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Seid mir gegrüßt, liebe Rollenspiel-,
Tabletop-, Trading Card-, Brett-, Gesellschafts-,
Strategie-, Karten- und Fantasyspiel-Freunde...

Es ist wieder einmal soweit, die 27sten Namenlosen Tage stehen ins Haus!

Die "Namenlosen Tage" sind ein Spiel- und Fantasy Event, das in Syke, NI (bei Bremen)
2x im Jahr stattfindet jeweils für ein ganzes Wochenende (von Freitag- bis Sonntag Abend).
Nicht zuletzt durch Mundpropaganda, hat diese Veranstaltung bundesweite
Bekanntschaft erlangt und seine Anhänger gefunden.

Das "Orga-Team" setzt immer alles daran, das ganze so gut wie möglich zu strukturieren und das Angebot zu erweitern, deswegen -> Fragen, Anregungen, Verbesserungsvorschläge und Nöte werden immer gerne angenommen und beantwortet.

Angebote:
- Lesung mit Bernhard Hennen & Robert Corvus
- Neue Flatrate Tasse im exklusiven Hexfeld-Design
- Neues Stoffbändchen
- knapp 60 Spieltische (mehr denn JE zuvor!)
- Namenlose Lotterie 3.0
- Highlander Games Bremen
- Illustratorin Sabine Weiss
- Fairtrade Kaffee- & Teeflatrate
- Chili- & Grillmeister
- Frühstück Brötchenfee
- NT Shuttle Service (Kutschiert vom Bahnhof hin und zurück je Freitags / Sonntags)
- Ulisses Demo Team, Uhrwerk Support, Asmodee Support, Pegasus Spiele Support, Mannifest Games NoReturn Support
- Übernachtungsmöglichkeiten (mit Schlafsack in den Räumlichkeiten - oder Zeltplatz)
Mitlerweile wurde auch ein Fan-Shop, und ein monatlicher Spieletreff, eingerichtet.

Weitere Informationen findet ihr unter
http://www.namenlosetage.de/ oder auf unserer Facebook-Seite

Wir würden uns sehr freuen, auch euch als kommende Gäste begrüßen zu können.
Ich hoffe doch, dass wir uns dort persönlich kennenlernen
oder wenigstens euer Interesse geweckt wurde.

Wir sehen uns, bis die Tage Leute....  :D
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Anregungen, Feedback, Bugs & Technik / DND-Gate noch aktuell?
« Letzter Beitrag von STB am 22. September 2019, 19:10:24 »
Ich merk jetzt mal zwei Dinge an:

Erstes: Wir suchen immer noch gerne Leute die uns für die News und Artikel verstärken. Wer mag darf sich weitehrin gerne melden :-)

Zweitens: Ich hab da jetzt mal hin geguckt. Ich will mich ja jetzt nicht so haben, aber wenn du hier Werbung machen magst fände ich es fair wenn du wenigstens vorher fragen würdest. Das wäre zumindest ein wenig guter Ton. Die Tatsache das du dein Forum am 15.09. angelegt hast und am 15.09. dich hier registrierst um zu fragen ob hier noch was los ist um dann kurz drauf den Link auf dein Forum zu droppen hat bestenfalls einen sehr unglücklichen Beigeschmack.
Ich hab da keinen Schmerz mit wenn man wenigstens vorher fragt, aber so ... naja .. das könnte man auch anders tun.
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 22. September 2019, 16:20:12 »
Forn

"Damit sind die Verhandlungen wohl gescheitert", fasse ich das Geschehen zusammen und zentriere den ersten Varianer. Die Dragoner verfügt nur über ein einfaches Reflexvisier, was aber für die normale Kampfentfernung dieser Seitenwaffe durchaus reicht. Sauber ziehe ich ab und strecke den links stehenden Varianer nieder, bevor dieser sich mit dem Blaster noch selbst erschießt. Ein Wunder, dass die überhaupt halbwegs in Richtung Shaka schießen, die gerade in die nächste Deckung springt. Auch der zweite komplett offen stehende Varianer ist kein Problem und damit haben wir wohl die Wachen effektiv ausgeschaltet. Shaka kommt wieder aus der gerade erreichten Deckung hervor und signalisiert, dass sie nichts abbekommen hat.

"Schätze mal, wir kriegen gleich Besuch. Einer der Männer dürfte Khador sein, mit dem habe ich wegen meiner Schwester noch ein paar Worte zu reden. Mischt euch bitte nicht ein, ich will das hier und heute regeln", meine ich und holstere meine Seitenwaffe und nehme die tödliche DLT-19D in Vorhalte.

Unser kleines Gefecht blieb wie erwartet nicht ungehört und aus einem Tunnel, der in innere der zerstörten Pyramide führt, kommt ein halbes Dutzend schwer bewaffneter Söldner heraus. Auch sie haben ihre Waffen schon Feuerbereit in den Händen. Und tatsächlich ist Khador einer von ihnen. Tja, so trifft man sich wieder. Meine lange Suche nach ihm ist nun zu Ende. Primär spüre ich nur Erleichterung über diesen Umstand, endlich mit ihm reden zu können. Wobei ich das meiste inzwischen auch ohne ihn herausgefunden habe. Es gilt eigentlich nur noch die erhaltenen Informationen zu verifizieren.

"Nicht schießen! Wir wollen nur mit euch reden!", rufe ich aus sicherer Deckung. Die Männer, es handelt sich um ausschließlich Menschen, gehen sofort in Stellung, schießen aber nicht in meine Richtung. Man merkt, dass sie schon einige Gefechte hinter sich haben, denn sie verteilen sich weiträumig, um nicht von einer Granate komplett betroffen zu sein.

"Dann war das aber kein guter Start", stellt Khador mit leichtem Sarkasmus fest, der wohl Anführer dieses Haufens ist.

"Die Varianer leben noch. Haben auf unsere Kontaktaufnahme etwas überreagiert und ich habe sie betäubt, bevor sie sich noch selbst verletzen konnten. Schießen ist nicht gerade deren stärke", erkläre ich die Situation.

"Die beiden Kerlchen sind in der Tat etwas übereifrig. Nun gut, dann reden wir. Was wollt ihr?" Ich traue mich nun aus der vollen Deckung heraus und wir treffen uns in der Mitte. Wir haben beide unsere Waffen noch in den Händen, aber die Mündungen zeigen demonstrativ auf den Boden.

"Für wen arbeitet ihr?", fragt er mich gleich am Anfang.

"Wir arbeiten für niemanden und sind aus Eigeninteresse hier, um Admiral Thorne und sein Restimperium zu stoppen, bevor es noch großen Schaden anrichten kann. Ich weiß, dass ihr für Zargos Zarbossa arbeitet", stelle ich gleich mal klar, so das keine Missverständnisse aufkommen und ich im Bilde über ihn bin.

"Eigeninteresse? Euch bezahlt niemand?", hakt Khador in einem Tonfall nach, als hätte ich gerade behauptet, die leibliche Tochter des Imperators zu sein.

"Das ist genau der Punkt, uns bezahlt niemand!", bestätige ich ein weiteres mal und es stimmt ja auch. Eine Belohnung oder Bezahlung ist nicht ausgemacht. Wir haben zwar schon einige Geldgeschenke bekommen, aber Söldner haben in der Regel einen festen Tarif. Wir legen nach und nach auf dem Tisch, was wir über die Torwächter wissen und das wir eine Passage nach Xios suchen, da wir vermuten, dass sich dort auf dem ehemaligen Hauptplaneten von Darth Varak sich vielleicht Erkenntnisse finden lassen, um die Technologie hinter den Schutzschirmen und Waffen zu entschlüsseln und eine Gegenmaßnahme zu finden.

"Nun gut! Ich kontaktiere Zargos Zarbossa und unterbreite ihm die Idee eines gemeinsamen Vorgehens." Khador geht ein paar Schritte zurück und schient dann ein kurzes Gespräch zu führen. "Mein Boss wird dann in ein paar Stunden hier aufschlagen."

"Wir zwei haben vorher noch was zu bereden und zwar wegen meiner kleineren Schwester. Du hast sie mit einem Haufen anderer Kinder an das Imperium verkauft." Ich versuche meine Stimme dabei so Neutral wie möglich zu halten.

"Deine Schwester? Ja, ich habe mal eine Ladung machtsensitiver Kinder übernommen. Wusste vorher aber nicht, was die Fracht wirklich war. Schlimme Sache und bin aus dem Deal definitiv zu spät ausgestiegen. Zwar kam ich noch mit dem Leben davon, alle meine Untergebenen nicht. Das war sicher das dümmste, was ich je getan habe und ich schäme mich sehr dafür", meint Khador voller Reue und ich kaufe die ihm sogar ab. Ich kann regelrecht fühlen, dass dies keine leeren Plattitüden sind.

"Hast du gewusst, für wem oder was die Kinder bestimmt waren?", frage ich weiter.

"Anfangs nicht, erst als ich realisiert habe, was da genau läuft, bin ich ausgestiegen. Hat mich ziemlich mitgenommen und wenn Zarbossa mir keine Möglichkeit aufgezeigt hätte, aus dem Albtraum zu erwachen, hätte ich mir schon längst mit einem Blaster das Gehirn gekocht", erzählt er weiter und scheint ehrlich zerknirscht zu sein.

"Verstehe. Deswegen die Schlafkapsel auf Cyphera. Wer aus dem Traum gerissen wird, kann nicht mehr schlafen und hat deswegen auch keine Alpträume mehr. Aber dafür bleibt ein Teil der Seele zurück", zähle ich zwei und zwei zusammen. Deswegen war Khador im Traum und ist auch nicht mehr dort. Dadurch hat er seine Träume zurückgelassen und auch die Fähigkeit, zu schlafen. Das ist natürlich auch eine Therapie, wenn auch eine ziemlich brutale.

"Haben wir nun ein Problem miteinander?", fragt er mich und wir schauen uns an. Meine Schwester ging durch viele Hände. Die meisten hat mein Vater mit Hilfe der Corellianischen Befreiungsfront aufgespürt. Die restlichen ich. Keiner war je wirklich einsichtig gewesen oder hat ehrliche Reue gezeigt. Bis auf Khador. Keiner hat je einfach so freiwillig von seinem Sklavenhandel gesprochen, bis auf Khador.

"Nein, wir haben kein Problem miteinander", erwidere ich ehrlich. Dieser Mann hat seine Taten bereut und einen sehr hohen Preis bezahlt. Ich bin nicht Shaka, die von Hass und Rachsucht zerfressen ist. Meine Suche ist nun zu Ende und das Konto ist ausgeglichen. "Wollen wir eine Runde Sabacc spielen?"

Khador will und alle sind nun ganz entspannt. Lyn und noch ein anderer Söldner gesellen sich zu uns und schon gebe ich die Karten. Wir spielen nur um kleine Winzbeträge, da wir ja nur etwas Zeit vertreiben wollen.

Nach mehreren Stunden taucht Zargos Zarbossa mit einem schicken Schiff vor Ort auf, dass über eine komplette Tarnvorrichtung verfügt. Wie üblich biedert sich Shaka bei ihm an. Irgendwie kapiert die blaue Twi´lek nicht, dass dies genau die Art von Wesenszügen sind, die Zargos absolut verachtet. Wie immer ist der Varianer äußerst arrogant und sehr von sich äußerst überzeugt. Auch er scheint nicht ganz zu verstehen, dass er uns genau so braucht wie wir ihn, um nach Xios zu kommen.

"Euch Maden trifft man auch überall", stellt er fest, nachdem er Shaka gekonnt auf gewohnt arrogante Art abgekanzelt hat.

"Das gleiche könnte ich auch von Euch behaupten", erwidere ich trocken.

"Stellt sich die Frage, seit ihr Bittsteller nützlich oder nur ein Plage, die es auszumerzen gilt?", fragt er uns.

"Schätze mal, wir können voneinander profitieren. Wir wollen nur einen Weg finden, Thorne zu schlagen. Was genau ist Euer Begehr?" Der Varianer schaut mich lange schweigend an, bevor er sich herablässt, mir zu antworten.

Nakagos wirre Gedanken

Und so trifft in Episode XXIII nach fast genau einem Jahr Spielzeit Lyra endlich den von ihr gesuchten Khador. Das gleiche hätten wir auch nach Episode V erreichen können, wären nur nicht die meisten dagegen gewesen, in den Traum zu gehen.
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Anregungen, Feedback, Bugs & Technik / DND-Gate noch aktuell?
« Letzter Beitrag von Trojan Skull am 22. September 2019, 13:26:05 »
Für interessierte,
vielleicht hat jemand Lust da mal vorbei zu schauen.
Ist gerade im Aufbau und ganz neu.
Und vielleicht hat der ein oder andere Lust mit zu machen oder den Aufbau zu unterstützen.
Vieles wird und muss noch passieren aber irgendwann ist immer ein neuer Anfang...

www.dungeonsfans.com
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Allgemeines (Workshop) / Eine Neu-Interpretation der Gesinnungen
« Letzter Beitrag von Bruder Grimm am 20. September 2019, 16:56:01 »
Aloha,
so wie ich das sehe geht es dir eher um eine Neudefinition bzw. umfassendere Definition der Gesinnungsstufen und weniger um ein neues System.

Grundlegend sehe ich das so wie Aronan und benutze Gesinnungen nur, wenn sie regeltechnisch relevant sind. Das heißt z.B. im Zusammenhang mit Zaubern, Fähigkeiten, oder magische Gegenständen, die sich explizit auf Gesinnungen beziehen. Auf das Rollenspiel haben sie keine Auswirkungen.
Wirklich nicht? So ganz gar keine? Also, überbewerten muss man die aus meiner Sicht auch nicht, aber - dürfte bei dir ein Charakter, der regelmäßig unprovoziert Leute angreift, vielleicht sogar umbringt, eine gute Gesinnung auf dem Charakterblatt stehen haben?
Zitat
Die Unterteilung in handelnde und begründende Komponente finde ich aber einen interessanten Denkansatz.

Man könnte überlegen, ob nicht die begründende Komponente stattdessen die ursächliche Komponente sein sollte. Schließlich handelt es sich sowohl bei "von außen wirkende Vorgaben", als auch bei "inneren Beweggründen" um Auslöser einer Tat.
Das, denke ich, ist so ein bisschen eine Henne-und-Ei-Frage. Da ja der Spieler seine Taten für den Charakter begründet, ist das glaube ich gar nicht so wichtig. Das Tolle ist (finde ich zumindest), dass Gesinnungsverletzungen hinsichtlich der ethischen Komponente kaum noch möglich sind. Ich finde das gut!
Immerhin braucht der Spieler nur auf sein Charakterblatt zu gucken, um zu wissen, wie er eine Tat begründen kann.
"Ich habe mich entschieden, diesen armen Bettler zu helfen, weil...? ...aha, ich bin rechtschaffen! Weil es zu meinem Ehrenkodex gehört, Personen in Not beizustehen!" oder "...aha, ich bin chaotisch! Weil ich einfach Mitleid mit dem armen Kerl habe!" (Nur als Beispiele für mögliche Begründungen). Vom Spieler mag die Erklärung nachgeliefert sein, für den Charakter ist die Begründung durchaus ursächlich. Vom Effekt her spielt das, denke ich, keine große Rolle.
Zitat
Ich störe mich ein bisschen an der neutralen ethischen Komponente. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass ein Wesen eine Tat grundlos ausübt. Ich würde eher annehmen, dass wenn kein Grund vorliegt auch niemand zur Tat schreitet. Aber das ist wohl eher eine Frage für jemanden, der sich mit Psychologie auskennt.
Tatsächlich störe ich mich selbst so ein bisschen an der neutralen ethischen Komponente, wobei mir allerdings das Ergebnis meiner Definition soweit gefällt. Vielleicht wäre es am besten, zu sagen, dass es gar keine ethisch neutrale Begründung für Handlungen gibt, dass jede Handlung entweder rechtschaffen oder chaotisch begründet ist. Ethisch neutrale Charaktere können somit Charaktere sein, die grundlos handeln, aber auch Charaktere, die keine besondere Gewichtung dahingehend zeigen, ob sie ihre Handlungen eher rechtschaffen oder eher chaotisch begründen bzw. in den meisten Fällen zwischen inneren und äußeren Vorgaben abwägen. Das sollte ich erstmal so festhalten. Das würde ethisch neutrale Gesinnungen auch leichter spielbar machen.
Zitat
Da ich jetzt natürlich keine praktischen Erfahrungen mit deiner Hausregel haben würde mich interessieren, was sich konkret durch ihren Einsatz in deinen Gruppen geändert hat.
Klar, Voraussetzung erstmal dafür, dass meine Hausregel was ändert, ist dass eine Gruppe Wert auf Gesinnungen legt.
Zunächst mal trifft gerade die ethische Komponente eine klare Aussage über die Motivierbarkeit des Charakters. Darin sehe ich eine schöne Orientierung für den Spielleiter, beispielsweise welche Abenteuer-Aufhänger für welchen Charakter interessant sein könnten.
In meiner Gruppe am wichtigsten ist aber wohl, dass die Gesinnungen spielbarer wurden. Sie sind einfacher zu verstehen und vielseitiger individuell auszugestalten, und dabei trotzdem klarer zu identifizieren. Sie erscheinen auch nicht mehr so eng gefasst wie nach den Originalregeln, wodurch es viel leichter fällt, zu der Gesinnung seines Charakters zu stehen und sich in ihrem Rahmen zu halten (weil der Rahmen viel mehr zulässt und Dilemmas zwischen den beiden Komponenten auflöst). Ich finde, nach meiner Definition fühlen sich die Gesinnungen realistischer an. In dem Sinne, dass einige Gesinnungen, die in meinen Runden als ziemlich unspielbar galten (z.B. CN) plötzlich zu völlig nachvollziehbaren Charakterbeschreibungen wurden.
Außerdem machen sich meine Spieler mehr Gedanken über die Beweggründe ihrer Charaktere.
Im Endeffekt hat es meine Regelung überhaupt wieder ermöglicht, mehr Wert auf die Gesinnung zu legen  :D
Große Änderungen sind es sicherlich nicht, aber das war auch gar nicht beabsichtigt.
Ich persönlich habe Gesinnungen in der D&D Form gestrichen und verwende eher ein subjektives System. Das schwächt ein wenig die Erkenntnis-Magie aber funktioniert davon ab ganz gut. Zur Vorstellung mag man sich an das AD&D Planescape Setting erinnern.
Das verblüfft mich jetzt ein wenig. Gerade das Planescape-Setting hat doch sehr stark auf den Gesinnungen aufgebaut (allerdings stellenweise nicht sehr sinnig, wie ich finde - das chaotisch gute Arborea als Ebene des Hauptinteresses fürs Prädestinat? Nie im Leben! Die ganze Bande gehört nach Baator!  :P )
Zitat
Deine Neuinterpretation ist ok, würde aber vermutlich nur für dich und deine Gruppe funktionieren. Gewisse Interpretationen erscheinen mir nicht konsistent, aber muss ja auch nicht.
Vielleicht nur nicht ausführlich genug erklärt
Zitat
Würde ich noch auf Gesinnungssysteme Wert legen könnte ich mich vielleicht da hinein denken, so ist das zu theoretisch.

Nur mal ein paar Ansatzpunkte für dich zum Überdenken:
RG - Wie passen nette Söldner. Paladine und Engel zusammen hier rein?
Sehr gut. Die Komponenten einer rechtschaffen guten Gesinnung sind Bereitschaft zum wohltätigen Handeln und die Treue zu einem höheren Prinzip, welches wohltätiges Handeln erlaubt oder gar fordert. Bei diesem höheren Prinzip kann es sich um viele verschiedene Dinge handeln - das Gesetz eines guten Königreichs, das Dogma eines guten Gottes, ein Ehrenkodex etc. Aber es genügt, wenn ein rechtschaffen guter Charakter einem solchen Prinzip folgt. Das macht es für Paladine zum Beispiel deutlich einfacher, weil sie all ihre guten Taten schlicht über ihren Kodex begründen können, und im Zweifelsfall durchaus mal auf ein weltliches Gesetz schei... können, auch wenn man generell von rechtschaffenen Charakteren ruhig erwarten darf, dass sie anderen Verhaltensprinzipien zumindest Respekt entgegenbringen.
Zitat
NG - ok
CG - Wie passt da Odin?
Da bräuchte ich ein Beschreibung, wie du dir Odin vorstellst, um ihn nach meinem Gesinnungssystem einordnen zu können. Wäre er chaotisch gut, würde er - kurz gefasst - von seinen Anhängern prinzipiell erwarten, dass sie sich anderen gegenüber wohlwollend verhalten und dabei ihren Herzen bzw. ihren Gewissen folgen. Aber die einzelnen Gesinnungsrahmen sind so vielschichtig, dass ich da nicht mehr pauschalisieren kann.
In meiner eigenen Spielwelt gibt es Odin, er hat nur bisher noch keine Rolle gespielt, deswegen habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, welche Gesinnung er wohl hätte.
Zitat
Wo ist der Fokus auf die Individualität?
Individualität hat nicht unbedingt was mit rechtschaffen oder chaotisch zu tun. Individualität und Konformität sind Verhaltensweisen, die beide sowohl chaotisch als auch rechtschaffen begründet werden können. Sicherlich sind Konformisten häufiger rechtschaffen, weil man äußeren Prinzipien recht einfach zu mehreren folgen kann. Individualisten sind auch sicher häufiger chaotisch, da innere Beweggründe und Emotionen persönlicher sind. Aber ein rechtschaffener Charakter, der einem individuellen Kodex folgt (den er dann aber möglichst genau mit dem Spielleiter absprechen sollte!), ist genau so legitim, wie einer, der sich zum Beispiel aus Angst oder Begeisterung in eine Gruppe einfügt.
Zitat
RN - Mal von Modronen gehört?
Na klar bin ebenfalls ein Riesen-Planescape-Fan. Nur verwende ich sie in Pathfinder nicht, was ich zur Zeit hauptsächlich spiele. Sie stehen nicht in der SRD  :oops: In Pathfinder nehmen bei mir die Inevitables ihren Platz ein. Aber das nur am Rande.
Zitat
Wie kann ein Ordnungsfanatiker passiv sein?
OK, Passivität ist natürlich nicht die einzige Auslegung einer moralisch neutralen Gesinnung. Es kann sogar böse sein, jemanden durch Unterlassung zu schaden kommen zu lassen. Ein aktiv neutraler Charakter macht halt sein Ding, aber nicht um jeden Preis. Solange er niemand anderem schadet, ist für ihn aber alles zulässig.
Beim Stichwort "Ordnungsfanatiker" wird's allerdings interessant!
Ordnung schaffen ist ja eine Handlung, und als solche von vornherein weder rechtschaffen noch chaotisch.
Ein Ordnungsfanatiker kann also chaotisch sein! Ein NSC von mir, ein Magier, ist ein wunderbares Beispiel dafür. Dieser Charakter ist stets ordentlich gekleidet, adrett frisiert und rasiert, und sein Büro ist geleckt sauber und perfekt aufgeräumt. Das erscheint erstmal rechtschaffen, oder? Aber wenn man den Charakter kennenlernt, stellt man fest, dass er ein sehr emotionaler Typ ist. Fröhlich und begeisterungsfähig, aber auch ziemlich ängstlich und innerhalb des Akademiebetriebs als unzuverlässig verschrien. Er hat eine vehemente Schmutzphobie, und wenn auch nur ein Bleistift auf seinem Schreibtisch nicht parallel zu den anderen liegt, kriegt er das Kribbeln! Er hält also nicht Ordnung, weil er sich damit an ein höheres Prinzip hält, sondern weil es ihm einfach so besser gefällt. Er fühlt sich in einer ordentlichen Umgebung einfach wohler.
Sein Kollege dagegen wirkt häufig mal etwas derangiert, die Robe fleckig, das Gesicht stoppelig, das Büro ein Saustall. Chaotisch? Nein, er räumt einfach deswegen nicht auf, weil er anderen Pflichten höhere Priorität beimisst. Zum Beispiel ist er ein aufopferungsvoller Familienvater, der seine Handlungen stark nach den Pflichten ausrichtet (oder es zumindest versucht; das zählt auch schon), die in der Gesellschaft einem Familienvater beigemessen werden. Und das versucht er, mit seinen (gut bezahlten!) Aufgaben an der Akademie unter einen Hut zu bringen. Da bleiben nun mal gelegentlich andere Dinge auf der Strecke.
Das zeigt eben auch so ein bisschen die Kernidee auf: Die Gesinnungen weniger sterotypisch zu machen, weniger charakterbeengend, und vielleicht sogar charakterinspirierend.
Zitat
N - mehr oder weniger ok, abgesehen von Bindungen
Ja, bin ich auch noch nicht so richtig zufrieden damit. Vielleicht wird's besser mit einer kleinen Überarbeitung der ethisch neutralen Komponente (s.o.)
Zitat
CN - ok
Macht die Gesinnung mal spielbar, ne?  :cheesy:
Zitat
RB - Was ist mit Teufeln?
Ja, die meisten gesinnungsgebundenen Externare musste ich grundlegend überdenken. Hier habe ich das Motto angewandt "Was nicht passt, wird passend gemacht". Teufel sind somit bei mir in erster Linie Kreaturen der Gier, im weitesten Sinne. Man könnte auch statt dessen von "Ambition" sprechen. Die Hierarchie der Teufel basiert zum einen darauf, was einer hat, an materiellem Besitz, persönlicher Macht und an Einfluss, und zum anderen darauf, wie sehr man all dies erweitern möchte. Die ganze Existenz eines Teufels ist darauf ausgerichtet, das, was man hat, immer weiter zu vermehren, koste es, was es wolle, aber eingebunden in ein strikt hierarchisches System, das denen, die viel haben, unverhältnismäßig stärker begünstigt als jene, die weniger haben. Abgesehen davon (?) ist die Gesellschaft der Teufel eher wie ein Großkonzern strukturiert als wie eine Staatsgesellschaft.
Zitat
NB - Warum sollte dieser etwas tun was ihm keinen Nutzen bringt?
Stimmt. Für neutral böse Externare ist das nachvollziehbar, wie z.B. die Daimonen, die bei mir eiskalte gnadenlose und leidenschaftslose Killermaschinen sind, die weder Freude noch Bedauern beim Töten verspüren.
Für "beseelte" Charaktere funktioniert das wohl nur bedingt. Ich bin zwar ziemlich zufrieden damit, dass Neutral Böse eine ziemlich üble Gesinnung ist, vielleicht sogar die übelste. Aber es sind dann vielleicht doch nicht alle neutral bösen Charaktere wahre Monster in Menschengestalt. Vielleicht funktioniert die Idee besser, auf die mich G4schberle gebracht hat.
Zitat
CB - steht zu wenig, denk mal an Dämonen
Auch Dämonen musste ich natürlich überdenken. Bei mir sind Dämonen heitere Gesellen, die sich stets freuen, dich zu sehen :D Als Kreaturen der Lust und des Exzesses ist ihre ganze Existenz auf ihr persönliches Vergnügen ausgerichtet - und kaum etwas bereitet einem Dämon mehr Vergnügen als Leid und Gewalt, wobei feinsinnigere sich auch gerne einen Spaß drauß machen, Sterbliche zur Selbstzerstörung zu verleiten. Alles im Namen des Amusements. Also, keine Angst vor Dämonen - die wollen nur mit dir spielen!  :twisted:

Soweit das erstmal. Danke für euer Feedback und euren Prüfstand!  :)
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Allgemeines (Workshop) / Eine Neu-Interpretation der Gesinnungen
« Letzter Beitrag von Tempus Fugit am 19. September 2019, 19:25:37 »
Ich persönlich habe Gesinnungen in der D&D Form gestrichen und verwende eher ein subjektives System. Das schwächt ein wenig die Erkenntnis-Magie aber funktioniert davon ab ganz gut. Zur Vorstellung mag man sich an das AD&D Planescape Setting erinnern.

Deine Neuinterpretation ist ok, würde aber vermutlich nur für dich und deine Gruppe funktionieren. Gewisse Interpretationen erscheinen mir nicht konsistent, aber muss ja auch nicht.
Würde ich noch auf Gesinnungssysteme Wert legen könnte ich mich vielleicht da hinein denken, so ist das zu theoretisch.

Nur mal ein paar Ansatzpunkte für dich zum Überdenken:
RG - Wie passen nette Söldner. Paladine und Engel zusammen hier rein?
NG - ok
CG - Wie passt da Odin? Wo ist der Fokus auf die Individualität?
RN - Mal von Modronen gehört? Wie kann ein Ordnungsfanatiker passiv sein?
N - mehr oder weniger ok, abgesehen von Bindungen
CN - ok
RB - Was ist mit Teufeln?
NB - Warum sollte dieser etwas tun was ihm keinen Nutzen bringt?
CB - steht zu wenig, denk mal an Dämonen
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Allgemeines (Workshop) / Eine Neu-Interpretation der Gesinnungen
« Letzter Beitrag von G4schberle am 19. September 2019, 19:05:17 »
Aloha,
so wie ich das sehe geht es dir eher um eine Neudefinition bzw. umfassendere Definition der Gesinnungsstufen und weniger um ein neues System.

Grundlegend sehe ich das so wie Aronan und benutze Gesinnungen nur, wenn sie regeltechnisch relevant sind. Das heißt z.B. im Zusammenhang mit Zaubern, Fähigkeiten, oder magische Gegenständen, die sich explizit auf Gesinnungen beziehen. Auf das Rollenspiel haben sie keine Auswirkungen.

Die Unterteilung in handelnde und begründende Komponente finde ich aber einen interessanten Denkansatz.

Man könnte überlegen, ob nicht die begründende Komponente stattdessen die ursächliche Komponente sein sollte. Schließlich handelt es sich sowohl bei "von außen wirkende Vorgaben", als auch bei "inneren Beweggründen" um Auslöser einer Tat.

Ich störe mich ein bisschen an der neutralen ethischen Komponente. Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass ein Wesen eine Tat grundlos ausübt. Ich würde eher annehmen, dass wenn kein Grund vorliegt auch niemand zur Tat schreitet. Aber das ist wohl eher eine Frage für jemanden, der sich mit Psychologie auskennt.

Da ich jetzt natürlich keine praktischen Erfahrungen mit deiner Hausregel haben würde mich interessieren, was sich konkret durch ihren Einsatz in deinen Gruppen geändert hat.


Reingehaun
G4
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Allgemeines (Workshop) / Eine Neu-Interpretation der Gesinnungen
« Letzter Beitrag von Bruder Grimm am 19. September 2019, 18:01:12 »
Hi!

Also ich muss sagen, dass ich Gesinnungsdiskussionen mittlerweile so sehe:
Man kann natürlich darüber sprechen, wie man in der jeweiligen Gruppe damit umgeht und nach welchen Richtlinien das ganze funktioniert, aber man wird es nie 100%ig genau hinbekommen weil es immer auch mit der Interpretation der jeweiligen Person zusammenhängt.
Ja, genau. Daher ja der Versuch von mir, eine klar strukturierte eigene Definition der Gesinnungen zu finden.
Mir geht's ja nicht darum, ob meine Definitionen allgemeingültig philosophisch richtig sind. Das zu diskutieren, darin sehe ich auch nicht viel Sinn. Mir geht es eher um die mechanische Funktionalität, beispielsweise die stärkere Abtrennung von ethischer und moralischer Komponente.
Zitat
Vor allem finde ich, das Problem ist die oft mangelnde Auswirkung der Gesinnung auf die Spielmechaniken. In einem Großteil der Fälle ist ja die exakte Gesinnung eines Charakters eher zweitrangig für das Spiel, wenn überhaupt und ist höchstens eine grobe Richtlinie, an der man sich als Spieler orientiert.
Ich sehe das schon so, dass die Gesinnung ein inherenter Teil der Spielmechanik ist, wenn auch vielleicht nicht ein so wichtiger. Aber es gibt nun mal in D&D die Möglichkeit, Böses zu entdecken, chaotischen Schaden zu machen, sich vor Gutem zu schützen, Rechtschaffenes zu verbannen etc.
Dafür finde ich es schon irgendwie wichtig, dass man weiß, wo in dem Spektrum ein Charakter steht. Dementsprechend sollten diese zwei Worte auch auf dem Charakterblatt stehen, und es sollte sich nicht um leere Worte handeln. Wer seine Gesinnung auf sein Charakterblatt schreibt, sollte auch eine einigermaßen klare Vorstellung davon haben, was er mit dieser über seinen Charakter aussagt.
Auch um zu dieser klaren Vorstellung zu verhelfen, habe ich mein Gesinnungssystem entwickelt, weil ich denke, dass es wesentlich weniger schwammig ist als die Originalsysteme. Dahingehend eben auch von mir die Frage ans Gate: In wie weit stimmt meine Einschätzung, dass mein System da knackiger ist?
Nur, klar, für jemanden, der lieber ein schwammigeres - oder sagen wir besser: ambivalenteres - System haben möchte, für den ist mein System eben nichts. Und für den hab ich's auch nicht geschrieben  :wink:
Zitat
Deswegen bin ich der Ansicht die Mühe, alles genau einzuordnen und festzulegen lohnt nur dann wirklich, wenn man sich dadurch einen starken Unterschied im Spiel verspricht (zum Beispiel durch irgendwelche Optional- oder Hausregeln oder weil die Kampagne sehr stark mit den verschiedenen Ebenen zusamenhängt die diese Gesinnnugen repräsentieren). Ansonsten reicht eine vage, schwammige orientierung vollkommen aus.
Gut, Quintessenz daraus: Es ist wohl eher nicht das System für dich. Du brauchst es nicht. Verstehe ich.
Würde mich natürlich über deine Meinung freuen, ob du es stimmig und brauchbar finden würdest in den Fällen, die du anführst, aber ich sehe natürlich ein, wenn diese Frage für dich keine wesentliche praktische Relevanz hat.
Von daher Danke für dein Feedback soweit.
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Story Hour / Eine Geschichte zweier Schwestern – A Star Wars Story
« Letzter Beitrag von Nakago am 19. September 2019, 11:21:36 »
Esk

Ich eile sofort in Richtung meiner Kabine, um mein DLT-19D zu holen, da ich an Bord nur meine Dragoner und das Vibromesser trage. Langwaffen sind einfach zu unpraktisch beim sitzen und wir haben keine Halterungen neben den Sesseln für unsere Gewehre. Aber als ich den Ort des Geschehens erreiche, hat sich Shaka schon um die stark modifizierte Viper gekümmert, die sich an Bord der "Vanguard" geschweißt hat. Die Viper ist schwerer gepanzert, hat oben zwar immer noch das fest montierte Blastergewehr, ist obendrein aber noch mit peitschenartigen Tentakel bestückt, die in Vibroklingen auslaufen. Wenn das anfängt um die eigene Achse zu rotieren, kann das ziemlich hässlich werden.

"Da kommen noch einmal zwei!", ruft Lyn aufgeregt. Sofort eile ich zurück in den oberen Geschützstand und versuche die Geschosse aufzuschalten. Im letzten Moment zentriere ich das rechte Torpedo und treffe es mit einem Streifschuss. Es bricht aus, fängt wild an zu rotieren und fliegt an uns vorbei. Ich schätze mal, ich habe die Steuereinheit zerstört und nun fliegt der Torpedo steuerlos durch die Weite des Weltalls. Aber es wird nur eine Frage der Zeit, bis dieser an einem der hier massig vorhandenen Asteroiden zerschellen wird.

Dafür trifft der andere uns wieder an der Unterseite. Aber nicht so richtig. Die Entereinheit gelingt es nicht anzudocken, dafür wird der Droide ausgebootet und hält sich an der Hülle fest. Derweil ist Shaka schon unten am Ionengeschütz und versucht ihn damit abzuschießen. Leider gelingt das ihr nicht wirklich und ich gehe schon mal zur Luftschleuse, um das Mistding im Raumanzug zu bekämpfen. Kaum habe ich mir eine Kombi übergezogen, hat Shaka es letztendlich doch noch geschafft, das Ding zu treffen. Nun gut, bin nicht traurig darüber. Derweil hat Skav unseren Kurs berechnet und wir treten in den Hyperraum, bevor noch weitere Überraschungen auf uns abgefeuert werden.

So gut es geht sichern wir die Einschlagstelle und sorgen dafür, dass keine weiteren unliebsamen Überraschungen uns dort erwarten. Beim ersten Austritt aus dem Hyperraum geht Scav komplett raus und reißt die Trümmer des Torpedos heraus, nicht das da noch ein Peilsender drin versteckt ist. Notdürftig nun auch von außen geflickt fliegen wir weiter. Um den Schaden zu beheben, machen wir einen Umweg zur Nilvax Station.

Die Station ist nach wie vor gut besucht und die Geschäfte laufen besser als je zuvor. Während Scav und ich an der "Vanguard" schuften, macht sich Shaka eine schöne Zeit. Schnell machen Geschichten die Runde, "Shakas Crew" hätte unter ihrer Führung eine ehemalige Jediritterin und nun Sith mit dem Namen Una Batri getötet. Die blaue Twi´lek haut ganz schön auf den Putz. Und irgendwann wird das auf sie zurückschlagen. Und das passiert schneller als gedacht. Kaum sind wir fertig mit der Reparatur, kommt sie total verbeult nach Hause gekrochen. Da hat ihr wohl jemand das große Maul gekonnt gestopft. Mir ist egal warum.

Es ist spät geworden und wir begeben uns hier zur Ruhe, da es keinen Sinn macht, sofort weiter zu fliegen. Nachdem ich mich ausgiebig geduscht habe, lege ich mich schlafen. Ich lege Elis "Püppchen", also meine eigene ehemalige Actionfigur neben mir auf das Kopfkissen und schlafe dann ein.

Als ich aufwache, sehe ich eine Decke aus Naturstein. Die Höhle kenne ich, habe ich in ihr doch erst vor wenigen Stunden die Ahsoka Tano Actionfigur gefunden. Neben mir steht Una Batri.

"Es ist Zeit den letzten Anker zu kappen", kann ich die ehemalige Jediritterin hören. Ich blicke mich um und sehe an einem Rüstungsständer eine schwarze Rüstung. Die Rüstung der Schwarzen Garde von Darth Varak. Dann verschwimmt die Umgebung und ich stehe am Rande einer Arena. Alles ist von Eis und Schnee bedeckt und von der einstigen Dschungelwelt ist nichts mehr übrig. Einst kämpften hier die Champions von Darth Varak um Blut und Ehre.

"Hier wird es wohl enden", meint flüsternd eine mir fremde Stimme. Dann ändert sich mein Blickwinkel, als würde ich mit einem Jetpack starten und ich kann etwas von der Umgebung sehen, was letztendlich nur Eis und Schnee ist. Dann verschwimmt das Bild und ich wache auf. Eine Vision der Macht. Wahrscheinlich ist das Wiedersehen mit meiner kleinen Schwester nahe. Möge die Macht mit uns sein.

Nach dieser Vision lege ich noch lange in meiner Koje wach und versuche eine Strategie zu entwickeln, nicht gegen Eloy kämpfen zu müssen. Und falls doch, wie ich sie lebend niederkämpfe und gefangen nehmen kann. Das wird nicht einfach werden, aber ich denke, inzwischen habe ich einige Optionen.

Am nächsten Morgen nach einem reichhaltigen Frühstück fliegen wir nach Matra weiter. Dafür müssen wir erst nach Quaria und danach ist es nur noch eine einfache Passage, da wir über einen gute Route verfügen, die immer noch stabil zu sein scheint. Die Welt Matra existiert noch und hat den Zusammenbruch des Vergänglichen Labyrinths besser überstanden als Xill. Satelliten kreisen im Orbit und zwingen uns zu einer Schleichfahrt. Aber mit guter Teamarbeit finden wir eine Lücke und huschen hindurch. Hier ist die Pyramide nicht leicht zu finden, da sie einem sehr heftigen Orbitalbombardement wohl zum Opfer gefallen ist. Nur Dank unserer guten Sensoren können wir sie überhaupt als ein Bauwerk der Sith identifizieren. Und wir entdecken einen gut getarnten YT-1300 in der Nähe. Einst muss Matra eine dicht besiedelte Welt gewesen sein, davon zeugen nur noch ausgedehnte Ruinenfelder. Anzeichen einer lebenden indigenen Bevölkerung lässt sich keines finden.

In der Nähe des YT-1300 gehen wir nieder und booten aus. Shaka und Scav, Lyn und ich bilden jeweils ein Team. Eines sichert, dass andere rückt vor, geht in Stellung und sichert. So uns abwechselnd rücken wir vor. Irgendwo muss die Besatzung des YT-1300 stecken. Unentdeckt und ohne Feindkontakt erreichen wir eine Position, wo wir den leichten Frachter näher in Augenschein nehmen können. Dieser Frachter ist schwer bewaffnet. Aus der vorderen Arretierungseinheit ragen mehrere Läufe schwerer Laserkanonen. Das ist ein militärisches Angriffsschiff, was auf Angriff optimiert ist. Kein Gegner, mit dem man sich im freien Raumkampf stellen möchte. Jedenfalls nicht mit der "Vanguard". Unsere E-9 hat viele Vorzüge, Feuerkraft gehört nicht dazu.

Die Rampe des Angriffsschiffes ist ausgefahren und zwei Varianer mit Blastergewehren halten Wache. Diese Exemplare haben die ursprüngliche Form ihres Volkes angenommen. Offensichtlich haben sie noch genug Intelligenz, um moderne Waffe zu bedienen.

"Wahrscheinlich sind das Leute von Zargos Zarbossa", meint Scav und reicht das Macrofernglas an mich weiter. Ich schaue mir das Schiff an, dann die Varianer.

"Durchaus möglich. Wir wissen ja, dass er Leute zu einer Mission weggeschickt hat. Wahrscheinlich ist der Pirat Khador auch hier in der Nähe", erwidere ich und gebe das Glas an Shaka weiter.

"Wenn das Zargos Zarbossas Leute sind, sollten wir mit ihnen reden", schlägt die ehemalige Commander vor. Wären das die Schergen von jemanden, dem sie nicht in den Hintern kriechen wollte, würde sie sicherlich eine andere Taktik vorschlagen.

"Dann rede mal mit ihnen", meint Lyn, nachdem sie auch einen Blick durch das elektronische Fernglas geworfen hat.

"Ich werde dich mit meiner Dragoner decken und diese auf Betäubung stellen", haue ich in die gleiche Kerbe und ziehe demonstrativ die Waffe aus ihrem Holster.

"Na gut", meint Shaka und begibt sich mit erhobenen Händen aus der Deckung, während ich die Schulterstütze der Waffe ausziehe und in Stellung gehe.

"Ich komme in Frieden und will nur mit euch reden!", ruft die blaue Twi´lek in Richtung der Wachen, die sofort ihre Waffen heben und abdrücken. So war das von Shaka sicherlich nicht geplant.

Nakagos wirre Gedanken

Jetzt wissen wir, zu welcher Mission Khador wohl angeheuert wurde. Ein weiteres Puzzleteil kommt endlich an seinen Platz.
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Allgemeines (Workshop) / Eine Neu-Interpretation der Gesinnungen
« Letzter Beitrag von Aronan am 19. September 2019, 00:57:18 »
Hi!

Also ich muss sagen, dass ich Gesinnungsdiskussionen mittlerweile so sehe:
Man kann natürlich darüber sprechen, wie man in der jeweiligen Gruppe damit umgeht und nach welchen Richtlinien das ganze funktioniert, aber man wird es nie 100%ig genau hinbekommen weil es immer auch mit der Interpretation der jeweiligen Person zusammenhängt.

Vor allem finde ich, das Problem ist die oft mangelnde Auswirkung der Gesinnung auf die Spielmechaniken. In einem Großteil der Fälle ist ja die exakte Gesinnung eines Charakters eher zweitrangig für das Spiel, wenn überhaupt und ist höchstens eine grobe Richtlinie, an der man sich als Spieler orientiert.

Deswegen bin ich der Ansicht die Mühe, alles genau einzuordnen und festzulegen lohnt nur dann wirklich, wenn man sich dadurch einen starken Unterschied im Spiel verspricht (zum Beispiel durch irgendwelche Optional- oder Hausregeln oder weil die Kampagne sehr stark mit den verschiedenen Ebenen zusamenhängt die diese Gesinnnugen repräsentieren). Ansonsten reicht eine vage, schwammige orientierung vollkommen aus.

Grüße Aronan
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