut an.

Gruß Zechi
Das mit der ständigen Bedrohung (geht ja auch anders) werde ich wohl übernehmen, ist natürlich sehr schön.
Danke auch Dir.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nadir am 16. September 2008, 21:04:43
Bei der letzten Kampagne meines besten Freundes haben wir eine riesig-epische Endschlacht geschlagen. Er hatte das Schlachtfeld auf 4 (!) riesigen (ich glaube DIN  A 0) Pappen vorbereitet und darauf hat er die Topographie aufgemalt (Wald, Berge, Hügel, Flüsse, Seen, Gebäude) und die Truppen hatte er aus noch dickerer Pappe ausgeschnitten.
Einzelne Truppenverbände in verschiedenen Formen (Dreieck, Quadrat, Rechteck, etc...) und Größen. Darauf hat er dann Kürzel der Truppen geschrieben und die Truppengröße eingetragen.
Da unsere Charaktere die maßgeblichen Heerführer waren, haben wir entschieden, welche Truppe wie und wo auf den Gegner wartet und dann hat er Situationsbedingt die Berater eingreifen lassen, oder nciht (irgendwelche Würfelwürfe...).
Dann pi-mal-Daumen die Truppen "Rundenweise" (also ca Stunden) verschoben und einzelne Kämpfe ausgewürfelt. Andere entschieden (Bauern gegen Magiere? keine Chance!) und wiederum andere Einzelkämpfe uns Charaktere oder wichtige NSC's ausfechten lassen, deren Rolle wir dann kurzerhand (teiweise!) übernommen hatten.
Verlustige Truppen wurden entsprechend auf den Truppenpappen eingetragen (in Vierteln glaub ich wurden diese unterteilt).
Gespielt haben wir die Endschlacht über 3 oder 4 lange Sessions a 6-9 Stunden!
Das war eines der intensivesten Rollenspielerlebnisse überhaupt. Und ich habe überlebt :D
Kann bei Fragen zu Einzelheiten gern etwas mehr berichten, alles Andere würde mich Stunden kosten...
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 16. September 2008, 21:40:18
Bei der letzten Kampagne meines besten Freundes haben wir eine riesig-epische Endschlacht geschlagen. Er hatte das Schlachtfeld auf 4 (!) riesigen (ich glaube DIN  A 0) Pappen vorbereitet und darauf hat er die Topographie aufgemalt (Wald, Berge, Hügel, Flüsse, Seen, Gebäude) und die Truppen hatte er aus noch dickerer Pappe ausgeschnitten.
Einzelne Truppenverbände in verschiedenen Formen (Dreieck, Quadrat, Rechteck, etc...) und Größen. Darauf hat er dann Kürzel der Truppen geschrieben und die Truppengröße eingetragen.

Klingt zwar sehr schön aber ich fürchte, damit werde ich meinen Jungs nicht dienen können. Ich kann ihnen vielleicht die Schlachtlieder vorsingen und mit Sicherheit jedem der NSC 'ne andere Stimme verpassen aber ich kann einfach nicht zeichnen/malen *g* (Gut eine sehr grobe Geländestruktur werde ich wohl hinkriegen).

Aber Pappen für die Formationen lassen sich einrichten. Ganz praktisch die dann einfach zu wechseln, statt jeden Formationswechsel beschreiben zu müssen (dann 'sehen' sie ja quasi, dass die Reiter in Keilformation gehen).

Zitat
Da unsere Charaktere die maßgeblichen Heerführer waren, haben wir entschieden, welche Truppe wie und wo auf den Gegner wartet und dann hat er Situationsbedingt die Berater eingreifen lassen, oder nciht (irgendwelche Würfelwürfe...).
Dann pi-mal-Daumen die Truppen "Rundenweise" (also ca Stunden) verschoben und einzelne Kämpfe ausgewürfelt. Andere entschieden (Bauern gegen Magiere? keine Chance!) und wiederum andere Einzelkämpfe uns Charaktere oder wichtige NSC's ausfechten lassen, deren Rolle wir dann kurzerhand (teiweise!) übernommen hatten.
Verlustige Truppen wurden entsprechend auf den Truppenpappen eingetragen (in Vierteln glaub ich wurden diese unterteilt).
Gespielt haben wir die Endschlacht über 3 oder 4 lange Sessions a 6-9 Stunden!
Das war eines der intensivesten Rollenspielerlebnisse überhaupt. Und ich habe überlebt :D
Kann bei Fragen zu Einzelheiten gern etwas mehr berichten, alles Andere würde mich Stunden kosten...

Naja, wir haben normalerweise pro Sitzung max. einen Kampf, drei bis vier Sitzungen Schlacht kann (und will) ich ihnen nicht antun (ausgerechnet unser Kämpfer muss immer noch gelegentlich an die Kampfregeln erinnert werden - vielleicht macht er deshalb ja immer volle Angriffe :) )
Hm, was hältst Du von Pappen mit einer Art Skala an der Seite, wo man einfach die 'verlorenen' TW markieren kann?

Danke auch Dir :)

Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nadir am 16. September 2008, 21:50:45
Du willst also singen, ja?  :D

Spaß beiseite. Mein bester Freund ist auch kein Künstler und genau das hat die Karten absolut tauglich gemacht, weil sie gut strukturiert, klar gezeichnet und sehr übersichtlich waren. Müsste mal fragen, ob wir Fotos haben. Maile Dich dazu einfach mal an.

Die Truppenstärke würde ich auf die einzelnen Pappen schreiben, genau wie die Verluste.

Kampfregeln haben wir nicht genutzt, zumindest keine offiziellen. Und unsere Charaktere waren (wie die Oberbösewichter) immer das Zünglein an der Waage. Das war schon ziemlich genial...

Dir/Euch auf jeden Fall viel Spaß!
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Ferrus Animus am 17. September 2008, 00:51:08
Eine weitere Möglichkeit wäre es hier Magie zu abstrahieren.

Die Regimenter Paladine und Kleriker bekommen einen Defensiv- und TP-Bonus.
Die Magier verleihen allen eigenen Einheiten Offensiv- und Stat-Boni.
Und wenn man in die Schlacht hineingeht (z.B. für Kämpfe zwischen SCs und NSCs) werden von der magischen Macht herrührende Zauber beigemengt.


Aber eine andere Frage: Was passiert wenn die Schlacht verloren wird?
Da die Gesinnung vieler der SC-Seite eher zur Dunklen Seite tendiert und sicher viele durch die Folgen eines Sieges für das Kaiserreich den Tod befürchten müssen, wäre die Starkstrom-Nummer als letzter Ausweg sicher nicht das abwegigste...
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 17. September 2008, 23:40:09
@nadir-khan

Danke nochmal :)

@Ferrus

Wie gesagt, Schlacht schon mal gespielt und: ja.
Wobei die Gesinnungen in diesem Krieg eher im Hintergrund stehen. Gibt auf beiden Seiten alle Gesinnungen - da wo die größte Tugend, das beste Gleichgewicht oder die meiste Macht, oder oder oder vermutet wurde, begab man sich hin.
Wegen Schlachtende schicke ich Dir eben 'ne PN, habe keine Lust, dass hier auch noch diskutieren zu müssen.

Sonst: Danke für den Vorschlag.

Gruß,
E.




Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Terminsel am 20. September 2008, 03:43:28
Ich denke nicht, dass du eine Schlacht dieser Größenordnung wirklich darstellen könntest. Selbst wenn du für jede Truppengattung immer nur einen Wurf machst, rechnest du dich kaputt.
Ich würde im Kampfverlauf den SC immer wieder Spezialaufträge geben, die sie entweder als Gruppe oder mit ihren Truppen durchführen (zerstört die Katapulte, greift den Magiertrupp an der Westfront an, haltet die Gegner auf, bis xy sich zurückziehen konnte).
Wenn die Gruppe als solche diese Aufträge durchführt (bei dem einen oder anderen treffen sie dann sicher auch auf wichtige Feind-NSC), dann stellst du nur das Scharmützel, das sie selbst ausfechten, dar. Wenn du den Rest der Schlacht auch dem Zufall überlassen willst, dann kannst du ja Prozentwürfe für die einzelnen Truppengattugen machen (z.B. Bauern gegen Magier: Bauern 5% Chance, Magier 95% Chance ein Scharmützel zu gewinnen).
Wenn ein SC mit seiner Truppe irgendwo eingreifen muss, dann machst du ein paar wichtige NSC aus dieser Truppe spielfertig und machst den Rest über Prozentwürfe (ich glaube nicht, dass du für 150 Assassinen würfeln willst, oder?).

Du könntest auch Punkte für jede erfüllte Mission verteilen und je nach dem, wie erfolgreich die SC sind, das Schlachtenglück auf der einen Seite verbessern oder senken.
Wenn die SC viele Missionen erfolgreich erledigen erhöht sich die Chance, dass ihre Seite einen Sieg davon trägt. Schlampen die SC bei ihren Aufgaben, rückt ein Sieg in unerreichbare Ferne und nur ein Himmelfahrtskommando kann die Sache noch rum reißen (zum Beispiel die Ermordung des deutlich stärkeren Anführers der Feinde).

Mehr fällt mir nicht ein, erst mal.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 21. September 2008, 23:36:58
@terminsel

Danke auch Dir, ich glaube, wenn die Schlacht vorbei ist, muss ich sie bald in die nächste schicken, sonst kann ich die Tipps nicht alle ausprobieren :D

Noch eine Frage:
Was ist der passende Soundtrack für ein apokalyptisches Massa... äh die Endschlacht des Magierkrieges?

Momentan ist angedacht:
Schlachtvorbereitung: Planescape Soundtrack (zum Teil)
Aufmarsch der Sonnengarde: werde sehen, dass ich etwas Gregorianisches finde, was man noch mit einem etwas marschierenderen Rhythmus unterlegen kann
Kampf (Vogel-Perspektive: Schlachtbeschreibungen, Massenschlachtszenen): Icewind Dale Soundtrack (auch nur zum Teil)
Einzelkampfszenen: ???
Schlachtende: Warhammer Soundtrack (evtl.), Blind Guardian (All the king's Horses & das Nightfall in Middle-Earth Album)
Für 'Oh wie so trügerisch Szenen': Oblivion Soundtrack
tragische Höhepunkte: Narsillion

eventuelle weitere, noch nicht zugeordnet:
Vampire The Masquerade Bloodlines Soundtrack
Medieval I/II Soundtrack
Morrowind Soundtrack
Stratovarius
Rhapsody (vermutlich zu viel, äh, power)
Apocalyptica
Goldfrapp (wahrscheinlich zu elektronisch)
Wagner (habe leider nur den Tannhäuser da und ist wohl zu bombastisch)
Dargaard
Haggard
Tristania

Nicht rein soll:
HdR-Soundtrack (der is bei uns schon so ausgenudelt)

'ne 8h Playlist zu füllen ist leider nicht sooo leicht, ich freue mich also über jeden Vorschlag :)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nightmare am 21. September 2008, 23:47:09
Jan Hegenberg - die Horde rennt.  wink  :lol:

Aber ernsthaft: selber Künstler anderes Lied: "Auf in die Schlacht" könnte als "Intro" taugen.
Eventuell auch Garde der Hoffnung von ihm, wobei ich mir grade nicht sicher bin wie schwer in dem Text der WoW Einschlag ist.

Gruß,
Nightmare
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 22. September 2008, 00:03:56
Bisher wusste ich gar nicht, dass es Tashas fürchterlichen Lachanfall auch in der Massen- Variante gibt ^^
Ähm, sorry, aber nicht mein Fall.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Darigaaz am 22. September 2008, 01:20:17
Noch eine Frage:
Was ist der passende Soundtrack für ein apokalyptisches Massa... äh die Endschlacht des Magierkrieges?
King Arthur O.S.T. - Budget Meeting (http://www.youtube.com/watch?v=nsRgOS1K--c) würde ich da generell empfehlen. Außerdem kann ich dir Erdenstern empfehlen, sind zwar keine Hanz Zimmer Aufnahmen aber dennoch sehr gut, finde ich, die haben auch auf dem ''Into The Red''-Album hauptsächlich schlachtbezogene Titel.

Zitat
Momentan ist angedacht:
Schlachtvorbereitung: Planescape Soundtrack (zum Teil)
Narnja - The Battle (http://www.youtube.com/watch?v=1zoAhKNwnfQ)
 X-Ray Dog - Here Comes The King (http://www.youtube.com/watch?v=xYTh6Qnb3m4)

Zitat
Aufmarsch der Sonnengarde: werde sehen, dass ich etwas Gregorianisches finde, was man noch mit einem etwas marschierenderen Rhythmus unterlegen kann
Globus - Preliator (http://de.youtube.com/watch?v=LLVd6JJZVl0)
Globus - Crusaders Of The Light (http://de.youtube.com/watch?v=7TuDtkJZIqc)

Zitat
Kampf (Vogel-Perspektive: Schlachtbeschreibungen, Massenschlachtszenen): Icewind Dale Soundtrack (auch nur zum Teil)
Einzelkampfszenen: ???
Immediate Music - Spiritus Elektros (http://www.youtube.com/watch?v=6bV_4F9PsdQ) (Showdown)
King Arthur O.S.T. - Budget Meeting (http://www.youtube.com/watch?v=nsRgOS1K--c) (Hack Fetz)
Batman Begins O.S.T. - Molossus (http://www.youtube.com/watch?v=KlOEk_1_UWQ) (dramatisches Duell)
Batman-The Dark Knight O.S.T. - Agent Of Chaos (http://www.youtube.com/watch?v=Oa_KqlEAICA) (dramatische Steigerung zu einem Höhepunkt)
 Bourne Ultimatum O.S.T. - Bim Bam Smash (http://www.youtube.com/watch?v=cjbY8WsLnrM) (Showdown)
Gladiator O.S.T. - The Battle (http://www.youtube.com/watch?v=TtnYRF91JNc&feature=related)

Zitat
Schlachtende
The Mist O.S.T. - Host Of Seraphim (http://www.youtube.com/watch?v=gmzTFVlES_I) (Schlacht verloren)
The Day After Tomorrow O.S.T. - The Day After Tomorrow (http://www.youtube.com/watch?v=OvZHk-mK5L4)

Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Talwyn am 22. September 2008, 08:42:48
Nicht zu vergessen:
Tomoyasu Hotei - Battle Without Honor Or Humanity (http://de.youtube.com/watch?v=XKLeCjySMi8) (großartige Showdown-Musik)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Keldorn Areon am 22. September 2008, 10:16:09
Joa Moin erstmal.

Wie schon viele meiner Vorredner gesagt haben, würde ich die Schlacht eher erzählen als sie zu "Spielen".

Finde allerdings die Ausmaße doch ziemlich enorm.  Bei der Schlacht würde ich die teilnehmerzahl erhöhen und dafür die Stufen runtersetzen. Das würde glaubhafter erscheinen. Mal zum Verhältnis. Ein Drache auf der Seite einer Armee wäre ein deutlicher Vorteil, aber die Stärke der einzelnen Teilnehmer der Schlacht lässt den Drachen fast lächerlich erscheinen (Einer der mächtigsten Drachen ist Tchazzar, und der ist fast schon so mächtig wie ein Gott (HG 40))
Ich würde also nicht so viele mächtige NPCs einbauen. Die Verhältnisse stimmen dann einfach nicht mehr. Vor den Charakteren in deiner Welt, würden sogar die Götter erzittern.

Deiner Gruppe würde ich auch eher epische Ziele geben. 
Die Assassine könnte z.B. das Reich verraten oder ganz eigenen Zielen hinterher jagen.

Euer Krieger (hab leider alle Namen vergessen) verlässt sich im Kmapf auf das Reiten. Es könnte z.B. dafür gesorgt werden, dass er sich dieses mal ne andere taltik überlegen darf. (Enge kammer, wo er das Tier nicht mitnehmen kann)   

Der Hauptcharakter könnte z.B. versuchen das Gemetzel doch noch zu verhindern. Er könnte einen letzten diplomatischen Versuch unternehmen und dabei auf eine Intrige stoßen.

Euer kleiner könnte beispielsweise einen Mordanschlag verhindern, indem er dem Mörder in die Quere kommt. Nun beginnt der Mörder selbstverständlich ihn zu jagen. Beim Showdown könnten die Beiden gegeneinander antreten.

Hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.

mfg        Keldorn  (Und sry wegen der Rechtschreibung)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 22. September 2008, 12:59:38
@Darigaaz:
Wow. Danke (auch und insbesondere für die Mühe, gleich die YouTubeLinks dazuzustellen). Meine arme Festplatte  ::)

@talwyn
Auch danke :)

@Keldorn Areon

Unsere Welt ist so aufgebaut, dass man Charaktere dort problemlos bis Lvl. 50 spielen kann. Damit das funktioniert braucht es NSC die mächtiger sind und die gibt es nun einmal und wenn ihr Leben in Gefahr ist, werden sie sich sicher nicht raushalten. Die Götter sind Götter und nicht mit den Maßstäben eines Spielervolkes zu erfassen. Zumindest in Gardh.

Die Gruppe hat das unglaublich epische Ziel ihre Ärsche halbwegs unverwundet, hauptsache lebendig durch die Schlacht zu bringen. Und nebenbei den Tod von Ranas Frau & ungeborenem Kind zu rächen.

Der Assassine ist rechtschaffen. Er wird kaum überlaufen. Er ist nicht chaotic-moronic oder dumb-evil.

Eine enge Kammer lässt sich bei Feldschlachten auch immer schlecht einbauen: 'Ja Lowang, Du siehst, mitten im Feld steht ein kleines Gebäude, Du wirst Dein Pferd nicht mitnehmen können, aber Du spürst: Darin wartet Dein Gegner." Nah. Aber vom Pferd muss er spätestens dann runter, wenn es tot ist und soviele TP hat ein Pferd nicht ^^

Rana wird wohl kaum noch auf eine Intrige stoßen können, nach einem Jahr Krieg ("Ach ihr Sonnengardisten seid eigentlich arme kleine Häschen, die vom Kindkaiser manipuliert wurden?") - abgesehen davon hat er auch kein Interesse mehr daran, das noch mit Worten zu klären.

Das mit dem Kleinen ist eine Überlegung wert.

Danke auch an Dich.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Darigaaz am 22. September 2008, 13:09:29
Zitat
@Darigaaz:
Wow. Danke (auch und insbesondere für die Mühe, gleich die YouTubeLinks dazuzustellen). Meine arme Festplatte 
Youtube eignet sich hervorragend zum Stöbern für Musik, vorausgesetzt, du weißt in etwa, was du haben willst. Und ''the big three'' aus Hollywood sind James Newton Howard, Hans Zimmer und Jerry Goldsmith, die haben genug epic scores, die man verwenden kann.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nadir am 22. September 2008, 13:24:07
Wie konntest Du nur Klaus Badelt vergessen?  :suspious:
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Darigaaz am 22. September 2008, 13:39:02
Wie konntest Du nur Klaus Badelt vergessen?  :suspious:
Watt? Klaus Badelt? Wer is datt denn? Naja, weil die Top 3 keine Top 3+1 sind^^. Ich habe auf Klassikradio mal gehört, daß diese 3 Namen die erfolgreichsten Komponisten in Hollywood sind. Harry Gregson Williams, John Williams (?), Klaus Badelt, Clint Mansell etc. sind auch bekannt, aber weisen nicht so großen viele Auszeichnungen vor.

sry für ot ;)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Keldorn Areon am 22. September 2008, 13:52:36
Naja Ok ich wusste nicht, dass eure Welt für so hohe PCs ausgelegt ist. Muss ne ziemliche Arbeit mit den Würfeln sein oder?

Hmm nur weil der Assassine rechtschaffend ist, heißt das nicht, dass er nicht zum Verräter werden kann. Rechtschaffend heißt für mich, (obwohl beim Thema Gesinnung hat jeder ne andere Meinung) dass der Charakter einem bestimmten Kodex, einer Lehre, einem Gott, einem Leitbild, seiner eigenen Ideologie, etc. folgt. Nur weil jemand rechtschaffend ist, heißt das noch lange nicht, dass er kein Verräter sein kann. Gerade Böse Charaktere könnten für ihr ureigenes Zeil schnell die Seite wechseln.  (Habe schon Oft mit Interessenkonflikten gearbeitet. Ist schon lustig anzuschauen, aber man muss vorsichtigc sein, denn die Spieler können sich auch privat zoffen...meine Freundin und mein Bruder ham heute noch nen gestörtes Verhältnis und mein bester Freund spielt nur noch ungern in Gruppen mit unterschiedlichen Gesinnungen  :) )

In ner Schlacht wird der Krieger garantiert nicht in nen engen Raum kommen. Ging auch dvon aus, dass die PCs nicht an der Schalcht direkt beteiligt sind, aber wenn sie direkt im Getümmel sind, dann ist es in der Tat untypisch in einen kleinen Raum zu geraten.
Vielleicht wäre es auch lustig den Krieger gegen was Flugfähiges antreten zu lassen. er müsste sich dann was einfallen lassen, da er, solange sein Reittier nicht flugfähig ist, nicht einfach draufhauen kann. Auch nen Gegner der nicht unbedingt stark ist, aber einfach die grauen Zellen fordert ist ne Überlegung wert.

Hab außer Acht gelassen, dass die siene Frau und sein Kind aufm gewissen haben. Da würde ich auch nicht mit mir reden lassen.

Wie schon gesagt, würde ich auf das direkte eingreifen in die Schlacht verzichten und eher kleinere taktische Ziele vergeben, die zu einem Vorteil in der Schlacht führen sollen.

Mit freundlichen Grüßen      

Keldorn
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 22. September 2008, 15:13:26
@Darigaaz:
Ja, aber da wir keinen Fernseher haben und seid Jahren nicht mehr im Kino waren, hapert's bei uns häufig auch mit Filmmusikwissen :) Danke nochmal.

@Keldorn

Arbeit mit den Würfeln? Die nehmen auch nur 'nen W20 für die meisten Würfe. Gut, der Schaden ist zum Teil nervige Rechnerei.

Der Assassine hat in dieser Gruppe Freunde gefunden, vermutlich die ersten, die ihn loyal unterstützen und ihn nicht auf Grund seines Berufes verurteilen (Rana fragte nur: "Verdient man damit gut?"), zwar zoffen sich insbesondere der Assassine und der Krieger auch gelegentlich, aber sie gehören dann doch irgendwie zusammen. Rechtschaffen heißt in diesem Fall: Kodex, Ideologie, Gott (Vecna) und sämtliche Landesgesetze, die befolgt werden.

Naja, Spezialaufträge werden auch kommen - aber eben auch Schlachtbeteiligung. (Rana käme ohnehin nicht drumherum - er ist ein Ritter Iweks.)

Grüße,
E.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Darigaaz am 22. September 2008, 19:00:55
Hier noch ne Anregung:
Immediate Music - Epicon (Zusammenschnitte) (http://www.youtube.com/watch?v=2uuIJg8shlE)
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Keldorn Areon am 23. September 2008, 07:43:04
Meine ja auch mehr die Rechnerei  :D
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Terminsel am 23. September 2008, 19:25:53
Wegen der Musik: Baldur's Gate II Saondtrack, vielleicht Fluch der Karibik und da gibt es so ein Lied, dass wir immer wieder gerne in unsere epische Playlist stecken: Requiem for a dream.
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Nadir am 23. September 2008, 21:15:34
Und zum Abschluss Samuel Barber - Adagio for strings



Wann ist es eigentlich soweit und bekommen wir einen Bericht?
Titel: Re: Krieg, Massenschlachten und Spezialaufträge
Beitrag von: Eleonora am 23. September 2008, 23:46:28
@terminsel

Danke :)

@nadir

Dir auch Danke und: hoffentlich am Sonntag ist es soweit und ja, ich kann Bericht erstatten.