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3E-Regeln / [3.5] Wild Shape
« Letzter Beitrag von widdi am 20. Januar 2020, 18:55:07 »
Hi,

wir spielen schon seit längerem kein 3.5 mehr, aber ich kann mich schwach erinnern, dass wir bzgl. Polymorph bzw. Tierform die alternativen Regeln von Rich Burlew verwendet hatten.
Kurz rausgesucht für dich: http://www.giantitp.com/forums/showsinglepost.php?p=9606712&postcount=3
Hoffentlich hilft dir das ein wenig weiter  :)

Gruß, widdi
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 19. Januar 2020, 14:33:23 »
Herf

"Es ist Mama, an die Tory mich erinnert!", stoße ich schluchzend ein weiteres mal hervor.

"Wie kommst du den darauf?", fragt Eloy mich nun doch überrascht. Offensichtlich hat sie eine andere Antwort erwartet. Vielleicht dachte sie, Tory würde mich an sie erinnern. Aber meine Schwester musste um zu überleben sich anpassen und dabei schlimme Dinge tun. So wie ich auch in der Roten Arena. Tory dagegen hat ihre Untaten ohne wirkliche Not begangen. Langeweile und ein eintöniges Leben sind nun mal keine Not!

"Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, wer Hylia Askana wirklich war. Sie ist nicht die treusorgende Mutter gewesen, wie wir immer dachten." Ich habe mich halbwegs wieder im Griff und kann ohne zu heulen reden.

"Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Meinst du ihre geheimen Aktivitäten auf Nar Shaddaa?" Eloy macht einen deutlich irritierten Eindruck. Sie war damals eben noch sehr klein und hat wenig von dem mitbekommen, was außerhalb ihrer kleinen Welt passiert ist.

"Nicht nur, kannst du dich an die Geschichte erinnern, warum wir auf Nar Shaddaa waren, die ich dir als kleines Kind immer wieder erzählte?"

"Klar, die vom bösen alten Mann auf Coruscant, der immer schlechte Laune hatte", bestätigt Eloy mit einem lächeln im Gesicht. Ich wische mir die Tränen aus den Augen und konzentriere mich nun auf das wesentliche.

"Genau und warum wir Corellianer etwas dagegen tun mussten. Und wie Mama und Papa Snacks an die Streikenden verteilt haben. Diese Geschichte habe ich auch immer von Mama gehört bekommen, aber sie hat einige Details ausgelassen. Mama war nicht einfach nur eine Streikende, die ein paar Snacks verteilt hat. Sie war zwar kein Führungsmitglied, aber sie war auf Coruscant durchaus bekannt. Für viele war sie ein strahlendes Vorbild, welche trotz ihrer kleinen Kinder an ihren Überzeugungen festhielt und dem Imperium die Stirn bot. Während meiner Zeit in der Allianz kamen immer wieder total Fremde auf mich zu, klopften mir auf die Schulter und erzählten mir, was für eine Inspiration Hylia Askana für sie gewesen war. Mama war vielleicht keine Initiatorin, kein Führungsmitglied im Komitee, aber sie war eine Ikone, ein strahlendes Vorbild für viele", erzähle ich mit bebender Stimme. Wobei ich selbst nicht weiß, ob vor Stolz oder Wut. Von beidem etwas, würde ich mal sagen.

"Und was macht dich daran jetzt so wütend?", fragt Eloy weiter nach.

"Du hast nie das alte Corellia gesehen. Du kannst dich nicht an unser Haus in den Bergen erinnern. Es war schön dort, ich hatte ein eigenes großes Zimmer mit einem Balkon. Jeden Morgen kitzelte die Sonne mich wach. Wir hatten ein gutes Leben, unsere Eltern hatte gute Jobs und ein hohen Verdienst. Aber dann hat Mama beschlossen, dass sie sich engagieren muss."

"Ist es nicht genau das, was sie uns gelehrt hat? Für die Schwachen einzutreten? Für die kämpfen, die nicht selbst kämpfen? Aufzustehen, wen Unrecht geschieht?"

"Doch, das hat sie uns gelehrt und auch danach gelebt. Aber sie hat auch bewusst das Risiko in Kauf genommen, dass sie mit ihrer Familie in den Untergrund gehen musste. Mama hat immer genau gewusst, was sie tat. Und sie hat auch bewusst unser aller Leben aufs Spiel gesetzt."

"Und das macht dich jetzt immer noch wütend?", hinterfragt Eloy sanft meine Gefühle.

"Mich macht wütend, dass sie für ihre Überzeugungen unser Leben vernichtet hat", bricht es aus mir heraus. "Hätte sie klein beigegeben und nichts unternommen, wir hätten ein normales und behütetes Leben auf Corellia gehabt. Niemand hat sie gezwungen, aufzustehen und gegen ein Unrechtsregime zu kämpfen. Und sie war es, die das entschieden hat. Papa war nie so willensstark wie Mama. Sie hat das entschieden und dafür ist sie gestorben. Ist Papa gefallen. Dafür bist du in die Sklaverei verkauft und wurdest vom Imperium zu dem ausgebildet, was du jetzt bist. Und ich wurde zu Tode in der Roten Arena verurteilt", bricht es aus mir heraus. Am liebsten würde ich es heraus schreien, herum toben und etwas zerschlagen, weil ich das so lange stillschweigend mit mir herum getragen habe.

"Du gibst Mama also die Schuld an dem, was uns widerfahren ist?"

"Fierfek! Ja, genau das tu ich. Es waren letztendlich ihre Entscheidungen, ihre Taten, ihr Plan, der uns in die Falle geführt hat, die uns alles gekostet hat. Die ersten Tage, nachdem wir zwei getrennt waren, bin ich beinahe verrückt vor Sorge über dich geworden. Ich machte mir solche Vorwürfe, dich nicht beschützt zu haben. Fühlte mich als totale Versagerin. Aber ich war damals gerade mal elf Standardjahre alt. Ich habe getan, was ich konnte und es war leider nicht genug. Es gab Momente in der Roten Arena, da habe ich gedacht, ich würde für mein Versagen dir gegenüber durchaus den Tod verdienen. Die ersten Tage waren die Schlimmsten, da wurden die Ungeschickten, Schwachen und Lernunfähigen in grausamen Tests ausgesiebt. Die meisten starben dabei recht qualvoll. Mir hat da keiner geholfen, jeder war sich selbst der Nächste. Ich war so allein und so voller Angst." Meine Stimme versagt, da gegen meinen Willen einige Bilder wieder hochgespült werden, von denen ich glaubte, sie schon längst vergessen zu haben. Ich kann dazu die markerschütternde Schreie hören. Kann das Blut, den Kot, das Urin und die Innereien wieder riechen. Der Tod ist so würdelos. Eloy steht auf, kniet vor mir nieder und nimmt meine Hände in die ihre.

"Du hast nicht versagt! Du hast mich bis zuletzt beschützt und warst dabei so unglaublich mutig! Ich mache dir jetzt und auch nicht davor je einen Vorwurf gemacht. Es war nicht deine Schuld! Lass die Vergangenheit ruhen, hake sie ab, blicke nach vorne. Geschehen ist geschehen, dass können wir nicht mehr ändern. Und was Mama betrifft. Ich habe sie als aufrechte Person in Erinnerung, die so gelebt hat, wie sie es uns gelehrt hat. Sie und auch du haben mich gelehrt, was es heißt, ein Corellianer zu sein. Niemals aufgeben, immer wieder aufstehen, anderen helfen, nach vorne sehen. Mama konnte nicht wissen, was uns widerfahren wird. Das konnte niemand!" Ihre Stimme ist eindringlich und doch auch tröstend. Nach ihrer Rede setzt sie sich neben mich und nimmt mich in den Arm. Eigentlich sollte ich sie trösten, weil ich die Ältere bin. Aber ich nehme ihre Hilfe an, weiß ihre Geste zu schätzen und zum ersten mal seit dem Tod meiner Mutter fühle ich mich in ihren Armen geborgen und geschützt. Langsam verraucht meine Wut auf Tory, auf Mutter und auch auf mich. Eloy hat recht, Mama hat so gelebt, wie sie es uns selbst immer gepredigt hat. Sie war niemand, der Wasser predigt und Whiskey trinkt. Ich denke, Mama war vielleicht die mutigste Person die je kennen gelernt habe. Sicherlich hatte sie auch ihre Fehler, aber sie hat alles für ihre Überzeugungen gegeben. Ihr Leben und auch uns. Das ist der Preis, den man bezahlt, wenn man den Sith die Stirn bietet. Und letztendlich war es nicht umsonst.

"Danke, Eloy!", bedanke ich mich bei meiner Schwester, als ich den uralten Ballast endlich abwerfe und nun nach vorne blicken kann, ohne einen gigantischen Klotz aus Schuld, Wut und Angst mit mir herum zu schleppen. Zuerst habe ich Eloy vor sich selbst gerettet, jetzt hat meine Schwester das gleiche mit mir getan.

"Bitte Lyra, dass habe ich gerne gemacht."

Nakagos wirre Gedanken

Diese Sequenz haben wir nicht ausgespielt, aber ich fand es passend, hier mal Lyra zusammen brechen zu lassen und über ihre Vergangenheit zu reflektieren.
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Allgemeines (Workshop) / D&D 5e - Calendar of Waterdeep - DMsGuild
« Letzter Beitrag von Portable Dragon am 18. Januar 2020, 22:42:54 »
Kurzes Update: Mein Calendar of Waterdeep hat Copper Best Seller Status erreicht. Danke an diejenigen, die dafür bezahlt haben, trotzdes das es PWYW ist. Und danke an diejenige die es gerated und reviewed haben!  :thumbup:
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3E-Regeln / [3.5] Wild Shape
« Letzter Beitrag von Leon am 16. Januar 2020, 21:50:37 »
Hallo



Ich spiele seit langer Zeit immer wieder Mal D&D 3.5. Wir haben quasi alle Bücher und Erratas, wobei wir, je nach Runde, einige der neueren (Tome of Battle, etc.) aus Balancing Gründen oft nicht zulassen.
Seit Mai 2017 spiele ich mit meiner Frau (die vorher keine Rollenspiele gespielt hat) unter einem erfahrenen Meister eine Forgotten Realms Kampage, etwa ein Jahr später habe ich eine Runde als Meister mit ihr und ein paar anderen Neueinsteigern begonnen und seit Oktober 2018 leitet sie auch eine Gruppe - voll erwischt  :thumbup:
Was ihr aber sehr wichtig ist, um mit den vielen neuen Regeln klar zu kommen, ist, daß wir möglichst wenig Hausregeln nutzen und alle einheitlich 3.5 by the Books spielen (soweit das sinnvoll geht).
Sie spielt eine Druidin und eine Spielerin in der von mir geleiteten Gruppe ebenfalls. Bei beiden ist jetzt (wir haben je auf Level 1 angefangen und, mit Neulingen, sehr intensiv Rollenspiel betrieben ohne viel XP abzugreifen und spielen auch nicht unheimlich oft) Wild Shape ein Thema.

Wir haben dazu die Version aus dem Rules Compendium, die mmn. die Neueste ist. Im wesentlichen finde ich die Version auch akzeptabel, aber leider sind ein paar Sachen mmn. nicht eindeutig geregelt. Könnt ihr mir zu folgenden Punkten irgendwie weiter helfen?

1.) Was genau sind alles Special Qualities? Dieses Schlagwort habe ich sonst nirgends gefunden...

2.) Was passiert mit den Racial Traits? Kann ein Zwerg in Tierform immer noch Riesen besser ausweichen (+4 AC vs Giants), behält der Elf Low-light Vision? Bekommt man Low-light Visoin, Scent, etc. wenn das Tier, in das man sich verwandelt, das hat?

3.) a) Behält man Skill Modifiers (Half-Elf Dipolmacy Bonus)? Bekommt man Skill Boni des Tiers (Eagle Spot +8)?
3.) b) Wenn das Tier andere Abilities für Skills nutzt (z.B. Climb mit Agility), übernimmt der Druide das?

4.) Bekommt man die Racial Bonus Feats des Tiers (Weapon Finesse, Improved Natural Weapon, etc.)?

Ich hatte dazu Artikel von Skip Williams gefunden, Polymorphing und Polymorphing Revisited, aber leider scheint mir das Fehlerhaft. Da schreibt Skip z.B., Racial Skill Modifiers würden nicht übernommen, aber bei seiner Beispiel Druidin rechnet er sie dennoch ein...



LG und vielen Dank schonmal,
Leon
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 16. Januar 2020, 13:49:27 »
Grek

Kaum ist der Twi´lek Emissär von Wattoo weg, schneit die quirlige Reporterin von GNS herein und will uns unbedingt interviewen. Shaka ist sofort bereit, dass zu tun und auch ich mach mit, um zu verhindern, dass die blaue Twi´lek zu viel erzählt. Vira Oquai scheint recht gut schon über uns informiert sein, da sie recht viele Detailfragen stellt. Besonders unser Verhältnis zu General Gale versucht sich auszuleuchten und weiß auch darüber Bescheid, dass er am Ende ein Klon war, der auf Calfa gestorben ist. Sie hat definitiv Zugriff auf die Nachrichten des Hapes-Konsortium gehabt. Das Klonthema ist da ja recht offiziell und prominent. Zwar wurde nie bekannt gegeben, dass über Calfa ein Klon von General Gale abgeschossen wurde, aber Vira demonstriert hier deutlich, dass sie zwischen den Zeilen lesen kann und Querverbindungen zwischen verschiedenen Ereignissen recht präzise zieht. Die Frau ist gut in ihrem Beruf und ich beschließe, diese Vira Oquai nicht zu unterschätzen.

Da Shaka recht viel trinkt, um ihre Stimme zu ölen, muss sie schließlich auf die Toilette und ich nutze die Gelegenheit ein paar eindringliche Worte mit der mir sehr sympathischen Vira zu wechseln.

"Ich sehe, du bist ziemlich gut informiert. Aber vieles, was du ansprichst ist äußerst heikel und sollte in der momentanen Situation nicht unbedingt an die Öffentlichkeit gelangen." Wir haben soviel getan, um einen heißen Krieg zwischen dem Hapes-Konsortium und der Neuen Republik zu verhindern, da wäre es kontraproduktiv, wenn die breite Öffentlichkeit von einem Netzwerk eines seit Jahrtausenden toten Sith-Lords erfährt, dass in der Lage ist, die Ionennebel auszudehnen, Nanoviren herzustellen und Klone zu fabrizieren, die in er Lage sind, jeden Beliebigen lebensecht zu imitieren.

"Geheimnisse kommen früher oder später immer ans Licht! Und es ist besser, wenn diese aus erster Hand bekannt gegeben werden. Nichts hält die Wahrheit auf!", verkündet Vira mit fester Stimme und ich glaube ihr, dass sie wirklich an das glaubt, was sie da sagt. Sie hat keine Ahnung, an was sie da herum schnüffelt und was dabei alles schlimmes passieren kann. Senatoren von Welten, die an das Konsortium angrenzen, wie Onderon, könnten diese Nachrichten dazu verwenden, einen präventiven Krieg vom Zaun zu brechen, wenn sie annehmen müssten, dass jederzeit ihre Welt vom Ionennebel verschluckt werden könnte und wir haben ja an einigen Welten im Vergänglichen Labyrinth gesehen, welch verheerende Folgen das haben kann. Wir sitzen auf einem Gassilo voll Tibanagas und die kleine Reporterin hat das Potential zu einem Thermaldetonator zu werden. Sprich, wenn sie die Wahrheit auf der Spur kommt und diese dann veröffentlicht, haben wir eventuell doch noch einen Krieg.

"Ich will dir nicht drohen, verstehe mich nicht Falsch, sondern nur eindringlich warnen. Aber du rührst hier an Dingen, die mehrere Nummern zu groß sind und dich töten können. Die ein Potential haben, einen Flächenbrand auszulösen. Mein Rat, verlasse das Vergängliche Labyrinth und suche dir eine andere Geschichte, die dich nicht umbringen wird", teile ich ihr zum Abschied mit. Aber ich merke, dass ich mit meinen Worten ihre Neugier nur noch mehr anfache. Die Wahrheit ist wahrlich ein gefährliches Gut in diesen Zeiten.

Shaka kommt zurück und hat nicht vor, jetzt schon zu gehen. Ich dagegen schon. Die Reporterin ist mir sympathisch, aber ich fürchte, sie wird hier ihr Ende finden. Oder ich darf sie retten. Kann durchaus auch passieren. Das war für heute recht viel und ich treffe Lyn, die aus der Ferne über Tory wacht, die verzweifelt versucht, bei jemanden Arbeit zu finden.

"Das wird kein gutes Ende mit ihr nehmen", unke ich zu Lyn, die offensichtlich auch einen Narren an Tory gefressen hat.

"Die Kleine ist Zäh. Die wird sich schon noch machen", erwidert die Twi´lek und ich schüttle nur den Kopf. In meiner Wohnung werfe ich mich erst einmal auf das Sofa und lehne mich zurück. Das ist heute alles nicht gut gelaufen. So einen beschissenen Tag hatte ich schon seit Monaten nicht mehr. Das ganze hat die betrüblichen Dimensionen von unserem Einsatz von Cyphera, wo wir einen zweiten Anlauf brauchten, um noch Erfolgreich zu sein. Da hat auch wenig am Anfang geklappt. Ich schenke mir einen corellianischen Whiskey ein und versuche meine Gedanken zu ordnen. Dann bekomme ich noch eine Nachricht, dass ich mich morgen früh noch mit Silvana treffen muss, um ein paar Detailfragen zu klären. Wahrscheinlich hat das aber eine tiefere Bedeutung und es geht um die Aktivitäten von Crimson Dawn.

"Du hast aber eine miese Laune", meint Eloy, als sie auch nach Hause kommt. Fraglich, wie lange das noch unser zu Hause sein wird.

"Vielleicht wäre es wirklich sinnvoller gewesen, einfach alles stehen und liegen zu lassen, die Credits zu nehmen und zurück nach Corellia zu fliegen", meine ich zu ihr und erzähle ihr dann die neusten Entwicklungen mit Crimson Dawn, den Piraten, die Nanoviren, den Hutten Wattoo, die quirlige Reporterin Vira Oquai und alles was in den letzten Stunden so alles auf mich eingestürzt ist. Und dann noch diese verdammte freche Göre mit dem Namen Tory, die mich wirklich wütend macht.

"Eigentlich kann dir Tory egal sein, eine unbedeutende Hackerin. Wenn sie es nicht getan hätte, wäre es jemand anders gewesen, die die Informationen an die Piraten weiter gegeben hätte", versucht Eloy mich etwas auf ihre ungelenke Art aufzumuntern.

"Das ist genau die Art von Argumentation, die ich hasse. Wenn ich es nicht getan hätte, dann halt jemand anders. So hat auch diese kleine hinterlistige Göre argumentiert. Es wäre besser gewesen, sie den Piraten zu überlassen. Das wäre eine poetische Strafe gewesen."

"Das meinst du nicht wirklich Ernst", erwidert Eloy, die sich mir gegenüber hinsetzt.

"Doch, irgendwie schon. Dieser Vigor Pharos hätte sie vielleicht eine Zeitlang beschützt, aber ich glaub nicht, dass sie auch nur halb so gut ist, wie sie denkt. Das System von Sektor I zu hacken ist nichts besonderes wenn man bedenkt, dass dort keiner wirklich Erfahrung auf dem Gebiet der Cybersicherheit hat. Die wäre schnell auf dem Boden der Tatsachen gelandet und wäre dann bei den Huren gelandet", erwidere ich verbittert.

"Es ist aber nicht Tory, um die es dir wirklich geht, nicht wahr?", stochert meine kleine Schwester weiter.

"Doch, es ist Tory, die mit ihrem Verhalten drei Besatzungen in den sicheren Tod oder in die Sklaverei geschickt hat. Die dafür gesorgt hat, dass drei Schiffe geentert wurden. Und das schlimmst ist, die ist nicht so naiv zu glauben, dass den Besatzungen dabei nichts passiert. Sie hat genau gewusst, was sie da anrichtet und es ist ihr schlicht egal. Und das macht mich einfach verdammt wütend! Als ob ich nicht noch andere Probleme hätte", schimpfe ich mir meinen Frust von der Leber weg.

"An wen erinnert dich Tory?", bohrt Eloy weiter, ohne auf meine Worte einzugehen.

"Etwas an mich, kurz nachdem ich endlich aus der Roten Arena fliehen konnte. Da war ich eine Zeitlang auch mit meinem Leben äußerst unzufrieden und so ziemlich auf jeden wütend. Auf Papa, weil er es alleine noch nicht einmal geschafft hat, mich ohne fremde Hilfe aufzuspüren. Obendrein hat er noch eine andere Frau geheiratet. Auf die war ich auch wütend. Auf die CBF, weil ich zuerst wie jeder andere auch einen Durchlauf durch verschiedene Stationen machen musste. Und allgemein auf die gesamte Galaxis. Ich kann Tory bis zu einem gewissen Grad verstehen. Und auch ich habe schlimme Dinge getan. Aber wenigstens habe ich meine Opfer selber getötet!", stelle ich klar.

"Das ist es nicht, Lyra. Das ist es nicht. Stelle dich deinen Gefühlen. Wem gilt deine Wut wirklich?", fragt Eloy eindringlich. Mit ihren Machtsinnen kann sie wohl tiefer blicken als es mir selber möglich ist. Ich schließe die Augen und ein Bild kommt in mir hoch.

"Es ist Mama, an die Tory mich fatal erinnert!", bricht es aus mir heraus und dann kommen die Tränen.

Nakagos wirre Gedanken

Ich fürchte, diese kleine Reporterin wird uns noch viel Ärger bereiten. Oder uns weiter helfen. Mein Tipp wäre, zuerst bereitet sie uns eine Menge Ärger, dann gibt es die wichtige Info, die uns weiter bringt.
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Spielrundengesuche / [Kiel] Suche eine Rollenspielgruppe
« Letzter Beitrag von xischik am 15. Januar 2020, 08:10:31 »
Moin Rogan,

diese beiden Institutionen sind mir bekannt.
Aber trotzdem vielen Dank für den Hinweis.

Liebe Grüße,

Björn
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 14. Januar 2020, 12:02:17 »
Forn

Daher weht also der Wind. Offensichtlich hat Lyns Chef, dieser Wattoo, von Kapitän Zarosch von der "Vantika" ein paar Geschichten über uns gehört. Und aufgrund dieser Erzählungen ist er nun bereit, sich mit seiner ehemaligen und Ungnade gefallenen Untergebenen zu versöhnen. Die Rachsucht und der lange Arm der Hutten ist sprichwörtlich. Nicht einmal Shaka kann sie mit ihrer Rachsucht übertrumpfen und das will wirklich etwas heißen. Wenn wir diese "nette Einladung" ablehnen, wird es nächstes mal kein Emissär sein, der Lyn sucht, sondern ein Attentäterteam. Und das wird so lange gehen, bis wir entweder tot sind oder einlenken. Wir sind gut, weit oben in der Pyramide, aber viele Tooka sind des Nuna Tod. Da brauchen wir uns absolut keine Illusionen zu machen.

Auf der "Vantika" hatten wir ja schon über diese Mission gesprochen. Es ging darum, einen "Krustenknacker" scharf zu machen und die Oberfläche eines Mondes abzusprengen. Auf dem Mond sollte etwas "Piratenpack" wohnen, dass etwas dagegen unternehmen könnte. Damals haben wir abgewunken, da wir keine Monde sprengen wollten. (Siehe Episode XX) Aber so wie es aussieht, hat Lyn wohl gewisse Verpflichtungen zu erfüllen. Sieht so aus, als würden unsere Probleme kein Ende nehmen.

"Und bis wann erwartet "unser" Meister meine Anwesenheit in seinem bescheidenen Palast?", fragt Lyn einfach mal.

"In spätestens vier Tagen ist auch die schier endlose Geduld unseres überaus geliebten Meisters Wattoo erschöpft."

"Dann müssen wir spätesten Morgen um elf Uhr Stationszeit aufbrechen, um mit der "Vanguard" pünktlich zu erscheinen", wirft Skav ein, der wohl schon im Geiste eine Route nach Nar Shaddaa kalkuliert hat.

"Und wenn ich alleine komme?", fragt Lyn, da die restliche Crew der "Vanguard" rein gar nichts mit diesem ominösen Wattoo zu tun hat.

"Das wäre äußerst unvorteilhaft für die zukünftigen Gespräche mit unserem geliebten Meister Wattoo, der nicht nicht so leicht verzeiht wenn man ihn aus nichtigen Gründen verärgert, wie du ja nur zu gut weißt", erwidert Quilan und die Drohung am Ende ist deutlich heraus zu hören. Entweder wir kommen alle oder Lyns nächster Besuch wird großzügig Grüße aus sonnenheißem Plasma von ionisiertem Tibanagas in unsere Körper stanzen. Kein sehr angenehmer Gedanken. Tja, Ruhm hat auch seine Schattenseiten.

"Wäre es möglich, uns kurz untereinander zu beraten?", frage ich höflich, auch wenn ich gerade für eine andere Antwort zu haben wäre. Aber das wäre Kontraproduktiv und ich bin erwachsen genug, um vernünftig mit einer solchen Situation umzugehen.

"Wenn es denn der schnellen Entscheidungsfindung dienlich ist", meint Quilan und zieht sich sich zurück. Shaka taucht auch gerade wie aufs Stichwort auf.

"Wo ist dein Mündel abgeblieben?", frage dich die blaue Twi´lek, da Tory aus ihrem Schatten verschwunden ist.

"Tory meint, sie wäre besser alleine dran und ich gebe ihr nun die Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln", erwidert Shaka und grinst dabei selbstgefällig. Nilvax Station ist relativ sicher für herumstreunende Teenager, trotzdem ist das eine Situation die mir nicht behagt. Aber momentan haben wir wichtigeres zu besprechen.

"Das ist mein Problem und ich will euch da nicht mit hineinziehen", macht Lyn gleich mal klar. Ich schätze diese Geste durchaus, da wir alle anderen rein gar nichts mit diesem Wattoo zu schaffen haben. Aber ich denke, dieser Raumtransport ist schon längst losgeflogen. Die orangene Twi´lek ist nicht nur eine geschätzte Kameradin, sondern auch meine Freundin. Es ist für mich klar, wenn Lyn in Schwierigkeiten steckt, boxe ich sie da raus. Und wenn ich dafür in die Dienste eines Hutten treten muss, akzeptiere ich das, auch wenn mir das überhaupt nicht gefällt. Aber eine aufrichtige Freundschaft und wahre Kameradschaft bedeutet eben auch, für seine Freunde durchs Feuer zu gehen.

"Nein, dass ist nun Dank Kapitän Zarosch unser aller Problem. Gehen wir wie Erwachsene mal die Möglichkeiten durch. Du gehst allein zu Wattoo, er nimmt dich als Pfand und wir kommen um zu dienen oder er tötet dich auf äußerst qualvolle Weise. Wir ignorieren diesen hochtrabenden Twi´lek und in einer Woche stehen wir im Blasterfeuer von ein paar wahrscheinlich eher billigen Söldnern oder Kopfgeldjägern aus der dritten Reihe als ernstgemeinte Warnung. Und ich denke, selbst wenn wir den ersten Anschlag überleben sollten, dass wird kein Ende nehmen, bis wir nachgeben. Entweder weitere Teams, die kompetenter sind oder ein fettes Kopfgeld, was ein Aufenthalt auf dieser Station für uns unmöglich macht. Dein Problem ist jetzt unser Problem", fasse ich die Problematik dieser Verkündigung zusammen.

"Ich gebe Lyra recht. Wir sind nun involviert", meint auch Scav.

"Ich wollte schon immer nach Nar Shaddaa", meint Shaka. "Aber ich muss noch meine Tour machen. Das könnte sich überschneiden." Die blaue Twi´lek hat sich die Pflicht aufgebürdet, die Asche der gefallenen Mitglieder der Allianz zu ihren Familien zurück zu bringen. Immerhin hat Admiral Thorne ja einige geklont gehabt, um dass Attentat auf Ta´a Chume auf Calfa der Neuen Republik in die Schuhe zu schieben.

"Die Toten können warten, denn sie haben nun eine Ewigkeit Zeit!", meine dazu nur, da ich diesen Termin jetzt bei all unseren Problemen nicht wirklich relevant finde. Natürlich müssen die Toten der Allianz für ihre Verdienste im großen Bürgerkrieg geehrt werden, aber ob in fünf Tagen oder fünf Monaten spielt nicht wirklich eine Rolle.

"Das ist schon wichtig!", beharrt Shaka, erklärt sich aber bereit, es darauf ankommen zu lassen. Lyn sollte wichtiger sein als ein Termin für Asche in Urnen.

"Die Wege der Macht sind unergründlich und ich frage mich, ob es nicht der Wille der Macht ist, dass wir uns dieses Problems auch noch annehmen. Damals auf der "Vantika" fand ich den Gedanken äußerst abstoßend, einen Mond zu sprengen um Bergbau betreiben zu können. Damals wurde was von Piratenpack auf dem Mond erzählt. Ich frage mich, ob das vielleicht eine weitere Fraktion von Crimson Dawn ist?" Schon seltsam, dass diese Problematik ein weiteres mal auftaucht und nun direkt mit Lyn zusammen hängt.

"Anhören können wir uns die Sache allemal", meint Edna locker und man merkt, dass er keine Erfahrung mit Hutten hat. Wir hören uns die Sache nicht an, wir werden da unsere Befehle empfangen und vielleicht, aber nur vielleicht am Ende, wenn wir diesen Schlamassel überlebt haben, auch ein paar Credits sehen. Aber alle anderen Alternativen sind nun mal wie schon erläutert nicht wirklich erstrebenswert.

Also holen wir Quilan wieder zurück an den Tisch und verkünden ihm unsere Entscheidung, Wattoos unglaublich großzügiges Angebot auf Nar Shaddaa einfach mal "unverbindlich" anzuhören. Möglicherweise ist es sogar in unserem Interesse.

"Das wird unser großer Meister Wattoo mit entzücken vernehmen, dass ihr euch so bereitwillig einverstanden erklärt habt, sein großzügiges Angebot anzuhören", meint Quilan selbstgefällig. Ich stelle mir bildlich vor, wie ich ihm die Lekku heraus reiße und ihn damit tot prügle, was ebenfalls ein Lächeln auf meine Lippen zaubert.

Nakagos wirre Gedanken

So schnell kann man in die Fänge der Hutten geraten. Man beachte den allgemeinen Konsens innerhalb der Gruppe, Lyn in dieser Situation beizustehen. Das wird später noch eine größere Rolle spielen.
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Spielrundengesuche / [Kiel] Suche eine Rollenspielgruppe
« Letzter Beitrag von Rogan am 13. Januar 2020, 21:29:38 »
Hey xischik,

in Kiel gibt es doch den Fantasyarbeitskreis und einen sympathischen Rollenspielladen. Hast Du auch da schon mal nachgehakt?

http://www.fantasyreich.net/
https://www.akf-hsg.uni-kiel.de/unicon/

Obwohl der Arbeitskreis an der Uni angesiedelt ist, sind die sicher offen auch für Nicht-Studierende.
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Liebe Rollenspiel-Freunde,

wir laden euch herzlich zur siebten Ausgabe des Sonnencons ein! Kommt und erlebt die größte Rollenspiel-Convention in Berlin!

Termin:

04.07.2020 bis 05.07.2020

Ort:

Lynar-Grundschule (Neubau)
Lutherstraße 8-10; 13585 Berlin-Spandau

Eintritt:

Gestaffelt zwischen 6,00 Euro (Beginn Vorverkauf) und 9,00 Euro (Tageskasse).

Spielleiter und Anwohner aus dem Quartier bekommen einen Gutschein für unsere Kombüse. Vereinsmitglieder des Nexus e.V. erhalten ermäßigten Eintritt, Kinder unter 14 Jahre sind in Begleitung eines Erwachsenen frei.

Mehr Infos?

Unter www.sonnencon.de findet ihr weitere Informationen und könnt euch anmelden!
 
Wir freuen uns auf euch und einen großartigen Sonnencon 2020!

Euer
Sonnencon-Orgateam
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Spielrundengesuche / [Kiel] Suche eine Rollenspielgruppe
« Letzter Beitrag von xischik am 12. Januar 2020, 21:20:36 »
Push / Update:

Nach einer erneuten Durststrecke dürstet es mich es wieder, Rollenspiel zu betreiben.

Also suche ich

a) eine Gruppe
oder
b) Spieler, um eine Gruppe zu gründen.

Ich komme aus Schönkirchen(Großraum Kiel / Kreis Plön), bin etwas mobil und möchte lockere aber ernstgenommene Rollenspielabende erleben.

Mein Favorit:
Pathfinder
(deutsches Regelwerk / Sollte jemand meinen, es ginge auch mit gemischt-sprachlichen Regelwerken bin ich eines Versuchs gegenüber offen.)

Alternativ:
Dungeons&Dragons in der 3.0 Version
(deutsches Regelwerk / Sollte jemand meinen, es ginge auch mit gemischt-sprachlichen Regelwerken bin ich eines Versuchs gegenüber offen.)

Alternativ:
Fast jedes anderes Rollenspiel aber NICHT DSA, NICHT Starwars und auch keine andere Version von D&D

Für Termine habe ich Freitags / Samstags spätnachmittags / abends Zeit (Spielzeit gerne bis etwa 6 Stunden) und das im 2 bis 4-Wochen-Rhytmus.
Ich leite auch gerne ab und an ein Spiel; erstelle selbst die Abenteuer.

Wichtig ist mir auch, das kein reines Hack & Slay betrieben wird, sondern auch die Charaktere ausgespielt werden und abseits der Kampfplätze etwas geschieht.
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